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MTU - ValueService

Technical Documentation

Dieselmotor
20V 956 TB32

Beschreibung und
Betriebsanleitung
M010557/00D

Auftrags-Nr.
6181

QO
Printed in Germany
© 2008 Copyright MTU Friedrichshafen GmbH
Diese Veröffentlichung einschließlich aller ihrer Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung oder Nutzung bedarf der vorherigen
schriftlichen Zustimmung der MTU Friedrichshafen GmbH. Das gilt insbesondere für Vervielfältigung, Verbreitung, Bearbeitung, Übersetzung,
Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und I oder Verarbeitung in elektronischen Systemen, einschließlich Datenbanken und Online-Diensten.
Das Handbuch ist zur Vermeidung von Störungen oder Schäden beim Betrieb zu beachten und daher vom Belreiber dem jeweiligen Wartungs- und
Bedienungspersonal zur Verfügung zu stellen.
Änderungen bleiben vorbehalten.
Vorwort nalu
FRIEDRICHSHAFEN
Seite 01

Diese Schrift soll Sie über den MTU-Oieselmotor 20 V 956 TB 32 informieren und Ihnen
bei der Bedienung, Wartung und Instandhaltung des Motors eine Hilfe sein.
Oie Schrift ist nach Gruppen geordnet und in Produktübersicht, Beschreibung,
Betriebsanleitung, Wartung, Störungssuche, Zeichnungen und Anhang unterteilt.

Teil A PRODUKTÜBERSICHT -Gruppenbezeichnung A-


Oie Produktübersicht gibt Ihnen eine Übersicht über den Motor und enthält Technische
Daten, wie Motorleistung, Motorhauptangaben, Motorgewicht, Öl- und Wasserinhalt,
Einstell- und Betriebswerte.

Teil B BESCHREIBUNG -Gruppenbezeichnung 00 bis 88, analog zur Baugruppenbezeichnung


im Ersatzteilkatalog-
Oie Beschreibung enthält neben der Teile- und Syßtembeschreibung auch Hinweise zur
Durchführung der Kontroll- und Wartungsarbeiten, bis einschließlich Wartungsstufe W3.
Für Kontroll- und Wartungsarbeiten die in regelmäßigen Zeitabständen durchgeführt
werden müssen, gilt die Zeitfolge des Wartungsplanes. Für Arbeiten, die über die nor-
male Kontrolle und Wartung hinausgehen, sind die erforderlichen Hinweise im Handbuch
für·wartung und Instandhaltung Druckschrift Nr. MO 20035 enthalten.

Teil C BETRIEBSANLEITUNG -Gruppenbezeichnung C-


Oie Betriebsanleitung informiert Sie über die Bedienung und Überwachung des Motors
vor, während und nach dem Fahrbetrieb in kurzer tabellarischer Form.

Teil 0 WARTUNG -Gruppenbezeichnung 0-


In diesem Teil der Schrift finden Sie den Wartungsplan, der in Zeitplan und Arbeiten-
plan unterteilt ist. Der Zeitplan gibt Auskunft, wann die einzelnen Wartungsstufen
einzuplanen sind. Der Arbeitenplan nennt die Arbeiten und Kontrollen, die bei den
einzelnen Wartungsstufen durchzuführen sind.

Teil E STÖRUNGSSUCHE -Gruppenbezeichnung E-


Oer Teil Störungssuche behandelt mögliche Störungen sowie deren Ursach~n und gibt
Hinweise zur Behebung der Störungen.

Teil F ZEICHNUNGEN -Gruppenbezeichnung F-


Oieser Teil der Schrift enthält technische Zeichnungen, wie Motorquerschnitt und
Motorlängsschnitt.

Teil Z ANHANG
Im Anhang der Schrift sind Zeichnungen sowie Listen und Schriften von Zulieferanten,
die speziell für diesen Motorlieferumfang Gültigkeit haben, zusammengestellt.

Typenbezeichnungen und Angaben der Hersteller von am Motor angebauten Aggregaten und
Geräten entsprechen der Motorausrüstung bei Herausgabe der Schrift. Diese Angaben
dürfen auf keinen Fall für Ersatzteilbestellungen verwendet werden. Für Ersatzteilbe-
stellungen sind ausschließlich die Angaben im Ersatzteilkatalog gültig.

10557/0 -04.82-
Gruppe A
Produktübersicht n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 000
Seite 01

Generatoranlage mit Dieselmotor


20 V 956 TB 32
Teil A
Produktübersicht
Motoren- und Turbinen-Union Friedrichshafen GmbH
Postfach 2040 - 7990 Friedrichshafen I West Germany

10557/0 -07.82-
Gruppe A
Untergruppe 000 n1tu
FRIEDRICHSHAFEN Produktübersicht
Seite 02

INHALT
010 Motorübersicht

020 Bezeichnung der Motorseiten und Zylinder


030 Motorhauptangaben
040 Motorhauptabmessungen, Motorgewicht
050 Betriebswerte

10727/0 -01. 82-


Gruppe A
Produktübersicht n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 010
Seite 01

MOTORÜBERSICHT, MOTORLEISTUNG

Erklärung der Motortypbezeichnung 20 V 956 TB 32


20 = Zylinderzahl

V = V-Motor

956 = Baureihe - 100facher Hubraum eines Zylinders in Liter

T = Abgasturboaufladung

B = Wasserladeluftkühlung extern mit Kolbenkühlung

3 = Stationärer Motor

2 = Konstruktionsziffer

Motorleistung
Dauerleistung A nach ISO 3046/I 4410 kW bei 1500 1/min
überlastbar für Regelvorgänge 10%
Bezugszustand
- Ansauglufttemperatur max. 32°C
- Fremdwassertemperatur max. 32°C
- Einsatzhöhe bis 300 m über NN

10557/0 -07.82-
Gruppe A
Untergruppe 010 ftilU
FRIEORICHSHAFEN
Produktübersicht
Seite 02

MOTORSCHNITT

G 900100b1

10608/0 -08.81-

--~-----------------~---------·----------------- --- --- ---------~--------~- ·------~--- -----~---------------


Gruppe A
Produktübersicht n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 020
Seite 01

BEZEICHNUNG DER MOTORSEITEN UND ZYLINDER

links
left
cotegauche

..
izquierdo
esquerdo

Zur Seitenbezeichnung wird der Motor grundsätzlich von der konstruktiven Kupplungs-
seite aus betrachtet.
Zur Zylinderbezeichnung (nach DIN 6265) werden die Zylinder der linken Motorseite mit
A und die Zylinder der rechten Motorseite mit B benannt.
Jede Zylinderreihe wird, auf der KS des Motors mit Nr.l beginnend, durchnumeriert.
Auch laufende Numerierungen von anderen Bauteilen beginnen auf der KS des Motors mit
Nr.l

Gültige Bezeichnungen und Abkürzungen


Kupplungsseite = KS (bisher: Hauptkraftabgabeseite = HKS)
Kupplungsgegenseite = KGS (bisher: gegenüberliegend der Hauptkraftabgabeseite = GKS)
linke Seite (bisher: A-Seite)
rechte Seite (bisher: B-Seite)

10608/0 -08.81-
Gruppe A
Produktübersicht n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 030
Seite 01

MOTORHAUPTANGABEN
Arbeitsverfahren Viertakt einfachwirkend
Verbrennungsverfahren Direkteinspritzung
Art der Aufladung Abgasturboaufladung
Art der Kühlung Wasser
Bauform 60°V-Motor
Zylinderbohrung 230 mm
Kolbenhub 230 mm
Hubraum eines Zylinders 9,56
Zyl i nderzah 1 20
Gesamthubraum 191,2 1
Verdichtungsverhältnis 12 : 1
Drehrichtung auf konstruktive
Kupplungsseite gesehen linksdrehend (nicht umsteuerbar)
Zündfolge Al A7 A2 A6 A3 AlO A4 A9 A5 A8
B7 B2 B6 B3 BlO B4 B9 B5 B8 Bl
Krattstoff-Einspritzdruck 350 bar Sollwert
300 bar Mindestdruck
Verdichtungsenddruck bei Zünddrehzahl und
40°C Motorkühlwassertemperatur 22 bar
Losreißmoment bei 40°C Motor- 1540 Nm ohne Beschleunigungsanteil
kühlwassertemperatur 5500 Nm mit Beschleunigungsanteil
Durchdrehmoment bei Zünddrehzahl und
40°C Motorkühlwassertemperatur 3400 Nm
Zünddrehzahl bei 40°C
Motorkühlwassertemperatur 80 bis 100 1/min
Mittlere Kolbengeschwindigkeit
bei 1500 1/min 11,50 m/s

10557/0 -04.82-
Gruppe A
Untergruppe 030 n1tu
FRIEORICHSHAFEN
Produktübersicht
Seite 02

Ventilspiel bei kaltem Motor Einlaß 0,30 mm


Auslaß 0,50 mm
Steuerzeiten (bei eingestelltem Ventilspiel) (°Kurbelwinkel)
1 Einlaß öffnet 37° v.OT
OT Vor
nacb
tdc
2 Einlaß schließt 61° n.UT
aftet before
PMH
a\)'Ces,
PMS
avant 3 Auslaß öffnet 67° v.UT
aes-pues antes
PMS
de-pOis antes 4 Auslaß schließt 39° n.OT
5 Überschneidung 76°
Kraftstofförderbeginn 35° v.OT

Vor
UT
before aftet
bdc
ava.nt a-ptes
B.ntes
PMB aes-pues
· PMI
B.ntes de-pOis
PMI

TA920 032/1

10557/0 -04.82-
Gruppe A
Produktübersicht nalu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 040
Seite 01

HAUPTABMESSUNGEN, GEWICHTE
Motorhauptabmessungen

.,__ _ _ _ _ _ 0 -----~

AAAAf!Fiflflflfl
c

~---8----- ~-----------A---------------1-

T 904178a0

A = Gesamtlänge 9280 mm
B = Gesamtbreite 2350 mm
C = Gesamthöhe 2600 mm
0 = Länge des Motors 3800 mm

Gewichte, Kühlwasserinhalt, Ölfüllung


Aggregatgewicht ca. 39489 kg
Motorgewicht ohne Wasser- und Ölfüllung ca. 19610 kg
Kühlwasserinhalt einschließlich Inhalt
der am Motor angebauten Leitungen ca. 500
Wasserinhalt der Ladeluftkühler ca. 80
Ölfüllung im Motor
- bis zur unteren Marke ca. 420
- bis zur oberen Marke ca. 620
Nachfüllung nach Einschalten der Motorenölvorpumpe
- bei Erstfüllung ca. 180
- nach jedem Ölwechsel ca. 90
Gesamtfüllung im Motor ca. 800

10557/0 -07.82-
Gruppe A
Produktübersicht ftilU
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 050
Seite 01

BETRIEBSWERTE
Für den jeweiligen Motor sind die Werte des Motorabnahmeprotokolls verbindlich.

Drücke
Triebwerksöldruck gemessen vor Eintritt Triebwerk
bei Nenndrehzahl min. 5,0 bar
Steuerungsöldruck gemessen vor Eintritt Steuerung
bei Nenndrehzahl min. 4,0 bar
Kolbenkühlöldruck gemessen vor Eintritt Kühlölkanal
bei Nenndrehzahl min. 2,5 bar
Differenzöldruck gemessen vor und nach Filter max. 1,5 bar
Motorkühlwasserdruck gemessen nach Motorkühlwasserpumpe
bei Nenndrehzahl min. 2,0 bar
Ladeluftkühlwasserdruck gemessen nach Ladeluftkühlwasserpumpe
bei Nenndrehzahl min. 2,0 bar
Fremdwasserdruck gemessen vor Wärmetauscher ca. 4,0 bar
Kraftstoffzulaufdruck gemessen vor Kraftstoffeinspritzpumpe
bei Nenndrehzahl min. 1,0 bar
Ladeluftdruck gemessen nach Abgasturbolader ca. 1,5 bar
bei Nenndrehzahl Überdruck
Anlaßluftdruck gemessen vor Luftverteiler min. 28 bar
Ansaugluftunterdruck gemessen am Ladereintritt
des Abgasturboladers max. 15 mbar
Abgasgegendruck gemessen am Turbinenaustritt
des Abgasturboladers max. 30 mbar

TemEeraturen
Triebwerksöltemperatur gemessen vor Eintritt Triebwerk max. 90°C
Kühlwa~sertemperatur gemessen nach Austritt Motor max. 90°C
Abgastemperaturen gemessen nach Zylinder max. 720°C
Abgassammeltemperatur gemessen nach Abgasturbolader max. 600°C
Ladelufttemperatur gemessen nach Ladeluftkühler max. 60°C
Fremdwassertemperatur gemessen vor Wärmetauscher max. 32°C

10557/0 -04.82-
Gruppe A
Untergruppe 050 n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Produktübersicht
Seite 02

Verbrauch
Kraftstoffverbrauch bei 100% Last und bei Verwendung ca. 230 g/kWh
eines Kraftstoffs nach Spezifikation +5% nach
in der MTU-Betriebsstoffvorschrift DIN 6270
Motorenölverbrauch im Dauerbetrieb nach einer
Betriebszeit von ca. 100 Stunden ca. 2 g/kWh
Anlaßluftverbrauch für ersten Start ca. 1300
für weitere Starts ca. 1000

10557/0 -07.82-
Gruppe B
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 000
Seite 01

Generatoranlage mit Dieselmotor


20 V 956 TB 32
Teil B
Beschreibung
Motoren- und Turbinen-Union Friedrichshafen GmbH
Postfach 2040 - 7990 Friedrichshafen I West Germany

10557/0 -07.82-
Gruppe B
Untergruppe 000 natu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

Gruppenübersicht

01 Kurbelgehäuse 13 Wasserpumpen

02 Rädertrieb 14 Kühlwasserkreislauf

03 Triebwerk 15 Ölpumpen

05 Zylinderkopf 16 Motorenölkreislauf

06 Steuerung 18 Anlaßeinrichtung

07 Motorregler 19 Motorlagerung

08 Regulierübertragung 84 Überwachungseinrichtung

09 Abgasturbolader 86 Zubehör (elektrisch, pneumatisch)

10 Luftzuführung-Abgasabführung 87 Motorbetätigung

11 Kraftstoffeinspritzeinrichtung 88 Zubehör (mechanisch)

12 Kraftstoffsystem

10715/0 -01. 82-


Gruppe 01
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 10'0
Seite 01

KURBELGEHÄUSE

a Motorenöl · Engine oil · Huile du moteur · Aceite del rnotor · Oleo


do motor G001220a0

1 Zylinderlaufbuchse 10 Querankerschraube
2 Ölrücklauf vom Abgasturbolader 11 Zugankermutter
3 Kühlwasser zum Zylinderkopf 12 Zugankerschraube
4 Motorenöl zur Motorsteuerung 13 Kurbelwellenlagerdeckel
5 Stoßstangendurchtritt 14 Kurbelwellengleitlager
6 Bohrung für Kraftstoffeinspritzpumpe 15 Kolbenkühlölspritzdüse
7 Schaulochdeckel 16 Kolbenkühlölhauptkanal
8 Vom Kühlwasserführungsrohr 17 Triebwerksölhauptkanal
9 Dichtring 18 Nockenwellenlager

10492/0 -10.81-
Gruppe 01
Untergruppe 100 n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

KURBELGEHÄUSE
Technische Daten
Herste 11 er: Fa. MTU, Friedrichshafen
MTU-Nr.: 580 010 75 08
Beschreibung
Das Kurbelgehäuse ist das Fundament des Motors. Es umschließt das Triebwerk, das in
ihm gelagert ist und trägt die Befestigungspunkte für Nebenaggregate und für die Mo-
torlagerung.
Das Kurbelgehäuse -aus elektrisch zusammengeschweißten Stahlgußteilen- ist zur Ver-
steifung bis weit unter Kurbelwellenmitte heruntergezogen. Die Zylinderreihen sind im
Winkel von 60° zueinander angeordnet.
Der Kurbelraum ist oben mit einer Zwischenwand abgeschlossen. In diese Zwischenwand
sind die unteren Paßsitze für die Zylinderlaufbuchsen eingefügt. Zur Ableitung der an
den Kolbenringen durchtretenden Gase ist der Kurbelraum mit der Saugseite des
Abgasturöoladers verbunden (Kurbelgehäuseabsaugung 01.420).
Der Kühlwasserraum ist im Bereich zwischen Zwischenwand und Dachfläche
(Zylinderkopfauflage) nahezu zylindrisch ausgebildet. In die Dachfläche sind die
oberen Paßsitze für die Zylinderlaufbuchsen eingefügt.
Die Nockenwellenräume sind links und rechts im Kurbelgehäuse angeordnet und mit
Abschlußdeckeln verschlossen.
Die Kurbe 1we 11 en 1agerdecke 1 sind an den Kurbe 1gehäusequerwänden mit Zugankern vert i-
kal und mit Querankerschrauben horizontal befestigt. In den durch Querwände und
Kurbelwellenlagerdeckel gebildeten Grundlageraufnahmebohrungen ist die Kurbelwelle
gelagert. Auf KS und KGS ist zusätzlich je ein ungeteilter Kurbelwellenlagerdeckel
mit einteiligem Gleitlager angebaut.
Als Hauptkanal für Kolbenkühlöl und Schmieröl sind zwei Stahlrohre eingewalzt. Die
Spritzdüsen für die Kolbenkühlung sind unterhalb des Hauptölkanals am Kurbelgehäuse
angeschraubt.
Schaulochdeckel auf jeder Längsseite des Kurbelgehäuses ermöglichen eine Kontrolle
des Triebwerks. Die Schaulochdeckel an Zylinder 82, 86 und 89 sind als
Sicherheitsventile (01.320) ausgebildet.
An der linken und rechten Motorseite ist je ein Ölmeßstab angebaut.
Die Zylinderlaufbuchsen -aus Spezialschleuderguß- sind von oben im Kurbelgehäuse ein-
gesetzt. Jede Zylinderlaufbuchse verschließt mit ihrem Bund den von ihr und dem
Kurbelgehäuse gebildeten Wasserraum nach oben. Zur Abdichtung nach unten sind auf je-
der Zylinderlaufbuchse Dichtringe aufgezogen.
Der Räderkasten mit Rädertrieb (02.000) ist auf KGS angeschraubt
Die Ölwanne, aus elektrisch zusammengeschweißten Stahlblechen, schließt den
Kurbelraum nach unten ab und ist Vorratsbehälter für das Motorenöl.
An KS hat die Ölwanne Anschlüsse für Ölauffüllung, Ölabsaugung und Vorpumpöl.
Kontroll- und Wartungsarbeiten
Keine Kontroll- und Wartungsarbeiten erforderlich.

10492/0 -03.82-
Gruppe 01
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 320
Seite 01

SICHERHEITSVENTIL
1 Decke 1
2 Runddichtring
2
3 Ventilgehäuse
4 Druckfeder
3 5 Runddichtring
6 Führungsbolzen
4 7 Scheibe
5
8 Dehnschraube
9 9 Sicherungsring
6

TA 01 077/1

Technische Daten
Herste 11 er: Fa. MTU, Friedrichshafen
MTU-Nr.: 580 010 01 91
Öffnungsdruck: 0,12 bar Überdruck
Ausströmquerschnitt: ca. 80 cm2

Beschreibung
Das Sicherheitsventil ist am Schauloch des Kurbelgehäuses angebaut.
Das Ventil öffnet, wenn im Kurbelgehäuse ein Überdruck entsteht der größer ist als
der Öffnungsdruck.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Keine Kontroll- und Wartungsarbeiten erforderlich.

10492/0 -03.82-
Gruppe 01
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN Untergruppe 420
Seite 01

KURBELGEHÄUSEABSAUGUNG

T001138b0

1 Luftansauggehäuse 4 Ölrücklauf (Syphon)


2 Decke 1 5 Steckrohr
3 Ölabscheidereinsatz 6 Ölabscheidergehäuse

10726/0 -11.81-
Gruppe 01
Untergruppe 420 n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

KURBELGEHÄUSEABSAUGUNG
Technische Daten
Hersteller: Fa. MTU, Friedrichshafen
Gehäuse-MTU-Nr.: 580 010 25 05
Beschreibung
Die Kurbelgehäuseabsaugung ist im Motorsattel eingebaut und durch Leitungen mit dem
Kurbelgehäuse und mit dem Luftansauggehäuse des Abgasturboladers verbunden. Durch die
Kurbel~ehäuseabsaugung wird im Kurbelgehäuse ein geringer Unterdruck erzeugt.

Das vom Abgasturbolader aus dem Kurbelgehäuse angesaugte und mit Motorenöl vermischte
Öl-Luft-Abgasgemisch strömt über Steckrohre und Ölabscheidegehäuse in das
Luftansauggehäuse der Abgasturbolader.
Oie Ölabscheidung im Gehäuse erfolgt in zwei Ebenen:
In der ersten Ebene, dem Beruhigungsraum werden größere Öltropfen dadurch abge-
schieden, daß sie von der hier herrschenden niedrigeren Strömungsgeschwindigkeit
nicht mehr mitgerissen werden und infolge ihrer Schwerkraft auf den Gehäuseboden sin-
ken.
Die zweite Ebene bildet der Einsatz mit Metallgestrickfüllung. Die Ölpartikel schla-
gen sich im Gestrick nieder und tropfen in den unteren Raum ab.
Das gesammelte Öl fließt über den separaten Rücklauf (Siphon) zum Kurbelgehäuse
zurück.
Der im Gasgemisch verbleibende Ölrest benetzt das Gebläserad im Abgasturbolader, die
Luftseite des Ladeluftkühlers sowie die Luftzuführungsrohre und verhindert ein
Verkrusten durch Schmutzrückstände aus der Ansaugluft und dämpft den Aufschlag der
Einlaßventile auf dem Ventilsitz.
Kontroll- und Wartungsarbeiten
Keine Kontroll- und Wartungsarbeiten erforderlich.

10726/0 -03.82-
Gruppe 02
Beschreibung n11u
FRIEORICHSHAFEN
Untergruppe 000
Seite 01

RÄDERTRIEB (linkslaufender Motor)

KGS

rechts
right
cöte droit
derecho
direito

links
Jett
cöte gauehe
izquierdo
esquerdo

Linkslaufender Motor
Counter-clockwise rotating engine
Moteur a sens oe rotanon a gauehe
Motor de giro a Ia izQuierda
Senlido de rotac;:ao a esquerda

G002087e0

1 Kurbelwellenzahnrad 9 Antriebszahnrad für Hilfsabtrieb *


2 Großes Vorgelegerad 10 Antriebszahnrad des Motorreglers
3 Kleines Vorgelegerad 11 Antriebszahnrad der Fremdwasserpumpe
4 Zwischenrad der Nockenwelle 12 Zwischenrad der Motorenölpumpe
5 Zwischenrad der Nockenwelle 13 Antriebszahnrad der Motorenölpumpe
6 Antriebszahnrad der Nockenwelle 14 Zwischenrad des Drehzahlgeberan-
7 Antriebszahnrad der Nockenwelle triebs
8 Antriebszahnrad der Motorkühl- 15 Antriebszahnrad des Drehzahlgebers
wasserpumpe * Anbau ist ausrüstungsbedingt

10527/0 -04.82-
Gruppe 02
Untergruppe 000 nwtu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

RÄDERTRIEB
Beschreibung
Unter dem· Begriff 11 Rädertrieb 11 sind die Zahnräder für den Antrieb von den Motoren-
ölpumpen, den Kühlwasserpumpen, dem Motorregler, den Nockenwellen und dem Drehzahl-
geberantrieb zusammengefaßt. Diese Zahnräder, Antriebszahnräder und Zwischenräder,
sind in einem besonderen Gehäuse auf KGS eingebaut"

Benennung Schrägungs- Zähne- Übersetzungs-


richtung zahl verhältnis

Kurbelwellenzahnrad rechts 53 1,000


Großes Vorgelegerad 1i nks 62 0,855
ein Zahnradpaar
_ Kleines Vorge 1egrad rechts 31 0,855
Zwischenrad der Nockenwelle, rechte Seite links 62 0,427
Zwischenrad der Nockenwelle, linke Seite rechts 62 0,427
Antriebszahnrad der Nockenwelle, linke Seite links 53 0,500
Antriebszahnrad der Nockenwelle, rechte Seite rechts 53 0,500
Antriebszahnrad der Motorkühlwasserpumpe rechts 22 2,410
Antriebszahnrad des Motorreglers links 18 1,472
Antriebszahnrad der Fremdwasserpumpe rechts 13 2,040
Zwischenrad der Motorenölpumpe links 59 0,898
Antriebszahnrad der Motorenölpumpe rechts 33 1,610
Zwischenrad des Drehzahlgeberantriebs 52 0,500
Antriebszahnrad des Drehzahlgeberantriebs 26 1,000
Antriebszahnrad des Hilfsabtriebs (wenn angebaut) links 17 1,560

Kontroll~ und Wartungsarbeiten


Keine Kontroll- und Wartungsarbeiten erforderlich.

10527/0 -03.82-
~ruppe
Beschre,·b ung ntergrupp
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!12 Zahnraaungsdämpfer
Schwin
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urbelwelle
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--SF5P;;-,:
6 Kolben
7 Kurbelwelle .
---~~~~
8 Mitnehme. rflnaxlallager
ansch

10726/0 -03.82-
Gruppe 03
Untergruppe 000 natu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

TRIEBWERK
Beschreibung
Zum Triebwerk gehören Kurbelwelle (03.100), Pleuel (03.210) und Kolben (03.220). Das
Triebwerk wandelt Druckenergie in mechanische Arbeit um.
Die vom Kolben ausgehende gradlinige Kraft wird über das Pleuel auf den Kurbelzapfen
der Kurbelwelle übertragen und in rotierende Bewegung umgesetzt.
Um Drehschwingungen zu dämpfen und die Beanspruchung der Kurbelwelle zu verringern
ist ein Schwingungsdämpfer (03.300) angebaut.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Motordurchdrehvorrichtung anbauen (03.001)
Motor von Hand durchdrehen (03.001).
- Motordurchdrehvorrichtung abbauen (03.001)

10608/0 -03.82-
Gruppe 03
Beschreibung nwtu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 001
Seite 01

Motorstart unterbinden.
Beide Befestigungsschrauben des kleinen
Verschlußdeckels herausschrauben und
Deckel abnehmen.
Durchdrehvorrichtung in Deckelbohrung
einführen und in den Flanschinnenvierkant
einstecken.

1 Flansch
2 Kraftvervielfältiger
3 Ratschenhebel

Motor von Hand durchdrehen


Dekompressionsventile öffnen (05.311) und den Motor einigemale mit der
Durchdrehvorrichtung durchdrehen.
Tritt beim Durchdrehen des Motors ein zu starker Widerstand auf, die Ursache fest-
stellen und vor dem Anlassen des Motors beheben.

Motordurchdrehvorrichtung abbauen
Durchdrehvorrichtung aus der Deckelbohrung herausziehen.
Verschlußdeckel anbauen.
Motorstart freigeben.

10713/0 -11. 81-


Gruppe 03
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 100
Seite 01

KURBELWELLE

KS

KGS

"-~ 2 4

1 Zahnrad 3 Gleitlager
2 Kurbelwelle 4 Gegengewicht

10492/0 -04.81-
Gruppe 03
Untergruppe 100 n1tuFRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

KURBELWELLE
Technische Daten
Hersteller: Fa. MTU, Friedrichshafen
MTU-Nr.: 580 030 25 01
Beschreibung
Die Kurbelwelle setzt die Auf- und Abwärtsbewegungen der Kolben (03.220) und Pleuel
(03.210) in eine Drehbewegung um. Sie ist aus einem StUck formgeschmiedet, all~eitig
bearbeitet, an den Lagerstellen induktiv gehärtet und poliert.
Die Kurbelwelle ist mit dreizehn Gleitlagern im Kurbelgehäuse gelagert und durch ein
Vierpunktlager auf KS axial fixiert.
Zum Massenausgleich ist an jeder Kurbelwellenwange ein Gegengewicht angeschraubt.
-Das Schmieröl wird der Kurbelwelle aus dem Hauptölkanal zugefUhrt.
Auf KS ist ein Mitnehmerflansch zur Kraftabgabe aufgepreßt.
Auf KGS der Kurbelwelle sind der Schwingungsdämpfer (03.300), das Polrad und das
Zahnrad zum Antrieb des Rädertriebes aufgepreßt.
Auf dem Polrad sind Markierungen eingear-
beitet, die zusammen mit dem am
Polradgehäuse angeschraubten Einstellzei-
2 ger die Stellung der einzelnen Kolben an-
zeigen.
Diese Anzeige ist für Einstellarbeiten am
Motor erforderlich.

1 Einstellzeiger
2 Polrad mit Markierung
Kontroll- und Wartungsarbeiten
Keine Kontroll- und Wartungsarbeiten erforderlich.

10726/0 -03.82-
Gruppe 03
Beschreibung n1lu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 210
Seite 01

PLEUEL
1 Pleuelstange
2 Pleueldeckel
1 3 Pleuelschraube
4 Scheibe
3 5 Pleuelmutter
6 Pleuelbuchse
7 Pleuellagerschale

Technische Daten
Hersteller: Fa. MTU, Friedrichshafen
MTU-Nr.: 581 030 07 20/42

Beschreibung
Die Pleuel der rechten und linken Motorseite sind untereinander gleich. Sie sind im
Gesenk geschmiedet, allseitig bearbeitet und gerade geteilt.
Die Pleuel der sich jeweils gegenüberliegenden Zylinder laufen nebeneinander auf
einem Hubzapfen der Kurbelwelle.
Oie auswechselbaren Pleuellagerschalen sind zweiteilig und bundlos. Geschmiert werden
sie mit Drucköl, das durch Bohrungen in der Kurbelwelle den Lagerschalen zugeführt
wird.
Als Kolbenbolzenlager ist·eine Bronzebuchse im kleinen Pleuelauge eingepreßt.
Der Pleueldeckel ist mit Dehnschrauben und Muttern an der Pleuelstange befestigt.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Keine Kontroll- und Wartungsarbeiten erforderlich.

10492/0 -04.82-
Gruppe 03
Beschreibung •~•tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 220
Seite 01

KOLBEN

1 Kolben

0 I
.
7.
2
3
4
5
6
Kolbenschaft, komplett
Kolbenschaft
Gewindebuchse
Zylinderstift
Kolbenboden
7 Verdichtungsring
8 Verdichtungsring
9 Ölabstreifring
10 Dehnschraube
11 Kolbenbolzen
12 Sicherungsring

-
0.() 11
12

Technische Daten
Hersteller: Fa. MTU, Friedrichshafen
MTU-Nr.: 581 030 06 17

Beschreibung
Die Kolben sind ölgekühlt; sie bestehen aus Kolbenschaft und Kolbenboden.
Im Kolbenschaft -aus Leichtmetall- sind Augen als Kolbenbolzenlager eingearbeitet.
Zwischen Kolbenboden und Kolbenschaft ist ein ölabstreifring eingesetzt.
Die Ölbohrungen für Kühlölzulauf und-rücklaufsind im Kolbenschaft eingearbeitet.
Der Kolbenboden -aus Stahl- ist mit Dehnschrauben auf dem Kolbenschaft befestigt.
Im Kolbenschaft eingesetzte Gewindebuchsen erhöhen die Sicherheit der Schraubenver-
bi ndung.
Im Kolbenboden sind drei Verdichtungsringe eingesetzt.
Der Kolbenbolzen ist schwimmend gelagert und gegen seitliches Verschieben durch Si-
cherungsringe fixiert.
Er wird durch das zentral aus dem Kolben abfließende Kolbenkühlöl geschmiert.

10492/0 -10.81-
Gruppe 03
Untergruppe 220 natu
FRIEDRICHSHAFEN Beschreibung
Seite 02

Funktion der Kolbenkühlung


Das Kolbenkühlöl wird den Kolben in kon-
tinuierlichem Strahl durch Düsen zuge-
führt.
Es strömt durch den Raum zwischen Kolben-
boden und -schaft und läuft frei ins Kur-
belgehäuse ab.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Keine Kontroll- und Wartungsarbeiten erforderlich.

10726/0 -03.82-
Gruppe 03
Beschreibung nalu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 300
Seite 01

SCHWINGUNGSDÄMPFER

G003365c0

1 Mitnehmer 6 Einlegescheibe
2 Seitenscheibe, zweiteilig 7 Hubbegrenzungsbolzen
3 Schraube 8 Hülsenfeder
4 Schwungkranz a Motorenöl
5 Seitenscheibe, einteilig

10606/0 -03.82-
Gruppe 03
Untergruppe 300 n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

SCHWINGUNGSDÄMPFER
Technische Daten
Hersteller: Fa. MTU, Friedrichshafen
MTU-Nr.: 580 030 02 03

Beschreibung
Der Schwingungsdämpfer ist mit seinem Mitnehmer auf der Kurbelwelle an KGs- aufge-
preßt.
Der Schwungkranz ist durch Hülsenfedern mit dem Mitnehmer elastisch verbunden. Die
Hülsenfedern bestehen aus mehreren axial aufgeschnittenen, ineinandergesteckten
Stahlhülsen.
Die Bolzen verhindern ein Drehen des Federpaketes und begrenzen Hub und Beanspruchung
der Federblätter.

Funktion-
Der Mitnehmer des Schwingungsdämpfers ist mit der Kurbelwelle des Motors starr ver-
bunden und muß der Drehbewegung der Kurbelwelle folgen. Der Schwungkranz ist durch
Hülsenfedern mit dem Mitnehmer verbunden und wird synchron mitgenommen.
Im Bereich einer Resonanz führt die Kurbelwelle mit dem Mitnehmer Drehschwingungen
aus. Der Schwungkranz dämpft in seinem Bestreben gleichförmig umzulaufen über die
Hülsenfedern die Schwingbewegung des Mitnehmers und damit der Kurbelwelle.
Durch das Zuführen von Motorenöl in die Hülsenfederräume wird ein Scheuern der Feder-
blätter und damit ein Verschleiß weitgehendst vermieden. Gleichzeitig bewirkt die
Ölverdrängung beim Arbeiten der Hülsenfedern eine Umwandlung von Schwingungsenergie
in Wärme, also eine Dämpfung. Oie eigentliche Reibung findet im Öl und nur zum ge~
ringen Teil zwischen den Federblättern statt. Durch ständigen Ölzufluß aus der
Kurbelwelle wird eine unzulässige Erwärmung vermieden.
Der Rücklauf des Öles erfolgt am Innendurchmesser der Seitenscheiben des Schwingungs-
dämpfers über einen engen Ringspalt.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Keine Kontroll- und Wartungsarbeiten erforderlich.

10606/0 -03.82-
Gruppe 05
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 100
Seite 01

ZYLINDERKOPF

8 Motorkühlwasser · Engine cooling water · Eau de refroidisaement C Luft · Air · Air · Aire · Ar
du moteur · Agua refrigerante del motor · Agua ~ arrefecimento
do motor d Abgase · Exhauot gases · Goz d'6c:happement · Gases de eocape ·
Gases de eacape
b Kraftstoff · Fuel · Combuotible · Combuotible · Combuotlvel
G005269d0

1 Ventilfeder, außen 12 Dichtring


2 Ventilfeder, innen 13 Legeschlüssel
3 Dichtring 14 Leckkraftstoffaustritt
4 Einspritzventil 15 Einlaßventil
5 Sprengring 16 Ventilführung für Einlaßventil
6 Dichtscheibe 17 Dichtring
7 Ventilkegelstück 18 Auslaßventil
8 Federte 11 er 19 Ventilführung für Auslaßventil
9 Zylinderkopf 20 Sprengring
10 Federteller, unten 21 Ventildrehvorrichtung 11 Rotocap 11
11 Zulaufrohr

10492/0 -10.81-
Gruppe 05
Untergruppe 100 natu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

ZYLINDERKOPF
Technische Daten
Hersteller: Fa. MTU, Friedrichshafen
MTU-Nr.: 580 010 23 20

Beschreibung
Der Motor hat Einzelzylinderköpfe aus Sondergrauguß. Sie sind mit Dehnschrauben auf
dem Kurbelgehäuse befestigt und schließen die Zylinderräume nach oben ab.
Die Trennste 11 e 11 Kurbe 1gehäuse- Zyl i nderkopf 11 ist mit einer Dichtung abgedichtet.
Die Übergänge der Öl- und Kühlwasser-Kanäle sind zusätzlich mit Dichtringen abge-
dichtet.
Oben werd~n die Zylinderköpfe mit Zylinderkopfhauben abgeschlossen.
Jeder Zylinderkopf hat zwei Einlaß- und zwei Auslaßventile, die konzentrisch um die
zentrale Einspritzdüse angeordnet sind.
Die Auslaßventile sind mit Ventildrehvorrichtungen (05.210) ausgerüstet.
Das Kraftstoffeinspritzventil (11.310) ist zentral zwischen den Ein- und Auslaß-
ventilen in einer Bohrung im Zylinderkopf eingebaut und mit Dichtringen gegen die
Ölräume im Zylinderkopf abgedichtet.
Jeder Zylinderkopf hat ein Dekompressionsventil (05.310).
An den Zylinderköpfen der rechten Z~linderreihe ist je ein Startventil (18.230) ange-
baut.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Keine Kontroll- und Wartungsarbeiten erforderlich.

10492/0 -04.82-
Gruppe 05
Beschreibung nalu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 109
Seite 01

Zylinderräume ausblasen
Dekompressionsventile öffnen (05.311).
Start- und Stopdrucktaster gleichzeitig drücken.
Motor mehrere Male durchdrehen lassen.
Start- und Stopdrucktaster gleichzeitig loslassen.
Dekompressionsventile schließen (05.311).

10608/0 -03.82-
Gruppe 05
Beschreibung n11u
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 210
Seite 01

VENTILDREHVORRICHTUNG 11 ROTOCAP 11

A.
~T005111a0

A Ventil geschlossen B Ventil geöffnet


1 Deckel 1 Deckel
2 Tellerfeder 2 Tellerfeder
3 Kugellaufring 3 Kugellaufring
4 Stahlkugel 4 Sicherungsring
5 Sicherungsring 5 Stahlkugel
6 Grundkörper 6 Grundkörper
7 Spiralfeder

10492/0 -04.81-
Gruppe 05
Untergruppe 210 n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

VENTILDREHVORRICHTUNG "ROTOCAP 11

Technische Daten
Hersteller: Fa. Teves-Thompson
Typ: K 85.4014-01
MTU-Nr.: 000 053 22 35
Drehrichtung: 1i nksdrehend

Beschreibung
Die Ventildrehvorrichtung 11 Rotocap 11 ist im unteren Federteller eingebaut. Sie dreht
das Ventil zwangsläufig und verhindert dadurch einseitiges Erwärmen des Ventiltellers
und Kohleansatz am Ventilsitz.
Das Rotocap besteht aus einem Grundkörper, der am Umfang mehrere Taschen mit schrägen
Laufbahnen hat. In jeder Tasche ist eine Stahlkugel, die bei geschlossenem Ventil
durch eine tangential angeordnete Spiralfeder zur höchsten Stelle der schrägen Lauf-
bahn gedrückt wird.
Auf dem Innenrand des Grundkörpers stützt sich eine Tellerfeder ab über die ein
Deckel greift. Der Deckel überträgt die Ventilfederkräfte auf die Tellerfeder und ist
zugleich Ventilfederteller.

Funktion
Wird das Ventil geöffnet, drückt die ansteigende Ventilfederkraft die Tellerfeder
flach. Dabei belastet die Tellerfeder die Kugeln in den Taschen des Grundkörpers und
zwingt sie zum Abrollen auf ihren schrägen Laufbahnen und auf dem Kugellaufring. Die-
se Drehbewegung entspricht dem doppelten Rollweg einer Kugel.
Durch das Abstützen auf dem Kugellaufring und somit auf den Kugeln wird der Druck der
Tellerfeder auf den inneren Rand des Grundkörpers verringert, so daß hier ein Gleiten
stattfindet.
Der Rotocapdeckel wird durch Reibungsschluß von der Tellerfeder mitgenommen und
überträgt die Drehbewegung über Ventilfeder, Federteller und Kegelstück auf das
Ventil.
Bei schließendem Ventil tritt eine Entlastung der Tellerfeder und damit der Kugeln
ein. Die Kugeln werden, ohne zu rollen, durch die Tangentialkraft der Federn in ihre
Ausgangslage zurückgedrückt.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Keine Kontroll- und Wartungsarbeiten erforderlich.

