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SILCOPAC SPDMR

STROMRICHTER/GENERATORISCHE
EINHEIT FÜR DC-BUS

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answerdrives.com
SILCOPAC SPDMR
MANUALE STROMRICHTER/GENERATORISCHE EINHEIT FÜR DC-BUS

Code: IMSPD026D
Version: 0.4
Softwareversion: 0.2 NRG
Ausgabedatum: Dez-07

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Answer Drives S.r.l. thanks you for choosing a GT3000 product and for any useful advice to improve this manual.
EINLEITUNG

Ansaldo Sistemi Industriali bedankt sich bei Ihnen für die Wahl dieses Produktes.

Bei Problemen oder Fragen können Sie sich jederzeit an unseren Techn.Service wenden; bitte geben Sie dabei die
Daten auf dem Typenschild des Umrichters an.

ELCO BETRIEBSEINHEIT

Hinweise zum Handbuch

Dieses Handbuch gibt detaillierte Informationen über die technischen Eigenschaften und die Programmierung des A.C./D.C.
Umrichters der Produktreihe SPDM.

Diese Handbuch richtet sich an qualifiziertes Personal, das mit der mechanischen Montage, elektrischen Installation,
Inbetriebnahme und Wartung der oben gennannten Umrichter vertraut ist.

Es ist erforderlich, daß der Bediener:


• vertraut ist mit den Sicherheitsvorschriften des Ein- und Ausschaltens, der Erdung von elektrischen Anlagen und Systemen,
generell im Umgang mit elektrotechnischen Einrichtungen;
• Grundkenntnisse in der Physik und Elektrotechnik besitzt;
• vertraut ist mit den verwendeten Symbolen der elektrischen Schaltpläne;
• vertraut ist mit den Verkabelungsvorschriften und dem Umgang mit elektrischen Anlagen.

Nicht erforderlich sind vorherige Erfahrungen und Kenntnisse über Installation, Wartung und Betrieb von Frequenzumrichtern.

Dieses Handbuch ist ein integraler Bestandteil der Anlage und muß während der gesamten Lebensdauer des Umrichters
aufbewahrt werden.

Dieses Handbuch ist vor der Installation, vor dem Betrieb und vor der Durchführung von Wartungsarbeiten sorgfältig zu lesen.

Answer Drives ist weder verantwortlich für Fehler in diesem Handbuch noch für Schäden, die vom Handbuch herrühren.
Inhaltliche Änderungen des Handbuches behalten wir uns ohne Vorankündigung vor.

Vervielfältigung, Bekanntgabe an Dritte oder Verwertung seines Inhaltes sind ohne schriftliche Zustimmung von Answer
Drives verboten.

SPDMR i
Einleitung

Begriffe und Symbole

Dieses Handbuch enthält 3 verschiedene Begriffe von sicherheitsrelevanter Bedeutung:

Warnt vor falschen Handlungen, die zu ernsthaften Verletzungen von Personen führen können.
GEFAHR ! Auf Gefahren, die bei Wartungsarbeiten auftreten, wird besonders hingewiesen.

Warnt vor Vorgängen, die befolgt oder vermieden werden müssen, um die Installation, Reparatur
WARNUNG oder den Austausch ordungsgemäß durchführen zu können, ohne die Anlage zu beschädigen
oder zu zerstören.

Gibt einen Hinweis auf Informationen, z.B. Reparaturanleitungen etc.


HINWEIS

Die Warnungen sind durch folgende Symbole gekennzeichnet:

Diese Symbol warnt vor allgemeinen Gefahren, die zu ernsthaften Verletzungen von Personen
und/oder Schäden an Geräten führen können .
Zusätzlich erfolgt immer eine Gefahrenmeldung.

Dieses Symbol warnt vor Spannungen, die zu Verletzungen von Personen und/oder Schäden an
Geräten führen können. Zusätzlich erfolgt immer eine Gefahrenmeldung.

Dieses Symbol warnt vor elektrostatischen Entladungen, die zu


Schäden an Geräten führen können. Dies bedeutet immer eine WARNUNG.

Dieses Symbol entspricht einer WARNUNG.

Dieses Symbol entspricht einem HINWEIS.

GEFAHRENHINWEIS AUF DER VORDERSEITE DES UMRICHTERS !

GEFAHR
BEI ARBEITEN AN DIESEM GERÄT DARF KEINE SPANNUNG ANLIEGEN.
DIE ANWEISUNGEN DIESES BENUTZERHANDBUCHES SIND ZU befolgen!

ii SPDMR
Einleitung

ALLGEMEINE SICHERHEITSVORSCHRIFTEN
DIESE ENTSPRECHEN DEN EEC-VORSCHRIFTEN FÜR NIEDERSPANNUNG: 73/23/EEC

Dieses Kapitel enthält die Sicherheitsvorschriften, die bei der Installation, dem Betrieb und der Wartung DES SILCOPAC befolgt werden
müssen. Die Informationen sind allgemein und weisen auf Gefahren hin, die beim Betrieb oder Wartung der Geräte auftreten können.
Der Bediener und das Wartungspersonal müssen sich den Gefahren der hohen Spannungen bewusst und mit den Sicherheitsmaßnahmen
vertraut sein.

ALLGEMEINES
Alle elektrischen Installations- und Wartungsarbeiten am Umrichter sind von qualifiziertem Personal
WARNUNG! durchzuführen.

Entsprechend der Schutzart können während des Betriebes Teile des Umrichters unter Spannung stehen,
nicht geschützt und beweglich sein oder sich drehen und an der Oberfläche heiße Stellen aufweisen.

Alle Transport-, Montage-, Inbetriebnahme- und Reparaturarbeiten dürfen ausschließlich nur von qualifiziertem
Personal durchgeführt werden. (siehe hierzu die entsprechenden IEC364- und IEC664-Vorschriften und die
nationalen UVV-Vorschriften).

VORGESEHENE VERWENDUNG

Der SPDM Umrichter ist vorgesehen für die Montage in Schaltschränken, für den Einsatz als “komplexer Komponent” in größeren
Systemen oder Anlagen.
Bei einer Montage innerhalb einer Maschine (d.h. die Verwendung entspricht den Bestimmungen) darf der Umrichter nur in Betrieb
gehen, wenn dies den Maschinenvorschriften CE89/392/CEE (die EN60204-Standards sind zu beachten) entspricht.
Die Inbetriebnahme (d.h. die Verwendung entspricht den Bestimmungen) des Umrichters ist nur zulässig, wenn die EMC-Vorschrift
(89/336/CEE) eingehalten wird.

INSTALLATION

Installation und Kühlung müssen entsprechend den Angaben der Dokumentation ausgeführt werden.
Die Installation muss entsprechend den nationalen und örtlichen Bestimmungen durchgeführt werden (Kabelquerschnitte,
Sicherungen, Erdungsverbindungen, etc.). Die Angaben im Benutzerhandbuch sind zu beachten.
Die Umrichter und die gesamte elektrische Ausrüstung müssen vorschriftsmäßig geerdet werden.
Die Umrichter sind mit Bauteilen bestückt, die empfindlich gegen elektrostatische Entladungen sind. Bei unsachgemäßen Arbeiten
am Gerät können diese beschädigt werden. Die elektrischen Bauteile dürfen mechanisch nicht zerstört werden (es besteht sonst ein
gesundheitliches Risiko).

SPDMR iii
Einleitung

ELEKTRISCHER ANSCHLUSS

WARNUNG! Beim Anschließen der Umrichter an die Spannungsversorgung müssen die nationalen UVV-Vorschriften
(Unfallverhütungsvor-schriften) beachtet werden.
Bei der elektrischen Installation sind die in diesem Handbuch aufgeführten Vorschriften und Angaben zu beachten
(Kabelquerschnitte, Sicherungen, Erdungsverbindungen, etc.).
Die in diesem Handbuch enthaltenen Vorschriften der elektromagnetischen Verträglichkeit EMV (Abschirmungen, Verfügbarkeit und
Filtertyp, Art der Kabelverlegung, etc.) sind einzuhalten.
Der Betreiber der Anlage oder der Maschine ist für die Einhaltung der EMV-Vorschriften und deren Grenzwerte verantwortlich.

BETRIEB
Der Betreiber muss Maßnahmen ergreifen, um die Auswirkungen von Fehlfunktionen der Maschine auf den
ACHTUNG ! Umrichter zu begrenzen und damit Personen- und Sachschäden zu vermeiden.
Während des Betriebes müssen alle Abdeckungen und Türen geschlossen sein.
Die Umrichter sind mit automatischen Resetfunktionen ausgerüstet. Bei Vorwahl dieser Funktionen wird die
Einheit zurückgesetzt und es erfolgt ein Neustart. Diese Optionen dürfen nicht bei Applikationen verwendet
werden, die mit dieser Rücksetzfunktion nicht kompatibel sind oder bei gefährlichen Betriebszuständen.
Die NOTHALT-TASTER müssen an jeder Bedienstelle und an allen Steuerschränken installiert werden, soweit
ein NOT-HALT erforderlich ist.
Stoppt der Motor ohne dass der Frequenzumrichter von der Netzspannung getrennt ist, sind die Kondensatoren
noch geladen. Dabei können Bewegungen der Motorwelle aufgrund einer Fehlfunktion nicht ausgeschlossen
werden.

WARTUNG UND REPARATUR


Im Leistungskreis des Umrichters ist ein Sicherungstrenner und/oder Leistungsschalter vorzusehen, damit der
ACHTUNG ! Umrichter während der Montage oder bei Wartungsarbeiten von der Netzspannung gemäß den VDE-
Vorschriften getrennt ist.
Während dieser Arbeiten muss der Trenner/Schalter in der Position “Öffnen” verriegelt sein. Bei
Nichtbeachtung dieser Vorschriften kann es zu schweren und sogar tödlichen Unfallen kommen.
Die Schalt- und Trennvorrichtung muß dem Standard EN60947-3 Klasse B, entsprechen und mit den UE-
Vorschriften übereinstimmen. Es darf auch über einen Hilfskontakt der Leistungkreis abgeschaltet werden. Ein
Öffnen des Hauptschalters muß dadurch gewährleistet sein.
Nach dem Abschalten der Netzspannung ist eine Wartezeit von einigen Minuten einzuhalten, bevor am
Umrichter gearbeitet werden darf, da die Kondensatoren (Filter) evt. noch nicht vollständig entladen sind.
Im Innern des Umrichters können nach dem Abschalten trotzdem gefährlich hohe Spannungen, die durch
HINWEIS externe Hilfs- und Steuerstromkreise entstehen, vorhanden sein. Vor den Arbeiten am Umrichter sollte immer
eine Spannungsprüfung mit einem Voltmeter durchgeführt werden.
Die Betriebsanweisungen können nicht alle auftretenden Fehlermöglichkeiten bei der Konfiguration, Betrieb und
Wartung abdecken. Deshalb enthält dieses Handbuch nur Anweisungen für ein qualifiziertes Betriebspersonal
bei einem normalen Betrieb der Maschine oder Anlage für Industrieausrüstungen. Ist der Betrieb für einen
nichtindustriellen Einsatz mit umfangreicheren Sicherheitsvorschriften vorgesehen, so sind zusätzliche
Maßnahmen zu ergreifen.
Der Umrichter ist mit elektronischen Bauteilen bestückt, die extrem empfindlich gegen elektrostatische Entladungen sind. Bei
unsachgemäßen Arbeiten am Gerät können diese beschädigt werden. Bei Wartungsarbeiten oder beim Austausch von Elektronikkarten
müssen folgende Vorschriften beachtet werden:

WARNUNG Die Elektronikkarten sollten nur herausgenommen werden, wenn es unbedingt erforderlich ist. Ein Wartungs-Kit
muß verwendet werden, um die Karten vor elektrostatischen Entladungen zu schützen (Benutzen Sie eine
geerdete metallische Schelle und eine leitende Platte auf der die Elektronikkarte während der Reparatur
abgelegt wird.).
Die Elektronikkarten dürfen nicht mit Isolationsmaterial in Berührung kommen (z.B. Kunststofffolien, isolierte
Oberflächen, synthetische Kleidung).
Die Karten sollten nur auf leitenden Oberflächen liegen.
Beim Löten der Karten muß die Lötspitze geerdet werden.
Karten und Komponenten dürfen nur in leitendes Material eingewickelt und verschickt werden (z.B. metallische
Umschläge).
Sind die Umschläge nicht leitend, dürfen die Karten in leitende Folien (z.B. Haushaltsalufolie) eingewickelt
werden.

iv SPDMR
Prinzipieller Aufbau

A ALLGEMEINE BESCHREIBUNG

Der SILCOPAC D in der Version Rückspeisung der Bremsenergie = generatorischer Betrieb (Abkürzung SPDMR) ist ein AC/DC Umrichter für die
Gleichstromversorgung der Wechselrichter der Baureihen SVTS und SVTL.
Diese werden bei Antrieben mit Asynchronmotoren eingesetzt, die mit einem oder mehreren Wechselrichtern auf eine gemeinsame DC-Sammelschiene
speisen. Dies gilt für Anlagen mit Rückspeisung der Bremsenergie oder bei häufiger Fahrweise im generatorischen Betrieb.
In der klassischen Konfiguration wird die Bremsenergie der Motoren in entsprechenden Widerständen
vernichtet. Möchte man diese Bremsenegergie in das Netz zurückspeisen, so geschiet dies über einen DC/AC-Umrichter in Antiparallel-Schaltung, der
an die Gleichstromsammelschiene (DC-Bus) angeschlosssen wird. Auf diesen DC-Bus speisen der oder die Wechselrichter der Motoren, die somit als
Generatoren arbeiten.

Der Regelkreis ist digital ausgeführt und regelt beide Brücken der Baureihen SPDMR von 110Acc bis 3800Acc .
Die Verwendung der Digitaltechnik bietet bedeutende Vorteile:
• Der Antrieb kann mit der Software entsprechend den Systemcharakteristiken leicht konfigurtiert werden;
• eine leistungsfähige Diagnose bei allen Antriebsbedingungen;
• Der Anwender kann über ein Bedienungsterminal den Antrieb steuern, d.h. Anzeige und Ändern der Daten, Befehle vorgeben und wichtige
Antriebsinformationen abrufen.
• Es ist möglich den Antrieb über eine serielle Verbindung an ein zentrales Steuersystem anzubinden.

1A.1 Prinzipieller Aufbau

Der Leistungsteil des Umrichters besteht aus 2-dreiphasigen Graetz-Brücken mit Thyristoren in Antiparallel-Schaltung (Bild 1.1 - 1). Die erste dient der
Versorgung des DC-Bus (Betrieb als Einspeisung), die zweite dient der Rückspeisung der Energie im generatorischen Betrieb durch die Wechselrichter
(Generatorbetrieb).

SPDMR

C/L+ DC -Bus
Gleichrichter
U1/L1
V1/L2
W1/L3

Generator

1U2/1T1
1V2/1T2
1W2/1T3 D/L -

Bild 1.1 - 1

Der Regelkreis für beide Brücken dient der Konstanthaltung der Spannung auf dem DC-Bus, sowohl im motorischen als auch im generatorischen
Betrieb.
Die SPDMR-Umrichter sind für einen kontinuierlichen rückspeisenden Betrieb bis Nennstrom ausge-legt. Bei einem häufigen Wechsel von motorischem
auf generatorischen Betrieb kann damit eine beträchtliche Energieeinsparung erzielt werden.
Neben dem normalen Betrieb der Speisung auf die Gleichstromschiene (DC-Bus) und der generatorischen Bremsung, kann der Umrichter auch zur
Vorladung der Gleichstromschiene verwendet werden.
Damit im generatorischen Betrieb die Ausgangsspannung konstant bleibt, muß die Spannungsversorgung der Generator-Brücke im Vergleich zur
Stromrichterbrücke durch einen Autotransformator um 20 ÷ 25% angehoben werden. (Bild 1.1 - 2).

SPDMR A1-1
Prinzipieller Aufbau

Netz-
einspeisung

Step-up
Autotransformator

+
Umkehr-
Stromrichter
SPDMR

Gleichrichter- Generatorische
Brücke Brücke

Bild 1.1 - 2
Das Prinzipschaltbild der Regelung ist im Bild 1.1 - 3 dargestellt.
Im generatorischen Betrieb tendiert die Spannung auf dem DC-Bus über den Sollwert Vref anzu- steigen. Über die generatorische Brücke fließt der Strom
von der DC-Bus zurück zum Netz.
Damit wird die Spannung Vref konstant gehalten.

+
DC-Bus –
+ Strom- DC Bus
Vrif Spannungs-
– Regler + Regler

Bild 1.1 - 3

A1-2 SPDMR
Prinzipieller Aufbau

1A.2 Wareneingangskontrolle

Bei der Warenannahme darf die Verpackung nicht beschädigt sein und keine Stoßeinwirkungen aufweisen.

Nach dem Öffnen der Verpackung ist sofort zu prüfen, ob der Inhalt der bestellten Ware entspricht. Der richtige Gerätecode auf dem Typenschild des
Umrichter ist zu prüfen.

TYPE SPDMR 600 U

N 0650 DATE F00

INPUT 660 V 50/60 Hz 3 PH

OUTPUT

VOLTAG 890 V DC
E

CURRENT 600 A

DUTY CL 1

IEC 146 Ta 40 °C

480794

Bild 1.2 - 1: Typenschild des Umrichters


Es ist zu überprüfen, ob evt. weitere Optionen erforderlich sind. Die Optionen werden normalerweise getrennt mit dem Zubehör angeliefert.
Anweisungen für die Installation und Inbetriebnahme des Umrichters gehören zur Lieferung.
Jede Lieferung enthält folgende Dokumente:

• Produktdatenblatt (Code mod.25)


• Prüfbericht (Code 8CP9998).
• Handbuch
• Parameterlisten (Voreinstellung beim Werkstest)

Die Lieferung ist auf irgendwelche Beschädigungen zu überprüfen, insbesondere das Gehäuse und das Schließen der Vorderseite. Die internen
Anschlüsse sind auf Richtigkeit und Vollständigkeit zu überprüfen. Die richtige Anzahl der Karten ist zu prüfen.

1A.3 Lagerung

Wird der Umrichter nicht sofort installiert, muß dieser mit der Originalverpackung in einer sauberen und trockenen Umgebung gelagert werden. Können
die vorher erwähnten Bedingungen nicht gewährleistet werden, sind zusätzliche Abdeckungen gegen das Eindringen von Wasser/Feuchtigkeit
anzubringen.
Die Lagertemperatur muß zwischen -30°C und +85°C liegen.

