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Harm Menkens,

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Vortrag vom Herbst 2011:

„Astronomische Beweise für die


Echtheit der Oera-Linda-Handschriften“ (OLH)
Dieser Vortrag ist die Fortsetzung meines bereits im Jahre 2007 über die Oera-Linda-
Handschriften (OLH) gehaltenen Vortrages. Da auf Nachfrage etwa 2/3 der Zuhörer diese frühe­
ren Ausführungen nicht kannten, mußte zunächst eine längere Einführung zum Thema erfolgen,
die hier nur sehr gekürzt wiederholt wird:

Ein Nebenprodukt meiner Forschungen über die Echtheit der OLH (Plural) führte aufgrund astronomi­
scher Hinweise in einem uralten Keilschrifttext aus Mesopotamien zu astronomisch-mathematischen
Beweisen, daß das Aldland der OLH = Atlantis tatsächlich durch eine kosmische Katastrophe im Jahre
2192 vor dem Beginn der christlichen Zeitrechnung (v.d.Ztr.) untergegangen war. Es ließ sich sogar das
genaue Datum des Untergangs und dafür verantwortliche Teile des Riesenkometen 1862 III = Swift-
Tuttle ermitteln sowie dessen variable Wiederkehr.
Einen zusätzlichen Beweis für die Richtigkeit dieser Entdeckungen lieferten die von Joachim Rittstieg
bei der Entschlüsselung der Maya-Kalender auf völlig anderer Grundlage gefundenen Jahreszahlen der
Untergänge des alten und des neuen Maya-Reiches (J. Rittstieg: „ABC der Maya“).
Schließlich befaßte sich der Vortrag im Jahre 2007 mit den Auswirkungen der in den OLH überlie­
ferten Verschiebung der Erdachse auf die ägyptische Sothisperiode und die von den sog. anerkannten
Ägyptologen eingeführte Zeitrechnung für den vorderen Orient. Da ein Vektor der Verschiebung der
Erdachse zu einer Verkürzung der Sothisperiode von mindestens 300 Jahren führte, ist die heutige sog.
offizielle Zeitrechnung für das alte Ägypten um den Betrag von mindestens 300 Jahren falsch, d.h. ca.
300 Jahre jünger als aufgrund der Sothisperioden bisher angenommen wurde.
Soweit eine kurze Rückschau auf meinen Vortrag aus dem Jahre 2007 [dieser kann in der Ausgabe
„ Ur-Europa-Jahrbuch 2009“, Seite 33-48 nachgelesen werden], auf den die nachfolgenden Ausführun­
gen aufbauen.

An den Anfang meines neuen Vortrages möchte ich eine besonders delikate Hypothese stellen:

Ich nehme das Ergebnis meiner Ausführungen vorweg: Aufgrund meiner bisherigen Forschungen bietet
sich die Vermutung an, daß möglicherweise der in den OLH genannte „Sekrops“ - „ein Ägypter, der ein
Oberpriester war, mit hellen Augen, klarem Verstand und lichtem Geist der nach Athen kam, um
den dort ansässigen Priesterherrschem Rat zu erteilen, identisch ist mit dem ägyptischen Pharao
„Cheops“ der 4. Dynastie des Alten Reiches.
- z-
I.

Zunächst möchte ich aus den Oera-Linda-Handschriften (OLH) die Geschichte von Minerva und Jön
vortragen, die wie ein uraltes Märchen klingt:

Wie es Jon ergangen ist und die Gründung von Athen durch Min-erva

[Blatt 68 der Oera-Linda-Handschriften]


„Nun wollen wir schreiben, wie es Jon ergangen ist. Dies steht in „teksland“ (Texel) ge­
schrieben:

10 Jahre nachdem Jon fortgezogen war, kamen hier drei Schiffe in das Flymeer gefahren.
Das Volk rief: „Welch ein Segen!“ Nach ihren Erzählungen hat die Mutter dieses aufschrei­
ben lassen. -

