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ABITUR LERNZETTEL MATHEMATIK LK 2021

DAVID LEPPER
INHALT
ABITUR LERNZETTEL MATHEMATIK LK 2021 .............................................................................................. 0
DAVID LEPPER.......................................................................................................................................... 0
Q1.1 Einführung in die Integralrechnung.................................................................................................. 6
– Bedeutung des Integrals als Bestandsgröße und als orientierter Flächeninhalt: ............................ 6
– Flächen unter einem Funktionsgraphen: ........................................................................................... 7
Approximieren von Flächeninhalten durch Rechtecksummen ( Obersumme/Untersumme) ......... 7
– Hauptsatz der Differenzial- und Integralrechnung: ........................................................................... 8
grafischer Zusammenhang zwischen Funktion und Stammfunktion und Ableitung ......................... 8
– Stammfunktionen bilden: .................................................................................................................... 8
Stammfunktion von 𝑥𝑛, e-funktionen, Wurzeln, sin/cos ....................................................................... 8
Q1.2 Anwendungen der Integralrechnung ............................................................................................ 10
– Flächeninhaltsberechnung: .............................................................................................................. 10
Berechnen der Inhalte von Flächen, die von einem oder mehreren Funktionsgraphen und/oder
Parallelen zu den Koordinatenachsen begrenzt sind (auch in Sachzusammenhängen) .............. 10
– bestimmte Integrale als rekonstruierter Bestand: ............................................................................ 12
Anwenden des Integrals für Berechnungen in Sachzusammenhängen ......................................... 12
– Rotationskörper: ................................................................................................................................. 12
Berechnen der Volume von Körpern, die durch Rotation von Flächen um die X-Achse entstehen
............................................................................................................................................................... 12
– uneigentliche Integrale: .................................................................................................................... 13
Untersuchen unendlich ausgedehnter Flächen ................................................................................ 13
Q1.3 Vertiefung der Differenzial- und Integralrechnung ....................................................................... 14
– verständiges Umgehen mit den in der Einführungsphase erarbeiteten Inhalten: ........................ 14
Funktionen und ihre Darstellung, ganzrationale Funktionen, Exponentialfunktionen,
trigonometrische Funktionen, Ableitungsregeln ................................................................................ 14
– Untersuchen und Integrieren von e-Funktionen .............................................................................. 17
– Wachstums- und Zerfallsprozesse: .................................................................................................... 17
– die natürliche Logarithmusfunktion f(x) ln(x) = : .............................................................................. 18
Beschreiben und Darstellen der natürlichen Logarithmusfunktion und ihrer Eigenschaften als
Beispiel einer Umkehrfunktion, die natürliche Logarithmusfunktion als Stammfunktion von 1/ x ... 18
– Approximation von Funktionen:........................................................................................................ 19
lokale Linearisierung mithilfe der Ableitung ........................................................................................ 19
-Trassierung-Glatter Übergang von Funktionen aufstellen ................................................................ 19
Q1.4 Funktionenscharen .......................................................................................................................... 21
– ganzrationale Funktionenscharen: ................................................................................................... 21
Untersuchen und Integrieren von Funktionenscharen, Bedeutung des Parameters für den
Graphen ................................................................................................................................................ 21
– weitere Funktionenscharen und Ortskurven: ................................................................................... 23
Untersuchen und Integrieren von Funktionenscharen, bei denen e-Funktionen mit
ganzrationalen Funktionen verknüpft sind (Addition, Multiplikation und Verkettung), Bestimmen
der Ortskurven von Extrem- und Wendepunkten .............................................................................. 23
Q2.1 Lineare Gleichungssysteme (LGS) ................................................................................................. 25
– Einführung und Lösungsverfahren: ................................................................................................... 25
Beispiele für LGS, Darstellen von LGS mithilfe von Koeffizienten Matrizen, Lösen mithilfe eines
digitalen Werkzeugs ............................................................................................................................. 25
– Anwenden von LGS: .......................................................................................................................... 25
exemplarisches Behandeln außermathematischer Fragestellungen, die auf LGS führen ............. 25
– geometrische Interpretation der Lösungsmengen von LGS (in Verbindung mit Themenfeld 3). 26
Q2.2 Orientieren und Bewegen im Raum............................................................................................... 26
räumliche Koordinatensysteme: .......................................................................................................... 26
Darstellen räumlicher Objekte im dreidimensionalen Koordinatensystem (insbesondere Zeichnen
von Schrägbildern und Beschreiben von Punkten mithilfe von Koordinaten), auch mithilfe von
Geometriesoftware .............................................................................................................................. 26
– Vektoren: ............................................................................................................................................ 27
Beschreiben von Verschiebungen im Raum mithilfe von Vektoren, Ortsvektor eines Punktes,
Rechnen mit Vektoren (Addition und Vervielfachung von Vektoren), Kollinearität zweier
Vektoren, Betrag eines Vektors=Abstand zweier Punkte im Raum .................................................. 27
– Winkel: ................................................................................................................................................. 29
Definition des Skalarprodukts, Untersuchen der Orthogonalität von Vektoren, Bestimmen des
Winkels zwischen zwei Vektoren .......................................................................................................... 29
– einfache geometrische Figuren und Körper im Raum:................................................................... 29
Untersuchen einfacher geometrischer Figuren und Körper (Seitenlängen, Parallelität,
Orthogonalität, Winkelgrößen), Begründen der Eigenschaften ....................................................... 29
Q2.3 Geraden und Ebenen im Raum – Parameterdarstellungen:........................................................ 30
Darstellen von Geraden und Ebenen im Raum mit Parametergleichungen, Punktprobe ............ 30
– Lagebeziehung von Geraden und Ebenen: ................................................................................... 33
Untersuchen der Lagebeziehung zweier Geraden, Berechnen des Schnittpunktes und des
Schnittwinkels zweier Geraden, ........................................................................................................... 33
– komplexere Problemstellungen: ....................................................................................................... 36
Untersuchen geometrischer Objekte im Raum (z. B. Pyramide), Beschreiben und Untersuchen
geradliniger Bewegungen, Untersuchen von Schattenwürfen ........................................................ 36
– weitere Darstellungsformen einer Ebene: ........................................................................................ 37
Koordinatengleichung der Ebene, Normalenvektor und Normalenform einer Ebene, Umwandeln
der bekannten Darstellungsformen ineinander, Untersuchen der Lagebeziehung von Gerade
und Ebene sowie Bestimmen von Durchstoßpunkten mithilfe der Koordinatengleichung ............ 37
– weitere Lagebeziehungen und Abstandsbestimmungen:............................................................. 40
Lagebeziehung zweier Ebenen, Bestimmen von Schnittgeraden, Lotfußpunktverfahren zur
Abstandsbestimmung zwischen Punkten, Geraden und Ebenen .................................................... 40
– Vektorprodukt/Kreuzprodukt: ........................................................................................................... 42
Berechnen von Normalenvektoren..................................................................................................... 42
Q2.5 Matrizen zur Beschreibung linearer Abbildungen ........................................................................ 43
– Beschreiben von geometrischen Abbildungen mithilfe von Matrizen (z. B. Schattenwürfe oder
andere Projektionen)............................................................................................................................ 43
– Rechnen mit Matrizen:....................................................................................................................... 44
skalare Multiplikation, Matrix-Vektor-Multiplikation, Matrizenmultiplikation, Bestimmen inverser
Matrizen mithilfe eines digitalen Werkzeugs ....................................................................................... 44
– Darstellen linearer Abbildungen mit Matrizen im IR3: ..................................................................... 45
Bestimmen von Bildpunkten bei beliebigen Abbildungsmatrizen (s.o), Untersuchen und
Bestimmen von Abbildungsmatrizen bei folgenden Abbildungen: orthogonale Spiegelungen an
den Koordinatenebenen, Parallelprojektionen auf die Koordinatenebenen, zentrische
Streckungen am Koordinatenursprung, Verknüpfungen dieser Abbildungen ................................ 45
– Darstellen linearer Abbildungen mit Matrizen im IR3 : .................................................................... 46
Untersuchen und Bestimmen von Abbildungsmatrizen bei folgenden Abbildungen: Drehungen
um die Koordinatenachsen, Parallelprojektionen auf beliebige Ursprungsebenen, Bestimmen
von Fixpunkten ...................................................................................................................................... 46
Q3.1 Grundlegende Begriffe der Stochastik .......................................................................................... 47
– Grundlagen der Wahrscheinlichkeitstheorie: .................................................................................. 47
Beschreiben von Zufallsexperimenten (Laplace-Experimente) unter Verwendung der Begriffe
Ergebnis, Ergebnismenge, Ereignis und Wahrscheinlichkeit .............................................................. 47
– statistischer Wahrscheinlichkeitsbegriff: ........................................................................................... 47
absolute und relative Häufigkeit Vergleich von statistischem und laplaceschem
Wahrscheinlichkeitsbegriff ................................................................................................................... 47
– Umgang mit Daten: ........................................................................................................................... 48
exemplarisches Planen statistischer Erhebungen, Beurteilen mithilfe von Mittelwert, empirischer
Varianz(s.u.), Standardabweichung(s.u.) ........................................................................................... 48
– Bestimmen von Wahrscheinlichkeiten bei mehrstufigen Zufallsexperimenten: ............................ 48
Baumdiagramm, Pfadregeln ............................................................................................................... 48
Q3.2 Berechnung von Wahrscheinlichkeiten......................................................................................... 48
– bedingte Wahrscheinlichkeiten: ....................................................................................................... 48
Identifizieren und Beschreiben bedingter Wahrscheinlichkeiten in verschiedenen
Sachzusammenhängen, Darstellen und Berechnen mittels Baumdiagrammen und
Vierfeldertafeln, Überprüfen von Ereignissen auf ............................................................................... 48
(Un-)Abhängigkeit ................................................................................................................................ 48
– Bestimmen von Laplace-Wahrscheinlichkeiten mithilfe von Zählverfahren: ................................ 50
Lösen einfacher kombinatorischer Zählprobleme (geordnete Stichproben ................................... 50
mit / ohne Zurücklegen, ungeordnete Stichproben ohne Zurücklegen), Binomialkoeffizient ....... 50
Q3.3 Wahrscheinlichkeitsverteilungen – Erarbeiten grundlegender Begriffe: ..................................... 51
Zufallsgröße, Wahrscheinlichkeitsverteilungen und ihre Darstellung durch Histogramme,
Erwartungswert, Varianz, Standardabweichung, Untersuchen einfacher Glücksspiele ................ 51
– Bernoulli-Ketten: ................................................................................................................................. 52
Bernoulli-Experiment, Bernoulli-Kette, Angeben der Kenngrößen von Bernoulli-Ketten,, Berechnen
von Trefferwahrscheinlichkeiten in verschiedenen Sachzusammenhängen,
Modellierungsgrenzen .......................................................................................................................... 52
– binomialverteilte Zufallsgrößen: ........................................................................................................ 52
Erwartungswert, Varianz, Standardabweichung, Analysieren von Histogrammen hinsichtlich ihrer
Eigenschaften, kumulierte Binomialverteilung (Berechnen auch mit digitalen Werkzeugen) ....... 52
– normalverteilte Zufallsgrößen: ........................................................................................................... 54
Dichtefunktion der Normalverteilung, Abgrenzen gegenüber diskreten Zufallsgrößen, Zuordnen
der Glockenform als Eigenschaft der Graphen, Erwartungswert und Standardabweichung,
Berechnen von Wahrscheinlichkeiten normalverteilter Zufallsgrößen in verschiedenen
Sachzusammenhängen (z. B. Körpergröße und -gewicht, Füllmengen) mittels digitaler
Werkzeuge ............................................................................................................................................ 54
– Normalverteilung als Näherung der Binomialverteilung: ................................................................ 56
Idee der Annäherung der Histogramme binomialverteilter Zufallsgrößen an Glockenkurven bei
großer Standardabweichung .............................................................................................................. 56
Q3.4 Hypothesentests (für binomialverteilte Zufallsgrößen) ................................................................. 57
– Erarbeiten grundlegender Begriffe: .................................................................................................. 57
Hypothesen, Alternativtest, einseitiger Hypothesentest, Verwerfungsbereich, Entscheidungsregel,
Fehler erster / zweiter Art ...................................................................................................................... 57
– Berechnen von Irrtumswahrscheinlichkeiten (auch mittels digitaler Werkzeuge) ........................ 59
– Entwickeln zweiseitiger Hypothesentests ......................................................................................... 59
Q1.1 Einführung in die Integralrechnung
– Bedeutung des Integrals als Bestandsgröße und als orientierter
Flächeninhalt:

Integral als Bestandsgröße (Unbestimmtes Integral):


- haben keine Integralgrenzen
𝑏
=>∫ 𝑥
0

- Sie zu berechnen bedeutet einfach nur die Stammfunktion der Funktion im Integral zu bestimmen
𝑏 𝑘 𝑏𝑘+1 𝑏 2 𝑏3
=> ∫ 𝑥 𝑑𝑥 =
0
➔ z.B: ∫0 𝑥 𝑑𝑥 = ➔ jede beliebige Grenze b
𝑘+1 3
kann nun eingesetzt werden, um einen Wert raus zu bekommen

Integral als orientierter Flächeninhalt (Bestimmtes Integral):


