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Der Besuch der alten Dame by Friedrich Dürrenmatt

Detailed readthrough with notes


Zweiter Akt

Routledge Diogenes version


P 51 - 52 Ill schaut ihnen durchs Fenster zu. Seine Tochter fegt auf den Knien
den Boden. Sein Sohn steckt eine Zigarette in den Mund.

Alfred: Das Städtchen steht zu mir. Ill continues to be deluded


about the reality of his situation

Ill Expresses his kindness to his wife for making breakfast?

Sie soll oben bleiben, sie soll sich schonen.

but the kids decided to go to work instead.

Der Sohn: ich gehe zum Bahnhof. Ein Arbeiter ist krank. Die
brauchen vielleicht Ersatz.

Der Tochter: ich gehen auch, Vater. ………. Auf Arbeitsamt.


Vielleicht gibt es eine Stelle.
Alfred niest in sein Taschentuch, Gute Kinder, brave Kinder
Children who do not want to spend time with him.
P 53
Die erste: Zigaretten.

Alfred: Wie jeden morgen

Der Erste: Nicht die, möchte die Grünen.

Alfred: Teurer

Die Erste: Schreibens auf

Watch accuracy of language when quoting – and consistency!

Güllener starting to buy more expensive versions of goods


than usual and are buying them on credit. Could Claire’s offer
have anything to do with this behaviour.
p65
, Ich bin wieder montiert. Die armenische Volksweise, Roby...Er
[Zachanassian] war ein klassischer Mann, derf alte
Finanzriese... habe ihm alles abgeguckt.‘[Claire]

Worth including some of Claire’s interventions in this act,


where she sits planning her next wedding, to take place in
the cathedral of Güllen, and waiting for the Güllener to act as
she expects them to do, not as they say they are going to
behave.
P 57
Die frau esse Schokolade Die Frauen essen Schokolade –
teuere.

Die Frau: Die Frauen Schokolade essend: Todsicher Herr Ill,


todsicher

Women customers reassure Ill of their loyalty to him – while


building up debts

Alfred: drei zehn

Die zweite: Nicht den

Alfred: den trankst du doch immer.


Most of his customers are paying Alfred on credit
Auf den Balkon kommt der Gatte VIII, Filmschauspieler, groß,
schlankroter Schnurrbart, im Morgenrock. Er kann vom gleichen
Schauspieler dargestellt werden wie Gatte VII.
This stage direction underlining the meaninglessness of Claire’s
marriages.

P 59
Die Zweite : Für Geld kann man eben alles haben. Er spuckt
aus.
He looks at the ladies shoes as well. He finds it strange that, all of a
sudden, people in Güllen are wearing new shoes

P 60
Alfred: Du hast neue Schuhe. Gelbe neue Schuhe.

Der Zweite: Nun?

Alfred: Auch du, Hofbauer. Auch du hast neue Schuhe. ...

Er geht zu [den Frauen], langsam, grauenerfüllt....

Auch ihr. Neue gelbe schuhe. Neue gelbe schuhe..

Der Zweite: Mann kann doch nicht erwig in den alten schuhe
Schuhen herumlaufen.

Alfred: Neue Schuhe? wir Wie könntet ihr neue Schuhe kaufen?

And Ill’s most important question as he throws goods at his


customers who flee out of the shop:

,Womit wollt ihr zahlen?...Womit?‘


P 61 – 63 Der Polizist: Was wünschen sie Ill? Nehmen sie Platz.
Ill stand/Ill remains standing then tells the police officer that he wants
to arrest Claire. He wants to arrest her on the spot. that he wants him
to arrest Claire

„ich verlange es als der zukünftige Bürgermeister“

„sie fordert die Einwohner unserer Stadt auf mich zu töten.“

Useful to indicate the police officer’s response to this: ,Nun


kann der Vorschlag nicht ernst gemeint sein, Usefuweil der
Preis von einer Milliarde übertrieben ist.‘

„alle tragen neue Schuhe. Neue gelbe Schuhe...Auch Sie[ zum


Polizisten]”
P65 Das Telefon auf dem Tisch klingelt. Der Polizist nimmt es ab.

