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E DIN 1300:2009-09 ²(QWZXUI²

Beginn der Gültigkeit

Diese Norm gilt ab .... 1)

Nationales Vorwort
Dieses Dokument beinhaltet die Deutsche Fassung des von der Arbeitsgruppe 3 „Sicherheitsschlösser“
(Sekretariat: DIN, Deutschland) des Technischen Komitees 263 „Sichere Aufbewahrung von Geld, Wert-
gegenständen und Datenträgern“ (Sekretariat: BSI, Vereinigtes Königreich) des Europäischen Komitees für
Normung (CEN) ausgearbeiteten Norm-Entwurfs EN 1300:2004/prA1:2009.

Das zuständige nationale Gremium ist der Arbeitsausschuss 15 „Hochsicherheitsschlösser“ im Normen-


ausschuss Eisen-, Blech- und Metallwaren (NAEBM) im DIN, Deutsches Institut für Normung e. V.

Hinweis zu 5.1.3.6: Hier muss sich der Verweis auf Anhang C statt D beziehen.

1) Wird bei Herausgabe als Norm festgelegt.

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²(QWZXUI²

CEN/TC 263
Datum: 2009-09

EN 1300:2004/prA1:2009

CEN/TC 263

Sekretariat: BSI

Wertbehältnisse — Klassifizierung von Hochsicherheitsschlössern nach


ihrem Widerstandswert gegen unbefugtes Öffnen
Unités de stockage en lieux sûrs — Classification des serrures haute sécurité en fonction de leur résistance à
l'effraction

Secure storage units — Classification for high security locks according to their resistance to unauthorized
opening

ICS:

Deskriptoren

Dokument-Typ: Europäische Norm


Dokument-Untertyp: Änderung
Dokument-Stage: CEN-Umfrage
Dokument-Sprache: D
E DIN EN 1300/A1:2009-09 ²(QWZXUI²
EN 1300:2004/prA1:2009 (D)

Inhalt Seite

Vorwort ................................................................................................................................................................2
1 Abschnitt 2 — Normative Verweisungen ............................................................................................3
2 Abschnitt 3 — Begriffe ..........................................................................................................................3
3 Abschnitt 5 — Anforderungen..............................................................................................................3
4 Abschnitt 8 — Prüfverfahren ................................................................................................................6
5 Anhang A ................................................................................................................................................8
6 Anhang B ................................................................................................................................................9
7 Anhang C ................................................................................................................................................9
8 Aufzunehmen ist Anhang D — Schlossmaße (informativ) ................................................................9

Vorwort
Dieses Dokument (EN 1300:2004/prA1:2009) wurde vom Technischen Komitee CEN/TC 263 „Sichere Aufbe-
wahrung von Geld, Wertgegenständen und Datenträgern“ erarbeitet, dessen Sekretariat vom BSI gehalten
wird.

Dieses Dokument ist derzeit zur CEN-Umfrage vorgelegt.

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²(QWZXUI² E DIN EN 1300/A1:2009-09
EN 1300:2004/prA1:2009 (D)

1 Abschnitt 2 — Normative Verweisungen


Die Verweisungen sind wie folgt zu datieren:

EN 50130-4:2005 A2:2003, Alarmsysteme — Teil 4: Elektromagnetische Verträglichkeit — Produktfamilien-


norm: Anforderungen an die Störfestigkeit von Anlageteilen für Brand- und Einbruchmeldeanlagen sowie
Personen-Hilferufanlagen

EN 60068-2-1:1994 A2:1994, Umweltprüfungen Alarmsysteme — Teil 2: Prüfungen; Prüfgruppe A: Kälte


(IEC 60068-2-1:1990)

EN 60068-2-2:1993 A1:1993, Umweltprüfungen — Teil 2: Prüfungen; Prüfgruppe B: Trockene Wärme


(IEC 60068-2-2:1974 IEC 60068-2-2A:1976)

EN 61000-4-4:2004, Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) — Teil 4-4: Prüf- und Messverfahren —


Hauptabschnitt 4: Prüfung der Störfestigkeit gegen schnelle transiente elektrische Störgrößen/Burst
(IEC 61000-4-4:1995)