- haben angegebene Integralgrenzen
3
=>∫ 𝑥
0
- Man berechnet den Wert des Integrals mit dem Hauptsatz der Differential und Integralrechnung:
𝑏 𝑏
=> ∫𝑎 𝑓(𝑥)𝑑𝑥 = {𝑆𝑡𝑎𝑚𝑚𝑓𝑢𝑛𝑘𝑡𝑖𝑜𝑛 𝐹(𝑥)} = 𝐹(𝑏) − 𝐹(𝑎) = ⋯ 𝐹𝐸
𝑎
– Flächen unter einem Funktionsgraphen:
Approximieren von Flächeninhalten durch Rechtecksummen
( Obersumme/Untersumme)

Ober/ Untersumme

A =a ∗ 𝑏

𝑈𝑛 = ∆𝑥 ∗ 𝑓(0)+(𝑓(∆𝑥)+𝑓(2∆𝑥)+𝑓(3∆𝑥)+⋯+𝑓(𝑛∆𝑥)

Anzahl = Streifenbreite * Höhe der Streifen


𝐼𝑛𝑡𝑒𝑟𝑣𝑎𝑙𝑙𝑏𝑒𝑟𝑒𝑖𝑐ℎ
Der Streifen ∆𝑥 =
(𝑛(𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑑𝑒𝑟 𝑆𝑡𝑟𝑒𝑖𝑓𝑒𝑛)
(n=unendlich)
Um genauste
Fläche zu
berechnen

𝑂𝑛 = ∆𝑥 ∗ (𝑓(𝑥)+𝑓(2∆𝑥)+𝑓(3∆𝑥)+⋯+𝑓(𝑛∆𝑥)
– Hauptsatz der Differenzial- und Integralrechnung:
grafischer Zusammenhang zwischen Funktion und Stammfunktion und
Ableitung

- Der HDI oder Fundamentalsatz der Analysis führt die Berechnung bestimmter Integrale auf die
Berechnung unbestimmter Integrale (Ermittlung der Stammfunktion) zurück

- Unter der Voraussetzung, dass F(x) eine Stammfunktion der stetigen Funktion f(x) ist, also F′(x)=f(x)

𝑏 𝑏
➔ ∫𝑎 𝑓(𝑥)𝑑𝑥 = {𝑆𝑡𝑎𝑚𝑚𝑓𝑢𝑛𝑘𝑡𝑖𝑜𝑛 𝐹(𝑥)} = 𝐹(𝑏) − 𝐹(𝑎)
𝑎

F(x)  f(x)  f‘(x)  f‘‘(x)  f‘‘‘(x)

Stammfunktion N H/T W
➔ => F(x)
Funktion f(x) N H/T W
Ableitung N H/T W
f‘(x)

N = Nullstelle
H/T= Hochpunkt/Tiefpunkt (Extrempunkt)
W = Wendepunkt

– Stammfunktionen bilden:
Stammfunktion von 𝑥 𝑛 , e-funktionen, Wurzeln, sin/cos

Normal ( 𝒙𝒏 ):

𝐤
𝐱 𝐤+𝟏
𝐱 =
𝐤+𝟏

𝑥4 10𝑥 4
=> 𝑥 3 = ; 10𝑥 3 = = 2,5𝑥 4 ;
4 4

1 −3
𝑥 −2 1 −2
= 𝑥 = = − 𝑥
𝑥3 −2 2
e-Funktionen:

Bleibt gleich

𝟏𝒆𝒌𝒙 𝟏
𝒆𝒌𝒙 = = 𝒆𝒌𝒙
𝒌 𝒌

Ableitung vom Exponenten

7𝑥 1𝑒 7𝑥 1
=> 𝑒 = = 𝑒 7𝑥
7 7

Wurzel:

𝒕
𝒌 𝒕 𝒙 +𝟏
𝒌
√𝒙 𝒕 = 𝒙 𝒌 =𝒕
+𝟏
𝒌
7
3 7 7
4 𝑥4 1 4
=> √𝑥 3 = 𝑥 = 4 7 = 7 𝑥4 = 𝑥4
7
4 4

sin/cos:

sin(x)

„ableiten“ -cos(x) cos(x) „aufleiten“ (Stammfunktion)

-sin(x)
Q1.2 Anwendungen der Integralrechnung
– Flächeninhaltsberechnung:
Berechnen der Inhalte von Flächen, die von einem oder mehreren
Funktionsgraphen und/oder Parallelen zu den Koordinatenachsen begrenzt
sind (auch in Sachzusammenhängen)

Fläche zwischen Graph und X-Achse


1. Ggf. Graph skizzieren
2. Alle Nullstellen berechnen =>Für Intervalle
3. Integrale Berechnen

1
Beispiel : f(x)=− 9 ∗ 𝑥 5 + 𝑥 3

2.
1)Umstellen nach 0 für Nullstellenberechnung
1
⋅ 𝑥5 + 𝑥3 = 0
9

2) 𝑥 3 ausklammern

1
𝑥 3 ( − 9 ⋅ 𝑥 2 + 1)
=> x1= 0
=>x2 = 3
=>x3 =-3

0 3
=>∫−3 … & ∫0 …

3.

1) Integrale berechnen

1.Integral
0 0
∫−3 𝑓(𝑥)𝑑𝑥 = {𝑆𝑡𝑎𝑚𝑚𝑓𝑢𝑛𝑘𝑡𝑖𝑜𝑛} => Einsetzen und oberer Wert minus den Unteren wert (falls
−3
negativer Wert !...! => Betragsstriche => Positiv da keine negativen Flächen möglich

0
1 1 1 0
∫ 𝑓(𝑥)𝑑𝑥 = {− ⋅ 𝑥 6 + 𝑥 4 }
9 6 4 −3
−3

0 1 1 1 1 1 1 27
∫−3 𝑓(𝑥)𝑑𝑥 = {− 9 ⋅ 6 06 + 4 04 } − {− 9 ⋅ 6 (−3)6 + 4 (−3)4 } = |− 4
| => 6,75 FE

2.Integral
3
3
∫ 𝑓(𝑥)𝑑𝑥 = {𝑆𝑡𝑎𝑚𝑚𝑓𝑢𝑛𝑘𝑡𝑖𝑜𝑛}
0
0

3 1 1 1 1 1 1 27
∫0 𝑓(𝑥)𝑑𝑥 = {− 9 ⋅ 6 36 + 4 34 } − {− 9 ⋅ 6 06 + 4 04 } = 4
=> 6,75 FE

=> 6.75 + 6,75 = 13.5 FE


Fläche zwischen zwei Graphen: [ f(x)= 𝒙𝟐 + 𝟐𝒙 − 𝟏] ; [g(x)= -x+3]

1. Schnittpunkte berechnen
2. herausfinden welche die O.F ist
3. Integral aufstellen u. Obere Funktion – Untere Funktion
4. Klammern auflösen
5. Zusammenfassen
6. Stammfunktion bilden
7. Integral (Fläche) Berechnen

1. Schnittpunkte der Graphen berechnen


f(x) = g(x)
x + 2x − 1 = -x+3 |-3 +x
2

0 = x 2 + 3x − 4

X1 =1
X2 = -4

2. herausfinden welche die O.F ist


2.1 beliebige Zahl zwischen Integralen (-3, -2, -1, 0) in beide Funktionen einsetzen

=> 0 bietet sich gut an:


f(0) = 02 + 0𝑥 − 1 = −1
g(0) = - 0 + 3 = 3

=> 3> -1 -> g(0) ist die O.F

3. Integral aufstellen u. Obere Funktion – Untere Funktion


1
∫ 𝑔(𝑥 ) − 𝑓(𝑥 )𝑑𝑥
−4
1
= ∫−4(−𝑥 + 3) − (𝑥 2 + 2𝑥 − 1)𝑑𝑥
4. Klammern auflösen
1
= ∫−4 −𝑥 + 3 − 𝑥 2 − 2𝑥 + 1 𝑑𝑥
5. Zusammenfassen
1 2
=∫
−4
−𝑥 + 3 − 𝑥 − 2𝑥 + 1 𝑑𝑥
1
=∫
−4
−𝑥 2 − 3𝑥 + 4 𝑑𝑥
6. Stammfunktion bilden
1 1 3
=∫
−4
−𝑥 2 − 3𝑥 + 4 𝑑𝑥 = [− 𝑥 3 − 𝑥 2 + 4𝑥]1−4
3 2

7. Integral (Fläche) Berechnen

1 3 1 3 1 3
[− 𝑥 3 − 𝑥 2 + 4𝑥]1−4 = (− 13 − 12 + 4) − (− (−4)3 − (−4)2 − 16)
3 2 3 2 3 2

125
= ≈ 20,83 𝐹𝐸
6
– bestimmte Integrale als rekonstruierter Bestand:
Anwenden des Integrals für Berechnungen in Sachzusammenhängen

Bestandsänderungsrate am Beispiel der Badewanne


Weiter Beispiele:

Stadionbesuch mit Anzahl der Menschen im Stadion und dessen Zustrom und Abstrom

– Rotationskörper:
Berechnen der Volume von Körpern, die durch Rotation von Flächen um die
X-Achse entstehen

𝑽 = 𝝅 ∗ ∫[𝒇(𝒙)]𝟐 𝒅𝒙
𝒂

10
1 2 10
𝑉 = 𝜋 ∗ ∫ [𝑓(√𝑥)]2 𝑑𝑥 = [ 𝑥 ]0
2
0
1 2 1
= 𝜋 ∗ ( 10 ) − 𝜋 ∗ ( ∗ 02 ) = 50𝜋 = 157,080 𝑉𝐸
2 2

Beispiel Sektglas mit Wurzel x


– uneigentliche Integrale:
Untersuchen unendlich ausgedehnter Flächen

Ein uneigentliches Integral hat nur ein gegebenen Grenzwert und hat somit mindestens eine
„Grenze“, die unendlich ist.
Man hat also entweder eine nach rechts (+ ∞) oder eine nach links (- ∞) offene Fläche

t…….−∞ t…….∞

Abbildung 1/x^2

−1 𝑡
1 𝑥 −1 −1 −1−1 𝑡 −1 1 𝑥 −1 𝑡 𝑡 −1 1−1
lim ∫ 2 𝑑𝑥 = [ ]𝑡 = ( ) −( ) lim ∫ 𝑑𝑥 = [ ] = ( ) − ( )
𝑡→−∞ 𝑥 −1 −1 −1 𝑡→∞ 𝑥2 −1 1 −1 −1
𝑡 1

lim = (1) − (→ 0) lim = (→ 0) − (−1)


𝑡→−∞ 𝑡→∞

lim ≈ 1𝐹𝐸 lim ≈ 1𝐹𝐸


𝑡→−∞ 𝑡→∞
Q1.3 Vertiefung der Differenzial- und Integralrechnung
– verständiges Umgehen mit den in der Einführungsphase erarbeiteten
Inhalten:
Funktionen und ihre Darstellung, ganzrationale Funktionen,
Exponentialfunktionen, trigonometrische Funktionen, Ableitungsregeln

Quadratische Funktionen
𝑓 (𝑥 ) = 𝑎 ∗ (𝑥 − 𝑏) + 𝑐
a => a < -1; a >1 Streckung (→) (a größer als 1 und kleiner als -1)
0 > a >-1 ; a<1>0 Stauchung (→) (a zwischen 0 u. 1 oder 0 u. -1)

b => -b Verschiebung nach rechts auf der X-Achse (→)


+b Verschiebung nach links auf der X-Achse ()

c => Verschiebung auf Y-Achse

Ganzrationale Funktionen/Polynomen Funktion


=> Funktion die als Summe von Potenzfunktionen mit natürlichen Exponenten beschrieben werden
kann

=> können hoch und Tiefpunkte haben


=> Wendepunkt u. Sattelpunkt
=> Die höchst vorkommende Funktion nennt man
Grad somit ist 𝑓(𝑥) = 4𝑥 3 − 3𝑥 2 + 𝑥 − 7 z.B eine
Funktion 3.Grades

Grad Max. Max.


