Sie sind auf Seite 1von 20

Deutschland 1945-1949

VE-Day 8.Mai 1945


Von Marie

Gestern unterzeichnete Generaloberst Jodl von Reichspräsident


Dönitz dazu autorisiert bei Verhandlungen im Hauptquartier der
Alliierten Streitkräfte in Reims einen Vertrag über die
bedingungslose Kapitulation aller deutschen Streitkräfte. Als
Zeitpunkt für die Einstellung aller Kampfhandlungen in Europa
wurde der 8. Mai, 23:01 Uhr festgelegt.

In den Vereinigten Staaten und den drei Ländern des Commonwealth, Großbritannien, Kanada
und Australien wird heute in Europa der Tag der Befreiung gefeiert. Das Kürzel VE-Day (Victory
in Europe Day). Es wird erwartet, dass von heute an deutsche Kriegsverbrecher sowie NS-
Funktionäre verhaftet und wegen Gräueltaten und Menschenrechtsverletzungen vor Gericht
gestellt werden.

Trotz eines Waffenstillstands leben die Deutschen in einer


"zusammenbrechenden Gesellschaft", Millionen Männer sind
Kriegsgefangene, und Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aus dem
Osten strömen in die vier Besatzungszonen. Suchdienste helfen bei
der Suche nach vermissten Angehörigen. In vielen Fällen leben die
Menschen in Ruinen und beginnen unter schwierigsten Umständen
mit dem Aufräumen. Armut, Kälte, Krankheit und Hunger prägen ihren
Alltag.

1945 - 1947: Das Leben im Nachkriegsdeutschland


Von Ana Catalina Cantini

Am Mai 1945 war die Kapitulation und die Zweite Weltkrieg endete. Troztdem das Ende des
Kriegs nur der Anfang einer schwierigen Periode für Deutschland war. Das Land war zerbombt
und die Gesellschaft war zusammenbruch.

Millionen Deutschen befand sich in


Kriegsgefangenschaft oder Kriegs Flüchtlingen (oder
Vertriebenen) war. Der Flüchtlingsstrom von Leute, die
ein Zuhause suchen, begann zwischen den besetzten
Zonen. Verkehrsmittel gab es kaum nicht, wegen der
Zerstörung der Infrastruktur, die Brücken und die
Schienen des Zug ausgebombt war. Da viele Familien
getrennt war und kannte der Aufenthaltsort ihre Verwandter nicht, gab auch Suchdienste um
vermisster Familienangehöriger zu finden.

Die Leute lebten in Trümmern in Städte, die kaum mehr zu erkennen war. Wesentliche
Dienstleistungen, wie Wasser, Gas und Elektrizität gab es nicht. Eine Ernährungskrise gab es
auch, weil ein Viertel der Landwirtschaftlichen Nutzflächen im Osten verloren ging. Armut, kälte
und Krankheiten war gewöhnlich.

Unter diese schwierigsten Umständen


lebten die Deutscher, die mit dem
Aufräumen die Städte sich bescháftigen
mussten. Die Winterkrise von 1946 und
1947 wurde zur Katastrophe die
Krisensituation des Ernahrung,
Energieversorgung und Verkehr. Der
Zukunft für die Deutschen ungewisse war.

Sonntag 20. Oktober 1946

Landtagswahlen in der SBZ:

Was bleibt zu erwarten, wenn die SED die stärkste Partei im Osten wird?

Von Nicolás Sánchez


Nach einem langen und entscheidenden Wahltag in der Sowjetischen Besatzungszone besiegte
die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands, die aus der im April erzwungene Gewerkschaft
der Sozialdemokratischen Partei (SPD) und der Kommunistischen Partei (KPD)
hervorgegangen ist, die Christlich Demokratische Union (CDU), die Liberal-Demokratische
Partei (LDP) und die Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe (VdgB), um sich als die
stärkste politische Partei im Osten zu positionieren.

