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C24: Die internationale Gemeinschaft bekundet ihre volle Unterstützung

zugunsten Marokkos Souveränität über dessen Sahara

New York-Die kürzlich in New York abgehaltene Jahrestagung des Ausschusses


der 24 der Vereinten Nationen (C24) bot erneut für die internationale
Gemeinschaft eine Gelegenheit an, ihre volle Unterstützung zugunsten der
Autonomieinitiative im Rahmen der Souveränität und der territorialen Integrität
Marokkos als definitiver Lösung der marokkanischen Sahara-Frage zur Sprache
zu bringen, gleichzeitig die Anstrengungen des Königreichs um die
sozioökonomische Entwicklung seiner südlichen Provinzen bejubelnd.

Diese Sitzung war auch geprägt von der Beteiligung zum dritten Mal in Folge an
der Arbeit des Ausschusses, von Herrn Mhamed Abba, dem Vizepräsidenten der
Region Laâyoune-Sakia Al Hamra, und von Frau Ghalla Bahiya, der
Vizepräsidentin der Region Dakhla Oued Eddahab, in ihrer Eigenschaft als
demokratisch gewählte Vertreter des Volkes der marokkanischen Sahara.

Auf dieser Sitzung brachten etwa zwanzig Staaten aus mehreren Regionen der
Welt ihre Unterstützung zugunsten Marokkos territorialer Integrität und
zugunsten seiner Autonomieinitiative als Grundlage für die definitive
Schlichtung des regionalen Konflikts um die marokkanische Sahara zum
Ausdruck, daran erinnernd, dass diese Initiative als ernsthaft und glaubwürdig
vom UNO-Sicherheitsrat in all dessen Resolutionen seit 2007 bezeichnet wurde.

Die verschiedenen Vertreter der Staaten Afrikas, der arabischen Welt, der
Karibik und des Pazifiks begrüßten die Einweihung von Generalkonsulaten in
Laâyoune und in Dakhla in der marokkanischen Sahara durch mehrere Staaten,
da es sich um „eine unbestreitbare Welle der Unterstützung“ zugunsten des
laufenden politischen Prozesses“ und zugunsten der Souveränität des
Königreichs über dessen Sahara handelt.

Desgleichen begrüßten die Redner die „verantwortungsvolle und


friedensfördernde“ Intervention Marokkos in Guerguerat, die die
Wiederherstellung der Freizügigkeit an diesem Grenzübergang nach dessen
Sperrung im November 2020 durch die bewehrten Milizen der Front Polisario
bewerkstelligte.

Bezugnehmend auf den wirtschaftlichen und sozialen Aufschwung in der


marokkanischen Sahara begrüßten mehrere Botschafter und Diplomaten auf der
Sitzung des C24 das in 2015 auf die Schiene gebrachte neue
Entwicklungsmodell in den südlichen Provinzen des Königreichs, begrüßend,
dass diese Initiative im Besonderen der Bevölkerung der Sahara-Region zugute
kommt und dass die dortigen Indizes der menschlichen Entwicklung aufgestockt
wurden.

Sie priesen überdies die „großen Errungenschaften“ Marokkos im Kampf gegen


die Covid-19-Pandemie in der marokkanischen Sahara, unterstreichend, dass die
derzeitige Impfkampagne der Population dieser Region des Königreichs
Marokko einen breiten Zugang zum Anti-COVID-Impfstoff ermöglicht habe.

Unter Verweis auf den laufenden politischen Prozess unter der exklusiven
Ägide des Generalsekretärs der Vereinten Nationen begrüßten die verschiedenen
Redner die Abhaltung der beiden Rundtische in Genf zwischen Marokko,
Algerien, Mauretanien und der Front Polisario in Übereinstimmung mit den
Resolutionen des Sicherheitsrates, im Besonderen mit der Resolution 2548.

In diesem Kontext erinnerten sie daran, dass der Sicherheitsrat in dieser


Resolution den nächsten persönlichen Abgesandten des Generalsekretärs der
Vereinten Nationen dazu aufgefordert hatte, dort weiterzumachen, wo sein
Vorgänger, nämlich Herr Horst Köhler, aufgehört hatte.

In diesem Sinne bestanden die Vertreter der Staaten auf der Notwendigkeit, sich
von den Empfehlungen des Sicherheitsrats inspirieren zu lassen, die im
Besonderen in der Resolution 2548 enthalten sind, die alle Parteien, im
Besonderen Algerien, dazu auffordert, sich treu und glaubhaft in den politischen
Prozess einzubringen, unter der Ägide des Generalsekretärs der Vereinten
Nationen auf der Grundlage der Resolutionen des Sicherheitsrats seit 2007,
zwecks dessen „eine politische, realistische, pragmatische, dauerhafte und
kompromisslose Lösung“ dieses regionalen Konflikts erzielen zu können.

All die seit 2007 verabschiedeten Resolutionen unterstrichen die


Vorrangstellung des marokkanischen Autonomieplans in der Sahara und
bekräftigten, dass dieser Plan den Vorteil hat, über traditionelle Positionen
hinwegzugehen und internationalen Standards im Hinblick auf die Übertragung
der Autorität von Regierungen auf die lokale Bevölkerung entsprechend zu sein.

