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Prüfungstraining | DSD Stufe 1 | © 2019 Cornelsen Verlag GmbH, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.

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Modelltest

Neue Ausgabe
DSD Stufe 1
Deutsches Sprachdiplom
der Kultusministerkonferenz

nach neuer Prüfungsordnung


von Jürgen Weigmann
Prüfungstraining
Modelltest 1
Leseverstehen

Teil 1
Du findest unten einen kurzen Lesetext. Der Text hat vier Lücken (Aufgaben 1– 4). Setze aus der Wort­
liste (A– H) das richtige Wort in jede Lücke ein. Einige Wörter bleiben übrig.

Wortliste

 Eltern (Z)  – tragen (A) – bekannt (B) – teuer (C) – Problem (D) – schöne (E) –
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Gespräch (F) – brauchen (G) – schwierige (H)

Welches Wort passt in welche Lücke?


Schreibe den Buchstaben des Wortes in die Lücke.
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„Ich muss unbedingt diese Schuhe haben, sonst kann ich morgen nicht in die Schule gehen.“ Manch­

mal können die  Z  (0) nicht glauben, was ihre Kinder da sagen. Doch die Kinder meinen es ernst. Es

ist für sie ganz wichtig, dass sie genau die richtigen Schuhe von einer bestimmten Marke haben. Das
Problem
ist ein typisches (1), das es an vielen Schulen gibt: Schüler respektieren ihre Klassenkameraden

nur dann, wenn sie Markenkleidung tragen (2). Wenn sie normale Kleidung und Schuhe anhaben,
schwierige
werden die Kinder von ihren Klassenkameraden ausgelacht. Die Eltern bringt dies in eine (3)

Situation. Auf der einen Seite wollen sie, dass ihr Kind von den Klassenkameraden respektiert wird, auf
teuer/schön
der anderen Seite ist Markenkleidung sehr     (4) und sie möchten, dass ihr Kind auch ohne

modische Kleidung gute Freunde hat.

Achtung!
Wähle jetzt noch eine passende Überschrift zum Text aus (Aufgabe 5)!

Aufgabe 5: Welche Überschrift passt am besten zum Text? Kreuze an.

A Eltern wissen nicht, was sie machen sollen.

B Markenkleidung ist für die Eltern zu teuer.

C Kinder geben viel Geld für Kleidung aus.

Autor: Jürgen Weigmann


www.cornelsen.de/daf 2
Modelltest 1
Leseverstehen

Teil 2
Am Schwarzen Brett in der Schule hängen viele Anzeigen für die Schüler. Du findest sie auf der
nächsten Seite.

Lies die Aufgaben (6 – 9) und die Anzeigen (A– H).

Welche Anzeige passt zu wem?

Schreibe den richtigen Buchstaben (A– H) in die rechte Spalte.


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Du kannst jeden Buchstaben nur einmal wählen.


Vier Buchstaben bleiben übrig.
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Anzeigen am Schwarzen Brett


Aufgaben 6 – 9

Beispiel:
0 Frederik sucht Leute, mit denen er in seiner Freizeit etwas unternehmen kann. Z
Er ist am liebsten in der freien Natur.
6 Marcel spielt gerne Schach, er sucht einen guten Partner zum Trainieren.
7 Melanie tanzt schon ganz gut, möchte aber besser werden.
8 Felix braucht Nachhilfe in Mathe. Er kann aber nicht viel bezahlen.
9 Marie ist musikalisch. Da sie sich für Spanien interessiert, möchte sie jetzt Gitarre lernen.

Autor: Jürgen Weigmann


www.cornelsen.de/daf 3
Modelltest 1
Leseverstehen

Wenn du gerne frische Luft magst und in die Berge gehst, dann bist du in unserem Wander­
Z club richtig. Wir machen jedes Wochenende eine andere Tour. Egal, ob es regnet oder
schneit, wir sind immer den ganzen Tag unterwegs. Tel.: …

Du hast Probleme in Mathe oder Physik? Lehrer gibt Nachhilfe. Aber Qualität hat ihren Preis!
A 28 Euro pro Stunde. Der Unterricht kann auch in Kleingruppen organisiert werden. Dann
wird die Stunde für den Einzelnen etwas billiger. Tel.: …

Wir bieten Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene. Bei uns lernen Sie nicht nur Disco,
B
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sondern Walzer, Foxtrott und andere Standardtänze. Die Kurse dauern zwei Monate und
kosten 93,– Euro. Schülerinnen und Schüler zahlen weniger.

Fun-Club sucht Leute, die Spaß am Leben haben. Wir treffen uns jeden Dienstag zum Reden,
Filme schauen und zum Spielen (Karten, Computer, Schach, Tischtennis). Alles, was Spaß
C macht, steht bei uns auf der Liste. Manchmal tanzen wir auch oder machen gemeinsam
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einen Ausflug. Bitte meldet euch unter Tel.: …

Interessierst du dich für Musik? Bei uns kannst du nach modernsten Methoden ein
Instrument lernen. Wir bieten Einzelunterricht und Unterricht in kleinen Gruppen für Key­
D board, Gitarre, Akkordeon und Violine. Unsere kleine Musikschule liegt direkt an der U-Bahn­
haltestelle „Mozartstraße“. Tel.: …

Wir bieten Nachhilfekurse in allen Fächern. Der Unterricht wird von qualifizierten Studenten
E in kleinen Gruppen durchgeführt. Unsere Kurse dauern acht Wochen und kosten 128 Euro.
Das sind gerade mal acht Euro die Stunde. Billiger geht es nicht.