Obwohl die SED in keinem der fünf Länder der Ostzone die von der örtlichen Dienststelle
gewünschte absolute Mehrheit erreicht hat, die zur Behinderung der CDU und der LPD
beigetragen hatte, erhielt sie einen Durchschnitt von 47,5 Prozent der Stimmen bei den
Landtagswahlen (d. h. 49,5 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern, 43,9 Prozent in
Brandenburg, 45,8 Prozent in Sachsen-Anhalt, 49,1 Prozent in Sachsen und 49,3 Prozent in
Thüringen). Damit wird sie die Partei mit der höchsten Zustimmung in den staatlichen
Parlamenten.
Jetzt, wo die Einheitspartei ihren Triumph feiert, muss man sich jedoch fragen, was die Zukunft
bringen könnte. In Anbetracht dessen, dass die SED unter dem Druck der Sowjetischen
Militärverwaltung mit dem Ziel gegründet wurde, Wahlen im Osten als ersten Schritt für künftige
politische Reformen abzuhalten, ist es höchstwahrscheinlich, dass eine Art „Volksdemokratie"
durchgesetzt wird. Es ist wahrscheinlich, dass die Ostzone Deutschlands ein sozialistischer
Staat wird, in dem es formal unterschiedliche Parteien gibt, die aber unter der Führung einer
einzigen Partei politisch unbedeutend sind. Daher wäre es keine große Neuigkeit, dass die SED
jahrzehntelang die politische Führung in der Sowjetzone übernehmen könnte.

Angesichts der Ereignisse bei den gegenwärtigen freien Wahlen würde dieses Szenario viele
Menschen nicht allzu sehr überraschen. Unabhängig vom scheinbaren Pluralismus, der diesen
Herbst im Osten gesehen wurde, muss man darauf berücksichtigen, dass die Eingriffe der
Verwaltung der Besatzungsmacht zum Sieg der jungen sozialistischen Einheitspartei
beigetragen haben. Alles war praktisch bestimmt. Und wer weiß. So wie das heutige Panorama
aussieht, wäre es nicht so unmöglich anzunehmen, dass die sozialistische Führung der SED nie
wieder demokratische Wahlen akzeptieren wird, um an der Macht zu bleiben. Aber letzten
Endes wird nur die Zeit es zeigen.
Heute wird die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands gegründet

22. April 1946 Laura Cañas


Die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) und Die Sozialdemokratische Partei
Deutschlands (SPA) schließen sich zusammen für die Bildung von Sozialistische
Einheitspartei Deutschlands (SED)

In der Vergangenheit arbeiteten die beiden Parteie nie zusammen. Jetzt haben sie die
Genehmigung der Alliierten von wieder legal zu sein und bestimmen eine Fusion zwischen den
beiden zu erstellen.

Während der Veranstaltungen des 15. KPD-Kongresses und des 40. SPD-Kongresses vom 19.
bis 20. April in Berlin beschlossen diese beiden Parteien, sich zur Sozialistischen Einheitspartei
Deutschlands (SED) zusammenzuschließen. Heute, am 22. April, wird diese Entscheidung im
Admiralspalast in Berlin offiziell.

Es waren über 1.000 Parteimitglieder anwesend, von denen 47% aus der KPD und 53% aus der
SPD kamen. Menschen, die sahen, wie bei einem Händedruck den Führern Wilhelm Pieck von
der KPD und Otto Grotewohl von der SPD, machten diese Vereinbarung zur Realität. Es wird
geschätzt, dass diese neue Partei wird mehr als 1.260.000 Mitglieder haben

Das Deutschland der Vertriebenen und Flüchtlinge


70 Jahre später
Von Ana Cortés und Julieth Marroquin

Hunger, Kälte, Krankheiten und ein paar Rucksäcken


und Holzkoffer waren die einzigen Gefährten derer, die
auf der Flucht waren vor etwa 70 Jahren, und heute gedenken wir dieses historischen
Moments, als die meisten von 16. Millionen Flüchtlings und Vertriebenen nur den Alltag
überlebten könnten, sie wurden auch Opfer von Vergewaltigungen oder Misshandlungen und
bei mehreren Gelegenheiten sogar unterwegs starben.

