Sie sind auf Seite 1von 2

UNO: Antigua und Barbuda ergreifen Partei für eine politische Lösung der

Sahara-Frage auf Kompromisswege

New York -Antigua und Barbuda haben am Montag vor dem 24. Ausschuss der
UNO-Generalversammlung ihre Unterstützung zugunsten einer politischen
Lösung auf Kompromisswege der marokkanischen Sahara-Frage im Rahmen
des politischen Prozesses unter der exklusiven Ägide der Vereinten Nationen zur
Sprache gebracht.

„Mein Land leistet dem laufenden politischen Prozess gegenüber Beistand, der
unter der exklusiven Ägide des Generalsekretärs der Vereinten Nationen
zustande kommt und darauf abzielt, im Einklang mit den Resolutionen des
Sicherheitsrates eine realistische, pragmatische, dauerhafte und kompromisslose
politische Lösung für den regionalen Konflikt um die Sahara zu erzielen, im
Besonderen der am 30. Oktober 2020 verabschiedeten Resolution 2548, die den
bevorstehenden persönlichen Abgesandten des Generalsekretärs dazu auffordert,
dort weiterhin zu machen, wo der ehemalige persönliche Abgesandte, nämlich
Herr Horst Köhler, aufgehört hat“, stellte der Botschafter von Antigua und
Barbuda bei der UNO, Walton Webson, die Erklärung auf.

Er schob nach, dass sein Land die Impulse für den politischen Prozess durch den
Generalsekretär der Vereinten Nationen unter die Arme nimmt, im Besonderen
durch die Abhaltung von zwei Rundtischen in Genf, woran Marokko, Algerien,
Mauretanien und die Front Polisario beteiligt waren.

„Wir möchten alle Parteien daran erinnern, dass das Ziel des politischen
Prozesses darin besteht, eine pragmatische und dauerhafte Lösung zu finden, die
offen auf die Anliegen aller Parteien eingeht. Ein solcher Prozess sollte von
einem Kompromissprozess ausgehend sein“, fügte er hinzu.

Der Botschafter möchte überdies unterstreichen, dass wie in etwa zwanzig


Resolutionen des Sicherheitsrats bekräftigt wurde, „eine politische Lösung
dieses festfahrenden Konflikts und eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen
den Mitgliedstaaten der Union des Arabischen Maghreb zur Stabilität und zur
Sicherheit in der Sahelzone beisteuern würden“.

„Antigua und Barbuda fordern alle Parteien dazu auf, weiterhin den politischen
Willen aufzubringen und in einer Atmosphäre zu werkeln, die einen
kontinuierlichen Dialog fördert, zwecks dessen eine politische Lösung dieses
Konflikts erzielen zu dürfen“, sagte er.
Herr Webson gratulierte darüber hinaus der marokkanischen Regierung „zu
ihren Leistungen im Kampf gegen die COVID-19-Pandemie, im Besonderen zu
ihrer Impfkampagne in der Sahara-Region“.

Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com