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Gebrauchs- und Montageanweisung

Weintemperierschrank
KWT 4154 UG-1

Lesen Sie unbedingt die Ge- de - DE


brauchsanweisung vor Aufstellung -
Installation - Inbetriebnahme.
Dadurch schützen Sie sich und
vermeiden Schäden an Ihrem Gerät. M.-Nr. 07 057 750
Inhalt

Gerätebeschreibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
Ihr Beitrag zum Umweltschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Sicherheitshinweise und Warnungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Gerät ein- und ausschalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Verriegelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Bei längerer Abwesenheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Die richtige Temperatur und Luftfeuchtigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Temperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Sicherheitseinrichtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Isolationsplatte zur thermischen Trennung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Temperaturen einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Mögliche Einstellwerte für die Temperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Temperaturanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Die Leuchtkraft der Temperaturanzeige. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Luftfeuchtigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Taste für konstante Luftfeuchtigkeit (DynaCool) m . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
DynaCool ausschalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Luftaustausch durch Aktivkohlefilter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Innenbeleuchtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Innenbeleuchtung einschalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Helligkeit verändern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Weinflaschen lagern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Fassungsvermögen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Holzroste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Beschriftungskärtchen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Tonwarner. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Temperaturalarm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Türalarm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Warnsystem einschalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Warnton vorzeitig ausschalten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Automatisches Abtauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Innenraum, Gerätetür, Zubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Belüftungsquerschnitt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Türdichtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Aktivkohlefilter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

2
Inhalt

Was tun, wenn . . . ?. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23


Ursachen von Geräuschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
Wie können Sie Energie sparen? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Kundendienst/Garantie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Elektroanschluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Montagehinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Aufstellort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Klimaklasse. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Be- und Entlüftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Vor dem Geräteeinbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Türanschlag wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Gerät unterbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Gerät befestigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Gerät an höhere Möbeltüren angleichen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33

3
Gerätebeschreibung

a Ein-/Aus-Taste e Verriegelungs-Kontrollleuchte
b Temperaturanzeige oberer Bereich f Tonwarner-Aus-Taste
c Tasten zum Einstellen der Tempera- g Temperaturanzeige unterer Bereich
tur im oberen Bereich
(+ für wärmer; – für kälter) h Tasten zum Einstellen der Tempera-
tur im unteren Bereich
d Taste für konstante Luftfeuchtigkeit (+ für wärmer; – für kälter)
(DynaCool) und Kontrollleuchte
i Taste für die Innenbeleuchtung und
Kontrollleuchte

4
Gerätebeschreibung

a Innenbeleuchtung d Aktivkohlefilter
b Isolationsplatte zur thermischen e Tauwasser-Rinne und
Trennung Tauwasser-Ablaufloch
c Holzroste mit Leiste für
Beschriftungskärtchen

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Ihr Beitrag zum Umweltschutz

Entsorgung der Transport- Entsorgung des Altgerätes


verpackung Elektrische und elektronische Altgeräte
Die Verpackung schützt das Gerät vor enthalten vielfach noch wertvolle Mate-
Transportschäden. Die Verpackungs- rialien. Sie enthalten aber auch schädli-
materialien sind nach umweltverträg- che Stoffe, die für ihre Funktion und Si-
lichen und entsorgungstechnischen cherheit notwendig waren. Im Restmüll
Gesichtspunkten ausgewählt und des- oder bei falscher Behandlung können
halb recycelbar. diese der menschlichen Gesundheit
und der Umwelt schaden. Geben Sie
Das Rückführen der Verpackung in den Ihr Altgerät deshalb auf keinen Fall in
Materialkreislauf spart Rohstoffe und den Restmüll.
verringert das Abfallaufkommen. Ihr
Fachhändler nimmt die Verpackung zu-
rück.

Nutzen Sie stattdessen die von Ihrer


Kommune eingerichtete Sammelstelle
zur Rückgabe und Verwertung elektri-
scher und elektronischer Altgeräte.
Achten Sie darauf, dass die Rohr-
leitungen Ihres Kältegerätes bis zum
Abtransport zu einer sachgerechten,
umweltfreundlichen Entsorgung nicht
beschädigt werden.
So ist sichergestellt, dass das im Kälte-
kreislauf enthaltene Kältemittel und das
im Kompressor befindliche Öl nicht in
die Umwelt entweichen kann.
Bitte sorgen Sie dafür, dass Ihr Altgerät
bis zum Abtransport kindersicher auf-
bewahrt wird. Hierüber informiert Sie
diese Gebrauchs- und Montageanwei-
sung im Kapitel "Sicherheitshinweise
und Warnungen".

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Sicherheitshinweise und Warnungen

Dieses Gerät entspricht den vorgeschriebenen Sicherheitsbe-


stimmungen. Ein unsachgemäßer Gebrauch kann zu Schäden an
Personen und Sachen führen.

Lesen Sie die Gebrauchs- und Montageanweisung aufmerksam


durch, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen. Sie enthält wichti-
ge Hinweise für den Einbau / die Aufstellung, die Sicherheit, den
Gebrauch und die Wartung. Dadurch schützen Sie sich und ver-
hindern Schäden am Gerät.
Miele kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die
infolge von Nichtbeachtung dieser Hinweise verursacht werden.

Bewahren Sie die Gebrauchs- und Montageanweisung auf, und


geben Sie sie einem eventuellen Nachbesitzer weiter!

, Achtung:
In einer Höhenlage von mehr als 1500 m können die Glasschei-
ben der Gerätetür zerbrechen!
Scharfe Bruchstücke können schwere Verletzungen verursachen!

Bestimmungsgemäße Verwendung

~ Das Gerät darf ausschließlich im Haushalt und in haushaltsähnli-


chen Aufstellumgebungen verwendet werden.
Dieses Gerät ist nicht für die Verwendung im Außenbereich be-
stimmt.

~ Verwenden Sie das Gerät ausschließlich im haushaltsüblichen


Rahmen zum Lagern von Wein.
Alle anderen Verwendungszwecke sind unzulässig. Miele haftet
nicht für Schäden, die durch bestimmungswidrige Verwendung oder
falsche Bedienung verursacht werden.