EN 61000-4-5:1995 A1:2001, Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) — Teil 4-5: Prüf- und Messverfahren
— Hauptabschnitt 5: Prüfung der Störfestigkeit gegen Stoßspannungen (IEC 61000-4-5:1995)

EN 61000-4-6:1996 A1:2001, Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) — Teil 4-6: Prüf- und Messverfahren
— Hauptabschnitt 6: Störfestigkeit gegen leitungsgeführte Störgrößen, induziert durch hochfrequente Felder
(IEC 61000-4-6:1996)

EN 61000-4-11:2004, Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) — Teil 4-11: Prüf- und Messverfahren —


Hauptabschnitt 11: Prüfung der Störfestigkeit gegen Spannungseinbrüche, Kurzzeitunterbrechungen und
Spannungsschwankungen (IEC 61000-4-11:1994)

Aufzunehmen ist

EN 61000-4-3:2006, Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) — Teil 4–3: Prüf- und Messverfahren —


Prüfung der Störfestigkeit gegen hochfrequente elektromagnetische Felder

2 Abschnitt 3 — Begriffe
Aufzunehmen ist:

3.3.4
Einmalcode
Code, welcher sich nach jeder Verwendung verändert und durch Anwendung eines Berechnungsalgorithmus
erzeugt wird

3 Abschnitt 5 — Anforderungen
Ergänzung:

5.1.1.1 Der (die) Öffnungscode(s) müssen so lange als allein gültige Offnungscodes erhalten bleiben, bis sie
absichtlich umgestellt werden. Die Bewertung erfolgt nach 8.1.2. Übergelagerte oder undokumentierte Codes
sind nicht zulässig.

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E DIN EN 1300/A1:2009-09 ²(QWZXUI²
EN 1300:2004/prA1:2009 (D)

Ergänzung:

5.1.3.3 Weder auf dem Codeträger noch auf dem HSS dürfen sich eine Nummer oder eine
Kennzeichnung befinden, mit denen sich der Code feststellen lässt. Es soll außerdem keine Legitima-
tionskarte ausgegeben werden. Die Bewertung erfolgt nach 8.1.2.

Aufzunehmen ist:

5.1.3.5 Der Schlüssel darf bei Anwendung eines maximalen Drehmoments von 2,5 Nm nicht abbrechen.
Der Test erfolgt nach 8.2.1.4.

Die Unterabschnitt-Nummer ist zu ändern:

5.1.3.6 Neben der Erfüllung der vorhergehenden Anforderungen muss der Hersteller eine Hersteller-
erklärung nach Anhang D abgeben.

Aufzunehmen ist:

5.1.5.8 Der Prozessor, der die Codeauswertung vornimmt, muss sich innerhalb des Wertbehältnisses
befinden.

Ergänzung:

5.2.1 Nutzbare Codes

Die Mindestzahl der nutzbaren Codes für alle Klassen und Arten von Hochsicherheitsschlössern muss den
Werten von Tabelle 1 entsprechen. Die Prüfung erfolgt nach 8.2.1. Die Mindestzahl von 25 000 nutzbaren
Codes für mechanische Schlösser der Klasse A ist nur dann als ausreichend einzustufen, wenn der
Manipulationswiderstand nach Tabelle 1 mittels manuellem Test nach 8.2.2. nachgewiesen wird. Ab 80 000
oder mehr nutzbaren Codes ist der manuelle Manipulationstest nicht mehr obligatorisch erforderlich.

Zu korrigieren ist:

5.3.2 Bei HSS, bei denen die Codeeingabe über einen drehbaren Zahlenknopf erfolgt, darf sich die
Codeeinstellung um höchstens 1 % des Gesamteinstellbereichs ändern, wenn sie einer Codeeingabe mit
definierter Dynamik nach 8.3.3 unterzogen werden.

Zu korrigieren ist:

5.2.5.2 Bei HSS der Klassen C und D darf der Winkelbereich, in dem die Codeinformation optisch
beobachtet werden kann, nicht größer als 30° sein, gemessen von der Mittellinie wie in 8.2.4 bestimmt.

Ergänzung:

5.2.5.3 Bei HSS der Klassen C und D ist die direkte Codeeingabe über eine Tastatur mit fester
Zeichenbelegung nicht gestattet. Dies trifft nicht zu, wenn ein Einmalcode verwendet wird.