Wir vermitteln Tandem-Partner für verschiedene Sprachen (Englisch/Französisch/Spanisch).


Unsere Partner/Partnerinnen leben in Deutschland und wollen mit dir Deutsch lernen. Dafür
F unterrichten sie dich in ihrer Sprache. Die Kurse sind kostenlos, für die Vermittlung bezahlst
du eine kleine Gebühr. Tel.: …

Wenn du am Wochenende gerne einmal etwas anderes tun möchtest, dann bist du bei uns
richtig. Wir lieben das königliche Spiel, auch wenn es manchmal Stunden dauert, den
G Gegner schachmatt zu setzen. Anfänger und Fortgeschrittene finden in unserem Club einen
passenden Partner.

Tango in München. Anfänger-Kurs jeden Samstagabend mit anschließendem Tangoball bis


spät in die Nacht. Wer den authentischen Tango Argentino liebt, wird begeistert sein: Pro­
H fessioneller Unterricht in entspannter Atmosphäre bei Javier und Carlita. Mehr Informatio­
nen unter …

Autor: Jürgen Weigmann


www.cornelsen.de/daf 4
Modelltest 1
Leseverstehen

Teil 3
Lies den Text und die Aufgaben (10  –14).

Kreuze bei jeder Aufgabe „richtig“ oder „falsch“ an.

Tiger bekommen Hilfe

In Russland haben vor Kurzem wichtige Politiker beschlossen, den Tigern zu helfen. Dafür wollen die
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Staats- und Regierungschefs viele Millionen Euro ausgeben. Das ist viel Geld. Aber Naturschützer
meinen, dass noch viel mehr Geld gebraucht wird, um die größte Raubkatze der Welt zu retten.

Tiger leben meistens im Urwald. Das ist ihr Lebensraum. Aber der wird immer mehr zerstört, weil die
Menschen dort viele Bäume fällen. Das heißt, dass die Menschen den Tigern den Platz zum Leben
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wegnehmen. Ein anderes Problem ist, dass Jäger die Raubkatzen töten, weil sie mit den Tigern Geld
verdienen wollen. In einigen Ländern glauben die Menschen, dass Medizin aus den Knochen der Tiger
bei Krankheiten hilft, und bezahlen viel Geld dafür.

Umweltschützer sagen, dass es nur noch knapp über 3.000 frei lebende Tiger auf der ganzen Welt gibt.
Die Tiere leben in 13 verschiedenen Ländern im asiatischen Raum. Dazu gehören zum Beispiel Russ­
land, Indien oder China.

Die Regierungen dieser Länder haben beschlossen, dass die Raubkatzen wieder mehr Platz zum Leben
bekommen sollen. Dafür müssen sie extra Schutzzonen für die Tiger schaffen. Außerdem soll es in
Zukunft härtere Strafen für Wilderer geben. Wilderer sind Menschen, die Tiere jagen, obwohl das ver­
boten ist.

Jetzt hoffen Tierschützer und Politiker, dass es in ein paar Jahren wieder doppelt so viele Tiger gibt wie
heute.

Aufgaben 10  –14

richtig falsch
10 Der Schutz von Tigern kostet sehr viel Geld.
11 Mit getöteten Tigern kann man viel Geld verdienen.
12 Es gibt noch 3000 Tiger in Russland, Indien und China.
13 Tiger leben heute nur noch in Schutzzonen.
14 In den letzten Jahren hat sich die Zahl der Tiger verdoppelt.

Autor: Jürgen Weigmann


www.cornelsen.de/daf 5
Modelltest 1
Leseverstehen

Teil 4
Lies den Text und die Aufgaben 15 –20 auf der nächsten Seite.

Kreuze bei jeder Aufgabe die richtige Lösung an.

Wo andere Urlaub machen, habe ich im letzten Jahr mehrere Monate ein Praktikum gemacht: in einem
Luxushotel, direkt am Strand von Teneriffa. Das war ein echtes Traumhotel. Die Gäste waren haupt­
sächlich Engländer, Deutsche und Spanier.
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Auch das Personal war international. Mit den Kollegen habe ich mich gut verstanden. Sie waren sehr
freundlich und hilfsbereit. Einige kannten Deutschland und wollen mich hier besuchen. Als Praktikan­
tin durfte ich kostenlos im Hotel wohnen und mit den Kollegen in der Kantine essen. Und ich bekam
sogar noch ein Taschengeld.
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Die meiste Zeit arbeitete ich im Bereich „Reservierung“. Ich wusste gar nicht, dass es so schwierig ist,
die Reservierungen richtig zu organisieren. Aber jeden Tag gibt es Änderungen, weil ganze Gruppen
nicht kommen oder Gäste früher abreisen müssen. Ein Glück, dass ich immer erfahrene Kollegen um
mich hatte, die mir halfen, wenn ich nicht mehr weiterwusste.

Mit den meisten Gästen konnte ich mich auf Englisch oder Deutsch unterhalten. Und auch meine
Kolle­gen sprachen alle Englisch. Aber auf Teneriffa gibt es natürlich auch spanische Gäste und da hatte
ich manchmal Probleme. Nach sechs Wochen kann ich mich jetzt aber ganz gut auch auf Spanisch ver­
ständigen und mein Englisch ist fast perfekt.

