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Trainingseinheiten Pflege 7

Schreiben Anamnesebogen ausfüllen

Arbeiten Sie zu zweit. Stellen Sie sich die Fragen aus dem Anamnesebogen und tragen Sie die
Informationen ein.

Bewohnername geboren am

Gewohnheiten · Wünsche · Ressourcen Hilfebedarf Hilfe-


form

1. Kommunizieren ist schwerhörig taub


Benötigen Sie eine Brille? ja nein stumm blind
kann Hörgerät nicht handhaben
Benötigen Sie ein Hörgerät? ja nein
hat Sprachstörungen
Können Sie sich mitteilen und Ihre hat Sichtfeldeinschränkungen
Wünsche äußern? ja nein
Orientierung:
Ist
zeitlich ja nein
örtlich ja nein
situativ ja nein
zur Person ja nein
orientiert.

2. Sich bewegen Kontrakturen vorhanden


Können Sie selbstständig … ggf. wo
aufstehen/zu Bett gehen? ja nein Spitzfußstellung
gehen? ja nein max. gebeugter Ellenbogen
stehen? ja nein Kniegelenk 100°
sitzen? ja nein gefaustete Hand
laufen? ja nein Dekubitus vorhanden
sich hinsetzen? ja nein ggf. wo (siehe auch Wundprotokoll)
Ihre Lage im Bett verändern? ja nein Sturzgefahr

© telc gGmbH, Frankfurt a. M. Diese Vorlage darf zu Unterrichtszwecken vervielfältigt werden.


ist bettlägerig
Benutzen Sie hierzu Hilfsmittel? ja nein
Transfer aufstehen hinlegen
Gehen Sie spazieren? ja nein
ggf. wann und wie oft
Mögen Sie körperliche Aktivitäten? ja nein
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3. Vitale Funktionen aufrechterhalten hat erhöhten


Wird regelmäßig Blutdruck gemessen? ja nein niedrigen Blutdruck
hat Durchblutungsstörungen
Wird regelmäßig Blutzucker gemessen? ja nein
friert leicht
Tragen Sie Kompressionsstrümpfe? ja nein hat ständig kalte Füße
Welche Umgebungstemperatur ist Ihnen angenehm? hat Diabetes
neigt zu Unterzuckerung
Nehmen Sie regelmäßig Medikamente, ja nein neigt zu Überzuckerung
ggf. welche? leidet unter Sauerstoffmangel
kann Bronchialsekret
Brauchen Sie Hilfe bei der
schlecht abhusten nicht abhusten
Medikamentenversorgung? ja nein
leidet unter starkem Auswurf
hat Atemnot nach leichter Anstrengung

4. Sich pflegen waschen duschen baden


Welche Vorlieben haben Sie im Bereich der Körperpflege? Oberkörper Haare Unterkörper
Rasur
Fußpflege Fingernagelpflege
Welche Körperpflegemittel benutzen Sie?
Intimpflege
Hautpflege Gesichtspflege
Wer besorgt diese? Ohren- Nasen- Augenpflege
Mund- und Zahnpflege
Wie rasieren Sie sich? Hautdefekte Veränderungen
(siehe Wundprotokoll)
Wie pflegen Sie Ihre Haare? neigt zu starkem Schwitzen

Benötigen Sie Hilfe bei der Fußpflege? ja nein


Benötigen Sie Hilfe bei der Zahnpflege? ja nein

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Schminken Sie sich? ja nein

5. Essen und Trinken sieht Notwendigkeit von


Welche Lieblingsspeisen/-getränke haben Sie? Essen Trinken nicht ein
sieht Notwendigkeit einer Diät nicht ein
hat Kau- Schluckstörungen
Welche Speisen/Getränke lehnen Sie ab?
isst sehr langsam
mundgerechtes Zubereiten der
Wie viel trinken Sie gewöhnlich am Tag? Nahrung
Hilfestellung bei der
Möchten Sie Ihre Mahlzeiten in Mahlzeiteneinnahme
Gemeinschaft einnehmen? ja nein Sonde PEG komplett
Wie sind Sie gewohnt, Ihr Frühstück einzunehmen? Sondenernährung in Kombination mit
frühmorgens später oraler Ernährung
Unterstützung und Überwachung zur
Benötigen Sie eine Diät oder Schonkost? ja nein
ausreichenden Flüssigkeitsaufnahme
Sondenernährung? ja nein leidet unter häufigem Erbrechen
Wie viele Mahlzeiten nehmen Sie pro Tag gewöhnlich ein?
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6. Ausscheiden ist zeitweise urin- und/oder


Gibt es Zeiten, zu denen Sie gewohnheitsmäßig die stuhlinkontinent
Toilette aufsuchen? ja nein leidet unter ständigen
gelegentlichen
Benötigen Sie Hilfe beim Toilettengang? ja nein
Verstopfungen Durchfällen
Können Sie Blase und Darm kontrollieren? ja nein hat Dauerkatheter
Nehmen Sie Medikamente zur Regulierung suprapubischen Katheter
der Blasen- und Darmfunktion? ja nein neigt zu Infektionen
hat einen Anus praeter
Benötigen Sie Hilfsmittel (Vorlagen, Inkontinenzhosen,
kann Toilette Toilettenstuhl
Katheter, Bettpfanne, Toilettenstuhl, Urinflasche)?
nicht selbstständig benutzen
Wenn ja, welche? ja nein
Unterstützung bei der Einnahme von
Abführmitteln
Unterstützung bei der Anwendung von
Vorlagen