7
Sicherheitshinweise und Warnungen

~ Personen, die aufgrund ihrer physischen, sensorischen oder


geistigen Fähigkeiten oder ihrer Unerfahrenheit oder Unkenntnis
nicht in der Lage sind, das Gerät sicher zu bedienen, müssen bei
der Bedienung beaufsichtigt werden.
Diese Personen dürfen das Gerät nur dann ohne Aufsicht bedienen,
wenn sie im sicheren Gebrauch unterwiesen wurden und die daraus
resultierenden Gefahren verstanden haben.

Kinder im Haushalt

~ Halten Sie Kinder unter acht Jahren vom Gerät fern, es sei denn,
sie werden ständig beaufsichtigt.

~ Kinder ab acht Jahren dürfen das Gerät nur ohne Aufsicht bedie-
nen, wenn ihnen das Gerät so erklärt wurde, dass sie es sicher be-
dienen können. Kinder müssen mögliche Gefahren einer falschen
Bedienung erkennen und verstehen können.

~ Kinder dürfen das Gerät nicht ohne Aufsicht reinigen oder war-
ten.

~ Beaufsichtigen Sie Kinder, die sich in der Nähe des Gerätes auf-
halten. Lassen Sie die Kinder niemals mit dem Gerät spielen.

~ Erstickungsgefahr! Kinder können sich beim Spielen in Verpa-


ckungsmaterial (z. B. Folien) einwickeln oder es sich über den Kopf
ziehen und ersticken. Halten Sie Kinder von Verpackungsmaterial
fern.

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Sicherheitshinweise und Warnungen

Technische Sicherheit

~ Vergleichen Sie vor dem Anschließen des Gerätes unbedingt die


Anschlussdaten (Spannung und Frequenz) auf dem Typenschild mit
denen des Elektronetzes.
Diese Daten müssen unbedingt übereinstimmen, damit keine Schä-
den am Gerät auftreten. Fragen Sie Zweifelsfall Ihre Elektro-Fach-
kraft.

~ Die elektrische Sicherheit des Gerätes ist nur dann gewährleistet,


wenn es an ein vorschriftsmäßig installiertes Schutzleitersystem an-
geschlossen wird. Diese grundlegende Sicherheitsvoraussetzung
muss vorhanden sein. Lassen Sie im Zweifelsfall die Hausinstallation
durch eine Elektro-Fachkraft überprüfen.
Miele kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die
durch einen fehlenden oder unterbrochenen Schutzleiter verursacht
werden (z. B. elektrischer Schlag).

~ Wenn die Anschlussleitung beschädigt ist, muss diese durch eine


von Miele autorisierte Elektro-Fachkraft installiert werden, um Gefah-
ren für den Benutzer zu vermeiden.

~ Schließen Sie das Gerät nicht über Mehrfachsteckdosen oder


Verlängerungskabel an das Elektronetz an, da sie nicht die nötige
Sicherheit gewähren (z. B. Überhitzungsgefahr).

~ Dieses Gerät enthält das Kältemittel Isobutan (R600a), ein Natur-


gas mit hoher Umweltverträglichkeit, aber brennbar. Achten Sie
beim Transportieren und beim Aufstellen des Gerätes darauf, dass
keine Teile des Kältekreislaufes beschädigt werden. Herausspritzen-
des Kältemittel kann zu Augenverletzungen führen!
Bei Beschädigungen:
- Vermeiden Sie offenes Feuer oder Zündquellen,
- ziehen Sie den Netzstecker,
- durchlüften Sie den Raum, in dem das Gerät steht, für einige Minu-
ten, und
- benachrichtigen Sie den Miele Kundendienst.
9
Sicherheitshinweise und Warnungen

~ Je mehr Kältemittel in einem Gerät ist, umso größer muss der


Raum sein, in dem das Gerät aufgestellt wird. Bei einem eventuellen
Leck kann sich in zu kleinen Räumen ein brennbares Gas-Luft-Ge-
misch bilden.
Pro 8 g Kältemittel muss der Raum mindestens 1 m3 groß sein. Die
Menge des Kältemittels steht auf dem Typenschild im Inneren des
Gerätes.

~ Dieses Gerät darf nicht an nicht stationären Aufstellungsorten


(z. B. Schiffen) betrieben werden.

~ Beschädigungen am Gerät können Ihre Sicherheit gefährden.


Kontrollieren Sie es vor dem Einbau / Aufstellen auf sichtbare Schä-
den. Nehmen Sie niemals ein beschädigtes Gerät in Betrieb.

~ Bei Installations- und Wartungsarbeiten sowie Reparaturen muss


das Gerät vollständig vom Elektronetz getrennt sein.Das Gerät ist
nur dann elektrisch vom Elektronetz getrennt, wenn eine der folgen-
den Bedingungen erfüllt ist:
– Der Netzstecker des Gerätes gezogen ist.
Ziehen Sie nicht an der Anschlussleitung, sondern am Netzste-
cker, um das Gerät vom Netz zu trennen.
– Die Sicherung der Hausinstallation ausgeschaltet ist.
– Die Schraubsicherung der Hausinstallation ganz herausge-
schraubt ist.

~ Reparaturen am Gerät dürfen nur von Miele autorisierte Fachkräf-


te durchführen. Es können erhebliche Gefahren für den Benutzer
entstehen, für die Miele nicht haftet.

~ Eine Reparatur des Gerätes während der Garantiezeit darf nur


von einem von Miele autorisierten Kundendienst vorgenommen wer-
den, sonst besteht bei nachfolgenden Schäden kein Garantiean-
spruch mehr.

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Sicherheitshinweise und Warnungen

~ Defekte Bauteile dürfen nur gegen Miele Original-Ersatzteile aus-


getauscht werden. Nur bei diesen Teilen gewährleistet Miele, dass
sie die Sicherheitsanforderungen erfüllen.

Sachgemäßer Gebrauch

~ Das Gerät ist für eine bestimmte Klimaklasse (Raumtemperatur-


bereich) ausgelegt, deren Grenzen eingehalten werden müssen. Die
Klimaklasse steht auf dem Typenschild im Innenraum des Gerätes.
Eine niedrigere Raumtemperatur führt zu einer längeren Stillstand-
zeit der Kältemaschine, so dass das Gerät die erforderliche Tempe-
ratur nicht halten kann.

~ Verdecken Sie nicht die Belüftungsquerschnitte des Gerätes.


Eine einwandfreie Luftführung ist dann nicht mehr gewährleistet. Der
Energieverbrauch steigt, und Schäden an Bauteilen sind nicht aus-
zuschließen.

~ Lagern Sie keine explosiven Stoffe im Gerät. Beim Einschalten


des Thermostaten können Funken entstehen. Sie können zündfähige
Gemische zur Explosion bringen.

