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GEORG HUBER

Das große Buch der


ENERGETISCHEN
HAUSREINIGUNG
Kraftvolle Rituale für positive Energien und Schutz in den eigenen
vier Wänden
Jeder hat es schon einmal erlebt: Man betritt einen Raum und fühlt sich
plötzlich unwohl. Dies bewirken unsichtbare Energien, von denen wir
immer und überall umgeben sind. Ob energetische Hinterlassenscha en
von Vorbewohnern, ob Wasseradern, Elektrosmog oder gar verborgene
Ein üsse unsichtbarer Wesenheiten – mithilfe von Räucherritualen,
Visualisierungen, Heilsteinen oder der reinigenden Kra der Kerzen amme
wird es möglich, solche negativen Energien wahrzunehmen und
wirkungsvoll auszugleichen. So wird unser Zuhause zu einem Ort voller
guter Schwingungen, an dem wir Kra tanken und uns rundum sicher und
wohlfühlen können.
Mit vielen Meditationen, praktischen Übungen und Anleitungen zur
energetischen Harmonisierung zum Download.
Das vorliegende Buch ist sorgfältig erarbeitet worden.
Dennoch erfolgen alle Angaben ohne Gewähr.
Weder Autorin noch Verlag können für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den im Buch
gemachten praktischen Hinweisen resultieren, eine Ha ung übernehmen.

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Erste Au age 2017


Copyright © 2017 by Ansata Verlag, München, in der Verlagsgruppe Random House GmbH,
Neumarkter Straße 28, 81673 München Alle Rechte sind vorbehalten.
Redaktion: Sabine Zürn
Illustrationen: Gisela Rüger
Umschlaggestaltung: Guter Punkt, München, unter Verwendung von Motiven von shutterstock:
Schale: © JurateBuiviene / shutterstock
Kerzen: © Tarzhanova / shutterstock
Stein: © Ana Prego / shutterstock
Praxis-CD: Aufnahme und Sprecher: Georg Huber Satz und E-Book Produktion: Satzwerk Huber,
Germering ISBN 978-3-641-21587-3
V001
www.ansata-verlag.de
www.facebook.com/Integral.Lotos.Ansata
Inhalt

1. Wie ich zur energetischen Hausreinigung kam


2. »Mach doch mal eine energetische Hausreinigung«
3. Was ist Energie?
4. Welche Energien umgeben uns zu Hause?
Die Energie des Grundstücks
Energien der Vorbesitzer
Energien von Objekten
Umgebungsenergien
Kosmische Energien
Elektromagnetische Wellen
Geopathische Belastungen
Energien von Verstorbenen und Geistwesen
Von uns erscha ene Energien

5. Auswirkungen destruktiver Energiefelder


Plötzliche Veränderungen der Persönlichkeit
Schlafprobleme
Unruhe, Unwohlsein und Müdigkeit
Finanz- und Beziehungsprobleme
Energieentladungen und »übersinnliche« Phänomene
Unerklärliche Emotionen

6. Was bewirkt eine energetische Reinigung?


Die Energie des Unfriedens verwandeln

7. Die vier Säulen der energetischen Hausreinigung


1. Säule: Räuchersto e und P anzenkrä e
Krä e aus der Natur
Heimische Kräuter
Wie räuchere ich richtig?
Anleitung zum Räuchern
Muss man wirklich räuchern?
2. Säule: Die Kerze und das Element Feuer
3. Säule: Die violette Flamme der Transformation
4. Säule: Die Lichtsäule
Die Nebensäulen der Hausreinigung8
8. Das Ritual der energetischen Hausreinigung
Die Energiefelder
Vorbereitungen
Ablauf der energetischen Hausreinigung
Darf es etwas mehr sein?

9. Tipps für den Umgang mit Belastungen bei der Hausreinigung


Was tun bei geopathischen Belastungen?
Was tun bei Elektrosmog?
Was tun bei Ein üssen von Verstorbenen?
Was tun bei dämonischen Energien?
Schutz vor Energien
Was tun bei »bösen Nachbarn«?
Die innere Haltung
Was tun bei Räumen, die man nicht begehen kann?
Was tun bei Räumen, die man nicht betreten darf?
Wie o muss man eine energetische Hausreinigung wiederholen?
Besondere Vorgehensweisen

10. Umzug in ein neues Haus


Der erste Kontakt
Der Umzug
Ein neues Haus wird gebaut
Hausreinigung über die Ferne
Hausreinigung ist immer auch Menschenreinigung

11. Gereinigte Energien erhalten


Hilfsmittel zur Erhaltung dienlicher Energien
Torwächter
Achtsamkeit und bewusste Absicht
Konstruktive Energiefelder erscha en
Einen Kra platz der Freude erscha en
12. Objekte der Kra
Objekte energetisieren
Wie man Energien auf Objekte überträgt
Praktische Anwendungen
Objekte energetisch reinigen

13. Energien wahrnehmen können


Kann man Medialität lernen?
Die medialen Sinne
Die eigene Medialität wieder aktivieren
Folge deiner Intuition
14. Schlusswort
15. Anhang
Fragen zur energetischen Hausreinigung
Meditationstexte
Liebe Leserin, lieber Leser,
ich habe dieses Buch zuerst in der Sie-Form geschrieben, aber schnell
gemerkt, dass mir die Ansprache zu unpersönlich ist. Es fällt mir leichter,
meine Erfahrungen weiterzugeben und Sachverhalte zu erklären, wenn ich
in der Du-Form bleibe. Ich ho e deshalb, dass es in Ordnung ist, wenn ich
dich in diesem Buch ganz direkt mit »du« anspreche. Ich verspreche, dass
ich dies mit dem Respekt und der Liebe tue, die du, liebe Leserin/ lieber
Leser, verdient hast.

Hinweis zur Nutzung des Buches und der Meditationen im Audio-


Download1
Liebe Leserin, lieber Leser,
obwohl dieses Buch ein Praxisbuch ist und du vielleicht den Wunsch
verspürst, gleich mit den verschiedenen Methoden der energetischen
Hausreinigung zu starten, möchte ich dich bitten, das Buch erst von Anfang
bis Ende durchzulesen.
Viele Fragen, die bei der praktischen Anwendung der energetischen
Hausreinigung au auchen, werden in dem Buch erklärt. Bitte warte auch
mit den Meditationen, bis du das Buch ganz gelesen hast.
Ich wünsche dir viel Freude mit dem Buch und danke dir für dein
Vertrauen.
Georg

1 Unter folgendem Link kannst du die geführten Meditationen herunterladen:


www.ansata.de/hausreinigung
1. Wie ich zur energetischen Hausreinigung kam

Ich führe seit meinem 20. Lebensjahr energetische Hausreinigungen durch.


Häu g hatten Kunden, die mich noch nicht persönlich kannten, ein
bestimmtes Bild von mir. Georg Huber, ein bayerisch klingender Name, ließ
auf einen älteren Mann mit einer tiefen Stimme schließen, vielleicht mit
einem Bart, auf jeden Fall gemütlich, der vielleicht mit zwei Hunden
irgendwo auf einer Alm wohnt und sich mit Heilkräutern befasst.
Das mit der tiefen Stimme ist richtig und einen Bart habe ich mittlerweile
auch. Aber ansonsten passte gar nichts an mir zu den Vorstellungen vieler
Kunden und Leser. O spürte ich deutlich die Zweifel, dass so ein junger
Spund wie ich so viel Erfahrung im Bereich der energetischen Reinigung
haben sollte.
Ich möchte dir gern erklären, warum die energetische Hausreinigung
meine »Leidenscha « (buchstäblich so gemeint) geworden ist: Genau wie
viele Kinder heutzutage und auch ein Großteil der Leserinnen und Leser
war ich als Kind sehr sensibel in meiner Wahrnehmung. Als ich im Alter
von 15 Jahren mein Elternhaus verließ, wurde meine Wahrnehmung noch
intensiver, und ich begann, die Emotionen und Energien anderer Menschen
zu spüren. Sehr o , wenn ich in das Energiefeld eines Menschen oder eines
Objektes trat, nahm ich seine Energien wahr, nahm sie auf und »würgte« sie
dann wieder aus mir heraus.
Du kannst dir bestimmt vorstellen, wie unangenehm es für einen jungen
Menschen ist, der mit der Bahn zur Schule fährt, die Energien seines
Sitznachbarn aufnimmt und dann plötzlich anfängt zu würgen. Erst viele
Jahre später habe ich verstanden, dass das Würgen eine Möglichkeit war, die
Energien wieder aus mir herauszulassen. Ich mied daher die Menschen,
blieb lange Zeit auch nur in meiner Wohnung, war nie auf einer Party oder
in einer Disco und übernachtete nie auswärts. Es war damals ein Fluch für
mich, so sensibel zu sein.
Im Alter von 18 Jahren machte ich erste Erfahrungen in energetischer
Heilung, denn es war immer mein Herzenswunsch gewesen, als »Heiler«
tätig zu sein. Das war natürlich ganz klar auch ein Wunsch nach
Anerkennung, der Wunsch, etwas Besonderes zu sein, aber da war auch
immer die Sehnsucht, andere (und auch mich selbst) von ihrem Leid
befreien zu können. Ich machte also eine Art Ausbildung im energetischen
Heilen, ließ mich in alte Heilmethoden einweihen und beschä igte mich
sehr stark mit Transformation und Heilung. Meine Sensibilität wurde
dadurch immer stärker, und häu g sperrte ich mich weinend ein, weil ich
irgendwelche Farben um Menschen herum gesehen hatte, die mir Angst
machten, oder weil ich spürte, was ein anderer Mensch spürte, wenn er an
mir vorbeilief.
Ich hatte niemanden, mit dem ich darüber reden konnte, und war ziemlich
allein mit meinem Problem. Und so beschä igte ich mich damit, wie ich
meine Wohnung zu einem Kra ort verwandeln konnte. Wenigstens zu
Hause wollte ich mich wohlfühlen. Und so wurde ich dazu hingeführt, mich
mit Energiefeldern und deren Umwandlung auseinanderzusetzen. Ich nutzte
die Zeit während meines Studiums an der Uni für experimentelle Spielchen
mit Energiefeldern, beobachtete sie, lernte von ihnen. Meine Sensibilität
konnte ich ausschalten: Durch Flehen, Bitten und Weinen scha e ich es,
den »Fluch« aufzuheben, um wenige Jahre später zu begreifen, dass meine
Sensibilität etwas Wertvolles ist. Nun ehte ich darum, sie wiederzuerlangen
… Wir Menschen sind manchmal einfach zu komisch.
Jetzt bin ich 35 Jahre alt, reifer geworden, und meine Sensibilität ist meine
stärkste »Gabe«, ich nutze sie, um an Energiefeldern Heilung zu bewirken,
egal ob an Menschen oder Gegenständen. Ich habe mittlerweile aufgehört,
energetische Hausreinigungen durchzuführen. Ich erhalte aber immer noch
viele Anfragen, und wenn mich ein Haus reizt, dann komme ich doch ab
und an zu einer Hausreinigung vorbei.
Doch es war seit jeher mein Wunsch, dass jeder Mensch die Möglichkeit
hat, dieses »Handwerk« zu lernen. Im Jahr 2008 erhielt ich in einer Art
Traum den Au rag, ein Hausreinigungsseminar zu halten. Mein erster
Gedanke, als dieser Impuls sich zeigte: »Nie und nimmer mache ich ein
Seminar! Vor Menschen reden? Auf keinen Fall.«
Ich bat Gott um drei Zeichen, ob er sicher ist, dass ich das Seminar halten
sollte, und die drei Zeichen kamen deutlich innerhalb von 24 Stunden. So
schrieb ich das Skript für das Seminar und merkte, wie die Seiten sich
füllten und ein Buch entstand. Das kleine Büchlein für den Einstieg erschien
2009 unter dem Titel »Energetische Hausreinigung – Kräuter und Engel im
Einsatz«.
Jetzt ist es Zeit, mein Wissen und meine Erfahrung weiterzugeben. Allen,
die mehr über die energetische Hausreinigung erfahren oder bereits
vorhandene Erfahrungen vertiefen möchten oder sich gar überlegen, selbst
Hausreinigungen anzubieten, ist dieses Buch gewidmet.
2. »Mach doch mal eine energetische
Hausreinigung«

Es sind häu g dieselben Gründe, warum sich jemand für eine


Hausreinigung interessiert: O mals ist es der Einzug in ein neues Haus und
der Wunsch, die Energien des Vorbesitzers »loszuwerden«, oder auch der
Tod eines geliebten Menschen. Oder wir durchleben Krisen und spüren
irgendwann, dass die Energien im Haus schwer sind und nicht mehr zu uns
passen.
Für viele ist eine energetische Hausreinigung etwas völlig Neues, doch jede
Kultur hat Rituale entwickelt, um Energie zu reinigen. Ob dies durch einen
Priester geschieht, der mit Weihwasser und Gebeten ein Haus segnet, oder
durch einen Schamanen, der böse Geister mit Rasseln, Rauch und
P anzenkrä en vertreibt – es gibt viele unterschiedliche Rituale, bei jedem
Volk, in jeder Kultur.
Wir in Europa räuchern zum Beispiel Wohnungen mit Weihrauch aus, was
in einem klaren Zusammenhang mit der katholischen Kirche steht, genau
wie das große Interesse an Engeln.
Wer sich in seinen vier Wänden nicht mehr wohlfühlt, erhält o gute
Ratschläge, um in der Wohnung für bessere Energie zu sorgen, zum
Beispiel: »Mach doch mal eine energetische Hausreinigung.«
»Am besten, du rufst Erzengel Michael und bittest ihn, mit seiner Flamme
das Ungute vom Guten zu trennen.«
»Nimm Weihrauch und verbrenne ihn. Geh dann sternförmig durch den
Raum und verteile den Rauch überall.«
»Visualisiere eine Lichtsäule und bitte alle erdgebundenen Seelen, durch
das Licht die Erde zu verlassen.«
»Kampfer ist das Beste, er löscht alle Energien.«
Doch viele Menschen haben das Wort »Energie« bisher höchstens im
Zusammenhang mit Solarenergie gehört und sind deshalb unsicher, was
damit gemeint ist.
3. Was ist Energie?

Vor einer energetischen Hausreinigung taucht o die Frage auf, was Energie
überhaupt ist und wie man sie reinigen kann. Leider wird der Begri
»Energie« mittlerweile für fast jede Emp ndung verwendet: Emotionen
werden mit Energie gleichgesetzt, ebenso Geist oder Bewusstsein. Doch
auch Strahlungen, Frequenzen, Magnetismus usw. werden mittlerweile als
»Energie« bezeichnet. Alles scheint »irgendwie« Energie zu sein.
Auch in diesem Buch wird dir dieser Begri begegnen, weshalb ich dir
meine De nition von »Energie« mitteilen möchte: Für mich ist eine Energie
ein ausführender Geist, ein von mir erscha enes Informationsfeld. Ich gebe
zu, dass dieser einzelne Satz zu weiterer Verwirrung führen könnte, daher
möchte ich dir dies genauer erklären und bitte dich, das nächste Bild zu
betrachten:
Wir alle sind von etwas umgeben und erfüllt, das ich als »göttliche
Ursubstanz« oder auch als »göttlichen Geist« bezeichne. Diese Ursubstanz
hat im Laufe der Jahrtausende viele verschiedene Namen erhalten, ob
Heiliger Geist, Allbewusstsein, Gott oder in neuerer Zeit Quantenfeld und
Photon. Für mich ist diese göttliche Ursubstanz nicht mit Gott
gleichzusetzen, es ist eher jene Kra , die Gott ausstrahlt und uns zur
Verfügung stellt. Aus ihr entsteht Materie, und sie ist die Kra , die alle Teile
zusammenhält und allem sein Bewusstsein schenkt. Diese göttliche
Ursubstanz umgibt uns, sie hüllt uns ein, durchströmt uns und alles, was
existiert, zu aller Zeit. Wenn wir einen Gedanken denken, ein Gefühl
fühlen, ein Wort aussprechen oder eine Tat vollbringen, nutzen wir diese
göttliche Ursubstanz: Wir atmen sie ein durch das Chakra, das hinter dem
ema unserer »Schöpfung« steht, verdichten sie und lassen sie zu einem
Gedanken, Gefühl, einem Wort oder einer Tat werden. Diese göttliche
Ursubstanz ist wie der Treibsto für unsere Motoren, um etwas in
Bewegung zu bringen. Sie ist wie die Welle des Meeres, die das Boot bewegt.
Die göttliche Ursubstanz ießt in dich ein und durch diese Kra erzeugst du
mit deinen Worten Energie. Wir geben durch alle unsere Gedanken,
Gefühle, Worte und Taten der göttlichen Ursubstanz eine dichtere Form. Du
erzeugst Energie mit jedem Gedanken, mit jedem Gefühl, mit jedem Wort
und mit jeder Handlung. Die göttliche Ursubstanz ist jene Kra , die durch
dich Formen annimmt. Durch die göttliche Ursubstanz und deine
Schöpferkra erzeugst du Energie.
» So wie der »leere Raum« in Atomen von göttlicher Ursubstanz erfüllt ist, so ist auch jeder
Gedanke, jedes Wort, jedes Gefühl und jede Tat mit göttlicher Ursubstanz erfüllt.

Göttliche Ursubstanz + Gedanken, Gefühle, Worte und Taten = Energie


Bei einem Streit, bei intensiven Gefühlen und Gedanken erzeugen wir durch
das Bewusstsein, das uns umgibt, ein Energiefeld, also eine dichtere Form
von Energie.
Energien, die du dank deiner Schöpferkra erscha en hast und die keine
starke »Au adung« haben, verpu en relativ schnell wieder, da ihnen der
»Treibsto « fehlt. Sie lösen sich nicht auf, aber da alle Formen von Energie
miteinander kommunizieren und sich gegenseitig beein ussen, würde sich
eine einfache Gedanken- oder Gefühlsenergie relativ schnell wieder im
Meer der uns umgebenden Energien umwandeln. Es gibt also keinen
Grund, sich darüber Sorgen zu machen, welche Energien man die ganze
Zeit erscha .
Doch nun stell dir bitte einmal vor, dass die von dir erscha ene Energie
einen »Au rag« hat, zum Beispiel einen bestimmten Wunsch zu erfüllen
oder sorgenvolle Gedanken über die Zukun aufzulösen. Stell dir vor, dass
du diese Energie regelmäßig erscha st, indem du immer wieder über das
Gleiche nachdenkst oder auf eine Situation gleich reagierst. Oder stell dir
vor, dass die Energie, die du erzeugst hast, sehr intensiv ist, wie bei einem
he igen Streit zwischen dir und deinem Partner. Es geht natürlich noch
intensiver: Denke an die Energien, die bei einem Mord, kriminellen oder
kriegerischen Handlungen oder bei unerträglichem Leid erzeugt werden.
All diese intensiven, regelmäßigen und vielleicht auch auf ein Ziel
ausgerichteten Gedanken, Gefühle, Worte und Taten erzeugen nicht einfach
nur eine leichte Energie oder ein leichtes Informationsfeld. Nein, sie geben
der Energie eine gewisse »Lebendigkeit« und erscha en ein starkes
energetisches Feld, etwas, das auch als »Elemental« bezeichnet wird.
Göttliche Ursubstanz + intensive Gedanken, Gefühle, Worte und Taten
mit einem Auftrag oder einer Regelmäßigkeit = Elemental
» Wünsche, Süchte, Neigungen, Begabungen, Ängste, Karma, Schatten, Besetzungen,
Heilungen – all das sind für mich Elementale, also starke Energiefelder, die von Menschen
erscha en wurden.

Diese Elementale oder Energiefelder sind nicht negativ (sowieso unterteile


ich Energien nicht in gut oder böse, positiv oder negativ) – sie sind, was sie
sind: Sie existieren in einer dichten und in einer lichten Form, sie können
uns dienlich und nicht dienlich sein.
Kra plätze, alte heilige Relikte, positive Glaubensmuster oder Heilung sind
für mich lichte und konstruktive Formen von Energiefeldern. Im Gegensatz
dazu stehen »verunreinigte« Orte und Häuser, an denen wir uns unwohl
fühlen, Rituale, die erscha en wurden, um zu schaden, Glaubensmuster, die
uns daran hindern, unsere wahre Größe zu erkennen, sowie Krankheiten.
Auch Karma ist für mich ein Elemental, ein Energiefeld, das wir in früheren
Leben durch unsere Schöpferkra in Form von Gedanken, Gefühlen,
Worten und vor allem Taten erscha en haben.
Ein Elemental löst sich übrigens nicht einfach auf, sondern wird erst dann
gehen, wenn der »Au rag« erfüllt ist oder wir das Energiefeld transformiert
haben. Und hier kommt die energetische Reinigung in Spiel.
Das Ziel einer energetischen Reinigung, egal ob bei einem Menschen oder
bei einem Haus oder Objekt, ist das Au ösen und Umwandeln jener starken
energetischen Felder.
4. Welche Energien umgeben uns zu Hause?

Unser Haus (auch die Wohnung) beziehungsweise das energetische Feld


unseres Hauses steht im ständigen Kontakt mit Energien. Auch wir selbst
und unsere Aura werden von unzähligen Energien berührt. Jeder Mensch,
jedes Objekt, alles, was existiert, steht im ständigen Austausch mit anderen
energetischen Feldern und Informationen. Wir können mit unserem
Verstand niemals begreifen, wie viele Ein üsse auf uns wirken.
Die wichtigsten Ein üsse, die am stärksten auf unser Haus wirken und die
man kennen sollte, kann man an zwei Händen abzählen:

Energien des Grundstücks


Energien von Vorbesitzern
Energien von allen Objekten im Haus
Energien von Nachbarn, der Umgebung, der Stadt
von uns erzeugte Energien (Gefühle, Gedanken, Worte, Taten,
Elementale)
Kosmische Energien
Elektromagnetische Wellen (Smog, Radar, Handy), Kationen (positiv
geladene Teilchen = schlecht), Anionen (negativ geladene Teilchen =
gut)
Geopathische Belastungen
Verstorbene (o Phantomenergien der Hinterbliebenen oder
Elementale von Verstorbenen).
Die Energie des Grundstücks
Einen großen Ein uss auf die Hausenergie hat das Grundstück. Nehmen wir
einmal an, du hast ein großes Grundstück am Rande einer Stadt erworben
und baust darauf ein Haus. Natürlich hat auch das Material eines Hauses
eine gewisse Grundenergie oder ein Informationsfeld. Hinzu kommen
weitere Ein üsse wie zum Beispiel die Handwerker oder auch die Menschen,
mit denen wir den Kaufvertrag geschlossen haben.
Doch ein neu gebautes Haus erhält erst mit der Zeit seine »Aura«, seine
Energie, und in erster Linie natürlich durch die Energien der
Hausbewohner. Und doch gibt es viele Fälle, in denen sich Menschen in
ihrem neuen Haus nicht wohlfühlen oder Dinge geschehen, die sie nicht
einordnen können. Vielen würde es gar nicht in den Sinn kommen, eine
Hausreinigung durchzuführen, schließlich existiert dieses Haus noch gar
nicht so lang.
In solchen Fällen, wenn geopathische Belastungen (Erdstrahlen,
Wasseradern etc.) ausgeschlossen sind, zeigt sich der Ein uss der
Grundstücksenergie am stärksten. Denn auch wenn das Haus noch keine
Geschichte hat, so hat das Grundstück, auf dem das Haus steht, sehr wohl
seine Geschichte. Vielleicht stand dort früher bereits ein anderes Gebäude,
und es ist auch möglich, dass auf diesem Platz in vergangenen Zeiten Kriege
stattfanden, Rituale abgehalten wurden oder andere starke Energien
erscha en worden sind.
Wenn man sich ein Grundstück anschaut, auf dem vorher ein Haus
abgerissen wurde, dann kann man für mehrere Wochen und Monate noch
das Energiefeld, die »Aura«, des abgerissenen Hauses erkennen. Im
Normalfall mischen sich die Energiefelder, und so wird das Energiefeld des
alten Hauses mit der Zeit schwächer und nicht mehr wahrnehmbar. Doch
sehr starke Energiefelder, die durch intensive, traumatische Ereignisse
entstanden sind, bleiben o Jahrhunderte oder gar Jahrtausende erhalten.
» Ich werde oft gefragt, ob Mutter Erde die Grundstücksenergie nicht einfach selbst reinigen
kann. Als ich einmal in das Feld dieser Frage eingetaucht bin, zeigte sich mir das Bild, dass
Mutter Erde ständig damit beschäftigt ist, Energien umzuwandeln. Erdbeben,
Vulkanausbrüche, klimatische Veränderungen, Stürme oder Gewitter – all diese
Naturphänomene scheinen nichts anderes als Reinigungen zu sein. Und doch zeigte sich das
Bild so, dass Energien, die wir Menschen erscha en haben, oft auch von uns Menschen
umgewandelt werden müssen. Mutter Erde dient uns, aber sie möchte auch, dass wir unsere
Lernerfahrungen machen, indem wir die von uns erscha enen Energien bewusst erleben und
dann verwandeln. Mutter Erde greift jedoch ein, wenn wir nichts tun und somit die Felder
bestehen bleiben und eine zu starke Belastung darstellen. Dann wandelt sie die Energie um,
doch dies geschieht entweder in einem langsamen Prozess oder in dramatischen
geologischen Veränderungen.
Es liegt an uns, die Energien eines Grundstücks anzuerkennen, seinen Ein uss auf uns und
unser Haus klar zu sehen und die Energien wieder umzuwandeln. Ich nde das fair!

Energien der Vorbesitzer


Die Energien der Vorbesitzer oder Vormieter »loszuwerden« ist sicherlich
der Hauptgrund für den ersten Kontakt mit dem ema »Hausreinigung«.
Wenn wir in ein Haus ziehen, das vorher schon bewohnt war, möchten wir
unsere Energie dort verankern und die Energie des Vorbesitzers au ösen.
Etwa 70 Prozent aller Klienten fragen nach einem Umzug bei mir für eine
Hausreinigung an.
Es ist nicht immer so, dass eine Reinigung notwendig ist, wenn man in
eine neue Bleibe zieht. Nehmen wir einmal an, du ziehst in ein idyllisches
Haus mit einem schönen Garten, in dem eine glückliche Familie gewohnt
hat. Diese Familie lebte sehr harmonisch, der Mann war erfolgreich mit
seiner Arbeit, das Ehepaar liebte sich, die Kinder waren ebenfalls reine
Engel. Vielleicht wurde in dem Haus o gefeiert, gesungen und meditiert.
Das klingt vielleicht etwas übertrieben, aber im Grunde möchte ich nur
aufzeigen, dass ein neues Haus nicht automatisch ein »schlechtes« und
»negatives« Feld haben muss.
Kein Mensch würde auf die Idee kommen, in einem Kloster etwas
energetisch reinigen zu wollen (was durch die Gebete, Meditation und
Räucherungen auch unnötig wäre). Im Gegenteil: Wir suchen gezielt jene
Orte auf, von denen wir wissen, dass dort »gute« Energien verankert sind.
Doch wenn wir wissen, dass der Vorbesitzer eines Hauses ein Choleriker
war, dass Menschen, die dort wohnten, immer wieder krank wurden oder
darin gestorben sind, dann ist der Wunsch nach einem Neuanfang für uns
groß und auch wichtig. Das, was ein Haus am meisten beein usst, sind
immer die Menschen, die darin wohnen oder wohnten. Sie sind die
Hauptverantwortlichen für destruktive Energien.

Energien von Objekten


Alles hat ein energetisches Feld. Ich würde das selbst nicht glauben, wenn
ich als Jugendlicher nicht die Aura von Objekten, P anzen und Menschen
gesehen hätte. Ich stellte fest, dass sogar ein Bild an der Wand oder der
Stuhl, auf dem ich saß, ein energetisches Feld besaßen.
Wenn wirklich alles, was existiert, eine Art Aura hat, dann ist es ganz klar,
dass diese Felder oder Auren im Austausch mit anderen Feldern stehen.
Jedes Objekt, dem wir mit Wohlwollen oder auch Verachtung begegnen,
verändert durch unseren Ein uss sein eigenes energetisches Feld.
Die Grundenergie eines Objekts, die durch sein Material vorgegeben ist,
bleibt übrigens immer bestehen und kann vom Menschen (noch) nicht
beein usst werden.
P anzen und Objekte aus natürlichen Materialien wie zum Beispiel
Holzmöbel haben ein großes Energiefeld und dadurch auch einen größeren
Ein uss auf die Aura des Hauses und auf seine Bewohner als Objekte aus
Kunststo . Ein alter Schrank, der eine Geschichte birgt, wirkt natürlich
stärker auf das Energiefeld eines Raumes bzw. Hauses als ein Kunststo -
Rührbesen in der Küche. Dennoch kommuniziert jedes energetische Feld
mit uns, auch wenn natürliche Materialien mehr Energien speichern
können.

Umgebungsenergien
Ich empfehle dir, einmal ganz bewusst in deinen Körper zu spüren oder
deine medialen Sinne zu aktivieren, wenn du eine Stadt besuchst. Du wirst
feststellen, dass jede Stadt nicht nur ihre eigene Geschichte hat, sondern
auch ihre eigene Aura. Ganz sicher kennst du Städte oder bestimmte
Gegenden, in die du keinen Fuß mehr setzen würdest, denn du hast sofort
gespürt, dass sich etwas in dir gegen die Energie dort gewehrt hat.
Ich reise nicht gern, aber wenn ich im Zug sitze und nicht abgelenkt bin,
richte ich o meine Aufmerksamkeit auf die Energie der Orte, durch die wir
fahren. In manchen Städten spürt man Freude und ein Gefühl der
Zusammengehörigkeit, andere wirken bedrückend oder man kann schwere
Traumen spüren.
» Eine Stadt ist ein großes Kollektiv für Energiefelder und spiegelt sehr oft die Geschichte und
auch die Bewohner der Stadt wider. Die Stadtenergie kann das Energiefeld eines Hauses
beein ussen.

Es gibt Umgebungsenergien, die sehr dienlich für unsere Hausenergien sind,


wie zum Beispiel ein nahe gelegener Wald oder ein hilfsbereiter Nachbar,
der stets ein o enes Herz für die Menschen um sich herum hat. Natürlich
können sich Umgebungsenergien aber auch belastend auswirken, zum
Beispiel hektische Großstädte, ein Funkmast in der Nähe oder dein Nachbar
macht dir das Leben zur Hölle.
» So wie es eine Stadtenergie gibt, so gibt es auch eine »Staatsenergie«, die auf uns wirken
kann. Es ist kein Zufall, in welchem Land wir geboren wurden.

Kosmische Energien
Auch die Strahlungen und Energien, die im Kosmos freigesetzt werden und
auf die Erde tre en, bestimmen das Energiefeld der Erde, der Menschen
und unserer Häuser. Ich erwähne sie hier, damit der Ein uss von Energien
außerhalb unseres menschlichen Wirkungsbereiches gewürdigt wird.
Wir kennen kosmische Strahlungen in Form von Sonneneruptionen. Sie
können auf der Erde Elektrizität und Magnetismus beein ussen. Auch wenn
die Sonnenwinde für Stromausfall sorgen können, so ordne ich die meisten
der kosmischen Strahlungen ganz klar jenen Ein üssen zu, die uns
Menschen und unserem Bewusstsein dienlich sind. Auch der Mond hat
Ein uss auf unser Haus, vor allem bei Vollmond kann man emotionale
Felder leichter wahrnehmen.

Elektromagnetische Wellen
Von Jahr zu Jahr nimmt der Ein uss elektromagnetischer Wellen auf unser
Leben zu. In der Mitte des 20. Jahrhunderts war ein Fernsehgerät noch eine
Seltenheit, heute kann man sich ein Leben ohne TV, Computer, Tablets,
Handy, Hi-Fi-Anlagen und elektronische Haushaltsgeräte nicht mehr
vorstellen. Auch die Vernetzung dieser Geräte hat sich in einem Maße
entwickelt, dass man manchmal nur staunen kann. Heutzutage hat jedes
Smartphone, jeder PC und jedes Tablet über Funkmasten und WLAN
Zugri auf das Internet, wir sind ständig von Strahlung umgeben und die
Frage nach der Auswirkung auf unser Sein ist mehr als berechtigt.
Man muss ganz klar sagen, dass der Ein uss von elektromagnetischen
Feldern am schwersten zu verändern ist und die Strahlungen nicht ganz
durch Methoden wie Räuchern etc. »entschär « werden können.
Strahlungen, die von Radar, elektronischen Geräten, WLAN oder Handy
ausgehen, sollten meiner Meinung nach immer mit Achtsamkeit behandelt
und nur genutzt werden, wenn es notwendig ist.

Geopathische Belastungen
Zu den geopathischen Belastungen gehören Wasseradern,
Gesteinsverwerfungen, Erdstrahlen und magnetische Strahlungen, die wie
ein Netz die Erde umspannen. Wenn man sich Mutter Erde als ein
Lebewesen vorstellt, kann man schnell verstehen, dass sie, wie wir
Menschen auch, Meridiane, Drüsen und »Poren« hat, durch die Energien
abgegeben werden.
Die geopathischen Ein üsse sind keineswegs nur als schlecht anzusehen,
denn neben den Linien, auf denen man kein Haus bauen sollte, gibt es
Strahlungen, die förderlich für uns sind und von Strahlensuchern als
»Kra orte« bezeichnet werden.

Energien von Verstorbenen und Geistwesen


Viele Menschen machen aus Unwissenheit oder Angst den Ein uss von
Verstorbenen auf die Hausenergie größer, als er ist. Ich habe viele
Hausreinigungen durchgeführt, und doch ist mir erstaunlicherweise selten
eine verstorbene Seele begegnet.
Ich glaube an ein vollkommenes göttliches System, und ich fände es
äußerst unfair, wenn Menschen, die ihr Dasein auf Erden beendet haben,
aus irgendwelchen Gründen auf der Erde bleiben und als herumspukende
Geistwesen Menschen Angst einjagen, Glühbirnen zum Platzen bringen
oder Gegenstände bewegen müssten. Okkulte Phänomene wie diese sind für
mich ebenfalls als Energieformen erklärbar. Meiner Wahrnehmung nach
bleiben Seelen nicht auf der Erde, sondern hinterlassen einen Seelenanteil,
etwa um Hinterbliebene noch eine Weile zu begleiten oder um noch etwas
zu klären. In vielen Fällen entpuppt sich eine Verstorbenen-Energie auch als
ein Elemental. Ich bezeichne es als »Phantom-Energie«, die durch die Trauer
und Sehnsucht der Hinterbliebenen erscha en wurde.

Von uns erscha ene Energien


Der Ein uss der Hausbewohner auf die Hausenergie darf keinesfalls
vergessen werden. Wir selbst sind es, die das Feld eines Hauses am stärksten
beein ussen, es sind unsere Gedanken, unsere Gefühle, unsere Worte und
Taten, es ist unsere Schöpferkra , unsere Energie, die die Hausenergie
entscheidend beein usst. Wir bestimmen und beein ussen das Feld am
stärksten, denn wir haben die Kra , das Feld zu belasten bzw. es zu reinigen.
5. Auswirkungen destruktiver Energiefelder

Im Bereich der energetischen Hausreinigung beschä igen wir uns mit den
Energiefeldern, die destruktiv und für uns nicht dienlich sind. Sie zeigen
sich uns auf ganz unterschiedliche Art und Weise, und es gibt immer wieder
Fälle, in denen ich selbst überrascht bin, wie sich ein Energiefeld zeigt.
So berichtete mir eine Frau aus Bayern, dass jede Nacht in einem
bestimmten Zimmer, das sie mied, gelbliche Flecken auf dem Bettzeug
erschienen. In dem Bett schlief niemand, das Bett war unbenutzt, in dem
Raum gab es überhaupt keine Au älligkeiten – nichts, was diese gelben
Flecken erklären würde und doch tauchten sie jede Nacht wieder auf. Solche
und andere Au älligkeiten gehen natürlich weit über das Gefühl hinaus,
sich in einem Haus einfach nur unwohl zu fühlen. Manchmal zeigen sich
destruktive Energiefelder auch ganz materiell und grobsto ich, doch meist
machen sich ihre Auswirkungen auf der feinsto ichen Ebene bemerkbar
und werden von den Menschen durch Veränderungen wahrgenommen. Die
folgenden Merkmale treten sehr häu g bei Ratsuchenden auf.

Plötzliche Veränderungen der Persönlichkeit


Ein Phänomen, das gar nicht so selten vorkommt, sind Veränderungen in
der Paarbeziehung: So war die Beziehung eines älteren Ehepaars bisher
immer sehr harmonisch, doch als das Paar in ein schönes Haus in einer
neuen Stadt zog, veränderte sich der Ehemann. Er war unruhig, machte
immer wieder Bemerkungen, die die Ehefrau vorher nie zu hören
bekommen hatte, und bekam aus heiterem Himmel Wutanfälle wie nie
zuvor.
Hier wirkt das Resonanzgesetz, das den meisten Lesern ein Begri ist: Ist
ein Feld von Unfrieden im Haus vorhanden oder hat sich der Vorbesitzer
aggressiv verhalten, dann ist es möglich, dass auch die nächsten
Hausbewohner plötzlich ähnliche Verhaltensweisen zeigen.
Vielleicht denkst du jetzt: »Ich wusste es, er/sie kann gar nichts dafür, das
war die Energie im Haus.« Doch das Feld könnte keinen so starken Ein uss
auf einen Menschen ausüben, wenn sein Verhalten nicht bereits latent
vorhanden wäre, natürlich meist verborgen und unterdrückt. Das Feld der
Unruhe oder Wut würde mit mir nicht in dem Maße in Interaktion treten,
wenn ich nicht zumindest in einer leichten Grundform eine ähnliche
Energie in meinem Feld hätte oder erlösen sollte.
An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass ein Umzug in ein
bestimmtes Haus ebenfalls geistigen Gesetzen unterworfen ist. Es gibt
keinen zufälligen Umzug in ein zufällig ausgesuchtes Haus. Und o ist es so,
dass uns auch das Destruktive in einer bestimmten Weise dienlich ist. Das
ist zum Beispiel bei mir selbst sehr deutlich zu erkennen, denn die
Erfahrungen, die ich gemacht habe, haben mich so geprägt, dass ich mich
mit dem Reinigen von Energien beschä igen musste.
» Ich glaube, dass auch die Nummer des Hauses, in dem wir wohnen, nicht »zufällig« ist.

Manchmal sind diese Verhaltensänderungen auf einen bestimmten Raum


im Haus begrenzt, etwa die Küche. Eigentlich lebt eine Familie sehr
harmonisch zusammen, doch in der Küche im neuen Haus iegen immer
wieder die Fetzen. Hier ist klar erkennbar, dass in der Küche Energien von
Auseinandersetzung und Streit gespeichert sind und dass die Familie mit
dieser Energie in Resonanz geht. Auch dafür gibt es o einen Grund: In den
meisten Fällen ist schon eine Resonanz vorhanden, doch es gibt auch Fälle,
in denen sich ein sensibler Mensch zur Verfügung stellt, um diese Energien
zu erlösen.

Schlafprobleme
Leider reagieren meist die Kinder als Erstes auf energetische Felder und
machen auf Disharmonien im Haus aufmerksam. Ich bin immer sehr
berührt und traurig, wenn ich höre, wie Kinder unter der Hausenergie
leiden müssen, und umso mehr freue ich mich, wenn die Eltern mir
berichten, dass die Schlafprobleme und vor allem auch die Albträume nach
einer Hausreinigung ein Ende gefunden haben.
Da Kinder im Gegensatz zu uns Erwachsenen o noch nicht in der Mühle
des Alltags und vor allem nicht im Verstand gefangen sind, reagieren sie
sehr viel sensibler auf Energien und Disharmonien im Haus. Manche
Kinder fallen regelrecht aus dem Bett, wachen immer wieder erschrocken
auf, spüren oder sehen Energien im Schlafzimmer oder hören gar Stimmen.
Sie spüren eine starke Unruhe in sich, wenn sie in Kontakt mit destruktiven
Energiefeldern stehen. Sie wollen weg, können das Gefühl aber nicht
einordnen. Selbst wenn die Eltern sehr bewusst leben und wahrnehmen,
spüren Kinder ein destruktives Energiefeld dennoch sehr viel schneller als
die Eltern.
Doch nicht nur Kinder, auch Erwachsene können unter Schla osigkeit
leiden oder unter sich wiederholenden unerklärlichen Träumen. Auch
Haustiere reagieren mit Unruhe auf destruktive Energien. Natürlich kann es
dafür auch andere Gründe geben, aber es ist dennoch ratsam, einmal genau
hineinzuspüren, wenn diese Probleme plötzlich au auchen, vor allem nach
dem Umzug in ein neues Haus.