Flüchtlinge und Vertriebene waren so genannt, denn sie Menschen, die 1944/45 vor der
anrückenden Roten Armee oder von Poland geflohen waren oder, die in den letzten
Kriegsmonaten und nach Kriegsende Opfer durch sogenannte “wilde Vertreibungen” oder nach
Artikel 13 des Potsdamer Abkommens vertrieben wurden. Sie waren ein fünftel der Bevölkerung
in der Nachkriegszeit, und dies wurde zu einem komplexen Problem, da die Einheimischen mit
dem großen Zustrom von Menschen aus so unterschiedlichen Kulturen nicht glücklich waren.
Die Regierung reagierte in diesem Prozess jedoch sensibel, mit dem Ziel, die Integration von
Flüchtlingen und Vertriebenen zu erleichtern. So wurden die Vertriebenen einen vererbbaren
Sonderstatus erhalten, der ihnen zugleich ein Rückkehrrecht in die Heimat und die rechtliche
Gleichstellung mit der ansässigen Bevölkerung garantierte. Auf gleiche Weise wurde das
Lastenausgleichsgesetz (LAG) im Jahr 1952 geschafft. Damit unterstützte die Regierung die
Flüchtlinge durch einen Umverteilungsprozess und mit eine grössere Verfügung von
Arbeitsmöglichkeiten. Es gab eine allmähliche Anpassung der materiellen Lebensbedingungen
und eine soziale und kulturelle Assimilierung, die zu eine “Flüchtlingswunder” in den 1960er
Jahren geführte.

Obwohl für die Vertriebenen alles gut zu laufen schien, wurde in den 1960er Jahren alles, was
mit den Vertriebenen und den Flüchtlingen zu tun hatte, politisiert. Daher werden diejenigen, die
wegen Vertreibungen zu klagen versuchten, oder diejenigen, die die neue politische Ordnung
unterstützten, als Personen betrachtet, die die NS-Verbrechen verharmlost oder sie verteidigt
und gerechtfertigt haben.

In diesem Teil der Geschichte sieht man die erste Anzeichen von Problemen bei der Integration
von Ausländern, die später größer wurden. Hier die Protagonisten sind die Flüchtlingen und die
Vertreiber, aber später wurden andere Protagonisten erscheinen, die als “Gastarbeiter”
genannten wurden. Obwohl es wichtig eine Unterschied dazwischen zu markieren ist, und zwar,
das die letzte von der Regierung eingeladen würden, um billigere Arbeitskräfte zu haben und
die Wirtschaft des Landes zu verbessern, und dennoch würden sie auch grösse
Herausforderungen für die Integration in Deutschland repräsentieren. In diesem Sinne kann
man sich fragen: Wie viele Menschen mussten sich schon mit dieser Herausforderung
auseinandersetzen? und wie viele Generationen müssen sich noch damit auseinandersetzen?
Der Weg in den Weststaat
Von Oscar Alvarez

Heute, 1.7.1948, wurde eine Einigung


zwischen den westlichen Mächten und der
Ministerpräsidenten der Länder erzielt!
Nach einer hitzigen Diskussion zwischen
eine Westalliierten Kommission und elf
deutsche Ministerpräsidenten wird ein neuer
parlamentarischen Rat gebildet. Ziel ist es,
ein neues Grundgesetz für die Gründung eines neuen deutschen Staates zu erarbeiten. Diese
neuer parlamentarische Rat war direkt aus freien, allgemeinen und geheimen Wahlen
hervorgegangen.

