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Arbeitsvertrag für Beschäftigte im

Friseurhandwerk
Zwischen

Name E-Mail:

Straße Telefon:

PLZ, Ort Fax:

als Arbeitgeber(in)
und

Name, Vorname geb. am:

Straße Telefon:

PLZ, Wohnort Telefax:

als Arbeitnehmer(in)

wird folgender Arbeitsvertrag geschlossen:

§ 1 Einstellung
Der Arbeitnehmer wird mit Wirkung vom ________________________ als _______________________________

in ________________________________________________________________________________ eingestellt.
(Einsatzort)

Der Arbeitgeber ist berechtigt, den Arbeitnehmer auch in anderen Filialen zu beschäftigen, soweit diese in zumutbarer
Entfernung von dem Wohnort oder bisherigen Einsatzort des Arbeitgebers liegen.

§ 2 Probezeit
Das Arbeitsverhältnis wird zunächst befristet bis ______________ (bis 1 Monat bei Geltung eines Mantel-
tarifvertrags) zur Probe eingegangen und endet mit Ablauf dieser Probezeit, ohne das es einer Kündigung bedarf.

Falls die Parteien das befristete Arbeitsverhältnis in eine unbefristetes Arbeitsverhältnis umwandeln wollen, werden sie
sich spätestens eine Woche vor Ablauf schriftlich hierüber verständigen.

§ 3 Arbeitszeitregelung
Die Lage der Arbeitszeit wird unter Beachtung der für das Arbeitsverhältnis geltenden gesetzlichen Vorschriften vom
Arbeitgeber festgesetzt. Sie kann im Rahmen des Direktionsrechtes durch den Arbeitgeber geändert werden.

Die regelmäßige Arbeitszeit


*) richtet sich nach dem Manteltarifvertrag des Friseurhandwerks in seiner jeweils gültigen Fassung, derzeit

______ Stunden pro Woche.

oder
*) beträgt

______ Stunden *) in der Woche *)im Monat *) im Kalenderjahr.

oder
*) es wird Arbeit auf Abruf vereinbart, wobei als wöchentliche Mindestarbeitszeit ___________ Stunden
garantiert werden,

Der Arbeitnehmer ist zur Arbeitsleistung verpflichtet, wenn die Lage der Arbeitszeit mindestens 4 Tage im voraus
(auch telefonisch) mitgeteilt wird.

Der Arbeitnehmer erklärt sich bereit, über diese Mindestarbeitszeit hinaus im Falle dringender betrieblicher
Bedürfnisse bis zu insgesamt ____________ Stunden wöchentlich zu arbeiten.

§ 4 Arbeitszeitkonto
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*) Nichtzutreffendes streichen bzw. Zutreffendes ankreuzen AV 1
*) Die Vertragsparteien vereinbaren die Einrichtung eines schriftlich zu führenden Arbeitszeitkontos. Die
Modalitäten der Führung dieses Kontos werden in einer gesonderten Vereinbarung festgelegt.

§ 5 Eingruppierung
*) Der Arbeitnehmer wird in die Lohngruppe / Gehaltsgruppe *) ____ des jeweils zur Zeit gültigen
Lohn- und Gehaltstarifvertrages für das Friseurhandwerk eingestuft.

Diese Eingruppierung ist für die Vertragsparteien verbindlich, solange eine Neueingruppierung nicht schriftlich
zwischen den Parteien vereinbart ist. Im Streitfalle hat der Arbeitnehmer seine Zugehörigkeit zu einer höheren als
der vereinbarten Lohngruppe zu beweisen.
oder
*)die Vergütung wird frei vereinbart, ein allgemeinverbindlicher, örtlich gültiger Tarifvertrag existiert nicht.

§ 6 Entgeltregelung

Das Bruttoentgelt pro *) Monat / *) Stunde setzt sich zusammen aus: €


Entgelt ______________
etwaige freiw. Zulage für anfallende Mehrarbeit und
betrieblich veranlasste Veranstaltungen/ Weiterbildungsmaßnahmen ______________

Sonstiges _______________

Entgelt insgesamt ______________


Durch eine etwaige übertarifliche Zulage oder Vereinbarung nach § 6 a ist anfallende Mehrarbeit, einschließlich
Zulagenregelung gemäß einem gültigen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag bis in Höhe der Zulage, abgegolten, bzw.
ohne Tarifvertrag die Arbeitszeit einschließlich Mehrarbeit. Weiteres regelt § 12 des Arbeitsvertrages.

