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Lehrerhandbuch A1

Birgitta Fröhlich

unter Mitarbeit von


Michael Koenig
Ute Koithan
Maruska Mariotta
Petra Pfeifhofer
Theo Scherling

Ernst Klett Sprachen


Stuttgart
geni@l klick Lehrerhandbuch A1
erstellt von Birgitta Fröhlich
Einleitung (S.7–13): Michael Koenig
unter Mitarbeit von Michael Koenig, Ute Koithan, Maruska Mariotta, Petra Pfeifhofer, Theo Scherling
Redaktion: CoLibris-Lektorat Dr. Barbara Welzel, Göttingen (unter Mitarbeit von Gabriele Uplawski, Hannover)
Gestaltungskonzept und Layout: Andrea Pfeifer
Illustrationen: Theo Scherling, München; Yo Rühmer, Frankfurt
Covergestaltung: Bettina Lindenberg, München, unter Verwendung eines Fotos von Korhan Isik (iStock Photo);
Hintergrund: Aleksandar Velasevic (iStock Photo)

geni@l klick Kursbuch A1


erstellt von Michael Koenig, Ute Koithan, Theo Scherling (unter Mitarbeit von Hermann Funk)
Redaktion: CoLibris-Lektorat Dr. Barbara Welzel, Göttingen
Gestaltungskonzept und Layout: Andrea Pfeifer
Illustrationen: Theo Scherling, München; Yo Rühmer, Frankfurt

Autoren und Verlag danken allen Kollegen, die geni@l klick begutachtet sowie mit Kritik und wertvollen
Anregungen zur Entwicklung des Lehrwerks beigetragen haben.

Verwendete Abkürzungen
Deutsch für Jugendliche
KB Kursbuch
AB Arbeitsbuch
A1: Materialien LHB Lehrerhandbuch
Kursbuch A1 mit 2 Audio-CDs 606280 S. Schüler
Arbeitsbuch A1 mit 2 Audio-CDs 606281 EA Einzelarbeit
Lehrerhandbuch A1 mit integriertem Kursbuch 606283 PA Partnerarbeit
Digitales Unterrichtspaket A1 zum Download NP00860506203 KG Kleingruppen
Testheft mit Audio-CD A1 606285 PL Plenum
Intensivtrainer A1 606286 KV Kopiervorlage
Glossar Englisch A1 606287 Aufg. Aufgabe
Glossar Italienisch A1 606288 s. siehe
Glossar Spanisch A1 606289 z. B. zum Beispiel
Video-DVD A1 606290 ggf. gegebenenfalls
Interaktive Tafelbilder A1 (CD-ROM) 606292 bzw. beziehungsweise
evtl. eventuell
d. h. das heißt
v. a. vor allem
Besuchen Sie uns auch im Internet:
u. a. unter anderem
www.klett-sprachen.de/genialklick
max./min. maximal/minimal
Sg. Singular
OHP Overheadprojektor
1. Auflage 1 10 9 8
| 2022 21 20

© Ernst Klett Sprachen GmbH, Rotebühlstraße 77, 70178 Stuttgart, 2017


Erstausgabe erschienen 2011 bei der Langenscheidt KG, München
Das Werk und seine Teile sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung in anderen als den gesetzlich
zugelassenen Fällen bedarf deshalb der vorherigen schriftlichen Einwilligung des Verlags.

Satz: kaltner verlagsmedien GmbH, Bobingen


Druck und Bindung: Elanders GmbH, Waiblingen

ISBN 978-3-12-606283-1
Wir geben Tipps!

Lehrerhandbuch A1

Inhaltsverzeichnis

Zur Arbeit mit geni@l klick – eine Einführung ....................................................................... 4


Ausführliches Inhaltsverzeichnis des Kursbuchs ..................................................................... 14
Hinweise für den Unterricht ................................................................................................. 18
Alphabetische Wortliste ....................................................................................................... 131
Sprache in der Klasse ........................................................................................................... 144
Anhang
Kopiervorlagen ................................................................................................................ 146
Transkripte der Hörtexte im Kursbuch ............................................................................... 168
Transkripte der Hörtexte im Arbeitsbuch ........................................................................... 176
Transkripte der Texte im Video ......................................................................................... 184
Lösungsschlüssel für die Aufgaben des internationalen Arbeitsbuchs ................................. 187

Bildquellen ........................................................................................................................... 206

Deutsch lernen mit


geni@l klick ist klasse.

Ja, da hat man Zeit


für Hobbys!

3
Zur Arbeit mit geni@l klick – eine Einführung
Mit geni@l klick verwenden Sie ein Lehrwerk, das die Band 1 wurde für ein Schuljahr mit rund 160 Stunden
aktuellen Erkenntnisse der Lernpsychologie und der konzipiert. Diese Stundenzahl ist ein Durchschnitts-
Fremdsprachenlehr- und -lernforschung berücksich- wert, der je nach Leistungsstärke der Lerngruppe
tigt. Es richtet sich an jugendliche Anfänger, die variieren kann.
Deutsch lernen. Das methodisch-didaktische Grundkonzept von
Die Lernziele und die Progression von geni@l klick geni@l klick folgt den Leitlinien eines kommunika-
entsprechen dem Gemeinsamen europäischen Refe- tiven und handlungsorientierten Unterrichts. Interak-
renzrahmen (GeR) und werden sowohl im Inhaltsver- tive und kooperative Arbeitsformen auf der inhalt-
zeichnis des Kursbuchs als auch zu Beginn der Kapitel lichen Grundlage des GeR und von „Profile Deutsch“
aufgeführt und auf den letzten Seiten der Kapitel stehen im Vordergrund und die Thematisierung von
nochmals aufgegriffen. Die Anforderungen der inter- Lernstrategien und Selbstevaluation unterstützen
nationalen Prüfungen für jugendliche Deutschlerner eine „Autonomisierung“ der Lerner.
wurden umfassend berücksichtigt.

Die Komponenten von geni@l klick


Kursbuch A1 Arbeitsbuch A1
Das Kursbuch (KB) enthält zwölf Kapitel und drei Kursbuch (KB) und Arbeitsbuch (AB) sind eng mit-
„Plateaus“. Die zwölf Kapitel sind übersichtlich auf- einander verschränkt. Durch das Konzept der „Spiege-
gebaut und beginnen mit einer Einstiegsseite, die in lung“ bezieht sich jeweils eine Doppelseite aus dem
das Kapitelthema einführt und die Lernziele benennt. Arbeitsbuch auf die entsprechende Doppelseite aus
Nach der Einstiegsseite wird das Thema auf drei Dop- dem KB. Dadurch werden Verweise und Transparenz
pelseiten vorgestellt und mit Übungen zum Lernpen- der Inhalte für Lehrende und Schüler erheblich er-
sum verschränkt. Jedes Kapitel schließt mit der „inter- leichtert.
aktiv“ konzipierten Rückschauseite „Das kann ich ... “, Das AB ist vor allem für das selbstständige Wiederho-
auf der die S. mithilfe von kurzen (Partner-)Aufgaben len und das individuelle Training der S. zu Hause ge-
selbstständig prüfen, ob sie die Lernziele des Kapitels dacht. Allerdings gibt es auch immer wieder Aktivitä-
erreicht haben und wichtige Sätze und Phrasen wie- ten, bei denen die S. zusammenarbeiten sollen und
derholen können. die im Klassenzimmer durchgeführt werden müssen.
Die drei Plateaus wiederholen und festigen jeweils Diese Übungen sind mit einem Symbol gekenn-
den Lerninhalt der vorangegangenen vier Kapitel und zeichnet. Achten Sie bitte darauf, dass diese
bieten in interaktiven Übungen Aktivitäten wirklich im Präsenzunterricht berücksich-
− ein Training der Fertigkeiten bzw. der Kompetenzen, tigt werden.
− eine Schulung der Aussprache, Auch im AB werden die S. angeregt, ihren Lernfort-
− Reflexionen über das Lernen lernen schritt selbst zu evaluieren, indem sie auf der letz-
und ten Seite eines Kapitels Aufgaben zu den kommunika-
− Übungen zum Video. tiven Lernzielen in Einzelarbeit lösen („Das kann ich ...“)
und mit einem Lösungsvorschlag im Anhang des AB
Vier sympathische Figuren begleiten vergleichen. Außerdem evaluieren die S. ihr Lern-
die S. durch das Buch. Lara, Rudi, Mieze verhalten und werden ermuntert, verschiedene
und Bello kommentieren in den Rand- Lernstrategien zu erproben („So lerne und übe ich“).
spalten, sind Modelle für Äußerungen Den drei Plateaus sind im AB jeweils ausführliche
und konkretisieren grammatische Struk- Trainingseinheiten zur intensiven Vorbereitung auf
turen. Testaufgaben der internationalen Tests auf dem
Im Anhang finden die S. eine nach Lektionen geord- Niveau A1 zugeordnet.
nete systematische Zusammenfassung der gramma- Ein Vorspann informiert die S. zudem über Funktio-
tischen Strukturen im KB A1 sowie die Wortliste nen, Konventionen und Angebote des Arbeitsbuchs.
(die aktiv zu lernenden Vokabeln sind fett markiert).

4
Die „Rückschauseite“ im Kursbuch und im Arbeitsbuch –
ein innovatives Angebot zur Wiederholung und zur Selbstevaluation

Im Kursbuch: Auf der letzten Seite jedes Kapitels fin- Im Arbeitsbuch: Auch auf der letzten Seite eines
den sich eine knappe Zusammenfassung und kurze Kapitels im AB finden die S. Übungen zur eigenen
Partnerübungen zu den Kapitelinhalten („Das kann Evaluation der jeweiligen Inhalte. Die S. können
ich ...“). Mit dieser Seite überprüfen die S. selbststän- ihre eigenen Lösungen direkt mit den Lösungen im
dig ihr Wissen und Können und übernehmen damit Anhang des AB vergleichen und so ihre Leistungen
ein Stück Verantwortung für ihren Lernprozess. einschätzen. Zudem verweisen Seitenzahlen auf die
entsprechenden Seiten im KB und AB, wo sich die S.
Die Arbeit mit der Rückschauseite noch einmal Hilfe „holen“ können.
Die Rückschauseite soll die S. ermutigen, sich selbst
zu evaluieren – und zu zweit geht dies besser und Vorschlag: Bearbeiten Sie nach Kapitel 1 ausnahms-
macht mehr Spaß. Die S. decken die linke Seite ab weise die Seite „Das kann ich“ im AB in der Klasse,
(z. B. mit der Karte zur Klassensprache aus dem damit die S. diese Form von Aktivität kennenlernen.
Arbeitsbuch) und lösen und „üben zu zweit“ die Auf- Lassen Sie die S. entdecken, wie die Seite funktioniert
gaben in der rechten Spalte. Bei Unsicherheiten und und wo sie die Lösungen finden. Die S. arbeiten da-
zur Kontrolle hilft den S. die linke Spalte. Nach den bei am besten in Partnerarbeit. Geben Sie Hilfestel-
Übungen sollte im Kurs gesammelt werden, was gut lung. Ist alles klar, können die S. von nun an die „Das
geklappt hat oder was noch schwierig war. kann ich“-Seiten individuell als Hausaufgabe machen.
In der Kategorie „Mit Sprache handeln“ üben die S. Thematisieren Sie diese Seiten dennoch bei späteren
die Sprachhandlungen aus dem Kapitel. Sie lesen die Kapiteln regelmäßig im Kurs, um die S. auf dem Weg
Beispiele und Redemittel und üben in Partnerarbeit der Selbstevaluation zu stärken.
Fragen, Antworten und ggf. auch weitere Variationen.
Auf der Rückschauseite finden sich auch noch einmal
die Lerntipps und Strategien aus dem Kapitel – zur
Erinnerung und Vertiefung.

Video Videotrainer A1
Das etwa 30-minütige Video zeigt Szenen aus dem Der Videotrainer geni@l klick A1, der sich im Anhang
Alltag von Jugendlichen einer Medien-AG. Kurze Ge- des AB befindet, bietet umfangreiche filmbezogene
schichten zeigen ihr Lebensumfeld, ihre Beziehungen, Aufgabenformen, die zu weiterführenden sprach-
Freundschaften und Interessen. Der Film erzählt von lichen Handlungen führen und das Verstehen der Film-
ihrem Leben in der Familie, von ihren Hobbys, von sequenzen erleichtern und begleiten. Er kann nach
der Schule, ihrer Arbeit in der Medien-AG, von Schü- Bearbeitung der einzelnen Blöcke des KB oder aber
lerjobs und von ihrer Freizeit. auch kapitelbezogen eingesetzt werden. Hinweise zu
Das Video ergänzt die Arbeit mit dem KB und dem seinem Einsatz finden Sie in den Hinweisen zu den
AB auf motivierende Weise und bietet einen authenti- jeweiligen Kapiteln im vorliegenden Lehrerhandbuch.
schen Kontext und zahlreiche Sprechanlässe für den Der Videotrainer liefert Impulse zum Hör-Seh-Ver-
Unterricht. Es ist in drei längere Sequenzen aufgeteilt stehen, Sprechen und Schreiben und fördert die
(Teil 1 zu Kapitel 1–4, Teil 2 zu Kapitel 5–8, Teil 3 zu Anwendung und den Transfer von gelerntem Wort-
Kapitel 9–12). Aufgaben zum Video finden sich in schatz und kommunikativen Strukturen.
den Plateaus des KB und im Videotrainer (im AB).
TIPP: Über die Steuerung Ihres Videoplayers können
Sie die deutschen Untertitel (Transkript) einblenden.

5
Audiomaterialien Lehrerhandbuch (LHB)
Zum KB und zum AB gibt es jeweils zwei CDs, die Das vorliegende LHB beschreibt zunächst die „Philo­
Hörtexte und Impulse zur Ausspracheschulung enthal­ sophie“ des Unterrichts und bietet zu den Übungen
ten. Genauere Hinweise, wie Sie am besten mit den und Aufgaben konkrete Vorschläge für eine mögliche
jeweiligen Hörtexten arbeiten können, finden Sie in Umsetzung im Unterricht sowie die Lösungen der
den Beschreibungen der Kapitel im Lehrerhandbuch. KB­Aufgaben an. Außerdem finden Sie dort Kopier­
vorlagen.
Im Anhang sind zudem die Lösungen und Lösungs­
Intensivtrainer
vorschläge für die Aufgaben im AB aufgeführt, wie
Der Intensivtrainer bietet zu den zwölf Kapiteln eine auch die Transkripte der Audiodateien (KB und AB)
Vielzahl zusätzlicher Übungen. Mit einfachen und und des Videos.
bekannten Übungsformen werden Wortschatz und
Grammatik wiederholt und vertieft. Darüber hinaus
enthält der Intensivtrainer einfache Lesetexte. Am
Das digitale Unterrichtspaket –
Ende jedes Kapitels hat der S. die Möglichkeit, wich­ elektronische Lehrerhandreichung und
tige Wörter und Sätze zusammenzufassen. Um einen Unterrichtsmedium zugleich
aktiven und selbstverantwortlichen Umgang mit Das Digitale Unterrichtspaket zum Download beinhal­
den Übungen zu fördern, findet sich im Anhang ein tet Kursbuch, Arbeitsbuch, die Audiomaterialien, das
Lösungsschlüssel, damit die S. ihre Arbeitsergebnisse Video, das Lehrerhandbuch sowie zusätzliches Materi­
selbstständig überprüfen können. al in elektronischer Form.
Das Digitale Unterrichtspaket ermöglicht eine einfa­
Testheft che und effiziente Unterrichtsvorbereitung und den
Zugriff auf alle Medien des Lehrwerks per Klick.
Das Testheft stellt Testmodelle zur Verfügung, die auf Gleichzeitig können die o. g. Medien im Unterricht
die Prüfungen „Fit in Deutsch“ und „Kompetenz in projiziert und bei der Arbeit am Whiteboard einge­
Deutsch“ (KID) vorbereiten. setzt werden.
Im ersten Teil des Testhefts finden Sie zu jedem Kapitel
einen Lernfortschrittstest. Zudem enthält das Testheft
kursbegleitend einen Modelltest mit prüfungsvorbe­
reitenden Materialien zu den „Europäischen Sprachen­
zertifikaten“ (A1­Niveau). Mithilfe dieses Modelltests
können Sie überprüfen, ob die Lernenden die Lernziele
für das Niveau A1 erreicht haben. Die S. können mit
den Materialien einerseits nachweisen, was sie schon
können, und sich andererseits „echt“ auf offizielle
Tests vorbereiten und deren Prüfungsaufgaben
kennenlernen.

Glossar
In den zweisprachigen Lernglossaren ist der Wort­
schatz nach Kapiteln aufgeführt. Zudem finden die S.
hier Beispielsätze und kleine Tipps, die das Lernen des
Wortschatzes erleichtern.

6
Zur Arbeit mit einem Lehrwerk – Was bedeutet das eigentlich?
von Michael Koenig

Lehrwerkarbeit ist das dynamische Zusammenspiel Untersuchungen haben gezeigt, dass im Extremfall
von Lehrmaterial (meist in Form eines Lehrbuchs als Lehrende sogar das Gegenteil von dem im Unterricht
Teil eines Lehrwerks) welches von einer Lehrkraft im praktizieren, was das Lehrwerk und das Lehrerhand-
Unterricht eingesetzt wird, um den Spracherwerb der buch empfiehlt. Das, was auf den ersten Blick also
Lernenden zu fördern. klar und einfach aussieht, die Lehrwerkarbeit, ist bei
Dabei wird deutlich, dass es das ideale Lehrwerk nicht genauem Hinsehen ein komplexer Prozess und eine
geben kann, da die Bedingungen für den Unterricht Interaktion von Material, Lehrenden und Schülern.
von Institution zu Institution sehr unterschiedlich sind Wir möchten Ihnen mit dem Lehrerhandbuch dabei
und Lehrende sowie Lernende die Arbeit mit ihrem Lehr- helfen, diesen Prozess möglichst erfolgreich zu planen
werk jeweils auch sehr unterschiedlich interpretieren. und zu realisieren.

Lehrwerk (LW)

Lehrwerkarbeit (LWA)

Lehrkraft (LK) Lernende (LL)

Generelle Bemerkungen zur Arbeit mit Ihrem Lehrwerk (LW)


1. Das LW sollte als „source book“ und nicht nur als 3. Die Aktionsforschung als sozialer Prozess bringt
„course book“ betrachtet werden. Ein LW ist ein An- Lehrkräfte zusammen, die professionell, kollaborativ
gebot, das Lehrkräfte im Sinne einer Lehrwerkbewusst- und reflektiv die Zusammenarbeit mit dem gemein-
heit zusammen mit Ihren Lernern entdecken und er- samen LW suchen und auf diese Weise ihren Arbeits-
arbeiten sollten, um das in ihm vorhandene Potenzial alltag erleichtern und verbessern. Untersuchungen
nutzen zu können. zeigen, dass sich dort, wo Lehrende sich informieren,
TIPP: Besprechen Sie in den ersten Unterrichtsstunden zusammenarbeiten, unterstützen sowie gemeinsam
gemeinsam mit Ihren S. die einzelnen Lehrwerkteile. Probleme und Lösungen diskutieren, das Arbeitsklima
Weisen Sie die S. besonders auf die Möglichkeit hin, positiv entwickelt und sich die Lehrenden entlastet
dass sie in der Grammatikdarstellung, in der Wortliste und motivierter fühlen.
und im Glossar selbstständig Unterstützung finden. TIPP: Sprechen Sie Ihre Deutsch-KollegInnen (aber
Blättern Sie zusammen mit den S. das KB und das AB auch die Kollegen aus anderen Fremdsprachen) an
durch und erklären Sie wichtige Prinzipien, wie z. B. und bilden Sie am besten eine Arbeitsgruppe, die sich
die Rückschauseiten. kontinuierlich über Fremdsprachenunterricht aus-
tauscht.
2. Die didaktisch-methodischen Grundlinien im Leh-
rerhandbuch sind häufig auch eine Zusammenfassung 4. Wirkungsforschung: Kaum jemand weiß, wie das
aktueller wissenschaftlicher Tendenzen zum Fremd- Lehrmaterial im Unterricht ankommt, was gut oder
sprachenlehren und -lernen. Lesen Sie die Informatio- nicht so gut funktioniert. Damit die Materialien stän-
nen im LHB vor und während der Arbeit mit dem LW dig verbessert werden können, bitten wir um Rückmel-
aufmerksam durch. Entscheiden Sie dann, welche dung aus der Praxis. Bitte teilen Sie die Beobachtun-
Vorschläge für Ihre Unterrichtssituation passen. Pro- gen der Lehrkräfte (auch der Schüler) dem Verlag mit.
bieren Sie aber auch neue Ideen aus! Optimal wäre,
wenn Sie das Material mit Ihren KollegInnen diskutie-
ren würden. Durch die lehrerfreundliche Gestaltung
des LHBs wollen wir Ihnen die Arbeit erleichtern. Sie
haben das komplette Kursbuch und das LHB in einem
Buch und brauchen im Prinzip nur dieses Buch mit in
die Klasse zu nehmen.

7
Was uns wichtig ist: Themen und Hinweise für den Unterricht

Partnerarbeit und Interaktion


Das Gehirn ist ein soziales Organ – der Mensch ist Eine häufige Frage von Lehrkäften: Aber wie stelle ich
ein soziales Wesen – darum sollte im Klassenraum fest, ob meine S. Fehler machen?
vor allem sozial-interaktiv gehandelt werden. Eine gute Frage! Interessanterweise berichten Exper-
ten, dass S. in Phasen der Partner- und Gruppenarbeit
Was heißt das für unseren Kontext?
nicht mehr Fehler produzieren als bei der Arbeit im
Wir alle kennen die Kritik am Frontalunterricht und
Plenum. Wichtig ist dabei aber, dass die Übungen,
die zahlreichen empirischen Belege dafür, dass im
die die S. zu zweit bearbeiten, so gestaltet sind, dass
Unterricht der Sprechanteil der Lehrenden in der Re-
die Betonung auf der inhaltlichen Arbeit, dem Wie-
gel höher ist als der Sprechanteil der Schüler. Das ist
derholen etc. liegt und nicht auf der sprachlichen
natürlich besonders für den Fremdsprachenunterricht
Form.
nicht gerade günstig.
In geni@l klick sind viele Übungen so gestaltet, dass
Deshalb finden Sie in geni@l klick viele Aktivitäten,
die S. die Sprache wirklich üben und gebrauchen,
bei denen die S. in Partnerarbeit oder in Kleingrup-
aber praktisch (außer bei der Aussprache) kaum for-
pen miteinander sprechen, ohne dass die Lehrkraft
male Fehler machen können.
die Arbeit direkt kontrollieren muss. Das erhöht den
Sprechanteil erheblich und macht den S. in der Regel
TIPP: Lassen Sie bei der Arbeit zu zweit immer wieder
Spaß.
einmal die Partner „wechseln“.
Übung 1: mit dem Partner rechts
Übung 2: mit dem Partner links
Übung 3: mit dem Partner hinten
Übung 4: mit dem Partner vorne

Üben statt Testen


Es lohnt sich, einen Augenblick über diese beiden Die S. produzieren also die gleiche grammatische
Begriffe nachzudenken. Struktur, aber mit viel mehr Zuversicht und Sicher-
Viele Sprachübungen werden zwar Übungen heit. Sie können ihre Wortschatzkenntnisse einbrin-
genannt, sind aber in Wirklichkeit Tests. gen, ohne viele Fehler zu befürchten. Die Aktivität ist
Hier ein Beispiel zu den Präpositionen. Vergleichen also eher erfolgsorientiert.
Sie die beiden Lückensätze:
a) Die Katze liegt auf ____ Tisch. Erfolgsorientierung ist wahrscheinlich das wichtigste
b) Die ____ liegt auf dem Tisch. Kriterium im Unterricht. Wenn Aktivitäten so gestaltet
sind, dass die S. sich von den Übungen nicht überfor-
In a) können die S. viele Fehler machen. Sie müssen dert fühlen, sondern diese schnell und flüssig lösen
wissen, dass der Artikel von Tisch „der“ ist und dass können (und wollen) und dabei viel Deutsch sprechen,
dieser im Dativ zu „dem“ wird. Außerdem müssen sie wird der Unterricht sicher sowohl den Lehrenden als
wissen, dass die Verbform „liegt“ den Dativ verlangt. auch den S. mehr Freude bereiten.
Diese Lücke testet also viel grammatisches Wissen. In geni@l klick finden Sie immer wieder solche „er-
Es ist also ein Test und keine Übung. „Übungstypen“ folgsorientierten Übungen“, die die S. in der Regel in
dieser Art bezeichnet man deshalb auch als defizit- Partnerarbeit durchführen können.
orientiert.
In b) wird ebenfalls die Struktur „auf dem Tisch“ ver-
wendet, wenn man den Satz liest, spricht oder hört.
Aber die Lücke ist viel leichter zu füllen, da die S. sicher
viele Varianten kennen: Die Tasche, die Lehrerin, die
Orange, die Banane etc. liegt auf dem Tisch.

8
Zur Rolle der Grammatik
Seit vielen Jahren wissen wir, dass Grammatik eine
„dienende“ Funktion hat – sie dient dazu, Kommunika-
tion zu unterstützen. Im Gemeinsamen europäischen
Referenzrahmen (GeR) finden Sie gerade noch eine
halbe Seite (!), die sich explizit mit der Grammatik
beschäftigt.
Das bedeutet jedoch nicht, dass Grammatik nicht mehr
wichtig ist, sondern lediglich dass die Schwerpunkte je
nach Niveaustufe heute anders betont werden.

In den Kapiteln von geni@l klick wird Grammatik so


wenig wie möglich und so viel wie nötig thematisiert.
G
Nicht „Was weißt du über Sprache“ (Sprachwissen),
sondern „Was kannst du mit der Sprache machen“
(Sprachkönnen) ist die Philosophie modernen Sprach-
unterrichts, wie sich dies ja auch in den Kann-Bestim-
mungen des GeR niederschlägt.
Eine Beobachtung ist, dass im Unterricht in der Regel
viel mehr grammatisches Wissen vermittelt wird, als
in Wirklichkeit auf der Niveaustufe verlangt ist. Beim
Auftauchen einer neuen Struktur (z. B. Präpositionen)
sollte jedoch nicht sofort das gesamte System erar-
beitet werden.
TIPP: Im Prinzip reichen die Angebote im KB aus und
Letztendlich werden den S. die grammatischen Struk- es ist nicht nötig, weitere Strukturen einzuführen
turen angeboten, die sie für ihre Lernziele und die oder zu ergänzen. Es sei denn, Sie haben besonders
A1-Prüfung brauchen. schnelle Lerngruppen.
Nach neueren Untersuchungen geht man davon aus,
dass die Kenntnis grammatischer Regeln inklusive Im KB werden die S. häufiger aufgefordert, sich selbst
einer entsprechenden Terminologie erst ab B1 wirk- formale Zusammenhänge zu erschließen und Zusam-
lich nützlich ist. Auf dem Niveau A1 und A2 sollte die menhänge zu entdecken, d. h. die Regeldarstellungen
Arbeit mit der impliziten Grammatik im Vordergrund sind zum Teil (bewusst) sehr knapp gehalten.
stehen, das intensive Verwenden von Strukturen und Am Ende des KB finden die S. aber eine Zusammen-
das anwendungsbezogene Üben in möglichst realis- fassung der wichtigsten grammatischen Erscheinun-
tischen Kontexten. Mit anderen Worten: Die S. sollen gen zum Nachlesen.
bedeutungsvoll mit der Sprache arbeiten und sich TIPP: Beziehen Sie diese systematische Zusammenfas-
nicht vorwiegend mit der grammatischen Form be- sung immer wieder in die Unterrichtsarbeit ein, damit
schäftigen. die S. mit der Zusammenfassung vertraut werden.

Zur Rolle der Wortschatzarbeit


Der Wortschatz ist wohl das, was bei einer Kommuni- Im KB und AB gibt es zahlreiche Aktivitäten, durch
kation in der Fremdsprache am wertvollsten ist. Dabei die der Wortschatz auf vielfältige Weise vernetzt,
unterscheiden wir zwischen Wortschatz, den man zum sinnvoll geordnet und damit im Gedächtnis verankert
Verstehen braucht (rezeptiver WS) und Wortschatz, wird.
den man zum Äußern benötigt (produktiver WS).
Aus der Forschung wissen wir, dass die S. zwar in der In der Forschung zum Wortschatzerwerb gilt nach
Regel schon schnell viele Wörter auf Deutsch (z. B. wie vor die Arbeit mit Lernkärtchen, bei denen sich
mithilfe anderer Sprachen) verstehen können, doch die S. gegenseitig abfragen, als eine die effektivste
das bedeutet noch nicht, dass diese auch produktiv Form des Wortschatzlernens.
benutzt werden können. TIPP: Lassen Sie Ihre S. zu Beginn des Unterrichts nur
Wenn Sie möchten, dass Ihre S. neuen WS aktiv 5 Minuten jeweils mithilfe von Kärtchen (oder auch
gebrauchen, dann müssen diese Wörter in vielfältiger Listen) Wortschatz wiederholen. Die S. fragen sich
Weise immer wieder im Unterricht gehört, geschrie- dabei abwechselnd und Sie können in der Zeit andere
ben, gesprochen und in unterschiedlichen Kontexten Dinge erledigen (z. B. den Computer einschalten,
verwendet werden. Es reicht nicht aus, dass die S. als einen Tafelanschrieb vorbereiten etc.)
Hausaufgabe eine Anzahl Wörter auswendig lernen.

9
Zur Rolle von Strategien beim Hören und beim Lesen
Hören ist „Verstehen im Dunkeln“ In der Regel finden die S. in geni@l klick Aufgaben
Hörtexte machen den S. oft Probleme, besonders zum selektiven Verstehen, da dies in der Realität die
dann, wenn sie „authentische“ Aufnahmen enthalten häufigste Form der Informationssuche ist.
oder in natürlicher (schneller) Geschwindigkeit ge- TIPP: Wenn die S. die Lösung einer Höraufgabe ge-
sprochen sind. funden haben, dann ist es nicht nötig, den Text auch
Aber zum Glück muss man beim Lesen und Hören noch detailliert zu bearbeiten. Das würde zu viel Zeit
nicht alles verstehen, und Sie können natürlich die in Anspruch nehmen und den S. nicht mehr Kompe-
Aufnahmen immer wieder stoppen und den Verste- tenzen vermitteln.
hensprozess unterstützen. Je besser die S. auf einen
Hörtext vorbereitet sind, desto schneller und effekti- In den Kommentaren zu den einzelnen Kapiteln und
ver verstehen sie auch die wesentlichen Inhalte. Übungen finden Sie jeweils genauere Hinweise zur
TIPP: Eine gute Vorentlastung spart Zeit bei der Aus- Arbeit mit Hör- und Lesetexten.
wertung der Verstehensprozesse. Und vergessen Sie nicht: Richtiges Hören ist eng mit
richtigem Sprechen und richtiger Aussprache verbun-
Beim Lesen und Hören benutzen die S. jeweils unter- den. Wir weisen bei den Übungen daher immer wie-
schiedliche Strategien, mit denen sie gezielt das Ziel der auf die Förderung einer „echten“ Aussprache
des Hörens erreichen sollten. Wir unterscheiden dabei und Akzentsetzung hin. Achten Sie darauf, dass Ihre
grob: S. beim Sprechen die Betonung und die Satzmelodie
− globales Verstehen: „Worum geht es? Was ist das nicht vernachlässigen. Die Audioaufnahmen auf der
Thema?“ CD berücksichtigen dies und sind auch gute Modelle
− selektives Verstehen: „Nur bestimmte Informationen für die S.
sind wichtig.“
− detailliertes Verstehen: „Alle Informationen sind
wichtig.“

Zur Rolle schriftlicher Fertigkeiten, Zur Rolle der Klassensprache/Ziel-


oder: mündlich vor schriftlich sprache
Wir unterscheiden grob zwischen dem Schreiben als Wenn das Ziel ist, dass Ihre S. auf Deutsch kommuni-
Mittlertätigkeit und dem „zielgerichteten kommuni- zieren, dann brauchen sie soviel Kontakt mit der
kativen“ Schreiben. Sprache wie möglich. Ideal wäre es, wenn sie auch
Auf dem Niveau A1 geht es vor allem um das Schrei- außerhalb des Klassenraums diesen Kontakt suchen
ben als „Mittlertätigkeit“, d. h. es werden Wörter, Sätze und pflegen. Aber besonders im Klassenzimmer selbst
und Dialoge, Diktate und Texte in unterschiedlichen können Sie als Lehrperson dafür sorgen, dass die An-
Übungen abgeschrieben. Immer wieder finden Sie aber weisungen etc. auf Deutsch erfolgen, damit sich die
auch schon kommunikative Anlässe, Briefe oder kürzere S. hörend daran gewöhnen und sich zudem daran
Mails oder Nachrichten, die an einen potenziellen Leser gewöhnen, die Zielsprache aktiv im Unterricht zu
gerichtet sind oder bei denen die S. kreativ werden benutzen.
können. Dafür haben wir einen „Einleger“ mit der Klassen-
TIPP: Seien Sie bei der Bewertung schriftlicher Leis- sprache entworfen, der dem AB beiliegt und den die
tungen – was die Korrektheit betrifft – großzügig. S. kontinuierlich in der Klasse benutzen sollten. Sie
finden dort die wichtigsten Redemittel für die Kom-
Noch ein Hinweis: Das Klassenzimmer ist vielleicht munikation in der Klasse und Hilfen zum Verstehen
der einzige Ort, an dem die S. die Gelegenheit ha- der Lehrersprache. Gehen Sie pro Stunde kurz zwei,
ben, Deutsch zu sprechen. Lassen Sie die S. daher auf drei Standardphrasen mit den S. durch, üben sie die
dieser Niveaustufe viel mehr sprechen als schreiben. Aussprache und achten darauf, dass die S. die Rede-
Und wenn Sie eine Übung in der Klasse machen las- mittel auch benutzen.
sen, dann wo immer es möglich ist, zuerst mündlich,
dann schriftlich – schriftlich vielleicht sogar erst als
Hausaufgabe.

10
Lerner in die Verantwortung nehmen

Mit Hilfsmitteln arbeiten (Wortliste und Grammatikanhang)


Selbstverständlich werden Ihre S. am Anfang nicht TIPP: Geben Sie Hilfen, wenn das „Entdecken“ zu viel
alles verstehen und immer wieder auch den Wunsch Zeit in Anspruch nehmen sollte. Die S. sollten auf jeden
nach Erklärungen äußern. Bitte versuchen Sie nicht Fall ein Erfolgserlebnis haben und das „Entdecken“ darf
gleich in die Muttersprache zu übersetzen, sondern nicht übermäßig viel Zeit in Anspruch nehmen.
gewöhnen Sie Ihre S. daran, selbstständig „Probleme“
zu lösen – mit Ihrer Unterstützung. Ein Effekt bei dieser Art des Vorgehens (bei der Wort-
Hier einige Tipps, wie Sie das Verstehen von Wort- schatzarbeit wie auch bei der Reflexion über gramma-
schatz und Grammatik unterstützen können: tische Strukturen) ist die Stärkung der Eigenständig-
− Arbeiten Sie immer wieder einmal mit der Wortliste keit der S. Sie übernehmen mehr Verantwortung für
im Anhang des Kursbuchs oder mit dem Glossar, die Arbeit im Unterricht und entwickeln ein besseres
vielleicht sogar mit einem Wörterbuch. Die S. sollten Verständnis für den Aufbau und das Funktionieren von
sich daran gewöhnen, zunächst Hypothesen über Sprache, also „Sprachbewusstheit“.
die Wortbedeutung zu bilden, das neue Wort mit
ihrer Muttersprache, Englisch oder einer anderen Diesem Ziel der Entwicklung von „autonomem“
gelernten Fremdsprache zu vergleichen sowie ihre Arbeiten und einer selbstständigen Evaluation von
Mitschüler zu fragen und erst danach die Lehrperson. Lernergebnissen im Unterricht und zu Hause dienen
− Das Gleiche gilt für die Grammatik. Lassen Sie die S. ebenfalls die oben (s. Seite 5) beschriebenen Rück-
immer wieder grammatische Strukturen selbst ent- schauseiten im KB und AB.
decken oder Strukturen im Deutschen mit Struktu-
ren in der Muttersprache, Englisch oder einer ande-
ren gelernten Fremdsprache vergleichen und
analysieren. Wir haben im KB an einigen Stellen sol-
che grammatischen „Entdeckungsreisen“ angeboten.

Mehrsprachigkeit

oder dritte Fremdsprache. Das bedeutet, dass viele S.


schon neben ihren Muttersprachen auch über die u s k
M m si
Deutsch ist in vielen Ländern nach Englisch die zweite

c
iu
i u
Kenntnis (teilweise mehrerer) fremder Sprachen und
eine fremdsprachliche Lernerfahrung verfügen. Dies
können wir beim Erlernen der deutschen Sprache

mus que sica


nutzbar machen. In geni@l klick regen wir an vielen
Stellen die S. an, die deutsche Sprache mit anderen
bekannten Sprachen zu vergleichen, Unterschiede

m
und Gemeinsamkeiten zu entdecken bzw. zu erkennen
und darüber zu reflektieren. An erster Stelle wäre
hier wohl die Fremdsprache Englisch zu nennen, bei
der sich zahlreiche Möglichkeiten eines Vergleichs
anbieten.
Dies bezieht sich auf Ähnlichkeiten im Wortschatz,
aber auch Ähnlichkeiten und Unterschiede bei gram-
matischen Strukturen oder auch der Aussprache etc.

11
Tipps aus der Praxis und für die Praxis:
Häufige Probleme im Fremdsprachenunterricht

„Die Übungen sind zu schwer und „Meine S. sprechen nicht ‚echt‘, son-
meine S. machen viele Fehler“ dern monoton und ohne Satzmelodie.“
Nicht alle Lerngruppen sind gleich, und es fällt oft Achten Sie bitte besonders auf die „Echtheit“ der
schwer, in der Arbeit mit einem Lehrwerk die Arbeit Kommunikation in der Klasse. Die Schüler sollten sich
in der Klasse zu differenzieren. Hier einige Vorschläge nicht daran gewöhnen, monoton zu sprechen. Achten
zur Arbeit mit „schwierigen“ Aufgaben. Sie auf:
Wenn die Aufgaben für die Schüler zu schwierig er- − Wortakzent
scheinen oder sind, dann machen Sie diese am bes- − Satzakzent
ten leichter. Das hört sich einfach an, aber wir mei- − Satzmelodie
nen es auch so. Zum Beispiel: − affektive Färbungen, wie Ärger, Freude etc.
− Geben Sie die ganze Lösung oder Teile der Lösung − Variation der Lautstärke
vor, indem Sie die Übung mit der Lösung vorlesen,
und lassen Sie die S. dann die Übung „machen“. Geben Sie den S. immer genügend Zeit zum Imitieren
Was nützt es, wenn viele S. fehlerhafte Lösungen von Wörtern und Sätzen. Betonen Sie kontinuierlich,
produzieren, die Sie dann mühevoll korrigieren wie wichtig die Aussprache ist.
müssen. Eine gute Aussprache ist mindestens genauso wichtig,
− Lassen Sie, wo immer es geht, die Übung zuerst in wie gute grammatische Kenntnisse. Die Aussprache ist
Partnerarbeit bearbeiten. „Kontrollieren“ Sie erst der erste Eindruck, den wir von einem Sprecher haben
danach (kurz) im Plenum einzelne Beispiele. – und gerade dieser erste Eindruck ist enorm wichtig.
− Lassen Sie die Aufgaben am besten immer zuerst In geni@l klick wird immer wieder drauf hingewiesen,
mündlich und erst danach (oder sogar erst als dass die S. auf die Aussprache achten sollen, indem
Hausaufgabe) schriftlich machen. sie Wortakzente, Satzakzente und die Satzmelodie
− Generell bei Übungen: Sie S. sollen das erste Beis- beachten. Denken Sie daran: Sie sind das Modell für
piel / den ersten Satz im Plenum machen, das zwei- die S. und je mehr Sie auf diese Punkte achten, desto
te Beispiel zu zweit, das dritte alleine. Überprüfen eher werden Ihre S. Sie erfolgreich imitieren.
Sie jedes Mal kurz – dann sollen die S. den Rest
selbstständig machen. So vermeiden Sie, dass die S. In geni@l klick sind absichtlich keine spezifischen Auf-
den Eindruck vermitteln, es sei alles klar, obwohl sie gaben für die Phonetik vorgesehen, da die jeweilige
einiges missverstanden haben. Muttersprache auch die Lernschwierigkeiten bedingt.
Sie wissen am besten, wo die Ausspracheprobleme
Ihrer S. liegen und können so gezielt intervenieren
und Übungen anbieten. Lassen Sie Ihre S. ruhig ab
und zu bei den Übungen die Aussagen/Sätze noch
einmal wiederholen, wenn Sie das Gefühl haben, dass
die Aussprache verbessert werden müsste. Häufig
kann man beobachten, dass die Lehrenden schon mit
einer grammatisch oder inhaltlich „richtigen“ Ant-
wort zufrieden sind, aber die Aussprache dabei leider
vernachlässigen.

TIPP: Übungen (Kettenübungen) ruhig ein- bis zwei-


mal wiederholen lassen. So wird die Flüssigkeit der
Äußerungen erhöht und jeder S. kommt zum Spre-
chen.

12
„Es ist zu viel Stoff im Lehrbuch. „Die S. arbeiten zu Hause nicht genug.“
Mit zwei Unterrichtsstunden kommen Versuchen Sie, die Prinzipien effektiven Lernens und
wir nicht schnell genug voran.“ die Lernstrategien im Unterricht selbst zu aktivieren.
„Weniger“ ist manchmal „mehr“. Es gibt in jedem Hausaufgaben werden in der Regel sehr unterschied-
Lehrbuch Sequenzen, die je nach Niveau der Klasse lich bearbeitet, da viele S. oft nicht genau wissen,
relativ viel Zeit in Anspruch nehmen und die Unter- wie sie vorgehen sollen. Am besten spielen Sie die
richtsatmosphäre sogar belasten. Wenn Sie dies spü- Arbeitsweisen im Unterricht modellhaft mit den S.
ren, dann entscheiden Sie ruhig ab und zu, Teile zu durch. Dazu eignet sich z. B. die Wiederholung von
überspringen. Wichtig ist, dass die Motivation und Wortschatz. Ein „Appell“ an die S. im Sinne von
die Aufmerksamkeit in der Klasse erhalten bleiben. „Macht das doch bitte“... bewirkt in der Regel nur
Nicht alle Teile des Lehrbuchs, nicht alle Übungen bei den „guten“ Schülern etwas.
müssen unter allen Umständen durchgenommen
werden.
„Meine S. passen oft nicht auf.“
Hier ein paar Vorschläge, wie Ihnen Konventionen im
„Meine S. sprechen nicht genug. Sie Unterricht helfen können, die Aufmerksamkeit der S.
sind zu passiv.“ zu erhalten:
− Diktieren Sie ab und zu einen Satz mit einer präg-
Viele Aktivitäten, die traditionellerweise von den
nanten Struktur oder schwierigen Lernwörtern und
Schülern in Einzelarbeit behandelt werden (und dann
lassen Sie diesen schreiben und zunächst mit einem
von der Lehrkraft frontal kontrolliert werden), können
Partner / einer Partnerin und dann mit der Lösung
durchaus auch in Partnerarbeit gelöst werden. Der
(Tafel/Folie/Beamer/...) vergleichen.
Vorteil ist, dass alle S. aktiv sind und die Kontrollpha-
− Präsentieren Sie einen fehlerhaften Satz und lassen
se durch die Lehrkraft reduziert wird.
Sie den Fehler zu zweit finden und korrigieren.
Wichtig: Die Partner- und Gruppenphasen sollten
− Wählen Sie einen Satz, einen kurzen Textabschnitt
nicht zu lange dauern und die Ziele überschaubar
oder einen Minidialog aus und lassen Sie diesen
und „lösbar“ sein, damit die Schüler nicht (auch aus
kurz, aber intensiv mündlich zu zweit üben und
Langeweile) in ihre Muttersprache verfallen.
„möglichst echt“ mit richtiger Satzmelodie etc.
vortragen.

olio-Arbeit
Lehrtipp Portf ro d uk te (I ch-Texte, Post
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13
Ausführliches Inhaltsverzeichnis des Kursbuchs
Themen Kommunikation Textsorten
1 Was weißt du über D–A–CH?
Deutsch hören und sprechen • populäre
– Fragen zu Personen und Sachen stellen
und antworten
– Fotos zur Landeskunde D–A–CH
– Collage zu internationalen Wörtern
Beispiele aus D–A–CH • Zahlen 0–12 • – jemand begrüßen und verabschieden – Text: Konzert-Tournee in drei Sprachen
internationale Wörter und Texte • Begrü- – Verständigung sichern: Wörter buch- – Dialoge
ßungssituationen stabieren
– die Zahlen von 0 bis 12

2 Die Medien-AG
Informationen über Jugendliche • Länder,
– Auskunft über sich und andere geben:
(Name, Wohnort, Land, Alter, Interes-
– Fotos der Medien-AG
– Ich-Text: Vorstellung der Person.
Orte • Sprachen • Interessen • Hobbys • sen) und nach den Informationen fragen – Lernplakat: „ICH“
Internationale Klassen • Ländernamen • – eine E-Mail lesen und darauf antworten – Lied (Rap)
Aussprache vergleichen • Der www-Rap – E-Mail
– Dialoge

3 Mein Schulalltag
Klassenzimmer, Schulsachen • Ratespiele:
– nach Gegenständen/Objekten fragen
und Gegenstände/Objekte benennen
– Puzzle: Klassenzimmer
– Foto: Gegenstände in der Klasse
Wörter-ABC, Schiffe versenken • Dialoge: – nach Informationen fragen und ant- – Dialoge
Keine Zeit! worten

4 Schule ... Schule ... Schule


Meine Schule • Stundenplan • Wochentage
– über den Schulalltag sprechen, fragen
und antworten (Stundenplan, Uhrzeiten,
– Fotos und Kurztexte: Thema Schule
– Collage: Meine Schule
• Zahlen bis 100 • Uhrzeiten Schulfächer) – Blog: Thema Schule
– die eigene Schule vorstellen – Stundenplan
– Interview: Lehrer Winter
– Dialoge

P1 – Üben und Wiederholen der sprachlichen Inhalte der Kapitel 1 bis 4


– üben mit dem „Karussell“
– Training und Wiederholung: Wortschatz, Grammatik, Sprechen und Aussprache
– mit dem Video arbeiten
– Lernen lernen: Wiederholen mit System!