Als Jon an die „ middel-se “ (Mittelmeer) kam, waren ihm die Berichte [wörtlich „mära“ =
Mähren] der Golen überall vorausgeeilt, so daß er an der Küste der Nahen-Kreka-Länder
[wörtlich: „ neinda-kreka-landa “ = Spanien und Italien] nirgends sicher wäre. Also stach er
mit seiner Flotte [in See] nach Lydja, das ist Lyda ihr Land. Dort wollten die schwarzen
Menschen sie fassen und [fr]essen. Schließlich kamen sie nach Thyr-his [ursprünglich:
„thyr-his“ Burg; Thyr seine Burg]. Aber Minerva sagte: „Haltet ab, denn hier ist die Luft
schon lange durch die Priester verpestet. “
[Blatt 69]
Der König stammte von Tünis ab, wie wir später hörten. Aber weil die Priester einen König
haben wollten, der nach ihrem Begriff [„ bigrip “] von alter Herkunft war, so hatten sie Tünis
zum Gott erhoben, zum Ärgernis seiner Anhänger [wörtlich: „folgar“ = auch: Gefolg­
schaft}. Als sie nun Thyrhis im Rücken hatten, kamen die Thyrier, um ein Schiff der Nach­
hut zu rauben. Da das Schiff zu entfernt war, konnten wir es nicht zurückgewinnen. Aber
Jon schwor hierfür Rache. Als die Nacht kam, wandte sich Jon nach den fernen Krekalanden
[= Griechenland]. Zuletzt kamen sie nach einem Land, das ziemlich rauh aussah, aber sie
fanden dort eine Hafeneinfahrt. „Hier“, sagte Min-erva, „sollte anscheinend keine Furcht
vor Fürsten noch Priestern nötig sein, weil diese alle fettes Essen lieben. “ Doch als sie in
den Hafen einliefen, fand man hier nicht genug Raum, um alle Schiffe einzuschließen, und
waren doch meist alle zu lau, um weiterzuziehen. Daher ging Jon, der fort wollte, mit sei­
nem Speer und der Fahne, dem Jungvolk zuzurufen, wer sich freiwillig um ihn scharen
wolle. Minerva, die bleiben wollte, tat ebenso. Der größte Teil ging zu Minerva, aber die
jüngsten Seeleute gingen zu Jon. Jon nahm die Lampe von Kälta und ihre Maiden mit, und
Minerva behielt ihre eigene Lampe und ihre eigenen Maiden. Zwischen den fernen und na­
hen Krekalanden fand Jon eine Inseln, die ihm zusagten. Auf der größten ging er
[Blatt 70]
in den Wald (um) zwischen den Bergen eine Burg (zu) bauen. Von den kleinen Inseln aus
ging er aus Rache die thyrischen Schiffe und Länder berauben. Darum werden diese Inseln
ebenso einfach Räuberinseln als auch „Jon-his“ (= Jonische) Inseln genannt. Als Minerva
das Land besichtigt hatte, das durch die Einheimischen Attika genannt wird, sah sie, daß das
ganze Volk Ziegenhüter waren. Sie erhielten ihr Leben mit Fleisch, Kräutern, wilden Wur­
zeln und Honig. Sie waren mit Fellen bekleidet, und sie hatten ihre Zuflucht in den „ Hellen-
ga“ [= Höhlen] der Berge. Deshalb sind sie von unserem Volk „Hellinger“ genannt worden.
Zunächst liefen sie immer weg, doch als sie sahen, daß wir nicht nach ihrem Besitz trachte­
ten, da kamen sie zurück und ließen große Freundschaft durchblicken. Minerva fragte, ob
wir uns in Frieden niederlassen dürften. Dieses wurde mit der Bitte zugestanden, daß wir ih­
nen helfen wollten, gegen ihre Nachbarn zu kämpfen, die ständig kamen, um ihre Kinder zu
entfuhren und ihren Besitz zu rauben. Dann bauten wir eine Burg, eineinhalb Palen (= 1 !6
-3
Stunden) vom Hafen entfernt. Auf den Rat Minervas wurde sie „Athenja“ (= Athen) ge­
nannt. „ Denn “, sagte sie, „ die Nachkommen sollten wissen, daß wir hier nicht durch List
oder Gewalt hergekommen sind, sondern als Freunde empfangen wurden. “ Derweil wir an
der Burg arbeiteten, kamen die Fürsten. Als sie nun sahen, daß wir keine Sklaven hatten,
behagte ihnen solches nicht, und ließen dies
[Blatt 71]
gegenüber Minerva durchblicken, weil sie glaubten, daß sie eine Fürstin sei. Aber Minerva
fragte: „ Wie seid ihr wohl an eure Sklaven gekommen? “ Sie antworteten: „Einige haben wir
gekauft, andere im Streit gewonnen. “ - Minerva sagte: „ Wenn niemand Menschen kaufen
würde, so würde auch niemand eure Kinder rauben und ihr würdet deswegen auch keinen
Krieg haben. Wollt ihr also unsere Bundesgenossen bleiben, so müßt ihr eure Sklaven frei­
lassen. “ - Das aber wollten die Fürsten nicht. Sie wollten uns vertreiben. Aber die Klügsten
ihrer Leute kamen helfen, unsere Burg zu bauen, die wir nun aus Stein errichteten.“

Dies ist die Geschichte von Jon und Minerva.