Am Ende ist aufzunehmen:

5.2.7 Nach dem ersten Satz.

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²(QWZXUI² E DIN EN 1300/A1:2009-09
EN 1300:2004/prA1:2009 (D)

Tabelle 2 ist durch die folgende zu ersetzen:

Störfestigkeit gegen hochfrequente elektromagnetische Felder


(Prüfverfahren EN 61000-4-3)

HSS-Klasse Schlosszustand 1)

Prüfbedin- A bis B O 2) FS 2)
gungen C bis D O O 2)

Prüfgrad 3 4 3)

Störfestigkeit gegen induzierte hochfrequente elektromagnetische Felder


(Prüfverfahren EN 61000-4-6)

HSS-Klasse Schlosszustand 1)

Prüfbedin- A bis B O FS 2)
gungen C bis D O 2) FS

Prüfgrad 3 3

Störfestigkeit gegen elektrostatische Entladung, schnelle transiente elektrische Störgrößen


und hochenergetische Stoßspannungen

HSS-Klasse Schlosszustand 1)

A bis D O FS

EN 61000-4-2 4
Prüfgrad EN 61000-4-4 4
EN 61000-4-5 4

1. N Normalzustand O funktionsfähig FS Sicherheit bei Ausfall


2. Bezeichnet den Zustand, auf den hin das Hochsicherheitsschloss geprüft werden sollte.
3. Frequenzbereich 200 MHz bis 2 GHz

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E DIN EN 1300/A1:2009-09 ²(QWZXUI²
EN 1300:2004/prA1:2009 (D)

Tabelle 3 ist durch die folgende zu ersetzen:

Vibrationswiderstand
(Prüfverfahren EN 60068-2-6, Dauerbeanspruchung mit gleitender Frequenz)

HSS-Klasse Beschleunigung Frequenzbereich


Zyklen
g Hz
A bis B
1 10 bis 150 10

C bis D
2 10 bis 150 10

4 Abschnitt 8 — Prüfverfahren

Aufzunehmen ist:

8.2.1.4 Um die Stabilität des Schlüssels zu prüfen, muss das Schloss auf einer Montageplatte nach
Bild 1 montiert sein. Anschließend ist der Schlüssel vollständig in das Schloss einzuführen und ein
Drehmoment von 2,5 Nm ( /! 0,1 Nm) stoßfrei für 5 ( 1/0) s auf den Schlüssel aufzubringen. Danach muss
der Schlüssel aus dem Schloss entfernt werden können, und er muss mit einem Drehmoment von maximal
1,5 Nm dasselbe Schloss öffnen können.

Zu korrigieren ist:

8.2.4.3.2 Zwei Schirme (siehe 8.2.4.2.3) werden nach Bild 2 in einem Winkel von 60° vor dem Prüfmuster
positioniert. Während Codes eingegeben werden, ist festzustellen und aufzuzeichnen, ob Eingabe-
informationen erkannt werden können.

Zu korrigieren ist:

8.2.5.6 Elektrostatische Entladung


Die Prüfung der elektrostatischen Entladung ist nach EN 50130-4 und EN 61000-4-2 durchzuführen, ...

Zu korrigieren ist:

8.2.5.9 Elektromagnetische Einstrahlung

Die Prüfung erfolgt nach EN 50130-4, EN 61000-4-3 und EN 61000-4-6 unter Verwendung der Prüfwerte in
Tabelle 2.

Zu korrigieren ist:

8.2.6.1 Schwingen

Die Prüfung der Widerstandsfähigkeit gegen Schwingen, die für alle drei Achsen x, y und z durchgeführt wird,
erfolgt nach EN 60068-2-6, wobei die Prüfwerte der Tabelle 3 anzuwenden sind

Prüfverfahren: (1) Dauerbeanspruchung mit gleitender Frequenz

(2) zehn (10) Zyklen.

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²(QWZXUI² E DIN EN 1300/A1:2009-09
EN 1300:2004/prA1:2009 (D)

Es ist festzustellen, ob der gesicherte Zustand des Prüfmusters während der Prüfung länger als 5 ms
aufgehoben wird, wenn das Prüfmuster ständig überwacht wird (siehe 5.2.7). Wird das Prüfmuster nicht
ständig überwacht, ist festzustellen, ob das Prüfmuster nach Durchführung der Schwingprüfung noch
funktionsfähig ist. Nach jeder Prüfung ist der Zustand des Prüfmusters aufzuzeichnen. Nach Durchführung der
Schwingungsprüfung muss sich das Prüfmuster in einem gesicherten Zustand befinden.

