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Präpositionen
Präpositionen mit Dativ oder Akkusativ

) Hinweise

- Lokalangaben
Die angegebenen Präpositionen nennt man auch Wechselpräpositionen, weil sie bei lokalen Angaben den Fall
wechseln: Auf die Frage t7o?folgt der Dativ aufdie Frage ,yohlnT folgt der Akkusativ.
Wo? Die Maus sitzt vor der Flasche.
Wohin? Die Maus hat sich vor die Flasche gesetzt.
Einige Verben können auf beide Fragen antworten, z. B. aufnehmen, klopfen, verschwinden.
lch klopfe an der Tür/an die Tür.
'+ Temporalangaben
r Bei temporalen Angaben folgt nach an, in, vor und zwischen immer der Dativ.
Wir sehen uns am Donnerstag, in der Pause, vor der Besprechung, zwischen den Gesprächen.
> Bei auf und über steht der Akkusativ.
Die Museumsnacht ist die Nacht von Samstag auf Sonntag. Er ging den ganzen Tag über spazieren.

tII Übungen
l) Ergänzen Sie die Präpositionen in, an, auf oder zwlschen in der richtigen Form und die Endungen der Artikel.

Urlaub im (0) Funkloch ein.... ... Funkloch liegt. Und dafür muss man nicht
Eine SMS aus dem Liegestuhl . ... . {1) Strand einmal ... ........... (6) d.......... Wüste fahren oder
Richtung Heimat, ein kurzer geschäftlicher Anruf (7),d.... ...
Berge des Himalaja klettern.
(2) Restaurant (3) Vorspeise und Schon so manches Bergtal ................ (8) d........... Al-
Hauptgang: Das Handy ist für die meisten Menschen pen zählt zur handyfreien Zone. .............. (9) Baye
auch .......... . (4) Urlaub ein wichtiger Begleiter ge- rischen Wald, (10) Schwarzwald oder
worden. Doch garantiert der Urlaub mit angeschaltetem ...... ...... (11) Thüringen gibt es jede Menge Gebiete
Handy auch wirkliche Erholung? Nein, sagen Experten, ohne Netzverbindung. .............. (12) einig... ....... Or-
echte Erholung beginnt erst, wenn das mobile Telefon ten nutzt man diesen Umstand nun, um gezielt Wer
ausgeschaltet ist. Das Problem besteht allerdings darin, bung zu machen. So bezeichnet sich das oberbayrische
dass das Ausschalten unseres Lieblingsgerätes sehr viel Jachenau als,,l-al der Ruhe" und (13) Bran-
Selbstdisziplin erfordert. Wer in Hinsicht auf Selbstdis- denburg verweist das Tourismusbüro auf kilometerlan-
ziplin kleine Schwächen aufirr'eist, könnte sich alternativ ge handyfreie Urlaubsmöglichkeiten (14)

für einen Urlaubsort entscheiden, der (s) Templin und Prenzlau.

Z/ Die Geschichte des Bierdeckels


Ergänzen 5ie die Präpositionen in, aufund yor in lokaler oder temporaler Bedeutung in der richtigen Form.

Das beliebteste alkoholische Getränk der Deutschen ist seit Jahrhunderten das Bier. Es
gehört in (0) Deutschland zum Leben wie der Wein zum Leben der Franzosen. Egal. ob
man ............... (1) Biergarten,
sitzt, Bierwird überall serviert. Und zwar mit einem meist runden Bierdeckel.
(4) diesen kleinen Untersetzer' wird ............. .. (5)jeder Kneipe das volle Glas gestellt.
Dieser Gegenstand ist nicht nur schön, sondern auch sehr praktisch: Er saugt den her-
unterlaufenden Bierschaum auf. Außerdem kann die Kellnerin (oder der Kellne0 jedes
bestellte Bier mit einem Strich (6) dem Deckel markieren.

Der Bierdeckel ist keine neue Erfindung:Früher legte man einen Deckelaus Fi12............... (7) das Glas, um lnsekten
fernzuhalten. Darum heißt der Gegenstand bis heute nicht Bieruntersetzer, sondern Bierdeckel. Die alten Filzdeckel
hatten allerdings den großen Nachteil, dass sie meistens feucht und nicht besonders hygienisch waren. ................ (8)
mehr als hundert Jahren (1880) kam der Dresdner Robert Sputh auf die ldee, Bierdeckel aus Pappe herzustellen.
(9) einer Kartonagenfabrik ................ (10) Buckau, einem Dorf (11)der Nähe von Magde-
burg, produzierte er die neuen Deckel und ließ gleichzeitig das Logo der Brauerei ..... .. . (12) die Pappe dru-
cken. Zu dieser Zeit gab es zehntausende Brauerelen, die das sofort als Werbemöglichkeit erkannten und alle ihr
1o9o............. . (13) den Bierdeckeln haben wollten. Schon (14) den l92oerJahren waren die Bierde'
ckel bunt bedruckt und ihr Siegeszug konnte beginnen.

Untersetzer: kleinerflacherGegenstand, derzum Schutz unter etwas gelegt wird