Bonn wurde als Gastgeber für den neuen parlamentarischen Rat, der nächst 1. September
unter Konrad Adenauer als Präsident treten wird. Es wird erwartet, dass bis zum Mai nächstes
Jahr der neue grundsatz fertig sein wird. Dann wird die Bundesrepublik Deutschland gegründet
sein.
Dienstag, 20. März. 1950

DIE ZEIT
GESCHICHTE: DER ANFANG DER DEUTSCHEN
DEMOKRATISCHEN REPUBLIK

Zunächst war im 1947 einen ,,Deutschen Volkskongress für Einheit und gerechten Frieden",
aber es war abgelehnt, weil die Alliierten und auch einige deutschen Politiker keine
Genehmigung machten. Jedoch im Jahr 1949 wurde der erste deutsche Volkskongress gebilligt.
Diese Initiative ging von der Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) aus.

Einige Monate später, im Mai 1949, wurde der 3.


Volkskongress Erstmals nach einer Einheitsliste des
,,Demokratischen Blocks”. Man kann sagen, dass
dies der Anfang war. Am 7. Oktober desselben
Jahres erklärte sich der Volksrat ,,Provisorische
Volkskammer” und proklamierte die Gründung der
Deutschen Demokratischen Republik (DDR).

Wil
helm Pieck,Staatspräsidenten
Berlin heute: nach einer dringenden Krise 18. November 1949
Von Laura Ronderos und Ana María Vergel

Seit dem Ende des Krieges versuchen die


Vereinigten Staaten, eine neue Politik für
Westdeutschland zu erstellen. Dafür
präsentierte der amerikanische
Außenminister George C. Marshall vor
zwei Jahren das European Recovery
Program (ERP), auch Marshall-Plan
bekannt. Die zentralen Ideen hinter dem
Plan: erstens, durch Kredite die
Volkswirtschaften Westeuropas zu eigener
Güterproduktion zu befähigen und
zweitens, die Ausbreitung des
Kommunismus zu verhindern. Auf der Marshall-Plan-Konferenz im Juli einigten sich 16
europäische Staaten darauf, trotzdem die ebenfalls eingeladenen osteuropäischen Länder
nahmen nicht teil.

Letztes Jahr ist endlich der bekannte Marshall-Plan begonnen, aber damit alles wie vorgesehen
erfolgreich wäre, etwas fehlte: eine Währungsreform. Die Notwendigkeit und Dringlichkeit
einer Währungsreform wurden von den Siegern ganz unterschiedlich beurteilt. Die Sowjetische
Besatzungszone war am wenigsten daran interessiert, weil das Problem der Überliquidität
gleich nach der Besetzung durch die Stilllegung der Bankkonten gelöst wurde. Im März
entschlossen sich die Westmächte die sowjetische Administration nicht mehr in gemeinsame
Währungsreform Pläne einzubeziehen.

Zur Durchführung der Währungsreform wurde am 1. März die „Bank deutscher Länder“ als
Zentralbank für die drei Westzonen (amerikanische, britische und französische Zone) errichtet.
Nach der Umstellung der Bankguthaben und andere Faktoren wurde schließlich eine Tauschrate
festgestellt: von hundert Reichsmark zu sechs D-Mark und fünfzig Pfennigen. Mit der
Einführung der D-Mark am 21. Juni änderte sich die wirtschaftliche Situation in
Westdeutschland überraschend. Die Lager wurden geöffnet, die Schaufenster waren gefüllt und
die Preise stiegen. Außerdem, der Schwarze Markt brach zusammen.
Als Reaktion auf die positive Reform im Westen, organisierte sich drei Tage später eine
Währungsreform in der Sowjetischen Besatzungszone. Da neue Banknoten nicht gedrückt
werden konnten, wurden die alten Reichsmark-Scheine mit Coupons überklebt. Das Geld hieß
deshalb „Tapetenmark“. Damit verbesserte sich der Lebensstandard im Osten nicht spürbar.
Jedoch das machte die Spaltung Deutschlands sogar deutlicher und abschließend sichtbar.

Berlin-Blockade, was ist passiert?

Noch während der deutschen Fabrikanlagen führt Amerika die


definitive Veränderung zu der neuen deutschen Politik aus.
Nach der Teilung Berlins (1945) in vier Besatzungszonen,
Großbritannien und USA vereinigen im 1947, um eine Bizone
zu begründen, die nachher mit Frankreich eine Trizone
geworden ist.