Zu ergänzen ist:

8.2.6.2.1 Grundsätzliches

Um einen Aufprallschock zu erzeugen, werden die Prüfmuster aus einer Höhe von 1 m fallengelassen. Das
Schloss wird in einer Achse, die vom Prüfer gewählt wird, mit fünf Schocks belastet. Nach fünf Schocks mit
50 (+0/-5) g wird der Zustand des Prüfmusters festgestellt (siehe 5.2.7). Abhängig vom konstruktiven Aufbau
des Schlosses kann das Prüfinstitut entscheiden, einen zusätzlichen Test mit maximal 50 Schocks mit mehr
als 50 g durchzuführen, wobei die selbe Prüfeinrichtung zu verwenden ist.

Zu korrigieren ist:

8.2.6.2.2 Prüfeinrichtung

Es ist eine Prüfvorrichtung zu verwenden, an der man das Prüfmuster senkrecht aus einer Höhe von
(1 000 5) mm fallen lassen kann und es mit (50 ! 0 " 5) g abgebremst wird. Das Prüfmuster ist dazu auf
einer starren Montageplatte entsprechend der Montageanleitung der Technischen Dokumentation (siehe
Abschnitt 6) zu befestigen. Die Abbremsbeschleunigung wird an der Montageplatte gemessen und nur die
Montageplatte hat Kontakt mit der übrigen Prüfvorrichtung.

Ergänzung:

8.2.6.2.3 Verfahren

a) Das Prüfmuster ist vor der Prüfung in den Zustand mit dem Blockierelement in gesicherter Stellung zu
bringen.

b) Das Prüfmuster wird so positioniert, dass es (1 000 5) mm tief fallen kann.

c) Es werden fünf (5) Aufschläge mit 50 (!0/"5) g in der gewählten Achse und Richtung durchgeführt und
ermittelt, ob das Schloss im gesicherten Zustand geblieben ist.

d) Falls erforderlich werden weitere Schocks mit mehr als 50 g durchgeführt, dabei wird die selbe
Prüfeinrichtung verwendet.

Zu korrigieren ist:

8.2.6.2.4 Darstellung der Ergebnisse

Während der Prüfung muss wenn ständig überwacht wird werden, dabei ist festzustellen, ob während der
Fallprüfung der gesicherte Zustand des Prüfmusters länger als 5 ms aufgehoben wurde, (siehe 5.2.7). Wenn
das Prüfmuster nicht ständig überwacht wird, ist festzustellen, ob sich der gesicherte Zustand wegen der
Schockprüfung geändert hat. Es ist außerdem festzustellen, ob das Prüfmuster nach Durchführung der
Schockprüfung mit 5 Schocks von 50 (!0/"5) g noch funktionsfähig ist. Der Zustand des Prüfmusters ist nach
der Schockprüfung aufzuzeichnen. Nach Durchführung weiterer Tests mit mehr als 50 g muss sich das
Prüfmuster nicht mehr in funktionsfähigem Zustand befinden, jedoch in gesichertem Zustand.

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E DIN EN 1300/A1:2009-09 ²(QWZXUI²
EN 1300:2004/prA1:2009 (D)

Ergänzung:

8.3.1.3 Prüfverfahren

Das Prüfmuster ist den in 5.3.1 festgelegten Schließzyklen auszusetzen. Während der Prüfung ist der Riegel
einer Belastung von 2,5 N auszusetzen, wobei 5 000 Zyklen entgegen der Ausschlussrichtung des Riegels
und 5 000 Zyklen in Ausschlussrichtung des Riegels zu erfolgen haben.

5 Anhang A
Zu korrigieren ist:

(informativ normativ)

Zu streichen / aufzunehmen ist:

Montageanleitung

Die Gesamtsicherheit eines HSS hängt von der Art des Einbaus und allen Informationen ab, die beim Einbau
helfen können, diese sollten vom Hersteller zur Verfügung gestellt werden.

