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Mobilkommunikation

Universität Potsdam
Informatik
Lehr- und Lernsequenzen

http://www.802.11b.de.ms/lul/
Ronald Nitschke, Alexander Heine

Alexander Heine, Ronald Nitschke Stunde 1 – Folie 1


Einführung

‰ Mobilität und ihre Auswirkungen


‰ Geschichte der Mobilkommunikation
‰ Teilnehmerzahlen

Alexander Heine, Ronald Nitschke Stunde 1 – Folie 2


Computer für die nächsten Jahrzehnte?

Computer sind integriert


‰ klein, billig, beweglich, austauschbar - nicht mehr als eigenständige Einheit
erkennbar
Technik tritt in den Hintergrund
‰ Computer erkennen selbst wo sie sind und passen sich an
‰ Computer erkennen wo welcher Benutzer ist und verhalten sich
entsprechend (z.B. Weiterleiten von Gesprächen, Fax)
Fortschritte in der Technik
‰ höhere Rechenleistung auf kleinerem Raum
‰ flache, leichte Anzeigen mit niedriger Leistungsaufnahme
‰ neue Schnittstellen zum Benutzer wg. kleiner Abmessungen
‰ mehr Bandbreite pro Kubikmeter
‰ vielfältige drahtlose Netzschnittstellen: lokale drahtlose Netze, globale
Netze, regionale Telekommunikationsnetze etc. („Overlaynetzwerke“)

Alexander Heine, Ronald Nitschke Stunde 1 – Folie 3


Mobilkommunikation

Zwei Aspekte der Mobilität:


‰ Benutzermobilität: Der Benutzer kommuniziert (drahtlos) “zu jeder Zeit,
an jedem Ort, mit jedermann.”
‰ Gerätemobilität: Ein Endgerät kann zu einer beliebigen Zeit, an einem
beliebigen Ort im Netz angeschlossen werden.
Wireless vs. Mobile Beispiele
8 8 stationäre Arbeitsplatzrechner
8 9 Notebook im Hotel
9 8 Funk LANs in nicht verkabelten Gebäuden
9 9 Personal Digital Assistants (PDA)
Der Wunsch nach mobiler Datenkommunikation schafft den Bedarf
zur Integration von drahtlosen Netzen in bestehende Festnetze:
‰ im lokalen Bereich: Standardisierung von IEEE 802.11,
ETSI (HIPERLAN)
‰ im Internet: Die Mobile IP-Erweiterung
‰ im Weitverkehrsbereich: Anbindung an ISDN durch GSM

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Anwendungen

Fahrzeuge
‰ Empfang von Nachrichten, Straßenzustand, Wetter, Musik via DAB
‰ persönliche Kommunikation über GSM
‰ Positionsbestimmung über GPS
‰ lokales Netz mit Fahrzeugen in der Umgebung zur Vermeidung von
Unfällen, Leitsystem, Redundanz
‰ Fahrzeugdaten (z.B. bei Linienbussen, ICE) können vorab in eine
Werkstatt übermittelt werden, dann schnellere Reparatur
Notfälle
‰ Übermittlung von Patientendaten ins Krankenhaus vor der Einlieferung,
aktueller Stand der Behandlung, Diagnose
‰ Ersatz der festen Infrastruktur bei Erdbeben, Orkanen, Feuer etc.
‰ Einsatz in Krisengebieten

Alexander Heine, Ronald Nitschke Stunde 1 – Folie 5


Typische Anwendung: Straßenverkehr

UMTS, WLAN, c
ho
DAB, GSM, ad
TETRA, ...

Personal Travel Assistant,


DAB, PDA, laptop,
GSM, UMTS, WLAN,
Bluetooth, ...

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Mobile und drahtlose Dienste – Always Best Connected

UMTS, GSM LAN


LAN, WLAN GSM 53 kbit/s 115 kbit/s 100 Mbit/s,
780 kbit/s Bluetooth 500 kbit/s WLAN
54 Mbit/s

UMTS,
DECT
2 Mbit/s

GSM/EDGE 384 kbit/s,


WLAN 780 kbit/s
UMTS, GSM
GSM 115 kbit/s,
384 kbit/s
WLAN 11 Mbit/s

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Anwendungen

Handelsvertreter
‰ direkter Zugriff auf Kundendaten in der Zentrale
‰ konsistente Datenhaltung über alle Mitarbeiter
‰ mobiles Büro
Ersatz eines Festnetzes
‰ abgeschiedene Messstationen, z.B. Wetter, Flusspegel
‰ Flexibilität bei Messeständen
‰ Vernetzung historischer Gebäude
Freizeit, Unterhaltung, Information
‰ Internet-Anschluss im Grünen
‰ tragbarer Reiseführer mit
aktuellen Informationen vor Ort History
Info
‰ Ad-hoc Netzwerke für
Mehrbenutzerspiele