10492/0 -03.82-
Gruppe 05
Beschreibung n1tuFRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 310
Seite 01

DEKOMPRESSIONSVENTIL
1 Ventilgehäuse
2 Ventilspinde 1
3 Ventilsitz

Technische Daten
Hersteller: Fa. MTU, Friedrichshafen
MTU-Nr.: 580 010 00 91

Beschreibung
Das Dekompressionsventil hat die Aufgabe, den Kompressionsraum zu entlüften und somit
ein Durchdrehen des Motors von Hand zu ermöglichen.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Dekompressionsventil öffnen (05.311)
Dekompressionsventil schließen (05.311)

10608/0 -04.82-
Gruppe 05
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAr-EN
Untergruppe 311
Seite 01

Dekompressionsventil öffnen
Ventilspindel mit Steckschlüssel drei Um-
drehungen herausschrauben.

1 Steckschlüssel
2 Dekompressionsventil

Dekompressionsventil schließen
Ventilspindel mit Steckschlüssel einschrauben und festziehen.

10608/0 -10.81-
Gruppe 06
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 000
Seite 01

MOTORSTEUERUNG

1 Kipphebelbock 9 Schwinghebel
2 Kipphebel, Auslaß 10 Nockenwellenraumdeckel
3 Einstellschraube für Ventilspiel 11 Ro 11 enstöße 1
4 Kipphebelachse 12 Dichtringhalter
5 Kipphebel, Einlaß 13 Nockenwelle
6 Kraftstoffeinspritzpumpe 14 Fixierstück
7 Führungsbolzen 15 Antriebszahnrad der Nockenwelle
8 Stoßstange

10492/0 -10.81-
Gruppe 06
Untergruppe 000 natu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

STEUERUNG
Beschreibung
Unter dem Begriff "Steuerung 11 werden die Teile des Motors zusarnmengefaßt, die das
ordnungsgernäße Ein- und Ausströmen der Ladeluft und Abgase regeln.
Jede Zylinderreihe hat eine eigene, seitlich im Kurbelgehäuse gelagerte, dreiteilige
Nockenwen e.
Die Nockenwelle ist auf KGS durch zwei arn Kurbelgehäuse festgeschraubten SGheiben
axial fixiert. Sie wird über Zahnräder von der Kurbelwelle des Motors angetrieben und
betätigt über Stößel, Stoßstangen und Kipphebel die Ventile und über Schwinghebel die
Kraftstoffeinspritzpurnpen.
Die Ventilstößel werden in Buchsen geführt und sind als Rollenstößel ausgebildet.
Die Stoßstangen übertragen die Bewegung der Ventilstößel auf die Kipphebel.
Die Kipph~bel sind doppelarrnig und mit Gleitlagern auf den hohlen Kipphebelachsen ge-
lagert. Ein langer Kipphebel für die Auslaßventile, ein kurzer Kipphebel für die
Einlaßventile.
Die Kipphebelachsen sind auf dem Zylinderkopf in zwei Kipphebelböcken gelagert und
mit Zylinderstiften in ihrer Lage fixiert.
Einstellschrauben an den Kipphebeln ermöglichen das genaue Einstellen des erforder-
lichen Ventilpiels.
Das Schrnieröl wird der Nockenwelle über Bohrungen im Räderkasten zugeführt. Für die
Kipphebel wird das Schrnieröl an den Lagerstellen der Nockenwellen abgezweigt.
Die Ventilstößel werden durch das aus dem Zylinderkopf abfließende Öl geschmiert.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Ölversorgung der Ventilsteuerung prüfen (06.101)
Teile der Ventilsteuerung kontrollieren (06.101)
Ventilspiel prüfen und einstellen (06.101)

10492/0 -03.82-
Gruppe 06
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 101
Seite 01

Ölversorgung der Ventilsteuerung prüfen


Zylinderkopfhaube abnehmen.
Motor mit Leerlaufdrehzahl laufen lassen.
Schmierung der Steuerungsteile kontrol-
1i eren.
An allen Stellen, die auf nebenstehendem
Bild mit Pfeilen gekennzeichnet sind, muß
Öl austreten! ·
Zylinderkopfhauben aufbauen.

Teile der Ventilsteuerung kontrollieren


Zylinderkopfhauben abnehmen.
Die sichtbaren Teile der Ventilsteuerung
mit einer Stablampe ableuchten.
Zylinderkopfhauben aufbauen.

10492/0 -10.81-
Gruppe 06
Untergruppe 101 n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

Ventilspiel prüfen und einstellen


Die Kontrolle bei geschlossenem Ventil
1
und höchstens 40°C Kühlwassertemperatur
wie folgt durchführen.
2
Kurbelwelle in Motordrehrichtung drehen,
bis der Kolben von Zylinder Al in Zünd-OT
steht.

1 Einstellzeiger
2 Polrad mit Markierung

Zylinderkopfhauben abnehmen.
Zünd-OT-Stellung prüfen, Kipphebel von
Zylinder Al müssen frei beweglich sein.
Mit einer Fühlerlehre den Abstand zwi-
schen Ventil und Einstellschraube prüfen.
Die Fühlerlehre muß sich noch satt durch-
ziehen lassen (Ventilspiel 00.030). Wenn
erforderlich, Ventilspiel einstellen.
Kontermutter lösen, Einstellschraube
nachstellen, Kontermutter festziehen,
Ventilspiel kontrollieren.
Die anderen Kolben nacheinander auf
Zünd-OT stellen und die Ventilspiele in
gleicher Weise prüfen.
Zylinderkopfhauben aufbauen.
1 Fühlerlehre
2 Kontermutter
3 Einstellschraube
4 Steckschlüssel

10726/0 -03.82-
Gruppe 07
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 100
Seite 01

MOTORREGLER

10566/0 -04.81-
Gruppe 07
Untergruppe 100 natu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

MOTORREGLER
Technische Daten
Herste 11 er: Fa. MTU, Friedrichshafen
Typ: R 060 H 13 H

Beschreibung
Dieser Regler ist ein proportional-integral wirkender Drehzahlregler (P-I-Regler), er
ändert bei einem Regelvorgang zunächst proportional seinen Ausgang (P-Regler), um
anschließend integral auszuregeln (I-Regler).
Das Arbeitsmedium des Reglers ist Motorenöl. Dazu ist der Regler am
Materenölkreislauf angeschlossen. Eine im Regler eingebaute Zahnradölpumpe verstärkt
den vom Materenölkreislauf kommenden Öldruck.
Die Aufgabe des Reglers ist, die eingestellte Motordrehzahl durch Verändern der
Kraftstoffeinspritzmenge bei wechselnder Belastung innerhalb seines
Proportionalitätsgrades (P-Grad) auch Ungleichförmigkeitsgrad genannt, konstant zu
halten.
Der P-Grad ist an diesem Regler einstellbar. Dadurch ist es möglich, bei mehrmoto-
rigen, parallellaufenden Anlagen die Lastverteilung der einzelnen Motoren aufeinander
einzustellen.
Er begrenzt die Kraftstoffeinspritzmenge beim Start und verhindert die Überlastung
des Motors.
Die Sollwertvorgabe für die Motordrehzahl erfolgt durch Magnetventile gesteuertes
Motorenöl auf eine imMotorregler eingebaute Membrane oder mechanisch über eine
Teleflexdose.
Eine ausführliche Funktionsbeschreibung des Motorreglers ist in einer besonderen
Druckschrift enthalten.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Funktion des Motorreglers kontrollieren (07.102)
Motor von Hand abstellen (07.102)

10726/0 -04.82-
Gruppe 07
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 102
Seite 01

Funktion des Motorreglers kontrollieren


Vor der ersten Inbetriebnahme des Motors,
nach Arbeiten am Motor oder Motorregler,
vor Wiederinbetriebnahme des Motors nach
längerem Motorstillstand eine Reglerfunk-
tionsprobe durchführen.
Diese Probe wird bei stehendem Motor mit
Hilfe der Motorenölvorpumpe durchgeführt.
Geprüft wird ob der Regler AUF regelt und
der Motor mit der Abstelleinrichtung ab-
gestellt werden kann.
Automatische Startfreigabe unterbrechen -.
dazu Absperrventil in der Druckluftlei-
tung schließen.
Motorenölvorpumpe einschalten dazu
Anlaßschalter betätigen. Hat·sie den er-
torderliehen Öldruck aufgebaut, regelt
der Regler auf Startstellung.
Füllhebel in Startstellung Startstellung kontrollieren - aufregeln
des Reglers und Startfüllung durch Beob-
achten der Füllungsanzeige kontrollieren.
Erforderliche Startfüllung siehe Motorab-
nahmeprotokoll.
Abstelleinrichtung betätigen - der Regler
muß den Füllhebel auf Stopste 11 ung
zurücknehmen, Sollwert 0 an der
Füllungsanzeige.

Füllhebel in Stopstellung

10566/0 -03.82-
Gruppe 07
Untergruppe 102 natu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

Motor. von Hand abstellen


Bei Ausfall des Gleichstrommagneten am
Motorregler, kann der Motor von Hand am
Motorregler abgestellt werden.
Abstellhebel nach unten drücken bis der
Motor steht.

T 007 307a0

1 Abstellgerät
2 Abste 11 hebe l
3 Motorr.egl er

Verzögerung der max. Füllung einstellen


Gibt bei Motorstart der Motorregler die
max. Füllung frei bevor der Motor 1200
bis 1400 1/min erreicht hat, muß die
Verzögerung nachgestellt werden.
Hutmutter am Motorregler abschrauben und
Kontermutter lösen.
Nadelventil nach rechts drehen.
Kontermutter anziehen und Hutmutter an-
schrauben.
Motor starten und Freigabe der max.
Füllung kontrollieren.

1 Hutmutter
2 Kontermutter
3 Nadelventil

10557/0 -07.82-
Gruppe 08
Beschreibung nalu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 000
Seite 01

REGULIERÜBERTRAGUNG

G'008036a0

1 Kupplung 8 Mitnehmerbuchse
2 Hebel 9 Gelenkstange
3 Verbindungsstange 10 Klemmhebel
4 Kraftstoffeinspritzpumpe 11 Regulierwelle
5 Pumpenzylinder 12 Mittelhebel
6 Pumpenkolben 13 Motorregler
7 Mitnehmer

10557/0 -07.82-
Gruppe 08
Untergruppe 000 natu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

REGULIERÜBERTRAGUNG
Beschreibung
Zum Regulieren der Kraftstoffmenge werden die Kraftstoffeinspritzpumpen vom
Motorregler über Gestänge im Räderkasten und einer über der Nockenwelle angeordneten
Regulierwelle verstellt.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Keine Kontroll- und Wartungsarbeiten erforderlich.

10557/0 -07.82-
Gruppe 09
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 000
Seite 01

ABGASTURBOLADER

8 Luft · Air · Air · Aire · Ar C Motorkühlwasser · Engine cooling water · Eau de refroidissement
du moteur · Agua refrigerante del motor · Agua de arrefecimento
b Abgase · Exhaust gases · Gaz d'echappement · Gases de escape ·
do motor
Gases de escape
d Motorenöl · Engine oil · Huile du moteur · Aceite del motor · Oleo
do motor GOO 112b0

1 Düsenring 10 Impulsschraube
2 Labyrinthring 11 Ansauggehäuse
3 Flanschstück 12 Spiralgehäuse
4 Dreipunktlager 13 Schaufeldiffusor
5 Lagerbuchse 14 Labyrinthträger
6 Lagerträger 15 Abgasausströmgehäuse
7 Überdruckventil 16 Turbinenscheibe
8 Verdichterrad 17 Abgaseinströmgehäuse
9 Läuferwe 11 e

10592/0 -10.81-
Gruppe 09
Untergruppe 000 natu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

ABGASTURBOLADER
Technische Daten
Herste 11 er: Fa. MTU, Friedrichshafen
Typ: AGL 340
MTU-Nr.: 507 020 63 00
Drehzahl: max. 24000 1/min
Temperatur: max. 750°C vor Abgasturbolader
Prüf druck: · 3 bar, Wasserraum
Gewicht: ca. 185 kg
Beschreibung
Bei aufgeladenen Motoren wird die zur Verbrennung benötigte Luftmenge vom
Abgasturbolader mit Überdruck den Zylindern zugeführt. Die Antriebsleistung für den
Verdichter des Abgasturboladers wird aus der sonst verlorenen Abgasenergie durch Um-
setzen im Turbinenteil des Abgasturboladers gewonnen. Der Abgasturbolader besteht aus
einer von den Motorabgasen angetriebenen Turbine und einem auf gleicher Welle sit-
zenden Verdichter, die in einem dreiteiligen Gehäuse -Abgaseinström, Spiralgehäuse,
Ausströmgehäuse- untergebracht sind. Der Düsenring ist auf dem Abgaseinströmgehäuse
montiert, Abgasausström- und Abgaseinströmgehäuse sind wassergekühlt. Der
Kühlwassermantel des Abgasausströmgehäuses trennt den Ladeluftraum vom Abgasraum und
verhindert ein Aufheizen der Ladeluft. Den verdichterseitigen Gehäuseteil bildet das
Ansauggehäuse und der Luftaufnehmer mit dem darin eingebauten Schaufeldiffusor.
Die Läufergruppe besteht aus der Welle, auf die Verdichterrad und Turbinenscheibe
fest aufgezogen sind, dem turbinen- und verdichterseitigen Dreipunktlager sowie den
Lagerbuchsen mit Labyrinthringen. Läufergruppe und Lagerung werden vom Lagerträger
aufgenommen; sie bilden zusammen eine geschlossene Montagebaugruppe, die im
Abgasausströmgehäuse mit langen Dehnschrauben eingebaut ist. Die Teile der
Läufergruppe sind einzeln und in Gruppe statisch und dynamisch ausgewuchtet. Axial
wirkende Schubkräfte in der Läufergruppe werden vom turbinenseitig angeordneten Drei-
punktlager aufgenommen.
Die auf der Läuferwelle aufgesetzten Labyrinthringe verhindern das Eindringen von Ab-
gasen bzw. Ladeluft in die Lagerung und dichten die Abgas- und Ladeluftseite gegen
Schmierelaustritt ab. Die Wirkung des turbinenseitigen Labyrinths wird durch Sperr-
luft unterstützt, die über Bohrungen im Gehäuse dem Raum hinter dem Verdichterrad
entnommen wird. Die Abdichtung am Verdichterrad erfolgt mit einem Labyrinth an der
Radrückseite, ein Luftkanal führt die durch das Labyrinth strömende Luft auf die
Saugseite und reduziert dadurch den Axialschub.
Den Lagern der Läufergruppe wird Motorenöl aus dem Motorenalkreislauf über ein~n
Druckminderer (16.540) zugeführt. Über Bohrungen im Abgasausströmgehäuse läuft das 01
zu den beiden Lagern. Das aus den Lagern austretende Öl fließt zum Ölraum und durch
eine kurze Leitung zum Motor zurück.
Arbeitsweise
Der Turbine des Abgasturboladers werden die von den Motorzylindern kommenden Abgase
über Auspuffkrümmer zugeführt. Die Abgase werden im Düsenring beschleunigt,
beaufschlagen die Turbinenbeschaufelung und setzen die Läufergruppe in Drehbewegung,
deren Verdichterrad Frischluft ansaugt, verdichtet und über die Luftzuführungsrohre
den Motorzylindern zuführt. Die entspannten Abgase gelangen über die Abgasleitung ins
Freie.
Kontroll und Wartungsarbeiten
Auslauf des Turbinenläufers des Abgasturboladers kontrollieren (09.002)

10557/0 -04.82-
Gruppe 09
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 002
Seite 01

Auslauf des Turbinenläufers des Abgasturboladers kontrollieren


Motor aus Leerlauf abstellen.
Auslauf der Turbine kontrollieren. Die Läufergruppe darf nicht sofort oder mit einem
Ruck stehen bleiben. Außer dem normalen Laufton dürfen keine Geräusche zu hören sein.

Hinweise bei evtl. Störungen am Abgasturbolader


Bei Ausfall des Abgasturboladers die Art und Ursache der Störung festst~llen und be-
urteilen, ob der Motor ohne Gefährdung weiter betrieben werden kann.
Muß bei Ausfall des Abgasturboladers (z.B. bei feststehendem Läufer) der Motor unbe-
dingt weiter betrieben werden, den Motor nur mit Teillast fahren und darauf achten,
daß die Abgasammeltemperatur 500°C bzw. die Abgastemperatur nach Zylinder 600°C nicht
übersteigt.
Den Motor in diesem Zustand nur solange betreiben, bis eine Möglichkeit zum Wechseln
oder Instandsetzen des Abgasturboladers gegeben ist.
Ausführliche Beschreibung, Hinweise für Wartung und Montage sowie Ersatzteilliste
sind in einer besonderen Druckschrift zusammengefaßt.

10726/0 -03.82-
Gruppe .10
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 000
Seite 01

LUFTZUFÜHRUNG/ABGASABFÜHRUNG

3
4

G010249a1

1 Abgasturbolader 4 Schnellschlußklappe
2 Luftansauggehäuse 5 Ladeluftzuführungsrohr
3 Ladeluftkühler 6 Abgasrohre

10608/0 -04.81-
Gruppe 10
Untergruppe 000 natu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

Beschreibung - Luftzuführung
Dieser Motor hat zwei Abgasturbolader (09.000) und zwei Ladeluftkühler (10.140).
In die Anschlußkästen der Ladeluftkühler sind Schnellschlußklappen (10.150)
eingebaut. Mit diesen kann die Luftzufuhr zu den Zylindern gesperrt und der Motor ab-
gestellt werden.
Zum Filtern der Verbrennungsluft sind im Ansaugschacht Ansaugfiltereinsätze (10.120)
eingebaut. Nach den Filtereinsätzen ist zum Überwachen auf Versehrnutzung der Einsätze
ein Differenzdruckwächter (10.230) eingebaut.
Die Luftzuführungsrohre sind außen auf der linken und rechten Motorseite angebaut.
Sie sind geteilt und mit den Krümmern durch Manschetten verbunden.

Beschreibung - Abgasabführung
Die Abgase des Motors werden über isolierte, im V des Motors liegende Abgasrohre die
mehrfach geteilt sind zu den Abgasturboladern geleitet. Von den Abgasturboladern wer-
den die Abgase über Abgassammelrohre und Schalldämpfer (10.520) ins Freie geleitet.
Wärmedehnungen der Abgasrohre und -krümmer werden von Kompensatoren aufgenommen.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Befestigungsschrauben der Luftzuführung auf festen Sitz prüfen (10.111)
Befestigungsschrauben der Abgasabführung auf festen Sitz prüfen (10.531)
Abgasfärbung kontrollieren (10.051)
Ladeluftdruck prüfen (10.011)
Ansaugluftunterdruck messen (10.011)
Abgasgegendruck kontrollieren (10.051)
Abgasanlage überprüfen und Entwässerung auf freien Durchgang kontrollieren (10.051)

10557/0 -04.82-
Gruppe 10
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe Oll
Seite 01

Ansaugluftunterdruck messen
Manometer am Ansaugrohr des Abgasturboladers anschließen.
Motor mit Vollast fahren und Manometer ablesen.
-Sollwerte siehe Betriebswerte (A.050) und Motorabnahmeprotokoll.
Manometer abbauen.

Ladeluftdruck prüfen
Verschlußschraube aus Ladeluftzufüh-
rungsrohr herausschrauben.
Ein Manometer mit 2,5 bar Meßbereich ein-
schrauben.
Bei laufendem Motor den Ladeluftdruck
messen. Um einen gültigen Vergleich für
den angezeigten Wert zu erhalten, gleiche
Drehzahl und Leistung wie bei der Abnahme
fahren.
Den gemessenen Druck mit dem im Motorab-
nahmeprotokoll angegebenen Wert verglei-
chen.
Der Ladeluftdruck darf bei Nennleistungen
bis 100 mmQS 1 entspricht 0,15 bar 1 unter
dem Wert im Abnahmeprotokoll liegen.

10608/0 -07.82-
Gruppe 10
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 051
Seite 01

Abgasgegendruck kontrollieren
Manometer am Abgassammelrohr anschließen.
Motor mit Vollast fahren und Manometer ablesen.
- Sollwerte siehe Betriebswerte (A.050) und Motorabnahmeprotokoll.
Manometer abbauen.

Abgasfärbung kontrollieren
Abgase hellgrau: gute Verbrennung
Abgase schwarz: Verbrennung nicht vollständig (E.063)
Abgase blau: zuviel Motorenöl im Verbrennungsraum (E.064)
Abgase weiß: Kraftstoff nicht vollständig verbrannt (E.065)

Abgasanlage überprüfen und Entwässerung auf freien Durchgang kontrollieren


Abgasanlage nicht Lieferumfang MTU

10756/0 -01.82-
Gruppe ~10
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe .111
Seite 01

Befestigungsschrauben der Luftzuführung auf festen Sitz prüfen


Bei kaltem Motor, Befestigungsschrauben
durch Nachziehen auf festen Sitz prüfen.

10767/0 -03.82-
Gruppe 10
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 120
Seite 01

ANSAUGFILTEREINSATZ
1 Griffmutter
2 Filtereinsatz
3 Filtergestell
]
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I
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2 3
T010149a0

Technische Daten
Hersteller: Fa. Mann & Hummel
Typ: c 57.37.54
MTU-Nr.: 599 030 61 81
Nennleistung: 144 m3 /min
Durchflußwiderstand: 6 mbar, bei unverschmutzen Filtereinsätzen

Beschreibung
Der Ansaugfiltereinsatz ist an der Luftansaugseite des Motors eingebaut und filtert
die Verbrennungsluft des Motors.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Ansaugfiltereinsatz ersetzen (10.121)
Ansaugfiltereinsatz reinigen (10.121)

10557/0 -07.82-
Gruppe 10
Beschreibung n11u
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 121
Seite 01

Ansaugfiltereinsatz ersetzen

Griffmutter lösen und Filtereinsatz aus


dem Filtergestell herausziehen.

l I Neuen Filtereinsatz in das Filtergestell


\._j

r-"' ~I I - u einschieben und Griffmutter festziehen.

I Auf richtigen Sitz des Filtereinsatzes


0
achten!
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Oo
og~
Oo og

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1: ! I I I
C-l
I
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2 3
T010 149a0

1 Griffmutter
2 Filtereinsatz
3 Fi Hergeste 11

10557/0 -07.82-
Gruppe 10
Untergruppe 121 n1lu
FRIEORICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

Ansaugfiltereinsatz reinigen
Filtereinsatz ausbauen.
Filtereinsatz durch Auf- und Abbewegen
1 I der verlängerten Druckluftpistole mit
L.J
~, max. 5 bar von innen nach außen
I I - I I w ausblasen, bis keine Staubentwicklung
I'-"'
i mehr sichtbar ist. Bei zu starker

1 ~
Versehrnutzung Filtereinsatz ersetzen.
Gereinigten Filtereinsatz mit Handlampe
ausleuchten und dabei auf Beschädigung
kontrollieren. Werden Beschädigungen
:
._
J
-
I
I
I
I

,-
I
L-!
I
~
I

II I
I
festgestellt, den Filtereinsatz ersetzen .

"I
~

.... .......
-
1 2 3
T010149a0

1 Griffmutter
2 Filtereinsatz
3 Filtergestell

10557/0 -07.82-
Gruppe 10
Beschreibung ftilU
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 140
Seite 01

LADELUFTKÜHLER

2 3 4 a

3 2 a

G010183aO

1 Wasserkasten a Luft
2 Dichtung b Fremdwasser
3 Dichtstreifen
4 Kühlerblock

10538/0 -10.81-
Gruppe 10
Untergruppe 140 n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

LADELUFTKÜHLER
Technische Daten
Herste 11 er: Fa. Behr, Stuttgart
Typ: 06.705.10.002
MTU-Nr.: 000 098 50 20
Ausführung: seewasserbeständig
Wirkungsweise: Kreuzgegenstrom
Prüfdruck beim Hersteller: 8,5 bar, Wasserseite
Prüfdruck beim Hersteller: 4,0 bar, Luftseite
Prüfdruck bei Überholung: 1,5 bar, Wasserseite
Prüfdruck bei Überholung: 1,5 bar, Luftseite

Beschreibung
Der Ladeluftkühler ist zwischen der Verdichterseite des Abgasturboladers und dem
Luftzuführungsrohr angeordnet und am Kühlwasserkreislauf angeschlossen.
Die im Abgasturbolader durch Verdichtung erwärmte Ladeluft durchströmt das luftsei-
tige Kühlnetz und gibt dabei ihre Wärme an das im Kreuzgegenstrom durchfließende
Kühlwasser ab.
Das Abkühlen der Ladeluft erhöht das Luftgewicht im Zylinder und ermöglicht, bezogen
auf gleiches Hubvolumen, bei mehr eingespritztem Kraftstoff eine höhere Leistung.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Keine Kontroll- und Wartungsarbeiten erforderlich.

10538/0 -03.82-
Gruppe 10
Beschreibung 1'11 tu
FRIEDRICHSHAFEN Untergruppe 150
Seite 01

SCHNELLSCHLUSSKLAPPE

11 10 9 8 7 6

a Luft · Air • Air • Aire • Ar G010163

1 Anschlußkasten 11 Auslösehebel
2 Klappe 12 Hubmagnet
3 Klappensitz 13 Druckbolzen
4 Klemmhebel zur Endschalterbetätigung 14 Führungsstück
5 Schmiernippel 15 Druckfeder
6 Lager 16 Verschlußkappe
7 Radialdichtring
8 Welle A Klappe geöffnet
9 Hebel B Klappe geschlossen
10 Klemmhebel C Endschalterbetätigung

10492/0 -10.81-
Gruppe 10
Untergruppe 150 n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

SCHNELLSCHLUSSKLAPPE
Technische Daten
Hersteller: Fa. MTU, Friedrichshafen
MTU-Nr.: 580 090 35 17, linke Seite
MTU-Nr.: 580 090 37 17, rechte Seite

Beschreibung
Die Schnellschlußklappen, in den unteren Anschlußkästen der Ladeluftkühler eingebaut,
sind eine Notabstelleinrichtung. Werden sie betätigt, sperren sie die Luftzufuhr zu
den Zylindern und der Motor stellt infolge Luftmangels ab. Mit dieser Notabstellung
wird der Motor schneller abgestellt, als dies durch Kraftstoffwegnahme möglich ist.
Wurde der Motor über die Schnellschlußklappen abgestellt, müssen beide
Schnellschlußklappen vor Wiederinbetriebnahme des Motors von Hand geöffnet werden
(10. 151).
Die Stellung der Schnellschlußklappen wird von Endschaltern (84.620) überwacht. Ein
Anlassen des Motors mit einer oder zwei geschlossenen Schnellschlußklappen ist nicht
möglich, da der oder die betätigten Endschalter den Startvorgang nicht freigeben.

Automatische Betätigung
Die Schnellschlußklappen sind in Verbindung mit einem drehzahlabhängigen Schaltgerät
eine zusätzliche Sicherung gegen Überdrehzahl.
Steigt die Motordrehzahl über die zulässige Höchstdrehzahl an, betätigt das
Schaltgerät die an den Schnellschlußklappen angebauten Hubmagnete. Die Hubmagnete ge-
ben die Schnellschlußklappen frei, die Klappen fallen zu und betätigen die End-
schalter. Die Endschalter betätigen den Hubmagnet am Motorregler und geben Meldung an
die Überwachungseinrichtung.

Handbetätigung
Die Schnellschlußklappen können auch von Hand mit den Auslösehebeln geschlossen wer-
den.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Funktion der Schnellschlußklappen prüfen (10.151)
Schnellschlußklappen öffnen (10.151)
Schnellschlußklappen schmieren (10.151)
Stellung der Schnellschlußklappen kontrollieren (10.151)

10492/0 -03.82-
Gruppe 10
Beschreibung ftilU
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 151
Seite 01

Stellung der Schnellschlußklappen kontrollieren


Die Hebel der beiden Schnellschlußklappen
müssen in Betriebsstellung A stehen.

A Schnellschlußklappe geöffnet
B Schnellschlußklappe geschlossen

Funktion der Schnellschlußklappen mit der Handbetätigung prüfen


Auslösehebel bei stehendem Motor hoch-
ziehen.
Schnellschlußklappe muß zufallen, d.h.
der Hebel in Stellung B stehen.
Schnellschlußklappe mit Hebel öffnen.
Hebel muß in Betriebsstellung A stehen.

2
-~ü;;;;:!~~-3
T010 057a0

1 Auslösehebel
2 Hebel
3 Hubmagnet

10492/0 -03.82-
Gruppe 10
Untergruppe 151 ftilU
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

Funktion der Schnellschlußklappen mit der elektrischen Betätigung prüfen


Bei Anlagen mit elektronischer Motorüberwachung siehe Druckschrift für Elektronik.
Bei Anlagen ohne elektronische Überwachung (84.531).
Oie Schnellschlußklappen müssen schließen, d.h. die Hebel müssen in Stellung B
stehen. Der Motorregler muß auf Stopstellung gehen und eine Störmeldung muß erfolgen.
Nach der Funktionsprüfung die Schnellschlußklappen mit den Hebeln öffnen.

Schnellschlußklappen öffnen
Beide Schnellschlußklappen mit den Hebeln
von Hand öffnen. Hebel müssen in
Betriebsstellung A stehen.
Achtung! Nach einer Notabstellung über
die Schnellschlußklappen, zuerst die Ur-
sache des Abstellens feststellen und be-
heben.
Dekompressionsventile öffnen (05.311) und
Motor mit der Anlaßeinrichtung durchdre-
hen. Dadurch werden Kraftstoffrückstände
B aus den Zylinderräumen herausgeblasen und
bei der Wiederinbetriebnahme ein hartes
Anlaufen des Motors vermieden.
Dekompressionsventile schließen.

TA10.057/2

A Schnell~chlußklappe geöffnet
B Schnellschlußklappe geschlossen

10492/0 -07.82-
Gruppe 10
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 151
Seite 03

Schmiernippel reinigen und mit Fett


schmieren.
Angaben über die zu verwend~nden Fette
siehe MTU~Betriebsstoffvorschrift
Nr.1061.

Gelenke, Hebel und Rollen mit MotorenBl


schmieren.

10492/0 -03.82-
Gruppe TO
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 180
Seite 01

KONDENSWASSERABBLASELEITUNG
1 Ladeluftzuführungsrohre
2 Stutzen
3 Kondenswasserabblaseleitung

ET10/440 D

Technische Daten
Hersteller: Fa. MTU, Friedrichshafen
MTU-Nr.: 590 090 29 94

Beschreibung
Zur ständigen Überwachung der Dichtheit der Ladeluftkühler, sind in die
Ladeluftzuführungsrohre Stutzen eingeschraubt und an diesen Abblaseleitungen ange-
schlossen.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Kondenswasserabblasleitungen auf Wasseraustritt kontrollieren (10.181).
Kondenswasserabblasleitungen auf Durchgang kontrollieren (10.181).
Kondenswasserabblasleitungen reinigen (10.181).

10633/0 -03.82-
Gruppe 10
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN Untergruppe 181
Seite 01

Kondenswasserabblaseleitungen an den Ladeluftzuführungsrohren auf Wasseraustritt kon-


trollieren
Wird nur geringer Wasseraustritt festgestellt, handelt es sich um Kondenswasser.
Bei größerem Wasseraustritt ist der Ladeluftkühler undicht.
Kann die Reparatur eines undichten Ladeluftkühlers nicht sofort erfolgen, vor dem An-
lassen des Motors unbedingt
- die Dekompressionsventile öffnen
- den Motor von Hand durchdrehen
- eventuell in die Zylinderräume eingedrungenes Wasser herausblasen.
Wird der Motor außer Betrieb gesetzt, unbedingt Hinweis in Teil E beachten.

Kondenswasserabblaseleitungen auf Durchgang kontrollieren


An den Kondenwasserabblaseleitungen muß bei laufendem Motor Luft austreten.

Kondenswasserabblaseleitungen reinigen
Abblaseleitungen und Stutzen von den La-
deluftleitungen abschrauben.
Abblaseleitungen durchblasen.
Abblaseleitungen anbauen.

ET 10/440A

10492/0 -03.82-
Gruppe 10
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 520
Seite 01 '

ABGASSCHALLDÄMPFER

2 3

T010 150a0

1 Abgaseintritt
2 Abgasaustritt
3 Entwässerung

10557/0 -04.82-
Gruppe 10
Untergruppe 520 n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

ABGASSCHALLDÄMPFER
Technische Daten
Hersteller: Fa. Grünzweig & Hartmann
Typ: . QA 700-35
MTU-Nr.: 599 053 61 81

Beschreibung
Der Abgasschalldämpfer ist zwischen die Abgasleitungen eingebaut und hat die Aufgabe,
die Abgasgeräusche zu dämpfen. Er ist als Absorptionsschalldämpfer gebaut. In ihm
sind Lochbleche so angeordnet, daß die Schwingungen der Abgase absorbiert werden. Den
Schalldämpfer nur in Pfeil- und Strömungsrichtung der Abgase, zwischen die Abgaslei-
tungen einbauen.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Keine Kontroll- und Wartungsarbeiten erforderlich.

10557/0 -07.82-
Gruppe 10
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 531
Seite 01

Befestigungsschrauben der Abgasabführung auf festen Sitz prüfen


Bei kaltem Motor Befestigungsschrauben
durch Nachziehen auf festen Sitz prüfen.

10608/0 -03.82-
Gruppe 11
Beschreibung natu
FRIEORICHSHAFEN
Untergruppe 000
Seite 01

KRAFTSTOFFEINSPRITZEINRICHTUNG

1 2

G011 370a0

1 Einspritzventil 6 Stößel
2 Zulaufrohr 7 Rolle
3 Einspritzpumpe 8 Schwinghebel
4 Druckleitung (ummantelt) 9 Lagerbock
5 Legeschlüssel

10592/0 -07.82-
Gruppe 11
Untergruppe 000 n1lu
FRIEORICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

KRAFTSTOFFEINSPRITZEINRICHTUNG
Beschreibung
Jeder Zylinder des Motors hat eine eigene Kraftstoffeinspritzpumpe (11.210). Sie ist
rechts neben dem Zylinderkopf auf der Dachfläche des Kurbelgehäuses montiert.
Die Einspritzpumpen werden duch eigene Einspritznocken der Nockenwelle über
Schwinghebel und Stößel betätigt.
Durch Bohrungen in diesen Stößeln, die in Schwinghebel und Pumpe in Kugelpfannen ein-
gesetzt sind, gelangt Schmieröl zu den oberen Kugelpfannen und in die
Einspritzpumpen.

Kurze ummantelte Druckleitungen und Zulaufrohre im Zylinderkopf verbinden die


Einspritzpumpen mit den Einspritzventilen.
Die Kraftstoffeinspritzventile (11.310) sind in den Zylinderköpfen eingebaut.
Der Leckkraftstoff wird durch Bohrungen im Zylinderkopf zur Leckkraftstoffleitung
abgeführt.

10592/0 -07.82-
Gruppe B11
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 210
Seite 01

KRAFTSTOFFEINSPRITZPUMPE

a Kraftstoff-Zulauf · Fuel feed · Arrivee de combustible · Llegada de


combustible · Chegada do combustivel
b Kraftstoff-Rücklauf· Fuel return · Retour de combustible · Retorno
de combustible · Retorno do combustivel
c Leckkraftstoff · Leak-off fuel · Combustible de fuite · Combustible
de fuga · Combustivel de fuga
d Motorenöl · Engine oil · Huile du moteur · Aceite del motor · Oleo
do motor
G011432b0

1 Entlüftungsschraube 12 Stößelkörper
2 Zum Kraftstoffeinspritzventil 13 Ausgleichscheibe
3 Flanschstutzen 14 Mitnehmer
4 Druckfeder 15 Regelhülse
5 Entlastungsventil 16 Federteller
6 Verschlußschraube 17 Ko 1benfeder
7 Zwischenring 18 Pumpenkolben
8 Sicherungsring 19 Dichtring
9 Druckplatte 20 Pumpenzylinder
10 Kugelpfanne 21 Rückströmdrossel
11 Sprengring

10557/0 -05.83-
Gruppe Bll
Untergruppe
Seite
210
02
natu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung

KRAFTSTOFFEINSPRITZPUMPE

Technische Daten
Herstell er: Fa. Bosch, Stuttgart
Typ: PF 1/0/220 S2Z
MTU-Nr.: 006 074 80 02

Beschreibung

Die Einspritzpumpe führt dem Motorzylinder eine vom Belastungszustand des Motors
abhängige Kraftstoffmenge zu einem bestimmten Zeitpunkt zu.
Das Pumpengehäuse ist aus Stahl geschmiedet. In seinem oberen Teil sind der Saugraum
und die senkrechte Bohrung zur Aufnahme des Pumpenelementes, im unteren Teil die Boh-
rung für Kolbenfeder, Stößel und Reguliereinrichtung eingearbeitet.
Der Stößel läuft in einer Bohrung im unteren Teil des Pumpengehäuses und wird mit
Drucköl aus dem Motorenöl-Kreislauf geschmiert.
Im oberen Teil des Pumpengehäuses ist das Pumpenelement mit einem Flanschstutzen be-
festigt.

Das Pumpenelement besteht aus einem Kolben und einem Zylinder.


Der Kolbenkopf ist nach vier Schraubenlinien und zwei Geraden ausgefräst. Diese Nuten
bestimmen den Förderbeginn und Förderende und werden im folgenden als 11 Schräge Steu-
erkante11 und 11 Längsnut 11 bezeichnet.
Über das untere Ende des Kolbens, der sogenannten Fahne, ist ein Mitnehmer geschoben
der in die Regelhülse eingreift.
Das Pumpenelement hat Nuten für die Leckkraftstoffabführung. Der Leckkraftstoff wird
zur Pumpenaußenseite geleitet, an die eine Rückführleitung zum Kraftstoffbehälter an-
geschlossen ist.
Das Pumpenelement ist nach oben durch ein federbelastetes Entlastungsventil und eine
Rückströmdrossel abgeschlossen. Abgedichtet werden die Trennstellen auf der Hoch-
druckseite durch geläppte Flächen.

10557/0 -05.83-
Gruppe B11
Beschreibung nwtu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 210
Seite 03

Arbeitsweise der Kraftstoffeinspritzpumpe

1 2 3 4 5 6

TA 11 077
Vollförderung = Kolben Nr. 1, 2 und 3
Teilförderung = Kolben Nr. 4 und 5
Keine Förderung = Kolben Nr. 6

Der Kolben der Kraftstoffeinspritzpumpe wird über den Stößel und einen Schwinghebel
von der Nockenwelle des Motors betätigt und arbeitet mit unveränderlichem Gesamthub.
Eine Feder drückt Stößel und Schwinghebel ständig kraftschlüssig auf die
Nockenlaufbahn.

Der Druckraum des Pumpenzylinders ist durch zwei Bohrungen mit dem Saugraum des
Pumpengehäuses verbunden.
In der unteren Kolbenstellung (Abbildung 1) ist der Druckraum über dem Kolben mit
Kraftstoff gefüllt.
Beim Druckhub (Abbildung 2 und 4) schlie~t der Kolben die Bohrungen und drückt den
Kraftstoff durch das Entlastungsventil in die Druckleitung, wobei die obere schräge
Steuerkante den Fürderbeginn bestimmt.
Es wird kein Kraftstoff mehr gefördert, wenn die untere schräge Steuerkante die Quer-
bohrung erreicht (Abbildung 3 und 5). Von diesem Moment an steht der Druckraum mit
dem Saugraum in Verbindung und der restliche Kraftstoff wird in den Saugraum
zurückgedrückt.
Wird der Kolben soweit gedreht, daß Längsnut und Querbohrung zusammentreffen (Abbil-
dung 6), ist der Druckraum mit dem Saugkanal verbunden und es wird kein Kraftstoff
mehr gefördert.

