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Wissenschaftssprache Deutsch 31

3 Thematisierung, Kommentierung und Gliederung


Damit ein Text für den Leser verständlich wird, muss der Autor für das Wissen,
das er vermitteln will, eine zweckmäßige Darstellung finden. Man spricht hier
von der Textorganisation. Dazu gehört sowohl die sprachliche wie auch die
nicht sprachliche Gestalt des Textes, so z.B. Überschriften, Aufbau, Leserorien-
tierung im Text wie z.B. das Verknüpfen einzelner Abschnitte miteinander oder
Vor- und Rückverweise.
Beim Formulieren eines Textes sollte darauf geachtet werden, dass dem Leser
Gliederung und Aufbau klar kenntlich gemacht werden und dass er an das jewei-
lige Thema herangeführt wird. Es gibt eine reiche Auswahl an textgliedernden,
textkommentierenden und thematisierenden sprachlichen Mitteln, die hierfür
zum Einsatz kommen können.

3.1 Wie macht man etwas zum Thema?


In Reden und Texten wird zu Beginn das vom Sprecher gewählte Thema ver-
deutlicht. Damit wird etwas thematisiert. Der Autor kann später zu anderen
Themen bzw. zu Unterthemen übergehen. Erste Thematisierungen können durch
Titel und Überschriften realisiert werden sowie mit einleitenden Ankündigungen
wie z.B. in dieser Arbeit / in diesem Beitrag / im Folgenden. An eine solche
Ankündigung kann dann angeknüpft werden, z.B. mit Ausdrücken wie dies /
dabei / hierfür.

% ۣ,P)ROJHQGHQZLUGGHU9HUVXFKXQWHUQRPPHQYHUVFKLHGHQH%HVWLPPXQ
JHQYRQ7H[WJHJHQHLQDQGHUDE]XJUHQ]HQ'LHVJHVFKLHKWLQGHPۡ
(aus einer studentischen Hausarbeit)

Aufgabe: Analysieren Sie ein oder zwei Textbeispiele (z.B. aus Kap. 8). Wie wird
dort sprachlich deutlich gemacht, was gerade Thema ist und was Thema
werden soll? Markieren Sie die Textstellen.

3.1.1 Übung: Thematisierung, Anknüpfung und Neuthematisierung


in wissenschaftlichen Texten
Aufgabe: Lesen Sie die folgenden Beispiele und markieren Sie
 die einleitenden Ankündigungen durch Unterstreichen,
 die Anknüpfungen und Neuthematisierungen (farbig).
%HLVSLHO
 'HUIROJHQGH%HLWUDJOHJWGHQWKHPDWLVFKHQ$N]HQWDXI)UDJHQGHU0RGHOO
ELOGXQJXQGGHU(QWZLFNOXQJZLVVHQVFKDIWOLFKHU6FKUHLEI¦KLJNHLWHQ
'DEHL۫

