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Klimawandel auf dem Teller. Schadet die Viehzucht der Umwelt?

Seit der Industrialisierung steigt die globale Durchschnittstemperatur an. Jeder weiß
über die schädliche Wirkung von Verkehrsmitteln Bescheid. Aber was hat Fleisch mit
dem Klimawandel zu tun? Die Fleisch- und Milchproduktion ist viel
energieaufwendiger als die Obst- und Gemüseproduktion und verursacht mehr CO2
(1-3 Grafik). Der deutsche Pro-Kopf-Verbrauch von Fleisch lag im Jahr 2019 bei 60
Kilogramm. (7) Der hohe Fleischkonsum und die damit verbundene
Fleischproduktion haben erhebliche Auswirkungen auf Umwelt.
Die wichtigsten Klimagefahren der industriellen Tierhaltung sind:
1. Emissionen von Treibhausgasen (CO2, Methan, Lachgas). 39,4 % der
landwirtschaftlichen Treibhausgasemissionen sind auf die Verdauung der genutzten
Tiere zurückzuführen.  Etwa 5 % der Treibhausgasemissionen aus der Tierhaltung
liegen in Form von Kohlendioxid (CO2) vor. Methan ist in Bezug auf sein
Treibhauspotenzial 28-mal schädlicher und Lachgas sogar 265-mal schädlicher als
Kohlendioxid. (5).
2. Großer Bedarf an Ackerflächen. Auf 10 Millionen Hektar, das ist mehr als die
Hälfte der landwirtschaftlich genutzten Fläche Deutschlands, wird Futter für Nutztiere
erzeugt. Wälder und Moore werden dafür zerstört. Dabei sterben viele Tierarten aus.
Wälder könnten als sogenannte Kohlenstoffsenken Treibhausgase aus der Luft filtern. 
3. Düngung: Viele Dünger enthalten Stickstoff, der im Boden zu Lachgas wird. Die
Düngung mit Tiermist setzt neben Lachgas auch Methan frei. Dies gefährdet die
Qualität des Grundwassers und verursacht die Verarmung des Bodens.
4. Produktionsketten: Ehe Fleisch, Milchprodukte und Eier auf dem Tisch landen,
werden z. B. Tonnen von Futter und Millionen Tiere transportiert, Ställe, Betriebe und
Kühllager mit Energie versorgt. Transport und Lagerung braucht auch Energie, Es
entstehen also noch mehr Treibhausgase.
5. hoher Wasserbedarf Tierhaltung verbraucht Unmengen von Wasser. Dabei geht es
nicht nur um das Wasser, welches ein Tier trinkt, sondern auch um das, was für die
Produktion des Futters und die Fleischverarbeitung benötigt wird. Für ein Kilo
Fleisch werden über 15 000 Liter Wasser verbraucht! Für ein Kilo Gemüse sind es
nur 320 Liter.
Wie kann man solche Verschlechterung der Ökologiesituation verhindern? Man kann:
 Die Effizienz der Stickstoffdüngung verbessern,
 Mist und Gülle in Biogasanlagen nutzen,
 Tierfütterung und Tiergesundheit verbessern,
 Moore und Grünland erhalten,
 eine bewusste Ernährung leisten: regionale, saisonale Bio-Lebensmittel kaufen,
 Verschwendung vermeiden sowie
 den Einkauf mit umweltverträglichen Verkehrsmitteln erledigen/ weite
Fahrten mit dem privaten PKW vermeiden.
 weniger Tierprodukte konsumieren. Es ist festgestellt worden, dass eine
Ernährung mit einem hohen Anteil an pflanzlichen Lebensmitteln weniger schädlich
für das Klima ist als eine Ernährung mit einem hohen Anteil an tierischen
Produkten.
 Regierung soll mehr handeln. Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, den
Anteil der ökologischen Anbaufläche bis 2030 auf 20 % der gesamten
landwirtschaftlichen Fläche auszuweiten. Dort werden weniger Dünge- und
Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Die Anzahl der Nutztiere soll an die
landwirtschaftlich genutzte Fläche gebunden sein.  Eine Möglichkeit, einen Wandel
zu fördern wäre es z. B., die Mehrwertsteuer für Tierprodukte zu erhöhen oder eine
zusätzliche Abgabe für Tierprodukte einzuführen. 
 Aufklärungsarbeit durchführen
Fazit. Die Fleischproduktion, vor allem die Intensivtierhaltung, ist einer der
Hauptakteure bezüglich der Umweltverschmutzung. Die angeführten Lösungsansätze
führen nicht zu einem perfekten Ergebnis. Sie können auch bereits bestehende
Umweltschädigungen nicht rückgängig machen. Allerdings sind sie ein Schritt in die
Richtung, um weitere negative Konsequenzen auf unser Ökosystem zu vermindern.
Referat Präsentation
Seit der Industrialisierung steigt die globale Durchschnittstemperatur Klimawandel auf den Teller.
an. Jeder weiß über die schädliche Wirkung des Verkehrsmittels, aber Schadet der Viehzucht die Umwelt?
was hat Fleisch mit dem Klimawandel zu tun? Fleisch und Die größten „Klimasünder“ nach Wirtschaftssektoren:

