Sie sind auf Seite 1von 8

Wissenschaftssprache Deutsch 23

2 Begriffserläuterung und Definition

2.1 Einführung
Eine Begriffserläuterung (man kann auch von Begriffsbestimmung sprechen) ist
eine lexikalische Definition. Sie hat, ebenso wie eine wissenschaftliche Defini-
tion, immer zwei Seiten, ähnlich wie eine mathematische Gleichung, „X“ ist
dabei eine Bezeichnung für die Sache (im weiteren Sinne), die definiert wird:

„X“ = Y
Definiendum = Definiens (Bezeichnungen der Logik)
Eine Universität ist eine in mehrere Fakultäten gegliederte [die Gesamt-
heit der Wissenschaften umfassende] Anstalt für
wissenschaftliche Ausbildung und Forschung
(Bedeutung laut Duden-Universalwörterbuch)

„X“ kann ein Gegenstand sein, aber auch eine Handlung oder ein Vorgang.
Wenn „X“ noch wenig erforscht wurde, sprechen die Wissenschaftler gern von
einem Phänomen. Alle Fächer haben beide Arten von Begriffen. Ein Beispiel für
einen Vorgangsbegriff aus dem Fach Jura: die Beschwerde, noch genauer: Be-
schwerde einlegen.
Eine Definition ist eine fachliche Bedeutungsangabe, oft mit einer Erklärung
verbunden. Im Unterschied zu einer Wortdefinition im Wörterbuch informiert
die wissenschaftliche Definition eines Terminus darüber, welches Verständnis
das zuständige Fach von X hat. Meist handelt es sich um eine knappe Dar-
stellung des gesicherten Wissens. Wenn ein neuer Begriff eingeführt wird, ist
auch eine Festlegung der Bedeutung notwendig (Nominaldefinition). Diese erste
Definition ist manchmal umstritten. Dann beginnt ein Prozess der Diskussion
mit dem Ziel der Einigung auf ein gemeinsames Verständnis. Fortschritte im
Wissen führen zu Veränderungen der Definition. Berühmte Beispiele sind die
physikalischen Definitionen von Licht und Wärme.1
Definitionen können also nicht von Studenten geschaffen werden, sie werden im
Fach ausgearbeitet. Wissenschaftler können Benennungen und Definitionen vor-
schlagen, je nach Autorität der Person und Überzeugungskraft der Definition
werden sie allgemein übernommen. Eine studentische Arbeit gibt oft eine Erläu-
terung eines (Fach)Begriffs. Das ist also eine Wiedergabe der Definition auf
Basis der Fachliteratur, mit oder ohne Zitat. Die ausführlichere Darstellung des
Begriffsinhalts nennt man auch die Explikation eines Begriffs. Sie ist mehr oder
weniger lang, je nach Lesern oder Zuhörern.

1 Vgl. z. B. die Einträge bei Serres / Farouki:


Gabriele Thesaurus
Graefen and der exakten
Melanie Wissenschaften.
Moll - 9783653009828
Downloaded from PubFactory at 06/05/2020 09:56:22AM
via Humboldt Universität zu Berlin
24 G. Graefen / M. Moll