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Ortsabhängige Dienste

Umgebungsbewusstsein
‰ welche Dienste, wie Drucker, Fax, Telefon, Server etc. existieren in der
lokalen Umgebung
Nachfolgedienste
‰ automatische Anrufweiterleitung, Übertragung der gewohnten
Arbeitsoberfläche an den aktuellen Aufenthaltsort
Informationsdienste
‰ „push“: z.B. aktuelle Sonderangebote im Supermarkt
‰ „pull“: z.B. wo finde ich Pizza mit Thunfisch
Nachfolgen der Unterstützungsdienste
‰ Caches, Zwischenberechnungen, Zustandsinformation etc. „folgt“ dem
mobilen Endgerät durch das Festnetz
Privatheit
‰ wer soll Kenntnis über den Aufenthaltsort erlangen

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Mobile Endgeräte

Pager PDA Laptop


• nur Empfang • einfache Grafikanzeigen • voll funktionsfähig
• sehr kleine • Handschrifterkennung • Standardanwendungen
Anzeigen • vereinfachtes WWW
• einfache
Textnachrichten

Sensoren,
embedded
systems

Mobiltelefone Palmtops
• Sprache, Daten • kleine Tastatur
• einfache Textanzeigen • einfache Versionen
der Standardprogramme

Leistung

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Auswirkungen der Endgeräteportabilität

Leistungsaufnahme
‰ begrenzte Rechenleistung, niedrigere Qualität der Anzeigen, kleinere
Festplatten durch begrenzte Batterieleistung
‰ CPU: Leistungsaufnahme ~ CV2f
z C: interne Kapazitäten, durch Hochintegration verringert
z V: Betriebsspannung, wird kontinuierlich abgesenkt
z f: Taktfrequenz, kann z.B. zeitweise gesenkt werden

Datenverlust
‰ muss von vornherein mit eingeplant werden (z.B. Defekte)
Stark eingeschränkte Benutzungsschnittstelle
‰ Kompromiss zwischen Fingergröße und Tragbarkeit
‰ evtl. Integration von Handschrift, Sprache, Symbolen
Eingeschränkter Speicher
‰ Massenspeicher mit beweglichen Teilen nur begrenzt einsetzbar
‰ Flash-Speicher als Alternative

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Drahtlose Netzwerke im Vergleich zu Festnetzen

Höhere Fehlerraten durch Interferenzen


‰ Einstrahlung von z.B. Elektromotoren, Blitzschlag
Restriktivere Regulierungen der Frequenzbereiche
‰ Frequenzen müssen koordiniert werden, die sinnvoll nutzbaren
Frequenzen sind schon fast alle vergeben
Niedrigere Übertragungsraten
‰ lokal einige Mbit/s, regional derzeit z.B. 9,6kbit/s mit GSM
Höhere Verzögerungen, größere Schwankungen
‰ Verbindungsaufbauzeiten via GSM im Sekundenbereich, auch sonst einige
hundert Millisekunden
Geringere Sicherheit gegenüber Abhören, aktive Attacken
‰ Luftschnittstelle ist für jeden einfach zugänglich, Basisstationen können
vorgetäuscht werden
Stets geteiltes Medium
‰ sichere Zugriffsverfahren wichtig

Alexander Heine, Ronald Nitschke Stunde 1 – Folie 12


Erfindungen und Entdeckungen

Schon früh wurde Licht zur Kommunikation eingesetzt


‰ Heliographen, Flaggen („Semaphore“), Zeiger
‰ 150 v.Chr. Rauchsignale zur Kommunikation;
von Polybius, Griechenland, berichtet
‰ 1794, Optischer Telegraph, Claude Chappe
Hier ist vor allem der Einsatz
von Funk von Interesse:
‰ 1831 Faraday demonstriert elektromagnetische Induktion
‰ J. Maxwell (1831-79): Theorie der elektromagnetischen Felder,
Wellengleichungen (1864)
‰ H. Hertz (1857-94): Demonstriert
experimentell den Wellencharakter
der elektrischen Übertragung durch
den Raum
(1888 in Karlsruhe)

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Geschichte der drahtlosen Kommunikation I