Unruhe, Unwohlsein und Müdigkeit


Vor einer Hausreinigung frage ich meine Klienten immer, woran sie
merken, dass sie eine Hausreinigung brauchen. Nur so kann man
entscheiden, ob wirklich eine Hausreinigung notwendig ist. Für die Klienten
ist es wichtig, die Energien im Haus erkennen und benennen zu können.
Wenn sie klar de nieren können, wie sich die Energien im Haus anfühlen,
dann spüren sie auch, wenn sie gelöst wurden.
Viele Menschen berichten von einer Unruhe, die sie meist nicht ganz
genau erklären oder beschreiben können. Ihre medialen Antennen be nden
sich in einer Art Tiefschlaf, und sie können ihre feinsto ichen
Wahrnehmungen nur als »allgemeine Unruhe« beschreiben. Dann ist es
wichtig, weiter nachzuforschen und in das Gefühl der Unruhe oder des
Unwohlseins einzutauchen: In welchem Raum verspürt man diese Unruhe?
Um welche Zeit? Gibt es einen bestimmten Gedanken, der das Gefühl der
Unruhe begleitet, oder vielleicht eine Farbe, eine Emp ndung? Manchmal
klagen Menschen auch über Schwindelgefühle. Das ist o ein Hinweis
darauf, dass in einem Haus geopathische Belastungen vorliegen.
Neben Unwohlsein und Unruhe stellen manchen Menschen auch eine
allgemeine Schwäche und ständige Müdigkeit fest. Du kennst das sicherlich
auch: Nach einem anstrengenden Gespräch fühlt man sich ausgelaugt und
energielos. Ohne Zweifel ist es schwächend und körperlich ermüdend, wenn
man immer wieder mit Feldern in Kontakt kommt, die eine wesentlich
niedrigere Schwingung haben als man selbst.
Destruktive Energien können sich je nach Form und Bescha enheit
unterschiedlich auf die einzelnen Körper eines Menschen auswirken (also
den physischen Körper, den Ätherkörper, den emotionalen Körper und den
Mentalkörper). Anfangs können die Körper die Disharmonie noch gut
ausvibrieren. Doch je länger man mit einem destruktiven Energiefeld in
Verbindung steht, desto schwieriger wird es, die Energien auszugleichen.

Finanz- und Beziehungsprobleme


»Ich verliere Geld.«
»Die Firma geht bankrott, seit ich umgezogen bin.«
»Fast alle meine Freunde sind weg.«
»Seit ich hier wohne, bin ich permanent krank!«
»Zwischen uns kracht es dauernd.«
»Um mich herum gibt es nur noch Streit und Ärger.«
»Die Mitarbeiter keifen sich ständig an.«
Jede Angst, jede Sorge, die über einen gewissen Zeitraum und mit starker
Intensität erfahren wird, erzeugt ein Energiefeld. Die Energiefelder in einem
Haus oder in einem Firmengebäude können alle Bereiche des Lebens
betre en. Wenn wir mit diesen Feldern stark in Resonanz gehen, können sie
erhebliche Auswirkungen auf unsere Gesundheit, Finanzen, Beziehungen
und andere Bereiche unseres Lebens haben.
Wenn zum Beispiel ein Mensch in dem Haus gestorben ist, der vielleicht
sehr einsam war und o über die Einsamkeit geklagt hat, dieses Gefühl also
sehr tief erlebt hat, konnte ein Energiefeld der Einsamkeit entstehen. Dieses
Energiefeld kann auch Auswirkungen auf die nächsten Bewohner haben,
wenn es nicht erkannt und erlöst wird.
Auch eine lange und intensive Krankheitsphase eines Menschen erscha
ein entsprechendes Energiefeld, vor allem wenn er neben den
Krankheitssymptomen sehr intensive Gefühle hatte, die mit der Erkrankung
zusammenhingen.
Wenn du in einem Haus wohnst, das vorher von Menschen bewohnt war,
die in ständiger Sorge um die eigene nanzielle Versorgung waren, deren
Ehe vielleicht daran zerbrach oder der nanzielle Mangel sonstige Folgen
nach sich zog, dann ist es möglich, dass dieses Energiefeld des Mangels sich
auch in deinem Geldbeutel bemerkbar macht.

Energieentladungen und »übersinnliche« Phänomene


Vor Kurzem sprach ich mit einer Bekannten, die in einem bestimmten
Bereich ihres Hauses immer wieder alles fallen ließ, egal was sie gerade in
der Hand hielt. Bei einem Blatt Papier ist das sicherlich erst mal kein
Problem, wenn man aber ständig gefüllte Teller fallen lässt, kann dies auf
Dauer sehr unangenehm sein. Diese Art von plötzlichen
Energieentladungen, die Ein uss auf unseren Körper und sogar auf Materie
haben können, kommt zwar nur selten vor, aber es gibt sie. Viele denken
dann natürlich sofort an Verstorbene, die sich durch diese Phänomene
bemerkbar machen wollen.
Ich möchte natürlich nicht ausschließen, dass manchmal auch Verstorbene
oder »Phantomenergien« der Verstorbenen so auf sich aufmerksam machen.
Doch o sind es andere Energiefelder, die solche Phänomene auslösen, etwa
Wasseradern und Erdstrahlen, die so stark sind, dass man die
Energieentladung sogar sehen kann, etwa wenn sich Topfp anzen plötzlich
bewegen.
Ich habe das Feld »Spukphänomene« einmal analysiert und dabei erfahren,
dass es manchen Verstorbenen tatsächlich möglich ist, Elektronik so zu
beein ussen, dass wir es merken, zum Beispiel in Form von Stromausfällen
oder durchbrennenden Glühlampen. Verstorbene wollen durch solche
Phänomene bewusst auf sich aufmerksam machen. Dies kommt allerdings
eher selten vor, ich selbst habe nur in wenigen Fällen die Energie von
Verstorbenen festgestellt. Übrigens hatte sich in dem Bereich des Hauses, in
dem meine Bekannte ständig Dinge fallen ließ, ein Mann umgebracht.
Aber natürlich müssen es nicht immer solche deutlichen Zeichen sein. Als
»okkult« werden auch andere Phänomene bezeichnet, etwa wenn man
plötzlich Gesichter oder schemenha e Gestalten im Haus sieht.

Unerklärliche Emotionen
»Herr Huber, wenn ich es Ihnen sage: Seit wir hier wohnen, erkenne ich
meine Tochter nicht wieder. Ich kenne sie nur gut gelaunt, klar, es gab
Phasen, in denen sie mal traurig war, aber die meiste Zeit war sie fröhlich.
Aber jetzt ist alles anders! Sie ist traurig, in sich gekehrt, schlecht gelaunt.
Ich weiß nicht mehr weiter!«, berichtete mir eine meiner Klientinnen.
Wie bereits erwähnt, sind es besonders Kinder, die sensibel auf die
Energien anderer reagieren. Du kennst sicher die Weisheit, dass Kinder das
Wesen eines anderen schneller erfassen und Gefühle anderer intensiver
wahrnehmen. Was geschieht nun mit einem sensiblen Kind, das in ein neues
Haus zieht und dort auf destruktive oder traurige Energiefelder tri ? Eine
Möglichkeit ist, mit dieser Energie in Resonanz zu gehen, vor allem, wenn
sich noch kein starkes Ich entwickelt hat und die Kinder ihre eigenen
Gefühle noch nicht so gut verstehen. Wenn Kinder mit den Emotionen der
Vorbesitzer in Kontakt geraten, leben sie die Energiefelder o aus.
Doch auch Erwachsene oder Tiere reagieren teilweise extrem auf die
Emotionen, die im Haus herrschen, zum Beispiel mit Unwohlsein.
Menschen, die die Emotionen klarer de nieren können, sprechen von
Trauer, Zorn, Wut, Unruhe oder Schwere. Häu g treten diese Emotionen
nur in bestimmten Bereichen des Hauses auf.
Dies ist ein Überblick darüber, welche Ein üsse und Auswirkungen die
Hausenergien auf uns haben können. Ich möchte dir nur die Ein üsse und
Auswirkungen aufzeigen, die am häu gsten au reten. Vielleicht erkennst du
dich in den angesprochenen Beispielen wieder und bist neugierig geworden,
wie man diese Energien umwandeln und au ösen kann.
Dennoch ist mir wichtig: Wenn du einige dieser Auswirkungen bei dir
feststellst, bedeutet das nicht automatisch, dass alles auf die Hausenergie
zurückzuführen ist. Viel ö er ist ein Mensch müde, weil er zu wenig schlä ,
sich in einer anstrengenden Lebenssituation be ndet oder vielleicht
Eisenmangel hat. Auch ein unbehagliches Gefühl oder partnerscha liche
Probleme sind nicht immer durch die Hausenergie begründet.
» Suche die Ursache nicht nur in deinem Haus, doch schließe das Haus nicht von deiner Suche
nach der Ursache aus!
6. Was bewirkt eine energetische Reinigung?

Mit unserer Schöpferkra und unseren Gedanken, Gefühlen, Worten und


Taten erscha en wir Energien und Energiefelder. Das Ziel einer
energetischen Reinigung ist es, diese Energiefelder wieder umzuwandeln.
Nehmen wir an, wir leben in einem Energiefeld des Unfriedens, ganz egal,
woher es stammt. Vielleicht von den Vorbesitzern, vielleicht vom
Grundstück, vielleicht sogar von der Umgebung. Es gibt viele Städte, die von
einem Feld des Unfriedens umgeben sind. Wenn wir mit diesem Feld des
Unfriedens nicht mehr in Resonanz gehen wollen, wenn wir den tiefen
Wunsch in uns spüren, dass unser Haus ein Ort des Friedens sein soll, dann
ist es uns auch möglich, dieses Feld des Friedens für uns und unser Haus zu
erscha en.
Dazu könnten wir uns dreimal am Tag zur Meditation in die »energetische
Mitte« unseres Hauses setzen, über die ich später noch ausführlicher
schreiben werde. Wir erinnern uns dabei an unseren letzten Strandurlaub
und an das Gefühl, im absoluten Frieden zu sein. Wir denken an unsere
große Liebe, an unsere Kinder und spüren die starke bedingungslose Liebe
und Freude in uns. Wir erinnern uns nicht nur daran, sondern wir lassen
zu, dass die »Energie« der Erinnerung jede Zelle unseres Körpers erfüllt.
Unsere Gesichtszüge entspannen sich, wir beginnen zu lächeln, unser
ganzer Körper und unser Sein kommen zur Ruhe und wir strahlen diesen
Frieden aus. Ganz automatisch nutzen wir dabei die göttliche Ursubstanz
und formen ein Feld des Friedens.
Jeden Tag stärken wir dieses Feld und lassen es größer werden. Vielleicht
unterstützen und verstärken wir dieses Gefühl des Friedens, indem wir
friedvolle und entspannende Musik hören, harmonisierende Du öle oder
Räuchersto e verwenden, bestimmte Engelenergien in unser Haus einladen
und sie darum bitten, ihre Energie im Haus zu verankern.

Die Energie des Unfriedens verwandeln


Mit einer energetischen Hausreinigung kann eine Energie umgewandelt
werden. Dies geschieht ständig, unau örlich, in jeder Sekunde, im Innen
und im Außen. Energien beein ussen sich gegenseitig, und eine
»höherschwingende« Energie wird auch die »niederschwingende« Energie
beein ussen.
Eine Zeit lang können die beiden Energiefelder des Unfriedens und des
Friedens gleichzeitig existieren, doch sobald das Energiefeld des Friedens
stärker ist, wird es automatisch das Feld des Unfriedens umwandeln.

Die Illustration veranschaulicht die Umwandlung von einigen der


Emotionen, die wir Menschen erscha en und fühlen. Sie ist übertragbar auf
alle anderen Formen von Energiefeldern, egal ob mentale oder sogar
kosmische Energien. Ganz oben steht die göttliche Ursubstanz, die göttliche
Neutralität, jener göttliche Geist, den wir zu Erscha ung von Energiefeldern
nutzen. Das Licht ist neben der bedingungslosen Liebe ein Ausdruck oder
eine Eigenscha Gottes. Die Liebe ist auch die höchste menschliche Form
des Ausdrucks der göttlichen Ursubstanz, ebenso Freude und Mitgefühl.
Weiter unten folgen Wut, Angst, Hass und Neid.
» Es ist schwer, die kosmischen Felder zu lesen und wirklich zu verstehen, was Gott ist oder
wie er sich ausdrückt. Oft bleibt es bei einem Erahnen, denn mit dem Verstand können wir
dies nicht durchdringen.

Bei einer energetischen Reinigung wandeln wir die »niederen« Energien,


zum Beispiel die Emotion Wut, in höhere Energien um. Dies ist eigentlich
das Geheimnis einer Hausreinigung, mehr ist es nicht, weniger aber auch
nicht. Diese Transformation ist auf verschiedene Weise möglich. Die Krä e,
die uns dabei unterstützen, möchte ich dir nun vorstellen.
7. Die vier Säulen der energetischen Hausreinigung

Für eine energetische Hausreinigung braucht es im Grunde nicht viel. Rein


theoretisch könnte ein Gedanke oder eine Berührung ausreichen, um
Energien zu transformieren.
In längst vergangenen Zeiten, über die wir keine schri lichen Zeugnisse
haben, suchten die Menschen bei Disharmonien Tempel zu ihrer geistigen
Reinigung auf. Durch die hochschwingenden Energien im Tempel wurden
die niederschwingenden Energien erlöst. Doch wir sollten diesen »goldenen
Zeiten« nicht nachtrauern, denn alles ist im göttlichen Plan.
Wie bereits gesagt, kommt es bei einer energetischen Reinigung nicht so
sehr aufs Räuchern oder auf andere Hilfsmittel an, sondern auf das Prinzip,
wie Energiefelder entstehen und wie sie sich umwandeln.
Zum besseren Verständnis möchte ich dir dies am Beispiel von Jesus
Christus verdeutlichen: Nehmen wir an, Jesus ist mit seinen Begleitern
unterwegs durch die Landscha en und Dörfer von Galiläa. Während Jesus
seine Jünger unterrichtet, kommen sie in die Nähe eines Dorfes. Plötzlich
rennt eine Frau auf sie zu und wir sich dem Meister zu Füßen. Es stellt sich
heraus, dass eine Gruppe von Dieben und Mördern vor einigen Wochen in
ihr Dorf eingefallen war und ein entsetzliches Blutbad angerichtet hatte.
Alle, die sich ihnen in den Weg gestellt hatten, seinen qualvoll hingerichtet
worden, berichtete die Frau unter Tränen. Nur wenige Dor ewohner hätten
überlebt. Die Frau erzählte, dass unter den Plünderern ein Hexer gewesen
sei, der das Dorf ver ucht habe. »Seither geschehen bei uns die
schrecklichsten Unfälle. Im Dorf hat sich eine Seuche ausgebreitet, die
Menschen sterben und unsere Heilkräuter helfen nicht mehr. Meister, wir
sind ver ucht und zum Tode verdammt. Bitte, Herr, hilf uns!«
Wie, glaubst du, würde Christus das Dorf von den destruktiven Energien
befreien? Wie würde er die Energien des Leides, des Mordes, des Fluchs und
der Krankheiten erlösen? Nun, ganz sicher würde er nicht mit einer
Räucherschale durch das Dorf gehen und Mantren singen.
Bitte verstehe mich nicht falsch, das Räuchern und auch das Singen von
Mantren sind kra volle Hilfsmittel. Aber: Sie sind nur Hilfsmittel! Christus
verkörpert das höchste Prinzip der bedingungslosen Liebe. Er hat alle
göttliche Prinzipien erkannt, sie bemeistert und gelebt. Er brauchte keine
Hilfsmittel, er war das Licht und die Liebe, und so wandelte sich jedes
Energiefeld, das mit ihm in Berührung kam. Kannst du dies glauben? Ich
bin mir absolut sicher, dass kein destruktives Energiefeld seiner Liebe
standhalten konnte.
Bei einer energetischen Reinigung geht es also darum, ein energetisches
Feld zu erscha en, das die Fähigkeit und Kra hat, das vorherrschende Feld
energetisch »anzuheben« und es dadurch zu verwandeln. Dies kann durch
uns geschehen, wenn wir den Glauben und das Vertrauen, die Liebe und die
Kra in uns erkennen. eoretisch kann sogar ein Gedanke ein Feld
umwandeln, doch bis wir diese starke Kra erlangen, benötigen wir
Hilfsmittel, die uns dabei unterstützen, jene Energie zu erzeugen, die
Christus allein durch seine Anwesenheit ausstrahlte.
Ich verwende für eine energetische Hausreinigung vier Hilfsmittel,
sogenannte Hauptsäulen, die ich dir nun vorstellen möchte:
1. Säule: Räuchersto e und P anzenkräfte
Es scheint, als sei wirklich gegen jede Krankheit ein Kraut gewachsen, und
dies betri nicht nur körperliche Erkrankungen, sondern auch feinsto iche
»Krankheiten«. Es gibt unzählige nützliche P anzen auf unserer Erde, und
sehr viele von ihnen können wir auch zur energetischen Reinigung von
Häusern und natürlich auch von Menschen nutzen.
Die verschiedenen P anzenkrä e wirken unterschiedlich. Manche
P anzen bringen die Energiefelder wieder in einen neutralen Zustand, zum
Beispiel Kampfer. Andere P anzenkrä e erzeugen ein sehr hoch
schwingendes, liebevolles Energiefeld, etwa das Sweetgrass oder die Rose.
Da ich in meiner Jugend sehr fasziniert vom Schamanismus und vom
Leben der amerikanischen Ureinwohner und anderer Urvölker war, habe
ich mich mehr mit schamanischen Kräutern als mit heimischen Kräutern
beschä igt und eine Räuchermischung kreiert, die ich seitdem auch für
Hausreinigungen verwende. Darin sind weißer Salbei, Zedernspitzen, Copal
blanco, Sweetgrass und Angelikawurzel enthalten.
Weißer Salbei
Der weiße Salbei (Salvia apiana) gehört für mich zu den heiligsten P anzen
überhaupt. Die Kra dieser P anze für unseren Körper und für eine
energetische Reinigung ist unglaublich. Die Ureinwohner, die den weißen
Salbei nutzen und ehren, sagen: »Wo weißer Salbei brennt, da werden böse
Geister krank.«
Zedernspitzen
Es gibt sehr viele Zedernarten. Meine Zedernspitzen stammen von der
Weihrauchzeder aus den USA. Die Zedernarten sind untereinander
verwandt, und alle haben ein würdevolles Erscheinungsbild. Eine Zeder
spendet Kra , und wenn man etwa in einem Park auf eine Zeder tri , hat
man das Gefühl, als wache sie über die Umgebung. Sie trägt in sich
reinigende, stärkende und zentrierende Energien.
Copal Blanco
Der »echte« weiße Copal stammt aus Mittelamerika und hat den
lateinischen Namen Protium copal. Es ist manchmal schwierig, den
»richtigen« Copal zu nden, denn Copal ist ein Sammelbegri für alle
Baumharze. Der weiße Copal hat sehr klärende, leuchtende Energien.
Sweetgrass
Sweetgrass gehört zu den fünf wichtigsten Ritualkräutern der
amerikanischen Ureinwohner. Der süßliche, vanilleartige Du ist betörend
und harmoniespendend. Die P anze hil uns, »gute Geister« und positive
Krä e in unserem Haus zu verankern. Sweetgrass wird als P anze zur
Segnung und Heilung sehr geschätzt.
Angelikawurzel
Die Angelikawurzel ist die einzige heimische P anze in dieser Mischung,
doch da auch sie eine unglaublich starke Kra und Wirkung hat, gehört sie
in diese Mischung hinein. Sie kann manipulative Energien erlösen, ist eine
sehr kra volle Schutzp anze und verleiht einem Haus beim Verräuchern
sehr starke lichte Krä e.
» Hausreinigung ist nicht gleich Hausreinigung
Bei jeder Hausreinigung gilt, dass nicht jedes Energiefeld gleich auf Kräuter oder eine
Vorgehensweise beim Räuchern reagiert. Es gibt Häuser, die ganz bestimmte Kräuter oder
Harze für die Reinigung brauchen und bei denen es mit meiner Standardmischung nicht
getan ist. Ich nutze meine Räuchermischung also nicht immer, aber überwiegend, da ich mit
ihr die besten Erfahrungen gemacht habe. Die eigene Intuition und Wahrnehmung steht
immer an erster Stelle, nicht die Vorstellung, die wir haben.
Meine Räuchermischung ist zwar sehr gut, aber es kann sein, dass du in deinem Haus
mehr harmonisierende statt reinigender Kräfte brauchst und es daher wirkungsvoller für dich
wäre, wenn du mit anderen P anzenkräften räucherst.
Dies betri t auch die anderen Säulen der Hausreinigung. Sie wandeln zwar den größten
Teil der energetischen Felder in einem Haus um, aber manchmal braucht es noch ein
weiteres oder anderes Hilfsmittel.
Einen anschaulichen Vergleich liefert der Alltag: Ein Junge kommt vom Fußballspielen mit
einem verschwitzten T-Shirt und Gras ecken auf der Hose nach Hause. Die Tochter kippt
sich den Kakao auf den Pullover und der Vater verschüttet abends Rotwein. Moderne
Waschmittel waschen zwar sehr gut, aber dennoch muss man jeden Fleck anders behandeln,
um die Wäsche wieder ganz sauber zu bekommen. Der eine Fleck braucht vielleicht einen
Fettlöser, der andere etwas, womit man das Eiweiß lösen kann.
Dieses Beispiel ist auf die energetische Hausreinigung übertragbar: Nicht jedes Energiefeld
kann man mit der Standard-Räuchermischung umwandeln, ebenso wenig kann man wirklich
jedes Energiefeld mit dem Räuchern lösen. Manche »Flecken« brauchen besondere Kräuter.
Gehe in Kontakt mit dem Energiefeld des Hauses, das es zu reinigen gilt, und verbinde dich
mit den P anzengeistern deiner Räuchersto e: Welcher Räuchersto ist für das Haus am
ehesten zur Reinigung geeignet? Was braucht es?
Ich empfehle dir, für die Wahl deiner Räucherp anze ein Handbuch des Räucherns oder der
Heilp anzen zu besorgen und dich einige Zeit mit dem Thema Räuchern zu beschäftigen.
Lass dich von deiner Wahrnehmung führen oder auch vom Duft einer P anze. Manche
Menschen mögen zum Beispiel den Duft von Salbei überhaupt nicht, und dann wäre es auch
nicht sinnvoll, mit Salbei zu räuchern oder meine Räuchermischung zu kaufen.

Kräfte aus der Natur


Ich stelle dir einige P anzen und Harze vor, die ich ebenfalls schon für
Hausreinigungen verwendet habe. Die kleine Liste, die nicht vollständig ist,
soll dich ermutigen, auch andere P anzenkrä e zu nutzen.
Beifuß
Beifuß ist seit Jahrtausenden als Heilkraut bekannt und wird beim Räuchern
von Häusern verwendet, in denen jemand gestorben ist. Die P anze kann
Verstorbenen beim Übergang in die geistige Welt und den Hinterbliebenen
beim Loslassen eine gute Hilfe sein. Besonders in Verbindung mit einem
Ritual, das ich mit den Hinterbliebenen mache, ist Beifuß ein sehr treuer
Helfer!
Bernstein
Bernstein hat wie kaum ein anderes Harz die Fähigkeit, Elektrosmog aus der
Wohnung zu lösen. Es ionisiert die Lu , sodass die Raumenergie verbessert
wird.
Dammar
Der Name dieses Harzes heißt übersetzt »Lichtharz«. Dank seiner Lichtkra
erhellt sein Du das Gemüt und wirkt lichtvoll auf die Raumenergie, gerade
bei destruktiven Gedanken. Es fördert die Konzentration und die
Verbindung mit der geistigen Welt.
Harze von Fichten, Tannen und Kiefern
Das Harz dieser Bäume wirkt zentrierend und reinigend. Du kannst es selbst
im Wald sammeln. Achte darauf, nur weißes und getrocknetes Harz zu
sammeln.
Eukalyptus
Eukalyptus hat ebenfalls starke reinigende Krä e und wirkt ähnlich wie
Kampfer.
Kampfer
Der Extrakt aus den Kampferbäumen besitzt sehr stark reinigende Krä e.
Der Umgang mit Kampfer sollte aber gelernt sein, da er die Schleimhäute
reizt. Kinder und ältere Menschen sollten nicht mit dem Rauch von
Kampfer in Kontakt kommen. Ich würde auch niemals mit Kampfer allein
räuchern, da er Energiefelder zwar in die Neutralität bringt, aber nicht
umwandelt.
Lavendel
Diese jedermann bekannte P anze kann ebenfalls zur Reinigung verwendet
werden, da sie harmonisierend auf die Raumenergie wirkt und die Kra hat,
niedere Schwingungen zu wandeln.
Palo Santo
Das Holz Palo Santo wird seit jeher im Schamanismus zur Heilung und
Reinigung verwendet und ist vielen Menschen ein Begri . Sein Rauch
vertreibt »böse Geister« und zieht positive Energie an. Palo Santo gehört wie
Bernstein zu jenen Räuchersto en, die die Wirkung von Elektrosmog
mildern können.
Tolubalsam
Besonders in Häusern, bei denen eine Schwere und mangelndes Vertrauen
spürbar ist, kann das süß du ende Harz mit Vanillin und Benzoesäure dabei
helfen, wieder Vertrauen zu fassen und ein stabiles und ermutigendes
Energiefeld aufzubauen.
Wacholder
Wacholder hat eine reinigende Wirkung auf uns und auf die Raumenergie.
Vor allem bei Räucherungen nach Krankheiten erweist uns Wacholder gute
Dienste.
Weihrauch
Weihrauch ist zusammen mit dem weißen Salbei mein Lieblingsräuchersto
und wird bei mir zu Hause jeden Tag verräuchert. Es gibt viele Boswellia-
Arten, sehr bekannt sind Boswellia carterii oder Boswellia serrata. Ich
importiere Hunderte von Kilogramm Weihrauch aus aller Welt und nutze
selbst gern »Maidy« (Boswellia frereana), besonders die höchste Qualität mit
der Bezeichnung »Mushaat-Weihrauch«. Es gibt unzählige P anzen, die als
Weihrauch deklariert werden, die aber mit dem Boswellia-Baum nichts zu
tun haben. Auch ist es ein Irrglaube, dass die Kirche immer Weihrauch bzw.
das Harz des Boswellia-Baums verwendet.
Echter Weihrauch hat eine stark segnende Wirkung und bringt Frieden in
einen Raum, somit ist Weihrauch eine großartige Kra , dem gereinigten
Zustand zu erhalten. Aber zur energetischen Reinigung würde ich auf
andere P anzenkrä e zurückgreifen. Das Wort Weihrauch bedeutet ganz
einfach: Rauch, der weiht. Und dafür eignen sich bekanntlich einige
P anzen.

Heimische Kräuter
Seit den letzten Jahren gibt es im deutschsprachigen Raum einen klaren
Trend hin zu lokalen Produkten, ganz egal, ob es sich dabei um Gemüse
oder Kräuter zum Räuchern handelt. Und natürlich gibt es bei uns auch
ausgezeichnete Kräuter und Rohsto e, die man für eine energetische
Hausreinigung nutzen kann.
Heimische Kräuter zu nutzen ist nicht nur wegen der langen Lieferwege
aus dem Ausland sinnvoll. Meiner Meinung nach wachsen genau die
Kräuter im eigenen Garten oder in den Wäldern, die wir für unsere
Gesundheit und unsere spirituelle Entwicklung brauchen. (Meine
Räuchermischung zur Hausreinigung besteht allerdings fast ausschließlich
aus P anzen aus Nordamerika, weil ich von der Kultur seiner Ureinwohner
fasziniert bin.)
Wenn du einmal durch den Wald oder über Wiesen gehst, ndest du
zahlreiche Schätze aus Mutter Natur, zum Beispiel Johanniskraut, das zu den
magischsten Kräutern gehört und ein hervorragender »Lichtspender« ist.
Salbei ist ebenfalls überall verbreitet. Zwar emp nde ich die Kra des
weißen Salbeis (Salvia apiana) wirksamer im Vergleich zu unserem
heimischen Salbei (vorzugsweise der echte Salvia o cinalis), aber dafür
können wir den Salbei aus unseren Breiten sehr viel einfacher kultivieren.
Auch Minze, Eukalyptus und ymian haben eine starke reinigende
Wirkung auf energetische Felder.
Bei uns wachsen Bäume, Tannen und Kiefern mit wertvollen Harzen, aber
auch farbenfrohe P anzen wie die Ringelblume, die gerade bei emotionalen
Energiefeldern eine segnende Wirkung haben.

Wie räuchere ich richtig?


Räuchern ist ein sehr einfaches Verfahren, und es gibt nur wenige Regeln,
die man beachten sollte. Die wichtigste Regel ist wahrscheinlich, dass man
die Kra des Feuers und der Hitze nicht unterschätzen und immer achtsam
mit der Kohle und den Rohsto en umgehen sollte.
Für eine Räucherung braucht man ein feuerfestes Gefäß. Im Handel gibt es
unzählige Räuchergefäße aus Kupfer, Messing, Ton, Porzellan oder Stein,
Räuchermuscheln, hohe, kleine, große, niedrige Gefäße. Sie sind verziert
oder bieten anderen Schnickschnack, haben einen hohen Fuß oder ein
Metallgitter für die Kohle. Manche Gefäße kann man schwingen, andere
haben heiße Steine zum Erhitzen der Rohsto e – all das kann man
verwenden, braucht es aber nicht unbedingt. Ich tendiere ganz klar zu einer
guten, dickwandigen Schale aus Steingut.
» Natürlich ist eine handgetöpferte Räucherschale, die mit viel Liebe aus hochwertigem Ton
und mit einer ansprechenden Lasur hergestellt wurde, zu bevorzugen. Aber wem das zu
teuer ist, der kann auch eine preiswerte Müslischale verwenden.

Da du mit der Räucherschale in den Räumen herumgehst, sollte sie aus Ton
oder anderem Steingut sein, weil diese die Hitze gut isolieren. Viele
Räuchergefäße, vor allem natürlich die aus Metall, sind deshalb nicht
geeignet. Die Wand der Schale sollte so dick wie möglich sein, denn die
Räucherkohle wird mehrere hundert Grad heiß. Ein Standfuß unterhalb der
Schale wäre vorteilha , damit du die Schale erstens abstellen und zweitens
gut tragen kannst. Wenn wir bedenken, wie heiß die Kohle wird, wenn sie
glüht, kommen wir zu einem weiteren wichtigen Punkt: dem Sand. Wenn du
die angezündete Kohle ohne Sand in eine Schale geben würdest, würde diese
relativ schnell platzen, je nach Material und wie dickwandig sie ist. In die
Räucherschale musst du viel Sand füllen, zum Beispiel Vogelsand,
Räuchersand, Meersand oder Quarzsand.
» Ich kaufe mir in einem Baumarkt immer einen großen Sack Quarzsand, dieser ist feuerfest
und auch günstig. Manchmal nehme ich auch ein wenig Sand von einem Strand mit.

Von Vorteil ist eine Räucherzange aus Kupfer, Messing oder Edelstahl. Sie
sorgt dafür, dass du dir beim Entzünden der Kohle nicht die Hände
verbrennst. Wenn die P anzensto e auf der Kohle verglimmt sind, kannst
du mit der Zange die P anzenasche in die Schale geben. Deine Hände
bleiben sauber und vor allem blasenfrei.

Anleitung zum Räuchern


Nimm eine Räucherkohle aus der Verpackung und verschließe diese dann
wieder lu dicht. Das Kaliumnitrat, das in der Kohle dafür sorgt, dass sie
sich entzündet, ist emp ndlich und möchte weder mit Lu noch mit
Feuchtigkeit (der Lu ) in Kontakt kommen. Ich verwende ausschließlich
Schnellzünderkohle, die in drei verschiedenen Größen erhältlich ist: 33 mm,
40 mm und 50 mm Durchmesser. Ihre Brenndauer liegt je nach Größe
zwischen 30 und 120 Minuten. Für eine energetische Hausreinigung ist eine
Räucherkohle mit einem großen Durchmesser sehr von Vorteil.
Halte die Räucherkohle mit der Zange fest und zünde die Kohle dann am
besten mit einem Feuerzeug an.
» Die Kohle wegen der Funkenbildung nicht mit einer Kerze anzünden.

Zünde die Kohle am o enen Fenster an, damit der typische Eigengeruch
und der Rauch des Kaliumnitrats schnell ver iegen können. Wenn du die
Räucherkohle anzündest, siehst du, wie das Kaliumnitrat wirkt und die
Kohle anfängt, Funken zu bilden. Warte noch einen Moment, bis keine
Funken mehr zu sehen sind, und überprüfe mit einem leichten Pusten auf
die Kohle, ob sie im Inneren glimmt. Dann legst du die glimmende
Räucherkohle mit der Mulde nach oben in die bis oben mit Sand gefüllte
Schale. (Ein Video, wie man die Kohle entzündet, ndest du in meinem
YouTube-Kanal unter www.youtube.com/jeomra.)
Wenn die Kohle gleichmäßig durchgeglüht ist und sich eine leichte
Ascheschicht bildet, legst du eine ordentliche Prise deiner Räuchersto e
oben auf die Kohle. Jetzt kannst du mit dem Räuchern beginnen.
Wenn die P anzensto e auf der Kohle verglimmt sind, nimm die Kohle
mit der Zange auf und schütte die verglimmten Rückstände an den Rand der
Schale. Du kannst sie auch mit einem Lö el wegschieben.
Es kommt natürlich auf die verwendeten Rohsto e an, ob es überhaupt
Rückstände gibt. Harze verglimmen relativ rückstandslos, vor allem, wenn
sie vorher gemörsert wurden. Bei P anzenteilen wie Wurzeln oder Rinden
bleiben Rückstände übrig. Sie verglimmen unterschiedlich schnell: Eine
Jasmin-Blüte verglimmt sofort, bei einer Wurzel dauert das wesentlich
länger. Wenn du für deine Räucherung schnell verglimmende Rispen,
Blüten oder Harze verwendest, kann es von Vorteil sein, etwas Sand direkt
auf die Kohle zu streuen, um den Prozess zu verlangsamen. Gerade bei
Harzen nde ich es ein wenig »respektlos«, sie direkt auf die Kohle zu geben.
Man könnte sagen, dass das Harz das Blut der Bäume ist, und dieses gehört
meines Erachtens höchstens auf eine Kohle, auf die zusätzlich etwas Sand
gestreut wurde.
Wenn du die verglimmten Rückstände entfernt bzw. neben die Kohle
gelegt hast, gib neue Räuchersto e auf die Kohle und räuchere weiter.
Ich werde immer wieder gefragt, wieso man überhaupt mit der Kohle
räuchern soll. Ich würde bei mir zu Hause niemals mit Kohle räuchern
(außer ich mache ein Ritual), denn die Kohle qualmt mir viel zu stark und
ich nde es auch nicht besonders achtsam, die P anzenteile, besonders
Harze, so zu »verheizen«.
Doch genau dieser Rauch, der mich bei einer normalen Räucherung eher
stören würde, wird bei Ritualen eben gebraucht. Das Räuchern mit Kohle ist
sehr kra voll und für ein Ritual notwendig. Die Hitze löst die Energie aus
den P anzen und verteilt sie im Raum. Gleichzeitig sind beim Räuchern mit
der Kohle die vier Elemente vertreten, das Feuer (Kohle), die Lu (Rauch),
die Erde (Sand) und auch das Wasser im Rauch oder in der Schale.
Um die gereinigte Hausenergie zu erhalten, ist es völlig ausreichend, mit
einem Weihrauchbrenner oder einem Räuchergefäß mit Sieb zu räuchern.
» Gib den Inhalt deines Räuchergefäßes am Ende einer Hausreinigung an Mutter Erde zurück.
Schütte die Kohle, den Sand und die verglimmten P anzensto e an einen geeigneten Platz in
deinem Garten oder im Wald. Bitte achte darauf, dass die Kohle wirklich nicht mehr glüht,
und warte nach der Hausreinigung noch ein bis zwei Stunden.

Muss man wirklich räuchern?


Es gibt manchmal Gründe, die verhindern, dass zu Hause geräuchert
werden kann. O mals sind es Personen, die ebenfalls im Haushalt wohnen
und rein gar nichts mit dem Räuchern anfangen können. Oder
Rauchmelder in Häusern oder Firmengebäuden schlagen Alarm oder lösen
einen Großeinsatz der örtlichen Feuerwehr aus. Manchmal gibt es aber auch
einfach eine Abneigung gegen das Räuchern, oder ein Mitbewohner, ganz
egal ob Mensch oder Tier, reagiert auf den Rauch mit einer Hustenattacke.
In all diesen Fällen ist es natürlich schwierig, ein Haus auszuräuchern.
Beim energetischen Reinigen geht es darum, eine höhere Schwingung als
bisher zu erzeugen. Somit ist es nicht unbedingt notwendig, ein Haus
auszuräuchern. Natürlich ist Räuchern eine wichtige Säule und sehr
hilfreich für die energetische Hausreinigung. Aber eine Hausreinigung ohne
Räuchern ist jederzeit möglich.
2. Säule: Die Kerze und das Element Feuer
Die vier Elemente sind eine große Hilfe bei der energetischen
Hausreinigung. Feuer ist das am stärksten reinigende Element.
Feuer repräsentiert das Licht, jene Kra , die unser Leben und auch die
Energiefelder erhellt und disharmonische Energien transformiert. Obwohl
das Element Feuer als »männlich« angesehen werden kann, wandelt es
gerade »männliche« Energiefelder am leichtesten um. Damit sind jene
Energiefelder gemeint, die einen aggressiven, dominanten Charakter haben
und durch aktives Handeln von Menschen entstanden sind. Dagegen sehe
ich Energiefelder, die sehr stark von Emotionen wie Trauer und
Verzwei ung geprägt sind, eher als »weiblich« an. Sie sind eher durch
Passivität oder Stillstand gekennzeichnet.
Durch das Licht, das Feuer, erhalten starre männliche Energiefelder eine
gewisse Weichheit und Weiblichkeit und werden dadurch umgewandelt.
Eine Kursteilnehmerin sagte einmal zu mir: »Kein Wunder, dass es immer
die Frauen sind, die Kerzen kaufen.« Da könnte sie recht haben.
Entzünde eine Kerze in einem Raum, in dem du starke, »männliche«
Energiefelder wahrnimmst. Vielleicht bittest du auch das Prinzip des
Lichtes, das Element Feuer selbst, die Hüter des Feuers oder unser aller
Vater darum, alles zu verbrennen, was nicht im Licht ist. Dann entspanne
dich, meditiere, beobachte und spüre: Du wirst eine vom Feuer ausgehende
Weichheit bemerken, San mut, wärmende, einhüllende Energien, die ganz
langsam und allmählich das Energiefeld umwandeln.

3. Säule: Die violette Flamme der Transformation


Wenn man als spirituell Interessierter das Wort »Transformation« hört, fällt
o mals auch der Name des aufgestiegenen Meisters Saint Germain und der
Begri »violette Flamme«. Es gibt Menschen, die überhaupt keinen Bezug
zu den sogenannten »aufgestiegenen Meistern« haben oder diese sogar
gänzlich ablehnen. Andere tun die »violette Flamme« auch als eine
fragwürdige Vorstellung der Esoterik-Bewegung ab.
Für mich sind die aufgestiegenen Meister real. Das geht weit über den
Glauben an sie hinaus. Denn wenn man einmal die Erfahrung gemacht hat,
dass sie da sind, man mit ihnen sprechen kann und ihre Persönlichkeiten
bzw. Energien kennenlernen darf, zweifelt man nicht mehr an ihrer
Existenz. Ich hatte das Glück, durch ein bekanntes und außerordentlich
klares Medium viel Hintergrundwissen über die Meister zu erhalten.
Die aufgestiegenen Meister waren Menschen, die während ihrer
verschiedenen Inkarnationen das Leben »bemeistert« haben. Dadurch
konnten sie aus dem Kreislauf der Inkarnationen aussteigen. Sie sind reines
Licht und ihre Energien stehen uns helfend und unterstützend zur Seite,
wenn wir darum bitten.
Den Meisterenergien sind zwölf Farbstrahlen zugeordnet. Jeder Strahl hat
seine ganze persönliche Note, seine eigene Energie, einen Nutzen und auch
ein Lernthema.
Die violette Flamme wird durch die Energie von Saint Germain, dem
Lenker des 7. göttlichen Strahls mit den Aspekten Vergebung, Hingabe,
Transformation gestärkt und aktiviert. Mit ihm sind weitere energetische
Helfer anwesend wie zum Beispiel Kuan Yin und Erzengel Zadkiel.
Die violette Flamme kann als Werkzeug genutzt werden, um negativ
geladene Energien in positive umzuwandeln. Du kannst damit zum Beispiel
Emotionen wie Angst, Wut, Neid oder Hass verändern. Durch die aktive
Anwendung kann die Liebe im Herzen erwachen und verankert werden.
Nimmst du in einem Raum oder an einem Ort eine dichte Energie wahr,
kannst du dort die violette Flamme au auen. Sie ist meiner Meinung nach
die einzige Kra , die Energiefelder in das göttliche weiße Licht, einen
Ausdruck der göttlichen Kra , umwandeln kann. Deshalb ist es sinnvoll, die
Kra der violetten Flamme bei einer Hausreinigung zu nutzen.
Die Arbeit mit der violetten Energie oder Flamme ist einfach, für manche
auf den ersten Blick vielleicht sogar zu einfach. Je mehr unsere
Konzentrationsfähigkeit wächst und auch das Vertrauen in diese Kra , desto
e ektiver ist die Arbeit mit der violetten Flamme.
Nicht jedes Energiefeld kann man mit der violetten Flamme reinigen, dies
gilt aber auch für alle anderen Säulen und Nebensäulen. Manche
Energiefelder möchten »erkannt« werden, bevor wir sie erlösen. In solchen
und auch anderen Fällen wird die violette Flamme allein nicht das Resultat
bringen, das wir uns wünschen. Dennoch emp nde ich sie als ein so
machtvolles Werkzeug, dass ich sie ganz klar als eine der Säulen für eine
energetische Hausreinigung kennzeichne.
Ich empfehle dir, die violette Flamme so o wie möglich in ganz
unterschiedlichen Aspekten deines Lebens einzusetzen und ihre Kra und
Hilfe auszuprobieren. Beginne vielleicht mit einem Objekt, bei dem du das
Gefühl hast, dass die Energien darin nicht ganz »rein« sind. Oder betrachte
ein Problem in deinem Leben, zum Beispiel ein Gefühl oder eine beru iche
Schwierigkeit, und erlaube dir, eine violette Flamme aufzubauen, vielleicht
anfangs wie eine Art Lagerfeuer, in das du dann das Objekt oder dein
Problem in Form einer Energie gibst. Rufe während des Tages ganz bewusst
die violette Energie und wende sie an, beschä ige dich mit ihr, frage andere
Menschen nach ihren Erfahrungen mit dieser Kra . Du wirst erkennen, wie
einfach und wohltuend diese Zusammenarbeit ist, wenn erst einmal dein
Vertrauen und die Kra in die Visualisierung zum Au au der violetten
Flamme gewachsen sind.
» Kombiniere bei der energetischen Hausreinigung die violette Flamme auch mit anderen
Strahlen. Vielleicht brauchen manche Felder heilende Energien. Nutze dafür die Kraft des
grünen Strahls. Die violette Flamme lässt sich sehr gut mit anderen Farbkräften und Energien
kombinieren. Spüre hinein, was das Feld braucht, um Erlösung und Umwandlung zu erfahren.