Für die Sozial- und Geisteswissenschaften ist es fast normal, dass viele Fachbe-
griffe von verschiedenen Wissenschaftlergruppen (auch Ansätze oder Schulen
genannt) verschieden aufgefasst und auch definiert werden. Eine wissenschaft-
liche Arbeit kann dann nicht einfach die Definition nennen, sondern oft nur eine
oder mehrere Auffassungen referieren. Definitionen werden also wiedergege-
ben.
Einige wichtige sprachliche Mittel dafür zeigt die folgende Aufstellung, links
logisch, rechts mit grammatischen Angaben:
Idiomatische Fügungen:
Begriffserläuterung und Wiedergabe einer Definition
;LVW< HLQ 1LVWHLQ1
XQWHU;YHUVWHKWPDQ< XQWHU HLQHP 'YHUVWHKWPDQHLQHQ$
 LP)DFK;YHUVWHKWPDQXQWHU'$
EHL;KDQGHOWHVVLFKXP< EHL HLQHP 'KDQGHOWHVVLFKXPHLQHQ$
;ZLUGDOV<DXIJHIDVVW HLQ 1ZLUGDOV HLQ 1DXIJHIDVVW
;EHVWHKWLQ< HLQ 1EHVWHKWLQ HLQHP '
)GHILQLHUW;DOV< 1GHILQLHUW GHQ $DOV HLQHQ $
;VHW]WVLFKDXV<]XVDPPHQ HLQ 1VHW]WVLFKDXV GHQ ']XVDPPHQ
)GHILQLHUW<GXUFK< 1GHILQLHUW GHQ $GXUFK HLQHQ $
PLW'PHLQW)$ 1 :RUW$XVGUXFN PHLQW$
Folgende Besonderheiten sind hier zu beachten:
1. Man muss unterscheiden zwischen dem Reden über die Sache und Reden
über einen Begriff (also über das Wissen über X oder die Bedeutung von X).
Letzteres geht z.B. so:
D  'HU$XVGUXFNۣ6FKUHLESUR]HVVۡEH]LHKWVLFKDXIHLQ]HOQH6FKUHLEYRU
J¦QJHGLH۫
E  'HU%HJULII6FKUHLESUR]HVVEH]LHKWVLFKDXIHLQ]HOQH6FKUHLEYRUJ¦QJH
GLH۫
F  ۣ6FKUHLESUR]HVVۡLVWHLQ7HUPLQXVGHUQHXHUHQ6FKUHLEIRUVFKXQJ
Dabei ändert sich auch der Gebrauch des bestimmten Artikels:
D  0LWۣGHXWVFKH6FKULIWۡPHLQWPDQLP$OOJHPHLQHQHLQHVRJHQDQQWH
JHEURFKHQH6FKULIWGLHELVLQ*HEUDXFKZDU
E  0LWGHU%H]HLFKQXQJGHXWVFKH6FKULIWPHLQWPDQLP$OOJHPHLQHQHLQH
VRJHQDQQWHJHEURFKHQH6FKULIWGLHELVLQ*HEUDXFKZDU
Fehlerhafte Formulierung: Mit der deutschen Schrift meint man …

Gabriele Graefen and Melanie Moll - 9783653009828


Downloaded from PubFactory at 06/05/2020 09:56:22AM
via Humboldt Universität zu Berlin
Wissenschaftssprache Deutsch 25

2. Die Variable „X“ entspricht nicht immer einem einzelnen Nomen (vgl. die
kursiv gedruckte Wortgruppe im Beipiel)
% ۣ,QGHU0DWKHPDWLNYHUVWHKWPDQXQWHUGHU$EELOGXQJHLQHU0HQJH$LQ
HLQH0HQJH%HLQ2EMHNWGDVHVJHVWDWWHWMHGHP(OHPHQWYRQ$HLQ
(OHPHQWYRQ%]X]XRUGQHQۡ
(aus: Serres / Farouki 2000, S. 3)
3. Begriffserklärungen können auch durch Abgrenzungen erläutert und konkre-
tisiert werden:
% ۣ(LQ,QWHUYLHZEHVWHKWLPPHUDXVPHKUHUHQ)UDJHQXQG$QWZRUWHQZHQQ
QXUHLQH)UDJHYRUNRPPW QDFK+DOOHUPLQLPDOGUHL NDQQPDQQLFKWYRQ
HLQHP,QWHUYLHZVSUHFKHQۡ
(aus einer studentischen Hausarbeit)

2.2 Übungen zu Begriffserläuterung und Definition

2.2.1 Übung zur Textanalyse: Ein Ausdruck – zwei Fachbegriffe


Aufgabe: Lesen Sie die beiden folgenden Begriffsbestimmungen und markieren Sie
die charakteristischen Formulierungen.