10492/0 -05.83-
Gruppe Bll
Untergruppe
Seite
210
04
natu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung

Entlastungsventil und Rückströmdrossel der Kraftstoffeinspritzpumpe

1
2
3
4

1 Tauchkälbchen 7 Drosselbohrung
2 Ringnut 8 Entlastungsventilkörper
3 Längsnut 9 Entlastungsventil
4 Schaft
5 Ventilkegel A geschlossen
6 Rückströmdrossel B geöffnet
Beschreibung
Das Entlastungsventil schließt und entlastet bei Förderende die Druckleitung. Durch
das Entlasten der Druckleitung wird ein rasches Schließen der Düsennadel erreicht und
ein Nachtropfen von Kraftstoff in den Verbrennungsraum vermieden.
Über dem Entlastungsventil ist eine Rückströmdrossel eingebaut. Diese verhindert das
Auftreten von Kavitation in den Kra.ftstoffl ei tungen und vermindert somit den
Verschleiß; außerdem wird ein Nachspritzen der Düsen vermieden.
Die Rückströmdrossel ist eine Parallelschaltung vom Rückschlagventil und Drossel. Sie
ist ein zusätzliches Bauteil im Einspritzsystem, angeordnet zwischen Entlastungs-
ventil und Druckleitung.
Der Förderstrom kann 1n Förderrichtung ungehindert passieren, während der Entla-
stungsvorgang verlangsamt wird, da ein Rückströmen aus der Leitung nur durch die
kleine Drosselbohrung erfolgen kann.
Sobald die untere Steuerkante des Pumpenkolbens die Querbohrung erreicht, sinkt der
Druck im Pumpenzylinder. Der höhere Druck in der Leitung und die Entlastungsven-
tilfeder drücken das Ventil auf seinen Sitz. Es schließt die Druckleitung gegen den
Pumpenzylinder ab, bis beim nächsten Druckhub die Krattstotförderung erneut beginnt.
Kontroll- und Wartungsarbeiten
Kraftstoffeinspritzpumpe entlüften (Gll.213)

10492/0 -05.83-
Gruppe 11
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 210
Seite 03

Arbeitsweise der Kraftstoffeinseritzeumee


------~

1 2 3 4 5 6

TA 11 C[!J_
Vollförderung = Kolben Nr. 1, 2 und 3
Teilförderung = Kolben Nr. 4 und 5
Keine Förderung = Kolben Nr. 6

Der Kolben der Kraftstoffeinspritzpumpe wird über den Stößel und einen Schwinghebel
von der Nockenwelle des Motors betätigt und arbeitet mit unveränderlichem Gesamthub.
Eine Feder drückt Stößel und Schwinghebel ständig kraftschlüssig auf die
Nockenlaufbahn.
Der Druckraum des Pumpenzylinders ist durch zwei Bohrungen mit dem Saugraum des
Pumpengehäuses verbunden.
In der unteren Kolbenstellung (Abbildung 1) ist der Druckraum über dem Kolben mit
Kraftstoff gefüllt.
Beim Druckhub (Abbildung 2 und 4) schließt der Kolben die Bohrungen und drückt den
Kraftstoff durch das Druckventil in die Druckleitung, wobei die obere schräge Steuer-
kante den Förderbeginn bestimmt.
Es wird kein Kraftstoff mehr gefördert, wenn die untere schräge Steuerkante die Quer-
bohrung erreicht (Abbildung 3 und 5). Von diesem Moment an steht der Druckraum mit
dem Saugraum in Verbindung und der restliche Kraftstoff wird in den Saugraum
zurückgedrückt.
Wird der Kolben soweit gedreht, daß Längsnut und Querbohrung zusammentreffen (Abbil-
dung 6), ist der Druckraum mit dem Saugkanal verbunden und es wird kein Kraftstoff
mehr gefördert.

10608/0 -03.82-
Gruppe 11
Untergruppe 210 n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 04

Druckventil und Druckentlastungsventil der Kraftstoffeinspritzpumpe


1 Flanschstutzen
2 Entlastungsbohrung
3 Druckbohrung
4 Runddichtring
5 Drossel
6 Druckentlastungsventil
7 Ventilträger
8 Druckvent i 1
9 Druckverband mit Gleichdruckentlastung
9
4

T011 095c0

Beschreibung
Die Kugel des Druckventils hebt sich bei Kraftstofförderung durch den Pumpenkolben an
und der Kraftstoff strömt durch die Druckbohrung in die Druckleitung. Das
Druckentlastungsventil bleibt dabei geschlossen.
Bei Förderende schließt das Druckventil. Das Druckentlastungsventil öffnet und entla-
stet die Druckleitung. Dadurch wird ein schnelles Schließen der Düsennadel erreicht
und ein Nachtropfen von Kraftstoff in den Verbrennungsraum vermieden.

Arbeitsweise
Sobald die untere Steuerkante des Pumpenkolbens die Querbohrung erreicht, sinkt der
Druck im Pumpenzylinder. Der höhere Druck in der Leitung und die Druckventilfeder
drücken das Druckventil auf seinen Sitz. Es schließt die Druckleitung gegen den
Pumpenzylinder ab, bis beim nächsten Druckhub die Krattstotförderung erneut beginnt.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Kraftstoffeinspritzpumpe entlüften (11.213)

10608/0 -03.82-
Gruppe 11
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 213
Seite 01

Kraftstoffeinspritzpumpe entlüften
Entlüftungsschraube lösen.
Kraftstoffhandpumpe betätigen, bis an der
Entlüftungsschraube blasenfreier Kraft-
stoff austritt.
Entlüftungsschraube mit
Drehmomentschlüssel festziehen.
Anziehdrehmoment = 20 +5 Nm ·
Schmiermittel = Motorenöl

T011 055a0

10608/0 -03.82-
Gruppe 11
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN Untergruppe 310
Seite 01

KRAFTSTOFFEINSPRITZVENTIL

G011306c0

1 Zulaufrohr 8 Federteller
2 Legeschlüssel 9 Ausgleichscheibe
3 Dichtring 10 Düsenhalterkörper
4 Einspritzdüse 11 Spannbride
5 Druckbolzen 12 Dehnschraube
6 Überwurfmutter 13 Düsenkörper
7 Druckfeder 14 Düsennadel

10608/0 -10.81-
Gruppe 11
Untergruppe 310 natu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

KRAFTSTOFFEINSPRITZVENTIL
Technische Daten
Hersteller: Fa. Bosch, Stuttgart
MTU-Nr.: 580 010 10 51
Düsenhalter-Typ: KBAZ 150 T2/12
MTU-Nr.: 001 017 49 21
Öffnungsdruck: 350 +8 bar, Sollwert
Öffnungsdruck: 300 bar, Mindestdruck beim Prüfen
Einspritzdüse-Typ: DL 130 Tl 189
MTU-Nr.: 000 071 97 12
Bohrungen: 6
Lochwinke 1: 130°
Spritzlochdurchmesser: 0,45 mm
Beschrei bu.ng
Das Einspritzventil (Einspritzdüse und Düsenhalter) ist mit einer Spannbride im
Zylinderkopf befestigt. Es spritzt den von der Einspritzpumpe geförderten Kraftstoff
in den Verbrennungsraum.
Die Einspritzdüse ist eine Lochdüse. Sie besteht aus Düsenkörper und -nadel.
Düsenkörper und -nadel sind mit Feinstpassungen eingeläppt und können nicht getrennt
verwendet werden. Sie sind als Einheit zusammen auszuwechseln.
Die Düsennadel hat an ihrem unteren Ende einen Kegel als Sitzfläche (Dichtfläche). Im
Düsenkörper sind Bohrungen symmetrisch angeordnet, die den Kraftstoff im Verbren-
nungsraum verteilen.
Die Düse wird von einer Überwurfmutter gegen eine Zwischenscheibe und diese an das
plangeschliffene Düsenhalterende gepreßt.
Arbeitsweise
Die Druckfeder im Düsenhalterkörper drückt über den Druckbolzen auf die Düsennadel.
Die Vorspannung dieser Feder ist einstellbar und bestimmt den Öffnungsdruck der Düse.
Am Düsenhalter ist die Druckleitung angeschlossen. Die Zulaufbohrung im
Düsenhalterkörper führt zur Druckkammer im Düsenkörper und verbindet so die Düse mit
der Druckleitung der Einspritzpumpe.
Das Abspritzen der Düse wird vom Kraftstoffdruck gesteuert. Sobald die vom
Kraftstoffdruck beim Druckhub der Einspritzpumpe auf die Düsennadel wirkende Kraft
größer ist als die Vorspannung der Druckfeder im Düsenhalter, wird die Düsennadel
durch den auf ihre Druckschulter wirkenden Druck von ihrem Sitz abgehoben und Kraft-
stoff direkt in den Verbrennungsraum des Zylinders eingespritzt.
Die Düsennadel wird mit Kraftstoff geschmiert, der zwischen Düsenkörper und -nadel
durchleckt. Dieser Leckkraftstoff wird über die Druckbolzenbohrung, eine Bohrung im
Zylinderkopf und eine Leckkraftstoffleitung drucklos in den Kraftstoffbehälter
zurückgeführt.
Kontroll- und Wartungsarbeiten
Kraftstoffeinspritzventil ausbauen/einbauen (11.311)
Kraftstoffeinspritzventil prüfen (11.311)
Kraftstoffeinspritzventil zerlegen/zusammenbauen (11.311)
Kraftstoffeinspritzventil reinigen (11!311)

10608/0 -03.82-
Gruppe 11
Beschreibung nalu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 311
Seite 01

Kraftstoffeinspritzventil ausbauen und äußerlich reinigen

T011109a0

1 Dehnschraube 5 Zulaufrohr
2 Spannbride 6 Legeschlüssel
3 Dichtscheibe 7 Einspritzventil
4 Dichtring

10726/0 -08.81-
Gruppe 11
Untergruppe 311 natu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

Kraftstoffdruckleitung am Zylinderkopf
abschrauben.
Legeschlüssel abschrauben und Zulaufrohr
herausschrauben.

1 Ausbauvorrichtung
2 Einspritzventil
3 Zylinderkopf

Dehnschraube lösen und Spannbride abneh-


men.
Einspritzventil mit Ausbauvorrichtung
herausziehen.
Dichtring herausnehmen.
Einspritzdüse äußerlich re1n1gen. Dabei
Verbrennungsrückstände von der Stirnseite
des Düsenkörpers, hauptsächlich um die
Düsenbohrungen, mit einem Holzspan und
Dieselkraftstoff entfernen.
Achtung! Auf keinen Fall mit einem harten
Gegenstand über die Düsenbohrungen
fahren.

10726/0 -11.81-
Gruppe 11
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 311
Seite 03

Kraftstoffeinspritzventil einbauen
Kolben auf UT stellen.
Ausreibwerkzeug mit Fett beschichten, damit die Ölkohle nicht in den Verbrennungsraum
fällt.
Ölkohle mit dem Ausreibwerkzeug entfernen.
Nur soviel nacharbeiten, bis wieder ein einwandfreier Sitz hergestellt ist.
Neue Runddichtringe mit Ate-Fett ein-

8t streichen und auf den DOsenhalter auf~


ziehen.
Neuen Kupferdichtring auf die Ein-
spritzdUse auflegen und mit Fett an-
heften. Der Dichtring muß satt anliegen~

Einspritzventil so in den Zylinderkopf


einsetzen, daß die Strichmarkierung zur
Zulaufbohrung zeigt.

10608/0 -10.81-
Gruppe 11
Untergruppe 311 n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 04

Neue Dichtscheibe auf das Zulaufrohr auf-


legen und mit Sicherungsring sichern.
Bohrung des Zulaufrohres mit Druckluft
ausblasen.
Gewinde des Zulaufrohres mit Motorenöl
einstreichen.
Zulaufrohr in den Zylinderkopf ein-
schieben und in den Düsenhalter ~in­
schrauben.
Anziehdrehmoment = 120 +20 Nm I
Schmiermittel = Motorenöl.

Bride auf den Düsenhalter bauen und Dehnschraube festziehen.


Anziehdrehmoment = 120 +10 Nm I Schmiermittel = Motorenöl.

Neue Dichtringe mit Ate-Fett einstreichen


und in Legeschlüssel einsetzen.
Legeschlüssel einsetzen und festschrau-
ben.
Kraftstoffdruckleitung anschließen.

10726/0 -10.81-
Gruppe 11
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 311
Seite 05

Kraftstoffeinspritzventil prüfen
Prüfleitung am Düsenhalter anschließen
Vorprüfung
Öffnungsdruckprüfung
Dichtheitsprüfung
Strahl- und Schnarrprüfung durchführen.
Achtung! Hände weg von spritzenden Düsen, der Strahl einer spritzenden Düse dr.ingt
tief in das Fleisch ein, zerstört das Gewebe und der in das Blut eindringende Kraft-
stoff kann eine Blutvergiftung hervorrufen.

Vorprüfung
Absperrvent i1 zum Manometer sch 1i eßen. Pumpenhebe 1 des Düsenprüfgerätes mehrma 1s
kräftig nach unten drücken. Damit sollen leichte Funktionshemmnisse, wie z.B. Fest-
kleben der Düsennadel beseitigt und ein kurzes Durchspülen von Düsenhalter und Düse
mit reinem Prüföl erreicht werden.

Öffnungsdruckprüfung
Absperrventil zum Manometer öffnen.
Pumpenhebel langsam nach unten drücken
und beim Öffnen bzw. beim Beginn des .Ab-
spritzens ·der Düse am Manometer ~en
Öffnungsdruck ablesen. Liegt der
Öffnungsdruck unter dem Mi ndestdruck
(A.030), muß er auf den Sollwert hochge-
stellt werden.
Achtung! Bei zugescha 1tetem Manometer :den
Druck nur 1angsam steigern und langsam
ablassen, da sonst das Manometer
beschädigt wird.
Muß der Öffnungsdruck eines
Ei nspri tzvent i 1 ei ngeste 11 t werden, ist
die Vorspannung der Druckfeder durch Aus-
tauschen der Ausgleichsscheibe entspre-
chend zu verändern. Eine stärkere
Ausgleichsscheibe erhöht die Federver-
spannung und der Öffnungsdruck steigt.
0,1 mm entspricht ca. 10 bar.
1 Prüfölbehälter
2 Manometer
3 Absperrhahn für Manometer
4 Pumpenhebel
5 Handprüfgerät für Einspritzdüsen
6 Einspritzventil
7 Prüfleitung

10492/0 -03.82-
Gruppe 11
Untergruppe 311 natu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 06

Dichtheitsprüfung
Dichtheitsprüfung bei geschlossener Düsennadel durchführen.
Pumpenhebel des Prüfgerätes langsam nach unten drücken, bis das Manometer einen Druck
anzeigt, der ca. 20 bar unter dem eingestellten Düsenöffnungsdruck liegt. Dabei darf
sich an der Düsenbohrung innerhalb 10 s kein Tropfen zeigen. Es ist unwesentlich,
wenn während der Schnarr- und Strahlprüfung zwischen den Abspritzvorgängen ab und zu
ein Tropfen abfällt. ·

Strahl- und Schnarrprüfung

A B c
" ..

A - Richtige Strahlform - schlanker, einheitlicher Zerstäubungskegel


B = Falsche Strahlform .. breiter, aus einzelnen Strahlenbüscheln (Fahnen)
bestehender Zerstäubungskegel infolge verkrusteter oder be$chädigter Düse
C = Falsche Strahlform - schmaler, schnurförmiger nicht zerstäubter Strahl
infolge ungenügenden Druckes (Feder gebrochen oder zu schwach)

Manometer des Prüfgerätes abschalten.


Hebel so schnell wie möglich durchdrücken - mindestens 2 Abwärtsbewegungen pro Sekun-
de. Die Düse muß dabei mit einem hohen Ton schnarren. Das Schnarren ist Gewähr, dafür
daß die Düsennadel in eingeba~tem Zustand leichtgängig ist. Eine Beurtjilun~ der
Strahlform ist nur bei dieser schnellen Hebelbewegung möglich.
Andere Prüfmethoden sind nicht zulässig.
Fehlerhafte Einspritzdüsen ersetzen.

10492/0 ... 03.82-


Gruppe 11
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 311
Seite 07

Kraftstoffeinspritzventil zerlegen
Beim Zerlegen und Zusammenbauen von
Düsenhalter und Einspritzdüse, auf größte
Sauberkeit am Arbeitsplatz achten!
Werden mehrere Düsen zerlegt, unbedingt
darauf achten, daß die einzelnen Teile
der verschiedenen Düsen nicht unterein-
ander vertauscht werden.
Düsenhalterkörper an der Schlüsselfläche
senkrecht in den Schraubstock spannen.
Überwurfmutter abschrauben und alle Teile
herausnehmen.
Beim Herausnehmen des Düsenkörpers beson-
ders darauf achten, daß die Düsennadel
nicht herausfällt.
Zum Vermeiden von Korrosion an den
geläppten Flächen der Düsennadel,
Düsennadel nur an ihrem Druckzapfen an-
fassen.
Alle Teile· in Kraftstoff re1n1gen, mit
filtriertem Dieselkraftstoff abspülen und
mit Druckluft abblasen.
TA 11 082
1 Düsennadel Kraftstoffeinspritzdüse reinigen.
2 Düsenkörper
3 Überwurfmutter
4 Zwischenscheibe
5 Zylinderstift
6 Druckbolzen
7 Druckfeder
8 Federteller
9 Ausgleichscheibe

10492/0 -03.82-
Gruppe 11
Untergruppe 311 nalu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 08

Kraftstoffeinspritzventil zusammenbauen
Vor dem Zusammenbauen alle Teile in
filtriertem Dieselkraftstoff spülen.
Druckfeder auf Risse prüfen und Druckbol-
zen auf Arbeitsspuren prüfen, Teile ggf.
ersetzen.
Düsenhalterkörper an den Schlüsselflächen
senkrecht im Schraubstock festspannen.
Ausgleichsscheibe, Federteller, Druckfe-
der und Druckbo 1zen in den
Düsenhalterkörper einsetzen. Dabei auf
den Fixierst1ft achten!
Zwischenscheibe, Düsenkörper und -nade1
auf den Düsenhalterkörper aufsetzen. Da-
bei auf einwandfreie Sauberkeit der
Planflächen achten!
Überwurfmutter auf den Düsenhalterkörper
schrauben und mit Drehmomentschlüssel
festziehen.
Anziehdrehmoment = 200 +20 Nm I
Schmiermittel = Motorenöl
Auf keinen Fall die Überwurfmutter mit
einem höheren Drehmoment anziehen, da
TA 11 082
sonst der Düsenkörper verspannt wird, was
1 Düsennadel wiederum zum Klemmen bzw. Hängenbleiben
2 Düsenkörper der Düsennadel führt.
3 Überwurfmutter
4 Zwischenscheibe Öffnungsdruck prüfen;
5 Fixierst1ft
6 Druckbolzen
7 Druckfeder
8 Federteller
9 Ausgleichscheibe

10492/0 -03.82-
Gruppe 11
Beschreibung ftilU
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 311
Seite 09

Kraftstoffeinspritzdüse reinigen
Zum Reinigen der Einspritzdüsen, das
Soseh-Reinigungsgerät EF 8486 B verwen-
den.
Zugelassene Hilfsmittel neben dem Re.ini-
gungsgerät sind:
Kaltreiniger zum Einweichen.
Filz und Talg zum Polieren von Nad~l­
führung und -sitz.
Holzspan zum Reinigen der Düsenkuppe.

GA 111001

Druckkammer des Düsenkörpers :mit


Ringnutschaber reinigen.

10322/0 -01. 82-


Gruppe 11
Untergruppe 311 n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 10

Düsennadelsitz im Düsenkörper mit


Reinigungsnadel reinigen.
Beim Drehen der Reinigungsnadel keinen
übermäßigen Druck ausüben!

GA11 035

Spritzloch mit dem SpritzlochreinigeT


reinigen.

10322/0 -08.81-
Gruppe 11
Beschreibung n1tu
FRIEDRIOfSHAFEN
Untergruppe
Seite
311
11

Düsennadel mit einem kantigen, -in


Dieselkraftstoff getauchten
Hartholzstäbchen reinigen.
Bei stark verkoktem Düsennadelprofil die
Düsennade 1 zum Reinigen an -ihrem
Druckzapfen in ein geeignetes Spannfutter
einer Dreh- oder Bohrmaschine spannen. In
diesem Falle das Hartholzstäbchen vorher
in Öl tauchen.
Nach dem Reinigen die Einspritzdüse -:einer
Sichtkontrolle unterziehen. Bei der
Düsennadel besonders auf eingeschlagenen
oder rauhen Nadelsitz und auf abgenützte
oder beschädigte Spritzzapfen achten.
Das Überprüfen des Düsenkörpers mit der
Leuchtlupe EFAW 258 vornehmen. Besonders
auf eingeschlagenen, verkokten Sitz und
auf unrundes Spritzloch achten.
Schadhafte Düsen ersetzen.

Düsennadel im -körper auf Leichtgängigkeit prüfen


Gereinigten Düsenkörper und -nadel in
gefilterten Dieselkraftstoff eintauchen.
Düsennadel in -körper einsetzen. Dlisen-
nadel herausziehen und Leichtgängigkeits-
probe durchführen. Bei senkrecht gehal-
tenem Düsenkörper muß die etwa ei-n
Drittel herausragende Düsennadel durch
das Eigengewicht bis auf ihren Sitz
zurückgleiten. Düsennadel drehen und den
Vorgang wiederholen. Fällt die Düsennadel
trotz sorgfältiger Reinigung nicht
zurück, Düse ersetzen.
Beachte: Nur in Ausnahmefällen und wenn
keine Ersatzdüse vorhanden ist, kann bei
einer klemmenden Düsennadel die Druck-
stelle am Nadelschaft oder eine trotz
Reinigung undichte Düse an der Sitzfläche
der Düsennadel und -körper mit Hilfe von
Bosch-Läppaste Ft26V2 gängig bzw. dicht
gemacht werden. Das Nachläppen auf das
für die Funktion der Düse notwendige Maß
beschränken.
Nach dem Nachläppen beide Teile gut reinigen und spülen. Düsen mit beschädigten
Sitzflächen oder zu großem Nadelspiel ersetzen.
Düsennadel und -körper sind zusammengepaßt und bilden grundsätzlich eine Einheit. Je-
de Düsennadel hat nur einen, zu ihr passenden Düsenkörper. Düsennadel und -körper
dürfen nur zusammen ausgetauscht werden!

10322/0 -01.82-
Gruppe 12
Beschreibung nalu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 000
Seite 01

KRAFTSTOFFSYSTEM

CIII[] Leckkraftstoff · Leak-off fuel · Combustible de fuite · Combustible


de flJqa · Combustivel de fuga
!liiiDJ Kraftstoff-Entlüftung · Fuel vent · D&saerage du combustible
0esaireaci6n del combustible · Oesaerac;äo do combustivel
c==:l Kraftstoff-Zulauf Fuel feed · Arrivee de combustible · Llegada de
6 5
combustible · Chegada do combustivel
c:::.:::J Kraftstoff-Rücklauf Fuel return · Retour de combustible · Retorno
de combustible · Retorno do combustlvel G 012165 a 3

1 Kraftstoffdoppelfilter 8 Kraftstoffzulauf
2 Kraftstoffeinspritzventil 9 Kraftstofförderpumpe
3 Kraftstoffeinspritzpumpe 10 Absperrhahn
4 Kraftstoffdruckleitung 11 Kraftstoffhandpumpe
5 Leckkraftstoffbehälter 12 Von der rechten Seite
6 Leckkraftstoff B Blende
7 Kraftstoffrücklauf R Rückschlagventil

10557/0 -07.82-
Gruppe 12
Untergruppe 000 natu
FRIEORICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

KRAFTSTOFFSYSTEM
Beschreibung
Zur Kraftstoffversorgung sind für jede Generatoranlage ein Vorratsbehälter und ein
Betriebsbehälter vorhanden. Der Betriebsbehälter wird von einer elektrischen
Kraftstofforderpumpe (12.210a) über ein Kraftstoffdoppelfilter (12.310) aus dem
Vorratsbehälter gefüllt. Die Fürderpumpe wird gleichzeitig mit dem Dieselmotor ein-
und ausgeschaltet, dadurch ist der Betriebsbehälter immer zu 100% gefüllt. Das Filter
in der Fülleitung wird von einem Differenzdruckanzeiger auf Versehrnutzung überwacht.
In den Wirkdruckleitungen, vor und nach dem Filter, sind Absperrventile eingebaut.
Zum Überwachen des Kraftstoffinhalts von Vorrats- und Betriebsbehälter sind in den
Behältern Kraftstoffstand-Überwachungsgeräte (84.000) eingebaut.
Die Kraftstofforderpumpe des Dieselmotors (12.210) ist am Apparateträger angebaut und
wird über Zahnräder von der Kurbelwelle des Motors angetrieben. Sie saugt den Kraft-
stoff über ein Rückschlagventil und das Kraftstoffvorfilter (12.310) aus dem
Kraftstoffbehälter an und drückt ihn über ein Rückschlagventil mit 0,5 bar
Öffnungsdruck und die umschaltbaren Kraftstoffdoppelfilter (12.320) zu den
Kraftstoffeinspritzpumpen (11.210).
Die Kraftstoffdoppelfilter haben Dauerentlüftung. Evtl. Lufteinschlüsse werden über
Rückschlagventile und eine Blende in die Rücklaufleitung und über diese in den
Kraftstoffbehälter zurückgeführt. Die Blende verhindert zu großen Kraftstoffverlust
über die Rücklaufleitung. Rückschlagventile sind eingebaut, damit die Filtereinsätze
auch bei laufendem Motor gewechselt werden können. An den Leitungen vor und nach
Kraftstoffvorfilter und Doppelfilter sind, zum Überwachen der Filter auf
Versehrnutzung Differenzdruckanzeiger angeschlossen.
Entsprechend der verlangten Motorleistung (Reglerstellung) wird von den Kraft-
stoffeinspritzpumpen eine dosierte Kraftstoffmenge über die Kraftstoffdrucklei-
tungen und die Kraftstoffeinspritzventile in die Zylinderräume eingespritzt.
Ein Überströmkanal in den Kraftstoffeinspritzpumpen ermöglicht einen Rücklauf des
überschüssigen Kraftstoffes. Eine Rücklaufleitung führt den überschüssigen Kraftstoff
in den Kraftstoffbehälter zurück. In der Rücklaufleitung ist ein Rückschlagventil mit
1,0 bar Öffnungsdruck angeordnet,das den für einwandfreies Arbeiten der
Kraftstoffeinspritzpumpen erforderlichen Zulaufdruck regelt. Der Leckkraftstoff von
Kraftstoffeinspritzpumpen und Kraftstoffeinspritzventilen gelangt durch eine fallend
verlegte Leitung in den Kraftstoffvorratsbehälter zurück.
Die Kraftstoffdruckleitungen sind ummantelt, sie führen bei evtl. Leckagen den
Leckkraftstoff über Sammelleitungen in den Leckkraftstoffbehälter (12.140). Für die
rechte und linke Motorseite ist je ein Leckkraftstoffbehälter vorhanden. Im
Leckkraftstoffbehälter ist eine Meßsonde (84.330) eingebaut. An der Oberseite dieses
Behälters ist eine Überlaufleitung für den Leckkraftstoff angeschlossen. Sie führt
den überlaufenden Leckkraftstoff in den Vorratsbehälter zurück.
Zum Füllen und Entlüften der Kraftstoffleitungen bei stehendem Motor ist eine
Kraftstoffhandpumpe (12.220) angebaut. Diese saugt den Kraftstoff aus der Saugleitung
und drückt ihn in die Druckleitung der Kraftstoffärderpumpe.
Kontroll- und Wartungsarbeiten
Kraftstoff einfüllen (12.001)
Kraftstoffvorrat kontrollieren (12.001)
Kraftstoffsystem entlüften (12.001)

10557/0 -04.82-
Gruppe 12
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 001
Seite 01

Kraftstoff einfüllen
Bei der Wahl des Kraftstoffes unbedingt die Angaben in der MTU
Betriebsstoffvorschrift Nr.1061 beachten!

Kraftstoffvorrat kontrollieren
Kraftstoffvorrat im Kraftstofftank kontrollieren, wenn nötig, Kraftstoff nachfüllen.

Kraftstoffsystem entlüften
Entlüftungsschrauben an den
Kraftstoffdoppelfiltern öffnen.(12.321).
Absperrhahn in der Leitung zur
Kraftstoffhandpumpe öffnen.
Handpumpe betätigen, bis Kraftstoff an
den Doppelfiltern austritt.
Entlüftungsschrauben an den Doppelfiltern
schließen.
Entlüftungsschrauben an den
Einspritzpumpen nacheinander öffnen
(11.213) und Handpumpe betätigen bis
Kraftstoff austritt.
Entlüftungsschrauben schließen.
Absperrhahn in der Leitung zur
Kraftstoffhandpumpe schließen.
1 Kraftstoffhandpumpe
2 Absperrhahn

10608/0 -10.81-
Gruppe 12
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 140
Seite 01

LECKKRAFTSTOFFBEHÄLTER
l Meßsonde
2 Behälter
3 Ablaßschraube

T084111c0

Technische Daten
Hersteller: Fa. MTU, Friedrichshafen
MTU-Nr.: 555 078 00 17

Beschreibung
Der Leckkraftstoffbehälter hat die Aufgabe, bei etwaigen Leckagen der ummantelten
Kraftstoffdruckleitungen den Kraftstoff aufzufangen. Eine im Behälter eingebaute
Meßsonde (84.330) gibt dann ein Warnsignal an die Überwachungseinrichtung.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Leckkraftstoffbehälter entleeren (12.141)

10557/0 -07.82-
Gruppe 12
Beschreibung 1'1ilU
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 141
Seite 01

Leckkraftstoffbehälter entleeren
Ablaßschraube herausschrauben.
Leckkraftstoff in einem Behälter auf-
fangen.
Ablaßschraube mit neuem Dichtring ein-
schrauben und festziehen.

T 084111b0

10557/0 -04.82-
Gruppe 12
Beschreibung n1tu
FRIEORICHSHAFEN
Untergruppe 210
Seite 01

