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Thymusdrüse

Zirbeldrüse
aktivieren

Klopftechnik –
Starkes Immunsystems
und Entspannung

Von Jacqueline Mattes


Impressum

Copyright © 2020 Mattes Jacqueline:


Thymusdrüse Zirbeldrüse aktivieren –
Klopftechnik –
Starkes Immunsystem und
Entspannung
Alle Rechte vorbehalten.

1. Auflage 05/2020

Adresse:
Fröhlichgasse 1
A – 1230 Wien
mattes.jacquie@gmail.com
Inhalt
Vorwort
Was ist die Thymusdrüse?
Welche Funktionen hat die Thymusdrüse?
Prägung der Immunzellen
Thymopoese
Produktion von Hormonen
Chakren-System
Was sind "Chakren"?
Aktivierung Thymusdrüse
Meditation und Visualisierung Herz Chakra
aktivieren
Klopftechnik
Ernährung
Atmung
Was ist die Zirbeldrüse?
Melatonin
DMT
Warum ist die Zirbeldrüse bei den meisten Menschen
verkalkt?
Fluorid
Quecksilber
Synthetische Mittel
Süßungsmittel
Pestizide
Reinigung Zirbeldrüse
Entgiftung und Ausleitung von Fluoriden
Leberreinigung
Lebensmittel zur Reinigung der Zirbeldrüse
Aktivierung der Zirbeldrüse
Meditation und Visualisierung, Stirn Chakra
aktivieren
Atemtechnik
Tippen
Sonne tanken
Klänge
Yogaübungen
Heilkristalle
Ätherische Öle
Weitere Übungen, um dein Stirn-Chakra zu
aktivieren
Nachwort
Vorwort
Liebe Leserin und lieber Leser!

Schön, dass Du mein Buch in Deinen Händen hältst. Dies zeigt mir, dass
Dir Deine Gesundheit und Dein Körper wichtig ist. Das Buch habe ich
geschrieben, weil es mir ein Herzensanliegen ist, Dir die verschiedenen
Techniken vorzustellen, um Deine Thymusdrüse und Zirbeldrüse zu
aktivieren.

Wie dieses Buch entstand


Früher hatte ich kein starkes Immunsystem und war sehr oft krank. Kaum
war jemand verkühlt, hat mich die Erkältung auch gleich erwischt.

Durch eine Freundin habe ich von der „Klopftechnik“ erfahren. Anfangs
dachte ich, dass diese Technik nicht viel helfen wird. Meine Freundin sagte,
ich soll es doch einfach ausprobieren. Es geht schnell und einfach, tut nicht
weh und kostet nichts und das Beste darin ist, es funktioniert, auch wenn du
nicht daran glaubst. Also nicht wie bei einem klassischen Placebo-Effekt,
dass die Wirkung durch reinen Glauben entsteht.
Als ich die Klopftechnik bei mir anwandte, musste ich gleich gähnen und
mir liefen die Tränen über mein Gesicht. Dies ist ein klares Zeichen, dass
sich mein Körper völlig entspannte.
Die Wirkung, die ich mit der Klopftechnik erziele, hätte ich mir nie
gedacht. Seitdem ich die Methode mehrmals am Tag anwende, haben
Bakterien und Viren keine Chance mehr bei mir.

Du hast bestimmt schon einmal von der Thymusdrüse, Zirbeldrüse und den
Chakren gehört. Aber wie hängen diese drei Begriffe zusammen, welche
Verbindung besteht zwischen ihnen und welchen Einfluss haben sie auf
Dein Leben?
Das Wort „Thymos“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet
Lebensenergie. Die Thymusdrüse spielt eine bedeutende Rolle bei der
Immunabwehr. Und die Zirbeldrüse hat auch einen sehr großen Einfluss auf
unsre Gesundheit. Daher ist es wichtig diese zu reinigen und zu aktivieren.
In diesem Buch erfährst Du Schritt für Schritt, wie Du Deine Thymusdrüse
aktivieren kannst und die Klopftechnik richtig anwendest. Weiters erfährst
Du wie Du Deine Zirbeldrüse aktiveren und reinigen kannst.
Ich wünsche mir vom Herzen, dass ich Dich durch die Techniken, die ich
hier beschreibe, anrege und Du dadurch Deine Gesundheit ebenfalls
verbessern kannst.

Gesundheit ist das Wichtigste im Leben,


denn ohne sie ist alles nichts.

Alles Liebe!
Was ist die Thymusdrüse?
Die Thymusdrüse (der Thymus) ist ein zweilappiges Organ im
lymphatischen System. Das lymphatische System ist ein Teil des
Immunsystems.
Zu diesem System gehören weiters, das Knochenmark, die Milz,
Lymphknoten, Tonsillen („Mandeln“) und der Wurmfortsatz des
Blinddarms.
Die Thymusdrüse zählt auch zum endokrinen System. Denn sie ist auch für
die Herstellung von Thymosin, Thymopoetin I und II verantwortlich. Diese
Hormone spielen eine Rolle bei der Reifung und Differenzierung der T-
Lymphozyten im Thymus.
Zu den endokrinen Drüsen gehören, die Zirbeldrüse (Epiphyse),
Hypophyse, Schilddrüse und Nebenschilddrüsen, Thymusdrüse,
Nebenniere, Bauchspeicheldrüse, Eierstöcke, Hoden.
Auf die Zirbeldrüse werde ich später eingehen, denn sie ein sehr wichtiges
und leider oft unterschätztes Organ.

Beim Neugeborenen wiegt der Thymus ca. 10-15 g. Mit der Pubertät
erreicht der Thymus ein Gewicht von ca. 30-50g.
Die drei Entwicklungsstadien des Thymus:
1. Thymus epithelialis (Embryo)
2. Thymus lymphaticus (Geburt bis zur Pubertät)
3. Thymus adiposus bzw. Corpus adiposum retrosternale (nach
der Pubertät bzw. Erwachsenenalter)

Das Gewicht nimmt aber im Laufe der Jahre ab, da die Thymusdrüse
schrumpft und das lymphatische Gewebe größtenteils durch Fettgewebe
ersetzt wird.
Der Thymus befindet sich oberhalb des Herzbeutels im Mittelfell und reicht
etwa vom Ansatz der Schlüsselbeine bis zum vierten Rippenpaar. Durch
seine Lage über dem Herzbeutel, sitzt der Thymus auf den großen Gefäßen
des Herzens, der Hauptschlagader (Aorta) und der oberen Hohlvene (Vena
cava superior).

Die Thymusdrüse wird von einer bindegewebigen Kapsel umgeben werden.


Von dieser Kapsel ziehen Bindegewebsstränge durch die Lappen und
unterteilen den Thymus in viele kleine Läppchen, die man Lobuli thymi
nennt. Jedes Läppchen besteht aus einer hellen Markzone (Medulla),
umgeben von einer dunkleren Rinde (Kortex).

In der Markzone der Thymusdrüse befinden sich die Hassall-Körperchen.


Die Hassall-Körperchen bestehen aus zusammengelagerten
Deckgewebszellen (Epithelzellen) und sehen durch diese Schichtung aus
wie kleine Zwiebeln.
Welche Funktionen hat die Thymusdrüse?
Im Thymus werden Thymozyten in T-Lymphozyten umgewandelt.
T-Lymphozyten (auch T-Zellen) bilden eine Gruppe von weißen Blutzellen.
Sie dienen der Immunabwehr. Die T-Lymphozyten dienen der
Immunabwehr.
Die Stammzellen, das sind Zellen, deren Funktion zwar feststeht, die sich
aber noch entwickeln müssen, wandern aus dem Knochenmark über die
Blutbahn in den Thymus ein und reifen dort zu T-Lymphozyten oder T-
Zellen heran. Dieser Vorgang wird als Prägung oder aber auch Thymopoese
bezeichnet.
Prägung der Immunzellen
Während der Prägung lernen die T-Zellen, körpereigene von körperfremden
Strukturen auf der Oberfläche von Zellen, zu unterscheiden. Das ist sehr
wichtig, damit die T-Lymphozyten später Bakterien, Viren, Parasiten oder
auch Tumorzellen erkennen und zerstören, die körpereigenen Zellen aber
verschonen. Denn greifen sie fälschlicherweise körpereigene Zellen an,
entstehen Autoimmunkrankheiten. Daher wird die Thymusdrüse auch die
„Schule der T-Lymphozyten“ genannt.
Thymopoese
Nur Prä-T-Lymphozyten, die in der Lage sind, körpereigene Strukturen
anhand der MHC-Proteine zu erkennen, werden vermehrt und weiter
geschult.
Die Erkennung körpereigener/körperfremder MHC-Moleküle in
Kombination mit körperfremden Antigenen löst später die spezifische
Immunabwehr des Körpers aus. Wichtig ist, dass T-Lymphozyten fähig sind
sich von körpereigenen Eiweißen zu lösen.
Jene Lymphozyten, die die körpereigenen MHC-Moleküle erkennen,
werden vermehrt. Die restlichen werden in den programmierten Zelltod
geschickt (positive Selektion). Diejenigen Lymphozyten die körpereigenen
Zellen attackieren würden, werden auch durch den programmierten Zelltod
aussortiert (negative Selektion).