5 Meine Lieblingstiere
Tiere und Haustiere • Farben • Hunde in
– sagen, was/wen ich mag/nicht mag
– Haustiere beschreiben
– Collage: Tieraugen
– Kurztext/Statistik: Mein Lieblingstier
Deutschland • „Meine Katze ist weg!“ – – Kurztexte: Leute und ihre Tiere
ein Drama – Drama: „Meine Katze ist weg“
– Landeskundetext: „Die Deutschen und
ihre Hunde“

6 Lust auf Freizeit?


Verabredungen/Mein Tag • Bildgeschichte:
– Verabredungen treffen, Vorschläge
machen (Ort und Zeit): Kommst du mit
– Comic/Bildgeschichte: „Verabredung“
– Fotoreihe: Freizeitaktivitäten
ein Missverständnis • Lied: Keine Zeit • ins Kino? – Bildgeschichte und Text: „Ein Missver-
der NEIN-Typ – zusagen/absagen ständnis“
– einen Tagesablauf beschreiben – Fragebogen: „Dein Tag“
– sagen, was man nicht mag/hat/kann – Lied: „Keine Zeit“

7 Was ich alles mache...


Termine und Hobbys • Interviews in der
– vergleichen und sagen, was man gut/
besser findet bzw. gern/lieber macht
– Fotoreihe: Hobbys
– ein „Steckbrief“
Klasse • ein Steckbrief • Shopping (Klei- – sagen, was man (nicht) gut findet – E-Mails: Brieffreunde und Hobbys
dung) • ein Spiel: Aktivitäten in der Woche – über Kleidung sprechen (gefällt mir, – Dialoge
finde ich ...),
– Kleidung kaufen und bezahlen
– sagen, was man wann macht

8 Meine Familie – unser Zuhause


Familie und Verwandte • Familienfotos •
– über Familie sprechen und Familienfotos
beschreiben
– Fadenlabyrinth: Thema Familie
– Bildbeschreibung: Familie
unser Haus/unsere Wohnung • Sprache – das eigene Haus, die eigene Wohnung – Mindmap: „Bei uns zu Hause“
in der Klasse beschreiben – Kurzhörspiel: „Krach bei Miriam“
– Bitten und Anweisungen verstehen und
geben: Gib mir das Buch!

P2 – Üben und Wiederholen der sprachlichen Inhalte der Kapitel 5 bis 8


– üben mit dem „Karussell“
– Training und Wiederholung: Wortschatz, Grammatik, Sprechen und Aussprache
– mit dem Video arbeiten
– Lernen lernen: über Zeitprobleme nachdenken

14
Wortschatz Grammatik Lernen lernen
– internationale Wörter – das Alphabet – Wortakzente markieren (lang und kurz)
– Zahlen 1–12 – Fragen: Wer ist das? Wo ist das? Was ist das? – internationale Wörter (auch in Texten)
– Intonation: Wortakzent lang und kurz erkennen und markieren
– Hypothesen bilden
– ein Lernplakat zum Thema „Internationale
Wörter“ erstellen
– Länder, Städte – regelmäßige Verben im Singular – Informationen sammeln und ordnen
– Hobbys (Sport, Musik, Sprachen, – mögen und sein im Singular – Sprachbewusstheit entwickeln: Satzmelodie
Medien) – W-Fragen, Fragepronomen: Wie? Wo? Woher? – Lesestrategie: selektives Lesen
– Sprachen international – Magst du ...?
– Aussprache: internationale Wörter, Satzmelodie

– Wortfeld: Schulsachen – Artikel (best./unbest) im Nominativ – Tipps zum Wörterlernen


– Klassenzimmer – Verneinung: kein ... (Nominativ) – eine Regel selbst finden
– Komposita – ein Lernplakat erstellen: Fragen und Ant-
– Ja/Nein-Fragen worten
– Wortstellung im Satz
– Schulfächer – Plural: Nomen, Verben, Personalpronomen – mit Lernkarten üben
– Wochentage – Fragen: Wann? Wie viele? Wie spät? Hast du? – Lerntipp: Plural
– Zahlen bis 100 Habt ihr ...? – Zahlen international

– Tiernamen – Possessivartikel (Nominativ und Akkusativ) Singular – Plakat: Thema Tiere


– Körperteile (Katze) (Das ist mein Hund, ich suche meinen Hund ...) – Grammatikregeln entdecken (SOS)
– Farben – Verben mit Akkusativ – mit Lernkarten arbeiten
– Partnerwörter

– Freizeitaktivitäten – trennbare Verben – eine Regel finden


– Tiere, Hobbys (Wiederholung) – Präposition in + Akkusativ – trennbare Verben mit Rhythmus lernen
– Verneinung mit nicht, kein

– Hobbys – unregelmäßige Verben – mit der Wortliste arbeiten


– Zeitangaben (am Morgen ...) – Wortstellung im Satz nach Zeitangaben
– Kleidung – Nomen + Verben: Gitarre spielen
– Farben (Wiederholung) – Adjektivkomparation: gern–lieber, gut–besser

– Familie – Imperativ – eine Tabelle ergänzen


– Zimmer – mit einer Mindmap arbeiten
– Positionsangaben (in der Mitte,
hinten links ...)

15
Themen Kommunikation Textsorten
9 Alles Gute!
Gute Wünsche • Geburtstag • Termine und
– jemanden zu einer Feier einladen
– Glückwünsche aussprechen (Geburts-
– Bildreihe: „Wünsche und Situationen“
– Landeskundetext: „Geburtstag in
Daten • Krankheit • Entschuldigung und tag, Feste, ...) D–A–CH“
Ausreden – eine Ausrede / eine Entschuldigung – SMS-Texte
formulieren – Bildgeschichte
– sagen, was einem weh tut – Lernplakat: Körperteile
– Interviews: Geburtstag
– Dialoge

10 Meine Stadt
Orte und Orientierung in der Stadt • mein
– fragen/sagen, wo etwas/jemand ist
– über Orte in der Stadt sprechen
– Zeichnung: Stadtplan
– Ich-Text: Wo ich wohne
Schulweg • eine Geschichte: „Die Klassen- – einfache Wegbeschreibungen verste- – Stadtplan und Hörtext: Wegbeschrei-
arbeit“ hen und geben bung
– Mindmap: „In der Stadt“
– Geschichte: „Die Klassenarbeit“

11 Wir fahren weg!


Orte in D–A–CH • eine Reise nach Ham-
– geografische Angaben machen
– Vorschläge machen, zustimmen, ableh-
– Landkarte und Fotoreihe D–A–CH
– Dialog: eine Reise planen
burg • planen und diskutieren • Jugend- nen und Gegenvorschläge machen – Sachtext: „Jugendherbergen“
herbergen • Auf dem Hamburger Fisch- – Gründe und Konsequenzen (deshalb) – Postkarten
markt nennen
– Speisen und Getränke bestellen/
bezahlen
– Postkarten schreiben

12 Mein Vater ist Polizist


Berufe • Beruf Schülerin: Simones Alltag •
– beschreiben, was man am Tag oder in
der Woche macht
– E-Mail/Ich-Text: Mein Job
– Ich-Text im Internetforum: „Mein All-
Freitag der 13: ein Fotoroman • „Liebst du – über Freizeitaktivitäten sprechen tag“ und Antworten aus dem Forum
mich?“ – über Berufe und Berufswünsche spre- – Fotoroman: „Freitag der 13.“
chen – Gedicht: „Liebst du mich?
– Fragebogen: Personen beschreiben

P3 – Üben und Wiederholen der sprachlichen Inhalte der Kapitel 9 bis 12


– üben mit dem „Karussell“
– Training und Wiederholung: Wortschatz, Grammatik, Sprechen und Aussprache
– „Denkdiktate“ mit Notizen
– Express-Lesen
– eine Rallye durch das Buch
– mit dem Video arbeiten
– Lernen lernen: Nachdenken über das eigene Lernverhalten

16
Wortschatz Grammatik Lernen lernen
– Glückwünsche – Modalverben können, müssen, dürfen – mit der Satzklammer arbeiten
– Jahreszeiten – Satzklammer – mit einer Dialoggrafik arbeiten
– Monatsnamen – Dativpronomen: mir, dir ...
– Krankheit – Präteritum von sein/haben
– Körperteile

– Orte/Geschäfte in der Stadt – Ortpräpositionen: vor, hinter, zwischen, in, auf, bei, – eine Grammatiktabelle ergänzen
– Lebensmittel neben, unter, an (+ Dativ) – eine Mindmap machen
– Verkehrsmittel – mit + Dativ: mit dem Bus, mit der Straßenbahn
– Richtungsangaben (rechts, links ...)

– Himmelsrichtungen und Orte – Modalverben: wollen, mögen (möchte) – mit einem Dialogbaukasten/mit einer Land-
(Reiseziele) – Präpositionen mit Akkusativ: nach, an den, karte arbeiten
– Speisen und Getränke in die, ans – Hörverstehen: selektives Hören
– Verkehrsmittel – Konnektoren: deshalb – wichtige Informationen mit einer Mindmap
sammeln

– Berufe, Tätigkeiten und Arbeits- – Personalpronomen im Akkusativ: mich, dich, ihn ... – Lesestrategie: selektives Lesen
plätze – Häufigkeitsadverbien (immer, oft, manchmal, nie) – eine Grammatiktabelle ergänzen
– Vokabeln im Kontext lernen

Auf der nächsten Seite


beginnt der Kommentar
zu den Kursbuchseiten ...

17
Allgemeines

1
IIcch
Ich
c kan
kann ...
Ziel der ersten Stunden des • nach Personen und Sachen fragen und antworten
Deutschunterrichts soll sein, • (Leut
(Leute) begrüßen und verabschieden
• Wört
Wörter buchstabieren • die Zahlen 0–12
die Neugier der S. auf die neue

Was weißt du über


Sprache zu wecken und zu ver-
tiefen. Die S. sollen herausfinden,
dass sie schon viele Wörter kennen
und daher relativ leicht einsteigen
können. Aktive Unterrichtsbeteili- 2 Das ist
gung und das Gefühl, in der neu- Roger Federer.
en Sprache schon sinnvolle Sätze
äußern zu können, sind wichtige
Grundlagen der Motivation.
geni@l klick beginnt daher mit
(landeskundlichen) Fragestellun-
gen und den sprachlichen Mitteln,
die den S. ermöglichen, sich auf
Deutsch zu begrüßen und zu 1
verabschieden. Außerdem lernen
g
die S. erste einfache Dialoge mit Das ist der Reichsta
in Berlin.
Fragen und Antworten, das Buch-
3
stabieren und die Zahlen. In
diesem Kapitel geht es auch um Banandd 4
Daass isst die el“. Daas ist der
Internationalismen und den Wort- otel“.
„TTokkiioo Hot Das BMW Z4.
ist A
akzent. lber
t Ei
nste
Darüber hinaus beschäftigen sich 5 in.
die S. bereits mit dem globalen
Lesen kleiner Texte und lernen
von Anfang an Strategien und
Techniken kennen, um ihr eige-
nes Lernen zu strukturieren und
positiv zu beeinflussen.
Und nicht zuletzt werden die 6
vier Figuren Rudi, Lara, Bello lade .
Schoko eiz
und Mieze vorgestellt, die die S. Das istus der Schw Wer ... das?
a Wo ... das?
durch das Kurs- und Arbeitsbuch Was ... das?
begleiten.
1 Hört zu. Was ist das? Wer ist das? Wo ist das?

1 Bildercollage mit Fotos aus 1.2


Wer ist das? Das ist die Band „Tokio Hotel“, ... Albert Einstein, ...
Das ist Roger Federer aus der Schweiz.
D–A–CH Keine Ahnung.
Einstieg: „Kennt ihr Wörter auf
Was ist das? Das ist Schokolade, ... der BMW Z 4, ... das Snowboard von ...
Deutsch?“ Wörter an der Tafel Das ist Sachertorte aus Österreich.
notieren (evtl. bekannt: Mercedes/ Wo ist das? Der Reichstag ist in Deutschland, in Berlin.
Audi, Achtung, etc.) Das Matterhorn ist in der Schweiz.
Dialoge hören, nach jedem
Dialog stoppen: „Was habt ihr 8 acht

verstanden?“, „Zu welchem Bild


passt der Dialog?“ 47100_008_014_Kapitel1.indd 8 18.01.11 16:35
Lösung: Dialog 1: Bild 2, Roger
Federer – Dialog 2: Bild 1, Berlin – Binnendifferenzierung: Collagen werden aufgehängt. − Wiederholung: Zeigen Sie
Dialog 3: [ohne Bild] – Dialog 4: Für leistungsstärkere Gruppen:  Dokumentation des ersten nach einigen Wochen noch
Bild 4, BMW Z4 – Dialog 5: Bild 7, „Wie kann man auf Deutsch Lernplakats der Klasse. (s. auch einmal die erstellten Collagen:
Matterhorn – Dialog 6: Bild 11, noch fragen?“ Weitere Frage- „Arbeit mit Collagen“ nach dem „Notiert bitte, wie viele Wörter
Mozart möglichkeiten aus dem Hörtext: Kommentar zu Aufg. 3) ihr noch wisst.“ Vergleich im
„Und wer ist das?“, „Wie bitte?“ PL.
Mögliche Fragen im Unterricht: Ideen zur Weiterarbeit mit
„Bild 1 – Was ist das?“, „Bild 11 – Vorschlag: Eigene Bildcollage Collagen/Lernplakaten:
Wer ist das?“, „Wo ist Bild 7?“ S. S. schneiden Bilder (Orte, Pro- − „Persönliche Vokabelliste“:
antworten. dukte, Personen) zu D–A–CH Die S. notieren 5–8 Wörter
Die S. fragen und antworten in aus, erstellen eine eigene Klas- aus der Collage, die sie
PA. Dabei werden alle Bilder sencollage  Hinzufügen von wichtig finden und lernen
einbezogen (im Hörtext nur die Wörtern. wollen. Je zwei S. einigen sich
Bilder 1, 2, 4, 7, 11)  Automa- Abschluss: Die S. kommentieren auf eine Liste. Später anhand
tisierung der drei Fragen. „ihren“ Teil der Collage mit den der Collage überprüfen, was
Redewendungen aus dem KB. die S. behalten haben.

18
2 Die S. hören die Zahlen von

1 0–12 von CD und lesen sie mit.


Sprechen Sie die Zahlen danach
noch einmal für die Gruppe vor

D • A • CH ?
und die S sprechen im Chor nach.
In PA noch einmal sprechen,
dabei auf die Aussprache achten:
Gehen Sie in der Klasse herum
Schweiz. Daass ist der St
D
tterhorn in der ep
e hanssdo und achten auf die korrekte Aus-
Das ist das Ma d m
iin Wien. sprache.
7 8

3 Die S. hören unterschiedliche


Geräusche und Töne, die sie den
12 Bildern zuordnen sollen.
Lösung: 1: Bild 9 (Fußball) –
2: Bild 10 (Snowboard) – 3: Bild 4
(BMW) – 4: Bild 2 (Tennis) –
5: kein Bild passt (ist Musik,
aber weder Tokio Hotel, noch
Mozart) – 6: kein Bild passt
(Durchsage Bahnhof) – 7: Bild 8
9 (Stephansdom, Kirchenglocken)
Das ist der
er FCC Bay
Bay
a ern
errn Mü
Mün Abschließende Anmerkung:
nche
hen
en..
Im Lehrwerk geni@l klick liegt der
Schwerpunkt auf den drei großen
10
Ländern, in denen Deutsch ge-
ard von Mario.
Das ist das Snowbo sprochen wird. Neben Deutsch-
land, Österreich und der Schweiz
gibt es jedoch noch weitere Län-
der, in denen Deutsch gesprochen
Das is wird, wie z. B. in Liechtenstein, das
11
aus Öst Sacher to zwischen der Schweiz und Öster-
Das ist 12 terreic r te
AmadeuWolfgang h. reich liegt.
aus Öst s Mozar t
erreich
.

2 Hört zu und lest die Zahlen 0–12.


sieben
Sprecht nach. sechs acht
fünf neun
zwei drei
1.3
null eins vier

3 Geräusche und Töne – Was ist das? Was passt zu den Fotos 1–12? elf
zehn
zwölf
1 – Das ist Fußball! Keine Ahnung!
1.4
Das passt zu Foto 9! Was passt zu
Foto 6?

neun 9

47100_008_014_Kapitel1.indd 9 18.01.11 16:36

Arbeit mit Collagen Nicht jedes Wort in Collagen zurückgegriffen werden kann.
Collagen bieten die Möglich- muss thematisiert oder gar So lässt sich jede Collage leicht
keit, visuelle oder sprachliche gelernt werden. zu einem Lernplakat ausbauen,
fremdkulturelle Informationen Die Collagen gemeinsam mit bei dem die S. während des
in großer Dichte selektiv wahr- Lernpartnern zu betrachten, Kurses Hilfe finden.
zunehmen. Die S. können auf erhöht den sprachlichen Lern-
Ganz konkret: Geben Sie den
diese Weise Neues mit Vertrau- ertrag.
S. genügend Zeit, die Collagen
tem, neue Wörter und Informa-
Die meisten Collagen in geni@l anzuschauen und bitten Sie sie,
tionen mit bereits bekannten
klick sind nicht nur zum An- Notizen zu der Collage zu
Wörtern in der Muttersprache
schauen, sondern Vorlagen für machen, z. B. so: Das kenne
oder in der Fremdsprache verbin-
die Produktion eigener Collagen ich schon. Das interessiert mich,
den. Die S. können sich je nach
in der Klasse. Eigene Collagen das kenne ich noch nicht.
Interesse Wörter aussuchen,
erhöhen die Motivation der S.
nachfragen und auf diese Weise
und können in der Klasse auf-
individuell ihren Wortschatz
gehängt werden, sodass darauf
erweitern.

19
4a Erstes Hören: Hören und
Lesen der Dialoge. „Was versteht
ihr?“ Sammeln und notieren der
Wörter an der Tafel.
1
Zweites Hören: S. schreiben Be- Hallo, wie heißt du?
grüßungs- und Verabschiedungs-
4 Guten Tag! – Auf Wiedersehen!
formen ins Heft.
a Hört und lest die Dialoge.
Vorschlag: Kopieren Sie die einzel- 1.5

nen Zeichnungen auf eine Folie


oder projizieren Sie sie ans White-
board, decken Sie jeweils nur
einen Teil auf und spielen Sie
den dazugehörigen Dialog vor.
Nachsprechen in der Gruppe.

4b Üben von einem eigenen


Dialog in PA und freies Vorspielen
vor der Klasse.
Dialogbeispiel: Sie und ein S. spie-
len einen Dialog vor (mit dem 1 2 3
Namen des S.).  Hallo, ich heiße Marco,  Hallo Luise.  Hi Olli! Echt cool
und wie heißt du?  Guten Tag, Sophie, hier.
Gehen Sie hier auch auf die  Mein Name ist Janine. wie geht’s?  Oh ja! Guten
Bedeutung von „Gute Nacht“  Magst du „Tokio Hotel“?  Danke, gut, und dir? Abend, Herr
ein: Man sagt es nur, wenn man  Ja, und du?  Auch gut, danke. Schmidt.
Guten Morgen!
schlafen geht, kann aber in
anderen Ländern auch als Gruß
verstanden werden.

Guten Tag!

Guten Abend!

4 5
 Tschüs, Sonja.  Auf Wiedersehen, Herr Müller.
 Tschau, Frau Maier.  Auf Wiedersehen, Tom. Bis bald.

Gute Nacht!
b Spielt die Dialoge mit euren Namen.

Hallo, ich heiße ...,


Mein Name ist ...
und wie heißt du?

10 zehn

47100_008_014_Kapitel1.indd 10 18.01.11 16:36

20
5 Hier stellen sich die Lehrwerk-

1 Figuren erstmals vor. Dialog


hören, nachsprechen. In PA lesen.
Variante: KV 1 mehrfach groß
5 Rudi und Lara – kopieren, zerschneiden. S. hören
Dialoge hören und sprechen den Dialog und sortieren ihn in
� Wie heißt du? KG bei geschlossenen Büchern.
1.6
� Wer, ich?
� Ja, du!
� Ich heiße Rudolf, äh ... Rudi. 6a Wörter ins Heft notieren.
� Wie bitte? Einführung der Markierungen:
� Ich heiße Rudi, und du?
� Lara. Und wer ist das, Rudi?
= langer Vokal und . = kurzer
� Das ist Bello. Vokal. Üben Sie diese Markie-
Und wer ist das? rungen immer wieder an der
� Mieze.
Tafel und regen Sie die S. an, sie
6 Wortakzent bei Ausspracheproblemen in
a Schreibt die Wörter ins Heft. Wortakzent ihren Heften zu benutzen.
Bello • Schokolade • Hallo • Foto • Rudi • bitte • Lara • ist • Tschüs • Musik lang: Schokol ade 6b Hören der Wörter, Markieren
b Hört zu und markiert den Wortakzent. kurz: bitte
· des Wortakzents: kurz oder lang.
1.7
Bello –… Vergleich im PL, dann noch einmal
·
hören. Ziel: erste Bewusstmachung
7 Das Alphabet: lesen, hören, üben ... und 1x mit Musik der Aussprache anhand der bisher
eingeführten Wörter.
1.8 ABCDEFGHIJKLMN Lösung: Bello – Schokolade –
·
OPQRSTUVWXYZÄÖÜ Ää heißt a-Umlaut.
Öö heißt o-Umlaut.
Hallo – Foto – Rudi – bitte –
· ·
Lara – ist – Tschüs – Musik
Üü heißt u-Umlaut. · ·
abcdefghijklmn ß heißt eszett. 7 Auf der CD finden Sie hier
opqrstuvwxyzäöü drei Versionen des Alphabets:
Alphabet 1: Die S. hören das
8 Wie bitte? langsam gesprochene Alphabet
a Namen buchstabieren und lesen mit und sprechen
1.9
� Ich heiße Bello. nach. „Welche Buchstaben sind
� Mieze. neu?“, „Welche gibt es in eurer
� Wie bitte? M–i–e–z–e
� Mieze.
Sprache nicht?“
� Kannst du das buchstabieren? Lesen Sie den Merkzettel am Rand
� M–I–E–Z–E. vor, um die Bezeichnungen der
� Aha.
Buchstaben ö, ä, ü, ß zu klären.
b Schreibt 3–5 Namen. Diktiert und buchstabiert. Alphabet 2: Alphabet in Liedform
zum Mitsingen
Chantal. Wie bitte?
Jenny Alphabet 3: Die S. hören das
Chantal Kannst du das
Felix rhythmisch gesprochene Alpha-
Wolfgang buchstabieren?
bet und versuchen anschließend
C–H–A–N–T–A–L.
den Rhymthmus nachzuahmen.

elf 11 8a Dialog hören und in PA


lesen. Neuen Satz an der Tafel
47100_008_014_Kapitel1.indd 11 18.01.11 16:36
notieren: „Kannst du das buch-
AB zu KB-Seite 11: lierte Informationen dazu finden stabieren?“
13 Nach den Aufgaben im Sie in der Einleitung des LHB. Eigene Produktion: Beispiel-
KB auf dieser Doppelseite bietet Die Spiegelung erleichtert Ihnen Dialog mit Namen von einem
sich Übung 13 im AB an. Hier die Zuordnung der AB-Übungen S. an der Tafel erarbeiten. Lesen
schreiben die S. die Dialoge in zu den Aufgaben. Hier im LHB Sie ihn mit dem S. Dann üben
der richtigen Reihenfolge, ver- werden nur die Übungen didak- die S. in PA diesen Dialog mit
gleichen in PA und lesen diese tisiert, die Sie am besten in der dem eigenen Namen.
Dialoge. Klasse machen.
8b Die S. notieren 3–5 Namen
An dieser Stelle wird deutlich, auf einen Zettel. Zettel einsam-
wie das Konzept der Doppel- meln und neu verteilen. In PA
seitenspiegelung von KB und AB oder KG diktiert ein S. einen
funktioniert: Jeder Doppelseite Namen und die anderen notie-
im KB entspricht eine dazu pas- ren. Dann buchstabiert der
sende Doppelseite im AB. Detail- nächste ... Vergleich, ob alles
richtig geschrieben wurde.

21
9 Wörter sammeln („Was kennt
ihr?“) und mit der eigenen Spra-
che vergleichen. Lassen Sie die
Aussprache vergleichen, v. a. bei
1
Wörtern, die dieselbe Schreib- Internationale Wörter
weise haben.
9 Was kennt ihr? Wie heißt das in eurer Sprache?
Rückgriff auf Bildcollage aus 1
oder neue Collage: Die S. fügen
der eigenen Collage weitere Wör-
ter und Bilder hinzu. / S. erstellen
neue Collagen in Gruppen.
Im PL werden die Collagen vor-
gestellt. Videospiel
Material: Zeitschriften, Kleber,
Schere
Vorschlag: Wettbewerb in KG:
Die S. haben fünf Minuten Zeit,
so viele internationale Wörter
Drama
wie möglich aus Zeitschriften zu
schneiden und aufzukleben. Ver-
gleich im PL. Gewonnen hat, wer
Fußball – live
die meisten Wörter hat.
Hamburger
1,79 EUR
Vergleich der deutschen Wörter
mit der Muttersprache: „Was ist
gleich?“, „Was ist anders?“

10 Projekt: Auf Plakaten erstel-


len die S. eine Tabelle wie im KB
abgebildet.
Die S. ordnen in KG die Wörter
Pizza 2,99
EUR
von den Fotos der Liste zu und
ergänzen diese durch eigene
Wörter, die sie auf den vorherge- Musik-CDs
henden Seiten gelernt haben.
Anschließend werden die Plakate
10 Projekt: Lernplakat „Internationale Wörter“
in der Klasse aufgehängt und sie Sammelt Wörter und macht eine Liste.
können immer wieder durch
neue internationale Wörter, die Sport Musik Technik Essen und Filme
Trinken
die S. im Laufe des Unterrichts
kennenlernen, ergänzt werden.
Lösung:
Wow, Action!
Sport: Tennis, Fußball, Golf Tennis
Musik: Musik-CDs, Oper, Konzert,
Technik: Videospiel, Computer,
DVD, Video, CDs, Telefon 12 zwölf
Essen und Trinken: Cola, Chips,
Hamburger, Pizza
Filme: Drama, Kino, Video, 47100_008_014_Kapitel1.indd 12 18.01.11 16:36

Western, Action

22
11a Die S. kommentieren das

1 Foto in ihrer Muttersprache:


„Was seht ihr?“, „ Was ist das?“
Globales Lesen trainieren:
11 1 Text – 3 Sprachen „Was ist das Thema des Textes?“
a Vergleicht die Texte und sucht bekannte Wörter. Die S. lesen den deutschen Text
und markieren alle bekannten
Konzer t-Tourne Wörter (wenn die S. nicht ins
Metallica e
Buch schreiben dürfen, kopieren
Superpünk tlich
Tour von Metal
zum Start der
World
Sie die Texte). Das soll den S.
lica
spiel Guitar Hero. erscheint das neue Musik vid verdeutlichen, dass es schon viele
Am 6. Mai könne eo-
Hard Rock Café n Metallica-Fans
ren. Dort trifft
zum ersten Ma
l das Spiel auspr im Wörter gibt, die sie verstehen,
sich ab 12 Uhr obie- I’m a
zum Warm-Up – der
und alle Metallica Metallica-Fanclub Guitar Hero! obwohl sie noch fast kein Deutsch
eingeladen. -Fans sind herzl
ich können. Vergleich im PL.
Im neuen Tei
l der Guitar He Dann lesen die S. auch die ande-
Spieler die En ro-Serie erleb
ergie einer de en die
Zeiten. r besten Band ren Texte und markieren wieder
s aller
Guitar Hero Me
tallica erschein
360, PlayStat ion t am 22. Mai für
alle bekannten Wörter. Vergleich
2, 3 und Wii. Xbox
der Texte untereinander in KG:
„Was habt ihr in allen Texten
Tour
Metallica on me,
markiert?“, „Was nicht?“
sic video ga
The new mu ll be out ju st in
Guitar He ro, wi
e star t of Me
tallica’s Gespräch im PL (bei sprachho-
cide with th
Tournée Metallica time to coin
. On Ma y
a fa ns ca n
6th , Metallic t the new mogenen Gruppen können Sie
World Tour fé to try ou
Le nouveau jeu musical vidéo Ha rd Rock Ca tallica fa n club will
meet in the
12.00, the Me . In th is
dies auch in der Muttersprache
Guitar Hero sortira à temps pour ga me. From lcome all Metallica fa ns pl ayers
de Metallica. Le
le début de la tournée mondiale be there to
we series, the machen): Die S. nennen Unter-
ont essayer r He ro
gy of one
6 mai, les fans de Metallica pourr the Gu ita
new pa rt of e fi rst-hand the ener
pour la première fois le jeu au
Hard Rock Café. nc
will experie nd s of all time.
schiede und Gemeinsamkeiten
ra à partir de
Le fanclub de Metallica s’y réuni of the best
ba
e shelves der drei Sprachen.
les fans de ll be on th
midi pour un warm-up – et tous Metallica wi ion 2, 3
Metallica sont cordialement invité
s. Guitar Hero nd for Xbox 360, Pl ayStat Besprechen Sie nun (in der Mut-
from May 22
Guitar Hero,
Dans la nouvelle partie de la série und Wi i. tersprache), worum es im Text
de l’énergie de
les joueurs vivront l’expérience
les temps. geht. Wenn die S. vor Deutsch
l’un des meilleurs groupes de tous
22 mai pour la
Lernttipp
Guitar Hero Metallica paraît ra le rter schon eine andere Fremdsprache
Wii. Internationale Wö
Xbox 360, PlayStation 2, 3 et la helfen beim Ver
stehen !
gelernt haben, machen Sie den
S. deutlich, dass auch die erste
b Welche Wörter kennt ihr? Markiert und notiert die Wörter im Fremdsprache beim Deutschler-
Lernplakat.
nen helfen kann.
Konzert-Tournee Sport Musik Technik Sensibilisierung und Lernstra-
Metallica tegie: Internationale Wörter hel-
Superpünktlich zum Star
t der World fen beim Deutsch lernen, beim
Tour von Metallica erschein
t das neue Musikvideo- Verstehen von fremdsprachlichen
spiel Guitar Hero.
Tennis Konzert Texten.
Tournee
12 Deutsch hören 11b Die S. notieren alle deut-
Welche Wörter versteht ihr? Notiert. schen Wörter, die sie markiert
1.10 haben, in das Lernplakat aus 10.
Machen Sie den S. bewusst, wie
dreizehn 13 viele deutsche Wörter sie jetzt
schon gelernt haben.
47100_008_014_Kapitel1.indd 13 18.01.11 16:37
Lösung: s. unten
Lösung zu 11b:
(zu den Wörtern in Plakat von 12 Die S. hören kleine Dialoge
Aufg. 10 schreiben) auf Deutsch. Alle Texte zweimal
Musik: Konzert, Tournee, hören. Notieren Sie gemeinsam
Metallica, Fan, Fanclub, mit den S. alle Wörter an der Ta-
Hard Rock, Musikvideo fel, die die S. verstehen.
Technik: Wii, PlayStation, Xbox Mögliche Lösung: Dialog 1: City,
Essen und Trinken: Café shoppen – Dialog 2: Pizza, Eis, ja,
Schokolade, Vanille – Dialog 3:
o.k., Katastrophe, Mathe, Test –
Dialog 4: Metallica, Band –
Dialog 5: Wer ist das?, Das ist ...,
Guten Abend.

23
Das kann ich nach ...
Die S. bearbeiten die „Das kann
ich“-Seite im KB und die Selbst-
1 Servus! Grüezi!

evaluation im AB wie in der Ein-


Das kann ich nach Kapitel 1
leitung zum Lehrerhandbuch
beschrieben. Wörter, Sätze, Dialoge Übt zu zweit

Zur Erinnerung: Internationale Wörter Ergänzt die internationalen Wörter.


KB: Die linke Spalte wird abge- Pizza, Cola, Chips, Hamburger, Action, Computer, Musik, Pi, Cham, Ham, Sp, Com,
Tennis, Konzert, Sport, Western, ... Chi, ...
deckt, die Aufgaben in der
rechten Spalte werden allein Jemanden begrüßen/verabschieden Begrüßen
Hallo! Guten Morgen. Guten Tag. Guten Abend. H !
oder in PA bearbeitet – und im Auf Wiedersehen. Tschüs. Tschau. Guten M.
Anschluss mithilfe der linken Gute Nacht. Guten T !
Spalte kontrolliert. Guten A.
Fragen und antworten Wer? Was? Wo?
Lösungen & Tipps:  Wer ist das?  Das ist Albert Einstein.
 Was ist das?  Das ist der BMW Z4.
Ergänzt die internationalen
 Wo ist das?  Das ist in Berlin.
Wörter
Pizza, Champion, Hamburger,
Zahlen 0–12 Sagt die Zahlen auf Deutsch.
Sport, Computer/Comic, Chips null, eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun, 0 1 4 6 7 9 12
Hier können die S. weitere Wörter zehn, elf, zwölf
suchen und nennen. Grammatik
Wo ist die
Begrüßen Grammatik?

Hallo! Guten Tag! Guten Morgen!


Guten Abend!
Aussprache Übt zu zweit
Wer? Was? Wo? Das Alphabet A buchstabiert ein Wort. B schreibt.
Wer ist das? Das ist Roger Federer. ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ es, te, a, er, te – Start!
Ä Ö Ü
Was ist das? Das ist Toblerone.
Wo ist das? Das ist in der Schweiz. Wortakzent Markiert den Wortakzent.
Bello
· • Schokolade • Hallo
· • Foto • Rudi • bitte
· • Musik Lara • Schokolade • ist • Tschüs • Musik • Hallo!
Sagt die Zahlen auf Deutsch Mit Sprache handeln
null – eins – vier – sechs – sieben – Ich kann nach Personen und Sachen fragen und Ich kann (Leute) begrüßen und verab-
neun – zwölf antworten. schieden.
 Hallo, ich heiße Marco, und du?  Auf Wiedersehen, Biggi!
Ein Wort buchstabieren  Ich heiße Biggi. / Ich bin Biggi.  Tschüs, Marco!
PA: Hier buchstabiert A ein Wort,  Tschau, bis bald!
 Wie heißt du?
das er/sie sich vorher notiert hat,  Mein Name ist Sven.  Grüezi, Rudi!
und B hört zu und schreibt es auf.  Wie bitte?  Servus, Lara!
 Sven.
Dann Wechsel.
 Wie geht’s?
Einen Wortakzent markieren  Danke, gut. Und dir? Lerntipp
 Auch gut, danke. Internationale Wö
rter
Lara – Schokolade – ist – Tschüs – helfen beim Verste
· ·  Wer ist das? hen!
Musik – Hallo!
·  Das ist Herr Schmidt.
 Aha!
Mit Sprache handeln
Die S. spielen in PA kleine Minidia- 14 vierzehn
loge mit all den Redemitteln, die
sie in diesem Kapitel gelernt
haben. 47100_008_014_Kapitel1.indd 14 18.01.11 16:37

24
Allgemeines

2
Ich kann ...
• nach Informationen zu Personen fragen und antworten In diesem Kapitel lernen die S.
• sagen, woher ich komme
• sagen, welche Sprache(n) ich spreche
neue Personen und ihre Hobbys
kennen. Sie lernen, nach Informa-
tionen zu fragen und Informa-
tionen über Personen zu geben.
Die W-Fragen werden erweitert
und die Konjugation der Verben
im Singular strukturiert einge-
führt. Außerdem lernen die S.
verschiedene Ländernamen und
die Sprachen.
Darüber hinaus geht es um die
Aussprache internationaler Wör-
ter und um die Satzmelodie.
a
b
Jennifer, Mario, Eva, Charlotte und
c
Felix sind Jugendliche der Medien-

Die Medien-AG
AG aus dem Begleit-Video. Dort
stellen sich verschiedene Jugend-
liche mit ihren Hobbys vor.

G ist Film das Ho


bby 1a Einstieg: Fotos ansehen und
Für die Medien-A alles: be im Sport
Nummer 1. Sie
fi lm en
use erstes Hören. „Worum geht es?“,
Sie filmen zu Ha
oder auf Partys. d in „Was versteht ihr?“ Vermutungen
dt, in den Ferien un
oder in der Sta
der Schule.
im PL sammeln und an der Tafel
ndet
hnikerin und fi
Jennifer ist die Tec ist ein cooler Ty p. festhalten.
l. Ma rio
Computer tol ra- Zweites Hören: Die S. notieren
erviews. Die Kame
Er macht die Int sup er filmen.
Sie kan n Wörter, die sie verstehen. Sam-
frau ist Eva. ix
ert alles und Fel
Charlotte fotografi . meln der Wörter an der Tafel.
d t die La mp en
kontrollier
Lösung: Die Medien-AG bereitet
e ein Interview vor.
1 Wir und die Medien
a Hört zu. Worum geht es? Was versteht ihr? 1b Text lesen und die Namen
1.11
b Sehen, lesen und verstehen: Wer ist wer? Nummeriert. den Fotos zuordnen.
Jennifer: Foto … Alternative: Beitrag auf dem
Begleit-Video ansehen, Text lesen
2 Was ist was? Hört, lest und ordnet die Szenen zu.
und Namen und die Informatio-
nen den Fotos zuordnen.
1.12
Lösung: Jennifer: Foto d –
Charlotte: Foto a – Eva: Foto b –
Felix: Foto c – Mario: Foto e
das Fußballspiel die Party der Schulweg die Schule der Park das Abendessen
2 Die S. hören Geräusche und
1) die Schule 2) …
Szenen, die zu den Fotos passen.
fünfzehn 15 Hörtext Szene für Szene hören,
nach jeder Szene stoppen und
den Fotos zuordnen.
47100_015_022.indd 15 04.01.12 08:10 Wörter lesen und zuordnen. Unbe-
kannten Wortschatz anhand der
Fotos oder von Vorwissen klären.
Lösung: 1: die Schule – 2: das
Fußballspiel – 3: der Park – 4: das
Abendessen – 5: der Schulweg –
6: die Party

25
3a Notieren Sie die drei Namen
in Tabellenform an der Tafel:
Mario, Eva, Jennifer. Die S. notie-
ren sie im Heft. Die S. lesen die
2
Texte und hören sie gleichzeitig Hobbys von Mario, Eva und Jenny
von CD. Sie notieren alle Informa-
3 Die Medien-AG stellt sich vor.
tionen zu den Personen, die sie
verstehen. Vergleich im PL. a Hört und lest. Was versteht ihr?
1.13

Binnendifferenzierung: Hallo, ich heiße Mario


Die Bücher sind geschlossen. Neumann. Ich bin 14 und
komme aus Stuttgart
Namen an der Tafel in Tabellen- und wohne jetzt in
form notieren, S. übertragen München. Ich gehe ins
diese ins Heft. 1. Szene von CD Elsa-Brändström-Gymna-
sium, in die Klasse 8a.
(Mario) vorspielen – gemeinsam Mein Name ist
Ich mag Sport: Ski fahren, Tennis
Eva Schmidt.
Informationen zu Mario an Tafel Ich bin auch in
spielen, und ich gehe gern schwimmen. Ach ja, ich
mache gern Interviews. Schaut mal.
ergänzen. Dann restliche Szenen der Medien-AG.
Ich mag Musik. Ich
hören, S. ergänzen alleine. Ver- spiele Gitarre, ein biss-
gleich in KG, dann im PL – danach chen Klavier. Ich kann surfen
diese Infos an der Tafel sammeln und tauchen. Ja, und ich filme gern.

und mit den Texten im Buch ver- Ich bin Jennifer Fischer. Meine Freunde
gleichen. nennen mich Jenny. Ich bin auch in
der Klasse 8a. Ich bin die Technikerin
(Die Texte im Buch sind identisch in der Medien-AG. Ich bearbeite die
mit denen auf der CD). Videos am Computer. Sport mag ich
nicht.

3b Texte lesen und die Ich-Aus-


sagen in die Tabelle einordnen. b Wer sagt was? Lest die Texte noch einmal und ordnet die
Lösungskontrolle in ganzen Ich- Informationen.
Sätzen. Und wer
bist du? Mario Neumann Eva Schmidt Jennifer Fischer
Lösung: Ich mag … Ich spiele … Ich bin die Technikerin.
− Mario: Ich mag Sport. Ich fahre Ich …
Ski. Ich bin 14. Ich gehe gern
schwimmen. Ich spiele Tennis. Ich bin Bello. … bin die Technikerin. • … fahre Ski. • … mag Musik • … bin 14. •
… gehe gern schwimmen. • … surfe und tauche. • … spiele Tennis. •
Ich komme aus Stuttgart. Ich … arbeite am Computer. • … spiele Gitarre.• … komme aus Stuttgart. •
wohne in München. Ich gehe … wohne in München. • … gehe in die Klasse 8a. • … mag Sport. •
in die Klasse 8a. Ich mache gern … mache gern Interviews.

Interviews.
− Eva: Ich spiele Gitarre. Ich mag 4 Fragt und antwortet zu zweit.
Ich heiße Lara.
Musik. Ich surfe und tauche. Wie heißt du? Ich heiße …
Wo wohnst du? Ich wohne in … „Ich“ oder „du“?
− Jennifer: Ich bin die Techni- Was magst du? Ich mag …
kerin. Ich arbeite am Computer. Magst du Sport? Ja. / Nein!  heiße Peter.
Ich gehe in die Klasse 8a. Wohnst  in Deutschland?
Mein Name
ist Rudi. Wo wohnst ?
 spiele Gitarre.
4 Transfer auf die Lebenswirk-
lichkeit der S.
Zur Wortschatz-Vorentlastung: 16 sechzehn
Gemeinsames Sammeln an der
Tafel zum Punkt „Was magst
du?“ Die S. fragen sich in PA 47100_015_022.indd 16 04.01.12 08:10

gegenseitig. Wichtig ist hier die Video zu KB Aufg. 3 außerhalb des Unterrichts statt- dort deutsche Kriegsgefangene
sprachliche Produktion, nicht die Teil 1, Szene 1 (Die Medien-AG finden und an denen die S. frei- medizinisch zu versorgen.
Fertigkeit Schreiben. stellt sich vor): Die Übung 2 im willig teilnehmen können. Nach Ende des Ersten Welt-
Alternative: Die S. befragen Videotrainer (AB) bietet sich zur krieges weitere Betreuung von
mehrere S. und notieren Ant- Wiederholung der Vorstellung Elsa Brändström: Gefangenen, die in Sibirien
worten.  Automatisierung der der Jugendlichen nach Aufgabe 3 1888 in Sankt Petersburg als bleiben mussten.
Strukturen. im KB an. Denken Sie daran, Kind schwedischer Eltern gebo- Nachdem die Gefangenen nach
dass Sie den Film auch – über ren. Aufwachsen in Schweden; Deutschland heimgekehrt wa-
Hinweis auf Tafelbild mit Gram- die Steuerung Ihres Video- 1908 zurück nach Russland. ren, gründete sie in Deutsch-
matik: S. ergänzen „ich“/ „du“. players – mit Untertiteln sehen 1914: Erleben des Ausbruchs land ein Sanatorium für die ehe-
Im PL besprechen, woran S. er- können. des 1. Weltkrieges in Russland maligen Gefangenen und ein
kannt haben, wo „ich“ bzw. „du“  freiwillige Meldung als Militär- Heim für deren Kinder.
eingesetzt werden muss. Weisen Information: AG Krankenschwester. Nach der Machtübernahme Hit-
Sie die S. auf die Endungen hin. AG bedeutet Arbeitsgemein- 1915: Reise für das schwedische lers floh sie mit ihrer Familie in
schaft. AGs sind Aktivitäten, die Rote Kreuz nach Sibirien, um die USA. Dort starb sie 1948.

26
5 Projekt: Zur Vorbereitung

2 bringt jeder S. mindestens ein


Foto von sich mit.
Material: ein DIN-A3-Plakat für
5 Projekt: „Ich-Texte“ jeden S. Dort stellen sich S kreativ
Macht ein Plakat vor: malen, schreiben etc.
wie im Beispiel.
Weitere Vorschläge: s. unten.

6a Vergleichendes Lesen: Lesen


beider Sprechblasen und Ver-
gleich der Verben. Frage: „Wer
spricht?“. Damit gehen Sie auf die
6 Das ist Charlotte. unterschiedliche Perspektive ein.
Die S. notieren die Regel im Heft.
a Lest die zwei Texte, vergleicht die Verben und ergänzt die Regel
im Heft. Regel: Bei „ich“ kommt -e, bei
Regel
Sie heißt Charlotte. Bei „ich“ kommt , „er/es/sie“ kommt -t.
Ich heiße Charlotte. Sie wohnt auch in München. bei „er/es/sie“ kommt .
Ich wohne auch in München. Sie fotografiert gern. Sie mag
Bei „du“ kommt -st.
Mehrsprachigkeit: Fragen Sie im
Musik und sie spielt Fußball.
Ich fotografiere gern. Ich mag PL, wie es in den Muttersprachen
Musik und ich spiele Fußball.
der S. ist, und machen Sie deut-
lich, dass es in den meisten Spra-
chen verschiedene Endungen für
die Personen gibt. Weisen Sie
b Lest die Tabelle. Ergänzt Beispiele an der Tafel.
darauf hin, dass man im Deut-
wohn en  ich wohn e du wohn st Jenny (sie) wohn … schen immer das Pronomen
nennen muss.
komm en  ich komm … du komm st Mario (er) komm t
spiel en  ich spiel … du spiel st er/sie spiel … 6b Tabelle ansehen und Formu-
heiß en  ich heiß … du heiß t er/sie heiß … lierung von Regelmäßigkeiten.

mögen  ich mag du mag er/sie  Visualisierung der Verben:


sein  ich bin du bist er/sie ist G 9, 10
Die Verben immer in einem
Oval darstellen. So lassen sich
Präfixe, Suffixe, Stamm und auch
c Mit Regeln arbeiten. Ergänzt die Dialoge 1–4.
trennbare Verben präsentieren.
1  Wohnst du in Berlin? 3  Bist du in der Klasse 7a? Verben
 Nein, ich wohn in Bern.  Nein, ich b in der Verbstamm Endung Erarbeitung der Konjugation:
 Aha, wohn Sabrina auch Klasse 7b.
Beginnen Sie mit einem Verb
in Bern?  Und Mario?
 Nein, sie wohn in Zürich.  Er  in der Klasse 8a. an der Tafel (z. B. „wohnen“; in
2  Spielst du Gitarre oder Klavier? 4  Wie alt  Ginger? einem Oval darstellen). Dann
 Ich spiel Klavier. Aber der  Er  zwei Jahre alt. notieren Sie darunter „ich wohn-“
Musiklehrer spiel Gitarre.  Und du? Wie alt bist du? (in einem abgeschnittenen Oval
darstellen) und lassen die Endung
d Kontrolliert mit der CD.
1.14
(in dem Restoval) von S. ergänzen.
So entwickeln Sie die Konjugation.
e Spielt die Dialoge zu zweit.
Fahren Sie analog mit weiteren
siebzehn 17 Verben fort. Abschließend sehen
sich die S. die Tabelle im Buch an.

47100_015_022.indd 17 04.01.12 08:10 6c–d In PA Ergänzen der Endun-


Weitere Vorschläge zu 5: AB zu KB Aufg. 6c gen. Kontrolle der Lösung mit CD.
S. gestalten ihr Plakat mit Bildern 5b Nachdem die S. die Dialoge Lösung: 1: wohne, wohnt, wohnt
aus Zeitschriften/Postkarten/ ausgefüllt und verglichen haben, – 2: spiele, spielt – 3: bin, ist – 4:
Fotos etc. und notieren Sätze. bietet es sich an, sie die Dialoge ist, ist
Alle Plakate im Raum unter dem in PA sprechen zu lassen. Das
Motto „Unser Deutschkurs“ trainiert die Aussprache und Binnendifferenzierung: Schwä-
aufhängen. Lesen der Plakate. dient der Automatisierung der chere Lerngruppen: Zuerst Abspie-
Variante: Die S. notieren die Strukturen. len der CD, dann Ergänzen der
Ich-Sätze auf Haftzetteln. Daraus Endungen in PA etc.
ergeben sich mehrere Möglich-
keiten zur Binnendifferenzierung: 6e In PA Dialoge spielen. Achten
Zuordnen der eigenen Infos, Sie auf die Intonation der S.
Zuordnen der Infos von Mit- Vorschlag: S. lernen 1–2 dieser
schülern, mündliches Beschrei- Dialoge auswendig, damit sie sich
ben der Fotos ohne Haftzettel. auf die Intonation und Melodie
konzentrieren können.