4. Säule: Die Lichtsäule


Die letzte der vier Hauptsäulen für eine erfolgreiche Hausreinigung ist die
Lichtsäule. Wer einmal die Erfahrung mit der Lichtsäule gemacht hat, weiß,
welche Vorteile sie für unsere Entwicklung und zum Empfangen und
Senden von Energien bietet.
Wir sind stets mit der Quelle allen Seins, den geistigen Reichen,
verbunden. Diese Verbindung kann geschwächt oder blockiert sein, doch sie
ist immer vorhanden. Wir waren und werden immer Übermittler für
Energien sein.
Millionen von Menschen bekommen seit Jahrtausenden, und, ja, ich meine
Jahrtausende, das hohe Prinzip der Lichtsäule übermittelt. Ich habe selbst
durch ein Gespräch mit Meister Kuthumi über mein befreundetes Medium
die Wichtigkeit der Lichtsäule für die Entwicklung der eigenen Medialität
»eingetrichtert« bekommen. Die Lichtmeditation ist auf zwei meiner CDs
enthalten.
Die Lichtsäule ist die Verbindung zu unser aller Vater (ich nenne ihn/sie/es
so), zu unserer Heimat, zu unserem Ursprung, zur Quelle selbst, und über
diese Verbindung können wir Energien für uns und Mutter Erde
manifestieren bzw. Energien von uns und Mutter Erde »abziehen«. Zu Recht
gilt die Lichtsäule auch als Instrument und Brücke für erdgebundene Seelen
und Verstorbene.
Einmal errichtet, kann eine Lichtsäule über einige Tage aktiv sein und
kontinuierlich Energien in den Kosmos abgeben. Es kann vorkommen, dass
sich nach einer Hausreinigung noch andere Energien zeigen, da die
»dominanteren« Energien bereits gelöst wurden. Aus diesem Grund ist es
ratsam, bei jeder Hausreinigung die Lichtsäule einige Tage lang
aufrechtzuerhalten und wirken zu lassen.
Ein weiterer Vorteil der Lichtsäule ist ihre Fähigkeit, Energien nicht nur
abzuziehen, sondern auch Energien zu verankern. Es kommt bei
Hausreinigungen immer wieder vor, dass Energiefelder für ihre
Umwandlung ganz gezielt Energien »brauchen«. Es geht dann also nicht
darum, etwas »wegzunehmen« oder aufzulösen, sondern dem Energiefeld
Energien zukommen zu lassen, damit eine Stabilität eintritt und das
Energiefeld sich lösen kann.
Errichte nun eine Lichtsäule aus uoreszierendem Licht mit einem
Durchmesser von ein bis drei Metern. Wenn du möchtest, nutze hierfür
auch deinen Atem. Atme ein und richte deine Aufmerksamkeit auf den
Ursprung, auf die Quelle, auf unser aller Vater. Du kannst dir die Quelle als
eine große Sonne aus weißem Licht vorstellen.
Beim Ausatmen ziehst du eine Säule aus Licht hinab auf die Erde. Nimm
dir Zeit, gib dir Ruhe, sei konzentriert und visualisiere die Lichtsäule so
lange, bis du sie deutlich spüren kannst. Vielleicht in Form eines warmen
Gefühls, eines »Knisterns« in der Lu oder auch durch ein klares Bild, das
vor deinem inneren Auge entsteht.
Wenn du möchtest, errichte jetzt beim Lesen eine Lichtsäule in deinem
Zimmer. Am Anfang braucht es natürlich Konzentration, und vielleicht
dauert es ein paar Minuten, bis du die Lichtsäule wahrnehmen kannst. Gib
nun der Lichtsäule eine Drehbewegung: Du kannst sie einfach mit den
Händen in die Lu zeichnen. Wenn die Lichtsäule sich nach rechts (im
Uhrzeigersinn) dreht, dann ießen die kosmischen Energien stärker und
schneller zu dir. Wenn du der Lichtsäule eine Drehung gegen den
Uhrzeigersinn gibst, wirst du spüren, dass eine Art Sog entsteht, durch den
nicht mehr dienliche Energien aus deinem System abgezogen werden.
Irgendwann kommt der Tag, an dem deine Absicht ausreicht, und die
Lichtsäule errichtet sich von selbst. Alles hängt ab von deinem eigenen
Glauben und Vertrauen und von deiner Konzentration.
Trau dich und stelle dich in diese Lichtsäule, die die Verbindung zur Quelle
darstellt, und spüre sie. »Spiele« ganz bewusst mit deiner Lichtsäule, tritt in
sie ein und verlasse sie wieder. Dieses Spiel ist wichtig, damit du lernst, die
Energien zu unterscheiden und später darauf vertrauen zu können, dass die
Lichtsäule vorhanden ist und »arbeitet«.
Bedenke aber bitte: Die Lichtsäule stellt eine Verbindung dar. Wie diese
Verbindung genutzt wird, hängt von dir ab und braucht deinen Au rag. Du
kannst die Lichtsäule ganz gezielt so programmieren, dass sie zum Beispiel
Energien von Verstorbenen, bestimmte Gefühle oder einfach destruktive
Energien abzieht.
Installiere eine Lichtsäule und lass Energien auf der Erde verankern oder
Energien in den Kosmos abziehen. Spüre nach, bei welchen Energien dies
möglich ist und bei welchen nicht. Wir haben bereits über die
verschiedenen Energiefelder gesprochen, probiere all diese Energiefelder
aus, auch Elektrosmog, wenn du möchtest. Das A und O ist zwar,
konzentriert und achtsam mit der Lichtsäule umzugehen, den spielerischen
und leichten Aspekt aber nicht außer Acht zu lassen.
» Gerade Kinder gehen sehr spielerisch mit der Lichtsäule um. Die Vorstellung eines Aufzugs,
der die Energien, die die Kinder nicht mehr spüren wollen, nach oben befördert, erfüllt auch
ihren Zweck.

Die Nebensäulen der Hausreinigung


Niedere Energiefelder im Haus werden umgewandelt, indem man ein
höheres Energiefeld erzeugt. Die vier Säulen, die du gerade kennengelernt
hast, haben diese Kra und reichen in den meisten Fällen für eine
erfolgreiche Hausreinigung aus.
Es gibt weitere Hilfsmittel und Krä e, die man ebenfalls bei einer
Hausreinigung einsetzen kann. Ich bezeichne sie als »Nebensäulen«, deren
Elemente ich dir hier vorstellen möchte (siehe folgende Abbildung).
Arbeiten mit Klang (Rassel, Klangschale, Trommel)
Jeder Klang hat eine Auswirkung auf ein Energiefeld. Die Rassel zum
Beispiel, im Schamanismus ein häu g genutztes Instrument, hat die
Fähigkeit, Energiefelder aufzuwirbeln. Als männliches Prinzip kann es bei
emotionalen Energiefeldern unterstützend wirken, schwache Energiefelder
kann es sogar au ösen. Die Rassel ist in ihrer Wirkung sehr »scharf«,
energetisch gesehen gleicht sie einem Blitz, der aus dem Himmel fährt und
das Energiefeld der Erde säubert.
Eine Klangschale ist sehr viel san er und wirkt ähnlich wie geweihtes
Wasser. Ihre Energie ist weiblich und wandelt männliche Energien und
mentale Energiefelder um. Es kommt natürlich auch ein wenig auf den
Klang an, wie die Klangschale auf die Hausenergie wirkt. Manche Töne
haben eine starke Wirkung auf mentale, männliche Felder, andere Töne
harmonisieren weibliche Energien (Emotionen).
Eine Trommel wiederum ist ein sehr erdendes Element, welches stark auf
mentale und emotionale Felder wirkt. Es gibt Energiefelder, die »keinen Halt
haben«. Damit sind unruhige Energiefelder gemeint, die man kaum greifen
oder gar lesen kann. Manche Angstenergien zum Beispiel fühlen sich sehr
nervös an, und es fällt schwer, sie zu lokalisieren und zu greifen. Stell sie dir
wie einen Hund vor, der von einer Wespe gestochen wurde und aufgeregt
und bellend im Kreis herumrennt.
Eine Trommel, natürlich auch abhängig von der Art und Weise, wie du auf
ihr spielst, hat die Fähigkeit, Ruhe und Erdung in ein Energiefeld zu
bringen. Durch die erdende Wirkung der Trommel können sich schwächere
Energiefelder au ösen.
1. Räuchersto e und P anzenkräfte
2. Die Kerze und das Element Feuer

3. Die violette Flamme der


Transformation
4. Lichtsäule
a) Klang
b) Energiesymbole/Energiespray
c) Geistig-energetische Unterstützung
d) Geweihtes Wasser
e) Mantren und Gebete
f) Radionik
g) Salz

Energiesymbole
Ein Symbol ist für mich ebenfalls einfach »nur« ein Elemental. Wir kennen
uralte Symbole, die seit Jahrtausenden existieren. Sie wurden auf Steintafeln
und in vielen heiligen Stätten gefunden. Dazu gehört zum Beispiel die
Blume des Lebens. Es gibt aber auch Symbole, die in den letzten Jahren auf
geistigem Wege empfangen wurden, etwa die Reikisymbole oder auch
Engelsymbole.
Die Geometrie und Form der Symbole haben bereits eine gewisse
Ausstrahlung und energetische Wirkung, doch auch hier sehe ich die Kra
durch das Elemental, das mit dem Symbol verbunden ist. Wir alle
verwenden jeden Tag etliche Symbole, etwa das Peace-Zeichen oder ein
Herz: Wir kennen die Bedeutung dieser Symbole, und sie erzeugen in uns
automatisch eine Information, während wir sie betrachten. Dasselbe
geschieht auf feinsto icher Ebene: Die Symbole übertragen uns bestimmte
Informationen, die im Äther der Menschen und im kollektiven Wissen
gespeichert sind.
Für die Hausreinigung kann man verschiedene Symbole verwenden, zum
Beispiel ein schamanisches Symbol, ein Engelsymbol, ein Körbler-Zeichen
der Informationsmedizin oder auch ein anderes Energiesymbol.
Es kann nicht verallgemeinert werden, welche Symbole wirken und welche
nicht, denn diese Wahrnehmung ist nicht immer ganz objektiv. Was für
mich eine Wirkung hat, muss nicht automatisch für jemand anderen gelten.
Ich war immer sehr skeptisch und habe die Energie hinter Objekten und
Symbolen untersucht, wodurch ich einen Weg eingeschlagen habe, der für
andere vielleicht nicht bestimmt ist.
Mit den Informationen des Kapitels »Energien wahrnehmen können«
kannst du mit ein wenig Übung bald selbst feststellen, welche energetische
Wirkung ein Symbol auf dich bzw. ein Energiefeld hat.
Energiesprays
Ich habe vor 15 Jahren damit begonnen, Energiesprays herzustellen, und
zwar aus einem einfachen Grund: Die Häuser, die es zu reinigen galt,
wurden immer größer, und es war mühsam, diese auszuräuchern. Es war
deshalb naheliegend, mich immer mehr mit feinsto ichen Methoden der
Reinigung auseinanderzusetzen.
Es wurde mir auch immer wichtiger, ganz praktische Methoden der
energetischen Reinigung zu entwickeln, denn gerade für erapeuten ist es
unmöglich, nach jeder Sitzung mit einem Klienten die ganze Praxis
auszuräuchern.
Es gibt unzählige Energiesprays auf dem Markt, etwa Lichtwesen-
Essenzen, Bachblütensprays oder Aura-Soma. Ich habe auch von Menschen
gehört, die homöopathische Raumessenzen herstellen. Das Prinzip ist
einfach und praktisch: Die reinigende Energie kann man an Wasser binden,
d. h. man »programmiert« das Spray und erscha damit ein Energiefeld,
das Ein uss auf das Energiefeld des Hauses nimmt.
Geistig-energetische Unterstützung
In den letzten Jahrzehnten scheinen die geistige und die irdische Welt
immer mehr miteinander zu verschmelzen, und viele Menschen glauben an
eine jenseitige Welt, an Engel und an Gott. Auch energetische Techniken,
wie zum Beispiel Reiki, Prana-Yoga, Quantenheilung oder andere
Transformationsenergien, halten immer mehr Einzug unser Leben. Du
kannst die Energie eines Engels oder eines anderen Lichtwesens oder
bestimmte Energietechniken natürlich auch für die Hausreinigung
einsetzen.
» Auch ein liebevolles Segnen durch Handau egen und das Fließenlassen von Energien
verwandelt energetische Felder.

Geweihtes Wasser
Das Element Wasser ist überaus kra voll und in seiner Wirkung beständig,
es ndet immer seinen Weg, egal welches Hindernis und welche Blockade
sich ihm in den Weg stellen. San , aber konsequent reinigt es jegliche Form
von Disharmonie.
Durch eine Weihe erhält Wasser zusätzliche Kra . Wasser macht ein
Energiefeld »runder«, es nimmt männliche Energie auf und macht
Informationen »sichtbarer«, denn Wasser ist ein guter Informationsträger.
Deshalb eignet sich Wasser vor allem dann, wenn man ein Energiefeld nicht
so einfach lesen kann, etwa wenn das energetische Feld sehr starr und träge
ist.
Meiner Meinung nach reicht Wasser allein für eine Hausreinigung aber
nicht aus, aber das muss es auch nicht und hängt natürlich sowieso davon
ab, welche Energie das Wasser trägt.
Mantren und Gebete
Mantren sind heilige Worte oder Silben in Sanskrit, die im Hinduismus und
Buddhismus in der Meditation wiederholt gesprochen oder gesungen
werden. Das bekannteste Mantra ist sicherlich das hinduistische Gayatri-
Mantra. Uns im Westen ist auch das Mantra »Om Mani Padme Hum« ein
Begri .
Im Christentum wird der Rosenkranz oder das Vaterunser gebetet. Die
Gläubigen bitten für sich oder andere Menschen um Gottes Beistand, zum
Beispiel bei Krankheit und Not. Ein Wort und ein Satz allein hat kaum eine
Bedeutung und als solches auch nicht sehr viel Kra . Doch wenn viele
Millionen Menschen an die Kra dieser Worte glauben, sie mit der Absicht
nutzen, gesund zu werden, zu trösten oder sich zu schützen, so erzeugen die
Worte ein starkes Elemental.
Es ist ähnlich wie mit Symbolen, die o erst durch den Glauben der
Menschen die Kra erhalten, die ihnen zugesprochen wird.
Durch das Rezitieren von Mantren wird die Kra der Silben und Worte,
die sie beinhalten, in das Energiefeld des Raumes gegeben und natürlich
auch das Elemental, das mit jedem Mantra verbunden ist.
Ich selbst bete ebenfalls bei einer Hausreinigung, gerade wenn ich mit der
Kerze durch die Räume gehe. Es ist eigentlich nicht notwendig zu beten, vor
allem, wenn man schon jahrelange Erfahrung hat, aber mir hil es nach wie
vor, mich auf die Hausreinigung einzustimmen, und es ist ein Ritual, das ich
nicht missen möchte. Außerdem gibt es »da draußen« Energien und Krä e,
die wesentlich kra voller sind als ich. Wieso diese nicht in einem Gebet
anrufen und um Unterstützung bitten?
Radionik
Das Wort »Radionik« setzt sich aus den Begri en »Radiation« (engl.
Strahlung) und »Electronics« (engl. Elektronik) zusammen. Mit dem
Diagnoseverfahren der Radionik können Strahlungen, die zum Beispiel
durch eine Krankheit verursacht werden, mithilfe eines Radionik-Geräts
gemessen werden. 1920 wurde das erste Radionik-Gerät von dem Arzt
Albert Abrams entwickelt mit der Absicht, eine neue Methode der
Diagnostik zu nden. Anfangs war dieses Gerät noch sehr einfach, es
bestand aus wenigen Einstellknöpfen und es gab natürlich auch noch keine
So ware dafür.
Ich kam 2006 das erste Mal mit Radionik in Kontakt, als ich bei einem
Klienten war, der den Zustand vor und nach einer Hausreinigung mit
seinem Radionik-Gerät prü e. Ich war sehr beeindruckt, denn das Gerät las
das Energiefeld des Hauses und erkannte auch die Energien, die ich zuvor
im Haus wahrgenommen hatte.
Seit einigen Jahren gibt es das mittlerweile bekannte Quantec®-Gerät, das
mithilfe einer ausgeklügelten So ware und einer riesigen Datenbank
anhand von Bildern oder Haaren Informationsfelder ausliest. Die
Strahlungen, die auf diese Weise erfasst werden, werden von der So ware
harmonisiert und als dienliche Informationen in das Energiefeld des
Menschen oder eines Hauses gesendet.
Ich habe das Gerät natürlich ausprobiert: Ich habe einmal kurzzeitig in
einer Wohnung gelebt, die eine starke geopathische und auch
niederfrequente Belastung aufwies und es mir fast unmöglich machte, darin
zu wohnen. Ich selbst konnte trotz meiner Erfahrung diese Strahlungen
nicht vollständig umwandeln und probierte deshalb die Besendung durch
ein Radionik-Gerät aus. Tatsächlich hatte dieses Gerät Ein uss auf das
energetische Feld des Hauses und hat mir etwas Erleichterung gebracht.
Ich glaube, dass Radionik seine Grenzen hat und kein Heilmittel für alles
ist. Gerade bei emotionalen Feldern konnte ich persönlich keine
Auswirkungen des Radionik-Gerätes feststellen, sehr wohl aber bei Feldern,
die mental erscha en wurden, wie zum Beispiel Glaubensmuster, aber auch
bei Strahlungsbelastungen.
Ich kenne auch einen Heilpraktiker, der erfolgreich Hausreinigungen nur
mit diesem System durchführt. Ich bin einfach anders gepolt, das Gerät ist
mir zu technisch und ich verlasse mich lieber auf meine Erfahrung, meine
Medialität und meine Fähigkeit, Energiefelder zu transformieren. Trotzdem
ist die Radionik eine Nebensäule der energetischen Hausreinigung und
kann, wenn man es möchte, ergänzend genutzt werden.
Salz
Bei einer Hausreinigung kann auch das Element Erde in Form von Salz
verwendet werden, etwa wenn energetische Felder stark mit Objekten
verbunden sind. In meinem Buch Energetische Hausreinigung – Kräuter und
Engel im Einsatz, das für den Einstieg in die Hausreinigung gedacht ist, habe
ich Salz in das Ritual der Hausreinigung mit eingebaut, da seine Nutzung
sehr einfach ist. Du lernst hier noch e ektivere Methoden kennen, aber
dennoch kann es manchmal wertvoll sein, mit Salz zu arbeiten.
O wurde ich von Kunden gefragt, ob sie vor der Hausreinigung etwas
vorbereiten könnten. Das Auslegen von Salz in den Ecken des Hauses (am
besten auf Zeitungspapier) ist eine gute Vorbereitung. Lege das Salz an den
Stellen aus, an denen du ein destruktives Energiefeld vermutest, und lass es
ein paar Tage wirken.
Auch zur energetischen Reinigung von Objekten oder Möbeln eignet sich
Salz sehr gut. Wenn du zum Beispiel ein Möbelstück bekommen hast und
spürst, dass es noch destruktive Energien vom Vorbesitzer in sich trägt,
kannst du eine Schale mit Salz auf das Möbelstück stellen und das Salz
arbeiten lassen. Bitte denke daran, das Salz auch wieder zu entsorgen oder es
Mutter Erde zurückzugeben.
» Mir wird häu g die Frage gestellt, welches Salz man verwenden sollte. Als ich in das Feld
dieser Frage eintauchte, erhielt ich eine interessante Information: Oftmals wird Himalajasalz
oder normales Speisesalz für eine Hausreinigung benutzt; dies ist aber kontraproduktiv. Das
Salz sagte mir, dass Steinsalz (Himalajasalz) Energien abgibt und dadurch die Raumenergien
beein usst. Und bearbeitetes Salz (Jodsalz) ist quasi nutzlos. Deshalb sollte nur Meersalz für
das »Anziehen« von Energien genutzt werden. Wenn du also etwas Vorarbeit leisten oder ein
Möbelstück energetisch reinigen möchtest, dann kaufe bitte Meersalz!

Mit den Nebensäulen, die ich dir nun vorgestellt habe, habe ich viele
Erfahrungen gesammelt. Doch es gibt noch weitere Hilfsmittel, die man
ebenfalls zu den Nebensäulen zählen könnte. Probiere aus, welche der
Säulen für dich die richtigen sind und welche du eventuell ergänzen
möchtest.
Binde weitere Elemente in deine Hausreinigung mit ein! Du kennst dein
Leben, deine Talente, deine Gaben und auch deine Vorlieben. Um ein
Beispiel zu nennen: Ich kenne Menschen, die eine Klangzirbel für
Hausreinigungen nutzen. Mir persönlich ist der Ton viel zu schrill, daher
nutze ich das nicht. Aber wenn du eine Klangzirbel zu Hause hast, dann
nutze sie und beobachte, wie der Klang sich auf die Energiefelder deines
Hauses auswirkt.
8. Das Ritual der energetischen Hausreinigung

Bei einer Hausreinigung wandeln und erlösen wir nur die Energiefelder, die
dem Menschen nicht dienlich sind, oder die sich sehr deutlich zeigen. Es
wäre sinnlos, jedes Energiefeld zu wandeln, denn alles, was existiert, hat ein
Energiefeld. Du wärst nicht nur ein paar Stunden mit der Hausreinigung
beschä igt, sondern wahrscheinlich mehrere Wochen. Abgesehen davon ist
es unmöglich, alle Energiefelder eines Hauses zu wandeln. Du solltest einen
Weg nden, die Energiefelder zwar genau anzuschauen, doch je tiefer du in
das Feld des Hauses eintauchst, desto mehr Energien ndest du auch, die du
erlösen könntest, aber nicht solltest.

Die Energiefelder
Selbst ein Kleidungsstück im Schrank kann ein destruktives Energiefeld
besitzen, etwa wenn damit eine sehr emotionale Verbindung besteht. Es
kann auch sein, dass sich in einer Zimmerecke langsam ein Energiefeld
au aut, das allerdings noch nicht »reif« ist. Bei einer Hausreinigung werden
nur jene Energien gewandelt, die sich zeigen bzw. die im Vordergrund
stehen – aufgrund ihrer Größe, ihrer Dominanz und ihrer Belastung.
Du wirst ganz gewiss von der »Seele« des Hauses, durch deine Intuition
oder über Informationen von deinen Geistführern erfahren, welche
Energiefelder gewandelt werden sollen. Es ist nicht so, dass sich bei allen
Menschen alle Energiefelder zeigen. Meist zeigen sich nur jene
Energiefelder, die gewandelt werden sollten. Doch für den Fall, dass diese
Begrenzung bei dir nicht vorhanden ist, empfehle ich dir, nicht zu »tief« zu
schauen, sondern wirklich nur das zu reinigen, das wirklich gereinigt
werden muss.
Ich weiß, das »Nicht-zu-tief-Schauen« hat etwas Ober ächliches, aber das
meine ich nicht damit. Es geht nicht darum, wichtige Energiefelder außer
Acht zu lassen oder gar schlampig oder unvollständig zu arbeiten. Es ist ein
wenig wie beim Arzt, wenn er einen genauen Scan deines
Gesundheitszustandes und Blutuntersuchungen durchführt. Es ist möglich,
dass er zum Beispiel erhöhte Leberwerte bei dir feststellt und gleich mit
einer erapie beginnen will. Dabei waren die Leberwerte einfach nur für
ein paar Stunden erhöht, weil du am Vorabend viel Wein und Pilze zu dir
genommen hast. Dieser Zustand reguliert sich von selbst ohne erapie. So
kann auch ein stärkeres Feld des Friedens und der Freude schwächere
destruktive Energiefelder mit der Zeit von selbst umwandeln.

Vorbereitungen
Wenn du dich entschieden hast, eine Hausreinigung durchzuführen,
brauchst du das notwendige Zubehör wie ein feuerfestes Gefäß, viel Sand,
Räucherkohle und die Räucherrohsto e oder eine Räuchermischung.
Vielleicht verwendest du weitere Hilfsmittel wie eine Trommel, eine
Wünschelrute oder auch geweihtes Wasser.
Nimm dir für eine Hausreinigung immer ausreichend Zeit und sorge
dafür, dass du Ruhe hast. Du musst aber deine Haustiere oder Kinder nicht
ausschließen. Im Gegenteil: Gerade mit Kindern kann eine Hausreinigung
eine sehr schöne Erfahrung sein, und manche Eltern waren schon
überrascht, wie sensibel ihre Kinder auf die Energien im Haus reagierten.
Aber wenn es deine erste Hausreinigung ist, wäre es gut, wenn du dich
nicht allzu sehr ablenken lässt. Am Anfang ist es einfacher, Energiefelder
wahrzunehmen, wenn man in der Stille und konzentriert ist.

Ablauf der energetischen Hausreinigung


1. Geh zunächst von unten nach oben durch alle Räume des Hauses. Fang
also im Keller an und beende deine Begehung mit dem Dachboden.
Wenn du in einer Wohnung lebst, dann beginne an der Wohnungstür und
arbeite dich durch alle Räume. Geh wirklich in jeden Raum. Nimm etwas zu
Schreiben mit und notiere deine Emp ndungen, die du in den einzelnen
Räumen hast.
Setz dich in die Mitte des Raumes, indem du dich gerade be ndest, und
atme einige Male tief ein und aus. Dann erlaube deinem Bewusstsein, sich
auszudehnen und den Raum wahrzunehmen. Wie fühlt sich dieser Raum
an? Fühlst du dich weit oder eng? Groß oder klein? Hast du ein Gefühl der
Helle oder eher das Gefühl, dass es um dich herum dunkel ist? Spürst du
irgendwo im Körper ein Kribbeln oder einen Druck? Ist es warm oder eher
kalt? Möchte dein Körper in diesem Raum irgendeine Bewegung machen
oder erhältst du vielleicht ein Bild? Spürst du bestimmte Emotionen?
Notiere unbedingt alle deine Wahrnehmungen!
Geh dann in alle anderen Räume und spüre jeweils einige Minuten in sie
hinein.
» Gerade am Anfang ist es sehr hilfreich, die eigene Medialität und Wahrnehmung über die
Unterscheidungen zu trainieren. Bevor du einen Raum betrittst, spüre einmal ganz bewusst
deinen Körper und deine Emp ndungen. Dann betrete den Raum und schau, was sich an
deiner Wahrnehmung verändert, etwa wenn du in Kontakt mit destruktiven Energien bist.
Verlasse den Raum wieder und wiederhole dieses »Spiel« ein paarmal. So wirst du Energien
bald schneller unterscheiden können.

2. Als Nächstes solltest du dir einen ruhigen Platz im Haus suchen.


Idealerweise ist dieser die energetische Mitte des Hauses. O zeigt sich die
energetische Mitte im Flur oder im Wohnzimmer einer Wohnung oder im
ersten Stock eines Hauses. Geh im Geiste oder auch ganz real durch das
Haus mit dem Bewusstsein und der Frage, wo die energetische Mitte des
Hauses liegt. Es gibt immer einen Platz, an dem man das Gefühl hat, im
Zentrum des Hauses zu sein.
Hier beginnst du mit einem Gebet. Aktiviere deine medialen Sinne ganz
bewusst und bitte vielleicht um Unterstützung aus der geistigen Welt.
3. Wenn du möchtest, dann kannst du jetzt noch einmal im Geiste die
verschiedenen Räume besuchen. Unter dem Audio-Download ndest du
eine geführte Meditation, um das Haus wahrzunehmen.
Du warst zwar bereits real in den Räumen und hast dir deine
Wahrnehmungen notiert, doch meist zeigen sich noch weitere Aspekte und
Energien. Dehne dafür dein Bewusstsein aus, ö ne deine Chakren und
Kanäle und lass das energetische Feld des Raumes auf dich wirken. Wie
fühlt sich dieser Raum an? Siehst du bestimmte Flecken in der
Raumenergie? Zieht dich die Energie herunter? Kommen Informationen,
welche Energiefelder in dem Raum sind und wie du sie am besten wandeln
kannst? Spürst du plötzliche Trauer oder Zorn? Siehst du Bilder aus
vergangenen Tagen?
Notiere die Informationen, die du durch deine geistige Reise zusätzlich
erhältst. Dehne dein Bewusstsein Raum für Raum aus, bis du wirklich alle
Räume mit deinem Bewusstsein eingehüllt hast. Der Vorteil dieser
Wahrnehmungstechnik liegt auch darin, dass du einen guten Rundumblick
über die »Seele des Hauses«, den allgemeinen energetischen Zustand,
erhältst.
Du hast jetzt einen Einblick in das Energiefeld des Hauses erhalten. Du
wirst nun spüren, welche Hilfsmittel du einsetzen möchtest und was das
Energiefeld des Hauses von dir braucht.
» Wenn du mit der Hausreinigung fertig bist, dann wiederhole diese Ausdehnungsübung und
spüre den Unterschied!

4. Beginne nun mit der energetischen Hausreinigung und rufe die violette
Flamme der Transformation, ihren Hüter Saint Germain sowie Erzengel
Zadkiel. Lass dir ausreichend Zeit, die violette Flamme auch zu spüren, vor
allem wenn du noch unerfahren bist. Vielleicht siehst du die Farbe Violett,
vielleicht fühlt sich die violette Flamme aber auch einfach warm oder kalt an
oder du bemerkst ein Knistern in der Lu . Dehne auch die violette Flamme
in alle Räume aus, so wie zuvor dein Bewusstsein.
» Auch die Transformation mit Saint Germain und der violetten Flamme ndest du unter dem
Audio-Download.

Die violette Flamme ist zwar kein Allheilmittel, aber eine sehr wertvolle
Unterstützung, da sie viele der energetischen Felder umwandelt oder
zumindest die Intensität der Energiefelder wandelt. Übrigens braucht es ein
wenig Zeit, bis die violette Flamme ihre »Arbeit« getan hat. Sie wirkt nicht
innerhalb weniger Sekunden. Ich merke häu g in den Räumen, dass die
violette Flamme noch arbeitet, und warte dann, bevor ich mich weiter um
die Energiefelder kümmere.
5. Lass die violette Flamme arbeiten und kehre mit dem Bewusstsein
wieder in deinen Körper zurück. Entzünde nun die Kerze und bereite die
Räucherung vor, so wie ich sie im vorigen Kapitel beschrieben habe. Dann
betrete den ersten Raum im untersten Geschoss mit der Kerze, der Schale
und den Utensilien wie Zange und Räuchersto e.
» Du kannst natürlich immer wieder in die Mitte des Hauses zurückkehren und dort
Räuchersto e nachlegen. Allerdings sparst du bei einem großen Haus sehr viel Zeit, wenn du
gleich alles mitnimmst.

Stell die Räucherschale mit der glühenden Kohle und den Räuchersto en in
dem Raum ab und lass den Rauch schon einmal wirken. Nimm die Kerze in
die Hände und beginne mit einem Gebet. Du wirst sehr schnell mit der
Kerze ein eingespieltes Team sein und schon beim Entzünden die reinigende
Kra , die vor ihr ausgeht, spüren.
Lass das Licht deiner Kerze wirken! Bitte vielleicht das Feuer der Kerze,
bitte das Element Feuer oder das Prinzip des Lichtes, dass alle nicht mehr
dienlichen Energiefelder durch die Kra des Feuers gewandelt werden. Sei
aufmerksam und spüre intuitiv, wo und wie lange die Kerze im Raum
wirken soll.
» Es gibt keine pauschale Antwort auf die Frage, wie lange man die Kerze brennen lassen oder
wie lange man räuchern soll. Egal, welche Methode du für die energetische Hausreinigung
nutzt, deine Intuition und deine Kommunikation mit den Energiefeldern bestimmt die Dauer
der Methode.

6. Stell dann die Kerze ab und nimm die Räucherschale. Die Räuchersto e
sind schon verglimmt, und so lege ruhig nochmals Räuchersto e auf die
Kohle. Dann beginne ganz bewusst mit dem Räuchern und beobachte den
Rauch. Wird der Rauch irgendwo im Raum unruhig, verändert er seine
Farbe, zieht er in eine bestimmte Richtung oder wird er irgendwo
verschluckt? All dies gibt dir Hinweise auf die Energiefelder im Raum.
Du hast den Raum ja bereits kennengelernt und notiert, wo sich welche
Energiefelder be nden. Wenn du auf ein destruktives Energiefeld stößt,
dann setze oder stelle dich ganz bewusst in dieses Feld. Frage das Feld, was
es braucht, damit es sich wandeln kann. Viele möchten wissen, wie ich das
Feld frage. Die Antwort darauf fällt mir nicht leicht, denn es ist wie ein
innerer Dialog mit mir selbst, aber in Verbindung mit dem Feld. Es ist nicht
wirklich so, dass das Feld mir antwortet, meist nde ich die Antwort auf
medialem Weg in mir.
Manche Felder lassen sich übrigens nicht einfach durch den Rauch und die
darin enthaltenen P anzenkrä e lösen. Manchmal wollen die Emotionen in
dem Feld erkannt werden, oder es braucht ein weiteres Hilfsmittel (siehe
Nebensäulen der energetischen Hausreinigung). Und wie bereits erwähnt:
Manche Felder brauchen ihre Zeit, bis sie sich umwandeln, und es kann
sinnvoll sein, am Ende der Reinigung nochmals in einen Raum
zurückzukehren.
» Du wirst mit der Zeit feststellen, dass sich der Rauch bei einer Hausreinigung verändert.
Manchmal ist er ganz unruhig, manchmal wird er dunkel oder nimmt Formen an.
Verstehe den Rauch als eine Art Orakel, wie eine Kristallkugel, und lerne, mit dem Rauch zu
kommunizieren. Zwar könnte man pauschal sagen, dass ein Raum energetisch »sauber« ist,
wenn der Rauch steht, oder dass bei unruhigem Rauch ein destruktives Energiefeld
vorherrscht, aber meist ist die Beziehung zwischen dir und dem Rauch sehr persönlich.
Daher dient es dir auch nicht, wenn ich dir sage, was mein Rauch mir sagt und aufzeigen
möchte.

Die Vorgehensweise mit der Kerze und dem Räuchern wiederholst du in


jedem Raum. Es ist wichtig, ein Gefühl dafür zu entwickeln, was ein Feld
braucht. Du kannst es dir vorstellen wie bei einem verschmutzten
Kleidungsstück, bei dem jeder Fleck eine eigene Behandlung braucht.
Manche Felder lösen sich auch erst, wenn du eine bestimmte Energie im
Raum verankert hast. Geh mit jedem Energiefeld in Kontakt, das sich zeigt,
und frage dich selbst (oder das Feld), was es zu seiner Erlösung benötigt.
7. Zum Abschluss errichtest du zwei Lichtsäulen, eine im Haus und die
andere auf dem Grundstück, vorzugsweise im Garten. Zuerst gibst du der
Lichtsäule eine Bewegung im Uhrzeigersinn, um Energien anzuziehen und
sie in den Kosmos zu transportieren. Visualisiere, wie diese Bewegung
immer schneller wird und dadurch alle Energien anzieht, die dir nicht mehr
dienlich sind. Die Lichtsäule »arbeitet« schneller als die violette Flamme,
sodass du nach wenigen Minuten die Drehbewegung ändern und durch
Bewegung gegen den Uhrzeigersinn die Energien im Haus und im
Grundstück verankern kannst, die gebraucht werden. Dies erfährst du
entweder von den Feldern oder du selbst hast einen ganz bestimmten
Wunsch, zum Beispiel Frieden, Leichtigkeit, Fülle. Die Meditation mit der
Lichtsäule ndest du ebenfalls unter dem Audio-Download.
Achte bitte darauf, die Lichtsäule im Garten ruhig einige Meter tief in der
Erde zu verankern. Je intensiver die energetischen Belastungen des
Grundstücks und der Umgebung sind, desto tiefer darf die Lichtsäule in der
Erde wirken.
Beispiele für die Anwendung der Lichtsäule
Die Begrenzung der Lichtsäule hängt einzig von unserem Bewusstsein und
den Energiefeldern ab. Manche Energiefelder lassen sich nicht einfach mit
einer Lichtsäule behandeln und sind dann weg. Du wirst immer wieder auf
Energiefelder stoßen, die einen Dialog mit dir möchten, die von dir gesehen
und erlöst werden wollen. Wenn du die Lichtsäule im Uhrzeigersinn drehst,
damit Energien vom Haus in die Quelle abgezogen werden, kannst du zum
Beispiel sagen: »Lichtsäule, bitte ziehe alle Felder der Angst an und bringe
sie zur Quelle allen Seins, wo sie gewandelt, gereinigt und geheiligt werden.«
Dann sehe und spüre, wie die Felder der Angst, die vielleicht eine
bestimmte Form oder Farbe haben, durch die Drehbewegung angesaugt und
spiralförmig nach oben in Richtung Quelle getragen werden. Spüre nach, ob
alle Angstfelder gelöst wurden (vielleicht braucht eines später deine gezielte
Aufmerksamkeit), drehe dann die Lichtsäule in die entgegengesetzte
Richtung und verankere Energien wie zum Beispiel die Energie des
Vertrauens im Haus.
Nach jeder Hausreinigung solltest du auch noch einmal durch alle Räume
gehen, natürlich nachdem du deinen »Hilfsmitteln« oder Säulen die Zeit
gegeben hast, um zu wirken. Spüre in alle Räume hinein und überprüfe die
Energiefelder. Wenn es Felder gibt, die nicht erlöst bzw. umgewandelt
wurden, frage dich selbst, deine Geistführer oder das Feld, was es noch
braucht, um vollständige Umwandlung zu erfahren. Du wirst vielleicht
überrascht sein, welche Antworten du erhältst. Es kann sein, dass die Wand
eine neue Farbe braucht oder du in eine bestimmte Ecke eine bestimmte
P anze stellen sollst, damit die Raumenergie rund wird.
Eine Hausreinigung ist dann abgeschlossen, wenn alle Energiefelder
umgewandelt wurden bzw. du alles in deiner Macht Stehende getan hast,
damit sie sich wandeln. Bitte beachte, dass ich damit all jene Energiefelder
meine, die sich zeigen und die ich eingangs beschrieben habe.
Dieser Prozess dauert übrigens zwischen ein bis fünf Stunden, abhängig
von der Größe des Hauses.
» Oft werde ich gefragt, ob es nicht sinnvoll ist, bestimmte Bewegungslinien beim Räuchern zu
nutzen, wie den Raum im Uhrzeigerkreis abgehen oder sternförmig von der Mitte des
Raumes aus in die Ecken zu gehen (und wieder zurück). Ehrlich gesagt, halte ich davon
nichts, denn wenn man einmal die Erfahrung macht, dass bestimmte Stellen im Raum sehr
viel Aufmerksamkeit brauchen, behindern diese festgefahrenen Bewegungen eher die
Wahrnehmung und das Ritual.

Darf es etwas mehr sein?