1896 Guglielmo Marconi


‰ erste Demonstration der drahtlosen
Telegraphie (digital!)
‰ Langwellenübertragung, hohe
Sendeleistungen benötigt (> 200kW)
1907 Kommerzielle Transatlantik-Verbindungen
‰ sehr große Basisstationen
(30 100m hohe Antennenmasten)
1915 Drahtlose Sprachübertragung New York - San Francisco
1920 Entdeckung der Kurzwelle durch Marconi
‰ Reflexion an der Ionosphäre
‰ kleinere Sender und Empfänger, ermöglicht durch die Erfindung der
Vakuumröhre (1906, Lee DeForest und Robert von Lieben)
1926 Zugtelefon auf der Strecke Hamburg - Berlin
‰ Drähte parallel zur Bahntrasse

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Geschichte der drahtlosen Kommunikation II

1928 viele Feldversuche mit TV (Farb TV, Nachrichten, Atlantik)


1933 Frequenzmodulation (E. H. Armstrong)
1958 A-Netz in Deutschland
‰ analog, 160MHz, Verbindungsaufbau nur von der Mobilstation, kein
Handover, 80% Flächendeckung, 1971 11000 Teilnehmer
1972 B-Netz in Deutschland
‰ analog, 160MHz, Verbindungsaufbau auch aus dem Festnetz heraus (aber
Aufenthaltsort der Mobilstation muss bekannt sein)
‰ ebenso in A, NL und LUX, 1979 13000 Teilnehmer in D
1979 NMT, 450 MHz (Skandinavien)
1982 Start der GSM-Spezifikation
‰ Ziel: paneuropäisches digitales Mobilfunknetz mit Roaming
1983 Start des amerikanischen AMPS (Advanced Mobile Phone
System, analog)
1984 CT-1 Standard (Europa) für schnurlose Telefone

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Geschichte der drahtlosen Kommunikation III

1986 C-Netz in Deutschland


‰ analoge Sprachübertragung, 450MHz, Handover möglich, digitale
Signalisierung, automatische Lokalisierung der Mobilstation
‰ bis 2000 im Einsatz, Dienste: FAX, Modem, Datex-P, e-mail, 98%
Flächendeckung
1991 Spezifikation des DECT-Standards
‰ Digital European Cordless Telephone (heute: Digital Enhanced
Cordless Telecommunications)
‰ 1880-1900MHz, ~100-500m Reichweite, 120 Duplexkanäle, 1,2Mbit/s
Datenübertragung, Sprachverschlüsselung, Authentifizierung, mehrere
10000 Nutzer/km2, Nutzung in 50 Ländern
1992 Start von GSM
‰ in D als D1 und D2, voll digital, 900MHz, 124 Trägerfrequenzen
‰ automatische Lokalisierung, Handover, zellular,
‰ Roaming in Europa - nun auch weltweit in über 170 Ländern
‰ Dienste: Daten mit 9,6 kbit/s, FAX, Sprache, ...

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Geschichte der drahtlosen Kommunikation IV

1994 E-Netz in Deutschland


‰ GSM mit 1800MHz, kleinere Zellen
‰ als Eplus in D (Ende 1997 98% der Bevölkerung erreichbar)
1996 HiperLAN (High Performance Radio Local Area Network)
‰ ETSI, Standardisierung von Typ 1: 5,15 - 5,30GHz, 23,5Mbit/s
‰ Vorschläge für Typen 2 und 3 (beide 5GHz) und 4 (17GHz) als drahtlose
ATM-Erweiterungen (bis 155Mbit/s)
1997 Wireless LAN - IEEE802.11
‰ IEEE-Standard, 2,4 - 2,5GHz und Infrarot, 2Mbit/s
‰ viele proprietäre Produkte schon früher
1998 Spezifikation von GSM-Nachfolgern
‰ UMTS (Universal Mobile Telecommunication System) als europäischer
Vorschlag für IMT-2000
Iridium
‰ 66 Satelliten (+6 Reserve), 1,6GHz zum Mobiltelefon

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Geschichte der drahtlosen Kommunikation V