„Als sie ihr das nun alles erzählt hatten, fragten sie mit Ehrerbietung nach erzenen Burgwaf­
fen, „ denn sagten sie, „ unsere Angreifer sind mächtig, doch wenn wir echte Waffen hät­
ten, würden wir ihnen gut widerstehen. “ Als sie [die Mutter] darin zugestimmt hatte, fragten
die Leute, ob die Sitten der Fryas in Athen und den anderen Krekalanden blühen würden.
Die Mutter antwortete: „Sofern die fernen Krekalande zum Erbteil Fryas gehören, so wer­
den sie dort blühen. Gehören sie nicht dazu, so wird dort lange darum gekämpft werden
müssen, denn der „Kroder“ wird noch fünftausend Jahre mit seinem Jol umlaufen, bevor
das Findavolk reiffür die Freiheit ist. “ “

Die Geschichte über die Gertmannen

[Blatt 72]
„Dies ist über die Gertmannen.
Als Hellenja oder Minerva gestorben war, da gebärdeten sich die Priester als ob sie mit uns
seien. Auf daß dies klar erkennbar würde, haben sie Hellenja zu einer Göttin ausgerufen.
Auch wollten sie keine andere Mutter wählen lassen. Sie sagten, sie hätten Furcht, daß unter
ihren Frauen/Maiden („famna“) keine wäre, der sie ebenso gut vertrauen könnten wie Mi­
nerva, die Nyhellenja genannt wurde. Aber wir wollten Minerva nicht als Göttin anerken­
nen, nachdem sie selber gesagt hatte, daß niemand so gut oder vollkommen sein könnte wie
VVr-alda-s Geist. Darum wählten wir Gert, Pire‘s Tochter, zu unserer Mutter aus. Als die
Priester sahen, daß sie ihre Heringe nicht auf unserem Feuer braten konnten, da gingen sie
außerhalb Athens und sagten, daß wir Minerva nicht als eine Göttin anerkennen wollten aus
Neid, weil die den Einheimischen so viel Liebe erwiesen hätte. Danach gaben sie dem Volk
Bildnisse von ihrer Gestalt und versicherten, daß es diese um alles bitten dürfe, solange es
gehorsam bleibe. Durch all diese Erzählungen wurde
[Blatt 73]
das dumme Volk von uns abgewendet und schließlich trachteten sie uns nach dem Leben.
Aber wir hatten unseren steinernen Burgwall mit zwei Hörnern zur See hin umgeben. Sie
konnten sich uns darum nicht nähern. Doch was geschah? Ein Ägypter, der ein Oberprie­
ster war, mit hellen Augen, klarem Verstand und lichtem Geist - sein Name war
Sekrops -, er kam, um Rat zu geben. Als Sekrops sah, daß er mit seinen Leuten unseren
Wall nicht erstürmen konnte, da sandte er Boten nach Thyrus. Daraufhin kamen dort
dreihundert Schiffe voll Soldaten [„ salt-ätha “ = Salzfreunde] der wilden Bergvölker uner­
wartet (in) unseren Hafen gefahren, während wir mit allen Mannen auf den Wällen waren,
um zu kämpfen. Gleich als sie den Hafen eingenommen hatten, wollten die wilden Soldaten
das Dorf und unsere Schiffe plündern. Ein Soldat hatte bereits ein Mädchen geschändet.
Aber Sekrops wollte dies nicht dulden, und die thyrischen Seeleute, die noch Fryasblut im
Leib hatten, sagten: „ Wenn ihr das tut, so werden wir den roten Hahn auf unsere Schiffe
setzen, und ihr sollt eure Berge niemals wiedersehen! “ - Sekrops, der nichts vom Morden
und vom Verwüsten hielt, sandte Boten zu Gert, um die Übergabe der Burg zu fordern. Sie
solle freien Ab-
[Blatt 74]
zug haben mit all ihrer treibenden und tragbaren Habe, ihre Gefolgschaft desgleichen. Die
Weisesten der Burgherren, (die) sehr wohl sahen, daß sie die Burg nicht halten könnten,
rieten Gert, sie sollte schnell zugreifen, bevor Sekrops wütend würde und anderes anfinge.
Drei Monate danach zog Gert fort mit den allerbesten Fryas-Kindem und sieben mal zwölf
Schiffen. Als sie eine Strecke außerhalb des Hafens waren, kamen dort wohl dreißig Schiffe
von Thyrhis mit Frauen und Kindern. Sie wollten nach Athen gehen. Doch als sie hörten,
wie es dort beschaffen war, gingen sie mit Gert. Der Seekönig der Thyrier brachte alle zu­
sammen durch die Straße, die zu jener Zeit in das Rote Meer auslief. Zuletzt landeten sie am
Pang-ab, das ist in unserer Sprache „fünf Wasser“, deshalb, weil fünf Flüsse mit ihm1 zu
dem Meere hinströmen2. - Hier ließen sie sich nieder. Das Land haben sie Gertmanja3 ge­
nannt. - (Als) der König von Thyrhis später erkannte, daß seine allerbesten Seeleute wegge­
zogen waren, sandte (er) alle seine Schiffe mit seinen wilden Söldnern, um sie tot oder le­
bend zu fassen. Aber als sie an jene (Wasserstraße kamen, bebten beide, (das) Meer und
(die) Erde. Danach hob (die) Erde ihren Leib dort em-
[Blatt 75]
por, so hoch, daß alles Wasser aus dieser (Meeres)straße auslief und daß alle Watten
(„ wata “) und Schären (sich) wie ein Burgwall vor ihnen erhoben. - Das geschah wegen der
Tugenden der Gertmannen, wie jedermann hell und klar sehen möge.“

Soweit der übersetzte Originaltext aus den OLH über die Burgfrauen Min-erva und Gert und den ägypti­
schen Oberpriester Sekrops.