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  'HUYRUOLHJHQGH$UWLNHOEHULFKWHWYRQGHP9HUVXFKGLHSV\FKRDQDO\WLVFKH
0HWKRGHGHUIUHLHQ(LQI¦OOH]XQXW]HQXPXQEHZXVVWH6WHOOXQJQDKPHQYRQ
.LQGHUQ]XP3V\FKRWKHUDSLHSODQ]XHUIDVVHQ>۫@
(aus: Korpus Thielmann, Fach Psychologie)
  7\SLVFKH6FKUHLEDXIJDEHQGHU2EHUVWXIHVROOHQLP)ROJHQGHQGDUDXIKLQ
XQWHUVXFKWZHUGHQZLH/HVHQXQG6FKUHLEHQLQHLQDQGHUJUHLIHQZHOFKH
VSUDFKOLFKHQ.RPSHWHQ]HQLP(LQ]HOQHQJHI¸UGHUWZHUGHQXQGZLHGLHVHDQ
ZLVVHQVFKDIWOLFKH.RQYHQWLRQHQXQG7H[WDUWHQDQVFKOLH¡EDUVLQGE]Z
ZHOFKH'HVLGHUDWHDQ6FKXOHXQG+RFKVFKXOHIHVW]XVWHOOHQVLQG'DEHL
VROOHQGLH$XIJDEHQDUWHQYDGDUDXIKLQXQWHUVXFKWZHUGHQZHOFKH¾EHU
JHRUGQHWHQXQGGKIDFK¾EHUJUHLIHQGHQ)XQNWLRQHQVLHI¾UHLQZLVVHQ
VFKDIWOLFKHV6WXGLXPHUI¾OOHQ
(aus: Beste 2003)
  ,P0LWWHOSXQNWGHV%HLWUDJVVWHKWGLH)UDJHZHOFKHQ(LQIOXVVJHQHWLVFK
EHGLQJWH$QI¦OOLJNHLWDXIGHQ9HUODXIHLQHU,QIHNWLRQVNUDQNKHLWKDW6RNDQQ
HLQHKDUPORVYHUODXIHQGH,QIHNWLRQPLW6WUHSWRNRNNHQKHLPW¾FNLVFKH
6S¦WIROJHQKDEHQ
(aus: Komplexe Systeme verstehen, 2003)
  'LHYRUOLHJHQGH8QWHUVXFKXQJVROO]HLJHQGDVVDXFKLQUHJLRQDOHQ9DULH
W¦WHQGHV'HXWVFKHQ8QWHUVFKLHGHLQGHU5HDOLVLHUXQJGHV)RNXVDN]HQWVDXI
8QWHUVFKLHGHLQGHUWRQDOHQ2UJDQLVDWLRQKLQGHXWHQ(LQ%HLVSLHOKLHUI¾U
VWHOOWGLH+DPEXUJHU8PJDQJVVSUDFKHGDU
(aus: Korpus Thielmann, Fach Phonetik)
  *HJHQVWDQGGLHVHU$UEHLWLVWGLH'DUOHJXQJYRQ.ULWHULHQ]XU%HZHUWXQJ
JHVXQGKHLWOLFKHU5LVLNHQI¾UGHQ0HQVFKHQDP%HLVSLHOYRQ8PZHOWNRQWD
PLQDQWHQLP7ULQNZDVVHU'LH%HZHUWXQJVNULWHULHQZHUGHQ]XQ¦FKVWDP
%HLVSLHOPLOLW¦ULVFKHU$OWODVWHQHQWZLFNHOWXQGGDUDXIDXIEDXHQGLQHLQXP
IDVVHQGDQZHQGEDUHV%HZHUWXQJVV\VWHPI¾U%¸GHQXQG*HZ¦VVHUYHUDOO
JHPHLQHUW
(aus: Korpus Thielmann, Fach Ingenieurwissenschaften)

3.2 Textkommentierung und Gliederung


Ein klar gegliederter Text zeichnet sich dadurch aus, dass Inhalte übersichtlich
geordnet und einzelne Abschnitte miteinander verknüpft sind, dass Fragestellun-
gen formuliert werden und die Leseraufmerksamkeit gelenkt wird.
Wer einen Text schreibt, kann darin auch über seinen Text reden. Er kann dem
Leser etwas ankündigen, zurückverweisen auf frühere Textstellen, ein Thema
ausdrücklich ansprechen (s.o.), den Textaufbau begründen und andere Dinge
dieser Art. Der Autor kommentiert dann selbst seinen Text. Besonders die Ein-
leitung eignet sich dafür.
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3.2.1 Übung: Aufbau, Inhalt und sprachliche Gestaltung


von Einleitungen
Aufgabe 1: Lesen Sie die Einleitung des Artikels „Online-Diskurse“. Diese Einlei-
tung umfasst zwei Abschnitte. Worum geht es in diesen beiden Abschnit-
ten? Formulieren Sie für jeden eine Überschrift.

