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MODERNE
10 KONSTRUKTIONEN
Das Luxussportrad zeugt vom hohen
Stand der Fahrradfertigung bei Elite-
Diamant in den 1950er Jahren.

Nach 1945 kann Diamant weiter Fahrrä- als Devisenbringer in den Westen expor-
der herstellen – zunächst unter der sowje- tiert. Eine erste Form der deutsch-deut-
tischen AG „Awtovelo“ und ab 1952 dann schen Annäherung, mit der Diamant der
als VEB der DDR. 1951 wird das Werk mo- Zeit über 10 Jahre voraus ist.
dernisiert: Fließbandmontage und ein 2.
Tauchlackierofen ermöglichen eine Pro- 1989 folgt die „Wende“ und für Diamant
duktion von 116.700 Fahrrädern, die jetzt Änderungen: Die neu gegründete Diamant
außer in Schwarz auch in Blau, Grün und GmbH muss aufgrund des jetzt fehlenden
Grau erhältlich sind. Im Jahr 1953 schafft Kapitals nach einem Käufer suchen. Erst
1953 1.765 Mitarbeiter sind im Betrieb beschäftigt. Diamant mit der Stückzahl von 295.599 als sie ihn in der Villiger Söhne GmbH fin-
Fahrrädern das Allzeithoch des Unter- det, kann es produktiv und innovativ wei-
nehmens. tergehen: Schon 1992 erscheint das Leicht-
mofa 784 – der „Cityblitz“, ein Vorreiter
Weitere fortschrittliche Entwicklungen: der heutigen E-Bikes.
1956 gibt es ein Luxussportrad mit einer
4-Gang-Schaltung und Metalleffekt-Lack.
Dem (Frei)Zeitgeist der 1960er Jahre fol--
gen dann die „Wandersportmodelle“ und
ab dem Jahr 1978 werden werden die
Fahrräder unter dem Namen „Diadem“
1951 Neuer Tauchlackierofen

1992 Antrieb über Reibrolle: der „Cityblitz“

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