SPDMR A1-3
Prinzipieller Aufbau

SPDMR PRODUKTBLATT TYP 25-9


AUFTRAGSBESTÄTIGUNG LIEFERZEIT:.
KUNDE: Bestellung-Nr..
1 MENGE €
2 UMRICHTER Typ SPDMR
3 V.
FÜR GS-MOTOR A. Nr Datum

4 NETZANSCHLUSS Eing. V 50/60HZ 3 PH


5 BENUTZER-HANDBUCH S Italiano/ Italian S Inglese/English
S Francese/ French S Tedesco/ German Ausgang
Spannung V DC

Strom A

OPTIONEN Last CL 1
6 SPDI1 Bedienfeld IEC 146 Ta = 40°C
7 SPDI2 Bedienfeld mit CENTRONICS-Stecke

8 SPDKS SPDI1/SPDI1 mit Remote Kit


9 SPRI1 SPDI1/2 /SPDI1/2 Anschluss für Remote Kit 28730753
10 SPDI/O Logic I/O Erweiterung 25908304
11 SPDS1 Serielle Verbindung RS485 25908306
12 FLACH-KABEL SPDI1/2 - SPRI1 20642202
13 RC FILTER 254910
14 DREIPHASEN- REAKTOR 223862
15 ATRS 50 AUTOTRANSFORMATOR S 415-440-480-500/380 204699
16 ATRS 22 SYNCRONISATION S 220-240/380 206698
17 ULTRA-FLINKE S DS-Seite Anzahl 20653
SICHERUNGEN S DS-Seite Anzahl 21242
18 S GS-Seite Anzahl 20653
S GS-Seite Anzahl 21242
19 SICHERUNGSHALTER S 80 mm Anzahl 206535
S 110 mm Anzahl 212430
20 AL24 DIGITALE I/O 24 VD.C. SPANNUNGSVERSORGUNG 420166
GESAMTSUMME:

AUSSTELLER: GEPRÜFT: DATUM:

A1-4 SPDMR
2A SCHLÜSSELCODE
Der Silcopac D in der Version mit generatorischer Rückspeisung wird durch folgende Codes bestimmt:

SPDMR X X X X X N X
SUFFIX
50 = Frame V (version 2 fan)
51 = Frame IV without collector bars (CT loose)
40 = Frames IV-V with fuses trip indicator
CONNECTION
R = reverse bridge generating
F = forward bridge motoring
blank = base version (forward and reverse bridges)
FAN POWER SUPPLY VOLTAGE
S = 230V / 60Hz
D = Standard version
G = 440V 60Hz 1,65A
Spannungsversorgung
4quadrant 2 quadrant (connections R-F)
D = 400/500 V
G = 500/625 V G = 500 V
K = 690/860 V K = 690 V
W= 750/937 V W= 750 V
M= 850 V
N= 950 V
Strom (A) Spannung Baugröße
110 G I
350 G II
600 G III
750 K IIILL
1K0 G IIILL
1K5 K-W-(NDR) IV
1K7 K IV
2K0 D-G IV
2K5 G-K-W V
3K6 G-K-W-(NDR) V
3K8 G V
Die Spannungsversorgung (spezifiert durch die Buchstaben D, G oder K) bezieht sich auf die Gleichrichterbrücke. Die Größe der
HINWEIS generatorischen Brücke wird durch deren Spannung, die max. 1,25 x größer ist als die Stromrichterbrücke, angegeben.
Beispiel: die Gleichrichterbrücke des Umrichter SPDMR600RGN wird mit einer max. Spannung von 500V (+10%) versorgt und
die generatorische Brücke mit einer max. Spannung von 625V (+10%).

SPDMR Circuit Typology


1) Standard connection” Vin = power
supply voltage
It is the standard application described in this manual: it
is used a four quadrant converter. The letter that
identifies the power supply voltage refers to the forward ATR Step-up
bridge. (for example W means that it may be applied to autotransformer
the forward bridge a maximum voltage of 750V and to Vs = 1,25Vin
the reverse bridge a maximum voltage of 1,25 * 750 = Fus. L
+
937V).
SPDMR
D

Forward bridge Reverse bridge


motoring generating

SPDMR A2-1
Schlüsselcode

This configuration can be made also with two or four quadrant parallel bridges (RTTR).
The parallel between the SPDMR and rhe RTTR must be done taking the same criteria used for SPDM and RTT bridges.
If the parallel is made with four quadrant RTTR, it is necessary to double the circuit on DC side composed by the choke, the free wheeling diode and the
fuse.

Vin =
Power supply
ATR Step-up
autotrasnformer
Vs = 1,25Vin

+ Fus. L

SPDMR
D

Forward bridge Reverse bridge


motoring generating

ATR Step-up
autotrasnformer
Vs = 1,25Vin
+ Fus. L

RTTR
D

Forward bridge Reverse bridge


motoring generating

If the parallel is made with two quadrant RTTR, it is not necessary the choke, the free wheeling diode and the fuse.
Vin = Power
supply
ATR Step-up
autotrasnformer
Vs = 1,25Vin

+ Fus. L

SPDMR
D

Forward bridge Reverse bridge


motoring generating
+
RTTR

Forward bridge motoring

A2-2 SPDMR
2 Regenerating connection only”
This application use a diode bridge for motoring Vin = power
(RTD) and a thyristor bridge for regenerating supply
SPDMR. Define the operating voltage class TR step-up transformer
according the secondary voltage (Vs) of the Vs = Vf/1,05
transformer. (ex. G Vs= 500 V) The Vf = Braking voltage
output +SPDMR must be connected to terminal -
of the RTD and the output -SPDMR to the
terminal +RTD Fus. L +
-

+ –

SPDMR Thyristors bridge


+ (regenerating)
Diodes bridge
RTD
(motoring)
-

WARNING!: in this application the SPDM power supply must be insulated from RTD power supply ( a transformer must be used).
3 Twelve pulse connection

This application use a two Vin=voltage


converters. The converter SPDMR power supply
a) is a sinle bridge converter
ATR Step up
(motoring) in twelve pulse TR autotransformer
configuration. Define the operating Vs = 1,25Vin
voltage class according the
secondary voltage of the transformer
TR. (ex. G Vs= 500 V)

Fus. L Reactor

b)SPDMR +
D

Forward bridge Reverse bridge


motoring regenerating

+
a) SPDMR

Forward bridge motoring


Application 2-3: SPDMR are identical to SPDM (2 quadrant) [The only difference is the control bord (“COREA” instead of CONDB)].
Refers to SPDM manual for power connections.
With the same BUS DC voltage, the SPDMR two quadrant (application 2) must be suitable for an operating voltage greater than the application 3 (at list
1,25)
The SPDMR concerning the applications 2 and 3a are identical, the only difference is the internal voltage transducer connection. The applications 3b
SPDMR is identical to the application 1SPDMR.
It is possible to parallel the converter SPDMR: The slave converter (without control board) is named RTTR

SPDMR A2-3
Schlüsselcode

A2-4 SPDMR
3A TECHNISCHE DATEN

Die lieferbaren Umrichter sind in der Tabelle 3-1 angegeben.


TYP BAU- STROM VERLUSTE ANSCHLUSS- HINWEIS
GRÖSSE SPANNUNG (1)
A W D G K W
SPDMR110X I 110 350 x x
SPDMR350X II 350 1100 x x mit 2 Lüfter, einphasig 220÷230 V 50 / 60 Hz0.15 A
SPDMR600X II 600 1850 x x mit 1 Lüfter, einphasig 220÷230 V 50 / 60 Hz0.35 A
SPDMR750X IIIL 750 2700 x mit 1 Lüfter, einphasig 220÷230 V 50 / 60 Hz0.88 A
SPDMR1K0X IIIL 1000 3700 x x
SPDMR1K5X IV 1500 5400 x mit 1 Lüfter, dreiphasig 380÷400 V 50 Hz / 440 V 60 Hz
SPDMR1K7X IV 1700 6100 x 2.2 A
SPDMR2K0X IV 2000 7150 x x
SPDMR2K5X V 2500 8900 x x x mit 1 Lüfter, dreiphasig 380÷400 V 50 Hz / 440 V 60 Hz
1.7/2.A
SPDMR3K6X V 3600 12700 x x x
SPDMR3K8X V 3800 14100 x
Tabelle 3.1
Die angegebene Anschlußspannung ist die Spannung für die Einspeisebrücke (motorischer Betrieb). Die
Spannungsversorgung der Rückspeisebrücke muß 1.2÷1.25 x größer sein als die der Einspeisebrücke.

(1) X Spannungsversorgung
Einspeisebrücke VEin [V] Rückspeisebrücke VRück [V] Vaus [V]
D 3 x 380÷415 ±10% 3 x 460÷520 510÷560
G 3 x 440÷500 ±10% 3 x 530÷625 590÷675
K 3 x 660÷690 ±10% 3 x 790÷860 890÷930
W 3 x 750 ±10% 940 1010
N 3 x 950 ±10%
Spannung : Leistungkreis "D- G- K” ±10%
: Steuerkreis 380 V ±15% 30 VA
400 V +10% - 20% 30 VA
Frequenz 45 - 65 Hz mit automatischer Anpassung an die Frequenz und den Zyklus.
Totzone bei Stromumkehr: min. 3,3 ms
Umgebungstemperatur: 0 - 40°C jedes °C reduziert den Nennstrom um 1.2% zwischen 40°C und max. 65°C
Höhe : 0 - 1000 m über NN. Pro 100m zwischen 1000m und max. 3000m über NN wird der Nennstrom um 1% reduziert!
Lagertemperatur: -30 +70°C
Relative Luftfeuchtigkeit : max. 95% (kondenswasserfrei)
Die Produktreihe Silcopac D entspricht dem Standard IEC 146.1.1/1991 und beinhaltet die Standards CEI EN 60204.1/1993 (IEC 204.1/1992)
"Elektrische Ausrüstung für Machinen ".
Die Einhaltung der Standards, die an die europäischen Vorschriften CEE 73/23 "Richtlinie für Niederspannung" und CEE 89/392 " Richtlinien für
Maschinen " angepasst sind, erlaubt den Einsatz dieses Produktes in/an einer Maschine, die der CE-Kennzeichnung unterliegt.
Die Produktreihe Silcopac D entspricht auch, bei Durchführung der dazugehörigen Tests, den Standards für die elektromagnetische Verträglichkeit:
EN61800-3

For safety reason, all fuses must be always provided with the auxiliary switch for trip indication.
GEFAHR !
The SPDMR frame V have the auxiliary switch as standard.

SPDMR A3-1
A3-2 SPDMR
Montage

4A MONTAGE
Abmessungen, Montage, Sicherheitsabstand
Baugröße I

Hinweis: alle Maße sind in Millimeter angegeben!

SPDMR A4-1
Montage

Baugröße II

A4-2 SPDMR
Montage

Baugröße III

SPDMR A4-3
Montage

Baugröße IIIL

A4-4 SPDMR
Montage

Baugröße IV

SPDMR A4-5
Montage

A4-6 SPDMR
Montage

Baugröße V

SPDMR A4-7
Montage

Frame V (SPDM2K2-2K5-3K1-3K6-4K0)
FAN
The fan is delivered loose (not installed on the SPDM).
Up to 09.16.2005 two versions was available.
Version 1: standard .
Version 2: optional, (indicated with suffix 50 on the identification code).
After this date the version two is available only. The identification code for every SPDM will have the suffix 50.

NOTE: the remarks above mentioned are valid also for the RTTR frame V.

VERSION 1 VERSION 2

Gewichte und Abmessungen


SPDMR Baugröße Breite Höhe Tiefe Gewicht
typ mm mm mm kg
SPDMR110G I 230 320 220 11
SPDMR350G II 230 420 240 17
SPDMR600G III 230 570 262 26
SPDMR750K IIIL 230 875 350 57
SPDMR1K0x IIIL 230 875 350 57
SPDMR1K5x IV 484 1100(+212) 420 125
SPDMR1K7x IV 484 1100(+212) 420 125
SPDMR2K0x IV 484 1100(+212) 420 125
SPDMR2K5x V 560 875(+355) 563 200
SPDMR3K6x V 560 875(+355) 563 320
SPDMR3K8G V 560 875(+355) 563 320

A4-8 SPDMR
Montage

SPDMR A4-9
Montage

A4-10 SPDMR
Interne verbindungen

5A INTERNE VERBINDUNGEN
5A.1 Einbauorte der Karten

Überspannungs- Überspannguns- Überspannungs-


Schutzkarte Schutzkarte Überspannungs- Schutzkarte
Schutzkarte
Karte P
SPDS1
Karte PPRCRx

SPDI1
Karte C
Karte P
SPDS1
Karte PPRCRx
SPDMR SPDI1
Baugröße I,II,III Karte C

SPDMR
Baugröße III L, III LL

SPDS1

SPDI1 Karte
PPRCRx
Karte C

Karte P

Karte
PPRCRx
Karte P

SPDMR Karte C
Karte P
Baugröße IV SPDMR
Baugröße V

Bild 5.1-1

SPDMR A5-1
Interne verbindungen

5A.2 Interne Verbindungen

Karte C = ELC452171 BCOREA

Karte P = ELC260561 BPR50 A (mains voltage ≤ 400-415 V)


= ELC260562 BPR66 A (mains voltage ≤ 500 V)
= ELC452445 BPU85 A (mains voltage ≤ 600-690 V)
= ELC452463 BPR1K0 (mains voltage ≤ 750 V

U1 V1 W 1 1U2 1V2 1W 2
L1 L2 L3 1T1 1T2 1T3
Überspannungsschutz
-Va +Va

Überspannungsschutz
-Va +Va

X2 X1 X11 X8AM
ϑ CN1 CN2
X8A
TA1F TA2F
X9
X9
CN3 CN4
X8
CT1R CT2R P-Karte X8
Last-
widerstände X10
der CT`s X10
XM2
Karte
PPRCRx
Serielle
Schnittstelle mode Bediener-
SPDS1 SILCOPAC D enter
Schnittstelle
(RS485)
o
PROFIBUS

X5 X6 X7

RS232
X2
X9

C/L+ D/L−
X8
Erweiterung I/O

X1 Karte COREA

XM3 XM1

Bild 5.2 - 1
Die serielle Schnittstellenkarte RS485 (SPDS1) muß an die Klemme X5 der COREA-Karte angeschlossen werden.
Die PROFIBUS-Karte muß an die Klemme X6 der COREA-Karte angeschlossen werden.

A5-2 SPDMR
Interne verbindungen

Zwischen der Steuerkarte (“COREA”) und der Einspeise-/Steuerkarte der Thyristoren (Karte “PRxx”) muß eine Karte positioniert werden, die nur den
Anschlußpunkt für den Stromwandler (TA) der Einspeisebrücke liefert.
KARTE “ PPRCRx”

X8A

X9
X9

X8 X8

KARTE “PRxx” KARTE “COREA”

CT1F CT2F

Bild 5.2 - 2
Die Stromwandler (CT) der Rückspeisebrücke werden an die Klemme X10 der Karte P angeschlossen.
Die Karte PPRCRx wird normalerweise in der Version B (PPRCRB) geliefert. Diese kann jedoch ersetzt werden durch PRCRA, PPRCRC oder
PPRCRD. Die Version C und D der Karte PPRCRx haben die Anschlussklemmleiste X10 mit 4 Klemmen statt drei in der Version A und B. Sollten Sie
die Version C oder D verwenden, muß die Anschlußklemme für die Stromwandler rechts der Klemmleiste frei bleiben (siehe Bild 5.2 - 3).

Karte PPRCRA Karte PPRCRC


PPRCRB PPRCR
D

X10 X10

Bild 5.2-1
Zur Konfiguration der Karte PPRCRx, siehe Paragraph C3.15.

SPDMR A5-3
Interne verbindungen

A5-4 SPDMR
Anschlusspläne - leistungsteil

6A ANSCHLUSSPLÄNE - LEISTUNGSTEIL

SPDMR A5-1
Anschlusspläne - leistungsteil

A6-2 SPDMR
Anschlusspläne - leistungsteil

SPDMR A5-3
Anschlusspläne - leistungsteil

A6-4 SPDMR
Anschlusspläne - leistungsteil

7A ANSCHLÜSSE
7A.1 Klemmleisten
7A.1.1 Klemmleiste XM1 (Karte “C”- COREA)
Hinweis : U.I. = Bedienfeld für SPDI1 / SPDI2
Klemme Beschreibung
1-2 Schließerkontakt des Relais K1 220V 2A.
Kontakt offen = Vorladung läuft; Kontakt gechlossen = Vorladung beendet
3-4 Schließerkontakt des Relais K2 220V 2 A. Kontakt geschlossen = Umrichter bereit; das Relais ist normalerweise erregt. Bei einem
internen Fehler fällt das Relais ab.
5 nicht vorhanden
6 nicht vorhanden
7 nicht vorhanden
8 nicht vorhanden
9 nicht vorhanden
10 nicht vorhanden
11 nicht vorhanden
12 nicht vorhanden
13 Digitaleingang START(Optokoppler); bei Verbindung mit Klemme 23 erfolgt Umrichter-Freigabe; Stromaufnahme 8 mA.
14 Digitaleingang RAMP(Optokoppler); bei Verbindung mit Klemme 23 erfolgt die Freigabe des Spannungssollwertes zum Abbremsen.
Die Rampenfunktion wird für das Vorladen des DC-Bus verwendet. Stromaufnahme 8 mA.
15 Digitaleingang INTRF1(Optokoppler); bei Verbindung mit Klemme XM1-23 wird der externe Spannungssollwert durch den internen
Sollwert Nr.2 ersetzt; ist der Parameter CEC = OFF erfolgt START-Freigabe; ist der Parameter CEC = ON erfolgt keine START-
Freigabe. Stromaufnahme 8 mA.
16 Digitaleingang INTRF2(Optokoppler); bei Verbindung mit Klemme XM1-23 wird der externe Drehzahlsollwert durch den internen
Sollwert Nr.2 ersetzt; ist der Parameter CEC = OFF erfolgt START-Freigabe; ist der Parameter CEC = ON erfolgt keine START-
Freigabe. Stromaufnahme 8 mA.
18 nicht vorhanden
19 nicht vorhanden
20 Programmierbarer Digitaleingang COM3 (Optokoppler); bei Verbindung mit Klemme XM1-23 wird die über das Bedienfeld
angewählte Funktion freigegeben.
Stromaufnahme 8 mA.
21 Digitaleingang KP (Optokoppler); normalerweise an Klemme XM1-23 angeschlossen; bei offener Klemme wird der Umrichter
gesperrt, ohne daß das Relais K2 abfällt.
Dieser Eingang wird benutzt, um den Umrichter bei einer externen Störung zu sperren. Stromaufnahme 8 mA.
22 Digitaleingang REMOTE RESET (Optokoppler); bei Anschluß an Klemme XM1-23 wird der Microprozessor zurückgesetzt.
Entspricht parallel der Reset-Funktion auf der Karte C. Stromaufnahme 8 mA.
22 - 23 Die Klemmen 22, 23 dienen zur Versorgung der digitalen Ein- und Ausgänge mit einer externen Spannung (24V 500 mA) wobei die
Regelkreise galvanisch getrennt sind.
Klemme 22 = Nullpotential Klemme 23 = +24 V
24 Digitalausgang OUT1 24V 50 mA(Optokoppler). Dieser ist programmierbar mit dem Parameter DO1. Der Minus wird mit Klemme XM1-
22 verbunden.
25 Digitalausgang OUT2 24V 50 mA(Optokoppler). Dieser ist programmierbar mit dem Parameter DO2. Der Minus wird mit Klemme XM1-
22 verbunden.
26 Nicht vorhanden
27 Nullpotential (0V) des Reglers
28 Nicht vorhanden
29 Nicht vorhanden
30 Nicht vorhanden
31 Nullpotential (0V) des Reglers

