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Kommunikationspolitik Kommunikationspolitik

1 Erklären Sie anhand eines Beispiels die AIDA- Re- 2 Beschreiben Sie die Instrumente der „klassi-
gel und beschreiben Sie die Wahrnehmungswirkung schen“ Werbung.
der Werbung.
Werbesubjekt (Zielgruppe), Werbeobjekt (Produkt, Produktgruppe),
A Aufmerksamk., I Interesse, D Wunsch, A Handlung, S Zufriedenheit Werbepartner (Kollektivwerbung, Sammelwerbung, Verbandswerbung),
Aufmerksamkeit ist Reduktion auf etwas Bestimmtes. Werbeziel (Einführungs-, Durchsetzungs-, Expansionswerbung), Werbe-
Aufmerksamkeitsreaktion (intensive Reize wie Farben, Lautstärke, Musik botschaft, Werbeträger (ORF, Plakatwand, Zeitung,…), Werbemittel (TV-
Schlüsselreize (Angst, sexuelle Reize, Kindchenschema, …) Spot, Plakat, Inserat, Flyer, …), Werbebudget
Denkmechanismen (sind feste Gewohnheiten)
Informationsinterpretation (je nach Mensch verschieden)

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3 Stellen Sie inhaltliche und psychologische Aspekte dar, die 4 Zählen Sie Werbemittel sowie Werbeträger auf u.
bei der Werbegestaltung zu berücksichtigen sind. erläutern Sie, welche Gründe für die Wahl eines Werbe-
mittels bzw. eines Werbeträgers ausschlaggebend sein
Glaubwürdigkeit (zweiseitige Argum., Warentest, Vergleich.W.,Testim.) TV-Werbung: mulitsensorisch, hohe Kosten, Drehbuch
Neuartigkeit, Humor (Wortspiel, Witze, Satire)
können.
Plakat: gehört zu den ältersten Werbemitteln, Außenplakat, Innenpla-
Erotik, Angstappelle kat, Bildplakat, Betrachter kann nicht ausweichen, nur kurzer aber häu-
Prestige (Anerkennungsbedürfnis) figer Kontakt, regionaler Einsatz möglich, Darstellung einfacher Inhalte
Psychologische Aspekte Inserat: Zielgruppe? Reichweite, Format, Größe, Positionierung
Typografische Aspekte, Sprachliche Komp. (Einfachheit, KISS), Farben, Inserat siehe bei Frage 5.
Musik, Visuals/Bilder, Platzierung, Format, Überfrachtungseffekt (!!)

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5 Zählen Sie Instrumente der Print- Werbung auf 6 Erläutern Sie, welche Punkte bei einer Werbe-
und beschreiben Sie diese kurz. konzeption und bei einem Werbebriefing zu berück-
Anzeigearten: Standardanzeige (Bild, Schlagzeile), Textanzeige, Nur- sichtigen sind.
Bildanzeige, Karikatur, Kuponanzeige, Bildergeschichte, Werbekonzeption: Marketingziele (Zielgruppe, Positionierung, Werbe-
Hauptwirkung: Größe, Farbe der Anzeige ziele) – Werbekonzept (Zentrale Werbeidee – USP, Werbebotschaft,
Platzierung (Umschlagseiten, rechte Seiten, Anzeige soll aktivieren) Werbemittel, Werbeträger, Werbebudget) – Werbebriefing – Werbe-
VT: Leser kann das Tempo bestimmen, kann mehrmals lesen, muss es kampagne, Werbekontrolle
sich aber merken, erste Selektion beim Kauf der Zeitung. Werbebriefing: Marktdaten – Marketingziele – zu bewerbende Produkt
– Marktforschungsergebnisse – Konkurrenz – Definition Zielgruppe –
Formulierung USP – Positionierung – Werbezeitraum/-timing – Werb-
träger - Werbbudget
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7 Erklären Sie „Direkt Marketing“. 8 Beschreiben Sie die Abkürzungen PR, CD, CB,
CC und CI.
=Bewerbung einer klar def. Zielgruppe, Ziel One-To-One-Marketing, PR=Öffentlichkeitsarbeit: Tue Gutes und rede darüber!
kein Massenkommunikationsmittel Ziel: Aufbau eines positiven Images
Instrumente: Pers. Werbebrief, Gutschein, Flyer, Telefonwerbung, Email Zielgruppe: Käufer, Kapitalgeber, Staat, Organisationen
(Achtung: durch neue DSVG stark eingeschränkt – auch was das Daten- Maßnahmen: Betriebsführungen, TdoT, Presseberichte, Fachmessen
sammeln, Adressenkaufen, unverlangte Emails abelangt.) Corporate Identity=UN-Persönlichkeit. Dazu gehört Corp.Design (Logo,
Individualität steht im Vordergrund, keine 08/15-Werbung, Kreativität Firmenauto), Corp. Behavior (Verhalten, z.B. Beschwerdemanagement)
ist wichtig, nicht zu viel versprechen, Kunden ernst nehmen, KISS und Corp. Communication (Image, Werbeauftritt, Telefonpräsenz,…)

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9 Definieren Sie Verkaufsförderung u. erläutern 10 Beschreiben Sie Besonderheiten, die im Marke-
Sie die Instrumente der Verkaufsförderung näher. ting im Internet zu beachten sind u. erläutern Sie
ein paar Möglichkeiten, wie Werbung im Internet
Werbung gibt den Kaufgrund und Verkaufsförderung den Anreiz zum Starker Trend – jedes UN muss sich damit auseinandersetzen.
Kauf. K. wollte es schon immer haben, aber jetzt kommt der Anreiz zum funktionieren kann.
Homepage (CMS, aktuelle Information, Wichtiges schnell auffindbar)
tatsächlichen Kauf. Online-Shops
Consumer Promotion (Preisaktionen, Gutscheinkupon, …) Mobile Marketing: Kaufen über Handys wird immer wichtiger (Seiten
Sales/Staff-Promotion (Verkäufer bek. Provision, wenn sie das P. verk.) müssen auf Handys gut lesbar/bedienbar sein.)
Trade-Promotion (Aktionen für den Handel das Prod. Zu verkaufen) VT/NT: schnell, billig, vergleichbar, nicht aufgezwungen
Push- und Pull-Strategie Es gibt viel gesetzliche Vorschriften: DSGV, ECG
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11 Stellen Sie den Ablauf einer Werbeplanung dar
und geben Sie bitte zu jedem der angeführten
Punkte ein Beispiel.

Marketing-Konzeption (Vision, strategische Ziele, Marketingziele, Um-


setzung in Produktpol., Distrib.pol., Preispol.)
Werbekonzept: Werbeziel (z.B. Neueröffn. der Filiale in der Region be-
kanntmachen – es sollen ca. 100 Personen zum Eröffnungsevent kom-
men), Werbesubjekt (Zielgruppe: Haushalte der Region), Werbeobjekt
(Produkt/neue Filiale)
Bestimmung des Werbebudgets
Werbebotschaft (z.B. Eröffnung mit einem Event am …)
Auswahl Werbeträger/-mittel (Plakatwand/Plakat)
Umsetzung und Kontrolle

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