2QOLQH'LVNXUVHDOV,QVWUXPHQWSROLWLVFKHU3DUWL]LSDWLRQ
3ROLWLVFKH3DUWL]LSDWLRQLP,QWHUQHW
6HLWODQJHPGLVNXWLHUHQ:LVVHQVFKDIWOHUGLH)UDJHZHOFKH$XVZLUNXQJHQGDV
,QWHUQHWDXIGDVSROLWLVFKH6\VWHPXQGGHPRNUDWLVFKH9HUIDKUHQKDEHQZLUG
+¦XILJLVWLQGLHVHP=XVDPPHQKDQJHLQH6W¦UNXQJGHPRNUDWLVFKHU0LWEHVWLP
PXQJJU¸¡HUH%¾UJHUQ¦KHXQGHLQHHUK¸KWH7UDQVSDUHQ]SROLWLVFKHU(QWVFKHL
GXQJVSUR]HVVHSURJQRVWL]LHUWZRUGHQ'RFKZ¦KUHQGLQ]ZLVFKHQYRUDOOHPGLH
'LJLWDOLVLHUXQJYRQ9HUZDOWXQJVDEO¦XIHQYRUDQVFKUHLWHW ۣH$GPLQLVWUDWLRQۡ LVW
GLHVRJHQDQQWHHOHNWURQLVFKH'HPRNUDWLH ۣH'HPRFUDF\ۡ ELVKHUKLQWHUGHQ
RSWLPLVWLVFKHQ3URJQRVHQ]XU¾FNJHEOLHEHQ>۫@
'LHYRUOLHJHQGH8QWHUVXFKXQJVROOGD]XEHLWUDJHQGLHVHV8QJOHLFKJHZLFKW]X
EHKHEHQ'D]XZLUGLPIROJHQGHQ.DSLWHO i ]XQ¦FKVWGLH)UDJHVWHOOXQJYRU
GHP+LQWHUJUXQGGHU/LWHUDWXU]XH'HPRFUDF\SU¦]LVLHUW$QVFKOLH¡HQGVWHOOHQ
ZLUGHQPHWKRGLVFKHQ$QVDW]]XU'XUFKI¾KUXQJGHV2QOLQH'LVNXUVHVGDU,P
YLHUWHQ.DSLWHOZLUGGDQQGLH2QOLQH'LVNXVVLRQHYDOXLHUWZREHL]XQ¦FKVWGHU
SROLWLVFKH+LQWHUJUXQGGHV)DOOEHLVSLHOVHUO¦XWHUWZLUGXQGGDQDFKGLVNXVVLRQV
YRUEHUHLWHQGHXQGEHJOHLWHQGH0D¡QDKPHQSU¦VHQWLHUWZHUGHQ,P$QVFKOXVV
HUIROJWGLH$QDO\VHGHV'LVNXVVLRQVYHUODXIVDXIGHU*UXQGODJHTXDQWLWDWLYHUXQG
TXDOLWDWLYHU0HWKRGHQ'DEHLVWHKWHLQHNULWLVFKHžEHUSU¾IXQJGHU+RIIQXQJHQ
LP9RUGHUJUXQGGLHPLWGHP(LQVDW]GHV,QWHUQHWVLQSROLWLVFKHQ'LVNXVVLRQHQ
YHUEXQGHQZHUGHQ,POHW]WHQ.DSLWHOVFKOLH¡OLFKZHUGHQ(UIROJVIDNWRUHQI¾U
SROLWLVFKH2QOLQH'LVNXUVHLGHQWLIL]LHUWXQGGHUHQTXDQWLWDWLYHV3RWHQ]LDOGLV
NXWLHUW
(OHNWURQLVFKH'HPRNUDWLH>۫@
(aus: Lührs u.a. 2004, S. 1)

Aufgabe 2: Welche Inhalte könnten Ihres Erachtens sonst noch in Einleitungen eines
wissenschaftlichen Artikels vorkommen? Denken Sie an Ihre bisherigen
Lese- und Schreiberfahrungen.
Aufgabe 3: Markieren Sie im zweiten Abschnitt: Mit welchen sprachlichen Mitteln
wird thematisiert, gegliedert, angekündigt und zum nächsten Thema über-
geleitet?
Aufgabe 4: Versuchen Sie, mit Hilfe dieser Einleitung eine Gliederung für den ge-
samten Artikel zu erstellen. Finden Sie Überschriften für die einzelnen
Kapitel und nummerieren Sie sie.

