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Lernjob

Bewerbungsgespräche
Der persönliche Kontakt entscheidet Im persönlichen Gespräch treten Sie persönlich in Erscheinung und
sind als Persönlichkeit gefragt. In Ihrer Selbstpräsentation muss deut-
lich werden, dass Sie die von Unternehmen geforderten Kompetenzen
mitbringen, dass Sie motiviert sind, die neue Herausforderung anzu-
packen, und dass Sie sowohl zur ausgeschriebenen Position wie auch
in das bestehende Team passen.

Impressum Inhaltsverzeichnis
NewPlacement Academy GmbH Wirkungskriterien für Bewerbungsgespräche 2
Flurstrasse 50
Telefongespräch 4
8048 Zürich
044 405 43 50 Vorstellungsgespräch 12
info@newplacement.ch Assessment – Fragestellungen und Beurteilungsaspekte 27
www.newplacement.ch
April 2016
Persönliche Gespräche im Bewerbungsprozess
Wirkungskriterien

Die Qualität der Begegnung und die kommunizierten Werte sind zusammen Königsfrage Kompetenz
der entscheidende Wettbewerbsfaktor. (Karl-Heinz Nägele) Can you do the job?

 Inwiefern ist erkennbar, dass Sie über das notwendige Wissen


und relevante Erfahrungen verfügen, um wesentlich zum Erfolg
Wenn Sie einen Blick zurück werfen auf Ihre bisherigen beruflichen Begegnungen in des Unternehmens innerhalb Ihrer Rolle und Aufgaben beizutragen?
Bewerbungsgesprächen:
 Inwiefern beantworten Sie bereits durch Ihren Auftritt die Frage,
Was war das beste Gespräch, welches Sie je hatten? Anhand von welchen Kriterien hat ob Sie den Job machen können?
sich das gezeigt? Anhand welcher Reaktionen?
Königsfrage Motivation
Will you love the job?

 Inwiefern ist erkennbar, dass Sie äusserst motiviert an die Sache


Was möchten Sie in einem Bewerbungsgespräch unbedingt einbringen? Inwiefern kön-
herangehen? Andere durch Ihre Motivation begeistern?
nen Sie Einfluss nehmen? Woran würden Sie erkennen, dass es Ihnen gelungen ist?
Andere durch Ihre Einstellung bewegen?

 Inwiefern beantworten Sie bereits durch Ihren Auftritt die Frage,


ob Sie den Job lieben werden?
Was möchten Sie in einem Gespräch nie erleben? Inwiefern können Sie im Vorfeld Ein-
fluss nehmen? Wie dem Gespräch eine neue Richtung geben? Königsfrage Persönlichkeit
Can we tolerate working with you?

 Welche Art von Mensch Sie sind? Erkennen andere in Ihnen, dass
die Zusammenarbeit angenehm und bereichernd ist? Ist Ihre Persön-
lichkeit als Mehrwert für den potentiellen Arbeitgeber erkennbar?
Die folgenden Leitfragen unterstützen Sie darin, künftige persönliche Begegnungen als  Inwiefern beantworten Sie bereits durch Ihren Auftritt die Frage,
Wettbewerbsvorteil zu gestalten, und geben Ihnen Kriterien für die Vorbereitung und ob wir die Zusammenarbeit mit Ihnen tolerieren können?
Auswertung Ihrer Bewerbungsgespräche.

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Persönliche Gespräche im Bewerbungsprozess
Wirkungskriterien

Rückblick, Status, Ausblick Orientierung und Klarheit


Blick auf die Zukunft? Durch Struktur begeistert?

 Fokussierung auf Zukunft? Ausblick? Strategische Ausrichtung er-  Script entwickelt für die entscheidenden Antworten?
kennbar? Fachfunktion?
 Handtechnik von 3 Punkten pro Aussage,
 Welche beruflichen Aspekte sind jetzt für Sie wichtig? Gesundheit? notfalls auch bis zu 5 Punkte angewendet?
Befindlichkeit? Ausgangslage? Aktuelle Situation?
 Orientierung durch Struktur von Titel, Lead, Inhalt, Fazit ermöglicht?
 Inwiefern sind Ihre Erfahrungswerte für das Unternehmen entschei-
dend, weil dadurch welche Resultate, welche Vorgehensweisen, Konzentration auf das Wesentliche
welche Verbindungen in Zukunft für das Unternehmen möglich sind? Ballast abgeworfen?

 Vergangenheit zurückgelassen? Frei von Altlasten?  Frei von Floskeln, Schlagwörtern, langwierigen Schilderungen,
Wie die Zukunft des Unternehmens positiv beeinflussen? Konjunktivform, Man-Form

 ICH-Perspektive, negative Aussagen, auf Kosten von anderen,


Kommunikationsmodell
Dominanzstrategien (Opferhaltung, Bittsteller, Beamtensprache etc.)
Wirkung durch Modulation, verbale und nonverbale Kommunikation?
 Zitieren aus sowie Verweise auf Lebenslauf und Zeugnisse
 Haltung, Verhalten, Kommunikation und Angebot
in Übereinstimmung zu Branche, Rolle, Funktion, Persönlichkeit,
Im Fokus der Bedarf des Vis-à-Vis
Unternehmensgrösse, Ausrichtung und Positionierung Unternehmen,
Einfluss genommen?
Philosophie Unternehmen?
 Klärende Fragestellungen zu Beobachtungen,
 Authentischer, glaubwürdiger und professioneller Auftritt?
Bedarf bzw. Bedürfnissen – auch in Form von Angeboten genutzt,
 Wording in Übereinstimmung mit Fachjargon? Team? Zielgruppen? um Verbindung zu bewirken?
 Dem Interview mit Informationen einen positiven Impuls gegeben?

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Telefongespräch
Nutzen von Telefongesprächen im Bewerbungsprozess

Bereits ein kurzes Telefongespräch kann den entscheidenden Unterschied zwischen Für diese Stelle suchen Sie jemanden, der gerne und viel unterwegs ist.
Ihnen und Ihrer Konkurrenz machen. Telefongespräche öffnen Türen, liefern wertvolle Aus privaten Gründen kann ich Reisen allerdings nur werktags unterneh-
Informationen, bieten die frühe Chance, Initiative zu ergreifen, sich als interessante/r men. Macht in diesem Fall eine Bewerbung für mich überhaupt Sinn?
Kandidat/in zu präsentieren und Sympathie zu wecken. Sie können damit:
Für diese Stelle suchen Sie jemanden, der gerne und viel unterwegs ist.
einen ersten persönlichen Kontakt herstellen Das trifft voll auf mich zu, und mit eigenem Auto bin ich ausserdem mobil.
den eigenen Namen schon im Vorfeld der Bewerbung „ins Gespräch“ bringen Montag bis Freitag übernehme ich gerne alle Reisetätigkeiten für Sie.
Inwiefern sind Sie an diesem Angebot interessiert?
den Namen von Ansprechpersonen herausfinden

mehr erfahren, als im Inserat steht für Anknüpfungspunkte in der Bewerbung


eine proaktive Haltung demonstrieren, Interesse und Motivation zeigen Übung macht den Meister. Mit ein wenig Training haben Sie einen klaren Vorteil ge-
das eigene Angebot präsentieren und einen guten ersten Eindruck hinterlassen genüber anderen Bewerbenden und können Ihre Chancen zu einem Vorstellungsge-
spräch eingeladen zu werden stark erhöhen. Denn: auch wenn in vielen Inseraten eine
Aufmerksamkeit und Interesse für die nachfolgende Bewerbung erhöhen: Un-
Telefonnummer für Rückfragen angegeben ist und das Telefonbuch das Herausfinden
terlagen werden anders gelesen, wenn der Name positive Erinnerungen weckt
von Telefonnummern leichtmacht, rufen nur wenige Stellensuchende tatsächlich bei
einen guten Einstiegssatz für die schriftliche Bewerbung gewinnen: „Für das Unternehmen an. Und Sie?
informative Telefonat vom … bedanke ich mich herzlich. Es hat mich in meiner
Motivation bestärkt, mich in Ihrem Unternehmen zu engagieren, weil…“ Wie oft, wann, in welchen Situationen haben Sie Mit welchem Ergebnis,
in Ihrem Bewerbungsprozess bereits telefoniert? welcher Resonanz?
Voraussetzung ist eine gute Vorbereitung. Rufen Sie niemals „spontan“ an. Überlassen
Sie Ihren Erfolg nicht dem Zufall. Planen Sie jedes Gespräch detailliert am Papier. Man
wird es Ihnen anmerken. Dabei gilt: konkrete, interessante Fragen sowie glaubwürdige
Argumente sind nötig, um einen positiven Eindruck zu hinterlassen. Bereiten Sie einen In welchen anderen Situationen haben Sie nicht angeru- Welche Chancen hätte
Fragenkatalog mit 3 bis 4 (offenen) Fragen vor. Damit können Sie sich einen Wissens- fen und was hat Sie davon abgehalten, zu telefonieren? ein Anruf ev. ergeben?
vorteil verschaffen und einen Dialog gestalten, der das Interesse für Ihre Bewerbung
erhöht. Achten Sie dabei auf die Formulierung Ihrer Fragen. Diese kann sich markant
auf Ihr Gegenüber und die Antworten übertragen. Der Unterschied liegt im Detail:
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Telefongespräch
Der passende Zeitpunkt

Achtung: ein Telefonanruf ist immer eine Störung! Entscheidend ist, den geeigneten
Nach der Bewerbung
Zeitpunkt für die Ansprechperson zu eruieren, deren Rahmenbedingungen wahrzuneh-
men und passende bzw. erwünschte Vorgehensweisen abzuklären, sodass bereits in  Wenn die Bewerbung verschickt wurde, aber die Antwort noch aus-
der Gestaltung des Anrufs sichtbar wird, was es heisst mit Ihnen zusammenzuarbeiten. steht
 Abklären, ob die Bewerbung vollständig und korrekt angekommen ist
Geeignete Situationen für ein Telefongespräch sind z.B. die folgenden  Allgemeine Lage erkunden: Mitbewerber/innen, Chancen…
 Abklären, wie das weitere Vorgehen ist
Vor der reaktiven Bewerbung  Motivation und Qualifikation betonen
 Vorstellungsgespräch erreichen
 Erste Kontaktaufnahme
 Fragen zum Inserat klären
 Nötige Qualifikationen und Erwartungen abklären Vor dem Vorstellungsgespräch
 Vorgehensweise und Termine abklären  Ersten Kontakt mit der Bezugsperson herstellen
 Zusatzinformationen einholen über Unternehmen/Stelle  Termin abklären
 Kontaktpersonen ermitteln
 Kontakt zur verantwortlichen Person knüpfen
 Ersten persönlichen Eindruck liefern Nach dem Vorstellungsgespräch
 Im besten Fall: direkte Einladung zum Vorstellungsgespräch  Sich bedanken und Interesse betonen
 Zum gegebenen Zeitpunkt nachfassen
Vor der aktiven Bewerbung

