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Änderungsantrag

Region Hannover – vegane Region

Änderungsantrag zu Antrag 1 (Kommunalwahlprogramm 2011 DIE LINKE.Region


Hannover)

Die Kreismitgliederversammlung möge folgende Ergänzung des Kommunalwahlprogramms 2011


DIE LINKE.Region Hannover beschließen:

Region Hannover – vegane Region

Unser Ziel für 2030: In Erachtung des Tierschutzes, des Weltklimas und der Schonung der
natürlichen Ressourcen werden in der Region Hannover nur tierfreie Produkte angeboten.
Der Verkauf und die Produktion von Fleisch, Eiern, Milch und deren Produkte, sowie andere
tierische Produkte (wie beispielsweise Leder, Bienenwachs und Honig) sind per Verordnung
verboten. Der Betrieb des Zoos und von Unternehmen, die Tiere gewerblich halten, mit ihnen
experimentieren, zum Verkauf anbieten oder zur Schau stellen, wird eingestellt.

Kommerzielle Tierhaltung und -ausbeutung läuft den Zielen des Tierschutzes, der Verringerung von
klimaschädlichen CO2- Methan- und Stickoxid-Emissionen und dem Schutz der natürlichen
Ressourcen an Anbauflächen und Trinkwasser entgegen. Die massenhafte Verwertung von Tieren
wird mit erheblichen Leid gewährleistet, die auch durch sogenannte artgerechte Haltung nicht
wesentlich gemindert wird. Daneben tragen die CO2-Emissionen der Massentierhaltung in weit
größeren Maßstab als die Massenmobilität zur Klimaveränderung bei.

Auch im Bereich der Schonung von natürlichen Ressourcen ist Tierhaltung ungünstig, so
verbraucht ein Kilo Fleisch zur „Herstellung“ 16 Kilo pflanzlicher Nahrungsmittel und 15.500 l
Wasser. Daneben werden Abwässer ungeklärt in die Umwelt abgelassen. Die Konsequenz kann nur
sein, daß es eine gesellschaftliche Umstellung auf eine vegane Lebensweise gibt.

DIE LINKE sieht in einer veganen Lebensweise die gesellschaftliche Zukunft. Mit der veganen
Region Hannover gehen wir in Vorreiterrolle des gesellschaftlichen Wandels.

Wir fordern
• die sofortige Umstellung auf veganes Essen in kommunalen Betrieben, öffentlichen
Kantinen, Schulen, Kitas und Kndergärten
• eine Aufklärungskampagne zur veganen Ernährungsweise durch die Region Hannover.
• den schrittweisen Verbot des Verkaufs tierischer Produkte und Tieren sowie der
kommerziellen Tierhaltung in der Region Hannover
• die stufenweise Sonderbesteuerung von tierischen Produkten bis zum völligen Verbot
• eine sofortige Anordnung für ein zwangsweises veganes Angebote in der Gastronomie und
im Einzelhandel als Alternative zu tierischen Produkten
• das sofortige Verbot von Angeln und der Jagd in der Region Hannover
• die Kennzeichnung von Produkten, die tierische Bestandteile enthalten
• die Nichtneuansiedlung und die schrittweise Schließung von Unternehmen, die Tiere halten
oder zur Schau stellen. Die schrittweise Schließung des Zoos, Tierhandlungen, Tierparks,
Reitanlagen und sonstigen Unternehmen, die Tiere zu kommerziellen Zwecken halten und
die Nichtgenehmigung von Zirkusveranstaltung mit Tiermanegerie in der Region Hannover
• die Einführung einer Katzensteuer für nicht vegan gehaltene Katzen

Antragssteller BO Linden-Limmer