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Hinweis:
Das Zeichen § (Paragraph) stammt aus juristischen Texten. Ein Paragraph ist ein
Abschnitt in einem Gesetzestext. Der Ausdruck und das Zeichen § werden auch
auf die Gliederung von wissenschaftlichen Texten bezogen. Ein Abschnitt ist
dann der kleinste mit einer Überschrift versehene Textteil. Anders als ein typo-
graphischer Abschnitt (auch Absatz genannt) kann er viele Seiten umfassen.

3.2.2 Formulierungen zur Textkommentierung und Gliederung


Die folgenden Formulierungen und Redewendungen sind geeignet, dem Leser
die Textorganisation deutlich zu machen. Sie werden in Einleitungen, am An-
fang oder Ende eines Kapitels oder bei thematischen Übergängen verwendet.
Auch im Schlussteil einer Arbeit (Zusammenfassung, Fazit, Ausblick) kommen
typische Formulierungen vor. Die Hauptaufgaben sind:
 Ankündigung einer späteren Texteinheit
 Wiederaufnahme bereits realisierter Äußerungen oder Texteinheiten
 Angabe von Ziel und Gegenstand einer Untersuchung
 Selbsteinschätzung des Verfassers (rückblickende Kommentierung).

 Einleitung (Ziele nennen)


=LHOGHU$UEHLWLVW1
,QGLHVHP%HLWUDJZHUGHLFKP¸FKWHLFK۫
,QGLHVHU6WXGLHVROO1JHQDXHUXQWHUVXFKWZHUGHQ
'LHVH$UEHLWYHUIROJWGDV=LHOHLQHU*
'DV=LHOGHUGLHVHU$UEHLWEHVWHKWLQ'
=LHOGHU$UEHLWLVW HV $]XXQWHUVXFKHQ
,QGLHVHU8QWHUVXFKXQJJHKWHV PLU XPGLH)UDJH۫
'LHVH$UEHLWEHVFK¦IWLJWVLFKPLW'
'LHYRUOLHJHQGH$UEHLWKDW$]XP7KHPD

 Gliederung vorstellen
=X%HJLQQZHUGHLFK$EHWUDFKWHQEHVFKUHLEHQ
$OVHUVWHVEHWUDFKWHLFK$
=XQ¦FKVWZLUG1DQDO\VLHUW=XQ¦FKVWDQDO\VLHUHLFK$
$XVJHKHQGYRQ'VROO1XQWHUVXFKWZHUGHQ
1DFKHLQHU'DUVWHOOXQJYRQ'NRPPHLFK]X'
,P$QVFKOXVVDQ$۫'DUDQDQVFKOLH¡HQG۫
$EVFKOLH¡HQG۫6FKOLH¡OLFK۫
GDQDFKGDQQDQVFKOLH¡HQG۫

 Begriffe / Benennungen einführen


1ZLUGKLHULP)ROJHQGHQDOV1 %HJULII7HUPLQXV EH]HLFKQHW
)¾U$ZLUGLQGLHVHU$UEHLWGHU7HUPLQXV1YHUZHQGHW

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 Unterthemen / Nebenthemen nennen oder ausblenden