Milchproduktion sind viel energieaufwändiger als Obst und Gemüse


und verursachen mehr CO2. Der deutsche Pro-Kopf-Verbrauch von
Fleisch lag im Jahr2019 bei 60Kg.Das hat erhebliche Auswirkungen
auf Umwelt.

1.Emissionen von Treibhausgasen (CO2, Methan, Lachgas). 39,4 Die wichtigsten Klimagefahren der industriellen Tierhaltung
% der landwirtschaftlichen Treibhausgasemissionen sind auf die sind:
Verdauung der genutzten Tiere zurückzuführen.  Etwa 5 % der
Treibhausgasemissionen aus der Tierhaltung liegen in Form von
Kohlendioxid (CO2) vor. Methan ist in Bezug auf sein
Treibhauspotenzial 28-mal schädlicher und Lachgas sogar 265-mal
schädlicher als Kohlendioxid. (5).  Emissionen von Treibhausgasen (CO2, Methan,
2. Großer Bedarf an Ackerfläche Auf 10 Millionen Hektar, mehr Lachgas).
als die Hälfte der landwirtschaftlich genutzten Fläche Deutschlands
 Großer Bedarf an Ackerfläche
wird Futter für Nutztiere erzeugt. Wälder werden dafür zerstört. 
 Düngung:
Wälder könnten als sogenannte Kohlenstoffsenken Treibhausgase aus
 Produktionsketten:
der Luft filtern. 
3. Düngung: Viele Dünger enthalten Stickstoff, der im Boden zu  hoher Wasserbedarf
Lachgas wird. Die Düngung mit Tiermist setzt neben Lachgas auch
Methan frei. Dies gefährdet die Qualität des Grundwassers und
verursacht die Verarmung des Bodens.
4. Produktionsketten: Die Herstellung und Lagerung von
Tierprodukten ist aufwendiger als die pflanzlicher Lebensmittel und
schließt andere Treibhausgasquellen wie Energie für Ställe, Betriebe
und Kühllager und Verkehr mit ein.
5. hoher Wasserbedarf Tierhaltung verbraucht Unmengen von
Wasser: es geht nicht nur um das Wasser, das ein Tier trinkt, sondern
auch um das, was für die Produktion des Futters und die
Fleischverarbeitung benötigt wird. Für ein Kilo Fleisch werden
über 15 000 Liter Wasser verbraucht! Für ein Kilo Gemüse sind es
nur 320.
Man kann: Die Effizienz der Stickstoffdüngung verbessern,  Wie kann man solche Verschlechterung der
 Mist und Gülle in Biogasanlagen nutzen, Ökologiesituation verhindern?
 Tierfütterung und Tiergesundheit verbessern,  Die Effizienz der Stickstoffdüngung verbessern,
 Grünland erhalten,  Mist und Gülle in Biogasanlagen nutzen,
 bewusste Ernährung leisten: regionaleBio-Lebensmittel kaufen,  Tierfütterung und Tiergesundheit verbessern,
 Verschwendung vermeiden sowie  Grünland erhalten,
 den Einkauf mit umweltverträglichen Verkehrsmitteln  regionale, saisonale Bio-Lebensmittel kaufen,
erledigen/weite Fahrten mit dem privaten PKW vermeiden.  Verschwendung vermeiden
 wenige Tierprodukte konsumieren. Es ist festgestellt, dass eine  den Einkauf mit umweltverträglichen Verkehrsmitteln
Ernährung mit einem hohen Anteil an pflanzlichen Lebensmitteln erledigen
weniger schädlich für das Klima ist als eine Ernährung mit einem  wenige Tierprodukte konsumieren.
hohen Anteil an tierischen Produkten.  Regierung soll mehr handeln.
 Regierung soll mehr handeln. den Anteil der ökologischen  Aufklärungsarbeit durchführen
Anbaufläche soll bis 2030 auf 20 % der gesamten
landwirtschaftlichen Fläche ausweiten. Da werden weniger Dünge
eingesetzt. Die Anzahl der Nutztiere soll an die genutzte Fläche
binden sein.  Eine Möglichkeit wäre es die Mehrwertsteuer für
