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Transkript: Dialog

Hören Sie nun den Dialog: Zwei Personen unterhalten sich über
Ostern.
> Hi, Daniel! Du, was hast du denn am 1. April gemacht? Ich
wollte dich besuchen – aber ich habe dich nicht erreicht!
< Am 1. April … das war ja der Ostersonntag! Da war ich zu
Hause. Ostern ist bei uns sehr wichtig: Das wird groß gefeiert!
> Ah ja, stimmt. Das habe ich vergessen, denn bei uns ist
Ostern nicht so wichtig. Das Fest spielt in meiner Heimat keine
große Rolle. Und, was hast du am Ostersonntag gemacht?
< Also, Ostern ist bei uns ja ein richtiges Familienfest: Ich war
zu Hause, bei meinen Eltern und bei meiner kleinen Schwester.
Die hat – wie immer – im Garten ihr Osternest gesucht. Und ich
dachte: Hoffentlich verstecken die Eltern es nicht so gut, sonst
gibt es wieder Tränen, wie letztes Jahr!
> Echt? Sie hat geweint?
< Ja, weil sie ihr Nest nicht finden konnte! Sie dachte, der
Osterhase hätte ihr keine Ostereier gebracht! Und dann gab es
ein großes Osterfrühstück: mit Eiern, Schinken, Kuchen,
Schokolade – hm, das war lecker! Weißt du, ich habe dieses
Jahr auch gefastet und habe kein Fleisch und nichts Süßes
gegessen. Seit Mitte Februar!
> Ich wusste gar nicht, dass du so religiös bist.
< Bin ich auch nicht. Aber viele Leute fasten auch so in der
Fastenzeit: Sie verzichten auf Fleisch oder Süßes; oder man
trinkt keinen Kaffee oder Alkohol.
> Und woher kommt das?
< Keine Ahnung. Früher war das Fasten in der Fastenzeit eine
religiöse Tradition. Aber heute ist das eher ein Trend.
> In meiner Heimat ist das anders: Bei uns fasten die Leute vor
allem aus religiösen Motiven, während des Ramadans.
< Tja – andere Länder, andere Sitten! … Aber: Du kannst mich
ja am Samstag besuchen, oder?