II.

Es wird noch an einer anderen Stelle in den OLH etwas über Sekrops berichtet, und zwar von einem
Schreiber des Ulysus, der nach der Abreise seines Königs Odysseus von Walhailagara [d.i. die Insel
Walcheren in der Scheldemündung] ins Mittelmeer zurückgeblieben ist. Über diesen Schreiber heißt es
in den OLH zunächst (Blatt 76, Zeile 38-42):

„ Von diesem König [Ulysus] ist hier ein Schreiber von reinem Fryasblut zurückgeblieben, gebo­
ren bei dem neuen Hafen von Athen, und was hier folgt, hat er uns über Athen aufgeschrieben.
((

Odysseus4 Schreiber berichtet dann [eingeritzt in die Ostwand der Fryasburg im Jahre 1005 nach dem
Untergang von Aldland = 1187 v.Chr.] wie folgt über Athen und Sekrops (Blatt 76-77, Zeile 1-30):

„ Von den anderen Krekaländern habt ihr


sicher viel Übles über Sekrops gehört,
denn er stand in keinem guten Ruf Aber
ich wage zu sagen: Er war ein kluger Mann,
hochgerühmt, sowohl bei den Einheimischen
als auch bei uns, denn er war nicht darauf

1 Indus [vgl. Original Zeile 82]


2 Indus-Mündung
3 Später zu „Kermanshah“, „Karmania“ usw. verballhornt [Orig. Z. 85]
aus, die Menschen zu erniedrigen, wie die anderen
Priester. Aber er war tugendsam,
und er wußte die Kenntnisse der weit­
entfernt wohnenden Völker nach ihrem Wert ein­
zuschätzen. Eben weil er das
wußte, hatte er uns zugestanden, daß wir nach
unserem eigenen Gesetzbuch leben möchten. Es
ging eine Erzählung (um), daß er uns geneigt wäre,
weil er gezeugt sein sollte von einem
Fryasmädchen und einem ägyptischen
Priester, hauptsächlich weil er blaue Augen
hatte und weil da zuvor viele Mädchen von
uns entführt und nach Ägypten
verkauft worden waren. Er selbst hat das
niemals bestätigt. Wie dem auch sei, sicher
ist, daß er uns mehr Entgegenkommen bewies als
alle anderen Priester zusammen. Doch
als er gestorben war, gingen seine Nachfol­
ger eiligst daran, unsere Gesetze zu verdrehen und
allmählich so viele verfälschende Änderungen
vorzunehmen, bis dann am Ende von
Gleichheit ebenso wie von Freiheit nichts
übrigblieb als der Schein und der
Name.... “

III.

Was weiß die frühe Geschichtsschreibung über Sekrops?

Werfen wir zunächst einen Blick in Schlosser’s von 1843-1857 geschaffene 20-bändige „ Weltgeschichte
für das deutsche Volk“. Darin schreibt Friedrich Christoph Schlosser (1776-1861) in der „Geschichte
der Griechen“ [20 Bde., 27. Auf!., Band I, Seite 150-151]:

„Die altgriechischen Sagen reden auch von Kolonieen, welche von Ägypten und einigen
asiatischen Ländern aus sehr früh in Griechenland angelegt sein sollen. Zuerst kam, erzäh­
len sie, Cekrops aus Sais in Ägypten nach Attika, wo er von dem Könige des Landes
freundlich aufgenommen wurde. Er vermählte sich mit dessen Tochter und folgte ihm in
der Herrschaft des Landes nach. Die Stadt Athen stand damals noch nicht; Cekrops aber
legte durch die Erbauung einer Burg, die er Cekropia [heute: Akropolis, Me.] nannte, den
Grund zu derselben. Dieser Ägypter soll zuerst den damals noch rohen Bewohnern des
Landes eine Civilisation gebracht und sie in einem Staat vereinigt haben. Ebenso kam der
Phöniker Kadmos nach Böotien ...“

Hinsichtlich des ägyptischen Königs Cheops selbst weiß Schlosser - der das damalige Wissen zusam­
mengetragen hatte - nichts mitzuteilen. Er weiß lediglich etwas hinsichtlich der Pyramiden zu berichten:

„Die größten und berühmtesten [Pyramiden] sind drei von derjenigen Gruppe, die man
nach einem neueren Orte die Pyramiden von Gizeh zu nennen pflegt. Sie sind von zahllosen
Felsengräbern umgeben und werden nach ihren angeblichen Erbauern die Pyramide des
Cheops, die des Chephren und die des Mycerinus genannt. Die größte von ihnen und das
größte bekannte Gebäude der Welt überhaupt ist die Pyramide des Cheops. ..."
Das ist alles, was „Schlosser’s Weltgeschichte" - und sie enthält das geschichtliche Wissen der damali­
gen Zeit - über Cheops zu berichten weiß. Über den Pharao Cheops selbst und seine Regierung konnte
Schlosser offensichtlich im Jahre 1857 [die Ausgrabungen hatten noch nicht begonnen, Me.J keine
Kenntnisse mitteilen.

