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►Nimm Zettel und Stift, ggf.

auch Farben
1. Setze dir einen Timer (Smartphone) auf 1 Minute
2. Nutze ggf. die Hilfestellungszettel (Brainwriting . Training) oder nimm ein leeres
Blatt Papier mit einer Frage als Überschrift
►Es geht um „just for fun“
3. Setze den Stift auf das Papier und drücke auf den Timer
4. Schreib los! Wenn keine Wörter kommen, kritzele einfach vor dich hin.
►Denke nicht! Viel Gekritzel ist genauso okay, wie wenig geschrieben, nur ein
leeres Blatt nicht. Vielleicht hilft Musik… Nach 1 Minute ist Schluss.
5. Mach´s nochmal, es ist wie Gummitwist, nach einer Weile fällt es dir leicht…
BRAINWRITING . TRAINING
Was magst du an deinem Hund? Was hast du lange nicht mehr gemacht?
BRAINWRITING . TRAINING
Was magst du an deinem Job? Wie motivierst du deine Zielpersonen?
METHODENENTWICKLUNG 1: ZIELE
VOM GROBZIEL ZUM FEINZIEL
HERANGEHENSWEISE AN
ENTWICKLUNGSZIELE
► Entwickeln eines Vorgehens für ein Meine 8. Klasse soll folgendes
übergeordneten Ziel lernen: Respektvoll miteinander
umgehen. Wissen, was Respekt
1. Beispiel „Idee“: Respektvoller Umgang mit heißt, wie fühlt es sich an respektvoll
Tieren, Verantwortung übernehmen behandelt zu werden. Wie fühlt es sich an,
nicht respektvoll behandelt zu werden.
2. Brainwriting der anvisierten Ziele Warum möchte ich respektvoll behandelt
3. Übertragen der einzelnen Elemente auf Post-its werden, aber andere nicht so behandeln.
was hat das mit Tieren zu tun? Kinder lassen
o.ä.
Ihre negativen Emotionen an anderen aus
4. Einzelziele in eine Reihenfolge bringen, die oder erfüllen ihre Bedürfnisse. Wissen Sie
aufeinander aufbaut. das? Selbst- und Fremdwahrnehmung.
Aha. Bedürfnisse des Klassen-Hundes
5. Jedes Teilziel so genau formulieren, dass es für kennen, Bedürfnisse von Tieren kennen,
mich klar und verständlich ist. eigene Bedürfnisse erkennen
(Selbstwahrnehmung). was hat Respekt mit
6. Format / Mittel abwägen und einfügen Bedürfnissen und Emotionen zu tun.
Suchen positiver Emotionen, Vermeiden
7. Methoden entwickeln und ausprobieren negativer Emotionen. Im sozialen Kontakt.
8. Evaluieren
BEISPIEL: METHODE ENTWICKELN - 1
► Grobziel: 3. Klasse – Verantwortung übernehmen
► Feinziel (Was ist anders als vorher): Sie sind sich im Klaren, dass der Hund auch
Bedürfnisse hat, die er sich allein nicht erfüllen kann (elementare Bedürfnisse). Die Kinder
sind sich bewusst, dass sie eigene Aufgaben haben und diese pflichtbewusst übernehmen.
► Material, inkl. „Persona“: Kinder, der Hund, Ruheplatz, Futter, Futternapf, Trinknapf,
Wasser, Halsband+ Leine zum Führen, …
► Umsetzung:

1. Kindern alle nötigen Materialien zeigen & vormachen oder anleiten


2. Bedürfnisse des Hundes von eigenen Bedürfnissen ableiten oder Trial&Error oder
Rollenspiel
3. Plan erstellen: wer macht was wann (Hunde-Dienst)
4. Bilder, die den „Dienst“ unterstützen, z.B. „Jule-Dienst heute: NAME“
► MACHEN

► Evaluation / Indikatoren: nach 6 Monaten: kaum noch Hinweise, Kinder machen es aus
freien Stücken, der Hund ist versorgt, Kinder erinnern oder motivieren sich gegenseitig
BEISPIEL: METHODE ENTWICKELN -2
► Grobziel: Berufsorientierung anhand Hund
► Feinziel(Was ist anders als vorher):Zielgruppe sind sich bewusst, dass auch Hunde
„Berufe“ haben und diese ausüben, können davon eigene Berufswahl ableiten
► Material,inkl. „Persona“: Bildmaterial der Berufe der Hunde, Tafel, Film, Arbeitsblätter,
Recherche, Computer, Internet, Präsentationen, Referate, Besuche
► Umsetzung:
► 1. eigene Reflektion: kooperative Lernmethode zu „Berufen“
► 2. Internetrecherche: Hunde-Berufe & Vorstellen der Ergebnisse an alle
► 3. ggf. jemanden einladen, z.B. Zollbeamten oder Polizei oder Malteser
► 4.wie versteht der Hund seinen Job, wie ist die Ausbildung (Blindenführhund,
Schäferhunde)
► 5. Ableiten für den eigenen zukünftigen Job
► MACHEN
► Evaluation / Indikatoren: Zielgruppe spricht über eigene Berufswahl, hat Interesse an
Praktika (abfragen), hat Internetrecherche über eigene persönliche Eigenschaften &
Eignung gemacht, Test der Berufswahl
BEISPIEL: METHODE ENTWICKELN - 3
► Grobziel: Sprech-Hemmungen abbauen – engl, span.
► Feinziel (Was ist anders als vorher):Zielgruppe traut sich sich frei zu sprechen vor der
Klasse, sukzessiver Aufbau
► Material, inkl. „Persona“: Hund, fertiger Dialog, Verfassen von Dialogen, Gegenstände,
Bildmaterial, Wörterbücher, Papier, Stift, Ipad, Video, Ausdruckverhalten, Stimme,
Ausdruck, Reflexionsfragen,…
► Umsetzung:
1. Duos bilden zum Thema Hund: in unterschiedlichen Ländern „ein typisches Hundeleben“
2. Befehle an den Hund in spanisch / englisch (klarer Ausdruck führt zum Verstehen)
3. Situation im Ausland stellen: z.B. Rollenspiel „ich muss mit meinem Hund zum
Tierarzt“(Storytelling)
4. Hund darf als „Beruhigung“ neben dem Sprechenden sein und gestreichelt werden
5. Parcour des Hundes als bewegter Dialog nachmachen
► MACHEN
► Evaluation / Indikatoren: Motivation bleibt hoch (sofort an Ort und Stelle),
Spachhemmung verringert sich bei 30%, Duos machen auch zusammen Aufgaben