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Studie: Homeschooling

belastete Eltern jüngerer


Kinder besonders stark
Für viele Eltern waren laut einer aktuellen Studie Berufstätigkeit und Homeschooling ihrer Kinder
„kaum miteinander zu vereinbaren“. Dabei waren Eltern von Grundschülern besonders stark belastet.

Die dritte Corona-Welle ist in Deutschland gebrochen. An Motivation finden


vielen Schulen findet mittlerweile wieder Präsenzunterricht in Als Hauptprobleme nannten sie neben
voller Klassenstärke statt – eine Entlastung vor allem für die Verständnisschwierigkeiten ihrer Kinder
Eltern jüngerer Schulkinder. Denn sie litten laut dem Ergebnis Motivations- und Konzentrationsprobleme. Mehr
einer Studie der Medizinischen Fakultät der Universität als die Hälfte der Kinder in der ersten bis vierten
Bielefeld und der Uniklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Klasse mussten regelmäßig von ihren Eltern zum
am Evangelischen Klinikum Bethel besonders unter der Lernen motiviert werden, sagt Britta Wrede von
Homeschooling-Zeit. der Medizinischen Fakultät Ostwestfalen-Lippe.
Dies wurde von einem Großteil der Eltern als „sehr
herausfordernd“ empfunden.
Mehr als die Hälfte der Mütter und
Väter jüngerer Kinder gab an,
mitunter gereizt und ungeduldig
auf Fragen ihrer Kinder
geantwortet zu haben. Für viele
Eltern hätten durch das
In einer Online-Befragung von November 2020 bis Februar
Homeschooling ihre Zufriedenheit
2021 hatten sich 517 Eltern von Kindern der ersten bis 13.
und das allgemeine Wohlbefinden
Jahrgangsstufe unter anderem zu ihrem eigenen
abgenommen, erläutert Michael
Belastungserleben und dem Unterstützungsbedarf ihrer Kinder
Siniatchkin vom Evangelischen
geäußert. Klinikum Bethel.

Eltern - Kinder Reaktion


Bei mehr als 60 Prozent der Familien mit
Grundschulkindern kam es demnach wegen des Auch der Unterricht am Bildschirm wurde
pandemiebedingten Lernens zu Hause häufig zu nicht von allen Eltern positiv bewertet: Ein
Teil der Väter und Mütter steht laut der
Streit. Bei den Eltern von Schülerinnen und Schülern
Befragung digitalem Unterricht prinzipiell
der Klassen 11 bis 13 berichteten davon nur zehn
kritisch gegenüber, unter anderem wegen der
Prozent. Über 60 Prozent der Erst- bis Viertklässler
erhöhten Bildschirmzeiten ihrer Kinder, sagt
brauchten regelmäßig Hilfe bei Fragen, und vier
Wrede. Ein anderer Teil sähe dagegen in der
Fünftel der Eltern besprachen mit ihnen die
Digitalisierung des Unterrichts eine große
Schulaufgaben. In den oberen Jahrgängen lagen Chance – bei angemessenen Voraussetzungen
auch hier die Werte nur bei jeweils einem Zehntel. und qualifizierter Durchführung.

QUELLE: DW

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