Übertarifliche Zulagen werden bei Tariferhöhungen oder bei Einstufung in eine höhere Beschäftigungsgruppe
angerechnet. Leistungszulagen können jedoch nur beim Aufrücken in eine höhere Beschäftigungsgruppe angerechnet
werden.
Zulagen können unter Einhaltung der in § 19 dieses Vertrages vereinbarten Frist gekündigt werden.
Die Bezüge werden nachträglich zum Monatsende gezahlt. Die Zahlung kann bargeldlos erfolgen.
Vor Fälligkeit auf die Vergütung geleistete Zahlungen sind Vorschüsse, auch wenn für die Rückzahlung Raten
vereinbart werden. Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses ist ein zuviel gezahlter Vorschuss sofort zurückzuzahlen.
Der Gegenwert aus unbezahlten Warenbezügen des Arbeitnehmers gilt als Vorschuss.

Der Arbeitnehmer verpflichtet sich, zuviel gezahlte Bezüge unaufgefordert zurückzuzahlen.

§ 6 a Leistungslohnvereinbarung
*) Die Vertragsparteien schließen eine gesonderte Umsatzbeteiligungs-Vereinbarung, die fester
Bestandteil dieses Vertrages ist.

§ 6 b Fortbildungsvereinbarung
*) Die Vertragsparteien schließen eine gesonderte Fortbildungs-Vereinbarung, die fester
Bestandteil dieses Vertrages ist.

§ 7 Sonderzahlungen
*) Die Gewährung und Verpflichtung zur Rückzahlung der Sonderzuwendung richtet sich nach den jeweils
gültigen allgemeinverbindlichen tariflichen Bestimmungen.

und/oder
*)Der Arbeitgeber gewährt dem Arbeitnehmer folgende freiwillige soziale Leistungen:

__________________________________________________________________________________________

__________________________________________________________________________________________

__________________________________________________________________________________________

__________________________________________________________________________________________

Diese Sonderleistungen und sonstige Gratifikationen, Jahrestantiemen oder Sonderzuwendungen, sind, auch wenn sie
wiederholt gezahlt werden, jederzeit aus wirtschaftlichen Gründen oder aus Gründen im Verhalten des Arbeitnehmers
widerrufliche freiwillige Leistungen des Arbeitgebers.

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*) Nichtzutreffendes streichen bzw. Zutreffendes ankreuzen AV 1
Ein Anspruch des Arbeitnehmers auf solche Leistungen oder auf eine bestimmte Höhe dieser Leistungen besteht
nicht. Ist das Arbeitsverhältnis gekündigt oder tritt seine Beendigung bis zum Ablauf des auf die Auszahlung folgenden
Kalendervierteljahres ein, so entfällt eine Leistung.

Die nach Abs. 2 erhaltenen freiwilligen Leistungen sind zurückzuzahlen, wenn der Arbeitnehmer kündigt, er den
Vertrag bricht, er zu Recht fristlos oder fristgemäß entlassen oder der Vertrag in beiderseitigem Einvernehmen auf
Wunsch und im alleinigen Interesse des Arbeitnehmers oder aus Gründen gelöst wird, die eine Kündigung
rechtfertigen würden, sofern sie
1. mehr als € 100,--, jedoch weniger als eine Monatsvergütung betragen und
- bei Weihnachtsgratifikationen der Arbeitnehmer vor Ablauf des 31. März des folgenden Jahres,
- bei anderen Leistungen der Arbeitnehmer vor Ablauf des dritten auf die Gewährung der Leistung
folgenden Kalendermonats ausscheidet, bzw.
2. ein Monatsentgelt (oder mehr) betragen und der Arbeitnehmer vor dem ersten zulässigen Kündigungs-
termin nach Ablauf des auf die Gewährung der Leistung folgenden Kalendervierteljahres ausscheidet.