~ Betreiben Sie keine elektrischen Geräte im Gerät. Es kann zur


Funkenbildung kommen. Explosionsgefahr!

~ Behandeln Sie die Türdichtung nicht mit Ölen oder Fetten.


Dadurch wird die Türdichtung im Laufe der Zeit porös.

~ Verwenden Sie zum Reinigen des Gerätes auf keinen Fall ein
Dampf-Reinigungsgerät.
Der Dampf kann an spannungsführende Teile des Gerätes gelangen
und einen Kurzschluss verursachen.

~ Verwenden Sie ausschließlich Miele Original-Zubehör. Wenn an-


dere Teile an- oder eingebaut werden, gehen Ansprüche aus Ga-
rantie, Gewährleistung und/oder Produkthaftung verloren.

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Sicherheitshinweise und Warnungen

Entsorgung des Altgerätes

~ Zerstören Sie gegebenenfalls das Türschloss Ihres alten Gerätes,


wenn Sie es entsorgen.
Sie verhindern damit, dass sich spielende Kinder einsperren und in
Lebensgefahr kommen.

~ Beschädigen Sie keine Teile des Kältekreislaufes, z. B. durch


– Aufstechen der Kältemittelkanäle des Verdampfers.
– Abknicken von Rohrleitungen.
– Abkratzen von Oberflächenbeschichtungen.
Herausspritzendes Kältemittel kann zu Augenverletzungen führen.

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Gerät ein- und ausschalten

Vor dem ersten Benutzen Gerät ausschalten


^ Reinigen Sie das Schrankinnere und ^ Drücken Sie die Ein-/Aus-Taste so
das Zubehör. Verwenden Sie dazu lange, bis die Temperaturanzeigen
lauwarmes Wasser, anschließend dunkel sind.
alles mit einem Tuch trocknen.
Die Kühlung ist ausgeschaltet. (Ist das
nicht der Fall, ist die Verriegelung
Gerät einschalten eingeschaltet!)

Verriegelung
Mit der Verriegelung können Sie das
Gerät vor ungewolltem Ausschalten si-
^ Drücken Sie die Ein-/Aus-Taste, so chern:
dass die Temperaturanzeigen leuch-
ten. Verriegelung ein-/ausschalten
Ein Warnton ertönt. Das Gerät beginnt
zu kühlen, und die Innenbeleuchtung
geht bei geöffneter Tür an.

Warnton ausschalten ^ Halten Sie die Taste für konstante


Luftfeuchtigkeit ca. 5 Sekunden lang
gedrückt.
Die Kontrollleuchte der Taste blinkt und
in der Temperaturanzeige für das unte-
^ Drücken Sie die Tonwarner-Aus-Tas- re Fach (rechte Anzeige) blinkt ein ;.
te.
^ Drücken Sie erneut die Taste für kon-
Der Warnton verstummt. Die Tempera- stante Luftfeuchtigkeit.
turanzeigen blinken so lange, bis die
eingestellten Temperaturen ungefähr In der Anzeige leuchtet ein ;.
erreicht sind.

^ Durch Drücken der Einstelltasten für


die Temperatur in der oberen Zone
(linke Temperatur-Tasten) können Sie
nun zwischen ; 0 und ; 1 wählen:
0: Verriegelung ist ausgeschaltet,
1: Verriegelung ist eingeschaltet.

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Gerät ein- und ausschalten
^ Drücken Sie die Taste für konstante
Luftfeuchtigkeit, um die Einstellung
zu speichern.
Bei eingeschalteter Verriegelung leuch-
tet die Verriegelungs-Kontrollleuchte
X.

^ Beenden Sie den Einstellmodus, in-


dem Sie die Ein-/Aus-Taste drücken.
Ansonsten schaltet die Elektronik
nach ca. 2 Minuten automatisch auf
Normalbetrieb um.

Bei längerer Abwesenheit


Wenn Sie das Gerät längere Zeit nicht
benutzen, dann
^ schalten Sie das Gerät aus,
^ ziehen Sie den Netzstecker oder
schalten Sie die Sicherung der Haus-
installation aus,
^ reinigen Sie das Gerät, und
^ lassen Sie die Gerätetür etwas
geöffnet, um Geruchsbildung zu
vermeiden.

Wird das Gerät bei längerer Ab-


wesenheit ausgeschaltet, aber nicht
gereinigt, besteht bei geschlossener
Tür Gefahr von Schimmelbildung.

14
Die richtige Temperatur und Luftfeuchtigkeit
Weine entwickeln sich in Abhängigkeit Isolationsplatte zur thermischen
von den Umgebungsbedingungen Trennung
ständig weiter. So ist neben der
Das Gerät hat eine feststehende Isola-
Temperatur auch die Qualität der Luft
tionsplatte, die den Innenraum in zwei
ausschlaggebend für die Haltbarkeit.
Bereiche trennt. Die Temperatur beider
Bereiche ist unabhängig voneinander
Temperatur einstellbar, so dass auch unterschiedli-
Weine können Sie bei einer Temperatur che Weinsorten (Rot- und Weißwein)
zwischen 5 und 18 °C lagern. Die opti- gelagert werden können.
male Temperatur liegt zwischen 10 und
12 °C. Bei dieser Temperatur sind die Temperaturen einstellen
meisten Weißweine trinkbar. Rotweine Die Temperaturen können Sie jeweils
sollten 2 Stunden vor dem Trinken he- mit den beiden Tasten unter den Tem-
rausgenommen und geöffnet werden, peraturanzeigen einstellen.
damit der Wein Sauerstoff bekommt
und sein Aroma richtig entwickeln kann. Dabei bewirkt das Drücken der
Danach haben auch die Rotweine die
richtige Trinktemperatur.
Eine Lagertemperatur über 22 °C lässt
Weine schneller reifen, als es gut ist.
Taste + : Temperatur wird wärmer
Unterhalb von 5 °C sollte Wein über ei-
Taste – : Temperatur wird kälter
nen längeren Zeitraum nicht aufbewahrt
werden, da er sonst nicht optimal aus- Während des Einstellens wird die
reifen kann. Einstell-Temperatur blinkend angezeigt.
Temperaturschwankungen bedeuten Folgende Veränderungen können Sie in
Stress für Wein. Die Reifung wird der jeweiligen Temperaturanzeige beim
dadurch unterbrochen. Deshalb ist es Drücken der Tasten beobachten:
sehr wichtig, eine nahezu schwan-
– Erstes Mal drücken: Der zuletzt
kungsfreie Temperatureinhaltung
gewünschte Temperaturwert wird
sicherzustellen.
blinkend angezeigt.
Sicherheitseinrichtung – Jedes weitere Mal drücken: Der
Temperaturwert verändert sich in
Ein Sicherheitsthermostat sorgt dafür,
1 °C-Schritten.
dass die Temperatur im Gerät nicht zu
stark absinken kann. Durch eine Innen- – Taste gedrückt halten: Der Tempera-
raumheizung wird die Temperatur na- turwert verändert sich fortlaufend.
hezu konstant gehalten.