Tierprodukte zu erhöhen oder eine pauschale Abgabe für
Tierprodukte einzuführen. 
 Aufklärungsarbeit durchführen
Die Fleischproduktion, vor allem die Intensivtierhaltung, ist einer der Fazit
Hauptakteure bezüglich der Umweltverschmutzung. Die angeführten
Lösungsansätze führen nicht zu einem perfekten Ergebnis und können
bereits bestehende Umweltschädigungen nicht rückgängig machen.
Allerdings sind sie ein Schritt in die Richtung, weitere negative
Konsequenzen auf unser Ökosystem zu vermindern.
https://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/oxford-studie-vegane-ernaehrung-rettet-leben
https://www.co2online.de/klima-schuetzen/nachhaltiger-konsum/fleisch-klimawandel/
https://www.sn.at/panorama/oesterreich/treibhausgas-emissionen-sind-2017-zum-dritten-mal-in-folge-
gestiegen-64874587
https://www.ndr.de/ratgeber/klimawandel/CO2-Ausstoss-in-Deutschland-Sektoren,kohlendioxid146.html
https://www.agrarzeitung.de/nachrichten/politik/klimabilanz-2018-vier-prozent-weniger-treibhausgase-86754
https://proveg.com/de/5-pros/pro-umwelt/wie-sich-die-industrielle-tierhaltung-auf-den-klimawandel-auswirkt/
https://albert-schweitzer-stiftung.de/themen/umwelt/tierprodukte-befeuern-erderhitzung
https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/479/publikationen/globale_landflaechen_biomass
e_bf_klein.pdf
https://www.umwelt-im-unterricht.de/hintergrund/lebensmittel-ernaehrungsgewohnheiten-und-ihre-
klimabilanz/
https://www.regenwald-schuetzen.org/verbrauchertipps/soja-und-fleischkonsum/die-komplexen-folgen-der-
massentierhaltung
https://www.umwelt-im-unterricht.de/hintergrund/fleischkonsum-umwelt-und-klima/
https://www.centrum3.at/fileadmin/downloads/VWA/2019/VWA-
Aichholzer_OEkologische_Konsequenzen_unseres_Fleischkonsums.pdf
https://spirit-of-traveling.de/auswirkungen-von-massentierhaltung/
https://tierschutzverein.at/massentierhaltung-schadet-auch-dem-menschen/
https://www.umweltbundesamt.de/daten/land-forstwirtschaft/beitrag-der-landwirtschaft-zu-den-
treibhausgas#emissionsentwicklung
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/206265/umfrage/landwirtschaftlich-genutzte-flaeche-nach-
bundeslaendern/
https://www.umweltbundesamt.de/daten/flaeche-boden-land-oekosysteme/flaeche/struktur-der-
flaechennutzung#die-wichtigsten-flachennutzungen
https://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF-Magazin-0215-Leseprobe-Das-grosse-
Fressen.pdf
https://www.landwirtschaft.de/landwirtschaft-verstehen/wie-arbeiten-foerster-und-pflanzenbauer/was-
waechst-auf-deutschlands-feldern
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/206250/umfrage/landwirtschaftliche-nutzflaeche-in-
deutschland/#:~:text=Die%20landwirtschaftlichen%20Flächen%20in%20Deutschland,rund
%2016%2C7%20Millionen%20Hektar.
https://science.orf.at/v2/stories/2988476/
https://www.allianz-pro-schiene.de/themen/umwelt/treibhausgas-emissionen/
https://www.dw.com/de/klimaschutz-wie-gelingt-stopp-auf-unter-zwei-grad/a-47348573
https://www.bauernverband.de/situationsbericht-19/6-erzeugung-und-maerkte/62-tierische-erzeugung
https://www.umweltbundesamt.de/daten/land-forstwirtschaft/beitrag-der-landwirtschaft-zu-den-
treibhausgas#treibhausgas-emissionen-aus-der-landwirtschaft