27
7a–b Flaggen ansehen, in KG
den Ländern zuordnen. Machen
Sie zuerst ein Beispiel im PL. Kon-
trolle und Korrektur mit der CD.
2 C D

Vorschlag: Wettbewerb: „Welche Eine Klasse – viele Länder B E F


Kleingruppe hatte am meisten A
7 Flaggen und Länder G H
Flaggen und Länder richtig?“
Lösung: A: Deutschland – B: Grie- a Was passt zusammen? Ordnet zu. I
J K
chenland – C: die Schweiz – D: L N
O P
Italien – E: Albanien – F: Kenia – M Q R
G: Russland – H: Polen – I: Frank-
reich – J: Kanada – K: Österreich – Spanien – Japan – Polen – Deutschland – die Türkei – Kanada –
die Schweiz – die USA – China – Kenia – Russland – Frankreich –
L: Ungarn – M: die Türkei – N: Albanien – Österreich – Ungarn – Griechenland – Brasilien – Italien – …
China – O: die USA – P: Brasilien –
Q: Japan – R: Spanien Ich mag b Kontrolliert mit der CD.
Schweden!!! 1.15

Mehrsprachigkeit: „Wie heißen


c Hört die Ländernamen, sprecht nach und achtet auf die
die Länder in eurer Sprache?“ Viele
Betonung.
der Ländernamen sind in den un- 1.16

terschiedlichen Sprachen ähnlich. 8 Sprachen und Länder Ágotának hívnak. Szívesen


megyek a diszkóba.
a Woher kommen die Schüler?
7c Wortakzente: CD hören und
mit richtiger Betonung nachspre- Nazywam sie˛ Dagmara ¡Me llamo Pedro y
i che˛tnie uprawiam sport. me gusta ver la tele!
chen. „Welche Buchstaben/Laute
werden lang, welche kurz gespro-
chen?“
Er/Sie kommt ... Mi chiamo Paolo e mi
Wiederholung der Markierungen interesso di tecnica.
aus Spanien
für lange und kurze Vokale, die aus Ungarn
schon in Kapitel 1/Aufgabe 6 ein- aus Italien
Spanisch / Ungarisch / Italienisch
geführt wurden. aus Polen Paolo / Ágotá /
spricht Polnisch / Deutsch / Französisch
aus der Schweiz Dagmara / Marco
Türkisch / Englisch / …
aus der Türkei
8a 1. Schritt: Sprachsensibilisie- aus dem Iran
rung: Foto ansehen und Sprech- aus den USA b Deine Klasse – Wie viele Länder? Wie heißen sie auf Deutsch?
blasen lesen. S raten, woher die
Schüler kommen. „Woher kommen
die Schüler?“ Hinweis auf die Struk-
tur auf dem Merkzettel. „Welche
Wörter erkennt ihr?“
Mehrsprachigkeit: Sammlung Ich komme aus …
von internationalen Wörtern aus
den Sprechblasen an der Tafel.
Beispiele: sport – interesso –
tecnica – diszkóba – tele.
Ich komme aus
2. Schritt: Frage an der Tafel: Russland.
Welche Sprache spricht ... 18 achtzehn
(Pedro/Ágotá etc.)? Die S.
antworten mithilfe des Buches.
„Wie habt ihr die Sprache 47100_015_022.indd 18 04.01.12 08:11

erkannt?“ bei neuen Sprachen und halten Deutschland kommen, äußern


AB zu KB Aufg. 7:
Lösung: Sie sie an der Tafel fest. kurze Aussagen in ihrer Mutter-
9d Die S. notieren 2–3 Länder
Dagmara: Polen, Polnisch auf einem Zettel. Dann arbeiten
Sind in Ihrem Land Dialekte sprache (wie im Beispiel 8a).
Paolo: Italien, Italienisch sie in PA: A buchstabiert die Län-
identitätsstiftend, beziehen Sie Die anderen raten, was gesagt
Pedro: Spanien, Spanisch der und B schreibt den Namen
auch diese mit in die Diskussion wurde.
Ágotá: Ungarn, Ungarisch auf. Vergleich der Rechtschrei-
ein. Ziel dieser Aufgabe ist es, Sprachhomogene Gruppen:
bung. Dann Wechsel.
Um die eigene Erfahrung der S. den S. deutlich zu machen, was Fragen Sie S.: „Habt ihr Freunde
einzubeziehen, gegenseitiges sie schon alles können und wel- aus anderen Ländern?“ Samm-
Fragen der S. „Welche Sprachen che Hilfen sie durch diese lung der Länder und Sprachen
kannst du sprechen, verstehen, Mehrsprachigkeit haben. an der Tafel.
lesen?“ Schreiben Sie diese Erweiterung: Bringen Sie Fotos
Fragen an die Tafel, beziehen 8b Transfer auf die eigene von verschiedenen berühmten
Sie bewusst auch das Verstehen Lebenswirklichkeit der S. Personen mit, die Ihre S. kennen.
und Lesen mit ein, um mehr Er- Sprachheterogene Gruppen: Fragen Sie: „Woher kommt die
folg zu ermöglichen. Helfen Sie Fragen Sie die S.: „Woher Person/...?“, „Welche Sprache
kommst du?“ S., die nicht aus spricht sie/...?“

28
9a Visualisierung von unter-

2 schiedlichen Wortakzenten:
Oft sehen Wörter, vor allem
internationale, in verschiedenen
Gleich oder anders? Sprachen zwar ähnlich aus, wer-
den aber anders ausgesprochen
9 Aussprache international
oder betont.
a Hört zu und vergleicht die Wörter. Wie sagt man das auf …? S. hören das Wort „Musik“ in den

i iqume
1.17 Ordnet zu.
verschiedenen Sprachen und ord-
1. Mus k 3. mus
usic usica
nen die Sprachen zu. Diese Auf-
2. m 4.
gabe soll von Anfang an helfen,
Interferenzen – falsche Übertra-
a. Englisch b. Italienisch c. Französisch d. Deutsch gungen bei der Aussprache – zu
vermeiden.
b Hört zu und sprecht die Wörter laut. Lösung: 1d – 2a – 3c – 4b
1.18 Telefon Computer Tennis
· Restaurant Pizza
· Gitarre
·
Banane Schule Film
· Gruppe
· Klasse
· Foto Ich mag Fisch. 9b Die S. hören nun weitere
Und du?
10 Satzmelodie deutsche Wörter und sprechen
nach. Sprechen Sie die Wörter
a Hört zu und sprecht Dialoge wie im Beispiel.
1.19 noch einmal übertrieben betont
Ich fahre
ger n du? Ich Ich vor und lassen Sie die S. auch ge-
Ski. U nd nich
auch. t. nauso übertrieben betont nach-
sprechen.
1. Ich spiele gern Tennis. Und du? 4. Ich wohne in der Schweiz. Vorschlag: S. gestalten diese
2. Ich höre gern Musik. Und du? Und du? Wörter nach dem Hören visuell
3. Ich spiele Klavier. Und du? 5. Ich bin zwölf. Und du?
wie in 9a, um die Wortaktzente
b Schreibt und spielt eigene Dialoge. im Schriftbild darzustellen.

11 Antworten üben 10a Einführung der Satzmelo-


die: Hören des Beispielsatzes und
In Frankfurt. nachsprechen. Gemeinsame
Ich wohne in Frankfurt.
1.20

Wo wohnst du? Reflexion: „Wie läuft die Melodie


bei Aussagen? Wie bei Fragen?“
Dann in PA die weiteren Sätze
korrekt sprechen, schnellere
Woher kommst du?
Aus München. Schüler üben mit eigenen Sätzen
München.
Ich komme aus mündlich weiter.

10b Eigene Produktion: Die S.


schreiben in PA kleine Dialoge,
Wie heißt du?
Katha rina. üben die Satzmelodie und spre-
chen die Dialoge in der Klasse vor.
Ich heiße Katha rina.
11 Üben der Betonung
1. Hören: Beispieldialog hören.
neunzehn 19 2. Hören: S. verdeutlichen die
Satzakzente, indem sie auf den
Tisch klopfen.
47100_015_022.indd 19 04.01.12 08:11

Lehrtipp Aussprache: ist es wichtig, von Anfang an Die S. stellen sich in PA die drei
Von Anfang an sollten die S. viele Ausspracheübungen anzu- Fragen. Der S., der antwortet,
möglichst deutlich und verständ- bieten und die Aussprache kon- markiert den Satzakzent, indem
lich artikulieren. Lassen Sie die S. sequent zu wiederholen. er mit der flachen Hand auf den
auch in späteren Phasen immer Insbesondere kleine Dialoge eig- Tisch klopft.
wieder Sätze und Phrasen laut nen sich für weitere Trainings. Variante: Die S. fragen unter-
und mit der richtigen Intonation Dabei sollen S. nicht vom Blatt schiedliche Mitschüler, nicht nur
wiederholen und benutzen Sie ablesen, sondern frei und betont einen.
die visuellen Hilfen (Pfeile, Punk- sprechen.
te und Striche) als Merkhilfen.
Verständnisprobleme entstehen
oft nicht durch grammatische
Fehler, sondern dadurch, dass
der Sprecher aufgrund seiner
Aussprache nicht verstanden
wird. Um diesem vorzubeugen,

29
12 Rap zu W-Fragen: Lied
vorspielen und S. singen mit.
S sammeln die fünf W-Fragen aus
dem Lied und beantworten sie
2
gegenseitig. Wer, was, wie, wo, woher?
Lösung: Was ist das? (Deutsch) –
Wie heißt sie? (Ruth) – Wer ist er? G 1
12 Der www-Rap – Hört zu und singt mit.

(Paul) –- Wo liegt Bern? (Schweiz) Wer, was, wie, wo, woher?


1.21
– Woher kommt er? (Wien) Das ist doch nicht so schwer.
Variante: Kopieren Sie KV 2 groß Was, was? Was ist das?
Das ist Deutsch und Deutsch macht Spaß.
und zerschneiden Sie sie. Teilen
Sie die Klasse in KG von fünf bis Wie, wie? Wie heißt sie?
Sie heißt Ruth und sie fährt Ski.
sechs S. Jeder S. der KG erhält Wer, wer? Wer ist er?
eine Frage und eine Antwort Er heißt Paul und liebt sie sehr.
(beim Verteilen darauf achten, Wo, wo? Wo liegt Bern?
dass diese nicht zusammenpas- In der Schweiz, da bin ich gern.
sen). Je ein S. liest seine Frage vor, Woher, woher? Woher kommt er?
Er kommt aus Wien, da kommt er her.
wer die Antwort hat, antwortet.

13 PA: Ein S. fragt, der andere S. 13 Die Medien-AG: W-Fragen zuordnen und vorlesen.
Mario mag Sport. g)
dreht das Buch um, hört zu, 1. Wo wohnt Mario? Eva spielt Gitarre. f)
2. Was mag Mario?
sucht die richtige Antwort und 3. Wer spielt Gitarre?
Sie spielt Fußball. e)
antwortet.
Mario wohnt in München. d)
4. Wer ist die Technikerin? Charlotte fotografiert gern. c)
5. Wer fotografiert gern?
Binnendifferenzierung: Den
Ginger ist zwei Jahre alt. b)
6. Was spielt Charlotte? Jenny ist die Technikerin. a)
schwierigeren Teil hat der S., 7. Wer ist zwei Jahre alt?
der zuhört und die richtige Ant-
wort finden muss. 14 Ich wohne in M…! Stellt Fragen und antwortet wie im Beispiel.

Lösung: 1d – 2g – 3f – 4a – 5c – 1.22 Wo wohnst du? Ich wohne in M!


6e – 7b 1. Wo wohnst du?
Wo? … in …
Woher? … aus … Nein. Ich wohne in: Berlin, München,
In München? Genf, Rom, Madrid, London,
14 Spielerisches Üben der Wien, Bern, Luzern
W-Fragen: Den Beispieldialog In Madrid? Ja, genau!
hören, damit das Konzept klar ist:
S. wählen aus den Möglichkeiten
zu den Fragen 1–5 je ein Wort 2. Woher kommst du?
land,
Ich komme aus: Deutsch 3. Wie heißt du
?
aus und notieren es. Italien, der Schweiz, Öst
erreich, Ich heiße : Anna,
land Karin, Boris,
Dann PA: A beginnt und stellt dem Iran, Spanien, Eng Ulla, Michael, Ha
ns, Karim,
Michaela, Beate,
eine Frage, B antwortet wie im 4. Was magst du? Angela
Beispiel nur mit dem Anfangs- Ich mag: Tiere, Rap, Tennis, Com
puter,
schwimmen, Pizza, Porsche, Cola
buchstaben des Wortes, das er/ st du? chen,
5. Was kann e spielen, Spaghetti ko
sie sich notiert hat. A rät, bis er/ Ich kann: G
itarr
h sp re ch en, surfen,
n, Englisc
sie das von B notierte Wort ge- Musik mache en
i fahren, film
sagt hat. Dann wird gewechselt. tauchen, Sk

20 zwanzig

47100_015_022.indd 20 04.01.12 08:11

30
15 „Schnüffelstrategie“ =

2 selektives Leseverstehen: Ziel ist


nicht das Verstehen aller Einzel-
heiten, sondern das selektive
Eine Mail von Anne Suchen von Informationen. Für
die Auswahl der Informationen ist
15 Informationen zu W-Fragen finden
es hilfreich, mit den angegebe-
Wie heißt sie? (Name) Wie alt ist sie? (Alter)
Wo wohnt sie? (Stadt) Woher kommt sie? (Land)
nen W-Fragen zu arbeiten.
Besprechen der W-Fragen im PL.
Was kann sie? (Sprache, Instrument) Text lesen und S. machen Notizen.
Was mag sie? (Sport, Musik, …)
Die Aufgabe ist gelöst, wenn die
W-Fragen beantwortet sind. Er-
gebnisse mündlich in der Klasse
sammeln.
An: m.martine@donx.es Lösung: Wie heißt sie? Anne
Betreff: Das bin ich!
Levin – Wo wohnt sie? in Wien –
Ich heiße Anne Levin und ich bin 14. Ich wohne in Wien, das ist in Österreich.
Wie alt ist sie? 14 – Woher
Ich gehe in ein Gymnasium. Ich kann Deutsch, Englisch und ein bisschen Französisch. kommt sie? aus Österreich –
Was kann sie? Deutsch, Englisch,
Ich habe viele Hobbys. Ich spiele Gitarre und ich schwimme gern.
Französisch, Gitarre (spielen) –
Ich habe einen Hund. Er heißt Freddy und ist sehr lieb.
Ich mag Rap aus Amerika. Das ist cool. Und ich liebe Mangas. Was mag sie? schwimmen, Rap,
Mangas
Meine Freundin heißt Tanya. Sie geht auch in das Albert-Einstein-Gymnasium,
in meine Klasse.
Bitte schreib mal!
16a Vorbereitung der schrift-
lichen Produktion: S. notieren
Liebe Grüße sich wichtige Ausdrücke aus der
von Anne
Mail von Anne ins Heft, die sie
auch für weitere Mails benutzen
können.
Redemittel-Beispiele:
− sich vorstellen: Ich heiße …,
16 Antwortet Anne und schreibt eine eigene E-Mail.
Ich wohne …, Ich gehe ...
a Notiert wichtige Ausdrücke Ich heiße Lara. − ich mag: Ich habe ..., Ich ...
aus der Mail von Anne.
Sich vorstellen Ich wohne in Jotwede.
gern, Meine Freundin ...
Ich spreche Deutsch
Ich heiße … und Englisch. − Mailausdrücke: Bitte schreib
Ich wohne in … Ich mag Musik und
Sport. mal. – Liebe Grüße von ...
b Schreibt die Mail.
16b S. schreiben eine Mail an
Anne in ihr Heft. Dann tauschen
sie die Hefte aus und korrigieren
sich gegenseitig: Geben Sie ein
Liebe Anne,
Kriterium vor, damit sich die S.
ich heiße … Ich bin … Ich wohne in …
darauf konzentrieren (z. B. Recht-
schreibung/Wortstellung/Wort-
wahl). Dann korrigieren die S.
einundzwanzig 21 ihre eigene Mail als HA zu einem
anderen Aspekt. Zum Schluss
korrigieren sie die Mails. Einige S.
47100_015_022.indd 21 04.01.12 08:11

AB zu KB Aufg. 15 AB zu KB Aufg. 16 lesen die Mails im PL vor.


13b/c Projekt-Vorschlag 14 als Binnendifferenzie- Vorschlag: Wenn die S. Lust
zu KB S. 21: S recherchieren im rung: Diese Übung kann als haben, schreiben sie die Mail zu
Internet zu ihrem Star. Anferti- Vorbereitung auf die freie Hause am Computer und bringen
gung einer Collage / eines Plaka- schriftliche Produktion bei KB sie mit. Dann werden die Mails
tes. Vorstellen ihres Stars in der 16b genutzt werden. S sortieren aufgehängt und von allen gelesen.
Klasse. Aufhängen der verschie- die Mail und haben so ein Bei- So lernen sich die S. besser ken-
denen Plakate. Das fördert die spiel für die Antwort. nen.
Motivation der S. Sollten Ihre S. keine Möglichkeit
haben, die Mails am PC zu schrei-
ben, können sie sie auch auf bun-
tes Papier schreiben und dann im
Unterrichtsraum aufhängen.

31
Das kann ich nach ...
Die S. bearbeiten die „Das kann
ich“-Seite im KB und die Selbst-
2 Ich mag schwimmen.

evaluation im AB wie in der Ein-


Das kann ich nach Kapitel 2
leitung zum Lehrerhandbuch
beschrieben. Wörter, Sätze, Dialoge Übt zu zweit

Zur Erinnerung: Freizeit/Hobbys 1 Name, 5 Hobbys


Sport: Surfen, Schwimmen, Fußball Tom: Tennis, …
KB: Die linke Spalte wird abge-
Musik: Klavier, Gitarre
deckt, die Aufgaben in der Sprachen: Deutsch, Englisch, Russisch, …
rechten Spalte werden allein Medien: Kamera, Computer, Internet
oder in PA bearbeitet – und im … du? Ich … 2 Fragen, 2 Antworten
Anschluss mithilfe der linken Wie heißt du? Ich heiße … Wie …?
Wo wohnst du? Ich wohne in … Wo …?
Spalte kontrolliert. Woher kommst du? Ich komme aus … Woher …?
Magst du (Sport)? Ja. / Nein, ich mag … Magst …?
Lösungen & Tipps: Kannst du das buchstabieren? Kannst …?
Grammatik Übt zu zweit
1 Name, 5 Hobbys
ich, du, er, sie Andere Verben
Hier nennen sich die S. gegen- wohnen: ich wohne, du wohnst, er/sie wohnt spielen: ich spiele, du spielst, …
seitig mindestens fünf Hobbys. kommen: ich komme, du kommst, er/sie kommt sein: ich bin, du bist, …
W-Fragen Wie heißt die Frage?
2 Fragen, 2 Antworten Was magst/kannst du? Aus der Schweiz.
Wo wohnst du? Das ist Bello.
Die S. formulieren abwechselnd
Woher kommst du? Alexander.
Fragen und Antworten. Wie heißt du? In Berlin.
Wer ist das?
Andere Verben Aussprache Übt zu zweit
spielen: ich spiele, du spielst, Wortakzent: Länder 10 Ländernamen Spanien
er/es/sie spielt Polen, Italien, Russland,
· … richtig sprechen
sein: ich bin, du bist, er/es/sie ist Satzmelodie Satzmelodie – Sprecht Sätze.
kommen: ich komme, du kommst, esse / Pizza
Ich fahre fahre / Rad
er/es/sie kommt ger n du? Ich esse …
Ski. Und spiele / Fußball
lernen: ich lerne, du lernst, er/es/ lerne / Deutsch
sie lernt höre / Musik
... Mit Sprache handeln
Ich kann nach Informationen fragen und antworten. Ich kann über mich sprechen.
Wie heißt die Frage?  Wer ist das?  Was kann/mag … Ich komme aus …
 Das ist …  Er/Sie … Ich wohne in …
Woher kommst du? Ich spreche … Und du?
Wer ist das?  Woher kommt Timo?  Wo wohnt ...? Ich …
Wie heißt du?  Timo kommt aus ... Ich auch. Ich nicht.
Wo wohnst du?
„Schnüffeln“
10 Ländernamen richtig Selektives Lesen
mit W-Fragen:
sprechen Wer? Wie? Wo?
Was? Woher? …
Hier sollen die S. v. a. auf den
Akzent achten. Wenn ihnen keine
zehn Länder einfallen, können sie 22 zweiundzwanzig
noch einmal bei Aufgabe 7 nach-
sehen.
47100_015_022.indd 22 04.01.12 08:11

Satzmelodie Als Sprechimpuls bietet es sich


Die S. formulieren mithilfe der an, Fotos von bekannten Per-
Vorgaben Aussagesätze oder sönlichkeiten aus der Lebens-
Fragen, z. B.: welt der S. mitzubringen.
Ich esse gern Pizza. Du auch? –
Ja, ich liebe Pizza.
Ich fahre gern Rad. Und du? – Ich
nicht.
Ich spiele gern Fußball. …

Mit Sprache handeln


Hier üben die S. noch einmal, sich
vorzustellen. Dazu können sie ihre
Ich-Texte zuhilfe nehmen.
Außerdem fragen sie nach Infor-
mationen und antworten.

32
Allgemeines

3
Ich kann ...
• Schulsachen und Gegenstände in der Klasse nennen In diesem Kapitel lernen die
• einfache Fragen stellen und auf Fragen antworten
• etwas verneinen
S. das Wortfeld „Schulsachen“
kennen und erhalten Tipps zum
W Lernen neuer Wörter, speziell im
B Bereich Artikel + Nomen. Mit
A dem neuen Wortschatz wird die
M Aussprache, v. a. der Wortakzent,
V
T trainiert und die S. lernen erste
J Komposita kennen.
S
P H Hinsichtlich der Grammatik
werden die Fragesätze um die
Ja-/Nein-Frage erweitert. Dabei

Mein Schulalltag L werden die neu auftretenden Satz-


baumuster kenntlich gemacht und
die S. versprachlichen dies direkt
R im Kontext. Ein weiteres gramma-
Ä
E
tisches Thema sind der unbe-
Z
stimmte Artikel und „kein/-e“
K
im Nominativ.
I U
D Y
1a Die S. sehen sich die Puzzle-
N teile an und ordnen sie den Wör-
X tern in der Skizze unten zu. Dann
Q benennen sie in KG die Gegen-
stände auf den Fotos.
F G
O Beispiel: Fragen Sie (oder ein S.):
„Was siehst du bei N?“ Antwort
1 Ein Puzzle
B ist das Plakat. von S.: „N ist die Lehrerin./Keine
a Was ist was? Ordnet zu. Ahnung.“ (wenn S. es nicht zu-
ordnen können).
Sprachhomogene Gruppen:
das
die
Uhr das Plakat C Sie fragen: „Wie heißt ‚die Lehrerin‘
Fenster
auf ...?“ (hier die Muttersprache
die Tafel

die
das Regal
die
einsetzen) S. suchen das passende
der
Schülerin Lehrerin Schrank Foto zum Wort und sagen die
Antwort in der Muttersprache.
der Schüler
die der Stuhl Lösung: B: Plakat – C: Regal –
Schul-
der Tisch
tasche I: Schultasche – K: Fenster –
L: Tisch – N.: Lehrerin – S: Schü-
lerin – T: Uhr – V: Schüler –
b Sammelt noch mehr Wörter. Wie heißt das auf Deutsch?
Heft, das Heft.
W: Schrank – X: Stuhl – Y: Tafel
Vorschlag: s. unten
c Hört zu und notiert Wörter zum Thema „Klassenzimmer“.
1.23

dreiundzwanzig 23 1b Im PL weitere Wortschatz-


sammlung.
Fragen an der Tafel: „Wie heißt
47100_023_030.indd 23 26.01.12 16:39 das auf Deutsch?“, „Was ist das
Vorschlag zu 1a: Vorschlag zu 1b: Spielerisches Üben des Wort- deutsche Wort für …?“, „Was
Kopieren und vergrößern Sie S. notieren die Wörter mit Artikel schatzes: Die Wortkärtchen heißt … auf Deutsch?“
von KV 3 für mehrere KG die auf Kärtchen; auf die Rückseite sind im Klassenraum verteilt. Die S. zeigen auf Gegenstände,
Skizze des Klassenraums und wird die Vokabel in der Mutter- 2–3 S. gehen aus dem Klassen- die sie interessieren, und ein S.
schneiden Sie die Foto-Puzzle- sprache geschrieben. Die Kärt- raum. Die anderen verändern oder Sie antworten. Notieren Sie
teile aus. Die S. legen die Puzzle- chen werden an den Gegenstän- die Position von fünf Kärtchen. alle neuen Wörter an der Tafel.
teile in KG auf die Skizze. Wenn den befestigt. Auf diese Weise Die 2–3 S. kommen wieder Vorschlag: s. unten
sie alles richtig gemacht haben, entsteht eine Lernlandschaft. Am herein, finden die Fehler und
erscheint das komplette Foto. Ende der Stunde können die S. kleben die Kärtchen an die 1c S. hören die CD und notieren
Anschließend notieren S. in den die Karten wiederholen, indem richtige Stelle. alle Wörter zum Thema „Klassen-
KG alle Wörter der Gegenstände sie die Seite mit den Vokabeln in zimmer“. Ggf. mehrfach hören,
auf dem Foto ins Heft. Haben sie der Muttersprache nach oben AB zu KB Aufg. 1 dann im PL vergleichen.
alle behalten? Selbstkontrolle drehen und kontrollieren, ob sie 1 Als Wiederholung und Festi- Lösung: Klassenzimmer, Schüler,
mit der Skizze unter den Fotos. die deutsche Vokabel noch wis- gung von Aufgabe 1a ordnen Schülerinnen, Klassenlehrer, Tafel,
sen. Bei Schwierigkeiten können die S. auch hier im AB die Wörter Tisch, Stuhl, Fenster, Schrank,
Sie sie buchstabieren. noch einmal den Fototeilen zu. Regal

33
2 In der Collage sind Schul-
sachen oder Gegenstände zu
sehen, die S. in Deutschland in
ihrer Schultasche dabeihaben. Im
3
Unterricht sollte gefragt werden, Meine Tasche
ob den S. Dinge auffallen, die
2 Schulsachen. Seht das
in ihrer eigenen Tasche nicht zu Bild an und lest die
finden sind (Pausenbrot, Handy Wörter. Hört dann
1.24
etc.). Mit den Vorkenntnissen der zu und zeigt auf
S. können erste Vokabeln identifi- das Wort.
der I-Pod
ziert werden („Banane“, „Schoko- · die Banane
lade“, „Marker“ etc.). Die angege-
benen Wortakzente spielen hier
noch keine Rolle.
1. Schritt: Die S. betrachten das
Bild, lesen die schon angegebe-
nen Wörter halblaut. Achten Sie
der Stundenplan
bei diesen Wörtern auf die Aus- ·
sprache. das Handy
·
das Lineal
2. Schritt: S. hören die Wörter der
Collage von CD, suchen sie auf
dem Bild und zeigen darauf. Vor die Fahrkarte
dem zweiten Hören noch einmal
den Wortakzent und die Markie-
rung deutlich machen (wie in
Kapitel 1 beschrieben), z. B. die
Brille (= kurzer Vokal), das Lineal
·
(langer Vokal). das Vokabelheft
der Füller
·
Spielerisches Wortschatzüben: das Mäppchen
· das Deutschbuch
Die S. schauen sich die Vokabeln
dieser Seite an und jeder merkt die Schere
sich so viele wie möglich. Sie
schreiben 20 Vokabeln auf Kärt-
der Kuli das Pausenbrot
chen. Bücher schließen.
Teilen Sie nun die Klasse in zwei
Gruppen: Der erste S. aus Gruppe
der Bleistift das Heft
A kommt nach vorn, zieht ein ·
der Spitzer
Kärtchen mit einer Vokabel und ·
schreibt den ersten Buchstaben an der Marker
die Tafel. ·
die Uhr
Beispiel: Füller – Der S. schreibt F,
seine Gruppe sagt entweder das der Radiergummi die Brille
·
richtige Wort oder er schreibt den
nächsten Buchstaben ü, die Grup-
pe rät weiter. Wenn die Gruppe A 24 vierundzwanzig

es nicht auflösen kann, schreibt


der S. den dritten Buchstaben
47100_023_030.indd 24 26.01.12 16:39
an die Tafel. Wenn Gruppe A es
danach nicht weiß, darf Gruppe B
auflösen, wenn sie das Wort weiß.
Bis dahin sagt Gruppe B aber
nichts. Wenn das Wort aufgelöst
ist, wird es komplett an die Tafel
geschrieben.
Danach ist der erste S. von Gruppe
B an der Reihe. Für jeden korrekt
genannten Begriff gibt es einen
Punkt. Die Gruppe, die zuerst zehn
Punkte hat, hat gewonnen.

34
3a S. legen Gegenstände aus

3 dem Bild von 2 auf den Tisch, die


sie in ihren Taschen haben. Dann
hören sie die CD. Die S. konzen-
trieren sich auf das Verstehen und
zeigen die genannten Gegenstän-
de. Wer kann, spricht die Wörter
die Sporthose nach.
·

3b Nachsprechen mit unter-


schiedlichen Emotionen. Die S.
hören die Wörter und sprechen
sie direkt nach. Achten Sie jetzt
das Wörterbuch
· auf eine korrekte Aussprache und
lassen Sie schwierige Sequenzen
ggf. wiederholen. Hier darf bei
der Aussprache gerne übertrieben
werden.
die Schultasche Vorschlag: Die S. sammeln noch
weitere Wörter aus Kapitel 1 und 2
an der Tafel. Sprechen Sie die
gesammelten Wörter vor – dann
sprechen S. die Wörter im Chor
nach.

4 Wortschatzwiederholung und
-festigung: Ein S. gibt einen Buch-
staben vor, der nächste S. nennt
3 Was ist das? ein Wort mit dem passenden
a Hört zu und zeigt die Schulsachen. Anfangsbuchstaben und nennt
1.25 anschließend einen neuen Buch-
der Bleistift! staben. Hierbei spielt es keine Rol-
le, um welche Wortart es sich bei
den Wörtern handelt, aber bleiben
Sie zuerst beim Thema Schule. Als
Schineal? Schandy??? Erweiterung können die S. dann
auch Wörter aus den anderen
Kapiteln nennen.

b Hört noch einmal und sprecht nach. Schulalphabet:


1.26
Die S. erstellen ein Alphabet mit
Wörtern zum Thema Schule.
4 Findet ein Wort mit … Schreiben Sie dazu das Alphabet
Ein Wort mit S.
Ein Wort mit B.
untereinander auf einen Zettel
B…, B…, Bleistift – der Bleistift!
(notieren Sie nur die Buchstaben,
fünfundzwanzig 25 zu denen die S. auch Wörter
kennen). Die S. arbeiten in KG
und sammeln in 5–10 Minuten so
47100_023_030.indd 25 26.01.12 16:39 viele Wörter wie möglich mit den
Beispiel Schulalphabet zu 4: M: Mäppchen, Marker, Mathe, genannten Buchstaben. Am Ende
A: Aufgabe, AG, abschreiben mögen (ich mag) wird verglichen, welche Gruppe
B: Bleistift, Banane, Brille P: Pause, Pausenbrot, Plakat, die meisten Wörter geschrieben
C: Computer, Collage, cool Poster hat.
D: Deutsch, Deutschbuch R: Radiergummi, Rucksack Beispiel für das Schulalphabet:
E: Englisch, Etui S: Sport, Stunde, Schere, s. unten
F: Füller, Fahrkarte, Fragen Spitzer, Stuhl, Schule, Schü-
G: Grammatik ler, Schülerin, schreiben
H: Hausaufgabe, Heft T: Tisch, Tafel
I: Italienisch U: Uhr, Unterricht
K: Kuli V: Vokabelheft
L: Lineal, Lehrer, Lehrerin, lesen W: Wort, Wörterbuch

35
5 Lernstrategie für die bestimm-
ten Artikel zu Nomen.
Achtung: Die Lerntipps beziehen
sich nur auf Nomen, bei denen
3
sich die S. den korrekten Artikel Nomen und Artikel
schwer merken können!
5 Bestimmter Artikel: der, das, die
Lerntipp 1: Durch farbige Markie- Wie lerne ich die Artikel? Hier sind zwei Lerntipps.
rungen Gruppen mit demselben
Artikel bilden (1 Farbe für der / Lerntipp
1 für das und 1 für die): Statt • Nomen farbig markieren:
drei Artikel  drei Farben
Wörter mühsam einzeln zu ler-
nen, können sie so in Gruppen
verankert werden. Hier können
Sie mit Ihrer Klasse die Farben für Lerntipp
• Schwere Nomen zu Fantasiebildern
die Artikel selbst auswählen, viel- verbinden (nur bei identischem Artikel!)
leicht hatten Ihre S. schon in der
Primarstufe Deutsch und kennen
von dort bestimmte Farbgebun- Fantasiebild zu
schweren Nomen
gen. Diese ggf. weiterführen.
mit der
Lerntipp 2: Visueller Ansatz und der Elefant
der Bleistift
Fantasie: Aus verschiedenen der Ball
Nomen werden Fantasiebilder
gestaltet: Ein Nomen ist das
Grundnomen, von ihm sollte der
Artikel klar sein. Die anderen No- 6 Wortakzent
men sollten solche sein, die Prob- a Lest die Wörter, hört zu und achtet auf den Wortakzent.
leme beim Behalten bereiten. 1.27
die Banane • das Heft
· • der Füller
· • der Spitzer
· • das Lineal •
In einem Bild dürfen nur Nomen der Kuli • das Mäppchen
·
mit demselben Artikel vorkom-
men. Hier ist ein Beispiel für „der“ b Jetzt ihr. Hört zu, schreibt die Wörter und markiert den
Pausenbrot 1.28 Wortakzent.
– mit Elefant, Bleistift und Ball –
vorgegeben. Ebenso können die die Schere
S. weitere Bilder für Nomen für
die oder das erstellen. Lassen Sie 7 Komposita Pausenbrot
die S. ihre Produkte in der Klasse Deutschbuch
a Schreibt die Wörter mit Artikel ins Heft. Vokabelheft
präsentieren und in der Mutter- Wörterbuch
sprache kommentieren. b Hört zu und markiert den Wortakzent. Sporthose
Sie können beide Lerntipps auch
1.29
das Pausenbrot Schultasche

mischen und die Fantasiebilder


in den festgelegten Farben der
Artikel gestalten lassen (wie im G 4, 7
8 Eine Regel finden. Woher kommt der Artikel?
die Vokabel + das Heft  das Vokabelheft
Buch, z. B. der und alle Nomen die Hausaufgaben + das Heft  …
sind blau gezeichnet) die Musik + das Heft  …

6a Erweiterung des Themas 26 sechsundzwanzig

Wortakzent: Wörter lesen, zuhö-


ren und auf den Wortakzent ach-
47100_023_030.indd 26 26.01.12 16:39
ten. Ggf. im Anschluss daran alle
Wörter im Chor sprechen. 7b Wörter hören und Akzent 8 Regel erarbeiten. Fragen Fragen Sie: „Was beschreibt No-
markieren. Dabei geht es v. a. Sie: „Was ist ein Kompositum?“ men 2?“ Antwort: die generelle
6b Wörter hören, ins Heft darum, festzustellen, wo die Antwort: Zwei Nomen bilden Bedeutung (Was ist das? – Ein
schreiben und den Wortakzent Betonung liegt und nicht, ob ein Kompositum. Heft.). „Was beschreibt Nomen
markieren. Vergleich erst unter- der Vokal lang oder kurz ist. Lesen Sie dann mit den S. das 1?“ Antwort: die spezielle Be-
einander, evtl. noch einmal Wer möchte, kann festhalten, Beispiel und fragen Sie: „Was fällt deutung (Was für ein Heft? – Ein
hören, dann Besprechung im PL. ob der Akzent kurz oder lang ist. auf? Woher kommt der Artikel?“ Vokabelheft.).
Lösung: die Schere – der Marker Fragen Sie die S., ob es in ihrer Lösung: Nomen 2 bestimmt den
· S. bilden die anderen Komposita.
– die Schokolade – die Uhr – der oder einer anderen Sprache auch Artikel. (Tipp: Die S. teilen das
I-Pod – das Handy – die Brille zusammengesetzte Wörter gibt. Kompositum in zwei Teile, lesen
· · AB zu KB Aufg. 8
Lassen Sie Beispiele nennen. zuerst die Endvokabel und su-
11 Bei dieser Übung markieren
7a Komposita auf Deutsch: Lösung: das Pausenbrot – das chen dafür den Artikel; dann le-
S. das passende Wort für das
S. schreiben die Komposita mit Deutschbuch – das Vokabelheft sen sie das vordere Wort, das
Foto. Hier wird klar, was die
Artikel ins Heft. Die Collage von – das Wörterbuch – die Sport- nähere Details gibt.)
· · Teile der Komposita bedeuten
KB-Seite 24–25 hilft. hose – die Schultasche Lösung: das Hausaufgabenheft –
und welches Wort die Basis ist.
das Musikheft

36
9 Einführung des unbestimmten

3 Artikels: Bis 12 erarbeiten sich die


S. die Verbindung von bestimm-
tem, unbestimmtem Artikel und
9 Unbestimmter Artikel: ein, eine „kein/-e“ selbstständig, dann wird
Was ist denn das? systematisiert.
1.30
 Ist das ein Motor? Dialog hören und mitlesen.
 Ein Motor? Nein. Vorschlag: s. unten
 Ist das ein Computer?
 Ein Computer? Nein.
 Was ist das? 10 Hinführung vom unbestimm-
 Das ist eine Uhr! ten zum bestimmten Artikel.
Gleichzeitig Wortschatzkontrolle/
-wiederholung von KB-Seite 24/25.
10 ein, eine und der/das, die – Wie heißt der bestimmte Artikel? S. lesen die Wörter und notieren
ein Füller • ein Geldbeutel • ein Radiergummi • eine Brille • sie mit unbestimmten und be-
ein Mäppchen • ein Kuli • eine Banane • ein Marker stimmten Artikel im Heft. So stel-
len sie fest, wie die entsprechen-
11 ein, eine und kein, keine – Hört die Dialoge und sprecht nach. den Formen vom bestimmten
und unbestimmten Artikel lauten.
Hier, eine Banane. Lösung: der Füller – der Geldbeu-
1.31
tel – der Radiergummi – die Brille –
das Mäppchen – der Kuli – die
Banane – der Marker

11 Einführung der Negation


von Nomen mit „kein-“. Durch
Das ist ein Schulhof
und kein Sportplatz! 1 die starke Verbindung zum un-
Keine Banaaaaane!!!
bestimmten Artikel stellt „kein“
2 3 Ich will ein EEEEis!!! keine strukturelle, sondern nur
eine inhaltliche Erweiterung dar.
Beim Hören der Texte sollte auch
Ich bin doch auf die Intonation geachtet wer-
Was heißt Fisch? kein Wörterbuch! den.
Was heißt Fenster? Vorschlag: Die kleinen Dialoge
nachspielen und variieren.
Vorschlag: Auch hier können
Sie den Vorschlag von 9 noch
einmal aufgreifen, um die Unter-
12 Artikel im Nominativ. Eine Regel selbst finden: Macht eine Tabelle.

Das ist … G 5, 6



scheidung zwischen „ein“ und
„kein“ zu üben. Vorgehen wie
der Schulhof  ein Schulhof  kein Schulhof oben beschrieben, Sie greifen in
das Wörterbuch   Wörterbuch   den Rucksack: „Was ist das? Ist
die Banane     das ein Heft?“ Sie ziehen z. B. ein
Buch heraus: „Nein, das ist kein
Heft. Das ist ein Buch“. Dann sind
siebenundzwanzig 27 die S. an der Reihe.

47100_023_030.indd 27 26.01.12 16:39


12 Die Nomen aus 11 an der
Vorschlag zu 9: nennen die Gegenstände mit AB zu KB Aufg. 9 Tafel festhalten, die Artikel und
Wenn die Unterscheidung zwi- den beiden Artikelformen. 13 Hier müssen S. die Wörter „kein/-e“ ergänzen. Schreiben Sie
schen dem unbestimmten und erraten. Geben Sie den S. weitere dazu so ein Tafelbild an die Tafel,
dem bestimmten Artikel bei Ih- Beispiele mit Fotos am White- wie im Buch vorgegeben, ergän-
ren S. ein Problem ist, bietet sich board oder mit Folie und lassen zen Sie weitere Wörter aus 11.
Folgendes an: Sie bringen einen Sie die S. in Gruppen raten und Dann ergänzen die S. die fehlen-
Rucksack mit verschiedenen Din- notieren. Welche Gruppe hat den Wörter.
gen mit, die die S. schon kennen. alles erraten? S. formulieren gemeinsam eine
Sie greifen in den Rucksack und Regel für den unbestimmten Arti-
fühlen. Dazu versprachlichen Sie kel und „kein/-e“ im Nominativ.
das Gefühlte, z. B.: „Was ist das? Lösung:
Das ist ein Buch.“ – Dann holten der  (k)ein
Sie es heraus: „Ah, das ist das die  (k)eine
Buch geni@l klick.“ Anschließend das  (k)ein
fühlen verschiedene S. und be-

37
13 Frage: „Ist das ein/eine ...?“
an die Tafel. In PA Fotos ansehen
und sich gegenseitig fragen.
Lösung: ein Spitzer – ein Füller –
3
ein Lineal Viele Fragen – viele Antworten
Vorschlag: Für weitere kleine
13 Ist das ein/eine … ? – Fragt und antwortet zu zweit.
Dialoge skizzieren die S. Gegen-
stände, die sie bereits kennen,
und fragen sich gegenseitig wie
in der Aufgabe.

14 Bereits in 9 haben die S.


die Ja-/Nein-Frage kennengelernt  Ist das eine Schere?  Ist das ein Kuli?  Ist das ein Lineal?
 Nein, das ist ...  Nein, das …  Ja, richtig!
und in 13 verwendet. Hier Erwei-
terung um die Antworten „Viel-
leicht.“ und „Keine Ahnung“. 14 Noch mehr Fragen. Was stimmt? – Ja. Vielleicht. Nein.
Die S. fragen sich gegenseitig. Vielleicht. Nein. Ja.
Keine Ahnung.

15 Die Bewusstmachung der


verschiedenen Satzmuster als
Lernplakat, z. B. wie im KB darge-
stellt.
Wichtig: Hinweis auf die unter-
schiedlichen Wortpositionen,
es geht v. a. um die Position des
Verbs  Sensibilisierung von kor- Mag Jenny
Spielt Charlotte Mag Karim Macht Mario
rekten Satzbaumustern. Basketball? Computer? Caro? die Fotos?
Visuelle Hilfe durch die Darstellung
des Verbs im Oval, wodurch die 15 Lernplakate: Fragen und Antworten. Sammelt weitere Beispiele.
Unterschiede bei der Verbposition
auf den ersten Blick deutlich wer-
den.
W-Frage: Wo wohnt Peter?
G 1, 2
Wo wohnst du?

Die S. erstellen zwei Lernplakate achtundzwanzig Woher kommt ?


für die beiden Fragetypen. Sie Antwort: Peter  in England.
schreiben erst die Sätze aus dem Ich wohne 
KB auf die Plakate und ergänzen
sie dann um eigene Sätze. Sie Ja-/Nein-Frage:  Peter in Italien?
können in KG mehrere Plakate Magst du ?
erstellen lassen, die später im
Mag  Pizza?
Klassenraum aufgehängt werden. achtundzwanzig

Spielt  Gitarre?

Antwort: Nein, Peter wohnt in England.


Ja,   

28 achtundzwanzig

47100_023_030.indd 28 26.01.12 16:39

AB zu KB Aufg. 13/14 Zu KB Seite 29: Helfen Sie bei Verstehensschwie-


20 PA: A stellt eine Frage und 16a Die S. schreiben die Fra- rigkeiten und notieren Sie zur
B sucht die richtige Antwort gen 1–4 aus dem KB ins Heft. Kontrolle alle zwölf Fragen an
und antwortet. Dann Wechsel. Dann hören sie alle zwölf Fragen der Tafel, sodass alle S. korrekte
von CD und schreiben auch die Sätze in ihren Heften haben.
zusätzlichen acht Fragen ins Die S. kreuzen in EA zu den
Heft. Stoppen Sie dazu die CD zwölf Fragen in ihren Heften
nach jeder Frage, damit S. Zeit „Ja“ oder „Nein“ an.
zum Notieren haben. Hören Sie Lassen Sie hier noch keine eige-
die CD mindestens zweimal. nen Fragen erstellen, da S. oft
Lösung: 5. Spielst du Gitarre? – Wortschatz fehlt und es dann
6. Magst du Pizza? – 7. Bist du viel Zeit in Anspruch nimmt. Ziel
cool? – 8. Magst du Sport? – dieser Aufgabe ist das Verstehen
9. Liebst du Schokolade? – 10. und Bewerten von Aussagen –
Kannst du singen? – 11. Magst noch nicht die Produktion.
du Bio? – 12. Spielst du Tennis? Sie wird erst in 16c verlangt.

38
16a Kommentar zu dieser Auf-

3 gabe: s. unten

16b Klassenstatistik: Die Ergeb-


16 Ja oder nein? nisse der Klasse werden im PL be-
a Hört zu und ergänzt die Liste wie im Beispiel. Kannst du kochen? sprochen. 1–2 S. notieren dazu
1.32 neben den Fragen die Anzahl der
1. Kannst du kochen? 4. Hast du ein Fahrrad? „Ja“- und „Nein“-Aussagen an
2. Magst du „Tokio Hotel“? 5. … der Tafel. Abschließende Fragen:
3. Spielst du Fußball?
„Wo sind interessante Ergebnisse?“,
„Wie viele S. können … / Wer kann
b Lest die Fragen aus eurer
alles kochen?“, „Wer mag …?“
Liste laut und macht eine 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12.
Statistik in der Klasse. Ja II
16c Projekt: S. formulieren
Nein als Hausaufgabe weitere Fragen.
Diese an der Tafel sammeln, ggf.
c Projekt: Schreibt eigene Fragen, fragt in der Klasse und macht
Wortschatz klären. Jeder S. ist
eine Statistik. für mindestens eine Frage verant-
wortlich, die er allen anderen S.
17 Ein Spiel. Hört das Beispiel und spielt dann zu zweit. stellt und sich die Ja-/Nein-Ant-
worten notiert. Anschließend
1.33
Nein.
werden die Antworten an der
Wohnst du in Stuttgart? Wohnst du in London? Tafel / auf Plakaten zusammen-
gefasst. So wird eine Klassen-
statistik erstellt.

17 In dieser spielerischen Aktivi-


tät werden in einem echten Kon-
text die Ja-/Nein-Fragen geübt und
gesprochen. Sammeln Sie im PL
Fragen und je drei Antwortmög-
lichkeiten. Helfen können auch die
Ja, ... Mist. Fragen aus 16.
Erklären Sie das Spiel, indem Sie
18 Keine Zeit. Hört zu und spielt die Szene in der Klasse.
es kurz mit einem S anspielen und
Kein Geld. so zeigen, wie es funktioniert.
1.34 Keine Zeit. Kein Interesse. Keine Zeit ...
und keine Lust! Dann hören S. den Dialog von
CD als weiteres Beispiel.
Spielanleitung: s. unten
Alternative: Kopieren Sie KV 4
Wer kommt mit
und sammeln Sie im PL die drei
zum Mozart-Konzert? Antwortmöglichkeiten und evtl.
Mozart? Was ist das?
ein bis zwei weitere Fragen.

