Sie sind auf Seite 1von 3

In unserer gegenwärtigen Gesellschaft ist es enorm wichtig, um den jüngeren

Menschen mit Beeinträchtigungen Schritt für Schritt die Inklusion in die Schulen einzuführen.
Bekanntermaßen gibt es eine sehr kleine Wahrscheinlichkeit, dass sich die behinderten
Jugendlichen ohne die entsprechende Förderung in der Zukunft zurechtkommen werden.
Mit der Problematik, wie sich die behinderten Menschen zurechtkommen müssen
und auf welche Weise man ihnen helfen soll, befasst sich auch der Verfasser des
vorliegenden Textes, dessen wesentliche Inhalte im Folgenden wiedergegeben werden. Es
handelt sich um einen Beitrag von Pjer Biederstädt, der am 21.01.2019 in der Münsterschen
Zeitung unter dem Titel „Für einen Tag im Rollstuhl“ erschien.
Im Text befindet sich die Beschreibung der schulischen Aktion, die den jüngeren
Schülern aufklären will, welche Schwierigkeiten im täglichen Leben die behinderten
Menschen treffen müssen und wie soll man ihnen dabei helfen.
Im ersten Sinnabschnitt stellt der Verfasser ein Mädchen Milena dar, die sich an
dieser Aktion zu beteiligen entschied, verkörpert sie in der blinden Person, tragen dabei mit
verdeckten Augen die entsprechende Ausstattung, mit deren sie sich orientieren kann.
Darüber hinaus wurde alles vom Verein „SeHT Münster“ veranstaltet, der mit Kipa – Projekt
Schülern explizieren möchte, wie das Leben der Behinderten aussieht.
Im nächsten Absatz wird verdeutlicht, wie der Ablauf dieser Aktion insgesamt
aussieht. Im ersten Teil sagte Milena, sie habe immer Angst, dass sie gleich umgerempelt
werde. Anschließend danach werden zwei Schüler präsentiert, die zu zwei mit dem Rollstuhl
in die Schule einzufahren versuchen.
Zum Schluss des Beitrags erläutert die Leiterin des Kipa-Projekts, dass die Kinder im
Alter von sechs bis zwölf Jahren während unseres Besuchs ihren Sozialraum unter dem
Aspekt der Barrierefreiheit erkunden. Des Weiteren hebt die Projektkoordinatorin Frederike
Burhorst hervor, dass dabei die Kinder aus der Perspektive von Menschen mit
Beeinträchtigungen lernen, worauf man Rücksicht nehmen müsse und wie man helfen
könne, sie fügte hinzu, dass es außerdem dem Abbau von Vorurteilen diene.
Passend zum Thema wurde dem Text eine Grafik unter dem Titel „Übergang von der
Schule ins Ausbildungssystem“ beigefügt, die 2019 auf der Webseite der Aktion Mensch
veröffentlicht wurde.
Dem Schaubild in Form eines Balkendiagramms kann man entnehmen, dass trotz der
erforderlichen Grundbedingungen die Anzahl der inklusiv Beschulten beinahe gleichermaßen
positiv wie die nicht inklusiv Beschulten abschnitten. Man kann auf den ersten Blick
bemerken, dass die überwiegende Zahl der Beschulten der Förderschulen die
berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme beginnt. Bemerkenswert ist, dass die Mehrzahl der
Lehrlinge die Hochschulausbildung anfängt. Zusätzlich überrascht es, dass es zwischen den
beschulten Jugendlichen der allen Regelschulformen und der Förderschulen die sehr
niedrige Arbeitslosigkeit gibt. Wenn man die Ergebnisse der Erwerbstätigkeit miteinander
vergleicht, fällt auf, dass sich knapp 10% des Unterschiedes zwischen den nicht inklusiv
Beschulten und diejenige, die Förderschule besuchen, befindet.
Einerseits zeigt der Verfasser, dass anhand der schulischen Aktion die Menschen mit
Beeinträchtigungen mit täglichen Schwierigkeiten klarkommen müssen. Andererseits geht
aus der Grafik hervor, dass die Arbeitslosigkeit zwischen den Menschen mit Einschränkungen
sehr niedrig ist und sie wie die nicht inklusiv Beschulten die sehr ähnliche Wahrscheinlichkeit
an der Hochschule oder an der berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme aufzunehmen
haben. Vor diesem Hintergrund stellt sich die folgende Frage, ob die Inklusion in der Schule
ein sinnvolles Konzept ist.
In der „Aktion-Mensch“ war kürzlich ein Artikel durchzulesen, aus dem hervorgeht,
dass die Inklusion an deutschen Schulen ein Muss ist. Dies hat positive sowie negative
Aspekte, die ich unterhalb ausführlich darstellen möchte.
Das Hauptargument ist für die Zusammenarbeit der behinderten Jugendlichen im
Umgang mit Beschulten ohne Behinderungen, weil die Kinder mit Beeinträchtigungen
während Unterrichts in der Schule mit dem inklusiven Kontext erheblich mehr als in der
Förderschule lernen. Das kann man daran sehen dass sie nach der Schule nicht so schwer
wie im Förderschulfall in die Hochschulausbildung übergehen.
Außerdem kommt hinzu, dass Inklusion ein Recht ist, nicht nur eine Idee.
Vorzugsweise bestätigt dies die Behauptung, dass die Behinderte in unserer Gesellschaft
gleichwertig sind. Besonders bedeutsam aber erscheint, wie aus der Grafik hervorgeht, dass
die Schulen mit der Inklusion im Vergleich zu Förderschulen ihnen zukünftigerweise ein fast
gleiches soziales Leben versichern.
Dagegen spricht, dass immer noch die Majorität der deutschen Schulen für die
Inklusion nicht komplett eingerichtet ist. Ich möchte betonen, dass es dorthin ein Mangel der
technisch fortgeschrittenen Ausrüstung gibt. Dazu gehören die einzelnen Bauteilen wie
beispielsweise Rampen oder größere Aufzüge innerhalb der Schule. Darüber hinaus müssen
die Lehrer*innen die speziellen Hilfsmaterialen vorbereiten. Erwähnenswert ist es ebenfalls,
dass diejenige adäquate Ausstattung die riesigen Geldbeträgen erfordert, für die die
Gemeinde oder der Landkreis, die die Schule mit der Inklusion umfassen, sind
möglicherweise nicht ausreichend präpariert.
Ein weiteres Argument dagegen ist, dass die behinderten Kinder das allgemeine
Lerntempo verlangsamen können. Angesichts ihrer Leistungsfähigkeit und ihres oft
misslichen Benehmens, könnten sie während des Haltens des täglichen Unterrichts stören.
Nach der Erörterung der Frage, ob, die Inklusion in der Schule ein sinnvolles Konzept
ist, folgt nun meine persönliche Ansicht. Mir vornehmlich liegt am Herzen, dass die Inklusion
an deutschen Schulen selbstverständlich erforderlich ist.
Es ist deutlich geworden, dass die Pro- und Contra-Argumente sich die Waage halten.
Trotzdem bin ich der Ansicht, dass man die Inklusion in die Schulen einführen sollte, jeder
sollte für die fortwährenden Veränderungen vorbereitet sein, die den nachhaltigen Erfolg
gewährleisten.
Wenn wir uns derartiger Herausforderung erfolgreich stellen, werden die Behinderte
in die Zukunft die erhöhte Chance progressiv auszubilden besitzen.