15
Die richtige Temperatur und Luftfeuchtigkeit
Ungefähr 5 Sekunden nach dem letzten Die Leuchtkraft der
Tastendruck wird die Temperaturanzei- Temperaturanzeige
ge automatisch auf den tatsächlichen
Die Leuchtkraft der Temperaturanzeige
Temperaturwert, der momentan im je-
ist bei Auslieferung des Gerätes auf ge-
weiligen Bereich herrscht, umgestellt.
ring eingestellt.
Die beiden Temperaturbereiche wer-
Sie können die Leuchtkraft der Tempe-
den abwechselnd gekühlt, so dass es
raturanzeige verändern (die Tempera-
je nach Menge der gelagerten Weine
turanzeigen werden zusammen verän-
einige Stunden dauern kann, bis sich
dert):
die gewünschte Temperatur eingestellt
hat und sich die Temperaturanzeige re-
guliert hat. Sollte die Temperatur nach
dieser Zeit zu hoch oder zu niedrig
sein, stellen Sie die Temperatur neu
ein. ^ Halten Sie die Taste für die konstante
Luftfeuchtigkeit ca. 5 Sekunden lang
Mögliche Einstellwerte für die gedrückt.
Temperatur Die Kontrollleuchte der Taste blinkt und
Die Temperatur ist in beiden Bereichen in der Temperaturanzeige für das unte-
von 5 bis 20 °C einstellbar. re Fach (rechte Anzeige) blinkt ein ;.

Temperaturanzeige
Die Temperaturanzeigen in der Bedien-
blende zeigen im Normalbetrieb die
^ Drücken Sie so oft eine der Einstell-
Temperaturen im Gerät an.
tasten für die Temperatur in der obe-
Die Temperaturanzeige blinkt, wenn ren Zone (linke Temperatur-Tasten),
bis in der Anzeige ein ^ angezeigt
– eine andere Temperatur eingestellt
wird.
wird,
^ Drücken Sie die erneut die Taste für
– die Temperatur in einem Bereich um
die konstante Luftfeuchtigkeit.
mehr als 5 °C von der eingestellten
Temperatur abweicht. In der Anzeige leuchtet ^.
^ Durch Drücken der Einstelltasten für
die Temperatur in der oberen Zone
können Sie nun die Leuchtkraft der
Anzeige verändern. Sie können zwi-
schen den Stufen 1 bis 5 wählen:
1: minimale Leuchtkraft,
5: maximale Leuchtkraft.

16
Die richtige Temperatur und Luftfeuchtigkeit
^ Drücken Sie die Taste für die kon- Taste für konstante Luftfeuchtigkeit
stante Luftfeuchtigkeit, um die Ein- (DynaCool) m
stellung zu speichern.
Mit DynaCool erhöht sich die relative
Luftfeuchtigkeit in der Weinlagerzone.
Gleichzeitig werden Luftfeuchtigkeit
und Temperatur in der gesamten Wein-
lagerzone gleichmäßig verteilt, so dass
^ Beenden Sie den Einstellmodus, in- alle Ihre Weine unter gleich guten Be-
dem Sie die Ein-/Aus-Taste drücken. dingungen lagern.
Ansonsten schaltet die Elektronik
nach ca. 2 Minuten automatisch auf DynaCool einschalten
Normalbetrieb um.
Wenn Sie den Weintemperierschrank
zur langfristigen Lagerung von Wein
Luftfeuchtigkeit verwenden möchten, so schalten Sie
In einem herkömmlichen Kühlschrank DynaCool ein. Dadurch wird im Innen-
ist die Luftfeuchtigkeit im Gerät für Wein raum dauerhaft ein Klima erreicht, wel-
zu niedrig und deshalb ist ein Kühl- ches dem eines Weinkellers entspricht.
schrank zur Lagerung von Wein nicht
geeignet. Eine hohe Luftfeuchtigkeit
(60 - 70 %) ist für die Lagerung von
Wein sehr wichtig, damit der Korken
von außen feucht gehalten wird. Bei ^ Drücken Sie die Taste für die kon-
niedriger Luftfeuchtigkeit trocknet der stante Luftfeuchtigkeit, so dass die
Korken von außen aus und kann die Kontrollleuchte leuchtet.
Flasche nicht mehr dicht verschließen.
Aus diesem Grund müssen Weinfla- Auch, wenn Sie DynaCool nicht ein-
schen auch immer liegend gelagert geschaltet haben, schaltet das Ge-
werden, damit der Wein den Korken rät immer, wenn die Kühlung ein-
von innen feucht hält. Tritt Luft in die schaltet, automatisch den Ventilator
Flasche verdirbt jeder Wein unweiger- zu. So wird gewährleistet, dass das
lich! optimale Klima für Ihren Wein erhal-
Tipp: Vor dem Servieren sollte die ten bleibt.
Weinflasche mindestens zwei Stunden
lang aufrecht stehen, noch besser
einen ganzen Tag lang, damit sich der Bei geöffneter Tür schaltet der Venti-
Niederschlag am Boden der Flasche lator automatisch vorübergehend
absetzen kann. ab!

17
Die richtige Temperatur und Luftfeuchtigkeit
DynaCool ausschalten
Da sich der Energieverbrauch bei ein-
geschaltetem DynaCool etwas erhöht
und das Gerät auch etwas lauter ist,
können Sie das dauerhafte DynaCool
zwischenzeitlich ausschalten.
^ Drücken Sie die Taste für die kon-
stante Luftfeuchtigkeit, so dass die
Kontrollleuchte erlischt.

Luftaustausch durch Aktivkohlefilter


Die Aktivkohlefilter sorgen für den opti-
malen Luftaustausch und somit für eine
hohe Luftqualität.
Die Filterung der Außenluft über die Ak-
tivkohlefilter stellt sicher, dass nur
frische staub- und geruchfreie Luft in
das Gerät gelangt.