Ich kann wirklich jedem ein Auslandspraktikum empfehlen. Die Erfahrungen, die man im Laufe
weniger Monate sammelt, sind sehr vielfältig. Die Arbeit in einem großen Hotel gefällt mir sehr und
nach meinem Studium werde ich mir mit Sicherheit dort einen Arbeitsplatz suchen.

Ich glaube, ich hatte mit meinem Praktikum sehr viel Glück, denn nach zahlreichen erfolglosen
Bewerbun­gen in Spanien fand ich im Internet endlich eine Agentur, die die komplette Organisation
des Praktikums übernahm. Ohne so einen Kontakt ist es sehr schwer, einen Praktikumsplatz in einem
solchen Luxushotel zu bekommen.

Ich wünsche euch, dass ihr auch die Möglichkeit habt, ein Auslandspraktikum zu absolvieren. Natürlich
hat man vor der Abreise so seine Bedenken, aber wer mutig ist, wird auch belohnt werden!

Stefanie Schneider

Autor: Jürgen Weigmann


www.cornelsen.de/daf 6
Modelltest 1
Leseverstehen

Aufgaben 15 –20

15 Stefanie hat auf Teneriffa

A in einem Traumhotel Urlaub gemacht.

B in einem Luxushotel gearbeitet.

C ein Jahr ein Praktikum gemacht.


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16 Das Personal

A kam aus Deutschland.

B durfte direkt im Hotel wohnen.


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C war sehr nett zu Stefanie.

17 Im Hotel musste Stefanie

A Reisegruppen unterhalten.

B Reservierungen organisieren.

C Gäste begrüßen und verabschieden.

18 Im Praktikum hat Stefanie

A ihre Sprachkenntnisse verbessert.

B perfekt Spanisch gelernt.

C mit allen Gästen Englisch gesprochen.

19 Stefanie hat das Praktikum

A im Internet gesucht und gefunden.

B durch eine Agentur bekommen.

C über eine Bewerbung bekommen.

20 Mit ihrem Bericht will Stefanie

A anderen Mut zu einem Auslandspraktikum machen.

B über das Luxushotel auf Teneriffa informieren.

C den Kollegen im Hotel für ihre Hilfe danken.

Autor: Jürgen Weigmann


www.cornelsen.de/daf 7
Modelltest 1
Leseverstehen

Teil 5
Lies die Texte 21– 24 und die Überschriften A– H auf der nächsten Seite. Was passt zusammen?

Schreibe den richtigen Buchstaben (A– H) in die rechte Spalte.

Du kannst jeden Buchstaben nur einmal wählen. Vier Buchstaben bleiben übrig.

Natur und Technik


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Vor Kurzem haben Experten für Katastrophenschutz in Deutschland einen riesigen Berg
Popcorn ins Meer geschüttet. Sie wollten herausfinden, was man machen kann, wenn Öl
ins Meer läuft. Öl ist gefährlich für Tiere, die in und auf dem Wasser leben. Deswegen
0 Z
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muss Öl auf dem Meer so schnell wie möglich beseitigt werden. Und Popcorn verhält
sich im Wasser fast genauso wie ein Ölteppich. Das Gute dabei: Popcorn schadet der
Umwelt nicht und schmeckt auch noch gut.

In der Atacama-Wüste im Norden Chiles sieht es aus wie auf dem Mars: Steine, große
Felsbrocken und kein Tropfen Wasser – Und genau deshalb testen die USA dort auch
21 ihre Marsroboter. Die lebensfeindliche Wüste ist dem entfernten Planeten sehr ähnlich.
Die Atacama ist die trockenste Wüste der Welt. Nur alle sechs bis zehn Jahre regnet es
und das Wasser lässt die sonst so staubige Wüste in bunten Farben erstrahlen.

In der Nordsee ist vor Kurzem ein riesiger Hochsee-Windpark fertig geworden. Es ist der
erste Hochsee-Windpark der Welt. Er besteht aus zwölf riesigen Windrädern, die so groß
sind wie Hochhäuser und so viel Strom produzieren, dass man damit eine mittlere Stadt
22
mit Strom versorgen kann. Bei Sturm können die Windräder vom Computer gestoppt
werden, damit keine Schäden entstehen. Der Windpark steht mitten im Meer, etwa
80 Kilometer nördlich von der Insel Borkum.

Ein großer deutscher Energiekonzern darf im Wattenmeer, dem größten Nationalpark


Deutschlands, noch dreißig Jahre lang weiter nach Öl bohren. Das hat die Politik ent­
schieden. Naturschützer hatten dagegen protestiert, weil durch das Verbrennen von Öl
23 Gefahren für das Klima und die Umwelt entstehen, und diese Region besonders emp­
findlich ist. Sie finden, dass die Firma das viele Geld lieber in den Ausbau von Windkraft­
anlagen in Nord- und Ostsee stecken sollte. Die sind umweltschonender und kosten
weni­ger.

Die Atacama-Wüste in Chile ist sehr trocken, es gibt kaum Regen. Weil die Wüste in der
Nähe des Meeres liegt, gibt es aber sehr oft Nebel. Die Menschen, die dort leben,
können einen Teil des Wassers aus den Nebelwolken „fischen“, die jeden Tag über die
24
Wüste ziehen. Das machen sie mit großen Plastiknetzen. In den Netzen sammeln sich
die Nebeltropfen und fließen in einen Behälter. Dabei verliert das Meerwasser auch das
meiste Salz und wird zu gutem Trinkwasser.