Extrema Nullstellen
f 2 1 2
g 3 2 3
h 4 3 4
Allg. n n-1 n
Exponentialfunktionen

𝑓 (𝑥 ) = 𝑐 ∗ 𝑎 𝑥

𝑐 => „Startwert“ -> Achsenabschnitt


𝑎 => Wachstumsfaktor (a > 1)
Abnahmefaktor (a < 1)
𝑥=> weitere Funktionsvariable mit z.B t(Zeit) als Exponentieller Faktor

Bsp. Bevölkerung: 50 Mio. mit (1) 2% Zuwachs und (2) 2% Rückgang

2
(1) 𝑓(𝑥) = 50 ∗ 1,02𝑡 ,weil 100 = 0,2 +1 aufgrund Zuwachses
2
(2) 𝑓(𝑥) = 50 ∗ 0,98𝑡 ,weil 100 = 0,2 -1 aufgrund Abnahme

Trigonometrische Funktionen

𝑓 (𝑥 ) = 𝑎 ∗ sin(𝑏(𝑥 − 𝑐 )) + 𝑑

𝑎 => Amplitude: normal 1 wenn z.B 2 =>


=> Frequenz bleibt

𝑏 => Periodenlänge/ Frequenz 2𝜋


𝑏
,wenn z.B b=2
2𝜋
2
=> π
𝜋
2𝜋
,wenn z.B b=0,5 => 4π
0,5
π 4π

𝑐 => Verschiebung in X-Richtung: wenn (-) → nach rechts


Wenn (+)  nach links
𝑑 => Verschiebung in Y-Richtung: wenn (-) nach unten
Wenn (+) nach oben
Ableitungsregeln

Potenzregel Hilfreiche Umstellung

1
𝑓(𝑥) = 𝑥 2 𝑓 ′ (𝑥) = 2𝑥 - 𝑥
= 𝑥 −1
3
𝑓(𝑥) = 𝑥 3 𝑓 ′ (𝑥) = 3𝑥 2 - 𝑥2
= 3𝑥 −2
4
3
𝑓(𝑥) = 𝑥 𝑛 𝑓 ′ (𝑥) = 𝑛𝑥 𝑛−1 - √𝑥 4 = 𝑥 3
2𝑥
- 𝑥 2 ∗4 = 2𝑥 ∗ (𝑥 2 − 4)−1
𝑓(𝑥) = 𝑥 2 + 8 𝑓 ′ (𝑥) = 2𝑥

Produktregel

𝑢′ (𝑥 ) ∗ 𝑣 (𝑥 ) + 𝑢(𝑥 ) ∗ 𝑣 ′ (𝑥 )
Bsp.
𝑓(𝑥) = 𝑥 2 ∗ sin(𝑥)
U(x) * v(x)

𝑓 ′ (𝑥) = 2𝑥 ∗ sin(𝑥) + 𝑥 2 ∗ cos(𝑥)


U‘ * v + u * v‘

Kettenregel

𝑓(𝑥 ) = 𝑢(𝑣 (𝑥 ))
𝑓 ′ (𝑥 ) = 𝑢′ (𝑣(𝑥 )) ∗ 𝑣 ′ (𝑥 )
𝑓(𝑥) = (𝑥 3 + 4)2
𝑓 ′ (𝑥) = 2(𝑥 3 + 4) ∗ 3𝑥 2 = 6𝑥 2 (𝑥 3 + 4)

Kurvendiskussion

1. Ableitungen bilden (f‘(x), f‘‘(x))


2. Definitionsbereich
3. Symmetrie
4. Nullstellen f(x)= 0
5. Extrempunkte f‘(x)= 0 u. Sattelpunkt wenn f‘‘(x)=0 und f‘‘‘(x)≠ 0
6. Wendepunkte f‘‘(x)= 0
(7. Graph)
Bedeutungen der Ableitungen

f f‘ f‘‘ f‘‘‘
Schnittpunkte mit der
x-Achse f(x)=0

Extrempunkt
f‘‘(x)< 0 Hochpunkt
f‘(x)= 0 f‘‘(x)> 0 Tiefpunkt

Wendepunkt
f‘‘(x)= 0 f‘‘‘(x)< 0 LR-Wendepunkt
f‘‘‘(x)> 0 RL-Wendepunkt

Sattelpunkt
f‘(x)= 0 f‘‘(x)= 0 f‘‘‘(x) ≠ 0

f‘(x)> 0 streng monoton steigend


f‘(x)≥ 0 monoton steigend f‘‘(x)> 0 Linkskrümmung
f‘(x)< 0 streng monoton fallend
f‘(x)≤ 0 monoton fallend
f‘‘(x)< 0 Rechtskrümmung

– Untersuchen und Integrieren von e-Funktionen

Siehe Q1.1 Stammfunktion bilden

– Wachstums- und Zerfallsprozesse:

Siehe Q1.3 Exponentialfunktion


– die natürliche Logarithmusfunktion f(x) ln(x) = :
Beschreiben und Darstellen der natürlichen Logarithmusfunktion und ihrer
Eigenschaften als Beispiel einer Umkehrfunktion, die natürliche
Logarithmusfunktion als Stammfunktion von 1/ x

=> ln(𝑥) = −∞
x→0
x >0

=> ln(𝑥) = +∞
x→ +∞

Der natürliche Logarithmus hat als Umkehrfunktion


die e-Funktion

Dh. Z.B. um die Nullstelle auszurechnen:


ln(𝑥) = 0 | 𝑒 0
=> x= 1

Allgemein: Andersherum:
Ln(𝑥) = 𝑛 | 𝑒 𝑛 A= 𝐵𝑛 | log 𝐵 (𝐴)
=> x= … zum Auflösen von
e-Fkt. zum Beispiel

Ableitung
1
𝑓(𝑥) = ln(𝑥) => 𝑓 ′ (𝑥) =
𝑥
1 10
𝑓(𝑥) = 10ln(𝑥) => 𝑓 ′ (𝑥) = 10 ∗ =
𝑥 𝑥
2 ′ (𝑥)
1
𝑓(𝑥) = 𝑙 𝑛(𝑥 − 4) => 𝑓 = 2 ∗ 2𝑥
𝑥 −4
1
𝑓(𝑥) = 20𝑙 𝑛(𝑥 2 − 4) => 𝑓 ′ (𝑥) = 20 ∗ 2 ∗ 2𝑥
𝑥 −4

Allgemein:
1
𝑓(𝑥) = 𝐴 ∗ ln(𝑥) => 𝑓 ′ (𝑥) = 𝐴 ∗ ∗ (𝐴𝑏𝑙𝑒𝑖𝑡𝑢𝑛𝑔 𝑣𝑜𝑛 𝑥)
𝑥

Stammfunktion

1
𝑓(𝑥) = => 𝐹(𝑥) = ln(𝑥)
𝑥

𝑔(𝑥) = ln(𝑥) => 𝐺(𝑥) = 𝑥 ∗ ln(𝑥) − 𝑥


– Approximation von Funktionen:
lokale Linearisierung mithilfe der Ableitung
=> Annäherungen von Funktionen durch eine andere Funktion zum besseren beschreiben möglich
=> Approximation von Flächen beim Integral wären somit Ober/Untersumme

-Trassierung-Glatter Übergang von Funktionen aufstellen


=> Spezielle Form einer Steckbriefaufgabe (Aufgabe eine Funktion durch Bedingungen
aufzustellen)
=> 2 Funktionen mit 3. zu verbinden

(1) Beide Graphen ggf. Skizzieren und Funktionen aufschreiben


(2) Bedingungen aufstellen
(3) Bedingungen in allgemeine Funktionsgleichung der Benötigten Funktion f(x) einsetzen
(4)LGS Aufstellen und mit Taschenrechner auflösen
(5) Werte in allgemeine Funktionsgleichung einsetzen

Beide Graphen ggf. Skizzieren und Funktionen aufschreiben

=> 𝑓1 (𝑥) = −𝑥 2 + 4
𝑓1 ′(𝑥) = −2𝑥 1
𝑓1′′ (𝑥) = −2

=> 𝑓2 (𝑥) = 1
𝑓2 ′(𝑥) = 0
𝑓2 ′′(𝑥) = 0

Bedingungen aufstellen
1.Bedingung: Sprungfrei => keine Lücken zwischen beiden Graphen
=> Funktion muss durch (1/3) 𝑓3 (1) = 3
=> Funktion muss durch (3/1) 𝑓3 (3) = 1
Bis dahin würden die Beiden Funktionen eine Gerade verbinden

2.Bedingung: Knickfrei => Kein Knick beim Übergang → fließend= selbe Steigung am Übergang
=> Funktion gleich steil bei (1/3) 𝑓3 ′(1) = 𝑓1 ′(1) =>𝑓3′ (1) = −2
=> Funktion gleich steil bei (3/1) 𝑓3 ′(3) = 𝑓2 ′(3) =>𝑓3′ (3) = 0
Bis dahin besserer Übergang trotzdem aber noch sehr abrupt

3.Bedingung: Ruck frei => Kein Ruck beim Übergang → noch fließender => 2.Ableitung
=> 2. Ableitung gleich an (1/3) 𝑓3 ′′(1) = 𝑓1 ′′(1) =>𝑓3′′ (1) = −2
=> 2. Ableitung gleich an (3/1) 𝑓3′′ (3) = 𝑓2′ ′(3) =>𝑓3′′ (3) = 0
Bedingungen in allgemeine Funktionsgleichung der Benötigten Funktion f(x) einsetzen
=> da es 3 Bedingungen mit Jeweils 2 Punkten sind => 6 Bedingungen
=> Aufgrund von 6 Bedingungen muss also eine Funktion 5.Grades aufgestellt werden
𝑓3 (𝑥) = 𝑔𝑥 5 + 𝑒𝑥 4 + 𝑑𝑥 3 + 𝑐𝑥 2 + 𝑏𝑥 1 + 𝑎

Ableitungen aufstellen:
𝑓3 ′(𝑥) = 5𝑔𝑥 4 + 4𝑒𝑥 3 + 3𝑑𝑥 2 + 2𝑐𝑥 1 + 𝑏
𝑓3 ′′(𝑥) = 20𝑥 3 + 12𝑒𝑥 2 + 6𝑑𝑥 1 + 2𝑐

𝑓3 (1) = 3 => 3 = 𝑔 ∗ 15 + 𝑒 ∗ 14 + 𝑑 ∗ 13 + 𝑐 ∗ 12 + 𝑏 ∗ 11 + 𝑎
𝑓3 (3) = 1 => 1 = 𝑔 ∗ 35 + 𝑒 ∗ 34 + 𝑑 ∗ 33 + 𝑐 ∗ 32 + 𝑏 ∗ 31 + 𝑎
𝑓3′ (1) = −2 =>−2 = 5𝑔 ∗ 14 + 4𝑒 ∗ 13 + 3𝑑 ∗ 12 + 2𝑐 ∗ 11 + 𝑏
𝑓3′ (3) = 0 => 3 = 5𝑔 ∗ 34 + 4𝑒 ∗ 33 + 3𝑑 ∗ 32 + 2𝑐 ∗ 31 + 𝑏
𝑓3′′ (1) = −2 =>−2 = 20 ∗ 13 + 12𝑒 ∗ 12 + 6𝑑 ∗ 11 + 2𝑐
𝑓3′′ (3) = 0 => 3 = 20 ∗ 33 + 12𝑒 ∗ 32 + 6𝑑 ∗ 31 + 2𝑐

LGS Aufstellen und mit Taschenrechner auflösen

3= 𝑔 ∗ 15 + 𝑒 ∗ 14 + 𝑑 ∗ 13 + 𝑐 ∗ 12 + 𝑏 ∗ 11 + 𝑎
| 1= 𝑔 ∗ 35 + 𝑒 ∗ 34 + 𝑑 ∗ 33 + 𝑐 ∗ 32 + 𝑏 ∗ 31 + 𝑎|
−2 = 5𝑔 ∗ 14 + 4𝑒 ∗ 13 + 3𝑑 ∗ 12 + 2𝑐 ∗ 11 + 𝑏
3= 5𝑔 ∗ 34 + 4𝑒 ∗ 33 + 3𝑑 ∗ 32 + 2𝑐 ∗ 31 + 𝑏
| |
−2 = 20 ∗ 13 + 12𝑒 ∗ 12 + 6𝑑 ∗ 11 + 2𝑐
3= 20 ∗ 33 + 12𝑒 ∗ 32 + 6𝑑 ∗ 31 + 2𝑐
1 3 27 27 81
=> 𝑔 = ;𝑒 = − ;𝑑 = ;𝑐 = − ;𝑏 = ;𝑎 = 1
8 2 4 2 8

Werte in allgemeine Funktionsgleichung einsetzen

1 3 27 27 81
𝑓3 (𝑥) = 𝑥 5 − 𝑥 4 + 𝑥 3 − 𝑥 2 + 𝑥 1 + 1
8 2 4 2 8
Q1.4 Funktionenscharen
– ganzrationale Funktionenscharen:
Untersuchen und Integrieren von Funktionenscharen, Bedeutung des
Parameters für den Graphen

=> Eine Funktionenschar ist eine entstehende Ansammlung an Funktionen die durch eine Variable
neben x, nämlich meist durch den Parameter a entsteht
=> d.h. durch das Einsetzen von einer Zahl in a entstehen Funktionsschare
=> der Parameter kann theoretisch an jeder Stelle der Funktion sein und somit verschiedenste
Auswirkungen haben so z.B kann er bei ganzrationalen Funktionen:

Den Graphen auf der Y-Achse Verschieben: 𝒇(𝒙) = 𝒙𝟐 ± 𝒂

=> a=0
=> a=1
=> a=-1
=>…

Den Graphen auf der X-Achse Verschieben: 𝒇(𝒙) = (𝒙 ± 𝒂)𝟐 wenn a+ => nach links ,wenn a-
=>…

=> a=0
=> a= 1
=> a=-1
=> ...
Den Graphen Stauchen/Strecken: 𝒇(𝒙) = 𝒂 ∗ 𝒙𝟐

=> a=1
=> a=2
=> a=0,25
=> a=200

Extremstellen/Nullstellen berechnen mit Parameter a


=> a als irgendeine Zahl betrachten und wie immer nach x auflösen bei z.B f(x)=0:

𝑓𝑎 = 𝑎𝑥 2 − 5

1.) 0 = 𝑎𝑥 2 − 5 | + 5
2.) 5 = 𝑎𝑥 2 | ∶ 𝑎
5
3.) = 𝑥 2 |√
𝑎
5
4.) √ = 𝑥 =>jetzt kann man für jede Funktion in der Schar die Nullstelle herausfinden
𝑎
=> bei Extremstellen genau dasselbe verfahren…

Ableitung

WICHTIG!!: 𝑓𝑎 (𝑥) bedeutet das x eine VARIABLE ist und a ein PARAMETER, das heißt dass man
für a einfach eine Zahl einsetzen kann
=> Zahlen fallen beim Ableiten weg wenn sie vollkommen alleine also in einer Addition stehen