1947 wurde den Marshall Plan eingeführt, und wegen des


riskanten Vorschlag der Währungsreform wurde die
Sowjetunion das Prozess abgesagt . Trotzdem, am 24. Juni
1948 reagiert mit einer Blockade aller Land und
Wasserverbindungen nach West Berlin. Die neue Möglichkeit,
um die West Berliner (2.1 Million) zu beliefern, ist eine
Luftbrücke, die Lucius D. Clay (US-Militärgouverneur)
organisiert. Dank an diesen drei Luftkorridoren, die Westberliener bekommen Hilfe von
"Rosinenbombern" mit Lebensmittel und notwendigen Gütern.

Die Westmächte Luftbrücke ist ein erfolgreiches Projekt und wurde überprüft mit der
Sowjetischen Blockade, die am 12. Mai 1949 verlassen ist. In den nächsten Monaten, die Ruten
zwischen Ost und Westberlin wurden wieder freigemacht. Seitdem wurde Berlin bekannt
geworden als Symbol des Kalten Krieges zwischen den USA und der Sowjetunion.

Die Westmächte Luftbrücke ist ein erfolgreiches Projekt und wurde überprüft sein mit der
Sowjetischen Blockade, die am 12. Mai 1949 verlassen ist. In den nächsten Monaten, die Ruten
zwischen Ost und Westberlin wurden wieder freigemacht. Seitdem wurde Berlin bekannt
geworden als Symbol des Kalten Krieges zwischen den USA und der Sowjetunion.

Zurzeit, nach sechs Monaten ist es möglich für die deutsche Gesellschaft die Folgen der Berlinen
Blockade anzumerken:

Der berline Aufprall wurde die Gründung der deutschen Staaten als neue Politik überstürzen.
Die Gründung feindlicher Militärblöcke ist auch eine wichtige Folge der Berline Blockade geholt
wurde. Im April 1949 unterzeichnen Canada, USA und noch zehn westeuropäische Länder die
Zusammenarbeit EU-NATO in Washington, um die Verteidigung gegen irgendeinen Angriff zu
sichern.

In der anderen Hand, die Alliierten wurden eine parlamentarische Versammlung der
Besatzungszonen einberufen. Folgendes mit der Vereinigung der Britischen, Amerikanischen
und Französischen Zonen wurde die Bundesrepublik (BRD), mit Bonn als Hauptstadt und ihr
kapitalistisches System. Die Sowjetische einberufen eine konstituierende Versammlung in ihrer
Zone und mit dem Stadtrat, sodass wurde Oktober 1949 die
Deutsche Demokratische Republik (DDR) geboren mit
sowjetischen Berlin als Hauptstadt und das kommunistische
System wieder eingeführt.

Ein Projekt über eine vereinigte Politik ist noch fern und Berlin
wurde in zwei Einflusssphären getrennt.

Montag, 3. Juli, 1950


von Juliana Alvira und Nataly Galindo

Aufgrund der gegenwärtig angespannten Situation des Kalten Krieges und der Konfrontation zwischen
den Mächten, die man heute erlebt, ist es sehr wichtig, sich daran zu erinnern, welche Ereignisse für den
Ausbruch dieses Krieges, insbesondere in Ost- und Westdeutschland, ausschlaggebend waren. Um den
Hintergrund des Kalten Krieges zu verstehen, muss man die Herausbildung unterschiedlicher Wirtschafts-
und Gesellschaftsordnungen erkennen, und das bedeutet wiederum, zwei wichtige Ereignisse zu
verstehen: die Schaffung der Bizone/Trizone und die Bodenreform.

1945: Was war der Bodenreform „Junkerland in Bauernhand”?