SPDMR A7-1
Anschlusspläne - leistungsteil

32 Analogeingang Ud = 0÷10V, Rin = 50 KΩ, Auflösung = 10 bit; bestimmt für das Spannungssignal des DC-Bus durch einen
externen Geber.
Bei Verwendung eines externen Gebers, ist der Jumper JP7 auf die Pins 1-2 zu setzen.
Bei Verwendung eines internen Gebers, ist der Jumper JP7 auf die Pins 2-3 zu setzen (die Klemme XM1-32 ist nicht
angeschlossen); Der Jumper ist auch entsprechend der Ausgangs-Gleichspannung Ud wie folgt zu setzen:
Jumper 15 wenn 160V < Ud < 300V
16 300V < U d< 570V
17 Ud > 570V
(Über das Bedienfeld ist die Nennspannung einzugeben; siehe Parameter DB4).
33 Nicht vorhanden
34 Nicht vorhanden
35 Analogausgang für die Messung der Ausgangs-Gleichspannung.
Den Jumper JP14 in Position 1-2 setzen. Ist das Messgerät ein Milli-Amperemeter (max.Stromanzeige 5 mA), muß der Jumper
JP14 auf Position 1-2 gesetzt werden. Ist das Messgerät ein Voltmeter (±10 V Messbereich), muß der Jumper JP14 auf Position
2-3 gesetzt werdem. Hat das Messgerät eine zentrale Nullposition (Absolutwertmessung) ist der Jumper JP22 auf Position 1-2 zu
setzen.
Der Minus ist an Klemme XM1-36 anzuschließen.
36 Nullpotential 0V des Reglers
37 Programmierbarer Analogausgang PWM1 ±10V oder ±5 mA.
Auflösung = 8 bit + Vorzeichen
Der Minus wird an Klemme 38 angeschlossen.
Den Jumper JP27 auf Position 2-3 setzen: Ausgangsspannung (±10 V Messbereich)
Den Jumper JP27 auf Position 1-2 setzen: Ausgangsstrom (±5 mA Messbereich)
38 Nullpotential 0V des Reglers
39 Programmierbarer Analogausgang PWM2 ±10V oder ±5 mA
Auflösung = 8 bit + Vorzeichen
Der Minus wird an Klemme 41 angeschlossen
Den Jumper JP24 auf Position 2-3 setzen: Ausgangsspannung (±10 V Messbereich)
Den Jumper JP24 auf Position 1-2 setzen: Ausgangsstrom (±5 mA Messbereich)
40 Programmierbarer Analogausgang PWM3 ±10V oder ±5 mA.
Auflösung = 8 bit + Vorzeichen
Der Minus wird an Klemme 41 angeschlossen
Den Jumper JP18 auf Position 2-3 setzen: Ausgangsspannung (±10 V Messbereich)
Den Jumper JP18 auf Position 1-2 setzen: Ausgangsstrom (±5 mA Messbereich)
41 Nullpotential 0V des Reglers
42 Ausgang +10V 5mA

7A.1.2 Klemmleiste XM2 (Karte “P” - PRxx)


Klemme Beschreibung
U-V-W Anschluss für die Spannungsversorgung der Elektronik; 3 x 380 V, 30 VA
Hinweis: für einen korrekten Betrieb ist es absolut wichtig, daß die drei Phasen U - V - W der Klemmleiste XM2 die gleiche
Phasenfolge haben wie die Leistungsanschlüsse der Einspeisebrücke (U1/L1 - V1/L2 - W1/L3) und der Rück-speisebrücke
(1U2/1T1 - 1V2/1T2 - 1W2/1T3).
7A.1.3 Klemmleiste XM3 (Lüfter)
Klemme Beschreibung
U-V (einphasig/Wechselstrom)
U-V-W (dreiphasig/Drehstrom) Anschluss für die Spannungsversorgung des Lüfters (in der Baugröße I nicht vorhanden); siehe Kapitel 3,
Anmerkungen (2), (3), (4) und Paragraph 7.3 Vorschlag für Anschlussplan.
7A.1.4 Klemmleiste X10 (Karte PPRCRx)
Die Karten PPRCRA und PPRCRB haben die Klemmleiste XM10 mit 3 Klemmen. Die Karten PPRCRC und PPRCRD haben die Klemmleiste XM10 mit
4 Klemmen. Unabhängig der monterten Karte, müssen die Stromwandler (CT1 und CT2) gemäß den Anweisungen im Paragraph 5.2 an diese
Klemmen angeschlossen werden.

A7-2 SPDMR
Anschlusspläne - leistungsteil

7A.2 Erdungsanschlüsse
Die korrekte Ausführung der Erdanschlüsse ergibt eine hohe Störfestigkeit und garantiert eine gute Masseverbindung (0V-Schiene) zur Erde.
Die metallischen Teile der Ausrüstung und der Schaltschränke
Cabinet Carpentry
müssen untereinander verbunden werden und die Kontaktflächen 6 mm2 min. 6 mm2 min. 6 mm2 min. 6 mm2 min. 6 mm2 min.
der Masseverbindungen sollten größtmöglich ausgelegt werden,
C board C board C board
um auch bei hohen Frequenzen eine gute Leitfähigkeit zu
bekommen. Verzinkte Unterlegscheiben stellen die beste Lösung XM1-22 XM1-22 XM1-22
dar. Sind die Verbindungsteile lackiert, so muß der Lack entfernt
sch. sch. 0V sch. 0V
oder es müssen Zahnunterlegscheiben (im Metall greifend) 0V

verwendet werden. Die erforderlichen Erd-Masseverbindungen


sind über kürzeste Verbindungen mit Kabeln, ausgelegt für hohe 2,5 mm2 min. 2,5 mm2 min. 2,5 mm2 min.

Frequenzen, zu realisieren (flache Cu-Bänder mit hohem 6 mm2 min. 6 mm2 min. 6 mm2 min. 6 mm2 min.
Querschnitt). Die Erdungsschienen sind auf einen zentralen GROUND BAR Next cabinet
Sternpunkt zu führen ("Y" - Verbindung).

- Verbindungen zu den Gehäuserahmen


Baugröße I: die Erdungsschraube am Kühlkörper mit dem Gehäuserahmen verbinden. Das Erdungskabel sollte einen Mindestquerschnitt von
6 mm2 aufweisen und so kurz wie möglich sein.
BaugrößenII,III,IIIL: die Verbindung erfolgt über eine entsprechend gekennzeichnete vierkantige Befestigung. Die Verbindung muß einen guten
Kontakt sicherstellen.
Baugröße IV, V: die Verbindung erfolgt über eine Befestigungsschraube am Gehäuse. Die Verbindung muß einen guten Kontakt sicherstellen.

Schirmschiene: diese muß mit der Erdungschiene des Gehäuses


verbunden werden. Das verwendete Kabel sollte einen Mindestquerschnitt
C board
von 6 mm2 haben und so kurz wie möglich sein. Alle Signalkabeln
müssen abgeschirmt sein. Die einzelnen Schirmleitungen müssen auf die XM1 Terminal
Schirmschiene aufgelegt werden. Der Schirm vom anderen Kabelende
darf niemals aufgelegt bzw. angeschlossen werden.

6 mm2 min.
Shield Shields bar to the cabinet
Shield
ground bar

0 V-Klemme: diese muß mit der Erdungs-schiene über ein Kabel mit min.
6 mm2 Querschnitt ver-bunden werden. Zur Verein-fachung kann in den
meisten Fällen eine Verbindung zur Schirmschiene mit einem Querschnitt P board
von min 2 mm2 verwendet werden. - Klemme XM1-22: (Masse der
externen + 24 V Versorgung); diese muß auf die Schirmschiene mit
einem Kabel von min. 2 mm2 Querschnitt aufgelegt werden.
0V
C board

XM1-22

2,5 mm2
6 mm2 6 mm2

Carpentry
Shields bar Cabinet ground
bar
Ground cable

SPDMR A7-3
Anschlusspläne - leistungsteil

7A.3 Anschlusspläne
Die Wechselrichter müssen an den DC-Bus ohne Bremsschalter angeschlossen werden
Anschlussplan für einen Wechselrichter

Power supply EMC


filter
F1 L1
step-up
autotransforme

PE
F2 L +
IV quadrant
converter SPDMR D

rectifier Regener F3
PE bridge bridge
PE
inverte

AC motor

Bild 7.3 - 1
Anschlussplan mit mehreren Wechselrichtern an dem DC Bus

EMC
filter
F1 L1
Power supply step up
mains autotransformer

PE
F2 L

IV quadrant
converter D
SPDMR

rectifier Regenerat
PE bridge bridge
+

F3

inverter 1 inverter inverter inverter


2 K N

AC 1 2 K N
t

Bild 7.3 - 2

A7-4 SPDMR
Anschlusspläne - leistungsteil

Sind mehr als ein Wechselrichter angeschlossen, wird der Umrichter SPDMR mittig an den DC-Bus angeordnet, um die Entfernung zwischen Umrichter
und den Wechselrichtern zu minimieren. Diese Vorsichtsmaßnahme ergibt mit einer weiteren Reduzierung der übrigen Verbindungen eine minimale
Spannung, die Streuinduktivitäten und ohmsche Widerstände durch die Verdrahtung auf einen kleinen Wert begrenzt.
Die Länge des DC-Bus vom Umrichter SPDMR zu den weiteren Wechselrichtern darf nicht größer als 5 m sein. Die Entfernung vom Umrichter zu dem
nächstgelegenen Wechselrichter darf nicht größer als 2 m sein. Es ist auch vorteilhaft, wenn der Wechselrichter mit der größten Leistung die kleinste
Entfernung zum SPDMR Umrichter hat.
Nach Möglichkeit sind die Wechselrichter direkt an den DC-Bus anzuschließen, ohne dass irgendwelche elektromechanischen Geräte dazwischen
eingebaut werden. Ist dies nicht möglich, so ist ein Auftrennen oder Anschließen der Verbindungen auf dem DC-Bus nicht erlaubt, außer es werden auf
dem DC-Bus entsprechende Schutzmaßnahmen ergriffen, siehe Paragraph 4.2.
Für einen korrekten Umrichterbetrieb muß ein Reaktor in Reihe zu der Netzzuleitung eingebaut werden, wie im Bild 7.3 - 1 und Bild 7.3 - 2 mit der
Bezeichnung L1 angegeben.
Als Schutzeinrichtungen sind die Sicherungen F1 , F2 , F3 und die Induktivität L vorgesehen, siehe Bild 7.3.1, 7.3.2 (siehe Paragraph A8.4.1).
Die Sicherungen F1 und F2 sind - bei dem Umrichtertyp SPDMR größer als 2000A - als extra flinke Sicherungen ausgeführt. Es werden normale
Sicherungen eingesetzt, wenn die Thyristoren des Umrichters bereits durch eingebaute extra flinke Sicherungen geschützt sind.
Ein Schutz der Thyristoren ist gewährleistet, wenn die Schmelzenergie I2t der extra flinken Sicherungen kleiner ist als die durch den Thyristorstrom
entstandene Energie.
Die elektromagnetische Verträglichkeit erfordert den Einsatz eines EMV-Filters, siehe Bild 7.3.1 und 7.3.2, eingebaut vor der Reiheninduktivität L1 und
den Anschluß der PE-Erde aller Abdeckungen einschl. der DS-Motorengehäuse. Um die IEC-Vorschriften über die EMV einzuhalten, sind die Montage-
und Wartungshandbücher der ANSALDO SILCOVERT Umrichter zu lesen.

KM
PM KA KA

Σ relay of minimum speed of


the inverters

PA

KA KM

Bild 7.3 - 3. Beispiel für die Befehlslogik

An die Klemmen XM1-19 (COM3) müssen die Relaiskontakte für Null-Geschwindigkeit aller Wechselrichter in Reihe geschaltet angeschlossen werden.
Bei Motorstopp kann über die Klemmen XM1-19 eine Parameteränderung durchgeführt werden, um den unteren Stromgrenzwert auf null zu setzen (TB4
= 0%). Damit kann eine Rückspeisung und somit ein generatorischer Betrieb verhindert werden. Meistens ist eine Rückspeisung während des Öffnens
des Leistungschützes KM nicht erforderlich.

SPDMR A7-5
Anschlusspläne - leistungsteil

Anschlussbeispiel eines SPDM mit Einspeise- und Rückspeisebrücke

A7-6 SPDMR
Dimensionierung

8A DIMENSIONIERUNG
8A.1 SPDMR

Der Bemessungsstrom des Umrichters SPRMR hängt aufgrund der geforderten mechanischen Leistung an der Motorwelle von der Stromaufnahme
eines jeden Wechselrichters ab. Der Wechselrichterstrom berechnet sich wie folgt:
Pmot
Ib =
1.35 ⋅ Vrete ⋅ η mot ⋅ ηinv
[8.1]
wobei: Pmot = mechanische Leistung des Motors [W]
Vmains = Nenn-Netzspannung [V]
ηmot
= Wirkungsgrad des Motors [p.u.]
ηinv
= Wirkungsgrad des Wechselrichters [p.u.]
Der Ausgangsstrom des Umrichters Ia ergibt sich aus der Addition der einzelnen Wechsel-richterströme Ib. Entsprechend den Umgebungsbedingungen,
spezifiziert im Abschnitt 3, ist aus der Tabelle 3.1 jener Umrichter auszuwählen, dessen Strom gleich oder größer ist als der berechnete.
Variiert die Leistungsaufnahme des Motors nach einem bekannten Zyklus verhält sich auch der nach Formel 8.1 berechnete Strom
HINWEIS entsprechend. Aus dem Diagramm Ib über der Zeit erhält man den Lastzyklus des Umrichters.

 Ist der Lastzyklus der einzelnen Wechselrichter bekannt, kann aus dem resultierenden Lastzyklus die Dimensionierung
des Umrichters erfolgen. Wenn der Lastzyklus es erlaubt, kann der Umrichter SPDMR gemäß den im Abschnitt 9
angegebenen Überlastkurven betrieben werden.

8A.2 Autotransformator

Für einen einwandfreien Betrieb muß an der Rückspeisebrücke eine Spannung anliegen, die 1.2 bis 1.25 x höher ist, als die Spannung an der
Einspeisebrücke. Diese Spannungserhöhung wird durch einen Autotransormator realisiert, dessen Größe von der Sekundärspannung bestimmt wird.
Deshalb betrachten wir nachfolgend die zwei am häufigsten auftretenden Fälle:
A) Wird die Motordrehzahl vom Nennwert bis 0 linear in der Zeit Tf reduziert, so ergibt sich für Ib2 ein Verlauf gemäß Bild 8.2-1. Wiederholt sich
der Bremszyklus liegt das Zeitintervall zwischen zwei Zyklen Ts .
n

nN nN

Ib2
Ib2max Ib2max

Tf
Ts
Bild 8.2 - 1
Der max. Wert berechnet sich:
0105
. ⋅ n N ⋅ C f ⋅ ηmot ⋅ ηinv A (8.2)
I b2 =
1.35 ⋅ Vrete
0.105 ⋅ n N ⋅ J [N⋅m] J = Trägheitsmoment an der Motorachse [kgm⋅m2] nN = Motor-
Cf = − Ca − C c
Tf Nenndrehzahl [rpm] Tf = Bremszeit von nN auf 0 [s] Ca =
wobei :
Reibungsmoment an der Motorachse [N·m] Cc = Widerstandsmoment
ηmot ηinv
durch Last an der Motorachse [N·m] = Wirkungsgrad Motor =
Wirkungsgrad Wechselrichter

SPDMR A8-1
Dimensionierung

step-up
Autotransformator

F2 L +

Rückspeise- F3
Brücke

Wechs

DS-Motor

n Cf Ca Cc

Bild 8.2 - 2
Cf entspricht dem Bremsmoment des Motors, Bild 8.2 - 2.

HINWEIS Ist das Bremsmoment Cf negativ (keine Bremsung) läuft der Antrieb als Motor. Die Energie fließt über die Einspeisebrücke,
ohne Einwirkung des Autotransformators.
Alle am DC-Bus angeschlossenen Wechselrichter bremsen normalerweise gleichzeitig. Der gesamte Bremsstrom, der an den DC-Bus zurückfließt;
ergibt sich aus den einzelnen Strömen der Wechselrichter. Die Berechnung erfolgt nach Gleichung 8.2.
In den meisten Fällen stellen die Wechselrichter beim Übergang zum Bremsen nur einen Teil dar. Es muß auch die Differenz des gesamten
Bremsstromes Ib2max zu den gesamten Motorströmen Ib1max berücksichtigt werden.
Der Autotransformator muß deshalb folgende Charakeristik aufweisen: :
Primärspannung V1 = VNetz
Sekundärspannung V2 = 1.25 ⋅ VNetz
 0.85 ⋅ I b max se I b max > 0

se I b max < 0
I2 = 
0
Sekundärstrom
A p = 3 ⋅ V2 ⋅ I 2
Scheinleistung [VA]
Kurzschlußspannung Vdc ≤ 1.5 % bei einem Strom von 0.85·Ibmax
Der Hersteller berücksichtigt bei der thermischen Auslegung die Zeiten Tf und Ts.

