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HÄRTEPRÜFUNG NACH VICKERS UND K NOOP

DIN EN ISO 6507-1 (1998-01-00)


Metallische Werkstoffe - Härteprüfung nach Vickers - Teil 1: Prüfverfahren
(Metallic materials - Vickers hardness test - Part 1: Test method)
DIN Deutsches Institut für Normung e.V.

Bemerkungen:
Das Dokument legt das Verfahren für die Härteprüfung nach Vickers für metallische Werkstoffe fest.
Ein Diamant -Eindringkörper in Form einer geraden Pyramide mit quadratischer Grundfläche und mit
einem festgelegten Winkel zwischen den gegenüberliegenden Flächen wird in die Oberfläche einer
Probe eingedrückt. Die Längen der Diagonalen des Eindrucks, der nach Rücknahme der Prüfkraft auf
der Prüffläche entsteht, werden gemessen. Die Vickers-Härte ist proportional dem Quotienten aus der
Prüfkraft und der Oberfläche des Eindrucks, der als gerade Pyramide mit quadratischer Grundfläche
und gleichem Winkel wie der Eindringkörper angenommen wird.
Für die Oberflächentechnik ist die Vickers-Mikrohärteprüfung von Bedeutung. (Bereich der Prüfkraft
0,098 N < F < 1,961 N; entspricht HV 0,01 bis HV 0,2).
Die Dicke der Probe oder der zu prüfenden Schicht muss mindestens das 1,5 fache der mittleren
Diagonallänge des Eindrucks betragen.
Die Anforderungen an die Probe, an die Durchführung der Prüfung, an die Bestimmung der
Messunsicherheit und an den Prüfbericht werden im Dokument festgelegt.
Internationale Übereinstimmung: ISO 6507-1 (1997), EN ISO 6507-1 (1997), JIS Z 2244 (1992),
JIS Z 2244 (1998), ARS 1321 (1977), ASTM E 92 (1982)

DIN EN ISO 6507-2 (1998-01-00)


Metallische Werkstoffe - Härteprüfung nach Vickers - Teil 2: Prüfung der Prüfmaschinen (ISO
6507-2:1997); Deutsche Fassung EN ISO 6507-2:1997
(Metallic materials - Vickers hardness test - Part 2: Verification of the testing machines (ISO 6507-
2:1997); German version EN ISO 6507-2:1997)
DIN Deutsches Institut für Normung e.V.

Bemerkungen:
Das Dokument legt das Verfahren für die Prüfung von Härteprüfmaschinen zur Bestimmung der
Vickers-Härte nach DIN EN ISO 6507-1 fest. Für die Vickers-Mikrohärteprüfung gilt: Zulässige
Abweichung der Prüfkraft ± 1,5 %, Eindringkörper Fehler des Winkels ± 0,5°, maximal zulässige
Länge der Schnittlinie (Dachkante) 0,002 mm. Es wird keine Aussage über Methoden der Prüfung des
Eindringkörpers (soll in einem akkreditierten Prüflabor stattfinden) und zur Verrundung des
Eindringkörpers gemacht.
Internationale Übereinstimmung: ISO 6507-2 (1997), EN ISO 6507-2 (1997), ISO 640 (1984),
ASTM C 1327 (1999), JIS R 1610

DIN EN ISO 6507-2 Beiblatt 1 (1998-01-00)


Metallische Werkstoffe - Härteprüfung nach Vickers - Teil 2: Prüfung der Prüfmaschinen;
Empfehlungen zur Prüfung und zur Ausführung von Prüfmaschine und Eindringstempel
(Metallic materials - Vickers hardness test - Part 2: Verification of the testing machines;
recommendations according to the verification and for the performance of the testing machine and the
plunger)
DIN Deutsches Institut für Normung e.V.

Bemerkungen:
Das Dokument gibt Empfehlungen zur Prüfung und zur Ausführung von Prüfmaschine und
Eindringstempel zu den in DIN EN ISO 6507-2 genormten Festlegungen. (Es wird keine Aussage über
Methoden der Prüfung des Eindringkörpers (soll in einem akkreditierten Prüflabor stattfinden) und zur
Verrundung des Eindringkörpers gemacht.)

DIN EN ISO 6507-3 (1998-01-00)


Metallische Werkstoffe - Härteprüfung nach Vickers - Teil 3: Kalibrierung von
Härtevergleichsplatten
(Metallic materials - Vickers hardness test - Part 3: Calibration of the reference blocks)
DIN Deutsches Institut für Normung e.V.

Bemerkungen:
Das Dokument legt das Verfahren für die Kalibrierung von Härtevergleichsplatten, die bei der
indirekten Prüfung von Härteprüfmaschinen nach Vickers nach ISO 6507-2 verwendet werden, fest.
Weiterhin werden die Anforderungen (Prüfkraft, Eindringkörper, Messeinrichtung, Prüfzyklus) an die
Härte-Bezugsnormalmesseinrichtung festgelegt.
Internationale Übereinstimmung: ISO 6507-3 (1997), EN ISO 6507-3 (1997), ISO 640 (1984), ISO
640-2 (1993)

DIN EN ISO 6507-3 Beiblatt 1 (1998-01-00)


Metallische Werkstoffe - Härteprüfung nach Vickers - Teil 3: Kalibrierung von
Härtevergleichsplatten; Beispiel für die Ausführung der Härtevergleichsplatten
(Metallic materials - Vickers hardness test - Part 3: Calibration of the reference blocks; example of
performance of the reference blocks)
DIN Deutsches Institut für Normung e.V.
Bemerkungen:
Das Dokument gibt Empfehlungen für Standardhärten und Beispiele für die Form von
Härtevergleichsplatten zu den in DIN EN ISO 6507-3 genormten Festlegungen. Max Härte HV 600.
Hartstoffe und Schichten werden nicht berücksichtigt.

EURONORM 124 (1977-12-00)


Untersuchung von Härteprüfgeräten nach Vickers
(Investigation of hardness testers according to Vickers)
Amt für amtliche Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaften

Bemerkungen:
Gegenstand der Norm ist die Untersuchung von Härteprüfgeräten nach Vickers. Im Rahmen des
Geltungsbereichs der Norm sind zwei Verfahren benannt. Und zwar betrifft das direkte
Untersuchungsverfahren die Überprüfung der einzelnen Kenngrößen des Härteprüfgerätes. Das
indirekte Untersuchungsverfahren beinhaltet die Ermittlung des Gesamtfehlers des Geräts und kann
für Routineüberprüfungen im Betrieb angewendet werden. Die Verfahrensdurchführung beider
Untersuchungsarten wird beschrieben. Die Berechnungsformel zur Ermittlung des Gesamtfehlers des
Härteprüfgerätes wird angegeben. In einer Tabelle werden die zulässigen Abweichungen aufgeführt.
Im Anhang sind die Bedingungen erläutert, die vor Untersuchungsbeginn zu gewährleisten sind.
Internationale Übereinstimmung: DIN 51225-1 (1985), ISO 146 (1984), ISO 156 (1982), DIN 51225
(1995), DIN 51305 (1995)

EURONORM 127 (1977-05-00)