Bei diesem Vorgang sterben mehr als 90% der Zellen. Vom Thymus
wandern die ausdifferenzierten T-Lymphozyten über das Blut in das
lymphatische System (Lymphknoten, Milz). Dringt ein entsprechendes
Antigen in den Körper, vermehren sich diese im lymphatischen System.
Somit wird eine Infektion abgewehrt.
Produktion von Hormonen
Die Thymusdrüse produziert die Hormone Thymosin, Thymopoetin I und
Thymopoetin II. Diese Hormone spielen eine Rolle bei der Reifung und
Differenzierung der T-Lymphozyten im Thymus.
Chakren-System
Das Wort „Thymos“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet
Lebensenergie. Die Thymusdrüse ist energetisch mit dem vierten Chakra,
dem Herz-Chakra verbunden.
Was sind "Chakren"?
Das Wort „Chakra“ bedeutet „Rad“ im Sinne von kreisförmiger
Energiebewegung oder Energiewirbel. Als Chakren werden Energiezentren
zwischen dem physischen Körper und dem feinstofflichen Körper des
Menschen bezeichnet. Diese sind durch Energiekanäle verbunden. Ein
Chakra ist eine Art Transformator, durch den die astrale Energie im
physischen Körper wirksam werden kann. Chakras sammeln,
transformieren und verteilen die durchströmende Energie, sie sind
spezifische „Kraftorte“ unseres Körpers. Chakren bestehen aus Licht und
Energie. Sie sind als Energiezentren des Körpers zu verstehen und leiten die
richtigen Energien an die richtigen Stellen des Körpers weiter. Es gibt 7
Haupt-Chakras, die entlang der Wirbelsäule angeordnet sind und von unten
nach oben gezählt werden:
Siebtes Chakra: Kronen-Chakra
Sechstes Chakra: Stirn-Chakra
Fünftes Chakra: Hals-Chakra
Viertes Chakra: Herz-Chakra
Drittes Chakra: Nabel-Chakra
Zweites Chakra: Sakral-Chakra
Erstes Chakra: Wurzel-Chakra

Jedes Chakra hat einen bestimmten Aufgabenbereich. Einerseits bestimmte


körperliche Funktionen und andererseits wirkt jedes Chakra auch auf die
Seele und den Geist. Alle Chakren stärken bestimmte Eigenschaften,
Gefühle und tragen so zu deinem psychischen Wohlbefinden bei. Die
Chakren ergänzen sich durch ihre verschiedenen Einflussbereiche. Ist ein
Chakra oder sind mehrere der Chakren blockiert/geschwächt, entstehen
Störungen in der Gesundheit. Jedes Chakra hat ein dazugehöriges
Blütenblatt, ein Element, eine bestimmte Farbe und ein Mantra.

Die Anzahl von den Blütenblättern der Lotusblume variieren je nach


Chakra. Die Anzahl der Blütenblätter gibt an, wie viele Energiekanäle von
diesem Chakra ausgehen. Die Lotosblüte ist ein Sinnbild der
Vollkommenheit und Erleuchtung.

Farben haben einen großen Einfluss auf unsere Stimmungen und somit auch
auf unsere körperliche Gesundheit. Jedes Chakra wird durch eine bestimmte
Farbe aktiviert.

Ein Mantra ist eine Silbe, ein Wort oder eine Wortfolge die spirituelle Kraft
hat. Das Ziel eines Mantras ist es, den Geist zu beruhigen, sich zu
fokussieren oder Gewohnheiten zu durchbrechen. Das Mantra entfaltet
seine Wirkung durch das Hören und Sprechen bzw. Singen. Auch das im
Geiste wiederholte Mantra hat eine bestimmte Schwingung und einen
Klang. Spezielle Klänge lösen bestimmte Frequenzen aus. Durch ein
Mantra kannst du deinen Schwingungszustand gezielt beeinflussen. Damit
ein Mantra wirken kann, musst du es regelmäßig, am besten täglich,
wiederholen.
Jedes Chakra wird mit einer bestimmten Farbe und einem Mantra aktiviert.
Mit bestimmten Anwendungen, Yoga-Übungen und
Visualisierungsübungen, kannst du die Energie in das entsprechende Chakra
bewusst lenken und fließen lassen. Weiters können auch ätherische Öle
dabei helfen, ein bestimmtes Chakra zu aktivieren.
Wurzel-Chakra

Lage: Unteres Ende der Wirbelsäule

Zentrales Thema: Urvertrauen, Sicherheit Lebenskraft

Körperbereiche: Beckenboden, Dickdarm, Knochen, Zähne, Ischiasnerv,


Blut

Drüsen: Nebennieren, Milz

Geistige Aspekte: Sicherheit, Stabilität, Lebenswille

Indikatoren für störungsfreies Wurzel-Chakra:

Lebenskraft, gute gesundheitliche Konstitution, Urvertrauen, Sicherheit,


Geborgenheit, mit beiden Beinen auf der Erde, Ausdauer,
Durchhaltevermögen, stabile Knochen und Nägel, gute Zähne, gute
problemlose Verdauung und Ausscheidung

Indikatoren für Störungen / Blockaden im Wurzel-Chakra:

Mangelnde Lebensenergie, wenig Lebensfreude, mangelndes Vertrauen in


das Leben, Existenzängste, Misstrauen, Phobien (z. B. vor Spinnen oder
ähnlichem), psychische Kraftlosigkeit, Depressionen, Darmerkrankungen,
Hämorrhoiden, Verstopfung, Durchfall, Kreuzschmerzen, Hexenschuss,
Kno-
chenerkrankungen, Osteoporose, Schmerzen in Beinen und Füßen,
Krampfadern und Venenleiden, Blutarmut, Blutdruckschwankungen,
stressbedingte Erkrankungen, allergische Beschwerden
Durch Lösung des Problems, kann die Energie wieder frei durch das Chakra
fließen, welches zuvor blockiert war.
Beispiel: Nehmen wir einmal an jemand hat finanzielle Sorgen und
Existenzängste. Sobald er oder sie den Umstand ändert und wieder
finanziell abgesichert ist, wird sich die Blockade im Chakra lösen und die
Energie wird wieder frei fließen.

Das bedeutet, erkenne das bestehende Problem und ändere dann die
Umstände, damit sich die Blockade lösen kann.

Aktivierung des Wurzel-Chakras

Blütenblatt: Vierblättrige Lotosblüte


Element: Erde
Farbe: Rot
Mantra: LAM

Regelmäßige Spaziergänge
Zeit in der Natur verbringen
Barfuß gehen
Fußmassage
Verwende die Farbe Rot
Farbvisualisierung (Rot)
Lenkung der Lebensenergie (auf das untere Ende der
Wirbelsäule)
Ätherische Öle: Kreuzkümmel; Rosmarin; Zypresse
Yogaübungen: Übung Baum; Übung Dreieck; Übung Krieger

Visualisierungsübung

Konzentriere dich auf dein Wurzel-Chakra an der Basis der Wirbelsäule und
sehe es im feurigen roten Licht. Spüre deine Lebensenergie in diesem
Bereich und lasse sie als roten, angenehm warmen Lichtstrom in alle
Organe des Unterleibs und von dort in den ganzen Körper strömen.
Sakral-Chakra

Lage: Unterhalb des Nabels, auf Höhe des Kreuzbeins

Zentrales Thema: Kreativität, Lebensfreude, Sexualität, Sinnlichkeit

Körperbereiche: Geschlechtsorgane, Nieren, Blase, Blut- und Lymphfluss

Drüsen: Eierstöcke, Hoden

Geistige Aspekte: Inspiration, Vitalität, weibliche Energie

Indikatoren für störungsfreies Sakral-Chakra:

Sinnlichkeit, Lebensfreude, Schöpferische Kraft, Kreativität, Sexuelle


Energie, Lust am Leben, positive Bindungen zu anderen Menschen und
zum anderen Geschlecht, Selbstbewusstsein, Begeisterungsfähigkeit

Indikatoren für Störungen / Blockaden im Sakral-Chakra:

Unfähigkeit das Leben zu genießen, seelische Kraftlosigkeit,


Motivationslosigkeit, Eifersucht, Schuldgefühle, zwanghaftes
Sexualverhalten, Sexgier, sexuelles Desinteresse, Suchtgefährdung, starke
Stim-
mungsschwankungen, Triebhaftigkeit, Menstruationsbeschwerden,
Erkrankungen von Gebärmutter und Eierstöcken, Prostata- und
Hodenerkrankungen, Potenzstörungen, Pilzerkrankungen der
Geschlechtsorgane, Geschlechtskrankheiten, Nierenerkrankungen,
Blasenprobleme, Harnwegsinfektionen, Schmerzen im Bereich der
Lendenwirbelsäule,
Hüftschmerzen, Folgeerscheinungen mangelnder Entgiftung