 Ein Muss im Vorfeld! Bei einer Absage


 Richtige Ansprechpartner herausfinden  Gründe eruieren
 Bedarf wecken und Einsatzmöglichkeiten abklären  Weiteres Interesse bekunden (zur Aktivbewerbung umwandeln), Quali-
 Erwartete Bewerbungsform und Bewerbungsunterlagen abklären fikationen nochmals kurz aufzeigen und weitere Einsatzmöglichkeiten
(Post, elektronisch, persönlich / Gesamtdossier, Lebenslauf, Zeugnisse) besprechen

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Telefongespräch
Voraussetzungen für ein gelungenes Telefongespräch

Funktionie- Akku voll geladen Ev. machen Sie sich ein Glas Wasser parat
rende Technik (fördert Konzentration und hilft bei einem trockenen Mund)
Einwandfreie Verbindung (v.a. bei Mobil- / Internettelefonie)
Höflichkeit Bei der Begrüssung und Verabschiedung den Namen der Kon-
Ein ruhiger Ort Wo Sie konzentriert und ungestört sind
taktperson nennen (wirkt persönlicher und freundlicher)
(keine Hintergrundgeräusche, keine Unterbrechungen)
Nachfragen, wenn Sie etwas nicht verstanden haben!
Wo Sie sich aufrecht und bequem platzieren können
Die ersten Worte werden oft nicht verstanden (man muss
Wo Sie alle Unterlagen parat haben
sich erst einhören, Mimik fehlt, Kontext ist noch nicht klar…),
Genügend Zeit Ein Zeitpunkt, zu dem Sie auch längere Zeit konzentriert und daher zu Beginn nichts Entscheidendes sagen
ungestört telefonieren können Verbindlich- Erwähnen Sie gerne, wenn Sie sich Notizen machen
Ein Zeitpunkt, zu dem auch Ihre Kontaktperson konzentriert keit
Aktiv zuhören und zeigen, dass Sie noch am Telefon sind
und ungestört telefonieren kann (wann ist in Ihrem Beruf, in
Ihrer Branche die beste Zeit für Telefongespräche?) Konkrete Ergebnisse festhalten und zum Schluss wiederholen

Gehen Sie bewusst mit der Zeit Ihrer Gesprächspartner um


(schnell zur Sache kommen, kurze Sätze, klar strukturiert, zu- Wenn Sie angerufen werden: Auch Personalverantwortliche machen sich die Vorteile
gleich ausreden lassen und ruhig sprechen) von Telefongesprächen immer häufiger zunutze und wollen im Vorfeld mit einem tele-
fonischen Kurz-Interview klären, wen Sie zum Vorstellungsgespräch einladen. Darum
Die richtige Einen Moment wählen, in dem Sie sich gut fühlen (Lächeln und bereiten Sie sich auf solche Überraschungen bereits professionell vor. Am besten haben
Stimmung Motivation sind hörbar, die Stimme klingt dann sympathischer) Sie Ihre Bewerbungsunterlagen griffbereit neben dem Telefon! Und wenn Sie gerade
Deutlich und in normaler Lautstärke sprechen unterwegs sind? Es steht auch Ihnen zu, einen neuen Termin abzumachen! Ergreifen
Sie die Initiative und schlagen Sie einen geeigneten Zeitpunkt vor.
Aufrechte oder stehende Haltung lässt selbstbewusster und
dynamischer wirken (die Stimme ist dann kraftvoller) Wenn Sie nicht erreichbar sind: Wie lautet eigentlich die Ansage auf Ihrem Anrufbeant-
Auch wenn man Sie nicht sieht: achten Sie auf angemessene worter bzw. auf Ihrer Mobilbox? Es lohnt, diese jetzt zu überprüfen und ebenso profes-
Kleidung (hilft tatsächlich, um einen professionellen Eindruck sionell zu gestalten, wie Sie im Gespräch wahrgenommen werden wollen.
zu vermitteln). Tipp: beobachten Sie sich selbst im Spiegel

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Telefongespräch
Checkliste Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Telefongesprächen

Das Telefongespräch vorbereiten Telefonieren

Notizen Notizen
Sammeln Sie sämtliche wichtigen Informationen Stellen Sie den Kontakt her

 Name der Kontaktperson  Schnittstelle (Sekretariat) nutzen, sich mit Namen


 Informationen über das Unternehmen (Website…) vorstellen, konkretes Anliegen formulieren und
 Tätigkeits- und Stellenprofil (Inserat…) Kontaktperson anfragen.
 Aktuelle Arbeitsmarktlage Gegebenenfalls Zeitpunkt für Anruf vereinbaren.
 Gespräch eröffnen, sich mit Vor- und Nachname
vorstellen, konkretes Anliegen formulieren.
Halten Sie die erforderlichen Unterlagen bereit Gegebenenfalls Zeitpunkt für Anruf vereinbaren.

 Gesprächsleitfaden
 Bewerbungsdossier und Kompetenzprofil
Erreichen Sie das Gesprächsziel
 Terminplaner und Notizmaterial
 Interesse bekunden und wecken
 Eigene Fragen klären
Bereiten Sie Ihre Botschaft vor  Weiteres Vorgehen vereinbaren, Termine setzen
 Option für späteren Kontakt sichern
 Ziel des Gesprächs
 Sich für das Gespräch bedanken, freundlich blei-
 Fragen (offen, dialogorientiert, W-Fragen)
ben, auch wenn Zielperson wenig Interesse zeigt
 Wichtigste Aussagen, Verkaufsargumente
 Mit Namen verabschieden und Gespräch beenden
 Reaktion auf Szenarien ja / nein / vielleicht
XY ist nicht zu sprechen: Worum geht es?
Wir haben aktuell keine Stelle frei,
ev. zu einem späteren Zeitpunkt.
Wir sind nicht interessiert.
 Formulierungen überlegen und trainieren
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Telefongespräch
Checkliste Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Telefongesprächen

Das Telefongespräch nachbereiten Buchstabiertafel

Notizen Gerade wenn es darum geht, den Namen Ihrer Ansprechpartner/innen herauszufinden,
Werten Sie das Gespräch aus ist genaues Hinhören gefragt. Schliesslich wollen Sie Ihr „Sehr geehrte Frau …“ oder
 Resultate und Termine festhalten „Sehr geehrter Herr …“ im Brief dann auch korrekt schreiben. Als Hilfestellung beim
 Gespräch und Optimierungsbedarf reflektieren Buchstabieren dient Ihnen das Schweizerische Buchstabieralphabet.

A Anna H Heinrich O Otto U Ulrich


B Berta I Ida P Peter V Viktor
Nutzen Sie die gewonnenen Informationen
C Cäsar J Jakob Q Quasi W Wilhelm
 Informationen in Bewerbungsprozess einfliessen D Daniel K Kaiser R Rosa X Xaver
lassen (Werbebotschaften Lebenslauf / Brief aus- E Emil L Leopold S Sophie Y Yverdon
richten, Vorgehensweise und Strategie anpassen) F Friedrich M Marie T Theodor Z Zürich
 Vereinbarte Schritte unternehmen (Rückruftermin G Gustav N Niklaus
einhalten, Unterlagen schicken…)

Haben Sie einen ungewöhnlichen Namen oder müssen Ihren Namen oft wiederholen?
Buchstabieren Sie Ihren Namen nach dem Buchstabieralphabet:

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Telefongespräch
Gesprächsleitfaden

Für die individuelle Vorbereitung auf einen telefonischen Kontakt kann ein Leitfaden Gesprächseinstieg
hilfreich sein, in dem Sie Ihr Kontaktgespräch grob strukturieren. Damit sind Sie auf alle Begrüssung
________ __ ______ ___
Eventualitäten gefasst und können sicher sein, dass Sie alle wichtigen Informationen Anfrage zu
angebracht bzw. erhalten haben. Einige Kernsätze können Sie z.B. bereits vorformulie-  ausgeschriebener Stelle
________ __ ______ ___
 anvisiertes Tätigkeitsfeld
ren und diese dann direkt dem Gesprächsleitfaden entnehmen. So können Sie zielori-
entiert Ihr Gespräch von bewusst gewählten Einleitungssätzen bis hin zu einem konkre-
________ __ ______ ___
ten Vorstellungstermin aufbauen. Ihre Argumente müssen natürlich auf die jeweilige
Kernbotschaften
Zielfirma abgestimmt sein. Den vorliegenden Leitfaden können Sie vor jedem Telefon-
Persönlichkeit
________ __ ______ ___
gespräch für die spezifische Kontaktaufnahme neu ausfüllen und abschliessend zusam-
Motivation
men mit Ihren persönlichen Notizen archivieren. Sie werden merken, dass Ihre Sicher-
Kompetenz
________ __ ______ ___
heit mit jedem neuen Gespräch steigt.
________ __ ______ ___
Telefonge- Ansprechperson
spräch
________ ___________ Gesprächsziel
Firma ________ __ ______ ___
Datum _ ________ ___________ 1-3 konkrete Fragen

Adresse ________ __ ______ ___


________ ___________
Telefonnummer ________ __ ______ ___
________ ___________ Vereinbarung und  Unterlagen  Folgegespräch  Anderes
Grund  Vorfassen  Reaktion auf Ausschreibung/Inserat nächste Schritte zu
des Anrufs  Nachfassen  Eigeninitiative/Aktivbewerbung ________ __ ______ ___
Aufmerksam  Zeitung  Website  Netzwerk  Anderes Gesprächsabschluss
geworden durch Verabschiedung, Ausblick
________ __ ______ ___
________ ___________
Motivation Fazit, Reflexion
________ ___________ ________ _________ __
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Telefontraining
Werkstatt Ablauf

Mit Training gewinnen Sie Sicherheit in der telefonischen Bewerbung (reaktiv und pro- Vorbereitung Jedes Teammitglied erarbeitet individuell ihr/sein Telefongespräch. Fi-
aktiv). Als Hilfestellung dienen Ihnen die folgende Anleitung für die Trainings-Werkstatt. Zeit_ bis __ xieren Sie das Ziel Ihres Anrufs. Erarbeiten Sie anhand des Inserates
bzw. der gesammelten Unternehmensinformationen sinnvolle Fragen
an die Firma und notieren Sie diese. Achten Sie darauf, dass Sie geeig-
nete W-Fragen (offene Fragestellungen) formulieren und notieren Sie
Sie ein aktuelles Inserat diese stichwortartig (siehe Gesprächsleitfaden). Bereiten Sie Ihre Re-
benötigen aktion auf drei verschiedene Szenarien vor:
Informationen über eine Firma, bei der Sie sich aktiv bewerben

Ihr Kompetenzprofil  XY ist nicht zu sprechen: Worum geht es?


