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Betriebliches Rechnungswesen

Aufgaben zum Einführungsteil

TUTORIUM 3
Für die Vor- und Nachbereitung dieses Tutoriums wird das Durcharbeiten folgender Literatur
empfohlen:

Wüstemann, Jens: Buchführung case by case, 3. Aufl., Frankfurt am Main 2009, S. 34-66 und
S. 67-85.

12. Welche Aussagen bezüglich Erfolgs- und Bestandskonten sind richtig?

a) Erfolgskonten kennen keinen Anfangsbestand.

b) Bei den Passivkonten wird der Anfangsbestand im Soll eingetragen.

c) Abgänge (Minderungen) stehen immer im Haben.

d) Bei einem Aktivkonto steht der Endbestand im Haben.

e) Bestandskonten werden über das GuV-Konto abgeschlossen.

f) Erfolgskonten sind Unterkonten des Eigenkapitalkontos.

g) Aufwandskonten schließen im Allgemeinen mit einem Sollsaldo, Ertragskonten dagegen


meist mit einem Habensaldo ab.

h) Buchungen auf Erfolgskonten verändern das Eigenkapital (erfolgswirksam).

i) Erfolgskonten können in der Schlussbilanz erscheinen.

j) Aufwendungen führen zu Eigenkapitalmehrungen.

k) Aufwendungen werden im Soll, Erträge werden im Haben gebucht.

13. Welche Aussagen über das System der doppelten Buchführung sind richtig?

a) Durch jeden Buchungssatz werden immer genau zwei Konten angesprochen.

b) In jedem Buchungssatz ist die Summe der im Soll gebuchten Beträge gleich denen, die im
Haben gebucht werden.

c) Die doppelte Buchführung gewährleitstet, dass der Erfolg durch Bestandsgrößenvergleich


gleich dem Erfolg durch Saldierung von Erträgen und Aufwendungen ist.

d) Die Einführung des Eröffnungs- und des Schlussbilanzkontos gewährleistet, dass die
doppelte Buchführung formal auch bei der Übernahme der Anfangs- und Endbestände
eingehalten wird.

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14. Handelt es bei den folgenden Konten jeweils um ein Aktiv- oder ein Passivkonto?
Führen sie den Kontoabschluss durch. Auf welcher Kontenseite finden sich die
Endbestände?

S Kasse H
4.000 3.500
3.000 1.800
2.100

S Darlehensverbindlichkeit H
1.500 20.000
1.500

S Forderung H
12.000 4.700
3.500

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S Verbindlichkeit aus Lieferung H


7.200 18.300
2.500 1.800

15. Welche Geschäftsvorfälle liegen den folgenden Buchungssätzen zugrunde?

a) Büroausstattung an Kasse

b) Waren an Lieferantenverbindlichkeiten

c) Forderungen an Betriebs- und Geschäftsausstattung

d) Bank an Kasse

e) Waren an Bank

f) Lieferantenverbindlichkeit an Forderungen

16. Mit welchen Buchungen werden die folgenden Konten abgeschlossen?

1.
S Beratungskosten H
1.000
200
700

a) Rechts- und Beratungskonto 1.900 an Schlussbilanzkonto 1.900


b) Schlussbilanzkonto 1.900 an Rechts- und Beratungskosten 1.900
c) Eigenkapital 1.900 an Rechts- und Beratungskosten 1.900
d) GuV-Konto 1.900 an Rechts- und Beratungskosten 1.900
e) Rechts- und Beratungskosten 1.900 an GuV-Konto 1.900

2.
S Zinserträge H
500 1.500
200

a) Schlussbilanzkonto 1.200 an Zinserträge 1.200


b) GuV-Konto 1.200 an Zinserträge 1.200
c) Zinserträge 1.200 an Eigenkapital
d) Zinserträge 1.200 an Schlussbilanzkonto 1.200
e) Zinserträge 1.200 an GuV-Konto 1.200

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3.
S GuV-Konto H
6.500 10.800
7.000 1.200
1.900

a) Eigenkapital 3.400 an Schlussbilanzkonto 3.400


b) Eigenkapital 3.400 an GuV-Konto 3.400
c) Schlussbilanzkonto 3.400 an GuV-Konto 3.400
d) GuV-Konto 3.400 an Eigenkapital 3.400

17. Die Inventur zum 31.12.2008 hat für das Einzelunternehmen des Kaufmanns Manfred
Mustermann folgende Bestände ermittelt:

Euro
Computer 2.500
Kassenbestand 7.000
Bankguthaben Deutsche Bank 17.500
Aktien 20.000
Verbindlichkeit gegenüber Lieferant Müller 10.000

Im Geschäftsjahr 2009 haben sich die folgenden Geschäftsvorfälle ereignet:

1. Barverkauf des Computers Anfang Januar 2009 für Euro 2.500.

2. Kauf eines neuen Computers für Euro 4.500. Der Kaufpreis wird sofort vom Bankkonto
überwiesen.

3. Begleichung der Verbindlichkeit gegenüber Lieferant Müller (10.000) durch


Banküberweisung.

4. Barabhebung Euro 1.000 vom Bankkonto und Einzahlung in die Kasse.

5. Kauf eines Firmen-PKW zum Preis von Euro 50.000. Die Anschaffung wird durch
Aufnahme eines Darlehens finanziert. Die Bank wird angewiesen, den Darlehensbetrag
direkt an den PKW-Händler zu überweisen.

6. Aus dem Aktienbestand werden Aktien für Euro 5.000 verkauft. Euro 2.000 werden in
bar und Euro 3.000 durch Banküberweisung bezahlt.

a) Richten Sie die benötigten Bestandskonten ein und nehmen Sie die entsprechenden
Eröffnungsbuchungen vor.

b) Zu den Geschäftsvorfällen sollen die Buchungssätze gebildet werden. Gehen Sie dabei
nach folgendem Schema vor:
- Welche Konten werden berührt?
- Handelt es sich um Aktiv- oder Passivkonten?

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- Handelt es sich jeweils um eine Erhöhung oder eine Verminderung des Kontos?
- Welche Seite des Kontos wird angesprochen?
- Wie lautet der jeweilige Buchungssatz?

c) Buchen Sie die Geschäftsvorfälle auf den Bestandskonten.

d) Schließen Sie die Konten über das Schlussbilanzkonto ab.