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GRATIS-Arbeitsmittel

Einschränkende Glaubenssätze
Welche Überzeugungssätze mein Denken und Handeln negativ
beeinflussen können
Glaubenssatzarbeit
Was sind Glaubenssätze?
Der Glaube impliziert die geistige Annahme einer Sache als wahr, auch unter dem Gesichtspunkt, dass
möglicherweise keine absolute Sicherheit der Richtigkeit einer Sache besteht.
Glaubenssätze sind demnach eine Art Filter, die unsere Wahrnehmung von uns und unserer Umwelt in
eine bestimmte Richtung lenken.

Wie entstanden und entstehen Glaubenssätze?


Ursprünglich entstanden Glaubenssätze wohl aus einem spontanen Kommentar einer Person, die damit
ihre Überzeugung hervorbrachte. Je einflussreicher diese Individuen waren, desto prägender waren
deren Worte und desto selbstverständlicher wurden diese im Laufe der Zeit als Fakten übernommen. Je
mehr Aufmerksamkeit diese Überzeugungen erregten, desto öfter wurden diese wiederholt und erhiel-
ten somit ganz automatisch zu irgendeinem Zeitpunkt den Status des Wissens. Als Wissen konnten sie
benutzt werden, um weitere Überzeugungen zu untermauern.

Anhand dieses Status entwickelten, wie die Geschichte zeigt, gewisse Individuen, Familien und Stämme
ein starkes persönliches Interesse daran, gewisse Glaubenssysteme anzupreisen. In vielen Fällen bildete
das Glaubenssystem im Laufe der Zeit die Basis des wirtschaftlichen Überlebens der Gruppe. Der Verkauf
von Glaubenssystemen (oder der soziale Status, den man durch das Verschenken von Glaubenssystemen
erreichte) wurde zur Grundlage für große Organisationen als auch Religionen. Die Besteuerung der Un-
organisierten durch Organisierte kam auf. Architektur, Kunst und Wissenschaften entwickelten sich im
Dienst an den treuen Gläubigen. Damit war der Grundstein für verschiedenste Beeinflussungen gelegt,
positiver aber ebenso negativer Natur.

Wir übernehmen heute Glaubenssätze aus unterschiedlichen Quellen. Seien es Eltern, Freunde, Lehrer,
die Medien oder auch ganze Organisationen, wie politische Bewegungen oder Religionen, sie alle wirken
in irgendeiner Form auf uns ein. In der Regel übernehmen auch wir diese Meinungsäußerungen weiter-
hin ungeprüft und binden sie als vermeintlich wahr in unser tägliches Erleben ein.

Sie äußern sich in erlaubender oder aber – und das ist der überwiegende Teil – einschränkender Form,
d.h. sie haben auch die Macht, uns in verschiedenster Form zu lenken und zu steuern.

Beispiele für erlaubende Glaubenssätze:


Dem Glücklichen winkt die Stunde….
Ich bin ein Sonntagskind…
Frisch gewagt, ist halb gewonnen.
Alles Gute kommt von oben….
Beispiele für einschränkende Glaubensätze:
Von nichts kommt nichts…
Wer A sagt, muss auch B sagen…
Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen…
Lehrjahre sind keine Herrenjahre…

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Wie wirken Glaubensätze?
Da wir uns meist nicht darüber im Klaren sind, dass das, was wir denken, aus einer fremden Quelle
stammt, also oft unhinterfragt einfach übernommen wurde, wirken die Glaubenssätze im Unterbe-
wusstsein. In aller Regel ist uns die wirkliche Herkunft dieser Annahmen nicht bewusst und wir halten
sie für unsere eigene Meinung oder die Erkenntnis aus unseren Erfahrungen.

Neben den uns bewussten GS, existieren also noch eine Vielzahl unbewusster, die ihre Arbeit auf magi-
sche Weise und vielfach völlig unbemerkt, zuverlässig und mit allerhöchster Präzision verrichten, indem
sie unser Denken und somit unser Handeln beeinflussen, zumeist vollkommen bestimmen.