Die Montageanleitung sollte Folgendes enthalten:

Abmessungen des Riegels oder anderer Blockierelemente,

Bewegung und Ausschlussweg des Riegels oder anderer Blockierelemente und Kraft, die vom
Riegel oder anderen Blockierelementen über die Lebensdauer von mindestens 10 000 Schließ-
zyklen hinweg ausgeübt werden kann,

Stärke der zulässigen seitlichen Kraft auf den Riegel,

Stärke der zulässigen Kraft auf den ausgefahrenen Riegel in der Bewegungsrichtung,

Werkstoffe der Wertbehältnisse, auf denen das Schloss angebaut werden kann,

Lochbild der Befestigungsschrauben mit Angabe der möglichen Gewindearten,

Angaben hinsichtlich der verwendbaren Befestigungsschrauben (Gewindeart, Länge, Material, Stärke


oder, wenn anwendbar: nur mit den mitgelieferten Schrauben),

empfohlenes Drehmoment für die Befestigungsschrauben,

Empfehlungen für die Schraubensicherung (Scheiben, Sicherungsscheiben, flüssige Sicherungsmittel),

Position und Form sowie maximale und minimale Größe von Schlüssellöchern, Spindellöchern,
Kabeldurchbrüchen,

empfohlene Schnittstellen zu Riegelwerken,

andere Daten zur Belastbarkeit des Schlossriegels,

Empfehlungen zum Schutz des Schlosses vor zerstörenden Angriffen,

Schnittstellenparameter für mechanische Kombinationsschlösser (Spindel, Keil),

bei Elektronikschlössern Unterlagen über die Installation von Riegelschaltern, falls anwendbar:

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²(QWZXUI² E DIN EN 1300/A1:2009-09
EN 1300:2004/prA1:2009 (D)

Sicherheitsempfindliche Teile eines HSS sollten gegen zerstörende Angriffe durch das Wertbehältnis, in das
das Schloss eingebaut ist, bei geschlossener Tür geschützt werden.

Empfehlung, dass Unbefugte auf sicherheitsempfindliche Teile eines HSS keine Zugriffsmöglichkeit haben,
wenn die Tür des Wertbehältnisses, in das das Schloss eingebaut ist, offen ist.

Die Prüfstelle darf als Information für die Einbruchprüfung des Geldschrankes oder Tresorraums (EN 1143-1)
eine Liste von sensiblen oder zu erwartenden Schwachstellen erstellen (Option).

6 Anhang B
Zu korrigieren ist:

S1 ist die geringste Breite des Tourstiftes, die auch den Maßangaben in den Konstruktionszeichnungen des
Herstellers entspricht. Wenn der Tourstift keine einheitliche Breite hat, ist S1 an der Stelle zu messen, wo die
Kantenradien R3 und R4 enden. S2 ist die Breite, an der die Kantenradien R1 und R2 enden. S2 ist die größte
Breite des Tourkanals nach den Maß- und Toleranzangaben in den Konstruktionszeichnungen des Herstellers.
Wenn die Seiten des Tourkanals nicht parallel sind, ist S2 nach Bild B.3 zu bestimmen. R1, R2, R3 und R4 die
Größtwerte der Kantenradien der Sperrkanten des Tourkanals und des Tourstiftes nach den Maß- und
Toleranzangaben in den Konstruktionszeichnungen des Herstellers.

Zu korrigieren ist:

In allen Gleichungen und Texten sind die Abstände/Längen in Größe „L“ zu ändern, z. B. ist in B.2.1 „Fc“ in „Lc“ zu
ändern.

7 Anhang C
Zu korrigieren ist (nach 5.1.4.1):

b. Im Schloss werden maximal 40 % identische Codierungsstufen bezogen auf die Gesamtzahl der
1)
Zuhaltungen verwendet.

8 Aufzunehmen ist Anhang D — Schlossmaße (informativ)


Für die Austauschbarkeit der HSS werden folgende Maße empfohlen:

minimale Größe der Befestigungslöcher der Schrauben,

Position der Verschraubungslöcher,

Position der Spindel oder des Schlüsselloches,

Abstand Riegel zu den Befestigungslöchern,

Riegelausschluss (min.).

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E DIN EN 1300/A1:2009-09 ²(QWZXUI²
EN 1300:2004/prA1:2009 (D)

Bild D.1 — Schlossmaße

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