Keine Ahnung. 18 Zeichnung ansehen, Ge-


neunundzwanzig 29 spräch von CD hören und dabei
lesen. Im Kurs die verschiedenen
Bedeutungen klären. Gespräch
47100_023_030.indd 29 26.01.12 16:39

Spielanleitung zu 17: Antworten seines Partners/seiner AB zu KB Aufg. 16 noch einmal hören, auf die
S. spielen in PA. Beispiel: S. Partnerin herausgefunden gefun- 22 In EA schreiben S. die Intonation achten, die S. dann
stehen oder sitzen Rücken an den hat, hat gewonnen. Notizen Fragen. Dann fragen sie in der beim Nachspielen einsetzen.
Rücken. Jeder S. wählt mithilfe zu den Antworten sind erlaubt, Klasse und notieren die Antwor- In KG spielen S. dieses Gespräch.
der Kopiervorlage / des Tafel- z. B. welche Wörter man schon ten. Anschließend Vergleich im Es darf ruhig übertrieben werden,
anschriebs für jede Frage eine gefragt hat. PL. um die Szene darzustellen. Auch
Antwort aus und notiert sie. Mimik und Gestik sollten bewusst
Person B notiert: „London“, genutzt werden. Danach variieren
„Michael“ etc. die S. die Frage und spielen wei-
Person A beginnt mit einer Frage tere Dialoge. Damit wiederholen
wie im KB: „Wohnst du in Lon- sie hier noch einmal die W-Fragen.
don?“ B antwortet: „Ja.“
A darf so lange weiterfragen,
bis er/sie von B ein „Nein“ als
Antwort bekommt. Dann ist B
an der Reihe. Wer zuerst alle

39
Das kann ich nach ...
Die S. bearbeiten die „Das kann
ich“-Seite im KB und die Selbst-
3 Hilfe! Das ist eine Banane!

evaluation im AB wie in der Ein-


Das kann ich nach Kapitel 3
leitung zum Lehrerhandbuch
beschrieben. Wörter, Sätze, Dialoge Übt zu zweit

Zur Erinnerung: Schulsachen Wie heißen die Schulsachen?


die Schere, das Lineal, das Vokabelheft, das Mäppchen,
KB: Die linke Spalte wird abge-
das Wörterbuch, die Schultasche, der Bleistift, der Kuli,
deckt, die Aufgaben in der das Heft, der Marker, der Spitzer, der Radiergummi ...
rechten Spalte werden allein Gegenstände in der Klasse Nennt vier Gegenstände in der Klasse.
oder in PA bearbeitet – und im der Stuhl, der Tisch, das Regal, die Tafel, die Uhr, die T, der St, der T, das R
Anschluss mithilfe der linken das Fenster, das Plakat, …
Spalte kontrolliert. Was ist das? Fragt in der Klasse.
Das ist ein Regal, Stuhl, Marker, Heft, … Das ist ein … / eine …
Was ist das?
Das ist eine Schere, Tasche, Brille …
Lösungen & Tipps:
Grammatik Übt zu zweit
Wie heißen die Schulsachen? Nominativ: der – das – die Ein Wort mit die, der und das.
der Bleistift, die Schere, das Heft der Kuli, Spitzer, Schüler, … das Heft, Lineal, …
die Schere, Banane, …
Nennt vier Gegenstände in der Nominativ: ein – eine / kein – keine Fragt und antwortet.
Klasse. der Marker  ein Marker / kein Marker  Ist das ein/eine  ?
die Tafel das Auto  ein Auto / kein Auto  Nein, das ist kein/keine .
die Banane  eine Banane / keine Banane Das ist ein/eine .
der Stuhl  Ist das ...?
der Tisch
das Regal Ja-/Nein-Frage Antwort Drei Fragen.
 Gehst du in die Klasse 7b?  Ja. Wohnst …?
Ein Wort mit die, der und das. Magst …?
 Magst du Eis?  Nein.
In PA sagt ein S ein Nomen. Der Spielst …?
 Machst du ein Foto?  Vielleicht.
andere nennt den Artikel, Kon-
trolle mit Buch. Dann Wechsel. Komposita Was passt zusammen? Sucht die Wörter mit
Artikel  Wort 2 Artikel.
Fragt und antwortet. der Sport + die Hose = die Sporthose AUFGABEN BROT KLASSEN LEHRER
HAUS ZIMMER SCHUL TASCHE PAUSEN
S. lesen in PA den Beispieldialog
Aussprache Übt zu zweit
und machen dann selbst weitere
Minidialoge. Komposita Sprecht laut.
Wortakzent  Wort 1 die Sporthose,
· das Vokabelheft, das Mathebuch,
·
Lösung: eine CD – keine CD – der Sport die Schultasche
· + die Hose = die Sporthose
·
ein Lineal – Ist das ein Marker?/ Mit Sprache handeln
Ist das eine Schere?
Ich kann einfache Fragen stellen und auf die Fragen Ich kann über Schulsachen sprechen.
Drei Fragen. antworten.  Was ist das?
 Bist du …? Wohnst du in …? Spielst du …?  Das ist ein/kein … / Das ist eine/keine …
S. stellen sich verschiedene Ja-/  Ja./Nein.  Ist das ein/eine … (Buch, Lineal, Schere)?
Nein-Fragen und antworten sich  Kommst du mit?  Ja./Nein.
gegenseitig.  Keine Zeit. / Keine Lust. / Kein Geld. / Kein Interesse.
 Vielleicht. / Ich weiß nicht.
Was passt zusammen?  Ja, gerne! / Klar! Nomen und Artikel
• 3 Artikel  3 Farben
S. bilden Komposita und notieren
• schwere Wörter – Arti
den Artikel. kel identisch?
 Fantasiebild malen
Lösung: die Hausaufgaben – das 30 dreißig

Pausenbrot – der Klassenlehrer /


das Klassenzimmer – die Schul-
47100_023_030.indd 30 26.01.12 16:39
tasche
Sprecht laut.
S. sprechen die Wörter und ach-
ten auf den Wortakzent und ob
es lange oder kurze Vokale sind.
Mit Sprache handeln
S. lesen in PA die Dialoge und
denken sich dann Varianten aus,
die sie zu zweit spielen. Wenn
die S. die Dialoge als schwierig
empfinden, verweisen Sie auf
Aufgabe 18 als Hilfe.
Lerntipp
Lesen Sie im PL den Lerntipp und
lassen Sie sich Beispiele geben.

40
Allgemeines

4
Ich kann ...
• über meinen Schulalltag sprechen In Kapitel 4 geht es um den The-
• nach der Uhrzeit fragen und antworten
• meine Schule vorstellen
menkreis Schule: Die S. lernen,
über ihren Schulalltag zu sprechen
und ihre Schule vorzustellen. Dazu
werden die Wochentage, die Uhr-
zeiten und die Zahlen von 1–100
eingeführt und trainiert. Zudem
brauchen die S. dafür den Plural
der Nomen und die Konjugation
der Verben im Plural.

1 Verschiedene Situationen zum


B Thema Schule: Texte lesen und
hören. Zuordnen der Texte zu
den passenden Fotos.
D Lösung: Text 1: Bild A –
Text 2: Bild B – Text 3: Bild C –
Text 4: Bild D
Vorschlag für sprachhomogene
A Gruppen: Die S. erzählen im ers-
C
ten Schritt in ihrer Muttersprache,
was sie auf den Fotos sehen, und

Schule … Schule stellen Vermutungen zu den Fotos


an: „Was passiert?“, „Wo ist das?“,

… Schule
„Was machen die Schüler auf dem
1
Heute kommt Ann-Kathrin Hartwig in die Bild?“
Schule. Es ist der erste Schultag. Sie wohnt
auf der Insel Nordstrandischmoor. Die Insel
ist klein, sehr klein. Jetzt sind drei Schüler in
2a In KG suchen S. in den
Mode in der Schule? Texten elf Wörter zum Thema
Deutschlands kleinster Schule.
Bei uns kein Thema.
Am ersten Schultag gibt es eine Schultüte „Schule“. Im PL die Wörter an
Wir haben eine
mit Schokolade, Chips,
Schuluniform. Die
Das Zeugnis von Marika ist sehr gut! Obst und Geschenken ... der Tafel sammeln und ihre Be-
ist okay. Das finden
wir gut.
Sie hat in Mathematik, in Englisch, in
4
deutung klären. Wörter im Heft
Geografie und in Deutsch eine Eins,
2
die beste Note. Sie bekommt 10 Euro.
Ich bin in der Koch-AG. notieren.
Heute kochen wir
3 italienisch, Spaghetti Lösung: Zeugnis – Mathematik –
Bolognese. Das ist nicht Englisch – Geografie – Deutsch –
1 Bilder und Texte zum Thema „Schule“. Lest und hört zu. kompliziert.
Was passt zusammen?
Note (Eins) – Schule – Schul-
uniform – Schultag – Schüler –
1.35
Schultüte – Koch-AG
2 Thema „Schule“
a Findet elf (11) Wörter zum Thema „Schule“ in den Texten. 2b Transfer auf die Lebenswelt
der S.
Schule, Schultag, Zeugnis, …
Sprachhomogene Gruppen:
b Schultüte, Schuluniform, Noten … Wie ist das bei euch? Gespräch in der Muttersprache
über die angegebenen Punkte
einunddreißig 31 und Vergleich mit dem eigenen
Land.
Sprachheterogene Gruppen:
47100_031_038.indd 31 04.01.12 08:23

Landeskundliche Information: Schule in D–A–CH (1) Gespräch mit gezielten Fragen,


Schultüte: In Deutschland und in Österreich bekommt jedes Grundschulkind am Tag seiner Einschulung Ergebnisse/Antworten an der
eine Schultüte. Die Kinder sind bei der Einschulung meist sechs Jahre alt. In Deutschland gibt es diesen Tafel festhalten. Fragen:
Brauch seit dem 19. Jahrhundert. Die Eltern füllen die Schultüte mit Süßigkeiten oder Dingen wie Bunt- Foto Schultüte: „Was ist das?“,
stiften, Lineal, Radiergummi, die das Kind in der Schule braucht. „Gibt es das in euren Ländern?“
Foto Schuluniform: „Habt ihr eine
Schuluniform: Bis zum Jahr 2000 gab es in Deutschland keine Schuluniformen. Seitdem haben einige Schuluniform?“
staatliche Schulen die sogenannte Schulkleidung eingeführt, d. h. die Schüler können sich die Kleidung Foto Zeugnis: „Ist das Zeugnis
aus einer bestimmten Kollektion aussuchen. Das Thema wird in Deutschland bundesweit diskutiert. gut?“, „Welche Noten gibt es bei
Noten: In Deutschland gibt es in der Sekundarstufe 1 die Noten 1 bis 6: 1 ist die beste und 6 die euch?“
schlechteste Note. In Österreich gibt es die Noten 1 bis 5. Auch hier ist 1 die beste Note – und 5 die Foto Koch-AG: „Was machen die
schlechteste. Schüler?“, „Gibt es AGs bei euch?“,
Bedeutung der Noten: 1 = sehr gut, 2 = gut, 3 = befriedigend, 4 = ausreichend, 5 = mangelhaft, 6 = „Welche?“
ungenügend. Wenn ein Schüler eine 5 oder 6 hat, hat er die Arbeit bzw. das Fach nicht bestanden. Vergleich der verschiedenen
In den Klassenarbeiten können die Noten mit + oder – auf- oder abgewertet werden (2–), aber im Länder.
Zeugnis gibt es nur volle Noten.

41
3 Text hören und die Satzan-
fänge ergänzen. Dann lesen S.
die Sätze möglichst sinngebend
vor.
4
Lösung: 8a – Musik – Saxofon – Meine Schule
Mathe – Fotos
3 Das Goethegymnasium – Janine erzählt. Hört zu und notiert.
Janine geht in die Klasse ...
4 Einstieg über die Fotos: „Was 1.36 Sie mag ...
seht ihr?“, „Was passiert auf den Sie spielt ... in der Schulband.
Fotos?“, „Wo ist das?“, „Wer ist Sie macht gerne ...
Sie macht die ... für die Schulzeitung.
das?“ S. stellen Vermutungen zu
den Fotos in KG an. Die Vermu-
tungen werden dann im PL ver- 4 Janine erklärt die Fotos. Hört zu und lest die Aussagen.
glichen und an der Tafel festge- Was passt zusammen? Sortiert Fotos und Informationen.
halten. 1.37

Abbauen von Hemmungen vor


dem Hören: Text von CD hören A
und parallel dazu lesen. Zuord- C
nung der Sätze zu den Fotos.
Lösung: 1B – 2F – 3A – 4E –
5D – 6C B

In KG bekannte Wörter aus dem


Text suchen und im Heft notieren:
„Welche Wörter kennt ihr schon?“
F
An der Tafel oder auf einer Folie
sammeln  Förderung der Lern-
strategie: Zuerst beschäftigt man
sich mit dem bekannten Wort-
schatz, um zu sehen, wie viel man
schon von einem Text versteht.
Erweiterung für lernstärkere
Gruppen: Die S. üben in KG, den D
Lesetext freier vorzulesen, um
E
zum Schluss Janines Schule nur
anhand der Fotos beschreiben zu
können. Das sind Fotos von meiner Schule. Das ist unser Direktor (1).
1. Schritt: S. lesen den Text in PA Er ist total nett. Wir haben viele Lehrer. Mein Lieblingslehrer
laut und versuchen ihr Gegenüber ist Herr Römer (2). Er unterrichtet Biologie und er ist total
lustig. Und das hier ist unsere Schulband (3) bei einem
so oft wie möglich anzusehen. Konzert. Das ist meine Klasse (4) und das ist mein Stunden-
Dann Wechsel. plan (5). Wir beginnen immer kurz vor acht Uhr, Mittags-
pause haben wir nach sechs Stunden, na ja …
2. Schritt: Zwei S. notieren in PA Und das hier ist auch interessant: Das ist unsere Partner-
zu jedem Foto das wichtigste No- schule (6). Sie ist in Finnland.
men im Heft. Anhand dieser Struk-
tur und mit den Fotos versuchen
sie, den Text zu rekonstruieren. 32 zweiunddreißig

Dann Wechsel.
47100_031_038.indd 32 04.01.12 08:23

Lehrtipp Wortschatz AB zu KB Aufg. 3


lernen: 3 Die S. erledigen die Übung
Notieren Sie sich in manchen als Hausaufgabe oder in der
Stunden die Wörter, die die S. Klasse. Zur mündlichen Festi-
als bekannt nennen. Sie können gung findet die Ergebnis-
diese Wörter am Ende der Stun- sicherung in PA statt. Die S.
de oder in einer nächsten Stunde stellen sich gegenseitig vor.
noch einmal diktieren, um sie
weiter im Gedächtnis der S. zu
verankern, d. h. Sie lesen die
Wörter vor, die S. schreiben sie
auf und vergleichen die Recht-
schreibung in PA.

42
5a In PA die Fragen und den

4 Blog lesen, Antworten notieren.


Vergleich in der Klasse: „Welche
Wörter helfen beim Zuordnen?“
5 Janine im Blog Lösung: a. Englisch, Französisch,
a Lest den Text und beantwortet die Fragen. Latein, Russisch – b. Nein. –
a Welche Sprachen kann Janine lernen? c Welche AGs gibt es? c. Chor, Orchester, Sport, Schul-
b Hat Janine am Samstag Schule? d Ist die Schulzeitung gut? zeitung – d. Ja, super.

05 Februar 5b In EA die fünf Sätze lesen und


Hallo alle, mündlich korrigieren. Weisen Sie
meine Schule, das Goethegymnasium, hat 1300 Schüler und mehr als 50 Klassen. auf das Beispiel in der Randspalte
Wir lernen zwei Sprachen. Alle Schüler lernen Englisch. In Klasse 7 wählen wir Französisch, hin: „Das stimmt nicht: ...“
Latein oder Russisch. Die Schule hat auch eine Cafeteria. Die ist ganz o.k.
Am Nachmittag gibt es viele AGs (Arbeitsgemeinschaften) und Projekte, zum Beispiel Chor,
Lösung: 1 Das stimmt. – 2 Das
Orchester, Sport oder Schulzeitung. Unsere Schulzeitung heißt „Penne“. Sie ist super. stimmt nicht: Die Schüler lernen
Wir haben von Montag bis Freitag Schule. Am Samstag und Sonntag ist schulfrei. Das stimmt nicht: Die Schüler
lernen Englisch, aber nicht ...
Englisch, aber nicht Spanisch. – 3
Liebe Grüße Das stimmt nicht: Am Morgen
Janine
haben sie keine AGs./Sie haben
die AGs am Nachmittag. – 4 Das
b Fünf Sätze – drei Fehler. Korrigiert die Fehler.
stimmt. 5 Das stimmt nicht: Sie
1 Die Schule hat 1300 Schüler. 4 Die Schule hat eine Cafeteria.
2 Wir lernen Englisch und Spanisch. 5 Wir haben keine Schulzeitung. haben eine Schulzeitung.
3 Am Morgen haben wir AGs.
6a Wortakzent: Wörter lesen
6 Schulfächer international und unbekannte Fächer klären.
a Lest die Wörter, welche kennt ihr, welche kennt ihr nicht? Diese Wörter sind ein gutes
Biologie • Mathematik • Deutsch • Kunst • Musik • Englisch •
Beispiel dafür, dass „internationa-
· ·
Französisch • Sozialkunde • Geschichte • Sport le“ Wörter ähnlich aussehen, aber
· · • Physik • Religion
ganz unterschiedlich ausgespro-
b Hört zu und sprecht nach. Wann hat sie …? chen werden.
1.38

7 Janines Stundenplan 6b Wörter noch einmal kom-


a Übt Fragen und plett hören. Wiederholen Sie
Antworten. die Bedeutung des Wortakzents.
I–

Beim zweiten Hören direktes


Wann hat Janine Bio? Nachsprechen der Wörter.
FR E

7a Stundenplan ansehen
Am Montag und am … Vorentlastung: Einführung der
Wochentage mit der Frage:
„Wie heißt der Tag heute?“
Name an der Tafel notieren und
b Euer Stundenplan. Fragt und antwortet. die restlichen Tage mithilfe des
Wann hast du …?
Stundenplans ergänzen und
Wann hast du Bio? Am Montag und am Mittwoch.
dann ins Heft übertragen.

dreiunddreißig 33 In KG formulieren S. zunächst


mündlich, Fragen zum Stunden-
plan. Neue KGs zusammenstel-
47100_031_038.indd 33 04.01.12 08:23 len: Fragen stellen und beantwor-
Information: Sozialkunde Unterricht beginnt meist gegen In der Schweiz geht der Unter- ten ...
Im Fach Sozialkunde, das in 8.00 Uhr und endet mittags ge- richt meist bis in den Nachmit-
manchen Bundesländern auch gen 13.00 Uhr. Manchmal gibt tag, nur am Mittwochnachmit- 7b Personalisieren der Aufgabe
Gemeinschaftskunde oder Politi- es noch einige Stunden (z. B. tag ist fast überall schulfrei. durch Bezug zur Lebenswirklich-
sche Bildung heißt, sollen die S. Sport) am Nachmittag oder die Im Stundenplan findet sich auch keit der S.: In PA stellen sich die
mehr über das politische Sys- AGs finden in dieser Zeit statt. noch die Angabe „StuZ“: Sie S. zu ihren eigenen Stundenplä-
tem, die Wirtschafts- und An manchen Schulen ist aber steht für Studienzeit. nen gegenseitig Fragen und
Rechtsordnung, die Gesellschaft auch am Nachmittag Unter- beantworten diese.
in der Welt lernen. richt. Video zu KB Aufg. 7
In Österreich (und Teilen Teil 1, Szene 3 (Jennys Stunden-
Landeskundliche Informa- Deutschlands) gehen die S. plan): S. sehen die Film-Szene
tion: Schule in D–A–CH (2) zum Teil auch am Samstag zur und bearbeiten Übung 4 des
In Deutschland gehen die Schü- Schule. In einigen Schulen geht Videotrainers im AB.
ler normalerweise von Montag der Unterricht bis in den Nach-
bis Freitag zur Schule. Samstag mittag.
und Sonntag sind schulfrei. Der

43
8 Fragen lesen und in der Klasse
beantworten: Teilen Sie die Klasse
in zwei Gruppen: Eine fragt und
die andere antwortet. Kleine Dia-
4
loge zu diesen Fragen schreiben Wir, ihr, sie und Sie
und spielen. Weisen Sie hier auf
8
den Unterschied zwischen „Lernst 10
G Janine fragt, ihr antwortet. Ergänzt, schreibt und spielt Dialoge.
1 Wir lernen drei Sprachen. 3 Wir haben eine Lehrerin in
du ...“ und „Lernt ihr ...“ hin. Je Plural
Lernt ihr auch drei Sprachen? Deutsch. Habt ihr ... ?
nachdem, ob sich die S. einzeln wir lern en  Ja, wir lernen auch drei  Ja, wir haben auch …
fragen oder die andere Gruppe. ihr lern t Sprachen.  Nein, wir haben einen
 Nein, wir lernen zwei …. Lehrer …
Alternative: Andere Klassen auf sie lern en
Deutsch fragen (in der eigenen Sie lern en 2 Wir können Fächer wählen. 4 Wir haben eine Schulband.
(formelle Anrede)
Schule / im Internet). Über die Könnt ihr …? Habt ihr …?
 Ja, wir können auch …  Ja, wir …
Antworten später im PL berichten.  Nein, wir können keine Fächer …  Nein, wir haben keine …

9 Projekt: Wenn Sie möchten, 9 Projekt: Schreibt über eure Schule und euren Stundenplan.
dass die S. mehr Verben im Plural
Liebe Janine,
haben, können Sie dieses Projekt
wir sind die Klasse … Unsere Schule heißt … Wir haben auch …
auch nach Aufgabe 10 anbieten. Wir haben keine …
Die Schüler berichten von sich
(Ich-Texte). Sie antworten auf
Janines Blogbeitrag und stellen 10 Ein Interview
schriftlich ihre Schule und ihren a Hört zu und lest dann zu zweit.
Stundenplan vor. Mögliche The- 1.39
 Hallo Mario, dreht ihr hier  Fragen? … Moment … wir
men für den Beitrag: Schulname, ein Video? proben … Herr Winter,
Klasse der Schüler, Fächer, Spra-  Ja, klar, Herr Winter. welche Fächer haben Sie?
 Und wo sind Eva und Felix?  Ich unterrichte Sozialkunde
chenangebot (und ab wann),  Sie holen die Kamera. und Geschichte.
AGs, Partnerschule: ja oder nein  Und wann fangt ihr an?  Mögen Sie die Schüler?
 In 30 Minuten. …  Ja, klar. Sie sind toll.
Sie können im PL Sätze über die
Äh, Moment bitte. Können  Sind die Kollegen auch nett?
Schule der S. sammeln und diese wir ein Interview machen?  Ja, sie sind nett.
dann gemeinsam zu einem Text  Ja, klar. Welche Fragen habt  O.k. … Das ist gut.
ihr? Sie machen das super!
verknüpfen und ihn an der Tafel
festhalten. Anschließend schrei- b Verben und Pronomen im Plural.
ben S. den gemeinsam erstellten Notiert Beispiele aus dem Dialog. Dreht ihr ein Video?
Text ins Heft. Diese Aufgabe ist
auch als Hausaufgabe geeignet. c Welche Verben passen? Schreibt den Text ins Heft. Ergänzt.
findet • habt • hat • heißen • ist (2x) • kommt • machen • mögen •
Nach Möglichkeit: E-Mail-Projekt Wauwau sagt • sind (2x)
Wau + =
oder Brief an Partnerschulen/-klas-
Wauwauwau
sen schicken. Mit den Antworten Liebe Eva, lieber Felix,
in der Klasse arbeiten. Solche wir  heute noch ein Interview mit Frau Kruse. Das  die Bio-Lehrerin von der Klasse 8a.
Texte sollten in jedem Fall über Alle Schüler  sie sehr. Frau Kruse  drei Hunde. Sie  Hans, Franz und Fredo und sie
 sehr intelligent. Frau Kruse  : „Sie  gut in Mathematik.“ „Hunde und Mathe”: Das
den Rahmen der Klasse hinaus  ein super Thema, oder? Wie  ihr die Idee?  ihr auch? Oder  ihr keine Zeit?
verwendet werden. Adresse: Monika Kruse, Marktstraße 5. Beginn: 18 Uhr.

10a Interview hören und auf die 34 vierunddreißig


Intonation achten. Dialog noch
einmal zu zu zweit üben und ein
paar in der Klasse vorlesen lassen. 47100_031_038.indd 34 04.01.12 08:23

Die Rolle des Lehrers sollte sich 10c In PA ergänzen S. münd- Video zu KB Aufg. 10
von den S. unterscheiden. lich den Brief mit den korrekten Teil 1, Szene 2 (Interview mit
Verbformen, Vergleich im PL Herrn Winter): Die S. sehen und
10b Kurzes Besprechen des und dann Übertragen ins Heft. hören das Interview und lösen
Grammatikkastens am Rand (Rand- Lösung: machen – ist – mögen – Übung 3 im Videotrainer im AB.
spalte oben). S. übertragen diesen hat – heißen – sind – sagt – sind –
Binnendifferenzierung: Die S.
ins Heft, und suchen weitere Bei- ist – findet – Kommt – habt
hören und sehen das Interview
spiele aus dem Dialog (mündlich). und notieren alle Fragen, die
Die S. notieren dann die Beispiel- sie verstehen. Dann sehen sie
sätze zu den passenden Pronomen es noch einmal mit Untertiteln
aus dem Buch im Heft. und vergleichen.
Liste an der Tafel anlegen:
wir ...
ihr ...
sie ...
Sie ...

44
11 Wiederholung der Zahlen

4 von 0–12. Sie sind im Schweif des


Flugzeugs zu finden: Zahlen von
0–12 laut lesen. In PA können sich
Die Zahlen bis 100 S. gegenseitig ihre Handynum-
mer/Festnetznummer diktieren.
11 Die Zahlen ab 12
Einige Paare nennen sie im PL.
a Null bis zwölf kennt ihr aus Kapitel 1. Wie geht die Reihe weiter?
1.40 Sortiert die Zahlen im Heft. Kontrolliert mit der CD.
neunzehn 11a Die weiteren Zahlen zu-
dreizehn achtzehn vierzehn siebzehn fünfzehn nächst mündlich, dann im Heft
sechzehn
b Welche Zahlen fehlen in der Reihe?
sortieren. Kontrolle mit der CD.
Aussprache: CD noch einmal vor-
zwanzig • dreißig • vierzig • …zig • sechzig • siebzig • …zig • …zig •
(ein)hundert spielen (oder die Zahlen vorlesen).
Die Klasse spricht im Chor nach.
12 Zahlen sprechen
11b Ergänzen der Zahlen „fünf-
a Vergleicht: „23“: Deutsch, Englisch, …, deine Sprache. zig“, „achtzig“, „neunzig“. Auf
20 3 Ausnahmen (dreißig, sechzig,
englisch: twenty three siebzig) eingehen.
Im AB finden sich viele weitere
italienisch: venti tre
Übungen zu Zahlenreihen von
türkisch: yirmi üç einfach bis schwierig.
23 12a In einigen Sprachen wer-
deutsch: 3 und 20 den die Zahlen ab 20 wie im Eng-
drei und zwanzig lischen gebildet. Im Deutschen
b Wer schätzt am besten? Schreibt die Zahlen und vergleicht. werden die Zahlen „von hinten
nach vorne“ gesprochen („drei-
undzwanzig“). Die S. überlegen,
welche Systeme sie kennen.
Tipps zum Zahlenlernen anbieten
(in Dreiergruppen lernen, mit
Gestik verbinden u. a.).

12b In EA die Anzahl der Gegen-


Das sind … Bälle. stände schätzen. An der Tafel
Das sind … Bleistifte.
notieren. Welcher S. gewinnt?
Das sind … Bücher.
Motivierend ist es, wenn man bei
solchen Gewinnspielen eine Klei-
c Wie heißen die Zahlen? Schreib auf und lies vor:
nigkeit für den Sieger bereithält.
1.41 28, 31, 63, 57, 44.
achtund..., einund..., Lösung: 57 Bücher –
44 Tennisbälle – 35 Bleistifte
13 Lotto – Notiere 3 mal 6 Zahlen: 1 bis 49. Vorschlag: s. unten
Hör zu. Wie viele Richtige hast du?
1.42
12c Die Zahlen als Wörter im
fünfunddreißig 35 Heft notieren, ein S. schreibt die
Zahlen an die Tafel. Kontrolle mit
der CD, Überprüfung der Zahlen
47100_031_038.indd 35 04.01.12 08:23

Vorschlag zu 12b: Information: Lottozahlen man weniger als sechs Richtige an der Tafel und ggf. Korrektur.
Bringen Sie von zu Hause Gläser in Deutschland hat. Sie erhöht den Gewinn. Dann laut lesen lassen.
mit, die sie gefüllt haben (z. B. Lotto: Man kreuzt in einem Superzahl: Die Superzahl ist Lösung: achtundzwanzig, einund-
mit Erbsen, Radiergummis, Büro- Feld von 49 Zahlen sechs Zah- auf jedem Spielschein markiert, dreißig, dreiundsechzig, sieben-
klammern etc.), und lassen Sie len an. Dann werden am Mitt- man kann sie sich also nicht undfünfzig, vierundvierzig
die S. schätzen oder lassen Sie woch und am Samstag sechs aussuchen. Die Superzahl ist die
die S. selbst etwas mitbringen Zahlen gezogen. Minimum, um letzte Zahl der „Losnummer“ 13 In EA notieren S je sechs
und die anderen schätzen. Auch etwas zu gewinnen, sind drei (die Lottoscheine sind num- Zahlen in einer Reihe, insgesamt
gut für KG-Arbeit geeignet. richtige Zahlen. Lotto spielen meriert). Um den Jackpot zu drei Reihen. Danach hören sie die
darf man ab der Volljährigkeit. „knacken“/gewinnen, braucht Ansage der Lottozahlen und ver-
Zusatzzahl: Die Zusatzzahl man man sechs richtige Zahlen gleichen mit den eigenen Reihen.
kreuzt man nicht auf dem Lotto- und die richtige Superzahl. Wer ist Lottokönig/-in mit den
schein an. Sie wird zusätzlich zu meisten Richtigen? Beispiel:
den sechs Gewinnzahlen ermit- 4 5 12 20 23 13
telt und ist nur wichtig, wenn 8 36 30 11 38 17
48 16 44 6 31 40

45
14a Frage an der Tafel: „Wie
viele ... gibt es?“ Betrachten des
Wimmelbildes. 1–2 Beispielfragen
im PL: „Wie viele Mädchen gibt
4
es?“ Antwort der S. an der Tafel Wie viele???
festhalten: „Es gibt vier Mädchen.“
14 Plural: Wie viele Mädchen? Wie viele Autos? Wie viele ...?
In KG stellen S. mithilfe des
Grammatikkastens Fragen und a Suchen und finden: Es gibt vier Mädchen, ... Autos, ...
beantworten diese. Helfen Sie bei
Vokabelfragen.
Lösung: 4 Mädchen – 3 Jungen –
3 PCs – 5 Bananen – 2 Autos –
2 Stühle – 2 Hefte – 4 Länder –
5 Zahlen – 3 Katzen
Singular- und Pluralformen in
der Klasse lesen, ebenso wie
die feminine Form und den
Lerntipp. Mögliche Frage:
„Wie heißt der Artikel im Plural?“ Singular Plural Singular
4, 8

Plural
G
Deutlich machen, dass es im Lerntipp der Computer Computer das Buch Bücher
d Plural der Junge Jungen das Land Länder
Deutschen im Nominativ nur Nomen un rnen !
le
zusammen der Stuhl Stühle das Heft Hefte
einen Pluralartikel gibt (so, wie es der Lehrer Lehrer die
die die Katze Katzen
auch im Akkusativ Plural (die) und das Mädchen Mädchen die Zahl Zahlen
Dativ Plural (den) nur einen Arti- das Auto Autos die Banane Bananen
kel gibt).
die Lehrerin – die Lehrerinnen die Schülerin – die Schülerinnen
14b Lernkarten: da es keine b Schreibt Kärtchen mit Singular und Plural.
durchgängigen Regeln für die Die Wortschlange hilft.
Pluralbildung gibt, müssen S. die der Hund die Hunde
Nomen immer mit Pluralform ler- OT
ACHENF OSFÄCHERS
ESPR CH
nen. Verweisen Sie auf den Lern- ER TAG ÜL Singular
Plural
H ERU
tipp. B ÜC H REN
das Fach die Fächer HUN YS
DELEHRERHOBB
Austeilen vorbereiteter Kärtchen /
Singular
S. bringen Kärtchen mit. Die S. Plural
notieren mithilfe der Wortschlange
15 Plural in der Klasse
auf jedem Kärtchen das Pluralwort,
ergänzen den Pluralartikel und a Schreibt Lernkarten zum Thema „Schulsachen“. Die Wortliste
ab Seite 131 hilft.
notieren auf der Rückseite das
Wort plus Artikel im Singular. b Plural in der Klasse: Wie viele Schüler/Schülerinnen?
Vergleich in der Klasse. Wir haben ... Fächer. In der Klasse gibt es ... Tische und ... Es gibt ... Mädchen/Jungen.

15a Weiteres Schreiben von Es gibt ... Lehrerinnen und


Es gibt … Plakate. ... Lehrer in der Schule.
Lernkarten zum Thema „Schul-
sachen“. S. notieren alle Wörter,
die sie behalten haben. 36 sechsunddreißig

Zusätzlich schlagen sie Wörter in


der Wortliste nach: Im KB gibt
47100_031_038.indd 36 04.01.12 08:23
es ab S. 131 eine alphabetische Die S. schlagen Nomen zum Bei lernschwachen Gruppen Uhrzeittipp zu 16:
Liste, in der alle Wörter des Thema „Schulsachen“ nach: schreiben S. Informationen zu Die Uhrzeiten sind für viele
Buches erscheinen. Schlagen Sie Anzahl vorgeben: z. B. schnelle ihrer Schule ins Heft und wan- Lerner ein schwieriges Thema,
das Buch zusammen mit den S. Lerner suchen zehn, langsamere deln sie in Fragen um, die sie deshalb sollte auch nach dieser
dort auf und fragen Sie: „Welche Lerner nur fünf Nomen aus der dann stellen. Einführung und Übungsphase
Wörter kann man hier finden?“ Wortliste. Auswendiglernen der Vorschlag: Klassenstatistik: Im immer wieder trainiert und
(Nomen, Verben, Adjektive). Hier Kärtchen, in PA gegenseitiges PL weitere Objekte sammeln, wiederholt werden. Fragen Sie
zunächst nur auf die Nomen näher Abfragen mithilfe der Karten. z. B. Handys, I-Pods, Hunde etc. einfach ab und an im Unterricht
eingehen: Besprechen, welche – alles, was die S. interessiert. Zu einen S., wie spät es gerade ist
Informationen es zum Nomen 15b Training der Pluralformen: zweit sind S für eine Frage ver- oder Sie bringen eine große Uhr
gibt (Nomen, Artikel, Pluralform, In KG sprechen S. über ihre eige- antwortlich und befragen alle mit, auf der Sie unterschiedliche
Seite/Aufgabennummer). ne Schule. Trainieren der Struk- anderen und notieren die An- Zeiten einstellen und benennen
Verweisen Sie auch auf die Wort- turen: „Es gibt“, „gibt es“. zahl. Am Ende erstellen eines lassen. Lassen Sie die S. die Uhr-
akzente. Im PL einige Nomen aus Klassenstatistik-Plakats: Wir zeiten strukturiert auf einem
der Liste mit Artikel und Plural Binnendifferenzierung: Lern-
haben ... Handys. / Wir haben ... Lernplakat darstellen, das in der
lesen. starke Gruppen können sich
I-Pods. / Wir haben ... Hunde. Klasse aufgehängt wird.
gegenseitig Fragen stellen.

46
16a Intuitives Zuordnen der

4 Uhrzeiten zu den Fotos. Dann die


CD hören. „Welcher Dialog passt
zu welchem Foto?“ 2. Hören: Uhr-
Wie spät ist es? zeiten zuordnen. Vergleich erst in
KG, dann in PL. Zum Vergleich im
16 Uhren und Uhrzeiten
PL Frage an die Tafel: „Wie spät ist
a Hört zu. Was passt zusammen? C
es?“ und die Struktur: Es ist ...
1.43
Lösung: Dialog 1 + E: achtzehn
Uhr vier – Dialog 2 + B: acht Uhr
neunzehn – Dialog 3 + C: zehn
nach zehn – Dialog 4 + D: zwölf
Uhr sechsundzwanzig – Dialog 5 +
A: drei Uhr
A B
D
E Uhrzeittipp: s. unten
zehn Uhr zehn • drei Uhr • zwölf Uhr sechsundzwanzig •
achtzehn Uhr vier • acht Uhr neunzehn 16b In PA Üben der offiziellen
Uhrzeiten. Nach den fünf Bei-
b Sprecht die Uhrzeiten.
Es ist 7 Uhr 15. spielen können schnellere S.
7:15 12:10 15:25 17:53 23:15 …
weitere Uhrzeiten notieren, die
c Wie spät ist es? Lest die Uhrzeiten, hört zu und sprecht die der Partner nennen muss.
1.44 Uhrzeiten nach. Variante: In PA: Ein S. sagt eine
Uhrzeit und der andere muss
12 11
11 11 12 12
1 11 12
111 12
1 12
1 11 1 1 12 11
11 11 12 12
1 11 12
111 12
1 12
1 11 1 1 12 11
11 11 12 12
1 11 12
111 12
1 12
1 11 1 1 12 11
11 11 12 12
1 11 12
111 12
1 12
1 11 1 1 12 11
11 11 12 12
1 11 12
111 12
1 12
1 11 1 1 12 11
11 11 12 12
1 11 12
111 12
1 12
1 11 1 1 15 Minuten dazuzählen und die
2 10
10 10 10 10 10 2 2 2 2 2 10 10 10 10 10
2 102 2 2 2 2 10 10 10 10 10
2 102 2 2 2 2 10 10 10 10 10
2 102 2 2 2 2 10 10 10 10 10
2 102 2 2 2 2 10 10 10 10 10
2 102 2 2 2 2
9 9 9 9 9 39 3 3 3 3 3 9 9 9 9 9 39 3 3 3 3 3 9 9 9 9 9 39 3 3 3 3 3 9 9 9 9 9 39 3 3 3 3 3 9 9 9 9 9 39 3 3 3 3 3 9 9 9 9 9 39 3 3 3 3 3 nächste Uhrzeit sagen. Wechsel.
8 8 8 8 48 48 4 4 4 4 8 8 8 8 48 48 4 4 4 4 8 8 8 8 48 48 4 4 4 4 8 8 8 8 48 48 4 4 4 4 8 8 8 8 48 48 4 4 4 4 8 8 8 8 48 48 4 4 4 4
7 7 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5
6 76 76 76 67 6 7 7
6 76 76 76 67 6 7 7
6 76 76 76 67 6 7 7
6 76 76 76 67 6 7 7
6 76 76 76 67 6 7 7
6 76 76 76 67 6

16c Tabelle lesen, Uhrzeiten


Es ist 8 Uhr 15. Es ist 8 Uhr 30 Es ist 8 Uhr 45. Es ist 8 Uhr 55. Es ist 9 Uhr. Es ist 9 Uhr 5. hören und nachsprechen. Frage:
Es ist 20 Uhr 15. Es ist 20 Uhr 30. Es ist 20 Uhr 45. Es ist 20 Uhr 55. Es ist 21 Uhr. Es ist 21 Uhr 5. „Gibt es Unterschiede? Welche?“
Es ist Viertel Es ist halb neun. Es ist Viertel vor Es ist fünf vor Es ist neun. Es ist fünf nach informell/offiziell: An der Tafel
nach acht. neun. neun. neun. visualisieren der verschiedenen
Zeiten. Bei lernschwachen Grup-
pen lassen Sie die informelle Uhr-
17 Uhrzeiten zu zweit trainieren
zeit weg – im Referenzrahmen ist
Was hast du am Mathe. Und was hast du am für Niveaustufe A1 nur die offizi-
Montag um acht Uhr? Dienstag um zehn?
elle Uhrzeit gefordert.
Vorschlag: s. unten
18 Mein Schultag. Julia erzählt. Hört zweimal. Notiert die Uhrzeiten,
dann die Schulfächer.
1.45
17 Erweiterung des Themas: In
dieser Übung wird die Präposition
19 Projekt: euer Schultag. Schreibt einen Text und lest vor. „um + Uhrzeit“ eingeführt und
Montag: Der Unterricht beginnt um …  Zuerst haben wir …  mit den Schulfächern verbunden.
Dann haben wir …  Um … ist Pause.  Dann …  Um ... Uhr Frage an der Tafel: „Was hast du
haben wir ...  Um … ist Schluss. am Montag um acht Uhr?“. „um
acht Uhr“ markieren.
siebenunddreißig 37 In PA: Nach fünf Fragen/Antwor-
ten wechseln, sodass beide S.
fünfmal fragen und antworten.
47100_031_038.indd 37 04.01.12 08:23

Vorschlag zu 16c: Erarbeitung der informellen Vorschlag zu 19: Zur Unterstützung können die S.
Lernplakat erstellen, auf dem die Uhrzeit: Kopieren Sie KV 5 auf Einen Fantasie-Stundenplan bei jeder Äußerung einen Gegen-
informellen Zeiten in Uhren und Karton. Fertigen Sie Kärtchen- schreiben, z. B. „Der Unterricht stand (z. B. ein Mäppchen) hin
Text festgehalten werden; im sätze für 4–5 Gruppen an. In KG beginnt um 11.00 Uhr. Zuerst und her reichen.
Raum aufhängen zum Verweis. (max. 5 S. pro Gruppe) ordnen haben wir Basketball. Um 12.00
Beispiel: Es ist … vier Uhr / die S. Uhrzeiten und Text zu. Uhr haben wir Pause …“ 18 Text zweimal hören, Uhr-
Viertel nach vier. / zwanzig nach Anschließend zeichnen S. eine zeiten und Schulfächer notieren.
Vorschlag zur Wiederholung Lösung: 8 Uhr: Sport – 9.50:
Vier. / halb fünf. / Viertel vor fünf./ Uhr ins Heft, markieren vor/
der Uhrzeiten: Uhrzeiten-Bingo Bio – dann: Englisch – 11.15:
zehn vor fünf. Heben Sie „vor“ nach/halb + Zahl und notieren
s. KV 7 Pause – 11.45: Kunst
und „nach“ hervor. Erklären Sie die Uhrzeiten dazu.
das Konzept von „halb fünf“, da Vorschlag: s. unten
AB zu KB Aufg. 19
diese Uhrzeit in vielen Sprachen Vorschlag zu 18:
20 In PA führen die S. ein ge- 19 Projekt: In PA einen Text
anders ist und oft zu Missver- KV 6 Wechselspiel. Stunden-
steuertes Interview über ihre über eigene Schule und Schul-
ständnissen führt. Zur Übung pläne A und B enthalten unter-
Schulwoche. Dies kann auch als alltag schreiben.
lesen S. noch einmal die Uhrzei- schiedliche Informationen. In
Vorentlastung für das Projekt in Vorschlag: s. unten
ten aus 16b, diesmal informell. PA fragen, antworten, notieren.
KB Aufgabe 19 gemacht werden.

47
Das kann ich nach ...
Die S. bearbeiten die „Das kann
ich“-Seite im KB und die Selbst-
4 Biologiiiieeee, Musiiiiik

evaluation im AB wie in der Ein-


Das kann ich nach Kapitel 4
leitung zum Lehrerhandbuch
beschrieben. Wörter, Sätze, Dialoge Übt zu zweit

Zur Erinnerung: Uhrzeiten Wie spät ist es? Sagt die Uhrzeiten.

l
te
er
11 12 1
Es ist 13 Uhr.

Vi
KB: Die linke Spalte wird abge- vor
10 2
nach11 12111 12111 12111 12
Es ist 7 Uhr 12. 9 3 1 11 12111 12 111 12111 12 1 11 12111 12 111 12111 12 1 11 12111 12 111 12111 12 1

deckt, die Aufgaben in der 10 10 2


10 2
10 2 2 10 10 2
10 2
10 2 2 10 10 2
10 2
10 2 2 10 10 2
10 2
10 2 2
8 4 9 9 93 9 3 3 39 9 93 9 3 3 39 9 93 9 3 3 39 9 93 9 3 3 3
7 6 5 8 8 48 48 4 4 8 8 48 48 4 4 8 8 48 48 4 4 8 8 48 48 4 4

rechten Spalte werden allein Es ist fünf. 7 6 75 6 75 6 75 6 5 7 6 75 6 75 6 75 6 5 7 6 75 6 75 6 75 6 5 7 6 75 6 75 6 75 6 5

Es ist Viertel vor sechs. halb


oder in PA bearbeitet – und im
Anschluss mithilfe der linken Schulfächer Ergänzt Schulfächer.
Mathe(matik), Bio(logie), Deutsch, Geschichte, Englisch, Math, Bio, Deu, Phy …
Spalte kontrolliert. Sport, Kunst, Musik, Physik, Religion, Chemie
Wochentage Fragt und antwortet.
Lösungen & Tipps: Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Wann hast du Sport? Am  um 
Samstag, Sonntag Wann hast du Englisch? Am  um 
Wie spät ist es? Sagt die Uhr-
Die Zahlen 11–100 Zählt auf Deutsch. Wie viele Zahlen in
zeiten. 11: elf, 12: zwölf, 13: dreizehn, 14: vierzehn, 15: fünfzehn, 30 Sekunden?
fünf Uhr zwanzig/zwanzig nach 16: sechzehn, 17: siebzehn, 18: achtzehn, 19: neunzehn,
fünf 20: zwanzig, 21: einundzwanzig, 22: zweiundzwanzig, ...
30: dreißig, 40: vierzig, …, 100: (ein)hundert
drei Uhr dreißig/halb vier
Grammatik Übt zu zweit
sechs Uhr fünf/fünf nach sechs
elf Uhr fünfundvierzig/Viertel vor Artikel im Plural immer die Partnerarbeit
das Fach – die Fächer  das Auto   die Autos
zwölf das Mädchen – die Mädchen  die Zahl   die Zahl
der Kuli – die Kulis die Pause, das Foto, die Uhr, das Radio,
Ergänzt Schulfächer. die Schere – die Scheren der Stundenplan
Mathe(matik), Biologie, Deutsch,
Verben und Pronomen (Plural) Fragen mit ihr
Physik
wir lern en lernen: Lernt ihr Englisch?
haben: ...
Fragt und antwortet. ihr lern t
S. fragen sich in PA gegenseitig sie lern en Übt auch mit wir und sie.
zu ihrem eigenen Stundenplan. Sie lern en
Mit Sprache handeln
Zählt auf Deutsch.
Wettspiel in PA. Ein S. stoppt Ich kann über meinen Schulalltag sprechen. Ich kann nach Informationen (Schule, Schul-
Ich gehe in die Klasse 8a. fächer, Uhrzeit) fragen und antworten.
jeweils die Zeit. Ich spiele in der Schulband.  Wie spät ist es?
Ich mache die Fotos für die Schulzeitung.  Es ist halb drei.
Partnerarbeit
 Wann beginnt der Unterricht?
S. nennen den Plural: die Pausen – Ich kann meine Schule vorstellen.  Um 8 Uhr.
die Fotos – die Uhren – die Ra- Das ist unser Direktor.
Herr Römer ist mein Lieblingslehrer.  Wann hast du Mathe?
dios – die Stundenpläne Wir haben eine Schulzeitung.  Am Montag.
 Hast du morgen Sport?
Fragen mit ihr  Ja, von 11 Uhr bis 12 Uhr!
Lerntipp Plural:
S. stellen sich gegenseitig Fragen: Nomen und Plural  Habt ihr auch eine Cafeteria?
erst mit „ihr“, dann erzählen sie zusammen lerne
n!
 Nein, wir haben keine Cafeteria.
Informationen mit „wir“ und „sie“.
Beispiel:
Wann habt ihr Mathe? Wo wohnt 38 achtunddreißig

ihr? ...
Wir haben von Montag bis Freitag
47100_031_038.indd 38 04.01.12 08:23
Schule ...
Mit Sprache handeln
In PA stellen S. noch einmal ihre
Schule und ihren Schulalltag vor.
Erst versuchen sie es, ohne ins
Heft zu sehen. Wenn sie Hilfe
brauchen, sehen sie im Buch oder
im Heft nach.
Dann fragen sie sich gegenseitig
nach Uhrzeiten.

