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Qualitätsmanagement
1. Präsenz

Wilhelmshaven, 17.11.2018

AGENDA

• Semesterplanung

• Prüfungsvorleistung

• Klausur

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SEMESTERPLANUNG

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SEMESTERPLANUNG

bis 30. September Einstellen einer Kurzvorstellung (PVL Teil 1)


bis KW 46 Lesen der LE 1 – 9
17. November 1. Präsenzphase, Ausgabe Thema PVL
07. Dezember 2. Präsenzphase
21. Dezember Abgabe PVL
ab KW 52 Zeit zur individuellen Klausurvorbereitung
17. Januar Klausur
im laufenden Semester Start der Evaluation
im Folgesemesters Rückmeldung der Evaluationsergebnisse

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PRÜFUNGSVORLEISTUNG

Wichtig: Überprüfen Sie, ob eine Anmeldung zur PVL und zur Prüfung erfolgt ist.
(Anmeldung noch bis 23. November)

Teil 1: Kurzvorstellung *erledigt*

Teil 2: House of Quality (aus der LE 08 QFD – Quality Function Deployment

Prüfungsleistung:
Abgabe einer Datei in moodle bis zum 21.12.2018, 23.55 Uhr
Format PDF, eine Datei
Hinweis: Achten Sie auf einen aussagekräftigen Dateinamen

Benotung: bestanden / nicht bestanden, kein Anrechnung auf die Modulnote

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PVL TEIL II – HOUSE OF QUALITY

Aufgabe:

Sie erarbeiten ein „House of Quality“ inkl. der vorbereitenden Gewichtung der
Kundenanforderungen.

Als Beispiel wählen Sie einen handelsüblichen Alltagsgegenstand. Ausgeschlossen sind


lediglich Kugelschreiber, Telefon und Taschenlampe.

Abschließend schreiben Sie bitte ein Fazit, in dem Sie in aller Kürze Ihre Zahlen interpretieren.

Die Abgabe erfolgt über einen Abgabebereich in moodle. Abgaben per Mail sind nicht gültig.
Beachten Sie die Hinweise zur Abgabe in moodle.

Der späteste Abgabezeitpunkt ist der 21.12.2018 um 23.55 Uhr.

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ALLGEMEINES

ALLGEMEINES

Quelle: https://dgq.de/aktuelles/news

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QM AN DER JADE-HS

• Studierende sind unser Kunden

• Akkreditierung der Studiengänge


• Teilnahme an externen Rankings

• Evaluationen (Teacher of the Year)

• Ableiten und umsetzen von Maßnahmen

• QM ist in erster Linie Aufgabe der einzelnen Fachbereiche

ALLGEMEINE HINWEISE

Unterteilung im Modul nach


K = Kernwissen
Z = Zusatzwissen
H = Hintergrundwissen
Kann/sollte mit Blick auf die Klausur ignoriert werden. Zeigt aber natürlich eine
gewissen Tendenz, was wichtig ist.

Das Modul wird regelmäßig überarbeitet und aktiv betreut. Am Ende des
Semesters steht wieder eine größere Überarbeitung an. Feedback ist daher sehr
willkommen.

Bitte nutzen Sie den Feedbackbereich im Modul.


Fehler melden Sie bitte im Modul und im Kurs.

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GESCHICHTE DES QM
(ELQ)

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Für die Klausur: Keine genauen Jahreszahlen, keine Vordenker

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QUALITÄT
(GQM)

Definition Qualität nach DIN ISO 9000

Qualität
„Qualität ist: Grad, in dem ein Satz inhärenter Merkmale
(kennzeichnende Eigenschaften) Anforderungen erfüllt.”

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LE 01: GRUNDLAGEN DES


QUALITÄTSMANAGEMENTS (GQM)

Qualität geht alle an!