§ 8 Urlaub
*) Der Urlaub richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen bzw. allgemeinverbindlichen Tarif-
verträgen.
oder
*) der Arbeitnehmer erhält einen Erholungsurlaub von Arbeitstagen im Jahr.
Beginnt oder endet das Arbeitsverhältnis bis zum 30. Juni eines Kalenderjahres, so besteht für jeden
vollendeten Monat der Betriebszugehörigkeit Anspruch auf 1/12 des Jahresurlaubes. Endet das
Arbeitsverhältnis nach dem 30. Juni so besteht für jeden vollendeten Monat der Betriebszugehörigkeit
Anspruch auf 1/12 des Jahresurlaubes, mindestens jedoch auf den gesetzlichen Mindesturlaub.

Urlaubswünsche, die über 3 Tage hinausgehen, sind am Anfang des Jahres anzumelden. Wird Urlaub zu Beginn des
Jahres gewünscht, muss die Anmeldung bis spätestens 30.9. des Vorjahres erfolgen. Kurzurlaub, (bis 3 Tage) ist
mindestens 3 Wochen vorher zu beantragen.

Im übrigen verpflichtet sich der Arbeitnehmer, mit seinen Urlaubswünschen auf die betrieblichen Verhältnisse
Rücksicht zu nehmen. Der Arbeitgeber verpflichtet sich, die Interessen des Mitarbeiters bei dessen Urlaubswünschen
in angemessener Weise zu berücksichtigen. Urlaub vor Feiertagen ist aus diesen Gründen nur in Ausnahmefällen
möglich.

Der Urlaubsanspruch ist am 31. März des den Urlaubsjahr folgenden Kalenderjahres verwirkt, falls er vom Mitarbeiter
nicht vorher schriftlich geltend gemacht wurde und der Mitarbeiter aus betrieblichen oder sonst entschuldbaren
Gründen den Urlaub im abgelaufenen Kalenderjahr nicht erhalten konnte.

Ansonsten gelten die Bestimmungen des Bundesurlaubsgesetzes.

§ 9 Allgemeine Pflichten
Der Arbeitnehmer verpflichtet sich, alle in sein Fach fallenden, sich aus dem Berufsbild des Friseurs ergebenden, ihm
übertragenen Arbeiten sorgfältig und gewissenhaft auszuführen, auch alle seiner Anstellung nach zumutbaren Neben-
und Hilfstätigkeiten auszuführen oder sich in eine andere Betriebsstätte des Arbeitgebers versetzen zu lassen. Es
besteht die Verpflichtung, jeden Kunden zu bedienen.
Der Arbeitnehmer darf Nebenbeschäftigungen nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des Arbeitgebers ausüben.
Während der Dauer des Arbeitsverhältnisses darf der Arbeitnehmer weder ein Friseurgewerbe betreiben, noch sich an
einem solchen finanziell oder ideell beteiligen. Eine Zuwiderhandlung gegen diese Bestimmungen begründet einen
Grund zur Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber.

Unerlaubte Ausübung des Friseurhandwerks (Schwarzarbeit) ist grundsätzlich untersagt und begründet die fristlose
Kündigung des Arbeitsverhältnisses.

§ 10 Wahrung von Betriebsgeheimnissen


Der Arbeitnehmer verpflichtet sich, gegenüber Dritten Stillschweigen über sämtliche geschäftlichen und betrieblichen
Angelegenheiten zu wahren. Diese Verpflichtung erstreckt sich auch auf die Zeit nach Beendigung des
Arbeitsverhältnisses. Als Dritte gelten Personen, die nicht Mitarbeiter des Salons sind, und auch Mitarbeiter, die in
bestimmte betriebsinternen Angelegenheiten nicht oder noch nicht eingeweiht werden sollen.
Im Zweifel hat sich der Arbeitnehmer beim Arbeitgeber über den Status der Person zu vergewissern.

Vertraulich zu behandeln sind insbesondere die Kundenkartei, Statistiken, Preislisten und sonstige schriftliche
Unterlagen. Der Arbeitnehmer verpflichtet sich ausdrücklich, diese weder zu kopieren noch abzuschreiben.

Der Mitarbeiter hat auch Stillschweigen über das zu bewahren, was er auf Grund von privaten Gesprächen von
Kunden untereinander oder mit ihnen erfährt.

Ein schwerwiegender Verstoß gegen diese Verpflichtungen kann den Arbeitgeber zu einer verhaltensbedingten
Kündigung berechtigen.

