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Epochenabschluss-Arbeit 12 B G1 Arbeit A

Freitag, den 26.03.2021


Pauline Faßbender

Aufgaben zur Karikatur M1

a) In der Karikatur von W. Hicks für die Hamburger Tageszeitung „die Welt“, erschienen 1979 mit
der Bildunterschrift „Jeder folgt freudig Honeckers Aufruf zum Schmuck der Heimat“, sieht man
wie für ein Fest hergerichtet wird. Gefängnisinsassen schmücken eine Mauer, die wahrscheinlich zu
einem Gefängnis gehört. Zwei streichen das Gittertor, welches sehr zentral in der Karikatur
abgebidet ist. Andere sind mit der Befestigung von Girlanden beschäftigt, während widerum zwei
ein Schild mit der Aufschrift „Jahre DDR“ hinter die dazu gehörende 30 aufhängen. Des weiteren
sind drei Soldaten zu sehen, die allem Anschein nah patroullieren und die Insassen bewachen.

b) Ich denke, der Zeichner macht sich mit dieser Karikatur über die DDR lustig und verpöhnt sie.
Zum einen dadurch, dass das Fest zum 30-jährigen Jubiläum in einem Gefängnis stattfindet. Er
bezeichnet also quasi die DDR als Gefängnis. Zum Anderen dadurch, wer für das Fest schmückt.
Da es Gefängnisinsasssen sind, die zusätzlich durch Soldaten bewacht sind, lässt sich schlußfolgern,
das die freien Bürger_innen der DDR nicht in der Stimmung dazu sind. Da niemand sonst die
Aufgabe freiwillig erledigen will, werden also die Insassen zum Schmücken gezwungen.
Kurzum: Der Zeichner bezeichnet die DDR als Gefängnis und das niemand Lust hat in einem
Gefängnis zu leben wird auch sehr deutlich.

c) Ich finde die Kritik sehr zutreffend. Niemand sollte gezwungen sein in einem Land zu leben, in
dem man nicht glücklich ist. Die Ideen der DDR waren nicht schlecht (Kommunismus), aber die
Umsetzung war so schlecht, dass viele Menschen versuchten das Land zu verlassen. Und trotz
dieser vielen Fluchtversuche wurde nicht versucht die Lage zu verbessern, so dass weniger
Menschen fliehen wollen. Stattdessen wurde die Mauer stärker bewacht und die Flucht erschwert.
In so einem Land möchte keiner Leben.

Plicht-Aufgaben zum Text M2

d) In dem Text rechtfertigt W. Ulbricht den Bau der Berliner Mauer. Er beschuldigt Brandt die DDR
zu beleidigen deren Bürger_innen zu verwirren und des weiteren sei West-Berlin ein „gefährlicher
Kriegsbrandherd“. Er versucht die DDR als Opfer des Westens dastehen zu lassen.

e) Z. 14-16, „Mögen auch die….das Leben gerettet wurde.“


Ich denke, er versucht schlichtweg auch für die Bürger_innen des Westens eine positve Sache am
Mauerbau zu finden und will gleichzeitig als Retter des Friedens dastehen.

f) Am 13. August 1961 wurde der Bau der Mauer, die Ost- und Westberlin zukünftig trennen soll,
begonnen. Die DDR versucht durch die Mauer die zahlreichen Fluchtversuche in den Westen
einzudämmen. Nach vorherigen Versprechen, dass niemals eine Mauer gebaut werden würde,
geschieht dies nun doch. Dies veranlagt dazu an der Glaubwürdigkeit der DDR zu zweifeln. Ihr
Versuch, das Gesicht gegenüber ihrem Volk zu wahren ist kläglich gescheitert. Mit dem Bau dieser
Mauer zeigt die DDR nicht nur ihrem Volk gegenüber unsägliche Verzweiflung daran, einen guten
Staat zu bilden. Nein, die ganze Welt bekommt es unter die Nase gerieben.
Wahl-Aufgaben

1. Da die FDP nur mit der CDU koalieren würde wenn Adenauer zurückträte und die CDU
weiterhin teil der Regierung sein will, muss Adenauer sein Amt niedelergen.

3. Eine „Große Koalition“ bedeutet, dass sich Parteien dazu entschließen gemeinsam ein Regierung
zu bilden. Zu dieser Zeit war Kiesinger Bundeskanzler.

4. Ein „Konstruktives Misstrauensvotum“ bedeutet, dass jede_r Bundestagsabgeordnete sich selbst


zur Wahl als Kanzeler stellen kann. Wenn er bei der Abstimmung eine Mehrheit erlangt, wird er
oder sie Kanzler_in.

5. Nachdem ein enger Mitarbeiter Brandts als DDR-Spion auffliegt, übernimmt Brandt die
komplette Verantwortung dafür und legt sein Amt ab.

7. Ich würde Brandt wählen. Ich finde es gut, wie er in Deutschland die Demokratie förderte. Vor
allem aber, dass er Kontakt zum Osten suchte und sie nicht direkt verurteilte.

9. Ich sehe die Problematik, dass durch Filme vielleicht die historische Bedeutung nicht gut
vermittelt wird. Weniger durch die Umsetzung des Films – vielmehr jedoch durch das Medium
Film. Schüler_innen sehen diesen als eine Zeit der Entspannung. Ich denke allerdings, dass durch
Aufgabenstellung und vielleicht ja auch gerade durch diese enstpanntere Wissensaufnahme, ein
Mehrwert gesichert ist.

14. DDR steht für Deutsche Demokratische Republik und man kann diese insofern als Zwangsstaat
bezeichnen, als sie eine Mauer baut um die Bürger_innen an Fluchtversuchen zu hindern.

18. APO steht für Außerparlamentarische Organisation und sie versuchen das Notstandsgesetz zu
verhindern.

19. Im Herbst 1977 kam es vermehrt zu Unruhen der RAF und durch Kohls Kanzlerschaft zu
einemgeistigen Umdenken.

20. Nicht nur durch seine Reformen wie Pressefreiheit oder auch das er das Wettrüsten beenden
will, sondern auch durch seine Annäherungen mit den U.S.A. bereitet er den Weg zu Deutschlands
Wiedervereinigung vor.