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Wissenschaftliche Analyse einer
Zombie-Apokalypse.
chappertron (66)in #deutsch • 2 years ago (edited)
Jeder kennt den Begriff "Zombie-Apokalypse" und jeder weiß wie diese
aussehen könnte. Das hypothetische Szenario einer Zombie-Apokalypse ist
der Stoff für zahllose Bücher, Filme & Videospiele. Doch nur wenigen ist
wahrscheinlich bekannt, dass diese Fiktion tatsächlich Gegenstand
„ernstzunehmender“ Forschung ist und sogar von unseren Regierungen
berücksichtigt wird.

Fragen über Möglichkeiten einer


Zombie-Apokalypse sind demnach nicht
unbegründet.
Aber warum befasse ich mich überhaupt damit?

Alles fing kurz vor Weihnachten an. Ich war in einem Einkaufzentrum
unterwegs und kam zufällig an einem Gamestore vorbei. Dort kaufte ich das
Spiel 7 Days To Die für PS4, welches uns von Bekannten empfohlen wurde.
Gegenstand des Spiels ist eine Zombie-Apokalypse. Zu Beginn werdet ihr
ohne alles in der Wildnis ausgesetzt und könnt zu zweit via Split-Screen (wie
Franky & Ich) oder mit mehreren Spielern online versuchen Horden von
Zombies die Stirn zu bieten. Am siebten Tag kommt dann stets der große
Ansturm. Um zu überleben müsst ihr Ressourcen sammeln, Ackerbau
betreiben, euch eine sichere Unterkunft/Festung bauen, Waffen schmieden,
mit anderen in Kontakt treten, Essen und Trinken zubereiten, Aufgaben
erfüllen, jagen und vieles mehr.
Abb.1 Chapper vor seiner uneinnehmbaren Festung. Zahlreiche Gräben,
Mauern, Fallen und schwere Bewaffnung machen ein Eindringen unmöglich.
Get Ready! Made by Chapper - unrestricted use allowed

Ich muss euch allerdings warnen. Das Spiel hat ein hohes Suchtpotential und
ihr verschwendet reichlich Zeit damit. Während ich also ohne Ende Steine,
Holz & Co. sammelte, nutzte ich die Gelegenheit mir ein paar Gedanken
darüber zu machen, ob so etwas bloße Fiktion ist oder tatsächliche Realität
sein kann.

Aber eins nach dem anderen. Zunächst sollten wir ein paar grundsätzliche
Fragen beantworten.

Was ist zum Beispiel überhaupt ein Zombie?


Der Begriff „Zombie“ leitet sich von den Wörtern Zonbi, Jumbie oder
Nzambi ab. Diese Wörter stammen ursprünglich aus dem Westen Afrikas,
dem Kongo oder Haiti und bedeuten so viel wie „Geist“ oder „Geist einer
toten Person“ [1].

Der Legende nach handelt es sich um eine verstorbene Person, welche durch
einen Zauber wieder zum Leben erwacht.

Andere Definitionen sehen Zombies allgemein als Entitäten an, welche zwar
dem Menschen vergleichbar sind, aber über keinerlei Bewusstsein verfügen
[2].

Der Begriff wird demnach zumindest schon grob definiert.

Aber macht es denn überhaupt Sinn Zombies


wissenschaftlich zu erforschen?
Die Beantwortung dieser Frage hängt stark von der Definition des Zombies
ab. Geht man von einem Zauber aus, so wird der Zombiebegriff einer
wissenschaftlichen Analyse wahrscheinlich nicht standhalten.

Die Herangehensweise über die Entitäten, welche kein oder nur ein
eingeschränktes Bewusstsein aufzeigen, könnte sich schon eher eignen.
Interessanterweise wird man bei der Recherche auf NCBI durchaus fündig
was Zombies angeht. Nach Eingabe des Begriffs „Zombie“ erhaltet ihr
mindestens 140 Artikel, welche sich mehr oder weniger mit Zombies
befassen. Das Spektrum ist reichhaltig. Neben Parasiten, welche das
Verhalten ihres Wirtes umprogrammieren, sind auch Zombiezellen [3, 4],
Zombieenzyme [5] oder „Zombie-Wissenschaften“ [6] Thema. Weiterhin
reicht die Auswahl der Artikel von Fallstudien über Drogen oder
Medikamente, welche zombieartiges Verhalten verursachen [7, 8], bis hin zu
mathematischen Modellen, welche das Szenario einer Zombie-Apokalypse
für die Bewertung möglicher Epidemien heranziehen [9].

Zusammengefasst kann man also sagen, dass Zombies durchaus Gegenstand


wissenschaftlicher Forschung sind. Zumindest taucht der Begriff häufiger auf
als gedacht.