Kalibrierung von Härtevergleichsplatten für die Untersuchung von Härteprüfgeräten nach
Vickers
(Calibration of hardness conversion tables for the investigation of hardness testers according to
Vickers)
Amt für amtliche Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaften

Bemerkungen:
Gegenstand der Norm ist die Kalibrierung von Härtevergleichsplatten für die Untersuchung von
Härteprüfgeräten nach Vickers. Es wird auf die besonderen technischen Maßgaben für die Fertigung
von Härtevergleichsplatten hingewiesen. Die Durchführung der Kalibrierung wird beschrieben. Die
Gestalt des Eindringkörpers und das Ausmessen der Prüfeindrücke werden behandelt.
Die Anforderungen an die Gleichmäßigkeit der Härte bei der Härtevergleichplatte sowie die
Kennzeichnung derselben werden erläutert. In einem tabellarischen Anhang sind Beispiele für die
Anforderungen an die Gleichmäßigkeit von Härtevergleichsplatten für das Härteprüfverfahren nach
Vickers aufgeführt.
Internationale Übereinstimmung: DIN EN ISO 6507-3 (1998)
JIS Z 2252-1991 (1991-08-01)
Test methods for Vickers hardness at elevated temperatures
Japanese Standards Association (JSA)

Bemerkungen:
Dieser japanische Industriestandard spezifiziert Methoden für die Bestimmung der Vickers-Härte von
metallischen Werkstoffen bei hohen Temperaturen. (Zwischen Raumtemperatur und 800°C). Die
allgemeinen Anforderungen an eine entsprechende Prüfmaschine werden formuliert. Beispiele für die
Realisierung entsprechender Prüfgeräte und Messbeispiele werden nicht angegeben.

ISO 4545 1(993-04-00)


Metallische Werkstoffe; Härteprüfung; Knoop-Verfahren
(Metallic materials; hardness test; Knoop test)
ISO/TC 164 Mechanische Prüfung von Metallen

Bemerkungen:
Die Norm legt das Prüfverfahren für die Bestimmung der Knoop-Härte für Prüfkräfte von 98,07 mN bis
zu einschließlich 9,807 N fest. Das Verfahren besteht darin, einen Diamantkörper in Form einer
rhombischen Pyramide in die Oberfläche eines Prüflings zu drücken und die lange Diagonale des
nach dem Abnehmen der Prüfkraft in der Oberfläche verbleibenden Eindruckes zu messen. Die
Knoop-Härte ist proportional dem Quotienten aus der Prüfkraft und der projizierten Fläche des
Eindruckes.
Festlegungen zur Dicke der Probe oder der zu prüfenden Schicht werden nicht gemacht. Die
Anforderungen an die Probe, an die Durchführung der Prüfung, an die Bestimmung der
Messunsicherheit und an den Prüfbericht werden dargestellt.

ISO 4546 (1993-04-00)


Metallische Werkstoffe; Härteprüfung; Prüfung von Härteprüfmaschinen nach Knoop
(Metallic materials; hardness test; verification of Knoop hardness testing machines)
ISO/TC 164 Mechanische Prüfung von Metallen

Bemerkungen:
Die Norm legt ein direktes und ein indirektes Verfahren zur Prüfung von Härteprüfmaschinen nach
Knoop fest, die für die Bestimmung der Knoop-Härte nach ISO 4545 bei Prüfkräften bis einschließlich
9,807 N geeignet sind. Die Verfahren sind nur für Eindrücke mit langen Diagonalen größer oder gleich
20 Mikrometer anwendbar.
ISO 4547 (1993-04-00)
Metallische Werkstoffe; Härteprüfung; Kalibrierung von Härtevergleichsplatten für die Prüfung
von Härteprüfmaschinen nach Knoop
Metallic materials; hardness test; calibration of standardized blocks to be used for Knoop hardness
testing machines)
ISO/TC 164 Mechanische Prüfung von Metallen

Bemerkungen:
Das vorgeschriebene Verfahren gilt für die Bestimmung der Knoop-Härte nach ISO 4545 und ist nur
für Härteeindrücke mit langen Diagonalen größer oder gleich 20 Mikrometer anwendbar. Es werden
Festlegungen für die Herstellung der Härtevergleichsplatte, die Normungsmaschine, das
Normungsverfahren, die Anzahl der Eindrücke, die Gleichmäßigkeit der Härte, die Kennzeichnung und
das Prüfzertifikat gemacht. Im Anhang A wird die Einstellung der Abbeeschen oder Köhlerschen
Beleuchtung beschrieben.

ISO 6441-1 (1999-12)


Beschichtungsstoffe - Bestimmung der Mikroeindringhärte - Teil 1: Knoophärte durch Messen
der Eindrucklänge
(Paints and varnishes - Determination of micro-indentation hardness - Part 1: Knoop hardness by
measurement of indentation length)
ISO/TC 35 Lacke und Anstrichstoffe

Bemerkungen:
Das Dokument beschreibt die Besonderheiten der Anwendung der Härteprüfung nach Knoop bei der
Prüfung von Farben und Anstrichstoffen. Während der Prüfung wird der Indentor für eine bestimmte
Zeit (18 ± 0.5) s unter der maximalen Prüfkraft gehalten. Nach Wegnahme des Indentors wird aus der
gemessenen Länge des Eindrucks die Knoop-Härte bestimmt. Um den Einfluss der Schichtdicke auf
den Eindruck zu minimieren wird empfohlen die Prüfbedingungen und die Schichtdicke so zu wählen,
das die erwartete Eindringtiefe 25 % der Schichtdicke nicht übersteigt. Grundsätzlich wird die
tatsächlich untersuchbare Schichtdicke durch das Auflösungsvermögen des verwendeten
Lichtmikroskops bestimmt.
Internationale Übereinstimmung: ISO 1513 (1992), ISO 1514 (1993), ISO 2808 (1997)

ISO 6441-2 (1999-12)


Beschichtungsstoffe - Bestimmung der Mikroeindringhärte - Teil 2: Knoophärte durch Messen
der Eindrucktiefe unter Belastung
(Paints and varnishes - Determination of micro-indentation hardness - Part 2: Knoop hardness by
measurement of indentation depth under load)
ISO/TC 35 Lacke und Anstrichstoffe

Bemerkungen:
Das Dokument beschreibt die Besonderheiten der Anwendung der Härteprüfung nach Knoop bei der
Prüfung von Farben und Anstrichstoffen. Während der Prüfung wird der Indentor für eine bestimmte
Zeit (18 ± 0.5) s unter der maximalen Prüfkraft gehalten. Die Tiefe des Eindrucks, noch unter
Prüfkraft, wird elektronisch bestimmt. Aus dieser Tiefe wird die Knoop-Härte bestimmt. Um den
Einfluss der Schichtdicke auf den Eindruck zu minimieren wird empfohlen die Prüfbedingungen und
die Schichtdicke so zu wählen, das die erwartete Eindringtiefe 25 % der Schichtdicke nicht übersteigt.
Grundsätzlich wird die untersuchbare Schichtdicke durch das Auflösungsvermögen des verwendeten
Lichtmikroskops bestimmt.
Es werden allgemeine Anforderungen an die Prüfmaschine (elektronische Bestimmung der Tiefe)
definiert.
Internationale Übereinstimmung: ISO 1513 (1992), ISO 1514 (1993), ISO 2808 (1997)