Das eben beschriebene Ritual ist eine grobe Darstellung der energetischen
Hausreinigung, die natürlich individuell verändert und dem Zustand des
Hauses und der Energiefelder angepasst werden kann bzw. sollte oder
entsprechend deinem Wunsch oder dem des Klienten. Auch der Ablauf
dieses Rituals kann geändert werden, denn manchmal braucht es vorher
eine violette Flamme oder auch später, manchmal ist es sinnvoll, schon
einmal eine Lichtsäule zu installieren, bevor man überhaupt mit dem
Räuchern begonnen hat.
Außerdem ist es nicht gesagt, dass du mit diesem Ritual allein immer
Erfolg haben wirst. Du hast die verschiedenen Nebensäulen für eine
erfolgreiche Hausreinigung kennengelernt. Es gibt darüber hinaus noch
einige andere Nebensäulen, und ganz sicher wirst auch du ganz eigene
Elemente und Hilfsmittel entdecken, die ich nicht erwähnt habe. Bei deiner
Hausreinigung könntest du alle von mir genannten Nebensäulen
ausprobieren oder auch einfach nur abfragen, ob ein Energiefeld vielleicht
ein Hilfsmittel aus einer der Nebensäulen braucht.
Das beschriebene Ritual ist also nur der Anfang, nur eine allgemeine
Vorgehensweise, bitte bedenke dies bei deiner Hausreinigung. Es kann
ausreichend sein, aber eine Hausreinigung ist viel e ektiver, wenn man sich
an die Energiefelder des Hauses anpasst und ganz gezielt fragt, was das
Energiefeld zur Erlösung braucht. Vielleicht braucht es in einem Raum
etwas Feng-Shui oder auch geweihtes Wasser. Vielleicht wäre zur
Umwandlung des Energiefeldes in der Küche eine Trommel hilfreich, oder
das Energiefeld um das Bett herum könnte ein bestimmtes Energiesymbol
gebrauchen.
Mit etwas Übung wirst du ganz gewiss ein Gespür dafür entwickeln, wie du
am besten bei jedem Haus vorgehst und welche Hilfsmittel du wo nutzen
kannst. Ich möchte aber keinesfalls den Eindruck erwecken, dass die
allgemeine Vorgehensweise nicht gut genug wäre. Sie reicht in den meisten
Fällen für eine erfolgreiche Hausreinigung aus.
9. Tipps für den Umgang mit Belastungen bei der
Hausreinigung

Es kann sein, dass du bei der Hausreinigung auf Erdenergien, Wasseradern,


scheinbar okkulte Phänomene und Verstorbene tri st. Manche dieser
Energiefelder sind nicht so einfach zu lösen wie zum Beispiel ein
Energiefeld der Angst oder Trauer oder elektromagnetische Energien. Ich
möchte dir weitere Energiefelder vorstellen, die du bei einer Hausreinigung
antre en könntest, und dir Vorschläge anbieten, wie du diese Felder
umwandeln kannst.

Was tun bei geopathischen Belastungen?


Bevor wir Menschen in den Genuss von hoch entwickelten Technologien
und Millionen von Medikamenten kamen, und als der Hausarzt sich noch
mit Naturheilmitteln auskannte, war es ganz normal, geopathische
Belastungen als Krankheitsursachen zu betrachten. Wenn zum Beispiel
jemand in das alte Haus seiner Familie einzog und wie seine Vorfahren
ständig über schwere Rückenprobleme klagte, dann wurde der Arzt
hellhörig und zog in Betracht, dass etwas mit dem Haus oder dem
Schlafzimmer nicht stimmte. In den 1930er-Jahren begann die intensivere
Erforschung der geopathischen Energien, und es waren nicht selten die
Ärzte selbst, die sich mit Erdstrahlen und Rutengehen beschä igten und
sich darin fortbildeten. Damals wurden viele Studien über den Ein uss von
Erdstrahlen auf die Gesundheit der Patienten gemacht, darunter auch
Krebspatienten.
Dann verschwand das Interesse an Erdstrahlen und nur noch wenige Ärzte
kannten sich mit dieser Materie aus. Doch in den letzten Jahren ist wieder
eine verstärkte Hinwendung zur Natur und zu den Auswirkungen von
Erdstrahlen festzustellen. Es kann vorkommen, dass dir ein Arzt oder ein
Apotheker bei Schla eschwerden emp ehlt, dein Bett umzustellen.
Geopathische Belastungen feststellen
Wenn ich ein Haus mit geopathischen Belastungen betrete, dann reagiere
ich darauf mit kalten Füßen, einem unruhigen Puls, einem Schwindelgefühl
(wenn ich länger auf einer Erdlinie oder Wasserader stehe) und am leichten
Ziehen oder Drücken im unteren Rückenbereich. Oder ich erhalte einfach
die Information, dass dieses Haus starke geopathische Belastungen hat. Du
wirst wahrscheinlich immer bestimmte Erdstrahlen in einem Haus
feststellen, aber das bedeutet weder, dass alle Erdstrahlen schlecht sind, noch
dass alle umgewandelt werden müssen.
Frage einfach, wie stark die geopathischen Belastungen sind. Gemessen auf
einer Skala mit dem stärksten Wert 10 und dem schwächsten Wert 1 wäre es
bei Werten von 2 oder 3 nicht unbedingt sinnvoll, die Aufmerksamkeit auf
die geopathischen Belastungen zu richten. Wenn der Wert allerdings über 5
klettert oder du das Gefühl hast, dass die Belastungen hoch sind, dann
solltest du handeln bzw. den Klienten davon in Kenntnis setzen.
Vor allem solltest du natürlich auch dann deine Aufmerksamkeit auf
geopathische Belastungen richten, wenn der Klient über bestimmte
Au älligkeiten klagt wie zum Beispiel Schla osigkeit, Rückenschmerzen,
Tinnitus, Blutdruckprobleme, Krampfadern etc. All dies kann eine
Auswirkung von Erdstrahlen sein (muss aber natürlich nicht).
Mit einer Wünschelrute, die man in jedem gut ausgestatteten
Esoterikladen erhält, können Erdstrahlen ermittelt werden. Es ist auf jeden
Fall sinnvoll, die Wünschelrute auszutesten, bevor man sie kau . Halte die
Wünschelrute bzw. den Gri locker in der Hand und bilde mit deinen
Armen einen 90-Grad-Winkel. Halte die Rute auf Höhe des Solarplexus
nach vorne, richte sie gerade aus, geh langsam durch den Raum und achte
auf die Ausschläge.
Die Wünschelrute schlägt im Normalfall parallel zu den Strahlungen und
Linien aus: Die Ausschläge zeigen die Linien an. Du kannst sie mit einem
farbigen Klebeband oder einer Kordel kennzeichnen, falls du wie ich nicht
über das beste Gedächtnis verfügst.
Natürlich kannst du auch mit einer normalen Einhandrute nach
geopathischen Belastungen suchen. Halte in einer Hand die Rute, und mit
der anderen, ach ausgestreckten Hand streifst du durch die Lu . Diese
Hand ist sozusagen deine Antenne.
Viel wichtiger als die Arbeit mit den Ruten emp nde ich aber das bewusste
Fühlen der Belastungen und das Einstimmen mit den eigenen medialen
Sinnen. Die eigene Medialität und Wahrnehmung ist das Handwerkszeug
eines Hausreinigers, ein Werkzeug, auf das er sich verlassen kann. Die
Wünschelrute kann natürlich unterstützend verwendet werden, ich
empfehle dies auch für den Einstieg, aber Hilfsmittel und jede Form von
Technik können auch irritieren.
Im Umgang mit geopathischen Belastungen muss man sehr vieles
beachten. Zu den Erdstrahlen zählen Wasseradern, Gesteinsbrüche, die
Leylinien, das Currygitter und das Hartmanngitter, um nur einige zu
nennen. Jede Erdstrahlung hat unterschiedliche Auswirkungen auf den
Menschen und drückt sich auch anders aus. Die Einhandrute reagiert zwar
auf diese Linien, doch die Linien zeigen sich nicht immer sofort und sie
unterscheiden sich in Größe, Intensität und Verlauf.
Die Einhandrute reagiert übrigens nicht nur auf Erdstrahlen, sondern
natürlich auch auf Wasserrohre, elektrische Kabel und Elektrogeräte. Die
Geopathie ist ein sehr komplexes ema und kann nicht anhand eines
Kapitels in einem Buch erlernt werden.
Was kannst du tun?
Wenn du ein Haus untersuchst und auf eine Linie gestoßen bist, dann lege
nach der Kennzeichnung der Linie die Wünschelrute weg und stelle dich auf
die Linie. Versuche, in deine Mitte zu kommen, dich für einen Moment zu
entspannen und dich auf diese Linie einzustimmen. Spüre in deine Füße, in
deinen Solarplexus, achte auf innere Bilder oder bitte deine geistigen Helfer
um Unterstützung.
Bestimme zunächst, ob diese Linie schädlich oder förderlich für dich und
den Klienten ist. Neben den schädlichen Linien gibt es natürlich auch
Erdstrahlungen, die sehr förderlich für uns sein können, da es sich um
Kra linien handelt. Versuche, mithilfe deiner medialen Wahrnehmung den
Ursprung der Strahlung zu orten. Beobachte auch, wie Haustiere oder
P anzen auf diese Linien reagieren. Verlasse das Haus und überprüfe, ob die
Linie aus dem Haus hinausführt. In vielen Fällen ist dies natürlich so.
Untersuche die Linien auch außerhalb des Hauses und beobachte die
Umgebung.
Katzen suchen o ganz gezielt diese Erdstrahlen auf, auch Ameisen nutzen
sie zur Orientierung. Gibt es Bäume auf dieser Linie, die mit Geschwüren
reagieren oder irgendwie »kränker« aussehen als Bäume, die nicht auf dieser
Linie stehen? Verbiegen sie sich sogar, und es scheint, als wollten sie
irgendetwas ausweichen?
Wenn du Anfänger im Rutengehen bist, dann unterscheide erst einmal
zwischen einer dienlichen und einer nicht dienlichen Strahlung. Das ist
mithilfe der eben genannten Maßnahmen nicht schwer. Auf einer nicht
förderlichen Linie sollte sich niemand allzu lange au alten. Stehen ein Bett
oder eine Couch auf einer Linie, solltest du sie umstellen. Das ist das
Wichtigste, das du tun solltest. Gehe auch in Kontakt mit Mutter Erde. Sehe
Mutter Erde als ein Lebewesen, das, wie wir auch, von Meridianen und
Kanälen durchzogen ist. Mutter Erde hat ebenfalls »Poren«, über die
überschüssige und verunreinigte Energien entweichen können.
» Ich habe dafür ein schönes Bild: So wie unser Blutkreislauf Sauersto in die Zellen und
Organe bringt und verbrauchten Sauersto wieder abtransportiert, so hat auch Mutter Erde
Bahnen, um reine und verbrauchte Energien zu transportieren.

Bitte Mutter Erde, die magnetische Ausstrahlung dieser Linien umzulenken.


Klebe nach Rücksprache mit ihr vielleicht ein energetisches P aster auf eine
»Pore«, damit die Energieausstrahlungen nicht mehr so stark oder
überhaupt noch spürbar sind. Dies klingt vielleicht etwas merkwürdig, aber
ich meine das vollkommen ernst, denn ich habe die Erfahrung gemacht,
dass ein Gespräch mit Mutter Erde sehr wirksam sein kann.
» Wir Menschen haben leider verlernt, in Kontakt mit Mutter Erde zu treten. Kein Naturvolk der
Welt, das die Natur liebt und respektiert, würde eine Hütte auf einer Wasserader oder
Erdstrahlung bauen, denn dies wäre gelinde gesagt Wahnsinn.

Weitere Hilfsmittel zur Entstörung von Belastungen


Auch Edelsteine wie Achat, Turmalin und Rosenquarz, die ich selbst auch
verwende, wirken auf die Linien. Achte dabei auf ihre Größe und glaube
bitte nicht, dass ein Handschmeichler aus Rosenquarz irgendetwas bewirken
könnte!
Auch Körbler-Zeichen wie zum Beispiel das Jerusalem-Kreuz können eine
Hilfe sein. Natürliche, feinporige und dicke Korkplatten wirken ebenfalls
sehr gut abschirmend. Im Handel erhältlich, aber leider sehr teuer, sind
Kupfer- oder Silberplatten, die ebenfalls, und dies ist wissenscha lich
untersucht, eine Abschirmung von Erdstrahlen bewirken.
Seit einigen Jahren gibt es sogenannte Entstörungsgeräte in Form von
Kästchen, Objekten, Pyramiden, deren Ziel es ist, die Belastung der
Störzonen auf den Körper und auf das Haus zu reduzieren. Diese
Entstörungsgeräte haben aber meist keinen Ein uss auf die Störzone selbst,
haben aber o einen sehr guten Ein uss auf die Information, die deinen
Körper belastet.
Da ich als Hausreiniger bekannt bin, dur e ich sehr viele dieser Geräte
bereits testen, und da ich sehr o danach gefragt werde, möchte ich zwei
Empfehlungen aussprechen. Bitte glaube mir, wenn ich dir sage, dass ich
keinerlei Geschä sbeziehungen zu diesen Firmen habe und eine
Empfehlung nicht honoriert wird. Und bitte beachte auch, dass es eine
Empfehlung ist, nicht mehr und nicht weniger!
Ich habe diese Geräte in zwei bis drei verschiedenen Haushalten geprü
und dort Messungen mit der Einhandrute und mit Frequenzmessgeräten
vorgenommen. Um einen »Placeboe ekt« so weit wie möglich
auszuschließen, wurden die Klienten zwar informiert, dass ich etwas
»installiere« oder aufstelle, aber die Geräte wurden unkenntlich gemacht
und es wurden auch keine Preise, Herstellernamen oder andere
Informationen angegeben, die den Klienten »manipulieren« könnten (nach
dem Motto: »Das kostet 2000 Euro, das muss etwas taugen.«).
Die Entstörungswirkung der Geräte wurde nicht nur von mir, sondern
auch von einer Geopathologin untersucht. Zwei Geräte reduzierten die
Belastung durch geopathologische Strahlen und Elektrosmog am
wirksamsten: Harmoni (ein kleines Kästchen) und eine Installation von
SwissHarmony (hat die stärkste Wirkung auf Elektrosmog).
Geopathische Belastungen sollten gemieden werden! Vor allem betri das
natürlich den Schlafraum. Der Körper ist in gewissen Maße fähig,
Strahlungen auszugleichen, sie auszuleiten, damit umzugehen, aber wenn
man Nacht für Nacht auf einer geopathischen Strahlung schlä , dann kann
das langfristig Auswirkungen auf die Gesundheit haben.
Wenn das Meiden dieser Linien nicht möglich ist oder es gar keine
gewünschte Veränderung bringt, dann hole dir einen Experten ins Haus, der
sich in diesem Bereich auskennt. Ich selbst empfehle meinen Klienten bei
Bedarf, einen Geopathologen zu kontaktieren. Ich möchte das Beste für
meine Klienten, und manchmal bedeutet dies auch, ganz o en zu sagen,
dass ich nicht genug Wissen und Erfahrung habe, das Problem
zufriedenstellend zu lösen.

Was tun bei Elektrosmog?


Ich emp nde Elektrosmog als wesentlich gefährlicher und auch weniger
beein ussbar als Erdstrahlen. Aber auch hier gilt, es mit der Angst nicht zu
übertreiben! Jeglicher Kampf gegen etwas, egal ob Elektrosmog oder
Erdstrahlen, ist für uns ungesund, und wir dürfen nicht vergessen, dass der
Körper Belastungen länger aushalten kann, als wir denken.
Es ist einfacher, geopathische Belastungen zu harmonisieren als größere
elektronische Belastungen wie zum Beispiel einen Mobilfunkmast oder eine
Radaranlage. Man kann in vielen Fällen nicht einfach mit dem Bett
umziehen oder diese Strahlungen umleiten.
Viele Rutengeher werden mir hier widersprechen und die geopathischen
Belastungen als wesentlich schlimmer beschreiben. Das mag auch teilweise
stimmen. Eine Nachttischlampe erzeugt bestimmt keine so starke
Störstrahlung wie eine Wasserader unter dem Bett. Meine Erfahrung ist
aber, dass man mit einfachen Mitteln und Möglichkeiten einen größeren
Ein uss auf die geopathischen Belastungen hat als auf Elektrosmog.
Aber was ist Elektrosmog überhaupt? Die Bezeichnung »Elektrosmog«
steht für die elektromagnetische Strahlenbelastung durch elektrische Geräte
oder Mobilfunk. Geräte bauen mithilfe von Elektrizität elektrische Felder
auf, auch wenn kein Strom ießt. Fließt Strom, entstehen Magnetfelder.
Während elektrische Felder relativ gut abgeschirmt werden können, dringen
Magnetfelder jedoch überall durch.
Elektromagnetische Felder sind je nach ihrer Frequenz (Schwingung pro
Sekunde) niederfrequent (zum Beispiel elektrische Haushaltsgeräte) oder
hochfrequent: Mobilfunk und Internet nutzen hochfrequente Felder, um
Informationen drahtlos zu senden und zu empfangen.
Das Leben wäre ohne Elektrizität bzw. Elektromagnetismus eindeutig nicht
so komfortabel. Sie sind also nicht »schlecht«. Unsere Erde ist selbst ein
riesiger Magnet mit Magnetpolen. Dennoch gilt es, Elektrosmog so gering
wie möglich zu halten, vor allem solltest du im Schlafzimmer auf elektrische
Geräte, Smartphone und Tablet verzichten. Wichtig ist auch, dass deine
elektrischen Geräte ausgeschaltet sind, wenn du sie nicht benutzt, und mit
»Aus« ist natürlich nicht der Stand-by-Modus gemeint. Ein Handy am Ohr
ist nie gut, ein Headset ist wesentlich angenehmer und ein kabelgebundenes
Telefon ist meiner Meinung nach immer einem kabellosen vorzuziehen.
WLAN ist eine einfache und bequeme Möglichkeit, ins Internet zu gehen,
die ich selbst auch manchmal nutze, die aber abgeschaltet werden sollte,
wenn man nicht im Internet ist.
Wir müssen einen Weg nden, die Elektrizität achtsam zu nutzen!
Hochfrequente Strahlungen kann man viel schwieriger vermeiden, denn wir
haben so gut wie keinen Ein uss darauf. Ich habe einmal für kurze Zeit in
einer Wohnung in der Nähe von Frankfurt gelebt. Da ich einer Freundin
zuliebe in diese Gegend gezogen bin, um ihr bei einem Buchprojekt zu
helfen, war ich etwas leichtsinnig und habe die Umgebung vorher nicht
ausreichend erforscht. Alles ging viel zu schnell – Wohnungssuche, die
Übergabe der Wohnung und der Einzug ging in wenigen Tagen über die
Bühne.
Ich hatte vorher wenig Erfahrung mit Elektrosmog, doch in den wenigen
Monaten lernte ich dann sehr viel darüber. In der Nähe befand sich gut
versteckt ein Handymast, gleichzeitig war dort der Radar des Flughafens
spürbar. Mir ging es in der Wohnung elend, wirklich hundeelend. Nicht nur,
dass ich von Elektrosmog umgeben war, ich lebte auch noch in einer Straße,
die von geopathischen Belastungen durchdrungen war. Die Straße trug den
Namen »In der Quelle«, was ich erst romantisch fand, doch im Lauf der Zeit
wurde mir klar, dass der Straßenname wörtlich zu nehmen war: Hier gab es
natürlich Wasseradern.
Ich experimentierte eine Zeit lang mit den verschiedenen Energiefeldern
und konnte gerade für die Wasseradern eine gute Lösung nden. Gegen die
Radarstrahlung und auch gegen den Handymast war ich allerdings
machtlos. Weder konnte ich meinen Körper dazu bringen, diese Ein üsse
einfach anzunehmen, noch konnte oder wollte ich mich abschirmen.
Also zog ich aus. Die Zeit bis zum Auszug überbrückte ich mit einer
radionischen Besendung, die tatsächlich eine harmonisierende Wirkung
hatte, und dem täglichen Räuchern von Harzen wie zum Beispiel Bernstein
und weißem Salbei, die einen guten Ein uss auf die Kationen und damit den
Elektrosmog haben. Die Entstörungsgeräte hatte ich übrigens damals noch
nicht ausprobiert, ich denke aber, dass auch sie die Belastung reduziert
hätten.
Wenn du selbst unter diesen Ein üssen leidest, dann probiere die im Buch
beschriebenen Methoden aus. Räuchere viel mit Bernstein, Palo Santo oder
weißem Salbei, und wende die Methoden an, die ich unter »Was tun bei
geopathologische Belastungen?« beschrieben habe. Wenn du merkst, dass all
diese Methoden nicht ausreichend helfen können, rufe am besten einen
Geopathologen an oder ziehe aus.
Zu guter Letzt: Du hast sicherlich festgestellt, dass ich nur über
Grundkenntnisse zu diesem ema verfüge. Ich habe meine Erfahrungen
gemacht und kenne mich mit geopathischen Belastungen und Elektrosmog
gut genug aus, um mir selbst und meinen Klienten zu helfen, doch ich bin
kein ausgebildeter Baubiologie, kein Geopathologe.
Mein Fachbereich war immer die Arbeit mit Energiefeldern, besonders
den emotionalen Energiefeldern, und darin bin ich Experte. Wie bereits
erwähnt, versuche ich bei einer Hausbesichtigung ein Gefühl für den Grad
der geopathischen Belastungen und des Elektrosmogs zu bekommen, und
wenn ich merke, dass es erhebliche Ein üsse gibt, sage ich dem Klienten,
was ich weiß, und empfehle ihm, bei Bedarf einen Baubiologen,
Geopathologen oder einen Rutengänger hinzuzuziehen.
Ein Wort zur Abschirmung
Von Hausbauern werde ich häu g gefragt, ob es nicht sinnvoll ist, eine
Abschirmung bereits in die Planung des Hauses einzubeziehen, etwa
Abschirmmatten, Abschirmdrähte oder Abschirmfarbe für die Wände.
Es gibt viele Baubiologen, die das empfehlen. Ich persönlich halte nichts
davon, es fühlt sich für mich einfach nicht rund an. Nach meiner
Einschätzung wirken diese Schutzmaßnahmen nie dauerha . Unser Körper
ist ein Meisterwerk und fähig, bis zu einem gewissen Grad mit Belastungen
jeglicher Art umzugehen. Ich würde die Stärkung des Körpers und das
Reinigen der Raumenergie immer einer vollkommenen Abschirmung
vorziehen. Aus stark belasteten Häusern würde ich immer ausziehen, bei
einer normalen oder geringen Belastung würde ich forschen, warum ich so
stark auf die Strahlung reagiere. Übrigens hat der Hersteller von
SwissHarmony eine breit angelegte Studie ins Leben gerufen, um genau das
herauszu nden: Wieso reagieren Menschen unterschiedlich auf
Strahlungen? Dies ist ein Weg in die richtige Richtung.
Abschirmung bedeutet immer auch Abgrenzung. Wenn ein Astronaut dem
Ein uss der Schwerkra nicht mehr unterworfen ist, verkümmert seine
Muskulatur. Wenn wir uns durch spezielle Folien, damit meine ich nicht
eine Schutzfolie unter der Couch oder dem Bett, komplett von der
Außenwelt abriegeln, unser Haus quasi »strahlungsfrei« machen, dann
machen wir dies im Bewusstsein, dass da »draußen« etwas Schädliches
lauert. Und eine Abwehrhaltung wie diese schadet mehr, als dass sie nutzt.
Des Weiteren sollten wir nicht vergessen, dass wir uns durch die
Schutzmaßnahmen für die Strahlung sensibilisieren, also eher eine
gegenteilige Wirkung erzielen. Wenn wir auch im Haus keinen Strahlungen
mehr unterworfen sind, dann aber ganz sicher vor der Haustür, wo die
Strahlungen dann umso stärker auf uns einwirken.

Was tun bei Ein üssen von Verstorbenen?


Immer wieder hört man von erdgebundenen Seelen, die ihren Weg nach
Hause in die göttlichen Reiche noch nicht gefunden haben und sich als
Seelen hier auf Erden herumtreiben, Menschen erschrecken und für Unheil
sorgen. Diese Vorstellung wird durch Filme und Fernsehserien verstärkt,
sodass viele fest davon überzeugt sind, von verstorbenen Seelen umgeben zu
sein, und sich kaum noch auf einen Friedhof trauen. Andere glauben, von
Verstorbenen oder anderen Wesenheiten fremdbesetzt zu sein.
Als Jugendlicher konnte ich noch Energien und die Aura von Menschen
sehen, weshalb ich dem auf den Grund gehen wollte. Häu g hielt ich mich
auf den Friedhöfen verschiedener Städte auf und spürte ganz bewusst und
lange in die Energiefelder der Friedhöfe hinein. Mit Erstaunen musste ich
feststellen, dass ich äußerst selten auf einen Verstorbenen gestoßen bin, der
auf dieser Erde »festsitzt«.
Was ich aber sehr o wahrgenommen habe, sind »Phantomenergien«.
Damit meine ich ein Energiefeld, das von den trauernden Hinterbliebenen
erscha en wird durch die Sehnsucht und das starke Verlangen, den
Verstorbenen bei sich zu haben. In der Medizin gibt es das Phänomen des
»Phantomschmerzes«: Patienten haben Schmerzen in einem Körperteil, der
amputiert wurde und nicht mehr vorhanden ist. Diesen Begri habe ich auf
die energetischen Felder übertragen.
Sehr o wird von Menschen berichtet, dass sie Verstorbene riechen, sehen
oder spüren könnten. Ich möchte dies keinesfalls infrage stellen, denn o
zeigen sich Energien von Verstorbenen, und sehr wohl ist auch eine
Kommunikation mit Verstorbenen bzw. mit ihrem Hohen Selbst möglich.
Aber dennoch glaube ich, dass dabei sehr o Phantomenergien erzeugt
werden.
Viele meiner Klienten beau ragten mich mit einer Hausreinigung, weil sie
Verstorbene in den Räumen wahrnehmen oder glauben, dass sie noch da
sind. Der Tod gehört zum Kreislauf dieses Lebens, doch ich nde die
Vorstellung grausam, dass die verstorbenen Seelen hier festhängen sollen. In
dem Zusammenhang kommt mir ein weiterer Gedanke: Wie grausam
müsste die Schöpfung, Gott Vater, sein, dass Menschen, die ihr Erdenleben
beendet haben, erst einmal hier gefangen sind, statt dass sie nach Hause
zurückkehren dürfen? Ich möchte diese Gedanken gar nicht haben, so
absurd kommen sie mir vor.
Neben den Phantomenergien zeigen sich auch Elementale von
Verstorbenen. Ich war bei mehreren Klienten, die diese Elementale als
Verstorbene interpretiert haben. Bevor sich diese Elementale wieder
wandeln konnten, mussten Dinge ausgesprochen und Emotionen erlöst
werden oder die Verstorbenen wollten noch Hinweise übermitteln. Es sind
diese Elementale, die meiner Meinung nach als Verstorbene bezeichnet
werden, doch für mich haben sich diese Energiefelder immer nur als
Energiefelder gezeigt und nicht als die Seelen von Verstorbenen. Das, was
viele als Verstorbene bezeichnen, ist in meinen Augen ein »Fingerabdruck«
der verstorbenen Person, ein Energiefeld, aber nicht der Verstorbene selbst.
» Wenn ich mit spirituell Interessierten über Verstorbene spreche, kommt oft der Einwand: »Ob
es ein Anteil, ein Abdruck der Seele oder die Seele selbst ist, macht doch keinen
Unterschied. Es zeigt doch, dass es sehr wohl Geister gibt.« Für mich macht es einen
erheblichen Unterschied!

Vielleicht kannst du das Ganze einmal so betrachten: Eine Seele inkarniert


nie mit ihrer gesamten Seelenstruktur, sondern es bleiben Seelenanteile in
der geistigen Welt. Wenn der Körper stirbt und sich die Seele vom Körper
befreit, wird die Seele automatisch in die geistige Welt »gezogen«, und dies
geschieht meist auch vollständig und ohne Widerstand.
Wenn die Hinterbliebenen durch ihre starken Emotionen und durch
ungeklärte emen ein Energiefeld erzeugen (Phantomenergie), dann wird
die Seele davon angezogen und kann einen Teil ihres Selbst bei den
Trauernden lassen, damit diese in Frieden weiterleben können. Die Seelen
versuchen, die Hinterbliebenen zu beruhigen, und wenn diese im Prozess
des Loslassens angekommen sind, ziehen die Seelen ihre Energie wieder
vollständig in die geistige Welt zurück. Dies ist ein Akt der Liebe und
Unterstützung, hat aber nichts mit der Vorstellung zu tun, dass eine Seele
hier herumwandert und andere in Angst und Schrecken versetzt.
Dies wir doch ein ganz anderes Licht auf die Geschichte mit den
Verstorbenen. Ich bin überzeugt, dass nur ganz wenige Seelen die Erde nicht
loslassen können. Dazu zähle ich auch die Seelen, die durch den Prozess des
Sterbens so irritiert sind, dass sie die Hilfe von Menschen brauchen, damit
der Weg nach Hause gelingt.
Jede Seele erhält bereits vor dem Sterbeprozess Unterstützung aus der
geistigen Welt. Doch manche Seelen sind so stark an die Erde gebunden, so
stark in ihren Emotionen verha et, dass sie nur mit der Hilfe von
»Wächterseelen« ins Licht gehen können.
Ich habe selbst so einen Fall in meiner Familie erlebt. Als ich 22 war, nahm
sich mein älterer Bruder das Leben. Ich habe sehr um ihn getrauert und
merkte, dass mein Bruder tatsächlich für eine kurze Zeit »erdgebunden«
war.
Zeit ist natürlich relativ, in den astralen Bereichen existiert sie nicht oder
fast nicht, je nachdem, auf welcher Ebene man sich be ndet. In den
»niederen« Ebenen existiert scheinbar ein gewisses Maß an Zeit, aber nicht
so, wie wir sie erfahren, sie tritt dort in verzerrter, reduzierter Form auf. Die
Seelen in dieser Ebene haben jedenfalls eine gewisse Zeitvorstellung.
Die Seele meines Bruders befand sich auf dieser Ebene, ich konnte ihn und
seine dichte Energie spüren. O kann ich, wenn ich in ein Energiefeld
eintauche, dieses Feld auch lesen und verstehen. Manche bezeichnen dies als
»Akasha-Reading«. Damit ist ein Informationsfeld gemeint, in dem wie in
einem »Weltgedächtnis« alle Taten und Gedanken gespeichert sind. Das
Feld zeigte mir, dass die Seele meines Bruders in einem Zustand der
Verwirrung war. Das ist nachvollziehbar, denn wenn man sich plötzlich als
Seele ohne Körper wahrnimmt, kann dies irritierend sein, wenn man vorher
keine spirituellen Erfahrungen in diese Richtung gemacht hat. Auch war der
Akt des Selbstmordes sehr intensiv, und dadurch wurde ein starkes
Energiefeld erscha en. Hinzu kam die Tatsache des massiven
Drogenkonsums meines Bruders. Doch dieses Energiefeld löste sich
innerhalb von ein paar Tagen, vielleicht auch durch unsere Mithilfe, und
schließlich war mein Bruder für mich nicht mehr spürbar.
Es gibt Situationen und Übergänge, die nicht so ganz reibungslos
funktionieren, doch sie geschehen meines Erachtens sehr viel seltener, als o
angenommen wird. Bitte mach dir keine Sorgen, dass eine Seele nicht ihren
Weg ins Licht ndet und auf der Erde umherwandelt. Eine Seele ist nicht
erdgebunden, sondern es sind Anteile der Verstorbenen oder eben
Phantomenergien, erscha en von den trauernden Hinterbliebenen, die als
Energie der Verstorbenen noch spürbar sind.
Phantomenergien und Elementale erlösen
Wenn du bei einer Hausreinigung auf ein verstorbenes Wesen tri st, dann
atme vielleicht erst einmal durch. Du wirst feststellen, dass sich verstorbene
Energien oder Elementale überwiegend nicht als Tote oder Verletzte zeigen
(außer der Tod muss dargestellt und verstanden werden), sondern so, wie sie
zu Lebzeiten ausgesehen haben.
Geh dann in Kontakt mit dieser Energie und überprüfe für dich selbst, wie
sich diese Energie darstellt. Ist es ein Verstorbener, der Hilfe braucht und
noch nicht gehen konnte? Ist es ein »Abbild« des Verstorbenen, vielleicht
von den Hinterbliebenen aus Trauer erscha en, oder ist es gar ein Elemental
des Verstorbenen, also ein hinterlassenes Energiefeld, das noch erkannt und
erlöst werden möchte? Vertraue deiner Intuition, deiner medialen
Wahrnehmung! Nimm dir Zeit und tauche tiefer in das Feld ein, lies es, um
es besser zu verstehen, kommuniziere mit dem Feld!
In vielen Fällen möchte wirklich noch etwas ausgesprochen und erkannt
werden, daher ist es wichtig, dass man aufmerksam und bewusst zuhört.
Erinnere dich daran: Ein Elemental löst sich o erst dann, wenn es seinen
»Au rag« erfüllt hat.
Beobachte, wie sich das Energiefeld durch den Einsatz deiner Säulen oder
Hilfsmittel verändert, frage immer wieder das Feld, was du tun kannst.
Bei verstorbenen Energien und Phantomenergien kann eine Lichtsäule
sehr unterstützend sein, vielleicht ist sie sogar das wichtigste Werkzeug, das
wir zur Hand haben. Visualisiere eine große Lichtsäule, die Mutter Erde mit
der Quelle/mit Gott Vater verbindet. Bete, wenn du möchtest, oder rufe die
Kra von Erzengel Michael. Bitte die Energien in die Säule und spüre, wie
sie durch die Drehbewegung der Lichtsäule san angezogen werden und
aufsteigen.
Durch die Lichtsäule, durch Gespräche mit den Hinterbliebenen und der
»Seele« des Verstorbenen, durch Achtsamkeit und Liebe und durch die
Haupt- und Nebensäulen der energetischen Hausreinigung sind so gut wie
alle Energien, die mit Verstorbenen zu tun haben, zu erlösen.
» Oft werde ich gefragt: »Wenn ein Mensch einen Jenseitskontakt macht, heißt das doch, dass
die Seele des Verstorbenen noch auf der Erde ist? Sonst wäre der Kontakt doch gar nicht
möglich!« Wenn wir einen Jenseitskontakt herstellen, dann stellen wir einen Kontakt her mit
jenem Bewusstsein, das über den verschiedenen Inkarnationen steht. Eine Seele inkarniert
nie vollständig, sondern behält immer auch Anteile in den geistigen Reichen. Und mit diesen
Anteilen sprechen wir bei einem Jenseitskontakt. So ist es auch möglich, mit einer Seele zu
sprechen, obwohl diese schon wieder inkarniert ist.

Was tun bei dämonischen Energien?


Wie beim ema der Verstorbenen, so scheiden sich auch bei den
»dunklen« Wesenheiten die Geister, vor allem beim ema »Schutz«. Ich
kenne Menschen, die den ganzen Tag damit verbringen, sich zu schützen,
und andere, die das eher lockerer sehen, so wie ich. Dies betri vor allem
das ema Besetzungen. Ich habe sehr viele Menschen kennengelernt, die
von sich behaupteten, »besetzt« zu sein, doch nie fand ich etwas, das einer
Besetzung gleich käme. Was ich aber o vorfand, waren selbst erscha ene
Elementale.
Doch bevor ich den Anschein erwecke, dass es etwas Dunkles gar nicht
gibt: Zweifelsohne existiert in dieser Welt eine Dualität, und es gibt
Menschen und Wesenheiten, die nicht unbedingt daran interessiert sind,
dass es dir gut geht. Ich selbst habe im Alter von 18 Jahren für einige
Wochen sehr merkwürdige Dinge erlebt: Ich spürte sehr deutlich, dass es
um mich herum Energien gab, die mich auf meinem Lebensweg blockieren
wollten. Wenn ich zu einem wichtigen Tre en ging, dann elen auf einmal
die Züge wegen Motorschadens aus, es gab Verkehrsunfälle oder der
Empfang meines Handys brach ab. Immer wieder spürte ich eine Kälte und
Enge. Das ging ein paar Wochen so, bis ich an ng zu beten und mich mit
dem ema der Manipulation zu beschä igen. Die Befreiung von
belastenden Energien wurde eines meiner wichtigsten emen.
Wer oder was sind diese Wesenheiten überhaupt?
Es gibt »Hell« und »Dunkel«, »gute« und »böse« Geister, Feen, Elfen,
Gnome, Zwerge, Engel, Erdgeister, es gibt auch Außerirdische, auch wenn
sich noch keiner bei mir gemeldet hat. Doch vielleicht ist es auch hier
wieder so, dass wir ein Wesen mit einem Elemental verwechseln.
Um ein Beispiel zu nennen: Einmal nahm ich in meinem Büro einen
ziemlich krä igen Kaufmann wahr, ich weiß nicht genau, aus welchem Jahr,
aber auf jeden Fall aus einer Zeit, die mehr als 300 Jahre zurückliegt. Dieser
Kaufmann tauchte zu einer Zeit auf, als ich über eine Verlagsgründung für
meine Meditations-CDs nachdachte, über meinen Mangel an Geld, den ich
seit Jahren mit mir herumtrug. Dieses Wesen bzw. Feld zeigte sich mir
urplötzlich und erzählte, dass ich es einmal betrogen hätte und alles Geld,
das ich nun verdienen würde, rechtlich ihm gehöre.
An dieser Stelle kommen wir wieder auf das Eingangsthema mit den
Elementalen zurück: Ich habe durch die Tat in einer früheren Inkarnation
und durch mein Versprechen ein Energiefeld erscha en, genauso wie der
Kaufmann, und die beiden Felder haben sich miteinander verbunden.
Dieses Feld zeigte sich nun in Form des Kaufmanns, als ich über das ema
Mangel nachdachte. Doch ich kann nicht glauben, dass die Wesenheit als
Kaufmann bei mir erschien, welchen Sinn würde dies ergeben? Nein, es war
das Elemental, das ich und der Kaufmann erscha en hatten, und dieses Feld
war energetisch mit meinem Erfolg verbunden und wurde nun sichtbar.
Wie bei Verstorbenen und Elementalen ist es wichtig, sich mit seiner
eigenen Medialität zu verbinden und dadurch Informationen darüber zu
erhalten, was das Feld oder auch die Wesenheit braucht, um transformiert
werden zu können. Was man immer machen kann, und was meistens bereits
den gewünschten Erfolg bringt, ist das Einhüllen der Wesenheiten in die
violette Flamme mit der Bitte um Transformation. Lass dich bei dieser
Arbeit von der geistigen Lichtwelt unterstützen. Erscha e eine Lichtsäule,
die wie ein Portal in die geistigen Reiche wirkt, und gib den Wesenheiten die
Möglichkeit, jenes Portal zu nutzen. Auch eine brennende Kerze kann bei
Elementalen sehr hilfreich sein.
Das Wichtigste ist die eigene Haltung, ohne Manipulation, ohne
Bewertung. Betrachte das Dunkle als jenen Teil der Schöpfung, der das Licht
sucht und vielleicht Angst vor dem Licht hat. Liebe die Wesenheiten und
trage so den ersten und wichtigsten Schritt für wahre Transformation in dir!
Liebe ist die größte Kra , die uns zur Verfügung steht.

