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Angelina Giffhorn und Yannik

Köngisamen

1. Unterrichtsbesuch im Ausbildungsfach Kaufmann im Einzelhandel und Kauffrau im


Einzelhandel

Thema: Ware präsentieren - Warenplatzierung und Verkaufsräume

Datum: 08.07.21

Zeit: 8.00-9.30 Uhr

Ausbildungsschule / BBS
Telefonnummer:
Klasse: Kaufmann im Einzelhandel und Kauffrau im
Einzelhandel (1. Ausbildungsjahr)
Schulinterne Bezeichnung XX
der Klasse:
Raum: Raum 205

Besprechungsraum: U205

Eingeladen sind:

Name: E-Mail-Adresse:
Seminargruppenleitung: XX XX
Fachleitung: XX XX
Pädagogische Leitung: XX XX
MentorIn: XX XX
AnwärterIn / XX XX
Seminargruppe:

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1. Lerngruppenanalyse (Fiktive Gruppe)

Die Klasse ist im ersten Jahr der Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel und
Kauffrau im Einzelhandel. Insgesamt besteht die Klasse aus 16 Schülerinnen und
Schülern. Ich betreue die Klasse seit dem Beginn ihrer Ausbildung. Das
Leistungsniveau ist für das erste Ausbildungsniveau angemessenen. Vier SuS haben
im Vorfeld erfolgreich das Wirtschaftsgymnasium abgeschlossen und stechen
deswegen im positiven Sinne heraus. Von diesem Vorwissen können die anderen
SuS, durch geschicktes Vorgehen profitieren. Da insgesamt somit ein
Ungleichgewicht bezüglich der Fachkompetenz herrscht, sollte die Förderung dieser
Kompetenz in der Klasse forciert werden.

2. Für die Unterrichtsstunde relevante Materialien und Medien, ggf. mit


Quellenangaben1

Für Situationen im Plenum wird hauptsächlich auf das Whiteboard zurückgegriffen.


Auf dem Whiteboard wird außerdem das digitale Arbeitsblatt vorgestellt. Die SuS
bearbeiten das digitale Arbeitsblatt auf ihren Tablets. Mithilfe der Tablets erstellen die
einzelnen Gruppen außerdem ein digitales Poster für ihre Mitschülerinnen und
Mitschüler. Die Ergebnissicherung und die Reflexion im Plenum werden ebenfalls
mithilfe des Whiteboards unterstützt. Alle erarbeiteten Dateien werden für die
gesamte Klasse auf Moodle zur Verfügung gestellt.

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3. Unterrichtsverlaufsplanung

Thema der Stunde:

Ware präsentieren - Warenplatzierung und Verkaufsräume

Lernfeld / Lernbereich / Unterrichtsfach / Lernbaustein / Lernmodul: Klasse: 1. Ausbildungsjahr

Lernfeld 4 / Ware präsentieren / Kundenorientiertes Verkaufen Zeit / U-Stunde: 90 min /


Doppelstunde

Bezug zur Abschnittsplanung - Einbettung:

In der vergangenen Stunde hat sich die Lerngruppe mit dem Thema „Kunden im Servicebereich betreuen“, sowie mit dem Umgang
der Kasse, beschäftigt. Nun ist das Ziel der heutigen Stunde, dass die SuS ein Verständnis davon erhalten, wie man Ware präsentiert.
Im Anschluss werden die SuS mit dem Thema „Werben und den Verkauf fördern“ konfrontiert.

Intention:

Die Lerngruppe sollte am Ende der Stunde das Verständnis besitzen, Ware kundengerecht zu platzieren und zu präsentieren. Zudem
sollte die Ware verkaufswirksam und betriebswirtschaftlich sinnvoll platziert werden.
Hinzu kommt, dass die Lerngruppe in der Lage sein sollte, Kriterien für ansprechende Warenpräsentation zu kennen und
entsprechende Konzepte zu entwickeln.

Kompetenz – Schwerpunkt der Stunde:

Die Schüler und Schülerinnen fördern ihre Fachkompetenzen im Bereich Warenplatzierung im Verkaufsraum, indem sie mit Hilfe
eines Informationstextes die verschiedenen Platzierungen (z.B. Verbundplatzierung) kurz selbstständig auf ihrem Arbeitsblatt
festhalten und sich im Anschluss in Gruppen austauschen. Als Gruppe sollten die SuS zu ihrem Fallbeispiel passende Platzierungen
herausfinden und ein Lösungsschema mithilfe eines Posters auf dem Tablet erarbeiten und diese durch einen Galeriegang
präsentieren.