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GRUNDLAGEN
(GQM)

Weitere wichtige Punkte sind:

• Grundbegriffe des QM

• Qualitätsprüfung (Soll-Ist-Vergleich)

• Qualität als Wettbewerbsfaktor

• Fehlerklassifizierung (Kritische Fehler, Haupt- und Nebenfehler)

• Audit (Begriff, Arten, Anforderungen)

• Anforderungen an ein QM-System

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QUALITÄTSRELEVANTE INTERESSEN
(GQM)

Qualitätsbezogene Interessen (nach Masing)

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ZEHNERREGEL DER FEHLERKOSTEN


(GQM)

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DIN EN ISO 9000


(QS1+2)

• DIN = Deutsches Institut für Normung


• EN = European Standard
• ISO = International Standardization Organsiation

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GRUNDLAGEN
(QS1+2)

Kernaussagen der ISO 9000 kennen und verstehen

• Kontext der Organisation

• Interessierte Parteien

• Personen, Kompetenz, Bewusstsein, Kommunikation

• Grundsätze des QM (inkl. Hauptvorteile + mögl. Maßnahmen)


• Kundenorientierung
• Führung
• Engagement von Personen
• Prozessorientierter Ansatz
• Verbesserung
• Faktengestützte Entscheidungsfindung
• Beziehungsmanagement

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PDCA-ZYKLUS
(QS1+2)

Ausrichtung an den PDCA-Zyklus „Plan-Do-Check-Act“


(Planen-Durchführen-Prüfen-Handeln)

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STRUKTUR UND INHALT


(QS1+2)

Struktur und Inhalt der DIN ISO 9001:2015

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VERGLEICH
(QS 1+2)

Linktipp:
TÜV Süd (siehe Modul)

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ZIELE DER REVISION


(QS 1+2)

• Erhöhung des Nutzens für die Organisation und die Kunden

• Stärkung des Vertrauens in die Fähigkeit einer Organisation, fehlerfreie Waren


und/oder Dienstleistungen zu liefern

• Verbesserung der Fähigkeit einer Organisation, ihre Kunden zufriedenzustellen

• Stärkung des Vertrauens in QM-Systeme, die auf der DIN ISO 9001 basieren

• Weiterhin für alle Organisationen umsetzbar sein

• Den Fokus auf effektives Prozessmanagement aufrechterhalten, bzw. zu stärken

• Aktuelle Veränderungen berücksichtigen

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ALLGEMEINE ÄNDERUNGEN
(QS 1+2)

Neue Struktur („High level stucture“)


Normen für Management-Systeme sollen gleiche Abschnittsstrukturen / Gliederungen sowie
einheitliche Textbausteine und Begriffe verwenden.

Neue Themen: z.B. Risiken & Chancen


Die neue Norm hat starke Bezüge zum strategischen Management. Risiken und Chancen
müssen ermittelt werden.

Weniger regulativ, dafür wesentlich strategischer


Viele verpflichtende Dokumentationen entfallen. Die Eigenverantwortung der Organisationen
wird gestärkt.

Verantwortung liegt beim Management (Organisationsführung)


Die Verantwortung kann nicht mehr delegiert werden. Qualitätsmanagementbeauftragte sind
daher laut Norm nicht mehr zwingend erforderlich und werden deshalb nicht mehr erwähnt. In
der Praxis eine solche Stelle aber sinnvoll, da Aufgaben und Tätigkeiten weiterhin anfallen.

Geänderter Blickwinkel
Die gesamte Wertschöpfungskette (in- und extern) ist zu betrachten. Kundenzufriedenheit und
Kundenanforderungen stehen im Fokus.

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UMSTELLUNG AUF DIE NEUE NORM


(QS 1+2)

Organisationen haben drei Jahre, um sich nach der neuen


Norm zertifizieren zu lassen. Solange gelten die Zertifikate
nach der alten Norm weiter. Für die ISO 9001:2015 ist diese
Phase nun beendet.

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DIN EN ISO 9001


(QS 1+2)

DIN EN IST 9001

• Die ISO 9001 legt Minimalanforderungen an ein zeitgemäßes QM-System fest.

• Sie normiert nicht QM-Systeme. Genormt sind lediglich die Anforderungen.

• Die Kundenzufriedenheit durch Erfüllung der gestellten Anforderungen an Produkte und


Dienstleistungen ist ein zentrales Anliegen der Norm.

• Die Norm verlangt auch die Organisation eines Prozesses zur ständigen Verbesserung des
Systems.