IV.

Nach Jahrzehnte dauernden Ausgrabungen in Ägypten und der Entzifferung der Hiroglyphen-Schrift
weiß man heute nur wenig mehr über Cheops selbst und seine nähere Verwandtschaft. Bei den nachfol­
genden Ausführungen wird auf die Ausführungen von Dieter Braasch in seinem Buch „ Pharaonen und
Sumerer - Megalithiker aus dem Norden “ (Grabert-Verlag, Tübingen 1997) Bezug genommen.
Eigentlich müßten die Ausführungen von Braasch hier etwas ausführlicher erörtert werden. Im Rah­
men dieses Vortrages muß ich mich jedoch auf einige stichwortartige Hinweise beschränken, - wobei
daran erinnert sei, daß Cheops zur IV. Dynastie des Alten Reiches gehörte. Ich zitiere Braasch:

„... Weshalb -will ein ägyptischer König am Ende seiner Tage zum himmlischen Nordpol?
Auskunft könnten die Pyramidentexte geben. Diese Schriften sind die ältesten überliefer­
ten schriftlichen Hinweise zur Religion der herrschenden Schicht im Alten Reich. (Faulkner
1969) In den Texten sind die Anschauungen der alten Ägypter über das Jenseits überliefert.
Die Schriften -waren in den Wänden von Königspyramiden der 5. und 6. Dynastie (2500-
2200 v.Chr.) eingraviert und sind dort in langen Reihen noch erhalten. ..." [nach konven­
tioneller Zeitangabe, H.M.]

[Diese Aufzeichnungen erfolgten erst nach dem Tode des Cheops und nach dem Ende der IV. Dy­
nastie, H.M.]

Braasch zitiert viele Pyramidentexte in englischer Sprache, in denen ein Sonnen-Volk im hohen Norden
genannt wird; hier soll nur eines von mehreren Beispielen gegeben werden („Die Pyramidentexte“, Seite
124):

„(§ 1168) >My father ascends to the sky among the gods who are in the sky; he Stands at the
Great Polar Region, and learns the speech of the sun-folk. ...he who is north of waterway,
the end of the sky. < ”

Deutsche Übersetzung:

»Mein Vater steigt zum Himmel empor unter die Götter, die im Himmel sind; er steht bei
der Großen Polarregion und erlernt die Sprache des Sonnen-Volkes. ... Er, der nördlich des
Wasserweges ist, dem Ende des Himmels.< [H.M.]

Braasch weist auf folgendes Problem hin (ebenda, Seite 125):

„... >Wie entsteht in einer ägyptischen' Religion das Bild eines ,Sonnenvolkes' hoch im
Norden in der ,Polar-Region'? “

Hinsichtlich der Cheopspyramide führt Braasch aus (ebenda, Seite 126):

„... Der Name der Cheopspyramide ist >Achti-Chufuf<, das heißt: >Cheops ist der, der
dem Horizont zugehört.< (Goyon 1987) Glaubte Cheops, daß er ursprünglich zum Sonnen­
volkgehörte? Warum ist der Horizont so wichtig, daß er als einziges und damit als wichtig­
stes Kennzeichen für den König verwendet wird? Wo liegt die religiöse Verbindung zwi-
sehen dem ägyptischen Pharao, dem Sonnenvolk und dem Horizont >nördlich des Wasser­
weges^ ...

Zur „ blonden Tochter des Cheops “ schreibt Braasch (ebenda, Seite 126-127):

„ Wenn vermutet wird, daß die >Luftgänge< in der Cheopspyramide und die Seelenlöcher
in den Dolmen Dänemarks die gleiche religiöse Bedeutung hatten, wenn Re und Horus
blaue Augen hatten, dann überrascht es nicht, daß die Tochter des Cheops in ihrem Grab
mit blonden Haaren abgebildet wurde. (Hölscher 1937)
Scharff (1959) stellt folgende Überlegung an. Der Thronfolger von Cheops war >der
König Dedefre mit acht überlieferten Regierungsjahren. Er war der Gatte einer Tochter
des Cheops, also seiner Halbschwester, was in Ägypten nichts Ungewöhnliches ist. Diese
Dame, Hetepheres nach ihrer Großmutter benannt, ist im Grab ihrer eigenen Tochter
später mit voller Königinnentitulatur dargestellt, und zwar erstaunlicherweise mit blon­
dem Haar und hellen Augen, dazu fremdartig gekleidet. Diese Darstellung der blondhaa­
rigen Cheopstochter zwingt zu der Annahme der historisch immerhin beachtenswerten
Tatsache, daß König Cheops die Mutter der Dargestellten, also eine fremdrassige, blonde
Libyerin in seinem Harem aufgenommen hat.< [Es könnte auch eine blonde Fryas-Frau
aus der Zeit des Aufenthaltes des Cheops in Athen gewesen sein! H.M:]