48
Allgemeines

K a r u ss e ll
P late a u P1 In geni@l klick gibt es drei Pla-
teaus, die der Anwendung des
Gelernten und der Wiederholung
von Wortschatz der vorausge-

gie.
gangenen Kapitel dienen.

..

Wie heißt du?

r Biolo
d.
Die S. werden in den Plateaus

ra d !

...?
n
nicht mit neuen grammatischen

i st
Fahr

g
Inhalten konfrontiert, sondern

ag

zi
ben wi

an
12
nT
haben hier Zeit, noch einmal das
t?

r?

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er

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dz
2+
e.
zu wiederholen und zu vertiefen,

e
z

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er was sie schon gesehen und ge-

1
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lernt haben, siehe auch Einleitung.
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e c Dort finden Sie auch Tipps zum
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hs st s td Umgang mit dem Begleit-Video.

Wa
Nein
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mm
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Ja, a
D
K o e ...
Math 1 Einstiegsseite: Karussell
?
n w ir
Bello
habe Dieser Übungstyp ist als PA
t
alt is ißig t
Fünfunddre Zuers
Wie gedacht. Die S. sollen zu zweit
land? Be, a, en, a, en, e abwechselnd die Impulse (blau)
Liegt Bern in Deutsch
Büch Was ist d geben und darauf reagieren (rot).
Ich Ei n Österre er as ? Dazu müssen sie ihre Kursbücher
Tu h Buc ich Ist immer wieder drehen – daher der
tm e iße h, a BM Er s
b er 3 W pie Name der Übung. In dieser Auf-
ei n lt K
ir ... B ..
Com lavi gabe werden viele Strukturen aus
le .?
er.
id S
Wolfgang Amadeus Mozart kommt aus ...

pu den Kapiteln 1–4 in einer Art


,k p ric
ter
Es ist ne

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? Minidialog wieder aufgegriffen.
Da

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it! hl Lösung:
st
d

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35
as

de Wie heißt du? – Ich heiße ...


ke

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unz

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N
ei

in

12 + 12 ist ...? – vierundzwanzig


M ag

eh
ei n ,
n

ze

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Hu

Was macht Peter? – Er spielt


Au

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Klavier.
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U
in

Es i s t

Kommst du mit ins Konzert? –


u Sp

i st e
, in

as
r f ü n f ze

Tut mir leid, keine Zeit!


ist
or t?

Zuerst haben wir Mathe…. –


der

in A

...

Dann haben wir Biologie.


S

uto.
c

Was ist das? – Das ist eine Brille.


hn .
hwe

Ist BMW ein Computer? – Nein,


iz

das ist ein Auto.


.

Das ist kein Hund, das ist ... –


eine Katze.
Es ist: 19.15. – Es ist neunzehn
Uhr fünfzehn.
1 Zuerst Blau und dann Rot. Was passt? Fragt und antwortet zu zweit.
Wolfgang Amadeus Mozart
neununddreißig 39 kommt aus ... – Österreich
Magst du Sport? – Ja, ich spiele
Tennis.
47100_039_044.indd 39 26.01.12 16:40 Ist das ein Auto? – Nein, das ist
Plateaus im Arbeitsbuch: ein Fahrrad.
Die Plateaus im Arbeitsbuch sind als Testtraining angelegt. Die erste Seite erleichtert den Einstieg durch Sprich die Zahl 35. – Fünfund-
ihren spielerischen Wiederholungscharakter, bevor es dann an die Testtrainings geht. Die Tests sind dem dreißig
Format der Fit-1-Prüfung angeglichen, damit die S. mit diesen und ähnlichen Testformaten schrittweise Ein Buch, aber 3 B... – Bücher
vertraut gemacht werden. In jedem Plateau werden alle vier Fertigkeiten mit ihren unterschiedlichen Liegt Bern in Deutschland? –
Aspekten trainiert. Mit der Seite „Mein Wortschatz“ können die S. mit weiteren Übungen Wortschatz Nein, in der Schweiz.
trainieren und langsam Lernstrategien entwickeln. Wie alt ist Bello? – 8
Die S. können die Plateau-Seiten im AB zu Hause bearbeiten – bis auf die Fertigkeit Sprechen, die immer Buchstabiere: [Banane] – Be, a,
im Unterricht behandelt werden sollte. Damit S. den Umgang mit diesen Seiten lernen, bietet es sich en, a, en, e
an, Plateau 1 im Kurs zu erklären und ausnahmsweise Teile daraus auch im Unterricht zu machen. Guten Tag und ... auf Wieder-
sehen!
Auch wenn die S. die Übungen 1 und 2 zu Hause gemacht haben, bietet sich eine kurze Reflexion zu
den beiden Übungen im PL an: „Was war für euch schwieriger/einfacher?“ Wenn Sie diese reflektieren-
den Fragen ab und an im Kurs stellen, werden Sie und die S. wissen, wer wo Schwierigkeiten hat, was
leichter/schwer fällt und wo die S. stärker gefördert werden müssen.

49
Training
Auf dieser Doppelseite trainieren
die S. folgende Fertigkeiten: Sie
wiederholen Wortschatz, Rede-
P1 Plateau
mittel und die schon gelernten Training
Strukturen auf unterschiedliche
2 Ein Suchbild
Art und Weise.
a Seht euch das Bild
1.46 genau an und hört
2a In EA sehen S. das Bild an, dann acht Sätze.
hören dann den Text von CD Macht Notizen.
und machen Notizen. Was ist richtig?
Beim zweiten Hören markieren Was ist falsch?
sie r/f.
Lösung: 1r – 2f – 3r – 4f – 5f –
6f – 7r – 8r Notiz r f
1. Peter mag Pizza. x
2b Mit ihren Notizen versuchen 2.
die S. in PA, die Sätze zu korrigie- 3.
ren. Noch einmal hören. 4.
Vergleich im PL. ...
Lösung: 2: Er liest einen Comic. –
4: Es ist genau halb vier. – 5: Peter
spielt Gitarre. – 6: Peter hat eine
b Könnt ihr die Sätze korrigieren?
Katze.
Peter liest einen Comic / ein Heft.
3 Wortschatzwiederholung:
S markieren in EA im Worträtsel 3 Was findet ihr? Es gibt 11 Wörter mit Zahlen (ß = ss).
die Wörter. Vor den Wörtern
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T
steht immer eine Anzahl, die die Doch!
Es gibt ein Auto! 1 E Z D W Y B Q P Z E H N U H R E N K E Z
S ebenfalls markieren.
2 I E Y P Z W A N Z I G B Ü C H E R Z F W
Diese Aufgabe ist auch als Haus-
3 N V I E R S T Ü H L E M Q Ä F X M D L Ö
aufgabe geeignet. Ich sehe keine
4 A D Q Ä T R Ö J N P K S F S Ö T U X A L
Lösung: waagerecht: zehn Uhren – Autos!
5 U F Ü N F Z I G B L E I S T I F T E Ä F
zwanzig Bücher – vier Stühle –
6 T Z W E I G I T A R R E N C A Y R G T T
fünfzig Bleistifte – zwei Gitarren –
7 O M A E I N E L E H R E R I N C S A B I
eine Lehrerin – fünfunddreißig
8 F Ü N F U N D D R E I S S I G K U L I S
Kulis – fünfzig Handys – acht
9 E M Ö E X F Ü N F Z I G H A N D Y S P C
Taschen – drei Mädchen; senk-
10 F Ä A C H T T A S C H E N E Y P B G G H
recht: ein Auto (links), zwölf
11 S P D D R E I M Ä D C H E N K X I R H E
Tische (rechts)
Information: Bei allen Arten von Da sind ...
ein Auto, … Ich sehe ...
Rätseln gibt es in Deutschland das
„ß“ nicht, es wird meist durch Es gibt ...

„ss“ ersetzt. So auch in diesem


Rätsel. 40 vierzig

47100_039_044.indd 40 26.01.12 16:40

50
4a Im PL lesen S. die Aussagen

P1 vor. Lassen Sie die verschiedenen


Informationen immer von anderen
S. lesen, damit alle an die Reihe
4 Noch ein Peter kommen. Achten Sie beim Lesen
a Lest die Aussagen 1 bis 7 mit allen Informationen laut vor. auf die Aussprache und korrigie-
Ich heiße
1. Peter wohnt in Deutschland / in England / in der Schweiz / in Italien. auch Peter.
ren Sie diese ggf. und klären Sie
2. Er ist 13 / 14 / 15 / 17 Jahre alt. unbekannten Wortschatz.
3. Peter geht in die Klasse 7a / 8a / 9a / 10a.
4. Er spielt Klavier / Gitarre / Saxofon / Trompete.
5. Peter mag Mathe / Deutsch / Geschichte / Kunst. 4b S. wählen eine Information
6. Peter ist sehr cool / intelligent / faul / interessant. aus und notieren ihre gewählten
7. Er liebt Hamburger / Pizza / Spaghetti / Fisch.
Sätze ins Heft.
b Wählt eine Information pro Satz aus und schreibt sie auf.
4c S hören den Text und markie-
1. Peter wohnt in der Schweiz.
ren, welche Sätze von ihnen mit
2. Er ist ...
dem Hörtext übereinstimmen.
c Hört jetzt die CD. Was ist richtig? Lösung: 1. Deutschland – 2. 15 –
1.47
3. 9a – 4. Saxofon – 5. Kunst –
d Lest jetzt eure Sätze vor. Was stimmt? Was stimmt nicht? 6. cool – 7. Hamburger
Die anderen korrigieren.
1. Peter wohnt in Deutschland. – Das stimmt! Peter wohnt in 4d S. lesen ihre Sätze vor und
Deutschland!
2. Er ist 13 Jahre alt. – Das stimmt nicht! Er ist ...
die anderen reagieren und korri-
gieren ggf. mit „Das stimmt...“
Er ist 13 Jahre alt. Das stimmt nicht! oder „Das stimmt nicht. ...“
Er ist ...
Damit alle S. ihre Sätze vorlesen
können, bilden Sie bei großen
Klassen KG, in denen die S. die
Sätze vorlesen.

5 Eigene Produktion der S: In


PA stellen sie sich gegenseitig Ja-/
Nein-Fragen und geben Antwor-
ten. Als Hilfe können S. den Wort-
schatz von 4 verwenden. Am
besten, Sie spielen die Fragen
5 Und du??? Fragen und Antworten üben und Antworten kurz im Plenum
1.  Wohnst du in Deutschland?
modellhaft durch und lassen
 Ja, ich wohne in ... / Nein, ich wohne in ... dann die S. zu zweit arbeiten.
Zuerst mit Hilfen und Unter-
2. Bist du ...? ich bin ...
3. Gehst du ...? ich gehe ... stützung mündlich durchspielen,
4. Spielst du ...? Ja,/Nein, ich spiele ... dann in einer Ruhephase die
5. Magst du ...? ich mag ... Sätze schreiben lassen. Danach
6. Bist du ...? ich bin ...
7. Liebst du ...? ich liebe ... vielleicht noch einmal (jetzt
schneller) zu zweit durchspielen
lassen.
einundvierzig 41

47100_039_044.indd 41 26.01.12 16:40

AB zu S. 40/41
Die ersten beiden Testformate, die geübt werden, sind Hören und Lesen.
Lesen Sie die Aufgabenstellung im PL und sprechen Sie mit den S. über die Struktur dieser Aufgaben.
Hören: Weisen Sie darauf hin, dass S. zuerst die Sätze lesen. Klären Sie hier unbekannten Wortschatz.
Erklären Sie den S. auch, dass auf der CD immer erst das Beispiel gesprochen wird. Das Hören 1 soll
zweimal gehört werden, spielen Sie denselben Track also zweimal vor.

51
Sprechen/Aussprache
Auf dieser Doppelseite werden
Sprechen und Aussprache trainiert.
Anhand verschiedener Beispiele
P1 Plateau
wiederholen S. Intonation und Sprechen/Aussprache
Satzmelodie aus den vorherigen
6 Du und ich: lesen, sprechen.
Kapiteln.
Lerntipp rechen
Hört den Dialog und übt wie im Foto.
Bei lernstarken Gruppen können Dialoge „echt“ sp
1.48  Was machst du am
Sie diese Dialoge auch als Anlass Wochenende?
nehmen, um von den S selbst  Nichts.
 Kommst du mit ins Kino?
Dialoge erstellen zu lassen, die sie
 Ja, gerne! Wann gehen wir?
dann in den verschiedenen Into-  Um 18 Uhr?
nationen lesen. Das Wichtigste  O.k. Ich freue mich!
bei dieser Art Übungen ist, dass
die S. sich beim Sprechen an-
schauen und möglichst „echt“
kommunizieren, mit Betonung,
Übertreibung und Emotionen. 7 Hört die CD. Übt dann mit Aha!, O.k., Hm!, Oh je!, Prima!, Cool!
Achten Sie darauf und agieren Sprechen, zuhören und wiederholen.
Sie am besten immer als Modell. Cool, du bist der Rudi.
1.49
 Zuerst habe ich Mathe.
 Aha, zuerst hast du Mathe.
6 Dialoge üben und „echt“ Ich bin der Rudi.
 Dann habe ich Englisch.
sprechen: Die S. hören und lesen  O.k. Dann hast du Englisch.
den Dialog und imitieren ihn  Um 10 Uhr ist Pause.
Ich bin der
 Hm, um 10 Uhr ist Pause.
anschließend. Erst lesen sie ihn Bello. Aha, du bist
der Bello.  Dann habe ich noch Sport.
zu zweit und Schritt für Schritt –  Oh je, dann hast du noch Sport.
dann sollen sie das Buch weg-  Um 13 Uhr ist Schluss.
 Cool, um 13 Uhr ist Schluss.
legen und frei sprechen.
Binnendifferenzierung: Für 8 Fußball? Oh je. – Sprecht Dialoge wie im Beispiel.
lernstärkere und schnellere S.
Ich liebe Fußball! Fußball?? Oh je!
können Sie auch weitere Dialoge 1.50 Hast du einen Computer? Einen Computer? Logisch!
aus den ersten vier Kapiteln ver-
teilen, die die S. üben, um sie Das ist unser Biolehrer. Euer Biolehrer?? Cool.
„echt“ frei zu sprechen. Ich esse gerne Pizza! Pizza?? Aha.
Magst du Sport? Sport?? Klar.
Ich spiele Gitarre! Gitarre??? Toll!
7 S. hören die CD und sprechen
nach. Dann lesen sie den Dialog Oh je!
Toll! Logisch!
in PA und imitieren die Intonation Klar!

von CD.
Vorschlag: Lassen Sie den Dialog
in verschiedenen Stimmungen
lesen, z. B. interessiert, gelang-
weilt, begeistert. Dadurch wird
deutlich, dass durch eine unter-
schiedliche Intonation auch 42 zweiundvierzig
Unterschiedliches ausgedrückt
wird. Lassen Sie bei dieser Art von
Kettenübung die Partner nach 47100_039_044.indd 42 26.01.12 16:40

einem Durchgang wechseln, mit Sammeln Sie an der Tafel weitere


dem Partner links, rechts, hinten, Sätze, mit denen die S. in PA
vorne. Dadurch entstehen mehre- Dialogvarianten spielen können.
re Übungsdurchgänge mit den-
noch unterschiedlichen Situatio- Binnendifferenzierung:
nen und Sprechpartnern. Bei lernschwächeren Gruppen
notieren sich S. die Sätze, die
8 S. hören die Dialoge und sie in dem neuen Dialog ver-
sprechen sie nach. Die S. sollten wenden wollen, im Heft. Dann
hier ruhig deutlich übertreiben, spielen sie zu zweit.
damit das Bedauern oder die
Begeisterung deutlich werden.
Durch die Übertreibung verlieren
die S. vielleicht auch Sprechhem-
mungen. Spielen Sie selbst
Modell wie auf der CD.

52
9 Satzmelodie: Die S. lesen die

P1 Sätze mit der beschriebenen Satz-


melodie. Dann hören sie und
sprechen nach. Auch hier können
9 Satzmelodie: Hört die Dialoge und sprecht sie nach. Sie an der Tafel weitere kleine
 Nein Dialoge sammeln lassen.
le n ? , ich
pie spi
es e Diese notieren die S. im Heft
1.51
it arr le n
icht
du G s. und zeichnen die Satzmelodie ein.
1  Kannst
Dann sprechen sie zu zweit. Es
2  Woher kommst du? geht hier nicht um eine genaue
 Ich komme aus der Schweiz. Reproduktion, sondern um Impul-
3  Guten Tag, Herr Winter, wie geht’s? 5  Wer ist das? se zur Verwendung von Satzmelo-
 Danke, gut!  Das ist Peter Müller.
die und Betonung.
4  Wie viel Uhr ist es? 6  Ist das ein BMW?
 Es ist Viertel vor sieben.  Nein, das ist ein VW!
10a S hören die CD, dort
werden vier Fragen gebrummt.
10 Brummsätze Stoppen Sie nach der ersten Frage
a Hört die CD. Vier Fragen aus Aufgabe 9. und lassen Sie sie im PL lösen:
1.52 Wie heißen die Fragen? „Welche Frage aus Aufgabe 9 ist
es?“ Antwort: „Woher kommst
Mmh mmh
mmmh mmh? du?“
Dann hören die S. die restlichen
gebrummten Fragen und nennen
die entsprechenden Fragen aus 9.
Lösung:
b Antworten aus 9 brummen, 1. Woher kommst du?
die anderen raten. 2. Ist das ein BMW?
3. Guten Tag, Herr Winter, wie
11 Wörter im Satz geht’s?
a Wortakzent: Lest zuerst die Wörter (A) laut. Achtet auf den 4. Kannst du Gitarre spielen?
Akzent.
(A) (B)
10b In KG oder PA brummen S.
Fußball Ich spiele Fußball. Antworten aus 9 und die anderen
Klavier Spielst du auch Klavier? raten, welche Antwort gebrummt
Berlin Sie kommt aus Berlin. wurde.
Schweiz Ich komme aus der Schweiz
Schule Unsere Schule ist sehr groß. Wenn Sie weitere Dialoge an der
Klasse Wir sind die Klasse ... Tafel gesammelt haben, können
schwimmen Ich kann nicht schwimmen. sie auch diese hinzuziehen.
Heft Das ist kein Heft, das ist ein Buch.
Gitarre Wer spielt Gitarre?
11a S lesen die Wörter aus
b Satzmelodie: Lest dann die Sätze (B). Spalte A laut, gehen Sie herum,
c Hört die CD und kontrolliert.
helfen und korrigieren Sie beim
1.53 Wortakzent. Einige S. lesen die
d Übt dann noch einmal zu zweit. Wörter im PL laut.

dreiundvierzig 43 11b Ähnlich wie bei 11a. Jetzt


lesen S. die Sätze. Helfen und
korrigieren Sie auch hier.
47100_039_044.indd 43 26.01.12 16:40

AB zu S. 42/43
Auf dieser Doppelseite werden die Fertigkeiten Schreiben und Sprechen geübt. 11c Kontrolle der Aussprache
mit der CD.
Schreiben: Zum Üben von E-Mails bekommen die S. hier eine anhand von Leitfragen (1–5) strukturier- Vorschlag: Stoppen Sie nach den
te Mail, die sie ausfüllen müssen. Weisen Sie die S. darauf hin, dass sie zu allen Punkten etwas schreiben einzelnen Sätzen und S. sprechen
sollen und dass es nicht gut bewertet wird, wenn sie nur aus der E-Mail oben abschreiben. Schließlich noch einmal im Chor.
sollen sie in der Prüfung eine E-Mail beantworten und sich selbst vorstellen.
Sprechen 1: Zum Üben sammeln Sie mit den S. die kompletten Fragen. Dann fragen sich die S. gegen- 11d In PA üben S. die Sätze.
seitig und stellen sich vor. Ein S. liest und der andere S. kon-
trolliert die richtige Aussprache
Sprechen 2: Die S. bereiten zu Hause die Mindmap zum Thema Schule vor. Im Unterricht schreiben und hilft. Dann Wechsel. Reihen-
sie zu den Wörtern Fragen auf Kärtchen. In einer Reihenübung in KG oder im PL stellen sie sich Fragen übungen dieser Art können
und der nächste S. muss antworten. grundsätzlich immer zu zweit
und abwechselnd geübt werden.

53
Video
12 S. sehen sich die Fotos an
und lesen die Sätze. Dann ordnen
die S. die Fotos den Sätzen zu.
P1 Plateau
Lösung: Foto 1: Satz 5 – Video (Teil 1)
Foto 2: Satz 3 – Foto 3: Satz 2 –
12 Sätze und Videobilder –
Foto 4: Satz 1 – Foto 5: Satz 4 was passt zusammen?
Vorschlag: Sehen Sie alle vier
Sequenzen des 1. Teils, teilen Sie
die S. in Gruppen ein, die jeweils
2
auf bestimmte Informationen 3
achten, z. B. eine Gruppe achtet
darauf, welche Personen zu sehen
sind, andere Gruppen notieren
1
Wörter, eine andere Gruppe
notiert das jeweilige Thema der 1. Hurra, wir haben gewonnen!
Sequenz etc. Vergleich im PL. 2. Das ist Caro, meine beste Freundin,
und ihr Hund Ginger.
Hinweis: In Kapitel 10 geht es 3. Mama, wo ist meine Jogginghose?
4. Hey, hallo, was macht ihr denn hier? 4 5
noch einmal ausführlich um die 5. Jetzt zeige ich euch meinen Schulweg.
Themen Stadt und Schulweg.
Dort können Sie diese Szene noch
einmal aufgreifen. Wenn Ihre S. Lernen lernen
hier schon über den eigenen 13 Wiederholen ist wichtig! Aber wie?
Schulweg sprechen wollen, kön- Sprecht über die Grafik. Wie lernt und wiederholt ihr?
nen Sie es in der Muttersprache
tun. Behalten

Lernen lernen
8.
Vergessenskur ve
In allen Plateaus geht es darum,
die S. dazu anzuregen, sich über
den eigenen Lernstil und die Lern-
gewohnheiten bewusst zu werden
und neue Verfahren auszuprobie-
30 Minuten lernen 15 Minuten 15 Minuten Test
ren. S. lernen in den Kapiteln und
wiederholen wiederholen
in den Plateaus verschiedene Lern-
strategien und Lerntipps kennen, Vergessen

die ihnen beim Lernen helfen.


In Plateau 1 sollen sich die S. über- 8.
legen, wie und wann sie selbst zu Verg
e s se n
Hause lernen und darüber nach- skur
ve
denken, ob ihr eigenes Lernen
den gewünschten Erfolg hat oder
was sie anders machen könnten. 1 Stunde lernen Test

13 Lerntipps: Verdeutlichung 44 vierundvierzig

von Lernen mit System: S. schauen


sich die Abbildung an und nennen
47100_039_044.indd 44 26.01.12 16:40
Unterschiede (jeden Tag lernen – es mit dem Vergessen und Behal- AB zu KB-S. 44 dem Unterricht kennen. Sie
einmal lernen / ein bisschen ten bei euch?“ Halten Sie positi- Die letzte Seite des Plateaus sprechen darüber, welche
lernen / viel lernen etc.). ve Beispiele an der Tafel fest. dient der Wortschatzwieder- Fragen sie leicht bzw. welche
Mögliche Fragen: „Wann lerne ich Und fragen sie abschließend: holung in Verknüpfung mit schwer zu verstehen finden.
besser?“, „Wie macht ihr es?“, „Was kann man machen, um Lerntechniken. Dies kann bei sprachhomoge-
„Klappt es gut?“ mehr zu behalten?“ Sammeln nen Gruppen auch in der Mut-
Notieren Sie positive Beispiele an Sie diese Tipps an der Tafel.
1 Hier ordnen die S. die Stich- tersprache geschehen. Lassen
der Tafel. wörter den Begriffen in der
Sie die S. auch diese Fragen in
Mindmap zu. Dies ist eine ge-
Sprachhomogene Gruppen: PA noch einmal laut lesen, um
steuerte Vorbereitung auf die
Hier bietet es sich an, dies aus- das Verständnis zu sichern.
Erstellung einer freien Mindmap.
führlich in der Muttersprache zu Sie können das als Hausaufgabe
behandeln. Lassen Sie die S. von Video zu KB Aufg. 12
machen, wichtig ist hier der Ver-
ihrem Lernverhalten berichten: Teil 1, Szene 4 (Unser Schul-
gleich im Unterricht.
„Wie lernt ihr?“, „Wie geht es am weg): Die S. bearbeiten diese
besten?“, „Wo und wann lernt 2 S. lesen in PA die Fragen. Film-Sequenz mit Übung 5 aus
ihr?“, „Klappt es gut?“, „Wie ist Es sind alles Fragen, die sie aus dem Videotrainer im AB.

54
Allgemeines

5
Ich kann ...
• mein Haustier beschreiben Thema dieses Kapitels sind Haus-
• über Tiere sprechen
• wichtige Informationen in Texten finden
und Lieblingstiere (Tiere beschrei-
ben, über sie sprechen und wich-
tige Informationen in Texten
finden). Zudem lernen die S. die
Farben und finden erstmals eine
längere Geschichte und einen
Sachtext. Es wird der Possessivar-
tikel im Nominativ und Akkusativ
eingeführt. Dass hier auch Adjek-
3
tive in prädikativer Stellung, d. h.
1
ohne grammatische Endungen,
2
4 benutzt werden, muss nicht
thematisiert werden. Zudem

Meine Lieblingstiere wird die eigenständige Gramma-


tikarbeit per SOS-Modell trainiert.

1 S. sehen sich die Fotos von


den Tieraugen an und versuchen,
die Tiernamen zuzuordnen. Dis-
kussion in KG. Anschließend ver-
gleichen S. ihre Vermutungen mit
5 6 8 der CD. Dabei können sie auch die
Entsprechungen der bestimmten
7 und unbestimmten Artikel festhal-
1 Augen: Wie heißt das Tier? ten. Zum Schluss nennen S. die
eine Fliege • ein Hund • eine Katze • ein Elefant • ein Fisch • ein Papagei • ein Pinguin • ein Pferd Lösung. Auf Aussprache achten.
1.54
1 ist eine Fliege. 2 ... Im PL nennen S. weitere „interna-
tionale“ Tiere. Notieren Sie diese
an der Tafel. Beispiel: der Tiger,
2 Hört zu. Was ist das? Das ist ein Papagei. Das ist eine … der Delfin, die Giraffe, das Kän-
1.55
guru, das Krokodil, der Kolibri,
das Zebra
100 Prozent Hunde
3 Mein Lieblingstier. Lest den Text und sprecht in der Klasse. mögen 0 Prozent Katzen!
Binnendifferenzierung: Bei
Ich mag … „Mein Lieblingstier?“ – eine Umfrage lernschwächeren Klassen direkt die
Und das ist das Ergebnis: Die Deutschen mögen am CD mit den Tiernamen abspielen.
liebsten Hunde! 36 % antworten: „Mein Lieblingstier ist
Meine Eltern mögen … Lösung: 1 Fliege – 2 Pferd –
der Hund.“ Dann kommen die Katzen: 23 %. Zoo-Tiere
(Elefanten, Tiger, Kängurus, Krokodile, usw.) mögen 12 %. 3 Papagei – 4 Elefant – 5 Katze –
Pferde und Vögel nennen 8 %. Und erst am Schluss 6 Pinguin – 7 Fisch – 8 Hund
Ich mag keine … kommen die Fische. Nur 1 % sagt: „Mein Lieblingstier ist
der Fisch.“
Was ist dein Lieblingstier?
2 Hören und zuordnen. Stoppen
Mein Bruder mag … Magst du ...? Mein Lieblingstier ist ... Sie die CD nach jedem Geräusch,
damit S. Zeit haben, das Tier zu
fünfundvierzig 45 nennen.
Lösung: Das ist … ein Papagei –
ein Hund – eine Katze – eine
47100_045_052.indd 45 26.01.12 16:41 Fliege – ein Fisch – ein Pferd
Wiederholungsübung: AB zu KB-Seite 45
Bringen Sie in die nächste Stunde Auf Seite 45 im AB wird viel mit 3 Die S. lesen den Text und
Fotos von den genannten Tieren dem Tier-Wortschatz geübt sprechen danach über ihre Vor-
und den Tieren im Buch mit. und in Übung 2 wird nach den lieben. Stellen Sie im PL einigen
Wer weiß noch, wie die Tiere Lieblingstieren der S. gefragt. S. S. Fragen: „Was magst du?“,
heißen? Diese Fotos können Sie suchen die Namen auf Deutsch „Magst du ...?“. Dann sprechen
dann auch für eine Erweiterung im Wörterbuch und vergleichen die S. in KG und sagen, welche
nach Aufgabe 5 noch einmal in der Klasse. Schreiben Sie die Tiere sie mögen / nicht mögen.
benutzen. „neuen“ Tiere an der Tafel an. Das Thema „mögen“ + Akkusativ
sollte hier jedoch noch nicht expli-
zit behandelt werden. Hier steht
das Sprechen im Vordergrund.
Geben Sie den S. kurz Zeit, zwei
bis drei Sätze im Kopf zu formu-
lieren, bevor sie antworten.
Wiederholungsübung: s. unten

55
4 Kurzes Lesen. Die S. ordnen
die Bilder den Texten zu. Lassen
Sie die S. berichten, welche Wör-
ter ihnen bei der Zuordnung
5
geholfen haben. Tiere und Leute
Lösung: 1b – 2c – 3a
4 Caro und Ginger, Lena und Morus, Tim und Bunny. Ordnet die
Bilder den Texten zu.
5 Dieses Quiz bezieht sich auf
Mein Mensch
die Texte von 4. Still lesen, Ver- heißt Rudi.
1 2 3
stehenskontrolle zum Text erst in
PA. Weisen Sie die S. darauf hin,
dass eine Information nicht im
Text zu finden ist (Nr. 8).
Lösung: 1. Ginger – 2. Ginger –
3. Bunny – 4. Morus – 5. Lena –
6. Ginger – 7. Bunny – 8. (keine
Information; es könnte Mieze Caro wohnt in Münch
en. Sie geht in
die Klasse 8. Sie sagt: s
sein, die sich hier eingeschlichen „Das ist mein . Ihre Hobby
Tim hat viele Katzen. Seine Katze Hund. Er heißt Ginger.
Ginger ist Lena ist 14 en , Rad-
arz im m
hat.) Bunny ist 1 Jahr alt. Sie ist schw zwei. Er ist super inte sind Schw
lligent. Sein Fell Reiten. Lena
und weiß. „Bunny ist meine ist weiß und schwarz. fahren und
Ginger läuft us : Mor us ist
Führen Sie an dieser Stelle auch Lieblingskatze! “ Tims Mutter sagt: gern. Er mag keine Kat liebt Mor
zen.“ Mor us ist
„Seine Katzen sind lieb, aber sie b kein Junge, c
die Farben ein, die rechts neben ist braun.
machen viel Arbeit.“ a ein Pferd. Es
dem Quiz dargestellt sind.
„Welche Farben kennt ihr?“
Schreiben Sie die Farbwörter an
5 Ein Quiz zu Aufgabe 4: Wer ist das? Das ist …

die Tafel. Damit sich S. die Farben 1. Er läuft gern.


2. Er ist weiß und schwarz.
besser merken können, ist im KB 3. Sie ist 1 Jahr alt. rot
eine visuelle Lernhilfe vorgeschla- 4. Es ist braun. grau blau
gelb
5. Sie ist 14.
gen (Wörter und Farben assoziativ
6. Er ist super intelligent.
verbinden), die die S. direkt 7. Sie ist Tims Liebling.
schwarz
umsetzen können, z. B. Baum = 8. Sie ist grau.
braun
grün
grün, Sonne = gelb etc. Fragen bunt
weiß
Sie: „Was fällt euch zu der Farbe 6 Partnerwörter: Bildet sinnvolle Paare.
Lerntipp
‚Gelb’ etc. ein?“ Halten Sie die Lerne nie
ein Wor t
lSchülerschwarzHundSams
Ergebnisse (farbig) fest. allein ! erStuh tagweiß
Kat zeSonntagTisch...
Lehr
Variante: In KG sammeln die S.
mit dem Wörterbuch alle Wörter, sch warz
Katze
die ihnen zu den Farben einfallen Samstag
und notieren sie in der Farbe auf Hund Tisch Lehrer
einem DIN-A3-Plakat.
Erweiterung: Hier können Sie auf
die Fotos zurückgreifen, die Sie bei 7 Zungenbrecher. Hört zu und sprecht nach. Wer ist am schnellsten?
KB-Seite 45 benutzt haben und Fischers Fritz fischt frische Fische – frische Fische fischt Fischers Fritz.
die S. erstellen zu diesen Tieren Wenn Fliegen hinter Fliegen fliegen, fliegen Fliegen hinter Fliegen her.
1.56
Quizfragen, die sie sich dann
gegenseitig in der Klasse stellen. 46 sechsundvierzig

6 Lernstrategie: Die S. lesen die 47100_045_052.indd 46 26.01.12 16:41


Wortschlange und bilden Paare.
Weisen Sie auf den Lerntipp hin, 7 Hier finden die S. zwei Zun- Bei sprachheterogenen Gruppen:
dass es immer besser ist, sich genbrecher. Hören Sie die Zun- Lassen Sie ein paar Zungen-
mehrere Wörter, die zusammen- genbrecher von CD. Dann üben brecher vorstellen. „Was klingt
gehören, zu merken, als einzelne die S. die Zungenbrecher in PA. eher leicht, was schwierig?“
Wörter. Erweiterung: „Welche Zungen- Rückführung zu den deutschen
Frage: „Welche Wortpaare fallen brecher gibt es in eurer Sprache?“ Zungenbrechern und noch ein-
euch noch ein?“ Bei sprachhomogenen Gruppen: mal mit wechselnden PA lesen
Lösung: Katze + Hund „Wer kann sie ohne Fehler lassen. „Wer kann einen Zungen-
schwarz + weiß sagen?“ brecher perfekt sagen?“
Tisch + Stuhl
Samstag + Sonntag
Lehrer + Schüler

56
8 Projekt: Erarbeitung von Lern-

5 plakaten. Die S. stellen Haustiere


vor und bringen ggf. Bilder, Fotos
etc. von zu Hause mit. Gibt es in
8 Projekt „Tiere“ – Bilder und Texte. Macht ein Plakat in der Klasse. Ihrer Klasse fast keine Haustiere,
Das ist mein Papagei.
dann Aufgabe auf „Lieblingstiere“
Das ist mein Papagei. Er heißt Coco. ... ausweiten. Die S. erarbeiten in KG
Er heißt Coco und ist 30 Jahre alt. Bilder und Texte wie im Beispiel.
Er ist bunt und sehr lieb.
Er kommt aus Brasilien. Sie können auch die Vokabeln aus
Er mag Bananen. Mein Lieblingstier ist der/das/die ... 4 und 5 verwenden. Am Ende wer-
Er kann sprechen. Der/das/die ... ist ...
Er/es/sie ist ... (Farbe) den die Bilder zu einem großen
Er/es/sie mag ... Plakat (bei großen Gruppen zwei
Er/es/sie kann ... Plakate) in der Klasse zusammen-
gefügt. Jede KG stellt „ihr“ Haus-
9 Kurt und seine Freunde. Lest den Text. Welche Tiere gibt es? tier vor. Achten Sie darauf, dass
wirklich alle S. der KG einen Satz
lesen.
Tipp: Als Vorentlastung kann
Übung 3 im AB dienen.

9 S. lesen den Text und mar-


Hallo, ich bin Kurt und das Und das ist Fritz. Das
kieren oder notieren die Tiere.
sind meine Freunde, Monika ist seine Ratte Lady Vergleich im PL.
und Fritz. Wir lieben Tiere! Gaga, sein Pferd Blacky Lösung: Hund – Katze – Fische;
Das ist mein Hund Robby, und seine Fische. Und Und das ist Monika. Ihr
das ist meine Katze Ping wie heißt dein Haus- Papagei heißt Lora, ihre Ratte – Pferd – Fische; Papagei –
und das sind meine Fische. tier? Katze heißt Pong und Katze – Fische
Sie haben keinen Namen. das sind ihre Fische.

10 In 10a–c folgen die S. dem


10 Die SOS-Strategie – Formen sammeln, ordnen und systematisieren SOS-Prinzip (s. Lehrtipp unten)
a Mein, dein, ...: Sammelt die Possessivartikel im Text bei Aufgabe 9. und entdecken grammatische
Regeln.
b Ordnet die Possessivartikel in die Liste ein.

Singular
16, 17
G 10a Kopieren Sie den Text
ich mein Hund, meine Katze, meine Freunde, ...
der Hund das Pferd die Katze aus 9 auf Folie oder in Power-
du dein Haustier, deine ...
ich  mein Hund mein Pferd meine Katze point und lassen Sie die S. die
er seine Katze, seine Fische, … du  dein dein deine Katze
sie ihr ... er/es  sein sein seine
Possessivartikel sammeln.
sie  ihr ihr ihre Lösung: meine Freunde – mein
Hund – meine Katze – meine
c Systematisieren. Wo steht das „e“? Plural Fische – seine Ratte – sein Pferd –
die Hunde/Pferde/Katzen seine Fische – dein Haustier – ihr
d Grammatik-Kontrolle: Ergänzt die Possessivartikel. ich  meine Hunde/Pferde/Katzen Papagei – ihre Katze – ihre Fische
Haustiere sind Freunde: Ich und  Papagei Lore; du und du  deine Hunde/Pferde/Katzen
 Hund Harro; mein Lehrer und  Vogel Birdie; Klara er/es  seine
und  Pferd Darling; Kurt und  Fische; Vanessa und sie  ihre 10b S. übertragen die Liste in
 drei Katzen. ihr Heft und ordnen die Formen
ein. S., die sich trauen, können
siebenundvierzig 47 dies an der Tafel machen.

47100_045_052.indd 47 26.01.12 16:41


10c Beim Systematisieren sehen
Bei Problemen mit den Possessivartikeln: sich die S. den Grammatikkasten
In vielen Sprachen sind die Formen für „er/es“ und „sie“ nicht gleich – das bereitet vielen Lernern an und nennen die Regel.
Schwierigkeiten. Geben Sie daher Beispiele, in die Sie die S. einbeziehen, z. B. „Wem gehört der Blei- Regel: Im Femininum und Plural
stift?“ Einmal nehmen Sie ein Mädchen und einmal einen Jungen, sodass den S. deutlich wird, dass Nominativ wird die Endung „-e“
der Possessivartikel wechselt. Verteilen Sie KV 8 an die S. und im PL nennen die S. die weiteren an die Possessivartikel angehängt.
Zuordnungen. Danach KV 8 vergrößern und als Lernplakat im Raum aufhängen S. formulieren die Regel ggf. in
Lösung zur KV: Irene: ihr Pferd/ihre Fische/ihre Ratte – Simon: sein Pferd/seine Fische/seine Ratte – der Muttersprache.
Thomas und Anna: ihr Pferd/ihre Fische/ihre Ratte
10d Selbsttest: Direkte Anwen-
Lehrtipp Grammatik: S-O-S (Sammeln – Ordnen – Systematisieren) dung des Gelernten. Die S. er-
Geben Sie den Lernenden Gelegenheit, Regeln selbst zu finden. Grammatiktabellen dienen nur zur gänzen die Possessivartikel, dazu
Überprüfung der eigenen, bereits gelernten Regeln. können sie als Hilfe 10a und 10b
1. Sammeln: S. entdecken in Texten Regelmäßigkeiten und halten diese fest. benutzen. Erst Vergleich in PA,
2. Ordnen: S. ordnen die Beobachtungen nach Kategorien (z. B. Wortendungen oder Satzkontexten). dann im PL.
3. Systematisieren: S. versuchen (ggf. mit Hilfen), ihre Regel zu formulieren. Lösung: mein – dein – sein – ihr –
!! Erst die Anwendung im Kontext sichert, dass die Regel ins Sprachinventar der S. integriert wird. seine – ihre

57
11a Hier lesen die S. eine
Geschichte von Kurt und Monika,
die sie schon aus Aufgabe 9 ken-
nen. S. beschreiben die Bilder:
5
„Was seht ihr?“ „Was passiert?“ Eine, meine, keine
Dann hören sie den Text und
11 Ein Drama: „Meine Katze ist weg!“
bringen die Bilder in die richtige
Reihenfolge. a Hört zu. Wie ist die richtige Reihenfolge der Bilder?
1.57
Lösung: b – c – a

11b S. lesen die Dialoge, a


b
stellen Sie zum Textverständnis c
einige Frage: „Wie heißt die Katze
von Monika?“, „Wo ist die Katze?“,
„Wo ist Robby, Kurts Hund?“,
„Was macht Kurt?“, „Was ist
das Problem?“
Nachdem die S. die Geschichte
verstanden haben, bilden sie zu
dritt KG. Die S. verteilen die Rol-
len, lesen den Text und üben die b Lest, übt und spielt das Drama zu dritt
richtige Intonation (erschrocken, 1 Es ist halb zwei. Kurt kommt aus der Schule. Er isst eine Pizza und trinkt
eine Cola. Sein Handy klingelt.
genervt etc.). Anschließend spielen „Äh, Kurt, hallo?“
sie die Dialoge dann so frei wie „Kurt, hier ist Monika. Meine Katze ist weg!“
möglich vor. „Oh, Monika!!! Äh, deine Katze?“
„Meine Katze Pong, sie ist weg! Bitte, Kurt, suche meine Katze!“
Variante: Inszenieren Sie das „Hm, Monika, ich esse meine Pizza, dann suche ich deine Katze, o.k.?“
Drama als „Theaterstück“: In KG
2 Kurt isst seine Pizza und trinkt seine Cola.
verteilen S. die Rollen, üben den Er macht eine Pause.
Text, um ihn auswendig sprechen „Ach so, wo ist eigentlich mein Hund ...?“
zu können oder zumindest sehr Er geht in sein Zimmer. Kein Hund.
Er denkt: „Mein Hund ist weg!“
frei lesen zu können. Als Erzähler Er ruft: „Robby? Robby?“
können Sie ruhig zwei S. einset- Er sagt: „Ich esse jetzt meine Pizza, dann suche ich.“
zen. Ein weiterer S. ist der Regis- 3 Die Pizza ist kalt. Kurt mag keine kalte Pizza.
seur, der Anweisungen gibt. Er sucht die Tiere: „Robby!! R-o-b-b-yyyyyy!!!“
Nicht allen S. gefällt es, vor der Keine Antwort.
„Ach ja! Monikas Katze!!“
Klasse zu spielen, also sollte es Er ruft: „Pong! Poooooooong!“
auch Rollen geben, die hinter Keine Antwort.
„der Bühne“ bleiben. Pro KG Er geht in den Garten und ... „Oh, nein. ...“
„Hallo, Monika, hier ist Kurt. Wie sieht
ca. 4–5 S. (2 Spieler, 1–2 Erzähler, deine Katze aus?“
1 Regisseur)
12 Hört zu und ergänzt die Beschreibung.
12 S. schreiben den kleinen
Ihr Kopf ist gelb. Ihr Rücken ist ,
Text mit den Lücken in ihr Heft, 1.58 ihr Bauch ist , zwei Beine sind  und
dann hören sie die CD zweimal zwei Beine sind . Ihr Schwanz ist .
und ergänzen die Beschreibung.
Lösung: Rücken: rot – Bauch: 48 achtundvierzig

weiß – zwei Beine: schwarz – zwei


Beine: weiß – Schwanz: orange
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Zur Wiederholung und Einprä- AB zu KB Aufg. 12:


gung der Körperteile: Die S. 10 Diese Übung eignet sich
beschreiben ihre Haustiere oder gut als weiterführende Aufgabe.
bringen Sie Fotos von weiteren Die S. arbeiten in PA, jeder malt
Tieren mit und lassen Sie S. die das Fantasietier in Bild 1 bunt
Tiere beschreiben (auch hier kön- an. Danach setzen sich die S. zu
nen Sie wieder die Fotos von KB- zweit zusammen und beschrei-
Seite 45 nutzen). ben sich gegenseitig ihre Tiere.
A beschreibt und B malt in Bild 2,
dann Wechsel. Anschließend
Überprüfung, ob die Fantasie-
tiere identisch sind. Dadurch
üben S. sowohl die Körperteile
als auch die Farben noch einmal.

58
13a S. lesen die Sätze und

5 notieren, welche Sätze stimmen.


4 und 9 helfen. S. korrigieren die
falschen Sätze und geben mehr
13 Menschen und ihre Haustiere Details, wenn sie sich erinnern.
Wie heißt die Ratte?
a Was stimmt? Vergleicht in der Klasse. Sie sprechen in PA/KG und ver-
1. Caro hat eine Katze. gleichen ihre Ergebnisse. Vergleich
Stimmt nicht!
2. Lena hat kein Pferd.
Caro hat keine Katze.
bei Schwierigkeiten im PL.
3. Tim hat Katzen. Sie hat einen Hund. Lösung: 1. keine Katze, einen
4. Kurt hat keinen Hund. Der Hund heißt ...
5. Kurt hat ein Pferd. Hund, Ginger – 2. ein Pferd,
6. Monika hat keinen Hund. Morus – 3. das stimmt – 4. einen
7. Fritz hat kein Pferd. Stimmt!
Tim hat viele Katzen! Hund, Robby – 5. kein Pferd,
8. Fritz hat eine Ratte.
9. Monika hat einen Papagei. einen Hund, Robby – 6. stimmt,
10. Monika hat keine Fische. eine Katze, Pong – 7. ein Pferd,
Blacky – 8. stimmt, eine Ratte,
b Vergleicht die Aussagen in a. Achtet auf die Artikel. Lady Gaga – 9. stimmt, einen
Was fällt euch auf?
Papagei, Lora – 10. Fische
c Ergänzt die Regel: unbestimmter Artikel im Akkusativ.
G 16, 17, 22

Singular: der (ein)  ein, das (ein)  ein, die (eine)  ein 13b S. vergleichen die Artikel in
Plural: die   Das funktioniert auch
13a und sagen, was ihnen auffällt.
bei: Ich mag ... Lösung: „einen/keinen“ ist neu
d Ergänzt die Sätze. Tipp: Das Wörterbuch hilft! … meinen, deinen, seinen, und fällt auf.
Ich habe ein Tiger. ihren, unseren oder keinen
Ich habe ein Kamel. Hund!
Ich habe ein Schlange. 13c S. ergänzen die Regel.
Ich habe  Fische. Dazu lesen sie die Sätze aus 13a
und filtern die Artikel heraus. So
14 Verben mit Akkusativ: systematisieren sie den unbe-
haben, suchen, mögen, finden, kaufen, ... stimmten Artikel im Akkusativ.
a Ergänzt die Sätze und ordnet die Antworten zu. Fazit: Es ändert sich im Vergleich
1. Wie findest du unser Mathelehrer?
zum Nominativ nur im Maskuli-
2. Ich kaufe ein Computer. Kommst du mit? num die Endung zu „-en“! Fragen
3. Hast du dein Pausenbrot? Sie: „Wie ist der Pluralartikel im
4. Magst du ihr Papagei?
5. Suchst du dein Hund, Caro? Akkusativ?“, „Vergleicht die Sätze
6. Wir haben kein Cafeteria! 3 und 10 – was passiert?“ Ver-
a Nein, ihre Katze mag ich lieber. deutlichung, dass es den positiven
b Ja, wo ist er? Giiinger! unbestimmten Artikel im Plural
c Aber wir haben ein Schwimmbad!
d Na ja, er ist ganz nett. nicht gibt, nur den negativen.
e Nein, ich habe keine Zeit! Regel: der (ein)  einen; das
f Ja, Mama! Tschüs! (ein)  ein; die (eine)  eine;
Na ja, er ist ganz nett. Magst du auch Ratten? Plural: die  –/keine
Wie findest du unseren
Mathelehrer?
13d Die S. ergänzen die Sätze
b Spielt die Minidialoge vor. mithilfe des Wörterbuchs. Im PL
lesen sie den Merkzettel.
Lösung: einen Tiger – ein Kamel –
neunundvierzig 49 eine Schlange – Fische

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14a Im PL lesen die S. die Aufga-
Vorschlag zu 14a: be und die angegebenen Verben
Um den Akkusativ zu üben, mit Akkusativ, die in den Sätzen
schreiben S. 2–3 Verben im Infi- vorkommen, die die S. in PA
nitiv auf Kärtchen. Die Karten ergänzen. Dann ordnen sie die
werden eingesammelt, gemischt Antworten a–f zu.
und neu an KGs verteilt. Ein S. Lösung: 1d: unseren – 2e: einen –
zieht eine Karte, liest das Verb 3f: dein? – 4a: ihren? – 5b: deinen
und macht einen Satz. In der – 6c: keine
KG kontrollieren die S., ob der Vorschlag: s. unten
Satz richtig ist oder nicht. Auf-
gabe 14 bzw. die Wortliste im 14b Anschließend spielen die S.
Anhang helfen. die Minidialoge vor. Um das Vor-
spielen abwechslungsreicher zu
gestalten, geben Sie Intonationen
vor: fröhlich, genervt, leise, laut,
angeberisch, etc.