In diesem Sinne haben die arabischen Staaten wie Saudi-Arabien, die


Vereinigten Arabischen Emiraten, Jordanien und Bahrain ihre „volle
Unterstützung“ zugunsten der territorialen Integrität Marokkos und seiner
Souveränität über dessen Sahara bekräftigt und gleichzeitig jeden Angriff auf
die obersten Interessen des Königreichs, seiner Souveränität und seiner
territorialen Integrität abgelehnt.

In diesem Kontext würdigten sie die Anstrengungen und das „aufrichtige


Engagement“ des Königreichs Marokko, ausgehend von der Autonomieinitiative
eine einvernehmliche und definitive politische Lösung dieses regionalen
Konflikts zu erzielen.

Darüber hinaus nahmen mehrere afrikanische Staaten (Côte d'Ivoire, Senegal,


Gabun, Äquatorialguinea, Burkina Faso, Togo, Burundi, Gambia, die Union der
Komoren, Dschibuti und Eswatini) die Gelegenheit wahr, die die Begegnung des
C24 anbot, um Marokko gegenüber ihre hohe Wertschätzung für seine
verschiedenen Initiativen in Richtung der sozioökonomischen Entwicklung der
Sahara zum Ausdruck zu bringen, im Besonderen im Hinblick auf die
Vorzeigeprojekte und auf andere Infrastrukturen, die im Rahmen des neuen
Entwicklungsmodells der südlichen Provinzen errichtet werden, das von seiner
Majestät dem König Mohammed VI. ins Leben gerufen wurde sowie die
Anstrengungen im Bereich der Menschenrechte, die der Sicherheitsrat im
Besonderen in der Resolution 2548 begrüßt.

Sie stellten somit die wichtigen Errungenschaften Marokkos im Bereich der


Menschenrechte sowie die Anstrengungen des Königreichs in den Mittelpunkt,
die nationale Impfkampagne auf die gesamte Population der Sahara-Region
auszudehnen, um die Covid-19-Pandemie eindämmen zu dürfen.

Auf einer breiteren geostrategischen Ebene bekräftigten sie, dass die Autonomie
unter marokkanischer Souveränität die regionale Stabilität und die Sicherheit
gewährleistet, erachtend, dass dies ein Thema von ausschlaggebender
Bedeutung für die gesamte Sahel-Sahara-Zone ist, in diesem Zusammenhang
betonend, dass die definitive Lösung der Sahara-Frage zur Ankurbelung der
Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten der Union des Arabischen
Maghreb, zur Stabilität und zur Sicherheit der Sahel-Region beisteuern sollte,
ohne deren positive Auswirkungen auf die sozioökonomische Entwicklung in
diesem Gebiet und auf das Wohlergehen seiner Population mit zu
berücksichtigen.

Die Vertreter der karibischen Staaten (Dominica, St. Lucia, Grenada, Antigua
und Barbuda) sowie Papua-Neuguinea (Pazifik) bekräftigten ihrerseits ihre volle
Unterstützung zugunsten des seitens Marokko als „ tragfähigen“ Vorschlags
zwecks der Schlichtung des Sahara-Konflikts, die Entwicklungsanstrengungen
des Königreichs in dessen südlichen Provinzen in den verschiedenen Bereichen
hervorhebend.

Sie unterstrichen darüber hinaus die Notwendigkeit, eine "realistische,


pragmatische und dauerhafte politische Lösung der Sahara-Frage auf der
Grundlage von Kompromissen" voranzutreiben, wie es in der Resolution 2548
des Sicherheitsrats festgelegt wird.

Die „verdienstvolle“ Autonomieinitiative, die seit 2007 vermittels Resolutionen


des Sicherheitsrats als seriös und glaubwürdig angesehen wird, steht „im
Einklang mit dem Völkerrecht, der Charta der Vereinten Nationen und den
Resolutionen des Sicherheitsrats und der Generalversammlung“, ließen sie
behaupten.

Die verschiedenen Redner auf dieser Sitzung erneuerten auch die Einforderung
nach Registrierung der Bevölkerung der Lager Tinduf auf algerischem
Territorium durch den Hochflüchtlingskommissar der Vereinten Nationen
(UNHCR), wie viele einst vom Sicherheitsrat eingefordert haben. Sie sprachen
sich auch gegen die Menschenrechtsverletzungen gegen die Population in diesen
Lagern aus.

Die Redner der Sitzung des C24 begrüßten auch die seit 2018 zustande
gekommene Beteiligung der beiden demokratisch gewählten Vertreter der
marokkanischen Sahara, im vorliegenden Fall des Vizepräsidenten der Region
Laâyoune-Sakia Al Hamra, Herrn Mhamed Abba, und der Vizepräsidentin der
Region Dakhla Oued Eddahab, Frau Ghalla Bahiya, an der Sitzung des
Ausschusses der 24 und an dessen regionalen Seminaren.

Auf dieser Gelegenheit hoben die beiden gewählten Vertreter der


marokkanischen Sahara das große wirtschaftliche und soziale Wachstum dieser
Region hervor, bekräftigend, dass diese Entwicklung den Bewohnern der Sahara
zugute kommt.