Sie erzeugen bestimmte Erwartungen, die jedoch, wenn sie nicht erfüllt werden, in Enttäuschung enden,
sie lassen uns oft ebenso häufig in Hemmungen, z.B. etwas umzusetzen, eine Handlung auszuführen,
erstarren. Durch Bewusstmachung und Hinterfragung dieser Glaubenssätze können wir die damit
verbundene Erwartungshaltung verändern und somit Enttäuschung vermeiden, oder aber Hemmungen
und die damit verbundene Nichterreichung gesteckter Ziele, abbauen.

Die Bewusstmachung bewirkt zudem, dass wir in vielen Fällen nicht mehr „fremdgesteuert“ agieren,
sondern in vollem „B(G)ewusstsein“ dessen sind, was wir tun. Auf diese Weise entscheiden und handeln
wir frei von jeglicher Kontrolle oder Beeinflussung durch andere, was eine ungeheure Befreiung darstellt.

Wofür sind Glaubenssätze nützlich?


Glaubenssätze sind nützlich, um uns in der Welt zu positionieren, sie verhelfen uns zu einer Überzeu-
gung, sie geben uns Sicherheit. Sie können uns, richtig eingesetzt, im Leben dazu verhelfen, das zu errei-
chen, was wir erreichen möchten, können uns jedoch im Gegenzug, wenn es einschränkende Sätze sind,
auch ungemein bremsen und an der Zielerreichung hindern. Unser Unterbewusstsein hat die Tendenz
uns das zu verschaffen, wovon wir überzeugt sind, ob uns das für unsere Entwicklung und die Realisie-
rung unserer Träume dienlich ist oder nicht.

Wie können wir mit Glaubenssätzen arbeiten?


Man kann sagen, dass wir uns durch bestimmte Denkweisen, wozu auch unsere Glaubenssätze gehören,
„programmieren“. Wenn wir einen Computer jedoch mit widersprüchlichen oder ungünstigen Befehlen
füttern, wie wir das ebenso des Öfteren bei uns selbst machen, wird das Programm langsamer oder es
stürzt ab. Die Vorgänge in unserem Inneren sind erheblich komplexer als das Programm eines Compu-
ters, daher fällt es uns nicht sofort auf, wenn wir in widersprüchlichen oder negativen Denkmustern
stecken. Unzufriedenheit und Misserfolg im Leben kann jedoch das Ergebnis einer ungeschickten „Pro-
grammierung“ sein. Wir müssen jetzt deshalb nicht gleich unsere Festplatte neu formatieren (das käme
ja einer Gehirnwäsche gleich), wir können jedoch jederzeit Einfluss darauf nehmen, welche dieser Mini-
Programme (mit anderen Worten: Glaubenssätze), wir behalten und welche wir deinstallieren. Deutli-
cher gesagt: Das, was du denkst, bestimmt dein Handeln - und mit deinem Handeln nimmst du Einfluss
auf das, was du im Leben bekommst. Daher ist es auch sehr wichtig, vor der Arbeit mit Glaubenssätzen
einige Zeit und Gedanken in deine persönlichen Werte und Ziele zu investieren und diese möglichst
präzise zu formulieren. Wenn du in eine Buchhandlung gehst und nur unspezifisch ein „Buch“ verlangst,
kann es sein, dass du nicht etwa, wie beabsichtigt mit einem Krimi herauskommst, sondern dich mit
einem Sachbuch wiederfindest. Unspezifische und hemmende, also einschränkende Glaubensätze müs-

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sen somit zunächst bewusst gemacht, sprich aufgedeckt werden, um im nächsten Schritt in erlaubende,
förderliche Glaubenssätze umgewandelt oder evtl. ganz gelöscht zu werden.