ASTM C 1326 (1999-00-00)


Bestimmung der Eindruckhärte nach Knoop von moderner Keramik
(Standard Test Method for Knoop Indentation Hardness of Advanced Ceramics)
American Society for Testing and Materials

Bemerkungen:
Das Dokument definiert das Verfahren zur Bestimmung der Knoop-Härte von modernen Keramiken.
Besonders wird auf die Probleme bei der Untersuchung von Keramiken, die durch vorhandene
Porositäten und durch während der Prüfung entstehende Rissen und Abplatzungen entstehen,
eingegangen. Anforderungen an Probe (Schichtdicke muss 10mal größer sein als Eindringtiefe),
Messapparatur und Prüfablauf werden festgelegt. Die Ergebnisse eines Ringversuchs (Siliziumnitrid
als Referenzmaterial) werden dargestellt.
Internationale Übereinstimmung: CEN ENV 843-4, ISO 9385, ASTM C 730

ASTM C 730 (1998-00-00)


Prüfung der Eindruckhärte nach Knoop
(Test Method for Knoop Indentation Hardness of Glass)
American Society for Testing and Materials

Bemerkungen:
Das Dokument definiert das Verfahren zur Bestimmung der Knoop-Härte an Gläsern. Besonders wird
auf die dabei entstehenden Probleme eingegangen. Hingewiesen wird weiterhin auf eine Reihe von
existierenden NIST- Standardproben.
EN ISO 4516 (2002-06-00)
Metallische und andere anorganische Überzüge - Mikrohärteprüfung nach Vickers und Knoop
(Metallic and other inorganic coatings - Vickers and Knoop microhardness tests)
CEN TC 262 Metallische und andere anorganische Überzüge

Bemerkungen:
Die Norm beschreibt den Einsatz der Mikrohärteprüfung nach Vickers und Knoop für metallische
Schichten. Beide Verfahren werden beschrieben und die Besonderheiten der Messung an Schichten
herausgearbeitet. Da die Anwendbarkeit durch den Einsatz eines optischen Mikroskops bestimmt
wird, werden insbesondere die Anforderungen an das einzusetzende optische Mikroskop festgelegt.
Die Schichtdicke muss hinreichend groß sein (Messung am Querschliff). Es werden Beziehungen
zwischen der maximal anwendbaren Prüfkraft und der Schichtdicke in Abhängigkeit von der
Schichthärte sowohl für die Knoop-Härtemessung als auch für die Vickers-Härtemessung angegeben.
(Für eine Härte von 2000 HK und einer Kraft von ca. 0.004 N sollte die minimale Schichtdicke 5 µm
betragen. Für eine Härte von 2000 HV und einer Kraft von ca. 0.0015 N sollte die minimale
Schichtdicke 5 µm betragen.
Internationale Übereinstimmung: BS EN ISO 4515 (2002); ISO 4516 (2002)

DIN EN ISO 4526 (1999-11-00)


Metallische Überzüge – Galvanische Nickelüberzüge für technische Zwecke
(Metallic coatings; Electroplated coatings of nickel for engineering purposes)
DIN NA Materialprüfung

Bemerkungen:
Festlegungen bezüglich der Schichtdicke werden nicht gemacht. Die Methode zur Prüfung der Härte
dieser Schichten muss EN ISO 4516 entsprechen.

DIN EN ISO 6158 (1999-11-00)


Metallische Überzüge – Galvanische Chromüberzüge für technische Zwecke
(Metallic coatings; Electroplated coatings of chromium for engineering purposes)
DIN NA Materialprüfung

Bemerkungen:
Festlegungen bezüglich der Schichtdicke werden nicht gemacht. Die Methode zur Prüfung der Härte
dieser Schichten muss EN ISO 4516 entsprechen.

ISO 4527 (1987-07)


Autokatalytisch abgeschiedene Nickel-Phosphor-Überzüge; Spezifikation und Prüfverfahren
(Autocatalytic nickel-phosphorus coatings; Specification and test methods)
ISO/TC 107 Metallische und andere anorganische Überzüge

Bemerkungen:
Betrifft Schichten mit einer Dicke größer 30 µm. Die Methode zur Prüfung der Härte dieser Schichten
muss DIN 4516 entsprechen.
Internationale Übereinstimmung: ISO /DIS 4527

DIN 50966 (1988-05)


Galvanische Überzüge; Autokatalytisch abgeschiedene Nickel-Phosphor-Überzüge auf Metall
für funktionelle Anwendungen
(Electroplated coatings; autocatalytic nickel-phosphorus coatings on metal in technical applications)
DIN NA Materialprüfung

Bemerkungen:
Die Norm gibt Empfehlungen und beschreibt Methoden für die Prüfungen von autokatalytisch
abgeschiedenen Nickel-Phosphor-Überzügen. Sie gilt nicht für Nickel-Bor-Überzüge. Es werden
Schichten mit Dicken im Bereich von 2 µm bis > 50 µm betrachtet. Für die Bestimmung der Mikro-
Härte wird die Messung der Mikro-Vickers oder Mikro-Knoop Härte (DIN ISO 4516) festgelegt. Die
Härte kann sowohl an am Querschliff als auch an der Oberfläche ausreichend dicker Beschichtungen
gemessen werden.

ISO 14705 (2000-03-00)


Fine ceramics (advanced ceramics, advanced technical ceramics) – Test method for hardness
of monolithic ceramics at room temperature
ISO/TC 206 Hochleistungskeramiken

Es werden die Besonderheiten der Anwendung der Härteprüfung nach Vickers und Knoop bei der
Prüfung von Hochleistungskeramiken dargestellt. (Beachtung der Ausdehnung der während der
Prüfung auftretenden Rissen bei der Bestimmung des minimalen Abstands zwischen zwei
Eindrücken.) An Hand von Abbildungen der möglichen Schadensbilder wird eine Richtlinie zur noch
Akzeptanz von Eindrücken gegeben.

DIN 50190-1 (1978-11-00)


Härtetiefe wärmebehandelter Teile; Ermittlung der Einsatzhärtungstiefe
(Hardness depth of heat -treated parts; determination of the effective depth of carburized and
hardened cases)
DIN NA Werkstofftechnologie

Bemerkungen:
Die Norm gibt ein Verfahren zur Ermittlung der Nitrierhärtetiefe durch Bestimmung der Vickers-Härte
am Querschliff an. Es können auch andere Härteprüfverfahren (z.B. nach Knoop) verwendet werden.
Internationale Übereinstimmung: ISO 2639 (1982), EURONORM 105 (1971)

DIN 50190-2 (1979-03-00)


Härtetiefe wärmebehandelter Teile; Ermittlung der Einhärtungstiefe nach Randschichthärten
(Hardness depth of heat -treated parts; determination of the effective depth of hardening after flame or
induction hardening)
DIN NA Werkstofftechnologie

Bemerkungen:
Die Norm gibt ein Verfahren zur Ermittlung der Einhärtungstiefe nach Randschichthärten durch
Bestimmung der Vickers-Härte am Querschliff an. Es können auch andere Härteprüfverfahren (z.B.
nach Knoop) verwendet werden.