Aktivierung des Sakral-Chakras


Blütenblatt: Sechsblättrige Lotosblüte
Element: Wasser
Farbe: Orange
Mantra: VAM

Nutze die Kraft des Wassers (trinke täglich mindestens zwei


Liter Wasser; gehe Schwimmen oder in einem Fluss
spazieren)
Suche dir ein kreatives Hobby (Zum Beispiel: Zeichnen,
Basteln, Töpfern oder Kochen)
Verwende die Farbe Orange
Farbvisualisierung (Orange)
Lenkung der Lebensenergie: unterhalb des Nabels, auf Höhe
des Kreuzbeins
Ätherische Öle: Vanille; Jasmin; Sandelholz; Orange
Yogaübungen: Übung Kobra; Übung Stellung des Kindes;
Übung Bogen
Visualisierungsübung

Richte deine Aufmerksamkeit auf dein Sakral-Chakra, unterhalb deines


Nabels, auf der Höhe des Kreuzbeins und visualisiere eine strahlende
orange Energiekugel. Diese breitet sich allmählich in deinem Unterleib aus
und strömt von dort in deinen ganzen Körper.
Nabel-Chakra/Solarplexus-Chakra

Lage: Über dem Nabel

Zentrales Thema: Entfaltung der Persönlichkeit, Willenskraft,


Ausgeglichenheit

Körperbereiche: Magen, Dünndarm, Leber, vegetatives Nervensystem

Drüse: Bauchspeicheldrüse

Geistige Aspekte: Bewusster Wille, Emotionen, Lebenskraft

Indikatoren für störungsfreies Solarplexus-Chakra:

Hohes Maß an Energie und Lebendigkeit, Selbstbewusstsein, Ziele werden


verwirklicht, Tatkraft, starke Persönlichkeit, Macht im positiven Sinne
einhergehend mit Sen
sibilität und Mitgefühl, intuitive Entscheidungen (aus dem Bauch heraus),
Gefühle können akzeptiert und gelebt werden, gute Nerven, guter Schlaf

Indikatoren für Störungen / Blockaden im Solarplexus-Chakra:

Wenig Lebensenergie, Gefühlskälte, Gleichgültigkeit, Unsicherheit,


mangelndes Selbstbewusstsein, Macht-
besessenheit, übertriebener Ehrgeiz und Leistungsdenken,
Rücksichtslosigkeit, Wutanfälle, Essstörungen, Schlafstörungen, Ziele nicht
erreichen, keine Durchsetzungskraft, blockierte Gefühle,
Magenerkrankungen, Sodbrennen, Erkrankungen von Leber, Milz +
Gallenblase, Diabetes mellitus, Gelbsucht, Verdauungsstörungen,
Schmerzen in der Lendenwirbelsäule, Nervenerkrankungen, Übergewicht

Aktivierung des Nabel-Chakras


Blütenblatt: Zehnblättrige Lotosblüte
Element: Feuer
Farbe: Gelb
Mantra: RAM

Halte dich warm (Wärmflasche)


Gönne dir Sonnenbäder
Zünde öfters Kerzen oder ein Kaminfeuer an
Verwende die Bauchatmung
Verwende die Farbe Gelb
Farbvisualisierung (Gelb)
Lenkung der Lebensenergie: Über dem Nabel
Ätherische Öle: Römische Kamille, Wacholder, Anis
Yogaübungen: Übung Bogen; Übung Boot; Übung
herabschauender Hund

Visualisierungsübung

Konzentriere dich auf dein Nabel-Chakra, oberhalb des Nabels. Dein


Nabel-Chakra fühlt sich warm an und ist erfüllt von sonnigem warmem
Gelb. Mit diesem warmen Gelb breitet sich Wärme und Frieden in deinem
Nabel-Chakra aus und strömt von dort in deinen ganzen Körper.
Herz-Chakra

Lage: Brustmitte, auf der Höhe des Herzens

Zentrales Thema: Liebe, Verständnis, Mitgefühl, Offenheit

Körperbereiche: Herz, Kreislauf, Brust, oberer Rücken, Arme, Schultern,


Haut

Drüse: Thymusdrüse

Geistige Aspekte: Liebe, Toleranz, Hingabe

Indikatoren für störungsfreies Herz-Chakra:

Mitgefühl, tiefes Verständnis und sich hineinversetzen, Überwindung von


eigennützigem Denken und Handeln, umfassende uneigennützige Liebe,
Toleranz gegenüber Andersdenkenden und fremden Kulturen, es fällt leicht
für andere Verantwortung zu übernehmen, sich selbst trotz Schwächen und
Fehler liebevoll annehmen, Herzenswärme

Indikatoren für Störungen / Blockaden im Herz-Chakra:

Lieblosigkeit, Herzenskälte, Verbitterung, Kontaktschwierigkeiten,


Einsamkeit, Probleme Liebe anzunehmen, Beziehungsprobleme, Koronare
Herzerkrankungen + Angina Pectoris, Herzrhythmusstörungen, hoher oder
niedriger Blutdruck, erhöhte Cholesterinwerte, Durchblutungsstörungen,
Lungenerkrankungen, Asthma, Atembeschwerden, häufige Erkältungen,
Allergien, Schmerzen in der Brustwirbelsäule und Schultern, Rheuma in
Armen und Händen, Hauterkrankungen

Aktivierung des Herz-Chakras


Blütenblatt: zwölfblättrige Lotosblüte
Element: Luft (Wind)
Farbe: Grün
Mantra: YAM

Verwöhne und liebe dich selbst


Nimm dir mehr Zeit für dich
Gehe offen auf andere zu
Achte auf die guten Eigenschaften eines Menschen
Verwende die Farbe Grün
Farbvisualisierung (Grün)
Lenkung der Lebensenergie: in die Brustmitte, auf der Höhe
des Herzens
Ätherische Öle: Rose; Lavendel; Douglasie
Yogaübungen: Übung Fisch; Übung Drehsitz; Übung Kobra

Yogaübungen

Zur Stärkung des Herz-Chakras eigenen sich vor allem Yogaübungen, die
deine Brust öffnen und Energie zum Herzen ziehen.

Übung Fisch
Ausgangsposition ist die Rückenlage. Die Beine sind geschlossen und
ausgestreckt. Nun schiebe deine Arme unter den Rücken, sodass die
Handflächen unter deinem Gesäß auf dem Boden aufliegen und die
Ellbogen dicht zusammenkommen. Beim Einatmen hebst du den
Oberkörper und den Kopf an. Der Blick ist nach vorne gerichtet und das
Gewicht ist auf den Ellbogen und Unterarmen. Mit der Ausatmung legst du
den Hinterkopf oder den Scheitel sanft auf dem Boden ab.

Das Gewicht deines Oberkörpers bleibt dabei auf den Armen, sodass der
Nacken Raum hat und die Belastung nicht zu groß ist. Um aus dem Fisch
heraus zu kommen, hebe mit der Einatmung wieder den Kopf und mit der
Ausatmung legst du den Rücken wieder auf dem Boden ab.
Übung Drehsitz
Ausgehend vom Fersensitz setzt du dein Gesäß links neben der Hüfte ab,
den rechten Fuß setzt du neben dem linken Knie auf und mit dem linken
Arm greifst du um das rechte Knie. Hier kannst du dich noch einmal an
deinem Knie aufrichten und mit der nächsten Einatmung den rechten Arm
weit nach oben ausstrecken.
Mit der Ausatmung den Oberkörper um die eigene Achse nach rechts
drehen und die Hand auf dem Boden ablegen. Auf der hinteren Hand ist
kein Gewicht. Wenn du schon stabil in der Position sitzt, lege den rechten
Unterarm in den Rücken.
Sollte deine rechte Hüfte nicht gut auf dem Boden aufliegen, strecke das
untere Bein aus. Mit jeder Einatmung versuchst du Länge im Rücken zu
schaffen und mit der Ausatmung gehst du noch mehr in die Drehung hinein.

Übung Kobra
Lege dich flach auf den Boden. Die Beine sind geschlossen und die
Fußrücken geben einen sanften Druck auf den Boden. Deine Hände liegen
unter deinen Schultern, sodass die Fingerspitzen nach vorne zeigen und mit
den Schultern abschließen.
Hebe dann den Oberkörper vom Boden ab. Der Scheitelpunkt und das
Brustbein streben nach vorne oben. Die Schulterblätter ziehen zusammen
nach unten, deine Brust öffnet sich dabei. Die Arme unterstützen dich leicht
bei der Aufrichtung und liegen dicht am Körper an.
Visualisierungsübung

Konzentriere dich auf dein Herz-Chakra und nehme dort ein grünes Licht
wahr, wie eine lichtdurchflutete grüne Frühlingswiese. In deinem
Brustraum entsteht eine grüne, heilende Energiekugel, deren Licht
allmählich den ganzen Körper durchstrahlt.
Hals-Chakra

Lage: Auf der Höhe des Kehlkopfes

Zentrales Thema: Kommunikation, Sprache, Wahrheit, Klarheit

Körperbereiche: Hals, Nacken, Kehlkopf, Mund, Kiefer

Drüse: Schilddrüse

Geistige Aspekte: Entfaltung der Persönlichkeit, Ausdrucksfähigkeit,


Vernunft

Indikatoren für störungsfreies Hals-Chakra:

Verbale und kreative Ausdrucksfähigkeit, Sprachgewandtheit,


Kommunikationsfähigkeit, bewusster Umgang mit Worten
(Wahrhaftigkeit), schöne Stimme, Musikalität

Indikatoren für Störungen / Blockaden im Hals-Chakra:

Schwierigkeiten Gefühle und Gedanken in Worte zu fassen, Angst seine


eigene Meinung zu vertreten, Hemmungen, Schüchternheit, kein Zugang
zur inneren Stimme, Halsschmerzen, Hals- und Mandelentzündungen,
Heiserkeit, Sprachstörungen z. B. Stottern, Mundhöhlen-, Zahnfleisch-
Kieferentzündungen, Schmerzen in Halswirbelsäule, Nacken + Schultern,
Über- / Unterfunktion der Schilddrüse und damit einhergehende Störungen
wie z. B. Nervosität/Antriebsschwäche

Aktivierung des Hals-Chakras

Blütenblatt: Sechzehnblättrige Lotosblüte


Element: Äther (Akasha)
Farbe: Blau
Mantra: HAM

Nutze Rhetorikkurse (so stärkst du deine Kommunikations-


und Ausdrucksfähigkeit)
Bringe mehr Musik in dein Leben (singe dabei mit, egal ob du
Talent hast oder nicht)
Finde Möglichkeiten dich auszudrücken (schreibe ein
Tagebuch)
Bringe deine eigene Meinung zum Ausdruck
Verwende die Farbe Hellblau
Farbvisualisierung (Hellblau)
Lenkung der Lebensenergie: auf der Höhe des Kehlkopfes
Ätherische Öle: Salbei; Eukalyptus; Kampfer
Yogaübungen: Übung Heuschrecke; Übung Bogen; Übung
Kamel

Visualisierungsübung

Lenke deine Aufmerksamkeit auf dein Hals-Chakra und visualisiere es in


hellblauem Licht, wie der leuchtend blaue Himmel, der sich im glasklaren
Wasser spiegelt. Beim Einatmen nimmst du hellblaues Licht auf und lässt es
dann in den ganzen Körper strömen.
Stirn-Chakra

Das Stirn-Chakra wird auch als drittes Auge bezeichnet.

Lage: Zwischen den Augenbrauen, in der Mitte der Stirn

Zentrales Thema: Erkenntnis, Intuition, Weisheit

Körperbereiche: Augen, Ohren, Nase, Kleinhirn, Hormonsystem

Drüse: Hirnanhangsdrüse (Hypophyse)

Geistige Aspekte: Wahrnehmung, Selbsterkenntnis, Intuition, Fantasie

Indikatoren für störungsfreies Stirn-Chakra:

Gutes Gedächtnis und Konzentrationsfähigkeit, gute Intuition und


Erkenntnis höherer Wirklichkeiten über das Alltagsbewusstsein hinaus,
übersinnliche Wahrnehmung (Telepathie), gute Vorstellungskraft und viel
Fantasie, geistige Klarheit, Selbsterkenntnis

Indikatoren für Störungen / Blockaden im Stirn-Chakra:

Konzentrations- und Lernschwächen, fehlende Einsicht und Fantasie, ein


unruhiger Geist, Schizo-
phrenie, Ängste, Wahnvorstellungen, Aberglauben, geistige Verwirrung,
Stimmungstiefs (Sinnlosigkeit), Kopfschmerzen, Migräne,
Gehirnerkrankungen, Augenleiden, Ohrenleiden, chron. Schnupfen,
Nebenhöhlenentzündungen, Erkrankungen des Nervensystems,
neurologische Störungen

Aktivierung des Stirn-Chakras

Blütenblatt: Sechsundneunzigblättrige Lotosblüte


Element: Geist (kein traditionelles Element)
Farbe: Indigo
Mantra: KSHAM

Lesen regt die Fantasie an


Schreibe deine Träume auf
Höre und vertraue deiner Intuition
Sonnen- und Mondlicht aktivieren das Stirn-Chakra
Verwende die Farbe Dunkelblau
Farbvisualisierung (Dunkelblau)
Lenkung der Lebensenergie: zwischen den Augenbrauen, in
der Mitte der Stirn
Ätherische Öle: Majoran; Zitronengras; Cajeput
Yogaübungen: Übung Stellung des Kindes; Übung Kopfstand;
Übung Halber Schmetterling

Visualisierungsübung

Lege die Aufmerksamkeit in den Bereich zwischen deinen Augenbrauen.


Lasse ein Gefühl von Kühle und Wachheit auf deiner Stirn entstehen. Mit
dem Einatmen nimmst du heilende Lebensenergie auf und lässt diese mit
dem Ausatmen in deine Stirn und in deine Augen strömen.
Kronen-Chakra

Lage: Am Scheitelpunkt des Kopfes

Zentrales Thema: Spiritualität, Einheit mit dem Universum

Körperbereiche: Gesamter Organismus

Drüsen: Zirbeldrüse (Epiphyse)

Geistige Aspekte: Transformation, Erleuchtung, Selbstverwirklichung

Indikatoren für störungsfreies Kronen-Chakra:

Spirituelles Verständnis, Selbstverwirklichung, tieferer innerer Frieden, und


(vorausgesetzt, auch alle anderen Chakren sind voll entwickelt und frei von
Störungen) Erleuchtung, Vollendung

Indikatoren für Störungen / Blockaden im Kronen-Chakra:

Verhaftung in der materiellen Welt, ein Gefühl von Mangel, Leere und
Unzufriedenheit, Weltschmerz, Dumpfheit, geistige Erschöpfung,
Verneinung der Schöpferkraft, Immunschwäche, Nervenleiden,
Lähmungserscheinungen, Multiple Sklerose, Krebserkrankungen, Ein- und
Durchschlafstörungen
Aktivierung des Kronen-Chakras

Blütenblatt: Tausendblättrige Lotosblüte


Element: Universum (kein traditionelles Element)
Farbe: Violett, Weiß und Gold
Mantra: OM

Beschäftige dich mit deinem Glauben und mit der Spiritualität


Vertraue auf deine Intuition
Verbringe Zeit in der Natur
Verwende die Farben: violett, weiß und gold
Farbvisualisierung (Dunkelblau)
Lenkung der Lebensenergie: auf den Scheitelpunkt des
Kopfes
Ätherische Öle: Weihrauch; Melisse; Iris
Yogaübungen: Übung Pyramide; Übung Krieger

Visualisierungsübung

Konzentriere dich auf dein Kronen-Chakra, mit Sitz am Scheitelpunkt.


Stelle dir eine große violette Lichtblüte vor. Dieses kristallklare, hellviolette
Licht breitet sich jetzt in deinem Sakral-Chakra aus. Dieses Licht lässt du
dann durch deinen ganzen Körper strahlen.

Du weißt nun, was die 7 Chakren sind und welche Bedeutung diese für
unsere physische und psychische Gesundheit haben. In folgenden
beschäftigen wir uns intensiv mit dem Herz-Chakra. Das Herz-Chakra ist
mit der Thymusdrüse verbunden.

Beim Klopfen der Thymusdrüse wird das Herz-Chakra aktiviert (dazu


nachfolgend mehr). Alle sieben Chakren sind für eine ganzheitliche
spirituelle, psychische und physische Gesundheit wichtig. Die besondere
Bedeutung des Herz-Chakras ist, dass es den Übergang, also das Zentrum
zwischen den unteren und den höheren Chakren darstellt.
Aktivierung Thymusdrüse

Meditation und Visualisierung Herz Chakra


aktivieren
Durch folgende Visualisierungsübung kannst du die Energie in dein Herz-
Chakra fließen lassen und dadurch das Herz-Chakra und die Thymusdrüse
aktivieren.
Setze dich mit gekreuzten Beinen und aufrechten Rücken auf den Boden.
Die Hände liegen locker geöffnet auf deinem Schoß und die Handflächen
zeigen dabei nach oben. Schließe deine Augen und atme einige Male tief
ein und aus. Spreche in Gedanken bei jeder Ausatmung: „loslassen,
loslassen, loslassen“ und spüre, wie du dich mit jeder Ausatmung tiefer und
tiefer entspannst.
Stelle dir vor, wie du mit jeder Einatmung herrlich goldenes Licht in dich
aufnimmst und wie mit jeder Ausatmung, das Licht durch deinen ganzen
Körper fließt, in jede einzelne Zelle und diese mit lichtvoller Energie
erfüllt.
Konzentriere dich auf dein Herz-Chakra und visualisiere goldenes Licht,
welches immer heller und größer erstrahlt.

