Sie sind auf Seite 1von 4

CoreMIDI und Apple DLS Synth

Einen MIDI-Treiber auswählen


Band-in-a-Box für OS X bietet für den Midi-Ausgang zwei Möglichkeiten - Apple DLS Music Device (im Mac
integrierte Sounds) und CoreMIDI.

Der Apple DLS Music Device (Synth) erfordert weder eine Midi-Schnittstelle noch einen externen Synthesizer
und ist die einfachste Möglichkeit um schnell mit Band-in-a-Box Musik zu machen.
Hinweis: Der Apple DLS Synth ist ein Soft-Synth, der sehr ähnliche Eigenschaften wie der QuickTime Music
Synthesizer hat.

CoreMIDI ist in OS X der Standard-Miditreiber. CoreMIDI ermöglicht die Kommunikation mit externen
MIDI-Geräten und zwischen verschiedenen Midi-Anwendungen untereinander.
CoreMIDI erfordert eigene Einstellungen, die aber nicht sehr kompliziert sind.
CoreMIDI mit einer Midi-Schnittstelle und externen Synthesizern
Falls nicht bereits geschehen, installieren Sie Ihre Midi-Schnittstelle gemäß den Hersteller-Anweisungen. Die
Einzelheiten können abhängig von Hersteller und Model unterschiedlich sein.
Tipp: Am besten besuchen Sie hin und wieder die Web-Seite des Herstellers, um gegebenenfalls einen aktualisierten
MIDI-Treiber für Ihre Schnittstelle herunter zu laden und zu installieren.

CoreMIDI Audio MIDI Konfiguration


‘Audio MIDI Konfiguration’ ist normalerweise im Ordner Dienstprogramme zu finden. Anwender mit mehreren
Midi-Geräten, die häufig ihre Konfiguration ändern, platzieren das Programm vielleicht darum sogar im Dock.
Audio MIDI Konfiguration können Sie aus Band-in-a-Box freilich auch direkt aufrufen...
Die einzelnen Geräte auf der Darstellung Ihrer Audio MIDI Konfiguration sehen wahrscheinlich anders aus als
auf dieser Abbildung: je nach vorhandener Midi-Schnittstelle und externen Geräten.
Wenn Ihre Schnittstelle korrekt installiert ist, wird das entsprechende Geräte-Symbol automatisch in diesem
Fenster zu sehen sein: mit „Buchsen“ für die Ein- und Ausgänge an Ihrer Schnittstelle.
Sie müssen der Audio MIDI Konfiguration natürlich Ihre externen Geräte zuweisen (Keyboards, Synthesizer,
Midi-Drumpads, Mixer usw.). Klicken Sie für jedes Gerät einmal auf [Hinzufügen]; nach Doppelklick auf das
betreffende Gerätesymbol können Sie dann die Angaben für Hersteller, Modell, Ein- und Ausgangskanäle und
anderes eintragen.
Als letzter Schritt bleibt Ihnen dann noch, die Geräte mit Ihrer Schnittstelle zu „verdrahten“. In der obigen
Abbildung ist das Keyboard KX-88 mit dem MIDI- Ein- und Ausgang Nr. 8 am der Schnittstelle MTPII
verbunden. Zum Erzeugen dieser Verbindung ziehen Sie bei gedrückter Maustaste den Zeiger von der
Ausgangsbuchse Ihres Midi-Gerätes zur Eingangsbuchse der Schnittstelle. Für die Gegenverbindung gehen Sie
umgekehrt entsprechend vor.
Danach erkennt CoreMIDI die Geräte “auf der anderen Seite” Ihrer MIDI-Schnittstelle(n).
MIDI-Port für externe Geräte auswählen

