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UNIVERSITÄT FÜR MUSIK UND DARSTELLENDE KUNST WIEN

María ESTEBAN PACHECO

Elizabeth Raum

Three Perspectives für Tuba-Quartett 1. Spanish Waltz

Martrikelnummer: 11937703

SEMINARARBEIT aus der Studienrichtung

MA Instrumental (Gesangs) pädagogik

Erstellt innerhalb des Seminars Literaturkunde gemischte Bläserkammermusik


Erstellt innerhalb des Wintersemesters 2020/21

Vortragende: Mag. Daniel Muck

Wien, Januar 2021


Inhaltsverzeichnis

1. Elizabeth Raum .............................................................................................. 3


1.1 Biografie .................................................................................................... 3
2. Stück: Three Perspectives – 1. Spanish Waltz ............................................... 4
2.1 Aufnahme vom RSVB Quartett: ................................................................ 5
Quellenverzeichnis ............................................................................................. 6
Abbildungsverzeichnis ........................................................................................ 6

2
1. Elizabeth Raum

1.1 Biografie

Elizabeth Raum ist Komponistin und Oboistin. Sie


wurde 1945 in Berlin, New Hampshire, geboren, nahm
aber 1985 die kanadische Staatsbürgerschaft an.
Elizabeth wuchs in Boston auf, wo sie Oboe und
Abb. 1 Elizabeth Raum
Klavier studierte.

1975 zog Raum nach Regina und begann, in Teilzeit beim Regina Symphony
Orchestra zu spielen. Außerdem studierte sie 1983-4 Komposition bei Thomas
Schudel an der University of Regina.

1986 wurde Raum Solo-Oboistin des Regina Symphony Orchestra; außerdem


spielte sie bis 2010 als Mitglied der Chamber Players. Elizabeth Raum hat viel
für die Posaune geschrieben und seit den 1990er Jahren ein besonderes
Interesse an der Tuba entwickelt; sie hat eng mit führenden Tubisten
zusammengearbeitet und wurde in deren Gemeinschaft gefeiert. Im Jahr 1994
gründete sie das Prairie Festival of New Music. 1

Für weitere Informationen können Sie ihre Website besuchen:

https://elizabethraum.com/bio/

1
Bazzana, Kevin. "Elizabeth Raum". The Canadian Encyclopedia, 13 November 2014,
Historica Canada. https://www.thecanadianencyclopedia.ca/en/article/elizabeth-raum-emc.
Accessed 11 January 2021.

3
2. Stück: Three Perspectives – 1. Spanish Waltz

Es ist ein Stück für zwei Euphonium und zwei Tuben. Das Stück ist in C und in
Bassschlüssel geschrieben. Die Werke sind meist in C und Bassschlüssel
geschrieben um das gemeinsame Lesen aller Stimmen zu erleichtern, aber die
Partituren für jede Stimme sind in der entsprechenden Tonart und Schüssel für
jedes Instrument geschrieben. Die Euphoniums sind normalerweise in B
gestimmt und sie lesen die Noten in G Schlüssel, daher sind die Euphonium-
Noten in G Schlüssel und in B geschrieben. Die Tuba-Noten sind
normalerweise in C geschrieben, egal in welcher Tonart die Tuba steht (B, C,
F...) und sie lesen in Bassschlüssel.

Der erste Satz des Stücks ist ein Tanz, genauer gesagt ein Walzer. Der
allgemeine Aufbau ist: A – B - A’ c Moll – G Dur – C Dur ( I – V – I ).2

Das Stück beginnt in c-Moll. Die ersten 6 Takte sind eine Einführung und bei
Takt 7 beginnt der Walzer, Teil A. Das 1. Euphonium spielt die Melodie, im
nächsten Takt antwortet das 2. Euphonium durch Imitation und dann die Tuba.

In Takt 10 beginnt die Melodie auf der ersten Stimme und wird dann von der
zweiten Stimme fortgesetzt. Später wechselt die Melodie wieder zur ersten
Stimme, und dann beenden die ersten beiden Stimmen gemeinsam (Melodie
durch Terzen gespielt). Wenn zwei Instrumente die Melodie zusammen spielen,
spielen sie sie normalerweise in Terzen. Es ist ein ständiger Dialog zwischen
den Euphoniums (z. B. Takt 38-45).

In Takt 52 beginnt das 1. Euphonium die Melodie und hier können wir sehen,
wie sie Synkopen in der Melodie verwendet (etwas, das in dem Stück oft
vorkommt). In Takt 57 können wir eine Hemiole in der Melodie sehen. Teil A
verteilt die Melodie weiterhin auf die vier Stimmen oder es wird von zwei
Stimmen zusammen gespielt.

2
Traditionelle Harmonieschema: C Dur – G Dur – C Dur, aber in diesem Fall ist der erste Teil in
moll (c Moll) geschrieben.

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In Takt 104 moduliert nach G-Dur und in Takt 113 beginnt der Teil B (G-Dur).
Teil B beginnt mit der Melodie in den ersten beiden Stimmen, in Terzen. Die
dritte Stimme spielt die Begleitung, die eine zweitaktige Sequenz ist, und die
vierte Stimme spielt ein Tonika-Pedal.

Teil B folgt der gleichen Methode wie im ganzen Stück, die Melodie wird von
einer Stimme zur anderen weitergegeben und wenn sie von zwei Stimmen
zusammen gespielt wird, wird sie in Terzen gespielt.

Teil A’ beginnt in Takt 155, nach der chromatischen Fortschreitung, die von den
ersten drei Stimmen gespielt wird. In Takt 157 moduliert nach C-Dur, um das
Stück wieder in der Tonika zu beenden.

Hier finden Sie das Stück, gespielt vom RSVB Quartett:

https://www.youtube.com/watch?v=_253xGGiMtQ&list=OLAK5uy_n2QAWZM5
uI5Eb_9HmiLuxGaCJhogpAlj8&index=113

3
RSVB Quartet. Three Perspectives: I. Spanish Waltz. CD Fanfare and Flourish. ℗ 2017
Potenza Music Publishing LLC. Veröffentlicht am 01.02.2017
https://www.youtube.com/watch?v=_253xGGiMtQ&list=OLAK5uy_n2QAWZM5uI5Eb_9HmiLux
GaCJhogpAlj8&index=11 (Abbruf am 10.01.2021)

5
Quellenverzeichnis

Bazzana, Kevin. "Elizabeth Raum". The Canadian Encyclopedia, 13 November


2014, Historica Canada.
https://www.thecanadianencyclopedia.ca/en/article/elizabeth-raum-emc (Abruf
am 11.01.2021)

Elizabeth Raum. Biographie. https://elizabethraum.com/ (Abruf am 03.01.2021)

RSVB Quartet. Three Perspectives: I. Spanish Waltz. CD Fanfare and Flourish.


℗ 2017 Potenza Music Publishing LLC. Veröffentlicht am 01.02.2017
https://www.youtube.com/watch?v=_253xGGiMtQ&list=OLAK5uy_n2QAWZM5
uI5Eb_9HmiLuxGaCJhogpAlj8&index=11 (Abbruf am 10.01.2021)

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Elizabeth Raum. Biographie. https://elizabethraum.com/ (Abruf am


03.01.2021)