Schutz vor Energien


Wie ist es mit dem eigenen Schutz, zum Beispiel in Häusern mit dichten und
sehr destruktiven Energiefeldern? Viele Menschen haben Angst vor diesen
Energiefeldern, besonders wenn sie sich in einer bestimmten Gestalt zeigen
oder wenn sie erscha en wurden, um ganz gezielt zu schaden.
Ich habe diese Angst noch nie gehabt, Respekt ja, Achtung ja, aber Angst
gab es nicht. Ich hatte auch nie Schwierigkeiten, ein Feld anzunehmen, egal
wie es sich darstellte, und begegnete jedem Feld liebevoll. Außerdem habe
ich Felder nie als »gut« oder »böse« bewertet.
Es gibt Energiefelder von Manipulationen, bei denen ich genau weiß, dass
ich mit meiner liebevollen Art nicht weiterkomme. Das sind Energiefelder,
die eine gewisse Strenge brauchen. Wenn das der Fall sein sollte, hole ich
eine weitere Person ins Boot, von der ich weiß, dass sie solchen
Energiefeldern anders begegnet als ich. Ich habe mich nie als »Lichtkrieger«
gesehen, und daher kann ich auch nicht so handeln. Bisher gab es nur
wenige Fälle, ich kann sie an einer Hand abzählen, bei der ich mit meiner
Einstellung keinen Erfolg hatte.
Durch meine Einstellung sehe ich auch keinen Bedarf an Schutz. Auch ich
hatte, wie bereits erwähnt, eine Phase in meinem Leben, in der ich in
Kontakt mit »dunklen« Mächten stand, die mir scheinbar das Leben schwer
machen wollten. Damals riet man mir, mich zu schützen, auch als ich
begann, Energien ganz deutlich wahrzunehmen. Ich probierte es eine Zeit
lang aus, aber irgendwie verstand ich das Prinzip des Schutzes nicht. Ich war
eher neugierig, vielleicht sogar naiv. Ich muss aber sagen, dass ich nie einen
Schaden erlebt habe, ich wurde auch nie wirklich »angegri en«. Wenn ich,
entgegen der Meinung anderer, diesen Energien mit Liebe begegnete,
wurden diese auch erlöst. Außerdem hatte ich immer eine große und
wichtige Hilfe: meine große Liebe zu Jesus Christus.
Ich erinnere mich, dass ich einmal im Bett saß, um zu meditieren und zu
entspannen, und plötzlich setzte sich etwas auf mich. Ich spürte einen
immensen Druck auf mir lasten und ich konnte ich weder bewegen noch
sprechen. Ich habe versucht, mich von dieser Energie zu befreien, doch es
ging nicht. Ich versuchte, meine Frau zu rufen, doch es gelang mir nicht, da
ich nicht sprechen konnte. Es war, als ob ich nur noch Kontrolle über meine
Gedanken hätte. Im Geiste rief ich Christus zu mir, und sofort war die
Energie weg und alles war wieder in Ordnung. Ich denke, meine Liebe zu
Christus ist der größte Schutz, den ich habe.
Überall auf dieser Welt führen Menschen Schutzrituale durch und auch die
meisten meiner Kollegen sprechen immer wieder vom Schutz. Manche von
ihnen meinen es gut mit mir und raten mir immer wieder, dass ich bei
meiner Arbeit dieses und jenes tun sollte, um geschützt zu sein. Ich mag
diese Diskussionen nicht, sie sind mir zu zeitaufwendig und
energieraubend. Und manchmal frage ich einfach: »Wovor soll ich mich
denn schützen, wenn alles Gott ist?«
Erzengel Michael sagte einmal über mein befreundetes Medium: »O seht
ihr in mir den großen Erzengel des Schutzes. Ru mich zu aller Zeit und ihr
werdet den Schutz erfahren und dennoch werde ich euch aus einer hohen
Sichtweise des Lichtes lehren, dass es o keines Schutzes bedarf. Seht, es sind
der Glaube und das große Vertrauen in euch selbst und in eure großen
Fähigkeiten. Es ist von größter Wichtigkeit für euch Menschen zu erkennen,
welch hohe, göttliche Wesen ihr seid.« (Die Botscha ndest du auch auf
www.botscha en-des-lichts.de.)
Ich emp nde das starke Bedürfnis nach Schutz sehr viel destruktiver als
die Energien selbst, vor denen ich mich schützen soll. Aber dies ist meine
Wahrheit, die nicht deine sein muss. Es kann sein, dass du meine Wahrheit
interessant ndest und teilst, es kann aber auch sein, dass du nur den Kopf
schüttelst.
Schutz bei einer energetischen Hausreinigung
Viele Menschen möchten wissen, wie sie sich bei einer energetischen
Hausreinigung vor den Energien schützen können, die sich lösen. Auch
wenn ich Schutz als nicht notwendig ansehe, so kann ich gut verstehen, dass
man sich selbst nach einer Hausreinigung energetisch reinigt.
Nimm dir dafür während oder nach einer Hausreinigung ein paar Minuten
Zeit. Wenn die Kohle noch glüht, gib eine Brise deiner ausgewählten
Kräuter auf die Kohle und hülle dich mit dem Rauch ein. Sprich ein Gebet
und bitte in deinen eigenen Worten um Schutz und Reinigung. Es braucht
dafür kein besonderes Ritual, deine Absicht reicht aus!
Wenn du möchtest, dann kannst du nach einer Hausreinigung auch ein
Bad oder eine Dusche nehmen. Dies würde ich dir sowieso immer
empfehlen, denn nach einer Hausreinigung riechen Kleidung, Haut und
Haare stark nach Rauch. Abhängig von den verwendeten Kräutern kann
dies auch sehr unangenehm sein.
Ich schätze die Kra des weißen Salbeis sehr, es ist eine heilige und sehr
kra volle P anze. Doch der Du »danach« ist alles andere als schön und so
dusche oder bade ich nach einer Hausreinigung und wasche natürlich auch
die Kleidung. Wenn du eine Badewanne hast, kannst du auch mit dem
Element Salz arbeiten und etwas davon in die Badewanne geben; vielleicht
energetisierst und programmierst du das Salz vorher. Ich nde aber, dass
man mit dem Salz nicht übertreiben sollte. Finde mithilfe deiner Medialität
heraus, wie viel Salz der Aura wirklich bei der Reinigung helfen kann. Auch
eine Lichtdusche (visualisiere, wie aus dem Duschkopf göttliches weißes
Licht ießt, das dich reinigt) oder die Arbeit mit der violetten Flamme
wirken reinigend auf unsere Körper. Nutze deine Geisteskra , deine
Schöpferkra und reinige dich. Sehe und spüre, dass du deine Aura so
einfach reinigst wie schmutzige Klamotten, die du in der Waschmaschine
wäschst. Die Absicht und die Einstellung sind entscheidend.
» Ein Bad mit weißem Salbei oder Palo Santo hat ebenfalls eine sehr reinigende und
harmonisierende Wirkung.

Was tun bei »bösen Nachbarn«?


Leider haben nicht viele Menschen das Glück, in einem frei stehenden Haus
zu leben oder nette Nachbarn um sich herum zu haben, und so stellt sich
natürlich die Frage, was man tun kann, um sich vor den Energien der
Nachbarn zu schützen. Du würdest dich wundern, wie o ich diese Frage
gestellt bekomme.
Vor einer Schutzmaßnahme sollte man seine Einstellung dem »bösen
Nachbarn« gegenüber betrachten und gegebenenfalls ändern. Natürlich
kann es sein, dass der Nachbar eine Ausstrahlung hat, die dir nicht dienlich
ist, es kann auch sein, dass der Nachbar ein Gi teufel ist, ständig
herumbrüllt oder Dinge tut, die den Frieden stören.
Aber selbst, wenn das der Fall ist: Der »böse Nachbar« ist ein Mensch, das
Kind einer Mutter, ein Kind Gottes und ist deshalb vermutlich auch nicht
durchweg nur böse! Auch dieser Mensch trägt den Funken der Liebe in sich,
und vielleicht gibt es Situationen, in denen diese Liebe auch mal sichtbar
wird.
» Wenn wir uns nur auf das »Böse« konzentrieren, missachten wir oft das »Gute«.

Gibt es etwas, das du an deinem Nachbarn bewundernswert ndest? Findest


du etwas liebenswert? Wenn du das hinterfragst, änderst du deine
Einstellung dem Menschen gegenüber und damit gleichzeitig deine
Einstellung zu der Energie. Und das ist die Hauptaufgabe: Es geht darum,
deine Einstellung zu ändern, denn es wäre viel zu anstrengend, den
Nachbarn zu ändern.
Egal, was dich stört: die Energie der Nachbarn, der Umgebung, der Stadt,
des Grundstücks, der Vorbesitzer, der Handymasten, des WLAN – deine
Reaktion auf diese Energien wird von deiner Einstellung mitbestimmt! Das
heißt nicht, dass WLAN, Handy, Nachbarn oder Vorbesitzer von sich aus
harmlos sind und niemanden belasten. Das tun sie sehr wohl, aber der erste
Schritt, bevor man etwas anderes unternimmt, ist die Annahme. Natürlich
könntest du versuchen, die Spannung und destruktive Energie
wegzuräuchern oder mit der violetten Flamme zu transformieren, aber
bedenke: Das A und O bei einer Hausreinigung ist dein Bewusstsein, und
auch die Wirkung der Räucherung oder der violetten Flamme ist zum Teil
von deinem Bewusstsein und deiner Einstellung abhängig.
» Viele Dinge und Energien, die wir als nicht dienlich und destruktiv betrachten, sind in
Wirklichkeit sehr dienlich für uns und unsere Entwicklung.

Eins ist mir besonders wichtig: Den Nachbarn in »Licht« einzuhüllen, ihn
energetisch zu bearbeiten oder ihn auch einfach nur in eine violette Flamme
zu hüllen, ist und bleibt (für mich) eine Form von Manipulation! Selbst
jemand »Liebe zu senden«, kann Manipulation darstellen. Viel sinnvoller
emp nde ich es, bei mir und meinem Haus zu bleiben.
Wenn du Schwierigkeiten mit deinem Nachbarn hast, kannst du dein Haus
energetisch »abriegeln« und eine klare Grenze ziehen. Du könntest mithilfe
eines Torwächters oder eines Vorhangs dafür sorgen und entscheiden, dass
die Energien des Nachbarn draußen bleiben. Auch durch einen Kra platz
kannst du deine Wohnung oder das Haus ganz gezielt von der Umgebung
»abgrenzen«.
Bevor wir uns aber zu sehr in Techniken verlieren, möchte ich dir noch
einen Hinweis zum Umgang mit deinem Nachbarn geben: Wir selbst sind
es, die maßgeblich an der Entstehung und Entwicklung eines Energiefeldes
beteiligt sind. Und so ist es deine Absicht, die dafür sorgt, dass die Energien
des Nachbarn auch beim Nachbarn bleiben. Beachte aber: Je mehr du dich
ärgerst, je mehr du über den Nachbarn redest, desto mehr ziehst du seine
Energie ins Haus, ob du das willst oder nicht!
» Auch der Nachbar ist nicht zufällig in deinem Leben! Vielleicht möchte er dir helfen zu
wachsen, vielleicht spiegelt er dir dein eigenes unerlöstes Thema mit deinem Vater wider
oder er hilft dir dabei, zu dir zu stehen.

Die innere Haltung


Die innere Haltung ist entscheidend für den Erfolg einer Hausreinigung und
somit zur Umwandlung von nicht mehr dienlichen Energien in dienliche
Energien, von destruktiven Energien in konstruktive. Gerade bei starken
Elementalen ist der Wunsch nach einer Erlösung natürlich groß. Dennoch
ist es immer ratsam, mit dem nötigen Respekt und Achtung solchen
Energiefeldern zu begegnen. Damit meine ich keinesfalls eine Angst vor den
Energien, sondern wirklich Achtung im Sinne von »annehmen«.
In früheren Zeiten war es üblich, die »bösen Geister« zu verjagen. Doch
ein Verjagen ist meiner Meinung nach die völlig falsche Einstellung.
Manchmal ist eine Entschlossenheit und Strenge notwendig, das sehe ich
deutlich, obwohl ich wirklich ein sehr san er Mensch im Umgang mit
Energiefeldern bin. Doch meistens liegt in der liebevollen Annahme die
größte Kra der Umwandlung, denn Liebe ist die Kra mit der am stärksten
reinigenden, wandelnden und heilenden Wirkung – auf alle Energiefelder!
Ich kann mir vorstellen, dass es schwierig für dich ist, in der Liebe zu
bleiben und jemanden anzunehmen, der vielleicht mit »schwarzer Magie«
oder manipulierenden und stark destruktiven Energien zu tun hat. Doch
dies ist tatsächlich von der inneren Haltung abhängig. Ich kann mich nicht
an einen Fall erinnern, bei dem ich in mir eine Einstellung von »weghaben
wollen« gespürt hätte. Ich bin nicht besser oder weiter, wenn ich nicht so
emp nde, es entspricht einfach nicht meiner Natur, die Welt in Gut und
Böse einzuteilen, und mir begegnete im Leben einfach schon o das Prinzip
der Annahme. Sieh in dem scheinbar Dunklen eine Energie, die das Licht
sucht, denn alles strebt nach Licht. Und du bist dafür da, diese Energien ins
Licht zu bringen. Es gibt Energieformen und Felder, die Widerstand leisten,
doch sie sind selten. Dein Bewusstsein und deine Haltung beein usst die
Energiefelder am stärksten.

Was tun bei Räumen, die man nicht begehen kann?


Eine Hausreinigung sollte immer das ganze Haus betre en, nicht nur
einzelne Räume. Denn Energiefelder tauschen sich untereinander aus, gehen
in Resonanz und beein ussen sich gegenseitig.
Die Seele des Hauses, seine Aura oder sein Energiefeld ist ein
Sammelsurium an Energien. Menschen betrachten wir ganzheitlich, sehen
sie also als Körper, Geist und Seele. Diese Ebenen können wir trennen und
zum Beispiel sagen: »Mir geht so ganz gut, ich fühle mich wohl, aber mein
Knie macht mir Probleme.«
Auch in einem Haus können eine gute Grundstimmung und ein relativ
ausgeglichenes Energiefeld spürbar sein und dennoch können in
bestimmten Räumen destruktive Energiefelder herrschen. Diese
Gleichzeitigkeit ist völlig normal. Eine Zeit lang können diese Energiefelder
nebeneinander existieren. Die harmonische Energie eines Hauses kann so
stark sein, dass die destruktiven Energiefelder des Dachbodens oder des
Kellers ebenfalls langsam beginnen, ihre niedrige Schwingung zu verlieren,
es kann aber auch sein, dass die Energie des Dachbodens irgendwann
deutlicher wahrgenommen werden kann.
Ich habe eine Frage per E-Mail erhalten, die zu diesem ema passt.
Weitere Leserfragen und meine Antworten ndest du am Ende des Buches,
aber erlaube mir, hier einen Auszug einzufügen.
Eine Frau fragte, ob man den Dachboden und den Keller eines Hauses
wirklich aufräumen muss, da sie sich sehr ungern darin au ält. Hier meine
Antwort:
»Stellen Sie sich vor, Sie sitzen mit ihren Freunden bei einem gemeinsamen
Abend vor dem Kamin, trinken Wein und lachen. Bestimmt einmal im
Monat tre en Sie sich mit ihnen und tauschen sich aus, erzählen, lachen und
feiern. Herbert gehört auch zu Ihrem Freundeskreis, obwohl er meistens
ziemlich schlecht gelaunt ist und anderen gern den Spaß verdirbt, denn er ist
unzufrieden mit sich und seinem Leben. Alle Freunde mögen Herbert so, wie
er ist, aber manchmal kann er schon mit seiner unfreundlichen und
griesgrämigen Art nerven. Während die Freunde harmonisch
zusammensitzen und gemeinsam lachen (das ist der allgemeine energetische
Zustand des Hauses), denken Sie ab und zu an Herbert (er repräsentiert das
Energiefeld des Kellers) und wünschen ihm auch diese Freude. Dabei
bewahren Sie sich Ihre gute Laune. Wenn aber nur ein anderer Freund oder
Sie selbst mal nicht so gut gelaunt sind (das ist ein anderes Energiefeld, zum
Beispiel in der Küche), dann kann es passieren, dass Sie in Resonanz mit der
schlechten Laune von Herbert gehen und Ihre schlechte Laune sich noch
weiter verschlechtert. Dies kann in der Folge dazu führen, dass irgendwann
alle Freunde schlechte Laune haben.«
Es ist die Natur jedes Energiefeldes, sich von anderen Energiefeldern
beein ussen zu lassen. Deshalb empfehle ich, wirklich jeden Raum im Haus
zu reinigen, wenn man schon eine Hausreinigung macht. Ein anderes
Beispiel: Wenn man nur schnell im Wohnzimmer saugt, verbreitet man
doch wieder den Staub in der ganzen Wohnung. Also lieber gleich alle
Zimmer durchsaugen.
Was tun bei Räumen, die man nicht betreten darf?
Mein oberstes Gebot bei einer energetischen Hausreinigung lautet: Ich
kümmere mich nur um »meine« Felder, nicht um andere, zumindest wenn
ich keinen Au rag habe. Die Privatsphäre oder die Energie des anderen gilt
es immer zu respektieren. Das bedeutet, dass ich nirgendwo eine
Hausreinigung durchführe, wo sie nicht erwünscht ist, zum Beispiel in einer
WG, in der nicht alle Mitbewohner in ihren Zimmern eine Hausreinigung
wünschen. So wie mit dem »bösen Nachbarn« kann es sinnvoll sein, eine
klare energetische Trennung der Räume zu vollziehen, wenn es nicht
möglich ist, den anderen von einer Reinigung zu überzeugen.
Im Klartext bedeutet das, dass ich eine energetische Mauer oder Trennlinie
zwischen den Energiefeldern der einzelnen Räume errichten kann. Wenn du
dir vorstellst, siehst und spürst, wie sich die Energiefelder der Räume
voneinander trennen, dann geschieht das auch.

Wie oft muss man eine energetische Hausreinigung wiederholen?


Mit der energetischen Hausreinigung ist es wie mit unserer Körperhygiene:
Es gibt Menschen, die duschen jeden Tag mindestens einmal, andere
Menschen nehmen es mit der Körperreinigung nicht so genau und duschen
vielleicht einmal die Woche. Ein Mensch, der viel schwitzt oder vielleicht
einen starken Körpergeruch hat, verspürt ö er das Bedürfnis, sich zu
waschen. Es gibt natürlich auch Extremfälle, wie Menschen mit einem
Waschzwang, die sich 30-mal am Tag die Hände waschen und mindestens
zweimal am Tag duschen.
Rein theoretisch könnten wir auch jeden Tag eine energetische
Hausreinigung machen, aber welchen Sinn hätte das? Sinnvoller ist es, mit
den verschiedenen Methoden dafür zu sorgen, dass die »gute Energie«
erhalten bleibt. Daher empfehle ich eine energetische Hausreinigung
höchstens alle paar Monate.
Frage dich vorher: Welche Absicht hast du? Welche Intention, welche
Motivation steckt hinter der energetischen Hausreinigung? Wenn du
glaubst, du musst dich vor allem »Bösen« schützen und jegliche energetische
»Verunreinigung« sofort beseitigen, dann trainierst du deinen Geist
dahingehend, alles als Bedrohung oder Verunreinigung anzusehen.
Wenn du eine Hausreinigung durchgeführt hast, aber nach ein paar Tagen
spürst »Da ist noch was«, dann spricht überhaupt nichts dagegen, noch
einmal eine Reinigung zu machen. Wenn du aber das Gefühl hast »Ja, so
lässt es sich leben« und die Hausenergie sich gereinigt und hell anfühlt,
dann erfreue dich an diesem Zustand und achte vielleicht lieber darauf, dass
du dienliche Energien und eine Wohlfühlatmosphäre erzeugst.
Wenn du schon eine Zeit lang in deinem Haus lebst, ohne dass bestimmte
Ereignisse eingetreten sind, empfehle ich dir, ein- oder zweimal im Jahr eine
Hausreinigung zu machen, und natürlich immer dann, wenn du merkst,
dass sich bestimmte Energiefelder aufgebaut haben oder du dich in deinem
Haus nicht mehr wohlfühlst.
» Wann eine energetische Hausreinigung zusätzlich sinnvoll ist
Es gibt Ereignisse in unserem Leben, bei denen es wirklich ratsam ist, von der »Zweimal-im-
Jahr- Regelung« abzusehen und eine weitere energetische Hausreinigung vorzunehmen:
• im Todesfall
• bei einem Umzug (altes und neues Haus reinigen)
• nach einer langen Krankheitsphase
• bei Trennungen
• bei lang anhaltenden Streitereien oder Schwierigkeiten in Beziehungen
• bei baulichen Veränderungen am Haus.

Besondere Vorgehensweisen
Die meisten Leute leben in Wohnungen und nicht in Häusern. Wenn man
in einem Haus wohnt, egal ob zur Miete oder als Besitzer, stellt sich
natürlich nicht die Frage, ob man bei einer Hausreinigung das ganze Haus
reinigen sollte oder nur den Bereich, in dem man wohnt. Wenn man
allerdings »nur« in einer Wohnung wohnt, kommt diese Frage
unausweichlich: Soll ich das ganze Haus energetisch reinigen oder nur
meine Wohnung?
Die Reinigung einer Wohnung
Zu einer Hausreinigung gehört auf jeden Fall die Reinigung des
Grundstücks und natürlich auch aller Bereiche des Hauses, vom Keller bis
zum Dachboden. Bei einer Wohnung gestaltet sich dies natürlich schwierig,
und ich selbst würde dann auch keine Hausreinigung empfehlen. Denn ich
sehe das als eine Art von Manipulation an. Wenn du in einer Wohnung in
einem Mehrparteien-Haus wohnst, solltest du die Hausreinigung auch nur
in dem Bereich vollziehen, in dem du wohnst. Wenn du das gesamte Haus
reinigst, wenn auch nur mit feinsto ichen Methoden, dann mischst du dich
in die Energien anderer Menschen ein, und das ist nicht immer von Vorteil.
Dein Nachbar fühlt sich vielleicht mit der destruktiven Energie wohl oder
sie dient ihm in seinem Lernprozess. Wenn ich nun dieses Energiefeld
verändere, in dem er wohnt, dann greife ich zu sehr in das Leben des
Nachbarn ein.
Ich empfehle dir, mit deinen Nachbarn darüber zu sprechen, zumindest
mit dem Hohen Selbst der Nachbarn. Ebenfalls solltest du genau
überprüfen, ob du an der Grundstücks- oder Hausenergie arbeiten darfst.
Gehe in Kontakt mit dem Feld, mit dem du arbeiten möchtest, und frage es
bzw. deine Intuition, wie weit du gehen darfst.
Diese Vorgehensweise empfehle ich auch Hausbesitzern. Ich habe schon
des Ö eren die Erfahrung gemacht, dass ich ein Feld gar nicht betreten
dur e und sofort wieder hinausgeschoben wurde. Nicht alles, was wir als
reinigungswürdig oder gar notwendig ansehen, ist es auch.
Tiere
Viele haben ein oder mehrere Haustiere. Wir selbst haben auch zwei Katzen
und ab und an haben wir auch einen P egehund. Was also tun, wenn man
eine Hausreinigung machen möchte und dies die Haustiere stören könnte?
Ich empfehle, Haustiere von einer Hausreinigung auszuschließen.
Bedenke, dass es bei einer Hausreinigung mit Räuchern ordentlich »qualmt«
und dies bei vielen Tieren instinktiv zu einem Fluchtverhalten führen
könnte. Es kommt natürlich auf das Tier an, denn einen Fisch im Aquarium
interessiert das Räuchern rein gar nicht, ein Hund wird vielleicht auch nur
kurz seine Nase in die Lu heben und dann weiterschlafen, während ein
Vogel im Kä g in Panik verfallen könnte. Auch das Wesen eines Tieres
bestimmt, wie es auf eine Räucherung reagiert. Manche Katzen schauen
interessiert zu, wollen sogar auf ihre Art bei der Hausreinigung
»mitmachen«, andere Katzen suchen schnell das Weite, wenn sie den ersten
Rauch sehen.
Am sinnvollsten ist es, deine Haustiere in einen Raum zu bringen, den du
erst einmal nicht ausräucherst, und erst die anderen Räume zu räuchern.
Wenn du fertig bist, bringe dein Haustier in den gereinigten und gelü eten
Teil des Hauses und räuchere dann den Raum, in dem sich vorher das Tier
befand.
10. Umzug in ein neues Haus

Bestimmt bist du schon mindestens einmal im Leben umgezogen. Ganz


egal, ob ein Haus zu klein wird, man ein Haus erbt oder einfach nur ein
Ortswechsel angesagt ist, Umzüge gehören zum Leben dazu.
Da Umzüge o sehr stressig sind, vergisst man leider o , sich Zeit zu
nehmen, das »Alte« auch richtig zu beenden und das »Neue« richtig zu
beginnen. So, wie manche Menschen sich von einer Partnerscha in die
nächste stürzen, um immer wieder die gleichen Erfahrungen zu machen, so
werden auch viele Umzüge ohne Achtsamkeit und Bewusstsein
durchgeführt.
Alle Phasen des Umzugs – die Haussuche, das Gespräch mit dem
Verkäufer oder Vermieter, das Ausräumen des alten Hauses und der Einzug
in das neue Heim – können bewusst und achtsam durchlebt werden, dann
zeigen sich auch später weniger Schwierigkeiten.

Der erste Kontakt


Sowohl das neue Haus als auch den Vermieter oder Verkäufer sollte man
immer ganz genau betrachten. Man muss sich bewusst sein, dass man mit
den Menschen, die mit dem Haus zu tun haben, einen Vertrag eingeht, und
ein Vertrag entsteht nicht nur auf dem Papier, sondern hat auch immer eine
energetische Komponente. Einen Vertrag zu unterzeichnen, bedeutet, einer
Sache oder einem Menschen mein »Ja« zu geben. Ich sage also auch Ja zu
der Energie des Vermieters, Ja zu der Energie der Bau rma, Ja zu dem
Verkäufer, Ja zur Bank und so weiter. Diese Ein üsse spielen zwar keine
große Rolle bei der Entstehung der Hausenergie, aber man sollte sie auch
nicht unterschätzen.
Wenn du also das nächste Mal umziehen solltest, schau dir vorher genau
an, mit wem du Verträge abschließt: Bist du mit der Energie des Vermieters
oder des Verkäufers einverstanden? Wenn man bei einem Gespräch nicht
nur mit dem Auge sieht, sondern auch mit dem Herzen liest, können viele
Probleme vermieden werden.
Bevor man ein Haus mietet oder kau , gibt es erst einmal einen
Besichtigungstermin. Auch hier gilt es aufmerksam zu sein und sich für die
Energien im Haus zu ö nen. Das Haus kann wunderbar sein, groß und
geräumig, eine tolle Küche und einen herrlichen Garten haben, aber das
Auge kann sich im Gegensatz zur »inneren« Wahrnehmung täuschen. Denn
wenn du den Vermieter oder Verkäufer bittest, eine Stunde allein mit dem
Haus sein zu dürfen, kann es sein, dass du trotz der Schönheit des Hauses
auf einmal ein mulmiges Gefühl hast. Du spürst vielleicht eine Unruhe oder
ein Schwindelgefühl, die dir bei der Begehung gar nicht aufgefallen sind,
und du fühlst, dass sich unter dem Haus Wasseradern be nden. Oder du
merkst, wenn du dein Bewusstsein ausgedehnt hast, dass sich die Energien
des Nachbarn gar nicht gut anfühlen, und kannst dich dadurch vor einem
möglichen Nachbarscha sstreit retten.
Bevor man sich für ein neues Heim entscheidet, sollte man es also auch
energetisch kennen, man sollte die Energien wahrnehmen, die Vorteile und
Nachteile kennen. Es gilt, sich Zeit dafür zu nehmen, am besten ist sogar,
man verbringt eine Nacht im neuen Haus, bevor man sich für oder gegen es
entscheidet.

Der Umzug
Das alte Haus oder die alte Wohnung mit einem schönen Ritual zu
verabschieden, hil uns dabei, uns auf das auszurichten, was wir im neuen
Haus erleben wollen.
Wenn bei dir also in naher Zukun ein Umzug ansteht, empfehle ich dir,
dich angemessen von deinem alten Domizil zu verabschieden. Es hat dir
vielleicht viele Jahre gedient, und du hast dort einen Teil deiner Lebenszeit
verbracht.
Nimm dir die Zeit, bevor du ausziehst, um ein wenig in der Erinnerung zu
schwelgen und das Energiefeld des Hauses zu spüren. Mach eine kleine
Bestandsaufnahme, denn dein Haus ist immer auch ein Spiegel deiner
inneren Welt.
Welche Gefühle sind in dem alten Haus präsent? Welche Erfahrungen hast
du in dem Haus gemacht? Hast du mit bestimmten Situationen deinen
Frieden geschlossen oder möchtest du eher üchten? Was wünschst du dir
von dem neuen Haus, welche Erfahrungen möchtest du in dem neuen Haus
machen? Welche Grundenergie soll dein neues Haus haben?
Bevor du gehst, ist es natürlich ratsam, eine energetische Hausreinigung zu
machen, denn so ermöglichst du dem Nachmieter einen »Neustart«. Doch
nicht nur deinem Nachmieter erleichterst du das Einziehen, sondern dir
selbst auch das Ausziehen.
Vor dem Auszug kannst du ganz gezielt eine Reinigung dieser Energien
vornehmen. Wenn dir zum Beispiel bewusst wird, dass du in dem alten
Haus immer eine latente Schwere gelebt hast und im neuen Haus eher die
Leichtigkeit leben möchtest, dann wäre es angebracht, die Möbel von der
schweren Energie zu befreien, bevor du sie mit in das neue Haus nimmst.
Das Gleiche gilt natürlich auch für den Einzug in das neue Haus. Mach
eine Hausreinigung, bevor du einziehst, und nutze diese Zeit auch dafür, dir
Gedanken darüber zu machen, wie du in dem neuen Haus leben möchtest.
Damit deine Energie im Haus verankert wird und es eine individuelle
Energie erhält, braucht es ein paar Wochen. Doch schon bevor du das neue
Haus einrichtest, kannst du die Energien im neuen Haus verankern, die du
dort erfahren möchtest.
Heiße das neue Haus willkommen. Überlege dir genau, welche
Energiefelder wo wirken sollen, wo du welche Energien brauchst, und dann
lade diese Energien ein. Gehe in Kontakt mit dem Haus und stelle dich vor,
berühre die Wände des Hauses, mach vielleicht ein schönes Ritual im
Garten und freunde dich mit deinem neuen Haus an.
» Es ist gar nicht so selten, dass man vor dem Einzug in ein neues Haus eine Übergangsphase
hat, in der man auf zwei Baustellen zu Gange ist. Das alte Haus muss leer geräumt werden
und Stück für Stück werden die Möbel in das neue Haus gebracht. Eine wunderbare
Möglichkeit, sich vom alten Haus zu verabschieden und das neue willkommen zu heißen.

Ein neues Haus wird gebaut


Wenn man ein Haus von Grund auf neu baut, hat man natürlich sehr viel
mehr Möglichkeiten, bestimmte Energien im Haus zu verankern, und man
kann schon bei der Planung darauf achten, destruktive Energien zu
vermeiden und »gute« Energien einzuladen.
Das beginnt bei der Grundstückssuche, bei der man unbedingt einen
Baubiologen beteiligen sollte. Er sollte eventuell vorhandene geopathische
Belastungen auf dem Grundstück kennzeichnen.
Das Haus sollte nach energetischen Gesichtspunkten geplant und errichtet
werden. Die Haustür Richtung Osten bringt Glück, hohe Bäume im Rücken
des Hauses bewirken eine Stabilisierung der Energie.
In den Putz können Mineralien und Edelsteine wie Schiefer und Turmalin
eingearbeitet werden, denn sie helfen dabei, das Energiefeld des Hauses zu
erhalten und energetische Ein üsse von außen zu reduzieren. Ebenfalls
könnte man noch Energiesymbole im Fundament verankern.
Die Räume sollten in der Planungsphase nach Feng-Shui angeordnet
werden. Natürlich kann man nicht immer ganz frei entscheiden: Ein Haus
muss einen bestimmten Abstand zur Straße und zum Nachbargrundstück
einhalten. Und bei Fertighäusern ist eine Änderung des Grundrisses o
nicht möglich.
Es gibt trotzdem sehr viel, das man tun kann, um für ein harmonisches
Wohnen zu sorgen, bevor das Haus steht.

Hausreinigung über die Ferne


Häu g werde ich gefragt, ob Hausreinigungen über die Ferne möglich sind.
Grundsätzlich kann man natürlich aus der Ferne auf ein Energiefeld
zugreifen.
Früher habe ich mir von Kunden ein Foto des Hauses schicken lassen,
damit ich mir schon vor dem Termin im Haus die Energien aus der Ferne
anschauen konnte. Das Bild baut eine Verbindung zwischen mir und dem
Haus auf, manchmal reicht es sogar aus, wenn ich die Stimme des Klienten
höre, um ein Gefühl für ein Haus zu bekommen.
Eine »Fernreinigung« funktioniert aber nicht immer, und es wird
schwierig, wenn man keine Verbindung zum Haus au auen kann. Trotz
vorhandener Bilder kommt man vielleicht nicht in das Feld des Hauses, das
kann an einem selbst liegen oder auch an der Energie des Hauses. Des
Weiteren brauchen manche Häuser einfach die grobsto iche Reinigung,
zum Beispiel durch das Räuchern oder auch durch eine Kerze. Nicht jedes
Energiefeld lässt sich mit einem Gebet oder der violetten Flamme reinigen.
Verbinde dich mit dem Bild, betrachte es ganz genau und spüre dabei in
deinen Körper und deine Emp ndungen. Beachte bitte, dass die Impulse
sehr schnell kommen, je nachdem, welcher mediale Sinn bei dir am
stärksten ausgeprägt ist. Es braucht Übung, um die eigenen inneren Impulse
zu verstehen.
Bei vielen Menschen sind das »Hellwissen« oder die Intuition stärker
ausgeprägt, und dann gilt es aufmerksam zu sein und gut hinzuspüren.
Ich möchte dir an einem Beispiel erklären, wie ich arbeite: Meine
Mitarbeiterin hat mir einmal ein Foto ihrer Katze gezeigt. Ich sah das Bild
und in dem Moment kam der Impuls, dass die Katze Schmerzen beim
Gehen hat. Die nächste Information war, dass die Katze starke
Entzündungen im Körper hat. Ich folgte diesem Gedanken und hinterfragte
die Information. So kam der nächste Impuls: Darm, Gelenke, Blutschwäche.
Auch diesem Impuls bin ich gefolgt, sodass ich die Information erhielt, dass
die Katze aufgrund einer Unverträglichkeit Entzündungen im Darm, in den
Organen und Gelenken hat. Die Katze trank viel zu wenig und wurde völlig
falsch ernährt. Kurze Zeit später setzte dann mein Verstand ein, und es
kamen Informationen von meinem Verstand wie zum Beispiel: »Bestimmt
sind die Nieren auch betro en.« Diese Informationen ignoriere ich dann.
Richte also deine Aufmerksamkeit auf das Bild eines Hauses und ö ne
vielleicht bewusst einmal deine medialen Sinne. Achte auf Impulse und
Emp ndungen in dir, auf Bilder oder auch Worte. Versuche, im Feld zu
bleiben, indem du den Informationen nachgehst und tiefer in das Feld
eintauchst. Wenn du in den ersten Minuten keinen Kontakt zum Feld
bekommst, dann lass es bitte und versuche es in ein paar Stunden noch
einmal. Es ist gerade am Anfang wichtig, dass der Verstand sich nicht
einschaltet. Wenn du über das Bild »nachdenkst«, werden die geistigen
Impulse und die Intuition leiser.
Es ist natürlich nicht unbedingt notwendig, dass du etwas aus dem Bild
lesen kannst, aber es ist schöner und auch einfacher, das Feld zu wandeln,
wenn man es kennt.
Hausreinigung ist immer auch Menschenreinigung
Eine energetische Hausreinigung braucht meistens auch die energetische
Reinigung der Hausbewohner. Damit meine ich nicht nur, dass man sich
selbst nach einer Hausreinigung von den gelösten Energien reinigen kann.
Noch mehr geht es aber um die Menschen, die das Energiefeld des Hauses
am stärksten beein ussen durch Ängste, Emotionen, Gedanken und
Handlungen. Viele Energiefelder weisen auf eine Unausgeglichenheit der
Hausbewohner hin, und daher empfand ich es bei meiner Tätigkeit als
Hausreiniger immer wichtig, mit den Menschen zu arbeiten. Du kannst bei
deiner eigenen Hausreinigung zum Beispiel eine Angstenergie reinigen, aber
wenn diese von dir ausgeht, dann ist es wichtig, dass du auch an deiner
Angst arbeitest. Wieso hast du diese Angst? Wann ist sie das erste Mal
entstanden? Kannst du deine Angst annehmen und heilen? Wenn die Angst
bei dir gelöst wurde, erzeugst du auch kein energetisches Feld der Angst
mehr.
Ich habe sogar die Erfahrung gemacht, dass Energiefelder die Arbeit mit
den Bewohnern »wünschen«. Wenn ich an einem Feld arbeite, kommt o
der Impuls, dass ich mit dem Bewohner des Hauses arbeiten soll, ihm helfen
soll, eine bestimmte Emotion zu erkennen und zu erlösen oder auf
bestimmte Situationen anders zu reagieren. Eine Hausreinigung endet also
nicht damit, dass ein Haus sauber ist, sondern erst damit, wenn auch die
Besitzer und Bewohner des Hauses gereinigt sind.
11. Gereinigte Energien erhalten

Ich habe die große Gabe, bei fast jedem Essen zu kleckern, und es vergeht
selten ein Tag, an dem ich nicht vom Tisch aufstehe und man sofort
erkennen kann, was es zum Essen gab. Ich habe mir deshalb schon mehr als
einmal gewünscht, dass es irgendein Material gibt, das Schmutz einfach
abweist, damit die Kleidung sauber bleibt.
Diesen Gedanken kann man auch auf die Hausreinigung übertragen: Nach
der energetischen Reinigung eines Hauses geht es darum, es »sauber« zu
halten. Natürlich tragen die Umgebung, die Nachbarn oder die Stadt ihren
Teil dazu bei, dass das Energiefeld des Hauses nicht auf Dauer stabil bleibt,
doch wir Menschen beein ussen es am stärksten. Wir selbst sind es, die das
Haus und die Objekte darin mit destruktiven Energien füllen.