A8-2 SPDMR
Dimensionierung

B) Motor als Hubantrieb, im Bild 8.2 - 3 dargestellt; die Rückspeisebrücke ist während des Absenkens der Traglast aktiviert. .

step-up
Autotransformator

F2 L +

Generatorische F3
Brücke

iWechs
elrichter Getriebe

v
DS-Motor

Traglast
n Cf Ca Cc

Bild 8.2 - 3

nabsenk
nN

Cf
Abbkürzung:
Cfds Cfar
Cfav av = Anfahren

ds = Absenken
Ib2
Ib2max ar = Stopp

Tav Tds Tar

Bild 8.2 - 4
Im Bild 8.2 - 4 bedeuten die Größen:

- n = Motordrehzahl: Anfahren zum Absenken nach einer linearen Rampe von 0 auf Nenndrehzahl, Absenken bei konstanter Drehzahl, Abbremsen
nach einer linearen Rampe von Nenndrehzahl auf Drehzahl 0.
- Cf = Bremsmoment des Motors
• Ib2 = Rückspeisestrom an den DC-Bus
Der max. Rückspeisestrom berechnet sich:
. ⋅ nN ⋅ C f ⋅ ηmot ⋅ ηinv
0105
I b 2 max =
. ⋅ Vrete
135
[A] [8.3]

SPDMR A8-3
Dimensionierung

. ⋅ nN ⋅ J
0105
Cf = − Ca + C c
Tar
wobei : [N⋅m]
J = Trägheitsmoment an der Motorachse [kgm⋅m2]
nN = Nenndrehzahl des Motors [Umdr./min.]
Tar = Bremszeit von Nenndrehzahl nN auf 0 [s]
Ca = Reibungsmoment an der Motorachse [N·m]
Cc = Widerstandsmoment durch die Hublast an der Motorachse [N·m]
ηmot
= Wirkungsgrad des Motors
P⋅h
ηinv Cc =
= Wirkungsgrad des Wechselrichters 6.28 [N·m]
P = Traglast [N]
h = Hubhöhe pro Motorumdrehung [m/Umdr.]
Der Autotransformator muss somit folgende Daten aufweisen:
Primärspannung V1 = VNetz [V]
Sekundärspannung V2 = 1.25 ⋅ VNetz [V]
Sekundärstrom
I
I2 = 0.85· b2 max [A]
A p = 3 ⋅ V2 ⋅ I 2
Scheinleistung [VA]
Vdc ≤ 1.5 %
Kurzschlußspannung
I
bei einem Strom von 0.85· b2 max
Durch die Zeiten Tav , Tds , Tar , Ts kann der Hersteller die thermische Auslegung bestimmen.

8A.3 Kommutierungsdrosseln
Die Drehstromversorgung der Einspeisbrücke und der Rückspeisebrücke müssen in Reihe eine ensprechende Induktivität je Phase aufweisen. Dadurch
ergibt sich ein Spannungsabfall von 3-4% der Phasenspannung bei Nennstrom des Umrichters. Dieser Wert enthält alle vorhandenen Induktivitäten,
z.B. auch die Zuleitungen. Ist die vorhandene Induktivität nicht ausreichend, muß eine
zusätzliche Drossel (dreiphasig oder drei einzelne) eingebaut werden, um den Differenzwert auszugleichen.
Die Zuleitungen zum Autotransformator und die der Kommutierungsdrosseln müssen durch die Einspeiseleistung berücksichtigt werden. Deswegen
schlagen wir vor; zwei Anschlusspläne, einen für hohe Leistung und einen für niedrige Leistung, zu verwenden.
Kommutierungs SPDMR
Drossel C/L+ DC-Bus
Stromr.
Netz

Gener.

D/L-

Autotransf.

Bild - 1: Anschlußplan für hohe Leistung


Kommutierungs SPDMR
Drossel C/L+ DC-Bus
Stromr.
Netz

Gener.

D/L-
Autotransf.

Bild 8.3 - 2: Anschlußplan für niedrige Leistung


Der Sättigungsstrom der Drosseln muß gleich 150% des Nennstromes sein.

A8-4 SPDMR
Dimensionierung

HINWEIS Zum Schutz des Umrichters muß das Einspeisesystem nach den gültigen Vorschriften verdrahtet und mit den
entsprechenden Schutzeinrichtungen ausgerüstet werden, damit keine gefährlichen Überspannungen an den
Thyristoren entstehen.
Die Größe der Drosseln ergibt sich aus dem Umrichterstrom, siehe Bild 8.1.

Nennstrom (A) Phasen- Induktivität (µH) Code Nennstrom (A) Phasen- Induktivität (µH) Code
90 240 22386206 720 31 22386216
120 190 22386207 850 26 22386217
170 130 22386208 1000 22 22386218
220 100 22386209 1200 18 22386219
270 82 22386210 1340 17 22386220
360 60 22386211 1540 15 22386221
420 53 22386212 1700 11 22386222
500 44 22386213 1800 9 22386223
620 36 22386214 2100 8 22386224
690 33 22386215
Bild 8.1: Drehstromdrosseln

8A.4 Schutzeinrichtungen

Die Schutzeinrichtungen verhindern aufgrund von Überspannungen in der Netzzuleitung eine Beschädigung der SPDMR-Thyristoren. Weiterhin
minimieren sie die Auswirkungen bei Störungen. Die Schutzeinrichtungen der Thyristoren müssen auch den Fall berücksichtigen, daß z.B. bei der
Rückspeisung die Brücke nicht mehr regelbar ist.
Nicht mehr regelbar heißt, die Gleichspannung kann nicht mehr geregelt werden und es entstehen hohe Fehlerströme. Diese können zur Zerstörung der
Thyristoren und zum Schmelzen der Sicherungen des SPDMR-Umrichters und der Wechselrichter führen.
Die Ursachen der Nichtregelbarkeit können sein: Instabilität des Reglers, zu geringe Netzspannung im Vergleich zur Gleichspannung, sehr große
Brückenströme. Diese Fehler führen zu einem sehr hohen Anstieg der Gleichspannung auf dem DC-Bus bezogen auf die Netzspannung.
Die Nichtregelbarkeit kann auch durch eine Fehlkommutierung auftreten: z.B. ist die Kommutierung zwischen zwei Brücken nach einer angemessenen
Zeit nicht beendet, steigt die Spannung auf der ersten Brücke sehr stark an bevor der Strom von der ersten auf die zweite Brücke übergeht.
Es können zwei verschiedene Arten von Fehlern auftreten:
intern: auf der Gleichstromseite entsteht ein Kurzschluß, dieser Strom wird durch die Kondensatoren weiter unterstützt und die Thyristoren können
zerstört werden.
Netzseite: die Zündimpulse für die nächste Brücke werden unterdrückt, aktivieren aber die beiden zuletzt leitenden Brücken. Diese Störung umfaßt den
Zwischenkreis der Gleichspannung und die beiden leitenden Brücken.
8A.4.1 Schutzeinrichtungen auf der Drehstromseite
Durch das Schalten des Netzschützes CL können Überspannungen erzeugt und über dem Autotransformator zu den Thyristoren der Rückspeisebrücke
gelangen. Um die Überspannungen auf einen zulässigen Wert zu begrenzen, ist der Umrichter mit einem Filter, sekundärseitig nahe dem
Autotransformator installiert, auszurüsten. Siehe Bild 8.4 - 1!

SPDMR A8-5
Dimensionierung

CL
Netz- Filter
Einspeisung EMC
F1 L1
step up
Autotransformator

Filter

PE F2 L +
Umkehr
Umrichter
SPDMR D

Einspeise- Rückspreise- F3
PE Brücke Brücke
PE
Wechs
elrichter

DS-Motor

Bild 8.4 - 1
DIMENSIONIERUNG DER FILTER

Die Größen in der folgenden Formel bedeuten:


ix = Leerlaufstrom des Transformators = Leerlaufstrom / Nennstrom [p.u.]
Ap = Scheinleistung des Autotransformators [VA]
V2 = 1.25 * VNetz [V]
f = Netzfrequenz [Hz]
fo = charakteristische Größe der Frequenz beim Öffnen, angegeben in der folgenden Tabelle:

VNetz [V] 380 500 690


fNetz [Hz] 50 60 50 60 50 60
f0 [Hz] 120 140 90 110 90 110

f0 V22
R0 = ⋅
f ix ⋅ Ap [Ω ]
Berechnung:
160⋅000 V2
C=
fo ⋅ R 0 3
Kondesator: [µF] ; Arbeitsspannung = [V]
2
R0  V 
R= P = 12
. ⋅ f ⋅ C⋅ 2 
5  1000 
Widerstand: [Ω] ; Leistung = [W]

Um die Thyristoren bei Netzkurzschluß zu schützen, müssen einige „sehr flinke Sicherungen“ installiert werden (angegeben in Bild 8.4 - 1 mit der
Bezeichnung F1). In der Tabelle 8.2 sind die empfohlenen Sicherungen für die Umrichter SPDMR bis zur Baugröße IV angegeben.

A8-6 SPDMR
Dimensionierung

Tabelle 8.2: Sicherungen auf der Drehstromseite


Umrichter Sicherungen auf der Drehstromseite ( F1 )
Typ Bau-größe Menge Größe Strom / Spannung Spezifikat. ANSALDO
SPDMR110G I 3 00/80 125A 1000V ELC20653405
SPDMR350G II 3 2K110 400A 1250V ELC40803802
SPDMR600D III 3 3K110 630A 1000V ELC40803806
SPDMR600G III 3 3K110 630A 1000V ELC0803806
SPDMR750K IIIL 3x(2 parall.) 2T110 350A 1000V ELC40812301
SPDMR1K0D IIIL 3x(2 parall.) 3K110 550A 1250V ELC0803805
SPDMR1K0G IIIL 3x(2 parall.) 3K110 550A 1000V ELC40804001
SPDMR1K5K IV 3x(2 parall.) 3K110 800A 1250V ELC40804203
SPDMR1K5W IV 3x(2 parall.) 3K110 800A 1250V ELC40804203
SPDMR1K7K IV 3x(2 parall.) 3K110 800A 1250V ELC40804203
SPDMR2K0D IV 3x(2 parall.) 3K110 1100A 690V ELC40804101
SPDMR2K0G IV 3x(2 parall.) 3K110 1100A 690V ELC40804101
Die Sicherungen der Größe V werden in intern im Umrichter in Reihe zu jeden Thyristor montiert (siehe Tabelle 8.3).
Tabelle 8.3: interne Sicherungen für Umrichter der Größe V
UMRICHTER Zweigsicherungen intern im Umrichter ( 6 Zweige )
Typ Bau-größe Anzahl Größe Strom / Spannung Spezifikat.ANSALDO
SPDMR2K5G V 1x(2 in parall.) 3KW110 700A 1250V ELC40804302
SPDMR2K5K V 1x(2 in parall.) 3KW110 700A 1250V ELC40804302
SPDMR2K5W V 1x(2 in parall.) 3KW110 700A 1250V ELC40804302
SPDMR3K6G V 1x(2 in parall.) 3KW110 1100A 1250V ELC22007403
SPDMR3K6K V 1x(2 in parall.) 3KW110 1100A 1250V ELC22007403
SPDMR3K6W V 1x(2 in parall.) 3KW110 1000A 1250V ELC22007404
SPDMR3K8G V 1x(2 in parall.) 3KW110 1250A 1250V ELC22007405

8A.4.2 Schutzmaßnahmen auf der Gleichstromseite (DC-Bus)


Um die Thyristoren bei einem internen Kurzschluß zu schützen, müssen sehr flinke Sicherungen, eine Drossel und eine Freilaufdiode auf der
Gleichstromseite verwendet werden (siehe Bild 8.4 - 1 entsprechende Kennzeichnung mit F2, L, D). Die Drossel L schützt die Thyristoren durch
Begrenzung des Stromanstieges (di/dt). Die Diode D vermeidet einen Kreisstrom der internen IGBT-Dioden des Umrichters. Die intern eingesetzten
Sicherungen der Umrichter mit der Baugröße V übernehmen auch die Funktion der Sicherung F2.
Die Tabellen 8.4, 8.5 und 8.6 enthalten die empfohlenen Sicherungen, Drosseln und Dioden.
Tabelle 8.4: Sicherungen auf der Gleichstromseite
UMRICHTER Sicherungen auf der Gleichstromseite ( F2
Typ Bau-größe Anzahl Größe Strom/ Spannung Spezifikat. ANSALDO
SPDMR110G I 1 00/80 125A 1000V ELC20653405
SPDMR350G II 1 2K110 400A 1250V ELC40803802
SPDMR600G III 2 parall. 2T110 350A 1000V ELC40812301
SPDMR750K IIIL 2 parall. 2K110 400A 1250V ELC40803802
SPDMR1K0D IIIL 2 parall. 3K110 550A 1000V ELC40804001
SPDMR1K0G IIIL 2 parall. 3K110 550A 1000V ELC40804001
SPDMR1K5K IV 2 parall. 3K110 800A 1250V ELC40804203
SPDMR1K5W IV 2 parall. 3K110 800A 1250V ELC40804203
SPDMR1K7K IV 3 parall. 3K110 800A 1250V ELC40804203
SPDMR2K0D IV 2 parall. 3K110 1000A 1250V ELC40803811
SPDMR2K0G IV 2 parall. 3K110 1000A 1250V ELC0803811

SPDMR A8-7
Dimensionierung

Tabelle 8.5: Drosseln und Dioden auf der Gleichstromseite

UMRICHTER Strom Drossel DIODEN D


(Luft) Gewicht Verluste Spezifikat. Typ Spezifikation
Typ Baugröße [A] [ µH ] [ Kg ] (*) [ W ] ANSALDO ANSALDO
SPDMR110G I 110 10 3.0 45 ELC40842606 EUPEC ND104N1400 ELC408410
SPDMR350G II 350 10 11 130 ELC40842607 SEMIKRON SKKE162/14 ELC40839701
SPDMR600G III 600 10 21 290 ELC40842608 SEMIKRON SKKE162/14 ELC40839701
SPDMR750K IIIL 750 14 34 500 ELC40842616 IR IRKE270/20 ELC40839503
SPDMR1K0D IIIL 1000 8 42 450 ELC40842604 IR IRKE270/14 ELC40839501
SPDMR1K0G IIIL 1000 10 45 490 ELC40842609 IR IRKE270/14 ELC40839501
SPDMR1K5K IV 1500 14 88 1060 ELC40842617 IR IRKE270/20 ELC40839503
SPDMR1K5W IV 1700 14 88 1060 ELC40842617 IR IRKE270/20 ELC40839503
SPDMR1K7K IV 1700 ELC IR IRKE270/20 ELC40839503
SPDMR2K0D IV 2000 8 78 1510 ELC40842605 EUPEC DZ 600N1400 ELC40841201
SPDMR2K0G IV 2000 10 88 1710 ELC40842610 EUPEC DZ 600N1400 ELC40841201
SPDMR2K5G V 2500 10 142 1680 ELC0842611 EUPEC DZ 600N1400 ELC40841201
SPDMR2K5K V 2500 14 167 1990 ELC40842618 EUPEC DZ 540N2000 ELC40841101
SPDMR2K5W V 2500 14 167 1990 ELC40842618 EUPEC DZ 540N2000 ELC40841101
SPDMR3K6G V 3600 10 231 2790 ELC40842613 EUPEC DZ 600N1400 ELC40841201
SPDMR3K6K V 3600 14 287 3199 ELC40842619 EUPEC DZ 540N2000 ELC40841101
SPDMR3K6W V 3600 14 287 3199 ELC40842619 EUPEC DZ 540N2000 ELC40841101
SPDMR3K8G V 3800 10 241 2990 ELC0842614 EUPEC DZ 600N1400 ELC40841201
(*): mit Temperatur T=120°C

Bei einem Kurzschluß oder Fehler eines Wechselrichters, muß vermieden werden, daß sich diese Störung auf die anderen Wechselrichter und auf die
Sicherungen im Gleichstromkreis auswirkt. Deswegen ist es besser, zwischen jedem Wechselrichter und dem Gleichstromkreis (DC-Bus) zum Schutz
zwei Sicherungen F3 einzubauen (siehe Bild 7.3 - 2). Diese Sicherungen werden nach der Motorleistung ausgewählt:

I ≥ 6 ⋅ Pmot
Nennstrom Pmot = Motorleistung ( kW )

Die Sicherungen normal vom Typ gG, sind anstelle der sehr flinken Sichereungen eingebaut, da IGBT- Leistunghalbleiter im Wechselrichter eingesetzt
sind. Diese werden durch die interne Elektronik geschützt. Durch die Charakteristik der IGBT`s können diese nicht durch Sicherungen geschützt werden.
Das Kennzeichen gG bedeutet: g = diese Sicherung kann entweder den Kurzschlußstrom
oder den Überlaststrom unterbrechen.
G= Sicherung für allgemeine Anwendung: Kabel, Leitungen, Motoren
Sind an den DC-Bus , wie im Bild 7.3 - 2 gezeigt, mehrere Wechselrichter angeschlossen, ist es besser (auch wenn es nicht kritisch ist) die Überprüfung
von I2t, wie unten beschrieben, durchzuführen. Dies gilt besonders, wenn die Wechselrichter sehr unterschiedlich in der Leistung sind. Das berechnete
I2t muß verglichen werden mit der Schmelzleistung I2t der gewählten Sicherung.
Der Einfluß eines Wechselrichters auf den DC-Bus ist wie folgt: z.B.die durch den Wechselrichter K erzeugte Energie I2t wirkt nicht nur auf die
Sicherungen des Wechselrichters K, sondern auch auf die weiteren angeschlossenen Wechselrichter.

Es ist zu berechnen:
ATP = zusätzliche Scheinleistung der bereits angeschlossenen Wechselrichter bei 380 V [kVA]
AT = ATP + AK
( A K ⋅ Vrete ) 2 ⋅ 10 −5
Sicherungsschmelzenergie des Wechselrichters K :
(I t )
2
K
=
4.7 [A2·s]
Energie der bereits angeschlossenen Wechselrichter C :
(I t )
2
⋅ A C2
(I t )
2
C
= K
A T ⋅ A TP
[A2·s]
wobei AK = Scheinleistung des Wechselrichters K bei 380 V [kVA]
AC = Scheinleistung des Wechselrichter C bei 380 V als Beispiel [kVA]
Die berechnete Energie I2t muß mit der Schmelzenergie I2t der gewählten Sicherung
verglichen werden.

A8-8 SPDMR
Dimensionierung

8A.4.3 Spannungsstabilität auf dem DC-Bus

Um zu verhindern, dass ein nicht regelbarer Zustand eintritt, muß die dynamische Stabilität der Spannung auf dem DC-Bus gewährleistet sein. Diese
hängt von der gesamten angeschlossenen Kapazität Ctot ab, die der Summe aller Kapazitäten der am Bus angeschlossenen Wechselrichter entspricht.
Ist die gesamte Kapazität nicht ausreichend, oszilliert die Gleichspannung im Rückspeisebetrieb permanent, da die gegenseitige Beeinflussung von
SPDMR-Umrichterregler zu den Wechselrichter-einstellungen ansteigt. Die gesamte Kapazität muß jetzt durch eine externe Kondensatorbank erhöht
werden. Die Kapazität ( ausgedrückt in milliFarad) kann mit folgender Beziehung global überprüft werden:
ΣI b
Ctot ≥22 ⋅
Vrete
[mF]
wobei:
Σ I b = Summe aller vom Wechselrichter aufgenommenen Ströme. Diese berechnet sich nach Formel [8.1].
Der so berechnet Wert ist ein indikatives Minimum, da der richtige Wert praktisch nicht größer sein kann. Der max. Wert unterliegt keiner Begrenzung.
Die Kapazität der im Wechselrichter durch Ansaldo Sistemi Industriali eingebauten Kondensatoren ist der Tabelle 8.7 zu entnehmen.

