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Vier Reden gegen das Verstummen: Rafik Schami gibt hier nicht nur ein glänzendes Plädoyer für die gesprochene Kultur, sondern es zeigt auch, was Erzählen sein will und ist; wie Phantasie entsteht und was sie, gut genutzt, für uns bedeutet; er läßt seine bekannteste Figur, Onkel Salim, erstehen und geschichtenreich vorübergehn. «Vom Zauber der Zunge» verzaubert tatsächlich: zum einander Zuhören, zum miteinander Reden; beides steht gegen Vereinzelung, Einsamkeit, Sprachlosigkeit.Wenn der Erzähler Rafik Schami einenLiteraturpreiserhält, heißtdas nicht einfach «Danke und auf Wiedersehn». Der Dichter benutzt solche Anlässe, um über seine Arbeit nachzudenken, uns daran teilhaben zu lassen, um die Geschichten und das Erzählen sozusagen einem Wirklichkeitstest zu unterziehen. Ausgelöst ha-ben dies: Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis,Taddäus-Troll-Preis, Rattenfänger-Literatur-Preis der Stadt Hameln, Phantastik-Preis der Stadt Wetzlar. Rafik Schamis Dankes-Reden werden unweigerlich zu Geschichten, die jeweils weitere provozieren – eine lustrvolle, engagierte Gehirn-und Spracharbeit.Rafik Schami, * 946 in Damaskus, 97 zog er in die BRD, studierte Chemie, promovierte und arbeitete in der Industrie. Seit 982 ist er freier Schriftsteller. Werkauswahl:Erzähler der NachtDie Sehnsucht fährt schwarzEine Handvoll SterneDer FliegenmelkerDer erste Ritt durchs NadelöhrDer WunderkastenV. 04.0.2 
     u     n     v     e     r        k       ä     u        fl       i     c        h
 
Rafik Schami Vom Zauberder Zunge
 Reden gegen das Verstumen
Im Waldut 

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