Hilfsmittel zur Erhaltung dienlicher Energien


Doch es gibt sehr viele Elemente und Hilfsmittel, die dafür sorgen, dass ein
harmonisches, uns dienliches Feld im Haus erhalten bleibt. Die wichtigsten
grob- und feinsto ichen Hilfsmittel möchte ich dir nun in alphabetischer
Reihenfolge vorstellen.
Aufgestiegene Meister und Engel
Wir alle sehnen uns danach, ein Stück Himmel auf die Erde holen zu
können. Viele arbeiten deshalb mit Energiesprays, Essenzen, Symbolen und
Steinen mit den Energien von geistigen Wesen wie Engeln oder
aufgestiegenen Meistern. Sie sind pure Liebe, und jeder Kontakt mit ihnen
erfüllt uns mit der Liebe, mit der Leichtigkeit und mit dem Licht, welches
wir in unserem Erdendasein o vergessen. Die geistigen Wesen freuen sich,
wenn wir mit ihnen zusammenarbeiten möchten. Wenn wir sie bitten, an
ihrer Energie teilhaben zu dürfen, ist das immer auch eine Rückverbindung
mit dem Licht, aus dem wir kommen. Für dein Haus kann es sinnvoll sein,
einmal in der Woche die Engel oder andere geistige Wesen zu rufen.
Beschä ige dich ein wenig mit den verschiedenen Engeln und
aufgestiegenen Meistern, sie alle stehen für bestimmte Eigenscha en und
Aspekte wie zum Beispiel El Morya für Mut, Kra und Schutz.
Bilder
Bilder haben großen Ein uss auf die Hausenergie. Dies el mir schon auf,
als ich Energiefelder und Auren farbig wahrnehmen konnte. Ein Erlebnis ist
mir besonders in Erinnerung geblieben: Als ich das erste Mal ein Yantra (ein
rituelles Diagramm) sah, nahm ich ein großes, sehr merkwürdiges grünes
Bild mit mathematisch wirkenden Formen wahr. In erster Linie sah ich die
stark ordnende Ausstrahlung dieses Bildes. Es handelte sich um ein Shri-
Yantra, das heiligste Yantra. Ich hatte den Eindruck, als könnte dieses
einfache Bild die göttliche Ursubstanz verstärken und sie in eine ordnende,
heilende und friedvolle Form bringen.
Es gibt sehr viele Energiesymbole und Bilder im Handel und natürlich
auch sehr viele Menschen, die das Talent haben, Energien und Gefühle auf
eine Leinwand zu bringen. Aber nicht jedes Bild oder jedes Energiesymbol,
das als etwas »Positives« verkau wird, ist in Wirklichkeit dienlich für uns.
Wir reagieren individuell unterschiedlich auf Energien. Meiner Meinung
nach ist es deshalb falsch zu behaupten, ein Symbol habe auf alle Menschen
dieselbe Wirkung. Selbst wenn ein Symbol ein heilendes Energiefeld
erscha , bedeutet dies nicht automatisch, dass jeder Mensch diese heilende
Wirkung gleichermaßen erfährt. Deshalb macht es auch wenig Sinn, dir
meine Wahrnehmungen von verschiedenen Bildern mitzuteilen.
Stell dir vor, du hast in deinem Ätherkörper (der feinsto iche Körper, in
dem Erinnerungen gespeichert sind) die Erinnerungen an eine Inkarnation
in einem indischen Kloster gespeichert, in dem du in Verbindung mit dem
Shri-Yantra warst oder Rituale mit dem Yantra vollzogen hast. Du hast in
dieser Inkarnation diese Lebensform aber zutiefst verabscheut: das Leben
im Kloster, die Rituale und alles, was zum Mönchsein dazugehörte. Wenn
du heute mit dem Shri-Yantra in Kontakt kommst, wirst du wahrscheinlich
mit einer starken Abwehr darauf reagieren, und somit wäre es in keiner
Weise dienlich für dich, obwohl es als Yantra ordnende und heilende
Energien ausstrahlt.
Wenn du die Kra von Energiebildern nutzen möchtest, dann male
entweder selbst Energiebilder, indem du dich mit der geistigen Welt
verbindest, oder kaufe ein Bild, das dir gefällt und bei dem du ein »gutes
Gefühl« hast.
Edelsteine
Obwohl es natürlich nach wie vor an wissenscha lich anerkannten Geräten
mangelt, die die Kra der Edelsteine »beweisen« können, so steht es für viele
außer Frage, dass Steine, die vor Millionen von Jahren in der Erde
entstanden sind, eine Wirkung auf uns Menschen und auf Mutter Natur
haben. Wie in vielen anderen Bereichen auch, hat die moderne Welt das
Wissen über den Nutzen der Edelsteine weitgehend verloren. In den letzten
4000 Jahren gab es Epochen, in denen Edelsteine eine große Bedeutung für
die Menschen hatten, da sie als Heilsteine bei Krankheiten verwendet
wurden. Trotz des wachsenden Interesses an Edelsteinen wird ihre Wirkung
eher als Humbug angesehen.
Eine Edelsteindruse oder ein großer, roher Edelstein verändert die
Raumenergie sehr nachhaltig und auch wirkungsvoll. Dabei kommt es
natürlich darauf an, um welchen Edelstein es sich handelt. In einem
Mineralien- und Edelsteinhandel kannst du die verschiedenen Edelsteine
ansehen und ihre Ausstrahlung und das energetische Feld auf dich wirken
lassen. Du kennst die Disharmonien in deinem Haus und weißt genau,
welche Energien du im Haus verankern möchtest. Mit diesen Fragen im
Geiste suche gezielt nach einem Stein und lass dich von dem Stein nden.
Natürlich gibt es einige Empfehlungen, doch wichtiger ist deine Intuition.
Energetische Heilung
Viele spirituell interessierte Menschen haben bereits Erfahrungen in
energetischer Arbeit, ganz egal, ob dies Reiki, Prana-Yoga, Herzensarbeit
oder Beten ist. Du weißt, wie ein energetisches Feld erscha en werden kann
und wie du das Energiefeld des Hauses wandeln kannst. Selbst wenn du ein
Symbol für dein Haus, etwa ein kleines Holzhaus, in die Hand nimmst, dich
mit deinem Herzen verbindest und deine Liebe in deine Hände ießen lässt,
wird dies eine Harmonisierung bewirken.
Energiesprays und Essenzen
Ich bin ein gemütlicher Mensch. Ich mag es, wenn die Dinge e zient sind
und das Leben einfacher machen. Als ich vor zehn Jahren merkte, dass die
energetisch zu reinigenden Häuser immer größer wurden, musste ich einen
Weg nden, um von der grobsto ichen mehr in die feinsto iche Reinigung
zu gehen. So bewegte ich mich vom Räuchern allmählich in den
energetischen Bereich. Ich ng an, Felder ohne Hilfsmittel zu wandeln, und
entwickelte die ersten Energiesprays, die mich in meiner Arbeit unterstützen
sollten.
Wieso sollte es nicht möglich sein, jene Kra , die ich in die Häuser gab,
auch in eine Flasche zu geben? Ich beschä igte mich mit Möglichkeiten der
Übertragung von Energien, von Orgon-Strahlern über Sanjeevinis-
Übertragungen, von Körbler-Zeichen zur Geisteskra . Ich hatte schon
immer einen starken Bezug zu Aromen, und so begann ich, Energiesprays
mit ausgewählten Ölen und Energien herzustellen. So entstand zum Beispiel
das Transformationsspray, das Energiefelder durch bestimmte Öle und
Energien von Klängen, Farben, Informationen und kosmischen Energien
umwandeln kann.
Zugegeben, die Sprays allein sind nicht immer ausreichend für eine
Hausreinigung, obwohl sie von mir über Wochen energetisiert werden, aber
sie unterstützen sehr stark und vor allem helfen sie, dass der gereinigte
Zustand erhalten bleibt. Gerade für erapeuten ist die Anwendung von
Sprays interessant, denn nicht immer hat man die Zeit, nach einem Klienten
die ganze Praxis auszuräuchern oder eine Meditation zu machen.
Wasser ist ein Informationsträger. Ätherische Öle haben eine energetische
Kra und Wirkung. So, wie man ein Amulett auf Freude und Leichtigkeit
programmieren kann, so kann man auch eine Essenz oder ein Spray mit
Freude und Leichtigkeit programmieren. Programmieren klingt vielleicht
etwas zu sehr nach Computersprache. Das Prinzip dahinter ist einfach: Alles
hat eine Grundenergie, und diese Grundenergie kann ich nutzen. Ich kann
ein Energiefeld erscha en, die Flüssigkeit mit leichten und freudigen
Energien erfüllen, ihre Energiestruktur sozusagen verändern, und diese
veränderte Energie dann in den Raum abgeben. Wie du selbst ein
Energiespray herstellen kannst, erfährst du im Kapitel »Objekte der Kra «.
Feng-Shui und andere Lehren harmonischen Wohnens
Bei uns im Westen ist Feng-Shui oder auch Vastu als ein Werkzeug zur
Harmonisierung von Räumen oder Gärten mittlerweile sehr bekannt. Es
geht vereinfacht ausgedrückt darum, den Fluss der Energie so zu lenken,
dass ein harmonisches Energiefeld entsteht. Besonders wichtig ist es, die
Elemente Feuer, Wasser, Holz, Erde und Metall in einen Ausgleich zu
bringen.
Viele Menschen, die Hausreinigungen anbieten, haben sich auch in diesem
Bereich fortgebildet. Man kann aber auch ohne eine Ausbildung ganz
intuitiv Feng-Shui anwenden. Dazu befragen wir das Feld, was es braucht –
eine wichtige Frage, die die Teilnehmer meiner Kurse o witzig nden. Ich
frage nicht wirklich das Feld selbst, aber ich frage mich und meine
Medialität, was ein Feld braucht, um stabil und harmonisch zu sein. O
kommt dann eine Antwort, die Feng-Shui und die Elemente einbezieht. Sehr
o zeigt sich zum Beispiel, dass im Eingangsbereich das Element Wasser
verankert werden möchte. Manchmal erfahre ich auch, dass bestimmte
P anzen oder andere Elemente in einen Raum möchten.
Es gibt zu viele Regeln und Lehrer, die irgendwann einmal irgendetwas
vorgegeben haben. Es gilt, sich davon zu befreien, denn es gibt keine in Stein
gemeißelten Vorschri en – auch wenn manch andere der Meinung sind,
dass Feng-Shui nur jemand anwenden kann, der es bei einem Meister
erlernt hat. Natürlich weiß ein Experte für Feng-Shui mehr als du und ich,
doch dieses Wissen kann auch eine Einschränkung sein, wenn wir uns mehr
an überliefertes Wissen halten, als unserer eigenen inneren Weisheit zu
vertrauen.
Ich möchte die jahrelange Ausbildung im Feng-Shui nicht schmälern oder
gar behaupten, dass man keinen Experten braucht. Doch wir alle tragen das
Wissen um die energetische Harmonie in uns, und so darf und kann Feng-
Shui auch intuitiv erfolgen.
Freude und Lachen
Wer Freude lebt, strahlt Freude aus. Wer Traurigkeit lebt, strahlt Traurigkeit
aus. So banal diese Aussage auch klingt – gelebte Freude und Lachen sind
wichtige »Mittel«, um die Energie im Haus für uns dienlich zu halten.
Freude zieht Freude an. Ich habe viele Häuser gesehen, viele Energiefelder
studiert, und in jenen Häusern, in denen verliebte Paare wohnten oder eine
Familie lebte, die gern und herzha lachte, die dankbar für das Leben war,
waren die Energiefelder am leichtesten zu wandeln und hielt der gereinigte
Zustand am längsten.
Gleiches wird Gleiches immer anziehen, und wenn die Wolken um uns
herum dunkel sind, dann wird es mit der Zeit immer schwieriger, diese
dunklen Wolken zu vertreiben. Wenn wir missmutig und deprimiert in
unserem Haus sitzen, keine Lust mehr zu gar nichts haben, dann wird die
Hausenergie darunter leiden und uns unseren eigenen inneren Zustand
spiegeln.
Es ist wichtig, sich aus destruktiven Zuständen zu befreien, so schwer es
auch manchmal erscheinen mag. Das Leben ist nicht immer Freude, und es
gibt nicht immer etwas zu lachen. Das Leben besteht aus Hell und Dunkel,
Licht und Schatten, und wir können bestimmen, worauf wir unsere
Aufmerksamkeit richten. Wenn du merkst, dass du deprimiert bist, dann
fange an, Freude in deinem Haus zu verbreiten. Du wirst sehen, dass auch
dein innerer Zustand davon nicht unberührt bleibt.
» Das Energiefeld, das am wenigsten angreifbar ist, das am wenigsten von destruktiven
Energien beein ussbar ist, ist jenes von Verliebten!
Hausaltar
Zugegeben: Das Wort »Altar« hat einen gewissen religiösen Beigeschmack,
aber es steht natürlich jedem Menschen frei, wie er seinen Altar schmückt.
Auf einem Altar können vielleicht Bilder von Heiligen stehen, aber er muss
nicht zwangsläu g zur Verehrung von Gottheiten dienen.
Das, was ich mit einem Hausaltar meine, ist ein ganz bestimmter Platz,
vielleicht eine Kommode oder ein kleiner Tisch, der energetisch eine
Verbindung mit der Energie des Hauses darstellt. Diesen Altar kannst du
natürlich gestalten wie du möchtest, aber sieh ihn als energetische Mitte und
Kra platz des Hauses und vor allem als Verbindungsstück zur Seele des
Hauses, dem Energiefeld.
Führe deine spirituellen Tätigkeiten in der Nähe dieses Hausaltars durch,
meditiere und bete dort. Du kannst natürlich auf dem Altar Bilder von
Wesenheiten und Menschen hinstellen, die du verehrst, deren Kra und
Energie du anrufst. Dort können auch Engel guren stehen oder eine
Buddha gur. Lass dich einfach von deinem Gefühl leiten, wie dieser
Hausaltar aussehen soll. Er sollte auf alle Fälle dein Kra platz sein, also
sorge dafür, dass auch er über die Ausstattung und Dekoration Kra hat und
ausstrahlt.
Neben der Wirkung des Hausaltars auf die Hausenergie und die
Verbindung zur Seele des Hauses kann der Hausaltar auch für
Energetisierungen genutzt werden. Je intensiver und regelmäßiger du den
Hausaltar nutzt, desto mehr wirst du von ihm pro tieren.
Kerzen
Was gibt es Schöneres, als die Abenddämmerung zu nutzen und es sich auf
der Couch bei schönem Du und Kerzenschein gemütlich zu machen?
Doch Kerzen sehen nicht nur schön aus und geben ein besonderes Licht. Sie
symbolisieren und tragen die Kra des Elements Feuers in sich und haben
einen immensen Ein uss auf jedes Energiefeld.
Ihre Farben haben symbolische Bedeutung: Eine violette Kerze steht für
gelebte Spiritualität und Meditation und kann helfen, wenn man mit der
violetten Flamme arbeitet. Eine grüne Kerze führt uns in die Harmonie.
Grün ist die Farbe der Heilung und des Ausgleichs. Eine blaue Kerze
schenkt uns Ruhe und Schutz und scha eine Atmosphäre der Klarheit.
Eine rote Kerze symbolisiert unsere Lebensenergie und unterstützt unsere
Tatkra .
Farben haben großen Ein uss auf uns und wir können die Farben der
Kerze nutzen. Doch natürlich muss man auch bedenken, dass eine grüne
Kerze nicht automatisch harmonisierende Eigenscha en hat. Wie immer
kommt es auf die Absicht und auch auf den Betrachter an. In dem Moment,
in dem ich mit dem Bewusstsein der Heilung und der Absicht, Erkenntnis
zu erlangen, eine grüne Kerze anzünde, habe ich schon einen leichten
Ein uss auf das Energiefeld der Kerze.
Kaufe ruhig verschiedenfarbige Kerzen mit dem Bewusstsein, dass sie
verschiedene Qualitäten in sich tragen. Doch belasse es nicht beim Kauf:
Geh in Kontakt mit der Kerze, rufe jene Energien, die du dir wünschst, und
verankere diese in der Kerze.
Achte beim Kauf einer Kerze auch auf das Material. Para n-Kerzen sind
am günstigsten und auch nicht immer automatisch schlecht. Doch die Art
und Weise, wie die Kerze hergestellt wurde, aus welchem Rohsto sie
besteht, ja selbst wie ein Händler sie verkau , ist als Energie in der Kerze
gespeichert. Eine biologische Kerze, vielleicht sogar aus fairem Handel und
aus natürlichen Materialien, ist nicht immer besser, aber die
Wahrscheinlichkeit, dass sie die Krä e entfaltet, die du brauchst, ist doch ein
Stück größer als bei einer günstigen Para n-Kerze aus dem Großhandel, die
vielleicht von Kindern in Indonesien unter menschenunwürdigen
Bedingungen hergestellt wurde. Ich möchte aber kein Moralapostel sein,
diese kleine Übertreibung sollte nur aufzeigen, was du selbst bereits weißt:
Alles hat Ein uss auf ein Energiefeld.
Übrigens kann man die Kra der Kerze ganz einfach verstärken. Du
kannst sie zum Beispiel mit einer Energieessenz einreiben, sie salben, eine
Engelsigille einzeichnen oder das Bild eines Heiligen darau leben. Dann ist
sie mehr als nur eine Kerze, nämlich ein Objekt der Kra .
Musik
Harmonische Klänge sind eine wunderbare Möglichkeit, die Raumenergie
zu segnen und den gereinigten Zustand zu erhalten. Harmonische Klänge,
Mantren, Trommelmusik, klassische Musik oder auch Entspannungsmusik
helfen dir dabei, dich zu Hause wohlzufühlen.
Ordnung
Nein, mit »Ordnung« ist nicht eine magische Rune gemeint, sondern
tatsächlich Ordnung. Ich emp nde es als anstrengend, wenn ein Haus oder
eine Wohnung klinisch rein sein muss, denn das ist in meinen Augen
unnatürlich und sinnlos.
Aber dennoch: Im Haus sollte alles an seinem Platz sein und eine gewisse
Grundordnung eingehalten werden. Je mehr Durcheinander in einem Haus
herrscht, desto schwieriger ist es, den natürlichen Fluss von dienlichen
Energien zu gewährleisten. Klamotten gehören in den Schrank, Geschirr
darf vom Tisch geräumt und der Boden sauber gehalten werden.
Vollgestop e Zimmer dienen weder dir noch der Hausenergie. Wenn man
eine Hausreinigung macht, sollte man sich auch die Zeit nehmen, das Haus
einmal zu entrümpeln und sich von den Dingen zu trennen, die man
ohnehin nicht mehr braucht.
Auch wenn du zur Unordnung neigen solltest (genau wie ich, aber durch
meine Frau habe ich Ordnung schätzen gelernt), wirst du mir recht geben,
dass das eigene Wohlbe nden signi kant steigt, wenn man sich in einer
geordneten und sauberen Umgebung au ält.
Achte aber nicht nur auf Sauberkeit, sondern auch darauf, alles aus deinem
Haus zu verbannen, das vertrocknet oder »tot« ist. Dazu gehören zum
Beispiel auch abgestorbene P anzen. Je mehr natürliche Objekte sich im
Haus be nden, desto einfacher ist es, eine harmonische Energie zu erhalten.
Räuchern und Räucherstäbchen
Jede P anze hat neben den Wirkungen auf unseren grobsto ichen Körper
auch eine Wirkung im feinsto ichen Bereich. Durch das Erhitzen der
P anze, das Verräuchern, lösen wir die Kra der P anze und geben sie in
den Raum und in die Energiefelder des Hauses. Jede P anze hat Ein uss auf
ein Energiefeld, so wie jede P anze auch Ein uss auf unseren Körper hat.
Dies bedeutet aber nicht, dass es sinnvoll ist, jede P anze zu verräuchern.
Im Abschnitt »1. Säule: Räuchersto e und P anzenkrä e« habe ich dir
bereits einige P anzenkrä e vorgestellt, die man für eine energetische
Hausreinigung nutzen kann. Diese P anzen sind sehr gut dafür geeignet,
den Zustand des gereinigten Hauses zu erhalten, und können regelmäßig
nach einer Hausreinigung verräuchert werden. Doch natürlich gibt es noch
weit mehr P anzen, die du verräuchern kannst. Wähle die P anzen aus,
deren Du du magst. Informiere dich über die P anzen, die du verräuchern
möchtest, und schaue dir die Farbe der P anze an, ihre Form, ihren Wuchs
und Du . All dies gibt dir Hinweise, wofür du die P anze nutzen kannst.
Auch die Art und Weise, wie du P anzenkrä e verräucherst, ist
vollkommen dir überlassen: mit Kohle, mit einem Sieb oder mit einem
Weihrauch-Brenner (dieser ist nur für Harze gedacht!) oder mit naturreinen
Räucherstäbchen.
Parfümierte Räucherstäbchen eignen sich meiner Meinung nach nicht und
sollten nicht verräuchert werden. Doch gegen ein naturreines
Räucherstäbchen, das du vielleicht noch zusätzlich energetisiert hast, ist
nichts einzuwenden. Das Räuchern allein reicht vielleicht nicht aus, um eine
Hausreinigung zu vollziehen, aber es eignet sich allemal dafür, um den
gereinigten Zustand zu erhalten.
Sonne und Wind
Du möchtest die Raumenergie in deinem Haus verbessern, destruktive
Energiefelder wandeln, ohne dafür Geld auszugeben und viel Zeit zu
investieren? Dann ö ne deine Fenster und lü e dein Haus einmal richtig
durch, besonders wenn die Sonne scheint. Ich meine das ernst, auch wenn
es etwas unspektakulär klingt. Die Sonne hat eine wirklich unglaublich
reinigende und segnende Kra . Diese Kra , die das Leben überhaupt erst
möglich macht, steht uns jeden Tag kostenlos zur Verfügung.

Torwächter
Du hast auf den Dächern alter Kirchen bestimmt schon einmal die grimmig
dreinschauenden »Gargoyles« gesehen. Die Wasserspeier wurden ganz
sicher nicht dort platziert, weil sie schön aussehen. Sie dienten viel mehr als
Torwächter. Nach einer Sage wachen sie nachts über die Kirche und werden
tagsüber zu Stein.
Jede Kultur hat ihre Wächter, und an jedem religiösen Gebäude, egal
welcher Religion, ndest du Torwächter in Form von Fabelwesen, Dämonen
oder Kriegern, die diesen Ort beschützen sollen. Doch nicht nur religiöse
Orte, auch viele Firmengebäude, Bauernhöfe und kulturelle
Begegnungsstätten werden von Torwächtern bewacht.
Ich nde Torwächter sehr praktisch. Ein Torwächter entwickelt natürlich
nicht innerhalb von zehn Minuten seine Funktion, doch einmal installiert
und regelmäßig aktiviert, ist er ein treuer Unterstützer.
Das Prinzip ist einfach: Ein Torwächter soll Energien draußen halten, die
negativ oder nicht dienlich sind. Dieses Prinzip ndet man übrigens auch
im Feng-Shui in Form von konvexen Spiegeln.
Kennst du die Perlenvorhänge an Türen, die es früher o gab? Meist
bestanden sie aus Bambus oder lauter kleinen Perlen. Dies ist auch eine
Möglichkeit, destruktive Energien abzuwehren. Der Perlenvorhang muss
aber gar nicht physisch vorhanden sein, es reicht auch aus, wenn du ihn
feinsto ich vor deiner Haustür anbringst. Wenn du den Perlenvorhang
»siehst« und die geistige Installation mit dem Wunsch verbindest, negative
Energien abzuhalten, dann bleiben sie auch draußen. Eine weitere
Möglichkeit, das Haus vor ungebetenen Energien zu schützen, ist ein
»energetischer Mantel« um das Haus herum.
Dies sind drei Möglichkeiten, ungebetene Energien draußen zu lassen. Ich
bevorzuge eine Statue oder Figur als Torwächter. Wenn du zu Hause einen
Torwächter installieren möchtest, dann kauf dir eine schöne Figur, die dich
anspricht. Dies kann ein Gargoyle oder auch ein Buddha, ein Heiliger, ein
Tier (Löwe) oder ein Engel sein.
Der Torwächter hat eine bestimmte Grundenergie aufgrund seines
Materials. Du nutzt diese Grundenergie und gibst dem Feld die Aufgabe,
ungebetene Gäste fernzuhalten. Stelle dann die Figur an einen geeigneten
Platz vor der Wohnungs-, Haus- oder Gartentür auf, dort, wo die Figur
einen guten Überblick hat. Jedes Mal, wenn du am Torwächter
vorbeikommst, erinnerst du ihn an seine Aufgabe und verstärkst damit das
Energiefeld. Berühre den Torwächter und sehe und spüre dabei, wie er in
Zukun seine Aufgabe erfüllt. Du kannst ihn auch weihen, ihn mit einer
Essenz einreiben, die Engel anrufen, magische Formeln oder Mantren
aussprechen oder die geistige Welt um Schutz bitten. Erfülle das Energiefeld
so, wie du es möchtest, bleibe dabei darauf fokussiert, was du erreichen
möchtest. Wenn du dies zwei bis vier Wochen lang jeden Tag tust, wird dir
der Torwächter eine große Hilfe sein.
» Es gibt neben geistigen Torwächtern auch P anzen, die seit Jahrhunderten das Grundstück
vor bösen Geistern schützen sollen, zum Beispiel der Holunder oder Dornensträucher.

Violette Flamme und Lichtsäule


Die violette Flamme und die Lichtsäule sind wichtige Werkzeuge für unser
Leben, für unsere Entwicklung und natürlich auch für die energetische
Reinigung von Objekten und Menschen. Beide haben unterschiedliche
Funktionen, wie in den Abschnitten »3. Säule: Die violette Flamme der
Transformation« und »4. Säule: Die Lichtsäule« beschrieben.
Diese Hilfsmittel sind jedoch nicht dauerha aktiv. Sie erfüllen die
Aufgabe, sobald du sie setzt, und dementsprechend haben sie auch einen
Zeitpunkt, an dem sie nicht mehr wirken. Je intensiver du mit diesen
feinsto ichen Hilfsmitteln arbeitest, desto einfacher fällt es dir mit der Zeit,
sie zu rufen und zu erscha en, und desto länger bleiben sie auch aktiv.
O werde ich gefragt, wieso ich nicht mit »meinen Fähigkeiten« dauerha
eine violette Flamme au aue, sodass alles immer sofort gereinigt wird. Ich
glaube aber, dass eine dauerha transformierend wirkende violette Flamme
gar nicht gut für uns und unser Umfeld wäre. Alles muss in einem
Gleichgewicht und in einer Ordnung bleiben, dies betri auch die
Verunreinigung und die Reinigung von Energiefeldern, die aktive Arbeit
und die Pause.
Transformation geschieht nicht auf Knopfdruck, auch wenn die violette
Flamme eine starke Wirkung hat. Transformation ist Arbeit, verlangt
Konzentration und stellt eine geringfügige Belastung dar. Stell dir einmal
vor, du würdest tagelang unter der Dusche stehen, da es ja sein könnte, dass
du irgendwann wieder schwitzt oder schmutzig wirst. Durch die ständige
Reinigung mit Wasser und Seife würdest du auf Dauer deine Haut
schädigen. Dies gilt auch für die energetische Reinigung.
Nutze die Kra der violetten Flamme und der Lichtsäule regelmäßig,
sobald du merkst, dass eine energetische Verunreinigung vorhanden ist oder
Energiefelder entstanden sind, die du umwandeln möchtest.

Achtsamkeit und bewusste Absicht


Bei allem, was wir tun, um Energien zu reinigen und zu erhalten, geht es um
Bewusstsein und um deine bewusste Absicht.
Alles, was du tust, kann achtsam geschehen. Du kannst alle Hilfsmittel
nutzen, um dienliche Energien zu verankern, und jede Handlung kann wie
ein Ritual zelebriert werden. Aber es ist auch wichtig, dass alles im
Gleichgewicht bleibt: Wenn ich ständig meinen Fokus darauf richte, das
Haus »rein zu halten«, kann dies zum Zwang werden. Dabei solltest du
Leichtigkeit und Freude beim Tun emp nden. Ideen und Inspirationen
ießen dabei wie von selbst, und du wirst spüren, wann etwas getan werden
muss oder nicht.
Nutze alltägliche Aufgaben für die san e energetische Reinigung wie zum
Beispiel Staubsaugen oder Putzen. Ich habe neben meinem
Hausreinigungsspray auch eine Essenz mit herrlich du endem Rosenöl
hergestellt. Ein paar Tropfen gebe ich in das Putzwasser und sogar auf den
Filter des Staubsaugers.
Alles, was dir dient, alles, was dir guttut, alles, was dir Freude bereitet,
alles, was dich beruhigt, wirkt nicht nur auf dich, sondern natürlich auch auf
das Haus.

Konstruktive Energiefelder erscha en


Wir haben uns bisher damit beschä igt, wie wir destruktive Energiefelder in
einem Haus umwandeln und den gereinigten Zustand erhalten können.
Nun soll es weniger um die Reinigung gehen, sondern mehr um das
Erscha en konstruktiver Energiefelder.
Wir sehnen uns nach Frieden und Ruhe, wir möchten, dass es zu Hause
sauber ist (auch energetisch), damit wir uns dort wohlfühlen können. Unser
Zuhause soll unser Zu uchtsort sein, unsere »Burg«, in der wir aufatmen
und Kra tanken können. Im Grunde sehnen wir uns nach dem, was man
allgemein als »Kra platz« bezeichnet. Denn so wie es verunreinigte Häuser
mit destruktiven und belastenden Energiefeldern gibt, ndet man
Kra plätze, deren »reine« Energie dienlich für uns ist und uns guttut. Es
gibt überall auf der Erde Kra plätze, und du kennst sicherlich auch einige in
deiner näheren Umgebung oder weithin bekannte Plätze wie zum Beispiel
Wallfahrtsorte.
Diese Kra orte können auf verschiedene Weise entstanden sein: Es gibt es
Meridiane auf der Erde, die eine außerordentlich kra volle und heilende
Energie ausstrahlen. Ganz bewusst haben kundige und sehende Menschen
auf diesen Meridianen Häuser, Begegnungsstätten oder Kirchen errichtet.
Häu g haben diese Orte eine »Magie«, die sich positiv auf den Menschen
auswirkt. Alle Orte, an denen seit Jahrtausenden gemeinsam gebetet wird
oder Heilungsrituale durchgeführt werden, sind Kra plätze mit besonderer
Energie.
Ein Kra ort ist nichts anderes als ein starkes »positives« Elemental, das
durch den Menschen oder auch durch Mutter Erde entstanden ist. Und
wenn ein Kra ort einfach »nur« ein Elemental ist, dann bedeutet das, dass
jeder Mensch einen Kra ort erscha en kann.
Schon seit vielen Jahren würde ich gern einen Ort der Begegnung und
Heilung scha en. Heilen ist die große Sehnsucht meiner Seele, und ich habe
schon viele Wunder erfahren durch Handau egen oder durch das
Erscha en eines Elementals im Körper von Klienten. Es war schon immer
mein Wunsch, einen Raum zu haben, in dem ich allein oder mit
Unterstützung Heilenergien weitergebe. Dieser Raum sollte bereits ein
Energiefeld besitzen, durch das Heilung möglich ist.
Durch regelmäßige und intensive Tre en an diesem Ort, durch das
gemeinsame Beten, das Anrufen kosmischer Krä e, liebevolle Begegnungen
und die Heilung selbst wird eine Energie erscha en, die zu einem starken,
konstruktiven und dem Menschen dienlichen Elemental heranwächst.
Ein solcher Heilungsort kann in jedem Haus entstehen. Nehmen wir an,
du möchtest ein Haus der Freude haben, in dem deine Besucher schon beim
Eintreten die Freude spüren. Hast du schon eine Idee, wie du ein
konstruktives und dienliches Energiefeld der Freude in deinem Haus
erscha en kannst?

Einen Kraftplatz der Freude erscha en


Freude ist eine wunderbare Möglichkeit, den gereinigten Zustand eines
Hauses zu erhalten. Wünschen wir uns nicht alle Freude und Leichtigkeit im
Leben? Unser Ziel ist es also, die vorhandenen Energiefelder im Haus zu
wandeln und sie mit der Energie der Freude zu erfüllen. Dies geschieht
bereits dadurch, dass wir Freude sind, indem wir lachen und tanzen, uns mit
Freunden unterhalten oder lustige Filme anschauen.
Aber es gibt noch weitere Möglichkeiten, einen Platz der Freude zu
erscha en. Nutze einen Hausaltar oder auch die Mitte des Hauses. Du
erinnerst dich: Das ist der Platz im Haus, der auch o seine räumliche Mitte
darstellt. Auf jeden Fall ist es ein Platz oder ein Raum, in den du dich für
deine Gebete und Meditationen zurückziehst.
Dein Hausaltar und die Mitte des Hauses sind der zentrale Ort des
Kra platzes. Schmücke deinen Altar ganz nach deinen Vorlieben mit
Heiligenbildern, einer Statue, Kerzen oder Blumen. Erscha e deinen Altar
des Friedens und der Freude. Wenn du eine Zeit lang vor dem Altar deine
spirituellen Übungen durchführst oder geistige Helfer anrufst, wird schon
bald ein Energiefeld des Friedens und der Spiritualität entstehen. Dann
nutzt du diesen Altar für die Erscha ung von konstruktiven Energiefeldern.
Suche dir bestimmte Objekte aus, etwa schöne Steine, und lege sie auf den
Altar. Es müssen nicht unbedingt Edelsteine sein, Steine, die du bei einem
Spaziergang ndest, reichen vollkommen aus. Diese Objekte kannst du jetzt
energetisieren. Halte sie für gewisse Zeit (das können Stunden, Tage oder
auch Wochen sein) immer wieder in deinen Händen und erinnere dich an
eine besonders schöne Situation voller Freude. Auf diese Weise erscha st du
ein Energiefeld von Freude um einen Stein und bald durchdringt ihn die
neue Energie der Freude. Du kannst auch Engel oder aufgestiegene Meister,
die für dich Freude und Leichtigkeit symbolisieren, bitten, ihre Energie in
den Steinen zu verankern.
Die Steine, die durch deine Energetisierung mit der Kra der Freude
aufgeladen sind, kannst du dann in allen Ecken des Hauses verteilen.
Verbinde dich in einer Meditation vor dem Alter mit den Steinen und
verbinde sie untereinander, sodass ein Feld der Freude im ganzen Haus
entsteht (diese Techniken nutze ich selbst auch zur Erscha ung eines
Kra platzes).
Mit solchen Methoden arbeitest du direkt mit der Hausenergie, es geht
aber auch anders: Du könntest dir ein Energiespray machen, indem du
Freude und andere dienliche Energien ießen lässt und dieses Energiespray
immer mal wieder im Haus verwendest. Oder du energetisierst eine Statue,
die als Objekt der Kra das Feld ausstrahlt, das du dir wünschst.
12. Objekte der Kraft

Das Prinzip der Erscha ung von konstruktiven und dienlichen


Energiefeldern ist nicht auf die Hausenergie beschränkt. Es kann sowieso
sinnvoller sein, mit bestimmten Objekten zu arbeiten, bevor man sich der
gesamten Hausenergie widmet. Denn vielleicht möchtest du in einem Raum
des Hauses eine andere Energie haben als in den übrigen Räumen. So
möchten wir zum Beispiel im Schlafzimmer friedliche, geborgene,
schützende Energie, die uns dabei hil , abzuschalten und zur Ruhe zu
kommen, im Büro oder auch im Wohnzimmer möchten wir vielleicht eher
eine lebendige, freudige und aktivierende Energie. Diese unterschiedlichen
Energien kann man sehr gut durch Objekte erreichen, die die Energien, mit
denen wir in Kontakt sein wollen, enthalten.
Im vorherigen Kapitel habe ich dir beschrieben, wie man mithilfe von
Steinen einen Kra platz erscha en kann. Du kannst aber auch Kerzen oder
andere Objekte, am besten aus Naturmaterial, für die Energetisierung
verwenden.
An jedem Objekt, das du berührst, hinterlässt du Spuren. Diese sind
anfangs relativ gering und kaum wahrnehmbar, aber wenn du eine
bestimmte Absicht in die Berührung legst, wird sich das ändern.
Probiere dieses kleine Experiment aus: Wähle einen schönen Stein aus,
dessen Farbe und Form dir gefallen, einen Edelstein oder einen Stein aus der
Natur. Nimm diesen Stein mit in dein Bett, und jeden Abend, bevor du
einschläfst, nimmst du den Stein in deine Hände und lässt das angenehme
Gefühl der Wärme und Müdigkeit, das du verspürst, in den Stein ießen.
Du möchtest, dass dieser Stein dich in Zukun bei einer Berührung
entspannt, und diese Absicht reicht aus, um das Energiefeld des Steines zu
verändern. Schon bald wirst du spüren, wie die Berührung des Steins dich
beruhigt und entspannt.

Objekte energetisieren
Wir haben im Kapitel »Gereinigte Energien erhalten« bereits über die
vielfältigen Möglichkeiten gesprochen, ein Energiefeld zu wandeln und vor
allem dienliche Energiefelder zu erscha en. Alle Möglichkeiten, die ich
erwähnt habe, gelten natürlich auch für die Energetisierung von Objekten.
Der Unterschied liegt nur in der Fokussierung auf ein Objekt, nicht auf den
Raum.
Für einen Anfänger ist es meines Erachtens einfacher, ein Objekt zu
energetisieren, als gleich das ganze Feld eines Raumes zu beein ussen. Es
kann sehr bereichernd und sinnvoll sein, das Energiefeld eines Raumes
mithilfe eines Objekts der Kra zu beein ussen. Denn alles, was sich in
einem Raum be ndet, jeder Gegenstand und das Material, aus dem er
besteht, hat ein eigenes Energiefeld. Zusammen mit den Energien, die wir
im Raum verankert haben, entsteht das Energiefeld des Raumes. Alle Räume
in einem Haus zusammen ergeben das Energiefeld des Hauses, die Seele
oder Aura des Hauses.
Es gibt neben der Übertragung von dienlichen Gefühlen auf Objekte noch
zahlreiche andere Möglichkeiten, um Objekte zu energetisieren:
Energien von Engeln oder aufgestiegenen Meistern
Verbinde dich mit einem Engelwesen, einem aufgestiegenen Meister oder
einem anderen geistigen Wesen, das du kennst und dem du vertraust, und
bitte darum, dass es seine Energie in deinem Objekt verankert. So kannst du
viele verschiedene Eigenscha en und Energien für das Energiefeld nutzen.
Symbole
Ob Engelsigille, Engelsymbole, Körbler-Zeichen, Aufstiegssymbole,
Meistersymbole oder Energiesymbole– sie alle sind Speicher für eine
bestimmte Information, die wir für die Objekte der Kra nutzen können.
Edelsteine
Die Edelsteine zur Erhaltung des gereinigten Zustands deines Hauses kannst
du für deine Objekte der Kra nutzen.
Klang
Auch Klänge kann man für die Energetisierung von Objekten nutzen, egal
ob die harmonisierenden Klänge einer Klangschale oder einen Heilton tief
aus der eigenen Stimme und Seele.
A rmationen
Positiv formulierte A rmationen eignen sich hervorragend, um ein
energetisches Feld zu informieren. Sie erzeugen ein mentales Feld, das dann
ebenfalls auf unseren Gedankenkörper wirkt. Besonders praktisch ist die
Übertragung von uns dienlichen A rmationen auf Wasser. Nutze bei
A rmationen die Schöpfungsworte »Ich bin« oder »Es werde«.
» Spüre den Unterschied zwischen einer A rmation mit und ohne Schöpfungsworte. Nimm ein
Objekt, verbinde dich damit und energetisiere es. Sage dabei einmal »Ich verankere die
Energie des Friedens in diesem Objekt« und einmal »Es werde Frieden«. Du wirst sehen und
spüren, dass die Schöpfungsworte »Ich bin« (wenn es uns betri t) oder »Es werde« sehr
kraftvoll sind.

Heilgebete und Mantras


So wie Symbole Formen sind, die Information speichern, so speichern auch
Mantras und Heilgebete bestimmte Energien. Diese Energie lässt sich auf
Objekte übertragen. Wähle zum Beispiel ein Mantra aus, dessen Bedeutung
und Wirkung du erfahren möchtest.

Wie man Energien auf Objekte überträgt


Nehmen wir an, dass du in dein Büro etwas Ruhe bringen möchtest und dies
nicht nur durch das Räuchern von bestimmten Kräutern, mit
entspannender Musik oder beruhigenden Aromen erreichen möchtest,
sondern indem du um ein Objekt ein Energiefeld des Friedens erscha st.
Vielleicht hast du in deinem letzten Urlaub mit deiner Familie einen
schönen Stein an einem Flussbett gefunden. Dieser Stein erinnert dich
daran, wie entspannend und harmonisch es im Urlaub war, zwei Wochen, in
denen du keinen Gedanken an die Arbeit verschwendet hast, sondern
wirklich die Seele baumeln lassen konntest. Keine Frage, dieser Stein ist
durch deine Erinnerungen an den Urlaub und deine Gefühle bereits ein
Stein des Friedens geworden. Aber du möchtest, dass dieser Stein stärker für
dich wirkt und das Energiefeld deines Büros harmonisiert, es sozusagen auf
Frieden und Ruhe programmiert.
Du hast dir bestimmte Mantras ausgesucht, die eine beruhigende Wirkung
haben. Vielleicht bist du mit den Engeln verbunden und weißt, dass
Erzengel Raphael nicht nur für Heilung und Gesundheit, sondern auch für
Harmonie und Frieden steht. Ebenfalls weißt du um die Kra der Edelsteine
und hast dir für die innere Ruhe einen großen Onyx gekau . Immer wenn
du Unruhe verspürst, dann trinkst du etwas Lavendeltee und nimmst ein
paar Bachblüten ein, die dir gut helfen.
All diese Hilfsmittel, und es gibt noch Hunderte mehr, sind
Energieformen. Ein Mantra ist wie ein Symbol, ein Klang, der
Informationen gespeichert hat. Engel sind Energiewesen. Ein Onyx hat wie
jeder andere Edelstein Energien gespeichert, Lavendel und die Bachblüten
wirken durch ihre einzigartige Energiestruktur auf Körper, Geist und Seele.
Es sind alles Energiefelder, und diese lassen sich wandeln und auch
übertragen.
Informationen und Energien können auch per Geisteskra übertragen
werden. Dafür braucht es zwar eine gewisse Konzentration und Übung,
doch bald schon wirst du merken, dass die Energien zu ießen beginnen:
Du kannst zum Beispiel mit einem Energiesymbol Wasser energetisch
au aden. Dafür stellst du ein Glas Wasser auf das Symbol und visualisierst,
wie dessen Energie auf das Wasser übertragen wird. Das ist Übertragung per
Geisteskra .
Eine weitere Möglichkeit ist die Übertragung von Energie mit deinen
Händen. Dies hat übrigens einen schönen Vorteil: Du spürst die Wärme
oder die Energie in deinen Händen, und dies stärkt dein Vertrauen in dich
selbst. Wenn du deinen Stein in der Hand hältst, kannst du dich mit
Erzengel Raphael verbinden und ihn bitten, dass du als Kanal für seine
harmonisierende Energie dienen darfst. Ö ne dich und lass die Energie
über dein Sein und deine Hände in den Stein ießen. Die
Energieübertragung durch die Hände ist vor allem für das Übertragen von
Gefühlen geeignet. Mit dieser Methode kannst du natürlich auch
Sprachinformationen wie zum Beispiel A rmationen übertragen. Sprich die
Worte »Es werde« aus, sie sind meines Erachtens am wirkungsvollsten.
Eine weitere Möglichkeit ist die Zettelmethode, die aus der neuen
Homöopathie stammt. Nimm einen Zettel, auf dem die Information steht, in
die linke Hand und das Objekt, das die Information empfangen soll, in die
rechte. Nun lass die Energie von links nach rechts ießen.
Die letzte Methode, die ich dir vorstellen möchte, ist die Übertragung von
Energien durch Übertragungskarten wie zum Beispiel die Sanjeevini-
Übertragungskarten. Das indische Informationsheilsystem umfasst 250
Symbole, in denen bestimmte Heilfrequenzen gespeichert sein sollen. Diese
ndet man im Internet und kann sie kostenlos ausdrucken. Die
Übertragungskarte nutze ich unter anderem für meine Energieobjekte.
» Unter den Sanjeevini-Symbolen gibt es auch das Symbol »Neutralize«, um Energien zu
neutralisieren. Dieses wirkungsvolle Symbol ist vor allem für die Reinigung von Objekten sehr
geeignet.