Einsatzgebiet in diesem Seminar


In diesem Seminar werden wir gemeinsam deine hemmenden, dich einschränkenden Glaubenssätze
aufdecken, sie dir also bewusst machen, um sie dann im weiteren Verlauf erfolgreich um zu modellieren,
so dass Voraussetzungen geschaffen werden, damit schnelle, tief greifende und zugleich lang anhalten-
de, positive Veränderungen nicht nur Wunschdenken bleiben, sondern zügig und dauerhaft Wirklichkeit
werden.
Glaubenssätze, die dich an erfolgreichen Telefonaten und Verkäufen hindern, werden ausgegraben, ent-
schlüsselt und gegen nützliche Einstellungen ersetzt, damit du dich somit seelisch positiv weiterentwic-
keln kannst und in Zukunft nutzbringend und aussichtsreich an deiner Zielerreichung arbeiten kannst.
Innere Zustände, die dich bisher bremsten oder sogar komplett aufhielten, werden ihrer Macht beraubt
und in unterstützende Werte umgewandelt.

Beispiele einschränkender Glaubenssätze:


Immer hängt alles an mir.
Ich lasse dich von mir nicht unter Druck setzen.
Mein ganzes Umfeld ist gegen mich.
Du kannst doch genau sehen, was ich fühle.
Ich bin sehr erfreut, dass du dich so gut entwickelt hast.
Mein Partner treibt mich zum Wahnsinn.
Ich kann zu neuen Kunden einfach nicht so spontan Kontakt aufnehmen.
Mann kann nichts erzwingen.
Diese Aufgabe ist reine Schikane.
Kinder kämpfen ständig um die Aufmerksamkeit ihrer Eltern.
Ich bin ein Antitalent.
Ich kann nicht kreativ sein.
Ich arbeite und arbeite und komme einfach nicht auf den grünen Zweig.
Sie hat was gegen mich.
Mercedes stellt die besten Autos her.
Sie kommt mir immer frech.
In unserer Firma herrscht das totale Chaos.
Ich habe die Hoffnung aufgegeben.
Meine Arbeit langweilt mich.
Ich kann mich im Moment nicht entscheiden.
Ich kann mir schon denken, wie das ausgehen wird.
Auf Ihre Firma ist doch kein Verlass.
Bei der heutigen Wirtschaftslage kann man keine Veränderungen riskieren.
Die besten Männer sind immer schon verheiratet.
Sie überlässt immer mir die unangenehmen Aufgaben.
Er pflückt sich immer die Rosinen aus dem Kuchen.
Es ist ihm scheiß egal, wie ich mich fühle.
Ich kann nicht immer nachgeben.

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Ich bekomme keine Anerkennung.
Mein Chef / Partner ist total unsensibel.
Er interessiert sich überhaupt nicht dafür, was andere denken.
Ich bin enttäuscht, dass du dich so lange nicht bei mir gemeldet hast.
Ich kann mich nicht beherrschen.
Ich habe keine Zeit.
Ich bin beruflich sehr stark eingeschränkt.
Ich habe keine Geld.
Ich vermisse konkrete Vorschläge.
Verkaufen wird heute immer schwieriger, denn die Leute haben ja schon alles.
Heutzutage läuft ja sowieso alles nur noch über den Preis.
Wir sind gerade auf dem Spartrip.
Versicherungen kosten nur Geld und bringen nichts.
Ab einem gewissen Alter lohnt es sich nicht mehr für die Rente zu sparen.
Ich kann mir das nicht leisten.
Ich dachte eigentlich, Sie würden mir ein besseres Angebot machen.
Diese Bedingungen sind unannehmbar.
Ein Verkäufer hat kein Privatleben und muss immer erreichbar sein.
Der Markt ist schwieriger geworden.
Mit Kaltakquise bekommt man doch keine Termine.
Kunden werden immer geiziger.
Meine Mitarbeiter brauchen keine BAV.
Ich kann meinen jetzigen Berater nicht vor den Kopf stoßen.
Wir haben unsere Prioritäten im Moment anders gesetzt.
Bewährtes sollte man generell nicht in Frage stellen oder verändern.
Solange man erfolgreich ist, braucht man nichts zu verändern.
Ich mach das erst, wenn wirklich alles für mich stimmt.