Wechseln Sie die Aktivkohlefilter


einmal im Jahr aus. Sie erhalten sie
im Fachhandel.

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Innenbeleuchtung
Sowohl im oberen, als auch im unteren Helligkeit verändern
Bereich gibt es eine Beleuchtungsleis-
Die Helligkeit der Innenbeleuchtung
te, um beide Bereiche gut ausleuchten
kann verändert werden:
zu können.
^ Drücken Sie die Taste für die Innen-
Die Abdeckung darf nicht abgenom- beleuchtung und halten Sie sie ge-
men werden! Sollte die Abdeckung drückt.
beschädigt oder durch Beschädi-
gung entfernt worden sein - Vor-
sicht! Laser (Laserstrahlung Klasse
1M) nicht mit optischen Instrumen-
ten (einer Lupe oder Ähnlichem) be-
^ Drücken Sie gleichzeitig die Einstell-
trachten!
tasten für die Temperatur im unteren
Bereich (rechte Temperatur-Tasten).
Innenbeleuchtung einschalten
Dabei bewirkt das Drücken der
Wenn Sie Ihre Weine präsentieren oder
einen genaueren Überblick über Ihre Taste + : Beleuchtung wird heller
gelagerten Weine bekommen möchten,
Taste – : Beleuchtung wird dunkler.
können Sie die Innenbeleuchtung ein-
schalten.
Grundsätzlich sollte Wein jedoch dun-
kel gelagert werden.

^ Drücken Sie die Taste für die Innen-


beleuchtung.

Die Beleuchtungsleisten werden im-


mer zusammen ein- oder ausge-
schaltet.

19
Weinflaschen lagern
Jede Erschütterung stört den Wein und Beschriftungskärtchen
unterbricht seinen natürlichen
Um eine gute Übersicht über die einge-
Atmungsprozess, was eine Beeinträch-
lagerten Weinsorten zu bekommen, ver-
tigung des Geschmacks zur Folge hat.
wenden Sie die beiliegenden Beschrif-
Lagern Sie deshalb gleichartige tungskärtchen. Setzen Sie sie nach der
Weinsorten möglichst auf demselben Beschriftung von oben in die Me-
Ablagegitter nebeneinander, um beim tall-Leiste vorne am Holzrost.
Entnehmen ein größeres Umstapeln zu
Zusätzliche Beschriftungskärtchen er-
vermeiden und ein ruhiges Lagern der
halten Sie im Fachhandel.
anderen Weinflaschen zu gewährleis-
ten.

Fassungsvermögen
Insgesamt können 38 Flaschen (0,75 l
Bordeauxflaschen) im Gerät gelagert
werden, und zwar 15 im oberen Be-
reich und 23 im unteren Bereich.

Holzroste
Die Holzroste sind auf Schienen he-
rausziehbar, um ein bequemes Entneh-
men und Einlegen der Flaschen zu er-
möglichen.

20
Tonwarner
Das Gerät ist mit einem Warnsystem Warnsystem einschalten
ausgestattet, damit die Temperatur im
Das Warnsystem ist automatisch immer
Gerät nicht unbemerkt ansteigen oder
funktionsbereit. Es muss nicht extra
abfallen kann und damit dem Wein
eingeschaltet werden.
schaden könnte.

Warnton vorzeitig ausschalten


Temperaturalarm
Sobald der eingestellte Temperatur-
Erreicht die Temperatur in einer Tempe-
bereich im Gerät erreicht ist, verstummt
rierzone einen zu warmen oder zu kal-
der Warnton, und die jeweilige
ten Temperaturbereich, ertönt ein
Temperaturanzeige leuchtet konstant.
Warnton. Gleichzeitig blinkt die jeweili-
Sollte Sie der Warnton jedoch stören,
ge Temperaturanzeige.
können Sie ihn vorzeitig ausschalten.
Wann das Gerät einen Temperaturbe-
reich als zu warm oder zu kalt erkennt,
ist abhängig von der eingestellten Tem-
peratur.
Das akustische und optische Signal
erfolgt auch immer, ^ Drücken Sie die Tonwarner-Aus-Tas-
te.
– wenn Sie das Gerät einschalten, Der Warnton verstummt. Die jeweilige
sofern die Temperatur im Gerät zu Temperaturanzeige blinkt so lange
stark von der eingestellten Tempera- weiter, bis der Alarmzustand beendet
tur abweicht. ist. Danach leuchtet sie konstant. Da-
– wenn ein längerer Stromausfall war. mit ist das Warnsystem wieder funk-
tionsbereit.
Türalarm
Wenn die Gerätetür länger als ca.
60 Sekunden offen steht, ertönt der
Warnton.

21
Automatisches Abtauen
Während die Kältemaschine läuft,
können sich funktionsbedingt an der
Rückwand des Gerätes Reif und
Wasserperlen bilden. Diese brauchen
Sie nicht zu entfernen, da das Gerät au-
tomatisch abtaut.
Das Tauwasser läuft über eine Tauwas-
ser-Rinne und durch ein Tauwasser-Ab-
laufrohr in ein Verdunstungssystem an
der Rückseite des Gerätes.

Achten Sie darauf, dass das Tau-


wasser immer ungehindert abfließen
kann, dazu Tauwasser-Rinne und
Tauwasser-Ablaufloch sauber hal-
ten.

