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Fallbeispiel Herr Wittig

Bei Herrn Wittig (85 Jahre) wurde vor langer Zeit eine kognitive Einschränkung festgestellt.
Mittlerweise ist sie so stark ausgeprägt, dass er vor kurzen in ein Pflegeheim verlegt werden
musste. Aufgrund eines Sturzes, den er vor zwei Tagen erlitten hat, spürt er Schmerzen im
linken Bein und liegt oft im Bett. Herr Wittig kann mit Hilfe auf den Toilettenstuhl mobilisiert
werden. Von alleine kann er sich im Bett bewegen, aber dies wird von Herrn Wittig selten
durchgeführt. Er bekommt vom Pflegepersonal Schmerzmittel nach Arztanordnung. Wenn
ihm das Essen an das Bett serviert wird, verschluckt er sich manchmal. Als
Begleiterkrankung besteht bei Ihr eine arterielle Hypertonie. Er bekommt 3x täglich Amlodipin
5mg und Paracetamol bei Bedarf.
Aufgabe:
Bitte beurteilen Sie ob Maßnahmen zu folgenden Prophylaxen anzuwenden sind!

Prophylaxe Begründung Prophylaktische


Maßnahmen
1. Pneumonieprophylaxe Risikofaktoren ist die 1. Schmerzmittelgabe nach
eingeschränkte Bewegung Arztanordnung
und Schmerzen (Paracetamol bei Bedarf
(Minderbelüftung der Lunge)

Als Begleiterkrankung 3x täglich Amlodipin 5mg


besteht bei ihr eine arterielle nach Arztanordnung.
Hypertonie (Bei arterielle
Hypertonie die winzigen Sauerstoff Theraphie nach
Arterien in seiner Lunge eng Arztanordnung
und blockiert)
2. Aspirationsprophylaxe Verschluckt er sich Erhöhe Position das
mancmal Oberkörpers wahrend des
Essens.

Unterstützung bei der


Nahrung aufnahme z.B
durch die Pflegenden z.B.
Nahrungs mundgerecht
vorbereiten.

3. Thromboseprophylaxe Selten Bett Bewegen Ermütigen Sie Herrn Wittig,


sich auf seinen Bett zu
bewegen.

Teilaktive
Bewegungsübungen(aufgrun
d einer kognitive
Einschränkung)
Herr Wittig bewegt, die
Pflegekraft unterstützt ihn.
4. Dekubitusprophylaxe Unter Decubitus ist dies nicht
möglich da er sich
selbständig im Bett bewegen
kann, auch wenn er nur
selten auftritt. Er braucht
lediglich eine regelmäßige
Erinnerung oder Motivation
und Anleitung von der
Pflegekraft ,um dies zu tun.

5. Kontrakturenprophylaxe Die Kontrakturenprophylaxe


bei Herrn Wittig ist nicht
anwendwar, obwohl er sich
selten auf seinen Bett
bewegt, aber mit Hilfe eines
Toilletenstuhls mobilisiert
werden kann.
6. Sturzprophylaxe Kognitive Einschränkungen Entfernen von Stolprfallen
festgestellt sowie das Anpassen der
Umgebung.

Die Verwendung geeignetes


Hilfsmittel wie Toilettenstuhl.
7. Dehydratationsprophylaxe Wenig Immer wieder Getränke
Bewegungseinschränkungen anbieten.
aufgrund Schmerzen

kognitive Einschränkung Hilfsmittel benutzen z.B.


festgestellt Strohhalm,Schnabeltasse

Verschluckt sich mancmal Beim trinken Unterstützung


anbieten