DIN 50190-3 (1979-03-00)


Härtetiefe wärmebehandelter Teile; Ermittlung der Nitrierhärtetiefe
(Hardness depth of hardening after nitriding)
NA Werkstofftechnologie

Bemerkungen:
Die Norm gibt ein Verfahren zur Ermittlung der Nitrierhärtetiefe durch Bestimmung der Vickers-Härte
am Querschliff an. Es können auch andere Härteprüfverfahren (z.B. nach Knoop) verwendet werden

DIN 50190-4 (1999-09-00)


Lasertechnik - Härtetiefe wärmebehandelter Teile - Teil 4: Ermittlung der Schmelzhärtetiefe und
der Schmelztiefe
(Hardness depth of heat -treated parts - Part 4: Determination of the fusion hardening depth and the
fusion depth)
DIN NA Werkstofftechnologie

Bemerkungen:
Die Norm gibt ein Verfahren zur Ermittlung der Schmelzhärtetiefe durch Bestimmung der Vickers-
Härte am Querschliff an. Es können auch andere Härteprüfverfahren (z.B. nach Knoop) verwendet
werden.
DIN EN 10328 (2002-04-00)
Ermittlung der Einhärtungstiefe nach dem Randschichthärten
(Determination of the effective depth of hardening after surface heating)
DIN NA Werkstofftechnologie

Bemerkungen:
Die Norm gibt ein Verfahren zur Ermittlung der Einhärtungstiefe durch Bestimmung der Vickers-Härte
am Querschliff an. Es können auch andere Härteprüfverfahren (z.B. nach Knoop) verwendet werden.

HÄRTEPRÜFUNG NACH B RINELL

DIN EN ISO 6506-1 (1999-10-00)


Metallische Werkstoffe - Härteprüfung nach Brinell - Teil 1: Prüfverfahren
(Metallic materials - Brinell hardness test - Part 1: Test method)
DIN Deutsches Institut für Normung e.V.

Bemerkungen:
Das Dokument legt das Verfahren für die Härteprüfung nach Brinell für metallische Werkstoffe fest.
Ein Eindringkörper (Hartmetallkugel mit einem Durchmesser im Bereich von 1 mm bis 10 mm) wird mit
einer Prüfkraft (Nennwerte der Prüfkraft liegen im Bereich von 9,807 N bis 294,2 kN) in die Oberfläche
einer Probe eingedrückt und der Eindruckdurchmesser, der nach der Wegnahme der Prüfkraft auf der
Prüffläche entsteht, gemessen. Die Brinell-Härte ist proportional dem Quotienten aus der Prüfkraft und
der gekrümmten Oberfläche des Eindrucks. Es werden Anforderungen an die Mindestdicke der
Proben in Abhängigkeit vom mittleren Eindruckdurchmesser festgelegt. (Die minimale Probendicke
für einen Kugeldurchmesser von 1 mm und einem mittleren Eindruckdurchmesser von 0,2 mm sollte
mindestens 0,08 mm betragen).
Die Anforderungen an die Probe, an die Durchführung der Prüfung, an die Bestimmung der
Messunsicherheit und an den Prüfbericht werden dargestellt.
Internationale Übereinstimmung: ISO 6506-1 (1999), EN ISO 6506-1 (1999), JIS Z 2243 (1998)

DIN EN ISO 6506-2 (1999-10-00)


Metallische Werkstoffe - Härteprüfung nach Brinell - Teil 2: Prüfung und Kalibrierung der
Härteprüfmaschinen
(Metallic materials - Brinell hardness test - Part 2: Verification and calibration of hardness testing
machines)
DIN Deutsches Institut für Normung e.V.

Bemerkungen:
Das Dokument legt das Verfahren für die Prüfung von Härteprüfmaschinen zur Bestimmung der
Brinell-Härte nach DIN EN ISO 6506-1 fest.
Internationale Übereinstimmung: ISO 6506-2 (1999), EN ISO 6506-2 (1999)

DIN EN ISO 6506-2 Beiblatt 1 (1999-10-00)


Metallische Werkstoffe - Härteprüfung nach Brinell - Teil 2: Prüfung und Kalibrierung der
Härteprüfmaschinen; Empfehlungen zur Prüfung und zur Ausführung von Prüfmaschine und
Eindringstempel
(Metallic materials - Brinell hardness test - Part 2: Verification and calibration of the hardness testing
machines; recommendations according to the verification and for the design of the testing machine
and the plunger)
DIN Deutsches Institut für Normung e.V.

Bemerkungen:
Das Dokument gibt Empfehlungen zur Prüfung und zur Ausführung von Prüfmaschine und
Eindringstempel zu den in DIN EN ISO 6506-2 genormten Festlegungen.

DIN EN ISO 6506-3 (1999-10-00)


Metallische Werkstoffe - Härteprüfung nach Brinell - Teil 3: Kalibrierung der
Härtevergleichsplatten
(Metallic materials - Brinell hardness test - Part 3: Calibration of reference blocks)
DIN Deutsches Institut für Normung e.V.

Bemerkungen:
Das Dokument legt das Verfahren für die Kalibrierung von Härtevergleichsplatten, die bei der
indirekten Prüfung von Härteprüfmaschinen nach Brinell nach ISO 6506-2 verwendet werden, fest.
Internationale Übereinstimmung: ISO 6506-3 (1999), EN ISO 6506-3 (1999)

DIN EN ISO 6506-3 Beiblatt 1 (1999-10-00)


Metallische Werkstoffe - Härteprüfung nach Brinell - Teil 3: Kalibrierung von
Härtevergleichsplatten; Beispiel für die Ausführung von Härtevergleichsplatten
(Metallic materials - Brinell hardness test - Part 3: Calibration of reference blocks; example of design
of reference blocks)
DIN Deutsches Institut für Normung e.V.
Bemerkungen:
Das Dokument gibt Empfehlungen für Standardhärten und Beispiele für die Form von
Härtevergleichsplatten zu den in DIN EN ISO 6506-3 genormten Festlegungen.