22
Reinigen
Vor dem Reinigen
Achten Sie darauf, dass kein Was-
^ Schalten Sie das Gerät aus.
ser in die Elektronik oder in die Be-
leuchtung gelangt. ^ Ziehen Sie den Netzstecker oder
schalten Sie die Sicherung der Haus-
Durch das Tauwasser-Ablaufloch installation aus.
darf kein Reinigungswasser laufen.
^ Nehmen Sie alle Teile, die heraus-
genommen werden können, zur
Verwenden Sie kein Dampf-Reini-
Reinigung heraus.
gungsgerät. Der Dampf kann an
spannungsführende Teile des Gerä-
tes gelangen und einen Kurzschluss Innenraum, Gerätetür, Zubehör
auslösen. Zum Reinigen eignet sich lauwarmes
Wasser mit etwas Handspülmittel.
Das Typenschild im Innenraum des Spülen Sie alle Teile von Hand.
Gerätes darf nicht entfernt werden.
^ Reinigen Sie die Tauwasser-Rinne
Es wird im Fall einer Störung benö-
und das -Ablaufrohr häufiger mit
tigt!
einem Stäbchen oder ähnlichem,
damit das Tauwasser immer ungehin-
Um Beschädigungen der Oberflä-
dert ablaufen kann.
chen zu vermeiden, verwenden Sie
bei der Reinigung keine ^ Wischen Sie die Innenräume und das
Zubehör nach der Reinigung mit kla-
– soda-, ammoniak-, säure- oder chlo-
rem Wasser nach, und reiben Sie al-
ridhaltigen Reinigungsmittel,
les mit einem Tuch trocken. Lassen
– kalklösenden Reinigungsmittel, Sie für kurze Zeit die Tür des Gerätes
geöffnet.
– scheuernden Reinigungsmittel, z. B.
Scheuerpulver, Scheuermilch, ^ Reinigen Sie die Gerätetür mit einem
Putzsteine, Glasreiniger.
– lösemittelhaltigen Reinigungsmittel,
Belüftungsquerschnitt
– Edelstahl-Reinigungsmittel,
^ Reinigen Sie den Belüftungsquer-
– Geschirrspülmaschinen-Reiniger, schnitt unten in der Sockelleiste re-
– Backofensprays, gelmäßig mit einem Pinsel oder
Staubsauger. Staubablagerungen
– Glasreiniger, erhöhen den Energieverbrauch.
– scheuernden harten Schwämme und
Bürsten, z. B. Topfschwämme,
– Schmutzradierer,
– scharfen Metallschaber!

23
Reinigen

Türdichtung Nach dem Reinigen


^ Setzen Sie alle Teile in das Gerät.
Behandeln Sie die Türdichtung nicht
mit Ölen oder Fetten. Sie wird sonst ^ Schließen Sie das Gerät wieder an,
mit der Zeit porös. und schalten Sie es ein.

Reinigen Sie die Türdichtung regelmä-


ßig nur mit klarem Wasser, und reiben
Sie sie anschließend mit einem Tuch
gründlich trocken.

Aktivkohlefilter
Die Aktivkohlefilter müssen einmal im
Jahr ausgetauscht werden. Sie sind im
Fachhandel erhältlich.

^ Drehen Sie die Filter um 90° nach


rechts oder links.
^ Ziehen Sie die Filter heraus.
^ Setzen Sie die neuen Filter mit dem
Griff in senkrechter Position ein.
^ Drehen Sie die Filter um 90° nach
rechts oder links, bis sie einrasten.

24
Was tun, wenn . . . ?
. . . der Warnton ertönt und die
Reparaturen an Elektrogeräten Temperaturanzeige blinkt?
dürfen nur von Fachkräften durch-
^ Steht die Gerätetür schon länger als
geführt werden. Durch unsachge-
ca. 60 Sekunden offen?
mäße Reparaturen können erhebli-
che Gefahren für den Benutzer ent- Wenn nicht, dann ist der Innenraum in
stehen. Abhängigkeit von der eingestellten
Temperatur zu warm oder zu kalt, weil
Was ist zu tun, wenn . . .
^ die Gerätetür häufig geöffnet wurde.
. . . das Gerät nicht kühlt? ^ der Belüftungsquerschnitt in der So-
ckelleiste verdeckt wurde.
^ Prüfen Sie, ob das Gerät eingeschal-
tet ist. Die Temperaturanzeige muss ^ ein längerer Stromausfall war.
leuchten.
Wenn die Störungen behoben wurden,
^ Prüfen Sie, ob der Netzstecker des leuchtet die Temperaturanzeige kon-
Gerätes fest in der Steckdose steckt. stant und der Warnton verstummt.
^ Prüfen Sie, ob die Sicherung der
. . . in der Temperaturanzeige ein
Hausinstallation ausgelöst wurde, der
Strich leuchtet/blinkt?
Weintemperierschrank, die Haus-
spannung oder ein anderes Gerät Es wird nur dann eine Temperatur an-
könnten defekt sein. gezeigt, wenn die Temperatur im Gerät
Rufen Sie eine Elektro-Fachkraft oder im anzeigbaren Bereich liegt.
den Kundendienst.
. . . in der Temperaturanzeige "F0"
. . . die Einschalthäufigkeit und oder "F1" erscheint?
Einschaltdauer der Kältemaschine
Eine Störung liegt vor. Rufen Sie den
zunehmen?
Kundendienst.
^ Prüfen Sie, ob der Belüftungsquer-
schnitt unten in der Sockelleiste zu- . . . sich das Gerät nicht ausschalten
gestellt oder staubig ist. lässt?
^ Die Gerätetür wurde häufig geöffnet. Die Verriegelung ist eingeschaltet.
^ Prüfen Sie, ob sich die Gerätetür
richtig schließen lässt.

25
Was tun, wenn . . . ?
. . . die Innenbeleuchtung nicht mehr
funktioniert?
^ Rufen Sie den Kundendienst.
Die LED-Beleuchtung darf ausschließ-
lich vom Kundendienst repariert und
ausgewechselt werden. Unter der Ab-
deckung befinden sich stromführende
Teile. Verletzungs- und Beschädi-
gungsgefahr!

Die Abdeckung darf nicht abgenom-


men werden! Sollte die Abdeckung
beschädigt oder durch Beschädi-
gung entfernt worden sein - Vor-
sicht! Laser (Laserstrahlung Klasse
1M) nicht mit optischen Instrumen-
ten (einer Lupe oder Ähnlichem) be-
trachten!

Können Sie die Störung anhand der


aufgeführten Hinweise nicht behe-
ben, dann rufen Sie den Kunden-
dienst an.
Öffnen Sie bis zum Beheben der
Störung möglichst nicht die Tür des
Gerätes, um den Kälteverlust so
gering wie möglich zu halten.

26
Ursachen von Geräuschen

Ganz normale Geräusche Wodurch entstehen sie?


Brrrrr ... Das Brummen kommt vom Motor (Kältemaschine). Es kann kurz-
fristig etwas lauter werden, wenn sich der Motor einschaltet.
Blubb, blubb ... Das Blubbern, Gurgeln oder Surren kommt vom Kältemittel, das
durch die Rohre fließt.
Click ... Das Klicken ist immer dann zu hören, wenn der Thermostat den
Motor ein- oder ausschaltet.
Sssrrrrr ... Bei einem Mehrzonen- oder NoFrost-Gerät kann ein leises Rau-
schen von der Luftströmung im Geräte-Innenraum herrühren.
Knack ... Das Knacken ist immer dann zu hören, wenn es zu Materialaus-
dehnungen im Gerät kommt.