Frau Bahiya und Herr Abba betonten somit, dass die Bewohner der
marokkanischen Sahara die lokale Entwicklung ihrer Region im Rahmen des
neuen Entwicklungsmodells der südlichen Provinzen, das von seiner Majestät
dem König Mohammed VI. ins Leben gerufen wurde, einplanen, umsetzen und
verwalten.

Sie verwiesen darauf, dass dieses Modell auf dem Prinzip der Beteiligung der
lokalen Bevölkerung an der Formulierung und an der Umsetzung ihrer Politiken
und Entwicklungspläne im Kontext einer fortgeschrittenen Regionalisierung
abstützt. Dieses in der marokkanischen Verfassung verankerte Prinzip räume
Regionen weitreichende Prärogativen bei der Einplanung und der Durchführung
von territorialen Entwicklungsprojekten ein, stellten sie die Erklärung auf.

Die Ausschusssitzung war auch zum zweiten Mal von der Beteiligung
marokkanischer assoziativer Akteure geprägt, die vor den Mitgliedern des C24
das Wort ergreifen.

So stellte Touria Hmyen vom „Verein für die Freiheit der in den Lagern Tinduf
sequestrierten Frauen“ „die entsetzlichen Bedingungen der Population der Lager
Tinduf in den Vordergrund, denen internationaler Schutz beraubt wird, um ihre
Rechte voll ausschöpfen zu können.“

Mohamed El Issaoui von der „Organisation zur Beendigung der


Menschenrechtsverletzungen in den Lagern Tinduf“ bedauerte seinerseits, dass
die Kinder dieser Lager von den bewehrten Milizen der Front Polisario zu
militärischen Aktivitäten gezwungen werden, unter Verstoß gegen die
humanitären Grundsätze der Menschenrechte.

Der Petent stellte auch an den Pranger, dass die Lager Tinduf zu einer
Drehscheibe für den Waffenhandel in der Sahelzone und für die Unterstützung
terroristischer Gruppen geworden seien, nachschiebend, dass die Front Polisario
„Teil einer Radikalisierungsdynamik innerhalb des Nebels von Gruppen
bewehrter Terroristen in der Sahel-Sahara-Region geworden ist“.

Khalid Bendriss vom „Verein zur Unterstützung der marokkanischen


Autonomieinitiative“ nahm seinerseits unter Beschuss, dass es fast ein halbes
Jahrhundert hindurch keine Volkszählung der Bevölkerung der Lager Tinduf
gegeben habe, bereuend, dass diese Lager nach wie vor „eine einzigartige
Situation und ein atypischer Fall in der humanitären Welt ist“. Darüber hinaus
verurteilt er die äußerst schweren Verstöße gegen die sequestrierten
Bevölkerungsgruppen in den Lagern Tinduf in Algerien.

Während der Debatten bekräftigte der Botschafter, ständiger Vertreter Marokkos


bei den Vereinten Nationen, Omar Hilale, dass die Autonomieinitiative im
Rahmen der territorialen Integrität Marokkos die einzige Lösung für die
marokkanische Sahara darstellt.

In diesem Kontext stellte er klar, dass die Autonomieinitiative „die volle


Unterstützung der Population der marokkanischen Sahara und der
internationalen Gemeinschaft genießt. Der Sicherheitsrat begrüßt sie und hält sie
in all dessen Resolutionen seit 2007 für eine ernsthafte und glaubwürdige
Lösung.

Hilale stellte auch die Behauptung auf, dass die UNO-Parameter der
Selbstbestimmung in der marokkanischen Sahara in keiner Weise vorhersehbar
seien. "Seit der Unterzeichnung des Madrider Abkommens am 14. November
1975 gilt das Prinzip der Selbstbestimmung, wofür es in Kapitel XI der Charta
der Vereinten Nationen Partei ergriffen wird, für die marokkanische Sahara
definitiv nicht mehr", sagte Hilale, hinzufügend, dass die marokkanische Sahara
weder eine sogenannte Dekolonisierungsfrage, noch ein Subjekt der
Selbstbestimmung und noch weniger ein sogenanntes "nicht-autonomes
Territorium" ist.

Desgleichen betonte der Botschafter, dass die sozioökonomische Entwicklung


ein unveräußerliches Recht in der marokkanischen Sahara ist. „Im Bewusstsein
seiner Verantwortung allen seinen Bürgern gegenüber hat Marokko kolossale
Anstrengungen geleistet, um die sozioökonomische Entwicklung und die
politische Emanzipation seiner südlichen Provinzen sicherzustellen“, erklärte
der marokkanische Diplomat, hinzufügend, dass vermittels der Hellsichtigkeit
seiner Majestät des Königs Mohammed VI. die marokkanische Sahara sowohl in
ihrer Region als auch in Afrika zu einem Beispiel der sozioökonomischen
Entwicklung geworden ist, im Besonderen seit der Einführung des neuen
Entwicklungsmodells in 2015 vermittels eines Budgets in Höhe von mehr als 8
Milliarden US-Dollar.

Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com