Ihr komplettes Bewerbungsdossier  Nein, wir haben keine Stelle frei. Wir sind nicht interessiert.
 Wir haben aktuell nichts frei, schicken Sie trotzdem Ihr Dossier.
Gesprächsleidfaden (siehe vorangegangene Seite)

Training Jede/r Teilnehmende übt im Team die Telefonate als Rollenspiel mit
Szenario 1 Vorbereitung und Durch- Ziel: Durch gewandtes Telefonieren hin- Zeit_ bis __ wechselnden Rollenverteilungen. Teilen Sie dazu den Teammitglie-
führung eines reaktiven Te- terlassen Sie einen ersten guten Eindruck, dern alle Informationen zu Firma und Funktion mit, sowie welches Sze-
lefonates aufgrund eines der Sie von Mitbewerbenden unterschei- nario Sie trainieren möchten. Führen Sie das Telefonat gemäss Pla-
Stelleninserates. det. Abschliessend wird Ihr Bewerbungs- nung durch.
dossier erwartet.
Auswertung Jedes Teammitglied gibt Ihnen ein mündliches Feedback zur Optimie-
Szenario 2 Vorbereitung und Durch- Ziel: Sie wissen, wie Ihre Chancen stehen Zeit_ bis __ rung des Telefongesprächs. Notieren Sie alle Optimierungsvorschläge
führung eines pro-aktiven und wie Ihre weitere Strategie diesbezüg- und werten Sie erst zu einem späteren Zeitpunkt aus, welche Sie über-
Telefonates aufgrund der lich aussehen muss. Abschliessend haben nehmen möchten.
recherchierten Unterneh- Sie die Chancen erhöht, dass Ihre pro-ak-
mensinformationen. tive Bewerbung Erfolg hat.

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Telefontraining
Werkstatt Trainingsplan

Gespräch 1  reaktiv  aktiv .Uhrzeit. Gespräch 2  reaktiv  aktiv .Uhrzeit. Gespräch 5  reaktiv  aktiv .Uhrzeit. Gespräch 6  reaktiv  aktiv .Uhrzeit.

Bewerber/in _______ __ Bewerber/in _______ __ Bewerber/in _______ __ Bewerber/in _______ __


(Sekretariat) _______ __ (Sekretariat) _______ __ (Sekretariat) _______ __ (Sekretariat) _______ __
Personal _______ __ Personal _______ __ Personal _______ __ Personal _______ __
Feedback _______ __ Feedback _______ __ Feedback _______ __ Feedback _______ __
Notizen Notizen Notizen Notizen

Gespräch 3  reaktiv  aktiv .Uhrzeit. Gespräch 4  reaktiv  aktiv .Uhrzeit. Gespräch 7  reaktiv  aktiv .Uhrzeit. Gespräch 8  reaktiv  aktiv .Uhrzeit.

Bewerber/in _______ __ Bewerber/in _______ __ Bewerber/in _______ __ Bewerber/in _______ __


(Sekretariat) _______ __ (Sekretariat) _______ __ (Sekretariat) _______ __ (Sekretariat) _______ __
Personal _______ __ Personal _______ __ Personal _______ __ Personal _______ __
Feedback _______ __ Feedback _______ __ Feedback _______ __ Feedback _______ __
Notizen Notizen Notizen Notizen

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Vorstellungsgespräch
Leitfaden zur Vorbereitung des Gesprächs

Im Vorstellungsgespräch treten Sie das erste Mal persönlich in Erscheinung. Nun sind
Mitnehmen
Sie als Persönlichkeit gefragt. In Ihrer Selbstpräsentation muss deutlich werden, dass
Sie die von Unternehmen geforderten Kompetenzen mitbringen, dass Sie motiviert  2 Bewerbungsdossiers (1 für sich und 1 für Gegenüber)
sind, die neue Herausforderung anzupacken, und dass Sie sowohl zur ausgeschriebenen  Schreibzeug, Agenda, Block
Position wie auch in das bestehende Team passen.  Eigene Fragen
 Stellenprofil und Inserat
Das persönliche Gespräch ist meist ein sehr emotionaler Aspekt im Bewerbungspro-  Referenzblatt
zess. Sie haben bereits sehr viel erreicht, wenn Sie zum Vorstellungsgespräch eingela-
den werden. Aber während der Bewerbungsbrief oder ein telefonisches Vorfassen noch
Aussehen und Auftritt
– buchstäblich – mit einiger „Distanz“ erfolgen kann, sind Bewerber/innen im Vorstel-
lungsgespräch in einer neuen Herausforderung. Es lohnt jedoch, das Gespräch selbst  Passende Kleider aussuchen und bereitlegen
erst einmal hintanzustellen, denn: Gute Vorbereitung ist das A und O. Der Erfolg des (Branchen- und firmenüblich, sauber, eher schlicht und dezent)
Gesprächs lässt sich in dieser vorausgehenden Phase entscheidend mitbestimmen.  Körperpflege (inkl. Haarschnitt, Farbe, Nägel, nur dezentes Parfum)
 Restaurants / Cafés meiden (z.B. Essendüfte, Rauch an Kleidung)

Informationen sammeln Anreise

 Informationen über das Unternehmen  Genug Zeit für Anreise berechnen und Verbindungen suchen (auch
(Grösse, Geschichte, Produkte, Leitbild…) Stau und Unvorhergesehenes einkalkulieren)
 Informationen zu Stelle und Tätigkeit(en)  Telefonnummer und Name der Gesprächspartner notieren
 Eigene Bewerbungsunterlagen nochmals studieren (Verkaufsargu-  Ankunft ca. 10 Minuten vor Termin (Zeit für Durchatmen)
mente, Angebote zu Fragen, die sich aus dem eigenen Profil ergeben)
 Eigene Lohnvorstellungen mit branchenüblichen Löhnen vergleichen Vor Ort
(Budget erstellen und Lohnrahmen definieren)
 Handy auf lautlos stellen / ausschalten!
 Checkliste erstellen: eigene Fragen (sollen echtes Interesse signalisie-
 Sich am Empfang melden
ren und nicht nur Ferien und Lohn betreffen), wichtige Inhalte (An-
 Mit allen freundlich sein (Sie könnten beobachtet werden
stellungsbedingungen), Kernbotschaften (Persönlichkeit, Motivation,
oder es werden Feedbacks über Sie eingeholt)
Kompetenz)
 Tief durchatmen und ruhig werden
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Vorstellungsgespräch
Leitfaden zur Durchführung und Nachbereitung des Gesprächs

Verinnerlichen Sie die folgenden Aspekte für ein verbindendes Gespräch. Auch die Nachbereitung trägt wesentlich zur Wirkung des Gesprächs bei.

Kommunikation Reflexion

 Aktives Zuhören und Gegenüber immer aussprechen lassen  Gespräch nochmals im Kopf durchgehen und Notizen machen
 Auf Fragen kurz und genau antworten, auf Sprache/Wortwahl achten (Was wurde gesagt, was ist alles gelaufen?)
 Ca. 50% der Zeit sprechen, andere 50% Personalverantwortliche  Lernfelder eruieren (Was könnte ich noch besser machen?)
 Interesse zeigen (Fragen im Gespräch notieren, eigene Fragen stellen)  „Spüren“ und überlegen: Was sagt mein Gefühl?
 Motivation zeigen (Warum will ich diese Stelle)  Über die Gesprächspartner/innen reflektieren: Waren wir uns sympa-
 Gegenüber anschauen, Körpersprache wahrnehmen: gerade sitzen, thisch? Positives, Negatives? Wie hat mir das Unternehmen / Team /
auf Hände und Füsse achten, immer wieder mal lächeln Vorgesetzte / Arbeitsplatz gefallen?
 Verstehen Sie eine Frage nicht, bitten Sie um Wiederholung  Möchte ich einen Probetag machen?
 Überlegen Sie, bevor Sie sprechen (Innehalten vor der Antwort)
Handlungen
Auftreten und Umgangsformen
 Wenn das Gespräch gut war und das Interesse gross ist
 Immer höflich bleiben und gute Umgangsformen zeigen können Sie das nochmals betonten und nachfassen
 Gesprächspartner mit Namen ansprechen (sich in Erinnerung rufen, Telefonat, Dankeskarte, Dankesmail)
 Ruhig bleiben auch bei „komischen“ Situationen, Humor nutzen  Müssen Sie noch Unterlagen schicken?
 Wenn Nervosität zu gross ist, können Sie das offen aussprechen  Evtl. Referenzpersonen nochmals über aktuelle Situation informieren
 Nicht mit Kugelschreiber oder anderem spielen, trommeln etc.  Sich an die abgemachten Termine halten
 Wenn Firma am abgemachten Termin nicht anruft, am nächsten Tag
Gesprächsabschluss selbst anrufen, Interesse bekunden und pro-aktiv nachfragen

 Inhalte bei Gesprächsende checken und offene Fragen stellen


 Referenzen anbieten und Referenzblatt abgeben
 Wie verbleiben Sie? (Nächste Schritte, wer macht bis wann was?)
 Bedanken und mit Namen verabschieden
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Lohnverhandlung
Vorbereitung: Lohnvorstellung entwickeln

Lohn ist mehr als der Betrag, den Sie monatlich auf Ihr Bank- oder Postkonto überwie-
Holen Sie sich Informationen über branchenübliche Löhne
sen erhalten. Er besteht aus mehreren Komponenten, die unbedingt für die Lohnver-
handlung mitberücksichtigt werden müssen. Wenn Bewerbende die Gesamtvergütung  Kolleg/innen aus der Branche
aushandeln, erkennen sie oft, dass ein Unternehmen Obergrenzen in seinen Angebots-  Verband / Dachverband
möglichkeiten hat. Grössere Unternehmen haben meist strukturierte Kompensations-  RAV-PB, Personalvermittlungen und -beratungen
programme, welche die Salärhöhe begrenzen. Ebenso können manche Unternehmen  Lohnrechner im Internet
zwar mehr Salär anbieten, jedoch mit einer weit grösseren Unsicherheit der Stelle.  Kantonale Richtlinien für Mindestlöhne, Gewerkschaften, GAV…