Im Grunde genommen fordert die DIN EN ISO 9001


nur selbstverständliche Pflichten des Managements ein!

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DIN EN ISO 9004


(QS 1+2)

DIN EN ISO 9004

• 2018 neu veröffentlich

• Ursprünglich als Leitfaden zur ISO 9001 konzipiert

• Die Revision der ISO 9004 löst sich von der ISO 9001 und betrachtet erfolgreiche
Unternehmensführung ganzheitlich und umfassend. Die Norm ist daher als Anleitung für
Führungskräfte geeignet.

• Die ISO 9004 überführt die Themen der ISO 9001 in den Kontext des nachhaltigen Erfolges

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DOWNLOAD DER DIN EN ISO 9000


(QS1+2)

Die DIN ISO 9000 Familie finden Sie entweder über die Poolraum-Rechner

Regulärer Preis:

ISO 9000 ca. 200 €


ISO 9001 ca. 150 €
ISO 9004 ca. 200 €

oder von extern über den VDI-Client.

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PROZESSE
(QS1+2)

Fragen zur Festlegung von Prozessen:

• Wer ist Kunde?


• Welche Bereiche sind beteiligt?
• Welche Schnittstellen gibt es?
• Welche Vorschriften und Regelungen sind betroffen?

• Dokumentation ist notwendig & nützlich, die DIN-Normen legen aber nicht
zwingend fest, wie zu dokumentieren ist

• Beschreibung der Prozesse erfolgt in Verfahrensanweisungen

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WEITERE MANAGEMENTSYSTEME
(WNM)

• Weitere Standards und Normen ergänzen die Normenfamilie. Es wird


präzisiert und ergänzt.

• Die Grundsätze gelten aber weiterhin.

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ZERTIFIZIERUNG VON MANAGEMENTSYSTEMEN


(ZRT)

• Definition und Ablauf einer Zertifizierung

• Bestätigung der Konformität des Produktes mit den grundlegenden


Anforderungen ist nicht Gegenstand der Zertifizierung von QM-Systemen

• Voraussetzung einer Zertifizierung ist ein implementiertes QM-System aus Basis


von ISO 9000.

• Zertifizierung besteht aus zwei Abschnitten:


– Prüfung der Dokumentation
– Prüfung der Umsetzung im Unternehmen

• QM-Dokumentation sollte auch den Ist-Zustand wiedergeben

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AUDITS
(AUD)

Audit =

Systematischer, unabhängiger und dokumentierter Prozess


zum Erlangen von objektiven Nachweisen und zu deren
objektiver Auswertung , um zu bestimmen, inwieweit
Auditkriterien erfüllt sind.

Die Ergebnisse dienen dazu, Verbesserungsmöglichkeiten zu


erkennen.

Vom Lateinischen Audire (anhören)

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AUDITS (QUALITÄTSAUDITS)
(AUD)

Systematisierung von Audits:


• First Party Audit
• Second Party Audit
• Third Party Audit

Arten von Qualitätsaudits (aus Kapitel GQM bekannt)


• Systemaudit
• Verfahrensaudits
• Produktaudits

Grundsätze bei der Durchführung sind bei allen


deckungsgleich.

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DURCHFÜHRUNG EINES AUDITS


(AUD)

• Planung
• Vorbereitung Auditteam
• Durchführung und Ablauf
• Prüfung vor Ort
• Abschlussbesprechung
• Auditbericht – Nachbereitung mit Berichtsvorlegung
• Verfolgung von Korrekturmaßnahmen

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KLAUSUR

Do., 17.01.2019, 15:00 – 17:00 Uhr

120 Minuten

Hilfsmittel:

• Eine handgeschriebene Seite Din A4 (beidseitig)

• Schreibmaterial (Dokumentenecht)

• Kein eigenes Papier

Hinweise:
• Schauen Sie sich die Übungsaufgaben im Modul an

• Lesen Sie die Lernziele im Modul

• Schauen Sie, welche Themen in der Zusammenfassung genannt werden

• Achten Sie auf Hinweise im Rahmen der Präsenz und in den Foren
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Vielen Dank für Ihre


Aufmerksamkeit

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