,Meine Kunden, womit sollen die bezahlen?‘

,Warum haben sie denn einen Goldzahn im Mund


polizeiwachtmeister?... Einen neuen blitzenden Goldzahn.“ ‘

Claire sits on her balcony and drinks coffee and smoking smokes
cigarette cigars, and waiting, only/ just waiting
Ein Gitarrenmenuett ertönt.
Ill bleibt
P 68 – 69
Alfred: ,Ich fürchte mich...Für meinem Kopf ist eine Milliarde
geboten.‘
Alfred spoke with the mayor and told him that he had gone to the
police station and that the policeman had a golden tooth.

Von links tritt ein Mann auf mit einer Schreibmaschine (der dritte)

Der Mann: Die Neune Schreibmaschine, Herr Bürgermeister.


Eine Remington.
(Der Mann nach rechts ab.)

Text differs here from Routledge version:


Von links kommen die beiden blinden mit ihren Angel-ruten, Hand in
Hand

Die Beiden: Der Panther ist frei, der Panther ist frei.
Haben ihn knurren gehört, haben ihn knurren gehört!.
P 70 Hüpfen in den Goldenen Apostel.

„Gehe zu Hoby und Boby, zu Toby und Roby.“


Alfred told the mayor that they should arrest the lady but the mayor
finds it strange and Alfred confirms that the policeman also said the
same thing.
The mayor defends himself and the people of Güllen from Ill’s
implication/ accusations, that they are going to abandon their values
and give him up: ,Sie vergessen, dass Sie sich in Güllen befinden. In
einer Stadt mir verdienen Ihren Undank nicht...Wir leben schlieβlich
in einem Rechtsstaat. ‘[Bürgermeister]

The mayor explains to Alfred that it is incomprehensible to arrest her.


that Claire’s actions are not altogether impossible to understand:
, Sie haben schlieβlich zwei Burschen zu Meineid angestiftet und ein
Mädchen ins nackte Elend gestoβen.‘[Bürgermeister]

Ill will no longer be nominated as the mayor’s successor:


,Für den Posten des Bürgermeisters sind gewisse Forderungen sittlicher
Natur zu stellen, die Sie nicht mehr erfüllen, das müssen Sie
einsehen.‘[BM]

P 71 Er geht langsam links zum Fenster, kehrt dem Bürgermeister den


Rücken zu, starrt hinaus.
Von links tragen Roby und Toby wieder kränze, Blumen über die Bühne
und verschwinden im Golden Apostel

Ill sees the whole town turning against him, despite the mayor’s
protestations.

Alfred: Keiner will nicht töten, jeder hofft, daß es einer tun
werde, und so wird es einmal einer tun.

Der Bürgermeister: „Sie sehen Gespenster“


P 72
Alfred: Ill spekuliert schon mit meinem Tod!
(Later the press arrived.)
Claire’s plans for her 9th wedding are proceeding:
,Wo ich heirate, ist immer die Presse dabei. Sie braucht mich, und ich
brauche sie.’ [Claire]
Gatte VIII comments paradoxically: ,So ein Kleinstädtchen bedrückt
mich…Keine Gröβe, keine Tragik. Es fehlt die sittliche Bestimmung einer
groβen Zeit.’
P74 Von links kommt der Pfarrer, ein Gewehr umgehängt. Er breitet über
den Tisch, an dem vorher der Polizist saß, ein weißes Tuch mit einem
schwarzen kreuz, lehrt das Gewehr gegen die Wand des Hotels. Der
Sigrist hilft ihm in den Talar. Dunkelheit. Ill kommt von links.
Alfred ask the clergyman for help since he is afraid of the people .
The priest advises: ,Weil Sie ein Mädchen um Geld verraten haben,
einst vor vielen Jahren, glauben Sie, auch die Menschen würden Sie nun
um Geld verraten…Kümmern Sie sich um die Unsgterblichkeit Ihrer
Seele.’
Alone of those to whom Ill has turned for help the priest also counsels:
,Flieh! Wir sind schwach…führe uns nicht in Versuchung, indem du
bleibst.’
,Der Panther liegt tod vor Ills Laden.’ [Butler] A symbol of Ill’s fate
n/a P75 Schweigen. Die Männer mit ihren Gewehren verschwinden denn
wieder. Schatten an den Rändern der Bühne. Die Feuerglocke beginnt
zu bimmeln.
n/a P 77-78
„Auf meinem Tod übt ihr dieses Lied auf meinen Tod. „