Je höher die Gesamtvergütung ist, die Sie an Ihrer letzten Stelle gehabt haben, umso Berechnen Sie Ihre Lebenserhaltungskosten
schwieriger kann es werden, später eine entsprechende Stelle zu finden. Es kann sein,
 Fixkosten (Miete, Versicherungen…)
dass andere Unternehmen „nicht in der Lage sind, sich die Stellenbewerber/innen zu
 Variable Kosten (Lebensmittel, Kleidung…)
leisten“. Sobald man sich an einen aufwändigeren Lebensstil gewöhnt hat, ist es schwie-
rig, zu einem Stellenangebot mit weniger Salär zurückzukehren. Gegebenenfalls müs- Betrachten Sie Lohn als ein Baukastensystem
sen Sie Kompromisse eingehen, beispielsweise eine niedrigere Bezahlung akzeptieren
 Grundlohn
und dann Ihren Weg in ein verbessertes Paket hocharbeiten. Die Perspektive ist jedoch
 Variabler Anteil
meist wichtiger als die aktuelle Situation. Zufriedenheit im Job zählt für viele mehr als
 Sozialleistungen und Versicherungen
Geld, und persönliche Lebensqualität in der Anstellung ist oft lohnender als hohes Ge-
 Ferien (4 oder 5 Wochen)
halt.
Kalkulieren Sie eventuelle Fringe Benefits (Lohnnebenleistungen) ein
Um Ihre Erwartungen realistisch formulieren zu können, können Stellenbewerber/in-
nen versuchen, eine formale Stellenbeschreibung zu bekommen, welche die allgemei-  Handy, Geschäftsauto, Laptop, Vergünstigungen (z.B. auf Einkäufe),
nen und spezifischen Aufgaben und Verantwortlichkeiten der Anstellung eindeutig be- Berufskleidung…
schreibt. Damit können Erwartungen an die/den Mitarbeiter/in formal analysiert und
Berücksichtigen Sie weitere mögliche Lohnanteile
das Gesamtpaket beurteilt werden. Dabei umfassen Stellenbeschreibungen üblicher-
weise Formulierungen wie, „alle Aufgaben und Verantwortlichkeiten, welche für die er-  An- oder entfallende Kosten für Arbeitswege (Bahn- oder Fahrkos-
folgreiche Erfüllung der Ziele notwendig sind“, so dass man nicht sagen kann, „das ist tenspesen, Parkplatz), Verpflegung (Kantine, zu Hause, Restaurant,
nicht Teil meines Jobs“. Lunchchecks), Karrierechancen, Weiterbildungsmöglichkeit…

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Lohnverhandlung
Gehaltsverhandlung im Gespräch

Wegen des Salärs möchte man nicht unbedingt Bewerbende verlieren. Zugleich wollen Meine Lohnvorstellung lautet
Arbeitgebende auch nicht ihre Zeit vergeuden, wenn es keine Chance auf Übereinstim-
mung gibt. Personalverantwortliche werden dazu entweder direkt den Lohn für die
Stelle bekannt geben, oder das aktuelle Gehalt bzw. die Lohnvorstellungen der Stellen- für Suchbereich ……………. von …………. bis …………. Jahreslohn
bewerbenden erfahren wollen.
für Suchbereich ……………. von …………. bis …………. Jahreslohn
Es ist entscheidend, Gehaltserwartungen immer aufrichtig und realistisch zu formulie-
ren, in Passung zur jeweiligen Stelle mit Eigen- und Anforderungsprofil. Geld ist ein für Suchbereich ……………. von …………. bis …………. Jahreslohn
empfindliches Thema und kann zu einer Chance führen oder sie zerstören. Entschei-
dungen sind meist auch nicht allein vom Geld abhängig. Kompensationsmodelle bewe-
gen sich vom "Grundgehalt" weg. Das ganze Paket inklusive den nicht monetären Lohn-
Script für die Lohnverhandlung
anteilen muss sachkundig bewertet werden.

Geben Sie Ihre Gehaltsvorstellung immer als Spanne von – bis, Jahres- und Brottolohn
an. Auf die Lohnfrage kann z.B. folgendermassen geantwortet werden, sodass Sie Ver-
handlungsbereitschaft zeigen und Personalverantwortliche veranlassen, Ihnen weitere
Informationen zum Gehalt zu geben:

Ich schaue auf das Gesamtpaket, welches für mich Folgendes


einschliesst: Gehalt, Versicherungsleistungen, Entwicklungs-
möglichkeiten etc. Je nach den Details liegt mein Grundgehalt
zwischen CHF XX’000.- und CHF XXX’000.- im Jahr.

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Nonverbale Kommunikation
Körpersprache

Die Körpersprache entscheidet mit, ob uns ein Mensch sympathisch erscheint oder Begrüs- Ihr Händedruck sollte fest sein. Achten Sie darauf, dass Sie Ihrem Gegen-
nicht. Meist senden wir nonverbale (also nicht gesprochene) Signale unbewusst, und sung über in die Augen blicken. Und: lächeln empfohlen!
sie werden auch grösstenteils unbewusst wahrgenommen. Für Personalverantwortli-
che ist es wichtig, im Vorstellungsgespräch möglichst viel über Sie zu erfahren, um Sie Körper- Sitzen Sie möglichst aufrecht und entspannt. Sie wirken dynamischer,
einschätzen zu können. Die Beobachtung der Körpersprache in Ihrem Auftritt und Ihrer haltung wenn Sie nicht „im Sessel hängen“. Beide Füsse sind auf dem Boden und
Selbstpräsentation ist wichtiger Bestandteil davon. Nonverbale Kommunikation setzt die Hände auf dem Tisch. Zusätzlich kommt eine aufrechte Haltung Ihrer
sich jedoch immer aus mehreren Signalen zusammen – das Gesamtbild entscheidet Stimme zugute, da der Brustraum nicht zusammengedrückt wird.
über die Aussage. Vor der Brust verschränkte Arme bedeuten nicht zwingend, dass die
Person verschlossen ist, können aber zusammen mit anderen Signalen auf eine reser- Blick- Mit offenem Blickkontakt zeigen Sie Interesse und Aufmerksamkeit. Sind
vierte Haltung hinweisen. Der Erfolg im Vorstellungsgespräch erfolgt daher aus der kontakt Sie auf die gestellten Fragen schlecht vorbereitet, wird Ihr Gegenüber dies
Summe der Eindrücke. daran merken, dass Sie oft wegsehen, denn zum Nachdenken schweift
der Blick oft ab. Fixieren Sie Ihr Gegenüber aber nicht wie die Schlange
„So viele Regeln! Da wirke ich ja gar nicht mehr authentisch!“ Nun, Sie wirken immer…
das Kaninchen.
irgendwie. Paul Watzlawick drückt das so aus: „Man kann nicht nicht kommunizieren“.
Ob Sie diese Wirkung Ihren Reflexen überlassen oder selbst aktiv gestalten, liegt bei Gestik Eine natürliche, authentische Gestik wirkt lebhaft und unterstreicht Ihre
Ihnen. Bleiben Sie sich selbst – und zeigen Sie das Beste davon! Wikipedia meint dazu: Aussagen. Bleiben Sie sich selbst.

Eine als authentisch bezeichnete Person wirkt besonders echt, das heißt, sie Zuhören Zeigen Sie Ihr Interesse, indem Sie aktiv zuhören. Mimische Signale, oder
vermittelt ein Bild von sich, das beim Betrachter als real, urwüchsig, unverbo- auch ab und zu ein Kopfnicken zeigen, dass Sie bei der Sache sind.
gen, ungekünstelt wahrgenommen wird. Dabei muss es sich nicht notwendi-
gerweise um die realen Eigenschaften des Betrachteten handeln, sondern es Humor Humor ist eine feine Sache. Mit einem freundlichen Lächeln machen Sie
können auch Zuschreibungen des Betrachters diese Eindrücke verursachen, die nie etwas falsch, und auch nicht, wenn Sie über die Witze des Interviewers
etwa auch Teil einer gelungenen Inszenierung darstellen können. ehrlich lachen können.

Fazit Setzen Sie sich ordentlich hin, lassen Sie Ihre Hände entspannt an einer
Es geht einmal mehr um das, was auf der anderen Seite ankommt, was Ihnen „zuge-
Stelle ruhen, schauen Sie Ihrem Gegenüber in die Augen, hören Sie auf-
schrieben“ wird. Entspricht die Zuschreibung Ihren Wünschen? Wunderbar! Falls nicht,
merksam zu, antworten Sie freundlich und mit einem Lächeln.
überprüfen Sie doch einmal Ihre (non)verbale Kommunikation.

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Nonverbale Kommunikation
Outfit und Selbstpräsentation

Man hat keine zweite Chance für den ersten Eindruck. Kleider machen Leute. Beschreiben Sie nun Ihr perfektes, Ihrer Branche angepasstes Business-Outfit.

Diese Sprichworte fassen treffend zusammen, welch grosse Bedeutung Ihr Auftreten Hosen / Röcke
hat. Denn um Ihren Charakter kennen zu lernen, braucht man (viel) Zeit. Wenn es aber
darum geht, sich sehr schnell ein Bild von einer Person zu machen (wie im Vorstellungs- Hemden / Blusen
gespräch) zieht man immer auch „Äusserlichkeiten“ heran. Im Wissen darum können
Sie Ihre Selbstpräsentation mit Kleidern, Accessoires, Frisur, Schmuck, aber auch Ver-
Blazer / Sakko / Jacke
halten und verbaler Kommunikation gezielt steuern. Je nach Outfit (und Benehmen)
werden Sie als Business-Wo/man, Sportler/in, gepflegte oder ungepflegte, wohlha-
bende, bescheidene, trendige Person etc. wahrgenommen – obwohl Sie immer die- Socken / Strümpfe
selbe Person sind. Fragen Sie sich daher immer wieder: „Welchen Effekt möchte ich mit
meinem Outfit erzielen?“ und „Werde ich auch so wahrgenommen?“ Wichtig ist, dass Schuhe
Selbstbild (wie Sie sich sehen) und Fremdbild (wie andere Sie sehen) übereinstimmen.
Der umseitige Fragekatalog bietet Ihnen die Möglichkeit für eine detaillierte Analyse.
Frisur

Recherchieren Sie Do’s und Don’ts der Businesskleidung. Was sind Ihre Konsequenzen?
Hände / Nägel
1
Make-up
2
Parfum
3
4
5
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Nonverbale Kommunikation
Outfit und Selbstpräsentation

Reflektieren Sie sich zuerst im Selbstbild. Holen Sie dann Feedback ein. ja nein Legen Sie Wert auf Accessoires? (Tasche, Mappe, Schuhe, Schmuck, ….. …..
Fühlen Sie sich in Ihrem Outfit wohl? In welchem am wohlsten? ….. ….. Krawatte, Tuch...) Worauf besonders?

……………………………………………………… ….….. ………………………………… ……………………….…..


Haben Sie Ihren eigenen Stil entwickelt? (Kleidung, Frisur…) Sind Sie experi- ….. ….. Achten Sie auf Farben / Farbkombinationen? ….. …..
mentierfreudig, wechseln häufig Ihren Stil? Wie beschreiben Sie Ihren Stil? ….. ….. Was sind Ihre Lieblings-Kleiderfarben?

………………………………………………… ……….….. ……………………………… ………………………….…..