HÄRTEPRÜFUNG NACH ROCKWELL

DIN EN ISO 6508-1 (1999-10-00)


Metallische Werkstoffe - Härteprüfung nach Rockwell (Skalen A, B, C, D, E, F, G, H, K, N, T) -
Teil 1: Prüfverfahren
(Metallic materials - Rockwell hardness test (scales A, B, C, D, E, F, G, H, K, N, T) - Part 1: Test
method)
DIN NA Materialprüfung

Bemerkungen:
Das Dokument legt das Verfahren für die Härteprüfung nach Rockwell für metallische Werkstoffe fest.
Der Eindringkörper (Diamantkegel bzw. Stahl- oder Hartmetallkugel) wird in zwei Stufen unter
vorgegebenen Bedingungen in die Probe gedrückt. Die bleibende Eindringtiefe wird nach Rücknahme
der Prüfzusatzkraft unter Prüfvorkraft gemessen. Aus dem für die Eindringtiefe bestimmten Wert wird
die Rockwellhärte berechnet.
Die Mindestdicke der Probe oder der zu prüfenden Schicht muss bei kegeligem Eindringkörper dem
Zehnfachen und bei kugeligem Eindringkörper dem Fünfzehnfachen der bleibenden Eindringtiefe
entsprechen. Es wird ein Zusammenhang zwischen der Mindestprobendicke und der Rockwellhärte
angegeben. Die kleinste Mindestprobendicke von 0,2 mm wird für 88 HRA erreicht. (Diamantkegel,
Prüfgesamtkraft 588,4 N).Die Anforderungen an die Probe, an die Durchführung der Prüfung, an die
Bestimmung der Messunsicherheit und an den Prüfbericht werden dargestellt.
Die Prüfkräfte für alle Arten von Prüfkörpern sind so groß (> 147,1N ), dass ein Einsatz in der
Oberflächentechnik nicht sinnvoll ist.
Internationale Übereinstimmung: ISO 6508-1 (1999), EN ISO 6508-1 (1999), JIS Z 2245 (1998),
prEN 10004-1, DIN EN 10004-1

DIN EN ISO 6508-2 (1999-10-00)


Metallische Werkstoffe - Härteprüfung nach Rockwell (Skalen A, B, C, D, E, F, G, H, K, N, T) -
Teil 2: Prüfung und Kalibrierung der Prüfmaschinen
(Metallic materials - Rockwell hardness test (scales A, B, C, D, E, F, G, H, K, N, T) - Part 2:
Verification and calibration of testing machines)
DIN NA Materialprüfung

Bemerkungen:
Das Dokument legt das Verfahren für die Prüfung von Härteprüfmaschinen zur Bestimmung der
Rockwellhärte nach DIN EN ISO 6508-1 fest.
Internationale Übereinstimmung: ISO 6508-2 (1999), EN ISO 6508-2 (1999), prEN 10004-2, DIN
EN 10004-2

DIN EN ISO 6508-2 Beiblatt 1 (1999-10-00)


Metallische Werkstoffe - Härteprüfung nach Rockwell (Skalen A, B, C, D, E, F, G, H, K, N, T) -
Teil 2: Prüfung und Kalibrierung der Härteprüfmaschinen; Empfehlungen zur Prüfung und zur
Ausführung von Prüfmaschine und Eindringstempel
(Metallic materials - Rockwell hardness test (scales A, B, C, D, E, F, G, H, K, N, T) - Part 2:
Verification and calibration of the hardness testing machines; recommendations according to the
verification and for the design of the testing machine and the plunger)
DIN NA Materialprüfung

Bemerkungen:
Das Dokument gibt Empfehlungen zur Prüfung und zur Ausführung von Prüfmaschine und
Eindringstempel zu den in DIN EN ISO 6508-2 genormten Festlegungen.

DIN EN ISO 6508-3 (1999-10-00)


Metallische Werkstoffe - Härteprüfung nach Rockwell (Skalen A, B, C, D, E, F, G, H, K, N, T) -
Teil 3: Kalibrierung von Härtevergleichsplatten
(Metallic materials - Rockwell hardness test (scales A, B, C, D, E, F, G, H, K, N, T) - Part 3: Calibration
of reference blocks)
DIN NA Materialprüfung

Bemerkungen:
Das Dokument legt das Verfahren für die Kalibrierung von Härtevergleichsplatten, die bei der
indirekten Prüfung von Härteprüfmaschinen nach Rockwell nach ISO 6508-2 verwendet werden, fest.
Internationale Übereinstimmung: ISO 6508-3 (1999), EN ISO 6508-3 (1999), prEN 10004-3, DIN
EN 10004-3

DIN EN ISO 6508-3 Beiblatt 1 (1999-10-00)


Metallische Werkstoffe - Härteprüfung nach Rockwell (Skalen A, B, C, D, E, F, G, H, K, N, T) -
Teil 3: Kalibrierung von Härtevergleichsplatten; Beispiel für die Ausführung von
Härtevergleichsplatten
(Metallic materials - Rockwell hardness test (scales A, B, C, D, E, F, G, H, K, N, T) - Part 3: Calibration
of reference blocks; example of performance of the reference blocks)
DIN Deutsches Institut für Normung e.V.
Bemerkungen:
Das Dokument gibt Empfehlungen für Standardhärten und Beispiele für die Form von
Härtevergleichsplatten zu den in DIN EN ISO 6508-3 genormten Festlegungen.

ASTM E 18 (2002-00-00)
Verfahren zur Bestimmung der Rockwell-Härte und Rockwell-Oberflächenhärte von
metallischen Werkstoffen
(Test Methods for Rockwell Hardness and Rockwell Superficial Hardness of Metallic Materials)
American Society for Testing and Materials

Bemerkungen:
Das Dokument definiert das Verfahren zur Bestimmung der Rockwellhärte. In Abhängigkeit von der
aufgebrachten Last wird die minimale noch untersuchbare Probendicke festgelegt. Weiterhin werden
Hinweise zur Umwertung der Rockwell-Härte in andere Härteskalen gegeben. Die Anforderrungen an
kalibrierte Referenzproben werden festgelegt.

DIN V ENV 843-4 (1994-10-00)


Hochleistungskeramik - Monolitische Keramik - Mechanische Eigenschaften bei
Raumtemperatur - Teil 4: Vickers-, Knoop- und Rockwell-Härteprüfung
(Advanced technical ceramics - Monolitic ceramics - Mechanical properties at room temperature - Part
4: Vickers, Knoop and Rockwell superficial hardness tests)
DIN NA Materialprüfung

Bemerkungen:
In dem Dokument sind die Bedingungen für die Durchführung und Richtlinien für die Anwendung von
Härteprüfverfahren an monolithischer Hochleistungskeramik festgelegt. Es nimmt Bezug auf die
Rockwellhärteprüfung (Skalen A und N), die Vickers- und Knoop-Härteprüfung.

KRAFT -EINDRINGTIEFEN -PRÜFUNG ZUR B ESTIMMUNG DER HÄRTE

DIN 50359-1 (1997-10-00)


Prüfung metallischer Werkstoffe - Universalhärteprüfung - Teil 1: Prüfverfahren
(Testing of metallic materials - Universal hardness testing - Part 1: Test method)
DIN Deutsches Institut für Normung e.V.