'DEHLZHUGHLFKDXFKGLH)UDJHEHU¾FNVLFKWLJHQZDUXP۫
,QGLHVHP=XVDPPHQKDQJJHKHLFKDXFKDXIGDV7KHPD $ HLQ
1NDQQLP5DKPHQGLHVHU$UEHLWQLFKWEHU¾FNVLFKWLJWZHUGHQGD۫
:HJHQ'NDQQGLHVHU$VSHNWLP=XVDPPHQKDQJGHVYRUOLHJHQGHQ
7KHPDVQLFKWDXIJHQRPPHQZHUGHQ
 Ankündigungen
$XI$ZHUGHLFKLQi]XU¾FNNRPPHQ
1ZLUGXQWHQLP(LQ]HOQHQGDUJHVWHOOW
(LQHWKHRUHWLVFKH(LQVFK¦W]XQJYRQ'HUIROJWLP$EVFKQLWW
.DSYHUWLHIWGLHKLHUHQWZLFNHOWHQ%HVWLPPXQJHQ
 Überleitung zum nächsten Teil / Teilthema
a) am Ende eines Abschnitts
 ,P)ROJHQGHQVROOHQGLHZLFKWLJVWHQ1YRUJHVWHOOWZHUGHQ
 'LHVVHL QXQ DQ'GDUJHVWHOOWHUO¦XWHUW
 ,PIROJHQGHQ$EVFKQLWWZLUG1JHQDXHUHUO¦XWHUW
 1DFKGHP1GDUJHVWHOOWZXUGHVROODOVQ¦FKVWHV1DQDO\VLHUW
 ZHUGHQ
b) zu Beginn des neuen Abschnitts
 ,FKZHUGHQXQ$HUO¦XWHUQ
 $OVHUVWH(LJHQVFKDIWYRQ'LVW1]XQHQQHQ۫
 1LVWIROJHQGHUPD¡HQ]XEHVFKUHLEHQ۫
 'LHVH(LQVLFKWGLHVHV(UJHEQLVNDQQDQHLQHP%HLVSLHOYHUWLHIW
 ZHUGHQ
 Rückbezug auf vorherige Textpassagen
,Q.DSKDEHLFKEHUHLWVGDUDXIKLQJHZLHVHQGDVV۫
:LHVFKRQLPOHW]WHQ$EVFKQLWWDQJHVSURFKHQLVW1۫
1LVW۫ YJOREHQ.DS; 
=X%HJLQQZXUGHGDV7KHPD1DXIJHQRPPHQDQJHVSURFKHQ
:LHHLQJDQJVJHVDJWZXUGH۫
GLHYRUJHQDQQWHQ0HUNPDOH
GLHELVKHULJHQ$XVI¾KUXQJHQ
GDVREHQDQJHVSURFKHQH3UREOHP
GLHRELJH*UDSKLNGDVRELJH%HLVSLHO
 Abschließende Formulierungen
=XVDPPHQIDVVHQGO¦VVWVLFKVDJHQGDVV۫
'DVELVKHU*HVDJWH]XVDPPHQIDVVHQGHUJLEWVLFK۫
)HVW]XKDOWHQLVWEOHLEW1
=XP$EVFKOXVVVROOQRFKGDUDXIKLQJHZLHVHQZHUGHQ۫
$EVFKOLH¡HQGNRPPHLFKDXIGLH)UDJHGHV*YRQ']XU¾FN
,FKKDEH]X]HLJHQYHUVXFKWGDVV۫
'HU+DXSWWHLOGHU$UEHLWVROOWHYHUGHXWOLFKHQGDVV۫
,PELVKHULJHQ9HUODXIZXUGHGHXWOLFKGDVV۫
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3.3 Übungen zu Textkommentierung und Gliederung

3.3.1 Einsetzübung: „Die Wissenschaft denkt nicht“


Aufgabe: Ergänzen Sie in der folgenden Einleitung eines wissenschaftlichen Arti-
kels die Lücken durch Formulierungen zur Textgliederung und Textkom-
mentierung (1 Lücke = 1 Wort).

 BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBYRQ+HLGHJJHUV3XEOLNDWLRQ6HLQXQG=HLW
VROOLQ

GLHVHP%HLWUDJXQWHUVXFKWZHUGHQZDVMHQHV3URJUDPP]XHLQHU7KHRULH

GHU:LVVHQVFKDIWHQEHLWU¦JWXQGZHOFKH6FKZLHULJNHLWHQGDEHLDXIWUHWHQ

۫,P  BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBJLOWHV]XIUDJHQZHOFKH6WHOOXQJGLH:LV