Machen Sie sich viele Gedanken um Ihr Outfit? Worüber am meisten? ….. ….. Für Frauen: Schminken Sie sich, wenn Sie an die Öffentlichkeit gehen? ….. …..
Wie schminken Sie sich und worauf achten Sie?
……………………………………………………… ….…..
Haben Sie bereits einmal ein Kompliment für Ihr Outfit erhalten? ….. ….. …………………………… …………………………….…..
Wann das letzte Mal, von wem und wofür genau? Für Männer: Rasieren Sie sich regelmässig? Wie oft? ….. …..

………………………………………………………… .….. …………………………… …………………………….…..


Kennen Sie die Bedeutung von Dresscodes? (z.B. Business Casual…) ….. ….. Für Brillenträger/innen: Wechseln Sie Ihr Brillenmodelle regelmässig? ….. …..
Welche Dresscodes sind Ihnen bekannt und wofür stehen Sie? Wie lange tragen Sie das aktuelle Brillenmodell schon?

………………………………………………………… .….. ………………………… ……………………………….…..


Kennen Sie die Does und Don´ts der Businesskleidung (Frauen/Männer)? ….. ….. Pflegen Sie regelmässig Hände und Füsse (Manicure, Pedicure)? Wie oft? ….. …..
Was heisst das für Sie?
………………………… ……………………………….…..
………………………………………………………… .….. Benutzen Sie Parfum, Eau de Toilette oder Rasierwasser? ….. …..
Gehen Sie alleine Kleider kaufen? Wenn nein, wer begleitet Sie, warum? ….. ….. Wechseln Sie diese Düfte oder halten Sie an Ihrem Lieblingsduft fest?

……………………………………………………… ….….. ……………………… ………………………………….…..


Gehen Sie regelmässig zum Friseur? Wie oft? ….. ….. Wechseln Sie Ihre Kleidung täglich? Wenn nein, wie oft? ….. …..

………………………………………………………… .….. ………………… ……………………………………….…..


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Nonverbale Kommunikation
Outfit und Selbstpräsentation

Was ist Ihr Fazit aus Ihren Antworten? Beurteilen Sie Ihre Selbstpräsentation zuerst im Wer kann Sie beraten bei Ihrer Selbstpräsentation in Beruf und Branche, Ihnen Feed-
Selbstbild und holen sich dann Feedback von anderen als Fremdbild und Aussensicht. back geben, Tipps zur Fremdwahrnehmung und Sie beim Kleiderkauf begleiten für
wichtige Termine, Interviews, Netzwerk-Anlässe…? Gibt es professionelle Stil-Beratun-
Selbstbild Fremdbild gen, welche Sie in Anspruch nehmen wollen?
….. Mein Outfit passt zu Beruf, Branche und meiner Persönlichkeit. …..

….. Für mich ist manchmal ein Feedback hilfreich, z.B. bei wichtigen Terminen. …..

….. Ich muss meine Kleidung überdenken und brauche dazu Feedback. …..

Das gefällt Ihnen besonders gut, passt ideal gut zu Tätigkeit und Branche:

Das können Sie optimieren:

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Fragestellungen
Häufige Fragen im Vorstellungsgespräch

Im Internet finden Sie unzählige Fragekataloge mit Fragen, auf die Sie sich vorbereiten Zur Person Ihre Antwort
können, um im Vorstellungsgespräch optimal (re)agieren zu können. Und in den Köpfen Welches sind Ihre Qualitäten?
der Personalverantwortlichen findet sich darüber hinaus eine ganze Palette möglicher
Fragen, die sich erst im Gesprächsverlauf ergeben. Es gibt kein Patentrezept, und viele
Wie würden Sie sich selbst als Person
Personalverantwortliche agieren „aus dem Bauch heraus“, gehen nicht nach Katalog
beschreiben?
vor. Mit ihren Fragen wollen Personalverantwortliche aus Ihrer Vergangenheit Rück-
schlüsse ziehen können, wie Sie bei den auf Sie zukommenden Herausforderungen Was sind Ihre Stärken?
agieren und diese meistern. Damit wollen Sie sich ein möglichst realistisches Bild von
Ihrer Leistung machen. Was sind Ihre Schwächen?

Exemplarische Fragen können Ihnen jedoch helfen, Ihre Selbstpräsentation zu überprü-


fen, grundlegende Themen, die so oder ähnlich ins Gespräch kommen könnten, vorbe- Was sind Ihre beruflichen Fähigkeiten?
reiten und Ihre Argumente zu entwickeln – zu Ihren Pluspunkten wie auch zu heiklen
Themen. Dies als klare Antwort, die mit Praxisbeispielen, konkreten Erfahrungen oder Warum sollten wir uns für Sie ent-
anderen Nachweisen belegt ist. scheiden?
Können Sie ein wenig über sich erzäh-
Im Vorfeld gilt es, sich mit dem eigenen Profil zu beschäftigen, und zu reflektieren, wel-
len?
che Fragen sich daraus ergeben (könnten). Die Auseinandersetzung mit den drei Grund-
fragen der Kompetenz, Motivation und Persönlichkeit hilft, die eigene Botschaft immer Wie gehen Sie mit Konflikten um?
wieder auf den Punkt zu bringen und einen roten Faden im Gespräch zu haben.
Wie stressresistent sind Sie?
Beachten Sie, dass in der Praxis leider immer wieder auch unzulässige Fragen gestellt
werden. Wie können Sie darauf reagieren und charmant, eventuell humorvoll strate-
gisch damit umgehen? Und denken Sie daran: auch Personalverantwortliche Ihnen ge- Was macht Sie wütend? Wie reagie-
ren Sie, wenn Sie wütend werden?
genüber haben es nicht leicht. Sie sollen herausfinden, ob Sie die/der Richtige sind, ob-
wohl sie Sie nicht kennen. Gar nicht so selten sind sie ebenfalls nervös. Ein bisschen In welchen konkreten Momenten / Si-
Lampenfieber ist normal, das weiss Ihr Gegenüber auch. tuationen fühlen Sie sich überfordert?

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Fragestellungen
Häufige Fragen im Vorstellungsgespräch

In welchen konkreten Momenten / Si- Was erwarten Sie von dieser Stelle?
tuationen fühlen Sie sich unterfordert? Wie stellen Sie sich die Arbeit vor?
Bezeichnen Sie sich als konfliktfähig? Warum möchten Sie zu uns kom-
Wenn ja warum? men?
Wer ist Frau X / Herr Y eigentlich? Haben Sie andere Bewerbungen ge-
macht? Wo, bei wem?
Zur Zusammenarbeit Ihre Antwort Seit wann suchen Sie Arbeit?
Was ist ein Team für Sie, was bedeu-
tet Ihnen ein Team? Was motiviert Sie bei der Arbeit am
Arbeiten Sie lieber alleine oder im meisten?
Team? Warum? Was demotiviert Sie?
Glauben Sie, wir können zusammen-
arbeiten? Warum? Warum arbeiten Sie?
Können Sie für autoritäre Vorgesetzte
arbeiten? Warum? Wie stehen Sie zu Verantwortung?
Welches Verhalten wünschen Sie sich
von Vorgesetzten? Was heisst für Sie Motivation?
Zur Motivation Ihre Antwort
Was wissen Sie von unserer Firma? Was möchten Sie noch wissen? Wel-
Kennen Sie unser Unternehmen, wis- che Fragen haben Sie?
sen Sie wer wir sind? Zu Weggang und Kündigung Ihre Antwort
Warum haben Sie sich auf unser Inse- Weshalb suchen Sie eine neue Stelle?
rat beworben? Wie sind Sie auf un-
sere Firma gekommen?
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Fragestellungen
Häufige Fragen im Vorstellungsgespräch

Was gefiel Ihnen an der letzten Stelle Warum sind Sie nicht länger bei der
am besten? Firma XY geblieben?
Was gefiel Ihnen an der letzten Stelle Waren nur x Jahre an dieser Stelle
am wenigsten? nicht eine zu kurze Zeit?
Warum haben Sie gekündigt / wur- Wo sehen Sie den roten Faden in Ih-
den Sie entlassen? rer Laufbahn?
Zur Verfügbarkeit Ihre Antwort Warum wechselten Sie von X zu Y?
Wann können Sie anfangen? Welche (z.B. von Marketing zu Informatik)
Fristen müssen Sie einhalten? Zu fachlichen Kompetenzen Ihre Antwort
Sind Sie noch mit anderen Unterneh- Weshalb haben Sie die Ausbildung XY
men im Gespräch? Haben Sie noch gemacht?
andere Angebote? Sind Sie für diese Aufgabe nicht über-
Wie stehen Sie zu Pünktlichkeit? / unterqualifiziert?
Was haben Sie in letzter Zeit für Ihre
Wie flexibel sind Sie in Bezug auf die fachliche Weiterbildung getan?
Arbeitszeit und Überstunden? Beschäftigen Sie sich mit Fachlitera-
Zum Lebenslauf Ihre Antwort tur?
Was haben Sie nach Abschluss Ihrer Wie schätzen Sie die aktuelle Marktsi-
Lehre gemacht? tuation und künftige Entwicklung ein?
Können Sie mich kurz durch Ihren Le- Welches sind die grössten Erfolge in
benslauf führen? Ihrer Laufbahn?
Weshalb haben Sie so oft die Stelle Haben Sie auch Fehlschläge erlebt?
gewechselt?

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Fragestellungen
Häufige Fragen im Vorstellungsgespräch

Nehmen wir an, Sie erhalten die Was sagt Ihre Familie zum geplanten
Stelle. Wie gehen Sie Problem XY an? Stellenwechsel?
Zu den Zielen Ihre Antwort Wie würden Ihre besten Freunde sie
Wo möchten Sie beruflich in fünf Jah- beschreiben?
ren stehen? Leisten Sie Militärdienst?
Haben Sie vor, sich weiterzubilden? Engagieren Sie sich politisch?
Sind Sie Mitglied einer Gewerkschaft?
Welches sind Ihre ganz persönlichen Sind Sie Mitglied in einem Verein?
Lebensziele? Was machen Sie dort?
Wie sieht Ihre ideale Stelle aus? Zu Referenzen Ihre Antwort
Haben Sie die Ziele erreicht, die Sie Bei wem könnte ich Referenzen ein-
sich mit 20 Jahren gesteckt hatten? holen?
Zum Privatleben Ihre Antwort Wenn ich bei Frau/Herr X Referenzen
Leben Sie in einer Partnerschaft? einhole, was würde sie/er mir über
Ihre Person und Ihre Arbeit sagen?
Haben Sie / planen Sie Kinder? Zum Lohn Ihre Antwort
Was haben Sie an der letzten Arbeits-
Wie organisieren Sie die Betreuung stelle verdient?
Ihrer Kinder? (auch Männer) Was wollen Sie an bei uns verdienen?
Was sind Ihre Hobbies? Wie entspan- Glauben Sie, dass das realistisch ist?
nen Sie in der Freizeit? Wie kommen Sie auf die Zahl?
Welche Sportarten betreiben Sie ak- Was glauben Sie, sind Sie auf dem
tiv? Markt wert?