Bemerkungen:
Das Dokument legt das Verfahren für die Prüfung der Universalhärte an metallischen Werkstoffen fest.
Ein Eindringkörper aus Diamant in Form einer geraden Pyramide mit quadratischer Grundfläche wird
in die Oberfläche einer Probe eingedrückt. Die Universalhärte ist der Quotient aus der Prüfkraft und
der aus der Eindringtiefe berechneten Fläche unter wirkender Prüfkraft, dabei wird sowohl die
plastische als auch die elastische Deformation berücksichtigt. Ein Vorteil dieses Verfahrens
gegenüber denen mit optischer Auswertung des Eindrucks ist die direkte Messung der Eindringtiefe,
die vollautomatisch ausgeführt werden kann. Damit entfällt im Vergleich zur visuellen Auswertung der
subjektive Einfluss auf die Auswertung. Da über den gesamten Kraft bzw. Tiefenbereich die
Wertepaare Kraft/Eindringtiefe bestimmt werden, können neben dem Härtewert weitere Informationen
aus der Kraft-Eindringtiefen-Kurve gewonnen werden. Diese sind im nicht normativen Anhang der
Norm dargestellt: Plastischer und elastischer Anteil der Eindringarbeit, Plastische Härte (Es besteht
eine enge Korrelation zwischen der Plastischen Härte und der Vickers -Härte), Elastischer
Eindringmodul (kann mit dem Elastizitätsmodul des Probenwerkstoffs verglichen werden). Da in
Abhängigkeit von der eingesetzten Prüfmaschinen die aufgebrachte Prüfkraft und damit auch die
Eindringtiefe sehr klein sein können, ist das Verfahren auch zur Prüfung von dünnen metallischen und
nichtmetallischen Schichten geeignet. Die Schichtdicke muss mindestens das 10fache der
Eindringtiefe betragen.
Es werden folgende zwei Bereiche unterschieden: Makrobereich: 2 N < Prüfkraft < 1000 N,
Mikrobereich: Prüfkraft < 2 N bzw. Eindringtiefe > 0,0002 mm. Die Universalmikrohärteprüfung ist in
diesem Dokument für Eindringtiefen größer 0,0002 mm festgelegt. (Der Bereich der Nanoindentation
wird nicht erfasst). Die obere Grenze des Anwendungsbereiches ist für eine Prüfkraft von 1000 N
festgelegt.
Für diese Bereiche werden Anforderungen an den Eindringkörper, die Prüfmaschine, die Probe
(Einfluss der Oberflächenrauheit der Probe auf die Messunsicherheit) und an den Prüfbericht
festgelegt.
Internationale Übereinstimmung: ISO TR 14577 (1995)

DIN 50359-2 (1999-04-00)


Prüfung metallischer Werkstoffe - Universalhärteprüfung - Teil 2: Prüfung und Kalibrierung der
Härteprüfmaschinen
(Testing of metallic materials - Universal hardness testing - Part 2: Verification and calibration of the
hardness testing machines)
DIN Deutsches Institut für Normung e.V.

Bemerkungen:
In diesem Dokument ist das Verfahren für die Prüfung von Härteprüfmaschinen zur Bestimmung der
Universalhärte nach DIN 50359-1 festgelegt. Im Einzelnen werden die Anforderungen an die direkte
und indirekte Prüfung der Prüfkraft, des Eindringkörpers, der Tiefenmesseinrichtung und des
Prüfzyklus dargestellt und durch Beispiele veranschaulicht.
Internationale Übereinstimmung: ISO TR 14577 (1995)
DIN 50359-3 (1999-04-00)
Prüfung metallischer Werkstoffe - Universalhärteprüfung - Teil 3: Kalibrierung von
Härtevergleichsplatten
(Testing of metallic materials - Universal hardness testing - Part 3: Calibration of reference blocks)
DIN Deutsches Institut für Normung e.V.

Bemerkungen:
In diesem Dokument ist das Verfahren für die Kalibrierung von Härtevergleichsplatten, die bei der
indirekten Prüfung von Universalhärte-Prüfmaschinen nach DIN 50359-2 verwendet werden,
festgelegt. Im Einzelnen werden neben den Anforderungen an die Herstellung der
Härtevergleichsplatten, die Anforderungen an ein entsprechende Härte-Bezugsnormalmesseinrichtung
und an den Kalibriervorgang festgelegt. Im nicht normativen Anhang werden Beispiele für
Härtevergleichsplatten ( Stahl, Glas BK7, Glas SF6 und Keramik) genannt.
Internationale Übereinstimmung: ISO TR 14577 (1995)

ISO 14577-1 (2002-10-00)


Metallische Werkstoffe - Instrumentierte Eindringprüfung zur Bestimmung der Härte und
anderer Werkstoffparameter - Teil 1: Prüfverfahren
(Metallic materials – Instrumented indentation test for hardness and materials parameters – Part 1:
Test method)
ISO/TC 164/SC3

Bemerkungen:
Das Dokument ist vorgesehen als Ersatz für DIN 50359-1. Der Geltungsbereich wird auf den
Nanobereich (Eindringtiefen ≤ 0,0002 mm) ausgedehnt. Im Unterschied zu DIN 50359-1 wird von der
Beschreibung des Verfahrens zur Bestimmung der Kraft/Eindringtiefen-Kurve ausgegangen. Im
normativen Anhang wird die Bestimmung der Werkstoffparameter Martens-Härte (Universalhärte),
Eindringhärte, Elastischer Eindringmodul, Kriechen, Relaxation und plastischer und elastischer Anteil
der Eindringarbeit aus den Messwerten der Kraft/Eindringtiefen-Kurve festgelegt. Weiterhin werden im
normativen Anhang Festlegungen zur Bestimmung der Nachgiebigkeit der Prüfmaschine und der
Flächenfunktion des Eindringkörpers getroffen.
Internationale Übereinstimmung: ISO TR 14577 (1995), DIN EN ISO 14577-1 (2000)

ISO 14577- 2 (2002-10-00)


Metallische Werkstoffe - Instrumentierte Eindringprüfung zur Bestimmung der Härte und
anderer Werkstoffparameter - Teil 1: Prüfung und Kalibrierung der Prüfmaschine
(Metallic materials – Instrumented indentation test for hardness and materials parameters – Part 2:
Verification and calibration of testing machines)
ISO/TC 164/SC3

Bemerkungen:
Das Dokument ist vorgesehen als Ersatz für DIN 50359-2. In diesem Dokument ist das Verfahren für
die Prüfung von Prüfmaschinen zur Bestimmung der Kraft/Eindringtiefen-Kurve nach DIN EN ISO
14577-1 festgelegt. Im einzelnen werden die Anforderungen an die direkte und indirekte Prüfung der
Prüfkraft, des Eindringkörpers, der Tiefenmesseinrichtung und des Prüfzyklus dargestellt und durch
Beispiele veranschaulicht.
Internationale Übereinstimmung: ISO TR 14577 (1995), DIN EN ISO14577-2 (2000)

ISO 14577- 3 (2002-10-00)


Metallische Werkstoffe - Instrumentierte und anderer Werkstoffparameter - Teil 3: Kalibrierung
von Referenzproben
(Metallic materials – Instrumented indentation test for hardness and materials parameters – Part 3:
Calibration of reference blocks)
ISO/TC 164/SC3

Bemerkungen:
Das Dokument ist vorgesehen als Ersatz für DIN 50359-3. In diesem Dokument ist das Verfahren für
die Kalibrierung von Härtevergleichsplatten, die bei der indirekten Prüfung von Prüfmaschinen nach
DIN EN ISO 14577-2 verwendet werden, festgelegt. Im Einzelnen werden neben den Anforderungen
an die Herstellung der Härtevergleichsplatten, die Anforderungen an ein entsprechende
Härtenormalmesseinrichtung und an den Kalibriervorgang festgelegt. Im nicht normativen Anhang
werden Beispiele für Härte vergleichsplatten ( Stahl, Glas BK7, Glas SF6 und Keramik) genannt.
Internationale Übereinstimmung: ISO TR 14577 (1995), DIN EN ISO 14577-1 (2000)

DIN 55676 (1996-02-00)


Lacke und ähnliche Beschichtungsstoffe - Universalhärte von Beschichtungen
(Paints and varnishes - Universal hardness of coatings)
DIN Deutsches Institut für Normung e.V.