)XVLRQ 3K\VLN$WRPSK\VLN 
8QWHU)XVLRQYHUVWHKWPDQGLH9HUVFKPHO]XQJOHLFKWHU$WRPNHUQH]XVFKZHUH
UHQ9RQDOOHQ3DDUHQOHLFKWHU$WRPNHUQHGLHYHUVFKPHO]HQN¸QQHQOLHIHUWGLH
5HDNWLRQ]ZLVFKHQGHQEHLGHQVFKZHUHQ,VRWRSHQGHV:DVVHUVWRIIVۘ'HXWHULXP
XQG7ULWLXPۘGLHJU¸¡WH(QHUJLHDXVEHXWHEHLGHUQLHGULJVWHQ3ODVPDWHPSHUD
WXU'DEHLZLUGHLQVFKQHOOHV1HXWURQIUHLGDVDFKW]LJ3UR]HQWGHULQVJHVDPW
JHZRQQHQHQ(QHUJLHPLWVLFKWU¦JW
(aus: Komplexe Systeme verstehen, 2003)
)XVLRQ %HWULHEVZLUWVFKDIWVOHKUH 
$OV)XVLRQEH]HLFKQHWPDQGHQ=XVDPPHQVFKOXVVYRQ8QWHUQHKPHQGLHEHLP
=XVDPPHQVFKOXVVDXFKLKUHUHFKWOLFKH6HOEVW¦QGLJNHLWDXIJHEHQVRGDVVQDFK
GHP=XVDPPHQVFKOXVVQXUQRFKHLQHUHFKWOLFKH(LQKHLW )LUPD H[LVWLHUW6LH
NDQQVLFKHQWZHGHUGXUFK$XIQDKPH *HVHOOVFKDIW$QLPPWGLH*HVHOOVFKDIW%
DXIGDQDFKEHVWHKWQXUQRFKGDV8QWHUQHKPHQ$ RGHUGXUFK1HXELOGXQJ GLH
*HVHOOVFKDIWHQ$XQG%ELOGHQ]XVDPPHQHLQQHXHV8QWHUQHKPHQ& YROO]LHKHQ
(aus: Woll 1990)

2.2.2 Übung: Formulierungen sammeln


Aufgabe: Welche Verben und anderen Formulierungen für Begriffserläuterung,
Explikation und Definition kennen Sie neben den oben genannten noch?
Notieren Sie Beispiele aus Ihrem Fach oder Fachbereich.
Gabriele Graefen and Melanie Moll - 9783653009828
Downloaded from PubFactory at 06/05/2020 09:56:22AM
via Humboldt Universität zu Berlin
26 G. Graefen / M. Moll

2.2.3 Übung zum Definieren: Scherz und Wahrheit


Aufgabe: Antworten Sie in ganzen Sätzen auf die Fragen. Verwenden Sie die Ant-
wortvorgaben und das Verb aus dem Fragesatz.

%HLVSLHO
:DVLVWHLQ$QUXIEHDQWZRUWHU"
࠙MHPDQGGHU)UDJHQDP7HOHIRQEHDQWZRUWHW"
࠙HLQ$SSDUDWGHUGLH1DFKULFKWHLQHV$QUXIHUVDXIQHKPHQNDQQ"
/¸VXQJ
(LQ$QUXIEHDQWZRUWHULVWQLFKWMHPDQGGHU)UDJHQDP7HOHIRQEHDQWZRUWHW
VRQGHUQHLQ$SSDUDWGHUGLH1DFKULFKWGHV$QUXIHUVDXIQHKPHQNDQQ
 :RUDXIEH]LHKWVLFKGDV:RUWۣ%ULHIWDVFKHۡ"
࠙GLH7DVFKHGHV%ULHIWU¦JHUV"
࠙GDV3RUWHPRQQDLH"
 :RUXPJHKWHVEHLGHP%HJULII*DVWIUHXQGVFKDIW"
࠙VSRQWDQH)UHXQGVFKDIW]ZLVFKHQGHQ*¦VWHQ"
࠙GLH7DWVDFKHGDVVHLQH)DPLOLHRGHU.XOWXUJHUQ*¦VWHHPSI¦QJW"
 :LHLVWGDV:RUWۣ)XQGE¾URۡ]XGHILQLHUHQ"
࠙HLQ%¾URGDVPDQYRUKHUODQJHJHVXFKWKDW"
࠙HLQH6DPPHOVWHOOHI¾UJHIXQGHQH6DFKHQ"
 :DVYHUVWHKWPDQXQWHUHLQHP$UEHLWQHKPHU"
࠙MHPDQGGHUMHGH$UEHLWDQQLPPW"
࠙HLQ$UEHLWHURGHU$QJHVWHOOWHUGHUEHLHLQHU)LUPDDUEHLWHW"
 :DVPHLQWPDQPLWGHP:RUWۣUH]HSWIUHLۡ"
࠙HLQRKQH5H]HSWJHNRFKWHV(VVHQ"
࠙HLQ0HGLNDPHQWRKQH$U]WUH]HSW"