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Fragestellungen
Vorbereitung von Fragen und Antworten für das Gesprächstraining

Fragenkatalog für das Gesprächstraining Ihre Antwort Individuell relevante Fragen Ihre Antwort
Rolle Linienvorgesetzte/r
1. Führen Sie uns kurz
durch Ihren Lebenslauf?
2. Wo sehen Sie Ihre Stärken?
Wo Ihre Schwächen?
3. Warum Sie und nicht jemand anders?

Fragen zu «Stolpersteinen» aufgrund Dossier


Rolle Bewerber/in und HR
4.

5.

6.

«Überraschungsfragen» und spontane Fragen im Gesprächsverlauf


Rolle HR
7.

8.

9.

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Notizen zum Gespräch
Checkliste als Hilfsmittel für Vorbereitung und Durchführung des Gesprächs

Informationen zum Gespräch Informationen zur Stelle


Gesprächsdatum  Persönlich  Telefon  Video Funktion
Adresse der Firma Telefon Stellenbeschrieb  Vorhanden  Nicht vorhanden

E-Mail Hauptaufgaben Weitere


Aufgaben
Website

Ansprechperson 1 Name
Funktion
Arbeitsweise Verhaltens-
Ansprechperson 2 Name weise
Funktion
Team Vorgesetzte
Informationen zum Unternehmen

Firmentätigkeit Anstellungsbedingungen (ev. erst bei zweitem Gespräch)

Eintritt per Arbeitsplatz


Ausrichtung und
Probezeit Gehalt
Positionierung
Ferien Einarbeitung
Grösse, Struktur
Arbeitszeiten Leistungen
Produkte,
Dienstleistungen
Weiteres Vorgehen
Kund/innen,
Rückmeldung an Firma bis  Mail  Post  Telefon  Video
Kooperationen
Nächstes Gespräch am  Persönlich  Telefon  Video
Philosophie,
Leitbild Arbeitsvertrag Probetag
NewPlacement Academy Seite 25 von 33
Feedback zum Gespräch
Fremdbild zum Gesprächstraining für _________________ Fremdbild zum Gesprächstraining für _________________

Auftreten    Auftreten   
 Körperhaltung ________________________  Körperhaltung ________________________
 Augenkontakt ________________________  Augenkontakt ________________________
 Mimik (Gesicht) ________________________  Mimik (Gesicht) ________________________
 Gestik (Hände) ________________________  Gestik (Hände) ________________________
 Äusseres Erscheinungsbild ________________________  Äusseres Erscheinungsbild ________________________
 Umgangsformen ________________________  Umgangsformen ________________________

Sprache Sprache
 Lautstärke ________________________  Lautstärke ________________________
 Verständlichkeit ________________________  Verständlichkeit ________________________
 Wortwahl ________________________  Wortwahl ________________________

Gesprächsverhalten Gesprächsverhalten
 Zuhören, Interesse zeigen ________________________  Zuhören, Interesse zeigen ________________________
 Fähigkeit zum Dialog ________________________  Fähigkeit zum Dialog ________________________
 Zeitlicher Gesprächsanteil ________________________  Zeitlicher Gesprächsanteil ________________________

Verkaufsargumente Verkaufsargumente
 Vertrauen erweckend ________________________  Vertrauen erweckend ________________________
 Motivation klar erkennbar ________________________  Motivation klar erkennbar ________________________
 Person passt zur Stelle ________________________  Person passt zur Stelle ________________________

Frageverhalten des Bewerbers Frageverhalten des Bewerbers


 Eingehen auf Fragen ________________________  Eingehen auf Fragen ________________________
 Sinnvolle Fragen stellen ________________________  Sinnvolle Fragen stellen ________________________
 Reaktion auf heikle Fragen ________________________  Reaktion auf heikle Fragen ________________________

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Assessment
Fragestellungen und Beurteilungsaspekte

Fragen zur Motivation Beurteilungsaspekte Initiative  arbeitet auch bei Projekten aus-
Stellenbezogene Motivation  hat Spass an der Arbeit 14. Erinnern Sie sich bitte an Situationen, in denen serhalb seines/ihres Aufgabenge-
1. Was reizt Sie an der Aufgabe am meisten?  erledigt Arbeit rasch / gründlich Sie eine Sache von sich aus in die Hand genom- bietes sehr engagiert mit
 setzt sich engagiert für die Errei-  erarbeitet neue Ideen von sich aus
2. Warum haben Sie diesen Beruf gewählt? men und erfolgreich realisiert haben. Worum
chung von Zielen ein  greift selbst neue Entwicklungen
3. Nennen Sie uns eine Arbeitssituation, in der Sie ging es dabei? Was haben Sie getan? Wie war auf, prüft sie auf Umsetzbarkeit
 sieht Arbeit als Herausforderung
besonders motiviert gearbeitet haben. Was wa-  engagiert sich nicht nur während das Ergebnis?  gibt sich mit dem Erreichten nicht
ren die Gründe? der Arbeitszeit für die Aufgaben 15. Welche Verbesserungen haben Sie in Ihrer letz- zufrieden, sucht Optimierung
 sucht Erfolg bei der Arbeit  hat gute Ideen zur Akquisition
ten Stelle eingeführt?
neuer Kund/innen, setzt diese um
Leistungswille 16. Wie gewinnen Sie neue Kunden? Schildern Sie  entwickelt ihr/sein Aufgabenge-
 stellt hohe Leistungsanforderun-
4. Auf welche Leistung sind Sie besonders stolz? gen an sich und andere
an Beispielen, wie Sie konkret vorgegangen sind. biet aktiv weiter
5. Nennen Sie Situationen, in denen Sie höchsten  zeigt hohen Einsatz bei der Reali- 17. Wann und wie konnten Sie zuletzt eine gute ge-  erarbeitet selbst neue Themen
 macht konstruktive und zielfüh-
Arbeitseinsatz gezeigt haben. Hat es sich für Sie sierung ihrer/seiner Ziele schäftliche Gelegenheit vorteilhaft nutzen?
 leistet mehr als gefordert rende Verbesserungsvorschläge
rückblickend gelohnt, sich so ins Zeug zu legen?
 gibt sich nicht mit durchschnittli-
6. Welchen Anspruch stellen Sie an sich und an- Fragen zum Selbstmanagement Beurteilungsaspekte
chen Leistungen zufrieden
dere, wenn Sie eine Arbeit beginnen? Beispiele?  betrachtet neue Aufgaben als Ent- Belastbarkeit
7. Was genau motiviert Sie zu Top-Leistungen? wicklungschance 18. Wann standen Sie zum letzten Mal richtig unter  hält das erwartete Leistungsni-
 spricht begeistert von Aufgaben Druck? Was haben Sie getan? Ergebnis? veau auch unter Druck über län-
8. Wie ambitioniert sind Sie?
 erbringt überdurchschnittliche gere Zeit aufrecht
9. Welche Ziele setzen Sie sich üblicherweise? 19. Wie reagieren Sie, wenn Ihr Arbeitsvolumen un-
Leistungen  ist gleichbleibend aktiv, geringe
erwartet ansteigt? Leistungsschwankungen
Lernbereitschaft  hält ihr/sein Wissen ständig auf 20. Wie gehen Sie mit Unterbrechungen und Stö-  gibt auch bei Widerständen und
10. Wie halten Sie Ihr Fachwissen aktuell? dem neuesten Stand rungen in Ihrer Arbeit um? Schwierigkeiten nicht auf
11. Welche Neuerungen stehen in Ihrem Fachge-  ist bereit und in der Lage, rasch 21. Beschreiben Sie eine Krise in Ihrer Arbeit, die  bewahrt auch in kritischen Situati-
Neues dazu zu lernen onen Ruhe und Übersicht
biet bevor? Wie bereiten Sie sich darauf vor? Sie in letzter Zeit haben verarbeiten müssen?
 interessiert sich auch für angren-  arbeitet auch bei Störungen effi-
12. Wie viele Zeit investieren Sie in Weiterbildung? zende Fachbereiche 22. Schildern Sie eine Arbeitssituation, in der Sie zient und konzentriert
13. Beschreiben Sie eine Phase Ihrer Berufslaufbahn,  arbeitet sich rasch in Aufgaben ein sich zu sehr belastet fühlten. Wie lösen Sie das?  übernimmt auch Zusatzaufgaben
in der Sie stark an sich gearbeitet haben.  bildet sich auch in der Freizeit wei- 23. In welcher Situation mussten Sie zur Erreichung  ist freundlich und humorvoll
ter
eines Zieles Hindernisse überwinden?

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Assessment
Fragestellungen und Beurteilungsaspekte

