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Der Besuch der alten Dame by Friedrich Dürrenmatt

Detailed readthrough with notes


Dritter Akt
Routledg Diogenes Version
e
p111 P 86 Petersche Scheune.
Links sitzt Claire Zachanassian in ihrer Sänfte
unbeweglich, im Brautkleid, weiß, Schleier usw.

Der Butler: „Der Arzt und der Lehrer.“

Claire Zachanassian: „Sollen hereinkommen. „


Claire weary after ninth wedding: ,Brauche Ruhe. …Bin
schlieβlich nicht mehr blutjung.’ Ironic.
The butler comes from the background. The doctor and
teacher appear to grope (Search blindly or uncertainly
by feeling with the hands) their way through the dark.
Finally they found the billionaire and they bowed to her.
The two are actually in good, solid middleclass clothes
and they are already elegant – a change from Act 1.

P 87 Claire „Schwül hier. Zum Ersticken. Doch ich liebe diese


scheuen Scheune, den Geruch von Heu, Stroh und
Wagenschmiere. Erinnerungen. All die Geräte, die
Mistgabel, die Droschke, den zerbrochenen Heuwagen
gab es schon in meiner Jugend
Try to be more selective with quotations. Important
elements here highlighted. Difficult to learn then use
overlong quotes.

p113 P 88 ,Die beiden wischen sich den Staub ab.


Die Lehrer setzt sich. Der Arzt bleibt stehen

Der Lehrer: „Ein besinnlicher Ort“


,Er wischt sich den Schweiß ab.‘ Stressed.

Claire: „Der Pfarrer predigte erhebend. Und


auch Sie machten ihre Sache brav mit dem
gemischten Chor, Herr Lehrer. Es tönte feierlich.“
Despite this praise Claire remarks this marriage is already
over: , Meine zweitkürzeste Ehe.‘ This clearly means
nothing to her.

Der Lehrer: „wir kommen in der Angelegenheit


des Herrn Ill.“

Claire: „Oh ist er gestorben?“


Lehrer tiefst schockiert:

Der Lehrer: „Gnädige Frau! Wir haben schließlich


unsere abendländischen Prinzipien.“

Principles which won’t in the end make any


difference when it comes to deciding between
prosperity and Ill’s life.

(Claire: „was wollt ihr denn?“)

Der Lehrer: „Die Güllener haben sich leider,


leider verschiedenes angeschafft.“

Der Arzt : Ziemlich vieles.


Die Beiden wischen sich den schweiß ab.

p115 P 89
The teacher and the doctor want to reach a
compromise with Claire.

Der Lehrer: „Lassen sie uns nicht ein Leben lang


vergeblich geharrt haben. Wir bitten um kein
Almosen wir bieten ein Geschäft.“

Claire: wirklich. „Das Geschäft wäre nicht


schlecht“.

Der Lehrer: „Gnädige frau! Ich wußte, daß Sie


uns nicht im Stich lassen würden! „
Claire raises hopes – only to dash them immediately. The
teacher’s ‚offer‘ won’t work: it is Claire that has brought
the town into its present ruin. They have nothing to
bargain with.
p117 P 90 Stille
Claire justifies her bitterness.

Claire: „Es war Winter, einst, als ich dieses


Städtchen verließ, im Matrosenanzug, mit roten
Zöpfen, hochschwanger, Einwohner grinsten mir
nach. Frierend saß ich im D-Zug nach Hamburg,
doch wie hinter den Eisblumen die Umrisse der
Peterschen Scheune versanken, beschloß ich
zurückzukommen einmal. Nun bin ich da. Nun
stelle ich die Bedingung, diktiere das Geschäft.
(Laut:) Roby und Toby, in den Golden Apostel.
Gatte Nummer neun ist angerückt mit seinen
Büchern und Manuskripten. „
p 119 P 91 - 92 Teacher pleads with Claire to show humanity:
-121 ,Claire: Die Menschlichkeit, meine Herren, ist für die
Börse der Millionäre geschaffen...‘
Teacher and doctor give up their efforts to save Ill:
,Der Arzt: Mein Gott, was sollen wir tun?
Der Lehrer: Was uns das Gewissen vorschreibt, Dokton
Nüβlin.‘

Im Vordergrund rechts wird Ill‘s laden sichtbar. Neue


Inschrift. Neuer blitzender Ladentisch, neue Kasse, kost-
barere Ware. (Tritt jemand durch die fingierte Türe:
pompöse Geklingel. Hinter dem Ladentisch Frau Ill. Von
links kommt der erste, als arrivierter Metzger, einige
blutspritzer auf der neunen schürze. )

(Die erste: „Zigaretten“

Frau Ill : „Die Grünen?“

Der erste: „Camel.) Und ein Beil.“

Frau Ill: „ein Schlachterei?“


Der erste exakt.

Frau Ill: „bitte, Herr Hofbauer.“

What is the importance of the sections


highlighted?
(Frau Ill reicht dem ersten ein Glas Wasser und das
Mittel.)

Der Erste: „Alles voll Journalisten.“

Der Zweite: „Schnüffeln im Städtchen herum. „

Der Erste : „Werden auch hier vorbeikommen“.