2.2.4 Übung: erläuternde Zusätze formulieren


Oft folgt nach einem Begriff oder einer Behauptung direkt eine kurze Erläute-
rung im Text, die in Form eines Zusatzes angeschlossen ist.
Mögliche Einleitungen für Zusätze:
 XQG]ZDUGDVKHL¡W GK XQWHUDQGHUHP XD GDUXQWHU DXFK ]XP
%HLVSLHO ]% ZLH]%VR]XP%HLVSLHOEHLVSLHOVZHLVHHWZDDOVR
LQVRIHUQDOVEHVRQGHUVLQVEHVRQGHUH

Aufgabe: Formulieren Sie die folgenden Sätze mit Hilfe der o.g. Einleitungen um.
Die erläuternden Zusätze sind in Klammern angegeben.

Gabriele Graefen and Melanie Moll - 9783653009828


Downloaded from PubFactory at 06/05/2020 09:56:22AM
via Humboldt Universität zu Berlin
Wissenschaftssprache Deutsch 27

%HLVSLHO
(VJLEWQXU]ZHL:RUWDUWHQLP&KLQHVLVFKHQ %HJULIIVZ¸UWHUXQG)XQN
WLRQVZ¸UWHU 
/¸VXQJ
(VJLEWQXU]ZHL:RUWDUWHQLP&KLQHVLVFKHQQ¦POLFK%HJULIIVZ¸UWHUXQG
)XQNWLRQVZ¸UWHU
 (VJDEPHKUHUH9RUEHGLQJXQJHQI¾UGLH,QGXVWULHOOH5HYROXWLRQLQ(QJODQG
DP(QGHGHV-DKUKXQGHUWV ZLFKWLJ9HU¦QGHUXQJHQLQGHU/DQGZLUW
VFKDIW 
 'HU6FKUHLESUR]HVVLVWHLQHNRPSOH[H(LQKHLW *HVDPWKHLWYRQPHKUHUHQ
7HLOSUR]HVVHQ 
 ZDU1DSROHRQDXIGHU+¸KHVHLQHU0DFKW 6HLQ5HLFKKDWWHGLHJU¸¡WH
$XVGHKQXQJ 
 (LQLJHGHXWVFKH3U¦SRVLWLRQHQYHUODQJHQGHQ*HQLWLY MHQVHLWV 
 $OV3HULSKHULHEH]HLFKQHWPDQEHLP&RPSXWHUGLH*HU¦WHXQG*HU¦WHWHLOH
LP8PNUHLVGHU=HQWUDOHLQKHLWXQGGHV$UEHLWVVSHLFKHUV 7DVWDWXU0DXV
%LOGVFKLUP'UXFNHU۫ 

Orthographischer Hinweis:
Abkürzungen wie z.B. sollen am Satzanfang ausgeschrieben werden:
Zum Beispiel ist …

2.2.5 Einsetzübung: Der Arbeitsbegriff


Aufgabe: Ergänzen Sie die Lücken in der folgenden Begriffsbestimmung.

'HU  BBBBBBBBBBBBBGHU$UEHLWLVWHLQ*UXQGNRQ]HSWGHU0HFKDQLNDOVR

MHQHV=ZHLJVGHU3K\VLNGHUVLFKPLW.U¦IWHQXQGGHUHQ(LQIOXVVDXIGLH

%HZHJXQJYRQ.¸USHUQ  BBBBBBBBBBBBBBBB'LHYRQHLQHU¦X¡HUHQ.UDIW

YHUULFKWHWH$UEHLWZLUGDOVGDV3URGXNWDXVGHU.UDIWNRPSRQHQWHLQ:HJ

ULFKWXQJGHV2EMHNWVXQGGHPYRQGHP2EMHNW]XU¾FNJHOHJWHQ:HJ

 BBBBBBBBBBBBBB(WZDVNRQNUHWHU  BBBBBBBBBBBBBBBBVLHGLH9HU¦QGH

UXQJGHU(QHUJLHGHV2EMHNWVXQWHUGHU(LQZLUNXQJGHUEHWUHIIHQGHQ
Gabriele Graefen and Melanie Moll - 9783653009828
Downloaded from PubFactory at 06/05/2020 09:56:22AM
via Humboldt Universität zu Berlin
28 G. Graefen / M. Moll

