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4.

Alternatív nyelvtanítási módszerek és alkalmazási lehetőségeik a német, mint idegen


nyelv oktatásában

1. Einführung: Unter Alternativpädagogik verstehen wir solche pädagogischen Richtungen,


die von der traditionellen Auffassung der Schulen und des Unterrichts abweichen (z. B.
hinsichtlich ihrer Methoden, der Gestaltung des Unterrichts, usw.). Im Folgenden werden
drei Richtungen der Alternativpädagogik thematisiert, nämlich die Waldorfpädagogik, die
Jenaplan-Pädagogik und die Montessori-Pädagogik.

2. Die Waldorfpädagogik:
 Konzept:
 Begründer – Rudolf Steiner: 1919. Schule für die Kinder der bei ihm beschäftigten
Arbeiter (Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik, daraus stammt der Name) – Ziel: diese
Kinder pädagogisch zu betreuen
 Grundlage – Anthroposophie:
o Dreigliederung des Menschen in Geist, Seele und Leib ( Einteilung der
Seelenfähigkeiten in Denken, Fühlen und Wollen)
o jedes dieser Glieder verlässt zu einem bestimmten Zeitpunkt des Lebens seine
übersinnliche Hülle, werde also „geboren“, wie der physische Leib geboren wird
 Reinkarnation
 Kunst als Ausdrucksform (Eurythmie)
 epochaler Unterricht (= über mehrere Wochen hinweg wird dasselbe Fach
unterrichtet (Deutsch, Mathematik, Sachkunde, Kunst, Geschichte, Biologie,
Geographie, Physik und Chemie) (daneben gibt es auch andere Schulfächer, z. B.
Sport, Technik, usw.)
 der Hauptunterricht der ersten acht Schuljahre wird von einem Klassenlehrer
übernommen, der als „richtunggebende Persönlichkeit“ fungiert
 Epochenhefte statt Lehrbücher + keine Geräte!
 die Schüler bekommen keine Noten, nur die schriftliche Bewertung ist typisch (der
Klassenlehrer schreibt für jeden Schüler ein persönliches Gedicht)
 Fremdsprachenunterricht in der Waldorfschule:
 ab der ersten Klasse zwei fremde Sprachen mit insgesamt 6 Wochenstunden:
o Unterstufe: Kinderreime, Lieder, Gedichte
o Mittelstufe: Märchen, Volkssagen, Geschichten
o Oberstufe: Klassiker, zeitgenössische Literatur
 Schüler lernen Fremdsprachen zu verstehen und zu sprechen mit Aspekten der
Geschichte, der Literatur und des Zeitgeschehens
 Fremdsprache wird wie die Muttersprache: voller Aktion und Interaktion;
gemeinsame Interessen + Erfahrungen Altersstufe
 der Kontext ist sehr wichtig: Gestik, Körpersprache, Mimik, Tonfall,
sprachspezifische Bewegungen und körperliche Reaktionen

3. Die Jenaplan-Pädagogik:
 Konzept:
 Begründer: Peter Petersen
 Kerngedanken: selbsttätiges Arbeiten, gemeinschaftliches Zusammenarbeiten und –
leben, Mitverantwortung der Schüler- und Elternschaft
 Arbeitsformen:
o Gespräch  vollzieht sich in Kreisform
o Spiel  fördert Entwicklung jüngerer Kinder, lehrt Regeln für soziales Verhalten,
fördert die Aufmerksamkeit
o Arbeit: Kernunterricht (fächerübergreifend), Freiarbeit (freie Wahl des Faches),
Kursunterricht (Fachunterricht)
 Umgestaltung des Schulalltags:
 Stammgruppen statt Jahrgangsklassen
 Wochenarbeitsplan statt des üblichen 45-Minuten-Rasters (Petersen 
„Fetzenstundenplan“)
 im Mittelpunkt  ein täglicher Gruppenunterricht von 100 Minuten Dauer
 selbstständiges Denken und Handeln unter gegenseitiger Hilfe
 überfachliches Arbeiten in Projekten
 zur Sicherung des Mindestwissens  straff und lehrgangsmäßig geführte Kurse
 statt Zensuren  Arbeits- und Leistungsbericht mit drei Bewertungsmaßstäben,
wobei Selbstkontrolle am Werk und auch Kameradenbeurteilung angestrebt wurden
 regelmäßige Monatsfeiern (Schüler-, Lehrer-, Elternfeiern)
 Fremdsprachenunterricht in der Jenaplanschule:
 muttersprachliche Lehrer
 Immersion (Eintauchen, Sprachbad): die Kinder erleben die alltägliche Abläufe auf
der Fremdsprache; sie nehmen so viel auf, worauf sie bereit sind
 Mathematik, Kunst, Heimatkunde, usw. sowohl auf Muttersprache als auch auf
Fremdsprache (die Aufgaben werden von 2 Lehrern erklärt)
 die zweite Fremdsprache wird nicht jahrgangsübergreifend unterrichtet
 anfangs ist eine frontale Rolle des Lehrers notwendig, später aber hauptsächlich
Gruppen- und Partnerarbeit
 spielerische Elemente  die Fremdsprache sollte Spaß machen

4. Die Montessori-Pädagogik:
 Konzept:
 Begründerin: Maria Montessori
 das Kind steht im Mittelpunkt – Motto: „Hilf mir, es selbst zu tun!“
 integrative Schulen (= Kinder mit und ohne Behinderung)
 tägliche Freiarbeit; jahrgangsübergreifende Gruppen
 die Lehrer bleiben im Hintergrund, sie halten sich zurück
 selbst entwickelte Materialien
 zuerst schriftliche Bewertung, nur später werden Noten eingeführt
 Fremdsprachenunterricht in der Montessorischule:
 Maria Montessori hat selbst kein Fremdsprachenkonzept erarbeitet
 Fremdsprache wird über Spiele oder Tänze näher gebracht
 ab dem 5. Schuljahr  2. Fremdsprache
 Verknüpfung der Lerninhalte
 Themen der kindlichen Lebenswelt werden einbezogen, um das Interesse und die
Motivation der Schüler anzuregen
 Materialien