Frau Ill: „Wir sind einfache Leute, Herr Hofbauer.


Bei uns suchen sie nichts. „
(Der erste eben interviewen sie den Pfarrer.

Der Zweite: der wird schweigen, hat immer ein


Herz für uns arme Leute gehabt Chesterfield.)
Why should the people of Güllen fear questions from the
press?
Because they don’t want the press to know that they will
kill Alfred Ill.
p123 P 94- 95
Frau Ill schenkt dem Lehrer ein

Der Lehrer: „Danke. Stürzt den Steinhäger


hinunter“.

Frau Ill: „Sie zittern, Herr Lehrer“.


Why is the teacher drinking in the middle of the day,
shaking?
Because he is afraid of the press finding out the truth

(Die Güllener stellen sich rechts auf. Der Lehrer hat die
Flasche halb ausgetrunken und bleibt am Ladentisch
stehen. Zwei Pressenmänner kommen mit Fotoapparaten.
Hinter ihnen erscheint der vierte Güllener.)

Pressemann I Frage eins: „Wie fühlt ihr euch,


allgemein gesprochen?“

Der Erste: „verlegen, Wir sind natürlich erfreut


über den Besuch der Frau Zachanassian“.

Der Dritte: „Erfreut.“


p125-127 P 96 -97
Pressemann I Frage zwei: „An die frau hinter dem
Ladentisch : es wurde behauptet, ihr Mann hätte
Sie Claire Zachanassian vorgezogen“.

Stille
What is important about this question directed to Frau Ill?
How loyal is she to her husband?
The importance of the question is to ask Claire about her
husbands loyalty.
Her husband is very loyal to her

Der Erste: wer behauptet das?

Pressemann I : „Die beiden kleinen, dicken,


blinden Onkelchen der Frau Zachanassian.“

Stille
Why does it matter that Koby and Loby have been
talking to the press?
Because they could tell the press the reason why Claire
donated the money.
Pressemann II: „Claire Zachanassian und der
Besitzer dieses Ladens hätten sich vor mehr als
vierzig Jahren beinahe geheiratet“.

Schweigen

Frau Ill: Stimmt

Pressmann II: „Herr Ill? „

Frau Ill: „in kalberstadt“


Die beiden Pressmänner schreiben gleichgültig in ihre
Notizbücher. Vor rechts kommen die beiden Eunuchen,
von Roby an Ohr geführt.

p129 P98 People from the press shown as not interested in the real
story.

Die beiden: wir wollen nicht mehr erzählen, wir


wollen nicht mehr erzählen.

Die Beiden: Nicht zu Toby, Nicht zu Toby.

What aspect of Claire’s character does Koby


and Loby’s fear here remind us of?

Claire is cruel and has already shown this towards Koby


and Loby

Frau Ill: „Wir kennen keine Geheimnisse in


unsere Familie. Mein Mann sagt immer: Was
Gott weiß, sollen auch unsere Kinder wissen.“
Ironic.

p131 - P 102
135 Ill has been battling with his past on his own
in his room. He comes down into the shop to
be addressed by the teacher:

,Was wollen Sie auf dem Faβ, Lehrer?‘ [Ill]

Die Lehrer: „Die Wahrheit, Ill . Ich erzähle den


Herren von der Presse die Wahrheit. (Wie ein
Erzengel erzähle ich, mit, tönender stimme. Er
schwankt. Denn ich bin ein Humanist ein
freunde der alten Griechen, ein Bewunderer
Platos.)“
Please check language for consistency.
Ill stops the teacher in his tracks. The press seize a photo
opportunity, then rush out at the news that Claire has
another husband.
Der Lehrer: „Ich wollte Ihnen helfen. Aber man schlug
mich nieder, und auch Sie wollten es nicht. Ach
, Ill. Was sind wir für Menschen. Die schändliche Milliarde
brennt in unseren Herzen. Reißen Sie sich zusammen,
kämpfen Sie um ihr Leben setzen Sie sich mit der Presse in
Verbindung, Sie haben keine Zeit mehr zu verlieren.“
Ill doesn’t want the teacher’s help or to follow his
advice, to use the press to help him out of his dire
situation. He has accepted his own guilt, and his fate:

Alfred: „Ich habe Klara zu dem gemacht, was sie


ist, und mich zu dem, was ich bin, ein
verschmierter windiger Krämer. Was soll ich tun,
Lehrer von Güllen? Den unschuldigen spielen?
Alle ist mein Tat, die Eunuchen, der Butler, der
Sarg, die Milliarde. Ich kann mir nicht mehr
helfen und auch euch nicht mehr.“
Please translate this key speech into English.
Alfred: “I made Klara what she is and have made me what
I am, a grubby,windy shopkeeper. What should I do,
teacher von Güllen? Play the innocent? It’s all my fault,
the eunuchs, the butler, the coffin, the billion. I can no
longer help myself and I can’t help you. "
Ill has given up.