Eine weitere Visualisierungsübung

Konzentriere dich auf dein Herz-Chakra in der Brustmitte, auf der Höhe des
Herzens. Visualisiere mit deinem inneren Auge grünes Licht, welches von
deinem Herz-Chakra erstrahlt. Stelle dir eine grüne Kugel vor, die sich mit
jedem Atemzug weiter und weiter ausdehnt und immer heller erstrahlt. Mit
jedem Atemzug nimmst du Energie auf. Bleibe so lange bei dem Gefühl des
Energie-Tankens, wie du es brauchst. Zehn Atemzüge sollten es mindestens
sein.
Sage oder denke dir dabei: „Meine Thymusdrüse ist jetzt aktiviert. Mein
Immunsystem ist jetzt aktiv“. Wiederhole diese Sätze so oft, wie du es für
nötig hältst.
Meditiere über folgende Aussagen:

Ich bin Liebe


Ich liebe und akzeptiere mich so, wie ich bin
Ich verzeihe mir und all jenen, die Vergebung bedürfen
Ich liebe meine Mitmenschen und akzeptiere sie so, wie sie
sind.
Ich bin ein Ausdruck der bedingungslosen Liebe
Ich bin bereit, alles von mir selbst zu lieben
Ich öffne mich für die Heilkraft der Liebe
Ich öffne mein Herz, um Liebe zu geben und zu empfangen.

Wiederhole diese Aussagen immer wieder.

Konzentriere dich auf das Mantra: YAM und wiederhole es immer wieder.
Klopftechnik

Die Klopftechnik wird auch oft als „Tapping“ bezeichnet.

Die Klopftechnik geht auf die Meridianlehre zurück, wie sie in der
traditionellen chinesischen Medizin verwendet wird.

Mit leichtem klopfen werden bestimmte Akupressurpunkte stimuliert und


dadurch werden Blockaden in den Energiebahnen (Meridianen) gelöst.

Jeder menschliche Körper wird von der Lebensenergie durchströmt. Energie


durchströmt in feinstofflichen Kanälen den gesamten Körper und gelangt so
in jedes Organ und jede Zelle.

Bei jeder körperlichen oder seelischen Erkrankung kann die Lebensenergie


nicht mehr frei fließen. Durch das Klopfen wird das körpereigene
Energiesystem aktiviert und Energie kann wieder frei fließen.

Die Thymusdrüse regelt und überwacht den Energiestrom im


Meridiansystem und im gesamten Körper. Sie ist das erste Organ, das von
emotionalem oder körperlichem Stress geschwächt wird. Eine geschwächte
Thymusdrüse wirkt sich daher negativ auf unser gesamtes Energiesystem
aus.

Durch die Klopftechnik aktivieren wir nicht nur unser Immunsystem,


sondern es ist auch eine besonders effektive und schnelle Methode, um
Stress abzubauen und sich von negativen Emotionen zu befreien.

Wie funktioniert die Klopftechnik?


Klopfe mit deinen Fingerspitzen oder mit der Faust (sanft) auf die
Thymusdrüse, in der Mitte des Brustkorbes. Führe diese Übung mindestens
eine Minute lange durch. Finde einen Klopf-Rhythmus, der für dich
angenehm ist. Diese Übung kannst du mehrmals am Tag wiederholen.

Diese Übung kannst du super einfach in deinen Alltag integrieren, da sie


ziemlich schnell anzuwenden ist und du nichts weiter dazu brauchst als
deine Hände.

Verwende die Klopftechnik vor oder bei Situationen, die dich stressen und
nervös machen, wie zum Beispiel vor Prüfungen, Vorträgen oder wenn du
dich gerade in einer eskalierenden Situation befindest.

Während dem Klopfen vergrößert sich die verschrumpfte Thymusdrüse


wieder und wird verstärkt durchblutet.

Durch das Klopfen auf der Thymusdrüse, wird Stress abgebaut, dein Körper
entspannt sich und du „klopfst dir sozusagen deinen Stress weg.“

Affirmationen

Besonders effektiv ist die Klopftechnik, wenn du dabei Affirmationen


verwendest. Eine Affirmation ist eine bejahende Aussage, also ein positiv
formulierter Satz. Der Begriff Affirmation geht auf das lateinische zurück,
was „Versicherung“ und „Beteuerung“ bedeutet. Affirmationen werden laut
oder in Gedanken wiederholt. Durch eine Affirmation gibst du deinem
Unterbewusstsein eine völlig neue Orientierung.

Wichtig dabei ist, dass Affirmationen lediglich aus positiven Worten


zusammengesetzt sind und nur in der Gegenwart gesprochen werden.

Beispiele von richtig formulierten Affirmationen für die Gesundheit:


„Ich bin gesund“; „Meine Selbstheilungskräfte sind jetzt aktiviert“; „Jede
Körperzelle ist von Heilkraft erfüllt“.
Beispiele von richtig formulierten Affirmationen bei Stress, Nervosität
und Angst: „Ich bin gelassen und innerlich ruhig“; „Ich bin mutig und
selbstsicher“; „Ich schaffe alles was ich mir vornehme“.

Beispiele von falsch formulierten Affirmationen: „Ich bin nicht mehr


krank“
Affirmationen dürfen nur positiv formuliert werden und dürfen keine
Verneinung enthalten. Das Unterbewusstsein kennt keine Verneinungen
und konzentriert sich bei dieser Aussage nur auf das „krank sein“. Sage
stattessen: „Ich bin gesund“.
Eine weitere falsch formulierte Affirmation ist, : „Ich werde gesund
werden“. Hierbei sagst du was du so gerne haben möchtest oder haben wirst
und schiebst es somit in die Zukunft.

Wähle jene Affirmation für dich aus, welche du gerade benötigst.


Wiederhole diese Affirmation während dem Klopfen immer wieder. Du
kannst diese Sätze laut vorsagen oder im Gedanken wiederholen.

Entspannung

Das rhythmische Beklopfen der Brust und des Brustbeins lässt den Körper
entspannen. Die Entspannung kann sich in Form von Gähnen, Seufzen oder
einem angenehmen Kribbeln äußern. Vor allem während dem Gähnen
laufen meist Tränen. Dies ist ein gutes Zeichen, das sich der Körper gerade
vollkommen entspannt.
Durch die intensive Anregung der Thymusdrüse schüttet diese vermehrt T-
Zellen aus. Es werden weitere chemische Botenstoffe ausgesandt, die
ebenfalls die Abwehrkräfte stärken und die Lebensfreude hervorrufen.
Außerdem gelangen durch die Schwingung des Thymus jene Stoffe in die
Blutbahn, welche die Hormonproduktion im gesamten Körper anregen.
Forscher vermuten, dass durch das Klopfen Serotonin („Glückshormone“)
freigesetzt werden. Diese Hormone rufen in uns gute Laune hervor und
haben eine entspannende und schmerzlindernde-betäubende Wirkung.
Ernährung
Die Funktion der Thymusdrüse und überhaupt des ganzen Immunsystems,
kann durch die richtige Ernährung unterstützt werden.
Die Thymusdrüse wird besonders, durch die Aufnahme von
Nahrungsmitteln, die reich an Folsäure und sekundären Pflanzenstoffen
sind unterstütz.
Lebensmittel welche besonders viel Folsäure enthalten:

Kichererbsen
Grünkohl
Kohlsprossen
Spargel
Spinat
Erdbeeren
Weizenkeime
Eigelb
Sekundäre Pflanzenstoffe sind in Gemüse, Obst, Kartoffeln,
Hülsenfrüchten, Nüssen sowie Vollkornprodukten enthalten und geben den
pflanzlichen Lebensmitteln ihre Farbe.
Das ist einer der Gründe, warum die Schale von Obst und Gemüse
mitverzehrt werden sollte, denn diese befinden sich überwiegend in den
Randschichten von Obst, Gemüse und Getreide. Da das Obst und Gemüse,
welches nicht aus biologischer Landwirtschaft stammt, meist mit etlichen
Pestiziden belastet ist, bevorzuge lieber Bio Obst und Gemüse.

Die Milz freut sich besonders über Nahrungsmittel welche Bitterstoffe


enthalten. Einige Lebensmittel mit wertvollen Bitterstoffen:
Brokkoli
Spinat, Mangold
Rucola, Endivien Salat, Chinakohl
Grapefruit
Gewürze: Kurkuma, Kardamom, Ingwer, Kümmel, Zimt,
Bockshornklee, Senfkörner
Besonders Pflanzen enthalten oft eine hohe Dosis an Bitterstoffen.
Bitterstoffe wirken am besten als Tee oder Tinktur, weil hierbei die
Inhaltsstoffe schon über die Mundschleimhaut aufgenommen werden.
Löwenzahn
Engelwurz
Wegwarte
Nelkenwurz
Goldes Fingerkraut
Wermut
Scharfgarbe
Beifußkraut
Tausendgüldenkraut
Mariendistel
Brennnessel

Bei der Bildung von Antikörpern und T-Zellen, werden vor allem Vitamin
C, B6 und Zink benötigt.
Besonders viel Vitamin C ist in Orangen, Zitronen, Kiwi, Hagebutten,
Paprika enthalten.
Viel Vitamin B6 ist enthalten in Rindfleisch, Hühnerfleisch, Lachs,
Hummer, Avocados, Linsen und Bananen.
Lebensmittel mit hohem Zinkgehalt sind: Austern, Emmentaler,
Haferflocken, Erdnüsse, Linsen, Mais und Rindfleisch.
Atmung
Die richtige Atemtechnik steigert das körperliche und seelische
Wohlbefinden und bringt tiefe Entspannung. Unsere Atmung ist untrennbar
mit emotionalen, körperlichen und geistigen Befindlichkeiten gekoppelt.
Die Atmung reagiert direkt auf Emotionen, wie Freude (tiefes, befreiendes
Atmen) oder auch Unwohlsein (Angst, Stress oder Panik), mit
Verspannungen (zum Beispiel: Kurzatmigkeit, Hecheln, beklemmender
Brustatmung). Babys atmen automatisch „in den Bauch“. Bei vielen
Menschen verändert sich die Atmung im Laufe des Lebens. Sie wird
vermehrt von der Bauch- zur Brustatmung. Dabei ist gerade die
Bauchatmung die gesündeste Form.