59
15a–b Spielprinzip „Schiffe
versenken“. Gehen Sie wie im
Muster vor: Die S. zeichnen die
Tabelle (A „der“, B „das“, C „die“
5
/ 1, 2, 3) zweimal in ihre Hefte Üben, üben, üben
oder Sie kopieren KV 9 für die S.
15 Artikel üben
Spielanleitung: Die S. einigen
sich zunächst auf neun Tiere a Spielt zu zweit: Sortiert Tiernamen in eine Tabelle.
(3 maskulin, 3 feminin, 3 neutrum) der Papagei • die Fliege • der Hund • der Elefant • die Katze • das Pony •
das Krokodil • das Pferd • die Ratte • der Tiger • das Känguru • ...
und tragen diese dann individuell
neu gemischt jeweils in das erste A der B das C die A der B das C die
Schema ein, ohne dass es jemand 1 Elefant Pferd Katze 1 Fisch Krokodil Katze
anders sehen kann. Das zweite
2 Papagei Pony Ratte 2 Vogel Känguru Ratte
Schema bleibt leer!
3 Hund Krokodil Fliege 3 Tiger Pferd Fliege
PA: A beginnt, z. B. „Hast du einen
Papagei in A1?“ Antwortet B mit
„Ja“, trägt A den Tiernamen in das
b Fragt wie im Beispiel. Wer findet die Tiere zuerst?
entsprechende Feld in dem zwei-
ten noch leeren Schema ein und Hast du einen Papagei in A1? Nein. Hast du eine Fliege in C3?
fragt weiter. Bei jedem „Ja“ wird
der erfragte Tiername eingetragen.
Antwortet B „Nein“, wird gewech- Drei! Ähm, ich suche
16 Ein Würfelspiel. Spielt zu zweit und bildet Sätze.
selt und Person B ist an der Reihe. meinen Füller.
Wie sieht dein
Wer zuerst alle Namen an der rich- Füller aus? Wie findest du ... mein (die) Katze
tigen Position erraten und einge-
Hast du ... kein (der) Füller
tragen hat, hat gewonnen.
In KV 9 sind die Artikel in dem Ich suche ... mein (der) Hund

Schema des Partners schon vor- Suchst du ... dein (das) Deutschbuch
gegeben. Somit müssen sich die Ich habe … sein (das) Pony
S. keine Gedanken über die Form
Wo finde ich ... dein (die) CDs
des Artikels im Akkusativ machen. Er ist blau.

16 Die S. arbeiten in PA. Ein S. 17 Die Kuh macht „Muh!“


würfelt und formuliert einen Satz, a Was sagen die Tiere? Hört zu und ordnet zu.
die anderen kontrollieren. Der 1.59

Würfel entscheidet über den Satz-


anfang, der S. führt den Satz fort.
Beispiel zum Foto: Augenzahl 3:
Der Satz beginnt mit „Ich suche das
…“. Es müssen zwei weitere der Hund Schwein
der Hahn die Katze die Kuh die Fliege
die Ente
Elemente ausgewählt werden, Muh!
Miau!! Bsssssssss!
z. B. „der Füller“ + „mein“.  Wau, wau! Quak, quak. Oink, oink!
„Ich suche meinen Füller.“ Kikerikiii!
b Wie sprechen die Tiere in eurer Sprache?
Binnendifferenzierung: Wenn
der Partner auf den gesagten Satz 50 fünfzig
reagieren muss, steigert sich die
Schwierigkeit der Aufgabe.
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17a Tiersprachen: Die S. hören Wiederholungs-Spiel: leere Kärtchen. Dort können die AB zu KB Aufg. 15
die CD und ordnen die Laute den Auf KV 10 finden sich Kärtchen S. eigene Angaben zu weiteren 14 S. notieren sechs Schul-
Bildern zu. mit Angaben zu verschiedenen Tieren notieren. sachen, die sie heute mit in der
Lösung: Kuh – Katze – Schwein – Tieren für das Tier-Quiz. Schnei- Schule haben. Dann vergleichen
Hahn – Hund – Ente – Fliege den Sie Kärtchen für mehrere sie in KG, z. B.: „Ich habe einen
Gruppen aus und verteilen Sie Bleistift, ein Lineal, … – und du?“
17b Im PL erzählen die S., sie an KG. Die S. ziehen die
welche Laute die Tiere in ihrer gleiche Anzahl an Kärtchen und AB zu KB Aufg. 16
Sprache von sich geben und formulieren dann reihum Sätze 17 Hier ergänzen die S. die
machen es vor. Ist es gleich oder zu ihren Tieren ohne den Tier- fehlenden Verben. Dann spre-
anders? Auf der Internetseite namen zu nennen. Die anderen chen sie die Minidialoge zu
www.bzzzpeek.com finden Sie S. raten. Wer richtig geraten zweit. Auch hier geht es um die
ein Tierstimmenprojekt: Kinder hat, bekommt die Karte. Sieger richtige Intonation.
aus aller Welt machen die Geräu- ist, wer die meisten Kärtchen
sche der Tiere aus ihrem Land. gesammelt hat. Es gibt vier

60
18 Steigen Sie über die Fotos in

5 den Text ein: „Was seht ihr?“,


„Kennt ihr diese Hunde?“, „Gibt es
sie auch in eurem Land?“, „Was
Hunde in Deutschland passiert mit dem Hund?“ Soweit
möglich, antworten die S. auf
18 Seht die Fotos an. Was ist das? Sucht die Antworten im Text.
Deutsch. Ist es zu schwierig, kön-
nen sie bei sprachhomogenen
Gruppen in die Muttersprache
wechseln.
Anschließend lesen die S. den
Text und schreiben Wörter her-
aus, die zu den Fotos passen.
Weiterführende Frage: „Welche
anderen Informationen und Wörter
sind interessant?“, „Gibt es bei
euch auch Hundefrisöre?“
Vorschlag: Die S. recherchieren
Die Deutschen sind weltberühmt für ihre Hunde zu Haustieren und Hunderassen
in ihrem Land und vergleichen:
Der deutsche Schäferhund, der Europa! Aber trotzdem geben die
deutsche Dackel, der Pudel, die Deutschen über 2 Milliarden Euro „Gibt es bei euch ein „Lieblings-
Dogge und der Dobermann. pro Jahr für ihre Lieblinge aus! haustier?“, „Haben bei euch
Viele Erwachsene und viele Bello, Schnuffi, Maxi, Jenny oder
Kinder haben einen Hund. Paula bekommen in Deutschland
viele Menschen Hunde? Welche?“
Sind die Deutschen Hunde-Welt- alles: Hundefutter, Hundekleider, Vergleich in der Muttersprache.
meister? Nein! Nur in 13 % der Hundespielzeug. Es gibt sogar
deutschen Familien gibt es einen Hundefrisöre! Aber Hunde mögen Hunderassen auf den Fotos oben,
Hund – das ist nur Platz 14 in keine Frisöre ...
von links nach rechts: der Dackel –
der Schäferhund – die Dogge –
der Pudel – der Dobermann

einundfünfzig 51

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61
Das kann ich nach ...
Die S. bearbeiten die „Das kann
ich“-Seite im KB und die Selbst-
5 Entschuldigung,
ist das dein Fisch?
evaluation im AB wie in der Ein-
Das kann ich nach Kapitel 5
leitung zum Lehrerhandbuch
beschrieben. Wörter, Sätze, Dialoge Übt zu zweit

Zur Erinnerung: Tiernamen Wie heißen die Tiere?


der Elefant, der Fisch, die Fliege, der Hund, die Katze,
KB: Die linke Spalte wird abge-
der Papagei, der Pinguin, das Pferd, der Vogel, …
deckt, die Aufgaben in der
rechten Spalte werden allein Das können Tiere ... Welches Tier kann ...? Stellt Fragen und
oder in PA bearbeitet – und im schwimmen, laufen, fliegen, sprechen antwortet.
Anschluss mithilfe der linken Kann ein Papagei ...
Kann ein Hund
Spalte kontrolliert. laufen und ...
Ja, ein Hund kann
laufen und ... Ein ...

Lösungen & Tipps:


Farben Sortiert die Farben von …
Wie heißen die Tiere?
weiß – grau – schwarz – gelb – rot – orange – grün –
das Pferd – der Vogel – der
Elefant – der Hund – der Pinguin – blau – braun
… hell  nach  … dunkel.
die Fliege
Grammatik Übt zu zweit

Welches Tier kann …? Possessivartikel Ergänzt die Possessivartikel.


mein/meine, dein/deine, sein/seine, ihr/ihre Rudi und  Hund
In PA stellen sich die S. abwech- Lara und  Katze
selnd Fragen, z. B. Das ist mein Hund / meine Katze / ... Fritz und  Ratte
Das sind meine Hunde/Katzen/... Monika und  Fische
Kann ein Papagei sprechen? – Ja,
Das ist dein/sein/ihr ... ...
ein Papagei kann sprechen. Das sind deine/ihre/ ...
Kann ein Elefant fliegen? Akkusativ von ein/kein/mein ... Fragt und antwortet.
Kann ein Hund schwimmen? Ich habe einen Hund / keinen Hund.  Hat Caro eine Katze?
Hast du ein Pferd / eine Katze ...?  Nein, sie hat keine Katze! Sie hat einen Hund.
Peter mag seinen Hund.  Hat Kurt ...?
Sortiert die Farben von hell Vera mag ihr Pferd / ihre Katze ...
nach dunkel.
Verben mit Akkusativ Ergänzt die Sätze.
weiß – gelb – orange – grün – finden, haben, kaufen, mögen, schreiben, suchen Monika sucht ...
blau – rot – grau – braun – Ich mag ... und ...
Kurt hat ... und ...
schwarz
Wir schreiben ...
Mit Sprache handeln
Ergänzt die Possessivartikel.
Rudi und sein Hund. Ich kann über Tiere sprechen. Ich kann ein Haustier beschreiben.
 Magst du Tiere? Ich habe einen Papagei.
Lara und ihre Katze.  Ja! Ich mag Hunde und Katzen. Er ist ... Jahre alt. Er kommt aus ...
Fritz und seine Ratte.  Magst du auch Fische? Er kann ... und ...
Monika und ihre Fische.  Nein, Fische mag ich nicht. Sein Kopf ist ... und sein Bauch ist ...
 Hast du Tiere?
 Ja, ich habe einen Hund. Er heißt Bello.
Fragt und antwortet.  ... Lerntipp: Partnerwörter
Die S. stellen sich in PA Quizfragen Lerne nie ein Wor t allei
n!
zu den Figuren aus dem Kapitel schwarz/weiß, Samstag
/Sonntag, ... / ...
und deren Haustieren. 52 zweiundfünfzig

Ergänzt die Sätze.


(Beispiel) 47100_045_052.indd 52 26.01.12 16:41

Monika sucht ihren Papagei. wörter sammeln. Das können Sie


Ich mag Pferde und Pinguine. auch als Wettbewerb gestalten.
Kurt hat einen Hund, eine Katze In KG haben die S. drei Minuten
und Fische. ... Zeit, Wortpaare zu finden (das
Wir schreiben eine E-Mail ... haben sie im Kapitel in Aufgabe 6
bereits gemacht). Wer findet die
Mit Sprache handeln meisten?
Auch hier eignen sich die Fotos
vom Anfang des Kapitels (ent-
weder KB-Seite 55 oder die Fotos,
die Sie mitgebracht haben), falls
die S. Schwierigkeiten haben, frei
über ein Tier zu sprechen.

Lesen Sie im PL den Lerntipp und


lassen Sie die S. weitere Partner-

62
Allgemeines

6
Ich kann ...
• mich verabreden, zusagen, absagen Hauptthema des Kapitels sind
• sagen, wohin ich gehe/gehen will Verabredungen von Jugendlichen.
• sagen, was ich mag/nicht mag, habe/nicht habe, kann/nicht kann
In diesem Zusammenhang werden
Redemittel für Zustimmung und
Ablehnung eingeführt und in un-
terschiedlichen Situationen geübt
und angewendet. Dazu benötigen
sie die Struktur „Präposition und
Akkusativ“. Die Wechselpräposi-
tionen werden hier nicht explizit
eingeführt, sondern die S. lernen
die Ortsbezeichnungen als feste
Einheiten. Als neue Grammatik-
strukturen werden die trennbaren
Verben eingeführt und die Nega-

Lust auf tion vertieft. Dabei geht es auch


um die Unterscheidung von
„nicht“ und „kein“.

Freizeit? 1a Die S. hören den Comic-Text


von CD und lesen ihn gleichzeitig.
Sollten einige S. den Witz nicht
verstehen, lassen Sie ihn von an-
Frag mich! deren S. erklären (in der Mutter-
Frag MICH, Sporty!
sprache).

1b Die S. hören den Dialog


noch einmal, anschließend spie-
len sie in KG zu mindestens drei
S. den Dialog nach (1 Erzähler +
1 Schade! 2 Sprecher). Die S. sollen den
a Hört die Dialoge und seht den Comic an. Dialog so üben, dass sie die Stim-
1.60
b Hört noch einmal, sprecht nach und spielt in der Klasse. mung der Figuren beim Nach-
spielen deutlich machen können.

2 Spielt den Dialog neu: Daisy mag Sport. Daisy antwortet positiv. 2 Nun spielen S. den Dialog
Benutzt die Sätze. aus 1 noch einmal, jetzt aber mit
Gehen wir morgen Ja, gerne!
schwimmen? Ich liiieeebe Wasser! Daisy, die immer positiv antwor-
Ja, gerne! Ich liiieeebe Wasser! Daisy ist spitze! tet. Als Hilfe dienen die Rede-
Natürlich, ich habe Zeit! mittel.
O.k. Ich freue mich! Ich gewinne!
Rad? Klar! Ich habe ein Top-Mountainbike! Binnendifferenzierung:
Er ist einfach super toll!
Gerne! Wann? Bei lernschwächeren Gruppen
Hamburg gegen München? Toll! Wir fahren hin!
lassen Sie den Dialog zuerst
dreiundfünfzig 53 schreiben und dann nachspielen.
Bei lernstärkeren Gruppen lassen
Sie die S. direkt wieder in KG den
47100_053_060.indd 53 26.01.12 16:42 Dialog üben und anschließend
AB zu KB Aufg. 1 und 2 Verben sammeln, z. B. joggen, vorspielen.
1 Im Arbeitsbuch finden S. Fußball spielen, Badminton Variante: Eine andere Form des
den Comic mit leeren Sprech- spielen etc. Vorspielens ist folgende: Teilen
blasen, sodass sie ihren eigenen Sie die Klasse in zwei Gruppen,
Comic erstellen können. die jeweils eine der Rollen im
Binnendifferenzierung: Im Chor sprechen. Sie sagen die
Wortkasten finden S. den Wort- Wochentage an und dann treten
schatz, mit dem sie den Comic die beiden Gruppen in Aktion.
füllen können. Die S. können Hier können Sie auch variieren,
auch eigene, ganz freie Sätze indem sie die Gruppen laut, leise
einsetzen. Ziel ist es, dass die S. etc. sprechen lassen.
mit der Sprache spielerisch
umgehen und Neues auspro-
bieren. Dazu können S vorher
im PL weitere Sportarten und

63
3a Die S. sehen sich die Fotos
an. Klären Sie evtl. Wortschatz-
fragen. Dann stellen sich die S. in
PA Fragen zu den Orten, die bei-
6 1
Kommst du mit
den Sprechblasen helfen dabei. Wohin? ins Konzert?
Wettspiel: Geben Sie den S. eine
2
3 Hast du Zeit?
Zeit vor, sodass es um Schnellig-
keit geht: „Wie viele Fragen könnt a Stellt Fragen. Was machen wir?
ihr in dieser Zeit stellen?“ Gehen wir morgen ...?
Es geht bei dieser Aufgabe nicht ins Konzert
um die Einführung der Wechsel- 3
4 5
präpositionen.

3b Die S. ordnen in EA die


Sätze den Bildern zu.
Lösung: 1d – 2a – 3g – 4f – 5h –
ins Schwimmbad zu Tom
6b – 7c – 8e ins Kino

6 8
3c Dann arbeiten die S. in PA
und stellen sich Fragen und
7
antworten. Bei den Antworten
in den Freizeitpark
helfen ihnen die Redemittel in
den Sprechblasen.
auf den Sportplatz, Fußball spielen zur Party in die Stadt – shoppen
4 Projekt: Hier wird die Le- b Was passt zu den Fotos? Ordnet zu.
benswirklichkeit der S. einbezo-
a Es gibt einen 10-Meter-Turm! e Ich suche eine Hose!
gen. Bilden Sie KG, in denen S. b Wir gewinnen heute 2:0!!! f Der neue Film ist super!
zu verschiedenen Orten in ihrer c Monika hat Geburtstag! g Er hat ein neues Computerspiel.
Heimatstadt recherchieren sollen. d Der Sänger ist echt cool! h Da haben wir einen Supertag!

Geben Sie den S. Zeit (z. B. eine c Minidialoge. Fragt und antwortet abwechselnd.
Woche), in der sie im Internet
oder beim Touristenbüro nach Kein Geld.
Kommst du mit ins Schwimmbad? Keine Lust.
Sehenswürdigkeiten suchen und Es gibt einen 10-Meter-Turm.
Prima! Ja, gerne!
Keine Zeit.
sich informieren. Anschließend
bringen die S. ihr Material mit in
4 Projekt „Orte in der Stadt“. Sammelt und schreibt.
die Klasse und erstellen in den KG
Madrid – das Museum Prado: „Da gibt es viele Bilder.“
eine Collage von Orten ihrer Stadt, München – der Viktualienmarkt: „Viel Essen und Trinken“
indem sie Fotos aufkleben und Und in deiner Stadt?
kleine Texte dazu schreiben. Diese
Plakate werden vorgestellt und
aufgehängt.
Variante: Jeder S. arbeitet alleine
für sich. Alle Plakate werden zu ei-
ner Klassenausstellung aufgehängt
und von den anderen gelesen.
Um das Lesen interessanter zu 54 vierundfünfzig

machen, notieren Sie vorher


Fragen, die die S. beantworten
47100_053_060.indd 54 26.01.12 16:42
müssen, z. B. „Welches Gebäude ist Landeskundliche Infor- AB zu KB Aufg. 3
am häufigsten beschrieben?“, mation: 2 Anleitung für das Sudoku:
„Welcher Ort kommt nur einmal Der Viktualienmarkt (rechtes Ziel des Sudoku-Spiels ist es,
vor?“ etc. – dazu müssen sie die Bild) liegt in München, Deutsch- alle Felder des Spielfelds mit den
Texte vorher gesehen haben. An- land, und es ist ein großer Wörtern so auszufüllen, dass
schließend können die S. ihre Markt in der Innenstadt Mün- jedes Wort in jeder Zeile, jeder
Texte in ihr Portfolio legen (siehe chens, auf dem man alle Sorten Spalte und jedem hervorge-
Einleitung). von Lebensmitteln kaufen kann. hobenen Teilquadrat des Spiel-
(Viktualien (veraltet) = Lebens- felds genau einmal vorkommt.
mittel) Bei dem Sudoku gibt es nur
Das Museum Prado (linkes Bild) eine mögliche Lösung.
liegt in Madrid, Spanien, und ist Zu Wortschatz-Wiederholung
eines der größten und bedeu- können sich die S. in PA zu den
tensten Kunstmuseen auf der Freizeitaktivitäten befragen,
Welt. siehe Beispiel in der Sprech-
blase.

64
5 Die S. lesen die Redemittel.

6 Klären Sie evtl. unbekannten


Wortschatz. Spielen Sie zunächst
ein Modell mit einem S. vor.
5 Spielt Dialoge mit den Beispielen. Zum Direktor? Anschließend spielen S. in PA die
Bist du verrückt???
kleinen Dialoge. Lassen Sie 2–3
Hast du Zeit? Ich gehe morgen ... • ins Museum • auf den Sportplatz Dialoge im Heft notieren, bevor
• Tennis spielen
Kommst du mit ... • in den Freizeitpark • ins Kino die S. dann ohne zu schreiben
• schwimmen weitere Varianten bilden.
Gehst du mit ... • in die Schule • in den Zoo • skaten
• in die Stadt • ins Eiscafé • tanzen
Hast du Lust? Ich gehe ... • zu Tom • zum Bahnhof 6a Die S. hören zuerst Dialog 1,
• zum Direktor lesen ihn und üben ihn zu zweit.
Dann simulieren sie ein Telefon-
gespräch, in dem sie Rücken an
Rücken sitzen. Dadurch, dass die
S. sich nicht sehen, müssen sie so
Ja, prima! Vielleicht. Schade, das geht nicht.
Ja, klar! Mal sehen. Tut mir leid, keine Zeit! deutlich sprechen, dass ihr Partner
Das geht. Ich weiß noch nicht. Ich kann (leider) nicht. sie versteht. Achten Sie also da-
Ja, gerne. Wie langweilig! rauf, dass die S. wirklich Rücken
an Rücken sitzen.
6 Dialoge Jetzt hören die S. Dialog 2, lesen
ihn und simulieren ihn dann flüs-
a Hört, lest und übt die Dialoge.
1.61 ternd. Achten sie darauf, dass die
Dialog 1:
 Hallo Tom, hier ist Elke. S. wirklich flüstern, denn Flüstern
 Hallo Elke. erhöht die Konzentration beim
 Hast du morgen Abend Sprechen und bei der Aussprache.
Zeit?
 Warum? Außerdem ergibt sich so eine
 Gehst du mit ins Konzert? authentische Situation, denn die
Die Teddies spielen! S. flüstern sich wahrscheinlich
 Klar! Holst du mich ab?
 O.k. Um 17 Uhr? öfter in der Klasse etwas zu.
 Perfekt!
6b Die S. schreiben und üben
Dialog 2: Dialogvarianten, indem sie die
 Maja. markierten Teile in den Dialogen
 Ja, Max.
 Hast du heute Abend Zeit?
ersetzen.
 Ich weiß noch nicht, wann denn? Lassen Sie einige Dialoge vorspie-
 Um 18 Uhr. Maria und ich, wir len. Geben Sie dem Publikum
gehen ins Kino.
 Hm, tut mir leid ! Ich kann nicht.
dazu Fragen, damit diese konzen-
 Schade. triert zuhören, z. B.: „Klappt die
 Vielleicht morgen? Verabredung?“, „Wann wollen sie
Varianten sich verabreden?“, „Wohin wollen
b Dialogvarianten: – Namen: …
Ersetzt die markierten Teile. sie?“ etc.
– Zeit: heute Nachmittag / am Wochenende / ...
– Wohin: in den Park / auf den Sportplatz / ...
Binnendifferenzierung:
– Antworten: Ja. / Vielleicht. / Nein.
Sammeln Sie für die markierten
fünfundfünfzig 55 Teile weitere Möglichkeiten an
der Tafel, aus denen die S. dann
auswählen können.
47100_053_060.indd 55 26.01.12 16:42

AB zu KB Aufg. 5
4 Wenn Sie die verschiedenen
Antworten weiterüben möchten,
bietet es sich an, im Anschluss
an die Übung 4 im AB Fragen zu
den jeweiligen Antworten finden
zu lassen. Evtl. auch erst einmal
in der Muttersprache, damit den
S. deutlich wird, für welche Fra-
gen sie diese Antworten nutzen
können.

65
7a Die S. sehen sich die Bilder
an und lesen die Texte. In EA sor-
tieren sie die Texte zu den
Bildern.
6
Lösung: 1d – 2c – 3b – 4f – 5a – Verabredung
6e
7 Peter und Sabine – ein Missverständnis

7b Vergleich mit der CD. Die S. a Seht die Bilder an und lest die Texte. Welcher Text passt zu
welchem Bild?
hören die Geschichte und verglei-
chen mit ihrer Reihenfolge. Im PL
besprechen, woran sie die Zuord-
nung erkannt haben, was schwie-
rig/leicht war.
Sollte das Missverständnis nicht
klar sein (zwischen Bank = Sitzge-
legenheit und Bank = Geldinstitut),
lassen Sie es die S. erklären oder
bringen Sie Wörterbücher mit 1 2 3
und lassen Sie die S. das Wort
„Bank“ nachschlagen. Sie können
auch auf Übung 8 im AB verwei-
sen, denn dort wird das Wort
noch einmal visualisiert.
Vorschlag: Fragen Sie die S.,
ob es in ihren Muttersprache(n)
auch Wörter mit zwei Bedeu-
tungen gibt und sammeln sie
4 5 6
ein paar.

r Auch Sabine ist glücklich. Sie


in Ha ndy in de
Peter sucht se trägt ihr neues Top und fährt mit
„K ein Ha nd y, nichts!“ dem Fahrrad zur Bank! Es ist
Jacke: der
ihr Ha ndy in
Sabine sucht r.“ gleich 3 Uhr.
e: „M ist ! De r Ak ku ist lee
Ta sch a b
und Peter mag
Sabine mag Peter ll
ute ruf t Sabine an. Sie wi
Sabine. He Pe ter ? Um drei So ei n P
ech! Pet
n. „H all o
Peter treffe !“ Es und Sab er
? Ich freue mich ine fa hre
Dann kauf t er eine Uhr an der Ba nk ist sehr froh
zurück
nach Hau
n
te Ma l! Pe ter
rote Rose und nimmt ist da s ers neue Sabine ru se.
Jea ns und sei ne ft Peter
den Bus. An der und zieht sei ne a n!
rze Le de rja ck e an.
Bank steigt er aus. schwa d e
c Peter wartet auf Sabine. Wo ist Sabin
e? Sabine wartet auf Peter.
Wo ist Peter? Jetzt ist es schon halb
vier und es fängt an zu regnen.
Peter ist nicht da. Sabine ist nicht
da. Da ist niema nd! Beide sind nass
und wütend! So ein Mist! Was ist
los? „Wo ist Peter? “ – „Wo ist Sabin
e?“
f
b Hört die Geschichte und vergleicht die Reihenfolge.
1.62

56 sechsundfünfzig

47100_053_060.indd 56 26.01.12 16:42

AB zu KB Aufg. 7 Video zu KB Aufg. 7


8 Zur Nachbereitung des In Teil 2, Szene 5 (Eine Verab-
Wortschatzes der Geschichte redung im Park) geht es um eine
aus 7 bietet es sich an, direkt im Verabredung im Park. Nach Auf-
Anschluss die AB-Übung 8a–c in gabe 7 im KB können die S. diese
der Klasse zu bearbeiten. Sequenz ansehen und dazu
sowohl im AB im Videotrainer
Übung 6 als auch Aufgabe 10
im Plateau im KB bearbeiten.
Hinweis: Die Geschichte von
Caro geht in der 6. und 7. Szene
weiter. Dazu gibt es eine weitere
Aufgabe in Plateau 2 (KB).

66
8a Hier wird die Bildung der

6 trennbaren Verben bewusst ge-


macht: S. lesen in PA den Dialog
laut. Fragen Sie dann: „Was fällt
Verben in zwei Teilen euch auf?“ Bei sprachhomogenen
Gruppen können S. in der Mutter-
8 Dialoge
sprache antworten.
a Lest den Dialog zu zweit. Was fällt euch auf?
 Kommst du heute Nachmittag mit?  Um 4. Ich hole dich zu Hause ab. 8b S. suchen und notieren die
 Wohin?  Und wann hört der Film auf?
 Ins Kino. Es kommt ICE AGE 7.  Um 6. Verben, die in 8a vorkommen.
 Wann beginnt der Film?  Vielleicht. Ich rufe dich an. Verweisen Sie hier auch auf den
Lerntipp en : Grammatikkasten am Rand.
hmus lern
b Findet die Verben aus dem Dialog in a. Mit Rhyt len,
ko m m en, ABho Lösung: ankommen – abholen –
AN
ankommen • mitgehen • aufhören • anrufen • abholen • aufstehen • en
MITkomm aufhören – anrufen
anmachen • mitkommen

c Hört zu. Wo liegt der Wortakzent? Am Anfang, in der Mitte, 8c Die S. hören die Verben von
1.63 am Ende? 15, 20
G CD und notieren, wo der Wortak-
zent liegt. Weisen Sie hier auf den
ab holen
9 Wie funktionieren die trennbaren Verben? Macht ein Beispiel an Lerntipp in der Randspalte hin.
der Tafel. Eure Lehrerin/euer Lehrer hilft. Ich hole dich zu Hause ab. Lösung: Der Wortakzent liegt
immer auf der Vorsilbe = am An-
10 Spielt die Minidialoge. Hört die Beispiele auf der CD. fang.
1  Der Bus kommt um 7 Uhr 30 an. 5  Wir holen dich zu Hause ab.
1.64  Um 7 Uhr 30???  Zu Hause??? Der Bus kommt um 9 Hier werden die trennbaren
 Ja, mach schnell!  Klar! Zu Hause! 7 Uhr 30 an. Verben aus 8 strukturiert zusam-
2  Gehst du mit ins Kino? 6  Ich stehe jeden Morgen um mengefasst. Die S. nennen ver-
Um 7 Uhr 30???
 Ins Kino??? 6 Uhr auf. schiedene Infinitive von trenn-
 Ja, der Film ist toll!  Um 6 Uhr? So spät? Ja, mach schnell!
 So spät? Das ist früh!!!
baren Verben und formulieren
3  Der Unterricht hört um 9 Uhr auf. Sätze mit verschiedenen Personal-
 Um 9 Uhr??? 7  Machst du bitte das Radio an?
 Ja, das ist gut, oder?  Das Radio??? pronomen (s. Tafelbild unten).
 Ja, da kommt Mozart. Dann analysieren Sie im PL die
4  Ich rufe meine Freundin an.
 Eva??? 8  Kommt ihr mit ins Schwimmbad? Satzstruktur (bei sprachhomo-
 Nein, sie heißt jetzt Evelyne!  Ins Schwimmbad??? genen Gruppen in der Mutter-
sprache). Verdeutlichen Sie die
11 Caro: ein Tagesablauf Positionen mithilfe von halben
a Caro erzählt: zuerst lesen, dann hören, dann vorlesen Ovalen wie im Grammatikkasten.
1.65
ICH ...
... stehe um 6 Uhr / um 7 Uhr auf und trinke Kaffee/Kakao. 10 S. hören die Dialoge von CD,
Ich mache den Fernseher / das Radio an. und achten dabei auf die Intona-
Ich nehme das Fahrrad / gehe zu Fuß.
Um 7 Uhr 30 / 7 Uhr 45 komme ich in der Schule an. tion. Dann sprechen S. die Dialoge
Der Unterricht beginnt um 8 Uhr / 8 Uhr 30. in PA nach.
Um 13 Uhr / 14 Uhr hört der Unterricht auf. Vorschlag: s. unten
Karim/Ginger holt mich ab.

b Und du? Erzähle deinen Tagesablauf. 11a Die S. lesen zuerst alle
Sätze über den Tagesablauf von
siebenundfünfzig 57 Caro und klären Verständnis-
fragen. Dann hören sie den Text
von CD und machen sich Noti-
47100_053_060.indd 57 26.01.12 16:42
Tafelbild zu 9 (Beispiel) – AB zu KB Aufg. 11b zen, was richtig ist. Zuletzt lesen
(statt in Ovale sind hier die Verbteile kursiv gesetzt) 12a Zur Vorentlastung für 11b die S. die Sätze mit den richtigen
ankommen: Wir kommen heute in Kiel an. im KB können Sie Übung 12a im Angaben vor.
anrufen: Ich rufe Anja um 16 Uhr an. AB im Unterricht machen (dazu Lösung: 7 Uhr – Kakao – das
mitkommen: Paul kommt heute Mittag nicht mit. sollten die S. Übung 11 bereits Radio – das Fahrrad – 7 Uhr 45 –
anmachen: Meine Eltern machen um 20 Uhr den Fern- zu Hause bearbeitet haben). 8 Uhr – 13 Uhr – Karim
seher an. In Übung 12a schreiben die S.
Position 2 ihren Tagesablauf mithilfe von 11b In PA/KG erzählen die S.
vorgegebenen Redemitteln auf ihren eigenen wirklichen Tages-
Vorschlag zu 10: Zeigen Sie, wie man mit Emotionen spielen und lesen den Text in PA vor. ablauf, d. h. die S. müssen nicht
kann: Dazu lesen Sie einen Dialog mit einem S. und sprechen So bereiten Sie die mündliche nur trennbare Verben benutzen,
ihn wütend/traurig/fröhlich etc. Regen Sie die S. an, die Dialoge Produktion vor. Anschließend sondern auch andere, die sie für
mit verschiedenen Emotionen zu sprechen und diese evtl. auch können die S. in KB-Aufgabe den Tagesablauf brauchen.
zu übertreiben. 11b ihren Tagesablauf in neuer Vorentlastung: Sammeln Sie
PA mündlich vortragen. weitere Aktivitäten an der Tafel,
die die S. machen.

67
12a Klassenstatistik: Die S.
lesen die Fragen und ergänzen,
wenn sie möchten, weitere Ja-/
Nein-Fragen. Sammeln Sie diese
6
an der Tafel. Mein Tag – meine Woche
Kopieren Sie KV 11 und zerschnei-
12 Statistik in der Klasse
den Sie die Vorlage, sodass jeder
S. (oder ein Schülerpaar) eine a Macht Interviews und
sammelt Informationen.
Frage erhält. Lassen Sie weitere
Fragen in die leeren Felder notie-
Dein Tag
ren. Nun gehen die S. durch die
Klasse, stellen allen anderen Mit- • Stehst du jeden Morgen um 7 Uhr auf?
• Machst du jeden Tag den Fernseher an?
schülern ihre Frage und notieren • Schreibst du die Hausaufgaben in der Schule ab?
sich die Antworten. Bei Zeitmangel • Holst du manchmal deine Schwester oder deinen
verkürzen Sie die Aktivität, indem Bruder oder ... ab?
• Rufst du jeden Tag die Freundin / den Freund / ... an?
die S. nach vorne kommen, ihre • Gehst du oft in die Stadt zum Einkaufen?
Frage stellen und die Handzeichen • Gehst du manchmal ins Theater?
• Gehst du oft ins Schwimmbad?
zählen.
• ...

12b Anschließend werden die


Ergebnisse an der Tafel gesam- b Statistik an der Tafel
melt und so eine Klassenstatistik
erstellt. Schüler stehen jeden Morgen um 7 Uhr auf. III
Weiterführende Fragen: Wenn z. B. ...
von 20 S. dann 14 geantwortet
haben, dass sie um 7 Uhr auf-
stehen, fragen Sie die restlichen 13 Keine Zeit, keine Zeit – Hört zu und singt mit.
„Wann steht ihr auf?“ – ebenso
1.66 Am Montag spiel’ ich Fußball, da hab’ ich keine Zeit.
mit den anderen Fragen. Lassen Am Dienstag geh’ ich schwimmen, es tut mir schrecklich leid.
Sie die weiterführenden Fragen Am Mittwoch muss ich lernen, für den blöden Test.
von den S. entwickeln. Am Donnerstag da feier’ ich, mein Freund, der macht ein Fest.
Am Freitag geht es wieder nicht:
Da hab’ ich Nachhilfeunterricht!
13 Die S. hören das Lied (Es ist Am Wochenende hab’ ich frei.
mit Schweizer Akzent gesungen.) Kommst du dann vorbei?
von CD, lesen mit und singen
beim zweiten Hören mit.
Binnendifferenzierung: Bei
lernstärkeren Gruppen können
die S. in KG selbst weitere Lied-
texte erstellen.

58 achtundfünfzig

47100_053_060.indd 58 26.01.12 16:42

68
14a S. lesen die Sätze und klä-

6 ren den Wortschatz. Dann suchen


sie sich zwei Sätze aus, die auf sie
zutreffen. Diese lesen sie in KG
Nein, ich kann nicht ... Ich schwimme vor, die anderen S. der Gruppe
nicht gerne! reagieren entweder mit „Ich auch
14 Ich nicht! Ich auch nicht! Aber ich!
nicht.“ oder mit „Aber ich!“
a Was stimmt für euch? Wählt zwei Sätze und lest vor.
Ich lese nicht gerne Bücher Ich telefoniere nicht viel. 14b Hier beginnt die Systema-
Ich stehe nicht um 7 Uhr auf. Ich bin nicht aus Deutschland. tisierung der Verneinung, die die
Ich spiele nicht Gitarre. Ich kann nicht gut tanzen.
Ich kann nicht schwimmen. Ich bin nicht fleißig. S. in 14a automatisiert haben:
Aber ich!
Ich schwimme
Die S. lesen die Sätze und notie-
b Wo steht nicht? Vergleicht die Sätze. Was ist richtig? a oder b? auch nicht gerne! ren, was richtig ist.
1 a Ich spiele nicht 2 a Ich nicht kann 3 a Ich stehe nicht Lösung: 1a – 2b – 3a
gerne Gitarre. singen. um 7 auf.
b Ich nicht spiele
gerne Gitarre.
b Ich kann nicht
singen.
b Ich nicht stehe
um 7 auf.
G 23
Da in vielen Sprachen die Vernei-
nung vor dem Verb steht, ist es
wichtig, den S. deutlich zu ma-
15 Was macht ihr gerne / nicht gerne? chen, dass dies im Deutschen
Schreibt Aktivitäten auf. Lest abwechselnd vor nicht der Fall ist. „Wo steht
1.67
wie im Beispiel. Hört die Beispiele auf der CD. ‚nicht’?“ Bei sprachhomogenen
Ich esse nicht gerne Spaghetti, aber ich esse gerne Pizza! Gruppen kann dies auch in der
Ich spiele nicht Gitarre, aber ich spiele Klavier!
Ich kann nicht singen, aber ich kann tanzen! ... Muttersprache geschehen.
Ich schwimme nicht gerne, aber ich kann gut Fußball spielen. Lösung: „nicht“ steht hinter dem
Verb/Modalverb.
16 Arbeitet zu zweit. Was sagt der Nein-Typ?
Findet schnell alle Sätze in 1 bis 3 und lest vor. 15 S. hören die Beispiele von
CD und achten auf die Intonation.
lfneEneta 2 Peaapgi
1 sinneT spielen 3 Anschließend notieren sie in einer
znaetK erratiG spielen Makrer
Tabelle Aktivitäten, die sie gerne/
rreLeh nemmiwhcs Setpnadlnun
hürBce hcsilgnE spreche
n Klui nicht gerne machen. In PA lesen
hen
freedP hcsisenihC sprec Rmaruimdegi sie abwechselnd ihre eigenen Akti-
udenH nehcuat Btfliiest
...
Ich kann nicht
Fülelr vitäten mit einer ähnlichen Intona-
... Tennis spielen.
... tion wie jener auf der CD vor.
Ich mag Ich habe
keine Elefanten! keinen Papagei. 16 In PA lesen die S. die Sätze
schnell vor. Hier geht es um
Schnelligkeit und Wiederholung
von Wortschatz und Verneinung.
Welches Paar findet am schnells-
Ich mag Katzen, aber ich ten alle Sätze? In (1) geht es um
17 Und ihr? Macht noch ein Beispiel zu a, b und c. mag keine Hunde ...
a Ich mag ..., aber ich mag keine ... Pluralformen, in (2) um Aktivitä-
b Ich kann gut ..., aber ich kann nicht ... ten, in (3) um maskuline Gegen-
c Ich habe ein/e/en ..., aber ich habe kein/e/en ... Ich kann gut tanzen, aber ich stände.
kann nicht ...
Lösung:
neunundfünfzig 59 1. Ich mag keine Elefanten –
Katzen – Lehrer – Bücher –
Pferde – Hunde.
47100_053_060.indd 59 26.01.12 16:42 2. Ich kann nicht Tennis spielen –
AB zu KB Aufg. 14 und 15 Gitarre spielen – schwimmen –
14–17 In Übung 14 im AB Englisch sprechen – Chinesisch
wird die Verneinung mit „kein“ sprechen – tauchen.
wiederholt. In Übung 15 geht es 3. Ich habe keinen Papagei –
um die Verneinung mit „nicht“ Marker – Stundenplan – Kuli –
und in Übung 16 und 17 sind Radiergummi – Bleistift – Füller.
beide Formen gemischt. Bevor
Sie diese Übungen als Hausauf- 17 Die S. schreiben nun selbst
gabe aufgeben, verweisen Sie Sätze mit Verneinung zu den drei
die S. auf den Merkzettel bei angegebenen Varianten a, b, c.
Übung 16, damit sie zu Hause Vorschlag: Anschließend laufen
wissen, wann sie „nicht“ und die S. in der Klasse herum und
wann „kein“ benutzen: Verb + suchen einen anderen S., der
„nicht“; „kein“ + Nomen. einen identischen Satz geschrie-
ben hat. Gibt es jemanden?

69
Das kann ich nach ...
Die S. bearbeiten die „Das kann
ich“-Seite im KB und die Selbst-
6
evaluation im AB wie in der Ein-
leitung zum Lehrerhandbuch
Das kann ich nach Kapitel 6
beschrieben. Wörter, Sätze, Dialoge Übt zu zweit
Zur Erinnerung: Wohin? Kommst du mit ... Stellt Fragen. Kommst du mit ...?
... ins Museum? ... ins Kino? ... Schule?
KB: Die linke Spalte wird abge-
... in die Stadt? ... zur Party? ... Museum?
deckt, die Aufgaben in der ... in den Freizeitpark? ... zu Miriam? ... Konzert?
rechten Spalte werden allein ... ins Schwimmbad? ... Laura?
oder in PA bearbeitet – und im Verben für die Freizeit Ergänzt die Sätze.
Anschluss mithilfe der linken schwimmen
Tennis spielen
Spalte kontrolliert. Rad fahren

Lösungen & Tipps:


G wir joggen?
Stellt Fragen. Kommst du K d mit   ?

mit ...? Grammatik Übt zu zweit


in die Schule? ... Trennbare Verben Ergänzt.
ins Museum? ... anfangen, ankommen, anmachen, anrufen, abholen, Holst du Mario am Bahnhof  ?
aufhören, aufstehen, aufwachen, einkaufen, Geht ihr  ins Kino?
ins Konzert? ... mitgehen, mitkommen, ... Kommst du  ? Ich gehe in die Stadt.
zu Laura? Der Bus  um 7 Uhr .
Warum  du nicht  ?
 du auch um 6 Uhr 30  ?
Ergänzt die Sätze. Wann  der Unterricht  ?
Gehen wir joggen?
Verneinung mit nicht und kein nicht oder kein? Sprecht zu zweit.
Kommst du mit Fußball spielen? Ich kann nicht schwimmen. Findet für a–d immer zwei Beispiele.
Ich tanze nicht (gerne). a Was kannst du NICHT?
Ich mag keine Fische. b Was machst du NICHT (gerne)?
Ergänzt.
Ich habe keinen Papagei. c Was magst du NICHT?
Holst du Mario am Bahnhof ab? d Was hast du NICHT?
Geht ihr mit ins Kino?
Was kannst Ich kann nicht ...
Kommst du mit? Ich gehe in die du nicht?
Stadt.
Der Bus kommt um 7 Uhr an. Mit Sprache handeln
Warum rufst du nicht an?
Ich kann mich verabreden, zusagen oder absagen. Ich kann sagen, was ich nicht kann/habe/
Stehst du auch um 6 Uhr 30 auf?  Kommst du mit in die Stadt? Shoppen? mag.
Wann fängt/hört der Unterricht  Klar! / Ja, gerne. Ich kann nicht Tennis spielen / schwimmen / ...
an/auf?  Ich gehe schwimmen. Hast du Lust? Ich habe keinen Computer / keine Katze / ...
 Ich weiß nicht. / Vielleicht. Ich mag keine Hausaufgaben / keine Lehrer / ...
Verweisen Sie hier noch einmal  Gehen wir zu Tom? Er hat ein neues Computerspiel.
auf den Lerntipp unten auf der  Tut mir leid, ich kann nicht. / Schade, keine Zeit.
Seite. Lerntipp: Mit Rhythmus ler
ANkommen
nen
ABholen
nicht oder kein?
MITkommen
Die S. fragen sich gegenseitig und
antworten. Sie sollen mindestens
zwei Beispiele pro Frage nennen. 60 sechzig

Mit Sprache handeln


47100_053_060.indd 60 26.01.12 16:42
In PA lesen die S. die kleinen
Dialoge. Wenn sie Lust haben,
können sie die Aktivitäten und
die Antworten variieren und so
mündlich eigene kleine Mini-
dialoge erstellen.
Die S. erzählen sich in KG, was sie
nicht können/haben/mögen.

70
Allgemeines

7
Ich kann ...
• über meine Hobbys und meine Freizeit sprechen In diesem Kapitel geht es um das
• kurze Gespräche im Geschäft führen
• sagen, welche Kleidung ich (nicht) gut finde
Thema Freizeit. Die S. berichten
• etwas vergleichen und sagen, was ich gut oder besser finde über ihre Hobbys und Freizeitak-
tivitäten, stellen erste Vergleiche
an, sprechen über Vorlieben
und Abneigungen, Shopping,
Kleidungsstücke und Farben.
Bei den Strukturen geht es um
Zeitangaben im Satz und damit
um Inversion (Temporalangabe
auf Position 1 im Satz). Die Kom-
parativformen von „gut“ und
Am Mit twoch … „gern“ werden bei den Verglei-
Nach der
A m Freita
g… Schule … chen mit „als“ eingeführt. Zudem

Was ich alles mache …


m Nachm
it tag … werden die unregelmäßigen Ver-
A
ben im Präsens thematisiert.