p139, P 106
141, 143 The teacher is alone in recognising that the
people of Güllen will one day have to pay too
for their betrayal: ,...dass auch einmal zu uns
eine alte Dame kommen wird, eines Tages, und
dass dann mit uns geschen wird, was nun mit
Ihnen geschieht...‘

Der Bürgermeister: „Heute Abend ist


Gemeindeversammlung. Im Golden Apostel. Im
Theatersaal .“

Alfred: „Ich komme .“

Der Bürgermeister: „Alle kommen. Wir


p145
behandeln ihren Fall. Wir sind in einer gewissen
Zwangslage.“

Alfred: „Finde ich auch.“


What is the significance of this exchange between Ill and
the mayor?
The mayor wants to persuade Ill to take his life, to commit
suicide).
p147-153 P 109
Mayor tries to persuade Ill to take his own life
to help the townspeople out of their
predicament: ,Es wäre nun doch eigentlich Ihre
Pflicht, mit Ihrem Leben Schluβ zu machen...‘

Alfred: „Ihr könnt mich töten, ich klage nicht,


protestiere nicht, wehre mich nicht, aber euer
Handeln kann ich euch nicht abnehmen. „
Ill accepts his fate – but he will not let the Guellener off
their responsibility.

Der Bürgermeister: „nimmt das Gewehr wieder


zu sich schade. Sie verpassen die Chance, sich
reinzuwaschen, ein halbwegs anständiger
Menschen zu werden. Doch das kann man von
Ihnen ja nicht verlangen.“

(Alfred: „Feuer, Herr Bürgermeister. Er zündet


ihm die Zigarette an.“

Die tochter: „ach geh, Vater. Da solltest du erst


mein Abendkleid Sehen“.)
Add notes on trip with family in car.
Ill mentions how he would have liked to own such a car.
He comments on the positive changes in the town as they
drive by: ,Sonnenblumen, Rosen in den Gaerten ‘
Sad atmosphere. ,Ueberschwemmt vom Abdendlicht. She
es heute wie zum ersten Mal.’ Asks family to leave him in
the wood.
,Frau Ill: Auf bald! Auf bald!’ heartless.

The family said goodbye to ill since they knew


they were never going to see him again.

Their goodbye is a pretence. They act as if they


are going to see him again after the film they
are off to see, especially Frau Ill.
p 153 P 115
-161 Im Konradsweilerwald

Alfred:“ Ich meine, wir hatten ein Kind?“

Claire: „Gewiß“

Alfred: „War es ein Bub oder ein Mädchen?“

Claire : „Eein Mädchen“

Schweigen.„Rauchen. Gitarre.

Alfred: „Bei wem ist es gestorben?“

Claire: „Bei Leuten. Ich habe den Namen


vergessen.“
What does this exchange tell us about Ill and Claire?
What is the importance of the location?
The location reminds them off the time they spent
together when they were young.
Ill accepts his fate: ,Danke fuer die Kraenze...’
They bid each other farewell.
This scene reflects again Claire’s indifference/cruelty.

P 120-122
Der RadioReporter: „nähert sich mit dem
Mikrophon dem Lehrer. Tosender Beifall. „
Sie hören den Beifall, meine Damen und Herren. Ich bin
erschüttert. Die Rede des Rektors bewies eine sittliche
Größe, wie sie ja jeder Gemeinde vorkommen, überall, wo
Menschen sind.
Do these word have meaning or are they just for the
audience, for the record?
P 123
Der Bürgermeister: „er hat jemand zur Stiftung
der Frau zachanassian eine Bemerkung zu
machen.“
P 127
Der Polizist: „Bleib! Er drückt Ill auf die Bank
nieder.
Alfred: Ihr wollt es noch heute tun?“
Ill cannot believe the haste with which the judgement of
the town assembly is to be carried out

Der Polizist: „naturlich“

Alfred: „Ich dachte, es würde am besten bei mir


geschehen.“
Die Bühne. Wird dunkel. Im schwachen Mondlicht sind die
Menschen nur undeutlich zu sehen.
Significance of these stage directions?
P128
Der Pfarrer: „Nun, Ill ihre schwere stunde ist
gekommen“.

Alfred: „Eine Zigarette, Herr Bürgermeister.“


Ill raucht. Der pfarrer steht langsam auf und geht langsam
in die Reihen der andern.
Ill zögert

Der Polizist: „Los geh.“

P 131 -134
Clarie: „er ist wieder so, wie er war vor langer
Zeit, der schwarze Panther. Deck ihn zu.

Bürgermeister.

Der check. Sie überreicht ihm ein Papier und geht


mit dem butler hinaus.“

Claire and the mayor have got what they want.


A success? Happy End?
Die einst graue welt hat ishc in etwas technisch
blitzblankes, in Reichtum verwandelt mündet in ein Welt-
Happy-End ein.

Aus dem. Hintergrund kommt claire in ihrer sänfte


unbeweglich, ein altes Götzenbild aus Stein, zwischen den
Beiden Chören hervor, vor ihrem Gefolge begleitet.
Sie verschwindet rechts außen , zuletzt tragen die
Dienstmänner den sarg auf einem langen weg hinaus.

Alle: „Teures führt sie mit sich, ihr Anvertrautes.“

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