Autor: Jürgen Weigmann


www.cornelsen.de/daf 8
Modelltest 1
Leseverstehen

Überschriften A– H

Z Umweltschutz, der schmeckt


A Plastiknetze für chilenische Fischer
B Trocken wie der Mars
C Mit Windstrom nach Öl bohren
D Wasser in der Wüste
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E Unverständliche Entscheidung
F Hochhäuser im Meer
G Roboter auf dem Mars
H Windstrom aus der Nordsee
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Autor: Jürgen Weigmann


www.cornelsen.de/daf 9
Modelltest 1
Leseverstehen

Antwortblatt Leseverstehen

Name Vorname

Du hast 10 Minuten Zeit, um deine Lösungen auf das Antwortblatt zu übertragen.

Markiere mit schwarzem oder blauem Schreiber:  so:  ✕   so nicht:  ●     ✓



Wenn du eine Markierung korrigieren möchtest, fülle das falsch markierte Feld ganz aus:
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und markiere anschließend das richtige Feld so:  ✕

Teil 1
A B C D E F G H
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 1
 2
 3
 4
 5

Teil 2: Anzeigen am Schwarzen Brett


A B C D E F G H
 6
 7
 8
 9

Teil 3: Tiger bekommen Hilfe Teil 4


richtig falsch A B C
10 15
11 16
12 17
13 18
14 19
20

Teil 5: Natur und Technik


A B C D E F G H
21
22
23
24

Autor: Jürgen Weigmann


www.cornelsen.de/daf 10
Modelltest 1
Hörverstehen

Teil 1: Beim Einkaufen


Du hörst gleich fünf Szenen. Sie zeigen verschiedene Perso­nen beim Einkaufen. Zu jeder Szene gibt es
drei Bilder.

Welches Bild passt?


Kreuze beim Hören zu jeder Szene das richtige Bild (A oder B oder C) an.

Danach hörst du die Szenen noch einmal.


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Szene 1
Sieh dir zuerst die Bilder an. Du hast dafür sechs Sekunden Zeit.
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A  B  C 

Szene 2
Sieh dir zuerst die Bilder an. Du hast dafür sechs Sekunden Zeit.

A  B  C 

Autor: Jürgen Weigmann www.cornelsen.de/


daf; Illustrationen: Cornelsen/Andreas Terglane 11
Modelltest 1
Hörverstehen

Szene 3
Sieh dir zuerst die Bilder an. Du hast dafür sechs Sekunden Zeit.
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A  B  C 
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Szene 4
Sieh dir zuerst die Bilder an. Du hast dafür sechs Sekunden Zeit.

A  B  C 

Szene 5
Sieh dir zuerst die Bilder an. Du hast dafür sechs Sekunden Zeit.

A  B  C 

Autor: Jürgen Weigmann www.cornelsen.de/daf;


Illustrationen: Cornelsen/Andreas Terglane 12
Modelltest 1
Hörverstehen

Teil 2: Mailbox-Ansagen
Du hörst gleich vier Nachrichten in der Mailbox.

Lies zuerst die Aufgaben 6 – 9. Du hast dafür 60 Sekunden Zeit.

Höre nun die Nachrichten. Löse die Aufgaben beim Hören.


Kreuze bei jeder Aufgabe die richtige Lösung (A oder B oder C) an.
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Danach hörst du die Nachrichten noch einmal.

Aufgaben 6 – 9

6 Sarah möchte
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A mit ihren Freunden zum Schwimmen gehen.

B Christine zu einem Ausflug einladen.

C mit Thomas und Freunden eine Fahrradtour machen.

7 Deniz

A wird morgen zu Marcos Geburtstagsfeier kommen.

B muss für die Mathearbeit am Dienstag lernen.

C feiert morgen seinen Geburtstag mit einer Party.

8 Die Firma Wagner kann

A erst am Donnerstagnachmittag kommen.

B die Reparatur heute Mittag ausführen.

C Frau Brügge auch zurückrufen.

9 Die Klassenlehrerin möchte, dass

A Sabrina ins Sekretariat geht.

B die Sekretärin sich um Sabrina kümmert.

C Sabrinas Mutter in der Schule anruft.

Autor: Jürgen Weigmann


www.cornelsen.de/daf 13
Modelltest 1
Hörverstehen

Teil 3: Interview mit einer Schülerin


Eveline hat im Deutschunterricht in einer Videogruppe mitgearbeitet. Du hörst gleich ein Interview
mit ihr, das als Podcast auf der Webseite der Schule zu hören ist.

Lies zuerst die Sätze 10 –14. Du hast dafür eine Minute Zeit.

Höre nun das Interview. Löse die Aufgaben beim Hören.


Kreuze bei jeder Aufgabe (10 –14) an: richtig oder falsch?
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Danach hörst du das Interview noch einmal.

Aufgaben 10 –14
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richtig falsch
10 Die Schüler haben Videos zu verschiedenen Themen gemacht.
Im Videofilm geht es um einen Jungen, der Probleme mit seiner
11
Freundin hat.
12 Jede Gruppe wollte besser sein als die andere.
13 Alle Schüler haben auch in der Freizeit an dem Videoprojekt gearbeitet.
14 Die Arbeit war nicht so einfach, wie die Schüler gedacht hatten.

Autor: Jürgen Weigmann


www.cornelsen.de/daf 14
Modelltest 1
Hörverstehen

Teil 4: Der Europa-Park Rust


Kai hat in den Osterferien mit seinen Eltern den Europa-Park in Rust besucht. Hier hörst du seinen
Bericht im Schülerradio.