Wechselrichter Größe SVTS Ctot Wechselrichter [µF] Wechselrichter Größe SVTS Ctot Wechselrichter [µF]
003 290 100 7050
004 470 121 9400
006 560 150 11750
008 560 151 11750
011 750 180 14100
015 750 181 14100
022 1100 214 16450
028 1650 215 16450
033 2350 256 20400
042 3300 257 16450
052 4700 290 23800
062 4700 291 23800
076 7050
Wechselrichter Größe TL Ctot Wechselrichter [µF] Wechselrichter Größe TL Ctot Wechselrichter [µF]
200 D (old) 14850 200 F (new 1) 11550
200 F (old) 14850 240 F (new 1) 13200
300 D (old) 19800 320 F (new 1) 18150
300 F (old) 19800 360 F (new 1) 19800
400 D (old) 24750 450 F (new 2) 24750
400 F (old) 24750 510 F (new 2) 29700
600 D (old) 39600 600 F (new 2) 34650
600 F (old) 39600 860 F (new 3) 49500
800 D (old) 49500 1Kl F (new 3) 69300
800 F (old) 49500 210 K (new) 2700
210 K (old) 6600 420 K (new) 5400
420 K (old) 13200 600 K (new) 8100
600 K (old) 19800 600 K (new) 8100
840 K (old) 26400 840 K (new) 10800
1 K2 K (old) 39600 1K2 K (new) 16200
1 K7 K (old) 52800 1K7 K (new) 21600
2K4 K (old) 79200 2K4 K (new) 32400

SPDMR A8-9
Dimensionierung

Wechselrichter Größe SVGT “F” Ctot Wechselrichter [µF] Wechselrichter Größe SVGT “F” Ctot Wechselrichter [µF]
SVGT0P3F 235 SVGT030-036F 1500
SVGT003F 235 SVGT045F 2200
SVGT0P4F 235 SVGT053F 2200
SVGT004F 235 SVGT066F 3300
SVGT0P6F 280 SVGT086F 4700
SVGT006F 470 SVGT108F 4700
SVGT008F 470 SVGT125F 7050
SVGT011F 705 SVGT150F 7050
SVGT015F 940 SVGT166F 7050
SVGT018F 940 SVGT200F 14100
SVGT022F 1400 SVGT250F 16450
SVGT028F 1680 SVGT292F 21150
SVGT029F 1680 SVGT340F 25850
SVGT033F 2350 SVGT420F 25850
SVGT042F 3300 SVGT182F 14100
SVGT052F 4700 SVGT216F 16450
SVGT062F 4700 SVGT258F 18800
SVGT076F 7050 SVGT292F 21150
SVGT100F 7050 SVGT340F 25850
SVGT121F 9400 SVGT420F 25850
SVGT152F 11750 SVGT258F 18800
SVGT182F 14100 SVGT292F 21150
SVGT216F 16450 SVGT340F 25850
SVGT258F 18800 SVGT420F 25850
Wechselrichter Größe SVGT “K” Ctot Wechselrichter [µF] Wechselrichter Größe SVGT “K” Ctot Wechselrichter [µF]
SVGT105K 2x900 SVGT260K 3x900
SVGT130K 2x900 SVGT320K 3x900
SVGT170K 2x900 SVGT390K 4x900
SVGT200K 2x900 SVGT480-521K 5x900
Wechselrichter Größe GT_Large Ctot Wechselrichter [µF] Wechselrichter Größe GT_Large Ctot Wechselrichter [µF]
GTA1700K 9x900 GTW1850K 9x900
GTA11K1K 12x900 GTW11K1K 12x900
GTA11K3K 15x900 GTW11K6K 18x900
GTA11K7K 18x900 GTW12K3K 24x900

Tabelle 8.7: Lieferbare Baugrößen der Answer Drives-Wechselrichter

HINWEIS Für Baugrößen, die nicht in der Tabelle angegeben sind, muß bei Answer Drives nachgefragt werden.

A8-10 SPDMR
9A ÜBERLASTKURVEN
Die Überlastkurven, entsprechend der IEC 1136 -1 Norm, sind für einen zyklischen Verlauf bei einer Umgebungstemperatur von +40 °C, wie im Bild 9.1
gezeigt, berechnet.
Im Sonderfall, wenn Iv = 0, verläuft der Lastzyklus wie im Bild 9.2 gezeigt.

Ip0
Ip

IV
Tp

Tp TS
TS
Bild 9.1 Bild 9.2

Iv = Umrichterstrom vor der Überlast


Ip = Umrichterstrom während der Überlast. Am Ende jeder Periode erreicht der Thyristor die höchstzulässsige Gesamttemperatur
Ipo = Strom während der Überlast, für den Sonderfall Iv = 0
Ts = Zeitdauer eines Zyklus
Tp = Zeitdauer der Überlast
Jeder Umrichterbaugröße ist eine entsprechende Kurvenschar zugeordnet, die in einem Diagramm dargestellt wird. Im Bild 9.4 sieht man z.B. das
entsprechende Diagramm eines SPDMR 600 Umrichters (Nennstrom Inom = 600 A). Dieses Diagramm wird normalerweise benötigt, um den Wert Ip zu
erhalten, wobei die bekannten Werte Inom, Iv, Tp, und Ts wie folgt eingesetzt werden:

- Am Beispiel Bild 9.4: Inom = 600 A


Iv = 240 A
Ts = 50 s
Tp = 10 s
- wird das Verhältnis Tp / Ts berechnet, um an den Punkt A zu gelangen (Tp / Ts = 10 / 50 = 0.2 );
- Punkt A verbindet man vertikal bis zur Punkt B-Schnittpunktlinie unter Verwendung der entsprechenden Zeitachse Tp ( Tp = 10 s);
- Punkt B verbindet man horizontal bis zur Punkt C-Schnittpunktlinie mit der Geraden PQ entsprechend dem Verhältnis Iv / Inom = 0.0;
- Punkt C verbindet man vertikal bis zur Punkt D-Schnittpunktlinie mit der Kennlinie, die dem Verhältnis Iv / Inom (Iv / Inom = 240 / 600 =0.4)
entspricht;
- Punkt D verbindet man horizontal bis zur Punkt E-Schnittpunktlinie mit der Vertikalachse
Ip / Inom. Dort kann man das Übersetzungsverhältnis nachlesen ( Ip / Inom = 1.31 ).
Man erhält Ip durch die Multiplikation mit Inom ( Ip = 1.31 x 600 = 786 A).

Der auf der Vertikal-Achse im Segment AB, abgelesene Wert gibt das Verhältnis Ipo / Inom wieder. Daraus erhält man Ipo
(AB = 1.47; Ipo = 1.47 x 600 = 882 A).
Für den in Bild 9.3 dargestellten nichtzyklischen Verlauf kann man als besonderen Fall den in Bild 9.1 gezeigten Zyklus
betrachten, wobei die Zeit Ts unendlich groß wird.

Das Diagramm im Bild 9.5, wird wie bereits beschrieben wie folgt gelesen:
man beginnt mit Punkt A Tp / Ts = 0; von Punkt A geht man auf Punkt B (Tp
= 10 s); von Punkt B geht man auf der Geraden PQ zu Punkt C; von C geht Ip0
man herunter zu Punkt D (Iv / Inom = 0.4) und anschließend zum Punkt E,
IV
wo man den Wert Ip / Inom = 1.42 ablesen kann. Deswegen gilt: Ip = 1.42 x
Inom = 1.42 x 600 = 852 A Ip / Iv = 852 / 240 = 3.55 (oder auch Ip
Tp
/ Iv = 1.42 / 0.4 = 3.55)

TS = infinite

Bild 9.3

SPDMR A9-1
Uberlastkurven

Ip0/Inom
2.4
Ip/Inom Q 2.4

1
SPDMR 600
2.2 2.2
Tp(s) Iv/Inom
0.2
2
0.0
2.0 2.0
0.4

1.8 1.8
5

0.6
10
1.6 1.6
C
30 B

60
1.4 1.4
0.8
120 E
D
180 0.9
1.2 1.2
300

A P
1.0 1.0
0.0 0.1 0.3 0.4 0.5 0.6 0.7 0.8 0.9 1.0

0.2 Tp / Ts
Bild 9.4
2.4
Ip0/Inom Ip/Inom Q 2.4

SPDMR 600 0.0


2.2 2.2
Tp(s) Iv/Inom
0.2
1
2.0 2.0

2 0.4

1.8 5 1.8

10 C
B 0.6
1.6 1.6
30
E
60
1.4 1.4
0.8
D
120

1.2 180 0.9 1.2


300

A
P
1.0 1.0
0.1 0.2 0.3 0.4 0.5 0.6 0.7 0.8 0.9 1.0

0.0
Tp / Ts
Bild 9.5

A9-2 SPDMR
Uberlastkurven

Ip0/Inom Ip/Inom
3.2 3.2
0.0
3.0
1
SPDMR 110 3.0

2.8
Tp(s) Iv/Inom 2.8
2 0.2

2.6 2.6
5 0.4

2.4 2.4
10

2.2 2.2
30
0.6

2.0 60 2.0
120
180
1.8 1.8
0.8
300
1.6 1.6

1.4
0.9 1.4

1.2 1.2

1.0 1.0
0.0 0.1 0.2 0.3 0.4 0.5 0.6 0.7 0.8 0.9 1.0

Tp / Ts

SPDMR A9-3
Uberlastkurven

Ip0/Inom Ip/Inom
2.2 2.2

2.1
1 SPDMR 350 Iv/Inom 0.0
2.1

2.0
2
Tp(s) 2.0

1.9 0.2 1.9


5
1.8 1.8
0.4
10
1.7 1.7

30
1.6 1.6
0.6
1.5 60 1.5

1.4 120 1.4

180 0.8
1.3 1.3

1.2 300 1.2


0.9

1.1 1.1

1.0 1.0
0 0.1 0.2 0.3 0.4 0.5 0.6 0.7 0.8 0.9 1

Tp / Ts

A9-4 SPDMR
Uberlastkurven

Ip0/Inom Ip/Inom
2.4 2.4

SPDMR 600 0.0

2.2 2.2
Tp(s) Iv/Inom
0.2
1
2.0 2.0
2 0.4

1.8 5 1.8

10
0.6
1.6 1.6
30

60
1.4 1.4
0.8
120
180 0.9
1.2 1.2
300

1.0 1.0
0.0 0.1 0.2 0.3 0.4 0.5 0.6 0.7 0.8 0.9 1.0

Tp / Ts

SPDMR A9-5
Uberlastkurven

Ip0/Inom Ip/Inom
2.1 2.1

2.0
1
SPDMR 750 0.0
2.0

1.9
Tp(s) Iv/Inom 1.9
2 0.2

1.8 1.8
5 0.4
1.7 1.7
10
1.6 1.6
30
0.6
1.5 60 1.5

1.4 1.4
120
1.3 180 0.8 1.3

1.2 300 1.2


0.9

1.1 1.1

1.0 1.0
0.0 0.1 0.2 0.3 0.4 0.5 0.6 0.7 0.8 0.9 1.0

Tp / Ts

A9-6 SPDMR
Uberlastkurven

Ip0/Inom Ip/Inom
2.6 2.6
0.0

2.4
SPDMR 1K0 2.4
Tp(s) Iv/Inom
0.2
1
2.2 2.2
2
0.4
2.0 5 2.0

10
1.8 0.6 1.8
30

1.6 60 1.6

0.8
1.4 120 1.4
180

300 0.9
1.2 1.2

1.0 1.0
0.0 0.1 0.2 0.3 0.4 0.5 0.6 0.7 0.8 0.9 1.0

Tp / Ts

SPDMR A9-7
Uberlastkurven

Ip0/Inom Ip/Inom
2.8 2.8
0.0

2.6
SPDMR 1K5 2.6

Tp(s) Iv/Inom 0.2


2.4 2.4
1

0.4
2.2 2 2.2

2.0 5 2.0
0.6

1.8
10 1.8

30
1.6 1.6

60 0.8

1.4 1.4

120 0.9
1.2 180 1.2
300

1.0 1.0
0.0 0.1 0.2 0.3 0.4 0.5 0.6 0.7 0.8 0.9 1.0

Tp / Ts

A9-8 SPDMR
Uberlastkurven

Ip0/Inom Ip/Inom
2.8 2.8
0.0

2.6
SPDMR 1K7 2.6

Tp(s) Iv/Inom 0.2


2.4 2.4
1

0.4
2.2 2 2.2

2.0 5 2.0
0.6
10 1.8
1.8

30
1.6 1.6

60 0.8

1.4 1.4

120 0.9
1.2 180 1.2
300

1.0 1.0
0.0 0.1 0.2 0.3 0.4 0.5 0.6 0.7 0.8 0.9 1.0

Tp / Ts

SPDMR A9-9
Uberlastkurven

Ip0/Inom Ip/Inom
3.4 3.4
0.0
3.2 SPDMR 2K0 3.2

3.0 Tp(s) Iv/Inom 0.2 3.0

2.8 2.8
1
0.4
2.6 2.6
2
2.4 2.4
5
0.6
2.2 2.2
10
2.0 2.0
30
1.8 0.8 1.8
60
1.6 1.6
0.9
1.4 1.4
120
1.2 180 1.2
300
1.0 1.0
0.0 0.1 0.2 0.3 0.4 0.5 0.6 0.7 0.8 0.9 1.0

Tp / Ts

A9-10 SPDMR
Uberlastkurven

Ip0/Inom Ip/Inom
2.6 2.6

0.0

2.4
SPDMR 2K5 2.4
Tp(s) Iv/Inom 0.2

2.2 2.2
1 0.4

2.0 2 2.0

0.6
5
1.8 1.8
10

1.6 30 1.6

0.8
60
1.4 1.4

0.9
1.2 120 1.2

180
300
1.0 1.0
0.0 0.1 0.2 0.3 0.4 0.5 0.6 0.7 0.8 0.9 1.0

Tp / Ts

SPDMR A9-11
Uberlastkurven

A9-12 SPDMR
Uberlastkurven

Ip0/Inom Ip/Inom
3.2 3.2
0.0
3.0 SPDMR 3K6 3.0

1 0.2
2.8 Tp(s) Iv/Inom 2.8

2.6 2 2.6
0.4

2.4 2.4
5

2.2 10 2.2
0.6

2.0 20 2.0

1.8 30 1.8

0.8
60
1.6 1.6

1.4 0.9 1.4

1.2 120 1.2


180
300
1.0 1.0
0.0 0.1 0.2 0.3 0.4 0.5 0.6 0.7 0.8 0.9 1.0

Tp /Ts

SPDMR A9-13
Uberlastkurven

Ipo/Inom Ip/Inom
3.6 3.6
0.0
3.4
SPDMR 3K8 3.4

3.2 3.2
Tp(s) Iv/Inom 0.2

3.0 3.0
1
2.8
0.4 2.8

2
2.6 2.6

5
2.4 0.6 2.4

2.2 10 2.2

2.0 30 2.0

0.8
1.8 1.8
60
1.6 1.6
0.9
1.4 1.4

120
1.2 1.2
180
300
1.0 1.0
0.0 0.1 0.2 0.3 0.4 0.5 0.6 0.7 0.8 0.9 1.0

A9-14 SPDMR
B PARAMETER
Die folgende Parameterliste entspricht der Softewareversion 0.2 (Der Code des EPROM`s ist C1C2600N02).
Die vollständige Optimierung des Umrichters ist abgeschlossen, wenn jedem Parameter der richtige Wert über die Bedienerschnittstelle
zugewiesen wurde. Die Parameter, die der Anwender tatsächlich ändern muss, sind normalerweise auf eine geringe Zahl beschränkt, da der
größte Teil der Parameter mit den Default-Wert übernommen werden kann.
Der Default-Wert ist der werkseitig voreingestellte Wert (im EPROM abgespeichert), den das System
automatisch übernimmt, wenn der Anwender keinen anderen Wert über das Bedienfeld zuweist (siehe Beschreibung im Abschnitt C2).

B1.1 KONFIGURATIONSPARAMETER
Param. Name Default Werte Beschreibung

Gruppe A - STROM-REGLER
Usprüngliche Auswahl des Ankerstromsollwertes:
CA1 IaoSl U_Reg U_Reg vom Spannungsregler
Seriell von der seriellen Schnittstelle
Rif vom differentiellen Analogeingang (Klemmen XM1-33, 34).
Ean1 vom Analogeingang Ean1 (Klemme XM1-29).
Ean2 vom Analogeingang Ean2 (Klemme XM1-30).
RifC12 vom differentiellen Analogeingang RIF (Klemmen XM1-33, 34).
Das Vorzeichen des Stromsollwertes hängt vom Status der Digitaleingänge COM1 und COM2 gemäß
Tabelle ab:

COM1 COM2 Sollwert

0 0 0
0 1 −|Rif|
1 0 +|Rif|

1 1 0

Auswahl der Ankerstromgrenzwerte:


CA2 IaoLm Fixed Fixed Obere Grenze: festzulegen mit dem Par. TA3 (1.Satz), TB3 (2. Satz)
Untere Grenze : festzulegen mit dem Par. TA4 (1.Satz), TB4 (2.Satz)
Das Umschalten zwischen dem 1. and 2. Satz erfolgt durch Aktivierung der Klemme XM1-19 wenn der
Par. DN3 = C_Par ist; sonst ist immer der 1.Satz aktiv.
Ean1 vom Eingang Ean1 für oberen und unteren Grenzwert
Das Vorzeichen von Ean1 ist ohne Bedeutung (es wird der Absolutwert benutzt).
Ean1C3 wenn die Klemme XM1-19 nicht belegt ist:
oberer Grenzwert : festzulegen mit dem Parameter TA3
unterer Grenzwert : festzulegen mit dem Parameter TA4
wenn die Klemme XM1-19 belegt ist:
Eingang über Ean1 für beide Grenzwerte, vorwärts und rückwärts
Das Vorzeichen von Ean1 ist ohne Bedeutung (es wird der Absolutwert benutzt).
AuxRic über externe Funktion (siehe hierzu die jeweilige Beschreibung der Funktion).
Ean1/2 Eingang über Ean1 für oberen Grenzwert
Eingang über Ean2 für unteren Grenzwert
Ean1TL Eingang über Ean1 für oberen Grenzwert.
über den Par. TA4 für den unteren Grenzwert
Ean2BL über Par. TA3 für den oberen Grenzwert
Eingang über Ean2 für den unteren Grenzwert
Ursprüngliche Auswahl einer Zusatzgröße, diese ist zu dem Ankerstromsollwert zu addieren:
CA3 IaoAd Off Off Auswahl nicht aktiv
Ean1 über den Analogeingang Ean1 (mit Vorzeichen)
Ean2 über den Analogeingang Ean2 (mit Vorzeichen)
Ean2C3 wenn die Klemme XM1-19 nicht belegt ist, wird die Zusatzgröße nicht dazu addiert
ist die Klemme XM1-19 belegt, über den Analogeingang Ean2 mit Vorzeichen
IaoOfs über den Parameter TA5 (1.Satz) oder über Par.TB5 (2.Satz):
Die Umschaltung zwischen dem 1. und 2. Satz erfolgt durch die Aktivierung der Klemme XM1-19 wenn
der Par. DN3 = C_Par; sonst ist immer der 1.Satz aktiv
AuxAdd über externe Funktion (siehe hierzu jeweilige Beschreibung der Funktion
CA4 IaoWo 0 0÷255 rad/s Frequenzfilter (Ausblendung/Schnitt) für den Stromsollwert aus dem Spannungsregler: Filter nicht aktiv
CA4 = 0.
CA5 NMDel 0 0÷244 Anzahl der manuellen Zwangssetzungen bei max. Verzögerung wird während der Ankerstromumkehr
durchgeführt, danach bei Strom = 0; normalerweise ist CA5 = 0.