.UDIWGDU۫%HLGHUDQHLQHP6\VWHPYHUULFKWHWHQ$UEHLW  BBBBBBBBBBBB

BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBHLQHDOJHEUDLVFKH*U¸¡H:HQQGLH¦X¡HUHQ

.U¦IWHGHP6\VWHPWDWV¦FKOLFK$UEHLW]XI¾KUHQLVWGLHVH$UEHLWHLQH

SRVLWLYH*U¸¡H (gekürztes Stichwort „Arbeit“ aus: Serres / Farouki 2000, S. 51)




2.2.6 Schreibübung: Begriffe erklären


Aufgabe: Formulieren Sie zu folgenden Benennungen und Begriffen aus dem
Hochschulleben kurze erklärende Texte:

 GLH9RUOHVXQJGDV6HPHVWHUۣVWۡGLH3XEOLNDWLRQGLH+DELOLWDWLRQGDV
.ROORTXLXPGDV)RUVFKXQJVSURMHNWGDV6WXGHQWHQZHUNGLH0HQVDGDV
6WLSHQGLXP

Beispiele für den Textanfang:


 %HLHLQHU9RUOHVXQJKDQGHOWHVVLFKXP۫
ۣ9RUOHVXQJۡLVWHLQH%H]HLFKQXQJI¾U۫
'LH$EN¾U]XQJۣVWۡVWHKWI¾U۫

2.2.7 Übung: Definitionen aus Sachinformationen gewinnen


Aufgabe: Formulieren Sie mit Hilfe der Informationen aus dem nachfolgenden Text
eine knappe Definition (Bedeutungsangabe) dessen, was ein „Assistent“
an Universitäten ist.

:LVVHQVFKDIWOLFKHXQGN¾QVWOHULVFKH$VVLVWHQWHQ
'HUZLVVHQVFKDIWOLFKH$VVLVWHQWKDWZLVVHQVFKDIWOLFKH'LHQVWOHLVWXQJHQLQ)RU
VFKXQJXQG/HKUH]XHUEULQJHQGLHDXFKGHP(UZHUEHLQHUZHLWHUHQZLVVHQ
VFKDIWOLFKHQ4XDOLILNDWLRQI¸UGHUOLFKVLQG(QWVSUHFKHQGVHLQHP)¦KLJNHLWVXQG
/HLVWXQJVVWDQGLVWLKPDXVUHLFKHQG=HLW]XHLJHQHUZLVVHQVFKDIWOLFKHU$UEHLW]X
JHEHQ=XVHLQHQZLVVHQVFKDIWOLFKHQ'LHQVWOHLVWXQJHQJHK¸UWHVDXFKGHQ6WX
GHQWHQ)DFKZLVVHQXQGSUDNWLVFKH)HUWLJNHLWHQ]XYHUPLWWHOQXQGVLHLQGHU$Q
ZHQGXQJZLVVHQVFKDIWOLFKHU0HWKRGHQ]XXQWHUZHLVHQ,P%HUHLFKGHU0HGL]LQ
JHK¸UHQ]XGHQZLVVHQVFKDIWOLFKHQ'LHQVWOHLVWXQJHQDXFK7¦WLJNHLWHQLQGHU
.UDQNHQYHUVRUJXQJ'HUZLVVHQVFKDIWOLFKH$VVLVWHQWLVWHLQHP3URIHVVRU]XJH
RUGQHWXQGQLPPWVHLQH$XIJDEHQXQWHUGHVVHQIDFKOLFKHU9HUDQWZRUWXQJZDKU
>۫@
'LH$EV¦W]HELVJHOWHQI¾UۣN¾QVWOHULVFKH$VVLVWHQWHQۡHQWVSUHFKHQG
(aus: Handbuch für den wissenschaftlichen Nachwuchs 2003)
Gabriele Graefen and Melanie Moll - 9783653009828
Downloaded from PubFactory at 06/05/2020 09:56:22AM
via Humboldt Universität zu Berlin
Wissenschaftssprache Deutsch 29

2.2.8 Übung: Studentische Produktionen beurteilen / verbessern


Aufgabe: Lesen Sie die Beispiele aus studentischen Hausarbeiten und formulieren
Sie Verbesserungsvorschläge.