=> 𝑓𝑎 (𝑥 ) = 𝑎2 + 𝑥 2 + 𝑎2 ∗ 𝑥 4
′(𝑥)
𝑓𝑎 = 𝑥 2 + 𝑎2 ∗ 4𝑥 3
Stammfunktion

WICHTIG!!: 𝑓𝑎 (𝑥) bedeutet das x eine VARIABLE ist und a ein PARAMETER, das heißt dass man
für a einfach eine Zahl einsetzen kann
=> a wird wie jede normale Zahl aufgeleitet und erhält ein x oder bleibt wenn sie vor dem x steht
erhalten

𝒇𝒂 (𝒙) 𝑭𝒂 (𝒙)
𝒂 𝑎𝑥
𝒂𝟐 𝒂𝟐 𝑥
𝒂𝒙𝟑 𝑎𝑥 4 1 4
= 𝑎𝑥
4 4
𝒂𝟐 + 𝒙 𝟐
𝒙𝟐
𝒂 𝒙+
2
𝟐(𝒂 + 𝒙𝟐 ) 𝑥3
2 (𝑎𝑥 + )
3
𝟐𝒂 + 𝟐𝒙𝟐 𝑥3
2ax+2
3

– weitere Funktionenscharen und Ortskurven:


Untersuchen und Integrieren von Funktionenscharen, bei denen e-Funktionen
mit ganzrationalen Funktionen verknüpft sind (Addition, Multiplikation und
Verkettung), Bestimmen der Ortskurven von Extrem- und Wendepunkten

Ortskurve => Eine Funktion auf der alle…(Extrempunkte/Wendepunkte) liegen

1. Extremstelle/ Wendepunkt mit allgemeinem Parameter ausrechnen => (xa/ya)


2. X-Koordinate nach Parameter z.B a umstellen
3. Parameter in Y-Koordinate einsetzen
=>Ortskurve

2
Bsp.: Ortskurve der Wendepunkte von 𝑓𝑎 (𝑥 ) = 𝑒 −𝑎𝑥 , 𝑎 ∈ |𝑅 +
′(𝑥) 2
1. 𝑓𝑎 = −2𝑎𝑥 ∗ 𝑒 −𝑎𝑥
′′(𝑥) 2 2
𝑓𝑎 = −2𝑎 ∗ 𝑒 −𝑎𝑥 ± 2𝑎𝑥 ∗ (−2𝑎𝑥 ) ∗ 𝑒 −𝑎𝑥 (Produktregel)
2
= 𝑒−𝑎𝑥 (4𝑎2𝑥2 − 2𝑎)

2
𝑒 −𝑎𝑥 ∗ (4𝑎2 𝑥 2 − 2𝑎) = 0
kann nicht 0 werden
(4𝑎2 𝑥 2 − 2𝑎) = 0
1
=> 𝑥1 = +√2𝑎
1
=> 𝑥2 = −√2𝑎

1 1
W1 (+√2𝑎 / ? ) W2 (−√2𝑎 / ? )

2
1
−𝑎√2𝑎 1
−2
=> 𝑓𝑎1
1
(+ √2𝑎 ) = 𝑒 =𝑒

2
1
−𝑎(−√2𝑎) 1
1 −
=> 𝑓𝑎2 (− √2𝑎 ) = 𝑒 =𝑒 2

1 1
1 −2 1 −2
W1 (+√
2𝑎
/ 𝑒 ) W2 (−√
2𝑎
/ 𝑒 )

1
2. 𝒙 = √
2𝑎

1
=> 𝑥 2 =
2𝑎

1
=> 𝑎 =
2𝑥 2
3.
1
a in Y einsetzen: hier aber nicht nötig da 𝑒 −2 keinen Parameter hat => Ortskurve
1
also = Y-Koordinate 𝑒 −2

In diesem Fall also sogar eine Gerade


Q2.1 Lineare Gleichungssysteme (LGS)
– Einführung und Lösungsverfahren:
Beispiele für LGS, Darstellen von LGS mithilfe von Koeffizienten Matrizen, Lösen
mithilfe eines digitalen Werkzeugs

LGS=> Lineare Gleichungen mit mind. 2 Zeilen, aufgrund mind. 2 unbekannten Variablen

(1) 4𝑦 + 3𝑧 = 9
(2) − 4𝑥 − 𝑦 + 2𝑧 = −1
(3) 2𝑥 + 3𝑦 + 𝑧 = 7

Darstellen von LGS mithilfe von Koeffizienten Matrizen

(1) 4𝑦 + 3𝑧 = 9
(2) − 4𝑥 − 𝑦 + 2𝑧 = −1
(3) 2𝑥 + 3𝑦 + 𝑧 = 7

0 4 3 𝑥 9
=> (−4 1 2) ∗ (𝑦) = (−1)
2 3 1 𝑧 7

Lösen mit TR

1 ANZAHL DER
ZAHLEN
MENU A (GLEICHUNGS VARIABLEN ERGEBNIS
EINGEBEN
SYST.) WÄHLEN

– Anwenden von LGS:


exemplarisches Behandeln außermathematischer Fragestellungen, die auf
LGS führen

Bsp.: mit 2 Produkten (x=Autos, y=Brillen)


(1)Verkaufskosten: (2) Herstellungskosten:
Auto kostet 1000€ Auto 200€
Brille kostet 20€ Brille 1€
Und es gibt Gesamtkosten von 5000€ Gesamtherstellungskosten von 10000€

(1) 100𝑥 + 20𝑦 = 70000


(2) 20𝑥 + 1𝑦 = 10000
– geometrische Interpretation der Lösungsmengen von LGS (in Verbindung
mit Themenfeld 3)

Bei 2 Reihen
=> Vergleich von 2 geraden:

-Wenn keine Lsg. → Parallel (0=3)


-Wenn eindeutige Lösungen (x/y) Wert → Schnittpunkt
-Wenn 0=0 oder 5=5 z.B → identisch

Bei 3 Reihen/3 Variablen


=> Vergleich von mind. 2 Ebenen

Bei 2 Reihen:
- Wenn keine Lsg. → Parallel (0=3)
-Wenn 0=0 oder 5=5 z.B → identisch liegen ineinander
-Ebenen schneiden sich => siehe Q2 gegenseitige Lage von Ebene!

Q2.2 Orientieren und Bewegen im Raum


räumliche Koordinatensysteme:
Darstellen räumlicher Objekte im dreidimensionalen Koordinatensystem
(insbesondere Zeichnen von Schrägbildern und Beschreiben von Punkten
mithilfe von Koordinaten), auch mithilfe von Geometriesoftware
– Vektoren:
Beschreiben von Verschiebungen im Raum mithilfe von Vektoren, Ortsvektor
eines Punktes, Rechnen mit Vektoren (Addition und Vervielfachung von
Vektoren), Kollinearität zweier Vektoren, Betrag eines Vektors=Abstand
zweier Punkte im Raum

4
=>𝑢
⃗ = ( ) „ vier nach rechts und drei nach unten“
−3

2
=>𝑣 = ( )
1
C(2/-1/2) B(3/2)

𝑥2 𝑥1
𝑢
⃗ = (𝑦2 𝑦1)
A(1/1)
𝑧2 𝑧1

D(2/3/-1)

Ortsvektor
1
=> Der Vektor zum Punkt vom Ursprung aus => ⃗⃗⃗⃗⃗
𝑂𝐴 = ( )
1

Rechnen mit Vektoren

Addition:

1 4 5
(2) + (5) = (7)
3 6 9

Multiplikation:

1 2
2∗ (2) = (4)
3 6

Skalarprodukt:

1 4
(2) ∗ (5) = 1 ∗ 4 + 2 ∗ 5 + 3 ∗ 6 = 4 + 10 + 18 = 32
3 6
Länge von Vektoren

𝑥
|𝑣 | = |(𝑦)| = √𝑥 2 + 𝑦 2 + 𝑧 2 = ⋯
𝑧

1
|𝑣 | = |(2)| = √12 + 22 + 32 = √14 = 3,742 𝐿𝐸
3

Einheitsvektor

1. Länge des Vektors bestimmen


2. Vektor durch eigene Länge teilen=> Einheitsvektor mit länge 1

2
|𝑣 | = |(−2)| = √22 + (−2)2 + 12 = 3
1
2
=> 13 ∗ (−2)=länge 1 => 13 ∗ √22 + (−2)2 + 12 = 1
1

Kollinearität zweier Vektoren


=> Der Vektor hat zwar andere Werte zeigt aber genau in die selbe Richtung => sind also Parallel
oder Identische Geraden

2 1 => r = 2 2 1 2
(4) = 𝑟 ∗ (2) => r = 2 denn mit r = 2: (4) = 2 ∗ (2) = (4)
6 3 => r = 2 6 3 6

Mitte zwischen 2 Punkten

A(x/y/z) B(x/y/z)

𝐴𝑥 + 𝐵𝑥 𝐴𝑦 + 𝐵𝑦 𝐴𝑧 + 𝐵𝑧
𝑀=( )+( )+( )=𝑀
2 2 2

A(5/2/6) B(7/10/-7)

5+7 2 + 10 6−7
𝑀=( )+( )+( )
2 2 2

𝑀= (6 / 6 / -0,5)
– Winkel:
Definition des Skalarprodukts, Untersuchen der Orthogonalität von Vektoren,
Bestimmen des Winkels zwischen zwei Vektoren

=> wenn das Skalarprodukt von 2 Vektoren 𝒂 ⃗ = 𝟎 ergibt sind sie Orthogonal (im rechten Winkel)
⃗ ∗𝒃
2 −2
(1) ∗ ( 0 ) = −4 + 4 = 0
4 1

=> wenn man den Winkel ausrechnen soll und das Skalarprodukt nicht 0 ergibt:

b
a

1 3 1 3
(2) ∗ (4) (2) ∗ (4)
3 0 3 0 11
cos 𝛼 = = = = 0,588
1 3 √12 + 22 + 32 ∗ √32 + 42 √14 ∗ √25
|(2)| ∗ |(4)|
3 0

TR AUF DEGREE EINSTELLEN: Shift + Menü→ 2 → D

𝛼 = cos −1(0,588) = 53,98

BEACHTE: Wenn Winkel über 90° und die Winkelsumme im Dreieck schon über 180° ist, berechne
den Gegenwinkel

z.B. wenn 𝛼 = 120° => 180° − 120° = 60°

– einfache geometrische Figuren und Körper im Raum:


Untersuchen einfacher geometrischer Figuren und Körper (Seitenlängen,
Parallelität, Orthogonalität, Winkelgrößen), Begründen der Eigenschaften

=> Man kann Figuren und Körper nachweisen, indem man ggf. Parallelität der Vektoren bestimmt
oder guckt ob bestimmte Längen gleich lang sind, Winkel bestimmen…

Geraden Parallel:
=> Richtungsvektoren gleich
=> Stützvektor gleich

Geraden Identisch:
=>Richtungsvektor und Stützvektor gleich

Oder aber auch Windschief:


=> Richtungsvektor und Stützvektor sind beide ungleich

Ausführlicher folgt noch…


Q2.3 Geraden und Ebenen im Raum
– Parameterdarstellungen:
Darstellen von Geraden und Ebenen im Raum mit Parametergleichungen,
Punktprobe

Gerade:

𝑔: 𝑥 = 𝑎 + 𝑟 ∗ 𝑢

𝑎 = Stützvektor
𝑟 = Streckfaktor
⃗ = Richtungsvektor
𝑢

2 0
𝑔: 𝑥 = (0) + 𝑟 ∗ (3)
1 2

Gerade durch 2 Punkte


P(5/2/1) Q(3/7/2)
5 −2
⃗⃗⃗⃗⃗⃗⃗⃗⃗⃗ + 𝑟 ∗ (𝑃𝑄
𝑔: 𝑥 = (𝑂𝑃) ⃗⃗⃗⃗⃗ ) => 𝑔: 𝑥 = (2) + 𝑟 ∗ ( 5 )
1 1

Weitere Punkte auf der Geraden


=> Streckfaktor verändern und Vektoren zusammenrechnen (r=2)
5 −2 5 −4 1
𝑔: 𝑥 = (2) + 2 ∗ ( 5 ) = (2) + ( 10 ) = (12)
1 1 1 2 3
=> (1/12/3)
Punktprobe
1.Punkt mit Gerade gleichsetzen
2. gucken ob r in jeder Zeile gleich
3. Wenn ja liegt der Punkt auf der Geraden wenn nicht liegt der Punkt nicht auf der Geraden

A(9/-8/0)

9 5 −2 5
(−8) = (2) + 𝑟 ∗ ( 5 ) | − (2)
0 1 1 1
4 −2 => r = -2
(−10) = 𝑟 ∗ ( 5 ) => r = -2 => A liegt nicht auf der Geraden
−1 1 => r = -1

9 5 −2 5
(−8) = (2) + 𝑟 ∗ ( 5 ) | − (2)
−1 1 1 1
4 −2 => r = -2
(−10) = 𝑟 ∗ ( 5 ) => r = -2 => A liegt auf der Geraden
−2 1 => r = -2
Abstand Punkt-Gerade (Lotfußpunktverfahren)
(1) Lotfußpunkt der Gerade ausrechnen
(2) Vektor von L zum Punkt aufstellen => Länge berechnen

g
L

2 1
𝑔: 𝑥 = (1) + 𝑟 ∗ (0)
1 1
𝑃(2/2/2)