Die Bauchatmung ermöglicht die größte Belüftung der Lunge. Sie hat viele
physiologische und energetische Vorteile. Die Beseitigung von
Abfallstoffen funktioniert besser, denn durch die tiefe Bauchatmung wird
der Abfluss im Lymphgefäßsystem verstärkt. Das Herz-Gefäß-System
funktioniert besser, weil mehr Sauerstoff in die unteren beiden, besser
durchbluteten, Drittel der Lunge gelangt. Weiters wird der Blutdruck
gesenkt und die Verdauung wird durch die Massage der Eingeweide
gefördert. Das Zwerchfell wird stärker und elastischer. Das Zwerchfell ist
eine Muskel-Sehnen-Platte, welche die Brust- und die Bauchhöhle
voneinander trennt. Oberhalb des Zwerchfells befinden sich das Herz und
die beiden Lungenflügel. Unterhalb des Zwerchfells liegen die Leber
(rechts), die Milz (links), das Nervengeflecht des Solarplexus
(Sonnengeflecht) und das gesamte Verdauungssystem. Die
Bauchspeicheldrüse liegt quer hinter dem Magen. Wenn du mit der
Bauchatmung einatmest, bewegt sich das Zwerchfell nach unten und die
Lungenflügel entfalten sich ebenso nach unten. Gleichzeitig massiert die
Bauchatmung die Bauchorgane, das Verdauungssystem, das Sonnengeflecht
und versorgt sie mit Energie.
Besonders effektiv ist es, wenn du während des Klopfens der Thymusdrüse
die Bauchatmung verwendest. Atme durch die Nase ein und drücke dabei
den Bauch nach außen. Atme durch den Mund aus und dabei zieht sich dein
Bauch nach innen.

Fällt dir die Bauchatmung anfangs schwer, dann lege dich am Boden und
lege eine Hand auf den Bauch und atme langsam und bewusst in den
Bauch, sodass sich die Bauchdecke beim Ein- und Ausatmen bewegt.
Was ist die Zirbeldrüse?
Die Zirbeldrüse oder auch Epiphyse genannt, ist eine erbsengroße Drüse
und befindet sich in der Mitte unseres Gehirns. Sie hat die Form eines
Zapfens der Zirbelkiefer, daher die Bezeichnung Zirbeldrüse.
Bei der Geburt ist die Zirbeldrüse ca. 2-3 cm groß. Im Laufe des Alters
schrumpft und verkalkt die Zirbeldrüse, bei vielen Menschen, durch falsche
Ernährung und Lebensgewohnheiten.
Die Zirbeldrüse ist wichtig für unsere körperliche, geistige und spirituelle
Gesundheit. Sie steuert die innere Uhr, reguliert den Schlaf und erhöht
unsere Intuition.
Die Zirbeldrüse wandelt das am Tag im Gehirn gebildete Serotonin, in der
Dunkelheit der Nacht in Melatonin um.
Melatonin
Das Hormon Melatonin ist sehr wichtig für unsere Gesundheit. Melatonin
ist das Hormon, das den Wach-Schlaf-Rhythmus steuert. Die Produktion
von Melatonin in der Zirbeldrüse wird durch die Dunkelheit aktiviert und
durch Licht gehemmt. Melatonin ist als Anti-Aging- und Anti-Stress-Mittel
bekannt, da es Cortisol unterdrückt und ein entzündungshemmendes
Hormon ist.
Melatonin unterstützt das Immunsystem. Die weißen Blutkörperchen,
haben Melatonin-Rezeptoren und dies bedeutet, dass Melatonin ihre
Funktion beeinflussen kann, insbesondere durch die Freisetzung von
Zytokine und anderen Proteinen, die helfen, eindringende Infektionen zu
bekämpfen.
DMT
DMT (Dimethyltryptamin) ist ein Halluzinogen, welches in der Zirbeldrüse
produziert wird. DMT ist auch in verschiedenen halluzinogenen Pflanzen
enthalten. Es bewirkt eine starke Veränderung der Wahrnehmung, vor allem
der Sinnesempfindungen. Durch DMT ist es möglich neue
Gedankenstrukturen und Empfindungen zu erfahren. Es wird in der
Zirbeldrüse während tiefer Meditation und während Tiefschlafphasen
produziert. Auch bei außergewöhnlichen Bedingungen wie bei der Geburt,
sexueller Ekstase, extremer körperlicher Belastung und Nahtoderfahrungen
wird DMT produziert.
Warum ist die Zirbeldrüse bei den meisten
Menschen verkalkt?
Die falsche Ernährung und Lebensweise lässt unsere Zirbeldrüse verkalken.
In vielen fertigen und chemisch behandelten Lebensmitteln befinden sich
Pestizide und Gifte.
Fluorid
Fast jede Zahnpaste enthält Fluorid, da es gegen Karies schützen soll. Doch
deiner Zirbeldrüse tust du damit nichts Gutes. Fluorid lagert sich in der
Zirbeldrüse ab und lässt sie dadurch verkalken. Mittlerweile gibt es schon
gute Zahncremen ohne Fluorid, mit natürlichen Inhaltsstoffen. Du kannst
dir aber auch ganz einfach deine Zahncreme selbst herstellen: Verwende
dafür vier-fünf Esslöffel Kokosöl, zwei-drei Esslöffel Natron und für den
Geschmack kannst du einen Tropfen Pfefferminzöl oder Teebaumöl dazu
mischen. Alle Zutaten werden gut vermischt und schon hast du deine eigene
Zahncreme ohne Fluorid.
Auch in vielen verarbeiteten Lebensmitteln (Fertigprodukte, Brot, Fleisch,
Schokolade) ist Fluorid enthalten.
Quecksilber
Die Amalgam-Füllungen für die Zähne enthalten Quecksilber und sind
gesundheitlich sehr bedenklich. Nach der Entfernung der
Amalgamfüllungen, sollte unbedingt eine Ausleitung stattfinden. Denn
während der Entfernung der Amalgam-Füllung wird das Quecksilber
freigesetzt und zirkuliert im Körper und lagert sich ab.
Anleitung zur Ausleitung von Quecksilber nach Dr. Klinghardt:

Gewebsentgiftung mit Bärlauchtinktur

Für vier Wochen nehme täglich:

3 x täglich 20 Tropfen Bärlauchwürze

3 x täglich 2 g Algen (5 Bio Chlorella Tabletten à 400 mg


oder 8 Afa Algen Presslinge à 250 mg)

1 x täglich 1 Kapsel à 1.000 mg MSM

1 x täglich eine 15 mg Zink Tablette vor dem Schlafengehen

Am 9. und 10. Tag erfolgt die doppelte Algenmenge, um die im Darm jetzt
reichlich auftretenden Quecksilbermengen aufzufangen und diese mit dem
Stuhl auszuscheiden.
Am 11. und 12. Tag ist die Ausleitungspause (auch keine Algen).

Die Ausleitung von Quecksilber aus den Zellen mit Koriandertinktur sollte
erst nach vierwöchiger Gewebsausleitung erfolgen.

Quecksilber ist an den Zellen fest gebunden und wird laut Dr. Klinghardt
nur durch die Inhaltsstoffe des Korianders gelöst.

Folgende Anwendung wird empfohlen:


Für vier Tage nehme täglich:

2 x täglich 5 Tropfen Koriandertinktur (die Koriandertinktur


erst 30 min. nach dem Verzehr der Algen einnehmen)
3 x täglich 1-1,5 g Algen (3 Bio Chlorella Tabletten à 400 mg
oder 5 Afa Algen Presslinge à 250 mg)
dann 10 Tage:
3 x täglich 20 Tropfen Bärlauchwürze
3 x täglich 2 g Algen (5 Bio Chlorella Tabletten à 400 mg
oder 8 Afa Algen Presslinge à 250 mg)
1 x täglich 1 Kapsel à 1.000 mg MSM sowie eine 15 mg Zink
Tablette vor dem Schlafengehen
täglich 330 ml Bio Kokoswasser pur

Diesen Wechsel von Bärlauch- und Korianderwürze für zwei bis drei
Monate durchführen und mit 4 – 6 Wochen Pause solange wiederholen, bis
Beschwerdefreiheit erreicht ist.
Synthetische Mittel
Dazu gehören Deodorants, Kosmetika, Reinigungsmittel, Raumsprays und
Geschmacksverstärker (E-Nummern).
S ü ßungsmittel
Künstliche Süßungsmittel, wie Aspartam, Saccharin und ähnliche, lagern
sich in der Zirbeldrüse ab und verkalken sie dadurch.
Pestizide
Obst und Gemüse, welches nicht aus biologischer Landwirtschaft stammt,
ist meist mit etlichen Pestiziden belastet. Wir denken, dass wir unseren
Körper etwas Gutes tun, wenn wir Obst und Gemüse essen. Doch ist das
Obst oder Gemüse mit diesen Pestiziden belastet, lagern sich diese in
unseren Körper ab, besonders in der Zirbeldrüse, auch wenn wir das Obst
waschen. Die Pestizid-Rückstände bekommen wir aus dem gespritzten Obst
und Gemüse nicht heraus. Bevorzuge Bio Obst und Gemüse. Das Obst
schaut vielleicht optisch nicht so schön aus, dafür brauchst du keine
bedanken haben, dass es mit Pestiziden belastet ist.