1a S. kennen viele der Wörter


zu den abgebildeten Freizeitak-
tivitäten bereits aus Kapitel 6. In
PA ergänzen S. die Sätze und
kontrollieren ihre Ergebnisse mit
der CD.
Lösung: a. Nach der Schule spielt
Am Donnerst Julian Karten. – b. Am Abend liest
ag, um 15 Uh
r … Laura Comics. – c. Am Mittwoch

Am Wochenende Am Dienstag …
trifft Pascal seine Freunde im Ju-
1 Wer macht was wann?
gendclub. – d. Am Wochenende
a Seht die Fotos an und ergänzt die Sätze. Hört dann die CD. … gehen Jenny und Natalie in die
A m Abend
1.68
a … spielt Julian Karten. e … spielt Lisa Fußball. Stadt. – e. Am Nachmittag spielt
b … liest Laura Comics. f … übt Jakob E-Gitarre in der Band. Lisa Fußball. – f. Am Dienstag übt
c … trifft Pascal seine Freunde im Jugendclub. g … hat Marie Zirkus-AG.
d … gehen Jenny und Natalie in die Stadt. h … fährt Nele in den Freizeitpark. Jakob E-Gitarre in der Band. – g.
Am Donnerstag um 15 Uhr hat
1d Am Wochenende gehen Jenny und Natalie in die Stadt.
Marie Zirkus-AG. – h. Am Freitag
b Sammelt Hobbys und macht eine Liste. fährt Nele in den Freizeitpark.
Medien Sport Musik
1b S. sammeln verschiedene
Computerspiele Tennis Hobbys zu den Oberbegriffen.
Hier bietet sich wieder das Erstel-
2 Julians Freizeit. Lest erst den Text Das ist mein Freund Julian. Er hat viele Hobbys.
und hört dann die CD. Er spielt Fußball. Und er hört gerne Musik. Na ja … len eines Lernplakats an, in dem
1.69
Was stimmt nicht? Julian spielt auch gern Karten. Nach der Schule spielen die S. während der Bearbeitung
wir oft zusammen. Am Nachmittag sind wir zusammen des Kapitels immer wieder neue
in der Medien-AG oder im Jugendclub.
Hobbys ergänzen können. In KG
erstellen die S. ein Lernplakat
einundsechzig 61 (s. unten).

47100_061_068.indd 61 04.05.16 11:40


2 S. lesen zuerst den Text in EA.
Dann hören sie das Interview von
Lernplakat zu 1b: Beispiel zum Thema Hobbys: CD und notieren, worin der Lese-
Medien Sport Musik Clubs text und das Interview auf der CD
Computerspiele Tennis Saxofon Karten nicht übereinstimmen. Ggf. noch
Wii spielen Fußball E-Gitarre Jugendclub einmal hören und die S. die
Filme sehen skaten Band Foto-AG falschen Sätze korrigieren lassen.
… schwimmen … … Lösung: Julian spielt Fußball und
... Basketball. (Anm. der Redaktion:
Ab der 2. Auflage steht Basketball
nicht mehr im Lesetext.)
Er geht ab und zu in den Jugend-
club. Er geht in die Foto-AG.
(Anm. der Redaktion: Ab der
2. Auflage ist Foto-AG im Lesetext
durch Video-AG ersetzt.)

71
3a Die S. lesen den Lerntipp und
legen sich im Heft eine Tabelle mit
folgenden Spaltenköpfen an:
Name / Wann? / Was?
7
Dann hören sie die drei Dialoge Am Morgen, am Mittag, …
und machen sich Notizen.
3 Meine Freizeit
Lösung: otizen m achen
Linus / am Nachmittag / Jenny Lerntipp: N a Hört die Dialoge. Was machen die Schüler? Notiert.
Name: ... 1.70
treffen Wann? ...
Was? ...
b Was macht ihr wann? Arbeitet zu zweit. Bildet drei Sätze und
Paul / am Wochenende / ins Kino lest euch vor.
gehen
Laura / heute Abend / Eishockey Am Morgen gehe ich in die Schule / zum Bus / …

spielen Am Vormittag habe ich Mathe / Deutsch / Musik / frei


Am Mittag fahre ich nach Hause / in die Stadt / Rad …
Vorschlag: Bilden Sie in der Klasse
Am Nachmittag treffe ich meine Freunde / Tina / Tom …
Dreiergruppen. Jeder S. achtet auf
Am Abend höre ich Musik / Radio / …
einen der drei Punkte: Name?
Am Wochenende gehe ich schwimmen / ins Kino / …
Wann? Was? Anschließend tau-
In den Ferien spiele ich Tennis/Basketball ...
schen sich die S. aus.
Um 9 Uhr habe ich Englisch / frei / Medien-AG …

3b In PA bilden die S. drei Heute kaufe ich ein.


Am Nachmittag treffe
Sätze, was sie wann machen und Am Sonntag faulenze/lese ... ich.
ich meine Freunde.
Am Sonntag
lesen sich diese dann gegenseitig faulenze ich.
vor. Ziel ist hier noch nicht, die
Inversion zu thematisieren, son- Was machst du am
dern dass die S. diese Satzstellung Wochenende? c Was macht ihr am Wochenende / in den Ferien / am Samstag?
Fragt in der Klasse und schreibt.
anwenden und einüben.
Am Wochenende
Am Wochenende geht Marie …
3c Die S. gehen durch die Klasse, gehe ich …
d Sätze bauen. Was fehlt? Ergänzt die Regel.
befragen sich gegenseitig und no-
tieren die Antworten ihrer Partner. Position 1 Position 2
12
G
Geben Sie ein Minimum an Fragen
Am Wochenende ich Fußball.
vor, sodass die S., die schneller
sind, so lange weiterfragen, bis alle
in der Klasse das Fragen-Minimum
erreicht haben. 4 Nomen und Verben
Beispiele: Was machst du … am Ich tanze a Findet Verben zu den Nomen. Comics: lesen, malen, …
gern!
Wochenende / in den Ferien / am Computerspiele • Comics • Filme • Freunde: haben, tr…
Samstag (Minimum) / heute Ich auch! Tennis • Gitarre • Mathe • Freunde • …

Abend / am Montag / im Sommer?


Anschließend kann der Transfer
geleistet werden: Einige S. erzäh- b Sprecht zu zweit. Was macht ihr (nicht) gerne?
len im PL, was ihre Mitschüler Ich auch.
Ich spiele gerne
wann machen. Als Hausaufgabe Computerspiele. Ich nicht.
können die S. einen Text über
einen Mitschüler schreiben. 62 zweiundsechzig

3d Hier wird das, was die S.


schon in 3b und 3c angewendet 47100_061_068.indd 62 04.05.16 11:40

haben, systematisiert. Legen Sie 4a Wortschatz: In KG suchen üben/… – Freunde haben/tref- gebildet wird. Achten Sie des-
ein Tafelbild an, das wie der die S. Verben zu den angegebe- fen/anrufen/suchen/… halb hier bei der mündlichen
Grammatikkasten aussieht. Die S. nen Nomen. Dann lassen Sie Produktion darauf, dass die S.
ergänzen den Satz (und weitere die S. in den KG weitere Nomen 4b Nun äußern sich die S. in die Struktur korrekt verwenden.
Sätze) und erkennen, dass das und Verben suchen. Tragen Sie PA dazu, was sie gerne machen Ein S. sagt, was er/sie (nicht)
Verb in Aussagesätzen immer auf die Ergebnisse im PL zusammen und was nicht. Dazu lesen S. im mag und der andere S. reagiert
Position 2 steht. Sie notieren die und halten Sie diese an der PL die beiden angegebenen zustimmend oder ablehnend.
Regel und den Beispielsatz im Tafel fest. Beispiele und reagieren darauf:
Heft. Lösungsvorschlag: Computer- „Ich auch.“ – „Ich nicht. Ich tanze
Lösung: Am Wochenende spiele spiele haben/kaufen/spielen/… gerne. Und du?“ Anschließend
ich Fußball. – Comics lesen/malen/kaufen/ lassen Sie noch weitere Beispiele
Regel: In Aussagesätzen steht das haben/… – Filme sehen/mögen/ im PL produzieren.
Verb immer auf Position 2. … – Tennis spielen/lernen/sehen/ Für viele Deutschlerner ist die
… – Gitarre spielen/üben/… – Struktur mit „gerne“ schwierig,
Mathe lernen/haben/mögen/ weil sie in der eigenen Sprache
nach einem anderen Prinzip

72
5a In KG mit 3–4 Personen

7 spielen die S. das Spiel. Kopieren


Sie KV 12.1 für jede KG einmal.
Sie benötigen Spielfiguren und
Aktivitäten Würfel in ausreichender Anzahl.
Ein S. beginnt bei Start und wür-
5 Spiel zu viert
Am Sonntag gehe felt. Er rückt so viele Felder vor,
a Spielt das Spiel. Euer Lehrer / Eure Lehrerin erklärt die Regeln. ich in den Zoo. wie der Würfel zeigt, z. B. drei.
Nun muss er mit den Angaben
Mo Di Mi Do Fr Sa So
Start  schwimmen Gitarre üben ins Kino faulenzen in den Zoo
auf dem Feld einen Satz bilden.
frei Joker
gehen gehen gehen Beispiel: Am Mittwoch übe ich
Gitarre. Formuliert der S. den Satz
So Sa Fr Do Mi Di Mo richtig, darf er stehen bleiben –
Basketball ins Museum zurück auf Medien-AG in die Stadt Mathe
spielen gehen Sonntag haben
frei
gehen üben bei einem Fehler muss er zwei
Felder zurück.
Mo Di Mi Do Fr Sa So Aktionen bei den Feldern:
Pizza essen zurück auf Musik hören einkaufen Buch lesen eine Party faulenzen „frei“-Feld (Kreis): S. muss nichts
Start gehen feiern
tun.
So Sa Fr Do Mi Di Mo Joker-Feld (gezackt): S. muss nichts
keine Hausauf- Klavier
frei
in die Bibliothek
Joker
zum Flohmarkt zurück auf tun und darf noch einmal würfeln.
gaben machen üben gehen gehen Montag
Aktions-Feld (oval): S. muss den
Mo Di Mi Do Fr Sa So Anweisungen folgen. Gewonnen
Bio lernen
Joker
Fahrrad fahren faulenzen zurück auf in den Freizeit- frei hat, wer als Erster im Ziel ist.
Montag park fahren Ziel
Spielvariante: s. unten

b Welche Aktivitäten fehlen? Sammelt Sätze in der Klasse. 5b Anschließend sammeln


Am Samstag sehe
ich fern. die S. weitere Aktivitäten in der
6 Vergleiche: gut/besser …, gern/lieber ... Klasse und nennen diese in einem
a Hört zu. Was sagen die Schüler? ganzen Satz. Halten Sie diese an
1.71
Ich spiele gern Fußball, aber Basketball finde ich . G 24 der Tafel fest.
Computerspiele finde ich gut, aber Karten spielen finde ich . gut ()  besser () Projekt-Vorschlag: s. unten
Meinen Mathelehrer finde ich gut, aber meinen Fußballtrainer gern ()  lieber ()
finde ich .
„Tokio Hotel“ mag ich gern, aber „Queensberry“ höre ich . 6a Die S. lesen die Satzanfänge,
dann hören sie den Dialog und
b Hobbys. Fragt in der Klasse. Was magst du gern? Was magst
ergänzen die Sätze. Verweisen Sie
du lieber? Was findest du gut? Was findest du besser?
auch auf den Merkzettel – und
Frage Antwort bilden Sie bei Bedarf weitere
Was magst/spielst/trinkst du lieber? ... mag/spiele/trinke ich lieber als ...
Was ist/schmeckt besser? ... ist/schmeckt besser als ... Beispiele, um den Unterschied
Was findest du besser? ... finde ich besser als ... „gern  lieber“ und „gut 
besser“ zu verdeutlichen.
Kartenspiele  Computerspiele • ins Museum gehen  ins Kino gehen • Lösung: 3 x „finde ich besser“ –
Katzen  Hunde • Fahrrad fahren  Skateboard fahren • lesen  fernsehen
1 x „höre ich lieber“
Was findest du besser:
Was magst du lieber: Comics mag ich Tennis oder Basketball? Tennis finde ich
Comics oder Bücher? lieber als Bücher. besser als … 6b Das Neue in dieser Teil-
übung ist der Vergleich mit „als“.
dreiundsechzig 63 Die S. lesen die Aufgabe, die ab-
gedruckten Zettel und die Bei-
spiele darunter. Sie stehen auf
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Spielvariante zu 5a: Projekt-Vorschlag zu 5b: AB zu KB Aufg. 6b und befragen sich gegenseitig in


Vergrößern Sie KV 12.1 beim Die S. erstellen ihr eigenes Spiel: 7b Binnendifferenzierung: der Klasse zu den einzelnen Punk-
Kopieren und zerschneiden Sie Kopieren Sie KV 12.2 und die S. Bei lernstärkeren Gruppen kann ten. Um es zeitlich zu begrenzen,
die Felder aus dem Spielplan. ergänzen in KG eigene Aktivitä- die Übung 7b im AB zur Vorbe- geben Sie vor, wie viele Personen
Bilden Sie verschiedene KG. Die ten und Zeitangaben (die S. reitung von Aufgabe 6b verwen- minimal/maximal gefragt werden
S. ziehen reihum eine Aktions- können hier neben Wochentagen det werden: Hier ergänzen die müssen.
karte und müssen einen Satz auch Uhrzeiten verwenden). S. noch vier eigene Fragen für Lösungsbeispiele:
bilden. Ist der Satz richtig, behal- Dann tauschen die Gruppen ihre die Mitschüler. Was findest du besser: Kartenspiele
ten sie die Karte, wenn nicht, Spielpläne und spielen das Spiel. Bei lernschwächeren Gruppen oder Computerspiele? – Compu-
kommt die Karte unter den eignet sich diese Übung als Wie- terspiele finde ich besser als Kar-
Stapel. Gewonnen hat, wer am derholung nach Aufgabe 6b im tenspiele.
Ende die meisten Karten besitzt. KB und nach Übung 7a im AB. Was schmeckt besser: Wasser oder
Cola? – Cola schmeckt besser.

73
7a S. lesen die Fragen im Buch,
hören den Dialog zweimal, notie-
ren die Antworten. Dann ver-
gleichen/ergänzen sie in PA die
7
Lösungen. Es geht hier nicht um Fragen, Fragen, Fragen Was machen
detailliertes Hören – S. müssen Sie gerne?
7 Und Sie? Fragen an den Lehrer.
nicht alles verstehen. In PA und
dann im PL werden die fehlenden a Hört zu. Was antwortet
1.72 der Lehrer?
Informationen ergänzt.
1. Lesen Sie gern Bücher?
Vorschlag: S. befragen gerne den 2. Spielen Sie Computerspiele?
eigenen Lehrer / die Lehrerin zu 3. Sprechen Sie gut Englisch?
persönlichen Dingen. Überlegen 4. Was essen Sie gern?
5. Singen Sie gern?
Sie, ob sie ihren S. zur Verfügung 6. Joggen Sie gern?
stehen möchten oder ob sie lieber 7. Wie heißt Ihr Lieblingsfilm?
direkt zu 7b übergehen. Damit 8. Welche Musik hören Sie?
9. Fahren Sie mit dem Bus?
das Schreiben der Fragen nicht 10. Mögen Sie Ihre Schüler?
zu viel Zeit kostet, können S. die
Fragen im Buch nutzen, diese ab- b Und jetzt du! Was machst du gern? Notiert Fragen.
Liest du gern Fragt und antwortet in der Klasse.
schreiben und evtl. einige weitere Bücher?
Fragen ergänzen. lernst du • machst du • liest du • isst du • gehst du • hörst du • fährst du •
kochst du • schreibst du
Lösung: 1. Ja, natürlich. – 2. Ja,
Nein, aber ich lese gern … gern Bücher? • … Comics • … Sport? • … Rad? • … ins Kino? •
manchmal. – 3. Naja, ich mag Comics. Isst du …? … Englisch? • … Musik? • … gern Pizza? • … gern? • … Briefe? •
Französisch lieber. – 4. Pizza und … in die Stadt? • …
Eis. – 5. Ja, am Morgen im Bad. –
6. Nein, ich hasse joggen. – 8 Verben vergleichen
7. Gladiator. – 8. Jazz, Beatles, …
a Vergleicht gehen, lesen und fahren. Wo ändert sich etwas?
alles. – 9. Nein, mit dem Motor-
rad. – 10. Nein, Quatsch, ja, sicher. lesen – liest?? regelmäßig unregelmäßig
G 19

gehen lesen fahren


7b S. notieren eigene Fragen.
Das Wortmaterial hilft. Dann ich gehe lese fahre
führen sie in der Klasse mit meh- du gehst liest fährst
reren Mitschülern Interviews wie er/es/sie geht liest fährt
im Beispiel angegeben. Anschlie-
ßend berichten sie über Punkte
wir
ihr
sie/Sie
gehen
geht
gehen
lesen
lest
lesen
W
fahren
fahrt
fahren
aus ihren Interviews oder schrei- leider 55/5 Mail, die, -s 21/16 Mittagspause, die, -n 32/4
.
ben einen Text über den Partner. leidtun, es tut leid 55/5 mal (Schaut mal.) 16/3 Mitte,
. die, -n 57/8
leise 74/7 mal sehen 55/5 mitnehmen
. Wortliste118/7
lernen 26/5
b Schlagt die Verben in der
malen 62/4 Mittwoch,
(ab S. 131) nach. Wählt
der, -e 33/7
. .
8a Grammatiksystematisierung: Lernkarte,
. die, -n 36/15 Mama,
. drei
die, -s Verben
97/10 aus. Schreibt ein Lernplakat
Modalverb, das, -en wie 88/12im Beispiel.
Lerntipp,
. der, -s 13/11 man . 19/9 Mode,•die, -n • 31/1
Die S. lesen die drei Konjuga- lesen, er liest 9/2 manche
laufen • sein • sehen • einladen
84/2 Model,
essen
das, -s 108/4
haben • fahren • können •
. mögen .
tionen und benennen, wo sich Leute, die Pl. 46 manchmal
. 58/12 mögen, er mag 10/4
lieb 21/15 Mann, der, “-er 74/8 Moment, . der, -e (Moment bitte,
etwas verändert. Das kann bei lieb haben, er hat lieb 85/4
.
Mäppchen, Ich
das,laufe
– 24/2 nach Hause … ich komme gleich.) Ich sehe …
34/10
.
sprachhomogenen Gruppen auch lieben 20/12 Marionette,Läufstdie -n du 71/3…? Monat, der, -e 84/3 Du siehst …
lieber 63/6 markieren 11/6 Monatsname, der, -n 84/3
in der Muttersprache geschehen. Liebling, der, -e 46/5 Marktplatz,
Erder,
läuft …
“-e 94/6 Montag, der, -e 33/5

.
Lösung: Unregelmäßige Verben Lieblings- 32/4 Marmelade, die, -n 96/9 Montagmorgen, . der, – 96/9
verändern sich bei der 2. und Lieblingsbuch, das, “-er 65/9 64 Mathe
. Sg. ohne Artikel (Abk. für
vierundsechzig Morgen,
. der, – 33/5
Lieblingsessen, das, – 65/9 das Schulfach Mathematik) 34/10 morgen . 53/2
3. Person Sg.: lesen – liest – liest Lieblingsfarbe, die, -n 65/9 Mathebuch,
. das, “-er 96/9 Motor, der, -en 27/9
Lieblingsfilm, der, -e 64/7 Mathelehrer, der, – 49/14 Motorrad, das, “-er 69/1
(+ Vokalwechsel: e  ie); fahren – Lieblingsgruppe, die, -n 65/9
.
Mathematik Sg. ohne Artikel (das Mountainbike, das, -s 53/2
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fährst – fährt (+ Umlaut: a  ä) Tipp Lernplakate
Lieblingslehrer, der, – zu 32/48a: Die S. 31/1
Schulfach) notieren die Konjugation müde 87/10 unregelmäßige Verben
Lieblingsmusik, die, -en 88/11 Mathetest, der, -s 87/8 Mund, der, “-er 86/7
Tipp Lernplakate: s. unten Die S. erstellender,
Lieblingssänger, Lernplakate
– 65/10
.
von einem
zuMedien-AG, Verb detailliert
die, -s 15/1
.
Museum,unddas, Museen 54/4 a  ä e  i e  ie
den Konjugationen
Lieblingstier, das, -e 45/3 der unregel- notieren
Medikament, . das, weitere
-e 91/2 Verben um die
Musical, das, -sich 100/2 laufe esse lese
8b Lassen Sie die S. im PL eines liegen (1), er liegt (Bern liegt in der
mäßigenSchweiz.)Verben.
20/12 Zum Vergleich
Medium, das, Medien 15/1
Meer, Konjugation
das, -e 104/13 herum, die auch
Musik (1), die, -en (meist Sg.) (Ich
höre Musik.) du 11/6 läufst isst liest
der gelisteten Verben aus der einliegen
regelmä
(2), er ßiges
liegt (DerVerb hinzufü-
Bleistift mehr nach
(Sammelt diesem
noch mehr Muster
Wörter.)konjugiert
Musik (2) Sg. ohne er/es/sie läuft
Artikel (das isst liest
Wortliste ab S. 131 heraussuchen, liegt neben der Schere.) 93/5 23/1 Schulfach) (Ich habe morgen Bio,
gen. Lassen
lila 67/14 Sie hier auch die werden.
mein 10/4 wir
Mathe und Musik.) 33/6 laufen essen lesen
z. B. lesen. Geben Sie den Hinweis: formale
Limonade, Formdie, -n „Sie“84/2hinzufügen, meinen Zur110/11
Wiederholung hier Musiklehrer,auch der,ihr– 17/6 lauft esst lest
Bei unregelmäßigen Verben wird Lineal, das, -e 24/2 Mensch,
. der, -en (Die Menschen müssen,
. er muss 58/13
wielinks
.
im Tafelbild
71/3 vorgegeben. sind noch
nett.) einmal
46 die Verben „sein“
Mutter,
. die, “- sie/Sie
69/1 laufen essen lesen
nach dem Infinitiv die 3. Person Tipp:
Liste,
. Fragen
die, -n 12/10 Sie die S.: „Was Meter,und der, –„haben“
54/3 konjugieren. Als
na. 100/2
Sg. konjugiert angegeben. Dann los sein, er ist los (Was ist los?) mich 16/3 na dann 87/8
bleibt 56/7bei den Konjugationen .
Milch,
.
Hilfe haben
die Sg. 96/9 S. auch die Gram- .
na ja 49/14 AB zu KB Aufg. 7
schlagen die S. in PA die Verben immer gleich?“
losfahren, er fährtS. losschreiben
100/2 . matikübersicht
erstMilliarde, die, -n 51/18 (s. KB Seite nach 142). 9b Zur Vertiefung
(1) (+ D.) (Nach Kapitel 1 der Struk-
aus 8b in der Wortliste nach. losgehen, er geht los (Jetzt geht‘s Mimik, die Sg. 111/13 kommt Kapitel 2.) 14
die los.)
Konjugation
93/5 auf das Plakat Mindmap, Beispiel:
die, -s unregelmäßige
73/5 nach (2) (+ D.)turen
Verben (An der mit „lieber als/besser als“
Kreuzung
In KG erstellen die S. zu einigen undLösung,notieren
die, -endann 69/1Sätze dazu.Mineralwasser, a-ä: laufen, das Sg.einladen,
102/7 gehst du nachnotieren
fahren rechts.) 94/6S. in Übung 9b weitere
Verben Lernplakate, die dann in Lotto,
. das, -s 35/13 Minidialog,
. der, -e 49/14 nach Hause 56/7
SoLust,
erkennen
die Sg. 29/18S., dass der Plural e-ie: sehen,
Minute, die, -n 34/10 lesen Nachbarin,
. die, -nen 65/10 stellen sich diese
Fragen und
.
der Klasse aufgehängt und jeder- beiLust
.der Koner
haben, jugation
hat Lust immer
55/5 regel-
mir 55/5e-i: essen, sprechen Nachhilfe, die, gegenseitig
-n 87/10 in PA.
zeit ergänzt werden können. lustig
. 32/4 Missverständnis,
. das, -se 56/7 Nachhilfeunterricht, der Sg.
mäßig
machen ist(1)
(außer
(Er machtbeieine
„sein“).
Liste.) Mist, der Sg. 29/17 58/13
. .
12/10 mit. (+ D.) 10/4 Nachmittag, der, -e 33/5
machen
. (2) (Deutsch macht Spaß.) mitbringen, . er bringt mit . 73/6 Nachname, der, -n 65/9
74 20/12 mitgehen,
. er geht mit . 55/5 nachschlagen, er schlägt nach
machen
. (3) (Ich mache Musik.) mitkommen,
. er kommt mit . 64/8
20/14 29/18 nachsprechen, er spricht nach
machen
. (4) (Das macht 10 Euro.) mitlesen,
. er liest mit
. 71/3 18/7
66/11 mitsingen,
. er singt mit . 20/12 nächst- (Nächstes Mal kommst du
9a Die S. lesen Marcels Steck-

7 brief und formulieren in KG Sätze


zu den Informationen, die sie
schon verstehen.
Das bin ich
9b Die S. hören den Text von
9 Marcels Steckbrief
CD und notieren die neuen Infor-
a Lest Marcels Steckbrief. mationen.
Was versteht ihr schon?
Lösung: Er spielt Basketball. Mit
Die Toten Hosen
Freunden spielt er Videospiele,
redet und hört Musik.

10a In EA oder PA lesen S.


die Texte und notieren sich die
Fragen, auf die in den Mails
geantwortet wird.
Lösungsmöglichkeiten: Was isst
du gerne? Wo lebst/wohnst/bist
du? Was sind deine Hobbys?
Was ist dein Lieblingstier? Wie alt
b Marcel stellt sich vor. Hört zu. Welche Informationen sind neu? bist du? Wer ist dein Lieblings-
1.73
sänger?
10 Sara sucht Brieffreunde
Welche Farbe magst du?
a Lest die Texte. Auf welche Fragen antworten die Mails? Welche Hobbys hast du? 10b In EA schreiben die S.
Wo …? ihren eigenen Steckbrief mit
Was isst …?
zehn wichtigen Informationen.
Sara, 13 Jahre aus Norwegen Projekt: Die S. können den
29. April
Steckbrief schön gestalten und
Hallo, ich bin Sara. Ich wohne in Norwegen.
Ich bin dreizehn Jahre alt. Ich turne und reite gern. Ich liebe Gelb und Blau. auch ein Foto dazukleben und/
Schreibt doch mal! Sara oder auf farbigem Papier schrei-
ben. Diese Steckbriefe können
3. Mai von Nina P. 4. Mai von Monica 5. Mai von Gianna dann erst in der Klasse aufge-
Hallo Sara, Liebe Sara, Hallo Sara,
ich finde es toll, dass du turnst und ich bin Moni. Ich bin im Moment ich heiße Gianna. Ich bin 14 Jahre alt. hängt und später für das Portfolio
reitest. Das mache ich auch. Und ich im Computerraum. Wir haben Ich wohne in Bozen. Ich mache Eis- verwendet werden.
mache Ballett. Ich schwimme und ich Deutsch. Meine Lieblingsfarbe kunstlaufen. Meine Lieblingsfarben
treffe meine Freundinnen. Ich mag die ist Blau. Mein Lieblingstier ist sind Gelb und Schwarz. Mein Lieb-
Farbe Grün. Ich mag Pizza sehr! das Pferd. Ich liebe Musik. lingssänger ist Justin Bieber. Magst du 10c Die S. tauschen ihre Steck-
Liebe Grüße Viele Grüße auch Musik? Antworte, bitte. Danke,
Nina Moni Gianna briefe aus und stellen dann ihren
Nachbarn im PL vor.
Vorschlag: Bei großen Gruppen
b Projekt: Schreib jetzt deinen Steckbrief. Nenne 10 Informationen.
bietet es sich an, die Klasse in zwei
c Stellt euren Nachbarn/eure Nachbarin vor. Nennt alle 12 Infor- Gruppen zu teilen, die sich gegen-
mationen vom Steckbrief aus 9a (Nachname, Vorname, Alter ...).
seitig ihre Streckbriefe vorstellen.
Sie/Er wohnt in … liest gerne … liebt … spielt … isst sehr gerne …

fünfundsechzig 65

47100_061_068.indd 65 04.05.16 11:41

AB zu KB Aufg. 9 Dann arbeiten die S. den Steck-


12 Hier wird das Thema Steck- brief aus. Sie können ihn anspre-
brief noch einmal in Verbindung chend gestalten und auch Fotos
mit dem Lieblingssportler bzw. dazukleben. Im Unterricht stellen
-sänger aufgegriffen. Nach der sie ihre Stars in der Klasse vor.
Strukturübung schließt sich eine Die Arbeiten können ebenfalls
Internetrecherche an, bei der die aufgehängt werden.
S. zu Hause Informationen über
ihren Favoriten suchen sollen.
Bei dieser Übung können die S.
die Informationen auch in ihrer
Muttersprache suchen, für die
Präsentation müssen sie aller-
dings den Steckbrief auf
Deutsch verfassen.

75
11a Lesen Sie im PL die Wörter
zu den Kleidungstücken vor und
lassen Sie die S. nachsprechen.
Dann Hören des Gesprächs mit
7
Hörauftrag. Hobby Shopping
Lösung: Er sucht einen Pullover.
11 Im Kaufhaus
Vorschlag zur Wiederholung: a Hört den Anfang von einem Gespräch. Welches Kleidungsstück
Greifen Sie in einer der nächsten 1.74 sucht Robert?
Stunden diesen Wortschatz noch die Bluse der Schal
einmal auf. In PA buchstabiert ein
S. ein Kleidungsstück, der andere die Jacke
notiert es und spricht das Wort
aus. Dann Wechsel. das Kleid

11b Die S. hören nun den


Dialog komplett und lesen ihn
gleichzeitig im Buch. In Dreier- die Jeans

gruppen spielen sie den Dialog.


Vorschlag: Die S. lernen ihre Rolle
auswendig und spielen den
Dialog dann ohne Buch vor. So
das T-Shirt die Hose
können sie sich auf die Intonation
konzentrieren und den Dialog der Pullover
authentischer gestalten.
b Hört und lest den Dialog komplett.
12 S. legen im Heft eine Tabelle 1.75 Spielt den Dialog dann zu dritt.
wie im Buch an und sortieren die G 16  Und? Was suchst du?  Guten Tag.
Redemittel. Vergleich in PA und  Einen Pullover … Wie findest du  Hallo.
Akkusativ: den – das – die den hier?  Möchtest du den Pullover?
Fragen zu Wortschatz oder bei  Rot? Hm, ich weiß nicht.  Ja, bitte.
der Pullover:
Unsicherheiten im PL. Wie findest du den Pullover?  Und den?  Das macht 19 Euro 90.
Formulieren Sie im PL ein paar Wie findest du das Kleid?  Grau? … Das ist total langweilig.  Bitte.
Wie findest du die Jeans?  Und Schwarz?  20 Euro, danke. …
Beispielsätze mit den Redemit-  Schwarz? … Ja, Schwarz finde ich Und 10 Cent zurück.
teln. Es können immer bestimmte das und die bleibt gleich! besser.  Auf Wiedersehen.
Artikel benutzt werden, „den“ ist  Okay, den Pullover nehme ich.  Danke … Wiedersehen.

bereits als Hilfe angegeben, aber


auch feminin und neutrum kön- 12 Über Kleidung sprechen – Ordnet die Redemittel im Heft.
nen verwendet werden.
Der/Das/Die … gefällt mir gut/besser/sehr. • Das ist super/schön.
Wie findest du den/das/die …? • Ich weiß nicht.
Lösung:
Den … mag ich nicht. • Wie gefällt dir der …?
1. Spalte: „etwas gut finden“: Der … sieht gut/cool/klasse aus. • Den … finde ich blöd/nicht gut.
Der/das/die ... gefällt mir gut/ Den … mag ich gerne. • Den … finde ich gut/besser.
besser/sehr.
etwas gut finden etwas nicht gut finden Fragen
Der … sieht gut/cool/klasse aus.
Das … ist super/schön. … gefällt mir gut. … finde ich blöd. Wie …?
Den … mag ich gerne.
Den … finde ich gut/besser. 66 sechsundsechzig

2. Spalte: „etwas nicht gut


finden“: 47100_061_068.indd 66 04.05.16 11:41

Den … mag ich nicht.


Den … finde ich blöd/nicht gut.
Ich weiß nicht.
3. Spalte: „Fragen“:
Wie findest du den/das/die …?
Wie gefällt dir der/das/die …?

76
13a In KG schreiben S. Varian-

7 ten von Dialogen aus 11b. Sam-


meln Sie an der Tafel, welche Ka-
tegorien man ändern kann, und
13 Kleidung aussuchen und bezahlen sammeln Sie dazu gemeinsam mit
a Schreibt Dialoge wie in Aufgabe 11b. Ändert Kleidungsstücke, den S. Wortschatz (Kleidungs-
Farben, Preise … stücke: die Jacke, der Schal, das
Ich finde Hosen in Grün T-Shirt …; Farben: blau, rot,
b Spielt eure Dialoge zu dritt in der Klasse. scheußlich!!! grün …). S. können hierbei natür-
lich auch alle Redemittel aus
c Trendfarben in der Klasse. Macht eine Umfrage. ihren Heften benutzen.
Binnendifferenzierung: Lern-
Blau Weiß Schwarz Gelb Grün Rot Grau
stärkere Gruppen schreiben
Hosen IIIII IIII IIIII IIII I I III …
eigene Dialoge. Lernschwächere
Pullover Gruppen variieren nur einzelne
… Aspekte aus den vorgegebenen
Dialogen in 11b.

14 Du und deine Farben. Erzählt in der Klasse. Welche Farben mögt 13b Die S. spielen den Dialog
ihr (nicht)? Sucht vier Farben aus und sprecht in der Klasse. Meine Klamotten sind zu dritt in der Klasse vor. Auch
bunt.
hier kommen die S. einer realen
hellblau gelb Situation näher, wenn sie frei
blau
sprechen und nicht nur ihren
rot grün
Dialog vorlesen. Geben Sie den S.
Zeit, sich auf das auswendige
Vorspielen vorzubereiten.
rosa Um auch den Zuhörern eine
meine Klei
Aufgabe zu geben, notieren Sie
dung ist

weiß
Fragen an der Tafel, die die Zu-
lila
hörer beantworten müssen, z. B.
„Was kauft die Person?“, „Wie
schwarz
orange teuer ist es?“, „Welche Farbe hat
meine Tasche ist … braun grau es?“

huhe sind
meine Sc 13c Klassenstatistik: Im PL ver-
schiedene Kleidungsstücke an
der Tafel sammeln.
In PA übernimmt jedes Paar ein
Kleidungsstück und befragt alle
anderen S., welche Farbe sie
dafür am besten finden, z. B.
mein Fahrrad ist … hellgrün dunkelgrün Welche Farbe magst du für Hosen?
hellblau dunkelblau Anschließend wird das Ergebnis
meine Haare sind

an der Tafel zusammengetragen.
siebenundsechzig 67
14 Die S. sprechen über Farben.
S. wählen vier aus und erklären
47100_061_068.indd 67 04.05.16 11:41 im PL oder in KG, warum sie
AB zu KB Aufg. 13 AB zu KB Aufg. 13 diese Farben gewählt haben.
13 Diese Übung geht auf die 17 Binnendifferenzierung: Beispiel: Meine Lieblingsfarbe ist
Mehrsprachigkeit ein. Die S. Bei lernschwächeren Gruppen blau. Alle meine Hosen sind blau
überlegen, welche Kleidungs- bietet es sich an, vor Aufgabe 13 und mein Fahrrad auch. Grün mag
stücke sie von anderen Sprachen im KB die Übung 17 im AB zu ich nicht so sehr, aber ich habe ein
ableiten können. Gibt es noch bearbeiten. Hier werden die S. T-Shirt, das ist grün. Oder: ..., aber
mehr, die sie kennen? sehr gelenkt an das Sprechen ich habe ein T-Shirt in Grün.
der Dialoge herangeführt, indem
sie zunächst die Dialoge ergän-
zen und sie dann variieren.
Lernstärkere Gruppen machen
diese Aufgabe als Hausaufgabe
und schreiben direkt Varianten
wie im KB beschrieben.

77
Das kann ich nach ...
Die S. bearbeiten die „Das kann
ich“-Seite im KB und die Selbst-
7 Ich spiele gerne Gitarre,
aber ich faulenze lieber.

evaluation im AB wie in der Ein-


Das kann ich nach Kapitel 7
leitung zum Lehrerhandbuch
beschrieben. Wörter, Sätze, Dialoge Übt zu zweit

Zur Erinnerung: Hobbys Welche Hobbys hast du? Nenne drei Hobbys.
Computerspiele, Tennis spielen, kochen, faulenzen,
KB: Die linke Spalte wird abge- Ich gehe ...
joggen, Musik hören, fernsehen, Musik machen,
deckt, die Aufgaben in der basteln, Freunde treffen, Kleidung (ein)kaufen, …
rechten Spalte werden allein Kleidungsstücke Wie heißen die
oder in PA bearbeitet – und im die Hose, der Pullover, das Kleid, das T-Shirt, Kleidungsstücke?
Anschluss mithilfe der linken die Jacke, die Bluse, die Jeans
Spalte kontrolliert.
Zeitangaben Was macht ihr wann? Ergänzt die Sätze.
am Morgen, am Mittag, am Nachmittag, am Abend Am Morgen … Am Nachmittag …
Lösungen & Tipps: am Montag, am Wochenende Am Sonntag … In den Ferien …
um 9 Uhr, um 17 Uhr • in den Ferien
Welche Hobbys hast du? Nenne
Sagen, wie man etwas findet Schreibt drei Fragen. Fragt und antwortet zu
drei Hobbys.  Wie findest du …? zweit.
In PA nennen die S. abwechselnd  Das gefällt mir … gut / besser (als) / gar nicht. Wie findest du …?
ihre Hobbys. Dazu können sie  Das finde ich …

auch Fragen einfügen, z. B.: Bezahlen Spielt zwei kleine Dialoge.


 Das macht …  Bitte.  Danke. Und … zurück.
Ich gehe gern schwimmen. Und Das macht … Danke. Und … zurück.
Bitte.
du? – Ich auch.
Ich gehe am Mittwoch zum Fuß- Grammatik Übt zu zweit
ball. – Spielst du auch Fußball? Nomen und Verben Welche Verben passen?
etc. Gitarre spielen, Gitarre üben Gitarre  • Bücher  • Briefe  •
Briefe schreiben, Briefe lesen Spaghetti  • in die Stadt  • Kleidung 
Wie heißen die Kleidungs-
Zeitangaben im Satz Ergänzt die Sätze.
stücke? Am Montag spiele ich Tennis. … faulenze ich.
S. benennen die Kleidungsstücke Um drei Uhr treffe ich Anja. … gehe ich in die Schule.
auf den Bildern. Zur Wiederho- Am Abend sehe ich fern. … treffe ich meine Freunde.

lung können sie auch die Klei- gut – besser (+ als) / gern – lieber (+ als) Schreibt vier Sätze.
Ich finde Hunde besser als Katzen. Ich finde … besser als …
dungsstücke nennen, die sie Ich mag Cola lieber als Wasser. Ich trinke/esse/mag/spiele … lieber als …
selbst tragen.
Verben: regelmäßig und unregelmäßig Ergänzt lesen/kommen/sehen.
Hose – Pullover – T-Shirt – Kleid – gehen lesen laufen  du zu Hause fern?
Jacke – Schuhe du gehst du liest du läufst  du mit ins Kino?
er geht er liest er läuft Sam  keine Bücher.
Was macht ihr wann? Mit Sprache handeln
Mündlich erzählen S. in PA,
Ich kann sagen, was ich (nicht) gut/besser finde Ich kann sagen, was ich (nicht/lieber) mag
was sie wann machen. Als Hilfe  Wie findest du …?  Magst du Bücher?
können Sie hier noch einmal die  … finde ich cool/klasse/blöd …  Nein, aber ich mag Comics.
Regel mit dem Verb auf Position 2  … gefällt mir gut/super/nicht.  Bücher mag ich lieber/nicht.
an der Tafel notieren. Der S., der  Wie findest du die Hose?
nicht spricht, kontrolliert die Satz-  Die Hose finde ich blöd. Die Jeans finde ich besser.

stellung.
Schreibt drei Fragen. 68 achtundsechzig

Die S. notieren sich erst drei


Fragen, die sie sich dann in PA
47100_061_068.indd 68 04.05.16 11:41
gegenseitig stellen und beant-
worten. Ergänzt die Sätze. Ich spiele Fußball lieber als Bas-
Die S. ergänzen frei, wann sie ketball.
Spielt zwei kleine Dialoge diese Aktivitäten in der Woche Ich esse Hamburger lieber als
In PA spielen die S. zwei Verkaufs- machen, z. B.: Salat.
gespräche. Am Wochenende faulenze ich
Ergänzt lesen/kommen/sehen.
Welche Verben passen? gern.
Siehst du zu Hause fern?
Gitarre spielen/üben – Am Vormittag gehe ich in die
Kommst du mit ins Kino?
Bücher lesen/kaufen/mögen/... – Schule.
Sam liest keine Bücher.
Briefe schreiben/lesen – Um vier Uhr treffe ich meine
Spaghetti essen/kochen – Freunde. Mit Sprache handeln
in die Stadt gehen/fahren – In PA befragen sich die S. noch
Schreibt vier Sätze.
Kleidung kaufen/mögen/tragen/... einmal gegenseitig und antwor-
(Beispiele)
ten.
Ich finde Computer besser als
Bücher.
Ich trinke Cola lieber als Wasser.

78
Allgemeines

8
Ich kann ...
• über meine Familie und meine Verwandten sprechen In diesem Kapitel wird der The-
• Anweisungen verstehen und geben
• unser Haus beschreiben
menkreis Familie und Zuhause
behandelt. Dabei lernen die S. die

Meine Familie – Verwandtschaftsbezeichnungen


und die Beschreibung der eige-
nen Familie auf A1-Niveau. Zu-

unser Zuhause dem lernen die S., ihr Zuhause zu


beschreiben und Mindmaps zu
erstellen.
Grammatisch werden in diesem
Kontext die Imperative eingeführt
und anhand von passenden Situa-
Ich heiße Marius. tionen geübt. Wiederholt werden
Hier seht ihr meine Mutter. die Possessivpronomen im Nomi-
nativ und Akkusativ.

Meine Schwester 1a Auf der Einstiegsseite sehen


heißt Melanie.
die S. die Familie von Marius und
Mein Papa ist Polizist. erhalten weitere Informationen
zu den einzelnen Personen. Die S.
ordnen zu zweit – mithilfe der
Er mag unser Fäden des Labyrinths – die
Haus sehr.
Mein Opa wohnt bei uns. zusammenpassenden Bilder ein-
ander zu, lesen die Sätze und
Sie liebt unsere notieren sie.
Katzen Miez und Mauz. Alternative: Bevor die S. das
Labyrinth lösen, lassen Sie im PL
raten: „Welche zwei Fotos passen
zusammen?“
Das ist mein Zimmer. Lösung: Ich heiße Marius. Das ist
Das ist sein Motorrad.
mein Zimmer. – Hier seht ihr mei-
Das sind ihre ne Mutter. Sie liebt unsere Katzen
Freundinnen. Miez und Mauz. – Meine Schwes-
ter heißt Melanie. Das sind ihre
Freundinnen. – Mein Papa ist
Polizist. Das ist sein Motorrad. –
Mein Opa wohnt bei uns. Er mag
unser Haus sehr.

1 Marius und seine Familie 1b Die S. hören die CD zur


a Findet die passenden Informationen zu den Personen. Kontrolle.

b Hört zu und kontrolliert eure Lösungen.


2.2

neunundsechzig 69

47100_069_076.indd 69 04.01.12 08:35

AB zu KB Aufg. 1
1 Direkt im Anschluss an die
Aufgabe 1 im KB bietet sich die
Übung 1 im AB an, da die S.
auch hier noch einmal Vermu-
tungen anstellen und Informa-
tionen verbinden. Bearbeiten
Sie 1a und 1b im Kurs, 1c und
1d eignen sich gut als Hausauf-
gabe.

79
2a Im PL lesen die S. die Wörter
und sagen, welche sie kennen
oder aus anderen Sprachen ablei-
ten können, siehe angegebene
8
Beispiele oncle und grand-mère Verwandte
(Französisch), cugina (Italienisch).
2 Familienfotos
Dabei kann die Muttersprache zu
Hilfe genommen werden, aber a Welche Wörter kennst du?
auch andere Sprachen. Zum Eng- die Eltern
die Mutter • der Vater
lischen etwa ergeben sich Ähn- die Großeltern
Oma
die Großmutter • die
Alles klar …
lichkeiten bei „Vater“/„father“, Mutter ist mother!
der Großvater • der Op
a
„Mutter“/„mother“, „Onkel“/
„uncle“ etc. Grammatische Ähn- die Ver wandten
die Tante • der Onkel die Kinder
lichkeiten wie die Wortbildung sin die Geschwister
die Cousine • der Cou der
von „Großmutter/grandmother/ die Schwester • der Bru
grand-mére“ können ebenfalls
angesprochen werden. oncle cugina grand-mère
Die bekannten Wörter werden an
b Vorsprechen – nachsprechen. Hört zu und sprecht nach.
der Tafel gesammelt.
2.3
In dieser Aufgabe sind die Wörter
angegeben, die die S. für die Fit- 3 Familien beschreiben (1)
Deutsch-1-Prüfung des Goethe- a Hört zu. Wie viele Personen beschreibt Yvonne?
2.4
Instituts können müssen. Sie
können das Thema erweitern, 2 3
v. a. wenn sich aus den Mutter- 1

sprachen der S. weitere Familien-


bezeichnungen ableiten lassen.

2b Die S. hören die Wörter von


CD und sprechen sie im Chor so
genau wie möglich nach. Dazu
gibt es auf der CD nach jedem
Wortpaar eine Pause.

3a Die S. hören den Text von 4


CD und achten darauf, wie viele
Personen Yvonne beschreibt.
Dann sagen sie, welches Foto zu
Yvonnes Text passt.
Lösung: 4 Personen, Foto 5
Binnendifferenzierung: Bei
lernstärkeren Gruppen können
die S. auch schon darauf achten, 5
wie die Personen heißen und
dies notieren. 70 siebzig

47100_069_076.indd 70 04.01.12 08:35

80
3b Die S. lernen hier Orts-

8 angaben, die zu Foto 5 passen.