Wenn Cheops eine leibliche, blonde Tochter hatte, die mit voller Königinnentitulatur
dargestellt wird (das heißt, sie ist kaum eine >Fremde<), dann gibt es aus Sicht der Gene­
tik zwei Möglichkeiten:
1. Cheops und die Königin waren blond oder braun.
2. Cheops oder die Königin war blond oder braun.
Es wäre demnach theoretisch möglich, daß Cheops nicht eine blonde Fremde in seinem
Harem aufnahm, sondern eine Frau aus der herrschenden Oberschicht....
Es gibt noch einen weiteren >genetisch< verwertbaren Hinweis. Zum Ende der IV. Dy­
nastie [zu der ja auch Cheops gehörte, H.M.] wird die Frau des Seshem-nofer in ihrem
Mastaba-Grab mit gelbem Haar abgebildet. Sie ist die Frau eines hohen Würdenträgers.
(Stevenson-Smith 1949) “

Braasch faßt zusammen (Seite 127):

„... Der Seelengang in der Cheops-Pyramide und das offensichtliche Bemühen des toten
Pharaos in die >Polarregion<, zum Drehpunkt des Himmels, zu gelangen, deuten auf ei­
ne enge religiöse Verbindung zwischen den nordischen Dolmen und den ägyptischen Py­
ramiden. ... Die blauen Augen von Re und Horus und die blonden Haare der Cheopstoch­
ter geben einen zusätzlichen Hinweis. (Problematisch, das Sonnenvolk, dessen Sprache der
Pharao lernen will.) “

Diese Hinweise von Braasch lassen es sehr wahrscheinlich erscheinen, daß Cheops und Sekrops zur glei­
chen Zeit lebten und möglicherweise sogar identisch sind. Sein Wissen über die Polarregion kann
Cheops während seines Aufenthaltes als Oberpriester in Athen erworben haben oder auch von seiner dort
gewonnenen Frias-Frau erlernt haben.
Es spricht viel dafür, daß der ägyptische Priester Sekrops mit seinen blauen Augen aus den OLH, der
der neugewählten Mutter Gert um ca. 1600 v.d.Ztr. [richtige Zeitrechnung nach OLH] freien Abzug aus
Athen gewährte, tatsächlich dieselbe Person gewesen sein kann, die als Pharao Cheops der IV. Dynastie
um ca. 2540 v.Chr. [unberichtigte offizielle, aber falsche Zeitrechnung] im Alten Reich in Ägypten die
Cheopspyramide bauen ließ.
s
Berücksichtigen wir die Tatsache, daß die Verschiebung der Erdachse in der Zeit von 2193-2191 v.d.Ztr.
[= drei Jahre lang] während des Untergangs von Aldland durch den Riesenkometen Swift-Tuttle einen in
Richtung der Präzession der Erdachse wirkenden Kraft-Vektor besaß, der die Präzession beschleunigte
und dadurch die Dauer des Äons um geschätzte mehr als 300 Jahre verkürzte und gleichfalls die
Sothisperiode von ca. 1460 Jahren um einen Betrag von über 300 Jahren verkleinerte, so könnte die
Wahrscheinlichkeit groß sein, daß die Cheops-Pyramide erst nach der Verschiebung der Erdachse er­
richtet wurde.

V.

Die bisherige offizielle aber falsche Einordnung der geschichtlichen Vorgänge des alten Ägyptens ist
abhängig von den angenommenen Sothis-Zyklen von jeweils ca. 1460 Jahren mit der Zurückrechnung
der jeweiligen dazugehörigen Frühaufgänge des Sothis [= Sirius, einer der hellsten Sterne am Himmel].
Das ist die Konstellation, bei der der Sirius kurz vor dem Sonnenaufgang sichtbar ist und sich dies mit
dem Beginn der Nil-Überschwemmungen alle ca. 1460 Jahre wiederholt.

