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Sahara: Burundi leistet der marokkanischen Autonomieinitiative

gegenüber als Lösung auf Kompromisswege Beistand

New York–Burundi hat vor dem 24-köpfigen Ausschuss der Vereinten Nationen
seine Unterstützung zugunsten der seitens Marokkos als Lösung auf
Kompromisswege unterbreiteten Autonomieinitiative in der marokkanischen
Sahara zur Sprache gebracht.

Diese Initiative stehe „im Einklang mit dem Völkerrecht, der UNO-Charta und
den einschlägigen Resolutionen des Sicherheitsrats und der
Generalversammlung“, bekräftigte der Vertreter Burundis auf der Sitzung des
C24, die bis zum 25. Juni 2021 in New York abgehalten werden wird.

Der Diplomat stellte in diesem Kontext fest, dass die grassierende Instabilität
und die Unsicherheit in der Sahelzone und ihrer Peripherie „dringend eine
Schlichtung dieses Konflikts von Nöten macht, zumal das Fortbestehen des
Konflikts der Integration und der Weiterentwicklung des Maghreb in die Quere
kommt, die sich als wichtiger denn je herausstellen“.

Während er die Unterstützung seines Landes zugunsten des laufenden


politischen Prozesses unter der exklusiven Ägide des UNO-Generalsekretärs
bekundete, erklärte er, dass Burundi die neuen Impulse vermittels des Prozesses
der Rundtische, unter Beteiligung Marokkos, Algeriens, Mauretaniens und der
Front Polisario, gemäß den Resolutionen des Sicherheitsrats, im Besonderen der
Resolution 2548, bejubelt. Er hegte überdies den dringenden Wunsch, dass die
Interessenträger sich weiterhin dazu engagieren, indem sie während des
gesamten laufenden politischen Prozesses Realismus und
Kompromissbereitschaft aufzubringen haben.

Darüber hinaus stellte der Vertreter Burundis die Behauptung auf, dass seine
Delegation die Entwicklungsanstrengungen in der marokkanischen Sahara lobt,
im Besonderen vermittels des in 2015 seitens Marokkos ins Leben gerufenen
neuen Entwicklungsmodells in der marokkanischen Sahara, da diese Initiative
„einen großen Beitrag zur Förderung der Bevölkerung darstellt und als Indiz für
die menschliche Entwicklung einsteht“.

Er pries auch die Errungenschaften im Bereich der Menschenrechte, „die auch


von den Resolutionen des Sicherheitsrats, im Besonderen von der Resolution
2548, begrüßt wurden“ und die Beteiligung demokratisch gewählter Vertreter
der marokkanischen Sahara seit 2018 an regionalen Seminaren und an den
Begegnungen des C24 sowie an den beiden Genfer Rundtische als Teil des
politischen Prozesses.

Der Vertreter Burundis brachte auch die „dringende Notwendigkeit“ zum


Ausdruck, eine Registrierung der Population der Lager Tinduf in
Übereinstimmung mit dem humanitären Völkerrecht, dem Mandat des UNHCR
und den entsprechenden Empfehlungen des UNO-Generalsekretärs sowie allen
Resolutionen des Sicherheitsrats seit dem Jahr 2011, einschließlich der
Resolution 2458, durchzuführen.

Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com