§ 11 Abtretung und Verpfändung von Entgeltansprüchen


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*) Nichtzutreffendes streichen bzw. Zutreffendes ankreuzen AV 1
Die Abtretung oder Verpfändung von Entgeltansprüchen ist nur mit vorheriger, schriftlicher Zustimmung des
Arbeitgebers zulässig.
Bei Entgeltpfändungen steht dem Arbeitgeber als Aufwendungsersatz neben einer einmaligen Pauschale in Höhe von
€ 2,50 für jeden durchgeführten Abzug vom Entgelt ebenfalls ein Betrag von € 2,50 zu.

§ 12 Mehrarbeit
Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, über die vertraglich vereinbarte (oder tarifliche) Arbeitszeit hinausgehende Arbeit
sowie Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit im Rahmen der gesetzlichen (oder tariflichen) Bestimmungen zu leisten.

Ansprüche aus der Leistung von Mehrarbeit bestehen nur, wenn sie angeordnet oder genehmigt worden sind. Über
Beginn und Ende der Überstunden hat der Arbeitnehmer Aufzeichnungen zu machen und diese am folgenden Tage
dem Arbeitgeber bzw. Betriebsleiter zur Gegenzeichnung vorzulegen. Kommt er dieser Verpflichtung nicht nach, so
besteht kein Anspruch auf Überstundenvergütung.

Bei übertariflicher Bezahlung oder Leistungslohnvereinbarung werden Überstunden nur vergütet, wenn die Ansprüche
einschließlich eines eventuell verbindlichen tarifvertraglich festgelegten Mehrarbeitszuschlages den Betrag
übersteigen, um den der Arbeitnehmer über Tarif vergütet wird.

Über Beginn und Ende der Mehrarbeit hat der Arbeitnehmer täglich Aufzeichnungen zu machen und diese spätestens
am folgenden Tag vom Arbeitgeber oder dessen Beauftragten gegenzeichnen zu lassen.

§ 13 Arbeitsverhinderung und Krankheit


Bei Erkrankung oder sonstiger Arbeitsverhinderung ist der Arbeitnehmer verpflichtet, dies dem Arbeitgeber

-unverzüglich und unaufgefordert unter Angabe der Gründe und der voraussichtlichen Dauer mitzuteilen.
-spätestens am 3. Tag eine ärztliche Bescheinigung nachzureichen, aus der die Arbeitsunfähigkeit sowie
deren Beginn und voraussichtliche Dauer ersichtlich sind.

Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als in der Bescheinigung angegeben, so ist der Arbeitnehmer verpflichtet,
unverzüglich den Arbeitgeber hiervon zu unterrichten und eine neue ärztliche Bescheinigung vorzulegen. Dies gilt
auch dann, wenn der Zeitraum der Entgeltfortzahlung überschritten ist. Die Entgeltfortzahlung richtet sich nach den
jeweils gültigen gesetzlichen Regelungen.
Eine schuldhafte Verletzung einer dieser Nachweispflichten kann nach vorausgegangener Abmahnung zur Entlassung
führen.
Darüber hinaus kann der Arbeitgeber die Vorlage eines Zeugnisses des sozialärztlichen Dienstes der Krankenkasse
auf seine Kosten verlangen.
Stellt der Arbeitnehmer einen Antrag auf ein Kur- oder Heilverfahren, so hat er dem Arbeitgeber unverzüglich davon
Kenntnis zu geben.

Wird das Kur- oder Heilverfahren bewilligt, ist dem Arbeitgeber unverzüglich eine entsprechende Bescheinigung
vorzulegen und der Zeitpunkt des Kurantritts mitzuteilen. Von je 5 Tagen an denen der Arbeitnehmer infolge einer
Rehabilitationsmaßnahme an der Arbeit verhindert ist, werden die ersten 2 Tage auf den Erholungsurlaub
angerechnet.

Ist der Arbeitnehmer dadurch an der Arbeitsleistung verhindert, dass er als Zeuge vor Gericht geladen wird, entfällt ein
Anspruch auf Arbeitsvergütung bis zur Höhe des Anspruchs auf Entschädigung aus öffentlichen Kassen.

§ 14 Arbeitsbefreiung unter Fortzahlung des Lohns


Die Bestimmungen des § 616 BGB gelten als abbedungen.