Gerade - Punkt∗ R𝑣𝑔

2 1 2 1
[(1) + 𝑟 ∗ (0) − (2)] ∗ (0) = 0
1 1 2 1

Zusammenfassen und Skalarprodukt ausrechnen


0 1 1
[(−1) + 𝑟 ∗ (0)] ∗ (0) = 0
−1 1 1

0 ∗ 1 + (−1) ∗ 0 + (−1) ∗ 1 + 1𝑟 ∗ 1 + 0𝑟 ∗ 0 + 1𝑟 ∗ 1 = 0
−1 + 1𝑟 + 1𝑟+= 0
𝑟 = 0,5

r in Gerade g einsetzen
2 1
𝑔: 𝑥 = (1) + 0,5 ∗ (0)
1 1
2 0,5 2,5
= (1) + ( 0 ) = ( 1 ) ➔ L(2,5/1/1,5)
1 0,5 1,5

Vektor von L zu Punkt P aufstellen und Länge ausrechnen


2 2,5 0,5
⃗⃗⃗⃗
𝐿𝑃 = (2) − ( 1 ) = ( 1 ) => √0,52 + 12 + 0,52 = 1,225 𝐿𝐸
2 1,5 0,5
Ebene:
=>Eine Ebene ist durch drei Punkte die nicht auf einer Geraden liegen eindeutig festgelegt

𝐸: 𝑥 = 𝑝 + 𝑟 ∗ (𝑢
⃗ ) + 𝑠 ∗ (𝑣 )

𝑝 = Stützvektor
𝑟/𝑠 = Streckfaktor
⃗ /𝑣 = Richtungsvektor
𝑢

Punktprobe
1.Umstellen auf Koordinatenform
2. Einsetzen
3. wenn = liegt er auf der Ebene wenn ≠ nicht

E: 2x+4y+3z=3 P (1/2/3)

𝐸: 2 ∗ 1 + 4 ∗ 2 + 3 ∗ 3 = 3
14≠3 => Punkt liegt nicht auf der Ebene

Wenn: 3=3 hätte er auf der Ebene gelegen


– Lagebeziehung von Geraden und Ebenen:
Untersuchen der Lagebeziehung zweier Geraden, Berechnen des
Schnittpunktes und des Schnittwinkels zweier Geraden,

Mögliche Lagebeziehungen von Geraden

RI-Vektoren
parallel ?

3x3
Punktprobe ( ) (X)
Gleichungssystem

x X=X X/=X

Identisch (1) Parallel || (2) SP (r in g:x) (3) Windschief (4)

(1) Identisch

−2 1 −1 3
𝑔: 𝑥 = ( 3 ) + 𝑟 ∗ (−2) ℎ: 𝑥 = ( 1 ) + 𝑟 ∗ (−6)
1 3 4 9

Richtungsvektoren parallel da gilt:


1
1 3 => r =
3
(−2) = 𝑟 ∗ (−6) => r =1
3
3 9 1
=> r =
3

Damit sind g und h entweder parallel oder identisch. Der Punkt P (-1/ 1/ 4) (Stützvektor von h) liegt
auf g, denn eine Punktprobe führt zu:

−1 −2 1 −2
( 1 ) = ( 3 ) + 𝑟 ∗ (−2) | − ( 3 )
4 1 3 1

1 1 => r = 1
(−2) = 𝑟 ∗ (−2) => r = 1
3 3 => r = 1

Punktprobe fällt negativ positiv => g und h sind identisch


(2) Parallel

Richtungsvektoren sind parallel da gilt:

Damit sind g und h entweder parallel oder identisch. Der Punkt P (1/ 0/ 5) (Stützvektor von h) liegt
nicht auf g, denn eine Punktprobe führt zu:

Punktprobe fällt negativ aus => g und h sind parallel


(3) Schneiden sich

−1 1 0 2
𝑔: 𝑥 = ( 1 ) + 𝑟 ∗ (2) ℎ: 𝑥 = ( 3 ) + 𝑠 ∗ ( 2 )
1,5 3 4,5 −1

Richtungsvektoren nicht parallel da gilt:

1 2 => r =2
(2) = 𝑟 ∗ ( 2 ) => r =1
3 −1 => r =−3

Damit schneiden sich g und h oder sind windschief. Ob herauszufinden was zu trifft, guckt man
was man beim LGS rausbekommt

Gleichsetzen von g und h


−1 1 0 2
( 1 ) + 𝑟 ∗ (2) = ( 3 ) + 𝑠 ∗ ( 2 )
1,5 3 4,5 −1

1. −1 + 1𝑟 = 0 + 2𝑠 1. 1𝑟 = 1 + 2𝑠
2. 1 + 2𝑟 = 3 + 2𝑠 2. 2𝑟 = 2 + 2𝑠
| | => | |
3. 1,5 + 3𝑟 = 4,5 − 1𝑠 3. 3𝑟 = 3 − 1𝑠
Setze 1. In 2.

2(1 + 2𝑠) = 2 + 2𝑠
2 + 4𝑠 = 2 + 2𝑠 | − 2𝑠 − 2
2𝑠 = 0 |: 2
𝑠 =0

Setze s in 1. oder 3. (irgendeine andere Gleichung)

1. 1𝑟 = 1 + 2𝑠
1𝑟 = 1 + 2 ∗ 0
𝑟=1

r und s einsetzen in irgendeine Gleichung mit beiden Variablen

3. 3𝑟 = 3 − 1𝑠
3∗1 =3−1∗0
3=3
=> Schnittpunkt existiert

Nun kann man falls nötig den Schnittpunkt ausrechnen, indem man r in g oder s in h einsetzt

−1 1
𝑆𝑃 = ( 1 ) + 1 ∗ (2)
1,5 3

−1 1
𝑆𝑃 = ( 1 ) + (2)
1,5 3
0
𝑆𝑃 = ( 3 ) => SP(0/3/4,5)
4,5

(4) Windschief

Gleicher Verlauf wie bei (3) bis beim LGS eine Ungleichung (≠) rauskommt am Ende
z.B 3≠6 …

Schnittwinkel von zwei Geraden

(𝑟1) ∗ (𝑟2)
cos 𝛼 =
|(𝑟1)| ∗ |(𝑟2)|

=> oder siehe auch Bestimmen des Winkels zwischen zwei Vektoren
– komplexere Problemstellungen:
Untersuchen geometrischer Objekte im Raum (z. B. Pyramide), Beschreiben
und Untersuchen geradliniger Bewegungen, Untersuchen von
Schattenwürfen

=> Spitze S der Pyramide S (0/0/6)


=> Sonnenlicht oder Lichtquelle P (-2/-2/8)
Merke: der Vektor vom Sonnenlicht ist immer parallel
(= also hat überall dieselbe Richtung) aufgrund der
Weiten Entfernung der Sonne

=> wenn man also keine Lichtquelle, sondern nur die


Sonne mit angegebenem Vektor hat kann man den
Schattenwurf mit einer gerade (also mit Stützvektor)
von der Spitze aufstellen.

1. Gerade aufstellen für Lichtstrahl (= Lichtquelle als Stützvektor und Richtungsvektor mit Spitze und
Lichtquelle (PS)
2. Bestimmen der zu durchstoßenden Ebene (=x1-x2, x2-x3...)=>0 setzen der Benötigten Koordinate
3. Gleichsetzen der Gerade mit Koordinate 0 und auflösen nach r
4. r in Gerade einsetzen und Durchstoßpunkt ausrechnen

Gerade aufstellen für Lichtstrahl

⃗⃗⃗⃗⃗ + 𝑟 ∗ 𝑃𝑆
𝑔: 𝑥 = 𝑂𝑃 ⃗⃗⃗⃗
−2 2
𝑔: 𝑥 = (−2) + 𝑟 ∗ ( 2 )
8 −2

Bestimmen der zu durchstoßenden Ebene (=x1-x2, x2-x3...) =>0 setzen der Benötigten Koordinate

𝑥1
X1-X2 Ebene => x3 =0 => (𝑥2)
0
Gleichsetzen der Gerade mit Koordinate 0 und auflösen nach r

−2 2
𝑔: 𝑥 = (−2) + 𝑟 ∗ ( 2 )
8 −2 = 0

=> 8 − 2𝑟 = 0 => 𝑟 = 4

r in Gerade einsetzen und Durchstoßpunkt ausrechnen

−2 2
𝑔: 𝑥 = (−2) + 4 ∗ ( 2 )
8 −2
−2 8
= (−2) + ( 8 )
8 −8

6
= (6) => SP(6/6/0)
0
– weitere Darstellungsformen einer Ebene:
Koordinatengleichung der Ebene, Normalenvektor und Normalenform einer
Ebene, Umwandeln der bekannten Darstellungsformen ineinander,
Untersuchen der Lagebeziehung von Gerade und Ebene sowie Bestimmen
von Durchstoßpunkten mithilfe der Koordinatengleichung

Umformung von Ebenen

Parameterform → Normalenform
(1) Stützvektoren ablesen
(2) 𝑛⃗ Vektor durch Kreuzprodukt von RI-Vektoren bilden
(3) Normalenform aufstellen ( Stützvektor bleibt)

3 2 −2
𝐸: 𝑥 = (2) + 𝑟 ∗ (−1) + 𝑠 ∗ ( 2 )
4 2 −1

Kreuzprodukt der beiden Richtungsvektoren bilden (siehe Kreuzprodukt)

2 −2 −3
𝑛⃗ = (−1) 𝑥 ( 2 ) … => 𝑛⃗ = (−2)
2 −1 2

Normalenform aufstellen

3 −3
𝐸: [𝑥 − (2)] ∗ (−2) = 0
4 2

Normalenform → Koordinatenform

3 −3
𝐸: [𝑥 − (2)] ∗ (−2) = 0
4 2
1.
. 2. 4.
. .
𝑥1 3 −3
𝐸: [(𝑥2) − (2)] ∗ (−2) = 0
𝑥3 4 2
3.
−3𝑥1 − 2𝑥2.+ 2𝑥3 − (−9 − 4 + 8) = 0
−3𝑥1 − 2𝑥2 + 2𝑥3 − 5 =0|+5

𝐸: −3𝑥1 − 2𝑥2 + 2𝑥3 = 5


Koordinatenform → Normalenform
(1) 𝑛⃗ Vektor ablesen
(2) Stützvektor durch 0 setzen von zwei Koordinaten

𝐸: 3𝑥1 + 2𝑥2 + 2𝑥3 = 6

3
=>𝑛⃗ = (2)
2

𝑝 = 3𝑥1 + 2𝑥2 + 2𝑥3 = 6


=> 𝑥2 = 0 𝑢. 𝑥3 = 0
=> 3𝑥1 = 6 | ∶ 3
2
=> 𝑥1 = 2 => 𝑝 = (0)
0

2 3
𝐸: [𝑥 − (0)] ∗ (2) = 0
0 2

Koordinatenform → Parameterform

(1) Spurpunkte mit Koordinatenachsen ausrechnen (immer 2 Koordinaten 0 setzen)


(2) eine der Spurpunkte als Stützvektor festlegen
(3) Von diesem Stützvektor die beiden Ri-Vektoren ausrechnen
(4) Parameterform aufstellen

𝐸: 3𝑥1 + 2𝑥2 + 2𝑥3 = 6


=> Spurpunkt der x1 Achse : = x2 und x3 Null setzen
3𝑥1 = 6 |: 3
𝑥1 = 2
Also …

S1(2/0/0) -> 3𝑥1 = 6 |: 3 => 2


S2(0/3/0) -> 2𝑥2 = 6 |: 2 => 3
S3(0/0/3) -> 2𝑥3 = 6 |: 2 => 3

eine der Spurpunkte als Stützvektor festlegen

S1(2/0/0)
2
S2(0/3/0) => 𝑝 = (0)
0
S3(0/0/3)
𝑝 QR
Von diesem Stützvektor die beiden Ri-Vektoren ausrechnen
0 2 −2
Ri 1: 𝑝𝑄
⃗⃗⃗⃗⃗ = (3) − (0) = ( 3 )
0 0 0
0 2 −2
Ri 2: ⃗⃗⃗⃗⃗
𝑝𝑅 = (0) − (0) = ( 0 )
3 0 3

Parameterform aufstellen
2 −2 −2
𝐸: 𝑥 = (0) + 𝑟 ∗ ( 3 ) + 𝑠 ∗ ( 0 )
0 0 3

Mögliche Lagebeziehungen von Geraden und Ebene

(1) Zeilen der Geraden aufschreiben


(2) Ebene wenn nötig in Koordinatenform umformen
(3) x1,x2,x3 von gerade in Ebene einsetzen
(4) wenn für r eine Zahl rauskommt in die Gerade g:x einsetzen und man hat den Schnittpunkt
(Durchstoßpunkt)
(5) oder man bekommt eine Ungleichung z.B 4≠6 raus => E: und g Parallel
(6) oder aber auch eine Gleichung 6=6, 0=0 => Gerade in E:

3 2 => x1 =3+2r
𝑔: 𝑥 = (4) + 𝑟 ∗ ( 1 ) => x2 =4+r 𝐸: 2𝑥1 + 5𝑥2 − 𝑥3 = 49
7 −1 => x3 = 7-r

x1, x2, x3 in Ebenengleichung einsetzen

𝐸: 2(3 + 2𝑟) + 5(4 + 𝑟) − (7 − 𝑟) = 49


6 + 4𝑟 + 20 + 5𝑟 − 7 + 𝑟 = 49
19 + 10𝑟 = 49 | − 19
10𝑟 = 30 | ∶ 10
𝑟=3

R in g:x einsetzen

3 2 3 6 9
𝑔: 𝑥 = (4) + 3 ∗ ( 1 ) => (4) + ( 3 ) => (7) => 𝑆𝑃 (9/ 7/ 4)
7 −1 7 −3 4

