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DEUTSCHE

GEGENWARTS-
LITERATUR
Aktuelle Tendenzen
Gegenwartsliteratur

 Popliteratur
 Erinnerungsliteratur
 Transkulturelle Literatur

 Kinder- und Jugendliteratur


Popliteratur

Frank Degler / Ute Paulokat: Neue deutsche Popliteratur. Paderborn 2008.


Popliteratur
Erinnerungsliteratur

„Die neue Erinnerungsliteratur ist nach 1945 entstanden. Sie ist


eine Antwort auf die Gewaltgeschichte des zwanzigsten
Jahrhunderts und motiviert auch Menschen, die sich nicht
vordringlich als Schriftsteller verstehen, zum Schreiben. In
diesem Genre sind die Grenzen durchlässig geworden zwischen
autobiographisch inspirierten Lebenszeugnissen und hoch
elaborierten literarischen Fiktionen.
[…] Die Bedeutung dieser Gattung besteht dabei darin, die
zerstörerische Wucht der großen Geschichte in ihrem Nieder-
schlag auf Einzelgeschichten und individuelle Schicksale zu ver-
gegenwärtigen und sich dabei vornehmlich auf jene Erfahrungen
zu konzentrieren, die weder in die historischen Darstellungen
noch in das kollektive Gedächtnis der Gesellschaft eingegangen
sind.“
Aleida Assmann: „Die Vergangenheit begehbar machen. Vom Umgang
mit Fakten und Fiktionen in der Erinnerungsliteratur.“ In: Die politische
Meinung 500/501 (Juli / August 2011). S. 77-85. Hier S. 79.
Erinnerungsliteratur
Transkulturelle Literatur

 Gastarbeiterliteratur
 Migrationsliteratur
 Interkulturelle Literatur
 Transkulturelle Literatur

 Adelbert-von-Chamisso-Preis
Transkulturelle Literatur
Kinder- und Jugendliteratur

Marja Rauch: Jugendliteratur der


Gegenwart. Grundlagen, Methoden,
Unterrichtsvorschläge. Seelze-
Velber 2012.

Gina Weinkauff / Gabriele von


Glasenapp: Kinder- und
Jugendliteratur. Paderborn
2014.
KJL im Deutschunterricht

 Leseförderung
 Lesestrategien
 Leseanimierende Verfahren
 Literarisches Lernen
 Literarische Ausdrucksformen
 Gattungskonventionen
 Literaturgeschichtliche Entwicklungen
 Textverständnis und Interpretationskompetenz
 Themenorientiertes Arbeiten
Jugendliteratur

 Deutscher Jugendliteraturpreis
Jugendliteratur

Wolfgang Herrndorf: Tschick. 5.


Auflage. Reinbek bei Hamburg
2012.

Wolfgang Herrndorf (1965-


2013)
Tschick (2010)
Methoden

 Verfassen eigener (narrativer / lyrischer) Texte


 Standbilder und szenische Darstellungen
 Malen
 Musikalische Umsetzungen

 Lesetagebücher
 Portfolios

 Literatur und Film


Sekundärliteratur
 Hempel, Friederike et.al.: Wolfgang Herrndorf: Tschick (=
deutsch.kompetent Stundenblätter). Stuttgart 2016.
 Jürgensen, Christoph: „‘Auf den ersten Blick denkt man, genauso sieht es
aus in der Natur!‘ – Zur Logik jugendliterarischer Doppelcodierung am
Beispiel von Wolfgang Herrndorfs Tschick.“ In: Logik der Prosa: zur
Poetizität ungebundener Rede. Hg. v. Astrid Arndt, Christoph Deupmann
u. Lars Korten. Göttingen 2012, S. 283-299.
 Koller, Hans-Christoph: „Bildung unter den Bedingungen kultureller
Pluralität. Zur Darstellung von Bildungsprozessen in Wolfgang Herrndorfs
Roman ‚Tschick‘.“ In: Bildung unter Bedingungen kultureller Pluralität. Hg.
v. Florian Rosenberg u. Alexander Geimer. Wiesbaden 2014, S. 41-57.
 Scholz, Eva-Maria: Wolfgang Herrndorf. Tschick. Reclam
Lektüreschlüssel. Stuttgart 2014.
 Wölke, Alexandra: Wolfgang Herrndorf. Tschick. (= EinFach Deutsch
Unterrichtsmodell). Hg. v. Johannes Diekhans. Braunschweig et.al. 2014.