Deine Ernährung sollte frische lebendige Nahrung beinhalten. Mit lebendig


meine ich, dass die Nahrung viele Vitamine und Energie (Sonnenlicht)
enthält. Der Großteil der Ernährung sollte aus Obst und Gemüse bestehen.
Reift das Obst und Gemüse in der Sonne, nehmen wir die Energie der
Sonnenstrahlen in uns auf. Integriere Kräuter, Wildpflanzen (vor allem
Brennnessel, Löwenzahn, Heilpflanzen mit Bitterstoffen) in deine
Ernährung mit ein.
Reinigung Zirbeldrüse
Bevor die Zirbeldrüse vollständig aktiviert werden kann, sollte diese
gereinigt werden.

Durch eine schlechte Ernährung und durch die Belastung von Giftstoffen in
der Umwelt und Nahrung verhärtet die Zirbeldrüse mit der Zeit. Sie kann
dann nicht mehr richtig schwingen und funktioniert dann nicht mehr richtig.

Bevor du die Reinigung der Zirbeldrüse durchführst, solltest du deinen


Körper entgiften und die Fluoride und das gegebenfalls vorhandenes
Quecksilber ausleiten.
Entgiftung und Ausleitung von Fluoriden

Curcumin

Curcumin ist der Wirkstoff aus Kurkuma, dem gelben Gewürz, das sich
auch als Bestandteil im Curry befindet. Damit sich die Curcumin
Heilwirkung voll entfalten kann, sollte es in Verbindung mit schwarzem
Pfeffer und mit einem guten Öl zusammen eingenommen werden. Am
besten eignet sich ein Öl, welches vor allem Omega 3 Fettsäuren enthält.
Du kannst aber auch Olivenöl verwenden. Es gibt be-
reits auch verkaufsfertige Kapseln welche die entsprechende Mischung
enthalten.

Borax

Borax (auch als Natriumborat bekannt) ist ein gutes Mittel, um Fluoride aus
dem Körper auszuleiten.
Anwendung: Vermische 200 mg Borax mit einem Liter Mineralwasser
(natürlich ohne Fluorid) und einer Prise Himalaya-Salz (ohne Fluorid) und
trinke diese Mischung über den Tag verteilt. Nach fünf Tagen solltest du
eine zweitägige Pause einlegen.

Jod

Jod verstärkt den Abbau von Fluorid. Allerdings nicht das künstliche Jod,
das wir beispielsweise in Salz finden, sondern natürliches Jod aus Fisch
oder Algen. Der Körper verliert, durch die Fluorid-Entgiftung mit Hilfe von
Jod, Kalzium. Daher sollte eine hochwertige Calcium-Magnesium-Quelle
eingenommen werden. Hierfür eignet sich gut die Sango Meereskoralle.
Der Wirkstoff enthält viel Kalzium und Magnesium und kann in Form von
Kapseln eingenommen werden. Zusätzlich wird beim Abbau von Fluorid
mit Jod die Einnahme von Lecithin empfohlen.
Wichtig ist, dass du nach der Ausleitung von Fluoriden deine Leber
reinigst. Unsere Leber arbeitet jeden Tag auf Hochtouren. Die Leber ist das
größte Stoffwechselorgan des Körpers und unser Entgiftungsorgan Nummer
Eins. Jedoch ist es so, dass nicht alle Stoffwechselschlacken und Toxine
vollständig entsorgt werden können. Daher ist eine regelmäßige
Leberreinigung sehr zum Empfehlen.
Leberreinigung

Mariendistel

Die beste Heilpflanze für die Leberreinigung ist die Mariendistel. Sie
unterstützt den Abbau von eingelagerten Schwermetallen, angesammelten
Stoffen von Medikamenten, Umweltschadstoffen und Alkohol in der Leber.

Anwendung: Der Wirkstoff der Mariendistel kann über Tabletten, Kapseln,


Tropfen, Samen oder Mariendistel-Öl eingenommen werden. Ein Tee aus
der Heilpflanze ist nicht stark genug, um die Leber zu reinigen, da die
Wirkstoffe der Mariendistel nur sehr schwer wasserlöslich sind.

Löwenzahnwurzel

Die Löwenzahnwurzel verfügt über eine natürliche harntreibende Wirkung,


sodass die Leber Schadstoffe schneller beseitigen kann.
Anwendung: Den Löwenzahnextrakt kann man über Tinkturen, Tabletten,
Kapseln oder Pulver einnehmen. Die rohen Löwenzahnblätter können in
Salate und in Smoothies zugesetzt werden. Für einen Löwenzahntee
übergießt du einen Teelöffel der getrockneten Blätter mit 250 Millilitern
kochendem Wasser. Lasse den Tee 10 Minuten ziehen. Den Löwenzahntee
solltest du nicht länger als vier Wochen einnehmen.
Lebensmittel zur Reinigung der Zirbeldrüse

Zedernussöl

Zedernussöl ist ein sehr gutes Mittel, um die Zirbeldrüse zu reinigen. Neben
essenziellen Aminosäuren enthält es auch eine ganze Reihe an wertvollen
Vitaminen.
Anwendung: Ein-zwei Teelöffel Zedernussöl ca. 30 Minuten vor einer
Mahlzeit, zwei-dreimal am Tag einnehmen und im Mund zergehen lassen.
Die Anwendungsdauer sollte mindestens 30 Tage sein.

Apfelessig

Gebe einen Esslöffel Apfelessig in ein großes Glas Wasser. Für einen
besseren Geschmack kannst du noch etwas Zitronensaft oder einen Löffel
Honig dazugeben. Auf nüchternen Magen ist die Wirkung der Apfelessig-
Drinks besonders stark. Zwischen dem Drink und einer Mahlzeit sollten
mindestens 15 Minuten vergehen.
Außerdem wirkt Apfelessig antibakteriell, antimykotisch und
antimikrobiell. Er hilft bei der Ausleitung von schädlichen Darmbakterien
und beugt Infektionen vor.

Oregano-Öl

Reines Oregano-Öl darf niemals unverdünnt verwendet werden, da es


starke Reizungen verursachen kann. Das Oregano-Öl wirkt stark gegen
Bakterien und Parasiten.

Anwendung: Vermische 1-5 Tropfen Oregano-Öl mit einem Glas Wasser.


Falls dir der Geschmack anfangs zu intensiv ist, kannst du mit einem
Tropfen beginnen und dich langsam auf 5 Tropfen steigern. Der Wirkstoff
von Oregano-Öl ist auch in Form von Kapseln erhältlich.
Das Öl sollte sieben Tage am Stück eingenommen werden und danach eine
siebentägige Pause eingelegt werden.

Roher Kakao

Roher Kakao hat eine hohe Konzentration an Antioxidantien und enthält die
„Glücksbotenstoffe“ Dopamin und Serotonin. Des Weiteren hat roher
Kakao einen hohen Magnesiumgehalt.

Anwendung: Roher Kakao wird als ganze Bohne, als Kakao-Nibs* (2-3 mm
große, gebrochene Kakaobohnen) und als Pulver angeboten. Am besten
entfaltet sich die Wirkung, wenn man die Kakaobohnen pur genießt. Das
Pulver kann aber auch in Smoothies oder Joghurt verrührt werden. 1
Teelöffel oder 1 Kakaobohne pro Tag ist ausreichend.
Aktivierung der Zirbeldrüse

Meditation und Visualisierung, Stirn Chakra


aktivieren
Das Stirn-Chakra ist mit der Zirbeldrüse verbunden.

Durch folgende Visualisierungsübung kannst du die Energie in dein Stirn-


Chakra fließen lassen und dadurch die Zirbeldrüse aktivieren.
Setze dich mit gekreuzten Beinen und aufrechten Rücken auf den Boden.
Die Hände liegen locker geöffnet auf deinem Schoß und die Handflächen
zeigen dabei nach oben. Schließe deine Augen und atme einige Male tief
ein und aus. Spreche in Gedanken bei jeder Ausatmung: „loslassen,
loslassen, loslassen“ und spüre, wie du dich mit jeder Ausatmung tiefer und
tiefer entspannst.
Wichtig dabei ist, dass du dich anfangs immer auf das Herz-Chakra
konzentrierst. Dadurch verstärkst du die Aktivierung des Stirn-Chakras.
Stelle dir vor, wie du mit jeder Einatmung herrliche goldene Licht in dich
aufnimmst und wie mit jeder Ausatmung, das Licht durch deinen ganzen
Körper fließt, in jede einzelne Zelle und diese mit lichtvoller Energie
erfüllt.
Konzentriere dich auf dein Herz-Chakra und visualisiere goldenes Licht
welches immer heller und größer erstrahlt. Dann visualisiere einen
Lichtkanal vom Herzen über deinen Hals direkt in das Stirn-Chakra.