KRAFTSTOFFÖRDERPUMPE

...
10
11-/

9 4 Schnitt
~~~~:" A ·A
Corta

14
15
14
16
17

193 229 E3 (12)1081

1 Lagerbuchse 10 Kege 1s t i ft
2 Deckel 11 Zylinderschraube
3 Räderplatte 12 Ventilkegel
4 Zahnrad 13 Ventilfeder
5 Gehäuse 14 Dichtring
6 Antriebswelle 15 Mutter
7 Radialdichtring 16 Vent i1 spi nde 1
8 Sicherungsring 17 Hutmutter
9 Laufwelle

10606/0 -10.81-
Gruppe 12
Untergruppe 210 n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

KRAFTSTOFFÖRDERPUMPE
Technische Daten
Hersteller: Werdohler Pumpenfabrik
Typ: R 4/60 FL SO
MTU-Nr.: 002 091 38 01
Fördermenge: ca. 76 1/min
Gegendruck: 2,5 bar
Überdruckventil: 2,5 bar
Drehzahl: 1300 1/mi n
Drehrichtung: links

Beschreibung
Die Kraftstofförderpumpe ist eine Zahnradpumpe.
Gehäuse, Räderplatte und Deckel -aus Grauguß- sind ohne Dichtung zusammengeschraubt.
Die Pumpenwellen -aus Stahl- sind in Lagerbuchsen im Deckel und Gehäuse gelagert.
Ein Radialdichtring dichtet an der Antriebswelle die Pumpe ab.
Die Lager werden mit Kraftstoff geschmiert.
Die Zahnräder -aus Stahl- sind oberflächengehärtet und geschliffen.
Im Deckel der Förderpumpe ist ein Überdruckventil eingebaut. Öffnet das Überdruck-
ventil wird der zuviel geförderte Kraftstoff auf die Saugseite der Pumpe
zurückgeführt.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Keine Kontroll- und Wartungsarbeiten erforderlich.

10726/0 -07.82-
Gruppe :12
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 231
Seite 01

Drehrichtung der elektrischen Kraftstofförderpumpe kontrollieren


Vor Erstinbetriebnahme oder nach längerer Betriebspause, die geschlitzte Motorwelle
mit einem Schraubendreher mehrmals drehen. Motor kurz einschalten und die Drehrich-
tung prüfen. Die Drehrichtung muß dem Richtungspfeil am Pumpendeckel entsprechen. Bei
falscher Drehrichtung den Motor durch Vertauschen zweier Zuleitungen umpolen.

Pumpe mit Kraftstoff füllen


Verschlußschraube am Druckstutzen herausschrauben und Pumpe im Stillstand mit Kratt-
stoff füllen. Verschlußschraube wieder hineinschrauben.

Hinweise zur Störungssuche


Pumpe saugt nicht an, wenn
-kein Kraftstoff in der Pumpe -Kraftstoff einfüllen
-Fußventil klemmt -nachstellen und auf leichten Gang prüfen
-Saugleitung verstopft -Leitung reinigen
Pumpe zieht Luft, wenn
-Saugleitung undicht -Undichtheit beseitigen
Motorschutzschalter schaltet ständig (mechanische Ursache), wenn
-Pumpe verschmutzt -Pumpe reinigen
-Druckleitung verstopft -Verstopfung beseitigen
-Rückschlagventil verstopft -Verstopfung beseitigen
Motorschutzschalter schaltet ständig (elektrische Ursache), wenn
-eine Phase ohne Spannung -Schaden suchen und beheben
-Körperschl uß -Schaden suchen und beheben
-schadhafte Leitungen -Schaden suchen und beheben
-schlechte Schalterkontakte -Schaden suchen und beheben
Pumpe dreht sich auch nach Ansetzen eines stärkeren Schraubendrehers nicht, wenn
-Fremdkörper in der Pumpe -Fachmann nachsehen lassen

10082/b -04.82-
Gruppe 12
Beschreibung ftilU
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 210
Seite 01

KRAFTSTOFFÖRDERPUMPE

1
I
\
8

• ••
10-
11-/

9 4

193 229 EJ (12)1081

1 Lagerbuchse 10 Kegelstift ·
2 Deckel 11 Zylinderschraube
3 Räderplatte 12 Ventilkegel
4 Zahnrad 13 Ventilfeder
5 Gehäuse 14 Dichtring
6 Antriebswelle 15 Mutter
7 Radialdichtring 16 Ventilspindel
8 Sicherungsring 17 Hutmutter
9 Laufwelle

10606/0 -10.81-
Gruppe 12
Untergruppe 210 natu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

Technische Daten
Hersteller: Werdohler Pumpenfabrik
Typ: R 4/60 FL SO
MTU-Nr.: 002 091 38 01
Fördermenge: ca. 76 1/min
Gegendruck: 2,5 bar
Überdruckventil: 2,5 bar
Drehzahl: 1300 1/min
Drehrichtung: 1i nks

Beschreibung
Die Kraftstofförderpumpe ist eine Zahnradpumpe.
Gehäuse, Räderplatte und Deckel -aus Grauguß- sind ohne Dichtung zusammengeschraubt.
Die Pumpenwellen -aus Stahl- sind in Lagerbuchsen im Deckel und Gehäuse gelagert.
Ein Radialdichtring dichtet an der Antriebswelle die Pumpe ab.
Die Lager werden mit Kraftstoff geschmiert.
Die Zahnräder -aus Stahl- sind oberflächengehärtet und geschliffen.
Im Deckel der Förderpumpe ist ein Überdruckventil eingebaut. ·öffnet das Überdruck-
ventil wird der zuviel geförderte Kraftstoff auf die Saugseite der Pumpe
zurückgeführt.

Periodische Wartungsarbeiten
Keine periodischen Wartungsarbeiten erforderlich.

10726/0 -10.81-
Gruppe 12
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 220
Seite 01

KRAFTSTOFFHANDPUMPE

8 2 4 5

1 Oberteil 10 Spannstift
2 Unterteil 11 Membrane
3 Saugventilflansch 12 Ventilkugel
4 Druckventilflansch 13 Dichtung
5 Membranteller, oberer 14 Kugelknopf
6 Membranteller, unterer 15 Schraube
7 Gabelbolzen 16 Schraube
8 Hebel 17 Mutter
9 Spannstift 18 Schraube

10385/0 -10.81-
Gruppe 12
Untergruppe 220 n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

KRAFTSTOFFHANDPUMPE
Technische Daten
Herste 11 er: Fa.Wetterauer Pumpenbau
Typ: WP 100
MTU-Nr.: 000 091 10 90

Beschreibung
Die Kraftstoffhandpumpe ist eine Membranpumpe. Wird der Hebel der Pumpe bewegt führt
die Membrane einen Saughub und einen Druckhub aus.
Beim Saughub wird die Membrane nach außen gezogen und durch den entstehenden Unter-
druck Kraftstoff über ein Saugventil angesaugt.
Beim Druckhub wird die Membrane nach innen gedrückt und Kraftstoff über ein
Druckven~ilin das Kraftstoffsystem gefördert.
Nach dem Betätigen der Kraftstoffhandpumpe den Pumpenhebel wieder in die Halterung
drücken.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Keine periodischen Wartungsarbeiten erforderlich.

10385/0 -03.82-
Gruppe 12
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 230
Seite 01

KRAFTSTOFFÖRDERPUMPE (elektrisch)

17 6 16 15 11t
I
I
I
II

12
Ausgleichsscheibe Tei/12
nicht verlieren
und nicht verlauschen 19 18 29 20

1 Laterne 17 Stiftschraube
4 Deckel 18 Sechskantschraube
6 Gummiring 19 Sechskantmutter
7 Dichtung 20 Stiftschraube
9 Scheibe 21 Sechskantmutter
10 Sechskantschraube 22 Dichtung
11 Gleitringdichtung 24 Gegenflansch
12 Ausgleichscheibe 25 Sechskantmutter
13 Paßfeder 26 Sechskantschraube
14 Flügelrad 27 Scheibe
15 Scheibe 28 Verschlußschraube
16 Sechskantmutter 29 Scheibe

10082/b -04.82-
Gruppe 12
Untergruppe 230 nalu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

KRAFTSTOFFÖRDERPUMPE (elektrisch)
Technische Daten
Herste 11 er: Fa. Siemens
Typ: 2A 04
MTU-Nr.: 635 BOl 770 Dl
Elektromotor: 380/220 V, 50 Hz

Beschreibung
Die Kraftstofförderpumpe ist in Blockbauart ausgeführt. Motor und Pumpe bilden mit
einer im Motor zweimal gelagerten Welle eine Einheit. Der Motor läuft mit einer
Hilfsphase an, die bei ca. 2/3 der Nenndrehzahl durch den eingebauten
Fliehkraftschalter selbsttätig abgeschaltet wird.
Die Pumpe ist innen zum Schutz gegen Korrosion eingeölt. Deshalb bei
Erstinbet~iebnahme den anfänglich geförderten Kraftstoff abfangen. ·

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Drehrichtung der elektrischen Kraftstofförderpumpe kontrollieren (12.231)
Pumpe mit Kraftstoff füllen (12.231)

10082/b -04.82-
Gruppe 12
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 310
Seite 01

KRAFTSTOFFVORFILTER

G012 048a0

1 Deckel 5 Ablaßschraube
2 Entlüftungsschraube 6 Siebscheibeneinsatz
3 Dreiwegehahn 7 Filtergehäuse
4 Überwurfmutter 8 Dichtung

10035/0 -03.82-
Gruppe 12
Untergruppe 310 n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

KRAFTSTOFFVORFILTER
Technische Daten
Hersteller: Fa. Mann & Hummel, Ludwigsburg
Typ: 61.502.82.122
MTU-Nr.: 536 803 701 Dl
Spaltbreite: 0,063 mm
Inhalt: 1,5 1
Prüf druck: 16 bar
Gewicht: ca. 13,5 kg
Beschreibung
Das Kraftstoffvorfilter ist ein umschaltbares Doppelfilter. Es ist in der Saugleitung
der Kraftstofförderpumpe eingebaut.
Der Kraftstoff strömt in das Filtergehäuse und durchfließt den Filtereinsatz von
außen nach innen. Dabei bleiben die im Kraftstoff mitgeführten Schmutzteilchen außen
am Filtereinsatz hängen und sammeln sich unten im Filtertopf.
Die Filtertöpfe können durch Verstellen des Dreiwegehahnes wechselseitig außer Be-
trieb genommen werden. Dadurch ist es möglich, bei laufendem Motor die Siebscheiben
eines Filtertopfes auszuwechseln und den Topf zu reinigen.
Kontroll- und Wartungsarbeiten
Kraftstoffvorfilter abschalten/zuschalten (12.311)
Kraftstoffvorfilter entleeren (12.311)
Kraftstoffvorfilter entlüften (12.311)
Kraftstoffvorfilter reinigen (12.311)

10035/0 -03.82-
Gruppe 12
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAFEN .
Untergruppe 311
Seite 01

Kraftstoffvorfilter abschalten/zuschalten
Überwurfmutter abschrauben.
Dreiwegehahn umschalten
Überwurfmutter aufschrauben

G 12 aO

1 Betriebsstellung
·seide Filter zugeschaltet
2 Rechtes Filter abgeschaltet
Linkes Filter zugeschaltet
3 Linkes Filter abgeschaltet
1
Rechtes Filter zugeschaltet
2 3

G012 233a0

10035/0 -03.82-.
Gruppe 12
Untergruppe 311 natu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

Kraftstoffvorfilter entleeren
Kraftstoffzulauf zum Filter absperren.
Ablaßschrauben herausschrauben.
Entlüftungsschrauben öffnen.
Den angesammelten Schlamm und Schmutz ab-
laufen lassen.
Ablaßschraube mit neuem Dichtring ein-
schrauben.

Kraftstoffvorfilter entlüften
Entlüftungsschrauben öffnen.
Kraftstoffhandpumpe betätigen bis blasen-
freier Kraftstoff an den Entlüftungs-
schrauben austritt.
Entlüftungsschrauben schließen.

G012171b0

10035/0 -03.82-
Gruppe 12
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 311
Seite 03

Kraftstoffvorfilter reinigen
Kraftstoffvorfilter entleeren.
Befestigungsmuttern abschrauben.
Filtereinsatz herausnehmen.

Filtereinsatz mit Kraftstoff reinigen und


mit Druckluft abblasen.
Achtung! Es darf kein Schmutz in das In-
nere des Filtereinsatzes gelangen.
Filtertöpfe sauber auswaschen.
Filter mit neuer Deckeldichtung zusammen-
bauen.
Filter entlüften.

10035/0 -03.82-
Gruppe 12
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe :320
Seite 01

KRAFTSTOFFDOPPELFILTER

2 3

12

G012227 bO

1 Verschlußschraube 7 Mierenieeinsatz
2 Entlüftungsschraube 8 Montagebolzen
3 Anschluß für Entlüftungsleitung 9 Dichtring
4 Deckel 10 Druckfeder
5 Dichtring 11 Schlammablaßschraube
6 Gehäuse 12 Dreiwegehahn

10016/0 -10.81-
Gruppe 12
Untergruppe 320 nwtu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

KRAFTSTOFFDOPPELFILTER
Technische Daten
Hersteller: Fa. Knecht, Stuttgart
Typ: FB 410/3M
MTU-Nr.: 136 L77 703 81
Inhalt: 2x2 1
Prüf druck: 5 bar
Gewicht: ca. 8 kg

Beschreibung
Das Kraftstoffdoppelfilter ist umschaltbar. Es ist am Motor angebaut.
Der Kraftstoff durchfließt die Filtereinsätze von außen nach innen. Dabei bleiben die
im Kraftstoff mitgeführten Schmutzteilchen außen am Filtereinsatz hängen und sammeln
sich unten im Filtertopf.
Die Filtertöpfe können durch Umschalten des Dreiwegehahnes wechselseitig außer Be-
trieb genommen werden. Dadurch ist es möglich, auch bei laufendem Motor die
Filtereinsätze eines Filtertopfes auszuwechseln und den Filtertopf zu reinigen.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Kraftstoffdoppelfilter abschalten/zuschalten (12.321)
Kraftstoffdoppelfilter entleeren (12.321)
Kraftstoffdoppelfilter füllen und entlüften (12.321)
Filtereinsätze des Kraftstoffdoppelfilters ersetzen (12.321)

10016/0 -03.82-
Gruppe 12
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 321
Seite 01

Kraftstoffdoppelfilter abschalten/zuschalten
Dreiwegehahn am Kraftstoffdoppelfilter
umschalten.

G012236a0

1 Betriebsstellung
beide Filter zugeschaltet
2 Rechtes Filter abgeschaltet
Linkes Filter zugeschaltet
3 Linkes Filter abgeschaltet
1 4 Rechtes Filter zugeschaltet
2 3
4 Beide Filter abgeschaltet
G012 234a0

10016/0 -01.82-
Gruppe 12
Untergruppe 321 natu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

Kraftstoffdoppelfilter entleeren
Kraftstoffzulauf zum Filtertopf am
Dreiwegehahn schließen.
Ablaßschraube herausschrauben und Schlamm
ablassen.
Ablaßschraube mit neuem Dichtring ein-
schrauben.

1 Dichtring GA12025
2 Ablaßschraube

Kraftstoffdoppelfilter füllen und entlüften


Dreiwegehahn auf Betriebsstellung stel-
len.
An den Filterdeckeln die seitlichen
Schrauben herausschrauben und die mitt-
leren Schrauben etwas lösen.
Kraftstoffhandpumpe (12.220) betätigen
bis an den seitlichen Bohrungen blasen-
freier Kraftstoff austritt.
Dann mittlere Schrauben festziehen und
seitliche Schrauben einschrauben.

G012254b0

1 Mittlere Entlüftungsschraube
2 Seitliche Entlüftungsschraube

10016/0 -01. 82-


Gruppe 12
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 321
Seite 03

Filtereinsätze des Kraftstoffdoppelfilters ersetzen


Kraftstoffzulauf zum Filtertopf am
Dreiwegehahn schließen.
Dies ist nur erforderl i eh, wenn die
Filtereinsätze bei laufendem Motor ge-
tauscht werden müssen.
Ablaßschraube herausschrauben und Schlamm
ablassen.
Entlüftungsleitungen an den Filterdeckeln
1 äsen.

G012187b0

Befestigungsmuttern abschrauben, Filter-


deckel abheben, Filtereinsatz herausneh-
men und wegwerfen.
Filtergehäuse mit sauberem Kraftstoff
auswaschen.
Ablaßschraube mit neuem Dichtring ein-
schrauben.
Neuen Filtereinsatz in das Filtergehäuse
einsetzen.
Neuen Dichtring in die Nut des
Filterdeckels einlegen, Filterdeckel auf-
setzen und Muttern gleichmäßig "Uber
Kreuz 11 anziehen.
Kraftstoffzulauf zum Fi 1 tertopf am
Dreiwegehahn freigeben.
. GA12031/1 Kraftstoffilter füllen und entlüften .
1 Befestigungsmutter
2 Filterdeckel
3 Dichtring
4 Filtereinsatz

10016/0 -01. 82-


Gruppe
Beschrel"b ung
01

G013238b0

H~~mdw~sserpumpe
1 F . ----- - - - - ---
2 orkuhl~sser pumpe . .
(Ladeluftkühl wasserpumpe)
Gruppe 13
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 110 '
Seite 01

MOTORKÜHLWASSERPUMPE (für linksdrehenden Motor)

G013165e0

1 Pumpengehäuse 10 Antriebszahnrad
2 Dichtring 11 Sicherungsring
3 Pumpenrad 12 Zwischenscheibe
4 Gleitringdichtung 13 Zyiinderrollenlager
5 Dichtringträger 14 Mutter
6 Radialdichtring 15 Einlaßstutzen
7 Rillenkugellager 16 Gegenring
8 Lagergehäuse 17 Runddichtring
9 Pumpenwe 11 e

10538/0 -03.82-
Gruppe 13
Untergruppe 110 n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

MOTORKÜHLWASSERPUMPE
Technische Daten
Hersteller: Fa. MTU, Friedrichshafen
MTU-Nr.: 580 200 38 01 linke Seite
MTU-Nr.: 580 200 39 01 rechte Seite
Übersetzung: 1 : 2,4
Fördermenge: ca. 38 1/s bei 1600 1/min, 2,5 bar Überdruck
Fördermenge: 1 ca. 36 1/s bei 1500 1/min
Gewicht: ca. 24 kg
Beschreibung
Die Motorkühlwasserpumpen sind Kreiselpumpen.
Pumpenrad und Antriebszahnrad sind auf den Konen der Pumpenwelle aufgepreßt.
Gelagert ist die Pumpenwelle in einem Rillenkugellager und einem Zylinderrollenlager:.
Die Lager haben Tauchschmierung. Hierzu wird der Ölstand im Lagergehäuse der Pumpe
durch Spritzöl konstant gehalten.
Der Ölraum ist mit einem Radialdichtring und der Wasserraum mit einer
Gleitringdichtung abgedichtet.
Zwischen di~sen Abdichtungen ist eine Entlastungsöffnung angeordnet. Tritt an dieser
Bohrung Wasser aus ist die Gleitringdichtung undicht, tritt Öl aus ist der Radial-
dichtring undicht.
KOntroll- und Wartungsarbeiten
Entlastungsöffnung der Motorkühlwasserpumpe auf freien Durchgang kontrollieren
(13.112)

10538/0 -03.82-
Gruppe 13
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 112
Seite 01

Entlastungsöffnung der Motorkühlwasserpumpe auf freien Durchgang kontrollieren


Entlastungsöffnung mit passendem Draht
auf freien Durchgang kontrollieren.

10726/0 -03.82-
Gruppe B13
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 120
Seite 01

Fremdwasserpumpe (Ladeluftkühlwasserpumpe)

2 3 4 3 5 6 7 6 7

10

11

12

13

14

G013252b0

1 Spiralgehäuse 9 Pumpenwelle
2 Gegenring 10 Zylinderrollenlager
3 Runddichtring 11 Lagergehäuse
4 Axial-Gleitringdichtung 12 Rillenkugellager
5 Radialdichtring 13 Dichtringträger
6 Zwischenscheibe 14 Zwischenflansch
7 Sicherungsring 15 Pumpenrad
8 Antriebszahnrad 16 Mutter

10773/0 -04.82-
Gruppe B13
Untergruppe 120 natu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

FREMDWASSERPUMPE (Ladeluftkühlwasserpumpe)

Technische Daten
Herste 11 er: Fa. MTU, Friedrichshafen
MTU-Nr.: 580 200 33 01
Übersetzung: 1 : 2,04
Fördermenge: ca. 33 1/s bei 1500 1/min Motor
Gewicht: ca. 24 kg

Beschreibung

Die Fremdwasserpumpe ist eine Kreiselpumpe. Pumpenrad und Antriebszahnrad sind auf
die Konen der Pumpenwelle aufgepreßt. Die Lager haben Tauchschmierung. Hierzu wird
der Ölstand im Lagergehäuse der Pumpen durch Spritzöl konstant gehalten.
Der Ölraum ist mit einem Radialdichtring und der Wasserraum mit einer Gleitring-
dichtung abgedichtet. Zwischen diesen Abdichtungen ist eine Entlastungsöffnung ange-
ordnet. Tritt an dieser Bohrung Wasser aus, ist die Gleitringdichtung undicht; tritt
Öl aus, ist der Radialdichtring undicht.

Arbeitsweise

Die Fremdwasserpumpe ist nicht selbstansaugend. Durch ihre Einbaulage ergibt sich ein
Zulaufüberdruck von ca. 0,1 bar. Bei der ersten Inbetriebnahme muß deshalb die Fremd-
wasserpumpe nicht aufgefüllt werden.

Kontroll- und Wartungsarbeiten

Entlastungsöffnung der Fremdwasserpumpe auf freien Durchgang kontrollieren (G13.123)

10559/1) -05.83-
Gruppe 13
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 123
Seite 01

Entlastungsöffnung der Fremdwasserpumpe auf freien Durchgang kontrollieren


Entlastungsöffnung mit passendem Draht
auf freien Durchgang kontrollieren.

10557/0 -04.82-
Gruppe 13
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 310
Seite 01

KÜHLWASSERUMWÄLZPUMPE
1 Elektromotor
2 Typenschild
3 Motor- und Pumpenwelle
1 4 Schraube
2 5 Anschlußbuchse
6 Dichtung
7 Mutter
8 Pumpengehäuse
9 Buchse
10 Pumpenrad
11 Dichtung
12 Leistungsdiagramm
h Förderhöhe
/ i
Q Fördermenge

11
' i
10
I
8
!
7 6
1 r
5

12

0114512

Technische Daten
Herste 11 er: Wilo-Werk
Typ: D 50
MTU-Nr.: 000 201 82 00
Elektromotor: 380 V, 50 Hz
Schutzart: IP 55
Fördermenge: 2,5 m3Jh bei 1,0 mbar
Gewicht: 6,3 kg
Beschreibung
Die Kühlwasserumwälzpumpe ist eine Kreiselpumpe. Sie ist zwischen die Leitungen des
Vorwärmkreislaufs eingebaut. Pumpe und Elektromotor sind als Blockaggregat gebaut.
Die Motorwelle ist gleichzeitig Pumpenwelle und in zwei Gleitlagern gelagert. Die
Wellenabdichtung ist eine hochwertige, mechanische Gleitringdichtung.
Kontroll- und Wartungsarbeiten
Keine Kontroll- und Wartungsarbeiten erforderlich.

10456/0 -04.82-
Gruppe 14
Beschreibung ftilU
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 000
Seite 01

KÜHLWASSERKREISLAUF
Die Maschinenanlage wird von drei getrennten Kreisläufen, dem Motorkühlwasserkreis-
lauf (14.010), dem Ladeluftkühlwasserkreislauf (14.020) und dem Fremdwasserkreislauf
(14.030) gekühlt.

10557/0 -04.82-
Gruppe 14
Beschreibung nwtu
FRIEDRICHSHAFEN Untergruppe 010
Seite 01

MOTORKÜHLWASSERKREISLAUF

17

12

16

15

13

14

G014254 bO

1 Motorenölwärmetauscher 10 Zylinderlaufbuchse
2 Kühlwassersammelkasten 11 Motorkühlwasserpumpe .
3 Temperaturferngeber 12 Kühlwassertemperaturregler ·
4 Entlüftung 13 Zum Wasserrückkühler
5 Abgasturbolader 14 Vom Wasserrückkühler
6 Kühlwassersammelleitung 15 Kühlwasserausgleichsleitung
7 Vom Vorwärmaggregat 16 Zum Vorwärmaggregat
8 Kühlwasserführungsrohr 17 Meß'l eiste
9 Zylinderkopf

10608/0 -10.81-
Gruppe 14
Untergruppe 010 n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

MOTORKÜHLWASSERKREISLAUF
Beschreibung - Vorwärmen
Das Kühlwasser wird ständig durch ein an tiefster Stelle des Kühlwasserkreislaufs
einggebautes Vorwärmgerät (14.210) auf ca. 50°C vorgewärmt. Dies erleichtert das An-
lassen des Motors, verhindert RUckstände von Kraftstoff und Metarenöl im Verbren-
nungsraum und vermeidet Kaltstartverschleiß. Das Vorwärmaggregat wärmt das
Kühlwasser, das von einer Kühlwasserumwälzpumpe (13.310) in den Kühlwasserkreislauf
gedrückt wird. Nach dem Motorstart wird das Vorwärmgerät und die
Kühlwasserumwälzpumpe automatisch ausgeschaltet. Eine Rückschlagklappe verhindert,
daß bei laufendem Motor Kühlwasser durch die Vorwärmleitung fließen kann.
Beschreibung - Kühlen
Das Motorkühlwasser wird bei laufendem Motor von zwei Motorkühlwasserpumpen (13.110)
umgewälzt. Sie sind auf KGS am Motor angebaut und werden von der Kurbelwelle über
Zahnräder angetrieben. Die Motorkühlwasserpumpen drücken das Kühlwasser über die
Motorenölwärmetauscher (16.410) in die Kühlwasserführungsrohre auf der linken und
rechten Motorseite. Die Kühlwasserführungsrohre leiten das Wasser in die Kühlräume
des Motors.
· Im Motor umspült das Kühlwasser die Zylinderlaufbuchsen von unten nach oben und ge-
langt über Übertrittsbohrungen in die Kühlwasserräume der Zylinderköpfe. Im
Zylinderkopf kühlt das Kühlwasser Zylinderkopfboden, Ventilführungen und
Auslaßkanäle. Zu den Abgasturboladern gelangt es über eine Rohrverbindung i:m
Motorsattel. In den Abgasturboladern kühlt es die Zu- und Ausströmgehäuse.
Das aus den einzelnen Zylinderköpfen und den Abgasturboladern austretende Kühlwasser,
vereinigt sich in den Sammelleitungen und fließt zu den Kühlwassertemperaturreglern
(14.610). Die Kühlwassertemperaturregler leiten das Wasser je nach Temperatur direkt
oder über den Wasserrückkühler (14.310) zu den Motorkühlwasserpumpen.
An der höchsten Stelle des Kühlwasserkreislaufs ist ein Kühlwasserausgleichsbehälter
(14.110) angeordnet, der über Ausgleichs- und Entlüftungsleitungen mit dem Kreislauf
verbunden ist. Das Verschlußventil (14.120) des Kühlwasserausgleichbehälters öffnet
bei Über- bzw. Unterdruck. An den tiefsten Stellen des Kühlwasserkreislaufs sind
Entwässerungsventile angebracht.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Kühlwasser einfüllen (14.011)
Kühlwasser ablassen (14.011)
Kühlwasserstand kontrollieren (14.011)
Kühlwasserprobe entnehmen und untersuchen (14.012)
Kühlsystem spülen (14.013)

10557/0 -04.82-
Gruppe _14
Beschreibung nwtu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe Oll
Seite 01

Motorkühlwasser einfüllen
Grundsätzlich nur aufbereitetes Kühlwas-
ser verwenden, siehe MTU-Betriebsstoff-
vorschrift Nr.1061.
Achtung! Kein kaltes Kühlwasser in den
heißen Motor einfüllen.
Vor dem Einfüllen des Kühlwassers, b~i
Erstinbetriebnahme des Motors oder wenn
der Kühlwasserkreislauf gespült wird,
müssen die Entlüftungsleitungen auf
Durchgang geprüft werden. Dazu die Lei-
tungen abschrauben und mit Druckluft
durchblasen. Zugesetzte Entlüftungslei-
tungen verursachen beim späteren Betri.eb
eine thermische Überlastung und sind ~tne
Gefahr für den Motor.
Verschlußdeckel des Kühlwasseraus-
gleichsbehälters abnehmen.
Kühlwasser über den Einfüllstutzen des Kühlwasserausgleichsbehälters oder über di~
Auffülleitung, bis zur oberen Marke am Schauglas einfüllen. Während und nach dem
Einfüllen, Motor und Leitungen auf Dichtheit prüfen.
Zum Entgasen des Kühlwassers den Motor bei geöffnetem Kühlwasserausgleichsbehälter
warmfahren. Danach Ausgleichsbehälter mit dem Verschlußventil verschließen.
Kühlwasserstand kontrollieren
Der Kühlwasserstand muß am Schauglas des
Ausgl ei chsbehäl ters zwi sehen der mi n.·-
und max.-Marke stehen.
Bei Wassermangel nur aufbereitetes Kühl-
wasser nachfüllen.
max. Achtung! Kein kaltes Kühlwasser in den
heißen Motor einfüllen.
Wird betriebsbedingt ein Nachfüllen mi't
nicht aufbereitetem Wasser erforderlich,
die Konzentration des Kühlwassers bei
min. nächster Gelegenheit prüfen und korrigie-
ren.

10546/0 -03.82-
Gruppe 14
Untergruppe Oll natu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

Motor vorwärmen
Vorwärmgerät einschalten und Funktion der Kühlwasserumwälzpumpe kontrollieren.

Motorkühlwas.ser ablassen
Verschlußventil des Kühlwasserausgleichs-
behälters abnehmen. Abgeschiedenes Korro-
sionsschutzöl aus dem Ausgleichsbehälter
durch Absaugen über den Einfüllstutzen
entfernen.
Entwässerungsventile an der linken und
rechten Motorseite auf KS und KGS öffnen.
Kühlwasser ablassen.
An Wasserrückkühler und Kühlwasservor-
wärmgerät das Entwässerungsventil öffnen.
Kühlwasserausgleichsbehälter mit dem Ver-
schlußventil verschließen.

G014 312c0

10557/0 -04.82-
Gruppe 14
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 012
Seite 01

Kühlwasserprobe entnehmen und untersuchen


Motor mit Leerlaufdrehzahl fahren.
Entnahmehahn öffnen und Entnahmestelle
durch Ablassen einer geringen Kühlwas-
sermenge spülen.
Ca. 1 Liter Kühlwasser in einen sauberen
Behälter ablassen.
Mit den Geräten und Chemikalien des MTU-
Prüfkoffers das Motorkühlwasser auf
Gefrierschutzmittelgehalt bzw. Korro-
sionsschutzölgehalt und den pH-Wert
untersuchen. Siehe Druckschrift Nr.
61764.

G014 385a

10608/0 -03.82-
Gruppe 14
Beschreibung nalu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 013
Seite 01

Kühlsystem spülen
Motorkühlwasser ablassen (14.011).
Verschlußdeckel vom Kühlwasserausgleichsbehälter abnehmen.
EntlÜftungsleitungen auf freien Durchgang prüfen.
Spülwasser bis zur max.-Marke am Schauglas des Ausgleichsbehälters einfüllen.
Ausgleichsbehälter verschließen.
Motor anlassen und warmfahren.
Motor ca. 30 min bei Betriebstemperatur im Leerlaufbetrieb fahren.
Spülwasserprobe entnehmen und pH-Wert messen.
pH-~ert mit dem vor dem Spüllauf gemessenen Wert vergleichen.
Liegt der pH-Wert nach dem Spüllauf über dem Wert vor dem Spüllauf, die Spülung mit
frischem Spülwasser solange wiederholen, bis die pH-Werte vor und nach dem Spüllauf
gleich sind.
Vor dem Ablassen des Spülwassers das Schauglas des Ausgleichbehälters reinigen
(14.111).
Achtung! Ist nach 4- bis 5maligem Spüllauf die Differenz immer noch größer als lpH,
muß das Kühlsystem gereinigt werden.
Reinigen des Kühlsystems siehe Druckschrift Nr. MO 60262.
Neues, aufbereitetes Motorkühlwasser einfüllen.

10608/0 -03.82-
Gruppe 14
Beschreibung nalu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 030
Seite 01

FREMDWASSERKREISLAUF

;
2

11
T014 094 aO

1 Fremdwasseraustritt 7 Wasserrückkühler, Ladeluftkühlwasser


2 Kühlwasser vom Motor 8 Kühlwasser zum Ladeluftkühler
3 Wasserrückkühler, Motorkühlwasser 9 Entwässerung, Ladeluftkühler
4 Kühlwasser zum Motor 10 Entwässerung, Fremdwasser
5 Entlüftung 11 Fremdwassereintritt
6 Kühlwasser vom Ladeluftkühler M Meßstelle

10557/o -04.82-
Gruppe 14
Untergruppe 030 •~•tu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

FREMDWASSERKREISLAUF
Beschreibung
Das Fremdwasser wird zur Rückkühlung von Ladeluft- und Motorkühlwasser verwendet.
Eine bauseits angebrachte Pumpe drückt das Fremdwasser durch den Wasserrückkühler
(14.310) für Ladeluftkühlwasser. Nach Austritt aus dem Wasserrückkühler für
Ladeluftkühlwasser gelangt das Fremdwasser zum Wasserrückkühler für Motorkühlwasser
(14.310) und dann zum Abflußkanal.

Kontroll- und Wartungarbeiten


Keine Kontroll- und Wartungsarbeiten erforderlich.

10557/0 -04.82-
Gruppe 14
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 050
Seite 01

LADELUFTKÜHLWASSERKREISLAUF

G014 270a0

1 Ladeluftkühler 3 Vom Wasserrückkühler


2 Zum Wasserrückkühler 4 Ladeluftkühlwasserpumpe

10557/0 -04.82-
Gruppe 14
Untergruppe 050 •~•tu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

LADELUFTKÜHLWASSERKREISLAUF
Beschreibung
Das Ladeluftkühlwasser wird zur Rückkühlung der Ladeluft verwendet. Die an KGS ange-
baute Ladeluftkühlwasserpumpe (13.120) drückt das Wasser durch eine Leitung zu den
Ladeluftkühlern (10.140), dann zum Wasserrückkühler (14.310a) und von dort zur
Ladeluftkühlwasserpumpe zurück.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Keine Kontroll- und Wartungsarbeiten erforderlich.

10557/0 -04.82-
Gruppe B14
Beschreibung nwtu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 110
Seite 01

KÜHLWASSERAUSGLEICHSBEHÄLTER

2 2 3

12 9 8 7 6

T014 089a0

1 Verschlußventil mit Schnüffel- 7 Anschluß für Ausgleichsleitung


einrichtung 8 Verschlußdeckel
2 ~nschluß für Überwachungsgerät 9 Konsole
3 Uberlauf 10 Markierung für min. Kühlwasserstand
4 Anschluß für Auffülleitung 11 Markierung für max. Kühlwasserstand
5 Schauglas 12 Kühlwasserausgleichsbehälter
6 Anschlüsse für Entlüftungsleitungen

10557/0 -04.82-
Gruppe B14
Untergruppe 110 natu
FRIEORICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

KÜHLWASSERAUSGLEICHSBEHÄLTER

Technische Daten
Hersteller: Fa. MTU, Friedrichshafen
MTU-Nr.: 580 200 05 74
Prüf druck: 1,2 bar
Inhalt: 120 l

Beschreibung
Der Kühlwasserausgleichsbehälter hat die Aufgabe, die durch Temperaturschwankungen
entstehenden Unterschiede des Kühlwasserstandes auszugleichen, den Kühlwasserkreis-
lauf zu entlüften und den Kühlwasserstand anzuzeigen.
Der Behälter ist durch ein Verschlußventil (814.120) verschlossen. An der Stirnseite
sind die Anschlüsse für Entlüftungsleitungen und die Auffülleitung, das Schauglas zur
Wasserstandskontrolle und ein Verschlußdeckel angebracht. Oben hat der Behälter vier
Verschlußschrauben.
Anstelle des Verschlußdeckels bzw. der Verschlußschrauben können Flüssigkeits-
standwächter angebaut werden.

~ontroll- und Wartungsarbeiten


Kühlwasserausgleichsbehälter spülen (Gl4.013)
Schauglas des Kühlwasserausgleichsbehälters reinigen (Gl4.111)

10557/0 -05.83-
Gruppe 14
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 111
Seite 01

Schauglas des Kühlwasserausgleichsbehälters reinigen


Obere Verschlußschraube herausschrauben.
Schauglas mit Flaschenbürste reinigen.
Verschlußschraube mit neuem Dichtring
einschrauben.

10608/0 -03.82-
Gruppe 14
Beschreibung n1tu
FRIEORICHSHAFEN
Untergruppe 120
Seite 01

VERSCHLUSSVENTIL
1 Saugventil
2 Druckvent i 1

~---+--r
jl I lj
TA14 029

Technische Daten
Hersteller: Fa. Längerer & Reich, Stuttgart
Typ: 0,2 LR 1103
MTU-Nr. 635 D01 781 D2
Öffnungsdruck: 0,15 bis 0,25 bar, Überdruck
Öffnungsdruck: 0,10 bar, Unterdruck
Beschreibung
Das Verschlußventil verschließt den Kühlwasserkreislauf und gleicht Druckunterschiede
im Ausgleichsbehälter aus.
Wird beim Abkühlen des Kühlwassers der Öffnungsunterdruck erreicht, öffnet das
Saugventil und läßt Luft eintreten.
Steigt beim Erwärmen des Kühlwassers der Überdruck im Ausgleichsbehälter über den
Öffnungsdruck, öffnet das Druckventil und läßt Luft bzw. bei zu hohem Wasserstand
Wasser austreten.
Kontroll- und Wartungsarbeiten
Verschlußventil öffnen (14.121)
Verschlußventil schließen (14.121)

10492/0 -03.82-
Gruppe .14
Beschreibung nwlu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 121
Seite 01

Verschlußventil öffnen
Verschlußdeckel bis zur Vorraste nach
1i nks drehen.
1 Druck ablassen.
2
Verschlußdeckel weiter nach links drehen
und abnehmen.

TA14 029
1 Saugventil
2 Druc kvent i 1

Verschlußventil schließen
Verschlußdeckel aufsetzen und bis zum Anschlag nach rechts drehen.

10492/0 -10.81-
Gruppe 14
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 210
Seite 01

KÜHLWASSERVORWÄRMGERÄT

T014 0971110

Schaltschema

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T014096a0

10557/0 -04.82-
Gruppe 14
Untergruppe 210 l'lilU
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

KÜHLWASSERVORWÄRMGERÄT
Technische Daten
Herstell er: Fa. Hilzinger, Stuttgart
MTU-Nr o: 636 D08 702 Dl
Inhalt: ca. 13 1
Prüf druck: 6 bar
Leistung: 18 kW
Schaltung bei: 6/12/18 kW
Netzspannung: 220/380 V

Beschreibung
Das Vorwärmgerät hat die Aufgabe, das Motorkühlwasser vor Inbetriebnahme des Motors
vorzuwärmen. Der Heizflansch ist am Vorwärmbehälter angeschraubt. Der mit einem
Entlüftungsanschluß versehene Anschlußkopf nimmt die Kabelanschlüsse und die
Rohrheizkörper auf.
Das Kühlwasser, das je nach Motorausführung durch eine Umwälzpumpe oder durch die
Thermosiphonwirkung umgewälzt wird, gelangt durch den Eintrittsstutzen in den
Vorwärmbehälter, umspült dort die Rohrheizkörper und strömt erwärmt über den
Austrittsstutzen in die Kühlräume des Motors. Bei laufendem Motor ist das
Vorwärmgerät ausgeschaltet.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Vorwärmung prüfen (14.211)

10360/0 -04.82-
Gruppe 14
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 211
Seite 01

Vorwärmung prüfen
Kühlwassertemperatur am Thermometer ablesen, bzw. Vorwärmgerät einschalten,
Kühlwassertemperatur muß steigen.

Arbeiten bei Außerbetriebsetzen des Motors


Bei längerem Außerbetriebsetzen des Motors ohne Motorkühlwasserfüllung, den
Vorwärmbehälter mit Kühlwasser oder Konservierungsmittel füllen.

10557/0 -04.82-
Gruppe 14
Besch·rei bung natu
FRIEORICHSHAFEN
Untergruppe 310
Seite 01

MOTORKÜHLWASSERRÜCKKÜHLER

4 D

....
)

T 014 095b0

1 Eintrittsgehäuse für Fremdwasser 8 Motorkühlwasserablaß


2 Mantel 9 Rohrbündel
3 Dichtung 10 Fuß
4 Abschlußdeckel A Motorkühlwassereintritt
5 Fremdwasserablaß B Motorkühlwasseraustritt
6 Schiebeboden C Fremdwassereintritt
7 Umlenkblech 0 Fremdwasseraustritt

10557/0 -07.82-
Gruppe 14
Untergruppe 310 natu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

MOTORKÜHLWASSERRÜCKKÜHLER
Technische Daten
Hersteller: Fa. GEA
Typ: 18.0200.0806
MTU-Nr.: 599 025 61 81

Beschreibung
Der Wasserrückkühler ist ein Röhrenkühler. Er ist am Fremdwasserkreislauf ange-
schlossen und kühlt das Motorkühlwasser auf Betriebstemperatur zurück.
Für den Motorkühlwassereintritt und -austritt sind Stutzen mit Flanschen am Mantel
angeordnet.
Im Mantel sind Umlenkbleche eingebaut, die für eine gute Umspülung der Rohre und da-
mit für eine optimale Wärmeabfuhr sorgen.
Im Wasserrückkühler wird das Rohrbündel auf der Innenseite vom Fremdwasser und auf
der Außenseite vom Motorkühlwasser umspült. Fremdwasser und Motorkühlwasser
durchfließen den Wasserrückkühler im 11 Kreuzgegenstrom 11 •
Wärmedehnungen des Rohrbündels werden durch einen Schiebeboden, der mit zwei Rund-
dichtringen abgedichtet ist, ausgeglichen.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Keine Kontroll- und Wartungsarbeiten erforderlich.

10557/0 -07.82-
Gruppe 14
Beschreibung nalu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 310 a
Seite 01

LADELUFTKÜHLWASSERRÜCKKÜHLER

2 B 3

J.

T 095a0

1 Eintrittsgehäuse für Fremdwasser 8 Motorkühlwasserablaß


2 Mantel 9 Rohrbündel
3 Dichtung 10 Fuß
4 Abschlußdeckel A Motorkühlwassereintritt
5 Fremdwasserablaß 8 Motorkühlwasseraustritt
6 Schiebeboden C Fremdwassereintritt
7 Umlenkblech 0 Fremdwasseraustritt

10557/a -04.82-
Gruppe 14
Untergruppe 310 a n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

LADELUFTKÜHLWASSERRÜCKKÜHLER
Technische Daten
Hersteller: Fa. GEA
Typ: 18.0200.0906
MTU-Nr.: 599 024 61 81

Beschreibung
Der Wasserrückkühler ist ein Rährenkühler. Er ist am Fremdwasserkreislauf ange-
schlossen und kühlt das Ladeluftkühlwasser auf Betriebstemperatur zurück.
Für den Ladeluftkühlwassereintritt und -austritt sind Stutzen mit Flanschen am Mantel
angeordnet.
Im Mantel sind Umlenkbleche eingebaut, die für eine gute Umspülung der Rohre und da~
mit für eine optimale Wärmeabfuhr sorgen.
Im Wasserrückkühler wird das Rohrbündel auf der Innenseite vom Fremdwasser und auf
der Außenseite vom Ladeluftkühlwasser umspült. Fremdwasser und Ladeluftkühlwasser
durchfließen den Wasserrückkühler im 11 Kreuzgegenstrom 11 •
Wärmedehnungen des Rohrbündels werden durch einen Schiebeboden, der mit zwei Rund-
dichtringen abgedichtet ist, ausgeglichen.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Keine Kontroll- und Wartungsarbeiten erforderlich.

10557/a -07.82-
Gruppe 14
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN Untergruppe 610
Seite 01

KÜHLWASSERTEMPERATURREGLER

8 10

13 12 11

G014-367b

1 Vom Motor 12 Anschluß Kühlwasserausgleichsleitung


2 Mutter 13 Zur Rückkühlanlage
3 Zugfeder 14 Doppelkrümmer
4 Schwenkschieber 15 Kontermutter
5 Arbeitselement 16 Schraube
6 Gehäuse 17 Hutmutter
7 Zeiger 18 Gewindebuchse
8 Klappenhalter 19 Druckbolzen
9 Dichtung
10 Zur Motorkühlwasserpumpe A Bei Betriebstemperatur
11 Von der Rückkühlanlage B Bei kaltem Motor

10566/0 -10.81-
Gruppe 14
Untergruppe 610 natu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

KÜHLWASSERTEMPERATURREGLER
Technische Daten
Herste 11 er: Fa. MTU, Friedrichshafen
MTU-Nr.: 580 200 04 15, linke Seite
MTU-Nr.: 580 200 05 15, rechte Seite
Reglereinsatz-Typ: X3. 474.01.99
Hersteller: Fa. Behr & Thomson
MTU-Nr.: 003 203 58 75
Öffnungsbeginn: 75°C
Voll geöffnet: 87°C
Beschreibung
Der Kühlwassertemperaturregler hat die Aufgabe, den Kühlwasserfluß so zu steuern, daß
das Motorkühlwasser schnell die gewünschte Betriebstemperatur erreicht und diese bei
laufendem Motor konstant bleibt. Er ist in die Kühlwasserleitung nach Motoraustritt
eingebaut und an der Motorkühlwasserpumpe angeflanscht.
Im Thermostatgehäuse sind ein Reglereinsatz mit Schwenkschieber und ein Arbeitsele-
ment eingebaut. Das Arbeitselement ist ein gasdichter Hochdruckbehälter, der mit
Dehnstoff gefüllt ist. Der Dehnstoff ändert mit der Temperatur sein Volumen. Diese
Volumenänderung wird auf einen Arbeitsstößel übertragen, der den Schwenkschieber über
die gewölbte Dichtfläche schiebt und somit den Wasserstrom in den entsprechenden Ka-
nal lenkt. Zurückgestellt wird der Schwenkschieber durch Zugfedern.
Bei kaltem Motor ist der Kanal zur RUckkühlanlage geschlossen, das Motorkühlwasser
fließt durch den Kurzschlußkanal zur Motorkühlwasserpumpe. Kurz vor Erreichen der
Betriebstemperatur verändert das Arbeitselement die Schieberstellung und ein Teil-
strom fließt zur Rückkühlanlage. Der Kurzschlußstrom wird entsprechend vermindert.
Bei vollem Hub des Arbeitselementes ist der Kurzschlußstrom geschlossen.
Kontroll- und Wartungsarbeiten
Notverstellung des Kühlwassertemperaturreglers (14.612)

10566/0 -03.82-
Gruppe 14
Beschreibung l'lilU
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 612
Seite 01

Notverstellung des Kühlwassertemperaturreglers


Um eine Betriebsunterbrechung bei Ausf~ll
des Temperaturreglers, d.h. bei beschä-
digtem Arbeitselement zu vermeiden, ist
3 folgende Maßnahme möglich:
Plombe der Hutmutter entfernen und Hut-
mutter abschrauben.
Kontermutter lösen und Einstellschraube
nach innen drehen.
5
Achtung! Wird der Motor mit Notverstel-
lung gefahren, die Kühlwassertemperatur
genau überwachen und den Temperaturregler
bzw. das Arbeitselement sobald wie mög-
1i eh ersetzen.

T014 076a0

1 Arbeitselement
2 Hutmutter
3 Kontermutter
4 Einstellschraube
5 Plombe
6 Schwenkschieber

10566/0 -03.82-
un~ergruppe
S ~050
Gruppe
Beschre,·b ung
e1te 01

1~~~~,~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
~----- erung G015087cO

2 Olpumpe fP.umpen
ur Vent ,., sitzschmi
Gruppe 15
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 110
Seite 01

MOTORENÖLPUMPE (für linksdrehenden Motor)

G015062c0

1 Pumpenrad 8 Zwischenscheibe
2 Gehäusedecke 1 9 Dehnschraube
3 Lagerbuchse 10 Lagerdeckel
4 Pumpenwelle 11 Pumpengehäuse
5 Antriebswelle 12 Ölrücklauf
6 Dichtung 13 Überdruckventil
7 Antriebszahnrad 14 Lagerdeckel

10606/0 -08.81-
Gruppe 15
Untergruppe 110 natu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

MOTORENÖLPUMPE
Technische Daten
Herste 11 er: Fa. MTU, Friedrichshafen
MTU-Nr.: 580 180 28 01
Fördermenge: ca. 9 1/s bei 1100 1/min Motor pro Pumpe
Überdruckventil: 16 bar Öffnungsdruck
Drehrichtung: rechts
Beschreibung
Die Ölpumpe ist eine Doppelzahnradpumpe. Pumpengehäuse und -deckel sind aus
Leichtmetall gegossen.
Im Pumpengehäuse und in die Lagerdecke1 sind Lagerbuchsen aus Bronze eingepreßt.
Gehäuse und Gehäusedeckel sind zusammengeschraubt.
Die Pumpenräder sind auf der Antriebsseite auf die Wellen aufgeschrumpft und auf der
gegenOberliegenden Seite aufgesteckt.
Das Antriebszahnrad ist auf den Kegelansatz der Welle aufgeschoben und mit einer
Schraube befestigt.
Ölnuten versorgen die Lager mit Schmieröl.
In die Ölpumpe ist ein Überdruckventil eingebaut.
Kontroll- und Wartungsarbeiten
Keine Kontroll- und Wartungsarbeiten erforderlich.

10726/0 -03.82-
Gruppe l5
Beschreibung n1tu
FRIEORICHSHAFEN
Untergruppe 220
Seite 01

ÖLPUMPE FÜR VENTILSITZSCHMIERUNG


1 Verstellschraube
2 Schmierpumpenwelle
3 Zulaufleitung
4 Druckleitung

G015 089b0

Technische Daten
Hersteller: Fa. Vögele, Mannheim
Typ: SPSK 5370 D
MTU-Nr.: 001 180 38 01
Betriebstemperatur: 80°C
Fördermenge: pro Auslaß 1,43 cm/min bei 800 1/min
Zul aufdruck: 5 bar
Gegendruck: 1 bar

Beschreibung
Die Ölpumpe ist eine Kolbenpumpe, sie führt tropfenweise Motorenöl der Verbrennungs-
luft zu und verringert so den Ventileinschlag an den Einlaßventilsitzen.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Einstellen der Fördermenge an der Ölpumpe für Ventilsitzschmierung (15.221)

10591/0 -03.82-
Gruppe 15
Beschreibung •~•tu
FRIEORICHSHAFEN
Untergruppe 221
Seite 01

Einstellen der Fördermenge an der Ölpumpe für Ventilsitzschmierung

Zum Einstellen einer größeren Förder-


menge, Verstellschraube nach links
drehen.

Zum Einstellen einer kleineren Förder-


menge, Verstellschraube nach rechts dre-
hen.

G015 089b0

1 Verstellschraube
2 Schmierpumpenwelle
3 Zulaufleitung
4 Druckleitung

10591/0 -03.82-
Gruppe 815
Beschreibung •~•tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 310
Seite 01

ÖLNACHFÜLLPUMPE

1 Druckbegrenzungsventil
2 Ölpumpe
3 Saugseite
4 Zwischengehäuse
5 Flexible Kupplung
6 Elektromotor
7 Druckseite

2 3 4 s 6

012110

Technische Daten
Hersteller: Werdohler Pumpenfabrik
Typ: R 2-1/12-5
MTU-Nr.: 001 180 33 01
Fördermenge: 3,3 1/min
Elektromotor-Hersteller: Fa. Siemens
Typ: 1LA 3070 mit Sonderwicklung
Drehzahl: 1320 1/min
Schutzart: P33

Beschreibung
Die Ölnachfüllpumpe ist eine Zahnradpumpe und wird von einem Elektromotor
angetrieben. Gehäuse und Deckel sind aus Grauguß und ohne Dichtungen
zusammengeschraubt.
Die Pumpenwellen sind aus Stahl und in Lagerbuchsen im Deckel sowie im Gehäuse
lagert. Ein Radialdichtring dichtet an der Antriebswelle die Pumpe ab. Die Zahnräder
sind aus Stahl~ oberflächengehärtet und geschliffen.
Im Deckel sind Kanäle eingearbeitet und ein Druckbegrenzungsventil eingebaut. Ist der
Öldruck nach der Pumpe höher als 12 bar, öffnet das Druckbegrenzungsventil. Das zu-
viel geförderte Öl fließt durch den Kanal auf die Saugseite der Pumpe, so daß kein
höherer Öldruck n~ch der Pumpe entstehen kann.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Keine Kontroll- und Wartungsarbeiten erforderlich.

10538/0 -07.82-
Gruppe B15
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 310 a
, .. Seite 01

MOTORENÖLVORPUMPE

1 Druckbegrenzungsventil
2 Ölpumpe
1 2 3 4
3 Zwischengehäuse
4 Elektromotor

TA15 040

Technische Daten
Hersteller: Werdohler Pumpenfabrik
MTU-Nr.: 001 180 19 01
Typ: R41/50 FL-K-DB
Drehzahl: 1410 1/min
Zul aufdruck: 0,4 bis 2,5 bar
Bau form: schocksicher
Elektromotor-Hersteller: Fa. Siemens
Typ: 1LA 3107-4A A26
Spannung: 380/220 V - 50 Hz
Leistung: 4 kW
Drehrichtung: rechts

Beschreibung

Die Motorenölvorpumpe ist nicht am Aggregat angebaut und wird von einem Elektromotor
angetrieben. Die Ölpumpe ist eine Zahnradpumpe. Gehäuse und Deckel sind aus Grauguß
und ohne Dichtungen zusammengeschraubt.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Keine Kontroll- und Wartungsarbeiten erforderlich.

10557/0 -05.83-
Gruppe B1s
Untergruppe 310 ftilU
FRIEORICHSHAFEN Beschreibung
Seite 02

Ölpumpe der Motorenölvorpumpe

1 Druckbegrenzungsventil
2 Lagereinheit
3 Radwelle
1 2 3 4 5 6 7 4 An tri ebswe 11 e
5 Pumpengehäuse
6 Radialdichtring
7 Flansch

Beschreibung

Gehäuse und Deckel der Pumpe -aus Grauguß- sind ohne Dichtungen zusammengeschraubt.
Die Pumpenwellen -aus Stahl- sind in Lagerbuchsen gelagert.
Ein Radialdichtring dichtet an der Antriebswelle die Pumpe ab.
Die Zahnräder -aus Stahl- sind oberflächengehärtet und geschliffen.
Im Deckel sind Kanäle eingearbeitet und ein Druckbegrenzungsventil eingebaut.

10527/0 -03.83-
Gruppe 15
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 410
Seite 01

HANDFLÜGELPUMPE

T015054e0

1 Gehäuse 6 Unterer Ventilsitz


2 Decke~ 7 Flügel mit Welle
3 Betätigungshebel 8 Kugel ·
4 Flanschstopfbuchse 9 Kugelhalter
5 Packungsschnur

10557/0 -04.82-
Gruppe 15
Untergruppe 410 n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

HANDFLÜGELPUMPE
Technische Daten
Hersteller: Fa. Allweiler, Radelfzell
Typ: 210 92 70 021
MTU-Nr.: 634 B02 711 El
Prüfdruck: 3 bar
Leistung: ca. 22 1 bei 88 Doppelhübenimin
Saughöhe: max. 5000 mm
Gesamtförderhöhe: max.20000 mm
Gewicht: ca. 8 kg

Beschreibung
Der Innenraum der Pumpe wird durch den schwenkbaren Flügel in Saug- und Druckraum
unterteilt. Der Saugraum ist durch den unteren Ventilsitz in zwei Räume getrennt ..
Alle Räume sind durch Kugelventile miteinander verbunden. Beim Betätigen des Pumpen-
hebels wird der Flügel im Gehäuse geschwenkt und im Wechsel ein Saugraum der Pumpe
vergrößert und der gegenüberliegende verkleinert. Im größer werdenden Saugraum ent-
steht ein Unt~rdruck. Die Kugeln im unteren Ventilsitz heben ab und Öl wird
angesaugt. Beim Zurückschwenken des Hebels wird dieser Saugraum verkleinert, die
unteren Ventile geschlossen, die oberen im Flügel geöffnet. Das Öl wird in den Druck-
raum verdrängt. Auf der anderen Hälfte der Pumpe wird dabei wieder angesaugt.

Einbau
Beim Einbau die Pumpe nicht verspannen. Ein Verspannen des Gehäuses kann eintreten
bei:
-unebener Auflage
-ungleichmäßigem Anziehen der Befestigungsschrauben
-nicht spannungsfrei verlegte Rohrleitungen können ein Klemmen der Pumpen-
flügel verursachen.