Bedenken Sie, dass Motor- und Strömungsgeräusche im Kältekreislauf nicht zu


vermeiden sind!

Geräusche, die sich leicht Wodurch entstehen sie, und was können Sie
beheben lassen dagegen tun?
Klappern, Rappeln, Klirren Das Gerät steht uneben: Richten Sie das Gerät mit Hilfe einer
Wasserwaage eben aus. Verwenden Sie dazu die Schraubfüße
unter dem Gerät oder legen Sie etwas unter.
Das Gerät berührt andere Möbel oder Geräte: Rücken Sie das
Gerät von den Möbeln oder Geräten ab.
Schubladen, Körbe oder Abstellflächen wackeln oder klem-
men: Prüfen Sie die herausnehmbaren Teile und setzen Sie sie
eventuell neu ein.
Flaschen oder Gefäße berühren sich: Rücken Sie die Flaschen
oder Gefäße leicht auseinander.
Transportkabelhalter hängt noch an der Geräterückwand:
Entfernen Sie den Kabelhalter.

27
Wie können Sie Energie sparen?

normaler Energieverbrauch erhöhter Energieverbrauch


Aufstellen In belüfteten Räumen. In geschlossenen, nicht belüfteten
Räumen.
Geschützt vor direkter Sonnenbe- Bei direkter Sonnenbestrahlung.
strahlung.
Nicht neben einer Wärmequelle Neben einer Wärmequelle
(Heizkörper, Herd). (Heizkörper, Herd).
Bei idealer Raumtemperatur um 20 °C. Bei hoher Umgebungstemperatur.
Belüftungsquerschnitte nicht ver-
decken und regelmäßig von Staub
befreien.
Temperatur-Einstellung Bei mittlerer Reglereinstellung Bei hoher Reglereinstellung:
Thermostat von 2 bis 3. Je tiefer die Zonen-Temperatur,
"Cirka-Zahlen" umso höher der Energieverbrauch!
(Stufenregelung)
Temperatur-Einstellung Lagerzone 8 bis 12 °C
Thermostat Kühlzone 4 bis 5 °C Bei Geräten mit Winterschaltung
"gradgenaue" darauf achten, dass bei Umge-
(Digitalanzeige) PerfectFresh-Zone nahe 0 °C bungstemperaturen wärmer als
Gefrierzone -18 °C 16 °C bzw. 18 °C der Schalter aus-
geschaltet ist!
Weinlagerzone 10 bis 12 °C
Gebrauch Anordnung der Schubfächer,
Abstellflächen und Ablagen wie im
Auslieferungszustand.
Tür nur bei Bedarf so kurz wie mög- Häufiges und langes Türöffnen
lich öffnen. = Kälteverlust.
Lebensmittel gut sortiert einordnen. Langes Suchen bedeutet lange Tür-
öffnungszeiten.
Warme Speisen und Getränke erst Warme Speisen erhöhen die Lauf-
außerhalb des Gerätes abkühlen zeit der Kältemaschine (Gerät ver-
lassen. sucht herunter zu kühlen).
Lebensmittel gut verpackt oder gut Verdunsten und Kondensieren von
abgedeckt einordnen. Flüssigkeiten in der Kühlzone verur-
sacht Kälteleistungsverluste.
Gefrierwaren zum Abtauen in die
Kühlzone legen.
Fächer nicht überfüllen, damit die
Luft zirkulieren kann.
Abtauen Gefrierzone bei einer Eisschicht von Eine Eisschicht verschlechtert die
maximal 0,5 cm abtauen. Kälteabgabe an das Gefriergut und
erhöht den Energieverbrauch!

28
Kundendienst/Garantie
Bei Störungen, die nicht selbst beseitigt
werden können, benachrichtigen Sie
– Ihren Miele Fachhändler
oder
– den Miele Werkkundendienst.

Die Telefonnummer des Werkkun-


dendienstes finden Sie auf der Rück-
seite dieser Gebrauchs- und Monta-
geanweisung.

Der Kundendienst benötigt Modell und


Nummer Ihres Gerätes. Beide Angaben
finden Sie auf dem Typenschild im
Innenraum des Gerätes.

Garantiezeit und Garantiebedingun-


gen
Die Garantiezeit beträgt 2 Jahre.
Nähere Angaben zu den Garantiebe-
dingungen in Ihrem Land erhalten Sie
unter der Telefonnummer der Miele
Produktinformation.

Die Telefonnummer der Produktinfor-


mation finden Sie auf der Rückseite
dieser Gebrauchs- und Montagean-
weisung.

29
Elektroanschluss
Das Gerät wird anschlussfertig für
Wechselstrom 50 Hz 220 – 240 V
geliefert und darf nur an eine ordnungs-
gemäß angelegte Schutzkontakt-Steck-
dose angeschlossen werden.
Der Anschluss darf nur an eine nach
VDE 0100 angelegte Elektroanlage
erfolgen.
Die Absicherung muss mit mindestens
10 A erfolgen.
Die Steckdose sollte sich nach Mög-
lichkeit neben dem Gerät befinden und
leicht zugänglich sein. Der Anschluss
über ein Verlängerungskabel ist nicht
erlaubt, da Verlängerungskabel nicht
die nötige Sicherheit des Gerätes ge-
währleisten (z. B. Überhitzungsgefahr).
Das Gerät darf nicht an Inselwechsel-
richtern angeschlossen werden, die bei
einer autonomen Stromversorgung wie
z. B. Solarstromversorgung einge-
setzt werden. Beim Einschalten des
Gerätes kann es sonst durch Span-
nungsspitzen zu einer Sicherheits-
abschaltung kommen. Die Elektronik
kann beschädigt werden!
Ebenso darf das Gerät nicht in Verbin-
dung mit sogenannten Energiespar-
steckern betrieben werden, da hierbei
die Energiezufuhr zum Gerät reduziert
und das Gerät zu warm wird.
Ist ein Austausch der Netzanschluss-
leitung erforderlich, darf dieser nur von
einer qualifizierten Elektro-Fachkraft er-
folgen.

