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Ludwig van Beethoven

Leben und Werk

Getauft: 17.12.1770 in Bonn (Geburtsdatum unbekannt)

Gestorben: 26.03.1827 in Wien

Vater: Johann (lebte von 1740 bis 1792) Musiker

Mutter: Maria Magdalena (starb 1787) Tochter des Oberhofkochs in Trier

Geschwister: 5 (aber nur 3, mit ihm, überlebten das Säuglingsalter)


Ludwig, Kaspar Karl und Nikolaus Johann

SEIN LEBEN:

 Ludwig hatte eine schwere Jugend und war ein Perfektionist

 Sein Vater wollte aus ihm ein Wunderkind, gleich Mozart machen

 Bereits 1774 beginnt sein Vater ihn zu unterrichten

 1782 - erste echte Förderung erhielt er durch den Hoforganisten Christian Gottlob
Neefe – in Violine, Klavier und Orgel

 Hilft gelegentlich bereits als Hoforganist aus

 1782 – erste Veröffentlichung :“ Neun Variationen über einen Marsch von Dressler“
 1783 – unter Anleitung von Neefe komponiert Ludwig drei Klaviersonaten

 Diese widmet er seinem Dienstherren Maximilian Friedrich

 1784 – Festanstellung als zweiter Hoforganist

 1784-1785 Bekanntschaft mit Graf Ferdinand von Waldstein-Wartenberg, welcher


später sein erster adliger Förderer wird

 1786-1787 wird Schüler bei Mozart in Wien

 1788-1789 Beethoven lässt sich in die Bonner Universität eintragen

 Beethoven interessierte sich auch für Politik, Literatur und Philosophie

 1789 spielt er als Bratschist mit der Bonner Hofkapelle im Theater

 1790 es entstehen die Werke „Trauerkantate“ und „Kantate zur Krönung Leopolds II“

 1792 Bekanntschaft mit Joseph Haydn

 Beethoven geht nach Wien – erhält Stipendium und wird Schüler von Haydn

 1794 Beethoven verliert durch die Besetzung französischer Truppen seine Stelle in
Bonn

 1795 erster öffentlicher Auftritt in Wien – Zerwürfnis mit Haydn

 1796 es entstehen erste Quartett-Kompositionen

 Beethoven beginnt die einzige größere Konzertreise Prag, dann Dresden, Leipzig
und Berlin

 Er erkrankt – verschiedene Mediziner können ihm nicht helfen

 1798 Abschluss der Klaviersonate“ Pathétique“- wachsender Erfolg als Komponist


und Pianist – überschattet von ersten Symptomen des Gehörleidens

 02.04.1880 erstes eigenes Konzert , ein großer Erfolg, in Wien mit der Uraufführung
der „1. Sinfonie“

 1801 Uraufführung der „Geschöpfe des Promethus“

 1802 Beethoven berichtet über seine Ertaubung

 1803 – 1809 Uraufführung weiterer Stücke

 1806 Rückkehr nach Wien


 1810 Höhepunkt in Beethovens Beschäftigung mit dem Werk Goethes die
Schauspielmusik zu „Egmont“

 Lebenskrise – seine Lebenssituation begann sich deutlich zu verschlechtern

 1813 erfolgreichste Sinfonie zu Lebzeiten komponiert, welche im Dezember mit der


„7. Sinfonie“ uraufgeführt wird

 1814 große Erfolge durch das Interesse der internationalen Prominenz

 1815 wahrscheinlich letzter Auftritt als Pianist

 1816 „An die ferne Geliebte“ gilt als erster Liederzyklus der Musikgeschichte

 1818 Taubheit Beethovens – kann nur noch schriftlich kommunizieren

 1822 vollständige Taubheit – verfasst deine letzte „Klaviersonate, opus 111“

 1823 letztes großes Klavierwerk „Diabelli-Variationen“ fertiggestellt

 07.05.1824 Uraufführung „9. Sinfonie

 1826 letzte abgeschlossene Komposition Beethovens „Streichquartett p.130“

 Er erleidet einen Nervenzubruch – hat Leberzirrhose, Herzschwäche und


Nervenfieber – ist ans Bett gefesselt

 Verstirbt am Nachmittag des 26.März 1827 in Wien und wird am 29. März 1827
begraben – es geleiten 20.000 Menschen den Leichnam zum Grab

SEIN WERK:

 Beethoven gilt als Vollender der Wiener Klassik und Wegbereiter der Romantik

 Schuf grundlegende Formen der Sinfonie, der Klaviersonate und des Streichquartetts
und hat dazu Werke geschaffen

 Es hat damit musikgeschichtlichen Einfluss, der kaum zu übertreffen ist

 Die Sonatensatzform, und darin namentlich die Durchführung, entwickelte er fast zur
Vollkommenheit

 Das Höfisch-aristokratische Menuett erweiterte er zum lebhaften Scherz

 Er hat in seiner Musik einen ganz besonderen Stil und diese sind zeitlos

 Beethoven hat in 56 Lebensjahren rund 340 Werke hinterlassen

 Viele Werke klingen drohend, weil er dunkle und hämmernde Klänge einbaut,
dadurch ist die Musik laut - es gibt aber auch ruhigere Klänge

 Er komponiert vor allem für Orchester und kleine Instrumentengruppen


 Seine Stücke bestehen meist aus 3 oder 4 Sätzen (=Teilen)

 Er schrieb erstmals nicht für Adlige und Päpste, sondern komponierte auch für die
Bürger und Konzertsäle

 Seine Musik erforderte größere Orchester und größere Räume

 Er war der erste Komponist, der sich an ein Massenpublikum wandte

BIS ZUR HEUTIGEN ZEIT:

 Er gilt als meistgespielter klassischer Komponist der Welt

 Einer der wichtigsten Botschafter der europäischen Kultur

 Seine Werke zählen zum kulturellen Erbe der Menschheit

 Das Interesse an seiner Musik ist seit Jahrhunderten ungebrochen

 Beethoven ist allgegenwärtig und anhaltend aktuell

 Er ist weit über die Musikwelt hinaus ein Begriff

 Beethoven fasziniert, bewegt und vereint

 Er schuf musikalische Welten und Schlüsselwerke

 Prägte die Musikgeschichte

 Er ist Beispiel, dass menschliche Kreativität keine Grenzen kennt

 Verwahrt sich gegen jede Konvention oder Routine

 Er war ein Quer- und Vorausdenker

 Erweiterte dir Grenzen der Musik

 Ist Inspiration und Vorbild für unzählbar viele Menschen

 Sein Werk ist visionär

 Er wies den Weg ins Moderne

 Seine Werke sprechen einen unbändigen Willen zur gesellschaftlichen Veränderung,


höchste Humanität, die Freiheit der Künste und beanspruchen bis heute universelle
Geltung
Quellenverzeichis:
https://www.klassika.info/Komponisten/Beethoven/lebenslauf_1.html
https://www.welt.de/sonderthemen/beethoven/article205078792/Beethovens-Leben-und-Werk.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_van_Beethoven#Werke_(Auswahl)
https://www.planet-wissen.de/kultur/musik/ludwig_van_beethoven/index.html
http://kiwithek.kidsweb.at/index.php/Ludwig_van_Beethoven
https://www.bthvn2020.de/hintergruende/ueber-beethoven/