Beim Anziehen der Befestigungsschrauben den Pumpenhebel hin- und herbewegen. Ein
Verspannen wird dann sofort bemerkt und durch entsprechendes Anziehen der Schrauben
vermieden. Ein Verspannen wird vermieden, wenn hinter die Befestigungslappen Leder
oder sonstige Weichstoffe gelegt werden.
Die Ventile sind nicht federbelastet, um die Funktion zu gewährleisten die Pumpe nur
vertikal einbauen. Saugleitung der Pumpe so verlegen, daß sie zur Pumpe hin ansteigt.
Keine Kniestücke als Bögen in die Saugleitung einbauen.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Keine Kontroll- und Wartungsarbeiten erforderlich.

10405/0 -04.82-
Gruppe 16
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 000
Seite 01

MOTORENÖLKREISLAUF
Der Motorenölkreislauf ist als Naßsumpf-Druckumlaufsystem ausgebildet und in drei
Ölsysteme unterteilt, die im folgenden Umlaufölkreislauf (16.010), Triebwerksöl-
kreislaut (16.020) und Steuerungsölkreislauf (16.030) genannt werden.
Außerdem hat der Motor einen Vorpumpölkreislauf (16.080), und eine Ventilsitz-
schmierung (16.060).
Zwei Motorenölpumpen (15.110) sind auf KGS am Räderkasten angebaut. Sie werden von
der Kurbelwelle über ein Zwischenrad angetrieben.
Zwei Überdruckventile sichern die Ölpumpen ab.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Motorenöl einfüllen (16.001)
Motorenöl wechseln (16.001)
Motorenölstand kontrollieren (16.002)
Motorenölprobe entnehmen und untersuchen (16.002)

10557/0 -04.82-
Gruppe 16
Beschreibung natu
FRIEORICHSHAFEN
Untergruppe 001
Seite 01

Motorenöl einfüllen

t.----1 Achtung! Grundsätzlich nur neues Öl das


der MTU-Betriebsstoffvorschrift Nr.1061
entspricht verwenden.
Ölnachfüllpumpe einschalten und Motorenöl
über die Fülleitung in den Motor pumpen.
Bei Ausfall der elektrischen Pumpe mit
der Handflügelpumpe Öl einfüllen.
Motor bis zur max. Ölstandsmarke mit Öl
auffüllen.
Ölfüllung (A.040).

T016 106a0
1 Zur Ölwanne
2 Nachfüll pumpe
3 Vom Zusatzölbehälter
4 Handflügelpumpe
5 Rückschlagventil

Motorenöl wechseln
Motorenöl bei betriebswarmem Motor wech-
seln!
Mit der Handflügelpumpe das Altöl aus der
t Ölwanne absaugen.
Öl aus den Materenölfiltern ablassen und
auf metallische Rückstände untersuchen
(16.111).
Neues Motorenöl, das den Angaben in der
T016 105a0 MTU-Betriebsstoffvorschrift Nr. 1061 ent-
spricht, einfüllen.
1 Handflügelpumpe
2 Motor

10557/0 -07.82-
Gruppe :16
Beschreibung nwtu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 002
Seite 01

Bei Erstfüllung des Motors: Öl bis zur


max.-Marke auffüllen und dann die
Motorenölvorpumpe einschalten. Nachdem
der Öldruck im Materenölkreislauf einen
Beharrungswert erreicht hat, Ölstand kon-
trollieren und auf max.-Marke nachfüllen.
Motor einige Minuten im Leerlauf betret-
ben und Kreislauf entlüften. Nach dem
Abstellen und ca. 5 min Stillstand.bei
laufender Motorenölvorpumpe den Ölstand
kontrollieren und ggf. auf max.-Marke
nachfüllen.
Vor Inbetriebnahme nach längerer Still-
standszeit: Nach 5 min laufender Moto-
renölvorpumpe muß der Ölstand im Motor
auf max.-Marke stehen bzw. auf diese
2 3
Marke nachgefüllt werden.
Ölstandskontrolle während einer Betriebs-
-1 min. Marke pause: Erst nach ca. 5 min Stillstands-
2 max. Marke zeit des Motors, wie bei Inbetriebnahme
3 Ölmeßstab nach längerer Stillstandszeit, durch-
führen.

Um den Ölstand bei laufendem Motor kontrollieren zu können, ist am Aggregat ein
~eßbehälter angebaut. Er ist durch Ölleitungen unten mit der Ölwanne und oben mit ~em
Kurbelgehäuse verbunden. An zwei Schaugläsern kann der Ölstand abgelesen werden.
Ist der Öl verbrauch geringer, als er dem Motorbetri,eb nach sein müßte, oder stelgt
der Ölspiegel, ist dies ein Zeichen dafür, daß Kraftstoff oder Wasser in den Ölkreis-
lauf gelangt sind. Im Zweifelsfalle eine öluntersuchung nach der MTU-Betriebsstoff-
vorschrift Nr.1061 durchführen.
Wird Kraftstoff oder Wasser im Motorenöl festgestellt, die Ursache dieser Unregel-
mäßigkeit beheben und das Öl wechseln; gleichzeitig auch die Motorenölfiltereinsätze
ersetzen.

10557/0 -04.82-
Gruppe 16
Untergruppe 002 nwtu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

Motorenölprobe entnehmen und untersuchen


Bei laufendem, betriebswarmem Motor Ab-
sperrhahn öffnen.
Ca. 2 1 Motorenöl ablassen, damit der
Ölschlamm im Absperrhahn ausgespült wird.
Ca. 1 1 Motorenöl in einen sauberen Be-
hälter ablassen.
Mit den Geräten und Chemikalien des MTU-
Prüfkoffers das Motorenöl auf Dispergier-
fähigkeit (Tüpfeltest), Wassergehalt und
Kraftstoffverdünnung untersuchen. Siehe
Druckschrift Nr.61764.

~
,...
....
0

10492/0 -04.82-
Gruppe 16
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 003
Seite 01

Absperrventil vor der Motorenölzentrifuge schließen und öffnen


Absperrventil am Handrad öffnen bzw.
schließen.

10557/0 -04.82-
Gruppe 16
Beschreibung' n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 009
Seite 01

Schmierstellen schmieren
Schnellschlußklappen schmieren (10.151)

10557/0 -04.82-
Gruppe 16
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 010
Seite 01

UMLAUFÖLKREISLAUF

2 3 4 5 6 3 7 8 9 10 11

G016445a1

1 Motorenölfilter 13 Zum Steuerungsolkreislauf


2 Kolbenkühlölspaltfilter 14 Motorenölpumpe
3 Druckhalteventil 15 Vom Motorenölnebenstromfilter
4 Freistrahlölzentrifuge 16 Zum Motorenölnebenstromfilter
5 Motorenölwärmetauscher 17 Vom Vorpumpölkreislauf
6 Absperrventil 18 Vom Motorenölfilter
7 Zum Motorenölfilter 19 Meßleiste
8 Absteuerventil 20 Zur Überwachungseinrichtung
9 Spritzdüse 21 Lecköl
10 Kolben 22 Differenzdruckschieber
11 Kolbenkühlölkanal
12 Ventilgehäuse ü Überdruckventil

10591/0 -03.82-
Gruppe 16
Untergruppe 010 n1lu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

UMLAUFÖLKREISLAUF
Beschreibung
Die Motorenölpumpen (15.110) saugen das Öl aus der Ölwanne an und fördern es durch
Kanäle im Räderkasten zu den beiden Motorenölwärmetauschern (16.410) die auf dem
Räderkasten an KGS, linke und rechte Seite angebaut sind.
Vor Eintritt in die Wärmetauscher wit'd ein Teil des Öles über ein Absperrventil zur
Freistrahlölzentrifuge (16.390) abgezweigt. Aus der Freistrahlölzentrifuge fließt das
Öl drucklos in die Ölwanne zurück. . -
Nach Austritt aus den Wärmetauschern fließt das gekühlte Öl zu den parallel geschal-
teten Motorenölfiltern (16.110). Ein Teil des Öles durchfließt den Filtereinsatz für
Kolbenkühlöl und gelangt zum Druckhalteventil im Wärmetauschergehäuse. Das Öl öffnet
das Druckhalteventil und wird durch Bohrungen zum Absteuerventil (16.550) im
Räderkasten und über Kanäle zum Kolbenkühlölkanal im Kurbelgehäuse geführt. Das
Absteuerventil wird vom Triebwerksöldruck gesteuert und leitet das zuviel geförderte
Öl in die Ölwanne zurück.
Vom Kolbenkühlölkanal führen Bohrungen nach unten zu den Spritzdüsenträgern. Auf je-
dem Träger sitzt eine Spritzdüse. Diese spritzt das Öl in eine Bohrung im
Kolbenschaft, die in den Hohlraum zwischen Kolbenschaft und Kolbenboden mündet. Das
aus dem Kolben frei austretende öl schmiert den Kolbenbolzen und fließt in die
Ölwanne zurück.
Der andere Teil des Öles aus dem Motorenölfilter ·wird durch Kanäle in
Wärmetauschergehäuse und Räderkasten zum Ventilgehäuse (16.580) geführt und dort in
den Triebwerksolkreislauf (16.020) und den Steuerungsolkreislauf (16.030) geleitet.

10557/0 -04.82-
Gruppe 16
Beschreibung nwtu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 020
Seite 01

TRIEBWERKSÖLKREISLAUF

2 3 4 5

9 8

G016 458a0

1 Abgasturbolader 10 Meßstelle
2 Ölsieb 11 Ventilgehäuse
3 Druckminderer 12 Zum Motorregler
4 Anschlußgehäuse 13 Zum Absteuerventil
5 Zum Ladeluftsammelrohr, rechte Seite 14 Vom Umlaufölkreislauf
6 Spritzdüse 15 Meßleiste
7 Ölpumpe für Ventilsitzschmierung 16 Motorregler
8 Kurbelwelle 17 Triebwerksölkanal
9 Schwingungsdämpfer

10608/0 -10.81-
Gruppe 16
Untergruppe 020 nalu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

TRIEBWERKSÖLKREISLAUF
Beschreibung
Das aus dem Umlaufölkreislauf zugeführte Öl wird vom Ventilgehäuse über einen Kanal
dem Vorratsbehälter des Boosters, über eine Leitung als Steueröl zum Absteuerventil
(16.550) und über Kanäle im Räderkasten in den Triebwerksölkanal im Kurbelgehäuse ge-
leitet.
Vom Vorratsbehälter des Boosters gelangt das Öl über Leitungen zum Booster Servomotor
(18.780) und Absperrschieber (16.570).
Über Leitungen wird das Öl aus dem Triebwerksölkanal zum Motorregler (07.000)
geführt.
Vom Triebwerksölkanal führen auf KS Leitungen zur Ölpumpe für Ventilsitzschmierung
(15.220) und zu den Abgasturboladern (09.000).
In jedem Lagergurt des Kurbelgehäuses gelangt Öl über eine Bohrung nach unten zu den
·Grundlagerstellen der Kurbelwelle. Durch Bohrungen in der Kurbelwelle wird Öl zu den
Hubzapfen und zum Schwingungsdämpfer (03.300) geführt. An den Grundlagerstellen und
Hubzapfen schmiert und kühlt das Öl die Lager.
Das aus den Pleuellagern austretende Öl wird zum Teil hochgewirbelt und schmiert die
Zylinderlaufbuchsen. Im Schwingungsdämpfer schmiert und kühlt es die Hülsenfederpa-
kete.
Der Ölpumpe im Motorregler wird das Öl über die Anschlußplatte zugeführt. Das Lecköl
des Reglers läuft drucklos durch den Räderkasten in die Ölwanne zurück.
Den Abgasturboladern wird das Öl über ein Anschlußgehäuse auf KS und eine außenlie-
gende Leitung zugeführt. In die Ölzuführungsleitung zum Abgasturbolader ist ein
Druckminderer (16.540) eingebaut. Von den Abgasturboladern läuft das Öl durch Boh-
rungen in den Abgasturboladerkonsolen und im Motorsattel eingebaute Leitungen druck-
los in die Ölwanne zurück.

10557/0 -04.82-
Gruppe 16
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN Untergruppe 030
Seite 01

STEUERUNGSÖLKREISLAUF

2 3 4 5 6

I
~

14

13

10 9 8 7

G016488a0

1 Kipphebelbock 9 Schwinghebel für Einspritzpumpe


2 Zylinderkopf 10 Rollenstößel
3 Kipphebelachse 11 Zur Nockenwelle, rechte Seite
4 Kipphebel, Auslaß 12 Druckhalteventil
5 Kipphebel, Einlaß 13 Ventilgehäuse
6 Stoßstange 14 Vom Umlaufölkreislauf
7 Nockenwellenraumdeckel
8 Steckrohr zum Schwinghebellagerbock () bar

10608/0 -10.81-
Gruppe 16
Untergruppe 030 ftilU
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

STEUERUNGSÖLKREISLAUF
Beschreibung
Das aus dem Umlaufölkreislauf zugeführte Öl öffnet das im Ventilgehäuse (16.580) ein-
gebaute Druckhalteventil, durchströmt das Druckhalteventil und wird durch Bohrungen
im Räderkasten in die hohlgebohrten Nockenwellen geleitet. Aus den Nockenwellen ge-
langt das Öl zu den einzelnen Nockenwellenlagerstellen.
Das Öl für die Kipphebel wird an den Lagerstellen der Nockenwelle abgezweigt.
Durch Bohrungen im Kurbe 1gehäuse, Nockenwe 11 enraumdecke 1 , Zylinderkopf und
Kipphebelbock wird das Öl in die Kipphebelachsen geleitet. Es schmiert die
Kipphebellagerstellen und wird durch Bohrungen in den Kipphebeln zu den Kugelpfannen
der Kipphebel und zu den Ventilspiel-Einstellschrauben geführt.
Das an den Kipphebeln austretende Öl schmiert Stoßstangen und Rollenstößel und fließt
in die Ölwanne zurück.
Den Schwinghebeln zum Betätigen der Kraftstoffeinspritzpumpen wird das Öl von den
einzelnen Nockenwellenlagerstellen über Bohrungen in Kurbelgehäuse,
Nockenwellenraumdeckel und Steckrohren zugeführt.

10608/0 -03.82-
Gruppe 16
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 060
Seite 01

VENTILSITZSCHMIERUNG

\
\

----------------

T003326a0

1 Ölspritzdüse 4 Ölleitung zum Ladeluftsammelrohr,


2 Ölleitung zum Ladeluftsammelrohr, rechte Seite
linke Seite 5 ijlzuführungsleitung
3 Ölpumpe 6 Ölpumpenantrieb

Beschreibung
Für die Ventilsitzschmierung ist an KS eine Ölpumpe (15.220) angebaut. Sie wird über
ein Kupplungsstück von der linken Nockenwelle des Motors angetrieben.
Die Ölpumpe der Öl aus dem Triebwerksölkreislauf zugeführt wird, fördert das Öl in
kleinen Mengen zu Ölspritzdüsen in den Luftzuführungsrohren.
Das von den Ölspritzdüsen eingespritzte Öl vermischt sich mit der Ladeluft. Das ~1
schmiert dadurch die Ventilsitze und verringert den Ventilsitzeinschlag.

10608/o' -03.82-
Gruppe 16
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 080
Seite 01

VORPUMPÖLKREISLAUF

G 016 698a0

1 Zum Triebwerksolkreislauf 6 Von Motorenölvorpumpe


2 Motorregler 7 Vorratsbehälter für Motorregler
3 Siebscheibenfilter 8 Vorratsbehälter für Booster
4 Booster 9 Motorenölvorpumpe
5 Druckhalteventil

10557/0 -04.82-
Gruppe 16
Untergruppe 080 n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

VORPUMPÖLKREISLAUF
Beschreibung
Die Motorenölvorpumpe (15.310) ist außerhalb des Motors angeordnet. Sie ist bei vor-
handener Netzspannung dauernq in Betrieb und hält die Ölleitungen gefüllt.
Die Motorenölvorpumpe saugt das Öl aus der Motorenölwanne an und drückt einen Teil
des Öles über ein Siebscheibenfilter (16.270) zum Motorregler (07.000). Der andere
Teil des Öles wird über ein Druckhalteventil (16.610) am Räderkasten in den
Mqtorenölkreislauf gedrückt.
Öffnet das Druckhalteventil am Räderkasten, durchströmt das Öl Wärmetauscher und
Filter, schmiert im Triebwerk die Lagerstellen und gelangt zum Booster Servomotor und
Motorenöldruckwächter. Der Motorenöldruckwächter (84.110) überwacht die Funktion der
Motorenölvorpumpe. Der Booster Servomotor (18.780) wird durch die Startluft betätigt
und drückt das Öl zum Motorregler. Der Motorregler regelt auf Startfüllung.

10557/0 -07.82-
Gruppe 16
Beschreibung nalu
FRIEORICHSHAFEN
Untergruppe 110
Seite 01

MOTORENÖLFILTER

17 18 19

11

•1Dichtring 12 Papiersternfiltereinsatz
2Ratschenhebel 13 Spaltfiltereinsatz für
3Filterspindel Triebwerksöl- und Steuerungsol
4Dichtring 14 Trennrohr
5Spaltfiltereinsatz für Kolbenkühlöl 15 Filtergehäuse
6Abstreifkamm 16 Filterdeckel
7Grundplatte 17 Zum Differenzdruckschieber
8Kolbenkühlolaustritt (nach Filtereinsatz)
9Triebwerksol- und 18 Differenzdruckschieber
Steuerungsolaustritt 19 Zum Differenzdruckschieber
10 Schlammraum (vor Filtereinsatz)
11 Ablaßventil 20 Überdruckventil

10608/0 -10.81-
Gruppe 16
Untergruppe 110 n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

MOTORENÖLFI LTER
Technische Daten
Hersteller: Fa. MTU, Friedrichshafen
MTU-Nr.: 580 180 11 10, linke Seite - 580 180 10 10, rechte Seite
Überdruckvent i 1: 2,5 bar
Prüfdruck: 22 bar
Filtereinsatz für: Triebwerks- und Steuerungsol Kolbenkühlol
Hersteller: Fa. Knecht, Stuttgart Fa. Knecht, Stuttgart
Typ: FO 688/1 FO 689 .
MTU-Nr.: 000 184 63 26 002 184 98 01
Spaltweite: 0,05 mm 0,05 mm
Papiersternfiltereinsatz
Typ: AF 33
MTU-Nr. : 000 184 60 26
Filterfeineinheit: ca. 0,015 mm
· Beschreibung
Die Motorenolfilter sind auf KGS am Motor angebaut. Im Filtergehäuse sind zwei
Kombinationsfilter für Triebwerksol und Steuerungsol und ein Spaltfilter für
Kolbenkühlöl untergebracht.
Filter für Triebwerksol und Steuerungsol
Das 01 tritt unten in das Filtergehäuse ein und durchdringt den Papiersternfilter-
einsatz von außen nach innen und steigt am Trennrohr zum Filterdeckel hoch. Dabei
bleiben die im Öl mitgeführten Schmutzteilchen am Filtereinsatz haften. Der Ölschlamm
sammelt sich unten im Filtergehäuse. Im Filterdeckel wird das Öl umgelenkt und ge-
langt im Trennrohr zum Spaltfiltereinsatz, durchdringt diesen von außen nach innen
und tritt unten aus dem Filter aus. Im Filtergehäuse ist ein Überdruckventil einge-
baut, das bei stark verschmutztem Papiersternfiltereinsatz einen Kurzschlußkanal über
den Filterdeckel direkt zum Spaltfiltereinsatz freigibt. Ein Ansprechen dieses
Überdruckventils ist durch rechtzeitiges Wechseln des Filtereinsatzes unbedingt zu
vermeiden, da mit dem Ansprechen die Filterwirkung beträchtlich herabgesetzt wird und
ein einwandfreier Motorbetrieb nicht mehr gewährleistet ist. Der Anstieg des Diffe-
renzdrucks wird vor dem Öffnen des Überdruckventils vom Differenzdruckschieber
.gemeldet.
Filter für Kolbenkühlöl
Das 01 tritt unten in das Gehäuse ein und durchdringt den Filtereinsatz von außen
nach innen. Dabei bleiben die im Öl mitgeführten Schmutzteilchen außen auf dem
Filtereinsatz haften. Das gefilterte Öl fließt im Filtereinsatz zum Filterboden und
verläßt getrennt vom Triebwerksol und Steuerungsol unten das Filter. Zum Reinigen der
Spaltfiltereinsätze werden die Ratschenhebel gedreht. Dabei streifen die
Abstreitkämme den Schmutz von den Einsätzen ab. Der Ölschlamm sammelt sich unten im
Filtergehäuse.
Zum Ablassen des Ölschlammes aus dem gemeinsamen Schlammraum für Triebwerksol-,
Steuerungsöl- und Kolbenkühlolfilter ist ein Ablaßventil angebaut.
Kontroll- und Wartungsarbeiten
Ratschenhebel des Motorenolfilters betätigen (16.111)
Ölschlamm aus dem Motorenölfiltergehäuse ablassen (16.111)
Ölschlamm auf metallische Rückstände untersuchen (16.111)
Papiersternfiltereinsätze und Dichtringe des Motorenölfilters ersetzen (16.111)
Stopfbuchse des Motorenolfilters nachziehen (16.111)

10608/0 -03.82-
Gruppe .16
Beschreibung n1tu
FRIEORICHSHAFEN
Untergruppe -_111
Seite 01

Stopfbuchse des Materenölfilters nachziehen


Wird eine undichte Stopfbuchse festge-
stellt, diese nachziehen.
Beachte: Nur soweit Nachziehen, daß si::ch
der Ratschenhebel ohne Gewaltanwendung
drehen läßt.

w
('I
I

....M
-....
lt)

10
I-
w

Ratschenhebel des Materenölfilters betätigen


Zum Reinigen der Spaltfiltereinsätze die.
Ratschenhebel ein- bis zweimal durchdre-
hen.
Die Reinigung ist am wirksamsten, wenn
dies sofort nach Betriebsende erfolgt.
Der abgestreifte Ölschlamm kann sich dann
während der Betriebspause im Schlammr-aum
absetzen.

10492/0 -03.82-
Gruppe 16
Untergruppe 111 n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

Ölschlamm aus dem Motorenölfiltergehäuse ablassen


Ölschlamm möglichst bei warmem Motorenöl
ablassen.
Ratschenhebel der Spaltfilter betätigen.
Verschlußmutter des Ölablaßventils ab-
schrauben.
Ablaßventil öffnen - hierzu Ventilspindel
nach links drehen.

2 Motorenölschlamm in einen geeigneten


Behälter laufen lassen.
Ablaßventil schließen hierzu
Ventilspindel nach rechts drehen.
Verschlußmutter des Ölablaßventils auf-
schrauben.

GA16363
1 Ölablaßventil
2 Ventilspindel
3 Verschlußmutter

Ölschlamm auf metallische Rückstände untersuchen


Ölschlamm mit Benzin verdünnen und durch
ein geeignetes Filterpapier laufen
lassen. Rückstände sondern sich dabei auf
dem Filterpapier ab und sind leicht fest-
zustellen.
Wird eine geringe Menge metallischer
Rückstände festgestellt, den Motor beim
weiteren Fahrbetrieb sorgfältig
überwachen und den Ölschlamm täglich
untersuchen.
Werden dabei weiterhin Rückstände festge-
stellt, muß der Motor überprüft werden.

10492/0 -03.82-
Gruppe 16
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 111
Seite 03

Papiersternfiltereinsätze und Dichtringe des Motorenölfilters ersetzen


1 Befestigungsmutter
2 Federscheibe
3 Filterdeckel mit Ratsche
4 Dichtring
---2 5 Papierfiltereinsatz
6 Filtergehäuse
7 Dichtring
3

Motorenöl aus dem Filter ablassen.


Befestigungsmuttern des Filterdeckels ab-
schrauben.
11111---5
Federscheiben abnehmen.
Filterdeckel vom Gehäuse abheben~

Papiersternfiltereinsatz aus dem Gehäuse


herausziehen und wegwerfen.
Runddichtringe des Filtereinsatzes mit
sauberem Öl einölen.
Neuen Papiersternfiltereinsatz über das
Trennrohr in das Gehäuse schieben.
Filterdeckel mit neuen Dichtringen auf
das Gehäuse aufsetzen, dabei
Ratschenhebel im Spaltfiltereinsatz zum
6 Eingriff bringen.
Federscheiben auflegen.
Befestigungsmuttern aufschrauben und
gleichmäßig 11 über Kreuz 11 festziehen.

10492/0 -03.82-
Gruppe 16
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 270
Seite 01

SIEBSCHEIBENFILTER

t-----2

7 6 5

G016 641c0

1 Dichtring 5 Verschlußschraube
2 Filtertopf 6 Mutter
3 Siebscheibenpaket 7 Sprengring
4 Deckel

10020/0 -10.81-
Gruppe 16
Untergruppe 270 nwtu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

SIEBSCHEIBENFILTER
Technische Daten
Hersteller: Fa. Mann & Hummel, Ludwigsburg
Typ: 61 400 72 031
MTU-Nr.: 111 M45 702 El
Siebfläche: ca. 270 cm2
Maschenweite: 0,06 mm
Prüf druck: 25 bar

Beschreibung
Das Siebscheibenfilter ist am Motor angebaut und filtert das Vorpumpöl.
Das Motorenöl tritt in den Filtertopf ein und durchdringt das Siebscheibenpaket von
außen nach innen. Die vom Öl mitgeführten Schmutzteilchen bleiben am Filtereinsatz
(Siebscheiben) hängen. Der Ölschlamm sammelt sich unten im Filterdeckel.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Siebscheibenfilter reinigen (16.271).

10020/0 -03.82-
Gruppe 16
Beschreibung nwtu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 271
Seite 01

Siebscheibenfilter reinigen
1 Filtertopf
2 Siebscheibenpaket
3 Mutter
4 Dichtring
5 Deckel
6 Verschlußschraube

GA16149

Deckel abschrauben und Ölschlamm ablassen.


Mutter abschrauben und Siebscheibenpaket herausnehmen.
Reinölseite auf beiden Seiten des Siebscheibenpaketes verschließen.
Siebscheibenpaket in einem fettlösenden Reinigungsmittel auswaschen und mit Druckluft
von innen nach außen ausblasen.
Filtertopf auswaschen.

Filter mit neuen Dichtringen in umgekehrter Reihenfolge zusammenbauen.

10020/0 -10.81-
Gruppe 16
Beschreibung n1lu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 390
Seite 01

FREISTRAHLÖLZENTRIFUGE

G016639c0

1 Sieb 4 Standrohr
2 Rotor 5 Antriebsdüse
3 Hohlwelle

10016/0 -10.81-
Gruppe 16
Untergruppe 390 natu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

FREISTRAHLÖLZENTRIFUGE
Technische Daten
Hersteller: Fa. Mann & Hummel, Ludwigsburg
Typ: 69.712.65.101
MTU-Nr,: 135 L90 712 81
Drehzahl: 5000 1/min bei 4 bar Öldruck
Gewicht: ca. 7 kg

Beschreibung

Die Freistrahlölzentrifuge ist am Motor angebaut und am Motorenalkreislauf ange-


schlossen.
Das Öl tritt durch eine Bohrung im Gehäuse ein und strömt durch die Hohlwelle in den
Rotor.
Aus dem oberen Teil des Rotors fließt das Öl unter Druck durch Siebe in die zu den
Antriebsdüsen fUhrenden Standrohre.
Beim Austritt des Öles aus den AntriebsdOsen entstehen RUckstoßkräfte, die dem Rotor
eine vom Öldruck abhängige hohe Drehzahl geben.
Durch die dabei erzeugte Zentrifugalkraft werden die im Öl enthaltenen, spezifisch
schwereren Schmutzteilchen gegen die Innenwand des Rotors geschleudert und bleiben an
der Einlegemanschette haften.
An der Schmutzschichtdicke der Einlegemanschette ist der Verschmutzungsgrad des
Motorenöles ersichtlich.

Das aus den Antriebsdüsen austretende Öl fließt drucklos durch den Reinelaustritt in
das Kurbelgehäuse und in die Ölwanne des Motors zurilck.

Kontroll- und Wartungsarbeiten

Freistrahlölzentrifuge reinigen und Einlegemanschette tauschen (16.391).

10016/0 -10.81-
Gruppe :16
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAFEN Untergruppe 391
Seite 01

Freistrahlölzentrifuge reinigen und Einlegemanschette tauschen


Muttern lösen und Deckel abbauen.
Kompletten Rotor aus dem Gehäuse nehmen.

G016441c0

1 Deckel
2 Rotor
3 Mutter

Mutter abschrauben.
Scheibe, Rotoroberteil und Runddichtring
abnehmen.

1 Mutter
2 Scheibe
3 Rotoroberteil
4 Rundichtring

10016/0 -10.81-
Gruppe 16
Untergruppe 391 n1lu
FRIEORICHSHAFEN Beschreibung
Seite 02

Einlegemanschette herausnehmen.
Rotorteile reinigen, Siebe abnehmen,
Standrohre und Düsen auswaschen und mit
Druckluft ausblasen, neue Einlegeman-
schette einlegen.
Schichtdicke und Gewicht der Ölrückstände
auf der Einlegemanschette messen und mit
den Werten der letzten Untersuchung ver-
gleichen.
Werden außergewöhnlich starke Ausschei-
dungen festgestellt, ist dies ein Zeichen
für die Erschöpfung des Öles. Den näch-
sten Ölwechsel früher durchführen.

G016 470c0

1 Einlegemanschette
2 Sieb
3 Standrohr
4 Düse

Einwandfreien Runddichtring auflegen.


Rotoroberteil aufsetzen, Kennzeichnung
beachten.
Scheibe auflegen und Mutter festziehen.

1 Mutter
2 Scheibe
3 Rotoroberteil
4 Runddichtring

10016/0 -01. 82-


Gruppe 16
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 391
Seite 03

Rotor in das Gehäuse einsetzen.


Gehäusedeckel mit neuem Runddichtring
aufsetzen, Kennzeichnung beachten.
Muttern gleichmäßig 11 Über Kreuz 11 fest-
ziehen.

G016 441d0

10016/0 -01.82-
Gruppe 16
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 410
Seite 01

MOTORENÖLWÄRMETAUSCHER
12V/16V

20V 2 3

8 Motorkühlwasser · Engine cooling water · Eau de refroidissement


du moteur · Agua refrigerante del motor · Agua de arrefecimento
do motor
b Motorenöl · Engine oil · Huile du moteur · Aceite del motor · Oleo
do motor
G

1 Gehäuse 10 Öleintritt vom Motorenölfilter


2 Scheibenbündel (Kolbenkühlöl)
3 Entlüftung 11 Öleintritt vom Motorenölfilter
4 Aufhängeöse (Triebwerks- und Steuerungsöl)
5 Druckhalteventil 12 Ölaustritt zum Motorenölfilter
6 Sicherungsring 13 Tellerfeder
7 Öleintritt vom Räderkasten 14 Sprengring
8 Ölaustritt zum Räderkasten 15 Scheibe
(Kolbenkühlöl) 16 Schraube
9 Ölaustritt zum Räderkasten 17 Deckel
(Triebwerks- und Steuerungsöl) 18 Dichtung

10559/0 -10.81-
Gruppe 16
Untergruppe 410 •~•tu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

MOTORENÖLWÄRMETAUSCHER
Technische Daten
Hersteller: Fa. MTU, Friedrichshafen
MTU-Nr.: 580 180 17 65, linke Seite
MTU-Nr.: 580 180 18 65, rechte Seite
Prüfdruck: 9,0 bar, Wasserseite
Prüfdruck: 25 bar, Ölseite
Druckhalteventil: 0,5 bar, Öffnungsdruck

Beschreibung
Der Motorenölwärmetauscher ist am Motorkühlwasserkreislauf angeschlossen und kühlt
das Motorenöl.
Im Wärmetauschergehäuse sind fünf parallel geschaltete Scheibenbündel übereinande·r
angeordnet. Sie werden bei angeschraubtem Deckel durch Tellerfedern gegen das Gehäus€
gepreßt: Dichtringe dichten den Ölübertritt zwischen Gehäuse und Scheibenbündel ab.
Das von den Motorenölpumpen geförderte Öl tritt unten in das Gehäuse ein und steigt
in einem Kanal zu den Eintrittsrohren der Scheibenbündel hoch. Durchfließt diese und
gibt seine Wärme über die im Wasserraum liegenden Scheibenbündel an das Kühlwasse:r
ab.
Das Kühlwasser tritt über den Eintrittsflansch in den Wärmetauscher ein, umspült di~
Scheibenbündel und tritt über den zweiten Flansch aus.
Unten im Wärmetauschergehäuse sind Verbindungsbohrungen für die Ölführung vom
Wärmetauscher zum Motorenölfilter und vom Motorenölfilter über den Wärmetauscher z.um
Räderkasten eingearbeitet. In die Bohrung der Ölführung vom Kolbenkühlölfilter zum
Räderkasten ist ein Druckhalteventil eingebaut, das verhindert, daß bei laufender
Motorenölvorpumpe Öl in den Kolbenkühlölkanal gelangt.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Keine Kontroll- und Wartungsarbeiten erforderlich.

10726/0 -03.82-
Gruppe 16
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 530
Seite 01

DIFFERENZDRUCKSCHI EBER

10 9 8 7 6 5 4

G016655a0

1 Anschluß für Steueröl 6 Gehäuse


2 Entlastungsbohrung 7 Schieber
3 Anschluß für Lecköl 8 Ölanschluß nach Filtereinsatz
4 Verschlußschraube 9 Befestigungsschraube
5 Feder 10 Ölanschluß vor Filtereinsatz

10425/0 -10.81-
Gruppe 16
Untergruppe 530 n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

DIFFERENZDRUCKSCHI EBER
1 Steueröl
2 Lecköll ei tung
3 Schieber
4 Gehäuse
6 5 Feder
6 Verschlußschraube
Pl Öldruck vor Filtereinsatz
A· B P2 Öldruck nach Filtereinsatz

I
i
it' itli
i

P1 P2

T016 085a0

Technische Daten
Hersteller: Fa. MTU, Friedrichshafen
MTU-Nr.: 839 180 03 76
Ansprechwert: 1,5 +0,5 bar

Beschreibung
Der Differenzdruckschieber hat die Aufgabe, den Differenzdruck zwischen
Filtereintritt und-austritt zu überwachen. Durch diese Überwachung wird eine dringend
erforderliche Filterwartung gemeldet.

Arbeitsweise
Der Schieber wird auf der A-Seite mit Öldruck P1 und auf der B-Seite mit Öldruck P2
und der Federkraft beaufschlagt. Steigt der Differenzdruck an (P1 größer P2), wird
der Schieber gegen P2 und die Federkraft verschoben.
Das Steueröl kann je nach Ausrüstung der Motorenanlage auf die Startbegrenzung des
Motorreglers, auf einen Kontaktschalter oder einen Druckwächter wirken.
Der Steueralkanal wird solange offen gehalten, bis P1 kleiner als P2 plus Federkraft.
ist. Der Kolben im Differenzdruckschieber wird dann in seine Ausgangsstellung
zurückgeschoben.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Keine Kontroll- und Wartungsarbeiten erforderlich.

10425/0 -03.82-
Gruppe 16
Beschreibung I"WilU
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe .540
Seite 01

DRUCKMINDERER
1 Dichtung
2 Steuerbohrung
3 Sicherungsring
4 Schieber
5 Dichtring
11 6 Decke 1
1 7 Gehäuse
8 Druckfeder
2 9 Schraubstutzen
3 10 Buchse
11 Deckel mit Bohrung
4

TA16 030

Technische Daten
Hersteller: Fa. MTU, Friedrichshafen
MTU-Nr.: 507 180 00 15
Ei nste 11 druck: 2,5 bar

Beschreibung
Der Druckminderer ist im Motorenölkreislauf eingebaut. Er hat die Aufgabe einen hon~n
Eingangsdruck auf einen niedrigen Ausgangsdruck zu reduzieren.
Das von der Motorenölpumpe geförderte Öl strömt in den Druckminderer und über Buchse
und Schieber zur Austrittsleitung. Gleichzeitig baut sich der Druck auf der Kolben-
fläche des Schiebers auf. Ist die sich aus Druck und Kolbenfläche ergebende Kraf:t
größer als die Kraft der Druckfeder, bewegt sich der Schieber nach unten.
Die Steuerbohrung in der Buchse wird entsprechend dem Schieberweg verschlossen und
die Ölzufuhr zur Austrittsleitung reduziert, bis Gleichgewicht zwischen Federkraft
und Öldruck entsteht. Oberwiegt die Federkraft, wird die Steuerbohrung entsprechend
dem Schieberweg geöffnet.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Keine Kontroll- und Wartungsarbeiten erforderlich.

10559/0 -03.82-
Gruppe 16
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 550
Seite 01

ABSTEUERVENTI L
1 Sicherungsring
2 Paßscheibe
3 Federteller
4 Paßscheibe
5 Ventilgehäuse
6 Druckfeder
7 Ventilbuchse
8 Steuerschieber
9 Steuerschiebergehäuse
10 Dichtring
11 Dichtring
12 Doppelstutzen
13 Triebwerksoleintritt
14 Ölrücklauf
15 Kolbenkühlöl

Technische Daten
Herste 11 er: Fa. MTU, Friedrichshafen
MTU-Nr.: 580 180 13 15
Öffnungsdruck: 6 bar

Beschreibung
Das Absteuerventil ist im Kolbenkühlölkanal auf der linken Motorseite im Räderkasten
eing~baut. Es wird vom Triebwerksöldruck nach Filter'gesteuert und hat die Aufgabe,
den Oldruck im Triebwerksolkreislauf zu regeln.
Überschreitet der Triebwerksöldruck den Öffnungsdruck des Ventils wird Öl aus dem
Umlaufalkreislauf abgesteuert. Dadurch wird eine Entlastung des Filters erreicht~
d.h. nur die unbedingt erforderliche Ölmenge durch das Filter geleitet.
Wenn der Triebwerksöldruck den Öffnungsdruck des Ventils übersteigt hat der Steuer-
!Chieber die Ventilbuchse soweit verschoben, daß die Absteuerschlitze frei werden und
01 aus dem Kühlalkreislauf durch den Räderkasten in die Ölwanne strömt.

Sobald der Öldruck sinkt, ist die Kraft der Feder größer als der Öldruck, der am
Steuerschieber ansteht, das Ventil schließt und das gesamte von den Umlaufölpumpen
geförderte Öl wird auf die einzelnen Ölkreisläufe aufgeteilt.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Keine Kontroll- und Wartungsarbeiten erforderlich.

10492/0 -03.82-
Gruppe 16
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 580
Seite 01

VENTILGEHÄUSE MIT DRUCKHALTEVENTIL

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T016062a0

1 Öl vom Motorenölfilter 10 Sicherungsring


2 Ventilgehäuse 11 Öl zur Steuerung
3 Öl zum Absteuerventil 12 Verschlußschraube
4 Druckhalteventil 13 Dichtung
5 Federhülse 14 Vorratsbehälter für Booster
6 Paßscheibe 15 Mutter
7 Öl zum Triebwerk 16 Scheibe
8 Feder 17 Schraube
9 Ventilkörper 18 Öl zum Booster Servomotor

10713/0 -10.81-
Gruppe 16
Untergruppe 580 n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

VENTILGEHÄUSE MIT DRUCKHALTEVENTIL


Technische Daten
Gehäuse-Hersteller: Fa. MTU, Friedrichshafen
MTU-Nr. : 580 180 03 34
Anschlüsse: M12x1,5 I M16x1,5 I M18x1,5 I R 1/2"
Ventil-Hersteller: Fa. MTU, Friedrichshafen
MTU-Nr.: 580 180 03 32
Öffnungsdruck: 1,5 bar

Beschreibung
Das Ventilgehäuse ist am Räderkasten angebaut. Es leitet das von den Filtern kommende
Öl zum Triebwerksolkanal und über das Druckhalteventil zu den Steuerungsteilen des
Motors.
Das Druckhalteventil ermöglicht den Aufbau des Vorölpumpendrucks und verhindert, daß
bei stehendem Motor und laufender Motorenölvorpumpe zuviel Öl zu den Steuerungsteilen
des Motors gelangt.
Das Ventilgehäuse hat Öldruck- und Öltemperaturmeßstellen.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Keine Kontroll- und Wartungsarbeiten erforderlich.

10713/0 -04.82-
Gruppe B 16
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 610
Seite 01

DRUCKHALTEVENTIL
1 Ventilgehäuse
2 Ventilkegel
3 Ventilführung
1 4 Feder
5 Paßscheibe
6 Sicherungsring
2

5
6

T 016 093a0

Technische Daten
Herste 11 er: Fa. MTU, Friedrichshafen
MTU-Nr.: 580 180 06 32
Öffnungsdruck: 6,5 bar

Beschreibung
Das Ventil arbeitet als Druckhalte- und Rückschlagventil. Es öffnet, wenn der
Ansprechdruck erreicht ist.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Keine Kontroll- und Wartungsarbeiten erforderlich.

10608/b -03.82-
Gruppe 18
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 000
Seite 01

ANLASSEINRICHTUNG
Der Motor ist mit einer Druckluftanlassung über die Zylinder (18.010) ausgerüstet.

10557/0 -04.82-
Gruppe 18
Beschreibung ftilU
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 010
Seite 01

ANLASSEINRICHTUNG

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T018 097a2
1 Elektro-Dreiwegeventil 5 Anlaßluftleitungen
2 Druckluftverteiler 6 Booster-Servomotor
3 Startventil
4 Steuerluftleitungen A Druckluftanschluß

10557/0 -07.82-
Gruppe 18
Untergruppe 010 n1tu
FRIEORICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

ANLASSEINRICHTUNG
Beschreibung

Der Motor hat DruckluftanlassunQ über die Zylinder. Ein auf KGS angebauter
Anlaßluftverteiler (18.210) wird von der Nockenwelle angetrieben und steuert die
bereitstehende Druckluft entsprechend der Zündfolge zu den Startventilen (18.230).
Die Startventile sind an den Zylinderköpfen der Zylinderreihe B angebaut.
Zum Anlassen des Motors müssen die Anlaßventile an den Druckluftbehältern offen und
genügend Druck in den Druckluftbehältern vorhanden sein. Durch einen Startimpuls oder
durch Betätigen des Anlaßdrucktasters öffnet das Elektrodreiwegeventil (18.110) und
Druckluft gelangt zum Druckluftverteiler (18.210) und zu den Startventilen (18.230).
Ein Endschalter (84.620) zeigt die Stellung des Elektrodreiwegeventils an.
Der Anlaßluftverteiler verteilt die Druckluft als Steuerluft auf die einzelnen
Startventile. Das mit Steuerluft beaufschlagte Ventil öffnet und läßt die Druckluft
in den Zylinderraum eintreten. Der Kolben wird nach unten gedrückt und der
Anlaßluftverteiler steuert den nächsten Zylinder an. Infolge des sich bei den ein-
zelnen Zylindern ständig wiederholenden Vorganges beschleunigt sich die Drehbewegung
der Kurbelwelle. Sobald der Motor gezündet und eine Mindestdrehzahl von ca. 300 1/min
erreicht hat, wird der Anlaßstromkreis vom drehzahlabhängigen Schaltgerät
11
Zünddrehzahl 11 unterbrochen, das Elektrodreiwegeventil schließt.

Drucklufterzeugungsanlage
Oie Drucklufterzeugungsanlage besteht aus Kompressoraggregat mit Druckluftbehältern
und Druckwächtern (84.110a). Sinkt der in den Druckluftbehältern vorhandene Luftdruck
auf ca. 34 bar, schaltet ein Druckwächter den elektrischen Kompressor ein. Steigt der
Druck auf 38 bar, wird der Kompressor ausgeschaltet. Bei Ausfall des Kompressors er-
folgt über einen Druckwächter Alarmmeldung, wenn der Luftdruck auf ca. 28 bar gefal-
len ist. Zum Ablesen des vorhandenen Luftdrucks ist an jedem Druckluftbehälter ein
Manometer angeschlossen.

In der Fülleitung des Kompressors sind ein Rückschlag-, Sicherheits- und


Entwässerungsventil eingebaut. Das Rückschlagventil verhindert, daß bei stehendem
Kompressor Druckluft von den Druckluftbehältern zum Kompressor zurückströmt. Das
Sicherheitsventil verhindert einen Überdruck. Das Entwässerungsventil ist bei lau-
fendem Kompressor geschlossen und bei stehendem Kompressor geöffnet, dadurch wird
eine automatische Entwässerung des Kompressors erreicht.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Druckluftvorrat kontrollieren (18.011)
Druckluftanlage entwässern (18.011)

10557/0 -07.82-
Gruppe 18
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe Oll
Seite .01

Druckluftvorrat kontrollieren
Druckluftbehälter immer auf max. Druck auffüllen.

Druckluftanlage entwässern
Entwässerungshahn öffnen und Kondenswasser ablassen.

Motor anlassen
Sind die , Vorbereitungsarbeiten nach Betriebsanleitung Teil C dur~hgeführt, kann .der
Motor ange~assen werden.

'I
Handbetrieb - Wah 1scha 1ter in Stellung 11 Hand 11
Anlaßtaster betätigen, das Elektrodreiwegeventii öffnet und Druckluft gelangt·zum
Druckluftverteiler, Booster Servomotor und zu den Startventilen. Der Motor beginnt=zu
drehen.
Anlaßtaster solange betätigen, bis der Motor regelmäßig zündet. Nimmt der Motor nach
ca. 2 bis 3 s die Zündung nicht auf, den Anlaßvorgang unterbrechen und nach kuT.'zer
Pause wiederholen. Spricht der Motor nach wiederholten Startversuchen nicht an, die
Ursache feststellen und beheben.
Das Schaltrelais 11 Zünddrehzahl 11 schließt das Elektrodreiwegeventil und beendet den
Startvorgang. Anlaßtaster loslassen.

Probebetrieb - Wahlschalter in Stellung 11 Probe 11


In Stellung 11 Probe 11 kann die Anlaufautomatik und nach Umschalten auf
Automatikbetrieb 11 die Abstellautomatik auf Funktion geprüft werden. Das Aggregat
11

wird bei Probebetrieb jedoch nicht automatisch belastet.

Automatikbetrieb- Wahlschalter in Stellung 11 Automatik 11


Der Anlaßvorgang wird bei Netzausfall von der Automatik ausgeführt.

10557/0 -04.82-
Gruppe 18
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAFE~
Untergruppe 012
Seite 01

ABSTELLEN DES MOTORS


Automatikbetrieb- Wahlschalter in Stellung 11 Automatik 11
Der Motor wird bei Netzwiederkehr von der Automatik abgestellt. Die Automatik
schaltet auf Netzbetrieb um, sie entlastet dadurch den Motor und läßt ihn noch 1 min
mit oberer Leerlaufdrehzahl laufen. Dann betätigt sie den Gleichstrommagneten
(86.230), der den Steuerschieber des Motorreglers und damit die Regelstangen der
Kraftstoffeinspritzpumpen auf Stopstellung bringt. Es wird kein Kraftstoff mehr
gefördert, der Motor stellt ab.

Handbetrieb- Wahlschalter in Stellung 11 Hand 11


Der Motor wird mit dem Stoptaster abgestellt.
Beachte: Den Motor grundsätzlich nicht direkt aus dem Vollastbetrieb abstellen. Vor
dem Abstellen solange mit oberer Leerlaufdrehzahl fahren, bis eine konstante oder
noch besser eine zurückgehende Temperatur angezeigt wird. Dieser ca. 1 min dauernde
Leerlaufbetrieb verhindert, daß der Motor durch Nacherwärmen unnötig beansprucht
wird.

Bei Unterschreiten der Motordrehzahl von 300 1/min, wird die Motorenölvorpumpe vom
Schaltgerät 11 Zünddrehzah 111 wieder eingeschaltet.

Notabstellen

Ist ein Notabstellen erforderlich, wird der Notstoptaster betätigt. Dadurch werden
die Hubmagnete von Motorregler und Schnellschlußklappen (86.230a) betätigt und der
Motor ohne Nachlauf abgestellt.
Achtung! Vor einer Wiederinbetriebnahme Ursache beheben und Zylinderräume ausblasen
(05.109).

Notabstellen von Hand

Die Notabstellung kann auch mit der am Motor angebauten Auslösevorrichtung von Hand
vorgenommen werden.

10557/0 -07.82-
Gruppe 18
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 110
Seite 01

ELEKTRODREIWEGEVENTIL

T 018111a0

1 Gl e-i chri chter 8 Vorventil


2 Anschlußklemme 9 Hauptventileinsatz
3 Magnetspule 10 Stange
4 Druckfeder 11 Scheibe
5 Kolben 12 Endschalter
6 Düse 13 Befestigungswinkel
7 Servokolben 14 Dichtungspaket

10557/0 -04.82-
Gruppe 18
Untergruppe 110 nalu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

ELEKTRODREIWEGEVENTIL
1 Druckluftleitung
2 Entlüftung
3 Anlaßluftleitung
A Stromlos
B Strom

A B

T018 068a0

· Technische Daten
Hersteller: Fa. Concordia, Stuttgart
Typ: GV 20-S III AHTR X2
MTU-Nr.: 000 170 09 16
Nenndruck: 10 bis 60 bar
Nennspannung: 24 VG
Gewicht: ca. 8,6 kg
Endschalter-Hersteller: Fa. Saia AG Murten/Schweiz
Typ: X06-2-E51 Gl, Miltac
MTU-Nr.: 635 H22 706 D2

Beschreibung
Das El ektrodreiwegevent il ist im An 1aßluftsystem zwi sehen Druckluftvorratsei nr'i chtung
und Anlaßluftverteiler eingebaut. Es läßt beim Anlassen des Motors Druckluft zum
Luftverteiler durchtreten. Nach dem Anlaßvorgang schließt und entlüftet es die
Anlaßluftleitung wieder. Das Ventil wir.d vom Magnetteil vorgesteuert. Zum
Dichthalten und Umschalten wird Druckluft verwendet. Ist das Elektromagnet stromlos,
strömt Druckluft über Anschluß 1 in das Ventil und über das Magnetteil bis in den
Servokolben. Der Servokolben wird beaufschlagt und hält den Hauptventileinsatz in der
gezeichneten Ausgangsstellung. Anschluß 3 ist über Anschluß 2 entlüftet. Unter Strom
schaltet das Ventil um, die Druckluft hat freien Durchgang. Der Weg von Anschluß 2
nach Anschluß 3 ist gesperrt.
Bei Stromausfall kann das Ventil von Hand umgeschaltet werden. Das Ventil arbeitet
lageunabhängig. Jedoch ist der Einbau mit senkrecht nach oben stehendem Magnetteil
vorzuziehen. Ein Endschalter ist unten am Ventil angebaut, er wird beim Öffnen des
Ventils betätigt und überwacht somit die Funktion des Ventils.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Dichtheit des Elektrodreiwegeventils prüfen (18.111)
Funktion des Elektrodreiwegeventils prüfen (18.111)
Elektrodreiwegeventil manuell betätigen (18.111)

10526/0 -07.82-
Gruppe 18
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 111
Seite 01

Jichtheit des Elektrodreiwegeventils prüfen


Absperrventil in der Druckluftleitung vor
dem Elektrodreiwegeventil öffnen.
Anlaßluftleitung vom Ventil abbauen.
Dichtheit prüfen - an den mit Pfeilen ge-
kennzeichneten Stellen darf keine Luft
austreten.
Anlaßluftleitung anbauen.

ET 18/125 A

1 Anlaßluftleitung
2 Druckluftleitung

Elektrodreiwegeventil mit elektrischer Betätigung auf Funktion prüfen


Bei geschlossenem Anlaßstromkreis muß das
Ventil ganz öffnen und die Druckluft
durchlassen. Dabei darf an der
Entlüftungsbohrung keine Luft austreten.
Bei unterbrochenem Anlaßstromkreis muß
das Ventil schließen und die Anlaßleitung
über die Entlüftungsbohrung entlüften.

10385/0 -02.82-
Gruppe 18
Untergruppe 111 ftilU
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

Elektrodreiwegeventil mit Handnotbetätigung auf Funktion prüfen


Schnellschlußklappen von Hand schließen.
Elektrodreiwegeventil manuell betätigen.
Beginnt der Motor zu drehen, Hebel auf Stellung Automatik stellen.
Achtung! Den Motor nur kurz drehen lassen, da bei diesem Prüfvorgang keine
Ölvorschmierung vorhanden ist.
Schnellschlußklappen von Hand öffnen.

Elektrodreiwegeventil manuell betätigen


Hebel am Elektrodreiwegeventil auf Stel-
lung Hand stellen.
Das Ventil öffnet und läßt die Druckluft
durch.

ET 18/125 C

10385/0 -09.81-
Gruppe 18
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 210
Seite 01

ANLASSLUFTVERTEILER (für linkslaufenden Motor)

193 221 E1 (18)0981

1 Drucklufteintritt 9 Schraube
2 Verteilerdeckel 10 Federscheibe
3 Zwischenscheibe 11 Dichtung
4 Sicherungsblech 12 Lagerbuchse
5 Mutter 13 Entlüftung
6 Antri ebswe 11 e 14 Zentrierbuchse
7 Verteilerscheibe 15 Verteilergehäuse
8 Gleitbelag 16 Druckluft zu den Startventilen

10492/0 -08.81-
Gruppe 18
Untergruppe 210 n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

ANLASSLUFTVERTEILER
Technische Daten
Hersteller: Nova-Werke AG
Typ: 0.2702.006.32
MTU-Nr,: 000 170 08 06

Beschreibung
Der Luftverteiler ist an der KGS des Motors angebaut. Er wird von der Nockenwelle mit
halber Motordrehzahl angetrieben und hat die Aufgabe, beim Anlassen des Motors die
Druckluft während des Arbeitstaktes in der Zündfolge den Zylindern zuzuführen.
Im Verteilerkörper befinden sich Verteilerbohrungen und die Lagerung für die Ant-
riebswelle der Verteilerscheibe.
In der Verteilerscheibe ist eine trapezförmige Durchgangsöffnung. Der Durchgang ist
immer nur zu einem Startventil freigegeben.
Die von der Vorratseinrichtung kommende Druckluft drückt die Verteilerscheibe gegen
die Planfläche (Spiegel) des Verteilergehäuses. Über die im Augenblick freie Bohrung
gelangt die Druckluft als Steuerluft zum Startventil.
Das Startventil öffnet und läßt die bereitstehende Druckluft von der Druckluftvor-
ratseinrichtung in den Zylinderraum eintreten, welche den Kolben nach unten drückt.
Motor und Verteilerscheibe werden gedreht; die Verteilerscheibe gibt die nächste Boh-
rung frei und der Vorgang wiederholt sich.
Sobald der Motor gezündet hat, wird der Anlaßvorgang unterbrochen und die Luftzufuhr
unterbunden. Die Verteilerscheibe hebt sich vom Spiegel ab und dreht frei im Vertei-
ler mit.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Keine Kontroll- und Wartungsarbeiten erforderlich.

10492/0 -03.82-
Gruppe 18
Beschreibung ftilU
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 230
Seite 01

STARTVENTIL
1 Anschlußschraube
2 Gewindestopfen
3 Ventilkeil
4 Runddichtring
'LJ__4j~;j-----2 5 Feder
~~~q-----3 6 Ventilsitz
7 Dichtring
8 Dichtring
4 9 Zylinderkopf
10 Ventil
5
11 Ventilkörper
12 Dichtring
13 Rohrkopf
14 Drucklufteintritt
15 Di c.htri ng
16 Dichtring
17 Ventilkolben
18 Steuerlufteintritt
r.u!.L-./::...t---6
---7
~---· 8
9