Die politischen System und die Wirtschafts- Gesellschaftstrukturen entwickelten sich in den
Besatzungszonen unterschiedlich. Die Sowjetunion begann ihrerseits mit dem Umbau einer staatlich
gelenkten und sozialistischen Planwirtschaft in ihrer Zone. Wichtig für diese Absicht war die
kommunistische Meinung, die die nationalsozialistischen Herrschaft als ein zugespitzter Ausdruck des
Kapitalismus darstellte. In diesem Sinne stand die Entnazifizierung im Zusammenhang mit dem Aufbau
des kommunistischen Herrschaftssystem.

In dieser Sowjetischen Besatzungszone wurde eine Bodenreform ab September 1945 durchgeführt, in


deren Verlauf Großgrundbesitzer mit Fläche von mehr als 100 Hektar und Besitzer kleinerer Betriebe
entschädigungslos enteignet wurden. Nach Ansicht der Kommunisten hatten die Großgrundbesitzer (
„junker”) als treibende Kraft hinter den Nationalsozialisten gestanden. Diese Länder wurde in sogenannte
„Bodenfonds” überführt und dann in kleinen Einheiten verteilt, den an Landarbeiter, Kleinbauern und
Vertriebene vergeben wurden. Auf die Bodenreform folgte eine Industriereform, wodurch die
Produktionsmittel, die Löhne und Preise begann, staatlich gelenkt zu werden.

Bizone/Trizone: Was ist passiert?


Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Deutschland von den Alliierten in vier Besatzungszonen
gegliedert. Die USA, Großbritannien, Frankreich und die Sowjetunion hatten die Verwaltungskontrolle
ihrer eigenen Zone. Am 1.1.1947 vereinigten die USA und Großbritannien ihre Besatzungszone, um eine
zusammen Wirtschaftsraum aufzubauen. Auf diese Weise wurden ihre politischen Interessen gesichert.
Dieser Verein wurde als Bi-Zone eingestuft. Warum vereinten die Sowjetunion und Frankreich nicht
jedoch in diesem Moment an das „Vereinigten Wirtschaftsgebiet”?

Heutzutage ist diese Frage sehr einfach zu beantworten. Wegen des Gegensatzes zwischen die
politischen, sozialen und Wirtschaftssysteme von den USA und den Sowjetunion wäre eine einheitliche
Zone nicht möglich gewesen, deswegen entwickelte sich die Ost-West-Deutschland nicht nur parallel,
sondern auch unterschiedlich. Andererseits hatte Frankreich einen eigenen Grund darüber, am 1947 in
dem Verein nicht einzufügen: die Sorge vor einem starken Deutschland. Trotz der französischen
Besorgnis, kam ein Jahr später Frankreich an der westliche Verein, damit eine zusammen Politik des
Wiederaufbaus gegründet wurde. Mit dieser Eingliederung wurde die Bi-Zone zur Trizone, die den
Marshall-Plan begann und schließlich wegen der Währungsreform der Westmächte erleichterte den
Ausbruch des Kalten Kriegs.
Der Kampf um eine deutsche Einheit
Laura Sofía Ruiz Chaves und Maria Luisa Poloche Amórtegui
1970
Nach dem Tod des Berliners Peter Fechter (1962) erkannte Willy Brandt die Notwendigkeit,
eine Annäherung mit der DDR und mit den anderen Nationen des Ostens zu entwickeln. Unter
der Dynamik des Kaltes Krieges und mit der Hilfe des Entspannungspolitik vorstellt von den
USA mit der UdSSR, beginnt Brandt, wie der neue Kanzler der BRD (1969), die Entwicklung
seines Ansatzes. Am 19. März 1970 in der erste Besprechung mit den Machthabern der DDR,
in ostdeutschen Erfurt, wurden zwei starke Reaktionen erzeugt: die größe Begrüßung des
Kanzlers Brandt durch die Ostdeutschen und die Ablehnung der Regierung für den Besuch. Sie
mochten nicht eine Annäherung mit der BRD haben.

