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GKV

Wenn man mich persönlich fragt, ist ein wichtiger Vorteil für mich, dass die Familienmitglieder
in der gesetzlichen Krankenversicherung kostenlos versichert werden. In der privaten
Krankenversicherung ist es nicht dasselbe und man muss für die Kinder noch bezahlen. Wenn
die Familie keine Extrakosten für Ehepartner und Kinder zahlen muss, könnte die Familie Geld
sparen und in der selben Zeit werden die Leistungen für jedes Familienmitglied auch von der
Krankenkasse übernommen. Dies lässt sich anhand des folgenden Beispiels verdeutlichen:
Ehepartner und Kinder bis 25 Jahre mit einem Einkommen bis maximal 450 Euro pro Monat
sind kostenlos mitversichert.
Ein weiteres Argument für die gesetzliche Krankenversicherung ist der monatliche Beitrag, der
sich nach dem Bruttoeinkommen richtet. Auf diese Weise bezahlt man nicht so viel und
bekommt die notwendigen Leistungen. Außerdem steigt der Beitrag zudem nicht endlos mit
dem Einkommen, sondern wird durch die Beitragsbemessungsgrenze beschränkt.
Beispielsweise verändert sich das Einkommen, sinkt oder steigt auch der Beitrag für die
Krankenkasse entsprechend.
Was auch dafür spricht, ist, dass einige Krankenkassen ihren Versicherten Zusatzleistungen
bieten, die andere Kassen nicht übernehmen. Da der Wechsel in die gesetzliche
Krankenversicherung unkompliziert möglich ist, können sich Versicherte durch einen Wechsel
oftmals bessere Leistungen und sogar niedrigere Beiträge sichern. Ein Beispiel dafür ist, wenn
man mit einer Krankenkasse nicht zufrieden ist, kann man sie unproblematisch zu einer
Anderen wechseln, welche bessere Konditionen bringt.
Gegner der gesetzlichen Krankenversicherung argumentieren, dass die Patienten meist keine
freie Klinikwahl haben. Aber meiner Meinung nach ist das kein wichtiges Argument. In den
Notfallsituationen ist das Krankenhaus nicht so wichtig, sondern die Hilfeleistungen. Jede Klinik
kann die notwendige Hilfe leisten und in der gesetzlichen Krankenversicherung bekommt man
die Hilfe auf das nächstgelegene Krankenhaus. Der Beruf von einem Arzt ist verantwortungsvoll
und man wird nicht leicht zum Arzt, weil die Gesundheit das Wichtigste ist und die Arbeit der
Ärzte ist, dass sie jedem helfen. Deswegen kann man auf jeden Arzt in jedem Krankenhaus
verzichten und es gibt keine Garantie, dass das Teuerste das Beste ist. Ein Beispiel dafür sind
viele Ärzte, die nicht berühmt und folglich nicht hochbezahlt sind, aber trotzdem sind sie sehr
gut in ihrem Job.
Einer der wichtigsten Gründe, der für die gesetzlichen Krankenversicherung angeführt wird, ist
das Solidaritätsprinzip. In der gesetzlichen Krankenversicherung ist die Beitragshöhe von dem
persönlichen Einkommen abhängig und richtet sich nicht nach dem Alter, Geschlecht oder
Gesundheitsstatus, wie in der privaten Krankenversicherung. Auch wenn jeder einen
unterschiedlichen Beitrag zahlt, hat jeder den Anspruch auf gleiche Leistungen. Zu diesem
Argument kann folgendes Beispiel angeführt werden: alle Versicherten erhalten die gleichen
Leistungen ohne Bedeutung, ob sie im günstigeren Studententarif oder im Normaltarif sind.