Immanuel Velikovsky:

Auch Immanuel Velikovsky kommt in seinen Werken zu dem Ergebnis, daß die ägyptische Geschichte
viel jüngeren Datums ist als die selbsternannten Hohepriester der Ägyptologie uns seit über einem Jahr­
hundert glauben machen wollen.
Velikovsky vermutet als Ursache für die von ihm dargelegten Unterschiede in der ägyptischen Zeit­
rechnung Zusammenstöße der Planeten [vgl. sein Buch: „ Welten im Zusammenstoß"}. Die von ihm dar­
gestellten Kollisionen der Himmelskörper kann ich aus rein physikalischen Gründen - es waren m.E.
astronomische Ursachen, aber eben andere - nicht nachvollziehen, den von Velikovsky aufgedeckten
Fehlem in der ägyptischen Zeitrechnung widerspreche ich jedoch nicht.
Tatsache ist, daß durch Velikovsky die gesamte Zeitrechnung des Mittleren Reiches revolutioniert
wird. Er wurde daher schon zu seinen Lebzeiten von sog. „anerkannten Ägyptologen“ ebenso in Grund
und Boden diffamiert wie man dieses im 19. Jahrhundert mit J.G. Ottema und Cornelis over de Linden
gemacht hatte wegen der Veröffentlichung der OLH in holländischer Übersetzung („ Thet Oera Linda
Bok“, Leeuwarden 1872 und 1876).
Es ist unmöglich, im Rahmen dieser Abhandlung alle wesentlichen Erkenntnisse Velikovskys - der
sehr zu Unrecht von den herrschenden aber irrenden Ägyptologen diffamiert wurde - darzulegen. Ich
beschränke mich daher auf zwei Beispiele aus seinen Werken:

Velikovsky befaßt sich ausführlich mit der sogenannten C14-Methode (vgl. „Zeitalter im Chaos“, Band
III, „Die Seevölker“, Seite 271 ff.) und kommt zu dem Ergebnis, daß diese nicht zuverlässig ist und da­
her aus verschiedenen Gründen hinsichtlich der ägyptischen Chronologie zu falschen Ergebnissen führen
mußte.
Jahrzehnte nach seinem Ableben veröffentlichten Christian Bloss und Hans-Heinrich Niemitz ihr
grundlegendes Werk „C14-Crash“ mit dem Untertitel: „Das Ende der Illusion, mit Radiokarbonmetho­
de und Dendrochronologie datieren zu können" (1. Aufl. 1997, 2. überarb. Aufl. 2000). Mit diesem
Buch werden die Argumente Velikovskys im nachhinein voll bestätigt.
Bezüglich der Schwankungen der C14-Daten seien aus dem Buch „C14-Crash" einige Beispiele zi­
tiert:

„ So schwanken zum Beispiel die Daten für Artefakte aus einer Besiedlung von wenigen
Jahrzehnten um ca. 1.400 Jahre. “ [ebenda, Seite 50]
„ Die Daten an sich gleichaltriger Knochen streuen häufig ohne erkennbare Systematik um
Jahrtausende. Zugleich schwanken diese aber auch mehr oder weniger systematisch in­
nerhalb verschiedener Bereiche eines einzigen Knochen. “ [ebenda, Seite 51]
Und was die Anwendung der C14-Methode hinsichtlich Altägyptens betrifft, sind dem Buch „CH-
Crash “ die folgenden Hinweise zu entnehmen:

„ Wo schon mehrere Forschergenerationen die Grunddatierungen nicht mehr angerührt


haben und der Fokus auf Details gerichtet ist, wie etwa in der Chronologie Altägyptens,
mag man der C14-Methode im allgemeinen gar keinen Wert beimessen. “ [ebenda, Seite
51]
„Doch für das Alte Reich Ägyptens klaffen auch nach Einführung der >Hochpräzisionska-
librierung< zwischen der historischen und der C14-Datierung im Mittel" [es können auch
erheblich größere Abweichungen vorkommen, H.M.] „fast 400 Jahre. Versuche einzelner
Historiker, ihre Kollegen von der Notwendigkeit zur Korrektur der traditionellen Chro­
nologie zu überzeugen, schlugen fehl. Am Ende'£og sich die Ägyptologie recht elegant aus
der Affäre: Die eigenen Datierungsunsicherheiten seien kleiner als der Mindestfehler der
C14-Methode und damit müsse die Methode selber als nutzlos erkannt werden. “ [ebenda,
Seite 52]

Somit ist die C14-Methode in keiner Weise geeignet, Ordnung in die Chronologie der altägyptischen
Geschichte zu bringen.

Velikovsky hat sich intensiv mit der offiziellen zeitlichen Einordnung der verschiedenen ägyptischen
Dynastien, insbesondere des Mittleren Reiches, beschäftigt. Er ist dabei zu der Feststellung gelangt, daß
manche Dynastien in der konventionellen ägyptischen Chronologie im Abstand von mehreren Hundert
Jahren unter anderer Bezeichnung ein weiteres Mal berücksichtigt werden.
In seiner graphischen Darstellung „Ägyptische Chronologie“ (siehe Abbildung) zeigt Velikovsky auf
der linken Seite die bisherige konventionelle aber falsche zeitliche Einordnung der verschiedenen ägypti­
schen Dynastien und auf der rechten Seite die von ihm revidierte Chronologie. Anhand der gestrichelten
Hilfslinien wird sehr übersichtlich dargestellt, wie die einzelnen Dynastien von Velikovsky in die revi­
dierte Zeitrechnung eingeordnet werden. Die horizontalen gestrichelten Linien zeigen an, daß sich bei
diesen Dynastien zeitlich in der revidierten Darstellung kaum etwas verändert hat.
Aufgrund der von Velikovsky vorgeschlagenen Berichtigung der ägyptischen Chronologie verjüngt
sich das Mittlere Reich um mehrere hundert Jahre; so daß hier eine Minderung des Alters des Mittleren
Reiches insgesamt von ca. 650 Jahre angenommen werden kann. Um den gleichen Betrag vermindert
sich dementsprechend auch das Alter des Alten Reiches. Hinsichtlich der Cheopspyramide bedeutet dies
- wenn diese tatsächich von Cheops erbaut wurde -, daß diese mit Sicherheit erst nach der Verschiebung
der Erdachse (im Jahre 2192 v.d.Ztr.) erbaut wurde.