Lies zuerst die Aufgaben 15 – 20. Du hast dafür eine Minute Zeit.

Höre dann Kais Bericht. Löse die Aufgaben beim Hören.


Kreuze bei jeder Aufgabe die richtige Lösung (A oder B oder C) an.
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Danach hörst du den Bericht noch einmal.

Aufgaben 15 – 20
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15 Kai hat mit seinen Eltern

A die Osterferien auf einem Campinglatz verbracht.

B den größten Freizeitpark Deutschlands besucht.

C eine Reise nach Freiburg und Offenbach gemacht.

16 Am ersten Tag

A mussten sie lange Schlange stehen.

B konnten sie die Karten an der Kasse abholen.

C wollten sie schon ganz früh im Park sein.

17 Der Park

A hat zehn Attraktionen.

B liegt in verschiedenen Ländern.

C ist nach Themenbereichen aufgeteilt.

18 Im Park kann man

A sich auf einer Bootsfahrt nass spritzen lassen.

B in den Kanälen von Venedig baden.

C mit dem Zug durch Island reisen.

Autor: Jürgen Weigmann


www.cornelsen.de/daf 15
Modelltest 1
Hörverstehen

19 Die große Achterbahn

A fährt mit einer Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h.

B hat in jedem Wagen Kameras.

C darf bei Nebel nicht fahren.

20 Vor der Rückfahrt nach München haben sie


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A ein paar Tage Freiburg besucht.

B noch ein paar Tage im Indianercamp verbracht.

C die letzte Nacht im Tipi-Zelt geschlafen.


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Autor: Jürgen Weigmann


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Modelltest 1
Hörverstehen

Teil 5: Vor- und Nachteile von Stadt- und Landleben


Viele Schüler in Deutschland leben in der Stadt, andere auf dem Land. In den folgenden Berichten
hörst du die Meinungen von fünf jungen Leuten.

Lies zuerst die Liste mit den verschiedenen Aussagen (A – H). Du hast dafür 30 Sekunden Zeit.

Notiere beim Hören zu jedem Bericht den richtigen Buchstaben (A – H).

Einige Buchstaben bleiben übrig.


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Du hörst die Berichte einmal. Zuerst hörst du ein Beispiel.

Dieser Bericht hat die Nummer 0. Die Lösung ist Z.

Jetzt hörst du die anderen Berichte.


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Z In der Stadt kann man mehr verdienen.


A Das Landleben ist gesünder.
B Ich brauche schnelle und billige Verkehrsmittel.
C Mit dem Rad ist es in der Stadt zu gefährlich. Aufgabe Buchstabe
D Ich würde gern mit Tieren arbeiten. 0 Z
E Auf dem Land ist einfach nichts los. 21
F In der Stadt gibt es mehr Ärzte. 22
G Ich liebe die Natur. 23
H Das Leben auf dem Lande ist billiger. 24

Autor: Jürgen Weigmann


www.cornelsen.de/daf 17
Modelltest 1
Hörverstehen

Antwortblatt Hörverstehen

Name Vorname

Du hast 10 Minuten Zeit, um deine Lösungen auf das Antwortblatt zu übertragen.


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Markiere mit schwarzem oder blauem Schreiber:

so:  ✕ so nicht:  ●     ✓

Wenn du eine Markierung korrigieren möchtest, fülle das falsch markierte Feld ganz aus:

und markiere anschließend das richtige Feld so:  ✕


Nutzung sämtlicher Inhalte nur im Rahmen dieser Vorlage.

Teil 1: Beim Einkaufen Teil 2: Mailbox-Ansagen


A B C A B C
1 6
2 7
3 8
4 9
5

Teil 3: Interview mit einer Schülerin Teil 4: Der Europa-Park Rust


richtig falsch A B C
10 15
11 16
12 17
13 18
14 19
20

Teil 5: Vor- und Nachteile von Stadt- und Landleben


A B C D E F G H
21
22
23
24

Autor: Jürgen Weigmann


www.cornelsen.de/daf 18
Modelltest 1
Schriftliche Kommunikation

Aufgabe
Thema: Einführung eines Schülerradios

In einem Internetforum wird diskutiert, ob an der Schule ein Schülerradio eingeführt werden
soll. Dort findest du folgende Meinungen:

Alma: Ich glaube nicht, dass es so viele Schüler


Verena: Wir haben doch eine Schüler­ an der Schule gibt, dass wir auch noch ein
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zeitung. Wofür brauchen wir dann auch Team für das Schülerradio zusammenbe­
noch ein Schülerradio? Die machen sich kommen. Die müssen ja ziemlich viel in ihrer
doch nur Konkurrenz. Das finde ich nicht Freizeit machen. Ich hätte dazu keine Lust.
so gut.
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Manuel: Keine schlechte Idee. Die Leute von der Schüler­


zeitung haben ja schon Erfahrung. Die könnten dann im
Schülerradio mitmachen. Außerdem lernen sie dabei
auch etwas fürs Leben. Redakteur beim Rundfunk ist be­
stimmt kein schlechter Beruf.

Rainer: Prima Idee. Ein paar Leute, die sich für Technik
interessieren, werden sich bestimmt auch noch finden.
Ich würde gerne mitmachen. Mir würde es Spaß ma­
chen, die Beiträge zu schneiden. Ich habe auf meinem
PC schon ein passendes Programm: Audacity. Das gibt
es sogar kostenlos.

Schreibe nun einen Beitrag für die Schülerzeitung deiner Schule.