TA18 05114

Technische Daten
Herste 11 er: Nova-Werke AG
Typ: 0. 2501.010.34
MTU-Nr.: 000 170 05 14

Beschreibung
Das Startventil ist ein kolbenbetätigtes Rückschlagventil mit Schließfeder.
Der Kolben wird von der durch den Luftverteiler gesteuerten Druckluft gegen die Kraft
der Schließfeder nach unten gedrückt. Das Ventil öffnet und gibt der anstehenden
Druckluft den Weg in den Zylinderraum frei.
Ohne Steuerluft schließt das Ventil durch die Kraft der Feder und durch den
Kompressionsdruck.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Keine Kontroll- und Wartungsarbeiten erforderlich.

10492/0 -03.82-
Gruppe 18
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 780
Seite 01

bv~STER SERVOMOTOR

er~---·---- 1

12 2

3
4

----6

0179

, Ölaustritt 7 Deckel
Deckel 8 Entlüftung
3 Rückschlagventil 9 Hubbegrenzungsschraube
4 Akkumulatorzylinder 10 Drucklufteintritt
5 Boosterfeder 11 Dichtring
·6 Akkumulatorkolben 12 Öleintritt

10591/0 -03.82-
Gruppe 18
Untergruppe 780 natu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

BOOSTER SERVOMOTOR
Technische Daten
Hersteller: Fa. Woodward
Typ: 8901-023
MTU-Nr.: 736 R02 703 Cl

Beschreibung
Der Booster Servomotor baut beim Anlassen des Motors im Motorregler sofort einen
ö1druck auf.
Der Motorregler ist dadurch sofort funktionsfähig, auch wenn die im Motorregler ein-
gebaute Ölpumpe noch keinen Öldruck erzeugt.

Arbeitsweise
Beim Anlassen des Motors wird der Akkumulatorkolben mit Druckluft beaufschlagt und
gegen die Kraft der Boosterfeder verschoben. Dadurch wird das Öl im
Akkumulatorzylinder zum Motorregler gedrückt.
Nach dem Start des Motors ist der Akkumulatorkolben nicht mehr mit Druckluft
beaufschlagt und läuft in seine Ausgangsstellung zurück. Der Akkumulatorzylinder wird
entlüftet und gleichzeitig aus dem Ölbehälter mit Öl gefüllt.
Damit ist der Booster Servomotor für den nächsten Anlaßvorgang bereit.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Keine Kontroll- und Wartungsarbeiten erforderlich.

10591/0 -03.82-
Gruppe ~19
Beschrel· bung
- _ _ _ ____lu~ni~.!:e~r~gr
Se1te ~u:p:p:e_ :ooo
01

G 019018

Der Motor 1St


. e 1astlsch
.
Dazu sind gelagert.
e astische Mot orla.ger
.
(19.110) a~ufKurbe
der 1geh··
linken
ause und rechten Motorseite je drei 1
angebaut.
Gruppe 19
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe Oll
Seite 01

Zustand der Motorlagerung prüfen


Spaltmaß A messen.
Ist das Spaltmaß kleiner als 4 mm, muß
die elastische Lagerung ersetzt werden.

"---------------·· ---·-- --··- . ___________"f_0:_19---"-03:._7~

Befestigungsschrauben der Motorlagerung auf festen Sitz prüfen


Befestigungsschrauben durch Nachziehen
auf festen Sitz prüfen.
Anziehdrehmoment = 250 Nm

ro19 037e0

10608/0 -03.82-
Gruppe 19
Untergruppe Oll n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

Pufferspiel der Anschlagbolzen der Motorlagerung prüfen und einstellen


Hutmutter von Anschlagbolzen abschrauben~

Kontermutter am Anschlagbolzen lösen.


Anschlagbolzen, bis Widerstand spürbar,
entgegen dem Uhrzeigersinn aus der Konso-
le herausdrehen.
Anschlagbolzen im Uhrzeigersinn in die
Konsole hineindrehen.
Bei Motoren mit Motorenöl- und
Kühlwasserfüllung den Anschlagbolzen um
280°, entspricht 3,5 mm, drehen.
Bei Motoren ohne Motorenöl- und
Kühlwasserfüllung den Anschlagbolzen um
240°, entspricht 3,0 mm, drehen.

T019 037a0 Kontermutter am Anschlagbolzen drehen.


1 Konsole Hutmutter und Dichtring aufschrauben.
2 Hutmutter
3 Einstellsechskant
4 Kontermutter
5 Anschlagbolzen
6 Schraube
7 Pufferspiel
8 Innenkonus
9 Schwingmetall
10 Außenring
11 Schraube
12 Grundplatte

10608/0 -03.82-
Gruppe <19
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe Oll
Seite 03

Transportsicherung an der Motorlagerung abbauen


An den Motorlagerungen sind Halteschrau-
ben als Transportsicherung angebaut.
Diese müssen vor der Erstinbetriebnahme
des Motors entfernt werden.

T019

Ausrichtschraube der Motorlagerung sichern


Ausrichtschraube bis auf den Abstand A
zur Konsole zurückschrauben.
Gummimuffe um Schraube legen und mit der
Spannschelle befestigen.

~---·--·--·--·----L.

T019 046a1
1 Ausrichtschraube
2 Spannschelle
3 Gummimuffe
A Abstand 2 mm

10726/0 -03.82-
Gruppe :19
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe :110
Seite 01

ELASTISCHE MOTORLAGERUNG
1 Konsole
2 Hutmutter
3 Sechskant für
Anschlagbelzen-Einstellung
4 Kontermutter
5 Anschlagbolzen
6 Schraube
7 Pufferspiel
8 Innenkonus
9 Schwingmetall
10 Außenring
11 Schraube mit Sicherungsblech
12 Grundplatte

Technische Daten
Herste 11 er: Fa. MTU, Friedrichshafen
MTU-Nr.: 580 007 12 23
Beschreibung
Die Konsolen sind an den Motorlängsseiten des Kurbelgehäuses angebaut. Die Grund-
platten sind auf dem Motorfundament aufgeschraubt. Dazwischen sind die elastischen
Lager, deren Gummiteile mit Ölschutzlack 11 Cuvertin 302" lackiert sind.
Der Motor stützt sich über die Konsolen, elastischen Lagern und den Grundplatten ~uf
dem Motorfundament ab.
Stöße und Erschütterungen werden vom Schwingmetallager aufgefangen, daß sie nicht auf
das Motorfundament übertragen werden.
Zum Sichern des Schwingmetalls bei Schockeinwirkung ist jeweils ein gummierter An-
schlagbolzen als Puffer in die Lager ei-ngebaut. Beim Einbau nach dem Ausrichten des
Motors, die Lagerblockierschrauben entfernen und das Pufferspiel des Anschlagbolzens
prüfen.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Zustand der Motorlagerung prüfen (19.011)
Befestigungsschrauben der Motorlagerung auf festen Sitz prüfen (19.011)
Pufferspiel der Anschlagbolzen der Motorlagerung prüfen und einstellen (19.011)
Transportsicherung der Motorlagerung abbauen (19.011)
Ausrichtschrauben der Motorlagerung sichern (19.011)

10608/0 -03.82-
Gruppe 84
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 000
Seite 01

ÜBERWACHUNG
Motorkühlwasser
1 Schauglas
Einbaustelle: Kühlwasserausgleichsbehälter
zur Kontrolle des Kühlwasserstandes
1 Meßsonde (84.330a)
Einbaustelle: Kühlwasserausgleichsbehälter
zeigt den Inhalt an und gibt bei 80% Füllstand eine Mangelmeldung
3 Meßsonden (84.330a)
Einbaustelle: Kühlwasserausgleichsbehälter
stellen bei Kühlwassermangel (40%) den Motor ab, aber nur wenn von mindestens zwei
Meßsonden Kontakt gegeben wird
2 Temperaturferngeber (84.230)
Ansprechwert: 85°C
Einbaustelle: Kühlwasserleitungen nach Motorkühlwasserpumpe links und rechts
lösen bei erhöhter Kühlwassertemperatur ein Warnsignal aus
2 Temperaturferngeber (84.230)
Ansprechwert: 92°C
Einbaustelle: Kühlwasseraustrittsleitungen links und rechts
entlasten bei Übertemperatur den Motor und stellen ihn ab
1 Temperaturferngeber (84.230)
Einbaustelle: Vorwärmleitung
schaltet das Vorwärmgerät bei 45°C ein, bei 55°C aus
1 Temperaturferngeber (84.230)
Einbaustelle: Vorwärmleitung
löst bei 40°C ein Warnsignal aus
4 Temperaturanzeiger- Hersteller: Fa. Hartmann & Braun
Einbaustelle: Gerätegestell
zur Anzeige verschiedener Kühlwassertemperaturen
2 Druckwächter, 2 Manometer (84.110)
Einbaustelle: Kühlwasserleitungen nach Motorkühlwasserpumpe links und rechts
zur Anzeige und Warnung bei zu niederem Kühlwasserdruck
Ladeluftkühlwasser
1 Schauglas
Einbaus-te 11 e: Küh lwasserausgl ei chsbehä lter
zur Kontrolle des Kühlwasserstandes
1 Meßsonde (84.330a)
Einbaustelle: Kühlwasserausgleichsbehälter
zeigt den Inhalt an und gibt bei 80% Füllstand eine Mangelmeldung
3 Meßsonden (84.330a)
Einbaustelle: Kühlwasserausgleichsbehälter
stellen bei Kühlwassermangel (40%) den Motor ab, aber nur wenn von mindestens zwei
Meßsonden Kontakt gegeben wird

10557/0 -07.82-
Gruppe 84
Untergruppe 000 nalu
FRIEDRICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 02

1 Temperaturferngeber (84.230)
1 Anzeiger - Hersteller Fa. Hartmann & Braun
Einbaustelle: Kühlwasseraustrittsleitung nach Ladeluftkühler
zeigt die Kühlwassertemperatur an
Fremdwasser
1 Rohrfedermanometer- Hersteller: Fa. Wika
Einbaustelle: Fremdwasserzulaufleitung
zur Anzeige des Fremdwasserzulaufdrucks
2 Thermometer- Hersteller: Fa. Kachel
Einbaustelle: Fremdwasserleitung vor und nach Wasserrückkühler
zur Anzeige der Fremdwasserzu- und -ablauftemperatur
Motorenöl
1 Ölmeßstab
Einbaustelle: Kurbelgehäuse
zur Ölstandskontrolle
2 Schauglas
Einbaustelle: Ölmeßbehälter
hier kann der Ölstand bei laufendem Motor kontrolliert werden
1 Meßsonde (84.330a)
Ansprechwert: bei 67 bzw. 100 % Inhalt
Einbaustelle: Meßbehälter
zum Ein- und Ausschalten der Ölnachfüllpumpe und zur Inhaltsanzeige
1 Meßsonde (84.330a)
Ansprechwert: 2 % Inhalt
Einbaustelle: Meßbehälter
löst bei zu niederem Ölstand ein Warnsignal aus
1 Druckwächter (84.110a)
Ansprechwert: 0,2 bar
Anschlußstelle: Ölnachfülleitung nach Pumpe
gibt bei Ausfall der Ölnachfüllpumpe ein Warnsignal
1 Druckwächter (84.110b)
Ansprechwert: 0,7 bar
Anschlußstelle: Differenzdruckschieber
löst bei zu hohem Differenzdruck ein Warnsignal aus
1 Druckwächter (84.110a)
Ansprechwert: 0,2 bar
Anschlußstelle: Ölvorpumpleitung
löst bei Ausfall der Motorenölvorpumpe ein Warnsignal aus
1 Druckwächter (84.110c)
Ansprechwert: 2,5 bar
Anschlußstelle: Steuerungsölkreislauf
stellt bei zu niederem Steuerungsöldruck den Motor ab

10557/0 -07.82-
Gruppe 84
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 000
Seite 03

1 Druckwächter (84.110d)
Ansprechwert: 3,0 bar
Anschlußstelle: Kolbenkühlölkreislauf
stellt bei zu niederem Kolbenkühlöldruck den Motor ab
3 Druckmeßumformer - Hersteller: Fa. Hartmann & Braun
Ansprechwert: 4,5 bar
Anschlußstelle: Triebwerksölkreislauf
stellen bei Öldruckmangel den Motor ab, aber nur wenn von mindestens 2 Umformern Kon-
takt gegeben wird
1 Differenzdruckanzeiger- Hersteller: Fa. Hartmann & Braun
Anschlußstelle: Ölleitung vor und nach Motorenölfilter
hier kann der Differenzdruck abgelesen werden
1 Rohrfedermanometer - Hersteller: Fa. Wika
Anschlußstelle: Ölleitung nach Filter
hier kann der Öldruck abgelesen werden
1 Temperaturferngeber (84.230)
Ansprechwert: 92°C
Anschlußstelle: Triebwerksölkreislauf
löst bei zu hoher Öltemperatur ein Warnsignal aus
2 Ferngeber, 2 Temperaturanzeiger (84.230) - Hersteller: Fa. Hartmann & Braun
Einbaustelle: Gerätegestell
zeigen die Öltemperatur an
1 Meßsonde (84.330a)
Einbaustelle: Zusatzölbehälter
zeigt den Inhalt des Behälters an, gibt bei 40 % Inhalt ein Warnsignal und verhindert
bei 10% Inhalt das Einschalten der Ölnachfüllpumpe
Druckluft
3 Manometer - Hersteller: Fa. Wika
Anschlußstelle: Druckluftbehälter
hier kann der Druck in den Behältern abgelassen werden
1 Endschalter (84.620)
Anbaustelle: Elektrodreiwegeventil
meldet beim Startvorgang 11 Ventil offen 11
3 Druckwächter (84.110e)
Ansprechwert: 34 bar
Anschlußstelle: Anlaßluftleitung der einzelnen Druckluftbehälter
schalten den elektrischen Kompressor ein und schließen das Entwässerungsventil des
Kompressors
3 Druckwächter (84.110f)
Ansprechwert: 38 bar
Anschlußstelle: Anlaßluftleitung der einzelnen Druckluftbehälter
schalten den elektrischen Kompressor aus und öffnen das Entwässerungsventil; aus-
schalten erfolgt erst, wenn alle 3 Druckwächter Kontakt gegeben haben

10557/0 -07.82-
Gruppe 84
Untergruppe 000 nwtu
FRIEORICHSHAFEN
Beschreibung
Seite 04

3 Druckwächter (84.110g)
Ansprechwert: 28 bar
Anschlußstelle: Anlaßluftleitung der einzelnen Druckluftbehälter
lösen bei Absinken des Luftdrucks ein Warnsignal aus
Verbrennungsluft
1 Differenzdruckwächter (84.130)
Anschlußstelle: Luftzuführungsleitung des Motors
gibt bei zu hohem Differenzdruck ein Warnsignal
2 Endschalter (84.620)
Anbaustelle: Schnellschlußklappen linke und rechte Seite
zur Stell ungsme 1dung "Sehne ll schlußklappen geschlossen"
2 Endschalter (84.820)
Anbaustelle: Schnellschlußklappen linke und rechte Seite
betätigen in Gegentaktstellung die jeweils gegenüberliegende Schnellschlußklappe und
den Hubmagnet am Motorregler
2 Endschalter (84.620)
Anbaustelle: Schnellschlußklappen linke und rechte Seite
zur Stellungsmeldung 11 Schnellschlußklappen offen 11
Abgas
20 Pyrometer (84.270)
20 Anzeigegeräte - Fa. Hartmann & Braun
Einbaustelle: Abgasleitung nach Zylinder
hier kann die Abgastemperatur der einzelnen Zylinder abgelesen werden
2 Pyrometer (84.270)
2 Anzeigegeräte - Fa. Hartmann & Braun
Einbaustelle: Sammelleitung des KS und KGS Abgasturboladers
hier kann die jeweilige Abgassammeltemperatur abgelesen werden
Motordrehzahl
5 Drehzahlgeber (84.510)
1 Anzeiger - Fa. Hartmann und Braun
Anbaustelle: KGS, Gerätegestell
zur Anzeige der Motordrehzahl und Einleitung drehzahlabhängiger Vorgänge
3 Endschalter (87.680)
Einbaustelle: Sollwerteinstellgerät
2 Schalter begrenzen den Weg der elektromagnetischen Feineinstellung im Motorregler
11
höher bzw. tiefer 11 ; 1 Schalter wird nach dem Abstellen des Dieselmotors an allen 4
Aggregaten, durch Betätigen der Sollwerteinstellung 11 höher 11 angefahren. Dadurch ist
gewährleistet, daß alle 4 Aggregate gleiche Ausgangsposition hinsichtlich Sollwert-
vorgabe bei erneutem Start haben.
1 Endschalter (87.680)
Anbaustelle: Motorregler
überwacht die Funktion des Hubmagneten am Motorregler beim Abstellen des Motors

10557/0 -07.82-
Gruppe B84
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 000
Seite 05

Kraftstoff
2 Meßsonden (B84.330)
Anschlußstelle: Leckkraftstoffbehälter für linke und rechte Motorseite
geben beim Ansammeln von Kraftstoff eine Warnmeldung
3 Differenzdruckanzeiger - Fa. Hartmann & Braun
Einbaustellen: vor und nach den Kraftstoffdoppelfiltern
zeigen den Verschmutzungsgrad des jeweiligen Filters an
1 Grenzwertgeber- Fa. Keller
Einbaustelle: Kraftstoffvorratsbehälter
stellt die Tankwagenpumpe ab, wenn der Behälter gefüllt ist
1 Meßsonde (B84.330d)
Einbaustelle: Kraftstoffvorratsbehälter
zur Inhaltsanzeige sowie zur Meldung von 80 % und 10 % Inhalt
1 Meßsonde (B84.330c)
Einbaustelle: Kraftstoffvorratsbehälter
stellt bei 2% Inhalt die Förderpumpe zum Betriebsbehälter ab
1 Meßsonde (B84.330b)
Einbaustelle: Auffangwanne des Vorratsbehälters
gibt bei Ansammeln von Kraftstoff in der Wanne ein Alarmsignal
1 Meßsonde (B84.330d)
Einbaustelle: Kraftstoffbetriebsbehälter
zur Inhaltsanzeige sowie zur Meldung von 80 % und 10 % Inhalt
1 Meßsonde (B84.330c)
Einbaustelle: Kraftstoffbetriebsbehälter
stellt bei einem Inhalt von weniger als 10% den Motor ab; bzw. verhindert den Motor-
start
1 Meßsonde (B84.330b)
Einbaustelle: Auffangwanne des Betriebsbehälters
gibt bei Ansammeln von Kraftstoff in der Wanne ein Warnsignal

10557/0 -05.83-
Gruppe 84
Beschreibung n1tu
FRIEORICHSHAFEN
Untergruppe 002
Seite 01

Laufgeräusche kontrollieren
Motor mit Leerlaufdrehzahl fahren.
Neben dem normalen Laufton dürfen keine Geräusche zu hören sein.