SPDMR B1-1
Parameter

Param. Name Default Werte Beschreibung


CA6 ThIn- -2% -50%÷0 Ansprechschwellwert beim Wechsel von der Stromrichterbrücke auf die generatorische Brücke ändern
Wenn der Stromsollwert negativ wird und den Schwellwert als absoluten Wert überschreitet, wird die
Umkehrung aktiviert.
CA7 ThIn+ 0.1% 0÷50% Ansprechschwellwert beim Wechsel von der generatorische Brücke auf die Stromrichterbrücke ändern
Wenn der Stromsollwert positiv wird und den Schwellwert als absoluten Wert überschreitet, wird die
Umkehrung aktiviert.
CA8 IaLim 100% 0÷100% Stromgrenzen mit Zusatzwert über den Parameter CA3 einzugeben:
Oberer Grenzwert : positiv, festzulegen mit den Par. (+) CA8.
Unterer Grenzwert : negativ, festzulegen mit dem Parameter. (-) CA8.
CA9 DeadT 0 0÷10 Totzone beim Übergang von der Stromrichterbrücke auf die generatorische Brücke und umgekehrt . Der
Wert auf CA9 ist ein verzögerter und wird mit der Formel berechnet:
Zeitdauer der Totzone = CA9 * T/6.
mit T = Periode der Netzfrequenz
Unser Vorschlag CA9 =0 setzen.

Gruppe B - SPANNUNGSREGLER
CBA Enable ON ON/OFF Spannungsregler - Freigabe
CBB NRG_en ON ON/OFF Freigabe der Wiederkehr-Hauptfunktion: Die Funktion wird gemäß den Sollwerten für Spannung
aufgebaut. Sie startet und beendet die Vorladephase. Es wirkt auf das
Relais K1 (Klemmen XM1-1 und XM1-2), öffnen oder schließen.
CBC Rmp_B ON ON/OFF Aktiviert die Rampenfunktion: Die aktivierte Rampe kann den DC-Bus bei Wegnahme des
Eingangssignals START (siehe Parameter CE1) vorladen und entladen
OFF : Klemme XM1-14 aktiviert: es erfolgt Freigabe der Rampenfunktion
: Klemme XM1-14 deaktiviert: Spannungssollwert wird auf 0 gesetzt
ON : Klemme XM1-14 aktiviert: es erfolgt Freigabe der Rampenfunktion
: Klemme XM1-14 deaktiviert: der Spannungssollwert geht direkt in den Vergleicher des
Spannungsreglers.
CBD MpoMem OFF ON/OFF Speichern des letzten Sollwertes vom Motorpoti im EEPROM
CBE MpoRes OFF ON/OFF Reset des letzten Sollwertes vom Motorpoti; dies erfolgt bei Spannung = 0
Ursprüngliche Auswahl des Spannungssollwertes:
CB1 Uo_Sel AuxReg MPotFw Der Sollwert wird von einem Software-Motorpoti für den Regelbereich 0 to +100% vorgegeben; im
Parameter CB9 ist der zuletzt vorgegebene Sollwert gespeichert.
Par. CB6 = Rampenzeit
Eingang COM1 (Klemme XM1-17) = erhöhen
Eingang COM2 (Klemme XM1-18) = reduzieren
MPotC3 Der Sollwert wird von einem Software-Motorpoti für den Regelbereich vorgegeben:
von 0 bis +100%, wenn Eingang COM3, Klemme XM1-19, ist nicht aktiviert;
von 0 bis +100%, wenn Eingang COM3, Klemme XM1-19, ist aktiviert;
Eine Umschaltung von COM3 von 0 auf 1 oder umgekehrt findet nur statt, wenn die Spannung
zu null wird.
Eingang COM1 (Klemme XM1-17) = erhöhen als Absolutwert
Eingang COM2 (Klemme XM1-18) = reduzieren als Absolutwert
Im Parameter CB9 wird der zuletzt vorgegebene Sollwert gespeichert
Par. CB6 = Rampenzeit
Rif Der Sollwert kommt vom Analogeingang Ref, mit Vorzeichen, Klemmen XM1-33, 34.
Seriell über die serielle Schnittstelle
AuxReg Der Spannungssollwert des DC-Bus wird gemäß der Netzspannung berechnet und folgt den möglichen
Spannungsschwankungen
Der Wert in % des Sollwertes wird berechnet: Udo[%] = 1.35 * UNetz / DB4 * 100
Rif_C3 vom differentiellen Analogeingang RIF (Klemmen XM1-33, 34).
Das Vorzeichen des Spannungssollwertes hängt vom Status, erfasst bei Spannung =0, der
Digitaleingänge COM1 und COM2 gemäß Tabelle ab:
COM3 Sollwert
0 +|Rif|
1 -|Rif|
RifC12 vom Analogdifferenzeingang RIF (Klemmen XM1-33, 34).
Das Vorzeichen des Spannungssollwertes hängt vom Status der Digitaleingänge COM1 und COM2
gemäß Tabelle ab:
COM1 COM2 Sollwert
0 0 0
0 1 −|Rif|
1 0 +|Rif|
1 1 0

B1-2 SPDMR
Parameter

Param. Name Default Werte Beschreibung


Ursprüngliche Auswahl einer Zusatzgröße, die zum Spannungssollwert addiert wird. In einigen Fällen
kann durch den Spannungsabfall an den Phaseninduktivitäten ein Absenken der DC-Spannung im
Vergleich zum berechneten Sollwert aufftreten. Über CB1=AuxReg muss ein negativer Wert in Höhe von
3%…5% des Spannungssollwertes addiert werden, damit der Spannungsregler nicht in die Sättigung geht
CB2 UoAdd Off Off Auswahl aktiviert
Ean2 vom Analogeingang Ean2, mit Vorzeichen
Ean2C3 wenn die Klemme XM1-19 nicht belegt, wird die Zusatzgröße nicht dazu addiert
wenn Klemme XM1-19 aktiviert : vom Analogeingang Ean2, mit Vorzeichen
Uo_Ofs über den Parameter TC5 (1. Satz) oder über Par.TD5 (2. Satz).
Die Umschaltung zwischen dem 1. und 2. Satz erfolgt durch Aktivierung der Klemme XM1-19 wenn der
Par. DN3 = C_Par; sonst ist immer der 1.Satz aktiv
IntRef über den Parameter TC6 (1. Satz) oder über Par. TD6 (2º set) erfolgt durchAktivierung des Einganges
INTRF1 (Klemme XM1-15).
Über den Parameter TC7 (1.Satz) oder über Par. TD7 (2.Satz) erfolgt durch Aktivierung des Einganges
INTRF2 (Klemme XM1-16).
Die Umschaltung zwischen dem 1. und 2. Satz erfolgt durch Aktivierung der Klemme XM1-19 wenn der
Par. DN3 = C_Par; sonst ist immer der 1.Satz aktiv
AuxAdd über externe Funktion
Usprüngliche Auswahl der Spannungsreaktion
CB3 U_Sel F(Ud) Tach vom Tachometer
F(Ud) vom Spannungsgeber auf der DC-Bus - Seite. (JP7 auf Position 2-3 bei Verwendung eines internen
Gebers; JP7 auf Position 1-2 bei Verwendung eines externen Gebers, Klemme XM1-32).
Seriell durch die serielle Kommunikation (versteckter Parameter)
CB4 DB +T 0 0÷100% Obere Grenze der Totzone bedeutet Spannungsfehler
CB5 DB -T 0 -100%÷0 Untere Grenze der Totzone bedeutet Spannungsfehler
CB6 MTime 10.0s 0.1÷999.9s Rampenzeit des Motorpotentiometers
CB7 M_Ref 10.0% 0÷200% Letzter Sollwertsatz vom Softwarepoti

Gruppe C - VORWÄRTSFÜHRUNG DES STROMES


CCA CFFwa ON ON/OFF Aktiviert die Vorwärtsführung des Stromes. Hinweis: Mit dieser Softwareversion ist eine Deaktivierung der
Vorwärtsführung des Stromes noch nicht vorgesehen.
Wir schlagen vor: CCA=ON einstellen.
CC1 Vr_on 4.0% 0÷100% Spannungsabfall (%) des gesamten Leitungswiderstandes der Stromrichterbrücke
CC2 Vx_on 4.0% 0÷100% Spannungsabfall (%) der gesamten Leitungsinduktivität der Stromrichterbrücke
CC3 Vr_rg 4.0% 0÷100% Spannungsabfall (%) des gesamten Leitungswiderstandes der generatorischen Brücke
CC4 Vx_rg 4.0% 0÷100% Spannungsabfall (%) der gesamten Leitungsinduktivität der generatorischen Brücke

Gruppe D - VORWÄRTSFÜHRUNG DER SPANNUNG


CDA Ud_FF ON ON/OFF Aktiviert die Vorwärtsführung der Spannung
CD1 WoFFw 0 0÷255 rad/s Pulsierung der Filterfrequenz(Ausblendung) in der Vorwärtsführung der Spannung vorgeschlagener
Wert180
Zur Deaktivierung CD1=0 setzen
CD2 C_Bus 0.1 0÷999.9 gesamte Kapaität am DC-Bus, angegeben in MilliFarad.

Gruppe E - VERSCHIEDENES
CEA W_Eepr ON ON/OFF Freigabebefehl zum Beschreiben des residenten Speicher-EEPROM.
Wenn CEA = OFF gesetzt wird, so beschreibt man nur den flüchtigen RAM-Speicher. Dies bedeutet, dass
die neu im RAM gespeicherten Daten nach einem Reset oder Spannungsausfall verloren gehen.
CEB Diesel OFF ON/OFF Wird dieser Parameter eingeschaltet = ON, erlaubt die Reglersoftware eine höhere Regelbandbreite der
Netzspannung des Umrichter. Somit ist der WATCHDOG Sync_L.- Schutz weniger bemerkbar.
CEC IR12Ds OFF ON/OFF Deaktivierung der Funktion; Ersetzen des Start-Befehls durch die Befehle IntRf1 und IntRf2.
OFF: Aktivierung des Umrichters erfolgt über die Befehle IntRf1 und IntRf2 (Klemmen XM1-15 und
XM1-16); der Startbefehl wird ersetzt.
ON: Die Befehle IntRf1 und IntRf2 (Klemmen XM1-15 und XM1-16) ersetzen nicht den Start-Befehl.
Bei der Aktivierung wird der Umrichter nicht freigegeben.

SPDMR B1-3
Parameter

Param. Name Default Werte Beschreibung


CED Default OFF ON/OFF Programmierung der Parameter mit Default-Werten
Zur Reaktivierung der Funktion mit Default-Parameter ist es notwendig, die Verbindung Jumper JP19 zu
schließen, den Par. CED auf den Wert ON zu programmieren und
anschließend ein Reset des Umrichters auszuführen. Der Umrichter geht in den Status T-5 über und die 7-
Segment-LED auf der Reglerkarte blinkt, um den Teststatus anzuzeigen. Wenn die 7-Segment-Anzeige
auf der Reglerkarte erlischt (OFF), beginnt die 7-Segment-Anzeige auf der Klemmleiste SPDI1/SPDI2 mit
dem Blinken, dann ist erneut ein Reset auszuführen. Der Umrichter geht in den Status T-4 über. Der
Parameter DA1 ist mit der Geräteseriennummer (siehe Typenschild) zu programmieren und muss erneut
ein Reset ausgeführt werden. Der Umrichter ist nun startklar für eine Neuprogrammierung.
Auswahl der Funktion, die dem START-Eingang zugewiesen werden kann,
Klemme XMI-13.
CE1 RunEn Enable Enable Eingang START = Freigabe Umrichter
Die Aktivierung des Einganges bedeutet Freigabe des Umrichters, Freigabe der Zündimpulse an die
Thyristoren, Freigabe des digitalen Regelkreises und der Spannungssollwert wird auf die Rampe gegeben
(falls verdrahtet).
Deaktivierung des Einganges bedeutet eine Unterdrückung der Zündimpulse und der DC-Bus ist im
Leerlauf mit der eigenen Zeitkonstante.
Disch Eingang START = Freigabe zur Entladung des DC-Bus
Die Aktivierung des Einganges bedeutet Freigabe des Umrichters, Freigabe der Zündimpulde an die
Thyristoren, Freigabe des digitalen Regelkreises und der Spannungssollwert wird auf die Rampe gegeben
(falls verdrahtet).
Deaktivierung des Einganges bedeutet, dass der DC-Bus nach einer Rampe (falls verdrahtet) entladen
wird und die Zündimpulse werden unterdrückt.
Auswahl der Anzeigeart nach Größe und Vorzeichen der Größen
CE2 Rel/% % % in Prozentangabe des Meßbereich-Endwertes
Real als IST-Wert
CE3 Cyc_T 10 ms 10 ms Software-Zykluszeit; Zeitintervall zwischen zwei aufeinanderfolgenden algorithmischen Befehlen
5 ms Einstellung der Spannung
3.3 ms
CE4 AbDel 15 1÷255 Verzögerung zwischen der Start (Klemme XM1-13) Eingangs-Aktivierung und der tatsächlichen Freigabe
der Zündimpulse für die Thyristoren (siehe Par. CE1). Diese Verzögerung ist abhängig von der
Netzspannung und wird wie folgt ausgedrückt:
T
Verzögerung Ritardo = C D4⋅ , wobei T die Netzfrequenz ist
6
T=20 ms bei einer Netzfrequenz gleich 50 Hz;
T=16.7 ms bei einer Netzfrequenz gleich 60 Hz.

Gruppe F - SCHWELLWERTE
CF1 IaThr 10% 0÷100 % Stromschwellwert für die Anzeige der digitalen Ausgänge
Siehe Parameter von DO1 bis DO6.
CF2 UdThr 10% 0÷100 % Spannungsschwellwert für die Anzeige der digitalen Ausgänge
Siehe Parameter von DO1 bis DO6.
CF3 Ud=0 2% 0÷10 % Unterhalb dieses Wertes heißt: Spannung auf den DC-Bus = 0
CF4 UdErr 0.3% 0÷10 % Innerhalb dieses Toleranzbereiches heißt: Spannung auf dem DC-Bus hat den Sollwert erreicht.
CF5 IlThr 5% 0.1÷10% Schwellwert für die Anzeige: Umrichter an der Stromgrenze
Wenn die Differenz zwischen der Stromgrenze und den Stromsollwert (jeweils in Absolutwert angeben)
kleiner ist als der programmierte Wert erscheint die Anzeige: Umrichter an der Stromgrenze.

B1-4 SPDMR
Parameter

B1.2 EINSTELLPARAMETER
Param. Name Default Werte Beschreibung

Gruppe A - STROMREGLER
Hinweis: Die Gruppe A Parameter (1.Satz) ist alternativ zur Gruppe B (2.Satz); die Umschaltung zwischen 1. und 2.Satz geschieht durch Aktivierung der
Klemme XM1-19, wenn der Par. DN3 = C_Par gesetzt ist; ansonsten ist immer der 1.Satz aktiv.
TA1 G_p1 32 0÷9999 Erste P-Verstärkung des Stromreglers
TA2 G_i1 56 0÷8000 Erste Differential-Verstärkung des Stromreglers
TA3 IaTL1 100% ±100% Erster oberer Stromgrenzwert, in % von IaM.
TA4 IaBL1 -100% ±100% Erster unterer Stromgrenzwert, in % von IaM.
TA5 IaOf1 0 ± 100% Zusatzgröße, zu addieren zum Ankerstromsollwert
ist über Parameter CA3 vorzuwählen.

Gruppe B - ALTERNATIVE PARAMETR / STROMREGLER


Hinweis: Die Gruppe B Parameter (1.Satz) ist alternativ zur Gruppe A (2.Satz); die Umschaltung zwischen 1. und 2.Satz geschieht durch Aktivierung der
Klemme XM1-19, wenn der Par. DN3 = C_Par gesetzt ist; ansonsten ist immer der 1.Satz aktiv.
TB1 G_p2 32 0÷9999 Zweite P-Verstärkung des Stromreglers
TB2 G_i2 56 0÷8000 Zweite Differential-Verstärkung des Stromreglers
TB3 IaTL2 100% ±100% Zweiter obere Stromgrenzwert, in % von IaM.
TB4 IaBL2 -100 % ± 100% Zweiter untere Stromgrenzwert, in % von IaM.
TB5 IaOf2 0 ± 100% Zusatzgröße, zu addieren zum Ankerstromsollwert
ist über Parameter CA3 vorzuwählen.

Gruppe C - SPANNUNGSREGLER
Hinweis: Die Gruppe C Parameter (1.Satz) ist alternativ zur Gruppe D (2.Satz); die Umschaltung zwischen 1. und 2.Satz geschieht durch Aktivierung der
Klemme XM1-19, wenn der Par. DN3 = C_Par gesetzt ist; ansonsten ist immer der 1.Satz aktiv.
TC1 U_Gp1 400 0÷9999 Erste P-Verstärkung des Spannungsreglers
TC2 U_Gi1 80 0÷8000 Erste I-Verstärkung des Spannungsreglers
TC3 UoTL1 100% 0÷120% Erster oberer Spannungsgrenzwert
TC4 UoBL1 0 0÷120% Erster unterer Spannungsgrenzwert
TC5 UoOf1 0 ±100% Zusatzgröße, zu addieren zum Spannungssollwert ist über Parameter CB2 vorzuwählen.
TC6 InR11 30% ±100% Interner Sollwert N. 1. Dieser Wert ersetzt den Spannungssollwert, wenn der Eingang INTRF1 aktiviert ist;
Klemme XM1-15.
TC7 InR21 -30% ±100% Interner Sollwert N. 2. Dieser Wert ersetzt den Spannungssollwert, wenn der Eingang INTRF2 aktiviert ist,
Klemme XM1-16. Wenn die Eingänge INTRF1 und INTRF2 aktiviert sind, wird INTRF1 gesperrt.