Flexibilität Sorgfalt  arbeitet genau


und gründlich
24. Beschreiben Sie eine Verhandlung, bei der Sie Ihre Taktik  kommt mit unvor-
36. Bei welchen Arbeiten kam es bei Ihrer letzten Stelle auf beson-
 vergisst keine
spontan ändern mussten. Was war der Anlass? Wie sind Sie hergesehenen Si- ders gründliches Arbeiten an? Wie gut haben Sie das gelöst? Arbeitsschritte,
vorgegangen? tuationen / Stö- 37. Wie stellen Sie sicher, dass Sie fehlerfrei arbeiten? beachtet Details
rungen gut zurecht  hält sich präzise
25. Wie stellen Sie sich auf neue Situationen in Ihrem Beruf ein? 38. Welche Fehler im Arbeitsablauf konnten dank Ihrer Aufmerk-
 kann sich leicht auf an Leistungsvor-
26. Welche Änderungen ergaben sich in der Vergangenheit? neue Gesprächs-
samkeit beseitigt werden?
gaben
27. Welche unvorhergesehenen Probleme sind bei Ihrer Arbeit partner/innen und 39. Wie machen Sie das, dass kein Arbeitsschritt vergessen bzw.  geht auch schein-
aufgetreten? Wie haben Sie sie gelöst? Ergebnis? Situationen ein- ein wichtiger Vorgang untergeht? bar Nebensächli-
stellen
28. In welchen Randbedingungen sind Sie sehr leistungsfähig? chem nach
 ist offen für Anre-
29. Beschreiben Sie eine Veränderung in Ihrer Arbeit, die Sie Entscheidungsfreude
gungen anderer,
nicht leicht haben akzeptieren können. geht neue Wege 40. Welche Entscheidungen haben Sie aus heutiger Sicht zu spät
30. Stellen Sie Umstände dar, unter denen Sie Ihre bisherige Ar-  greift Anregungen getroffen? Was würden Sie heute anders machen?  entscheidet
anderer auf 41. Wie sichern Sie sich bei wichtigen Entscheidungen ab? Haben rechtzeitig
beitsweise geändert haben
 toleriert die Mei-  berücksichtigt
31. Wenn Sie mit Kolleg/innen oder Geschäftspartner/ innen Sie ein Beispiel? Wie gut sind Sie bisher damit gefahren?
nung anderer bei Entscheidun-
unterschiedlicher Kulturen oder Herkunft zu tun haben, wel-  ist in der Arbeits- 42. Welchen Entscheidungen gehen Sie lieber aus dem Weg? gen auch künf-
che Dinge beachten Sie besonders? zeit beweglich und 43. Welchen Entscheidungsspielraum hatten Sie bisher? tige Entwicklun-
situationsange- 44. Wie leicht fällt es Ihnen, Entscheidungen zu treffen, die an- gen
32. Wie schätzen Sie sich selbst bezüglich Ihrer Offenheit für
passt  entscheidet,
neue Ideen ein? dere Personen betreffen?
auch ohne aller-
45. Welche Kriterien nutzen Sie zur Entscheidungsfindung? letzte Sicherheit
Selbständigkeit  arbeitet eigenver- 46. Beschreiben Sie eine besonders glückliche Entscheidung, die  begründet Ent-
antwortlich nach scheidungen mit
33. Welche Tätigkeiten führten Sie an Ihrer letzten Stelle selb- Sie in letzter Zeit getroffen haben.
Zielvorgaben Fakten, schafft
ständig aus? Welche mussten Sie mit anderen abstimmen?  arbeitet eigenstän- 47. Was sind speziell Ihre Stärken in der Entscheidungsfindung?
Transparenz
34. Erinnern Sie sich an einen Alleingang, den Sie normaler- dig ohne Rückdele- 48. Wie treffen Sie wichtige Entscheidungen?  nutzt Entschei-
weise hätten abstimmen müssen. Welche Folgen hatte gation und stän- 49. Wie reagieren Sie, wenn sich eine von Ihnen gefällte Entschei- dungsspielraum
dige Absicherung sinnvoll aus
diese Eigenmächtigkeit für Sie und für das Unternehmen? dung als Fehler herausstellt?
 weiss sich auch in
35. Gibt es Situationen, in denen Sie sich von Vorgesetzten al- schwierigen Situa- 50. Wann beteiligen Sie andere an Ihrer Entscheidungsfindung?
lein gelassen fühlten? Wie sind Sie damit fertig geworden? tionen zu helfen 51. Wie können Sie Ihre Entscheidungsfähigkeit verbessern?

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Assessment
Fragestellungen und Beurteilungsaspekte

Ausdauer 66. Was fanden Sie sehr frustrierend an Ihrer letzten Tätigkeit?  fühlt sich bei
kontroversen
52. Wenn Sie eine Sache beginnen, wovon hängt es ab, ob Sie sie 67. Schildern Sie eine Situation, in der Sie sehr irritiert oder verär-
 verfolgt langfris- Gesprächen
zu Ende bringen? Unter welchen Umständen geben Sie auf? gert waren. nicht persönlich
tige Ziele konse-
53. Hatten Sie bei Ihrer letzten Tätigkeit mit Widerständen zu tun? quent
68. Wie reagieren Sie, wenn andere Sie aus der Fassung bringen? angegriffen
Nennen Sie ein Beispiel und wie Sie damit umgegangen sind.  gibt bei Proble- 69. Inwiefern beeinträchtigt Sie Versagen in einem Bereich?  führt notwen-
dige Dinge zu
54. Wie haben Sie es bisher geschafft, eine konstante Leistung men und Wider- 70. Beschreiben Sie einen schweren beruflichen Rückschlag.
ständen nicht Ende, auch
über einen längeren Zeitraum zu erbringen? 71. Was kann Sie demotivieren? wenn sie nicht
gleich auf
55. Was tun Sie, wenn Sie einmal einen richtigen Motivationsein-  bringt angefan-
72. Was tun Sie, wenn Kolleg/innen sich der Arbeit nicht verpflich- unbedingt Spass
bruch haben, damit Sie Ihr Projekt trotzdem durchziehen? gene Aufgaben tet fühlen? machen

56. Welche Art von Aufgaben geben Ihnen Energie? zu Ende


 behält auch un- Kreativität  sucht und findet
57. Schildern Sie eine Situation, in der Sie trotz gesteigertem eige-
ter Zeitdruck unkonventio-
nen Einsatz scheinbar keine Fortschritte feststellen konnten. 73. Was war Ihr originellster Einfall? Wie haben Sie ihn realisiert?
Übersicht und nelle Lösungen
58. Beschreiben Sie eine Situation, in der Sie eine sehr eintönige, Leistung bei 74. Welche gestalterischen Spielräume bietet Ihre Tätigkeit? Wie  geht erfolgreich
sich dauernd wiederholende Aufgabe wahrnehmen mussten. haben Sie diese bisher ausgenutzt? neue Wege
75. Welche konkrete Neuerung haben Sie im Unternehmen ein-  hat viele neuar-
 lässt sich durch tige Ideen, regt
Frustrationstoleranz geführt bzw. hatten massgeblichen Anteil daran?
Fehlversuche dadurch andere
59. Wie wurden Sie mit Ihrem letzten Misserfolg fertig? zu Innovation an
und Misserfolge
60. Wie motivieren Sie sich nach mehreren erfolglosen Kunden- nicht entmuti- Ausdruck mündlich  stellt Sachver-
besuchen zu einem nächsten Versuch? gen 76. Schildern Sie an einem konkreten Beispiel, wie Sie eine Präsen- halte übersicht-
61. Im Verkauf hat man öfters mit Ablehnung zu tun. Nennen Sie  geht mit Enttäu- lich und an-
tation durchgeführt haben (Situation, Vorgehen, Ergebnis).
schungen kon- schaulich dar
uns bitte ein Beispiel, wie Sie damit umgegangen sind. 77. Welches Ziel verfolgten Sie mit Ihrer Arbeit und was kam dabei
struktiv um  ist redegewandt,
62. In welchen Situationen hätten Sie Ihren letzten Job am liebs-  lässt andere heraus? Vermitteln Sie mir das Wesentliche Ihrer Erkenntnisse. redet flüssig und
ten an den Nagel gehängt? Wie kommen Sie darüber hinweg? seine Frustration 78. Welches sind Ihre Stärken in der Kommunikation? differenziert
63. Was genau macht Sie wütend? nicht spüren  argumentiert
79. Bezüglich welcher Kommunikationsaspekte möchten Sie noch
 akzeptiert, dass präzise, sachlich
64. Wie optimistisch schätzen Sie sich ein verglichen mit anderen? mehr lernen?
man es nicht al-  redet struktu-
65. Schildern Sie eine Situation, in der Sie trotz gesteigertem eige- len recht ma- 80. Wie gehen Sie vor, um Ihre Präsentationen für Ihr Publikum riert und ver-
nen Einsatz scheinbar keinen Fortschritt feststellen konnten. chen kann interessant zu gestalten? ständlich

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Assessment
Fragestellungen und Beurteilungsaspekte

Ausdruck schriftlich  drückt sich schriftlich klar ver- Fachkenntnisse  findet sich schnell und eigen-
81. Welches waren bislang Ihre anspruchsvollsten Texte, ständlich aus 90. Welche fachliche Leistung fand die besondere An- ständig im Fachgebiet zurecht
 stellt Sachverhalte übersicht-  beherrscht das Fachgebiet
die Sie verfasst haben? Mit welchem Ergebnis? erkennung Ihrer Vorgesetzten?
lich und anschaulich dar gut, hat grossen Überblick
82. Stellen Sie sich vor, Sie müssen zum Thema … einen  gliedert Inhalte sinnvoll
91. Wie erfolgreich sind Sie im Vergleich zu Ihren Kol-
 hat breite Erfahrungsbasis
Text verfassen. Wo beginnen Sie? Wie strukturie-  fasst sich kurz aber prägnant leg/innen aus der Lehre/dem Studium/...  entwickelt realistische Zu-
ren Sie das Ganze? in der Aussage 92. Wie haben Sie sich Ihre Fachkenntnisse erworben? kunftsszenarios der Branche
 weckt Interesse bei Leser/innen  ist im Gebiet anerkannte/r
Wie halten Sie Ihr Know-how auf neuestem Stand?
Planung und Organisation Fachfrau/mann
 setzt klare Ziele und verfolgt
83. Wie planen Sie einen gewöhnlichen Arbeitstag? sie konsequent
Problemanalyse
84. Wie stellen Sie sicher, dass Ihre Erfolge keine Zu-  arbeitet systematisch, setzt 93. Welches waren die bislang schwierigsten Prob-
 erfasst schwierige Probleme
fallsprodukte sind? klare Prioritäten, erkennt wo- leme, die Sie zu lösen hatten? Wie genau haben Sie
rasch
rauf es ankommt
85. Wie behalten Sie den Überblick über unerledigte das gemacht?  erkennt Gesamtzusammen-
 plant die einzelnen Arbeits-
Arbeiten? schritte gründlich
94. Schildern Sie uns anhand eines konkreten Prob- hänge der Aufgabe
86. Beschreiben Sie, wie Sie Ihr Verkaufsgebiet bear- lems, wie Sie an die Aufgabe herangegangen sind.  gliedert Aufgaben systema-
 bereitet sich gut vor
tisch in Teilprobleme und Ar-
beiten würden. Wie gehen Sie konkret vor?  hält Termin-/Kostenvorgaben Welches Ergebnis haben Sie erzielt?
beitsschritte
ein
87. Was haben Sie in letzter Zeit zur Verbesserung Ih- 95. Welche Art von Problemen ist Ihnen am unange-  holt sich aktiv fehlende Infor-
 hat ihr/sein Aufgabengebiet
rer Arbeitseffektivität unternommen? im Griff
nehmsten? Wie gehen Sie damit um? mationen
96. Nach welcher Methode ordnen Sie Ihren täglichen  denkt analytisch in Abläufen
Integrität  vertrauenswürdig und Strukturen
Aufgaben Prioritäten zu?
 Verhalten steht in Überein-  geht sachlich an Probleme
88. Es ist nicht immer einfach, die Ziele des Unterneh- 97. Beschreiben Sie eine Situation, in der Sie eine Auf- heran, zeigt mehrere Lö-
stimmung mit Unterneh-
mens mit den eigenen Zielen oder denen von menswerten gabe erledigen mussten, für die Sie kein relevantes sungsalternativen auf
Kund/innen und Kolleg/innen in Einklang zu brin-  setzt erforderliche Massnah- Wissen/keine Erfahrungen aus der Vergangenheit  schätzt Aufgaben realistisch
gen. Welches war Ihr bislang grösstes Dilemma? men um ein
heranziehen konnten.
 unterstützt rückhaltlos die  setzt Zwischenziele und Prio-
89. Sie haben ein Problem mit einer Person in Ihrem di- 98. In welchen Situationen vertrauen Sie auf Ihre Intui- ritäten
Unternehmenspolitik nach
rekten Arbeitsumfeld, z.B. mit Vorgesetzten oder aussen tion, um Probleme zu lösen?
Kolleg/innen. Wie verhalten Sie sich?  bewegt sich innerhalb gesetz-
licher und ethischer Normen