Quelle
https://www.regenwald-schuetzen.org/verbrauchertipps/soja-und-fleischkonsum/die-
komplexen-folgen-der-massentierhaltung

https://proveg.com/de/5-pros/pro-umwelt/wie-sich-die-industrielle-tierhaltung-auf-
den-klimawandel-auswirkt/
https://www.umwelt-im-unterricht.de/hintergrund/fleischkonsum-umwelt-und-klima/

https://www.wwf.at/de/fleischkonsum-und-seine-globalen-auswirkungen/

https://spirit-of-traveling.de/auswirkungen-von-massentierhaltung/

https://www.massentierhaltung-mv.de/die-fakten/die-folgen-fuer-die-umwelt/

https://www.centrum3.at/fileadmin/downloads/VWA/2019/VWA-
Aichholzer_OEkologische_Konsequenzen_unseres_Fleischkonsums.pdf

https://feel4nature.com/umweltschutz-im-alltag-22-einfache-tipps-fuer-
jedermann/2016

https://tierschutzverein.at/massentierhaltung-schadet-auch-dem-menschen/

https://praxistipps.focus.de/fleischkonsum-so-wirkt-er-sich-auf-die-umwelt-
aus_115517

https://www.co2online.de/klima-schuetzen/nachhaltiger-konsum/fleisch-klimawandel/

https://www.google.ru/url?sa=i&url=https%3A%2F%2Fwww.sonnenseite.com%2Fde
%2Ftipps%2Ffleischkonsum-auswirkungen-auf-umwelt-tiere-mensch
%2F&psig=AOvVaw1FfOT-
AnEvclLiNcmaD9W8&ust=1604230707370000&source=images&cd=vfe&ved=0CA
MQjB1qFwoTCPjW953f3uwCFQAAAAAdAAAAABAJ
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https://science.orf.at/v2/stories/2988476/

Die größten „Klimasünder“ nach Wirtschaftssektoren: Die gesamte Energie- und Wärmegewinnung ist für ein
Viertel der globalen Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. Ein weiteres Viertel wird durch die Land- und
Forstwirtschaft verursacht. Hier ist es vor allem das Methan, das bei der Milch- und Fleischproduktion
entsteht. Rund ein Fünftel geht auf das Konto der Industrie und knapp ein Siebtel entsteht im Verkehrssektor.

https://www.allianz-pro-schiene.de/themen/umwelt/treibhausgas-emissionen/
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https://www.dw.com/de/klimaschutz-wie-gelingt-stopp-auf-unter-
zwei-grad/a-47348573

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https://www.bauernverband.de/situationsbericht-19/6-erzeugung-und-maerkte/62-tierische-erzeugung

https://www.umweltbundesamt.de/daten/land-forstwirtschaft/beitrag-der-landwirtschaft-zu-den-
treibhausgas#treibhausgas-emissionen-aus-der-landwirtschaft
Fleischesser können ihren CO2-Fußabruck verringern, indem sie weniger Rindfleisch essen. Wie die Statista-
Grafik auf Basis von Daten des Bundesumweltministeriums zeigt, werden bei der konventionellen Produktion
von Rindfleisch deutlich mehr CO2-Äquivalente freigesetzt als bei Geflügel oder Schweinefleisch. Wer also
zum Putenschnitzel statt zum Rumpsteak greift, kann also rund 75 Prozent
umweltschädlicher Treibhausgase einsparen.
Die globale Massentierhaltung trägt nach Angaben der Umweltschutzorganisation Greenpeace mit rund 20
Prozent sehr stark zu den weltweiten Treibhausgasemissionen bei. Die Rindfleischproduktion verursacht
besonders hohe Emissionen. Dies liegt den Umweltschützern zufolge einerseits an den hohen direkten
Emissionen von Methan aus den Mägen der Tiere. Hauptgrund seien aber die Emissionen, die durch die
Futtererzeugung entstehen, wofür Urwälder gerodet werden müssten.
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 In Anbetracht der Zeitreihe sinkt der Fleischkonsum in Deutschland tendenziell ab. Im Jahr 2019 summierte
sich der menschliche Verzehr von Fleisch auf rund 59,5 Kilogramm pro Kopf. Der Gesamtverbrauch, in dem
der Verbrauch von Tierfutter, die industrielle Verwertung sowie die Produktverluste berücksichtigt sind,
summierte sich auf etwa 87,8 Kilogramm.

Die landwirtschaftlichen Flächen in Deutschland reduzierten sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich, im
Jahr 2019 vergrößerte sich jedoch die Nutzfläche gegenüber dem Vorjahr auf rund 16,7 Millionen Hektar. Die
meisten Nutzflächen werden in Deutschland für den Ackerbau genutzt, es folgen Grünlandflächen (z.B.
Weidewirtschaft) und Dauerkulturen (z.B. Weinbau).
Soja ist in Deutschland und Europa kein traditionelles Nahrungsmittel und der Anstieg an Veganern
und Vegetariern erklärt die enorme Nachfrage nicht.