Bearbeite in deinem Beitrag die folgenden drei Punkte:

• Gib die vier Meinungen aus dem Internetforum mit eigenen Worten wieder.
• Wie ist das in deiner Schule / deinem Land? Berichte ausführlich.
• Was denkst du über die Idee, ein Schülerradio einzuführen? Begründe deine Meinung ausführlich.

Du hast insgesamt 75 Minuten Zeit. mehr Motivation für Lernen;


der Alltag wird nicht lanweilig sein.

Du brauchst die Wörter nicht zu zählen!

Autor: Jürgen Weigmann


www.cornelsen.de/daf 19
Modelltest 1
Hörtexte

Teil 1: Beim Einkaufen ▶ Das ist wichtig, ich bekomme immer so schnell kalte
Füße.
Szene 1
• Das stimmt, im Winter müssen Kopf, Hände und Füße
▶ Schau mal, der gefällt mir gut.
richtig warm sein, sonst friert man schnell.
• Welcher? Der hier vorne?
▶ Genau. Ich glaube, ich lasse sie gleich an.
▶ Nein, der da hinten rechts, im Sonderangebot.
• Gerne, kein Problem.
• Der ist aber ziemlich groß.
▶ Na ja, wir sind ja auch lange unterwegs.
• Ich möchte aber nicht so viel mitnehmen. Teil 2: Mailbox-Nachrichten
▶ Ich schon. Du kannst ja den kleinen hier vorne nehmen.
Aufgabe 6
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• O. k., den nehme ich und du den großen, einverstanden?


Hallo, Thomas, hier Sarah. Wir planen eine Fahrradtour an
▶ Ich weiß nicht, vielleicht ist der doch zu groß.
den Chiemsee. Vielleicht hast du ja Lust mitzukommen. Wir
Szene 2 fahren bei jedem Wetter am kommenden Wochenende. – Äh,
▶ Sind die frisch? Christine kommt übrigens auch mit. Also, melde dich mög-
• Aber natürlich, wir verkaufen nur frische Sachen. lichst bald.
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▶ Dann hätte ich gerne ein Kilo davon.


Aufgabe 7
• Sofort.
Hier Deniz. Marco, es tut mir leid, aber ich kann morgen
▶ Nein, nicht von denen. Ich hätte lieber die hier vorne, die
doch nicht zu deiner Geburtstagsparty kommen. Wir
aus Italien.
schreiben am Dienstag eine Mathearbeit und ich blicke ein-
• Aber die aus Deutschland sind genauso gut. Wollen Sie
fach nicht durch. Ich würde ja gerne kommen, aber ich muss
probieren?
wirklich lernen. Trotzdem schon mal viel Spaß bei deiner
▶ Ja gerne. Hm, wirklich süß. Die nehme ich.
Party und nochmals vielen Dank für die Einladung.
• Ja gerne, ein Kilo?
▶ Ja, ein Kilo. Aufgabe 8
Frau Brügge, hier Firma Wagner. Wir kommen am
Szene 3
Donners­tag wie verabredet zur Reparatur Ihrer Dusche.
▶ Also, ich finde, der ist zu kurz.
Wir werden aber ein bisschen später kommen. Erst nach der
• Aber Mama, das ist doch ganz normal. Das ist modern.
Mittagszeit, also etwa um 14.00 Uhr. Vormittags geht es
▶ Vielleicht, aber als ich so alt war …
leider nicht mehr. Wenn Ihnen der neue Termin nicht passt,
• Mama, ich weiß, damals war alles anders.
rufen Sie bitte zurück. Sie haben ja unsere Nummer.
▶ Und dann kostet der auch noch 80 Euro.
• Mama, das ist billig. In der Boutique nebenan ist alles Aufgabe 9
noch viel teurer. Hallo, Frau Rückert, hier spricht Frau Heinrich. Ich bin die
▶ Also, wenn du unbedingt willst, dann … Klassenlehrerin ihrer Tochter Sabrina. Ihrer Tochter geht es
heute nicht sehr gut. Aber bitte beunruhigen Sie sich nicht. Es
Szene 4
ist nichts Schlimmes. Rufen Sie bitte möglichst bald im Sekre-
▶ Also, mir reicht es jetzt. Wir sind schon drei Stunden
tariat an. Nummer: 0635/850 76. Vielen Dank!
unter­wegs.
• Aber ich brauche noch ein Geschenk für Kerstin.
▶ Du hast doch schon tausend Sachen eingekauft. Teile 3: Interview mit einer Schülerin
• Ja, aber nicht für Kerstin. Ich will ihr noch etwas Schönes
M = Marco / I = Eveline
zum Anziehen kaufen.
▶ Und was? M: Hallo, Eveline.
• Ich weiß noch nicht, vielleicht einen Schal, den kann sie
E: Hallo, Marco.
bestimmt gut gebrauchen bei der Kälte.
M: Ihr habt in der Klasse Videos gemacht?
Szene 5
▶ Ich glaube, die nehme ich. E: Ja, in fünf Gruppen. Jede Gruppe hat ein Video gemacht.
• Sie werden sehr zufrieden sein.
M: Zu verschiedenen Themen?
▶ Ja, die sind richtig bequem.
• Und vor allem sehr warm.