Bemerkungen:
Das Dokument beschreibt das Kraft-Eindringtiefen-Messverfahren mit einem pyramidenförmigen
Eindringkörper mit quadratischer Grundfläche zur Bestimmung von materialspezifischen Kennwerten
von organischen Beschichtungen auf Untergründen.
Die Universalhärte ist der Quotient aus der Prüfkraft und der aus der Eindringtiefe berechneten Fläche
unter wirkender Prüfkraft, dabei wird sowohl die plastische als auch die elastische Deformation
berücksichtigt. Ein Vorteil dieses Verfahrens gegenüber denen mit optischer Auswertung des
Eindrucks ist die direkte Messung der Eindringtiefe, die vollautomatisch ausgeführt werden kann.
Damit entfällt im Vergleich zur visuellen Auswertung der subjektive Einfluss auf die Auswertung. Da
über den gesamten Kraft bzw. Tiefenbereich die Wertepaare Kraft/Eindringtiefe bestimmt werden,
können neben dem Härtewert weitere Informationen aus der Kraft-Eindringtiefen-Kurve gewonnen
werden. Diese sind: Plastischer und elastischer Anteil der Eindringarbeit, Plastische Härte (Es besteht
eine enge Korrelation zwischen der Plastischen Härte und der Vickers -Härte), Elastischer
Eindringmodul (kann mit dem Elastizitätsmodul des Probenwerkstoffs verglichen werden) und das
Kriechen.
Da in Abhängigkeit von der eingesetzten Prüfmaschinen die aufgebrachte Prüfkraft und damit auch
die Eindringtiefe sehr klein sein können, ist Verfahren auch zur Prüfung von dünnen Beschichtungen
geeignet. Die Schichtdicke muss mindestens das 10fache der Eindringtiefe betragen.
Es werden Anforderungen an den Eindringkörper, die Prüfmaschine und deren Kalibrierung, die
Probe (Einfluss der Oberflächenrauheit der Probe auf die Messunsicherheit ) und an den Prüfbericht
festgelegt.

W EITERE HÄRTEPRÜFVERFAHREN

VDI/VDE 2616 Blatt 1 (2002-07-00)


Härteprüfung an metallischen Werkstoffen
(Hardness testing of metallic materials)
Verein Deutscher Ingenieure

Bemerkungen:
Die Richtlinie gibt einen Überblick über fast alle Verfahren der Härteprüfung für metallische Werkstoffe
(genormte: Brinell, Vickers, Rockwell, Knoop, Martenshärte (Universalhärte); nicht genormte:
Modifizierte Brinell-Härteprüfung mit Eindringtiefenmessung, UCI-Verfahren (Ultrasonic-Compact-
Impedance), Equotip-Verfahren). Die einzelnen Verfahren sind jeweils in einer Kurzdarstellung
beschrieben. Die Richtlinie ergänzt die für die Härteprüfung an Metallen bestehenden Normen.

VDI/VDE 2616 Blatt 2 (2000-04-00)


Härteprüfung an Kunststoffen und Gummi
(Hardness testing of plastics and rubber)
Verein Deutscher Ingenieure

Bemerkungen:
Die Richtlinie ergänzt die für die Härteprüfung an Kunststoffen und Gummi bestehenden Normen. Das
Dokument gibt einen Überblick zu fast allen Verfahren der Härteprüfung für Kunststoffe und Gummi
(Kugeldruckhärte, Shore-Härte, Rockwell-Härte, Eindruckwiderstand nach Buchholz, Vickers-Härte,
Knoop- Härte, Universalhärte. Die einzelnen Verfahren sind jeweils in einer Kurzdarstellung
beschrieben. Die Angaben enthalten Hinweise auf Besonderheiten der Verfahren, die Vor- und
Nachteile der Verfahren sind dargestellt. Dadurch ist eine schnelle Information über die
Leistungsfähigkeit der einzelnen Verfahren möglich, und es wird die Auswahl eines geeigneten
Prüfverfahrens für eine bestimmte Prüfaufgabe erleichtert.

ISO 1522 (1998-03-00)


Beschichtungsstoffe. Pendeldämpfungsprüfung
(Methods of test for paints. Pendulum damping test)
ISO/TC 35 Lacke und Anstrichstoffe

Bemerkungen:
Das Dokument legt Normbedingungen zur Durchführung einer Pendel-Dämpfungsprüfung auf einer
Einzelschicht oder einem Mehrschichtsystem aus Beschichtungsstoffen fest.
Ein auf die Probenoberfläche aufgesetztes Pendel wird in Schwingungen versetzt und die Zeit bis zur
Verringerung der Amplitude auf einen bestimmten Wert (Dämpfung) wird gemessen. Um so kürzer
die Zeit der Dämpfung desto geringer die Härte.
Es wird die Prüfung mit zwei Arten von Pendeln (nach König mit 200 g und nach Persoz mit 400 g)
beschrieben. Unklar erscheint die Bestimmung des Kontakts mit der Oberfläche (Bestimmt durch das
Gewicht).
Internationale Übereinstimmung: DIN 53157 (1998), DIN EN ISO 1522 (2000)

ASTM D 4366 (1995)


Bestimmung der Härte von organischen Beschichtungen; Pendel-Dämpfungsprüfung
(Standard Test Methods for Hardness of Organic Coatings by Pendulum Damping Tests)
American Society for Testing and Materials

Bemerkungen:
Das Dokument legt Normbedingungen zur Durchführung einer Pendel-Dämpfungsprüfung auf einer
Einzelschicht oder einem Mehrschichtsystem aus Beschichtungsstoffen fest.
Ein auf die Probenoberfläche aufgesetztes Pendel wird in Schwingungen versetzt und die Zeit bis zur
Verringerung der Amplitude auf einen bestimmten Wert (Dämpfung) wird gemessen. Um so kürzer
die Zeit der Dämpfung desto geringer die Härte.
Es wird die Prüfung mit zwei Arten von Pendeln (nach König mit 200 g und nach Persoz mit 400 g)
beschrieben. Unklar erscheint die Bestimmung des Kontakts mit der Oberfläche (Bestimmt durch das
Gewicht).
Internationale Übereinstimmung: ISO 1512 (1991), ISO 1513 (1992), ISO 1514 (1993), ISO 2808
(1997), ISO 3270 (1984), DIN ISO 1522.