30
Montagehinweise
Be- und Entlüftung
Ein nicht eingebautes Gerät kann
Die Luft an der Rückwand des Gerätes
kippen!
erwärmt sich. Deshalb muss der Möbel-
umbau so beschaffen sein, dass eine
Aufstellort einwandfreie Be- und Entlüftung ge-
Keinen Platz direkt neben einem Herd, währleistet ist.
einer Heizung oder im Bereich eines
Fensters mit direkter Sonneneinstrah- Die Be- und Entlüftungsquerschnitte
lung wählen. Je höher die Umgebungs- dürfen nicht zugedeckt oder zuge-
temperatur, desto länger läuft die Kälte- stellt werden.
maschine, und desto höher ist der Außerdem müssen sie regelmäßig
Stromverbrauch. von Staub gereinigt werden.
Geeignet ist ein trockener belüftbarer
Raum. Vor dem Geräteeinbau
^ Nehmen Sie vor dem Einbau das Zu-
Klimaklasse
behör aus dem Gerät.
Das Gerät ist für eine bestimmte Klima-
^ Entfernen Sie den Kabelhalter von
klasse (Raumtemperaturbereich) aus-
der Geräterückseite.
gelegt, deren Grenzen eingehalten wer-
den müssen. Die Klimaklasse steht auf ^ Prüfen Sie, ob alle Teile an der Ge-
dem Typenschild im Innenraum des räterückwand frei schwingen können.
Gerätes. Biegen Sie eventuell anliegende Teile
vorsichtig weg.
Klimaklasse Raumtemperatur
SN +10 °C bis +32 °C
N +16 °C bis +32 °C
ST +16 °C bis +38 °C
T +16 °C bis +43 °C

Eine niedrigere Raumtemperatur führt


zu einer längeren Stillstandzeit der
Kältemaschine. Das kann zu höheren
Temperaturen im Gerät führen.

,Achtung:
In einer Höhenlage von mehr als
1500 m können die Glasscheiben
der Gerätetür zerbrechen!
Scharfe Bruchstücke können
schwere Verletzungen verursachen!

31
Türanschlag wechseln
Das Gerät wird mit einem Rechtsan-
schlag geliefert. Ist ein Linksanschlag
erforderlich, muss der Türanschlag
gewechselt werden.

^ Schrauben Sie die obere Lagerhalte-


rung ab e, drehen Sie sie um 180°
und schrauben Sie sie auf der Ge-
genseite wieder an.
^ Schließen Sie die Gerätetür, und ^ Schrauben Sie die untere Lagerhalte-
schrauben Sie den oberen Lagerbol- rung ab f.
zen aus der Gerätetür a.
^ Ziehen Sie den Lagerbolzen g he-
^ Schrauben Sie den Türöffnungsbe- raus und setzen Sie ihn von unten her
grenzer b unten von der Tür. wieder in die Lagerhalterung ein.
Achten Sie dabei auf die Distanzhül-
^ Kippen Sie die Gerätetür leicht nach
se, die auf dem Lagerbolzen sitzt!
vorn c, und ziehen Sie sie nach
oben hin ab d. ^ Drehen die Lagerhalterung um 180°
und schrauben Sie sie auf der Ge-
genseite wieder an.

32
Türanschlag wechseln

^ Tauschen Sie oben in der Gerätetür ^ Schrauben Sie den Lagerbolzen l


Stopfen h und Bolzenführung i aus. von oben durch die Lagerhalterung
^ Stecken Sie die Gerätetür auf den un- in die Gerätetür!
teren Lagerbolzen j und drücken ^ Befestigen Sie den Türöffnungsbe-
Sie sie ans Gerät k. grenzer m unten am Gerät, indem
Sie die eine Schraube in die Geräte-
tür und die andere Schraube durch
das Kunststoffteil in die Lagerhalte-
rung drehen.

33
Gerät unterbauen

Achten Sie darauf, dass der Belüf-


tungsquerschnitt in der Sockelblen-
de mindestens 300 cm2 betragen
muss, damit eine ungehinderte Luft-
zirkulation gewährleistet ist.
Die Kältemaschine springt sonst
häufiger an und läuft über einen län-
geren Zeitraum.
^ Richten Sie das Gerät über die Dies führt zu einem erhöhten Ener-
Stellfüße mit dem beiliegenden gieverbrauch und zu einer erhöhten
Gabelschlüssel auf Nischenhöhe Betriebstemperatur der Kältema-
aus. schine, was einen Schaden der Käl-
temaschine zur Folge haben kann.

Gerät befestigen

^ Schrauben Sie das Gerät durch das


Befestigungsprofil mit den Schrau-
^ Schieben Sie das Gerät in die Ni-
ben in der Nische fest.
sche.
Achten Sie beim Einschieben darauf,
dass das Netzanschlusskabel nicht
eingeklemmt wird!

Achten Sie darauf, dass die Steck-


dose weiterhin zugänglich ist.

34
Gerät unterbauen

Gerät an höhere Möbeltüren


angleichen

^ Falls das Gerät einen rechten Türan-


schlag hat, befestigen Sie den Befes-
tigungswinkel a rechtsbündig (bei
einem linken Türanschlag linksbün-
Falls die Türen der umliegenden dig) auf der Rückseite der Aus-
Küchenmöbel a höher sind als die Tür gleichsblende b.
des Weintemperierschrankes, kann der ^ Ziehen Sie das Gerät soweit aus der
Weintemperierschrank mit einer Aus- Nische heraus, dass Sie es kippen
gleichsblende b an die umliegenden können.
Türen angepasst werden.

Um die Ausgleichsblende zu befesti-


gen, benötigen Sie den Befestigungs-
^ Befestigen Sie den Befestigungswin-
winkel. Dieser ist beim Miele Kunden-
kel mit der Ausgleichsblende am Ge-
dienst oder im Fachhandel erhältlich.
rät, indem Sie die Schrauben leicht
Die Ausgleichsblende muss passgenau anziehen.
für diese Situation angefertigt werden.
Bitte berücksichtigen Sie beim Anpas-
sen der Ausgleichsblende das Tür-
scharnier c mit den Maßen
12 x 45 mm.

35
Gerät unterbauen
^ Richten Sie die Ausgleichsblende
über die Langlöcher zur Tür des
Weintemperierschrankes aus, so
dass es eine glatte Front gibt.
^ Ziehen Sie die Schrauben fest.
^ Schieben Sie das Gerät in die
Nische.

36
37
38
39
Änderungen vorbehalten / 2612 M.-Nr. 07 057 750 / 07

KWT 4154 UG-1