VHQVFKDIWHQLQVHLQHPSKLORVRSKLVFKHQ$QVDW]HLQQHKPHQ'D]XEHGDUIHV

PHKUHUHU6FKULWWH  BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBVROOGDV9HUK¦OWQLVYRQ3KLOR

VRSKLHXQG:LVVHQVFKDIWEHKDQGHOWZHUGHQ ,   BBBBBBBBBBBBBBBBLVW

XQWHUGHU)RUPHO۟7KHRULHDOV3UD[LV۞GDVZLVVHQVFKDIWVWKHRUHWLVFKH3UR

MHNWLQVHLQHQ+DXSWOLQLHQ]XUHNRQVWUXLHUHQ ,, XP  BBBBBBBBBBBBBBBB

PLWGHP=XVDPPHQKDQJYRQ:LVVHQVFKDIWXQG:DKUKHLWGLH.RQVHTXHQ

]HQI¾U+HLGHJJHUVVS¦WHUHV'HQNHQ]XEHWUDFKWHQ ,,, 

(aus: Korpus Thielmann, Fach Philosophie)

3.3.2 Einsetzübung: „Propädeutik des wissenschaftlichen


Schreibens“
Hinweis:
Eine Propädeutik oder ein Propädeutikum (aus dem Altgriechischen) ist eine
Vorbereitung auf ein Studium (durch die Vermittlung von Vorkenntnissen).
Aufgabe: Füllen Sie die Lücken in der nachfolgenden Einleitung eines wissen-
schaftlichen Artikels mit textkommentierenden Sprachmitteln (1 Lücke =
1 Wort).
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%H]RJHQDXIGLHVH)UDJHQ]XPZLVVHQVFKDIWOLFKHQ6FKUHLEHQPDFKHLFK

 BBBBBBBBBBB  BBBBBBBBBBBBBBBBBBHLQHQSUDNWLVFKHQ9RUVFKODJ۫

 BBBBBBBBBBBBHLQLJHQ9RU¾EHUOHJXQJHQ]XU.RQ]HSWLRQXQG=LHOVHW]XQJ

GHU3URS¦GHXWLNVFKLOGHUHLFKGHQNRQNUHWHQ$EODXIGHV.XUVHV

 BBBBBBB  BBBBBBBBBBBBBBB  BBBBBBBBNRPPHQWLHUHLFKGHQ=XVFKQLWW

GHU3URS¦GHXWLNXQG]HLFKQHLKUH%H]¾JH]XU7H[WXQG7H[WSURGXNWLRQV

IRUVFKXQJQDFK  BBBBBBBBBBBBBBBBBBBJHEHLFKHLQHQ$XVEOLFNDXIHLQH

JHSODQWH9HUEUHLWXQJGHUKLHUYRUJHVWHOOWHQSURS¦GHXWLVFKHQ8QWHUVW¾W

]XQJ

(aus: Korpus Thielmann, Fach Schreibforschung)

3.3.3 Einsetzübung: „Untersuchung zur Kindersprache“


Aufgabe: Ergänzen Sie in der folgenden Einleitung eines wissenschaftlichen Arti-
kels die Lücken durch Formulierungen zur Textgliederung und Textkom-
mentierung (Adjektive, Adverbien wie hier, Modalverben wie wollen und
sollen), um die Gliederung zu verdeutlichen. Dabei gibt es manchmal
zwei oder auch mehr Möglichkeiten.

,QGHU  BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBB8QWHUVXFKXQJZXUGHQGLH

.LQGHUDXIJHIRUGHUWQDFK]XDKPHQ'HUHLJHQWOLFKH7HVWPLWGHPKHUDXV

JHIXQGHQZHUGHQVROOWHREGLH1DFKDKPXQJDOV4XHOOHI¾U)RUWVFKULWWH

LP%HKHUUVFKHQGHU*UDPPDWLNUHOHYDQWLVWVROOWHDXIVSRQWDQH1DFK

DKPXQJHQJHJU¾QGHWZHUGHQGHQQHVNDQQVHLQGDVV.LQGHUVHOHNWLY

QDFKDKPHQ
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38 G. Graefen / M. Moll