ASTM D 2134 (1993)


Bestimmung der Härte organischer Überzüge mit einer Sward- Härteprüfwippe
(Test Method for Determining the Hardness of Organic Coatings with a Sward-Type Hardness Rocker)
American Society for Testing and Materials

Bemerkungen:
Das Dokument legt Normbedingungen zur Durchführung einer Pendel-Dämpfungsprüfung an einer
organischen Schicht (Dicke 25 bis 50 µm) fest.
Ein auf die Probenoberfläche aufgesetztes Pendel, bestehend aus zwei flachen, chrombeschichteten
Bronzeringen mit gleichmäßig gerundeten Außenkanten, wird in Schwingungen versetzt. Die Anzahl
der vollständigen Oszillationen bis zur Dämpfung mal 2 wird als Wert für die Härte genutzt.
Die Kalibrierung erfolgt durch Änderung des Trägheitsmoments (Verschiebung von Gewichten).
Internationale Übereinstimmung: ASTM D 823 (1992), ASTM D 1005 (1984), ASTM D 1186 (1993),
ASTM D 1400 (1987), ASTM D 4138 (1988)

DIN EN 13523-4 ( 2001-12-00)


Bandbeschichtete Metalle - Prüfverfahren - Teil 4: Bleistifthärte
(Coil coated metals - Test methods - Part 4: Pencil hardness)
DIN NA Beschichtungsstoffe und Beschichtungen

Bemerkungen:
Das Dokument beschreibt ein Verfahren zur Bestimmung der relativen Härte einer organischen
Beschichtung auf einem metallischen Substrat mit Hilfe von Bleistiften bekannter Härte. Die
Beschichtung wird durch Bleistifte mit zunehmender Härte absichtlich beschädigt. Die härteste Mine,
die die Beschichtung nicht auf einer Länge von mindestens 3 mm entfernt, bestimmt den Härtegrad.
Es werden die Anforderungen an das Prüfmittel (Bleistifte, mechanischer Bleistiftspitzer, Bleistifthalter
und mechanische Halterung), an die Probennahme und an die Durchführung der Prüfung festgelegt.
Die absoluten Ergebnisse können stark streuen, vermitteln jedoch zuverlässige qualitative Aussagen.
Schichtdicken um 60 µm.
Internationale Übereinstimmung: EN 13523-4 (2001)

ISO 6441 (1984-08)


Lacke und Anstrichstoffe; Eindruckversuch (sphärisch oder pyramidal)
(Paints and varnishes; Indentation test (spherical or pyramidal))
ISO/TC 35 Lacke und Anstrichstoffe
Bemerkungen:
Die Prüfmethode ist anwendbar für ein Einzel- oder Mehrschichtsystem. Das Ergebnis wird als
Eindrucktiefe dargestellt, die erzeugt wird, wenn ein Eindringkörper vorgeschriebener oder zwischen
den interessierten Partnern vereinbarter Größe und Form unter definierten Bedingungen auf die
Beschichtung einwirkt. Die Methode ist anwendbar, wenn die Eindrucktiefe etwa 10 % der
Gesamtdicke der Beschichtung nicht überschreitet. Das Eindruckgerät muss so konstruiert sein, dass
die Kontakt- und die Prüfbelastung nacheinander an den Eindringkörper angelegt werden können.

ISO/DIS 2815 ( 2001-05-00)


Beschichtungsstoffe - Eindruckversuch nach Buchholz
(Paints and varnishes - Buchholz indentation test)
ISO/TC 35 Lacke und Anstrichstoffe

Bemerkungen:
Es wird ein spezielles Gerät (nach Buchholz) zur Durchführung eines Eindrucktests an einlagigen oder
mehrlagigen Farbschichtsysteme beschrieben. Der Eindringkörper ist ein scharfkantiges Metallrad aus
gehärtetem Werkzeugstahl, das in einem Metallblock gehaltert wird. Der Eindringkörper wird mit
einem Gewicht von 500 g in die Probenoberfläche gedrückt. Die Länge des entstanden Eindrucks wird
lichtoptisch vermessen und stellt ein Maß für die Härte der Beschichtung dar.
Als minimale Schichtdicke für die Anwendung des Verfahrens werden 15 µm angegeben.
Internationale Übereinstimmung: DIN EN ISO 2815 (2001)

VDI 3824 Blatt 4 (2001-08-00)


Qualitätssicherung bei der PVD- und CVD-Hartstoffbeschichtung - Prüfplanung für
Hartstoffschichten
(PVD and CVD hard coatings - Quality assurance - Inspection planning of hard coatings)
VDI-Gesellschaft Werkstofftechnik

Bemerkungen:
Hersteller und Anwender erhalten einen Überblick über die z.Zt. üblichen Verfahren zur Prüfung und
Kontrolle grundlegender Eigenschaften hartstoffbeschichteter Teile. Es wird festgelegt, welches
Verfahren für die Prüfung einer bestimmten Eigenschaft geeignet ist. Die Verfahren werden in ihrer
Durchführung und Auswertung beschrieben. Weiterhin werden Hinweise zur konkreten Prüfplanung
gegeben. Dies Es betrifft Art, Zeitpunkt und Umfang der Prüfung.

ISO 14920 (1999-02)


Thermisches Spritzen - Spritzen und Einschmelzen von selbstfließenden Legierungen
(Thermal spraying - Spraying and fusing of self-fluxing alloys)
ISO/TC 107 Metallische und andere anorganische Überzüge

Bemerkungen:
Es werden die Standardbedingungen für die Härteprüfung an thermisch gespritzten Schichten
festgelegt. Die Schichten sollten entsprechend EN 10109-1 hergestellt sein. Die
Beschichtungsparameter sollten so gewählt sein das eine gleichmäßige Schichtdicke von 1 mm bis 2
mm erreicht wird. Ein bestimmtes Härteprüfverfahren wird nicht vorgeschrieben.
Internationale Übereinstimmung: EN 1274(1996), EN 10909-1

DIN 50150 ( 2000-10-00)


Prüfung metallischer Werkstoffe - Umwertung von Härtewerten
(Testing of metallic materials - Conversion of hardness values)
DIN NA Materialprüfung

Bemerkungen:
In diesem Dokument ist Grundsätzliches zur Umwertung und Allgemeines zur Anwendung von
Umwertungstabellen beschrieben. Es werden Tabellen zur Härteumwertung für unlegierte und
niedriglegierte Stähle und Stahlguss, für Vergütungsstähle, für Kaltarbeitsstähle, für
Schnellarbeitsstähle und für Hartmetalle angegeben. Für übliche Schichtmaterialien (Hartstoffe,
Metalle, Polymere) werden keine Tabellen angegeben.

ISO/DIS 18265 (2002-10-16)


Metallische Werkstoffe - Umwertung von Härtewerten
(Metallic materials - Conversion of hardness values)
ISO/TC 164/SC 3

Bemerkungen:
Das Dokument beschreibt die Grundzüge, die Anwendbarkeit und die Unsicherheit der Umwertung
von experimentell bestimmten Zugspannungswerten in Härtewerte bzw. der Umwertung von
verschiedenen Härtewerten (Rockwell-Härte, Vickers -Härte, Brinell-Härte) ineinander, auf der
Grundlage empirisch gefundener, durch Ringversuche validierter, Zusammenhänge. Die
angegebenen Umwertungs-Tabellen und Graphiken gelte nur für Nichteisenmetalle, Stähle und
Hartmetalle. Für übliche Schichtmaterialien (Hartstoffe, Metalle, Polymere) werden keine Tabellen
angegeben.
Internationale Übereinstimmung: DIN EN ISO 18265 (2002)