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Frage-Set: Entmachtungsfragen

Warum ist es wichtig für Sie, dass …?


Was denken Sie, woran liegt das?
Was hat Sie zu dem Schluss kommen lassen, dass …?
Was hat Ihrer Meinung nach dazu geführt, dass …?
Inwiefern kann das ein Problem sein?
Inwiefern ist es wichtig für Sie, dass ...?
Sind Sie den grundsätzlich daran interessiert, das Problem zu lösen?
Was bedeutet es für Sie, wenn …?
Welche Bedeutung könnte X oder Y sonst noch haben?
Wie erklären Sie sich, dass …?
Wer oder was hindert Sie daran …? Wer oder was hält Sie davon ab, um …?
Angenommen Sie würden trotzdem …, was könnte schlimmstenfalls geschehen?
Angenommen Sie würden nicht …, was könnte schlimmstenfalls geschehen?
Sonst geschieht was? Sonst könnte was genau geschehen? Sonst passiert was?
Wie wissen Sie das ...? Wie können Sie sicher sein, dass …?
Woraus schließen Sie das ...? Wie kommen Sie darauf ...?
Ist das zwangsläufig so, oder wäre auch eine andere Interpretation möglich?
Haben Sie sich jemals getäuscht?
Ist XY die einzige mögliche Reaktion in diesem Fall?
Ist XY die einzige Art, um …?
Halten Sie es grundsätzlich für möglich oder denkbar, dass …?
Ist das immer so? Ist das überall auf der Welt so? Könnte es auch Ausnahmen geben?
Jeder, alle, grundsätzlich jeder Mensch auf der Welt?
Haben Sie diese Erfahrung selber gemacht?
Wer sagt das? Welche dritte Person oder welche Autorität kann das sonst noch bestätigen?
Warum MUSS …?
Was macht es so schrecklich/unberechenbar/zu schwer …?
Warum sollte es zu schwer/zu schrecklich/zu sinnlos … sein?
Inwiefern macht es dich zu einer unzulänglichen/schwachen/wertlosen … Person?
Bedeutet das, dass du dich NIE ändern kannst und IMMER ein Versager sein wirst?
Wo steht geschrieben, dass …?
Was oder wer beweist, dass … ?
Kannst du mir diese irrationale Idee beweisen?
Welche Beweise kannst du aufführen, um diese Idee zu entkräften?
Gibt es einen Beweis dafür, dass …? Wo steht dieses universelle Gesetz geschrieben?
Was ist das Schlimmste, das dir passieren könnte, wenn du deine Idee aufgibst …?
Was für positive Dinge könnten dir passieren oder könntest du verursachen, wenn du …?
Wohin bringt es dich, wenn du weiterhin an dieser Idee festhältst?
Wo ist der Beweis, der die Existenz deiner irrationalen Idee erhärtet?
Steht deine Idee im Einklang zur gesellschaftlichen Realität?
Ist deine Idee logisch oder ergiebt sie sich aus deinen Vorlieben und Wünschen?

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Carsten Beyreuther ist Coach, Verkaufstrainer und Gründer der Fir-


ma beyreutherTRAINING in Berlin. Er führt bundesweit offene Ver-
kaufstrainings und Workshops für Menschen durch, die ein selbst
bestimmtes und glückliches Leben führen und als Verkäufer we-
niger übergangen und ausgenutzt werden und einfacher und
öfter verkaufen möchten. Seine Trainingsteilnehmer sind offen für
positive Veränderungen, ganz gleich ob im Privat- oder Berufs-
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