Motor und außenliegende Leitungen auf Dichtheit kontrollieren


Motor sowie alle Wasser-, Öl-, Kraftstoff-, Luftzuführungs- und AbgasabfUhrungslei-
tungen auf'Dichtheit kontrollieren. Undichtheit sofort beheben.

Motordrehzahl und Leistung kontrollieren


Motor mit Vollast fahren.
Motordrehzahl und Reglerfüllung kontrollieren.
Werte mit dem Motorabnahmeprotokoll vergleichen.

Temperaturen kontrollieren
Motor mit Vollast fahren.
Motorenöl-, Motorkühlwasser-, Abgaseinzel- und Abgassammeltemperatur kontrollieren.
Sollwerte siehe Betriebswerte (A.050)

Drücke
Motor mit Vollast fahren.
Motorenöl-, Kolbenkühlöl-, Motorkühlwasser-, Fremdwasser-, Ladeluft-, Kraftstoff-,
Steuerluft- und Anlaßluftdruck kontrollieren.
Sollwerte siehe Betriebswerte (A.050)

10608/0 -03.82-
Gruppe 84
Beschreibung ftilU
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe Oll
Seite 01

Überwachungsgeräte auf richtige Funktion prüfen


Anzeigegeräte mit geeichten Geräten auf Funktion prüfen.
Druckwächter auf Funktion prüfen (84.111)
Temperaturferngeber auf Funktion prüfen (84.231)
Pyrometer auf Zustand prüfen (84.271)
Meßsonden auf Funktion prüfen (84.331)
Drehzahlgeber auf Funktion prüfen (84.511)

10557/0 -04.82-
Gruppe 84
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 110
Seite 01

DRUCKWÄCHTER

2 3

T084107a0

T084108a0

Technische Daten
Hersteller: Fa. Herion
Typ: 7D
MTU-Nr.: 599 029 61 81
Eingesteller Druck: 1,5 bar, fallend
Einbaulage: beliebig
Schutzart: IP65
Gewicht: ca. 0,85 kg

Beschreibung

Der Druckwächter ist am Ölkreislauf des Motors angeschlossen und spricht bei fall-
endem Druck an. Sinkt der Öldruck unter den eingestellten Wert, gibt der erngebaute
Mikroschalter Kontakt.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Funktion des Druckwächters prüfen (84.111)

10557/0 -07.82-
Gruppe 84
Beschreibung n1lu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 110 a
Seite 01

DRUCKWÄCHTER

2 3

T084107a0

T 084108a0

Technische Daten
Herstell er: Fa. Herion
Typ: 70
MTU-Nr.: 599 046 61 81
Eingesteller Druck: 0,2 bar, fallend
Einbaulage: beliebig
Schutzart: IP65
Gewicht: ca. 0,85 kg

Beschreibung
Der Druckwächter ist am Ölkreislauf des Motors angeschlossen und spricht bei fall-
endem Druck an. Sinkt der Öldruck unter den eingestellten Wert, gibt der eingebaute
Mikroschalter Kontakt.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Funktion des Druckwächters prüfen (84.111)

10557/a -07.82-
Gruppe 84
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe llOb
Seite 01

DRUCKWÄCHTER

. 47kfl

L.- _____::!_-.--i0----1
o--

2 3

T084107a0

T084108a0

Technische Daten
Herste 11 er: Fa. Herion
Typ: 7D
MTU-Nr.: 599 047 61 81
Eingesteller Druck: 0,7 bar, steigend
Einbaulage: beliebig
Schutzart: IP65
Gewicht: ca. 0,85 kg

Beschreibung

Der Druckwächter ist am Ölkreislauf des Motors angeschlossen und spricht bei fall-
endem Druck an. Sinkt der Öldruck unter den eingestellten Wert, gibt der eingebaute
Mikroschalter Kontakt.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Funktion des Druckwächters prüfen (84.111)

10557/b -07.82-
Gruppe 84
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 110 c
Seite 01

DRUCKWÄCHTER

2 3

T084107a0

T084108a0

Technische Daten
Hersteller: Fa. Herion
Typ: 7D
MTU-Nr.: 599 018 61 81
Eingesteller Druck: 2,5 bar, fallend
Einbaulage: beliebig
Schutzart: IP65
Gewicht: ca. 0,85 kg

Beschreibung

Der Druckwächter ist am Öl kreis lauf des Motors angeschlossen und spr·i cht bei f.a 11-
endem Druck an. Sinkt der Öldruck unter den eingestellten Wert, gibt der eingebaute
Mikroschalter Kontakt.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Funktion des Druckwächters prüfen (84.111)

10557/c -07.82-
Gruppe 84
Beschreibung nwlu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 110d
Seite 01

DRUCKWÄCHTER

2 3

T084107a0

T084108a0

Technische Daten
Herste 11 er: Fa. Herion
Typ: 7D
MTU-Nr.: 599 019 61 81
Eingesteller Druck: 3,0 bar, fallend
Einbaulage: beliebig
Schutzart: IP65
Gewicht: ca. 0,85 kg

Beschreibung

Der Druckwächter ist am Ölkreislauf des Motors angeschlossen und spricht bei fall-
endem Druck an. Sinkt der Öldruck unter den eingestellten Wert, gibt der eingebaute
Mikroschalter Kontakt.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Funktion des Druckwächters prüfen (84.111)

10557/d -07.82-
Gruppe 84
Beschreibung n1tu
FRIEORICHSHAFEN
Untergruppe 110"'
Seite 01

DRUCKWÄCHTER
1 Elektrischer Anschluß
2 Anschlag
3 Schnappschalter
4 Abdeckung
5 Einstellschraube
6 Druckstoßdämpfer
7 Sockel
8 Sourdonrohr

01271

Technische Daten
Herstell er: Fa. Delaval-Turbine
Typ: B1T-GH12SS-GE2-GE3-GE14
MTU-Nr.: 599 043 61 81
Schaltpunkt: 34 bar bei fallendem Druck
Schutzart: IP54
Spannung: 24 V

Beschreibung
Der Druckwächter hat die Aufgabe den Druck in den Druckluftbehältern zu überwachen.
Er ist an der Druckluftleitung angeschlossen und spricht bei fallendem Druck an. Der
Druckwächter ist rüttelgeprüft und seine Einbaulage ist beliebig.
Die Druckluft wirkt über den Druckstoßdämpfer auf das Bourdonrohr, das bei zuneh-
mendem Luftdruck seine Lage verändert. Ist der eingestellte Druck erreicht, wird vom
Sourdonrohr der Schnappschalter betätigt und dadurch ein Stromkreis geschlossen. Die
Beweglichkeit des Sourdonrohres wird von einem Anschlag begrenzt.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Funktion des Druckwächters prüfen (84.11la)

10557/e -07.82-
Gruppe 84
Beschreibung nalu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 110 f
Seite 01

DRUCKWÄCHTER

1 Elektrischer Anschluß
2 Anschlag
3 Schnappschalter
4 Abdeckung
5 Einstellschraube
6 Druckstoßdämpfer
7 Sockel
8 Sourdonrohr

01271

Technische Daten
Hersteller: Fa. Delaval-Turbine
Typ: BlT-GH12SS-GE2-GE3-GE14
MTU-Nr.: 599 042 61 81
Schaltpunkt: 38 bar bei steigendem Druck
Schutzart: IP54
Spannung: 24 V

Beschreibung
Der Druckwächter hat die Aufgabe den Druck in den Druckluftbehältern zu überwachen.
Er ist an der Druckluftleitung angeschlossen und spricht bei fallendem Druck an. Der
Druckwächter ist rüttelgeprüft und seine Einbaulage ist beliebig.
Die Druckluft wirkt über den Druckstoßdämpfer auf das Bourdonrohr, das bei zuneh-
mendem Luftdruck seine Lage verändert. Ist der eingestellte Druck erreicht, wird vom
Sourdonrohr der Schnappschalter betätigt und dadurch ein Stromkreis geschlossen. Die
Beweglichkeit des Sourdonrohres wird von einem Anschlag begrenzt.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Funktion des Druckwächters prüfen (84.111a)

10557/f -07.82-
Gruppe 84
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe llO.g
Seite 01

DRUCKWÄCHTER

1 Elektrischer Anschluß
2 Anschlag
3 Schnappschalter
4 Abdeckung
5 Einstellschraube
6 Druckstoßdämpfer
7 Sockel
8 Sourdonrohr

01271

Technische Daten
Herstell er: Fa. Delaval-Turbine
Typ: B1T-GH12SS-GE2-GE3-GE14
MTU-Nr.: 599 041 61 81
Schaltpunkt: 28 bar bei fallendem Druck
Schutzart: IP54
Spannung: 24 V

Beschreibung

Der Druckwächter hat die Aufgabe den Druck in den Druckluftbehältern zu überwachen.
Er ist an der Druckluftleitung angeschlossen und spricht bei fallendem Druck an. Der
Druckwächter ist rüttelgeprüft und seine Einbaulage ist beliebig.
Die Druckluft wirkt über den Druckstoßdämpfer auf das Bourdonrohr, das bei zuneh-
mendem Luftdruck seine Lage verändert. Ist der eingestellte Druck erreicht, wird vom
Sourdonrohr der Schnappschalter betätigt und dadurch ein Stromkreis geschlossen. Die
Beweglichkeit des Sourdonrohres wird von einem Anschlag begrenzt.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Funktion des Druckwächters prüfen (84.11la)

10557/g -07.82-
Gruppe 84
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 111
Seite 01

Funktion des Druckwächters prüfen


1 2 3 Druckwächter ausbauen.
Bohrungen versch 1i eBen, damit kein
Schmutz in den Kreislauf gelangt.
Druckwächter an geeignete Pumpe mit
Prüfmanometer anschließen.
Druckwächter und Prüföl möglichst auf
Betriebstemperatur erwärmen.
Ansprechwert prüfen.
Wenn erforderlich, Druckwächter neu ein-
stellen oder austauschen.
Druckwächter in den Kreislauf einbauen.

G084062a0

1 Druckwächter
2 Pumpe
3 Prüfmanometer

Druckwächter einstellen
Arretierung lösen.
Schaltdruck durch Drehen der Bereichs-
spindel einstellen.
Drehen im Uhrzeigersinn Schaltdruck
steigt.
Drehen gegen den Uhrzeigersinn - Schalt-
druck fällt.

1 Bereichspindel
2 Arretierung
3 Blindzapfen

10557/0 -04.82-
Gruppe 84
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe Ill a
Seite 01

Funktion des Druckwächters prüfen


Druckwächter ausbauen.
Bohrung verschließen.
Druckwächter an geeignete Pumpe mit Prüfmanometer anschließen.
Ansprechwert prüfen.
Wenn erforderlich, Druckwächter ersetzen.
Druckwächter einbauen.

10557/a -04.82-
Gruppe 84
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 130
Seite 01

DIFFERENZDRUCKWÄCHTER

3 4
1 Differenzdruckwächter
2 Anschluß an Atmosphäre (wahlweise)
3 Anschluß nach Filter
4 Elektrischer Anschluß

2 2

01279

Technische Daten
Herste 11 er: Fa. Kromschröder, Osnabrück
Typ: DW 1U
MTU-Nr.: 001 153 69 28
Schaltbereich: 2,5 bis 30 mbar
Einstellwert: 15 mbar
Umgebungstemperatur: max. 60°C
Schutzart: IP44
Gewicht: ca. 0,6 kg

Beschreibung

Der Differenzdruckwächter ist am Anschluß 2 mit der Atmosphäre und mit dem Anschluß 3
nach dem Luftfilter angeschlossen und überwacht die Filtereinsätze auf Verschmutzung.
Steigt der Unterdruck nach Filter infolge Versehrnutzung über den eingestellten Wert
an, gibt der Differenzdruckwächter ein Warnsignal.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Keine Kontroll- und Wartungsarbeiten erforderlich.

10557/0 -07.82-
Gruppe B84
Beschreibung ftilU
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 230
Seite 01

TEMPERATURFERNGEBER

3 4 5

a
b

''I
c
:'1
c
TA84 029

1 Meßwiderstand PT100 5 Siliconkabel


2 Tauchhülse a braunes Kabel
3 Anschlußverschraubung b blaues Kabel
4 Schrumpfschlauch c schwarzes Kabel

Technische Daten
Herstell er: Fa. Heräus, Hanau
Typ: A31. 012-061/3
MTU-Nr.: 003 542 53 05 - 4 m lang
003 542 54 05 - 5 m lang
003 542 56 05 - 8 m lang
Anzeige: 0 bis 120°C

Beschreibung

Der Meßfühler des Widerstandsthermometers ist in die Tauchhülse eingeschraubt. Die


Tauchhülse stellt die Verbindung mit dem zu überwachenden Medium her. Der
Widerstandsthermometer arbeitet mit Gleichstrom auf einen Meßumformer. Eine
Temperaturänderung des Mediums bewirkt eine Widerstandsänderung des Meßfühlers. Es
fließt dann mehr oder weniger Strom zum Meßumformer.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Funktion des Temperaturferngebers prüfen (G84.231)

10557/0 -05.83-
Gruppe 84
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 231
Seite 01

Funktion des Temperaturferngebers prüfen


Temperaturferngeber aus dem Krei§lauf
ausbauen.

2
Bohrungen verschließen, damit kein
Schmutz in den Kreislauf gelangt.
Temperaturfühler des Ferngebers in ein
heiz- und umwälzbares Ölbad tauchen.
Ölbad unter ständigem Umrühren erwärmen.
Angezeigten Wert des Anzeigegerätes~mit
geeichtem Thermometer prüfen.
Wenn erforderlich, Temperaturferngeber
und Anzeigegerät abgleichen.
Temperaturferngeber in den Kreislauf ein-
bauen.
G084072a0
Zulässige Abweichung siehe DIN 43760
1 Motor
2 Thermometer
3 Rührwerk
4 Heizstab
5 Temperaturferngeber

10557/0 -04.82-
Gruppe 84
Beschreibung nalu
FRIEORICHSHAFEN
Untergruppe 270
Seite 01

PYROMETER

I ß---~_-~ ---L._,~
I
6 5 4 3 2 1
7
8 11

13
10
9

01682

1 Anschlußkabel, blau 8 Schraubstutzen


2 Anschlußkabel, rot 9 Mantelelement
3 Schrumpfschlauch 10 Anzeigegerät
4 Knickschutzfeder 11 Rotes Kabel
5 Anschlußstelle 12 Blaues Kabel
6 Druckscheibe 13 Thermopaar NiCr-Ni
7 Mutter

Technische Daten
Hersteller: Fa. Heraeus
Typ: A 33. 700-040/3
Zeichnungs-Nr.: 000 535 00 60
Dauertemperatur: 800°C

Beschreibung

Das Pyrometer ist mit der Verschraubung in das Abgasrohr eingeschraubt. Bei zuneh-
mender Erwärmung des Mantelelementes tritt an den Anschlußkabeln eine elektrische
Spannung (Thermospannung) auf.
Das Anzeigegerät für die Abgastemperatur zeigt -aufgrund der vorhandenen Spannung- an
einer abgestimmten Meßskala die Abgastemperatur an.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Zustand des Pyrometers prüfen (84.271)

10699/0 -07.82-
Gruppe 84
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 271
Seite 01

Zustand des Pyrometers prüfen


Überwurfmutter am Pyrometer lösen.
Pyrometer herausziehen.
Pyrometer äußerlich reinigen und auf Ris-
se oder Beschädigung prüfen.
Abgebrannte oder rissige Pyrometer erset-
zen.
Gewinde und Bohrung des Gewindestutzens
mit Molykote-Paste-HSC einstreichen.

G084 036a1

Pyrometer auf Abstandsmaß in den


Gewindestutzen einsetzen.
Überwurfmutter festziehen.

T084 113aO

A = Abstandsmaß 58 mm

15004/0 -05.82-
Gruppe 884
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 330
Seite 01

MESSONDE

T084109

Technische Daten
Hersteller: Fa. Endress & Hauser
Typ: 11 301
MTU-Nr.: 599 055 61 81 - 114 mm lang

Beschreibung

Die Meßsonde bildet mit der Behälterwand einen Kondensator. Der Füllstand des
Behälters beeinflußt die Stromkapazität die die Sonde aufnimmt und im
Elektronikeinsatz in eine proportionale Gleichstromänderung umformt. Die Sonde leitet
den Gleichstrom zum Auswertungsgerät (B84.340) weiter.
Beachte: Das Verlegen der Meßleitung von der Sonde zum Auswertungsgerät muß getrennt
von Wechselstromleitungen erfolgen, da evtl. Feldstörungen die Auswertung beeinflus-
sen können.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Funktion der Meßsonde prüfen (G84.331)

10557/0 -05.83-
Gruppe B84
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 330 a
Seite 01

MESSONDE

T 084109

Technische Daten
Herste 11 er: Fa. Endress & Hauser
Typ: 11 301
MTU-Nr.: 559 056 61 81 - 400 mm lang
599 062 61 81 - 320 mm lang
599 063 61 81 - 500 mm lang
599 064 61 81 - 1320 mm lang
599 065 61 81 - 500 mm lang

Beschreibung

Die Meßsonde bildet mit der Behälterwand einen Kondensator. Der Füllstand des
Behälters beeinf1ußt die Stromkapazität die ·die Sonde aufnimmt und im Elektronik-
einsatz in eine proportionale Gleichstromänderung umformt. Die Sonde leitet den
Gleichstrom zum Auswertungsgerät (884.340) weiter.
Beachte:. Das Verlegen der Meßleitung von der Sonde zum Auswertungsgerät muß getrennt
von Wechselstromleitungen erfolgen, da evtl. Feldstörungen die Auswertung beeinflus-
sen können.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Funktion der Meßsonde prüfen (G84.331a)

10557/a -05.83-
Gruppe B84
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 330 b
Seite 01

MESSONDE

T084110

Technische Daten
Herste 11 er: Fa. Endress & Hauser
Typ: 11 355
MTU-Nr.: 599 059 61 81

Beschreibung

Die Meßsonde bildet mit der Behälterwand einen Kondensator. Der Füllstand des
Behälters beeinflußt die Stromkapazität die die Sonde aufnimmt und im Elektronik-
einsatz in eine proportionale Gleichstromänderung umformt. Die Sonde leitet den
Gleichstrom zum Auswertungsgerät (B84.340) weiter.
Beachte: Das Verlegen der Meßleitung von der Sonde zum Auswertungsgerät, muß ge-
trennt von Wechselstromleitungen erfolgen, da evtl. Feldstörungen die Auswertung be-
einflussen können.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Funktion der Meßsonde prüfen (G84.331b)

10557/b -05.83-
Gruppe B84
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 330 c
Seite 01

MESSONDE

T084109b0

Technische Daten
Herste 11 er: Fa. Endress & Hauser
Typ: 11 355
MTU-Nr.: 599 057 61 81
Länge: 2720 mm
MTU-Nr.: 599 067 61 81
Länge: 600 mm

Beschreibung

Die Meßsonde bildet mit der Behälterwand einen Kondensator. Der Füllstand des
Behälters beeinflußt die Stromkapazität die die Sonde aufnimmt und im Elektronik-
einsatz in eine proportionale Gleichstromänderung umformt. Die Sonde leitet den
Gleichstrom zum Auswertungsgerät (B84.340) weiter.
Beachte: Das Verlegen der Meßleitung von der Sonde zum Auswertungsgerät, muß ge-
trennt von Wechselstromleitungen erfolgen, da evtl. Feldstörungen die Auswertung be-
einflussen können.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Funktion der Meßsonde prüfen (G84.331a)

10557/c -05.83-
Gruppe B84
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 330 d
Seite 01

MESSONDE
1 Elektronikeinsatz
2 Sondenkopf
2 3 HF-Steckverbindung

Technische Daten
Herste 11 er: Fa. Endress & Hauser
Typ: 11 301
MTU-Nr.: 599 089 61 81 - 1320 mm lang
Typ: 41 031
MTU-Nr.: 599 090 61 81 - 2720 mm lang

Beschreibung
Die Meßsonde bildet mit der Behälterwand einen Kondensator. Der Füllstand des
Behälters beeinflußt die Kapazität, die die Sonde aufnimmt und im Elektronikeinsatz
in eine entsprechend proportionale elektrische Größe umformt. Der Elektronikeinsatz
leitet die Stromgröße zum Auswertungsgerät (B84.340) weiter.
Beachte: Das Verlegen der Meßleitung vom Elektronikeinsatz zum Auswertgerät, muß ge-
trennt von Wechselstromleitungen erfolgen, da evtl. Feldstörungen die Auswertung be-
einflussen können.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Funktion der Meßsonde prüfen (G84.331c)

10557/d -05.83-
Gruppe 84
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 331
Seite 01

Funktion der Meßsonde prüfen


Zuführungsleitung abschrauben.
Flüssigkeit langsam in den Behälter ein-
füllen, bis die Überwachungseinrichtung
anspricht. Falls erforderlich, Meßsonde
ersetzen
Flüssigkeit aus Behälter ablassen und
Behälter verschließen (12.141).
Zuführungsleitung anbauen.

T084 111a0

10557/0 -04.82-
Gruppe 84
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 331 a
Seite 01

Funktion der Meßsonde prüfen


Überwachungseinrichtung einschalten.
Verschluß des Behälters öffnen.
Flüssigkeit langsam aus dem Behälter ablassen, bis die Überwachungseinrichtung an-
spricht. Die Prüfung kann auch erfolgen in dem die Verschraubung an der Sonde gelöst
und die Sonde hochgehoben wird. Falls erforderlich, Meßsonde ersetzen.
Behälter verschließen.

10557/a -04.82-
Gruppe G84
Arbeitenbeschreibung natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 331 b
Seite 01

Funktion der Meßsonde prüfen


An Meßsonde Verschraubung lösen, Sonde
hochheben.
Meßfühler der Sonde in Gefäß mit
Flüssigkeit tauchen.
Überwachungseinrichtung muß ansprechen.
Falls erforderlich, Meßsonde ersetzen.
Sonde einbauen.

10814/0 -02.83-
Gruppe Ga4
Arbeitenbeschreibung
natu
FRIEDAICHSHAFEN
Untergruppe 331 c
Seite 01

Funktion der Meßsonde prüfen

An Meßsonde Verschraubung lösen, Sonde


hochheben.
Überwachungseinrichtung muß ansprechen,
Anzeigewert muß fallen.
Falls erforderlich, Meßsonde ersetzen.
Sonde einbauen.

Funktion des Elektronikeinsatzes prüfen


HF-Steckverbindung vor dem Elektronik-
einsatz lösen.
Am Elektronikeinsatz einen Kaskaden-
kondensator als Prüfgeber anschließen und
Kapazität der Sonde von 0 bis 100 % nach-
fahren.
Falls erforderlich, Elektronikeinsatz er-
setzen.
Steckverbindung wieder herstellen.

10557/b -05.83-
Gruppe 84
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 340
Seite 01

Auswertungsgerät für Meßsonde


Gehört nicht zum Lieferumfang von MTU

10557/0 -04.82-
Gruppe 84
Beschreibung nwtu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 510
Seite 01

DREHZAHLGEBER
1 Drehzahlgeber
2 Polrad

TA84 026

Technische Daten
Hersteller: Fa. Jaquet
Typ: FTG 1052 AH
MTU-Nr.: 000 060 04 61

Beschreibung
Der Drehzahlgeber ist an der Abdeckhaube KGS angebaut. Das Polrad ist an der
Kurbelwelle befestigt. Durch Drehen des Polrades entsteht am Anschluß des Drehzahlge-
bers eine Wechselspannung, wobei jede Periode dieser Spannung dem Vorbeilaufen eines
Poles des Polrades entspricht.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Funktion des Drehzahlgebers prüfen (84.511)

10526/0 -04.82-
Gruppe 84
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 511
Seite 01

Funktion des Drehzahlgebers prüfen


Überwachungseinrichtung ausschalten.
Drehzahlgeberausgänge zur Elektronik an geeichtes Meßgerät anschließen.
Motor mit einer konstanten Drehzahl fahren.
Spannungs- bzw. Impulsanzeige am Meßgerät mit der Drehzahlgeberdrehzahl vergleichen.
Motor abstellen.
Meßgerät abbauen.

10767/0 -03.82-
Beschreibung .,.tu
FRIEDRICHSHAFEN
Gruppe
Untergruppe
Seite
84
620
01

ENDSCHALTER

D1241t1

Technische Daten
Hersteller: Fa. Landis & Gyr, Frankfurt
Hersteller: Fa. Saia AG, Murten/Schweiz
Typ: X06-2-E51 G1-Z85
MTU-Nr.: 635 H22 706 02
Schaltweg: ca. 0,7 mm
Belastbarkeit: 10 A bei 24 VG
0,4 A bei 110 VG
0,2 A bei 220 VG

Beschreibung

Der Endschalter ist am Motor angebaut und gibt Kontakt. Er ist als Umschalter gebaut,
der beim Betätigen den Strom zu den angeschlossenen Überwachungsgeräten weiterleitet.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Keine Kontroll- und Wartungsarbeiten erforderlich.

10565/0 -01. 82-


Gruppe 86
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 000
Seite 01

ZUBEHÖR (elektrisch, pneumatisch)


Generator siehe Unterlagen des Herstellers
Kompressor siehe Unterlagen des Herstellers
Gleichstrommagnet für Motorabstellung (86.230)
Gleichstrommagnet für Schnellschlußklappen (86.230a)

10557/0 -04.82-
Gruppe 86
Beschreibung n1tuFRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 230
Seite 01

GLEICHSTROMMAGNET
1 Hutmutter
1 2
I 3\ 5 2

I
6 2 Kontermutter
3 Magnetkern
4 Mantelgehäuse mit Magnetspule
~: . I 5 Rückholfeder
6 Elektrisches Anschlußkabel
: .::r:-1
1---
I
lJ - -· -· ~ fl
~ lm!lt1

I:= !'
10 01 h

T086 031a0

Technische Daten
Hersteller: Fa. Elektroteile GmbH, Oberuhldingen/Bodensee
Typ: A 06 20 001 04
MTU-Nr.: 000 066 54 02
Aufnahmeleistung: 31 w
Nennstrom: 1,26 A
Spannung: 24 VG
Gewicht: 2,5 kg

Beschreibung

Abhängig von der verlangten Funktion arbeitet der Magnet mit Arbeitsstrom oder mit
Ruhestrom. Der Magnet setzt einen elektrischen Impuls in einen mechanischen Weg um
und betätigt mechanische Geräte. Der Magnetkern hat an beiden Enden Gewindebolzen zum
Anbau mechanischer Betätigungsteile.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Keine Kontroll- und Wartungsarbeiten erforderlich.

10557/0 -07.82-
Gruppe 86
Beschreibung nalu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 230 a
Seite 01

GLEICHSTROMMAGNET
1 Hutmutter
1 2 3 4 5 2 6 2 Kontermutter

~
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I 4
3 Magnetkern
Mantelgehäuse mit Magnetspule
oz• 5 Rückholfeder
...

-
~ 6 Elektrisches Anschlußkabel
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10 01 J;

T086 031a0

Technische Daten
Hersteller: Fa. Elektroteile GmbH, Oberuhldingen/Bodensee
Typ: A 06 20 002 04
MTU-Nr.: 000 066 57 02
Aufnahmeleistung: 31 w
Nennstrom: 1,26 A
Spannung: 24 VG

Beschreibung
Abhängig von der verlangten Funktion arbeitet der Magnet mit Arbeitsstrom oder mit
Ruhestrom. Der Magnet setzt einen elektrischen Impuls in einen mechanischen Weg um
und betätigt mechanische Geräte. Der Magnetkern hat an beiden Enden Gewindebolzen zum
Anbau mechanischer Betätigungsteile.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Keine Kontroll- und Wartungsarbeiten erforderlich.

10557/a -07.82-
Gruppe 87
Beschreibung ftilU
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 001
Seite 01

Motorprobelauf

Wahlschalter auf Stellung "Probe" stellen.


Motorprobelauf mindestens bis zum Erreichen von Beharrungstemperaturen, nicht unter
1/3 Last durchführen.
Wahlschalter auf Stellung "Automatik" stellen.

10715/0 -07.82-
Gruppe 87
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN ,
Untergruppe 510
Seite 01

ELEKTRISCHES SOLLWERTEINSTELLGERÄT

Technische Daten
Herste 11 er: Fa. MTU, Friedrichshafen
Zei chnungs-Nr.: 503 001 24 06

Beschreibung
Das Sollwerteinstellgerät ist am Motorregler angebaut. Es hat die Aufgabe, die Soll-
werteinstellungdes Motorreglers durch fernbediente Verstellbefehle auf den erforder-
lichen Wert zu bringen.

Elektrische Verstellung
Durch Betätigen "Drehzahl höher" oder "Drehzahl tiefer" dreht der Stellmotor (87.520)
links oder rechts. Über eine Kupplung wird die Spindel mit Stellmutter und Hebelstück
bewegt. Dadurch wird über den Winkelhebel der Schieber im Folgekolben verschoben, die
Vorspannung der Reglerfeder verändert und somit die Füllung des Motorreglers
beeinflußt. Anschläge an der Stellmutter betätigen in der Endlage die Endschalter
(87.680), dadurch wird die Drehzahlverstellung begrenzt. Oie Endschalter schalten den
Stellmotor ab und die im Stellmotor eingebaute Bremseinrichtung bremst den Auslauf
des Elektromotors.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Endschalter prüfen (87.511)

10557/0 -07.82-
Gruppe 87
Beschreibung l'lilU
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 511
Seite 01

Prüfen der Endschalter


Bei Erstinbetriebnahme oder nach Repara-
tur des elektrischen Sollwerteinstell-
gerätes, eine Funktionsprobe durchführen.
Befestigungsschrauben des Verschluß-
deckels lösen und Verschlußdeckel abneh-
men. Stellmutter in die Mitte zwischen
die beiden Endschalter bringen. Durch die
Mittelstellung der Stellmutter wird er-
reicht, daß bei falscher elektrischer
Verkabelung von Stellmotor und ~End­
schaltern, bei dem der Stellmotor nicht
abgestellt wird, noch rechtzeitig abge-
stellt werden kann und somit die
Zerstörung des jeweiligen Endschalters
verhindert wird.
Stellmotor einschalten und mit dem
Schraubendreher durch Drücken des jewei-
01302
ligen richtigen Endschalters prüfen, ob
die Drehbewegung des Stellmotors unter-
brochen wird.
1 Spindel
2 Stellmutter Achtung! Betätigung des Stellmotors, ~auch
3 Endschalter für tiefere Drehzahl bei Ersterprobung nur über die vorgese-
4 Einstellschraube henen Schalter vornehmen.
5 Endschalter für höhere Drehzahl
6 Einstellschraube Durch Überbrücken oder mechanische
7 Schraubendreher Betätigung der Schaltschütze sind die
Endschalter nicht wirksam und
Reglerschäden könnten die Folge sein.

10569/0 -04.82-
Gruppe 87
Beschreibung n11u
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 520
Seite 01

STELLMOTOR

1 Reihenschlußmotor
2 Zweifach-Schneckengetriebe
3 Bremseinrichtung
4 Druckstück
5 Druckfeder
6 Einstellhohlschraube
7 Kontermutter

• ET 07/329

Technische Daten
Herstell er: Fa. Groschopp & Co
Typ: KM 58-20 KG mit Getriebe Z21
MTU-Nr.: 001 235 01 95
Spannung: 24 V
Motordrehzahl: 2700 1/min
Untersetzung: 900 : 1
Schutzart: IP55 tropenfest

Beschreibung

Der Stellmotor ist am Motorregler angebaut. Er hat die Aufgabe, die Sollwerteinrich-
tung des Motorreglers durch fernbediente Verstellbefehle auf den erforderlichen Wert
zu bringen. Der Reihenschlußmotor treibt entsprechend dem Verstellbefehl über ein
Zweifach-Schneckengetriebe und eine Kupplung die Spindel im elektrischen
Sollwerteinstellgerät an. Mit der Bremseinrichtung wird ein selbsttätiges Anlaufen
und Nachlaufen des Stellmotors vermieden.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Einstellen der Bremseinrichtung (87.521)

10557/0 -07.82-
Gruppe 87
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 521
Seite 01

Einstellen der Bremseinrichtung


Kontermutter lösen.
1
Einstellhohlschraube nach rechts drehen.
Die Federkraft der Druckfeder wird er-
höht, die Drehzahl des Stellmotors ver-
2 ringert sich.
Einstellhohlschraube nach links drehen.
Die Federkraft der Druckfeder wird ver-
ringert, die Drehzahl des Stellmotors
3
erhöht sich.
Eine richtige Einstellung der Bremse·in-
4 richtung ist erreicht, wenn der Diesel-
motor in der normalen Verzögerungszett.
über das elektrische Sollwerteinstell-
gerät seine Nenndrehzahl erreicht und
5 zwischen den einzelnen Verstellbefehl~n
am Stellmotor kein Nachlaufen erfolgt.
01345 Kontermutter anziehen.
1 Zweifach-Schneckengetriebe
2 Kontermutter
3 Einstellhohlschraube
4 Druckfeder
5 Druckstück

Schaltplan
1 schwarzes Kabel
2 blaues Kabel
3 graues Kabel
1 4 weißes Kabel
5 grünes Kabel
EA Endschalterstellung
Motorwelle linkslaufend
Fb Endschalterstellung
......~
Motorwelle rechtslaufend
''::':>
A Motoranschluß
Fb B Motoranschluß

01450

10569/0 -04.82-
Gruppe 87
Beschreibung natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 680
Seite 01

ENDSCHALTER

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Technische Daten
Hersteller: Fa. Burgess, Oldenburg i.O.
Typ: G/V9
MTU-Nr.: 712 HOB 734 El
Schaltleistung: bei 250 V Gleichstrom = 0,03 A
Schaltleistung: bei 250 V Wechselstrom= 10 A

Beschreibung
Der Endschalter ist an elektrischen Sollwerteinstellgeräten angebaut. Er begrenzt die
Drehzahlverstellung des elektrischen Stellmotors.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Keine Kontroll- und Wartungsarbeiten erforderlich.

10540/0 -04.82-
Gruppe 88
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 100
Seite 01

KUPPLUNG
1 Kupplungsmantel (Primärteil)
2 Deckring
3 Gummireifen
4 Zwischenring
5 Kupplungsnabe
6 Abtriebsflansch (Sekundärteil)

Technische Daten
Herste 11 er: Fa. Vulkan
Typ: EZ 195 S
MTU-Nr.: 003 250 00 01
Gewicht: ca. 180 kg

Beschreibung
Zur Kraftübertragung zwischen Motor und Generator ist eine torsionselastische
Kupplung eingebaut. Sie hat die Aufgabe, Schwingungen zu dämpfen, Stöße zu mildern
und Verlagerungen auszugleichen. Dies wird durch die hochelastischen Reifen aus
Naturkautschuk mit Gewebeeinlagen gewährleistet. Die Gummireifen sind vor Öl und Hit-
zestrahlung zu schützen.

Kontroll- und Wartungsarbeiten


Zustand der Kupplung prüfen (88.111)
Befestigungsschrauben auf festen Sitz prüfen (88.111)

10526/0 -04.82-
Gruppe 88
Beschreibung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe .111
Seite 01

Zustand der Kupplung prüfen


Kupplung reinigen.
Achtung! Torsionsbuchse nur trocken ab-
reiben.
Plastische Verformung der Kupplungsreffen
in Torsionsrichtung an den Grenzmarkte-
rungen kontro 11 i eren. Die Grenzmarkte-
rungen sind an den Kupp 1 ungsreifen in der
Nähe der inneren und äußeren Einspannung
angebracht.
Liegen die Enden der Markierungen no:ch
nicht auf der gleichen Linie :zum
Kupplungsmittelpunkt, ist die Verformung
im Bereich der Toleranz.
Verformte Kupplungsreifen austauschen.
Verformungen der inneren und äußeren _Be-
festigungsbohrungen haben keinen Einfluß
auf die Übertragungsfähigkeit der El,e-
A Kupplungsreifen gut mente.
B Kupplungsreifen verformt
Gummianrisse sind nicht gefährlich.
Zeigen sich an den Gummianrissen eine größere Anzahl zerrissener Traggewebefäden,
müssen die Kupplungsreifen getauscht werden.

Befestigungsschrauben der Kupplung auf festen Sitz prüfen


Befestigungsschrauben durch Nachziehen auf festen Sitz prüfen.

10045/0 -01. 82-


Gruppe C
Betriebsanleitung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 000
Seite 01

Generatoranlage mit Dieselmotor


20 V 956 TB 32
Teil C
Betriebsanleitung
Motoren- und Turbinen-Union Friedrichshafen GmbH
Postfach 2040 - 7990 Friedrichshafen I West Germany

Betriebsbereitschaft, Betriebssicherheit sowie niedrigste Betriebs- und Wartungsko-


sten sind nur durch Bedienung, Wartung und Pflege nach unseren Vorschriften zu erzie-
len.
Zudem müssen:
- geschultes Personal eingesetzt,
- richtiges Werkzeug benützt,
- Originalersatzteile und Betriebsstoffe nach MTU-Betriebsstoffvorschrift Nr.1061
verwendet und
- die Wartungsarbeiten nach MTU-Wartungsplan durchgeführt werden.
Selbstverständlich steht bei Bedarf unser Kundendienst jederzeit helfend und beratend
zur Verfügung.
Bei der Inbetriebnahme des Motors ist zu unterscheiden:
- ob der Motor das erste Mal gestartet wird,
- eine längere Betriebspause angefallen ist,
- am Motor gearbeitet wurde oder
- ob es sich um eine Inbetriebnahme nach kurzer, planmäßiger Betriebspause handelt.
Teile, die in dieser Betriebsanleitung angesprochen sind und nicht zur jeweiligen
Motorausführung gehören, brauchen nicht beachtet werden.