Eine weitere Visualisierungsübung


Konzentriere dich auf dein Stirn-Chakra zwischen deinen Augenbrauen.
Visualisiere mit deinem inneren Auge dunkles violettes Licht, welches von
deinem Stirn-Chakra erstrahlt. Stelle dir eine violette Kugel vor, die sich
mit jedem Atemzug weiter und weiter ausdehnt und immer heller erstrahlt.
Mit jedem Atemzug nimmst du Energie auf. Bleibe so lange bei dem
Gefühl des Energie-Tankens, wie du es brauchst. Zehn Atemzüge sollten es
mindestens sein.
Sage oder denke dir dabei: „Mein Drittes Auge ist jetzt aktiviert. Meine
Hellsinne arbeiten jetzt“. Wiederhole diese Sätze so oft, wie du es für nötig
hältst.

Meditiere über folgende Aussagen:

Ich vertraue meiner Wahrnehmung und meiner inneren


Stimme.
Ich vertraue meiner inneren Weisheit.
Ich öffne mich für Veränderungen in meinem Leben.
Ich genieße Ruhe und Entspannung.
Ich öffne mich dem Außen und wende mich meinem Inneren
zu.

Konzentriere dich auf das Mantra: KSHAM und wiederhole es immer


wieder.
Atemtechnik
Die richtige Atmung vor und während der Mediation ist sehr wichtig. Die
Wechselatmung fördert die Konzentrationsfähigkeit und bereitet den Geist
auf die Meditation vor. Der eigene Atemrhythmus beruhigt und entspannt
dich. Die Wechselatmung ermöglicht einen freien Fluss der Lebensenergie
und reinigt dadurch die Energiekanäle. Diese Atemtechnik ist besonders gut
vor einer Meditation. Konzentriere dich während der Atemübung auf dein
Stirn-Chakra, dadurch wird deine Zirbeldrüse aktiviert.

Übung:

Setze dich für diese Übung entspannt und aufrecht auf den
Boden.

Atme durch das linke Nasenloch ein, indem du das rechte mit
dem Daumen schließt. Lege dabei Zeige- und Mittelfinger der
rechten Hand auf deine Stirn in Höhe des Stirn-Chakras ab.
Zähle bis vier.

Atem anhalten, beide Nasenlöcher schließen.


Zähle bis sechzehn.

Durch das rechte Nasenloch ausatmen, das linke mit


Ringfinger und kleinem Finger geschlossen halten.
Zähle bis acht.

Atme durch das rechte Nasenloch ein, indem du das linke


geschlossen hältst. Lege dabei Zeige- und Mittelfinger der
linken Hand auf deine Stirn in Höhe des Stirn-Chakras ab.
Zähle bis vier.

Atem anhalten, beide Nasenlöcher schließen.


Zähle bis sechzehn.

Atme durch das linke Nasenloch aus, indem du das rechte mit
Ihrem Daumen schließt.
Zähle bis acht.

Atme dabei ruhig und entspannt (ohne Anstrengung) und durch die Nase
(nicht durch den Mund).
Tippen

Tippe sanft mit allen gespreizten Fingern auf deine Stirn zwischen den
Augenbrauen. Durch das sanfte Klopfen entstehen Schwingungen und diese
aktivieren die Zirbeldrüse. Das Tippen braucht nur ganz leicht sein, gerade
so stark, dass du deine Stirn berührst. Finde beim Tippen den Rhythmus,
der für dich am angenehmsten ist.
Sonne tanken
Durch die Sonneneinstrahlung wird Serotonin gebildet, welches in der
Nacht wiederum zu Melatonin umgewandelt wird. Außerdem wird durch
das Sonnenlicht das wichtige Vitamin D gebildet. Vitamin D wird benötigt
bei der Aufnahme von Kalzium, Magnesium und Phosphaten aus der
Nahrung. Außerdem spielt das Vitamin eine wichtige Rolle für das
Immunsystem.
Klänge

Alles hat eine Schwingung. Durch bestimmte Klän-ge und Frequenzen wird
die Zirbeldrüse aktiviert. Unsere Zirbeldrüse hat eine Frequenz von 8 Hz
und ihre Heilung, beziehungsweise Aktivierung, lässt sich wunderbar mit
Solfeggio Klängen in 939 Hz oder Binaural Beats unterstützen. Auf
YouTube gibt es sehr viele Videos dazu. Dabei solltest du beach-
ten, dass dein Abspielgerät bzw. deine Kopfhörer darauf ausgelegt sind,
diese Frequenzen abspielen zu können.
Yogaübungen
Das Öffnen und Aktivieren der Chakren können durch Yogaübungen
unterstützt werden. Jedes Chakra wird durch bestimmte Übungen aktiviert.

Zur Stärkung des Stirn-Chakras eignen sich vor allem folgende


Yogaübungen:

Übung Stellung des Kindes

Anleitung: Ausgehend vom Fersensitz legst du den Oberkörper auf deinen


Oberschenkeln ab. Die Stirn liegt auf dem Boden auf. Die Handrücken und
Ellbogen liegen neben deinen gebeugten Beinen auf dem Boden. Die
Schultern sind ganz locker und entspannt, sodass die Schulterblätter etwas
auseinander fallen.

Übung Halber Schmetterling

Anleitung: Ausgehend vom Langsitz beugst du die Beine, lässt die Knie zur
Seite fallen, legst die Fußsohlen aufeinander, fasst mit den Händen um die
Füße und ziehst sie so nah wie möglich an das Becken heran. Um die
Leisten etwas aufzuwärmen, bewege die Knie hoch und runter. Das ist der
sogenannte fliegende Schmetterling“. Um die Leisten noch mehr zu dehnen,
drücke mit den Händen auf die Oberschenkel. Wenn es dir schwer fällt, den
Rücken aufrecht zu halten, lehne dich an eine Wand an, um die
Rückenmuskulatur etwas zu entlasten.
Übung Kopfstand

Der Kopfstand erhöht die Durchblutung des oberen Rückens, des Nackens,
der Ohren, der Augen und unseres Gehirns. Die Kopfhaut und Gesichtshaut
werden besser durchblutet. Der Kopfstand regt die Zirbeldrüse und die
Hirnanhangdrüse (Hypophyse) an. Außerdem werden die Lenden- und
Kreuzbeinregion der Wirbelsäule und die Bandscheiben entlastet.
Heilkristalle
Wie du bereits weißt, wird jedem Chakra eine Farbe zugeordnet. Das Stirn-
Chakra wird durch die Farbe Indigoblau/Dunkelblau aktiviert. Heilkristalle,
die die Arbeit mit dem sechsten Chakra unterstützen, sind der Saphir, der
Lapislazuli oder der Amethyst.
Du kannst den dunkelblauen oder dunkelvioletten Heilkristall um deinen
Hals tragen oder beim Meditieren auf deine Stirn in Höhe der Zirbeldrüse
auflegen.
Ätherische Öle
Ätherische Öle können dabei helfen, ein bestimmtes Chakra zu aktivieren.
Die ätherischen Öle kannst du auf verschiedenste Weise im Alltag
anwenden. Du kannst einige Tropfen in dein Bad geben, sie als Parfum
benutzen, in einen Diffuser geben, oder bei der
Meditation direkt auf deine Stirn auf Höhe der Zirbeldrüse auftragen.
Folgende Öle aktivieren das Stirn-Chakra: Anis, Eukalyptus, Kamille,
Limette, Lorbeer, Melisse, Minze, Wacholder und Lavendel.
Weitere Übungen, um dein Stirn-Chakra zu
aktivieren
Beschäftige dich mit deinen Träumen – sie bringen dir
Botschaften deines Unterbewusstseins.
Achte und vertraue deiner Intuition.
Gehe nachts spazieren. Die Dunkelheit und das Mondlicht
aktivieren das Stirn-Chakra.
Verwende die Farbe Indigoblau (Kleidung, Dekoration, usw.)
Nachwort
Herzlichen Glückwunsch, du hast dich erfolgreich durch dieses Buch
gearbeitet!

Nimm dir jeden Tag Zeit, um die verschiedenen Übungen in deinen Alltag
zu integrieren.

Wende die Klopftechnik mehrmals täglich an. Besonders wenn du dich


schlapp und gestresst fühlst. Schaffe dir Gewohnheiten und bestimmte
Zeitpunkte für deine tägliche Wiederholung deiner Übungen. Morgens
sobald du aufwachst und noch im Bett liegst oder abends vor dem
Einschlafen. Nach ein paar Tagen wird es zur Routine, wie das
Zähneputzen.

Sobald du bemerkst welche Ergebnisse du dadurch erzielst, kannst du gar


nicht mehr ohne der Klopftechnik leben.

Liebe Leserin und lieber Leser, mach etwas für Deine Gesundheit! Die
Übungen sind so einfach auszuführen und haben eine so starke Wirkung!!!

Beginne damit jetzt!