Hier entscheidet die


Bundesrepublik, freundschaftliche
Beziehungen zu östenlischen
Nationen aufzunehmen. Anfangen
mit der UdSSR, Brandt hat die
Moskauer Vertrag unterschrieben
(August 1970) und setzte mit der
Dialoge mit Warschau fort
(Dezember 1970). Mit der
Aussöhnung mit Polen begründet
das Zentrum der Ostpolitik und der
erste Schritt zur Versöhnung ist
getan: Brandt kniet im Warschauer
Ghetto als Symbol des Respekts
für das Geschehene.
Willy Brandts Kniefall in Warschau 1970

Diese neue Politiken verändert die globale Ordnung und hatte 4 wichtige Punkte:

1) Beziehung mit der UdSSR: das Erkennen der europäischen Grenzen von der BRD und
um die Sicherung des Status von Berlin und seiner Zufahrtswege.
2) Beziehung mit Polen: das Erkennen der Oder-Neiße Grenze als polnische Westgrenze,
die Abgeltung polnischer Rentenansprüche, Kredite für die polnische Wirtschaft sowie
die Ausreiseerlaubnis für deutschstämmige Polen, unter anderem.

3) Beziehung mit Tschechoslowakei: der Gültigkeit des Münchener Abkommens vom 29.
September, humanitäre Angelegenheiten und Fragen der Strafverfolgung und
Rechtshilfe.

4) Beziehung mit der DDR.

Dieser vierte Punkt ist wichtig, wegen die Folgen, die die Vereinbarung auf dieser Seite
Deutschlands hatte. Für den Anfang ist es wichtig festzustellen, dass die DDR-Führung Willy
Brandt als Klassenfeind betrachtete. Tatsächlich akzeptieren sie den Deal nur, weil Brandt ein
gutes Beziehung zum Moskauer Parteichefs Breschnew hatte und die DDR ohne Moskau nichts
ist. Außerdem sind die Führer besorgt über den Einfluss, den ihre Anwesenheit auf die Bürger
haben kann. Und ihre Furcht ist berechtigt. Nach Erfurt stimmten 80% der Bürger mit Brandts
westlichen Ideen zu. Das ist ein Misserfolg für den SED und sie beschließen, diese Information
geheim zu halten und Brandt auszuspionieren. Auf diese Weise gelang es ihnen, Günter
Guillaume zum Brandts Sekretär zu machen, was als der größte Coup der Stasi gilt.

Eine weitere Konsequenz dieses Abkommens für


die DDR betraf die legale Anerkennung des
Westens. Das Abkommen war zweideutig und der
Umfang der Bestimmungen unklar. Einerseits
sollten die Verbindungen zwischen den
Westsektoren in Berlin und der Bundesrepublik
bleiben. Deshalb strebte die DDR nur die
Entwicklung von Verkehrs- und Postverbindungen
an, nicht aber die Entwicklung von politischen,
wirtschaftlichen, rechtlichen und kulturellen
Verbindungen. Andererseits entstand eine
grundsätzliche Uneinigkeit über den Status von
Berlin, wie weit sie ging und wem sie wirklich
gehörte.

Willy Brandt (links) und Willi Stoph (rechts)

Literaturhinweise:

MDR, Mitteldeutscher Rundfunk: “Wandel durch Annäherung”- Brandts neue Ostpolitik.


<https://www.mdr.de/zeitreise/willy-brandt-ostpolitik100.html> (abgerufen am 22.09.20)

Bundeszentrale für politische Bildung: Entspannung und Neue Ostpolitik 1969-1975


<https://www.bpb.de/izpb/10344/entspannung-und-neue-ostpolitik-1969-1975?p=1> (abgerufen am 22.09.20)

LEMO, Lebendiges Museum Online: Neue Ostpolitik <https://www.hdg.de/lemo/kapitel/geteiltes-deutschland-


modernisierung/neue-ostpolitik.html> (abgerufen am 22.09.20)

MDR, Mitteldeutscher Rundfunk: “Willy Brandt und die DDR”. <https://www.mdr.de/zeitreise/willy-brandt-und-


die-ddr100.html > (abgerufen am 22.09.20)