Autor: Jürgen Weigmann


www.cornelsen.de/daf 20
Modelltest 1
Hörtexte

E: Nein, alle zu demselben Thema, aber jede Gruppe hat das M: Und was war das Besondere daran?
Thema so behandelt, wie sie es sich vorgestellt hat. Es sind
E: Ich glaube, vorher hat kein Mensch gewusst, wie schwie-
also fünf ganz verschiedene Videos entstanden.
rig das ist. Manchmal mussten wir eine einzige Szene vier-,
M: Verrätst du uns auch das Thema? fünfmal wiederholen, bis sie gestimmt hat. Und dann das
Schneiden. Zum Glück hatten wir in unserer Gruppe einen,
E: „Im Spiegel“: Das ist eine Kurzgeschichte aus unserem
der das schon ganz gut konnte. Aber ich selbst hätte das nie
Lese­buch. Sie handelt von einem Jungen in der Pubertät, der
geschafft.
sich im Spiegel anschaut und nicht besonders glücklich ist.
M: War also echte Teamarbeit.
M: Weil er keine Freundin hat?
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E: Ja, so etwas sollten wir in der Schule öfter machen. Im


E: Nein, das nicht, aber er kann einfach nichts richtig
Team an einem interessanten Projekt arbeiten, macht wirk-
machen. Alles geht schief. Und die Eltern machen ihm stän-
lich Spaß.
dig Vorwürfe, na ja, du kennst das ja, eigentlich das Übliche.
Und wir mussten dazu ein Video machen. M: Und kann man die Videos irgendwo sehen?
Nutzung sämtlicher Inhalte nur im Rahmen dieser Vorlage.

M: Das hört sich ja spannend an. E: Ja klar, wir haben sie ins Internet gestellt.

E: War es auch, aber am Anfang haben die meisten keine


große Lust gehabt mitzumachen. Teil 4: Der Europa-Park in Rust
M: Warum denn das? Also, ich war in den Osterferien mit meinen Eltern und
meinen Geschwistern ein Wochenende im Europapark Rust.
E: Weil uns der Deutschlehrer gleich gesagt hat, dass das
Das ist der größte Freizeitpark in Deutschland. Er liegt im
eine Menge Arbeit ist. So ein Video machen, kostet halt sehr
Rheintal, genau in der Mitte zwischen Freiburg und Offen-
viel Zeit. Und im normalen Unterricht geht das einfach
burg. Wir sind am Freitag nach der Schule hier in München
nicht.
losgefahren und haben beim Freizeitpark in einem Camp
M: Und da haben alle mitgemacht? übernachtet. Und zwar in einem Tipi, einem richtigen
Indianer­zelt. Ich fand das toll.
E: Na ja, wie gesagt, am Anfang waren einige dagegen, aber
die Mehrheit wollte es ausprobieren. Und dann haben halt Am Samstag sind wir ganz früh aufgestanden. Vom Camp
alle mitgemacht. mussten wir ungefähr zehn Minuten bis zum Haupteingang
des Freizeitparks laufen. Aber als wir an die Kasse kamen,
M: Und wie lief das?
standen da schon lange Schlangen. Zum Glück hatten meine
E: Super! Also, erst haben wir im Unterricht doch mehrere Eltern die Tickets schon im Internet gekauft, deshalb mussten
Stunden über das Projekt gesprochen und Pläne gemacht, wir nicht warten und konnten gleich hineingehen.
aber dann mussten wir den Film zu Hause fertigmachen,
Der Park ist nach Ländern aufgeteilt. Also, zum Beispiel gibt
nach der Schule, jede Gruppe in einer anderen Wohnung.
es einen Themenbereich „Italien“, einen anderen, der heißt
Und jede Gruppe hatte auch ihre eigenen Ideen, und wir
„Spanien“ und so weiter. In den verschiedenen Ländern gibt
wollten gar nicht, dass die anderen wussten, was wir
es sehr viele Attraktionen. Am meisten haben mich die
machen.
riesi­gen Achterbahnen interessiert. Insgesamt gibt es zehn
M: War da ein bisschen Konkurrenz dabei? Bahnen. Die neueste Attraktion ist der „Blue Fire Mega-
coaster“. Aber meine Eltern wollten den Park erst zu Fuß
E: Ich glaube schon. Außerdem hat uns der Lehrer dann ge-
erkun­den, also spazieren gehen und schauen, was es alles
sagt, dass wir die Videos bei einem Wettbewerb einreichen
gibt. Richtig langweilig. Obwohl, ich muss sagen, es gibt
sollen. Das war natürlich noch mal ein Grund, sich richtig
natür­lich viel zu sehen.
anzustrengen.
In „Spanien“ konnten wir zum Beispiel ein tolles Fest mit
M: Und wie lange habt ihr gebraucht?
Tanz und Gitarrenmusik besuchen. In „Italien“ sind meine
E: Das weiß ich nicht so genau, aber es waren mehrere Geschwister in einem schmalen, eleganten Boot, einer
Nachmittage und bestimmt zwei komplette Wochenenden. Gondo­la, von einem richtigen Italiener durch die Kanäle von
Trotzdem hat es viel Spaß gemacht. Venedig gefahren worden. Und in „Island“ wollte mein