'DV0DWHULDOGDV  BBBBBBBBBYRUJHI¾KUWZHUGHQ  BBBBBBBGLHQWOHGLJ

OLFKGHU9HUDQVFKDXOLFKXQJ(VEDVLHUWDXIHLQHU8QWHUVXFKXQJYRQQXU

I¾QI.LQGHUQ(VLVWLQVRIHUQHLQ]LJDUWLJDOVLFKGHQ9RUWHLOKDEHDXIGHU

*UXQGODJHVRUJI¦OWLJHUGHVNULSWLYHU*UDPPDWLNHQI¾UMHGHVGHU.LQGHU

¾EHUGLHLFKEHULFKWHQ  BBBBBBB]XDUEHLWHQ'LHHQWVFKHLGHQGH)UDJH

GLHGXUFKGHQ7HVWJHNO¦UWZHUGHQ  BBBBBBBBBBLVW  BBBBBBBBBBBBBBBB

8QWHUVFKHLGHQVLFKQDFKJHDKPWH†X¡HUXQJHQJUDPPDWLNDOLVFKYRQIUHL

HQ†X¡HUXQJHQ"8QGZHQQVLHVLFKXQWHUVFKHLGHQVLQGVLHJUDPPDWLND

OLVFKZHLWHUIRUWJHVFKULWWHQ"۫

,FKZHUGH  BBBBBBBBBBBEHVFKUHLEHQZDVLFKXQWHUHLQHU*UDPPDWLN

YHUVWHKH  BBBBBBBBBBBBBBBBBGHILQLHUHQZDVLFKXQWHU1DFKDKPXQJ

YHUVWHKHXQG  BBBBBBBBBBBBBBGLH+\SRWKHVHGHU†KQOLFKNHLWWHVWHQ

(aus: Ervin 1972, S. 173-175)

3.3.4 Einsetzübung und Umformulierung:


„Förderung der zweitsprachlichen Schreibfähigkeit“
Aufgaben: a) Ergänzen Sie im nachfolgenden Text die Lücken.
b) Ein Verb kommt in dieser Einleitung mehrmals vor. Unterstreichen
Sie zunächst die Stellen, an denen das Verb vorkommt. Sorgen Sie
dann für Abwechslung in den Formulierungen und notieren Sie unten
Verbesserungsvorschläge.

0HLQ%HLWUDJLVW  BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBDXIJHEDXW,PHUVWHQ$E

VFKQLWWZHUGHLFKDXIGHQ%HJULII/HUQ$UEHLWVWHFKQLNHLQJHKHQXQGLKQ

LQ  BBBBBBBBBBBBBBBBBVHW]HQ]XGHPZDVLFKDOOJHPHLQDOVGDVVWUDWH
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JLVFKH9HUKDOWHQGHV6SUDFKEHQXW]HUV  BBBBBBBBBBBBBBBBB,P]ZHLWHQ

$EVFKQLWWZHUGHLFKDXIHLQSV\FKROLQJXLVWLVFKHV0RGHOO]XP6FKUHLEHQ

HLQJHKHQDXVGHPLFKGLHZHVHQWOLFKHQ0HUNPDOHGHU6FKUHLEI¦KLJNHLW

GHVNRPSHWHQWHQ0XWWHUVSUDFKOHUV  BBBBBBBBBBBBBB,PGULWWHQ$E

VFKQLWWJHKHLFKDXIGLH6FKZLHULJNHLWHQHLQGLHGHUPXWWHUVSUDFKOLFKH

6FKUHLEHUEHLGHU(QWZLFNOXQJVHLQHV6FKUHLEYHUP¸JHQVKDW,FKWXHGLHV

ZHLOGLHVH6FKZLHULJNHLWHQZHQLJVWHQV]XP7HLODXFKGLH3UREOHPHGHV

=ZHLWVSUDFKHQOHUQHUV  BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBB,PYLHUWHQ7HLOJHKHLFK

DXIGLHEHVRQGHUHQ3UREOHPHGHV=ZHLWVSUDFKHQOHUQHUVHLQGLHGHQ

(UZHUEHLQHUDQJHPHVVHQHQ]ZHLWVSUDFKOLFKHQ6FKUHLEI¦KLJNHLWEHKLQ

GHUQRGHUVRJDUYHUKLQGHUQN¸QQHQ'HUI¾QIWH7HLOJHKWDXI0¸JOLFKNHL

WHQHLQGDV]ZHLWVSUDFKOLFKH6FKUHLEYHUP¸JHQ]XI¸UGHUQLFKZHUGHGD

EHLYRUDOOHPDXI0¸JOLFKNHLWHQ]XU)¸UGHUXQJGHVVWUDWHJLVFKHQ9HUKDO

WHQV¾EHUGLH%HUHLWVWHOOXQJYRQ$UEHLWVWHFKQLNHQHLQJHKHQ
(aus: Wolf 1992, teilweise geändert)