Winkel Gerade Ebene


(1) Richtungsvektor u von g:x
(2) Normalenvektor n von E:

(𝑢) ∗ (𝑛)
sin 𝛼 =
|(𝑢)| ∗ |(𝑛)|
– weitere Lagebeziehungen und Abstandsbestimmungen:
Lagebeziehung zweier Ebenen, Bestimmen von Schnittgeraden,
Lotfußpunktverfahren zur Abstandsbestimmung zwischen Punkten, Geraden
und Ebenen

Mögliche Lagebeziehungen von Ebene-Ebene => bestimmen von Schnittgeraden


(1) Ebene1 in Koordinatenform und die 2.In Parameterform am besten
(2) Parameterform in Koordinatenform einsetzen
(3) Ergebnis interpretieren und ggf. Schnittgerade ausrechnen durch Einsetzen von r oder s

Ebene1 in Koordinatenform und die 2.In Parameterform am besten


𝐸: 2𝑥1 + 𝑥2 − 3𝑥3 = 4

1 4 7 => x1 =1 + 4𝑟 + 7𝑠
𝐸: 𝑥 = (2) + 𝑟 ∗ (5) + 𝑠 ∗ (8) => x2 =2 + 5𝑟 + 8𝑠
3 6 9 => x3 =3 + 6𝑟 + 9𝑠

Parameterform in Koordinatenform einsetzen


𝐸: 2(1 + 4𝑟 + 7𝑠) + (2 + 5𝑟 + 8𝑠) − 3(3 + 6𝑟 + 9𝑠) = 4

Ergebnis interpretieren und ggf. Schnittgerade ausrechnen durch Einsetzen von r oder s
Fall 1: 0=8 Fall 2: 0=0
4=10 8=8
… …
=> Parallel => identisch

Fall 3: r=8-2t
r+2t=8
r=9
s=7

=> Ebenen schneiden sich Schnittgerade existiert

Schnittgerade ausrechnen
(1) Falls nötig umstellen auf einen Parameter
(2) Parameter in Parameterform einsetzen
(3) Ebene „schrumpft“ auf eine gerade =>Schnittgerade

Falls nötig umstellen auf einen Parameter


r=8-2s
r=9 => kann alles so direkt eingesetzt werden
s=7

r+2s=8 =>muss auf einen Parameter umgestellt werden


r= -2s+8
Parameter in Parameterform einsetzen
1 4 7
𝐸: 𝑥 = (2) − 2𝑠 + 8 ∗ (5) + 𝑠 ∗ (8)
3 6 9

1 −2𝑠 ∗ 4 8∗4 𝑠∗7


𝐸: 𝑥 = (2) + (−2𝑠 ∗ 5) + (8 ∗ 5) + (𝑠 ∗ 8)
3 −2𝑠 ∗ 6 8∗6 𝑠∗9

1 −8𝑠 32 7𝑠
𝐸: 𝑥 = (2) + (−10𝑠) + (40) + (8𝑠)
3 −12𝑠 48 9𝑠
33 −1𝑠
= (42) + (−2𝑠)
51 −3𝑠

=> s wieder rausziehen


33 −1
𝑔: 𝑥 = (42) + 𝑠 ∗ (−2)
51 −3
=> Schnittgerade

Abstand Gerade-Ebene => Lotfußpunktverfahren


=> Gerade und Ebene müssen Parallel sein
=> auf Parallelität prüfen indem Skalarprodukt des n-Vektors der Ebene mit dem Richtungsvektor
null ergibt
=> Nun kann man Abstand Punkt-Ebene bestimmen

Abstand Punkt Ebene


(1) Ebene in Normalform
(2) Länge des N-Vektors ausrechnen
(4) Länge des N-Vektors durch Ebenengleichung teilen => Hesse`scheNormalenform aufstellen
(5) Punkt einsetzen und ausrechnen

1 2
𝐸: [𝑥 − ( 1 )] ∗ ( 2 ) = 0 P (3/-1/2)
−1 −1

Länge des N-Vektors ausrechnen


|𝑛⃗| = √22 + 22 + (−1)2 = 3

Länge des N-Vektors durch Ebenengleichung teilen => Hesse`scheNormalenform aufstellen


1 1 2
𝐸: [𝑥 − ( 1 )] ∗ ( 2 ) = 0
3
−1 −1
Punkt einsetzen und ausrechnen
3 1 1 2
[(−1) − ( 1 )] ∗ ( 2 ) = 0
3
2 −1 −1
2 1 2
[(−2)] ∗ ( 2 ) = 0
3
3 −1
2 2 1
(−2) ∗ ( 2 ) ∗ = 0
3
3 −1
1
(4 − 4 − 3) ∗ = 𝑑 = 1
3

Winkel Ebene-Ebene
=> mit n-Vektor von E1 und E2

(𝑛1) ∗ (𝑛2)
cos 𝛼 =
|(𝑛1)| ∗ |(𝑛2)|

– Vektorprodukt/Kreuzprodukt:
Berechnen von Normalenvektoren

𝑎1 𝑏1 𝑎2 ∗ 𝑏3 − 𝑎3 ∗ 𝑏2
(𝑎2) 𝑋 (𝑏2) = (𝑎3 ∗ 𝑏1 − 𝑎1 ∗ 𝑏3)
𝑎3 𝑏3 𝑎1 ∗ 𝑏2 − 𝑎2 ∗ 𝑏1

1 4
(2) 1. (5) =>2x6-3x5 = -3
3 2. 6 => 3x4-1x6 = 6
1 4 => 1x5-2x4 = -3
(2) (5)
3 6
−3
=> 𝑛⃗ = ( 6 )
−3
Q2.5 Matrizen zur Beschreibung linearer Abbildungen
– Beschreiben von geometrischen Abbildungen mithilfe von Matrizen (z. B.
Schattenwürfe oder andere Projektionen)

Matrizen
=> Eher ein „Werkzeug“, um Zum Beispiel Projektionen von Punkten zu erzeugen
=> bestehen aus mehreren Vektoren
=> sinnvoll, wenn man Daten mit 2 Merkmalen erfassen möchte

𝑎11 𝑎12 𝑎13


𝑀=( )
𝑎21 𝑎22 𝑎23

2x3

Schattenwurf oder Projektion

Matrix ∗ bel. Punkt proj. Punkt

⃗⃗⃗⃗⃗⃗ = (𝑎11 𝑎12) ∗ 𝑥 = (𝑎11 𝑎12) ∗ (𝑥1) = (𝑥′1)


𝑓(𝑥)
𝑎21 𝑎22 𝑎21 𝑎22 𝑥2 𝑥′2

Bsp.: der Punkt P(1/4) soll mit der der Matrix f(x) abgebildet werden
⃗⃗⃗⃗⃗⃗ = (2 1) ∗ (1) = (6)
𝑓(𝑥)
0 1 4 4

P P'
3

5
– Rechnen mit Matrizen:
skalare Multiplikation, Matrix-Vektor-Multiplikation, Matrizenmultiplikation,
Bestimmen inverser Matrizen mithilfe eines digitalen Werkzeugs

Addition/Subtraktion
1 2 3 1 2 3
𝐴=( ) 𝐵=( )
4 5 6 4 5 6
1 2 3 1 2 3 2 4 6
( )+( )=( )
4 5 6 4 5 6 8 10 12

=>Subtraktion gleiches Prinzip

Multiplikation mit einer Zahl


1 2 3 3 6 9
𝐴=( ) ∗ 3 =( )
4 5 6 12 15 18

Multiplikation mit Vektor


1 2 3 3 3 + 12 + 27 42
(4 5 6) ∗ (6) = (12 + 30 + 36) = ( 78 )
7 8 9 9 21 + 48 + 81 150

Multiplikation mit weiterer Matrix


2 3
2 1 3 4 12 49
1 4
(1 2 1 1) ∗ ( ) = ( 6 22)
1 5
2 1 1 1 7 21
1 6
=>Taschenrechner:
Menü → 4 → Matrix A und B definieren →OPTN → Matrix-Rechnung → OPTN → Matrizen auswählen
und berechnen durch Eingabe von Matrix A x Matrix B

Bestimmen inverser Matrizen

2 −1 0 −1 0 1 2
(1 2 −2) = (−1 2 4)
0 −1 1 −1 2 5

=>Taschenrechner:
Menü → 4 → Matrix A definieren →OPTN → Matrix A rausholen und 𝑀𝑎𝑡𝑟𝑖𝑥 𝐴−1
– Darstellen linearer Abbildungen mit Matrizen im IR3:
Bestimmen von Bildpunkten bei beliebigen Abbildungsmatrizen (s.o),
Untersuchen und Bestimmen von Abbildungsmatrizen bei folgenden
Abbildungen: orthogonale Spiegelungen an den Koordinatenebenen,
Parallelprojektionen auf die Koordinatenebenen, zentrische Streckungen am
Koordinatenursprung, Verknüpfungen dieser Abbildungen

Orthogonale Spiegelungen an den Koordinatenebenen


(1) Benötigte X Koordinate für gespiegelten punkt in der Ebene 0 setzen
(2) Gleichung aufstellen A*x=x‘
(3) Matrix bestimmen

Parallelprojektionen auf die Koordinatenebenen


Zentrische Streckungen am Koordinatenursprung
=> z.B Strecken aller Punkte oder einer geraden aus Ursprung die mit Streckfaktor r gestreckt wird

– Darstellen linearer Abbildungen mit Matrizen im IR3 :


Untersuchen und Bestimmen von Abbildungsmatrizen bei folgenden
Abbildungen: Drehungen um die Koordinatenachsen, Parallelprojektionen
auf beliebige Ursprungsebenen, Bestimmen von Fixpunkten

Drehungen um die Koordinatenachsen


=> Ist Matrix überhaupt Drehmatrix? => 𝑄 −1 = 𝑄 𝑇 und Determinante von Q=1 ? (TR)
=> Q* Vektor von Koordinatenachse = Vektor von Koordinatenachse
=> Q bestimmen

Parallelprojektionen auf beliebige Ursprungsebenen


=> siehe Parallelprojektionen auf die Koordinatenebenen

Bestimmen von Fixpunkten


=> Abbildung eines Vektors durch Abbildungsmatrix: M und Verschiebungsvektor: v
=>auflösen nach x1 und x2 oder auch ggf. x3
=> wenn kein Ergebnis gibt es kein Fixpunkt
=> möglich aber auch Fixpunktgerade
Q3.1 Grundlegende Begriffe der Stochastik
– Grundlagen der Wahrscheinlichkeitstheorie:
Beschreiben von Zufallsexperimenten (Laplace-Experimente) unter
Verwendung der Begriffe Ergebnis, Ergebnismenge, Ereignis und
Wahrscheinlichkeit

Laplace Experiment
1
=> Wahrscheinlichkeit bei jedem Durchgang gleich => immer
𝐸𝑟𝑔𝑒𝑏𝑛𝑖𝑠𝑚𝑒𝑛𝑔𝑒
=> Ergebnis: Alles war rauskommen kann also bei Würfel z.B (1,2,3…)
=> Ergebnismenge: Anzahl aller möglichen Ergebnisse (1,2,3,4,5,6) => 6
𝐸𝑟𝑒𝑖𝑔𝑛𝑖𝑠
=> Ereignis => Teilmenge der Ergebnismenge oder absolute Häufigkeit => 𝐸𝑟𝑔𝑒𝑏𝑛𝑖𝑠𝑚𝑒𝑛𝑔𝑒

Würfel Glücksrad Legostein z.B


1 1
Alle Wkt. 6 Alle Wkt. 4 ungleich Wkt.

Laplace Experiment kein Laplace Experiment

– statistischer Wahrscheinlichkeitsbegriff:
absolute und relative Häufigkeit Vergleich von statistischem und
laplaceschem Wahrscheinlichkeitsbegriff

Absolute Häufigkeit
=> Anzahl an betrachteten Objekten mit einem bestimmten Merkmal
Können zum Beispiel die beim Würfeln die Anzahl der sechsen sein => eine
Oder die Anzahl Roten M&Ms in einer Tüte z.B. 10

Relative Häufigkeit
=> Anteil an Objekten mit einem Bestimmten Merkmal
𝐴𝑏𝑠𝑜𝑙𝑢𝑡𝑒 𝐻ä𝑢𝑓𝑖𝑔𝑘𝑒𝑖𝑡
=> 𝐸𝑟𝑔𝑒𝑏𝑛𝑖𝑠𝑚𝑒𝑛𝑔𝑒
– Umgang mit Daten:
exemplarisches Planen statistischer Erhebungen, Beurteilen mithilfe von
Mittelwert, empirischer Varianz(s.u.), Standardabweichung(s.u.)