„Klara. Sag doch, daß du Komödie spielst, daß dies alle nicht
wahr ist. „Was du verlangst. Sag es doch. „

„Der schwarze Panther ist tot, der schwarze Panther ist tot.“
P 80-81 Die Bühne wie zu Beginn des ersten Aktes. Der Bahnhof. Nur der
Fahrplan an der Mauer ist neu, unzerrissen, und irgendwo klebt ein
großes Plakat mit einer strahlenden gelben Sonne: Reist in den Süden.
Ferner: Besucht die Passionsspiele in Oberammergau. Auch sind im
Hintergrund einige krane zu bemerken zwischen den Häusern sowie
einige neue Dächer.
Das donnernde, stampfende Geräusch eines vorbeirasenden
Expreβzuges.

You could quote less from the stage directions here and give your
opinion on them, in particular how the station has changed since the
First Act.
(salutierend.)
Ill mit einem alten Köfferchen in der Hand ´, schaut sich um. Langsam,
wie zufällig, kommen von allen Seiten Güllerner hinzu. Ill zögert, bleibt
stehen.

Alfred: Wo geht’s denn hin mit dem Koffer?[Lehrer]

Alfred: Wir begleiten Sie!

Der Arzt: Niemand will sie töten.[Arzt]

, Hier sind Sie am sichersten.‘ [Polizist]

Ill is attempting to flee Güllen but finds himself accompanied


to the station and surrounded by the townspeople.

,Ill schaut sich ängstlich um, wie ein gehetztes Tier.‘

The sense of menace is heightened by the townspeople


speaking not individually but in chorus and repeating
themselves: ‚Ihr Zug! Ihr Zug!...Viel Glück! Viel Glück!‘

P 82 – 83 Glockenton

Alle: Das ganze Städtchen !

Alle: Als alte Freunde !

Der Polizist: Und viel glück in Australien!

Zuggeräusch. Der Bahnhofvorstand nimmt die Kelle. Links


erscheint der Kondukteur, als wäre er eben vom Zuge
gesprungen.

Alfred: Macht Platz!

Der Lehrer : aber wir haben doch Platz gemacht.

Alfred: Geht weg!


Niemand rührt sich. Einige Stehen da, Hände in den Hosentaschen.
P 84- 85
Der Bürgermeister: Ich weiß nicht, was sie wollen. Es ist an
ihnen, fortzugehen. Steigen sie nun in den Zug.

Alfred: Geht weg!

Alfred fell on his knee.

Warum seid ihr so nah bei mi?...

Alfred: Ihr wollt mich zurückhalten

Alle: Steigen Sie doch ein! Steigen Sie doch ein!

Alfred; Ich weiß es! Einer wird mich zurückhalten! Einer wird
mich Zurückhalten!

Alle: Niemand! Niemand!

The people of Güllen stop Alfred from escaping Güllen with the
train to Australia In the end it is Ill who stops himself taking
the step to board the train:
(Er hebt die Kelle, der Kondukteur markiert Aufspringen, ) und Alfred
bedeckt, zusammengebrochen, von den Güllenern umgeben, sein
Gesicht mit den Händen.
Alle verlassen den zusammengebrochenen Alfred, gehen nach hinten,
langsam, verschwinden.

Alfred: Ich bin verloren!

Well done Katharina.


You have identified and included a good deal of useful material here. These notes will be
helpful for in-class work and for essay writing. I have made additions, highlighted in
yellow, mostly to clarify particular quotations.

Look closely please at language points in red. Accuracy and consistency crucial, eg in the
title of the play: Der Besuch der alten Dame.

65% C