Vorschläge zur Verbesserung des Textes:


Abschnitt / Teil 1:

 BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBB

  BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBB

Abschnitt / Teil 2:

 BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBB

  BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBB
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40 G. Graefen / M. Moll

Abschnitt / Teil 3:

 BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBB

  BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBB

Abschnitt / Teil 4:

 BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBB

  BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBB

Abschnitt / Teil 5:

 BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBB

  BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBB

3.3.5 Schreibübung: „Einleitung einer Hausarbeit“


Aufgabe: Schreiben Sie mit Hilfe der unten genannten Stichwörter (auf Basis von
Kaiser, 2002) eine Einleitung zu einer Hausarbeit. Verwenden Sie dabei
textgliedernde und textkommentierende Formulierungen.

7KHPD .XOWXUVSH]LILNZLVVHQVFKDIWOLFKHU7H[WH
+LQWHUJUXQG (VJLEW9RUXUWHLOHJHJHQ¾EHUIUHPGHQ:LVVHQVFKDIWVNXOWXUHQ
]%ILQGHQODWHLQDPHULNDQLVFKH:LVVHQVFKDIWOHUGHXWVFKH7H[WH
ODQJZHLOLJGHXWVFKH:LVVHQVFKDIWOHUILQGHQ7H[WHDXV
/DWHLQDPHULNDXQZLVVHQVFKDIWOLFK
=LHO 8QWHUVFKLHGH]ZLVFKHQGHXWVFKHQXQGKLVSDQRDPHULNDQLVFKHQ
ZLVVHQVFKDIWOLFKHQ7H[WHQKHUDXVDUEHLWHQ
0HWKRGH $QDO\VHHPSLULVFKHU'DWHQ
$XIEDX  žEHUEOLFN¾EHU)RUVFKXQJVVWDQG]XU.XOWXUVSH]LILN
ZLVVHQVFKDIWOLFKHU7H[WH
  .RQWUDVWLYH7H[WDQDO\VHDP%HLVSLHOHLQHU6DPPOXQJYRQ
VWXGHQWLVFKHQ$UEHLWHQ
  ۘ $XVZHUWXQJYRQ4XHOOHQDQJDEHQXQG=LWDWHQ
  ۘ +¦XILJNHLWYRQ0HWDSKHUQ
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Wissenschaftssprache Deutsch 41

3.3.6 Auswahlübung: Formulierungen zur Textkommentierung


Aufgabe: Die folgenden Formulierungsvorschläge stammen zum größten Teil aus
studentischen Produktionen. Mindestens eine der Lösungen ist jedes Mal
richtig. Kreuzen Sie die richtigen Formulierungen an.

1. Die Arbeit soll o folgende Frage behandeln: …


o unter folgender Fragestellung behandelt werden: …
o von folgender Frage handeln: …
2. Wenn man die o nachkommenden Statistiken betrachtet
o nachfolgenden Statistiken betrachtet
o im Folgenden vorgestellten Statistiken betrachtet
3. X wird von F o folgendermaßen festgelegt: …
o mit folgenden Maßen festgelegt: …
o wie folgt festgelegt: …
4. o Im Folgenden stelle ich 3 Beispiele vor
o Es folgen nun 3 Beispiele
o 3 Beispiele sind wie folgt
5. Ich führe dazu 3 Beispiele o an
o auf
o mit
6. Zum Abschluss möchte ich eine Zusammenfassung o geben
o darstellen
o wiedergeben
7. o Abschließend gehe ich auf das Problem X ein
o Zu guter Letzt
o Letztendlich

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42 G. Graefen / M. Moll

3.3.7 Übung: Studentische Produktionen beurteilen / verbessern


Aufgabe: Prüfen Sie die folgenden Zitate aus Hausarbeiten und verbessern Sie sie.

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