1999 Weitere drahtlose LANs


‰ IEEE-Standard 802.11b, 2,4 - 2,5GHz, 11Mbit/s
‰ Bluetooth für Pikonetze, 2,4GHz, < 1Mbit/s
Entscheidung über IMT-2000
‰ Mehrere „Familienmitglieder“: UMTS, cdma2000, DECT, ...
Start von WAP (Wireless Application Protocol)
‰ Erster Anfang der Verschmelzung Internet/Mobilkommunikation
‰ Zugang zu vielfältigen Informationsdiensten über ein Handy
2000 GSM mit höheren Übertragungsraten
‰ HSCSD bietet bis zu 57,6kbit/s
‰ Erste GPRS-Installationen mit bis zu 50kbit/s (paketorientiert)
UMTS-Versteigerungen/-Schönheitswettbewerbe
‰ Höhenflug und erste Ernüchterung (über 50 Mrd. € für 6 Lizenzen bezahlt)
2001 Start von 3G-Systemen
‰ cdma2000 in Korea (nicht so ganz 3G am Anfang), UMTS-Tests in
Europa, Foma (beinahe UMTS) in Japan

Alexander Heine, Ronald Nitschke Stunde 1 – Folie 18


Mobilfunksysteme: Entwicklung im Überblick
schnurlose drahtlose
Mobiltelefone Satelliten
Telefone LAN
1980:
1981: CT0
NMT 450 1982:
1983: Inmarsat-A
AMPS 1984:
CT1
1986:
NMT 900 1987:
1988: CT1+
Inmarsat-C
1989:
CT 2
1991: 1991: 1991:
1992: CDMA D-AMPS 1992: DECT 199x:
GSM Inmarsat-B proprietary
1993:
Inmarsat-M
PDC
1994: 1997:
DCS 1800 IEEE 802.11
1998:
Iridium 1999:
802.11b, Bluetooth

2000: 2000:
analog GPRS IEEE 802.11a
2001:
IMT-2000
digital
200?:
Vierte Generation
(Internet basiert)
4G – Vierte Generation: wann und wie?

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Teilnehmerzahlen für Mobiltelefonie (Vorhersage 1998)

700

600

500
Amerika
400 Europa
Japan
300 andere
total
200

100

0
1996 1997 1998 1999 2000 2001

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Mobiltelefone je 100 Einwohner 1999

Deutschland
Griechenland
Spanien
Belgien
Frankreich
Niederlande
Großbritannien
Schweiz
Irland
Österreich
Portugal
Luxemburg
Italien
Dänemark
Norwegen
Schweden
Finnland
0 10 20 30 40 50 60
2002: 50-70% Durchdringung in Westeuropa

Alexander Heine, Ronald Nitschke Stunde 1 – Folie 21


Weltweites Teilnehmerwachstum

1200

1000
Teilnehmer [Millionen]

800

600

400

200

0
1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002

Ab 2000 flacht die Kurve ab

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Mobilfunkteilnehmer nach Regionen (Juni 2002)

Mittlerer Osten; 1,6

Afrika; 3,1

Amerika Asien/Pazifik;
22 36,9

Europa; 36,4

Alexander Heine, Ronald Nitschke Stunde 1 – Folie 23


Forschungsbereiche in der Mobilkommunikation

Drahtlose Kommunikation
‰ Übertragungsqualität (Bandbreite, Fehlerrate, Verzögerung)
‰ Modulation, Codierung
‰ Medienzugriff
‰ ...
Mobilität
‰ Ortsabhängige Dienste
‰ Transparenz des Aufenthaltsorts
‰ Dienstgüteunterstützung
‰ ...
Portabilität
‰ Leistungsaufnahme
‰ eingeschränkte Rechenleistung, Anzeigengröße, ...
‰ Handhabbarkeit
‰ ...

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Vereinfachtes Referenzmodell

Anwendung Anwendung

Transport Transport

Netzwerk Netzwerk Netzwerk Netzwerk

Sicherung Sicherung Sicherung Sicherung

Bitübertragung Bitübertragung Bitübertragung Bitübertragung

Funk Medium

Alexander Heine, Ronald Nitschke Stunde 1 – Folie 25


Einfluss der Mobilkommunikation auf das Referenzmodell

Anwendungsschicht ‰ Dienstelokation
‰ neue Anwendungen, Multimedia
‰ adaptive Anwendungen
‰ Staukontrolle, Flusskontrolle
Transportschicht ‰ Dienstqualität
‰ Adressierung, Wegewahl,
Netzwerkschicht Endgerätelokalisierung
‰ Handover
Sicherungsschicht ‰ Authentifizierung
‰ Medienzugriff
‰ Multiplexing
‰ Medienzugangskontrolle
Bitübertragungsschicht ‰ Verschlüsselung
‰ Modulation
‰ Interferenzen
‰ Dämpfung
‰ Frequenzen
Alexander Heine, Ronald Nitschke Stunde 1 – Folie 26