7. Sich kleiden braucht Hilfe bei der Kleiderauswahl


Welche Kleidung tragen Sie gerne (auch Hausschuhe, zieht sich wegen Desorientiertheit
Schuhe, Sonntagskleidung, Freizeitkleidung, Schmuck)? öfter aus
fehlende Einsicht für angemessene
am Tag:
Kleidung
fehlende Einsicht für notwendigen
Wäschewechsel
in der Nacht: kann Verschlüsse nicht handhaben
kann Kleidung nicht über Kopf
Gewohnter Wäschewechsel: ausziehen
kann Kleidung nicht über die Füße
anziehen

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8. Ruhen und Schlafen hat Einschlaf- Durchschlafstörungen
Von wann bis wann schlafen Sie üblicherweise nachts? hat psychische krankheitsbedingte
Schlafstörungen
 at gestörten Tag-Nacht-Rhythmus
h
Halten Sie einen Mittagsschlaf ja nein
Wenn ja, wie lange?
Möchten Sie, dass nachts ein/eine
Mitarbeiter/-in nach Ihnen schaut? ja nein
Gibt es Besonderheiten, die zu beachten sind (Unruhe,
Tag-Nacht-Umkehr, Geräuschempfindlichkeit)?
ja nein
Nehmen Sie Medikamente zum Schlafen? ja nein
Weitere Gewohnheiten (Belüftung, Beleuchtung):
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9. Sich beschäftigen Strukturierung des Tagesablaufes nach


In welchem Beruf haben Sie gearbeitet? früheren Gewohnheiten:
Zeitpunkt für Aufstehen Zubettgehen
abstimmen

Womit haben Sie sich gerne beschäftigt?


Integration in tägliche Abläufe (Hauswirt-
schaft, Garten, Singgruppe etc.):

Wie sah Ihr Tagesablauf aus?

Wünschen Sie Hilfe bei der Gestaltung des Tagesablaufes?

10. Geschlechtersensible Pflege Schamgefühl bei Intimpflege


Bevorzugen Sie männliche oder weibliche Pflege­- berücksichtigen:
personen? wünscht männliche weibliche
folgende Pflegeperson:

kann sich nicht selbst frisieren


Verwenden Sie Make-up oder Schmuck?
kann Schmuck nicht selbst anlegen

Welche Haar- und ggf. Barttracht bevorzugen Sie?

11. Für eine sichere Umgebung sorgen kann Gefahren nicht einschätzen

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Benötigen Sie Hilfsmittel zur Mobilität? ja nein verirrt sich in der Einrichtung
Wenn ja, welche? individuelle Sicherheitsmaßnahmen
Wünschen Sie ein Bettgitter? ja nein erforderlich a) b)
Möchten Sie Ihr Zimmer verschließen bzw. verschlossen a) nicht freiheitsentziehende Maßnahmen
bekommen; ja nein Raumgestaltung prüfen
ggf. zu welcher Tageszeit? Beleuchtung prüfen
Stolperfallen beseitigen
Sitz- und Haltemöglichkeiten
Können Sie Hilfe herbeirufen? ja nein ja nein schaffen
Hüftprotektoren
Finden Sie sich in der Einrichtung ohne
Muskelkraft- und Balancetraining
Hilfe zurecht? ja nein
Personensuchsystem
b) f reiheitsentziehende Maßnahmen Art
der Maßnahme und Begründung (siehe
Pflegeplanung I) und vereinbarter
Tagesablauf (Pflegeplanung II)
Medikamenteneinnahme muss über-
wacht werden
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12. Soziale Bereiche des Lebens sichern Bewohner benötigt Aktivierung


Zu welchen Verwandten, Bekannten pflegen Sie Hilfe bei der Kontaktpflege
Kontakte? in Betreuung im Haus integrieren

Gibt es Personen, zu denen Sie keinen Kontakt


wünschen?

Gibt es Zeiten, zu denen Sie keinen Besuch


wünschen?

Gibt es weitere soziale Kontakte wie Vereine,


Kirchengemeinde, bestimmte Geistliche?

Können Sie die Kontakte selbstständig


herstellen? ja nein

13. Mit existentiellen Erfahrungen des Lebens umgehen kann Krankheit Behinderung
Haben Sie ständig/wiederholt Schmerzen? ja nein nicht akzeptieren
Nehmen Sie deshalb regelmäßig ist durch Schmerzen eingeschränkt bei:
Schmerzmittel ein? ja nein
Welche?

leidet an Verlust von:

Wie bewältigen Sie sonst Ihre Schmerzen?

hat Angst:

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Gibt es Wünsche zur Betreuung in der Sterbephase?

Wer soll Sie in dieser Zeit versorgen?

14. Biografische Ergänzung leidet unter unbewältigten Lebens-


erfahrungen:

vermisst:

hat Sorgen um:

B = Beaufsichtigung A = Anleitung Tü = Teilübernahme vÜ = vollständige Übernahme


Trainingseinheiten Pflege 7

Anregung für die Lehrkraft

Anknüpfungspunkt in Trainingseinheiten Deutsch B1·B2 Pflege


Seite 60, Aufgabe 5a

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