Die Arbeitsbefreiung unter Fortzahlung des Lohns erfolgt in dem Umfange, wie sie im jeweils örtlich gültigen
allgemeinverbindlichen Manteltarifvertrag für das Friseurhandwerk geregelt ist, ist ein solcher nicht vorhanden, nach
den gesetzlichen Bestimmungen. Die in den Manteltarifverträgen enthaltenen Aufzählungen der Befreiungstatbestände
gelten für das Arbeitsverhältnis als abschließend.

§ 15 Abtretung von Schadensersatzansprüchen


Schadensersatzansprüche, die der Arbeitnehmer bei Unfall oder Krankheit wegen des Verdienstausfalls gegen Dritte
erwirbt, werden hiermit an den Arbeitgeber bis zur Höhe der Beträge abgetreten, die er aufgrund gesetzlicher,
tariflicher und vertraglicher Bestimmungen für die Dauer der Arbeitsunfähigkeit gewährt.

§ 16 Arbeitskleidung
Der Arbeitnehmer hat die im Betrieb vorgeschriebene Arbeitskleidung zu tragen. Einzelheiten können in einer
Betriebsordnung bestimmt werden.

Der Arbeitnehmer verpflichtet sich,


-mit modischer und gepflegter Kleidung,
-mit frisch gewaschenen, modisch frisierten Haaren,
-mit gepflegten Händen und Fingernägeln zu Arbeit zu erscheinen.

§ 17 Inanspruchnahme von Dienstleistungen des Betriebes


Die eigene Behandlung und Bedienung des Mitarbeiters durch Kollegen ist nur zum Zwecke der Schulung, Fort- und
Ausbildung gestattet. Sie bedarf jeweils der ausdrücklichen Genehmigung des Arbeitgebers. Liegt eine zulässige
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*) Nichtzutreffendes streichen bzw. Zutreffendes ankreuzen AV 1
Inanspruchnahme von Dienstleistungen des Arbeitgeberbetriebes vor, darf der Mitarbeiter die dafür erforderlichen
Präparate im notwendigen Umfange kostenlos entnehmen.

Das Mitnehmen von Präparaten und Geräten zu Zwecken der Verwendung außerhalb des Betriebes ist grundsätzlich
untersagt. Zuwiderhandlungen werden als Diebstahl gewertet und gelten als verhaltensbedingter Kündigungsgrund. In
besonders schweren Fällen ist die fristlose Kündigung des Arbeitsverhältnisses aus wichtigem Grund möglich.

§ 18 Kündigung
Nach Beendigung der Probezeit gelten die jeweiligen Kündigungsfristen, wie sie im Gesetz oder örtlich gültigem,
allgemeinverbindlichen Manteltarifvertrag geregelt sind jeweils für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Gelten die
gesetzlichen Kündigungsfristen, dann gelten die Fristen des § 622 II BGB für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, und in
Betrieben bis zu 20 Arbeitnehmern (ohne die Auszubildenden) in den ersten 2 Jahren des Arbeitsverhältnisses
abweichend eine Kündigungsfrist von 4 Wochen.

Findet kein Tarifvertrag Anwendung, gilt innerhalb der Probezeit die Kündigungsfrist von 14 Tagen.

Der Arbeitnehmer erklärt sich damit einverstanden, während der Kündigungsfrist unter Fortzahlung der Bezüge und
unter Anrechnung von Urlaubs- und Mehrarbeitsansprüchen von der Arbeit freigestellt zu werden, soweit der
Arbeitgeber dies wünscht.

Das Arbeitsverhältnis endet, ohne dass es einer Kündigung bedarf, spätestens mit Ablauf des Monats, in dem der
Arbeitnehmer das 65. Lebensjahr vollendet und/oder Regelaltersrente bezieht bzw. Anspruch auf Regelaltersrente hat
oder mit Ablauf des Monats, in dem seine dauernde Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit durch Rentenbescheid
festgestellt wird.

§ 19 Schadensersatz und Vertragsstrafe


Nimmt der Arbeitnehmer die Arbeit nicht auf oder löst er das Arbeitsverhältnis ohne wichtigen Grunde und ohne
Einhaltung der Kündigungsfrist, so verpflichtet er sich, für jeden Arbeitstag der Kündigungsfrist, den er nicht einhält,
eine Vertragsstrafe in Höhe seines durchschnittlichen Tagesverdienstes (brutto) an den Arbeitgeber zu zahlen,
maximal jedoch einen Monatslohn (brutto).