Dann sprechen die S. in KG
darüber, wer wo sitzt. Machen
3 Familien beschreiben (2) Sie das angegebene Beispiel im
b Wer ist wo? PL: Ich sitze rechts. Wer bin ich? –
Sprecht in der Klasse. Die Mutter. / Die Mutter Uschi. /
Uschi, die Mutter.
rechts Lösung: vorne: Yvonne, links:
hinten
Schwester Annika, hinten: der
Vater, rechts: Mutter Uschi
links Binnendifferenzierung: Schwie-
Ich finde zwei Serien im
Fernsehen super. riger wird es, wenn die S. die linke
Die Serie „Türkisch für Anfä
nger“ kommt aus Buchseite zuhalten und sich so
vorne in der Mitte Berlin. Doris Schneider liebt
Wer bin ich? Metin Öztürk.
Beide haben Kinder. Dor erinnern müssen, wer wo war.
is ist die Mutter von
Lena und Nils, Metin ist
der Vater von Cemil
und Yagmur. In der neue
n Familie gibt es oft
Konflikte, aber auch viel
Spaß. Die Serie ist 3c Die S. hören den Text, lesen
c Hört noch einmal und lest mit. sehr lustig. Und ich liebe
die Simpsons. ihn gleichzeitig mit und ordnen
2.5 Welche Fotos von Aufgabe 3a passen? Vater Homer, Mutter Mar
ge, Bart und seine
Schwestern sind genial. die Textteile (A–D) den Fotos auf
der vorherigen Seite zu. Klären
Jahre alt D
onne, ich bin 15 Und das hier ist Sie wichtiges Vokabular im PL.
Hallo, ich bin Yv ilie. Vorne in de
r
mein Onkel
ist me ine Fam
und das
. Lin ks ist meine Sch
wes-
Fabian. Er wohnt s ist
Lösung: A: Foto 5 – B: Foto 4 –
Mitte, da s bin ich
der Mitte stiges Bild. Da
nika. Hinten in in Rostock. Und Das ist ein lu nks C: Foto 1 – D: Fotos 2 und 3
ter. Sie heißt An sitzt in München. Li
ist Koch. Und rechts das sind meine im Th eater t,
ist me in Va ter . Er
lustig. On kel Burk hard
i. Sie ist immer Cousinen Anna ste ht m ein nte
meine Mu tte r Us ch
Geschenk steht meine Ta 3d Anschließend ordnen die
e Idee. Es ist ein und Lisa. hinten rechts itte
Das Foto war ihr rd 65 . Clara. Hinten
in de r M
Er wi und S. in PA die Satzhälften zu und
für meinen Opa. A B stehen mein
Cousin Max
ielen
e Tonja. Sie sp notieren diese im Heft. Vergleich
meine Cousin Vo rn e in der
ten .
mit Marionet im PL.
Cousin Ole.
d Was sagt Yvonne? Ordnet die Sätze. Mitte ist mein C Lösung: 1. b – 2. c – 3. g – 4. e –
1. Meine Cousinen … a. … wohnt in Rostock. 5. f – 6. a – 7. d
2. Mein Opa … b. … heißen Anna, Lisa und Tonja.
3. Marge und Homer Simpson … c. … bekommt ein Foto.
4. Max … d. … wohnen zusammen mit 3e Auf die Lebenswelt der S.
5. Meine Mutter … Cemil und Yagmur.
eingehen: Die S. stellen sich in PA
6. Mein Onkel Fabian … e. … ist der Bruder von Tonja.
7. Nils und Lena … f. … ist lustig. gegenseitig W-Fragen zu ihren
g. … haben drei Kinder. eigenen Familien und beantwor-
ten sie.
Meine Cousinen heißen …
Binnendifferenzierung: Sammeln
e Informationen erfragen und wiederholen. Wie heißt …? Sie vorher gemeinsam mit der
Wie alt ist …? Wo …? Was macht …? Klasse verschiedene Fragen. Dann
befragen sich die S. in PA gegen-
Wie heißt deine Mutter? Ah! Deine Mutter heißt seitig.
Lara Croft.
Meine Mutter heißt Und dein Vater?
Vorschlag: Partnerspiel „Meine
Lara Croft.
Familie“ KV 13: Die S. arbeiten
einundsiebzig 71 zu zweit und notieren sechs Infor-
mationen (z. B. Name, Wohnort,
Beruf, Alter, Hobby, Geschwister
47100_069_076.indd 71 04.01.12 08:35 etc. – zu verschiedenen Familien-
AB zu KB Aufg. 3b kontrollieren die S., ob sie alles mitgliedern). Dabei dürfen die S.
4 Nachdem Aufgabe 3b im KB richtig verstanden haben. sich eine eigene Familie ausden-
bearbeitet wurde, eignet sich ken. Sie tauschen die Blätter aus,
Übung 4 zur Festigung der der Partner lernt die Informa-
Ortsangaben. tionen auswendig, dann wird das
Die S. arbeiten in PA: Beide S. Blatt wieder zurückgegeben und
schreiben Namen, die sie frei die Informationen werden aus
aussuchen (bis auf Volker, der dem Gedächtnis vorgetragen.
angegeben ist), in Bild 1. Regen Beispiel: A spricht dann über die
Sie hier die S. dazu an, dass sie Informationen von B: „Also …
deutsche Vornamen verwenden. deine Mutter heißt … und dein
Dann erklären die S. im Wech- Onkel ist …“ B hört zu und korri-
sel, welche Person wo steht giert: „Nein, nein, meine Mutter
(vorne links, etc.) und tragen heißt …“
das in Bild 2 ein. Zum Schluss

81
4a Die S. sehen sich die Fotos
an und stellen Vermutungen an,
welches Zimmer, wo auf dem
Plan ist. Dann hören sie Tommys
8
Beschreibung der Wohnung von Komm rein!
der CD und notieren die Reihen-
4 Zu Hause
folge der Zimmer. In KG nennen
die S. die Reihenfolge der Zimmer a Hört die CD. In welcher Reihenfolge zeigt Tommy die Zimmer?
2.6
mit den vorgegebenen Redemit- 2
teln „zuerst – dann ...“
1
Lösung: 1: die Küche – 2: das
Bad – 3: das Schlafzimmer – Wohnzimmer

4: sein Zimmer
Küche
Zuerst zeigt er die Küche, dann
zeigt er das Bad, danach zeigt er
das Schlafzimmer und zum
Schluss sein Zimmer. Schlafzimmer Bad

4b In PA ergänzen die S. die die Küche


Tommys Zimmer

passenden Aktivitäten zu den ver- 3

schiedenen Zimmern. Zum besse-


ren Behalten sollten die S. die
zwei passenden Sätze noch ein-
die Wohnung
mal ins Heft schreiben.
Lösung: 1c – 2d – 3a – 4e – 5b
6
sein Zimmer
5

das Schlafzimmer

4
das Bad das Wohnzimmer

Das ist unser Haus.


Zuerst zeigt er … dann … danach … zum Schluss …

b Zimmer und Aktivitäten. Was passt zusammen? Ergänzt.


1 Das ist unser Wohnzimmer. a Hier kochen meine Eltern.
2 Das ist das Bad. b Hier mache ich Hausaufgaben.
3 Das ist die Küche. c Hier sehen wir fern.
4 Das ist das Schlafzimmer. d Hier dusche ich.
5 Das ist mein Zimmer. e Die Katzen lieben es.

72 zweiundsiebzig

47100_069_076.indd 72 04.01.12 08:35

AB zu KB Aufg. 4b
7b Hier bietet sich nach Auf-
gabe 4b im KB zur Vertiefung
Übung 7b im AB an. Die S. mar-
kieren in 7a alle Dinge, die sich
bei ihnen im Zimmer befinden.
Anschließend sprechen sie zu
zweit darüber.
„Sind die Zimmer gleich/ähnlich
oder total anders?“

82
5a Die S. sehen sich die Mind-

8 map an. Besprechen Sie den


Wortschatz im PL. Anschließend
erstellen S. in KG auf Plakaten eine
5 Mein Zuhause eigene Mindmap zum Thema „Bei
Das ist unsere Küche.
a Erstellt eine Mindmap: Meine Eltern kochen gerne.
uns zu Hause“. Die S. müssen
Bei uns zu Hause. Das Essen ist immer lecker! überlegen, wer was in welchem
Mein Vater kocht immer
am Wochenende.
Zimmer macht. Notieren Sie evtl.
Fragen an der Tafel: „Welche Zim-
mer gibt es?“, „Wer ist oft in diesen
Zimmern?“, „Welche Aktivitäten
machen die Personen in dem Zim-
mer?“

5b Anschließend setzen sich


je zwei KG zusammen und ver-
sprachlichen abwechselnd Stich-
punkte aus ihrer Mindmap. Lesen
Sie dazu vorher das Beispiel im
KB. Zum Schluss werden die
Mindmaps in der Klasse aufge-
b Wählt Informationen aus und erzählt in der Klasse. hängt.
die Küche  kochen  meine Eltern  Papa  Fr, Sa, So  Essen lecker
Vorschlag: Regen Sie die S. bei
unterschiedlichen Themen an,
Mindmaps zu erstellen, um so
6 Projekt: Meine Familie und ich. Bringt Familienfotos mit.
den Wortschatz zu üben. Dabei
Ich heiße ... Mein Vater heißt … sehen die S., welche Wörter sie
Ich bin ... Jahre alt. Meine Großeltern sind … bereits kennen und welche für sie
Ich habe einen Bruder / … Brüder. Wir wohnen in …
eine Schwester / … Schwestern. Das ist unser Haus. wichtig sind.
keine Geschwister. unser Auto.
mein Zimmer 6 Projekt: Im Rahmen eines
Wir haben …
Projekts wenden die S. das Ge-
lernte an und verknüpfen es mit
Vorne links ist/sitzt
mein/e … Rechts seht ihr ihrer eigenen Lebenswelt. Im PL
meine/n …
kann als Hilfe weiterer Wortschatz
gesammelt werden. Dann soll
jeder S. anhand von Fotos eine
kleine Präsentation über die eige-
ne Familie vorbereiten. Geben Sie
den S. genügend Zeit, dieses
Projekt vorzubereiten. Zur Vorent-
lastung für die mündliche Präsen-
tation können S. kurze Texte vor-
bereiten, in denen sie das
gelernte Vokabular verwenden.
dreiundsiebzig 73 Besprechen Sie mit den S., auf
welche Art und Weise man präsen-
tieren kann und sammeln Sie die
47100_069_076.indd 73 04.01.12 08:35

Variante zu 6: AB zu KB Aufg. 5 Vorschläge an der Tafel, z. B. per


Teilen Sie die Klasse in zwei 8 Zur Verdeutlichung der Computer, auf Plakaten (Fotos und
Gruppen. Die Präsentationen der Mindmap-Arbeit gibt es im AB Text), Fotos an Schnur aufhängen,
Gruppen hängen aus. Die S. zwei weitere Mindmaps zum Fotos im Klassenraum verteilen,
gehen herum und schauen sich Thema Familie. Sie können Fotoalben mitbringen etc.).
die Präsentationen ihrer Gruppe auch zur Vorbereitung auf das Präsentation der Familien im PL.
an. Dabei machen die S. sich Projekt „Familienpräsentation“ Bei großen Gruppen: Immer
Notizen zu Fragen, die sie vorher genutzt werden, da die S. sie in nur 2–3 S. stellen pro Unterrichts-
im PL gesammelt haben. PA versprachlichen. stunde ihre Familie vor.
Anschließend stellen sie in den Variante: s. unten
Gruppen ihre Fragen. AB zu KB Aufg. 6
Beispiel: „Wer beschreibt viele 9 Zur Vorentlastung für das
Verwandte?“, „Welcher S. hat Projekt kann auch Übung 9
Verwandte im Ausland?“, „Wer dienen, in der S. sowohl eine
hat Haustiere?“, „Was war be- Mindmap zur eigenen Familie als
sonders interessant?“ etc. auch einen kurzen Text erstellen.

83
7a Als Einstieg in das Thema
Imperative können Sie den Titel
„Ärger zu Hause“ an der Tafel
notieren und die S. sagen in Stich-
8
worten, wann und warum es zu Ärger zu Hause & Sprache in der Klasse
Hause Ärger gibt. Halten Sie dies
7 Krach bei Miriam
an der Tafel fest. Anschließend
hören und lesen S. den Dialog a Hört zu. Wie geht es weiter?
2.7 Sammelt Ideen in der Klasse.
und vergleichen im 1. Schritt den
 Miriam, mach doch mal die
Ärger von Miriam mit den eige- Musik leiser.
nen Ideen. Frage im PL: „Kennt  Nein.
ihr diese Situation?“, „Passiert das  Miriam, mach sofort die Tür auf.
 Geh weg! … Ich bin sauer.
bei euch zu Hause auch?“ Dann  Miriaaam, komm jetzt bitte raus.
sammeln S. Ideen, wie der Dialog Geh weg!  Nein, lass mich in Ruhe!
weitergehen könnte. Halten Sie Hmmh ... Essen!
 Miriam? Du hast Besuch.
 Wer denn?
auch diese an der Tafel fest.
b So geht es weiter. Hört noch einmal und vergleicht mit euren
7b Die S. hören den Dialog 2.8 Ideen.
noch einmal und vergleichen ihn
mit ihren Ideen. 8 Bei euch zu Hause
Lösung: Fabian kommt zu Besuch a Was ist typisch? Hört zu und sprecht nach.
und Miriam macht die Tür auf. Räum endlich dein Zimmer auf. Mach den Computer aus.
2.9
Mach sofort die Musik aus. Ruf Oma an.
8a Die S. hören die Aufforde- Beeil dich. Lies mal ein Buch.
Mach die Hausaufgaben.
rungen auf der CD und sprechen
sie nach. Die Systematisierung des b Coole Antworten. Hört die Dialoge.
Imperativs folgt in 9 und 10. Hier 2.10 Sprecht dann die Antworten.
sollte der Fokus zunächst auf die Später! Jetzt nicht. Oh Mann!
Automatisierung der Äußerungen Oh, langweilig. Vergiss es. Morgen.
und den Inhalt gelegt werden. c Arbeitet zu zweit. Spielt Minidialoge mit Äußerungen aus
Aufgabe a und b.
8b Einstieg: Wie antworten die
S. in ihrer Muttersprache? Wie ist d Was sagt ihr in eurem Land? Sammelt in der Klasse.
die Betonung? Die S. geben
Beispiele. Dann hören die S. 9 Bitten in der Klasse
kleine Dialoge mit Antworten auf a Lest die Sätze und ordnet im Heft:
Deutsch. Lassen Sie hier die S. Wer spricht? Lehrer oder Schüler?
nur die Antworten nachsprechen 1. Bitte lies den Text vor. 6. Hilf mir!!!
2. Bitte schreib den Satz an die Tafel. 7. Hör sofort auf!
und achten Sie darauf, dass sie
3. Bitte sprechen Sie lauter/langsamer. 8. Seid leise, bitte.
die Betonung und die Aussprache 4. Bitte wiederholen Sie das. 9. Schlagt bitte das Buch auf.
so nachahmen, dass sie den Reak- 5. Erklären Sie das, bitte. 10. Gib mir dein Lineal, bitte.
tionen der CD-Sprecher in der
b Sprecht die Sätze im Chor.
Muttersprache entsprechen.
Information: Erklären Sie den S., c Sprache in eurer Klasse – sammelt weitere Sätze.
dass die Antwort „Vergiss es.“
sehr aggressiv ist und damit auf 74 vierundsiebzig

jeden Fall zu Ärger führt.


47100_069_076.indd 74 04.01.12 08:35
8c In PA spielen die S. mündlich 9a Ein typischer Kontext des 9c Sammeln Sie weitere Video zu KB Aufg. 7
Minidialoge mit dem Wortschatz Imperativs ist der Kontext Schule wichtige Sätze für die Klasse Zum Thema „Ärger zu Hause“
aus 8a und 8b. Gehen Sie herum und damit die Unterrichtsspra- und notieren Sie diese auf ei- passt auch der Teil 2, Szene 6
und hören Sie, wie die S. die che. S. lesen die Sätze, schreiben nem Plakat, das dann aufge- (Papa, darf ich ins Konzert?).
Intonation und Aussprache v. a. sie ins Heft und notieren dahin- hängt wird. Die S. lösen Übung 7 im
in den Antworten umsetzen. ter, wer was sagt. Vergleich im Vorschlag: Zwei Gruppen er- Videotrainer im AB, wobei sie
PL und Klärung der Sätze. stellen je ein Plakat. Eine Grup- die Sequenz zunächst ohne Ton
8d Hier wird der kulturelle Ver- Lösung: (L = Lehrer, S = Schüler) pe notiert Aussagen des Lehrers, sehen. Dann kontrollieren sie
gleich und die Mehrsprachigkeit 1. L – 2. L – 3. S – 4. S – 5. S – 6. die andere notiert wichtige Aus- ihre Lösungen mit Ton. Anschlie-
angeboten: Sammeln Sie im PL, S – 7. S/L – 8. S/L – 9. L – 10. S/L drücke der Schüler. Beide Plaka- ßend können Sie ein Klassen-
was die S. in ihrer Muttersprache te aufhängen. Sie helfen im Un- gespräch in der Muttersprache
sagen, wenn Eltern diese typi- 9b Sprechen Sie die Sätze vor terricht bei der Kommunikation führen: „Wie ist es bei euch?
schen Aufforderungen vorbrin- und die S. wiederholen im Chor. auf Deutsch. Dürft ihr auf ein Konzert gehen?
gen. Sprechen Sie darüber, ob es Welche Argumente sagen eure
um ähnliche oder ganz andere Eltern?“
Streitpunkte geht.

84
10 Hier geht es nun um die

8 Systematisierung des Imperativs:


S. lesen die Tabelle und den
Merkzettel am Rand.
10 Imperative S. stellen im PL Fragen, wie der
a Ergänzt die Regel im Heft. Imperativ funktioniert, z. B. „Welche
b Schreibt noch drei Beispiele wie in der Tabelle mit den Verben Person hat einen Imperativ?“ (du,
wiederholen, aufschlagen, geben. ihr und Sie), „Wie bildet man die
Form?“ (Hinweis auf den Merk-
schreiben lesen auf räumen sprechen an rufen machen
zettel am Rand)
13, 21
G Bei sprachhomogenen Gruppen
können die S. in eigenen Worten
du ihr Sie
Regel und in der Muttersprache noch
Schreib bitte den Satz! Schreibt bitte ... Schreiben Sie bitte ... du schreibst  schreib! einmal kurz die Regeln zur Bildung
ihr schreibt   des Imperativs zusammenfassen.
Lies bitte den Text! Lest bitte ... Lesen Sie bitte ...
Sie schreiben   Die S. schreiben in EA oder PA
Räum dein Zimmer auf! Räumt ... Räumen Sie ... drei Beispiele zu den Verben
Sprich nicht so laut! Sprecht nicht so ... Sprechen Sie ... „wiederholen“, „aufschlagen“
und „geben“ ins Heft.
Ruf bitte Oma Erna an! Ruft bitte ... Rufen Sie ... Gehen Sie auch auf das Wort
Mach schnell! Es ist Macht schnell! Machen Sie schnell! „bitte“ ein und erklären Sie den
schon 8 Uhr! Es ist schon ... Es ... S., dass der Imperativ mit „bitte“
Habt keine Angst! höflicher ist und man ihn auf
sein Sei bitte leise! Seid bitte leise! Seien Sie bitte leise! Er ist ganz lieb!
Deutsch oft als Bitte formuliert.
haben Hab keine Angst! Habt keine Angst! Haben Sie keine Angst!

laufen Lauf ...! Lauft ...! Laufen Sie ...! 11 Die S. bilden hier Imperative
fahren Fahr ...! Fahrt ...! Fahren Sie vorsichtig! für den Lehrer. Achten Sie darauf,
schlafen Schlaf ...! Schlaft ...! Schlafen Sie nicht ein!
dass die S. das Wort „bitte“ ver-
wenden. Sie können diese Aufgabe
11 Bitten Bitten Bitten als Reihenübung gestalten, sodass
a Hallo, lieber Lehrer!!! Sprecht in der Klasse. jeder S. der Reihe nach einen
Imperativ sagen muss, ohne einen
Geben Sie bitte keine Liebe Frau …, vorausgegangenen zu wieder-
Hausaufgaben. bitte ... Bleiben Sie morgen
zu Hause, bitte! holen.
Bei genügend Platz im Klassen-
raum stellen sich die S. in einen
Kreis und werfen einen Ball. Wer
den Ball fängt, muss einen Impe-
rativ-Satz bilden und wirft den
Ball dann weiter. Hier geht es um
Schnelligkeit und Korrektheit.
Besser als ein Ball eignet sich ein
zusammengeknotetes Tuch oder
b Hallo, liebe Eltern!! Schreibt fünf Bitten an die Eltern. ein Schal, da ein Ball oft fällt und
rollt und dadurch viel Unruhe
fünfundsiebzig 75 verursacht.

Vorbereitung auf die Prüfung


47100_069_076.indd 75 04.01.12 08:35

Vorbereitung auf die Prüfung Da dies für viele S. häufig „Sprechen“: s. unten
„Sprechen“ schwierig ist, sollte man diese
In der Prüfung des Goethe- Aufgabenform im Unterricht oft
Instituts Fit für Deutsch 1, die üben. Im Anschluss an Aufgabe
die S. nach diesem A1-Band 11 im KB können Sie diese Auf-
ablegen können, bezieht sich gabenform mithilfe von KV 14
„Teil 3 Sprechen“ auf das üben.
Thema Bitten, Aufforderungen
und Fragen formulieren. Hierzu
bekommen die S. Kärtchen, auf
denen ein Bild sowie entweder
ein Fragezeichen (?) oder ein
Ausrufungszeichen (!) zu sehen
ist. Die Prüflinge müssen daraus
Bitten/Aufforderungen oder Fra-
gen formulieren und reagieren.

85
Das kann ich nach ...
Die S. bearbeiten die „Das kann
ich“-Seite im KB und die Selbst-
8 Das ist meine Familie!

evaluation im AB wie in der Ein-


Das kann ich nach Kapitel 8
leitung zum Lehrerhandbuch
beschrieben. Wörter, Sätze, Dialoge Übt zu zweit

Zur Erinnerung: Familie Sprecht über eure Familie.


die Großeltern: die Großmutter (Oma) – Ergänzt je drei Sätze.
KB: Die linke Spalte wird abge-
der Großvater (Opa) Meine Oma / Mein Opa heißt …
deckt, die Aufgaben in der die Eltern: der Vater – die Mutter Meine Mutter / Mein Vater mag …
rechten Spalte werden allein die Geschwister: die Schwester – der Bruder Meine Schwester / Mein Bruder spielt …
die Verwandten: die Tante – der Onkel Meine Tante / Mein Onkel wohnt in …
oder in PA bearbeitet – und im die Cousine – der Cousin
Anschluss mithilfe der linken
Was ist wo? Wer ist in der Mitte, hinten, links, rechts?
Spalte kontrolliert.

Lösungen & Tipps:


hinten
Sprecht über eure Familie. links in der rechts
Die S. verwenden die vorgegebe- Mitte
nen Satzanfänge, um sich
gegenseitig etwas über ihre
Familien zu erzählen. vorne

Wer ist vorne, hinten, links, das Haus/die Wohnung Welche Zimmer passen?
rechts? das Wohnzimmer, das Schlafzimmer, kochen  K…
Links ist die Schwester. die Küche, das Bad, das Zimmer von …, der Garten duschen  B…
fernsehen  W…
Hinten ist der Vater. telefonieren  …
In der Mitte ist die Mutter. schlafen  …
Rechts ist der Bruder. Grammatik Übt zu zweit

Welche Zimmer passen? Imperativ Mach dies, mach das.


Komm ⎫ Ordnet zu und sprecht zu zweit.
kochen – Küche Kommt

⎬ doch mit in/ins ...
duschen – Bad ⎥ Vergiss dein Zimmer auf!
Kommen Sie ⎭ Mach das Wort!
fernsehen – Wohnzimmer Sprich deine Jacke nicht!
Gib ⎫
telefonieren – Wohnzimmer Gebt

⎬ mir bitte das Buch.
Buchstabier deine Hausaufgaben!
⎥ Räum lauter, bitte!
schlafen – Schlafzimmer Geben Sie ⎭

Mach dies, mach das. Mit Sprache handeln

In PA sprechen die S. abwech- Ich kann über meine Familie sprechen. Ich kann Anweisungen verstehen und
Das ist meine Familie. geben.
selnd die Imperative. Auch hier
Mein Vater heißt … / Er ist …  Komm mit zur Party.
können sie zu Übungszwecken Meine Mutter heißt …  Nein, ich habe keine Lust / keine Zeit / …
weitere Imperative bilden und Ich habe … Geschwister.  Hol mich bitte ab.
der andere muss reagieren.  Ja, gerne. Wann?
Ich kann unser Haus / unsere Wohnung beschreiben.
Vergiss deine Jacke nicht! Wir wohnen in …  Gib mir 20 Euro.
 Ich? Wieso ich?
Mach deine Hausaufgaben! Unsere Wohnung/unser Haus hat … Zimmer. Wörter in Paaren lernen
Wir haben (k)einen Garten. Vater – Mutter
Sprich lauter, bitte!
vorne – hinten
Buchstabier das Wort!
kochen – Küche
Räum dein Zimmer auf! 76 sechsundsiebzig

Mit Sprache handeln


Als Wiederholung können die S. in 47100_069_076.indd 76 04.01.12 08:35

PA noch einmal ihre eigene Familie


und ihr Zuhause beschreiben.
Oder bringen Sie Fotos von Fami-
lien und Häusern/Wohnungen mit
und die S. sprechen in PA über
diese Fantasiefamilien/Häuser.
Bei Anweisungen verstehen und
geben geht es v. a. auch um die
Antworten und Reaktionen der S.
Auch hier können die S. in PA auf
Schnelligkeit spielen.

86
Allgemeines

K a r u ss e ll
P late a u P2 Ausführliche Anmerkungen zur
Arbeit mit den Plateaus finden Sie
auf Seite 49 bei Plateau 1.

u!
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Mitte
1 Einstiegsseite: Karussell

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Klar, ich rufe dich an!
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vor und B sucht die rote Entspre-

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aus den Kapiteln 5–8 in einer Art

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pa? Die oder eine Vorliebe wie „rot“ oder
Vorne rechts, Mein Onkel kocht jeden Tag. „grün“.
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M Nei icht ei ß . Wer ist das Mädchen in der Mit-
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Seine Frau kocht nur am Wochenende.

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nicht. Er ist grau.
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Wie sieht deine Katze aus? – Sie
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ist schwarz und weiß.


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Bist du oft im Internet? – Nein,
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ich habe keinen Computer.


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Mein Onkel kocht jeden Tag –


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Seine Frau kocht nur am Wochen-


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Der Lehrer spricht leise. Du sagst:


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– Sprechen Sie bitte lauter!


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Wie findest du meine Schuhe? –


ist bunt
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anrufen
...

Deine Schuhe? Die finde ich super.


Gehst du in die Stadt? – Ja, ich
kaufe Schuhe.
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Was findest du besser? Rot oder


Grün? – ... finde ich viel besser als
1 Zuerst Blau und dann Rot. Was passt? Fragt und antwortet zu zweit.

siebenundsiebzig 77 Kannst du mich um 4 Uhr anru-
fen? – Klar, ich rufe dich an!
Welches Tier kann fliegen und ist
47100_077_082.indd 77 04.05.16 11:46 bunt? – Das ist doch klar! Der
AB zu KB Aufg. 1 Karte an. Dann ist der nächste Papagei.
1 Domino: Das Spiel eignet S. an der Reihe. Gewonnen hat, Kommst du mit zu Erika? Sie hat
sich gut für den Unterricht. Die wer zuerst alle Karten abgelegt Geburtstag. – Nein: Ich mag sie
S. spielen es in KG und wieder- hat. nicht.
holen so Strukturen und Wort- Welches Verb passt? Küche und
schatz. Sie können es im AB ... – kochen
spielen, indem sie die richtigen Meine Katze mag ... – keine
Ergänzungen suchen oder Sie Hunde
kopieren KV 15 und schneiden Vorne rechts, ist das dein Opa? –
die Kärtchen aus, sodass wirklich Nein, mein Opa steht hinten
Domino gespielt werden kann. links.
Die Kärtchen werden verteilt. Ein Finde die Verben: Gitarre ..., Pizza
Kärtchen wird offen in die Mitte ..., in die Stadt ... – spielen, essen,
gelegt. Ein S beginnt und legt – gehen
wenn vorhanden – eine passende Was ist dein Problem? – Die
Grammatik! Hilf mir, bitte!!!!

87
Training
Auf dieser Doppelseite geht es um
das Training der verschiedenen
Fertigkeiten: S. wiederholen Wort-
P2 Plateau
schatz, Redemittel und die schon Training
gelernten Strukturen auf unter-
2 „Stimmt nicht“ – alles falsch!
schiedliche Art und Weise. Lest die Aussagen zu zweit vor. Vergleicht
mit den Fotos und korrigiert wie im Beispiel.
2 In PA lesen die S. die Aus- Unten findet ihr Lösungshilfen.
sagen und vergleichen sie mit
den Fotos. „Welcher Satz passt
zu welchem Foto? Aber was stimmt
nicht?“
Die S. korrigieren die Sätze, in-
dem sie zuerst die Aussagen 1–10
den Fotos zuordnen und dann die
Aussagen mithilfe der Redemittel
a–j ergänzen. Die Korrektur sollte
mit einem der Einleitungssätze
von dem Notizzettel in der Rand-
spalte beginnen.
Lösung:
(Satzanfänge sind Beispiele)
1c Das stimmt nicht, die
Schuhe sind grün.
2i Das ist nicht richtig. Sie übt
Klavier.
3e Das ist falsch. Er heißt
Ginger.
4j Das stimmt nicht. Sie liest
lieber Comics.
5b Das ist nicht richtig. Sie
essen lieber Spaghetti. Die Schuhe
Das stimmt nicht.
Das ist falsch! Die Schuhe sind ...
6h Das ist falsch. Sie spielen sind gelb.
Das ist nicht richtig!
Computerspiele Das stimmt nicht!
7a Das stimmt nicht. Er fährt 1. Die Schuhe sind gelb. a. Er fährt mit dem  !
2. Am Dienstag übt Petra Gitarre. b. Sie essen lieber  !
mit dem Fahrrad. 3. Der Hund von Caro heißt Bello. c. Die Schuhe sind  !
Das stimmt nicht,
8d Das ist nicht richtig. Er ICH heiße Bello!!! 4. Laura liest gerne Bücher. d. Er kommt aus  !
kommt aus Frankreich. 5. Mein Onkel und meine Tante essen gerne e. Er heißt  !
Pizza. f. Er geht auf den  !
9f Das ist falsch. Er geht auf 6. Jenny und Natalie machen Hausaufgaben. g. Er fängt um  an!
den Sportplatz. 7. Herr Schmidt fährt mit dem Bus in die h. Sie spielen  !
10g Das stimmt nicht. Er fängt Schule. i. Sie übt  !
8. Enrico kommt aus Italien. j. Sie liest lieber  !
um 20 Uhr 30 an. 9. Max geht in die Stadt.
10. Der Film fängt um 18 Uhr 30 an.

78 achtundsiebzig

47100_077_082.indd 78 04.05.16 11:46

88
3a Wortschatzwiederholung

P2 und Textproduktion: Die S.


nennen die Zimmer, die auf
den Fotos zu sehen sind.
3 Ein Zimmer, zwei Sätze Lösung: Wohnzimmer – Bad –
a Wie heißen die Zimmer? mein Zimmer – Küche – Schlaf-
zimmer – Garten
b Was passt? Schreibt sechs kleine Texte ins Heft und lest sie vor.
3b–c Die S. lesen die Sätze und
Mein Vater m
acht immer Piz
za.
schreiben kurze Texte zu den Zim-
Das ist echt bl
öd ! mern ins Heft. Zu jedem Zimmer
Da schlafen meine Eltern.
gibt es zwei passende Sätze. An-
en wir hier
Am Wochenende ess schließend lesen S. diese in KG
hen und trin ken Kaf fee.
Kuc
oder im PL vor. Danach kontrollie-
Manchmal liegt auch unsere Katze im Bett.
Hier spiele ren sie ihre Varianten mit der CD.
Das ist unser W... Das ist unser B... Das ist mein Z... ich am Com
Opa.
puter. Lösung:
Hier arbeiten Oma und Das ist unser Wohnzimmer. Am
Hier sitzt die ganze Familie und sieht fern.
Wochenende essen wir hier Ku-
Hier kocht meine Mutter und
manchmal auch mein Vater. chen und trinken Kaffee. Hier sitzt
Meine Schwester duscht die ganze Familie und sieht fern.
immer 1 Stunde.
Es gibt viele Blumen. Das ist unser Bad. Meine Schwester
ben.
duscht immer 1 Stunde. Das ist
Hier mache ich meine Hausaufga
Das ist unsere K... Das ist unser S... Das ist unser G... echt blöd.
Das ist mein Zimmer. Hier spiele
Das ist unser Wohnzimmer. HIer sitzt die ganze Familie ... ich am Computer. Hier mache ich
c Kontrolliert mit der CD. meine Hausaufgaben.
2.11 Das ist unsere Küche. Hier kocht
meine Mutter und manchmal
4 Familie
auch mein Vater. Mein Vater
a Ergänzt das Gedicht.
macht immer Pizza.
Mein Vater sagt schwarz,  Das ist unser Schlafzimmer. Da
Meine Schwester sagt kalt, 
Mein Opa liebt Rom,  schlafen meine Eltern. Manchmal
Mein Onkel mag Fisch,  liegt auch unsere Katze im Bett.
Die Cousine spielt Tennis,  Das ist unser Garten. Hier arbei-
Meine Familie, ich lieeeebe sie.
ten Oma und Opa. Es gibt viele
der Cousin läuft gern Ski. Blumen.
meine Mutter sag
t weiß.
meine Oma liebt Nizza. 4a–b S. lesen das Gedicht, er-
mein Bruder
sagt heiß. gänzen die Sätze und vergleichen
meine Tante mag Pizz
a. anschließend mit der CD.
Lösung:
b Hört dann die CD. Mein Vater sagt schwarz, meine
2.12 Mutter sagt weiß. / Meine
c Lernt das Gedicht auswendig und spielt es vor. Schwester sagt kalt, mein Bruder
sagt heiß. / Mein Opa liebt Rom.
neunundsiebzig 79 Meine Oma liebt Nizza. / Mein
Onkel mag Fisch. Meine Tante
mag Pizza. / Die Cousine spielt
47100_077_082.indd 79 04.05.16 11:46
Tennis, der Cousin läuft gern Ski. /
Meine Familie, ich lieeeebe sie.

4c S. lernen das Gedicht aus-


wendig und tragen es mit verteil-
ten Rollen (jeder eine Zeile) vor.
Hier können sie auch wieder die
Betonung und Mimik variieren,
d. h. sie lesen in verschiedenen
Stimmungen, z. B. begeistert,
genervt, traurig, fröhlich.
Variante: Gedicht in KG vorberei-
ten lassen. S. überlegen sich eine
Stimmung/Gestik/Mimik dazu und
sprechen es dann im Chor vor. Die
Zuhörer erraten die Stimmung.

89
Mit Notizen lernen
Diese Seite widmet sich der Ver-
tiefung der Lernstrategie „Mit
Notizen lernen“.
P2 Plateau
Die Technik des Notizzettels ist Mit Notizen lernen
bei langen Hör- oder Lesetexten
5 Maria
hilfreich, zu denen die S. in relativ
kurzer Zeit das Wichtigste notieren a Lest die Notizen und erzählt.
sollen. Viele S. haben die Tendenz,
Sie heißt Maria und sie ist Maria, 12
immer einen ganzen Satz zu 12 Jahre alt. Sie kommt aus … Italien/Rom
schreiben, was oft zu lange dauert
Hund: Didi
und sie so zu lange von dem
lesen, schwimmen,
eigentlichen Hörtext abgelenkt Klavier spielen, Sport 
sind.

5a–b Anhand des Notizzettels b Hört die CD und vergleicht.


2.13
(Modell) stellen sich S. in PA Maria
vor, indem sie abwechselnd die
Stichpunkte und Symbole zu gan-
6 Moritz

zen Sätzen versprachlichen. Dann a Macht Notizen zu dem Text über Moritz und vergleicht die
Ergebnisse.
überprüfen sie ihre Version mit der
CD. Gehen Sie hier auf die Sym- Ich heiße Moritz.
bole ein (z. B. das Herz im Notiz- Ich wohne in Deutschland, in Frankfurt.
zettel steht dafür, dass Maria ihren Ich bin 14 Jahre alt und habe noch eine Schwester, Hannah.
Sie tanzt Hip Hop und ich spiele Badminton.
Hund sehr gerne mag). Regen Sie Ich mache viel mit dem Computer und ich spiele Gitarre in der
die S. an, selbst mit Symbolen zu Schulband.
arbeiten.
Moritz / Deutschland /
6a Nun erstellen S. selbst Notiz- Frankfurt
zettel. In EA lesen S. den Text und 14 / Schwester / ...
schreiben ihren eigenen Notiz-
zettel, den sie dann in PA ver- Moritz wohnt in Deutschland,
b Stellt jetzt Moritz vor (wie Maria). in Frankfurt. Er ist …
gleichen. Haben sie alle wichtigen
Informationen notiert?
Lösungsvorschlag: Moritz /
7 Carola und Mathelehrer Schmidt
Deutschland / Frankfurt – 14 /
a Hört die Texte und macht Notizen.
Schwester / Hannah / Hip Hop – 2.14
Badminton / Computer / Gitarre
in der Schulband

6b Nun stellen sich die S. an-


hand ihrer Notizen gegenseitig
Moritz vor.
Idee: Verdeutlichung für die S., b Stellt die Personen vor. Vergleicht die Ergebnisse.
ob ein Notizzettel funktioniert
oder nicht: 80 achtzig

1. S. schreiben kurze Texte, in


denen eine Person vorgestellt
47100_077_082.indd 80 04.05.16 11:46
wird. Helfen und korrigieren Sie.
Dann werden diese Texte in der 7a–b Die letzte Übung in Lösungsvorschlag:
Klasse verteilt. dieser Sequenz ist die an- Carola/13/Schule (Symbol: Herz
2. S. schreiben Notizzettel. spruchsvollste, da die S. hier oder Smiley) – Kunst/fotografie-
3. Ein anderer S., der den Text Notizen zu einem Hörtext ma- ren/essen (Symbol: Herzen) –
nicht geschrieben und nicht chen sollen. Die S. hören die Salat (Symbole: Herz und !!!);
gelesen hat, muss die Person beiden Texte und machen sich Martin Schmidt/Mathelehrer/
anhand der Notizen vorstellen. Notizen zu Carola und Mathe- 8a – 39/Frau: Maria – 2 Kinder:
Wurden alle wichtigen Informa- lehrer Schmidt. Dann stellen sie Elisa, Patrick – 1 Hund/2 Katzen –
tionen genannt? die beiden in PA mithilfe ihrer alle: Sport, joggen, schwimmen
Sie können auch ein Modell der Notizen vor. Sollte die Übung
Notizen an der Tafel erstellen und noch zu schwierig sein, stoppen
mit den S. so kurze „Personenvor- Sie die CD und erarbeiten zu-
stellungen“ üben. Ein S. stellt die nächst zusammen mit den S. an
Person mithilfe der Notizen in der Tafel Carola. Dann lassen
ganzen Sätzen vor. Sie die S. Notizen zu Matheleh-
rer Schmidt anfertigen.

90
Sprache/Aussprache

P2 8 Die S. hören die CD und lesen


die Imperative mit. Anschließend
ahmen sie die Aufforderungen zu
Sprechen/Aussprache zweit nach. Achten Sie darauf,
dass sich die S. auch wirklich in
8 Imperative. Hört die Beispiele und übt zu zweit.
der Schärfe der Aussagen steigern.
Komm sofort raus!
Lies den Text. Mach die Musik aus!
Dann üben die S. mit den anderen
2.15
Bitte, lies den Text. Mach bitte die Musik aus! Sätzen, die im Buch angegeben
Bitte, lies doch den Text! Mach bitte sofort die Musik aus! sind.
Bitte lies doch jetzt den Text! Mach sofort die Musik aus!!!!
Bitte lies doch jetzt endlich SOFORT!!! Denken Sie daran: Es wird laut in
den Text! der Klasse!

Gib mir das Buch. Bitte, gib mir das Buch. … 9a–b Bringen Sie viele Kärt-
Mach die Hausaufgaben! Mach ... chen mit in den Unterricht. Pro
Komm her! Paar brauchen die S. zehn Karten.
Ruf deine Oma an! Ruf ... Komm bitte her!
Auf diese malen sie je fünf positi-
ve und fünf negative Smileys ()/
Räum dein Zimmer auf.
Lach doch mal. Frowneys (). Die Karten werden
Mach mal Sport! gemischt und verdeckt auf die
Sei ruhig. Tische gelegt.
Sei lieb!
Lassen Sie die S. zunächst die
positiven und negativen Rede-
mittel bei 9b mehrfach laut lesen.
Da diese entscheidend für das
Gelingen der Übung sind, erklären
9 Wie findest du ...? Sie ggf. die Bedeutung der
a Vorbereitung: Schreibt 10 Kärtchen mit Smileys – 5 positiv, Redemittel. Lesen Sie nun im PL
5 negativ. das Beispiel im Buch und geben
Sie einige Beispiele: „Wie findest
du Deutsch?“ Ein S. deckt nun
eine Karte auf und antwortet z. B.
„Wahnsinn!“ oder „Katastrophe“.
b Arbeitet zu zweit. A wählt etwas im Kasten aus, stellt eine Dann spielen die S. zu zweit. A
Frage. B zieht ein Kärtchen und antwortet. Dann wechseln. stellt eine Frage „Wie findest
 Wie findest du meinen Pullover? du …?“, B zieht eine Karte und
 Ganz o.k.
 Und wie findest du meine Jeans? reagiert entsprechend dem
 Furchtbar! Smiley-/Frowney-Gesicht, das
 Echt? Ganz o.k. schrecklich
auf der Karte zu sehen ist.
Prima! furchtbar
Wie findest du ... Toll! total blöd Nach einigen Minuten sollten die
... den Mathelehrer? Nicht schlecht. echt schlimm Partner das Tempo steigern.
... das Kleid von ...? Wahnsinn! Katastrophe
... meine Uhr? Gefällt mir gut! nicht so gut Variante: Lassen Sie die S. vorher
... unsere Schule? Ist Klasse. gefällt mir nicht
selbst Fragen schreiben, die sie
... meine Schuhe?
dann auch benutzen können.
einundachtzig 81

47100_077_082.indd 81 04.05.16 11:46

AB zu S. 80/81
Schreiben: In diesem Plateau Sprechen 1: Hier wird das Sprechen 2: Die S. bereiten in
wird das Schreiben ein wenig Vorstellen von Personen im EA Fragen zum Thema „Freizeit
freier. Die S. müssen zunächst Zusammenhang mit dem und Hobbys“ vor, indem sie die
den Brief verstehen, dann die Thema Familie noch einmal Fragen auf den vorgegebenen
Fragen beantworten, neue vertieft. Die S. können erst in Kärtchen ergänzen.
Fragen stellen und einen Satz EA die Mindmap ergänzen und Dann arbeiten sie zu zweit,
ergänzen. Dies ist der zweite stellen sich dann gegenseitig die stellen sich die Fragen und
vorbereitende Schritt zum freien Familie vor. antworten.
Schreiben einer E-Mail/eines Wenn die S. diese Übung zu
Briefes. Hause machen, raten Sie ihnen,
die Personenvorstellung/Präsen-
tation auch mündlich zu üben,
z. B. indem sie sie laut vortragen
oder vor dem Spiegel sprechen.

91
Video
10 Die S. lesen den Dialog und
entscheiden sich in PA für eine
Variante. Lassen Sie die S. ab-
P2 Plateau
wechselnd ihre Variante vorlesen Video (Teil 2)
(jedes Paar eine Zeile). Die ande-
10 Caro ruft Karim an. Was sagen die beiden? Wählt aus und schreibt den Dialog ins Heft.
ren können reagieren und korri- Kontrolliert mit dem Video oder der CD.
gieren. Zum Schluss sehen sie die
 Karim.
Video-Sequenz oder hören den  Hey Karim.
Dialog von der CD. Was ist die 2.16  Hey Caro, was machst du jetzt / gerade / im Moment / so?
 Ähm, Ich bin mit Ginger zu Hause / in der Stadt / im Park / im Schwimmbad.
Originalversion?
 Cool, hast du um 3 Uhr / 4 Uhr / 5 Uhr Zeit?
Wenn die S. Lust haben, können  Oh nee, um  Uhr kann ich nicht.
sie im Anschluss den Dialog zu Da geh ich mit der Jenny in die Stadt shoppen /
ein Eis essen / eine Cola trinken / Kuchen essen.
zweit üben, bis sie ihn flüssig  Mist. / Schade. / Tut mir leid.
vortragen können.  Aber jetzt hätte ich Lust / Zeit!
Lösung: so – im Park – 4 Uhr – 4 –  Wo genau bist du?
 Äh, ah ja, kennst du die Bank / das Tor / das Café?
shoppen – Schade. – Zeit – das Tor  Klar, ich komme in 5 Minuten / in 10 Minuten / in 15 Minuten.
– in 10 Minuten

11a S. sehen sich das Foto aus 11 Caro und Karim


dem Video Teil 2, Szene 5 (Eine a Was stimmt? Denkt nach und notiert die Antwort. Korrigiert dann mit dem Video.
Wer hat die meisten Antworten richtig?
Verabredung im Park) im Buch an.
Sie müssen sich bei den Sätzen für 1. Karim trägt eine Uhr / keine Uhr?
2. Karim hat ein Tatoo / kein Tatoo?
eine Option entscheiden. Anschlie- 3. Ginger hat ein Halsband / kein Halsband?
ßend sehen sie die Video-Szene 4. Die Augen von Ginger sind grün/braun/blau?
und korrigieren die Sätze. 5. Auf dem T-Shirt sieht man das Wort: Club/Super/Pop?
6. Die Jeans von Karim ist blau/schwarz/grün.
Lösung: 7. Am Tor ist eine Katze / eine Frau / ein Kind.
1. eine Uhr
2. kein Tattoo b Macht selbst Beispiele mit Bildern.
3. ein Halsband
4. blau Lernen lernen
5. Club
12 Was stimmt für dich? Was stimmt nicht? Lest und notiert. Lerntipp
6. schwarz Vergleicht in der Klasse. Was ist das Problem Nummer 1? Kontrolliere die Ze
it!
7. nichts Meine Freunde kommen jeden Tag. Dann arbeite ich nicht.
Mein Zimmer ist ein Chaos. Ich suche oft meine Sachen.
11b Die S. bringen Fotos/Bilder Was ist wichtig? Was ist nicht wichtig? Keine Ahnung!
Ich fange zu spät mit dem Lernen an. Das gibt Stress.
mit und schreiben Sätze mit ver- Ich mache die Hausaufgaben spät am Abend.
schiedenen Auswahl-Optionen. Ich mag Fernsehen. Jeden Tag zwei Stunden.
In KG zeigen sie die Bilder, die Ich habe viele Hobbys. Das kostet Zeit.
Computerspiele sind mein Problem.
anderen S. sehen sie eine Minute Ich kann nicht „Nein” sagen.
lang an. Dann wird das Bild um- Ich telefoniere sehr viel.
gedreht und die S. müssen die
Sätze korrigieren. „Wer hat die
meisten richtig?“ Dann ist der
nächste S. an der Reihe.
82 zweiundachtzig

Lernen lernen
12 Die Sätze im PL lesen und 47100_077_082.indd 82 04.05.16 11:46
klären. Womit verbringen die S. AB „Mein Wortschatz“
viel Zeit? Jeder S. bestimmt für 2 Die S. ordnen die Aktivitäten
sich alleine, was zutrifft und was den Verben zu. Diese Übung
nicht. Dann wird in der Klasse eignet sich auch als Hausauf-
verglichen. Was ist das Problem gabe.
Nr. 1 in der Klasse? Im Kurs in PA stellen sich die S.
Weiterführende Aufgabe: Wie dann gegenseitig Fragen zu
kann man das Problem Nr. 1 Lenas Woche. Anhand ihrer
oder auch andere Probleme Antworten überprüfen die S.
lösen? S. notieren in KG Tipps so, ob alles richtig ist.
zur Problemlösung.

92
Allgemeines

9
Ich kann ...
• jemanden einladen • gute Wünsche sagen In diesem Kapitel geht es um das
• eine Ausrede oder eine Entschuldigung formulieren
• sagen, was mir weh tut/wie es mir geht
Thema Wünsche, mit dem Schwer-
punkt Geburtstag. Die S. lernen
Redemittel kennen, um jemanden
B
einzuladen, gute Wünsche zu
A
äußern und sich zu erkundigen,
wie es jemandem geht. Des Wei-
teren lernen sie, Entschuldigungen
und Ausreden zu formulieren.
Neben dem Wortschatz der
Monate und den Wünschen für
besondere Anlässe lernen die S.
auch die Körperteile auf A1-
Niveau kennen. Hinsichtlich
Grammatik geht es um Modalver-
C
ben, das Präteritum von „haben“
und „sein“ sowie die W-Frage-

D
Alles Gute! pronomen.

1a