Gruppe D - ALT. PARAMEETER / SPANNUNGSREGLER


Hinweis: Die Gruppe D Parameter (1.Satz) ist alternativ zur Gruppe C (2.Satz); die Umschaltung zwischen 1. und 2.Satz geschieht durch Aktivierung der
Klemme XM1-19, wenn der Par. DN3 = C_Par gesetzt ist; ansonsten ist immer der 1.Satz aktiv.
TD1 U_Gp2 400 0÷9999 Zweite P-Verstärkung des Spannungsreglers

SPDMR B1-5
Parameter

Param. Name Default Werte Beschreibung


TD2 U_Gi2 80 0÷8000 Zweite I-Verstärkung des Spannungsreglers
TD3 UoTL2 100% 0÷120% Zweiter oberer Spannungsgrenzwert
TD4 UoBL2 0 0÷120% Zweiter unterer Spannungsgrenzwert
TD5 UoOf2 0 ± 100% Zusatzgröße, zu addieren zum Spannungssollwert
ist über Parameter CB2 vorzuwählen.
TD6 InR12 30% ±100% Interner Sollwert N. 1. Dieser Wert ersetzt den Spannungssollwert, wenn der Eingang INTRF1 aktiviert ist;
Klemme XM1-15.
TD7 InR22 -30% ±100% Interner Sollwert N. 2. Dieser Wert ersetzt den Spannungssollwert, wenn der Eingang INTRF2 aktiviert ist,
Klemme XM1-16. Wenn die Eingänge INTRF1 und INTRF2 aktiviert sind, wird INTRF1 gesperrt.

Gruppe E - RAMPE
Hinweis: Die Gruppe E Parameter (1.Satz) ist alternativ zur Gruppe F (2.Satz); die Umschaltung zwischen 1. und 2.Satz geschieht durch Aktivierung der
Klemme XM1-19, wenn der Par. DN3 = C_Par gesetzt ist; ansonsten ist immer der 1.Satz aktiv.
TE1 TprR1 10s 0.1÷999.9s Erste Vorladungszeit der Rampe; in dieser Zeit steigt die Spannung auf dem DC-Bus des Umrichter von 0
auf 100%.
TE2 TdiR1 10s 0.1÷999.9s Erste Entladungszeit der Rampe; in dieser Zeit fällt die Spannung auf dem DC-Bus des Umrichter von
100% auf 0. (siehe Parameter CE1!)
TE3 TarRm 0 0÷7.5s “Rundungszeit” der Rampe

Gruppe F - ALTERNATIVE PARAMETER / RAMPE


Hinweis: Die Gruppe F Parameter (1.Satz) ist alternativ zur Gruppe E (2.Satz); die Umschaltung zwischen 1. und 2.Satz geschieht durch Aktivierung der
Klemme XM1-19, wenn der Par. DN3 = C_Par gesetzt ist; ansonsten ist immer der 1.Satz aktiv.
TF1 TacR2 10s 0.1÷999.9s Zweite Vorladungszeit der Rampe; in dieser Zeit steigt die Spannung auf dem DC-Bus des Umrichter von
0 auf 100%.
TF2 TdcR2 10s 0.1÷999.9s Zweite Entladungszeit der Rampe; in dieser Zeit fällt die Spannung auf dem DC-Bus des Umrichter von
100% auf 0. (siehe Parameter CE1!)

Gruppe G - SPANNUNGS-VERSTÄRKUNG
TG1 VGFwd 100% 0÷100% Verstärkung der Spannungsregelung wenn SPDMR als Stromrichter arbeitet
TG2 VGReg 100% 0÷100% Verstärkgung der Spannungsregelung wenn SPDMR als generatorische Brücke arbeitet.

B1-6 SPDMR
Parameter

B1.3 ANTRIEBSPARAMETER
Gruppe A - Umrichter identifizieren
DA1 SNumb 0 0÷9999 Seriennummer des Silcopac D.
Der Default-Wert Null gibt nicht den Sstemstart für das Hochfahren frei: das Display zeigt an:
STATUS TEST
ENTER PAR. DA1
Diese Aufforderung zeigt dem Anwender, daß alle in dem flüchtigen Speicher EEPROM vorhandenen
Parameter, den Default-Wert haben. Diese Situation ergibt sich, wenn das auf der Karte eingesetzte
EEPROM noch nicht programmiert worden ist.; z.B. wenn ein defektes EEPROM durch eine neues,
jedoch nicht programmiertes, ersetzt wird. Falls nötig, kann der Anwender in diesem Fall die korrekten
Werte programmieren, am Ende die ausgewählte Gerätenummer eingeben und RESET drücken.
DA2 Bridg Unid. Rev Reversier-Umrichter
UniFwd Einrichtungs-Umrichter an den Stromrichter angeschlossen
UniReg Einrichtungs-Umrichter an die generatorische Brücke angeschlossen
Auswahl der Umrichtergröße
DA3 Thyr 30 110 Nennstrom des Umrichters = 110 A
350 Nennstrom des Umrichters = 350 A
500 Nennstrom des Umrichters = 500 A Bemerkung: für die korrekte Funktion
600 Nennstrom des Umrichters = 600 A des thermischen Schutzes des
750 Nennstrom des Umrichters = 750 A Umrichters ist es vorgeschrieben den
1K0 Nennstrom des Umrichters = 1000 A Parameter DA3 auszuwählen. Zusätzlich
1K5 Nennstrom des Umrichters = 1500 A ist es notwendig, den Skalenend-bereich
1K7 Nennstrom des Umrichters = 1700 A des Ankerstrom-Parameters DB3
2K0 Nennstrom des Umrichters = 2000 A einzustellen.
2K2 Nennstrom des Umrichters = 2200 A
2K5 Nennstrom des Umrichters = 2500 A
3K6 Nennstrom des Umrichters = 3600 A
3K8 Nennstrom des Umrichters = 3800 A

Gruppe B - Umrichter I / O
DB1 UvoOn 380 V 0÷9999 V Effektivwert der Netzspannung zur Versorgung der Stromrichterbrücke
DB2 UvoRg 460 V 0÷9999 V Effektivwert der Netzspannung zur Versorgung der generatorischen Brücke
DB3 Ia_Fs 30 A 0÷9999 A Skalenendwert des Umrichterstromes. Dieser Stromwert ist ausgelegt für die Lastwiderstände von TA.
DB4 Ud_Fs 570 V 0÷9999 V Skalenendwert der Gleichspannung auf dem DC-Bus. Dieser Wert entspricht dem Spannungsgeber der
auf 100% geeicht ist.

SPDMR B1-7
Parameter

Param. Name Default Werte Beschreibung

Gruppe C - SCHUTZEINRICHTUNGEN
Hinweis: In dieser Gruppe sind alle Parameter für die Freigabe der Schutzeinrichtungen enthalten.
Siehe auch Gruppe D - ALARME, in der die Parameter-Freigaben der Alarme aufgelistet sind; Die Parameter der Gruppe C und D sind untereinander so
verknüpft, dass jeder Einsatz wie folgt definiert ist:
Schutzmaßnahme: wenn diese aktiv wird und den Regler sperrt (Parameter DCx der Gruppe C -
Schutzeinrichtungen);
Alarm: wenn diese aktiv wird ohne den Regler zu sperren (Parameter DDy der Gruppe D -
ALARME);
x, y diese Buchstaben identifizieren die jeweilige Schutzeinrichtung oder Alarmmeldung (z.B.. DCA =
Netzausfall).
DCx DDy
1º OFF OFF Befehl nicht aktiviert
2º OFF ON Befehl aktiviert als Alarmmeldung
3º ON OFF Befehl aktiviert ais Schutzauslösung
4º ON ON Befehl aktiviert als Alarmmeldung und Schutzauslösung
DCA MainF ON ON/OFF (0) Netzspannung außerhalb der zulässigen Toleranz: Das System unterdrückt die
Zündimpulse. Nicht zurücksetzbare Hardware-Fehlermeldung!
DCB Ext_P ON ON/OFF (1) Externe Fehler: Eine externe Fehlermeldung öffnet die Klemme XM1-20 und der Umrichter wird
deaktiviert. Das Relais K2 (Umrichter bereit) fällt nicht ab. Dieser Vorgang wird nicht gespeichert, d.h. der
Umrichter wird wieder frei, wenn der Fehler behoben und der Kontakt der Klemme XM1-20 wieder
geschlossen ist.
Nicht zurücksetzbare Hardware-Fehlermeldung!
DCC IOC ON ON/OFF (2) Maximaler Spitzenstrom. Die Meldung erfolgt, wenn die Spannung an den
Wandlerlastwiderständen 6.3 V übersteigt; siehe Paragraph 3.3, Abschnitt C des
Handbuches. Nicht zurücksetzbare Hardware-Fehlermeldung!
DCD W_Dog ON ON/OFF (3) Watchdog. Die Meldung kann unterschiedliche Ursachen haben. Diese sind im Detail im Hauptmenü
unter STATUS zu sehen.
DCE Ud_Mx ON ON/OFF (4) Maximale Spannung am DC-Bus: Der Grenzwert für die Auslösung kann mit Parameter DC5
eingestellt werden.
DCF Ud_mn ON ON/OFF (5) Minimale Spannung am DC-Bus: Der Grenzwert für die Auslösung kann mit Parameter DC4
eingestellt werden. Der Schutz ist automatisch während der Vorladephase deaktiviert.
DCG UvOut ON ON/OFF (6) Netzspannung außerhalb der Toleranz. Die Meldung erfolgt bei einer Netzspannung, die außerhalb
der zulässigen Toleranz liegt. Die Grenzwerte werden durch die Parameter DC2 und DC3 eingestellt.
DCH Fan_F ON ON/OFF (7) Ausfall der Lüftung: Beim Auslösen des Thermostates erfolgt diese Meldung.
DCI ConOh ON ON/OFF (8) Thermischer Schutz der Umrichter: Um einen richtigen Betrieb dieser Schutzeinrichtung zu
gewährleisten, müssen die Parameter wie folgt programmiert werden: DA3 = Baugröße des Umrichters
DB3 = IaM
DCJ Leg_F ON ON/OFF (9) Verdrahtungsfehler Dieser Schutz ist zur Zeit nicht lieferbar.
DCK Ser_F ON ON/OFF (10) Serielle Kommunikation: Wird die serielle Kommunikation für eine gewisse Zeit -spanne
unterbrochen, löst der Schutz aus. Die Zeitspanne kann mit dem Parameter DC7 (siehe auch CD3)
eingestellt werden. Für die Auslösung sind 60.000 Software-Zyklen erforderlich (entspricht 10 Minuten,
wenn CD3 = 10 ms ist). Der Schutz ist nur aktiv, wenn die Schnittstelle aktiviert wurde.
Dieser Schutz kann nicht deaktiviert werden.
DC1 SNcic 10 2÷250 Zeit (gemessen als Anzahl der Software-Zyklen) Dies ist die Zeit zwischen Ausfall der Kommunikation und
Ansprechen des Schutzes. Siehe Parameter DCK und CE3.
DC2 UvoMn 80% 75÷100% Ansprechschwellwert für minimale Netzspannung, in Prozent der Netz-Nennspannung
DC3 UvoMx 115% 100÷124% Ansprechschwellwert für maximale Netzspannung, in Prozent der Netz-Nennspannung
DC4 UdMin 50% 0÷100% Ansprechschwellwert für minimale Gleichspannung auf dem DC-Bus.
DC5 UdMax 100% 0÷124% Koeffizient für die Wiedereinstellung des Schwellwertes für die maximale Gleichspannung auf dem
DC-Bus.. Diese Schutzeinrichtung hängt von der Netzspannung ab.
Schwellwert_DC.[%] = Netzspannung[%] * DC5 / 100
Vorgeschlagener Wert: DC5 = 100%.

B1-8 SPDMR
Parameter

Param. Name Default Werte Beschreibung


Gruppe D - ALARME
Hinweis: In dieser Gruppe sind alle Parameter für die Auslösung der Alarme enthalten.
Siehe auch Gruppe C - SCHUTZEINRICHTUNGEN in der die Parameter-Freigaben der Alarme
aufgelistet sind; Die Parameter der Gruppe C und D sind untereinander so verknüpft:
DDA Ud_Mx ON ON/OFF Maximale Spannung am DC-Bus. Siehe Parameter DCE.
DDB Ud_mn ON ON/OFF Minimale Spannung am DC-Bus. Siehe Parameter DCF.
DDC UvOut ON ON/OFF Netzspannung außerhalb der Toleranz. Siehe Parameter DCG.
DDD Fan_F ON ON/OFF Ausfall der Lüftung. Siehe Parameter DCH.
DDE ConOh ON ON/OFF Thermischer Schutz der Umrichter. Siehe Parameter DCI.
DDF Ser_F ON ON/OFF Serielle Kommunikation. Siehe Parameter DCK.
DD1 ResAl 0 0-1 “Ruhig setzen“ der aktivierten Alarme (bedeutet kein Deaktivierung !)
Durch Setzen des Parameters auf 1 werden gleichzeitig alle aktiven Fehlermeldungen ruhig gestellt.
Sofort danach wird der Parameter automatisch wieder auf 0 gesetzt. Die Aktivierung des Parameters DD1
ist auch über die serielle Schnittstelle möglich. Hinweis: Mit der Funktion SCHUTZ & ALARME ist es
möglich, jede aktivierte Alarmmeldung einzeln über die Bediener-Schnittstelle SPDI1 (oder SPDI2)
stillzusetzen.

Gruppe E - SERIELLE KOMMUNIKATION


Hinweis: In dieser Gruppe sind alle Parameter aufgeführt, die sich mit der seriellen Kommunikation (PROFIBUS) befassen.
Siehe hierzu die dazugehörige Dokumentation !
DEA Profib ON ON/OFF Freigabe der seriellen Kommunikation mit Profibus-Protokoll
DEB S_Com OFF ON/OFF Freigabe der digitalen Befehle über serielle Kommunikation. Diese Befehle sind mit den entsprechenden
physikalischen Befehlen (Klemmen XM1-13, 14, 15, 16, 17, 18, 19) als UND verknüpft.
DEC S_ComD OFF ON/OFF Deaktivierung der Freigabe für die digitalen Befehle über die serielle Kommunikation: wenn DEC = ON ist,
deaktiviert das System bei Kommunikationsausfall automatisch den Parameter DEB, dabei bleiben
einzelne Hardware-Befehle erhalten (Klemmen XM1-13, 14, 15, 16, 17, 18, 19). Auf diese Weise ist noch
die manuelle Benutzung der Not-AUS-Befehle möglich. Die Deaktivierung des Parameters DEB wird im
EEPROM gespeichert.
DE1 Ptcol PPO3 PPO1 Auswahl der Parameter. Hier wird das Format des Protokolls über Profibus definiert.
PPO2
PPO3
PPO4
PPO5
DE2 StAdd 1 0÷30 Seriennummer des Umrichters

Gruppe F - SERIELLE DATEN


Hinweis: In dieser Gruppe sind die Parameter enthalten, die von der DATABASE Diagnose als Daten ausgewählt werden (nicht mehr als 10) und über die
serielle Schnittstelle nach einer Datenabfrage (bezeichnet als DATA D1) übertragen werden. Die DATABASE Diagnose besteht aus 32 Daten (bytes) des
DRIVE TRACE.
DFA D1RnSt OFF ON/OFF Anzahl der Registrierungen (byte low) und STATUS (byte high).
DFB D1RPro OFF ON/OFF Schutzeinrichtungen
DFC D1RAbi OFF ON/OFF digitale Ein-/Ausgänge
DFD D1RAu1 OFF ON/OFF Hilfsvariable Aux1
DFE D1RAu2 OFF ON/OFF Hilfsariable Aux2
DFF D1RAu3 OFF ON/OFF Hilfsariable Aux3
DFG D1RUdo OFF ON/OFF Spannungssollwert für den DC-Bus: Udo
DFH D1R_Ud OFF ON/OFF Spannungsistwert auf dem DC-Bus
DFI D2RIao OFF ON/OFF Stromsollwert für den DC-Bus
DFJ D2R_Ia OFF ON/OFF Stromistwert auf dem DC-Bus
DFK D2R_Ud OFF ON/OFF Gleichspannung DC-Bus

SPDMR B1-9
Parameter

Param. Name Default Werte Beschreibung


DFL D2RFlu OFF ON/OFF (nicht benutzt)
DFM D2RIfo OFF ON/OFF (nicht benutzt)
DFN D2R_If OFF ON/OFF (nicht benutzt)
DFO D2RUvo OFF ON/OFF Netzspannung
DFP D2R_α OFF ON/OFF Einschaltverzögerung der Thyristoren
DFa D1WEn1 OFF ON/OFF Analogeingang ‘Ean1’ (kommt über den Profibus)
DFb D1WEn2 OFF ON/OFF Analogeingang ‘Ean2’ (kommt über den Profibus)
DFc D1WAu1 OFF ON/OFF Variable ‘Aux1’, kommt über den Profibus

Gruppe G - DIAGNOSE
DGA TStop OFF ON/OFF Stopp mit Speicherung der eingehenden Meldungen:
ON vom Übergangsstatus Einstellungen → Unterdrückung / Schutz
OFF vom Übergangsstatus → Schutz
DGB SStop OFF ON/OFF Stopp mit Speicherung der eingehenden Meldungen wenn die Funktion SET UP SOLLWERTE (siehe
Paragraph 6.2.7) aktiviert ist:
ON durch Übernahme der neuen Sollwerte: Taste ENTER betätigen
OFF Stopp deaktiviert
DGC Inst_M OFF ON/OFF Anzeige beim Anfahren und bei RESET:
ON im Display wird INSTRUMENT MODE angezeigt
OFF im Display wird der STATUS angezeigt
DG1 TrcNr 25 5÷45 Anzahl der Aufzeichnungen im DRIVE TRACE nach einer Blockierung
DG2 TrcNc 1 1÷255 Anzahl der Softwarezyklen zwischen zwei aufeinanderfolgenden Aufzeichnungen auf dem DRIVE
TRACE. Das Zeitintervall wird durch die folgende Formel ermittelt: T = DG2⋅CD3

DG3 Th_Nr 7 2÷14 Anzahl der Aufzeichnungen im THYRISTOR TRACE nach einer Blockierung
Variable werden auf dem Display unter der Funktion STATUS = REGUL. angezeigt.
DG4 StatV N Aux1 erste Hilfsvariable
Aux2 zweite Hilfsvariable
Aux3 dritte Hilfsvariable
Udo Spannungssollwert
N Spannungsistwert
Iao Stromsollwert auf dem DC-Bus
Ia Stromistwert auf dem DC-Bus
Ud Spannungistwert auf dem DC-Bus
Flu Motor-Feldfluss
Ifo Feldstrom-Sollwert
If Feldstromänderung
Uvo Netzspannung
alfa Verzögerung der Thyristoren nach dem Einschalten (elektrische Winkelgrade)
Auswahl der zugeordneten Bedeutung der Hilfsvariablen Aux1.
z.B., die Zuordnung des Wertes Ean1→ DG5 = Ean1 durch die Auswahl über DG5 erzeugt eine
automatische Zuordnung → Aux1 = Ean1
(1) Hinweis: Die folgenden Werte und die Beschreibung gelten auch für die Parameter DG6, DG7.

