Sie sind auf Seite 1von 2

Es

 Verben mit obligatorischem „es“

1.Einige Verben werden obligatorisch zusammen mit es verwendet, z. B. einige


Wetterverben.
Es regnet.

2.Einige weitere Verben, meist mit Präposition

Bei diesen steht es entweder im Nominativ oder im Akkusativ.


Beispiele: es im Nominativ:
ankommen auf: Es kommt darauf an, wie viel Geld ich habe.
fehlen an: Es fehlt ihm an Deutschkenntnissen.
gehen um: In dem Text geht es um das Thema „alternative Energien“.

Beispiele: es im Akkusativ
es anlegen auf: Der Schüler legt es darauf an, dass er vom Lehrer bestraft wird.
es versuchen mit: Klavierspielen macht mir keinen Spaß,
jetzt versuche ich es mit Gitarrespielen.

3.Einige Ausdrücke mit Adjektiv und Verb

Beispiele:
es sich (+ Adjektiv) machen: Thomas macht es sich leicht, wenn er sagt, dass
ihn das nicht interessiert.
es gut (schlecht) meinen: Der Chef meint es gut (schlecht) mit den Mitarbeitern.
es weit bringen: Thomas hat es weit gebracht, er ist der Chef von 500
Mitarbeitern.

4. Einige feste verbale Ausdrücke

Beispiele:
es gibt :In Deutschland gibt es viel Industrie.
es heißt :Es heißt, dass die Firma vor der Pleite steht.
es gilt : Jetzt gilt es alle Kräfte zu mobilisieren.
es geht: Wie geht es dir? („Wie fühlst du dich?“) – Es geht. („Nicht besonders
gut, nicht besonders schlecht“)

5. Die Verben werden, sein und bleiben


Die Verben werden, bleiben und sein werden in Verbindung mit
„Wetteradjektiven“ mit es benutzt.
Beispiele: „Wetter“
werden: Es wird warm.
bleiben: In den nächsten Tagen bleibt es kalt.
sein: Hier ist es sehr heiß.
Das Verb werden auch bei Zeitveränderung:
Beispiel: „Zeitveränderung“
werden: Es wird Nacht.

 Es als Nominativersatz

Es kann als Ersatz für einen Nominativ stehen, wenn der Urheber einer Aktion
unbekannt oder unwichtig ist.

Beispiel:
Der Briefträger klingelt an der Tür.
Es geklingelt an der Tür.
Weitere Beispiele:
Es brennt.
Es raucht.

 Es als Platzhalter für den Nominativ

Es kann auch als Platzhalter für einen Nominativ stehen, der später im Satz
erscheint. Diese Konstruktion ist klingt veraltet. Sie kommt häufiger in Märchen
vor.

Beispiel:
Es als Platzhalter: Es gingen einmal zwei Königssöhne auf die Jagd.
besser: Zwei Königssöhne gingen einmal auf die Jagd.
Es als Platzhalter in Komplementsätzen

 Unter bestimmten Umständen kann bei Komplementsätzen im Hauptsatz


zusätzlich es als „Platzhalter“ (Korrelat) für den Komplementsatz stehen.
Das heißt, dass der Nominativ bzw. der Akkusativ sowohl durch es als
auch durch den Komplementsatz ausgedrückt wird.

Beispiel: es als Platzhalter
es und dass-Satz = Nominativ: Es ist für mich wichtig, dass meine Eltern mich
unterstützen.
es und dass-Satz = Akkusativ: Ich bedaure es, dass meine Eltern mich nicht
unterstützen können.