2 CoreMIDI und Apple DLS Synth


Das Beispiel zeigt die Konfiguration von Band-in-a-Box für den Empfang (die Aufnahme) eines MIDI-
Keyboards auf Port 8 der Schnittstelle. Band-in-a-Box kann die Spuren verschiedenen Synthesizern zuweisen,
die an den Ausgängen der Schnittstelle angeschlossen sind. Das ist vielleicht zweckmäßig, wenn Ihre besten
Schlagzeug-Sounds sich bei einem Synthesizer an Port 5, und Ihre besten Klavier-Sounds sich bei einem an Port
2 befinden.
Aber Ihr Aufbau muss nicht so komplex sein. Wenn alle Spuren auf einem einzigen Synthesizer wiedergegeben
werden sollen (was meistens der Fall ist), stellen Sie für den Bass das entsprechende Ziel ein, und klicken
danach ‘alles auf dies Gerät’. Sie haben dann das Ziel für alle Spuren auf einen Rutsch. Und mit einem
angeschlossenen General MIDI-Gerät wie beispielsweise dem Roland Sound Canvas erhalten Sie bereits
ausgezeichnete Ergebnisse
Apple DLS Synth und ein Midi-Keyboard
Wenn Sie keine externen Synthesizer, aber ein kleines Keyboard-Steuergerät besitzen, wird auch diese
Konfiguration von Band-in-a-Box unterstützt.
Wählen Sie den Port aus, an dem Ihr Controller angeschlossen ist als MIDI-Input aus, danach wählen Sie QT
Music Instruments für Ihre Ausgangs-Ports. Band-in-a-Box empfängt dann die Midi-Signale vom Keyboard an
der Schnittstelle, aber die Wiedergabe und der MIDI-Thru-Kanal für das Keyboard steuern den eingebauten,
internen Musik-Synthesizer an

CoreMIDI und Apple DLS Synth 3


Inter-Application Communication (IAC) über Virtual Ports
(kompatibel mit Jaguar und Panther)
Mit dem virtuellen Ausgang von Band-in-a-Box können die Midi-Ausgangssignale zu einer weiteren
MIDI/Audio-Anwendung durchgeschleust werden. . Dies bedeutet, dass während Sie einen Song in Band-in-a-
Box wiedergeben, die MIDI-Informationen an eine andere Applikation – und nicht direkt zum Midi-Interface
oder dem Apple DLS Soft-Synth, weitergeleitet werden.
Ein Grund dafür wäre, dass Sie ein Programm eines anderen Herstellers als Audio-Einheit oder ein VST Plugin
nutzen wollen. Ein Beispiel dafür wäre das Programm "Rax" (http://www.audiofile-engineering.com/rax/).
Mit Band-in-a-Box können Sie entweder die BIAB Virtual Ports oder den IAC (Inter-Application
Communication) Bus verwenden. Dies sind im Grunde nur zwei verschieden Wege um das gleiche Ziel zu
erreichen.
Um den IAC-Bus zu nutzen, müssen Sie zuerst den IAC-Treiber im Audio MIDI Setup Fenster (MIDI Geräte)
aktivieren. Doppel-Klick auf den IAC Driver, stellen Sie sicher, dass "Device is online" und mindestens ein
Port markiert ist.
Hinweis: Falls Band-in-a-Box gerade gestartet ist, während Sie den IAC-Treiber aktivieren, sollten Sie Band-in-a-Box
schließen und erneut öffnen, damit der Treiber erkannt wird.

Rufen Sie in Band-in-a-Box ‘CoreMIDI (Ports auswählen)’ auf und wählen Sie IAC für alle Ausgangs-Ports.

Starten Sie Rax, gehen Sie dort zu Voreinstellungen | MIDI und aktivieren Sie IAC als Eingangs-Port.
Hinweis: Unter Umständen ist es wichtig in welcher Reihenfolge Sie das MIDI-Programm öffnen. Sie könnten
eventuell das Programm eines anderen Hersteller zuerst öffnen müssen, bevor Sie Band-in-a-Box starten..

Vermeiden Sie GS-Befehle an nicht GS-kompatible Synthesizer

GS ist ein von Roland entwickelter Satz von SysEx-Befehlen. GS wird von vielen (allerdings nicht allen)
Roland-Synthesizern erkannt, ebenso von einer Reihe von Synthesizern anderer Hersteller.
Eigentlich sollte es so sein, dass schlimmstenfalls ein nicht-GS-kompatibler Synth diese Befehle ignoriert (dass
also GS-Parameter wie Master-Lautstärke oder Nachhall einfach nicht funktionieren).
Es gibt jedoch – besonders bei den nicht professionell erstellten Software-Synths – immer wieder Fälle, dass
Fehlfunktionen durch GS-Befehle ausgelöst werden.
Wenn Sie also nicht ganz sicher sind, dass Ihr Synthesizer GS-Befehle erkennt, achten Sie darauf, nur normale
Midi-Steuerbefehle auszulösen.

4 CoreMIDI und Apple DLS Synth