VI.

Doch nun zurück zu unserer anfangs gestellten Frage:


Ist Sekrops, der sagenhafte Gründer Athens aus Sais, nach den OLH der ägyptische Oberpriester mit
blauen Augen, um ca. 1600 v.d.Ztr. identisch ist mit dem Pharao Cheops der IV. Dynastie des Alten Rei­
ches (ca. 2540 v.d.Ztr. nach konventioneller Chronologie, Gr. Ploetz, Seite 78)?

Es ergibt sich folgende Zeitrechnung:

konventionelle Zeitrechnung Cheops - 2540 v.d.Ztr.


Berichtigung wegen Sothis-Periode = - 300 Jahre
berichtigter Zwischenwert = 2240 v.d.Ztr.
Berichtigung gemäß Velikovski_____ = - 650 Jahre
Sekrops = Cheops = 1590 v.d.Ztr.
Damit ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, daß der ägyptische Ober­
priester Sekrops der OLH identisch ist mit dem Pharao Cheops der IV. Dynastie des Alten Reiches, dem
der Bau der Cheops-Pyramide zugesprochen wird.

Somit wäre die Cheops-Pyramide nicht um das Jahr 2540 v.d.Ztr. bei Giseh/Gisa, sondern erst nach dem
Untergang von Altland im Jahre 2192 v.d.Ztr. und somit nach dieser Naturkatastrophe und der Verschie­
bung der Erdachse gebaut worden.
Dies entspricht auch den astronomischen Daten dieser Pyramide: Sie wurde exakt auf dem 30° nördli­
cher Breite erbaut und exakt auf die Nord-Süd-Richtung ausgerichtet. Da die Höhe des Himmelspols =
der geographischen Breite entspricht, konnte der Himmelsbereich des nördlichen Himmelspoles von der
Cheops-Pyramide aus in Nord-Süd-Richtung durch den sog. Seelengang exakt in 30° Höhe beobachtet
werden. Hier konnte man die Präzession der Erdachse nach der Verschiebung der Erdachse 2192 v.d.Ztr.
direkt an der Weiterwanderung der Fixsterne gegenüber dem Himmelspol im Laufe der Jahrhunderte
ablesen.

Abschließend kann aus den geschilderten Tatsachen gefolgert werden, daß die Oera-Linda-Handschriften
(OLH) keine Fälschung sein können! Sie enthalten völlig unbekannte geschichtliche und astronomische
Hinweise, die ein evtl. Fälscher um das Jahr 1860 herum niemals hätte erfinden können.
Insbesondere können die mit Hilfe der OLH gewonnenen Forschungsergebnisse dazu beitragen, die
gefälschte Geschichte Europas und Ägyptens nach und nach zu berichtigen.

Hier einfugen oder zwischen den Text: Abbildung „Ägyptische Chronologie“ von Dr. Immanuel Veli-
kovsky
Y&n /!/( /
Ägyptische Chronologie
konventionell revidiert
-1650
Hyksos
7.

: Neues Reich
-1551

x Untergang des ca. -1475


18. Dynastie Mittleren Reiches
-1425

19. Dynastie Arabische


Dynastie
\
\
20. Dynastie ■ ' .
\
V .
(“Ramessiden”) .X
Saul besfegt Agog II.
-1020

Thebanische
Dynastie

22,, 23. Dyn. Amama-Zeit


(Libyer) -830
Libysche
Dynastie
-715 Äthiopische Dyn.
-720
25. Dyn. (Äthiopier)
Assyr, Eroberung
-664 \. . y
-663
X . x
- - -v------ ----
i
\ X
- - 'Tanitische Dyn
X
\ X ‘
x
-525 x
' X
-525
X
27. Dynastie • • v Persische
---- v - X
(Perser) . . v.‘ X
Dynastie
X.
M Dyn. Priesterdyn. X -420
-399 _ -X -391
29., 30. Dyn. der Sebennytische Dyn.
libyschen
31. Dynastie 2. Persische Dyn. -341
Oasen
-332
Alexander, Makedonische
Ptolemäer Dynastie