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Tomáš Sobihard, 01613964, KU Historische Interpretation literarischer Quellen 1

Gaius Iulius Caesar

Leben

- geboren am 13. Juli 100 v. Chr., gestorben am 15. März 44 v. Chr.


- gens Iulia – patrizisches Geschlecht
- Vater Anhänger der Popularen unter Führung des Marius, Caesar Neffe von Marius
- 82 v. Chr. – Sieg Sullas, Caesars politische Karriere gefährdet
- 80 v. Chr. – Caesar wechselt die Seite
- 78 v. Chr.
o Tod Sullas, Caesar versucht, sich als Anwalt und Redner zu profilieren
- 74 v. Chr.
o Caesar organisierte auf eigene Kosten eine kleine Armee und beschützte einige
Städte in Asia beim Angriff von Mithridates VI.
o zum Kriegshelden geworden
- 67 v. Chr. – Heirat mit Enkelin Sullas Pompeia (2. Ehe)
- 65. v. Chr.
o Caesar curulischer Ädil
o Finanzierung von Tierhetzen und Gladiatorenspielen, die seine Beliebtheit im
Volk steigerten
o Beginn der großen Verschuldung Caesars
- 63 v. Chr.
o Caesar Prätor und pontifex maximus
o großer finanzieller Aufwand bei der Wahlkampagne
o Crassus finanzielle Hilfe für extrem populären, aber hochverschuldeten Caesar
- 60 v. Chr.
o Caesar bei Konsulwahlen durchgesetzt
o Errichtung des 1. Triumvirats – Caesar, Pompeius, Crassus
o Sicherung des Prokonsulats in Illyricum, Gallia Cisalpina und Gallia
Narbonensis für Caesar für Jahre 58-54 v. Chr.
o Caesar wünschte sich einen Eroberungskrieg, zu diesem wurde er aber nicht
ermächtigt
 für Eingreifen in Gallien brauchte Caesar Begründung – diese fand er
in den Migrationsbewegungen der Helvetier
- 58-54 v. Chr.
o Caesars Eroberung Galliens
 Feldzug gegen Helvetier
 Sieg über Germanen unter Führung von Ariovist (angeblich als
Verteidigung der mit den Römern verbündeten Haeduern)
 nach diesen Erfolgen eroberte Caesar schrittweise ganz Gallien,
als Präventivkrieg präsentiert
 55 v. Chr. – Expedition nach Britannien
 52 v. Chr. – Aufstand der Gallier unter Vercingetorix, niedergeschlagen
- 51-47 v. Chr. – Bürgerkrieg, Caesar gegen Pompeius
- 44 v. Chr. – Ermordung Caesars

Werke

- Caesar als Redner


o wenige Fragmente aus Gerichtsreden
o wenige Fragmente aus Leichenreden für seine Tante Iulia und Ehefrau
Cornelia
- De Analogia (2 Bücher)
o grammatisches Werk von Caesar, nur in Fragmenten überliefert
- Commentarii rerum gestarum Belli Gallici (7 Bücher)
o berichten über 7 Feldzugsperioden der Jahre 58-52 v. Chr.
 1. Krieg gegen Helvetier und Ariovists Germanen
 2. Krieg gegen Belger
 3. Krieg gegen Veneter und Aquitaner
 4. Erster Rheinübergang und Britannienzug
 5. Zweiter Britannienzug und Eburonenkatastrophe
 6. Zweiter Rheinübergang
 7. Vercingetorix-Aufstand und seine Niederschlagung in Alesia
o geo-, ethnographische, technische Exkurse, Reden, Einzelszenen,
Wunderzeichen sparsam verwendet und argumentationsstrategisch plaziert
o grausame Details fehlen, Krieg als vernünftig und nötig
o Erzähler als römischer Kriegsteilnehmer, aber nicht als Caesar (3. Person)
- 5 Briefe an Gaius Oppius und Cicero aus dem Jahr 49 v. Chr.

- Commentarii de Bello Civili (3 Bücher)


o Bericht über den Verlauf des Bürgerkrieges zwischen Caesar und Pompeius
o knüpfen an Commentarii rerum gestarum Belli Gallici an
o Pompeius als unwürdiger Herausforderer, den selbstsüchtige, z.T. satirisch
gezeichnete Verbündete zu militärischen Fehlentscheidungen drängen
- Anticatones (2 Bücher)
o Gegenschrift zur Lobschrift an Cato von Cicero