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Zeit Phase Verlauf/Inhalte Methode/Sozialform Medien/Material Methodisch-didaktische
Begründung
Einstieg (Lernaufgabe) Zu Beginn zeigt die Lehrkraft Plenum Whiteboard, Die Lernaufgabe wurde
ihren SuS ein Lautsprecher in eine realitätsnahe
selbsterstelltes Video zum Situation eingebettet, die
Thema Ladengestaltung den betrieblichen Alltag
(Inhalt: Unternehmensprofil widerspiegelt. Im
wird erläutert, Rahmen der Ausbildung
Geschäftsinhaber beauftragt können die SuS mit
Sie als Auszubildende die ihrem Vorgesetzten zu
Warenplatzierung im diesem Thema
Verkaufsraum zu konfrontiert werden.
verbessern) Durch das praxisnahe
Beispiel werden die SuS
aktiviert und in das neue
Thema eingeführt.
Problemstrukturierung und Die Lehrkraft stellt das Ziel Plenum Whiteboard, Bei der Gruppenbildung
Auftragsübergabe (AÜG) der heutigen Stunde dar. digitales hat die Lehrkraft, die in
Das Ziel ist es, dem Arbeitsblatt der Lerngruppenanalyse
Geschäftsführer die Ideen erwähnten,
der Platzierungen auf einem unterschiedlichen
Poster zu präsentieren. Leistungsniveaus
Die Gruppeneinteilung hat berücksichtigt. So
die Lehrkraft im Vorfeld profitieren die SuS
erledigt und in einer Liste auf voneinander
Moodle hochgeladen. gegenseitig.

Selbstständige produktive Gruppentische wurden von Gruppenarbeit, Tablet, digitales Hierbei findet eine
Erarbeitung (SPE) der Lehrkraft im Vorfeld Think-Pair-Share Arbeitsblatt, Passung statt, da bei der
aufgestellt. Der digitales Poster Gruppeneinteilung die
Arbeitsauftrag wird Lehrkraft den Vorteil hat,
gruppenteilig in vier Gruppen leistungsschwächere
bearbeitet. Dazu lesen die SuS mit leistungsstarken

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SuS in Einzelarbeit den SuS zu mischen.
hochgeladenen Text auf In Bezug auf die
Moodle. Im Anschluss Lerngruppenanalyse
tauschen sich die SuS in wird bereits von den
ihren Gruppen aus. Die unterschiedlichen
Gruppen überlegen sich, Fähigkeiten innerhalb
welche verschiedene der Klasse berichtet.
Platzierungsarten es gibt Durch die Think-Pair-
sowie deren Vor- und Share Methode werden
Nachteile. Die Lösungen alle SuS individuell
werden auf dem digitalen gefordert (Think),
Arbeitsblatt festgehalten. trotzdem werden
Weiterhin generieren die Synergieeffekte
SuS Ideen, um ein digitales ermöglicht (Pair).
Poster zu gestalten. Dieses Außerdem werden die
Poster dient dazu, dem SuS durch die
Geschäftsführer die Ideen zu Gruppenpräsentation
präsentieren. In dieser angespornt fundierte
gesamten Phase nimmt die Ergebnisse zu liefern.
Lehrkraft die Rolle des Gleichzeitig werden die
Begleiters ein. kommunikativen
Fähigkeiten geschult
(Share).
Präsentation Die fertigen Ergebnisse Abgewandter Digitales Poster Durch den Galeriegang
werden in Form eines Galeriegang, findet ein kooperativer
abgewandten Galeriegang Plenum Austausch statt.
präsentiert. Die SuS haben (Informationsaustausch).
die Möglichkeit sich andere
Ideen anzuschauen und sich
mit den anderen Gruppen
untereinander
auszutauschen.
Besprechung Im Plenum werden Whiteboard Die Ergebnissicherung
gemeinsam mit der Lehrkraft fördert die Motivation
die Ergebnisse des Arbeitsprozesses,
zusammengetragen und ggf. da Zwischenergebnisse
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ergänzt. Diese deutlich werden. Sie
Lösungsskizze wird für alle unterstützen außerdem
zugänglich auf Moodle die Entwicklung neuer
abgespeichert. Ideen und halten den
Wendepunkt des
Lernprozesses fest.
Außerdem wird hierbei
die Entwicklung von
Problemlösestrategien
gefördert.
Reflexion Die Lehrkraft greift auf das Plenum Whiteboard Ziel der Reflexionsfragen
Ausgangsvideo noch einmal ist es, die wesentliche
zurück. Dabei werden von Inhalte zu vertiefen.
der Lehrkraft
Reflexionsfragen, passend
zu der geförderten
Kompetenz, gestellt (z.B.
welche Arten von
Platzierungen gibt es?)
Die Lehrkraft bedankt sich
für die Mitarbeit und beendet
mit einem Ausblick auf die
nächste Stunde den
Unterricht.

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Literaturverzeichnis

Baden-Württemberg Ministerium für (2011). Individuelle Förderung an beruflichen Schulen. Abgerufen von
https://lehrerfortbildung-bw.de/st_if/bs/if/unterrichtsgestaltung/methodenblaetter/think-pair-share.pdf

Wunderlich, R. & Sauermann, B. (o.J.). Kooperatives Lernen – Methode Galeriegang. Abgerufen von
https://www.deltaplus.bayern.de/fileadmin/user_upload/DELTAplus/6_Koop_Lernen/5_6_Galeriegang.pdf
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Apelojg, B. (2017). Prozessorientierte Didaktik – Ergebnissicherung. Abgerufen von
https://www.uni-potsdam.de/de/meprooek/index/methodenpool/unterrichtsphasen/ergebnissicherung

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