Die Ursache findet sich in der industriellen Massentierhaltung und dem BSE Skandal der 90er-
Jahre. Um möglichst schnell das Schlachtgewicht zu erreichen, werden die Tiere im Stall mit
proteinhaltigem Mastfutter gefüttert. Das Futter beinhaltete lange Zeit auch tierische Eiweiße
(Proteine). So wurde zum Beispiel Schafsfleisch dem Rinderkraftfutter beigemischt. Anfang der
90er-Jahre brach unter Rindern in England eine zunächst mysteriöse Krankheit aus, die Bovine
spongiforme Enzephalopathie (BSE). Es stellte sich heraus, dass die Auslöser von BSE Prionen
sind, also sich abnorm verhaltende Proteine. Die Symptome ähnelten der schon lange bei Schafen
und Ziegen bekannten "Scrapie". Heute gilt es als wahrscheinlich, dass die BSE-auslösenden
Prionen über das Futter auf Rinder übertragen wurden. Zeitgleich mit dem Rinderwahn trat auch
eine neue Form der Creutzfeld-Jacob-Krankheit auf, einer beim Menschen tödlich verlaufenden
Prionenkrankheit. Es wird davon ausgegangen, dass Erkrankte sich durch den Verzehr verseuchten
Rindfleisches angesteckt haben. Um die Bevölkerung zu schützen, wurde die Verfütterung von
Proteinen aus tierischen Quellen verboten.

Schnell stellte sich heraus, dass die Mengen der heimischen Eiweißlieferanten Raps, Getreide und
Bohnenpflanzen nicht ausreichen, um den Proteinbedarf in der Tiermast und der Massentierhaltung
zu decken. Soja ist eine gute und günstige Eiweißquelle. Als die Nachfrage anstieg, wurde der
Anbau in Brasilien und anderen Ländern ausgeweitet.

1.Einfluss des Tierproduktionssektors auf das Land


1.1. Flächenbedarf
1.2. Einfluss auf den Wald
1.3. Landdegradierung
1.3.1. Überlastung von Dünger (Fäkalien)
1.4. Dekreszenz der Biodiversität
1.4.1. Einfluss der Gentechnik
2.Einfluss des Tierproduktionssektors auf das Wasser
2.1. Wasserverbrauch und virtuelles Wasser
2.1.1. Wasserbedarf der Nutztiere
2.2 Gewässerverschmutzungen
3.Einfluss des Tierproduktionssektors auf die Luft
3.1. Klimaschädliche Emissionen

Wie groß ist die Landwirtschaftliche Fläche Deutschlands?


Das beträgt etwa 51% der gesamten Fläche Deutschlands

Warum steigen solche Emissionen wie CO2, Methan, Lachgas?


Diese Emissionen steigen wegen des weltweit wachsenden Fleisch- und
Milchkonsums immer weiter an, weil dafür besonders viele Ressourcen benötigt
werden. Denn bevor Menschen Tiere verzehren, fressen die erst einmal Pflanzen. Sie
stammen von Ackerflächen, die Menschen auch direkt mit dem nötigen Getreide
versorgen. Die Mengen der heimischen Raps, Getreide und Bohnenpflanzen reichen in
Deutschland nicht aus.  Soja wird als billiges Futtermittel für Massentierhaltung aus
USA nach Deutschland importiert

Was bedeutet CO2-Fußabdruck?

Gibt es welche Untersuchungen, die darauf deuten, das durch eine pflanzliche
Ernährung Treibhausgasmissionen gesenkt wird?
Studien der Oxford University deuten darauf hin, dass der persönliche
ernährungsbedingte CO2-Fußabdruck durch eine pflanzliche Ernährung in etwa
halbiert werden kann und die weltweiten ernährungsbedingten
Treibhausgasemissionen bis 2050 um bis zu 70 % gesenkt werden könnten, wenn alle
Menschen auf eine vegane Ernährung umstellen würden. Der Anteil der Vegetarier
und Veganer hat sich in den vergangenen zehn Jahren laut Robert-Koch-Institut auf
über vier Prozent der deutschen Bevölkerung verdoppelt.

Wie viel Kilogramm Treibhausgase verursacht 1 Kilogramm von Fleisch?


Das Umweltbundesamt schätzt, dass die Produktion von einem Kilogramm
Rindfleisch bis zu 28 Kilogramm Treibhausgase verursacht, während es bei Obst und
Gemüse weniger als ein Kilogramm ist.

Wie können Antibiotika, die  den Tieren in großen Mengen ins Futter gemischt
werden, als Wachstumsbeschleuniger und zur Vorbeugung von Erkrankungen
auf die menschliche Gesundheit wirken?
Allergien, Asthma, Entzündungen  werden in näherer Umgebung von Mastanlagen
immer wieder beobachtet.