Für die Berechnung der Höhe des Tagesverdienstes ist das durchschnittliche Bruttomonatsentgelt der letzten 13
Wochen, wenn dies nicht möglich ist, das regelmäßig zu erwartende Entgelt, zugrunde zu legen.

Der Arbeitgeber kann einen weitergehenden Schaden geltend machen.

§ 20 Rückgabe des Arbeitsmaterials


Der Arbeitnehmer hat beim Ausscheiden sämtliche betrieblichen Arbeitsmittel und Unterlagen zurückzugeben, die ihm
während seiner Tätigkeit ausgehändigt wurden oder auf andere Weise in seinen Besitz gelangt sind. Dazu gehören
auch selbst angefertigte Aufzeichnungen.

§ 21 Personalfragebogen
Der zu diesem Arbeitsvertrag gehörende Personalfragebogen ist wesentlicher Bestandteil dieses Vertrages. Unrichtige
Angaben berechtigen den Arbeitgeber zur Anfechtung oder Kündigung des Vertrages. Der Mitarbeiter verpflichtet sich,
Änderungen in seinen persönlichen Verhältnissen, sofern sie sich nicht mehr mit den Angaben in diesem
Personalbogen decken, dem Arbeitgeber unverzüglich mitzuteilen.

Sollte sich eine der in dem Personalbogen enthaltenen, für das Arbeitsverhältnis wesentlichen Angaben als unrichtig
erweisen, so ist der Arbeitgeber zur fristlosen Beendigung des Arbeitsverhältnisses berechtigt, sofern der Mitarbeiter
nach den Grundsätzen des Arbeitsrechts zu wahrheitsgemäßen Angaben verpflichtet war.

§ 22 Tarifverträge und Betriebsordnung


Es finden nur Tarifverträge Anwendung, die für allgemeinverbindlich erklärt und damit zwingend
vorgeschrieben sind. Die Nachwirkung von Tarifverträgen wird einvernehmlich durch diese Neuregelung
aufgehoben. Der Arbeitnehmer erklärt, dass er von diesen Bestimmungen Kenntnis genommen hat.
Der Arbeitnehmer hat jederzeit Anspruch auf Einsichtnahme in die für den Betrieb geltenden Tarifverträge und
Arbeitsschutzgesetze.

§ 23 Schriftform
Ergänzungen und Änderungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform. Auch eine Aufhebung der Schriftform bedarf
der Schriftform.

§ 24 Anlagen
Fester Bestandteil des Arbeitsvertrages sind folgende Anlagen: ___________________________________________

_____________________________________________________________________________________________

_____________________________________________________________________________________________

_____________________________________________________________________________________________

§ 25 Schlussbestimmungen
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*) Nichtzutreffendes streichen bzw. Zutreffendes ankreuzen AV 1
Die etwaige Unwirksamkeit einzelner Regelungen dieses Vertrages oder auch Teilen hiervon berührt nicht die
Wirksamkeit der Regelung im übrigen bzw. die des Vertrages im ganzen.

§ 26 Ausschlussfristen
Soweit ein allgemeinverbindlicher Tarifvertrag nichts anderes vorschreibt, verfallen beiderseitig Ansprüche
aus dem Arbeitsverhältnis und dessen Beendigung, wenn sie nicht innerhalb einer Ausschlussfrist von 3
Monaten nach Fälligkeit schriftlich geltend gemacht werden.

____________________________________________
Ort, Datum

____________________________________________ _____________________________________________
Unterschrift des Arbeitgebers: Unterschrift des Arbeitnehmers

und bei Minderjährigen:

Als gesetzliche(r) Vertreter des Minderjährigen stimme(n) ich/wir diesem Vertrag zu und ermächtige(n) den Arbeitnehmer die ihm
zustehenden Bezüge sowie etwaige Willenserklärungen entgegenzunehmen und abzugeben. Diese Ermächtigung kann nur
gegenüber dem Arbeitgeber widerrufen werden.

____________________________________________ _____________________________________________
Ort, Datum Unterschrift des/der gesetzlichen Vertreter(s)

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*) Nichtzutreffendes streichen bzw. Zutreffendes ankreuzen AV 1