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Anamnesebericht 1&2 Herr Webber

Herr Webber, wurde heute morgen in


unserer Pflegeeinrichtung
aufgenommen. Die Aufnahme
erfolgte durch Pflegerin Martha, die
auch das Anamnesegespräch führte.
Alle erforderlichen Angaben wurden
vom Patient selbst gestellt.
Im Bezug ,,auf Kommunikation"
benötigt Herr Webber zwar keine
Brille, aber wegen seines
eingeschränkten Hörvermögen
verwendet er ein Hörgerät. Eine
Unterstützung beim Batteriewechseln
wird vom Pflegepersonal erfordert.
Darüber hinaus kann er sich dem
Pflegepersonal mitteilen und seine
Wünsche äußern. Einerseits ist Herr
Webber situativ und zur Person
orientiert, anderseits ist er nicht
zeitlich und örtlich orientiert.
Infolgendessen sollte ihn das
Pflegepersonal anleiten.
Im Bereich ,,sich bewegen" ist zu
vermerken, dass Herr Webber mobil
ist und er kann selbständing
aufstehen und zu Bett gehen. Er hat
keine Probleme beim Sitzen und
Gehen sowie Stehen
und Laufen und kann sich allein
hinsitzen. Hierzu benutzt er keine
Hilfsmittel. Jedoch geht er nicht zum
Spazieren und macht keine
körperliche Aktivitäten. Zusätzlich
sind bei ihm Kontrakturen vorhanden,
in Form einer gefausteten Hand, die
er manchmal massiert. Zum Schluss
bleib noch zu erwähnen, dass Herr
Webber nach dem Schlaganfall ein
hohes Risiko einen Stürz besteht.

Anamnesebericht 13 Erfahrungen
des Leben/14 Biografische
Ergänzung

Frau Paulina Winkelmann, geboren


am 02.06.1930, wurde heute morgen
in unserer Pflegeeinrichtung
aufgenommen. Die Aufnahme
erfolgte durch Pflegerin Martha, die
auch das Anamnesegespräch führte.
Alle erforderlichen Angaben wurden
von der Patientin selbst gestellt.
Frau Winkelmann leidet an ständige
Schmerzen
und nimmt infolgendessen Tramal-
Tropfen dagegen ein. Um Schmerzen
zu bewältigen, hört sie außerdem
Musik. Afgrund der straken
Schmerzen hat sie
Mobilitätseinschränkungen und leidet
an Bewegungsunfähigkeit, deshalb
benötigt sie vollständige
Unterstützung des Pflegepersonal.
In der Sterbephase wünscht sie keine
Sondenernährung und möchte von
ihrer Tochter versorgt werden. Sie hat
große Angst vor Einsamkeit.

Im Bereich ,,biografische Ergänzung"


ist zu vermerken, dass sie in der
Volkschule eine Ausbildung zur
Buchalterin machte und später
arbeitete sie als Buchalterin. Sie
engagierte sich gern in
Kirchgemeinde. 1948 heiratete sie
und bekam drei Kinder. Im Jahr 1958
wurde sie nach Unfalltod ihres
Ehemanns verwitwet und könnte
nicht die Erfahrung völlig vergessen.
Des Weiteren ist zu sagen, dass Frau
Winkelmann nicht nur ihr Ehemann
sondern auch ihre Wohnung
vermisst. Sie
macht sich Sorgen um ihre
Enkelkinder. Schließlich ist es
wichtig, die Bewohnerin regelmäßig
zu kommuniziren, damit die
Einsamkeit und Sorgen minimieren.

5. Essen und Trinken

Frau Herta Mossbach, geboren am


19.08.1916, wurde heute morgen in
unserer Pflegeeinrichtung
aufgenommen. Die Aufnahme
erfolgte durch Pflegerin Martha, die
auch das Anamnesegespräch führte.
Alle erforderlichen Angaben wurden
von der Patientin selbst gestellt.

Im Bereich ,,Essen und Trinken" ist


zu erwähnen, dass die Vorlieben von
Frau Mossbach Suppen, Saft und
Milch sind. Sie mag keinen Kaffee.
Jedoch lehnt sie aufgrund ihrer
Schluckstörungen feste Speisen ab.
Üblicherweise trinkt sie nur etwa
einen viertel Liter am Tag. Das
bedeutet für das Pflegepersonal,
dass eine vollständige Übernahme
erforderlich ist. Wegen
ihrer eingeschränkten Mobilität
wünscht sie ihre Malzeiten nicht in
Gemeinschaft zu sich nehmen. Aus
diesem Grund ist teilweise
Übernahme erforderlich. Für
gewonlich nimmt sie ihr Frühstück
spät ein. Die Nahrung wird von
Kombinationen mit Sondenernährung
und oraler Ernährung bekommen. Sie
bevorzeugt eine breiige Kost und
nimmt drei Mahlzeiten oral nach
Wunsch. Allerdings sollte das
Pflegepersonal beachten, die
Bewohnerin muss durch orale
Ernährung und Sondenernährung
völlig unterstützen und auch die
Flüssigkeitsaufnahme überwachen
werden.