Mittelwert
𝑆𝑢𝑚𝑚𝑒 𝑎𝑙𝑙𝑒𝑟 𝑊𝑒𝑟𝑡𝑒
𝑀𝑖𝑡𝑡𝑒𝑙𝑤𝑒𝑟𝑡 =
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑎𝑙𝑙𝑒𝑟 𝑊𝑒𝑟𝑡𝑒
=> Notenspiegel
𝑆𝑢𝑚𝑚𝑒 𝑎𝑙𝑙𝑒𝑟 𝑁𝑜𝑡𝑒𝑛 44
𝑁𝑜𝑡𝑒𝑛𝑑𝑢𝑟𝑐ℎ𝑠𝑐ℎ𝑛𝑖𝑡𝑡 = = = 2,2
𝐴𝑛𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑎𝑙𝑙𝑒𝑟 𝑁𝑜𝑡𝑒𝑛 20

– Bestimmen von Wahrscheinlichkeiten bei mehrstufigen Zufallsexperimenten:


Baumdiagramm, Pfadregeln

=> Am Pfad entlang wird mal gerechnet


=> gibt es mehr als einen möglichen Pfad werden sie addiert

* *

* *

1 1 1 1 3
12 6
=> 12 + 6 = 12

Q3.2 Berechnung von Wahrscheinlichkeiten


– bedingte Wahrscheinlichkeiten:
Identifizieren und Beschreiben bedingter Wahrscheinlichkeiten in
verschiedenen Sachzusammenhängen, Darstellen und Berechnen mittels
Baumdiagrammen und Vierfeldertafeln, Überprüfen von Ereignissen auf
(Un-)Abhängigkeit

Bedingte Wahrscheinlichkeit
=> Eine Wahrscheinlichkeit unter einer bestimmten Bedingung oder in Abhängigkeit von etwas
𝑃(𝐽∩𝐾)
Nicht nur z.B. Kappenträger 𝑃(𝐾) sondern Kappenträger unter Jungs 𝑃𝐽 (𝐾) = 𝑃(𝐽)
Bsp. Schrauben mit Baumdiagramm und Vier-Felder-Tafel

90% der Schrauben sind OK


Von diesen werden 95% verkauft
Von den Kaputten schrauben werden 1% verkauft

0,1 0,9 0,099 => P (𝑂𝐾


̅̅̅̅ ∩ 𝑣̅ )
0,001 => P (𝑂𝐾
̅̅̅̅ ∩ 𝑣)
0,045 => P (𝑂𝐾 ∩ 𝑣̅ )
̅̅̅̅
𝑂𝐾 OK 0,855 => P (𝑂𝐾 ∩ 𝑣)

𝑃(𝑣 ∩ 𝑂𝐾)
0,99 0,01 0,05 0,955 𝑃𝑣 (𝑂𝐾) = => bedingte Wahrscheinlichkeit von
𝑃(𝑣)
𝑣̅ v 𝑣̅ v Schraube ist verkauft und OK
0,099 0,001 0,045 0,855

𝑂𝐾 ̅̅̅̅
𝑂𝐾
𝑣 0,855 0,001 0,856 𝑃(𝑣)
𝑣̅ 0,045 0,099 0,144 𝑃(𝑣̅ )
0,9 0,1 1
̅̅̅̅)
𝑃(𝑂𝐾) 𝑃(𝑂𝐾

𝑃(𝑣 ∩ 𝑂𝐾) 0,855


=>𝑃𝑣 (𝑂𝐾) = 𝑃(𝑣)
= 0856
= 0,9998

∩ −𝑺𝒄𝒉𝒏𝒊𝒕𝒕𝒎𝒆𝒏𝒈𝒆 & ∪ −𝑽𝒆𝒓𝒆𝒊𝒏𝒊𝒈𝒖𝒏𝒈𝒔𝒎𝒆𝒏𝒈𝒆


=> Bsp. Französisch und Physikschüler
Schüler insgesamt: 22
Schüler mit Physik:(P) 16
Schüler mit Französisch(F): 4

P F

14 2 2

Vereinigungsmenge P ∪ F Schnittmenge P ∩ F

Additionssatz: 𝑃(𝑃 ∪ 𝐹) = 𝑝(𝑃) + 𝑝(𝐹) − 𝑝(𝐸 ∩ 𝐹)


– Bestimmen von Laplace-Wahrscheinlichkeiten mithilfe von Zählverfahren:
Lösen einfacher kombinatorischer Zählprobleme (geordnete Stichproben
mit / ohne Zurücklegen, ungeordnete Stichproben ohne Zurücklegen),
Binomialkoeffizient

mit zurücklegen ohne zurücklegen


Mit Beachtung der 𝑛!
Reihenfolge Sonderfall (n=k => n!)
𝑛𝑘 (𝑛−𝑘)!
Zahlenschloss Sitzordnung
nPr

Ohne Beachtung der 𝑛


Reihenfolge
( )
(
𝑛+𝑘−1
) 𝑘
𝑘 Lotto
nCr
=> Aber auch alles in der Formelsammlung

n= Anzahl der Möglichkeiten


k= Anzahl der Ziehungen/Wiederholungen/…

Zahlenschloss
=>mit Reihenfolge, weil alle in der Richtigen Rf sein müssen und mit zurücklegen weil jede Zahl
mehrmals verwendet werden kann
(n = 11 Nummern, k = 4 Stellen)

𝑛𝑘 = 114 = 14.641 𝑀ö𝑔𝑙𝑖𝑐ℎ𝑘𝑒𝑖𝑡𝑒𝑛

Sitzordnung
=> Mit Rf weil jedem ein bestimmter platz zugeordnet wird und ohne Zurücklegen weil kein Platz
doppelt vergeben werden kann
(n=20 Schüler, n=20 Plätze) → n=k => n!

20! = 2,432 ∗ 1018 𝑀ö𝑔𝑙𝑖𝑐ℎ𝑘𝑒𝑖𝑡𝑒𝑛

Lotto
=> Ohne Rf weil die Reihenfolge der gezogenen Kugeln keine Rolle spielt und ohne zurücklegen,
da es jede Zahl bei der Ziehung nur einmal gibt
(n=49 Zahlen/Kugeln, k=6 Ziehungen)

𝑛 49
( ) = ( ) = 49𝐶6 = 13.983.816 𝑀ö𝑔𝑙𝑖𝑐ℎ𝑘𝑒𝑖𝑡𝑒𝑛
𝑘 6

Ohne Beachtung der Rf : 1,7,4,6


7,1,4,6 Alles als eine Möglichkeit

Mit Beachtung der Rf : 1,7,4,6 => 1.Möglichkeit


1,4,7,6 => 2.Möglichkeit
6,1,4,7 => 3. Möglichkeit
Usw.
Q3.3 Wahrscheinlichkeitsverteilungen
– Erarbeiten grundlegender Begriffe:
Zufallsgröße, Wahrscheinlichkeitsverteilungen und ihre Darstellung durch
Histogramme, Erwartungswert, Varianz, Standardabweichung, Untersuchen
einfacher Glücksspiele

Erwartungswert 𝝁 ("mü")
=> Der zu erwartende Mittelwert bei sehr vielen Wiederholungen

𝜇 = 𝑥1 ∗ 𝑝(𝑥1) + 𝑥2 ∗ 𝑝(𝑥2) + 𝑥3 ∗ 𝑝(𝑥3) …

Beispiel: „Super Dreier“ Glücksspiel (3 Würfel)


Ereignis 2 Gleiche Würfel 3 Gleiche Würfel alle verschieden

1 5 5 1 5 1
∗ + ∗ + ∗ 1 1
Wkt. P(x) 6 6 6 6 6 6 ( )2 = 5 4 20
15 6 36 ∗ =
= 6 6 36
36

Netto Gewinn: x -1 Taler +45 Taler -5 Taler

15 1 20
𝜇 = −1 ∗ + 45 ∗ −5∗
36 36 36
𝜇 = −1,94444 Taler Gewinn (=> Verlust von 1,9444 Taler im Durchschnitt)

Varianz v(x) => v(x)= 𝝈𝟐

𝑣(𝑥) = 𝑝(𝑥1) ∗ (𝑥1 − 𝜇)2 + 𝑝(𝑥2) ∗ (𝑥2 − 𝜇)2 + ⋯

Standardabweichung 𝝈 = √𝒗(𝒙)

=> Maß dafür, wie weit die einzelnen Zahlen


verteilt sind
=> wie weit die einzelnen Messwerte im
Durchschnitt von dem Erwartungswert/Mittelwert
entfernt sind
=>
– Bernoulli-Ketten:
Bernoulli-Experiment, Bernoulli-Kette, Angeben der Kenngrößen von Bernoulli-
Ketten,, Berechnen von Trefferwahrscheinlichkeiten in verschiedenen
Sachzusammenhängen, Modellierungsgrenzen
=> Bernoulli-Kette, wenn 2 Bedingungen gelten:

1. Das Zufallsexperiment hat genau 2 mögliche Ergebnisse


=> Lampe z.B entweder P(kaputt) oder P(Funktioniert)

2. Die Wahrscheinlichkeit für beide Ergebnisse ist bei jeder Durchführung gleich

Berechnen von Trefferwahrscheinlichkeiten in verschiedenen Sachzusammenhängen

𝑛
𝑃(𝑥 = 𝑘) = ( ) ∗ 𝑝𝑘 ∗ (1 − 𝑝)𝑛−𝑘
𝑘

Bsp. Schrauben
10% aller Schrauben sind defekt.
100 Schrauben werden der Tagesproduktion entnommen.
Mit welcher Wkt sind 18 defekt

100
𝑃(𝑥 = 𝑘) = ( ) ∗ 0,118 ∗ 0,982
18
Alle Mglkt. Wkt. Für Wkt. Für 82
Für 18 von 18 defekte Korrekte
100 defekt Schrauben Schrauben

Modellierungsgrenzen=> Macht nur sinn wenn die Zahl relativ hoch ist (Empirisches Gesetz großer
Zahlen)

– binomialverteilte Zufallsgrößen:
Erwartungswert, Varianz, Standardabweichung, Analysieren von
Histogrammen hinsichtlich ihrer Eigenschaften, kumulierte Binomialverteilung
(Berechnen auch mit digitalen Werkzeugen)

Binomialverteilung
=>F-Tabelle-Aufsummierte Warscheinlichkeiten
=>Zufallsvariable x ist ganzzahlig z.B Menschen 1,2,3 nicht Nagellängen 3,5 oder 3,6 cm

F-Tabelle → Aufsummierte Wahrscheinlichkeiten


Höchstens k P(x≤k) = 𝐹𝑛,𝑝 (𝑘)
Weniger als k P(x<k) = 𝐹𝑛,𝑝 (𝑘 − 1)
Mind. k P(x≥k) = 1 − 𝐹𝑛,𝑝 (𝑘 − 1)
Mehr als k P(x>k) = 1 − 𝐹𝑛,𝑝 (𝑘)
Von k1 bis k2 P(𝑥 ≤ 𝑘1 𝑿 𝑥 ≤ 𝑘2) = 𝐹𝑛,𝑝 (𝑘2) − 𝐹𝑛,𝑝 (𝑘1 − 1)
TR:
MENU 7 → (kum. Bin) → 1-Liste → Werte eingeben und bestätigen

Kumulierte Wahrscheinlichkeit
Genau k P(x=k) = 𝐵𝑛,𝑝 (𝑘)

TR: MENU → 7 → → 1 → 1 → Wert u Wkt. Eingeben, n eingeben

Binomialsummenfunktion
P(x=4) = 𝐹𝑛,𝑝 (4) − 𝐹𝑛,𝑝 (3)
P(2 ≤ 𝑿 ≤ 5) = 𝐹𝑛,𝑝 (5) − 𝐹𝑛,𝑝 (2 − 1)

Erwartungswert
𝜇 =𝑛∗𝑝

=> Wie groß ist der Erwartungswert von kaputten Lampen bei 100 Lampen, wenn eine mit einer
Wahrscheinlichkeit von 10% kaputt ist
𝜇 = 100 ∗ 0,1

Varianz
𝑣(𝑥) = 𝑛 ∗ 𝑝 ∗ (1 − 𝑝)
=> 𝑣 2 = 𝜎

Standardabweichung
𝜎 = √𝑛 ∗ 𝑝 ∗ (1 − 𝑝)

=> Standardabweichung bei n=100 Münzwürfen (p=0,5)


𝜎 = √100 ∗ 0,5 ∗ (1 − 0,5) = 5

Somit entsteht bei einem Erwartungswert von 50 eine 𝜎-Umgebung

[𝜇 − 𝜎 ; 𝜇 + 𝜎 ] => [45 ; 55 ]

2 𝜎-Umgebung:
[𝜇 − 2𝜎 ; 𝜇 + 2𝜎 ] => [40 ; 60 ]

3 𝜎-Umgebung:
[𝜇 − 3𝜎 ; 𝜇 + 3𝜎 ] => [35 ; 65 ]
– normalverteilte Zufallsgrößen:
Dichtefunktion der Normalverteilung, Abgrenzen gegenüber diskreten
Zufallsgrößen, Zuordnen der Glockenform als Eigenschaft der Graphen,
Erwartungswert und Standardabweichung, Berechnen von
Wahrscheinlichkeiten normalverteilter Zufallsgrößen in verschiedenen
Sachzusammenhängen (z. B. Körpergröße und -gewicht, Füllmengen) mittels
digitaler Werkzeuge

Normalverteilung
=> Zufallsvariable ist stetig (z.B Körpergröße 1,78m)
=> Stellt die Häufigkeit von bestimmten Dingen dar

=> Flächeninhalt einer Gaußkurve immer 1 !