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Assessment
Fragestellungen und Beurteilungsaspekte

Urteilsvermögen Fragen zur sozialen Kompetenz Beurteilungsaspekte


99. Welches waren Ihre bislang schwierigsten Entscheidun- Kontaktfähigkeit und Auftreten
 berücksichtigt Infor-
gen? Worin bestand die Hauptschwierigkeit für Sie? Ha- mationen aus ver- 107. Wie gewinnen Sie normalerweise Kontakt zu neuen Arbeits-  kann leicht Kon-
takt mit anderen
ben Sie – im Nachhinein betrachtet – die richtige Ent- schiedenen Quellen kolleg/innen, Kund/innen oder Fremden? knüpfen
scheidung getroffen?  erkennt Probleme, 108. Schildern Sie eine berufliche Erfahrung, in der Sie mit neuen  geht von sich aus
schätzt Ursachen re-
100. Wie bereiten Sie wichtige Entscheidungen vor? Personen zusammenarbeiten mussten. auf andere zu
alistisch ein
101. Wie beurteilen Sie die weitere Entwicklung in Ihrem Fach? 109. Wie häufig gehen Sie mit Arbeitskolleg/innen ausserhalb der  ist gerne mit an-
deren Menschen
Arbeitszeit aus? zusammen
Umsetzen von Fachinformationen 110. Wie wichtig ist es Ihnen, mit anderen zusammen zu sein?  kann andere für
 hat Erfahrung in
102. Gehen Sie davon aus, dass ich Ihr Kunde bin. 111. Beschreiben Sie bitte Ihr Verhalten beim ersten Kontakt mit sich gewinnen
mündlicher / schriftli-
Schildern Sie mir bitte die Leistungsvorteile einer unab-  hat gute Bezie-
cher Umsetzung von neuen Kund/innen oder Partner/innen.
hungen zu Ge-
hängigen Vermögensberatung im Gegensatz zur Anlage- Fachinformationen 112. Beschreiben Sie eine Situation, in der Ihr Umgang mit schäfts-
beratung bei einer Bank.  geht auf Zuhörende
Kund/innen nicht besonders glücklich verlief. partner/innen
und Zielgruppe ein,
103. In welchen Situationen waren Sie besonders gefordert,
berücksichtigt deren
an andere Fachinformationen weiterzugeben? Vorwissen Mitarbeiterführung
 delegiert Aufga-
Wie haben Sie diese Aufgaben gelöst?  strukturiert Informa- 113. Wie delegieren Sie Aufgaben an Ihre Mitarbeitenden? ben und Kompe-
Welches war das Ergebnis? tionen sinnvoll 114. Woher wissen Sie, was diese von Ihnen erwarten? tenzen
 trägt Informationen  vereinbart Ziele
104. Welche Erfahrungen haben Sie in der Übermittlung von 115. Wie kontrollieren Sie die Arbeitsverhältnisse Ihrer Mitarbei-
überzeugend vor mit den Mitar-
Fachinformationen an andere?  vermittelt die Infor- tenden? beitenden
105. Haben Sie ein Beispiel für eine vor kurzem gehaltene mationen verständ- 116. Wie fördern Sie Ihre Mitarbeitenden?  führt regelmäs-
Rede, in der Sie Ihr Fachwissen/Ihre besondere Erfah- lich und ausgewogen 117. Welches war bisher Ihr/e schwierigste/r Mitarbeiter/in? sig Mitarbeiten-
 arbeitet systematisch dengespräche
rung eingebracht haben? 118. Wie beteiligen Sie Ihre Mitarbeitenden bei Entscheidungen?
Produktvorteile her-  fördert die be-
106. Zeigen Sie uns an einem Beispiel, wie Sie einen Fachvor- aus, stellt diese dar 119. Welches sind Ihrer Meinung nach Ihre besonderen Stärken
rufliche Entwick-
trag aufgebaut haben. Wer war Ihr Publikum? Wie war  verschafft anderen bei der Entwicklung anderer? lung der Mitar-
das Ergebnis? eine gute Informa- 120. Wie wissen Ihre Mitarbeitenden, was Sie von ihnen erwar- beitenden
tions- bzw. Entschei-  wird als Vorbild
ten?
dungsbasis akzeptiert
121. Wie gehen Sie mit mangelnden Leistungen um?

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Assessment
Fragestellungen und Beurteilungsaspekte

Einfühlungsvermögen Verhandlungsgeschick  argumentiert schlüssig und nachvoll-


 nimmt auf die Gefühle und Wünsche ziehbar
122. Welches waren die bisher schwierigsten 132. Welches war Ihr bislang bester Einfall, um
anderer Rücksicht  berücksichtigt die Argumente ih-
Personen, mit denen Sie zurechtkommen  kann sich gut auf Bedürfnisse von
jemanden für sich zu gewinnen? rer/seiner Gesprächspartner/innen,
mussten? Wie gut ist Ihnen das gelungen? Gesprächspartner/innen einstellen 133. Nennen Sie bitte ein Beispiel, wo es Ihnen geht auf sie ein
123. Nennen Sie uns ein Beispiel, wie Sie sich auf  schätzt ihre/seine Wirkung auf an- besonders gut gelang, Ihre Verhandlungs-  erreicht das Gesprächsziel ohne auf-
dere realistisch ein dringlich zu wirken
Ihre Geschäftspartner/innen einstellen. ziele umzusetzen.
 erkennt auch subtile zwischen-  überzeugt Gesprächspartner/innen
124. Wie erkennen Sie, was Ihr Gegenüber vor- menschliche Konflikte und reagiert durch fundierte Kenntnisse
hat? angemessen darauf  weiss sich in jeder Gesprächssitua-
tion zu helfen
Auftreten  bereitet sich gezielt auf Verhandlun-
gen vor, weiss was sie/er will
125. Woher wissen Sie, wie Sie auf andere wirken?  tritt auch in fremder Umgebung
selbstsicher und bestimmt auf Konfliktverhalten  geht notwendigen Konflikten nicht
126. Was macht Ihnen am meisten zu schaffen,
 hat eine vertrauenserweckende po- 134. Was war Ihr bislang grösster Konflikt mit ei- aus dem Weg
wenn Sie einen öffentlichen Auftritt haben?  bewältigt Konflikte konstruktiv
sitive Ausstrahlung ner Kollegin/einem Kollegen? Wie haben Sie
127. Wie gut kommen Sie bei Ihren Gesprächs-  ist authentisch im Auftritt  entwickelt sachliche Kriterien zur
diesen gelöst? Entscheidung in Konfliktsituationen
partnern/innen an? Worauf führen Sie das  hat gute Umgangsformen
 hat ein ansprechendes Äusseres 135. Welchen Konflikten gehen Sie am liebsten  vertritt einen eigenen Standpunkt
zurück?
aus dem Weg? oder eine Massnahme, auch wenn
Widerstände zu erwarten sind
Teamfähigkeit  wird im Kollegium akzeptiert und ge-
schätzt Aktives Zuhören  hört Gesprächspartner/innen auf-
128. Schildern Sie uns anhand von Beispielen,
 stellt sich auf die einzelnen Grup- 136. Wie erkennen Sie, dass Ihr Gegenüber Sie merksam zu
wie Sie im Team zusammenarbeiten. penmitglieder ein
richtig versteht?  versteht die Äusserungen seiner Ge-
129. In welchen Situationen ist es Ihnen schwer-  stellt die gemeinsame Zielerreichung sprächspartner/innen aus deren
voll in den Dienst der Gruppe
137. Schildern Sie uns ein Beispiel für ein beson-
gefallen, mit anderen zusammen zu arbei- Blickwinkel
 ist auch über Ziele ausserhalb des ders folgenreiches Missverständnis.  wiederholt die Argumente von Ge-
ten? Warum und wie sind Sie vorgegangen?
unmittelbaren eigenen Aufgabenge- 138. Wie häufig kommt es vor, dass jemand Sie sprächspartner/innen, um ihr/sein
130. Was bedeutet Ihnen Teamarbeit und wa- bietes informiert
um Rat fragt? Wie verhalten Sie sich in sol- Verständnis sicherzustellen
rum?  bezieht Anliegen / Erfahrungen an-  vermeidet eine vorschnelle Wertung
derer Kolleg/innen in die Arbeit ein
che Situationen?
131. Welche Herausforderungen mussten Sie im des Gehörten
 gibt Wissen und Erfahrungen weiter
Team meistern? Was war Ihre Rolle dabei?
 profiliert sich nicht auf Kosten anderer

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Assessment
Fragestellungen und Beurteilungsaspekte

Verkaufsgeschick
 bereitet sich gut vor
139. Wie bereiten Sie sich auf ein Kundengespräch vor?  kann sich für eine Sache
140. Beschreiben Sie eine Situation, in der Sie einem Laien begeistern
einen sehr komplexen Sachverhalt erklären mussten.  versteht schnell das Kun-
denanliegen
141. In welcher Situation fällt es Ihnen schwer, Ihre Bot-
 berücksichtigt die Argu-
schaft „rüber“ zu bringen? mente von Gesprächs-
142. Welches sind Ihrer Erfahrung nach die ausschlagge- partner/innen, gute Ein-
benden Faktoren, die jemanden zu einer Meinungs- wandbehandlung
 findet den richtigen Ton
änderung bringen?
 findet für beide Seiten
143. Bei welchen Menschen sind Sie weniger erfolgreich akzeptable Lösungen
in der Einflussnahme?  erreicht geschickt das Ge-
144. Was war Ihr bislang grösster Konflikt mit einer Kun- sprächsziel, ohne voreilig,
bevormundend oder auf-
din /einem Kunden? Wie haben Sie ihn gelöst?
dringlich zu wirken

Integrationsfähigkeit
 kann neue Mitarbeitende
145. Mussten Sie schon einmal neue Mitarbeitende in ein in ein Team integrieren
Team integrieren? Wie sind Sie dabei vorgegangen  vermittelt anderen Ziele
bzw. wie würden Sie dabei vorgehen? und gemeinsame Werte
 erreicht die gemeinsa-
146. Wie gelingt es Ihnen, verschiedene Meinungen und
men Ziele durch die An-
Ansichten zu integrieren? Wie zufrieden waren Sie strengung aller
bisher mit sich?  kann sich für eine Sache
147. Wie gelingt es Ihnen, Mitarbeitenden für die Zieler- begeistern
 kann die Teambildung ge-
reichung zu begeistern?
zielt positiv beeinflussen

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