Praktische Anwendungen
Du weißt nun, wie man Energien auf bestimmte Objekte übertragen kann.
Lass uns dieses Wissen mit einigen praktischen Anwendungen vertiefen.
Zunächst wenden wir uns den Hilfsmitteln für die Energieübertragung zu:
Erdungssymbole
Es gibt wirklich unzählige gechannelte, kosmische oder irdische Symbole,
darunter auch Symbole für die Erdung. Suche im Internet oder in Büchern
nach einem bestimmten Symbol, das eine Erdung bewirken soll: zum
Beispiel ein Kra symbol, ein Energiesymbol, ein Engelsymbol oder ein
Yantra. Wichtig dabei ist nur, dass dich das Symbol anspricht. Was auf den
einen erdend wirkt, muss nicht automatisch für andere gelten. Drucke dir
dieses Symbol aus oder kaufe dir eine Symbolkarte, die dich wirklich
anspricht.
Edelsteine
Rote und grüne Edelsteine können eine gewisse Erdung erzeugen, ebenso
verschiedene Fossilien oder Erdsteine. Nehmen wir als Edelstein jetzt
einfach mal einen Feueropal und einen Lavastein.
Heilp anzen
Die Angelikawurzel ist ein Bestandteil meiner Hausreinigungsmischung,
obwohl sie eigentlich gar nicht zu den indianischen Kräutern passt. Aber:
Die Angelikawurzel ist eine sehr magische P anze und erdet wie kaum eine
andere. Also nehmen wir die Angelikawurzel ebenfalls zur Energetisierung
unserer Kerze.
Mantras
Ich war 2004 in einem indischen Ashram, und jeden Morgen wurde vor
dem Frühstück ein bestimmtes Mantra rezitiert, das Frieden und Glück zu
den Menschen bringen soll. Ich empfand dieses Mantra sehr erdend und
wirksam bei Unruhe. Es ist das Mantra »Lokah Samastah Sukhino
Bhavantu«.
Diese vier Elemente reichen für den Anfang erst einmal aus. Sinnvoll ist es,
dass du einen bestimmten Raum für die Energetisierung nutzt und diesen
Vorgang regelmäßig zu bestimmten Zeiten wiederholst. Noch wichtiger ist,
dass du dir dabei Zeit lässt. Abhängig von deiner Konzentrationsfähigkeit
und deinem Vertrauen kann es schon einige Tage dauern, bis du das
gewünschte Ergebnis erzielst.
Eine Kerze energetisieren
Vielleicht hast du eine große Kerze bei dir zu Hause, die ein bestimmtes
Energiefeld erscha en soll. Wenn du von einem stressigen Arbeitstag nach
Hause kommst, möchtest du in deinem Wohnzimmer ein Feld der Erdung
und Ruhe vor nden, das durch die Kerze erscha en werden soll. Zunächst
geht es darum, dass du dir verschiedene Elemente aussuchst, die für dich
Erdung bedeuten. Lass uns hierfür aus den Nebensäulen und Elementen zur
Energetisierung etwas aussuchen:
Erlaube dir, für eine halbe Stunde wirklich Ruhe zu haben, und ziehe dich
mit deiner Kerze in die energetische Mitte des Hauses zurück oder vor
deinen Hausaltar oder einfach in einen Raum, in dem du dich entspannen
kannst. Beginnen wir mit den ersten drei Elementen. Wir haben die
Edelsteine, die Heilp anze und ein bestimmtes Erdungssymbol.
Ich habe dir bereits einige Methoden zur Energieübertragung vorgestellt.
Lass uns das Sanjeevini-Übertragungssymbol verwenden. Das Heilsystem
enthält eine Übertragungskarte, mit der man viele verschiedene Energien
auf ein Objekt übertragen kann: die Sternkarte. Zwar emp nde ich die
einzelne Übertragungskarte als schneller und stärker, aber die Sternkarte hat
den Vorteil, dass man mehrere Energien übertragen kann.
Drucke dir diese Karte aus und stelle deine Kerze auf jene Stelle, die auf der
Karte mit »Ausgabe« gekennzeichnet ist. Die Edelsteine, die Angelikawurzel
und dein Heilsymbol legst du auf jene Stellen, die als »Probe«
gekennzeichnet sind. Nun gehe in ein stilles Gebet und visualisiere, wie die
Energien der Probe (Edelsteine, Angelikawurzel, Erdungssymbol) auf die
Ausgabe (die Kerze) übertragen werden.
Du kannst die Kerze natürlich auch direkt auf das Energiesymbol stellen
oder die Energie der Edelsteine mit der Hand auf die Kerze übertragen, du
könntest sogar die Angelikawurzel räuchern und die Kerze mit dem Rauch
einhüllen. Wichtig ist nur, dass du dir bewusst machst, dass du die treibende
Kra bist: Alles geschieht nach deinem Willen. Wenn du deinen Geist
benutzt, werden die Energien stärker ießen, als wenn du dein Objekt auf
die Übertragungskarte oder das Energiesymbol stellst.
Lass die Kerze ruhig einige Tage, vielleicht sogar Wochen auf der
Sternkarte stehen. Gehe aber mindestens einmal am Tag zu ihr und stärke
erneut deine Absicht und sehe und spüre die Übertragung der Energien. Du
wirst ein Gefühl dafür entwickeln, wenn sich die Energiestruktur der Kerze
verändert und sie die Energien der Edelsteine, Angelikawurzel und des
Energiesymbols ausstrahlt.
Doch wir haben noch ein Element, und zwar das Mantra. Nimm deine
Kerze mindestens einmal am Tag in die Hand und singe das Mantra mit
voller Hingabe. Nutze die Verbindung zur Kerze und bitte vielleicht auch
einen Engel, seine Energie in der Kerze zu verankern, oder erinnere dich an
Momente der Erdung und Entspannung in deinem Leben. Erinnere und
erlebe dieses Gefühl und übertrage es auf die Kerze.
Du kannst die Kerze auch mit einem ätherischen Öl einreiben, dessen Du
du magst und das entspannend wirkt. Es gibt keine Grenzen. Allmählich
wird sich die Kerze verändern. Überprüfe die Wirkung, indem du die Kerze
anzündest und sie auf dich wirken lässt.
Ein Energiespray herstellen
Da wir uns intensiv mit Feldern wie Frieden oder Freude beschä igt haben
und einige Leser sicherlich gern mehr zum ema Schutz und
Transformation erfahren möchten, nehmen wir als nächstes Beispiel zur
Anwendung der Objekte der Kra ein Energiespray, das destruktive
Energien im Raum umwandelt und eine Energie des Schutzes ausstrahlt.
Wir nehmen wieder vier Elemente, dies ist für den Beginn vollkommen
ausreichend, und entscheiden uns für:
1. Energien der aufgestiegenen
Meister und Engel
Wir nutzen die Energie von Saint Germain, Erzengel Zadkiel und Erzengel
Michael.
2. Edelsteine
Wir nehmen den Edelstein Citrin, der meiner Meinung nach sehr sinnvoll
zur Umwandlung von Energiefeldern ist, sowie einen Onyx.
3. Heilpflanzen
Wir nutzen hier die Kra des weißen Salbeis.
4. Klang
Wir nutzen die aufrüttelnde, reinigende und »scharfe« Energie einer Rassel.
Für die Herstellung des Energiesprays brauchst du:
1. Etwas Alkohol (Weingeist)
Den Alkohol brauchen wir, da sich die ätherischen Öle nicht allein in
Wasser lösen. Des Weiteren macht der Alkohol dein Spray länger haltbar.
Achte bitte auf einen Alkoholgehalt von mindestens 70 Prozent.
2. Wasser
Der Hauptbestandteil deines Energiesprays ist Wasser. Ideal wäre es, wenn
du ge ltertes oder destilliertes Wasser benutzt.
3. Ätherische Öle
Wenn das Spray später du en soll, brauchen wir ätherische Öle. Entscheide,
welchen Du du gern riechst. Suche die ätherischen Öle nach dem Du und
ihrer Wirkung aus.
4. Braun- oder Blauglasflasche
Eine 50-ml-Flasche mit Sprühkopf kannst du dir im Handel besorgen,
entweder im Chemie- oder Kosmetikbedarf.
Vorbereitungen
Für ein Energiespray mit 50 ml Inhalt brauchst du 10 ml Alkohol. Gib den
Alkohol in die Sprüh asche und füge ein paar Tropfen der ätherischen Öle
hinzu. Je nachdem, wie intensiv du den Du später haben möchtest, gibst
du insgesamt 10-30 Tropfen in die Flasche. Wenn du eine kleinere oder
größere Spray asche hast, musst du die Mengen natürlich umrechnen.
Schwenke oder schüttle die Flasche ein paar Mal, damit sich die beiden
Flüssigkeiten vermischen. Dann füllst du die Flasche mit Wasser auf, und
schon hast du deine Grund üssigkeit. Nun kommt der Sprühkopf auf die
Flasche und schon kannst du mit dem Energetisieren beginnen.
Energetisierung
Du kennst bereits die Methoden zur Übertragung von Energien. Mit deinen
Händen kannst du die Energien der verschiedenen Engel oder
aufgestiegenen Meister am besten übertragen. Du kannst zwar auch mit
Engelsymbolen oder den Namen der Engel arbeiten, sinnvoller ist es aber,
die Engel und Meister um ihre Energien zu bitten.
Halte das fertige Spray in deinen Händen, gehe in Meditation und verbinde
dich mit Erzengel Zadkiel und Saint Germain. Bitte um die violette Flamme
der Transformation und Reinigung, bitte darum, dass die Energien von
Erzengel Zadkiel und Saint Germain sich in der Flasche verankern. Wähle
vielleicht ein Gebet für dich aus, visualisiere, wie die violette Energie in
deine Flasche ießt.
Dann verbinde dich mit Erzengel Michael und bitte um seine Energie des
Schutzes und des Mutes. Sehe und spüre, wie die Energie von Erzengel
Michael in die Flasche ießt. Wenn du bestimmte Engelsymbole nutzen
möchtest, kannst du das Energiespray auch einige Zeit daraufstellen.
Nun nutzen wir die Kra der Edelsteine Citrin und Onyx. Du kannst
übrigens das Wasser, das du für das Energiespray nutzt, vorher mit den
Edelsteinen au aden, indem du sie drei Tage lang in das Wasser legst.
Du kannst die Energie der Edelsteine aber auch mit der Übertragungskarte
oder durch deine Hände übertragen.
Das Gleiche gilt natürlich auch für die Energie des weißen Salbeis. Du
kannst ein ätherisches Öl vom weißen Salbei nehmen, den weißen Salbei
vorher in das Wasser geben oder die Energien mit den genannten Methoden
übertragen.
Die reinigende Wirkung der Rassel übertragen wir ganz einfach, indem
wir sie um das Spray herum erklingen lassen. Du kannst natürlich auch
andere Klänge nehmen, etwa eine Klangschale, oder das Om singen, du
weißt ja: Es gibt keine Grenzen.
Auf diese Weise kannst du jedes Objekt energetisieren. Du kannst mit
diesen Anleitungen ebenso Energieessenzen herstellen oder auch geweihtes
Wasser. Du kannst ein Sto ier energetisieren, damit dein Kind besser
schlafen kann, oder deinen Schmuck energetisch so verändern, dass er dir
im Alltag dienlich ist.
» Gib etwas von deinem Energiespray oder deiner Essenz in das Putzwasser. So reinigst du
dein Haus nicht nur grobsto ich, sondern auch energetisch.

Objekte energetisch reinigen


Ich habe bereits darüber gesprochen, dass man für die energetische
Reinigung von Möbelstücken Meersalz verwenden kann und damit gute
Resultate erzielt. Aber nicht nur Salz, sondern auch das Ausräuchern
funktioniert bei Objekten ebenso gut wie bei Räumen. Man muss natürlich
nicht alle Objekte reinigen, aber bei einem Gegenstand, der schon alt ist und
bereits durch viele Menschenhände gegangen ist, kann eine Reinigung
ratsam sein.
Du kannst auch deinen Geist zur Reinigung nutzen: Hülle das Objekt in
Licht ein und sehe, wie alte Energien einfach von dem Objekt ab ießen.
Stelle das Objekt in die Sonne und lass jegliche alte und dir nicht dienliche
Energien von der Sonnenkra transformieren. Dusche das Objekt ab,
reinige es unter Wasser und sehe auch hier, wie die Energien einfach mit
dem Wasser ablaufen. Bitte Saint Germain und die violette Flamme der
Transformation, die Energien zu reinigen. Hülle das Objekt in violettes
Licht.
13. Energien wahrnehmen können

Eigentlich kann fast jeder Mensch eine dienliche von einer nicht dienlichen
Energie unterscheiden. Gerade das mediale Fühlen ist bei vielen Menschen
noch mehr oder weniger aktiv, und man spürt körperlich, wenn sich etwas
nicht gut »anfühlt«. Du kennst das sicher: Du bist an einem Ort, an dem du
dich nicht wohlfühlst, oder du sprichst mit jemandem und »weißt«, dass das
Gespräch kein gutes Ende nehmen wird.
Da ist dieses aue Gefühl im Magen, der Brustkorb wird enger oder die
Energie zieht dich irgendwie runter. Diese Gefühle deuten darauf hin, dass
etwas nicht stimmt, und man kann in diesem Fall von einer destruktiven
Energie sprechen.
Im Gegenzug kennen alle Menschen die körperliche Wahrnehmung von
Freude oder Liebe. Wärme oder ein Kribbeln ießen durch den Körper, und
intuitiv weiß man: »Das ist gut.«
Wenn du eine Hausreinigung machst, reichen diese Wahrnehmungen für
den Anfang aus. Gehe in Kontakt mit den Energiefeldern in den Räumen,
und du wirst sehen, dass diese Wahrnehmungen au auchen, sobald du dich
konzentrierst. Je ö er du dies übst, desto schneller und intensiver geht das.
Es ist nicht zwingend notwendig, dass du jede Energie im Haus spüren,
jedes Feld intuitiv erfassen und Bilder vergangener Tage sehen kannst. Die
Frage ist, wie hoch deine Ansprüche an dich sind: Wenn du nur einmal im
Jahr bei dir zu Hause eine Hausreinigung machen willst, dann kann es sein,
dass du gar keine Wahrnehmung für Energiefelder entwickeln möchtest. Es
ist zwar ganz schön, wenn man die Energiefelder spüren kann, aber es ist
nicht immer notwendig. Vielleicht reicht es dir, dass du dich nach der
Hausreinigung einfach wohler fühlst und wahrnimmst, dass es »sauber« ist.
Wenn du Hausreinigungen aber auch anderen Menschen anbieten
möchtest oder den Anspruch hast, die Energien deutlich wahrzunehmen,
dann gehört eine gewisse Medialität als Grundvoraussetzung dazu. Die
Klienten möchten gern wissen, mit welchen Energien sie es zu tun haben,
und auch du selbst wärst sicherlich bald unzufrieden mit deiner Arbeit,
wenn du die Energiefelder nicht lesen könntest.

Kann man Medialität lernen?


In meinem Buch »Befreie deine Medialität« steht ein Satz, der die Leser und
die Teilnehmer meiner Kurse Seminare erst einmal erschreckt: »Medialität
ist nicht erlernbar.«
Damit möchte ich mich aber keineswegs in die Reihe der Autoren stellen,
die der Meinung sind, dass Medialität eine Gabe ist, die nicht jeder hat. Ich
sehe es eher so: Medialität ist nicht erlernbar, weil die medialen Sinne ganz
normale Sinne sind, die jeder Mensch besitzt.
In der Schule lernen wir Lesen, aber die Fähigkeit zu sehen musste dir
niemand beibringen, denn sie ist angeboren. Das betri auch das Fühlen,
das Riechen, das Schmecken und das Hören. Niemand musste dir das
beibringen und man könnte es auch nicht, denn die Sinne sind ein
Bestandteil der Schöpfung, ein Bestandteil von dir. Wenn du einen
Gegenstand betrachtest, tre en Lichtstrahlen auf dein Auge. Das Gehirn
überträgt die Impulse in ein Bild. Ru dein Kind nach dir, werden die
Schallwellen vom Gehirn in Sprache übersetzt. Die Aromasto e eines
Räucherstäbchens gelangen über die Nasenschleimhaut in das Gehirn.
Wenn du etwas berührst, dann übersetzen die Nerven die Berührung in eine
Emp ndung.
So wie du mit deinen körperlichen Sinnen die Welt erfassen kannst, so
kannst du mit deinen medialen Sinnen das energetische Feld und die
Informationen hinter den Objekten, Gerüchen oder Worten erfassen.
Medialität ist also überhaupt nichts Übersinnliches oder Paranormales, es ist
eher etwas »Übernormales«. Medialität ist eine natürliche Gabe, aber sie ist
nicht mehr unbedingt »normal« in unserem täglichen Leben. Unsere
medialen Sinne sind vorhanden – wir müssen sie nur aktivieren und
trainieren.
» Das ist das große Geheimnis: Medialität ist vollkommen natürlich!

Wenn Menschen mich fragen, ob ich ihnen beibringen kann, medial zu sein,
dann sage ich: »Ja, du brauchst drei Wochen und dann bist du wieder
medial!«
Ich weiß, das klingt etwas übertrieben oder nach einem esoterischen
Großkotz-Lehrer, der von sich überzeugt ist und Versprechen gibt, die er nie
halten kann. Aber er will ordentlich Geld verdienen und spuckt deswegen so
große Töne.
Bitte glaube mir, das ist nicht in meinem Sinne. Ich hüte mich vor
Versprechen, und an meinen Kursteilnehmern will ich mich auch nicht
bereichern.
Ich sage, dass es nur drei Wochen dauert, weil es wirklich nur drei Wochen
sind. Wenn du jeden Abend 20 Minuten Hanteltraining machen würdest,
dann hättest du nach drei Wochen einen muskulöseren Arm, richtig? Wenn
du drei Wochen Augentraining machen würdest, dann würdest du wieder
besser sehen, richtig?
Wenn ein medialer Sinn wie ein feinsto icher körperlicher Sinn ist, dann
unterliegt er ähnlichen bzw. gleichen Gesetzmäßigkeiten. Deswegen bin ich
überzeugt, dass jeder bei regelmäßigem Training innerhalb kurzer Zeit seine
Medialität wieder einsetzen kann.

Die medialen Sinne


Für jeden körperlichen Sinn gibt es auch einen entsprechenden medialen
Sinn: Hellsehen, Hellhören, Hellfühlen, Hellriechen und Hellschmecken.
Menschen, bei denen das Hellsehen stärker ausgeprägt ist, sehen die
Energie eines Hauses in Form von Farben, das heißt, sie sind fähig, das
Energiefeld mit dem dritten Auge wahrzunehmen. Das Energiefeld zeigt
sich aber nicht unbedingt immer in Farben, es ist auch möglich, dass man
bestimmte Wellenmuster sieht. Möglich ist auch, dass man Schattierungen
im Raum wahrnimmt, also verschiedene Grau-, Weiß- oder Schwarztöne.
Hellsichtige Menschen haben häu g Visionen und können sehen, wenn sie
ein Energiefeld betreten. Bilder oder Filme aus der Vergangenheit eines
Hauses und seiner Bewohner erscheinen und lassen das Energiefeld
erkennen.
Menschen, bei denen das mediale Hören oder Hellhören stark ausgeprägt
ist, nehmen Melodien, Geräusche, Stimmen und Worte wahr im Kontakt
mit Energiefeldern. Sie erhalten entweder vom Energiefeld oder von der
geistigen Welt die Informationen, die sie brauchen. Sie hören vielleicht den
Klang eines Wortes wie zum Beispiel »Großmutter«, »Verbrennung«,
»eingeschlossen«, »Tod«, »Trauer«, »Erdstrahlen«. Aber es ist auch möglich,
längst vergangene Gespräche medial wahrzunehmen.
Menschen, deren Stärke im Hellfühlen liegt, spüren Energien, egal welcher
Art, emotional, im Solarplexus oder im ganzen Körper. Es ist auch möglich,
dass hellfühlige Menschen ein Energiefeld spüren und sofort wissen, welche
Energien vorhanden sind, da ihre Emp ndungen wiederum in Worte und
Bilder umgewandelt werden.

Die eigene Medialität wieder aktivieren


Häu g werde ich gefragt, wieso die eigene Medialität »schlä «, wenn sie
doch völlig natürlich ist. Das, was die medialen Sinne blockiert, kann in
zwei Kategorien eingeteilt werden:
Alte Begrenzungen
Mit alten Begrenzungen meine ich jene Erinnerungen in unserem
Ätherkörper, durch die wir uns bewusst von unserer Medialität getrennt
haben. Wir alle haben irgendwann im Spiel des Karmas und der
Wiedergeburt die Erfahrung gemacht, dass wir für unsere Medialität
verfolgt, gefoltert, verurteilt, verbannt oder sogar verbrannt wurden. Ich bin
kein Freund davon, mithilfe von Reinkarnationstherapien in vergangenen
Leben nach den Ursachen für Probleme zu suchen. Wenn Probleme aus
vergangenen Leben jetzt erlöst werden wollen, zeigen sie sich in dieser
Inkarnation, und genau jetzt und hier sollten sie auch gelöst werden.
Fehlende Übung
Viel wichtiger als die Begrenzung ist die fehlende Übung. In längst
vergangenen Zeiten hatte Medialität eine viel größere Bedeutung als heute.
Ohne sie wäre das Leben damals gar nicht möglich gewesen. Ich denke
dabei an Atlantis und Lemurien, aber auch an das alte Ägypten. Medialität
ist uns also nicht fremd, wir haben uns nur von ihr wegentwickelt. Die
Energien der Erde und des Kosmos »erlauben« es uns aber wieder, zu
»sehen«.
Ganz praktisch gesprochen: Wenn du jeden Tag deine medialen Sinne
trainierst, werden sich die Begrenzungen entweder von allein lösen oder du
wirst mediale Hinweise erhalten, was du noch tun könntest, damit die
Medialität wieder ießt. Es ist wichtig, dass man an die Medialität mit einer
gewissen »Naivität« und Leichtigkeit herangeht und während des Tages
regelmäßig kleine Übungen macht.

Folge deiner Intuition


Wir sind nun am Ende des Buchs angekommen, doch bevor ich dich in
deine Hausreinigung entlasse, möchte ich dich noch bitten, sie trotz aller
Techniken nicht zu »technisch« anzugehen. Die verschiedenen Methoden,
die ich dir vorgestellt habe, dienen dir als Anregung und sind kein Muss.
Es gibt immer wieder Klienten, die mich fragen, wie das genau mit der
Lichtsäule geht, ob man die Transformation mit der violetten Flamme auch
vorher schon durchführen und das Räuchern auch anders machen kann. O
entstehen diese Fragen aus Unsicherheit, doch ich möchte dich bitten, bei
einer Hausreinigung nicht zu viel nachzudenken. Wenn du eine
Hausreinigung aus dem Verstand und der Unsicherheit machst, beraubst du
dich deiner eigenen Krä e. Gehe in Kontakt mit dem Haus, mit den
Energiefeldern und lass dich von deiner Intuition führen! Nicht von meiner!
Du wirst vielleicht andere Erfahrungen machen als ich, anders arbeiten, aber
das ist gut so.
Vielleicht gehöre ich zu den Menschen, die weltweit die meisten
Erfahrungen mit Energiefeldern haben, aber ganz ehrlich: Kein Mensch ist
unfehlbar und kein Meister fällt einfach so vom Himmel. Traue dir zu,
eigene Wege zu gehen, eigene Erfahrungen zu machen. Die hier
beschriebenen Methoden sind Empfehlungen, nicht mehr und nicht
weniger. Je freier du dich im Geist machst, bevor du eine Hausreinigung
durchführst, desto besser gelingt sie dir.
14. Schlusswort

Liebe Leserin, lieber Leser,


mit diesem Buch möchte ich dir einen größeren Überblick über die
Möglichkeiten der energetischen Hausreinigung geben und ich ho e, dass
mir dies gelungen ist. Ich emp nde die energetische Hausreinigung als eine
sehr wichtige Technik und als ein Ritual, das wir regelmäßig in unser Leben
integrieren sollten.
Es ist ganz normal für uns, zu baden, zu duschen, die Schuhe zu putzen
und Wäsche zu waschen. Die Reinigung sollte allerdings nicht nur auf
unseren Körper oder unsere Klamotten beschränkt sein. Wir sollten auch
unser Haus ab und zu energetisch reinigen.
Es ist mir wichtig, dass dabei allerdings kein »Reinigungszwang« entsteht,
weil wir von »ach so bösen Energien« umgeben sind. Wir sollten die
Hausreinigung mit der gleichen Einstellung vornehmen wie ein Bad: Wir
baden ja nicht, weil wir Angst vor dem Schmutz haben, oder weil wir in
Panik verfallen, dass wir streng riechen könnten.
Es ist ein natürlicher Vorgang, dass unser Körper sich auch von innen
reinigt und Schlacken und Schweiß über unsere Haut ausscheidet. Es ist
völlig normal, dass unsere Kleidung schmutzig wird und wir sie ohne große
Überlegungen oder eine Abwehrhaltung in die Waschmaschine werfen.
Reinige so auch dein Haus! Sehe es als ganz natürliches Ritual an, das du
von Zeit zu Zeit durchführst.
Ich wünsche dir viel Freude in deinem Haus. Danke für dein Vertrauen!
Dein Georg
15. Anhang

Fragen zur energetischen Hausreinigung


Die meisten Fragen, die ich von Klienten und Interessierten erhalten habe,
sind bereits im Text des Buches verarbeitet. Hier füge ich noch einige Fragen
ein, die weitere interessante Aspekte der Hausreinigung ansprechen.
Wenn du selbst Fragen hast, scheue dich nicht, mir eine E-Mail an
hausreinigung@jeomra.de zu schicken. Die Beantwortung der Frage kann
den Lesern in einer neuen Au age vielleicht hilfreich sein. Bitte gib mir aber
ein paar Wochen Zeit für die Beantwortung!
Was mich am meisten interessiert, ist die Richtung einer Hausreinigung – im
Uhrzeigersinn, entgegen dem Uhrzeigersinn?
Antwort
Einen Raum im Uhrzeigersinn abzulaufen oder erst in der Mitte zu starten
und dann in die einzelnen Ecken zu gehen, imitiert die Bewegung in der
Natur. Ein Schneckenhaus, ab ießendes Wasser, aufsteigender Rauch: Alles
bewegt sich kreisförmig. Ich nde aber, dass es bei einer energetischen
Hausreinigung um viel mehr geht und dass vor allem andere Faktoren
wichtiger sind. Deswegen habe ich diese Bewegungsabläufe nie empfohlen
und auch nie angewendet. Das hat mehrere Gründe:
Ich kann mich viel freier und intuitiver im Raum bewegen, wenn ich keine
Vorgaben habe, wie ich mich bewegen muss. Ich empfände es als eine
Behinderung. Bevor ich einen Raum betrete, habe ich ihn sowieso bereits
energetisch erfasst und kenne einen Teil der energetischen Felder schon. So
kann ich ganz gezielt zu diesen Plätzen gehen und dort arbeiten.
Des Weiteren ist das A und O einer energetischen Hausreinigung das
eigene Bewusstsein. Ich kann noch so sehr räuchern, klatschen, musizieren
oder auch im Kreis laufen, wenn ich das alles nicht mit dem richtigen
Bewusstsein mache. Lieber räuchere ich einmal ganz bewusst in Verbindung
mit dem Rauch und den Feldern, als dass ich noch weitere Rituale einbaue,
die mich ablenken könnten.
Um auf den Punkt zu kommen: Mach dir über deine Bewegungsabläufe
keine Gedanken. Wenn du aber das Gefühl hast, dass dir die Bewegung
guttut und du sie in deine Hausreinigung integrieren möchtest, dann gehe
im Uhrzeigersinn. Das macht auf jeden Fall mehr Sinn, da es die aus sich
herausgehende Energie (und das Bewusstsein) symbolisiert.
Warum nutzt du die violette Flamme von Saint Germain und arbeitest nicht
direkt mit Erzengel Zadkiel?
In deinem Buch über die energetische Hausreinigung weist du der
Reinigung mit der violetten Flamme bzw. Saint Germain eine große
Bedeutung zu. Ich habe das mal ausprobiert. Es funktionierte zwar gut, aber
der Kontakt mit Saint German fühlte sich für mich unangenehm an. Die
Zusammenarbeit war okay und erfolgreich, war aber nichts, was ich mir als
Wiederholungsprogramm wünschen würde. Daher ziehe ich Erzengel
Zadkiel vor, dieser Kontakt fühlt sich einfach besser an und funktioniert im
Ergebnis ebenso. Warum hattest du dich für Saint Germain entschieden statt
für Erzengel Zadkiel?
Antwort
Das ist eine gute Frage. Ich habe eine große Leidenscha für Channelings
und sehne mich o nach meinem geistigen Ursprung. Ich bin schon lange
mit großartigen Channel-Medien befreundet und bekomme daher viele
Gespräche mit der geistigen Welt mit. Und so habe ich auch viele Lehren
und Informationen von Saint Germain erhalten. Er hat sich einfach ö er
gezeigt als Erzengel Zadkiel, um ehrlich zu sein. Ich habe zu den
aufgestiegenen Meistern einen stärkeren Bezug als zu den Engelwesen, da
die Meister bereits verkörpert waren und mir dadurch »menschlicher«
erscheinen.
Im Grunde genommen ist es eine Frage unserer Ausrichtung und unseres
Interesses, ob ich lieber mit Erzengel Zadkiel oder Saint Germain arbeite. Im
Grunde muss man auch gar nicht mit der violetten Flamme arbeiten, aber
sie ist für mich eine Hauptsäule der energetischen Reinigung und ich sehe
und spüre ihr Potenzial.
Wenn du mit der violetten Flamme gearbeitet und sie als wirkungsvoll
wahrgenommen hast, aber einen Widerstand in dir spürst, würde ich dir
empfehlen, diesen Widerstand zu erforschen. Vielleicht ist dein Bezug zu
den geistigen Wesen, die der Erde »näher« sind, einfach nicht so stark wie
zu den Engelenergien. Vielleicht hast du bereits mit Saint Germain gelebt,
kennst seine Arbeit und möchtest andere Aspekte der geistigen Energie
leben und auf die Erde bringen. Vielleicht bist du einfach in einem anderen
Aspekt der Strahlenlehre verankert, und es wäre einfacher für dich, mit dem
blauen Strahl zu arbeiten.
Dies wirst du nur erfahren, wenn du immer wieder in dich hineinspürst
und mit der violetten Flamme arbeitest. Du wirst sicherlich deine
Informationen und Antworten erhalten. Spiele ein bisschen, verändere die
Farbe der Flamme und spüre, ob es eine bestimmte Farbe gibt, mit der du
dich wohler fühlst! Vielleicht ändert sich deine Vorliebe auch von Haus zu
Haus. Es mag sein, dass in deiner Wohnung nicht so sehr der Aspekt der
Transformation gebraucht wird, sondern eher Heilung und
Harmonisierung. Dann ist Saint Germain nicht der »richtige«
Ansprechpartner.
Verändert der Fernseher das Energiefeld im Haus?
Antwort
Ich habe früher auch nie daran gedacht, dass wirklich alles ein energetisches
Feld besitzt. Als ich während meiner Studienzeit aurasichtig wurde, habe ich
das genutzt und mir meine Langeweile mit dem Studieren von
Energiefeldern vertrieben.
Alles hat ein energetisches Feld, weil alles aus einem Material besteht, das
hier auf der Erde existiert. Natürlich hat ein Shri-Yantra-Bild, das von einem
Meister gemalt und in einen Holzrahmen gespannt wurde, eine andere
energetische Ausstrahlung als zum Beispiel das Poster eines Wasserfalls.
Jedes Material hat eine gewisse Grundenergie, die zum Beispiel durch die
Anordnung der Atome entsteht. Diese Grundenergie kann man übrigens
auch nicht verändern, zumindest nicht auf dieser Ebene der Dimension.
Nun zum Fernsehen. Natürlich beein usst der Fernseher auf mehrere
Arten unser Leben: Zunächst einmal durch den Stromkreislauf und die
Entstehung von positiv geladenen Teilchen, was man auch als Elektrosmog
bezeichnen kann, und zum anderen natürlich durch das Fernsehprogramm.
Jedes gesprochene Wort, ja selbst jeder Gedanke, erzeugt ein
Informationsfeld. Ich unterscheide zwischen Informationsfeld (etwa mentale
Energie, also eine Information) und Energiefeld (Materie, real gewordene
Information).
Gedanken, Worte und das Fernsehprogramm erzeugen zwar eine
Information, aber diese ist sehr schwach im Verhältnis zu einem
Energiefeld, das für uns spürbar ist und viel stärker mit unserem
Bewusstsein interagiert. Das bedeutet, dass unsere Einstellung zum
Informationsfeld sehr viel stärker bestimmt, wie wir darauf reagieren. Ein
Energiefeld, ein manifestes Elemental, ist etwas ganz anderes, da es viel
stärker und »aufgeladen« ist. Es ist lebendig. Ein Informationsfeld ist eine
Information, und wir können entscheiden, wie wir mit ihr umgehen.
Im Klartext: Du kannst einen Kriegs lm schauen, dich aber dennoch
entscheiden, im Frieden zu sein! Du kannst schlechte Nachrichten
anschauen, dich aber entscheiden, positiv zu bleiben. Du hast die Wahl, in
Resonanz zu gehen oder auch nicht. Wenn man übervorsichtig durch die
Welt geht und alles als etwas Manipulatives oder »Schlechtes« betrachtet,
dann erfährt man auch Manipulation und »Schlechtes«. Ich würde mir also
keine großen Gedanken wegen des Fernsehers machen!
Wenn du es nicht willst, wird das Fernsehen dich nicht beein ussen,
zumindest nicht so stark, dass es dein Energiesystem stört.
Ist Räuchern mit Kohle noch zeitgemäß?
Eine Energiearbeiterin hat mich etwas verwirrt: Sie meinte, dass Räuchern
mit dem zerstörerischen Verbrennungsakt nicht mehr zeitgemäß, sondern
eine »veraltete« Methode der Reinigung sei. Anstatt Natursto e zu
verbrennen, seien für die heutige Zeit Du lampen stimmiger, in denen die
Essenzen leicht und san durch indirekte Hitze ätherisch verdampfen,
aufsteigen und sich verteilen.
Ein Geistheiler meinte dann wieder, nur ätherische Öle/Dü e (auch Salbei,
Weihrauch, Palo Santo) seien für die Reinigung zu schwach.
So, da stand ich dann erst mal und wusste nichts weiter zu sagen, weil ich
eben auch noch keine Energien sehen kann, um selbst die
Reinigungswirkung beider Methoden zu vergleichen.
Du emp ehlst für Weihrauch einen Brenner mit Teelicht, was ja auch eher
einem san en Verdampfen als einem Verbrennen entspricht.
Ich habe Räuchern bisher immer nur mit Reinigen in Verbindung
gebracht, du machst das ja auch o zum Spaß und zum Du genuss – soweit
mein Eindruck. Kann man einen Weihrauchbrenner oder ätherische Öle
vielleicht doch eher nur als Genuss mit san er und geringer energetischer
Wirkung sehen oder auch zum Reinigen seiner Aura und seines Hauses
nutzen? Oder gelingt richtiges Reinigen wirklich nur durch Verbrennen?
Was meinst du dazu? Welche Erfahrungen hast du? Schließlich beschä igst
du dich ja mit Räuchern wirklich sehr intensiv und hast da viel Erfahrung.
Antwort
Das klingt ja alles sehr verwirrend, und nun fragst du mich noch, der dir
wiederum etwas anderes erzählt. Aber da du meine Meinung schätzt, hier
meine Antwort:
Das Räuchern mit Kohle ist tatsächlich sehr brachial, und ich empfehle, die
Räucherkohle nur bei Ritualen zu verwenden. Bei einem Reinigungs- oder
Heilungsritual brauchst du die Kohle. Natürlich ist sie sehr heiß, und die
P anzen tun mir auch manchmal leid, wenn ich sie au ege, aber es muss
sein. Die P anzenenergie löst sich durch die große Hitze und wird
gleichmäßig im Raum verteilt. Der Rauch ist wichtig, die Kohle ist wichtig.
Rohsto e wie Palo Santo oder weißen Salbei kann man auch direkt
anzünden, hierfür braucht es nicht unbedingt die Kohle, aber es entsteht
natürlich viel Rauch. Wir arbeiten mit dem Rauch, und er verrät uns etwas
über die Energiefelder, dient also auch als Messinstrument bei einem Ritual.
Und natürlich sind es der Rauch und die Elemente, die die P anzenenergie
zu den Energiefeldern bringen.
Das Räuchern mit Stövchen oder ätherischen Ölen ist sinnvoll, um ein
gereinigtes Feld zu erhalten. Diese san e Art des Räucherns ist eine gute
Unterstützung, ihre Kra reicht aber nicht aus, um wirklich eine
Veränderung von destruktiven Energiefeldern herbeizuführen.
Aber bedenke eines: Es gibt etwas bei Ritualen, das sehr viel stärker wirkt
als jede P anze der Welt: dein Bewusstsein und deine Absicht.
Reichen Räucherstäbchen für eine energetische Reinigung aus?
Antwort
Ich sehe es nicht so, dass Räucherstäbchen für eine Hausreinigung reichen,
es fehlt einfach die Kra . Die meisten Räucherstäbchen sind parfümiert und
enthalten o nur P anzensto e von minderwertiger Qualität. Aber selbst
wenn du reine Räucherstäbchen hättest wie zum Beispiel Räucherstäbchen
aus weißem Salbei, würden sie für eine Hausreinigung eher nicht
ausreichen.
Wenn du zu Hause einen Großputz machst (das wäre die energetische
Hausreinigung), reicht es in der darau olgenden Woche aus, zwischendurch
zu saugen oder abzustauben (das wären die Räucherstäbchen).
Wenn dein Haus energetisch gereinigt ist, dann helfen Räucherstäbchen,
den Zustand zu erhalten. Sie können vielleicht schwache Energiefelder
umwandeln, aber nur mit Räucherstäbchen eine Hausreinigung zu machen,
halte ich nicht für möglich.
Kann man Wasseradern entfernen?
Antwort
Das erste Mal, dass mir eine Wasserader direkt begegnete, war in einer
Wohnung, in der ich mit meiner Frau lebte. Die Straße hieß »In der Quelle«.
Ich fand das toll, aber später stellte sich heraus, dass der Straßenname darauf
hinwies, dass sich dort auch mal Wasser befand. Diese Wohnung war für
mich eine wahre Prüfung: Radarwellen, Handymast, Wasseradern,
Verwerfungen, das volle Programm. So lernte ich noch mehr über die
verschiedenen Energiefelder und zog irgendwann dort aus.
Natürliche Energieausstrahlungen kann man ändern, von Menschen
gescha ene elektromagnetische Strahlung kann man höchstens in ihren
Auswirkungen etwas mildern.
Grundsätzlich ist der wohl beste Rat in Bezug auf Wasseradern: Stell dein
Bett um, wenn du auf einer schläfst. So wie der menschliche Körper von
Energiezentren und -bahnen durchzogen ist, so ist das auch bei Mutter
Erde. Die alten Weisen und Naturvölker wussten das, hatten ein natürliches
Gefühl für Mutter Erde und hätten nie ein Haus auf einer Wasserader
gebaut. Sie beobachteten die Natur, die Umgebung, die Bäume in der
Umgebung, das Verhalten der Tiere und merkten so sehr schnell, ob und wo
es Erdstrahlungen gab.
Es ist also wirklich sinnvoll, eine Wasserader zu meiden und sie als einen
Teil der Natur anzuerkennen. Was man allerdings machen kann, ist, mit
Mutter Erde zu sprechen und in einer Meditation die Ausstrahlungen der
Wasseradern san zu verschieben. Dies geht aber nur im Dialog mit Mutter
Erde und gelingt nicht immer. Stell dir dabei vor, ein P aster auf die »Pore«
zu legen und so die Ausstrahlungen der Wasserader zu blockieren. Frag
Mutter Erde aber vorher um ihre Erlaubnis.
Kannst du mit deiner Tätigkeit die physischen Wirkungen von Wasseradern,
Handystrahlen, Elektrosmog bekämpfen?
Antwort
Also zunächst etwas zum »Kampf«. Du wirst das Wort jetzt einfach benutzt
haben, um deine Frage zu formulieren, aber tatsächlich gibt es Menschen,
die das wortwörtlich meinen. Ein Kampf, egal in welcher Form, bleibt
immer ein Kampf. Ich habe Hunderte Male erlebt, dass Menschen gegen
Handystrahlung, gegen Manipulation, gegen sonst etwas gekämp haben.
Lass mich eines sagen: Wer kämp , hat immer verloren. Kämpfe können wir
nicht gewinnen, denn je mehr wir kämpfen, desto mehr gehen wir in
Resonanz mit den Energien und verstärken sie.
Kann man mit der Wahl der Baumaterialien (Holz, Fliesen, Farben) und
Möbel Ein uss auf die Energien nehmen?
Antwort
Ein klares Ja. Beim Hausbau sollte man so viele natürliche Materialien wie
möglich verwenden. Auch wenn es jetzt etwas übertrieben klingen mag,
aber selbst, wie ein Baum gefällt wird, von welcher Firma, was die Person
dabei denkt etc. hat Ein uss auf das Material.
Grundsätzlich ist es so: Jedes Material hat eine Grundenergie, die nicht
verändert werden kann. Diese Grundenergie erzeugt aber ein
Informationsfeld, und dieses geht in Verbindung mit anderen
Informationsfeldern. Das heißt: Die Grundenergie kann die Energie des
Holzes sein, aber die übrigen Faktoren speisen das Informationsfeld, und so
interagiert das Informationsfeld auch mit anderen Energiefeldern, zum
Beispiel mit unserer Aura.
Muss oder kann man vererbte, geschenkte oder gekaufte Dekogegenstände,
Bilder, Möbel reinigen?
Antwort
Man kann, man muss aber nicht. Das hängt natürlich von der Energie ab.
Nehmen wir einmal an, deine Oma war eine sehr liebevolle, mitfühlende
Frau, ein Magnet für »positive« Energien und strahlte Frieden aus. Die Oma
hinterließ einen alten Schrank, eine alte Uhr und ein paar Dekogegenstände,
die du gern hast. Sie erinnern dich an die liebevolle Art deiner Oma, und
wenn du sie betrachtest, emp ndest du Zuneigung und Dankbarkeit für die
schöne Zeit. Du berührst die Gegenstände und spürst den guten Geist der
Oma, den Frieden, den sie immer ausgestrahlt hat. Würde es Sinn machen,
diese Möbel energetisch zu reinigen? Ich glaube kaum. Die Frage lässt sich
aber nicht pauschal beantworten, es geht immer um das eigene Emp nden!
Was darf man bei einer Hausreinigung selbst tun, ohne dass es gefährlich
wird? Ich frage nach, weil sich viele Menschen aus Angst nicht trauen, das
zu Hause auszuprobieren. Lieber beauftragen sie Fremde, die das dann
machen. Aber sein eigenes Heim kann doch eigentlich jeder räuchern,
solange die Absicht gut ist?
Antwort
Viele Menschen haben eine unbegründete Angst vor dem Fremden und vor
allem vor »bösen Geistern«. Das liegt ganz sicher auch an den vielen Filmen
über Geister und an so manchen Spukgeschichten. Ich war schon in vielen
Häusern, in denen es gespukt hat. Mich hat das immer fasziniert, und statt
Angst hatte ich Vorfreude.
Aber lass mich gleich eines dazu sagen: Diese Phänomene sind selten! Die
meisten »Geisterscheinungen« oder »Besetzungen« (das habe ich noch nie
erlebt) sind Elementale, selbst- oder fremderscha en, haben aber meiner
Meinung nach mit Geistern nichts zu tun.
Ein Wort zum ema »Gefahr«. Ist es gefährlich, Wäsche zu waschen oder
den Boden zu putzen? Nein! Genau das tri auch auf die energetische
Hausreinigung zu. Dabei geht es ja nicht um Voodoo (was an sich auch
nicht nur als negativ zu betrachten ist) oder schwarze Magie. Du reinigst
einfach, aber auf energetischer Ebene.
Je nachdem, wie stark die Energiefelder sind, kann es sinnvoll sein, einen
Experten zu holen. Aber ich schätze, dass 85 Prozent der Hausreinigungen
von jedem Laien gemacht werden können, wenn er sie bewusst macht!
Kann ich bei einer Hausreinigung den Dachboden oder auch den Keller
außer Acht lassen? Beide sind bei mir vollgestellt.
Antwort
Ich sage »Jein«. Die Energien im Keller und auf dem Dachboden, also die
Energiefelder der dort gelagerten Objekte, die Emotionen und Gedanken,
die dort vorherrschen, beein ussen natürlich auch die Energiefelder im Rest
des Hauses. Wenn du dich aber im Haus wohlfühlst und auch etwas für die
Energie im Haus tust, dann werden der Dachboden oder der Keller nicht so
stark auf die Energie im Haus wirken, obwohl dort Chaos herrscht. Aber
grundsätzlich sollte ein Haus »sauber« sein, eine Ordnung haben. In einem
geordneten und sauberen Haus kann leichter ein »sauberes« Energiefeld
entstehen.
Soll ich die Hausreinigung lieber bei abnehmendem oder zunehmendem
Mond machen?
Antwort
Die einen glauben, eine Hausreinigung wäre besser bei Vollmond, die
anderen meinen bei abnehmendem Mond, manche glauben, es wäre
e ektiver, wenn man im Uhrzeigersinn im Raum herumläu , andere
sternförmig.
Ich halte nichts von Vorgaben wie diesen. Natürlich, der Mond hat einen
Ein uss auf uns alle, das will ich überhaupt nicht infrage stellen, aber viel
wichtiger als die Ein üsse von außen ist doch unser Bewusstsein. Wenn
man eine Hausreinigung bewusst macht, macht man sich von äußeren
Ein üssen unabhängig.
Ich habe das Hausreinigen in Amerika gelernt, und mir wurde beigebracht,
dass man den Rauch nach der Hausreinigung erstmals einige Stunden
wirken lassen sollte. Sie empfehlen dagegen, zügig die Fenster zu ö nen.
Was stimmt denn nun?
Antwort
Ich denke, dass der Hinweis, den Rauch ein paar Stunden wirken zu lassen,
ein gut gemeinter Ratschlag für Laien ist. Wenn Sie es so gelernt haben und
sich dabei wohlfühlen, dann wäre es unsinnig, Ihnen etwas anderes zu
empfehlen, denn es geht darum, dass es für Sie stimmig ist.
Da Ihnen das als Antwort sicher nicht ausreicht, hier noch eine
Information, wieso ich den Rauch nicht »einwirken« lasse. Wie Sie vielleicht
aus meiner Anleitung wissen, empfehle ich, so lange bei einem Energiefeld
zu bleiben, bis es sich erlöst hat, und sich beim Erlösen und Umwandeln
nicht nur auf das Räuchern zu beschränken. Es macht also überhaupt keinen
Sinn, den Rauch noch Stunden wirken zu lassen.
Wenn man sich überhaupt nicht mit der Hausreinigung auskennt, man
also kein Gefühl dafür hat, ob der Raum sich leichter anfühlt oder ob ein
Energiefeld gewandelt wurde, oder wenn man sich bei einer Hausreinigung
nur auf das Räuchern verlässt, könnte es sinnvoll sein, dem Rauch mehr Zeit
zum Wirken zu geben. Aber wenn man eine Hausreinigung macht, wie ich
sie lehre, dann braucht man das nicht, da man ganz bewusst mit vielen
verschiedenen Methoden an den Energiefeldern des Hauses arbeitet. Je
bewusster man arbeitet, desto weniger ist man auf die Wirkung der
Räucher-Rohsto e angewiesen.
Nehmen wir einmal an, in Ihrem Wohnzimmer existierte ein Energiefeld
des Schocks. Zuerst dehnen Sie Ihr Bewusstsein aus, erkennen das
Energiefeld. Allein durch die Erkenntnis kann sich das Feld schon wandeln.
Dann arbeiten Sie mit der violetten Flamme und der Lichtsäule. Sie arbeiten
mit dem Element Feuer, bevor Sie mit dem Räuchern beginnen. Das
Energiefeld hat womöglich schon eine Umwandlung und Heilung erfahren,
bevor Sie überhaupt mit dem Räuchern begonnen haben.
Ist eine energetische Hausreinigung ohne Räuchern möglich? Ich habe dein
Buch »Energetische Hausreinigung« mit großem Interesse gelesen. Wie gut,
dass es solche Bücher gibt. Nun eine Frage: Ich mag Räuchern nicht. Kann
man es weglassen?
Antwort
Vielleicht kennst du mein Beispiel, das ich gern verwende:
Christus hat sicherlich kein Haus, das er betrat, vorher ausgeräuchert. Egal
wie sehr das Haus energetisch belastet war, egal was darin vorgefallen ist,
Christus hat dieses Haus allein durch seine Anwesenheit energetisch
gereinigt. Er war das Licht, und somit wurde alles Licht, mit dem er in
Kontakt trat.
Wir haben dieses Licht noch nicht in uns erkannt, obwohl ich mir sicher
bin, dass wir alle diese göttliche Kra , die Christus zur Verfügung stand,
auch nutzen könnten. Deshalb brauchen wir Hilfsmittel, die uns darin
unterstützen, die reinigende Kra aufzubauen. Das Räuchern ist ein
Hilfsmittel, es ist wichtig, aber es bleibt ein Hilfsmittel. Somit ist es nicht
unbedingt notwendig, bei einer energetischen Hausreinigung zu räuchern.
Es gibt genug Elemente, die uns ebenfalls zur Verfügung stehen: Lichtsäule,
violette Flamme, die Arbeit mit dem Klang, Energiespray etc.
Wie kann ich mich und mein Haus vor Flüchen schützen?
Antwort
Betrachten wir den Fluch einmal etwas nüchtern: Ein Mensch, eine
Menschengruppe oder Wesenheiten sprechen eine bestimmte Information
aus. Durch das Aussprechen dieser Information, in diesem Fall ein Fluch,
wird eine Energie erzeugt. Da dieses Aussprechen vielleicht in einem Ritual
erfolgte und der Fluch eventuell mehrfach ausgesprochen wurde, auf jeden
Fall aber die Ausrichtung hat, Ihnen zu schaden, können wir davon
ausgehen, dass etwas »Dichteres«, »Stärkeres« als nur eine Energie
erscha en wurde: Wir sprechen von Elementalen.
So schlimm ein Fluch auch sein kann, so dürfen wir nicht vergessen, dass
der Fluch ein Elemental ist und wieder aufgelöst werden kann. Ich verstehe,
dass man Angst hat, wenn man von einem Fluch getro en wurde, aber das
A und O ist immer die eigene Resonanz. Jegliche Angst und jegliche
Abwehrhaltung hat die Tendenz, das Elemental zu stärken. Es ist wichtig,
klar, fokussiert, mit reiner Absicht, verbunden mit und in Liebe das
Elemental zu lösen.
Wie kann ich mich vor der Energie meines Nachbarn schützen?
Ich wohne in einem Dreiparteien-Haus, und die negative Nachbarin über
mir strahlt eine starke übergri ge Energie aus, die mich sehr belastet. Ich
habe mit deiner Räuchermischung und der Lichtsäule gearbeitet, auch habe
ich mich an der violetten Flamme versucht, aber dieses bedrückende Gefühl
schien sich immer mehr in mir festzusetzen. Ich war dann so aufgewühlt, es
hat sich angefühlt wie ein Würgegri . Ich habe nachts nicht geschlafen und
mich auch nicht in der Lage gefühlt, noch mal durchs Treppenhaus zu
gehen.
Kann man sich negative Energien einfangen? Ich habe versucht, mich mit
weißem Licht zu umgeben, einen goldenen Filter zu setzen usw. Dennoch
sitzt dieses Gefühl immer noch in meiner Brust. Als ob ich nicht stark genug
wäre, diese negative Energie zu durchbrechen. Ich habe jetzt einen Tag
Pause gemacht und bin mit einem Energiereinigungs-Spray durch das
Treppenhaus, doch dieses Gefühl kam sofort wieder. Ich musste einfach
wieder aus dieser bedrückenden Energie raus.
Kann ich etwas tun, um mich zu schützen? Kann ich diese bedrückende
Energie au ösen/transformieren? Was denkst du?
Ich benötige in dieser Situation wirklich Hilfe und habe mich aufgrund
deiner Erfahrung einfach mal an dich gewandt. Ich werde mich zwar auch
mal an meine Reiki-Meisterin wenden, aber sie ist nicht spezialisiert auf
energetische Raumreinigungen.
Antwort
Die Frage, die du stellst, erhalte ich sehr o . Zuerst: Ich bin kein Freund
davon, andere Parteien in eine Hausreinigung mit einzubeziehen. Meine
Energie, mein Feld ist mein Feld, das Feld und die Energien des Nachbarn
gehen mich erst einmal nichts an.
Hausreinigungen, die ich bei anderen oder mir selbst gemacht habe, gelten
immer nur für die Wohnung, in der ich bzw. der Klient lebt. Auch bei der
Arbeit mit der violetten Flamme oder der Lichtsäule beschränke ich mich
ganz klar auf die eigenen Räumlichkeiten! Alles andere, wenn es auch lieb
gemeint ist, stellt eine Form der Manipulation dar. So sehe ich das
zumindest.
Natürlich kann man im Einzelfall die geistige Welt oder das Feld fragen, ob
es erlaubt ist, zum Beispiel an der Grundstücksenergie zu arbeiten, aber
ohne eine klare Erlaubnis würde ich das nie machen.
Nun zu deinen anderen Fragen, die ich eher unkonventionell beantworte:

1. Es gibt keine negativen Nachbarn. Ich verstehe deine Wahrnehmung


und Aussage sehr gut, aber ich nde es enorm wichtig, diesen
Gedanken abzuschalten. Deine Nachbarin mag vielleicht eine
Ausstrahlung haben, die dir (scheinbar!) nicht dienlich ist und dich
stört. Und selbst wenn es so wäre: Deine Nachbarin ist ein Mensch,
ein Kind einer Mutter, ein Kind Gottes und somit kann sie nicht
negativ sein. Sie trägt wie jeder andere Mensch auch die Liebe in
ihrem Herzen, und vielleicht gibt es Situationen, bei denen diese
Liebe sichtbar wird.
2. Was will ich damit sagen? Ändere zuerst deine Einstellung und
betrachte deine Nachbarin. Gibt es etwas, was du an ihr magst? Gibt
es etwas, was dir an ihr gefällt? Auf diese Weise änderst du deine
Einstellung zu ihr und damit deine Einstellung zu deiner Energie!
Und das ist die Hauptaufgabe: Es geht darum, deine Einstellung zu
ändern, denn ihre Energie zu ändern, wäre sehr viel anstrengender.
Egal, was dich stört: die Energie der Nachbarn, der Umgebung, der
Stadt, des Grundstücks, der Vorbesitzer, der Handymasten, des
WLAN – deine Reaktion auf diese Energien wird von deiner
Einstellung bestimmt! Das heißt nicht, dass WLAN, Handy,
Nachbarn oder Vorbesitzer von sich aus »gut« sind und niemanden
belasten. Das tun sie, aber der erste Schritt, bevor man etwas anderes
übernimmt, ist die Annahme.
3. Alle deine Maßnahmen kommen (für mich) aus dem »falschen«
Bewusstsein. Aus welchem Grund nutzt du den Filter, die Lichtsäule,
die violette Flamme? Um dich zu schützen! Du glaubst, da oben ist
eine bedrohliche Energie, die dich fertigmacht. Vielleicht gibt es
einen Grund, dass du dort wohnst, vielleicht gibt es etwas zwischen
deiner Nachbarin und dir, was es zu lösen gibt aus alten, alten Zeiten.
Vielleicht dient dir diese Erfahrung jetzt.
Wieso sollte also eine Lichtsäule oder die violette Flamme etwas
»wegzaubern«, dich »schützen«, wenn dir diese Erfahrung in
irgendeiner Weise dienlich ist oder von dir erkannt und
transformiert werden möchte. Je klarer du in deinem Bewusstsein
und in deiner Einstellung bist, desto wirkungsvoller werden
energetische Werkzeuge wie die violette Flamme und die Lichtsäule.
4. Natürlich kannst du dich schützen, ich würde es aber als letzte
Maßnahme nutzen. Ich empfehle dir, dein Verhältnis zur Nachbarin
anzuschauen und die geistige Welt um Unterstützung bitten, damit
du erkennst, welche Energien wirklich zwischen euch ießen.
Versuche nicht, deine Nachbarin zu manipulieren. Sie in Licht oder
in violette Energie zu kleiden, ja selbst ihr Liebe zu senden, stellt eine
Form der Manipulation dar, wenn es mit dem »falschen«
Bewusstsein geschieht.
Kläre deine emen mit ihr, und wenn dich dann die Energie nach
wie vor belastet, du allerdings in der Wohnung bleiben möchtest,
dann baue einen Schutz auf. Wichtig dabei ist: Abhängig von deinem
Glauben, Vertrauen und deiner Schöpferkra reicht es vielleicht
nicht aus, diesen »Schutz« ein- oder zweimal aufzubauen. Installiere
einen Torwächter, baue eine energetische »Abschirmplatte« an deine
Decke, aber installiere sie täglich, sehe und spüre sie täglich, damit
sich das Energiefeld au auen kann. Und achte dabei auf deine
Einstellung! Du achtest die Nachbarin und deine Energien, aber du
möchtest nicht damit in Kontakt sein? Das ist eine klare Ansage, die
relativ neutral ist und funktioniert. Wenn du den Schutz au aust,
weil dort oben so eine negative Energie ist und du dich schützen
möchtest, dann wirst du nach wie vor in Resonanz mit der Energie
gehen.

Arbeitest du auch mit Einhorn- oder Drachenenergien? Glaubst du an sie?


Antwort
Nein, ich arbeite nicht mit Drachenenergien oder Einhörnern. Ich sehe
mich in erster Linie als Christ. Natürlich komme auch ich immer wieder in
Kontakt mit »modernen« und »alten« Glaubenssystemen, dazu gehören
auch Einhörner und Drachen, aber ich habe einfach zu wenig Erfahrung mit
diesen Energieformen. Eine Bekannte von mir ist Melanie Missing, und wir
hatten uns mal über Energiefelder und Einhörner ausgetauscht. Ich habe ihr
gesagt, dass ich keinerlei Bezug zu den Einhörnern habe. Die Nacht darauf
hatte ich einen Wahrtraum. Ich stand mit einer anderen Person vor einer
großen Höhle, die Kleidung, die wir anhatten, war sehr merkwürdig,
erinnerte irgendwie an Ägypten. Auf jeden Fall stand ich vor der Höhle und
bewachte sie. Darin waren zig Einhornwesen.
Ich kann nach dieser Vision die Existenz von Einhörnern nicht mehr
ausschließen. Ich wollte das mit den Einhörnern dann auch einmal bei einer
Hausreinigung ausprobieren und habe die Einhörner gerufen. Das war ein
sehr überraschendes Ereignis, als die Einhörner energetisch durch den
Raum galoppierten. Die Wirkung war sehr stark und doch sehr liebevoll.
Mit Drachenenergien habe ich bisher überhaupt keine Erfahrungen
gemacht, kann mir aber sehr gut vorstellen, dass man auch hier eine gute
reinigende Hilfe erhalten kann.
Wie immer gilt: selbst einmal ausprobieren! Ich habe mit meinen
Methoden immer Erfolg gehabt, und meine Ausrichtung liegt einfach
stärker auf den emotionalen Feldern. Es ist meine Vorgehensweise, Felder zu
erforschen, statt einen Drachen um Hilfe zu bitten. Ich bin da anders
»gestrickt«.
Trau dich ruhig und arbeite mit den Einhörnern und Drachen, mach deine
eigenen Erfahrungen. Es gibt auch viele Naturwesen, die gerade bei der
Reinigung des Grundstücks eine große Hilfe sind.
Kann man mit deiner Methode auch Lebensmittel energetisch reinigen?
Antwort
Lebensmittel auszuräuchern, bevor man sie zu sich nimmt, würde natürlich
den Geschmack des Essens verändern. Aber natürlich kann man Nahrung
energetisch reinigen. Ich kenne viele Menschen, die das machen, und
eigentlich ist auch das Tischgebet eine Form der Harmonisierung. Ein
aufrichtiges Gebet mit dem Gefühl der Dankbarkeit und des Segens im
Herzen trägt eine reinigende und heilende Energie in sich. Für viele
Menschen ist es zu einem täglichen Ritual geworden, vor dem Essen Gott zu
danken und darum zu bitten, dass Nebenwirkungen oder Energien, die
nicht dienlich für den Menschen sind, aus dem Essen zu entfernen.
Wenn du das Bedürfnis hast, dein Essen energetisch zu reinigen, dann
spüre für dich, welche Form der Reinigung oder Segnung für dich stimmig
ist. Bist du mit einem bestimmten geistigen Wesen stark verbunden?
Glaubst du an Engel und baust ihre Energien in deinen Alltag ein? Hast du
bereits Erfahrungen mit der göttlichen Energie gemacht? Es gibt keine
Vorgaben, welches Ritual am besten ist, denn dies darf und sollte jeder für
sich selbst entscheiden. Probiere dich aus, lege deine Hände über das Essen
und rufe bestimmte Energien an, die deiner Meinung nach sinnvoll sind. Ich
bin mir sicher, dass du schon bald die Gewissheit haben wirst, mit welcher
Energie du zusammenarbeiten kannst und möchtest. Natürlich kannst du
auch mit Licht, der Lichtsäule oder der violetten Flamme arbeiten.
Muss man auf Spiegel eine liegende Acht zeichnen, damit ein Portal
geschlossen bleibt? Oder muss ich auf die Türen und die Fenster eine
liegende Acht zeichnen?
Antwort
Ich habe in den letzten 18 Jahren, in denen ich Hausreinigungen mache,
noch nie ein Portal in einem Spiegel gesehen. Zwar kann ich mir vorstellen,
was du mit dem Begri »Portal« meinst, da mir auch energetische
Ö nungen zwischen Welten aufgefallen sind, aber noch nie bei einem
Spiegel.
Nach meinem aktuellen Erfahrungsstand kann ich die »Spiegelportale« nur
als einen Mythos ansehen. Eine liegende Acht zu zeichnen, ist eine mentale
Technik, um Trennungen, zum Beispiel zwischen zwei Objekten,
herbeizuführen. Allerdings halte ich die Wirkung für zu schwach und nutze
lieber andere Techniken. Die Absicht reicht aus, um zwei Energiefelder
voneinander zu trennen, dafür braucht es keine liegende Acht.
Ich habe davon gehört, dass man mit Salz seine Wohnung von dunklen
Energien reinigen kann. Ebenso vom Salztest, bei dem man ein Glas Wasser
mit Salz in die Wohnung stellt. Je nachdem, wie sich das Salz nach
mehreren Tagen verhält, ist der Zustand der Wohnung. Was halten Sie von
diesem Test?
Antwort
Es tut mir leid, aber ich halte von dieser Methode überhaupt nichts. Ich habe
ein bisschen recherchiert, und es gibt jemanden, der meint, dass man
anhand des Salzes feststellen kann, ob im Haus »negative« oder »positive«
Energien herrschen. Aber so einfach ist es nicht. Diese Testmethode
erscheint mir unlogisch und zu stark mit Fehlern beha et.
Ich erforsche seit vielen Jahren die Wirkung von bestimmten Sto en auf
Energiefelder, darunter auch Salz. Dabei wirkt Meersalz vollkommen anders
als Steinsalz, in dem Artikel mit der Testmethode wird da überhaupt kein
Unterschied gemacht. Sie haben Ihr Salzglas unter dem Bett gehabt und
wundern sich, dass das Wasser im Glas verdunstet ist, und befürchten nun,
dass dies ein Zeichen von negativer Energie ist?
Abgesehen davon, dass es keine »negativen« Energien gibt: Ich nde das
Wort unangebracht. Haben Sie mal hinterfragt, wie viel Wärme unter einem
Bett herrscht? Kann es nicht einfach sein, dass das Wasser durch die Wärme
verdunstet ist? Der Grad der Verdunstung hat nicht nur etwas mit der
Wärme im Raum zu tun, sondern auch mit dem Glas, mit der Leitfähigkeit
des Wassers, mit dem Anteil der Mineralien im Wasser. Also, selbst wenn
die Idee eines einfachen Testverfahrens schön ist, so emp nde ich dieses
»Testen mit einem Salzglas« als irreführend und zwecklos.
Ich wohne in der Nähe der Bahnlinie. Kann man diese Wirkung auch
entstören? Ich arbeite mit einem Bioresonanzgerät, und wenn der Zug
vorbeifährt, wird das Gerät gestört, manchmal so stark, dass ich gar nichts
messen kann.
Antwort
Ich habe lange überlegt und mich in die verschiedenen Möglichkeiten
reinversetzt. So traurig und unbefriedigend es auch klingen mag: Ich würde
empfehlen, den Aufwand nicht zu betreiben und aus dem Haus/der
Wohnung auszuziehen. Natürlich könnten Sie Gerätscha en kaufen,
Energiepyramiden, Kupfermatten, die Wände mit abschirmender Farbe
streichen, Ihre Räume mit Korkplatten verkleiden, Drähte in der Wand zur
Erdung von Strahlungen einbauen, Edelsteine kaufen, einen Baubiologen ins
Boot holen, aber: Selbst das Vorbeifahren des Zuges und die dadurch
entstehenden Vibrationen emp nde ich als sehr störend, wenn ich mir
vorstelle, in einem solchen Haus zu wohnen. Da wäre zum Beispiel ein
Schallschutz angebracht.
Es gäbe aber so viel zu tun, dass ich mich eher dafür entscheiden würde,
das Haus zu verlassen, wenn es mir möglich wäre. Wenn Ihnen ein Umzug
nicht möglich ist oder Sie das nicht möchten, dann holen Sie sich bitte bei
einem Baubiologen Rat und besprechen Sie die verschiedenen
Möglichkeiten der Abschirmung.

Meditationstexte
Für den Fall, dass du die Meditationen bei einem Klienten machen und
meine Aufnahme nicht verwenden möchtest, gibt es hier die Meditation
zum Vorlesen. Mit den Meditationen hast du die Möglichkeit, deine eigenen
vier Wände von destruktiven, dir nicht dienlichen Energien und Feldern zu
befreien und dein Heim wieder in deinen Ort der Kra zu wandeln.
In der ersten Meditation »Das Haus erfühlen« unternimmst du eine
geistige Reise in dein Haus. Suche dir einen geeigneten Platz in deinem
Haus, an dem du ungestört meditieren kannst. Dehne dort dein Bewusstsein
in alle Räume aus und spüre, welche Energien dein Haus belasten. Bitte lege
dir für diese geistige Reise ein paar Blätter und einen Sti parat, um deine
Wahrnehmung zu notieren.
Wenn du in einem größeren Haus wohnst, kann es sinnvoll sein, die erste
Meditation nicht gleich für alle Räume anzuwenden. Arbeite dich vielleicht
Etage für Etage nach oben und lass dir ein paar Stunden oder Tage Zeit für
die erste Meditation. Wenn du bereits regelmäßig meditierst und deine
Konzentration über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten kannst,
brauchst du diese Pausen vielleicht nicht. Entscheide dies für dich ganz
intuitiv. Wenn du während der Meditation merkst, dass deine Konzentration
nachlässt, dann gönne dir ruhig eine Pause.
In der zweiten Meditation »Befreiung von destruktiven Energien mit der
violetten Flamme« hast du die Möglichkeit, durch die Kra der violetten
Flamme jene Energien zu wandeln, die gewandelt werden dürfen.
In der letzten Meditation »Verankerung lichtvoller Krä e« installierst du
zwei Lichtsäulen, eine in deinem Haus und eine auf dem Grundstück.
Ich wünsche dir viel Freude und kra volle Erfahrungen dabei!
Alles Liebe
Georg
Meditation 1: Das Haus erfühlen
Komme jetzt in die Ruhe. Wähle eine Sitzposition, die für dich angenehm ist
und dir dennoch die nötige Konzentration schenkt, um die Meditation bei
klarem Geist zu machen.
Lasse deinen Verstand zur Ruhe kommen. Gedanken kommen und gehen,
halte sie nicht fest, lass sie einfach sein.
Spüre jetzt deutlich in deinen Körper hinein, spüre, wie der Atem Gottes in
deine Lunge ießt. Dein Bauch hebt und senkt sich von ganz allein. Es gibt
nichts zu tun für dich. Dein Atem trägt dich. Du bist ganz bei dir, zentriert
und in deiner Mitte.
Nutze deinen Atem und atme den Unfrieden aus dir heraus.
Atme all das, was dich noch ablenkt, atme deine Gedanken, die Unruhe,
atme alles aus dir heraus.
Und atme den Frieden und die Ruhe in dich ein. Nimm ein paar tiefe
Atemzüge und sehe und spüre, wie du beim Einatmen auch die Ruhe und
den Frieden einatmest. Atme ein, atme aus und lasse los.
Richte deine Aufmerksamkeit nun auf deinen Körper.
Spüre in deinen Körper hinein. Spüre in deinen Solarplexus hinein. Der
Solarplexus ist dein Zentrum des Fühlens. Wann immer du ein
Informationsfeld oder eine Energie erspüren möchtest, spüre in deinen
Solarplexus hinein.
Und nun richte deine Aufmerksamkeit auf deine Aura, die dich umgibt.
Kannst du dein eigenes Feld, deine eigene Aura erspüren?
Spüre deine Aura, spüre dein Bewusstsein, das deinen Körper durchdringt
und ihn einhüllt.
Richte deine Aufmerksamkeit nun auf die Grenzen deiner Aura, sehe und
spüre, wie groß deine Aura, dein Bewusstsein ist.
Und nun dehne dieses Bewusstsein ganz langsam aus.
Nutze auch hierfür deinen Atem.
Atme ein und spüre deine Aura.
Atme aus und spüre und sehe, wie sich dein eigenes Bewusstsein immer
weiter ausdehnt.
Sehe und spüre, wie sich deine Aura Zentimeter um Zentimeter ausbreitet.
Atme ein und spüre deine Aura.
Atme san und lange aus und dehne deine Aura weiter aus.
Deine Aura breitet sich so weit aus, bis deine Aura den Raum, in dem du
sitzt, komplett erfassen kann, ihn komplett ausfüllt.
Erlaube dir, vollkommen o en zu sein, dir kann nichts geschehen und du
bist geschützt. Erlaube dir, o en zu sein und das Feld des Raumes zu
erfühlen.
Gib deine Aufmerksamkeit in das Energiefeld des Raumes. Wenn du
möchtest, so wandere geistig durch diesen Raum, von Ecke zu Ecke, und
spüre dabei in deinen Körper und in deinen Solarplexus hinein.
Wie fühlt sich dieser erste Raum für dich an? Hast du das Gefühl, dass
deine Aura sich automatisch noch ein Stück weiter ausdehnt oder dass sie
sich etwas zusammenzieht? Hast du das Gefühl von Wärme oder Helligkeit
in dir?
Oder spürst du eher etwas, das dich herunterzieht?
Vielleicht kommen auch alte Bilder oder Gefühle in dir hoch. Geh in
Kontakt mit dem Energiefeld des ersten Raumes und erlaube dir, das
Energiefeld für einen Moment zu betrachten. Welche Energien be nden sich
in diesem Raum?
Wenn du möchtest, stelle auch laut oder in Gedanken diese Frage:
»Welche Energien be nden sich in diesem Raum?«
Notiere deine Wahrnehmung.
Dann dehne deine Aura, dein Bewusstsein weiter aus, in den nächsten,
angrenzenden Raum.
Nimm einen tiefen Atemzug, und beim Ausatmen stellst du dir vor, wie du
den Atem in deine Aura gibst und sie dabei ein wenig weiter au läst.
Spüre nun auch in diesen angrenzenden Raum hinein. Richte deine
Aufmerksamkeit auf den Raum und spüre gleichzeitig dich selbst. Hast du
ein Gefühl der Ausdehnung, Wärme, Helligkeit? Oder fühlt sich der Raum
an, als fehle ihm Licht? Auch hier ist es möglich, dass du innere Bilder
empfängst oder dass sich Gefühle in dir zeigen. Lass es einfach zu. Geh in
Kontakt mit dem Energiefeld.
Hast du ein Gefühl dafür, welche Energien sich in dem Raum be nden?
Notiere dir, was du spürst, hörst oder siehst.
Dehne dein Bewusstsein weiter aus in den nächsten Raum.
Geh auch hier in Kontakt mit dem Energiefeld des Raumes. Spüre in dich
hinein und frage dich, welche Energien sich dort in dem Raum be nden.
Spüre in deine Aura. Zieht dich die Energie in dem Raum irgendwie nach
unten, siehst du innere Bilder oder hast du ein Gefühl in dir, das sich in dem
Raum ganz präsent zeigt?
Dehne deine Aura weiter aus, bis du alle Räume mit deinem Bewusstsein
eingehüllt hast, und gib jedem Raum einen Moment deiner
Aufmerksamkeit. Spüre in jeden Raum hinein und achte dabei auf dein
Emp nden in dir. Ich gebe dir hierfür ein paar Minuten Zeit.
Nun dehne dein Bewusstsein so weit aus, dass du deine komplette
Wohnung oder dein Haus erfassen kannst.
Spüre hinein in dieses Feld. Vieles ist geschehen in diesen Räumen.
In den beiden nächsten Meditationen und durch die im Buch beschriebenen
Methoden werden wir diese Energiefelder transformieren und deine vier
Wände wieder in eine Oase der Ruhe und Kra wandeln.
Doch nun bitte ich dich, noch ein letztes Mal in das Energiefeld deines
Hauses zu spüren. Welche Energien spürst du? Versuche, dem Energiefeld
deines Hauses einen Namen zu geben. Ist es die Traurigkeit, die du spürst?
Ist es eine Schwere? Würdest du das Energiefeld deines Hauses als chaotisch
bezeichnen oder spürst du gar eine alte Auseinandersetzung?
Erkenne die Energien an, gib ihnen einen Namen, so wirst du es später
leichter haben, die Energien in dir dienliche Energien umzuwandeln.
Richte deine Aufmerksamkeit nun wieder auf deinen Körper und ziehe
deine Aura schrittweise wieder zurück. Lass dir hierfür ein paar Momente
Zeit und sehe und spüre, wie du beim Einatmen deine Aura wieder zu dir
zurückziehst.
In dieser ersten Meditation hast du einen Einblick in den energetischen
Zustand deines Hauses erhalten. Sicherlich wirst du in den einzelnen
Räumen auf Energiefelder gestoßen sein, die deine Aufmerksamkeit
besonders von dir gefordert haben. Vielleicht hast du Gefühle eines alten
Streits in dem Feld wahrgenommen oder Energien des Vorbesitzers.
Du hast dir deine Wahrnehmungen notiert. In den nächsten beiden
Meditationen werden wir diese Energiefelder gezielt umwandeln. Bleibe
bitte in deiner Konzentration.
Meditation 2: Befreiung von destruktiven Energien mit der violetten Flamme
Wenn du wieder ganz bei dir angekommen bist, nimm bitte drei tiefe, aber
san e Atemzüge.
Spüre dich wieder ganz deutlich, spüre deine Aura, spüre deinen Körper.
Rufe nun die violette Flamme in deinen Raum. Wenn du möchtest kannst
du auch Saint Germain und Erzengel Zadkiel in deinen Raum rufen. Sie
sind die Schirmherren und die Lenker der violetten Flamme. Wenn du
keinen Bezug zu den Engelwesen oder aufgestiegenen Meistern hast, so
kannst du natürlich dennoch mit der violetten Energie, mit der violetten
Flamme arbeiten.
Errichte in dem Raum, in dem du dich be ndest, eine violette Flamme. Sehe
sie wie ein Feuer, ein violettes Lagerfeuer in deinem Raum.
Du kannst natürlich auch einfach mit der Farbe Violett arbeiten, in dem
Fall sehe und spüre, wie allmählich der Raum, in dem du dich be ndest,
vom violetten Licht durchströmt wird.
Richte ganz bewusst deine Aufmerksamkeit auf diese violette Flamme, sehe
sie ganz klar vor dir, spüre sie in dir.
Und dann sehe und spüre, wie diese Flamme in deinem Raum immer
größer wird.
Der Raum, in dem du bist, füllt sich mit dem violetten Licht. Langsam wie
ein Nebel breitet sich das Licht, die Energie der violetten Flamme in diesem
Raum aus und hüllt alles ein.
Alle dir nicht mehr dienlichen Energiefelder, Gedanken, Gefühle, Energien
des Grundstücks, der Umgebung, der Vorbesitzer, alle Energien in diesem
Raum, die gereinigt werden dürfen, werden durch die violette Flamme der
Transformation umgewandelt.
Alles, was mit dem violetten Licht in Berührung kommt, wird in reines
weißes Licht verwandelt.
Vielleicht gibt es Energien oder Informationsfelder in diesem Raum, die
nicht sofort durch den Kontakt mit dem violetten Licht gereinigt werden
können. Lass in dem Fall der violetten Flamme mehr Zeit, um zu wirken.
Vertraue auch deiner Intuition. Vielleicht möchte diese Energie in einem
besonderen Maß von dir erkannt werden. Vielleicht müssen vorher noch
heilende Energien ießen oder etwas von dir ausgesprochen werden.
Wenn du nun spürst, dass die violette Flamme in deinem ersten Raum wirkt
und die Energien umwandelt, lass die violette Flamme größer werden.
Dehne sie weiter aus.
Die violette Flamme wird größer und größer, sie dringt durch die Wände
deines Raums in den nächsten angrenzenden Raum.
Und die Energie der violetten Flamme verteilt sich wie Nebel in dem
angrenzenden Raum. Alles, was dir nicht mehr dienlich ist, alle alten,
destruktiven Energien, ob von dir, deinen Vorbesitzern oder deiner
Umgebung, kommen in Kontakt mit dieser violetten, transformierenden
Energie.
Sehe und spüre ganz bewusst, wie ein jedes Informationsfeld, jede
destruktive Energie in diesem Raum durch die Kra der violetten Flamme
in weißes Licht verwandelt wird.
Lass das violette Licht, lass die violette Flamme wirken und richte deine
Aufmerksamkeit auf den nächsten Raum.
Auch hier durchdringt die violette Flamme die Mauer. Du breitest dich
immer weiter aus, du durchdringst alle Objekte in diesem Raum. Ob die
Küche oder ein Bett, alles, was in dem Raum ist, ob materiell oder
feinsto ich: Alle Energien werden von der violetten Flamme und deren
Energie durchdrungen.
Und alles, was dir nicht dienlich ist, alle alten Energiefelder, werden durch
die Kra der violetten Flamme in das göttliche weiße Licht umgewandelt, in
die Ursubstanz allen Seins.
Dehne die violette Flamme weiter aus, lass die Flamme immer stärker
lodern, sodass auch die anderen Räume deines Hauses oder deiner
Wohnung mit der violetten Flamme in Kontakt kommen.
Lass die Flamme immer größer und breiter werden, sodass schon bald dein
Haus, dein Grundstück, alles von der violetten Flamme eingehüllt ist.
Spüre die Transformation. Spüre diese knisternde, befreiende Energie um
dich herum.
Bitte noch einmal laut:
»Lieber Saint Germain, lieber Erzengel Zadkiel, liebe violette Flamme, ich
bitte um Transformation aller mir nicht mehr dienlichen Energien in
diesem Haus.
Bitte transformiert alle alten Gefühle, Gedanken, alle destruktiven
Informationsfelder, ob von mir oder auch Vorbesitzern erscha en, ob von
meinen Objekten im Haus, dem Grundstück oder der Umgebung. Bitte
erlöst auch astrale Elementale, befreit mein Haus von Elektrosmog jeglicher
Art und von karmischen Energien, die nun mit Gottes Gnade erlöst werden
dürfen.
Bitte wandelt all jene Energien wieder um in das göttliche weiße Licht, in
die göttliche Ursubstanz.«
Bitte ergänze diese Sätze nach deinem Belieben.
Spüre nun noch einmal einen Moment in alle Räume hinein.
Die violette Flamme lodert weiter und hüllt alles ein.
Gib der violetten Flamme den Au rag, so lange zu brennen, bis alle
Energien, die dir nicht dienlich sind, transformiert worden sind.
Meditation 3: Verankerung lichtvoller Kräfte
Spüre noch einmal ganz bewusst in das Energiefeld deines Hauses zurück.
Spürst du bereits, wie alte belastende Energien nun umgewandelt worden
sind und noch umgewandelt werden?
Spürst du die Klarheit und die Ruhe in deinen Räumen, in deinen eigenen
vier Wänden?
In dieser letzten Meditation möchte ich dir eine Möglichkeit zeigen, wie du
dein Haus energetisch reinigen und ganz bewusst dir dienliche Energien in
dem Energiefeld deines Hauses verankern kannst: über die weiße Lichtsäule.
Richte hierfür bitte deine Aufmerksamkeit auf die Quelle, auf Gott Vater
oder, wenn du möchtest, auf die Urzentralsonne.
Sehe und spüre, wie von der Quelle, aus der du stammst, ein Lichtstrahl,
eine Säule aus Licht, zu dir gesandt wird.
Sehe und spüre wie die Lichtsäule, eine Säule aus uoreszierendem weißem
Licht, in deinem Raum, dort, wo du gerade bist, erscheint.
Die Lichtsäule wächst auch in Richtung Erde und reicht noch ein paar
Meter tief in das Grundstück deines Hauses hinein.
Erlaube dir, die Lichtsäule noch deutlicher zu visualisieren, gib deine ganze
Aufmerksamkeit auf diese Lichtsäule, visualisiere sie ganz bewusst, spüre sie
ganz bewusst.
Die Lichtsäule wird Erzengel Michael zugeordnet, und sie dient für
Fremdenergien und auch für unerlöste Verstorbenenenergien als Tor ins
Licht. Wenn du möchtest, rufe nun Erzengel Michael und bitte ihn um seine
Unterstützung.
Erlaube nun der Lichtsäule, dass sie immer breiter wird. Spüre und sehe, wie
sie sich ausbreitet, erst um ein paar Zentimeter, dann immer weiter, bis sie
einen Durchmesser von ein bis drei Metern erreicht hat. Spüre diese Energie
der Lichtsäule.
Und nun gib der Lichtsäule eine Drehbewegung nach links, gegen den
Uhrzeigersinn. Erst langsam und dann immer schneller dreht sich die
Lichtsäule gegen den Uhrzeigersinn.
Sehe und spüre, wie alte Energiefelder, die Energien von Verstorbenen,
destruktive Gedanken und Gefühle, alles, was dir nicht dienlich ist, durch
die Bewegung der Lichtsäule angezogen und in den Kosmos abgegeben
wird.
Sehe und spüre, wie alles, was noch energetisch niedrig schwingt, alles, was
noch ein wenig dunkel ist, ganz automatisch von der Lichtsäule und ihrer
Bewegung angezogen wird und dann nach oben zur Quelle allen Seins
ießt.
Jede destruktive Energie in deinen vier Wänden, die dir nicht mehr
dienlich ist, wird durch die Lichtsäule angezogen und nach oben in die
Quelle allen Seins transportiert.
Lass die Lichtsäule so lange drehen, wie es dir in deiner Konzentration und
Visualisierung möglich ist und du das Gefühl hast, dass sie gebraucht wird.
Halte nun die Lichtsäule in ihrer Drehbewegung langsam an.
Nun entscheide für dich ganz bewusst, welche Energien du gerne in deinen
vier Wänden verankern würdest.
Ist es Harmonie? Oder vollkommener Frieden?
Sind es ganz bestimmte Engelenergien oder Heilenergien?
Wünschst du dir, dass du und deine Mitbewohner in einem Haus wohnen,
in dem das energetische Feld von Vertrauen vorherrscht?
Wähle ganz bewusst die Energie, die du in deinem Haus erfahren
möchtest, und gib der Lichtsäule in deinem Raum eine Bewegung nach
rechts, im Uhrzeigersinn.
Spüre, wie die Lichtsäule sich immer schneller dreht und langsam die
Energien von der Quelle allen Seins, das Licht der Quelle durch die
Lichtsäule nach unten ießt und sich in deinem Raum und dann in deinen
vier Wänden ausbreitet.
Und nun rufe ganz bewusst die Energien, die du in deinem Haus verankern
möchtest.
Sage laut: »Ich bitte die Quelle allen Seins durch die Lichtsäule die
Energien von … in mein Haus ein ießen zu lassen.«
So sehe und spüre, wie diese Energien nun von der Quelle allen Seins
durch die Lichtsäule in deine vier Wände ießen und sich überall verteilen
und im Energiefeld des Hauses verankern.
Lass die Lichtsäule in dieser Drehbewegung weiter drehen. So lange, wie
deine Konzentration reicht oder du das Gefühl hast, dass die Lichtsäule zur
Verankerung dir dienlicher Energien gebraucht wird.
Wenn du möchtest, kannst du nun auch eine Lichtsäule auf deinem
Grundstück errichten. Visualisiere eine Lichtsäule im Garten, die alle
Energien vom Grundstück und von der Umgebung erlöst, die erlöst werden
dürfen.
Geh hier genauso vor wie bei der Lichtsäule im Haus. Ich gebe dir ein paar
Minuten Zeit.
Dann bedanke dich bei Erzengel Michael, Gott Vater der Quelle, Erzengel
Zadkiel oder Saint Germain für ihre Transformation und Reinigung.
Wenn du möchtest, kannst du die Lichtsäule oder natürlich auch die
violette Flamme weiter wirken lassen. Entscheide hier ganz nach deinem
Gefühl.
Und dann ö ne in deinem Tempo wieder die Augen und genieße deine
befreiten vier Wände.