 ۣ+HXWLJH)DFKVSUDFKHQVLQGVHKUVSH]LDOLVLHUWXQGZHLVHQHLQHQJUR¡HQ
8PIDQJDXI,P-KZXUGHQDXIJUXQGGHUGULQJHQGHQ1RWZHQGLJNHLW
YLHOHQHXH%HJULIIHHUIXQGHQۡ

 BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBB

 BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBB

 BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBB

 ۣ(VZLUG¾EHUGHQ8QWHUVFKLHG]ZLVFKHQ/H[LNRJUDSKLHXQG/H[LNRORJLH
GLVNXWLHUW'LHEHLGHQ%HJULIIHEHIDVVHQVLFKPLWGHP:RUWVFKDW]ۡ

 BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBB

 BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBB

 ۣ;HQRORJLHLVW)UHPGKHLWVIRUVFKXQJ ۫ 'LH;HQRORJLHLVWLQWHUGLV]LSOLQ¦U


XQGNRPPWYRP*ULHFKLVFKHQ[HQRVۘIUHPGXQGORJRVۘ%HJULIIۡ

 BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBB

 BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBB

 ۣ'DUDXVHUJLEWVLFKGLH6FKZLHULJNHLWGHQ%HJULIISU¦]LVHGHILQLHUHQ]X
N¸QQHQۡ

 BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBB

 BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBB

 ۣ'LH:RUWDUWLVWHLQ]HQWUDOHU%HJULIIGHU*UDPPDWLNXQGK¦QJWSULP¦UYRQ
GHU6WUXNWXUGHU]XEHVFKUHLEHQGHQ6SUDFKHVRZLHYRQGHU=LHOVHW]XQJGHU
*UDPPDWLNEHVFKUHLEXQJDEۡ

 BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBB

 BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBB

 BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBB

Gabriele Graefen and Melanie Moll - 9783653009828
Downloaded from PubFactory at 06/05/2020 09:56:22AM
via Humboldt Universität zu Berlin
30 G. Graefen / M. Moll

 ۣ(LQHZHLWJUHLIHQGHXQGPHLQHU0HLQXQJQDFKSODXVLEOHUH'HILQLWLRQOHLVWHW
1LHGHUKDXVHU =LWDW ۡ

 BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBB

 BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBB

 8QWHU.RPPXQLNDWLRQZLUGLQGLHVHU$UEHLWYHUVWDQGHQGDVVVLHDXV
ۣ3UR]HVVHQYRQ3URGXNWLRQXQG5HSURGXNWLRQ]XUHNRQVWUXLHUHQ LVW ۫ۡ

 BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBB

 BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBB

 BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBB

 ۣ=XYLHO/¦UPZHLWH'LVWDQ]6FKZHUK¸ULJNHLW)RUPXOLHUXQJVSUREOHPH
EHLP6SUHFKHQYHUVFKLHGHQH'LDOHNWHYRQGHQ%HWHLOLJWHQVLQGGLH)DN
WRUHQGLHGLH)HKONRPPXQLNDWLRQLQGLHVHP)DOOGHILQLHUHQN¸QQWHQۡ

 BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBB

 BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBB

 BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBB

 BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBB

 ۣ8QWHU3XEOLNDWLRQYHUVWHKWPDQHLQZLVVHQVFKDIWOLFKHV6FKUHLEHQGDVYRQ
HLQHP7KHPDKDQGHOWۡ

 BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBB

 BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBB


Gabriele Graefen and Melanie Moll - 9783653009828


Downloaded from PubFactory at 06/05/2020 09:56:22AM
via Humboldt Universität zu Berlin