10557/0 -07.82-
Gruppe C
Untergruppe 000 n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Betriebsanleitung
Seite 02

VORBEREITUNGEN ZUR INBETRIEBNAHME


1 Erstinbetriebnahme eines neuen oder konservierten Motors
2 Inbetriebnahme nach einer Wartungsarbeit
1 2 Kennzahl Art der Arbeit bzw. Kontrolle
x - 001 Entkonservierung: Motor entkonservieren
x x 03.001 Triebwerk: Motor von Hand durchdrehen
- x 05.109 Verbrennungsraum: Zylinderräume ausblasen- nur nach Notabstellung
über die Schnellschlußklappen
x x 07.102 Motorregler: Funktion kontrollieren
x x 10.151 Ladeluft: Betriebsstellung der Schnellschlußklappen kontrollieren
x x 10.181 Ladeluft: Abblaseleitung am Eintrittsdeckel Ladeluftkühler auf
Wasseraustritt kontrollieren
x- 12.001 Kraftstoff: einfüllen
x x 12.001 Kraftstoff: Vorrat kontrollieren
x x 12.001 Kraftstoff: System entlüften
x x 12.231 Kraftstoff: Drehrichtung der elektrischen Färderpumpe kontrollieren
x x 12.231 Kraftstoff: elektrische Färderpumpe mit Kraftstoff füllen
x x 12.321 Kraftstoff: Doppelfilter Betriebsstellung kontrollieren
x x 002 Fremdwasser: Versorgung kontrollieren
x- 14.011 Motorkühlwasser: einfüllen
- x 14.011 Motorkühlwasser: Stand kontrollieren
x x 14.011 Motorkühlwasser: Motor vorwärmen
x- 16.001 Motorenäl: einfüllen
- x 16.002 Motorenäl: Stand kontrollieren
x- 16.003 Motorenäl: Absperrventil vor Freistrahlölzentrifuge öffnen
x x 16.009 Schmierstellen: schmieren
x x 18.011 Druckluft: Vorrat kontrollieren
x x 18.011 Druckluft: Anlage entwässern
x x 003 Überwachung: Überwachungseinrichtung einschalten
x - 87.511 Motorbetätigung: Funktion des Sollwerteinstellgerätes prüfen

001 nur wenn Motor konserviert wurde, siehe Druckschrift AO 60290/00


002 siehe bauseitige Unterlagen
003 durch Einschalten des Wahlschalters
Die 5stelligen Kennzahlen nennen Gruppen und Untergruppen, in denen die Arbeiten be-
schrieben sind.

10557/0 -04.82-
Gruppe C
Betriebsanleitung n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 000
Seite 03

INBETRIEBNAHME
1 Erstinbetriebnahme eines neuen oder konservierten Motors
2 Inbetriebnahme nach einer Wartungsarbeit
1 2 Kennzahl Art der Arbeit bzw. Kontrolle
X X Seite 02 Vorbereitungsarbeiten durchführen
x x 18.011 Motor: anlassen
x x 07.102 Motorregler: Verzögerung der max.Füllung kontrollieren
x - 10.011 Motorlauf: Ansaugluftunterdruck kontrollieren
x x 10.051 Motorlauf: Abgasfärbung kontrollieren
x - 10.051 Motorlauf: Abgasgegendruck kontrollieren
x x 84.002 Motorlauf: Motor und außenliegende Leitungen auf Dichtheit
kontrollieren
x x 84.002 Motorlauf: Motordrehzahl, Temperaturen und Drücke kontrollieren,
soweit Anzeigegeräte angebaut
x x 84.002 Motorlauf: Laufgeräusche kontrollieren
x- 18.012 Motor: abstellen
x- 16.002 Motorenöl: Stand kontrollieren
x - 18.011 Motor: Wahlschalter auf Automatik stellen

Die 5stelligen Kennzahlen nennen Gruppen und Untergruppen, in denen die Arbeiten be-
schrieben sind.

10557/0 -07.82-
Gruppe C
Untergruppe 000 natu
FRIEDRICHSHAFEN
Betriebsanleitung
Seite 04

AUSSERBETRIEBSETZUNG
1 Arbeiten vor einer Außerbetriebsetzung (länger als 3 Monate)
2 Arbeiten während einer Außerbetriebsetzung
- je nach Einlagerungsverhältnissen mehrmals nach 6 bis 12 Monaten nach
Durchführung der großen Konservierung
- danach jeweils nach 3 bis 6 Monaten, je nach Einlagerungsverhältnissen
1 2 Kennzahl Art der Arbeit
x - 18.012 Motor: abste 11 en
x - 001 Überwachung: Überwachungseinrichtung ausschalten
x - 002 Große Konservierung: Motor innen konservieren
x - 002 Große Konservierung: Motor außen konservieren
- x 002 Kleine Konservierung: Motor konservieren
x- 14.211 Kühlwasservorwärmgerät: Konservierungsöl einfüllen
x- 14.011 Motorkühlwasser: Kühlwasser ablassen *

001 durch Ausschalten des Wahlschalters


002 siehe Druckschrift AO 60290/00
* nur bei Frostgefahr, wenn der Motor längere Zeit abgestellt wird
- und dem Kühlwasser kein Gefrierschutzmittel zugesetzt ist
- oder der Maschinenraum nicht geheizt wird
- oder das Kühlwasser nicht warmgehalten wird
Die 5stelligen Kennzahlen nennen Gruppen und Untergruppen, in denen die Arbeiten be-
schrieben sind.

15020/0 -03.82-
Gruppe 0
Wartungsplan 11ilU
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 000
Seite 01

Dieselmotor
20 V 956 TB 32
Notstrom- und Kurzzeitbetrieb
Kernkraftwerk Grohnde
A4ftrags·Nr. 6181
Teil 0
Wartungsplan
MO 50236/000
Ausgabe: 06.82
Motoren- und Turbinen-Union Friedrichshafen GmbH
Postfach 2040 - 7990 Friedrichshafen I West G~rmany
Teiefon (07541) 207-1
Telex 734 280-0 mt d
Telekopie (07541) 2072247

Betriebsbereitschaft, Betriebssicherheit sowie niedrigste Betriebs- und Wartungskosten sind nur durch Wartung
und Pflege nach unseren Vorschriften zu erzielen.
Zudem müssen:
geschultes Personal eingesetzt,
- richtiges Werkzeug benützt,
- Originalersatzteile und Betriebsstoffe nach MTU-Betriebsstoffvorschrift ~r.l061 verwendet werden.
Selbstverständlich steht bei Bedarf unser Kundendienst jederzeit helfend und beratend zur Verfügung.
Die angegebenen Betriebsstunden sowie die Kontroll~ und Wartungsarbeiten sind das durchschnittliche Ergebnis
von Betriebserfahrungen. Die genannten Betriebsstunden sowie Einplanung der einzelnen Arbeiten können deshalb
nur Richtwerte sein. Bei besonderen Einsatzbedingungen kann eine Änderung des Wartungsplanes erforderlich
werden.
Hinweise für die Wartung .
- Die Maschinenanlage muß immer sauber gehalten werden, damit eventuelle Undichtheiten rechtzeitig erkannt
und Folgeschäden verhütet werden können.
-Teile aus Gummi bzw. synthetischem.Werkstoff nur trocken abreiben, grundsätzlich nicht mit chemischen
Waschmitteln reinigen.

MT.U-Wartungssystem- Das Wartungssystem für MTU-Produkte umfaßtdie Wartungsstufen W1 bis'W6.


1auptmerkmale der Wartungsstufen für MTU-Motoren sind:
Warttmgsstufe Wl - Monat 1i eher Probe lauf
Wartungsstufen W2 ~nd W3 - Periodische Wartungsarbeiten die ohne Zerlegen des Motors in Betriebspausen
durchgeführt werden können.
Wartungsstufe WS - Zwischenuntersuchung, Baugruppeninstandsetzung. Für die Durchführung dieser Arbeiten ist
eine teilweise Zerlegung des Motors erforderlich.
Wartungsstufe W6- Hauptuntersuchung. Hierzu muß der Motor vollständig demontiert werden.

Teile die in diesem Wartungsplan angesprochen sind und nicht zur jeweiligen Motorausführung gehören, brauchen
nicht beachtet werden.

50236/0 -06,82-
Gruppe D
Untergruppe 000 natu
FAIEDAICHSHAFEN
Wartungsplan
Seite 02

Anwendungsgruppe:
3C Stromerzeugung im Notbetrieb

Wartungszeitplan
Wartungsstufe 3C

W1 nach jeweils Monate 1

W2 nach jeweils Monate 6


Grenzwert Betriebsstunden 250

W3 nach jeweils Jahre 1


Grenzwert Betriebsstunden 1000

W4 nach jeweils Jahre entfäJlt


Grenzwert Betriebsstunden

WS nach jeweils Jahre 4


Grenzwert Betriebsstunden 6000

W6 nach jeweils Jahre 12


Grenzwert Betriebsstunden 18000

Einmalige, zusätzliche Arbeiten - An einem neuen Motor, nach einer Zwischenuntersuchung WS oder Hauptuntersu-
chung W6 müssen nach den ersten 50 Betriebsstunden, Grenzwert 3 Monate, folgende Arbeiten bzw. Kontrollen
durchgeführt werden:
Kennzahl Art der Arbeit bzw. Kontrolle
06.101 Ventilsteuerung: Ventilspiel prüfen, wenn erforderlich nachstellen
10.111 Luftzuführung: Befestigungsschrauben und -muttern auf festen Sitz prüfen
10.531 Abgasanlage: Befestigungsschrauben und -muttern auf festen Sitz prüfen
12.311 Kraftstoffvorfilter: reinigen
12.321 Kraftstoffhauptfilter: entleeren und Papierfiltereinsätze ersetzen
16.002 Motorenöl: Ölprobe entnehmen und unter$uchen
19.011 Motorlagerung: Befestigungsschrauben und -muttern auf festen Sitz prüfen

Wartungsstufe Wl- Monatlicher Probelauf


Kennzahl Art der Arbeit bzw. Kontrolle
09.002 Abgasturbolader: Laufgeräusche beim Auslauf kontrollieren
10.081 Ladeluftzuführung: Entwässerung nach Ladeluftkühler auf Wasseraustritt und Durchgang kontrollieren
12.001 Kraftstoff: Vorrat kontrollieren
14.011 Motorkühlwasser: Stand kontrollieren
16.002 Motorenöl: Stand kontra 11i eren
16.111 Motorenölspaltfilter: ~atschenhebel (Handgriff) mehrmals betätigen
18.011 Druckluft: Vorrat kontrollieren
18.011 Druckluft: Anlage entwässern
84.002 Motorlauf: Motordrehzahl, Temperaturen und Drücke kontrollieren und notieren,
soweit Anzeigegeräte angebaut
87.001 Motorlauf: Probelauf, nicht unter 1/3 Last, Mindestdauer bis zum Erreichen von
Beharrungstemperatur

Die Sstelligen Kennzahlen nennen Gruppen und Untergruppen, in denen die Arbeiten beschrieben sind.

50236/0 -06.82-
Gruppe E
Störungssuche nalu
FRIEORICHSHAFEN
Untergruppe 000
Seite 01

Generatoranlage mit Dieselmotor


20 V 956 TB 32
Teil E
Störungssuche
Motoren- und Turbinen-Union Friedrichshafen GmbH
Postfach 2040 - 7990 Friedrichshafen I West Germany

Tritt eine Störung an der Maschinenanlage auf, muß versucht werden, über die Merkmale
die Ursache der Störung festzustellen.
Es ist besser, den Motor rechtzeitig abzustellen,
als Folgeschäden größerer Art herbeizuführen.
Auch bei kleinen Störungen, deren Ursachen nicht gleich erkannt werden, ist es
zweckmäßig auf Leerlauf zu schalten, oder noch besser den Motor abzustellen.
Zudem müssen:
- geschultes Personal eingesetzt,
- richtiges Werkzeug benützt,
- Originalersatzteile und Betriebsstoffe nach MTU-Betriebsstoffvorschrift Nr.l061
verwendet werden.
Selb~tverständlich steht bei Bedarf unser Kundendienst jederzeit helfend und beratend
zur Verfügung.
Auf den folgenden Seiten sind verschiedene mögliche Störungen an der Maschinenanlage
sowie deren Ursachen und Maßnahmen zum Beheben aufgeführt.

10557/0 -07.82-
Gruppe E
Untergruppe '000 •~•tu
FRIEDRICHSHAFEN
Störungssuche
Seite 02

ÜBERSICHT
Festgestellte Störung:
010 Alarm Motorkühlwasserstand (Kühlwasserverlust)
Oll Motorenölstand abnormal niedrig
012 Motorenölstand abnormal hoch
013 Alarm Anlaßluftdruck (Anlaßluftverlust)
014 Motorkühlwasser-Vorwärmtemperatur zu niedrig
020 Motor dreht beim Betätigen des Anlaßdrucktasters nicht
021 Motor dreht beim Betätigen des Anlaßdrucktasters, zündet aber nicht oder bleibt
nach wenigen Umdrehungen wieder stehen
050 Motor zündet ungleichmäßig
051 Motor erreicht Vollastdrehzahl nicht
052 Motordrehzahl nicht stabil
053 Alarm Abgastemperatur Einzelzylinder
054 Alarm Abgassammeltemperatur
055 Alarm Motorkühlwassertemperatur zu hoch
056 Motorkühlwassertemperatur zu niedrig
057 Motorenöldruck steigt
058 Alarm Motorenöldruck zu niedrig
059 Alarm Motorenöltemperatur zu hoch
060 Motor stellt über Schnellschlußklappen ab- Alarm Überdrehzahl
061 Motorkühlwasserstand steigt
062 Abnormale Laufgeräusche des Abgasturbolader
063 Färbung der Abgase schwarz
064 Färbung der Abgase blau
065 Färbung der Abgase weiß
066 Alarm Leckkraftstoff

067 Öl- bzw. Wasseraustritt an Kontrollstellen

10726/0 -10.81-
Gruppe E
Störungssuche n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 000
Seite 03

ALLGEMEINES

Bei Wasserundichtheit innerhalb des Motors

Folgeschäden durch Rostansatz müssen vermieden werden. Kann der Motor nicht sofort
repariert werden, nachstehende Arbeiten durchführen:
Kühlwasser und Motorenöl ablassen. Konservierungsol, Petroleum oder Dieselkraftstoff
in den Kurbe 1raum einfüllen bis Höchststand (Öl einfüll stutzen) erreicht ist. SammeT-
leitungen für Ladeluft und Kühlwasser abbauen. Kraftstoffeinspritzventi-le ausbauen.
Motor von Hand durchdrehen und über die sich öffnenden Einlaßventile den
Kompressionsraum mit Konservierungsöl, Petroleum oder Dieselkraftstoff ausspritzen.
Achtung! Wir machen darauf aufmerksam, daß der mit den vorstehend genannten Maßnahmen
erzielte Rostschutz auf wenige Tage beschränkt ist. Deshalb die Reparatur des Motors
und eine gründliche Reinigung der Teile möglichst bald vornehmen.

Vor Wiederinbetriebnahme des reparierten Motors neues Motorenöl und Kühlwasser nach
MTU~Betriebsstoffvorschrift Nr. 1061 einfüllen.

Nach 50 Betriebsstunden unbedingt das Motorenöl wechseln, da evtl. im Kurbelgehäuse


verbliebende Wasserrückstände in das neue Öl gelangen.

Bei Kraftstoff im Motorenöl

Vor Wiederinbetriebnahme nach Störungsbehebung unbedingt das Motorenöl wechseln. Da-


bei das Altöl besonders sorgfältig aus Motorenölwanne, Filtergehäusen und
Motorenölwärmetauscher entfernen. Papierfiltereinsätze tauschen, Siebscheiben- und
Spaltfiltereinsätze reinigen.

Nach Arbeiten am Motor

Wurden Triebwerksteile ersetzt, z.B. Kolben, Zylinderlaufbuchsen, Pleuel, einen .Mo-


toreinlauf durchführen.

10727/0 -02.82-
Gruppe E
Störungssuche natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 010
Seite 01

Festgestellte Störung
Alarm Motorkühlwasserstand (Kühlwasserverlust)

Mögliche Ursache Prüfe/Kontrolliere Hinweise

Motorkühlwasser- ob Kühlwasserausgleichsbehälter Sichtkontrolle


kreislauf nicht verschlossen
verschlossen
Verschlußventil auf Dichtheit Sichtkontrolle

Motor nach außen außenliegende Leitungen, Sichtkontrolle


undicht Kühlwasserablaßstellen,
außen angebaute Aggregate,
Kurbelgehäuse auf Dichtheit

Motorkühlwasser- auf Dichtheit Dr.-Nr. MO 20035


rückkühler undicht

Motor nach innen Motorenölstand 16.002


undicht
Ölbeschaffenheit Dr.-Nr. MO 60764
Abgasturbolader auf Dichtheit Dr.-Nr. MO 40024
Zylinderköpfe Dr.-Nr. MO 20035
Abdichtung der Zylinderlaufbuchsen
Zylinderlaufbuchsen
Kurbelgehäuse

10726/0 -11.81-
Gruppe E
Störungssuche natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe Oll
Seite 01

Festgestellte Störung:
Motorenölstand abnormal niedrig

Mögliche Ursache Prüfe/Kontrollieren Hinweise

Motor nach außen außenliegende Leitungen, Sichtkontrolle


undicht Ölablaßstellen,
außen angebaute Aggregate,
Kurbelgehäuse und
Ölwanne auf Dichtheit

Motorenölwärme- auf Dichtheit Dr.-Nr. MO 20035


tauscher
undicht

Motorverschleiß Ventilführungen, Dr. -Nr. MO 20035


Zylinderlaufbuchsen, Dr.-Nr. MO 70016
Ölabstreifringe und
Verdichtungsringe

10726/0 -11.81-
Gruppe E
Störungssuche n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 012
Seite 01

Festgestellte Störung:
Materenölstand abnormal hoch

Mögliche Ursache Prüfe/Kontrolliere Hinweise

Wasser im Motorenölwärmetauscher, Dr.-Nr. MO 20035


Abgasturbolader,
Motorenöl Zylinderköpfe,
Abdichtung der Zylinderlaufbuchsen
Zylinderlaufbuchsen und
Kurbelgehäuse auf Dichtheit

Kraftstoff im Kraftstoffeinspritzventile auf Dichtheit 11.311


Motorenöl
Kraftstoffeinspritzpumpen auf Dichtheit Dr.-Nr. MO 40046

10726/0 -11.81-
Gruppe E
Störungssuche n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 013
Seite 01

Festgestellte Störung:
Alarm Anlaßluftdruck (Anlaßluftverlust)

Mögliche Ursache Prüfe/Kontrolliere Hinweise

Druckluftbeschaf- Luftleitung vom Kompressor zum Luft- Sichtkontrolle


fungsanlage nicht behälter auf Dichtheit
in Ordnung
Druckregler, Funktionskontrolle
Rückschlagventile,
Kompressorantrieb und
Kompressor

Anlaßluftanlage Luftbehälter und Sichtkontrolle


nicht in Luftleitung vom Luftbehälter zum
Ordnung Elektrodreiwegeventil auf Dichtheit

10557/0 -04.82-
Gruppe E
Störungssuche natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 014
Seite 01

Festgestellte Störung:
Motorkühlwasser-Vorwärmtemperatur zu niedrig

Mögliche Ursache Prüfe/Kontrolliere Hinweise

Kühlwasservor- ob Kühlwasservorwärmgerät eingeschaltet Si chtkontro 11 e


wärmeinrichtung

Kühlwasservor- Temperaturwächter, Funktionskontroll~


wärmeinrichtung Stromzuführung,
nicht in Ordnung Vorwärmgerät und
Kühlwasserumwälzpumpe

10557/0 -04.82-
Gruppe E
Störungssuche n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 020
Seite 01

Festgestellte Störung:
Motor dreht beim Betätigen des Anlaßdrucktasters nicht

Mögliche Ursache Prüfe/Kontrolliere Hinweise

Keine Startfrei- Betriebsklarmeldung Lampenanzeige


gabe durch die
Überwachungs- ob Schnellschlußklappe geöffnet 10.15]:
einrichtung
ob Kraftstoffbetriebsbehälter leer 84.000

Anlaßeinrichtung Anlaßluftdruck
nicht in Ordnung
ob Anlaßluftabsperrhahn geöffnet Si chtkontro 11 e
Stromzuführung zum Elektrodreiwegeventil Sichtkontrolle
Elektrodreiwegeventil 18.111
Anlaßluftverteiler und Dr.-Nr. MO 200:35
Antrieb des Anlaßluftverteilers

10557/0 -04.82-
Gruppe E
Störungssuche n1tu
FRIEORICHSHAFEN
Untergruppe 021
Seite 01

Festgestellte Störung:
Motor dreht beim Betätigen des Anlaßdrucktasters, zündet aber nicht oder bleibt nach
wenigen Umdrehungen wieder stehen

Mögliche Ursache Prüfe/Kontrolliere Hinweise

Motorregelung Siebscheibenfilter 16.271


Rückschlagventile auf Ansprechwert
Regulierübertragung 08.012
nicht in Ordnung
Motorregler 07.102

Motor,erreicht Anlaßluftdruck 84.002


Zünädrehzahl
nicht ob Dekompressionsventile geschlossen Si chtkontro 11 e

Motor bekommt Kraftstoffvorrat Sichtkontrolle


nicht genügend
Kraftstoff ob Kraftstoffabsperrhahn geöffnet Sichtkontrolle
Kraftstoffleitungen vor und nach Si chtkontro 11 e
Kraftstofforderpumpe auf Dichtheit
Kraftstoffvorfilter Werftunterlagen
Kraftstoffhauptfilter 12.321
ob Luft im Kraftstoffsystem 12.001
Antrieb der Kraftstofforderpumpe Dr.-Nr. MO 20035
ob Wasser im Kraftstoff Dr. -Nr. 1061
Oberströmventil und
Rückschlagventile auf Ansprechwert

10557/0 -04.82-
Gruppe E
Störungssuche natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 050
Seite 01

Festgestellte Störung:
Motor zündet ungleichmäßig

Mögliche Ursache Prüfe/Kontrolliere Hinweise

Motor bekommt Kraftstoffleitungen vor und nach Sichtkontrolle


nicht genügend Kraftstofförderpumpe auf Dichtheit
Kraftstoff
Kraftstoffvorfilter Werftunterlagen
Kraftstoffhauptfilter 12.321
ob Luft im Kraftstoffsystem 12.001
Überströmventil und
Rückschlagventile auf Ansprechwert
ob Wasser im Kraftstoff Dr.-Nr.1061

Kraftstoffein- Kraftstoffeinspritzventile 11.311


spritzeinrichtung
nicht in Ordnung Kraftstoffeinspritzpumpe Dr.-Nr. MO 40046

10726/0 -11.81-
Gruppe E
Störungssuche nwlu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 051
Seite 01

Festgestellte Störung:
Motor erreicht Vollastdrehzahl nicht

Mögliche Ursache Prüfe/Kontrolliere Hinweise

Motor bekommt Kraftstoffvorfilter Werftunterlagen


nicht genügend
Kraftstoff Kraftstoffhauptfilter 12.321
Überströmventil und Rückschlagventile
auf Ansprechwert

Motor bekommt Abgasturbolader Dr.-Nr. MO 40024


nicht genügend
Verbrennungsluft Ansaugluftfiltereinsätze 10.120

Ladelufttempe- ob Ladeluftkühler verschmutzt 10.141


ratur zu hoch
ob Fremdwasserversorgung in Ordnung Sichtkontrolle
Fremdwasserpumpe ob Fremdwasserdruck
vorhanden

Kraftstoffein- Kraftstoffeinspritzventile 11.311


spritzeinrich-
tung nicht Kraftstoffeinspritzpumpe Dr.-Nr. MO 40046
Ordnung
Fürderbeginn der Kraftstoffeinspritzpumpe Dr.-Nr. MO 20035

Motorregelung Motorreglereinstellung
nicht in Ordnung Motorregler 07.102

Kompressions- Ventilspiel 06.101


drücke der Zylinder
nicht in Ordnung Ventile Dr. -Nr. MO 20035
Zylinderkopfabdichtungen Dr. -Nr. MO 20035
Verdichtungsringe Dr.-Nr. MO 20035

Kraftabnahme ob Motor überlastet


nicht in Ordnung

10557/0 -04.82-
Gruppe ~E
Störungssuche natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 052
Seite 01

Festgestellte Störung:
Motordrehzahl nicht stabil

Mögliche Ursache Prüfe/Kontrolliere Hinweise

Motorregelung Motorreglereinstellung
nicht in Ordnung
Regulierübertragung Dr.-Nr. MO 20D-35
Motorregler 07.102

10726/0 -11. 81-


Gruppe E
Störungssuche n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 053
Seite 01

Festgestellte Störung
Alarm Abgassammeltemperatur Einzelzylinder

Mögliche Ursache Prüfe/Kontrolliere Hinweise

Abgastemperatur- Abgaspyrometer 84.271


Überwachungsein-
richtung nicht
Ordnung

Kraftstoffein- Kraftstoffeinspritzventile 11.311


spritzeinrichtung
nicht in Ordnung Kraftstoffeinspritzpumpen Dr.-Nr. MO 40046
Förderbeginn der Kraftstoff- Dr.-Nr. MO 20035
einspritzpumpen

Kompressionsdrücke Ventilspiel 06.101


einzelner Zylinder
nicht in Ordnung Ventile Dr.-Nr. MO 20035
Zylinderkopfabdichtungen Dr.-Nr. MO 20035
Verdichtungsringe Dr. -Nr. MO 20035

10557/0 -04.82-
Gruppe E
Störungssuche natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 054
Seite 01

Festgestellte Störung
Alarm Abgassammeltemperatur

Mögliche Ursache Prüfe/Kontrolliere Hinweise

Abgastemperatur- Abgaspyrometer 84.271


Überwachungsein-
richtung nicht
Ordnung

Motor bekommt Abgasturbolader Dr.-Nr. MO 40024


nicht genügend
Verbrennungsluft Ansaugluftfiltereinsätze 10.131

Ladeluft- ob Ladeluftkühler verschmutzt


temperatur.
zu hoch ob Fremdwasserversorgung in Ordnung Si chtkontro 11 e
Fremdwasserpumpe ob Fremdwasserdruck
vorhanden

Abgasabführung Abgasgegendruck 10.051


nach Abgasturbolader
nicht in Ordnung

Kraftstoffein- Kraftstoffeinspritzventile 11.311


Spritzeinrichtung
nicht in Ordnung Kraftstoffeinspritzpumpe Dr.-Nr. MO 40046
Förderbeginn der Kraftstoffeinspritzpumpe Dr.-Nr. MO 20035

10557/0 -04.82-
Gruppe :E
Störungssuche l'lilU
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 055
Seite 01

Festgestellte Störung:
Alarm Motorkühlwassertemperatur zu hoch

Mögliche Ursache Prüfe/Kontrolliere Hinweise

Motorkühlwasser- Temperaturferngeber 84.231


temperatur-Über-
wachungseinrich-
tung nicht in Ordnung

Motorkühlwasser- Motorkühlwasserstand 14. Oll


kreis lauf
nicht in Ordnung Motorkühlwassertemperaturregler Funktionskontrolle
Motorkühlwasserpumpe ob Kühlwasserdruck
vorhanden
ob Motorkühlwasserkreislauf verschmutzt
ob Entlüftungsleitungen für Motorkühlwasser
freien Durchgang haben

Motorkühlwasser- ob Fremdwasserversorgung in Ordnung Sichtkontrolle


Rückkühleinrichtung
nicht in Ordnung Fremdwasserpumpe ob Fremdwasserdruck
vorhanden
ob Motorkühlwasserrückkühler verschmutzt

Verbrennungsgase Zylinderköpfe und Zylinderlaufbuchsen Dr.-Nr. MO 20035


im Motorkühl- auf Dichtheit
wasserkreislauf

10557/0 -04.82-
Gruppe E
Störungssuche n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 056
Seite 01

Festgestellte Störung:
Motorkühlwassertemperatur zu niedrig

Mögliche Ursache Prüfe/Kontrolliere Hinweise

Motorkühlwasser- Motorkühlwassertemperaturregler Funktionskontrolle


temperaturregler
nicht in Ordnung

10727/0 -09.81-
Gruppe ·E
Störungssuche natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 057
Seite 01

Festgestellte Störung:
Motorenöldruck steigt

Mögliche Ursache Prüfe/Kontrolliere Hinweise

Motorenöldruck- Manometer 84. Oll


Überwachungsein-
richtung nicht
in Ordnung

Wasser im Motorenölwärmetauscher, Dr.-Nr. MO 20035


Motorenöl Zylinderköpfe,
Zylinderlaufbuchsen und
Kurbelgehäuse auf Dichtheit

Motorenölüber- Öffnungsdruck der Motorenölüberdruck-


druckventile ventile
nicht in Ordnung

10557/0 -04.82-
Gruppe E
Störungssuche n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 058
Seite 01

Festgestellte Störung:
Alarm Motorenöldruck zu niedrig

Mögliche Ursache Prüfe/Kontrolliere Hinweise

Motorenölstand Motorenölstand 16.002


zu niedrig

Motorenöl druck- Druckwächter 84.111


Überwachungsein-
richtung nicht Meßumformer
in Ordnung

Motorenölkreislauf außenliegende Leitungen und Sichtkontrolle


nach außen undicht außen angebaute Aggregate auf Dichtheit

Motorenölkreislauf
nach innen undicht

Kraftstoff im Kraftstoffeinspritzventile auf Dichtheit 11.311


Motorenöl
Kraftstoffeinspritzpumpe Dr.-Nr. MO 40046

Motorenöl- Öffnungsdruck der Motorenölüberdruck-


überdruckventile ventile
nicht in Ordnung

Motorenölfilter ob Motorenölfiltereinsätze verschmutzt 16.111


nicht in Ordnung

Druckverlust Triebwerksschmierstellen auf abnormalen Dr.-Nr. MO 20035


im Triebwerk Öl austritt

Motorenölpumpe Motorenölpumpe und Dr.-Nr. MO 20035


nicht in Ordnung Antrieb der Motorenölpumpe

10557/0 -04.82-
Gruppe E
Störungssuche nalu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 059
Seite 01

Festgestellte Störung:
Alarm Motorenöltemperatur zu hoch

Mögliche Ursache Prüfe/Kontrolliere Hinweise

Motorenöltempe- Elektronik
ratur-überwachungs-
einrichtung Ferngeber 84.231
nicht in Ordnung

Motorenölwärme- Motorenölwärmetauscher auf Versehrnutzung Dr.-Nr. MO 20035


tauscher nicht
in Ordnung

10726/0 ·-10.81-
Gruppe E
Störungssuche n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 060
Seite 01

Festgestellte Störung
Motor stellt über Schnellschlußklappen ab- Alarm Überdrehzahl

Mögliche Ursache Prüfe/Kontrolliere Hinweise

Überdrehzahlschutz Drehzahlgeber Funktionskontrolle


nicht in Ordnung

Motorregelung Regulierübertragung auf Leichtgängigkeit Dr.-Nr. MO 20035


nicht in Ordnung
Motorregler auf Funktion 07.102

10557/0 -04.82-
Gruppe E
Störungssuche n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe D61
Seite 01

Festgestellte Störung:
Motorkühlwasserstand steigt

Mögliche Ursache Prüfe/Kontrolliere Hinweise

Motorenöl im Motorenölwärmetauscher auf Dichtheit Dr.-Nr. MO 20035


Motorkühlwasser-
kreislauf

10726/0 -10.81-
Gruppe E
Störungssuche n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 062
Seite 01

Festgestellte Störung:
Abnormale Laufgeräusche des Abgasturboladers

Mögliche Ursache Prüfe/Kontrolliere Hinweise

Abgasturbolader auf Versehrnutzung Dr.-Nr. 40024


Abgasturboladerlager auf Beschädigung Dr.-Nr. 40024

10726/0 -11. 81-


Gruppe E
Störungsuche ftilU
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 063
Seite 01

Festgestellte Störung:
Färbung der Abgase schwarz

Mögliche Ursache Prüfe/Kontrolliere Hinweise

Motor bekommt Abgasturbolader Dr.-Nr. 40024


nicht genügend
Verbrennungsluft Ansaugluftfiltereinsätze 10.120
Differenzdruckwächter 84.130
Luftzuführungsleitungen auf Dichtheit Si chtkontro 11 e

Abgasanlage Abgasgegendruck 10.051


nicht in Ordnung
ob Abgasrohre verschmutzt

Kraftstoffein- Kraftstoffeinspritzventile 11. 311


spritzeinrichtung
nicht in Ordnung Kraftstoffeinspritzpumpe Dr.-Nr. MO 40045
Förderbeginn der Kraftstoffeinspritzpumpe Dr.-Nr. MO 20035

Kompressionsdrücke Ventilspiel 06.101


der Zylinder
nicht in Ordnung Ventile Dr.-Nr. MO 20035
Verdichtungsringe Dr. -Nr. MO 20035
Zylinderkopfdichtungen Dr.-Nr. MO 20035

Kraftabnahme ob Motor überlastet


nicht in Ordnung

10557/0 -04.82-
Gruppe E
Störungssuche n1tu
FRIEORICHSHAFEN
Untergruppe 064
Seite 01

Festgestellte Störung:
Färbung der Abgase blau

Mögliche Ursache Prüfe/Kontrolliere Hinweise

Zuviel Öl in den Motorenölstand 16.002


Verbrennungsräumen
der Zylinder Ventilführungen, Dr. -Nr-. MO 20035
Zylinderlaufbuchsen,
Ölabstreifringe,
Verdichtungsringe und
Kurbelgehäuseentlüftung
Ölpumpe für Ventilsitzschmierung 15.221

10726/0 -03.82-
Gruppe E
Störungssuche natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 065
Seite 01

Fstgestellte Störung:
Färbung der Abgase weiß

Mögliche Ursache Prüfe/Kontrolliere Hinweise

Unterkühlter Motor Motorkühlwassertemperatur Sichtkontrolle

Kraftstoff ob Wasser im Kraftstoff Dr. -Nr. 1061

Wassereinbruch in Zylinderköpfe und Dr.-Nr. MO 20035


Verbrennungsräume Zylinderlaufbuchsen auf Dichtheit
der Zylinder
Abgasturbolader Dr.-Nr. MO 40024
Ladeluftkühler auf Dichtheit

Kraftstoffein- Kraftstoffeinspritzventile 11.311


spritzeinrichtung
nicht in Ordnung

10726/0 -03.82-
Gruppe :E
Störungssuche nalu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 066
Seite 01

Festgestellte Störung:
Alarm Leckkraftstoff

Mögliche Ursache Prüfe/Kontrolliere Hinweise

Kraftstoffdruck- ob Leckkraftstoff an den Kraftstoff- Dr.-Nr. MO 20035


leitungen undicht druckleitungen austritt

10726/0 -10.81-
Gruppe E
Störungssuche ftilU
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 067
Seite 01

Festgestellte Störung:
Öl- bzw. Wasseraustritt an Kontrollstellen

Mögliche Ursache Prüfe/Kontrolliere Hinweise

Motorkühl wasser- bei Ölaustritt Radialdichtring Dr. -Nr. MO 20035


pumpe undicht
bei Wasseraustritt Gleitringdichtung Dr. -Nr: MO 20035

Fremdwasser- bei Ölaustritt Radialdichtring Dr. -Nr. MO 20035


pumpe undicht
bei Wasseraustritt Gleitringdichtung Dr.-Nr. MO 20035

Ladeluftkühler Kondenswasserabblasleitung 10.181


undicht

10726/0 -10.81-
Gruppe F
Zeichnungen n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 000
Seite 01

Generatoranlage mit Dieselmotor


20 V 956 TB 32
Teil F
Zeichnungen
Motoren- und Turbinen-Union Friedrichshafen GmbH
Postfach 2040 - 7990 Friedrichshafen I West Germany

10557/0 -07.82-
Gruppe F
Untergruppe 000 n11u
FRIEORICHSHAFEN
Zeichnungen
Seite 02

INHALT
010 Motorquerschnitt
020 Motorlängsschnitt
030 Reguliereinrichtung
040 Apparateträger

' .,

10726/0 -03.82-
Gruppe F
Zeichnungen natu
FRIEDRICHSHAFEN Untergruppe 010
Seite 01

Motorquerschnitt 956 I 1163

-0- -
:''
'
,
''
'
'
0

\
' '
:;
'
''
........ ____ ~~--··

T905 004e0

10726/0 -11. 81-


Gruppe -F
Zeichnungen n1tu
FRIEDRICHSHAFEN Untergruppe 020
Seite 01

Motorlängsschnitt KS 20 V 956 I 20 V 1163

T906 002a0

10726/0 -11. 81-


Gruppe F
Untergruppe 020 n1tu
FRIEDRICHSHAFEN Zei chnurmen
Seite 02

Motorlängsschnitt KGS 956 I 1163

T907 001a0

10726/0 -11. 81-


Gruppe F
Zeichnungen natu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 030
Seite 01

Reguliereinrichtung 956 I 1163

Füllung
Injection rate
D~bit d' injection
Llenado
Schnitt
D~bito Section A _A

1
Coupe
Corte
0- Stellung
0 - position
Position- 0
Posici6n- 0
Posic;lo- 0

T008 079

10557/0 -07.82-
Gruppe F
Untergruppe 030 n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Zeichnungen
Seite 02

Reguliereinri~htung 956 I 1163

eou:· c-c
~niH

Corta

D
---1

Z2

-
~Vista
=- z1
SCtmiH
=~ D·D
Corte
AnSicht
VI-
Vue
Vista
Z2

TOOB 078

10557/0 -07.82-
Gruppe 'F
Zeichnungen nwtu
FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 030
Seite 03

Reguliereinrichtung 956 I 1163

T00807tä0

10726/0 -11. 81-


Gruppe F
Zeichnungen nwtu
FRIEDRICHSHAFEN Untergruppe 040
Seite 01

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FRIEDRICHSHAFEN
Untergruppe 000
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Generatoranlage mit Dieselmotor


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Anhang
Motoren- und Turbinen-Union Friedrichshafen GmbH
Postfach 2040 - 7990 Friedrichshafen I West Germany

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Gruppe Z
Untergruppe 000 n1tu
FRIEDRICHSHAFEN
Anhang
Seite 02

INHALT
Kraftstoffleitungsschema 2-594 313
Kühlwasserleitungsschema 2-594 312
Motorenölleitungsschema 2-594 315
Anlaßluftleitungsschema 2-594 314
Ansaugluft-, Abgas- und Drehzahlerfassung 2-640 397
Aggregatezeichnung 2-592 451
Geräteliste 2-640 212
Kompressor 599 012 61 81/97
Systembeschreibung:
Kühlwasser 2-640 776
Kraftstoff 2-640 777
Druckluft 2-640 778
Motorenöl 2-640 779
Ansaugluft-Abgas 2-640 780
Diagramm:
Abzuführende Wärmemenge 2-642 293
Abzuführende Strahlungswärme des Dieselmotors 2-642 294

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K021 i<Q2i" K021
001 Ro/V!edungen om Aggr<>gol .-,ach DIN 2391

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Bea.·bedung u'ld Ausfuhrung der Fiofyiedun)f'n m1 AggtEgal
roch K'MJ-~- LS-V3-7:J9J01/-/05

FarbfJ'"bung df!f" Rohrletlungen noch KWU-Var5ennfl AVS6


Forblon RAL 7030

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S1ehe fli.,rzu Aggrega.'>i!zelchnur.g 2-592 451
•· Syst~;mbesch'ii!'"btng 2-[)l.() 719

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