Autor: Jürgen Weigmann


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Modelltest 1
Hörtexte

kleiner Bruder unbedingt ein „Wal-Abenteuer“ erleben. höre. Ich mag auch Kühe auf der Weide. Die kann ich
Da fahren die Leute mit Fischerbooten auf Schienen durchs stunden­lang beobachten. Ich bin gerne draußen, im Freien,
Wasser und manchmal werden sie nass gespritzt, wenn in der Natur.
plötzlich ein Wal auftaucht. Ich fand das nicht so lustig, aber
Aufgabe 24
meinen Eltern und meinen Geschwistern hat es Spaß ge-
Hier ist die Luft viel besser als in der Stadt und es gibt
macht.
weniger Lärm. Die vielen Autos mit ihren Abgasen und das
Endlich, nach zwei Stunden, kamen wir dann zu „meiner“ Hupen in der Stadt, das macht mich alles ganz krank. Und
Achterbahn, der „Blue Fire“. Die Bahn ist so gebaut wie ein ich möchte lange leben und gesund bleiben.
Kraftwerk. Mit viel Maschinen und Technik. Sieht super aus,
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und die Fahrt ist einfach irre. Da wird man in 2,5 Sekunden
auf 100 km/h beschleunigt. Gleich am Anfang gibt es
richtigen Nebel und man weiß nicht, wohin die Wagen
fahren. In den Wagen gibt es Kameras. Mit den Kameras
werden die Fahrgäste während der Fahrt aufgenommen.
Nutzung sämtlicher Inhalte nur im Rahmen dieser Vorlage.

Außerdem hat jeder Sitz einen Pulsmesser. Mit dem Gerät


wird während der Fahrt gemessen, wie schnell dein Herz
schlägt. Und das ist ganz schön schnell, das könnt ihr mir
glauben.

Abends waren wir ziemlich müde. Wir haben noch eine


Nacht im Tipi-Zelt verbracht und sind am nächsten Morgen
nach Freiburg weitergefahren. Meine Eltern wollten da noch
ein paar Tage bleiben und sich die Stadt anschauen, bevor
wir nach München zurückfuhren.

Teil 5: Vor- und Nachteile


von Stadt- und Landleben
Nummer 0
Nächstes Jahr mache ich Abitur. Ich werde hier in der Stadt
bleiben. Hier kann ich studieren oder gleich arbeiten. Auch
nach dem Studium finde ich in der Stadt schneller eine Stelle.
Und Jobs werden hier viel besser bezahlt als auf dem Lande.

Aufgabe 21
Auf dem Land ist es mir einfach zu langweilig. Da gibt es
doch gar nichts. Nur Tiere und gute Luft. Mir reicht die Luft
in der Stadt. Die ist genauso gut wie auf dem Land. Ich
brauche Abwechslung: Kino, Konzerte und so.

Aufgabe 22
Ich unternehme viel mit meinen Freunden. Und die wohnen
alle in der Stadt. Die kann ich schnell mit U-Bahn und
S-Bahn erreichen. Manchmal auch mit dem Bus. Das kostet
alles nicht besonders viel. Das ist ganz wichtig für mich.
Und es ist bequemer als mit dem Fahrrad.

Aufgabe 23
In der Stadt ist mir einfach zu viel los! Auf dem Lande
genieße ich das Grün und freue mich, wenn ich Vögel singen

Autor: Jürgen Weigmann


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Modelltest 1
Lösungen

Leseverstehen Teil 1 Hörverstehen Teil 5


Aufgaben 1– 4 Aufgaben 21– 24
1: D / 2: A / 3: H / 4: C 21: E / 22: B / 23: G / 24: A

Aufgabe 5
5: A Schriftliche Kommunikation
Wiedergabe der vier Aussagen mit eigenen Worten:
Leseverstehen Teil 2 Lösungsvorschlag

Aufgaben 6 – 9 Verena ist der Meinung, dass sie kein Schülerradio
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6: G / 7: B / 8: E / 9: D brauchen, weil sie schon eine Schülerzeitung haben


und beide nicht zusammenarbeiten würden, sondern
gegeneinander.
Leseverstehen Teil 3
Alma meint, dass es an ihrer Schule nicht genügend
Aufgaben 10 –14
Nutzung sämtlicher Inhalte nur im Rahmen dieser Vorlage.

Leute gibt, die bereit sind beim Schülerradio mitzu­


10: richtig / 11: richtig / 12: falsch / 13: falsch /
machen, weil das ziemlich viel Arbeit ist.
14: falsch
Manuel hält es für möglich, dass die Redakteure der
Schülerzeitung beim Schülerradio mitmachen, weil sie
Leseverstehen Teil 4
schon Erfahrung mit dem Schreiben haben und beim
Aufgaben 15 – 20 Radio noch etwas für einen späteren Beruf lernen
15: B / 16: C / 17: B / 18: A / 19: B / 20: A könnten.

Rainer ist der Meinung, dass es einige Schüler gibt, die


Leseverstehen Teil 5 sich für Technik interessieren und deswegen so wie er
selbst gerne beim Schülerradio mitmachen würden.
Aufgaben 21– 24
21: B / 22: H / 23: E / 24: D Eigene Aufsätze bitte mit dem Lehrer / der Lehrerin be­
sprechen.

Hörverstehen Teil 1
Aufgaben 1– 5
Szene 1: Bild C / Szene 2: Bild B / Szene 3: Bild A /
Szene 4: Bild B / Szene 5: Bild C

Hörverstehen Teil 2
Aufgaben 6 – 9
6: C / 7: B / 8: A / 9: C

Hörverstehen Teil 3
Aufgaben 10 –14
10: falsch / 11: falsch / 12: richtig / 13: richtig /
14: richtig

Hörverstehen Teil 4
Aufgaben 15 – 20
15: B / 16: C / 17: C / 18: A / 19: B / 20: A

Autor: Jürgen Weigmann


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