(1) Wahrscheinlichkeit gemäße der Gauß’schen Glockenform


P(x < 0,84) => ⧲(0,84) => In der Tabelle gucken => 0,7995
P(x >-1,11) => 1-⧲(−1,11) = 1-0,1335 = 0,8665
P(-0,3<X<0,3) => ⧲(0,3) − ⧲(−0,3) = 0,6179 − 0,3821
P(x<-1 oder x >1) => 1 − ⧲(1) + ⧲(−1) = 0,3174

(2) Wahrscheinlichkeit gemäße der Gauß’schen Glockenform mit Änderung des Erwartungswertes
(=> Verschiebung auf der X-Achse ) wenn – nach rechts(+) und wenn + nach Links(-))

⧲(𝑥 ± 𝜇)
𝜇 = 12 𝑃(𝑥 < 11,4) = ⧲(11,4 − 12) = ⧲(−0,6) = 0,2743
𝜇 = −4 𝑃(𝑥 > −5) = ⧲(−5 + 4) = 1 − ⧲(−1) = 0,1587

(3) Wahrscheinlichkeit gemäße der Gauß’schen Glockenform mit Änderung des Erwartungswertes
und Veränderung der Standardabweichung 𝜎

𝒙±𝝁
⧲( )
𝝈
(7,5 − 12)
𝜇 = 12, 𝜎 = 3 𝑃(𝑥 < 7,5) = ⧲ = ⧲(−1,5) = 0,0668
3
Bsp.-Länge von Nägeln mit 80mm(𝜇) und einer Standardabweichung von 2mm (𝜎) werden
produziert. Bestimme den Anteil der Nägel

a) deren Länge kleiner ist als 75mm


𝜇 = 80, 𝜎 = 2
(75 − 80)
𝑃(𝑥 < 75) => ⧲ = ⧲(−2,5) = 0,0062
2

b) deren länge größer ist als 80mm


𝜇 = 80, 𝜎 = 2
(80 − 80)
𝑃(𝑥 > 80) => ⧲ = ⧲(0) = 0,50
2

c) deren Länge zwischen 79mm und 81mm liegt


𝜇 = 80, 𝜎 = 2
(80 − 80) (79 − 80)
𝑃(79 < 𝑥 < 80) => ⧲ −⧲ = ⧲(0) − ⧲(−0,5) = 0,5 − 0,3085 = 0,1915
2 2

Berechnung mit TR
MENU 7 → 2 (Kumul. Norm.)

(1) Stichwort zwischen k und q


=> Untere Grenze K
=> Obere Grenze Q
=> Gegebener Rest (𝜇, 𝜎) eingeben

(2) Stichwort höchstens k


=> Untere Grenze -∞ (TR= −1 ∗ 1099 )
=> Obere Grenze k
=> Gegebener Rest (𝜇, 𝜎) eingeben

(3) Stichwort mindestens k


=> Untere Grenze k
=> Obere Grenze +∞ (TR= 1 ∗ 1099
=> Gegebener Rest (𝜇, 𝜎) eingeben

Rückwärtsberechnung durch Inverse Normalverteilung bei gegebener Wahrscheinlichkeit


(Fläche, da die Fläche der Kurve zwischen X-Achse die Wkt P ist

MENU 7 → 3 (Inverse Norm.)

(1) Stichwort höchstens k


=>Fläche = k
=> Gegebener Rest (𝜇, 𝜎) eingeben

(2) Stichwort mindestens k


=>Fläche = 1 − 𝑘
=> Gegebener Rest (𝜇, 𝜎) eingeben

(3) Stichwort im Bereich von k (z.B 75%)


=>Fläche = 𝑘 𝑢𝑛𝑑 1 − 𝑘
=> Gegebener Rest (𝜇, 𝜎) eingeben im Intervall angebe
– Normalverteilung als Näherung der Binomialverteilung:
Idee der Annäherung der Histogramme binomialverteilter Zufallsgrößen an
Glockenkurven bei großer Standardabweichung

Normalverteilung als Näherung der Binomialverteilung


=> Bei hohem n wo Laplace Bedingung (𝜎 > 3) erfüllt ist
=> Stetigkeitskorrektur von ±0,5

Fläche ohne Stetigkeitskorrektur


Benötigte zusätzliche Flächen

(𝑜𝑏𝑒𝑟𝑒 𝐺𝑟𝑒𝑛𝑧𝑒 +0,5−𝜇 ) (𝑢𝑛𝑡𝑒𝑟𝑒 𝐺𝑟𝑒𝑛𝑧𝑒 −0,5−𝜇 )


=>⧲ − ⧲
𝜎 𝜎
Bsp. (s.o)
𝜇 = 𝑛 ∗ 𝑝 = 20 ∗ 0,5 = 10
𝜎 = √𝑛 ∗ 𝑝 ∗ (1 − 𝑝) = √20 ∗ 0,5 ∗ (1 − 0,5) = √5

9 (9 + 0,5 − 10) (6 − 0,5 − 10)


∫ 𝑓(𝑥) ∗ 𝑑𝑥 = ⧲ − ⧲
6 √5 √5
4∗√5
=⧲ ( 5 ) = ⧲(1,79)=0,9633 ohne Stetigkeitskontrolle = ⧲(1,34) = 0,9099
Q3.4 Hypothesentests (für binomialverteilte Zufallsgrößen)
– Erarbeiten grundlegender Begriffe:
Hypothesen, Alternativtest, einseitiger Hypothesentest, Verwerfungsbereich,
Entscheidungsregel, Fehler erster / zweiter Art

Hypothesentests
=>Überprüfen Behauptungen mithilfe des Signifikanzniveaus
=> Stichproben können somit auf die Grundgesamtheit übertragen werden und zur Allgemeinen
Aussage werden

Einseitiger Hypothesentest
=> Stichwort etwas ist mehr/weniger geworden
(1) Aufstellen der Nullhypothese (𝐻0 ) und Alternativhypothese (𝐻1 )
(2) Bestimmung der Verteilung (Entscheidung ob Links-oder Rechtsseitiger Test durchgeführt
werden muss

Linksseitig Rechtsseitig

𝐻0 : 𝑝 ≥ 𝑥 𝐻0 : 𝑝 ≤ 𝑥
𝐻1 : 𝑝 < 𝑥 => 𝐿𝑖𝑛𝑘𝑠𝑠𝑒𝑖𝑡𝑖𝑔𝑒𝑟 𝑇𝑒𝑠𝑡 𝐻1 : 𝑝 > 𝑥 => 𝑅𝑒𝑐ℎ𝑡𝑠𝑠𝑒𝑖𝑡𝑖𝑔𝑒𝑟 𝑇𝑒𝑠𝑡
( 𝛼 − 𝐹𝑒ℎ𝑙𝑒𝑟 𝑎𝑢𝑓 𝑑𝑒𝑟 𝐿𝑖𝑛𝑘𝑒𝑛 𝑆𝑒𝑖𝑡𝑒) ( 𝛼 − 𝐹𝑒ℎ𝑙𝑒𝑟 𝑎𝑢𝑓 𝑑𝑒𝑟 𝑅𝑒𝑐ℎ𝑡𝑒𝑛 𝑆𝑒𝑖𝑡𝑒)

𝑃(𝑥 ≤ 𝑎 − 1) ≤ 0,05 𝑃(𝑥 ≤ 𝑏) ≥ 0,95

Tabelle oder TR: n=20, p=0,8 Tabelle oder TR: n=20, p=0,8

11 0,0125 18 0,9308
12 0,0321 19 0,9885
13 0,0867 20 0,9981

Kritischer Wert immer der 𝑳𝒆𝒕𝒛𝒕𝒆 𝑾𝒆𝒓𝒕 der Kritischer Wert immer der 𝒆𝒓𝒔𝒕𝒆 𝑾𝒆𝒓𝒕 der ü𝒃𝒆𝒓
𝑼𝒏𝒕𝒆𝒓𝒉𝒂𝒍𝒃 des 𝑺𝒊𝒈𝒏𝒊𝒇𝒊𝒌𝒂𝒏𝒛𝒏𝒊𝒗𝒆𝒂𝒖𝒔 liegt damit 𝟏 − 𝜶 liegt, damit man einen Fehler höher als
man einen Fehler höher als 5% vermeidet 5% vermeidet

=> in diesem Fall a=12 da 0,0321 der letzte => in diesem Fall b=19 , da 0,9885 als erster
Wert unter 0,05 (5%) Wert die =0.95 Überschreitet
(3) Festlegung des Annahme und Ablehnungsbereichs im Bezug zur Nullhypothese

𝐴̅ = [0; 12] 𝐴̅ = [20]


𝐴 = [13; 20] 𝐴 = [0; 19]

Entscheidungsregel Entscheidungsregel
Liegt der Wert im Bereich des Liegt der Wert im Bereich des
Ablehnungsbereiches wird die Nullhypothese Ablehnungsbereiches wird die Nullhypothese
𝐻0 verworfen und 𝐻1 angenommen 𝐻0 verworfen und 𝐻1 angenommen

- -

Liegt der Wert jedoch im Annahmebereich Liegt der Wert jedoch im Annahmebereich
wird 𝐻0 angenommen und die Hypothese ist wird 𝐻0 angenommen und die Hypothese ist
korrekt korrekt

𝛼 − 𝐹𝑒ℎ𝑙𝑒𝑟 (Fehler 1. Art)


=> Die Nullhypothese wird fälschlicherweise verworfen

Berechnung:
Kumulierte Wahrscheinlichkeit des (𝐴̅) Ablehnungsbereiche (F-Tabelle)
=>𝐹𝑛/𝑝 (𝑂𝑏𝑒𝑟𝑒 𝐺𝑟𝑒𝑛𝑧𝑒 𝑑𝑒𝑠 𝐴𝑏𝑙𝑒ℎ𝑛𝑢𝑛𝑔𝑠𝑏𝑒𝑟𝑒𝑖𝑐ℎ𝑠) = 𝛼 − 𝐹𝑒ℎ𝑙𝑒𝑟
=> Bsp. oben: 𝐹20/0,8 (12) = 0,032 = 3,2%

𝛽 − 𝐹𝑒ℎ𝑙𝑒𝑟 (Fehler 2. Art)


=> Die Nullhypothese𝐻0 wird fälschlicherweise angenommen, obwohl sie verworfen werden sollte
=> 𝛽 = 𝐵𝑙𝑒𝑖𝑏𝑒 𝑓ä𝑙𝑠𝑐ℎ𝑙𝑖𝑐ℎ𝑒𝑟𝑤𝑒𝑖𝑠𝑒 𝑏𝑒𝑖 𝐻0

Berechnung:
=> benötigt Wahrscheinlichkeit von 𝐻1
Gegenwahrscheinlichkeit der Kumulierten Wahrscheinlichkeit des (𝐴̅) Ablehnungsbereiche
(F-Tabelle)
=> 1 − 𝐹𝑛/𝑝(𝐻1 ) (𝑂𝑏𝑒𝑟𝑒 𝐺𝑟𝑒𝑛𝑧𝑒 𝑑𝑒𝑠 𝐴𝑏𝑙𝑒ℎ𝑛𝑢𝑛𝑔𝑠𝑏𝑒𝑟𝑒𝑖𝑐ℎ𝑠) = 𝛽 − 𝐹𝑒ℎ𝑙𝑒𝑟

𝐻0 angenommen 𝐻0 abgelehnt

𝐻0 trifft zu Fehler 1. Art (𝛼 − 𝐹𝑒ℎ𝑙𝑒𝑟 )

𝐻0 ist falsch Fehler 2. Art (𝛽 − 𝐹𝑒ℎ𝑙𝑒𝑟)


– Berechnen von Irrtumswahrscheinlichkeiten (auch mittels digitaler
Werkzeuge)

=> siehe Berechnung mit Taschenrechner bei der Binomialverteilung

– Entwickeln zweiseitiger Hypothesentests


=> Stichwort wenn sich der Wert geändert hat
=> Untersuchung, ob der Wert 𝐻0 starke Abweichung erfährt
=> Test ist dann signifikant, wenn Deutliche Abweichung vorliegt

Der a-Fehler wird auf beide Seiten aufgeteilt wenn also 5 % => auf jeder Seite 0,25%

𝑃(𝑥 ≤ 𝑎 − 1) ≤ 0,025 𝑃(𝑥 ≥ 𝑏) ≤ 0,975

Tabelle oder TR: n=100, p=0,5 Tabelle oder TR: n=100, p=0,5

16 … 31 …
17 0,0164 32 0,9675
18 0,0325 33 0,9836

Kritischer Wert immer der 𝑳𝒆𝒕𝒛𝒕𝒆 𝑾𝒆𝒓𝒕 der Kritischer Wert immer der 𝒆𝒓𝒔𝒕𝒆 𝑾𝒆𝒓𝒕 der ü𝒃𝒆𝒓
𝑼𝒏𝒕𝒆𝒓𝒉𝒂𝒍𝒃 des 𝑺𝒊𝒈𝒏𝒊𝒇𝒊𝒌𝒂𝒏𝒛𝒏𝒊𝒗𝒆𝒂𝒖𝒔 liegt damit 𝟏 − 𝜶 liegt, damit man einen Fehler höher als
man einen Fehler höher als 5% vermeidet 5% vermeidet

=> in diesem Fall a=17 da 0,0164 der letzte => in diesem Fall b=33 , da 0,9836 als erster
Wert unter 0,025 (2,5%) Wert die =0,975 Überschreitet

95%

2,5% 2,5%
𝐴̅ < 𝑘𝑎 = 18 < A < 𝑘𝑏 = 32 < 𝐴̅

=> 𝐴̅ = [0; 17] + [33; 50] 𝐴 = [18; 32]


QUELLEN

1.Daniel Jung! 2.Mathe-Seite

3.Mathe-Peter 4. Lehrer-Bros