B1-10 SPDMR
Parameter

Param. Name Default Werte Beschreibung


DG5 Aux1S AuxDgn Rif Sollwert-Differenzeingang (Rif) Klemmen XM1-33, 34
Tach Tachometereingang (Tach) Klemmen XM1-26, 27
Ean1 programmierbarer Eingang (Ean1) Klemmen XM1-29, 31
Ean2 programmierbarer Eingang (Ean2) Klemmen XM1-30, 31
Motop Sollwert vom Software-Motorpotentiometer
Period Netzperiode, ausgedrückt in ms (Beispiel 20.0% --> 20.0 ms)
UnfPer Netzperiode nicht gefiltert, ausgedrückt in ms
Free_T Verweildauer des µC, in % der Zykluszeit (siehe Parameter CD3).
Die freibleibende Zeit in ms wird nach der Formel berechnet: Aux1 * CD3 / 100000 (ms)
Duty_C Zykluszeit (Grad der Diskontinuität des Ankerstromes )
0.0 % = kontinuierlicher Strom 70.0 % = kein Strom
AuxDgn Vier Bits, die den Status ON oder OFF der digitalen Ausgänge OUT3, OUT4, OUT5, OUT6 anzeigen
BR_Ref Spannungssollwert vor der Rampe
Ud_Err Spannungsfehler vor der Rampe
Ud_Prp Proportional P-Faktor des Spannungsreglers
Ud_Int Integral I-Faktor des Spannungsreglers
IaoUrg Sollwert des Ankerstromes, der durch den Spannungsregler erzeugt wird
RiFFBF Stromsollwert, berechnet durch die Vorwärtsführung der Spannung vor dem Filter
Rif_FF Stromsollwert, berechnet durch die Vorwärtsführung der Spannung nach dem Filter
CdU/dT Kondensatorstrom auf der Gleichstromseite, berechnet nach der Vorwärtsführung der Spannung
Ia_ave Durchschnittlicher Strom berechnet in T/6, mit T = Netzperiode
Ia_Pr Proportional P-Faktor des Stromreglers
Ia_Int Integral I-Faktor des Stromreglers
Alpha Zündwinkel der Thyristoren
AlfaFF Zündwinkel, berechnet durch den Vorwärtsstrom
Power Leistung auf dem DC-Bus., berechnet durch Ud * Ia, in % des Nennwertes UdN * IaN.
C_Temp Temperaturdifferenz (%) zwischen Umrichter und Umgebung (100%=max).
DG6 Aux2S Ean1 see (1) Auswahl der zugeordneten Bedeutung der Hilfsvariablen Aux2
z.B.: ausgewählt mit DG6, der Wert Tach → DG6 = Tach
die automatische Zuweisung wird generiert → Aux2 = Tach
DG7 Aux3S Ean2 see (1) Auswahl der zugeordneten Bedeutung der Hilfvariable Aux3
z.B.: ausgewählt mit DG7, der Wert N_Err → DG7 = N_Err;
die automatische Zuweisung wird generiert → Aux3 = N_Err
DG8 D_Ref 10 % 0÷100 % Erweiterung der Rechteckwelle in SETUP REFERENCE.
DG9 TimeP 1s 0.1÷10 s Periode der ausgewählten Rechteckwelle in SETUP REFERENCE.

Gruppe H - ANALOGEINGANG, OFS=OFFSET


Hinweis: In dieser Gruppe sind die Parameter enthalten, die Offset- Kompensation der Analogeingänge in % des Skalenendwertes enthalten.
DH1 TacOf 0 ±100% Tachoeingang (Tach) Klemmen XM1-26, 27
DH2 IfOfs 0 ±100% Feldstromeingang (If) Klemmen XM1-28, 31
DH3 E1Ofs 0 ±100% programmierbarer Eingang (Ean1) Klemmen XM1-29, 31
DH4 E2Ofs 0 ±100% programmierbarer Eingang (Ean2) Klemmen XM1-30, 31
DH5 UdOfs 0 ±100% Eingang Ankerspannung (Varm) Klemmen XM1-32, 31
DH6 RifOf 0 ±100% Sollwert Differenzeingang (Rif) Klemmen XM1-33, 34

Gruppe J - ANALOGEINGANG - VERSTÄRKUNG


Hinweis: In dieser Gruppe sind alle Parameter enthalten, die für die Kalibrierung der Verstärkung der Analogeingänge erforderlich sind. Weiterhin sind hier
auch die Parameter für die Neukalibrierung der Messwandler der Netzspannung und Ankerstrom enthalten. Verstärkung = 100 % bedeutet Verstärkung = 1
DJ1 TachG 100 % 97÷249% Tachoeingang (Tach) Klemmen XM1-26, 27
DJ2 If_G 100 % ±249% Eingang Feldstrom (If) Klemmen XM1-28, 31
DJ3 Ean1G 100 % ±249% programmierbarer Eingang (Ean1) Klemmen XM1-29, 31
DJ4 Ean2G 100 % ±249% programmierbarer Eingang (Ean2) Klemmen XM1-30, 31
DJ5 Ud_G 100 % 97÷249% Eingang Ankerspannung (Varm) Klemmen XM1-32, 31
DJ6 Rif_G 100 % ±249% Sollwert Differenzeingang (Rif) Klemmen XM1-33, 34
DJ7 Uvo_G 100 % 0÷249% Neukalibrierung der Netzspannungsgeber
DJ8 Ia_G 100 % 0÷150% Neukalibrierung der Ankerstromgeber (Lastwiderstände der TA); siehe Paragraph 3.3 Abschnitt C des
Handbuches

SPDMR B1-11
Parameter

Param. Name Default Werte Beschreibung

Gruppe K - ANALOGEINGANG, FILTER


Hinweis: An jedem Analogeingang kann ein Digitalfilter mit einem doppelten Dämpfungsfaktor angeschlossen werden. Dabei wird die Pulsation
abgeschnitten und mit dem entsprechenden Parameter kalibiriert. Der Filter wird durch Zuweisung auf den Parameter mit dem Wert größer 2 eingeschaltet. Die
Trennung erfolgt durch Zuweisung auf den Parameter mit dem Wert ≤ 2.
DK1 TacFl 0 0÷255 rad/s Tachoeingang (Tach) Klemmen XM1-26, 27
DK2 If_Fl 0 0÷255 rad/s Feldstromeingang (If) Klemmen XM1-28, 31
DK3 Ean1F 0 0÷255 rad/s programmierbarer Eingang (Ean1) Klemmen XM1-29, 31
DK4 Ean2F 0 0÷255 rad/s programmierbarer Eingang (Ean2) Klemmen XM1-30, 31
DK5 Ud_Fl 0 0÷255 rad/s Eingang Ankerspannung (Varm) Klemmen XM1-32, 31
DK6 RifFl 0 0÷255 rad/s Sollwert Differenzeingang (Rif) Klemmen XM1-33, 34

Gruppe L - ANALOGEINGANG, ABSOLUTWERT


Hinweis: Jeder Analogeingang kann durch das System als Absolutwert oder als reeller Wert mit Vorzeichen erfasst werden. In dieser Gruppe sind alle
Parameter für die Auswahl des Modus enthalten:
ON als Absolutwert
OFF als reeller Wert mit Vorzeichen
DLA TacAb OFF ON/OFF Tachoeingang (Tach) Klemmen XM1-26, 27
DLB IfAbs OFF ON/OFF Feldstromeingang (If) Klemmen XM1-28, 31
DLC E1Abs OFF ON/OFF programmierbarer Eingang (Ean1) Klemmen XM1-29, 31
DLD E2Abs OFF ON/OFF programmierbarer Eingang (Ean2) Klemmen XM1-30, 31
DLE RifAb OFF ON/OFF Sollwert Differenzeingang (Rif) Klemmen XM1-33, 34

Gruppe M - ANALOGAUSGÄNGE
Hinweis: In dieser Gruppe sind alle Parameter für die 3 Analogausgänge enthalten.
PWM1 Klemmen XM1-37, 38
PWM2 Klemmen XM1-39, 41
PWM3 Klemmen XM1-40, 41
Parameter für die Wahl des Modus:
ON als Absolutwert
OFF als reeller Wert mit Vorzeichen
DMA Pw1Ab OFF ON/OFF Analogausgang PWM1
DMB Pw2Ab OFF ON/OFF Analogausgang PWM2
DMC Pw3Ab OFF ON/OFF Analogausgang PWM3
(2) Parameter für die Wahl der Ausgänge:
Aux1 erste Hilfsvariable
Aux2 zweite Hilfsvariable
Aux3 dritte Hilfsvariable
Udo Spannungssollwert für den DC-Bus
Ud Spannungsistwert für den DC-Bus
Iao Stromsollwert für den DC-Bus
Ia Stromistwert für den DC-Bus
Ud Spannungsistwert für den DC-Bus
Flu
Ifo
If
Uvo Netzspannung
DM1 Pw1Sl Ud see (2) Analogausgang PWM1
DM2 Pw2Sl Ifo see (2) Analogausgang PWM2
DM3 Pw3Sl N see (2) Analogausgang PWM3
Parameter für die Offset-Kompensation der Ausgänge
DM4 Pw1Of 0 ±100% Analogausgang PWM1
DM5 Pw2Of 0 ±100% Analogausgang PWM2
DM6 Pw3Of 0 ±100% Analogausgang PWM3
Parameter für die Neukalibrierung der Ausgänge
DM7 Pw1_G 100 % ±200% Analogausgang PWM1
DM8 Pw2_G -100 % ±200% Analogausgang PWM2
DM9 Pw3_G 100 % ±200% Analogausgang PWM3

B1-12 SPDMR
Parameter

Param. Name Default Werte Beschreibung

Gruppe N - DIGITALEINGÄNGE
Hinweis: In dieser Gruppe sind alle Parameter für die Bearbeitung der digitalen Eingänge enthalten.
COM1 Klemmen XM1-17, 22
COM2 Klemmen XM1-18, 22
COM3 Klemmen XM1-19, 22
COM4 Stecker X1-11 (Erweiterung)
COM5 Stecker X1-12 (Erweiterung)
COM6 Stecker X1-13 (Erweiterung)
COM7 Stecker X1-14 (Erweiterung)
Parameter für die Auswahl des digitalen Eingangsmodus
ON niedriger Eingangspegel aktiviert
OFF hoher Eingangspegel aktiviert
DNA Com1L OFF ON/OFF Digitaleingang COM1
DNB Com2L OFF ON/OFF Digitaleingang COM2
DNC Com3L OFF ON/OFF Digitaleingang COM3
DND Com4L OFF ON/OFF Digitaleingang COM4
DNE Com5L OFF ON/OFF Digitaleingang COM5
DNF Com6L OFF ON/OFF Digitaleingang COM6
DNG Com7L OFF ON/OFF Digitaleingang COM7
(3) Parameter für die Auswahl des Eingangsmodus
OFF
Enable Impulsfreigabe
C_Par Parametersatzwechsel 1.Satz → 2.Satz
DN1 Com1S OFF Reserve
DN2 Com2S OFF Reserve
DN3 Com3S OFF see (3) Digitaleingang COM3
DN4 Com4S OFF Reserve
DN5 Com5S OFF Reserve
DN6 Com6S OFF Reserve
DN7 Com7S OFF Reserve

Gruppe O - DIGITALAUSGÄNGE
Hinweis: In dieser Gruppe sind alle Parameter für die Bearbeitung der digitalen Ausgänge enthalten.
OUT1 Klemmen XM1-24,
OUT2 Klemmen XM1-25,
OUT3 Stecker X1-1 (Erweiterung)
OUT4 Stecker X1-2 (Erweiterung)
OUT5 Stecker X1-3 (Erweiterung)
OUT6 Stecker X1-4 (Erweiterung)
Parameter für die Auswahl des Ausgangsmodus
ON niedriger Ausgangspegel aktiviert
OFF hoher Ausgangspegel aktiviert
DOA Out1L OFF ON/OFF Digitalausgang OUT1
DOB Out2L OFF ON/OFF Digitalausgang OUT2
DOC Out3L OFF ON/OFF Digitalausgang OUT3
DOD Out4L OFF ON/OFF Digitalausgang OUT4
DOE Out5L OFF ON/OFF Digitalausgang OUT5
DOF Out6L OFF ON/OFF Digitalausgang OUT6
(4) Parameter für die Wahl der Ausgänge:
Alarm: Alarm aktiviert
Ia_Lim: Umrichter an der Stromgrenze
Brücke: OFF= Einspeisebrücke
ON = Rückspeisebrücke
Enable: Freigabe der Zündimpulse
ErrU=0: Spannung errreicht (siehe Parameter CF4)
Ia>CF1: Stromschwellwert überschritten (Parameter CF1)
Ud>CF2: Spannungsschwellwert überschritten (Parameter CF2)
ConDis: Angabe des Vorwärtsstromes über: kontinuierlich (1) oder nicht kontinuierlich (0)
Fixed: die Ausgänge bleiben konstant niedrig (oder hoch, wenn die Parameter DOA...DOF auf ON
sind).

SPDMR B1-13
Parameter

DO1 Out1S Alarm see (4) Digitalausgang OUT1


DO2 Out2S Ia_Lim see (4) Digitalausgang OUT2
DO3 Out3S Bridge see (4) Digitalausgang OUT3
DO4 Out4S Enable see (4) Digitalausgang OUT4
DO5 Out5S ErrN=0 see (4) Digitalausgang OUT5
DO6 Out6S UdFail see (4) Digitalausgang OUT6

B1-14 SPDMR
C WARNUNG
Dieses Kapitel des Handbuches enthält sämtliche Informationen über die Handhabung der Bediener-Schnittstelle, die Inbetriebnahme und
Wartung des Umrichters SPDMR.

ACHTUNG !

Dieses Gerät enthält Teile, die gefährlich hohe Spannungen führen. Arbeiten an diesem Gerät, wie
Bedienung, Montage, Inbetriebnahme und Wartungsarbeiten, dürfen nur durch ein qualifiziertes
Fachpersonal durchgeführt werden.

Das Personal muss vertraut sind mit:


den betreffenden Sicherheitsvorschriften für Anschlussarbeiten, Erdung von elektrischen Anlagen und Systemen und Arbeiten mit
elektrischen Schaltplänen
den Grundkenntnissen der Physik und Elektrotechnik
den Verdrahtungsplänen und Symbolen
den Verkabelungsvorschriften und dem Umgang mit elektrischen Anlagen.

GEFAHR

BEI ARBEITEN AN DIESEM GERÄT DARF KEINE SPANNUNG ANLIEGEN.


DIE ANWEISUNGEN DIESES BENUTZERHANDBUCHES SIND ZU befolgen!

SPDMR C0-1
C0- 2
1C BEDIENER-SCHNITTSTELLE
Der Daten- und Informationsaustausch zwischen Bediener und dem Umrichter erfolgt über folgende Schnittstellen:
- 7 Segment LED-Anzeige auf der Regelkarte für die Grunddiagnose
- SPDI1-Bedienmodul für erweiterte Diagnose und Inbetriebnahme
- SPDI2-Bedienmodul, funktionell wie das SPDI2, jedoch mit einem zusätzlichen Druckeranschluß

1C.1 BASIS-DIAGNOSE

Die Statusinformation des Umrichters wird durch die LED, montiert auf der Regelkarte, angezeigt.

1C.1.1 7 SEGMENT - LED


Die 7 Segment-LED zeigt einen Buchstaben oder abwechselnd blinkend einen Buchstaben und eine Zahl an und dient zur Visualisierung der
Grundbetriebszustände. Man erhält z.B. Informationen über erfolgte Tests nach einem Reset oder nach dem Einschalten, sowie die Anzeige
evtl. auftretender Fehlermeldungen (P) und den jeweiligen Betriebszustand des Umrichters (H, O, I, oder F).

Dezimalpunkt Arbeitet der Mikroprozessor korrekt, blinkt der Punkt immer. Leuchtet der Punkt
(blinkend) oder ist er erloschen, ist das Progamm durch einen Fehler auf der Karte C
gesperrt.

Umrichter gesperrt; mind. ein Test negativ; das Abwechseln zwischen Zahl und
Buchstabe ist der Hexadez.-Code des laufenden Tests oder Testfehler. Zur
TEST Wiederherst. RESET-Taste (auf der Karte C) betätigen, oder Klemme XM1-21
(blinkend) versorgen. Falls ein Bedienmodul montiert ist, kann alternativ durch
gleichzeitiges Drücken (1Sek.) der drei Tasten U,D,MODE die Wiederherst. erfolgen.
Synchronisationsfehler (cod. 0)
Phasenausfallüberwachung (cod. 1)
Netzspannung nicht im Toleranzbereich (cod. 2)
Netzfrequenz nicht im Toleranzbereich (cod. 3)
Identifikations-Gerätenummer = 0 (cod. 4)
EEPROM defekt (cod. 5)
Strom auf dem DC-Bus nicht null (cod. 6)
RAM-Speicher defekt (cod. 7)
memory RAM broken
SCHUTZ Umrichter gesperrt; mindestens eine Schutzeinrichtung hat angesprochen!
(blinkend) Die Ziffer (oder Buchstabe) die abwechselnd mit dem Buchstaben "P" aufblinkt,
ist der Hexadezimal-Code der Fehlermeldung.Die Fehlermeldung wird
gespeichert (außer für Ext_P); Zur Wiederherstellung die RESET-Taste (auf der
Karte C) betätigen, oder Klemme XM1-21 versorgen. Falls ein Bedienmodul
montiert ist, kann alternativ durch gleichzeitiges Drücken (1Sek.) der drei Tasten
U,D,MODE die Wiederherstellung erfolgen.
(0) Netzausfall (cod. 0)
(1) externer Fehler (cod. 1)
(2) max. kurzzeitige Stromspitze (cod. 2)
(3) Watchdog (cod. 3)
(4) max. Spannung auf dem DC-Bus (cod. 4)
(5) min. Spannung auf dem DC-Bus (cod. 5)
(6) Netzspannung nicht im Toleranzbereich (cod. 6)
(7) Lüfter-Ausfall (cod. 7)
(8) thermischer Schutz des Umrichters (cod. 8)
(9) Verdrahtungsfehler (cod. 9)
(10) Ausfall der seriellen Schnittstelle (cod. A)

SPDMR C1-1
Bedienerschnittstelle

UNTERDRÜCKUNG Die Zündimpulse sind unterdrückt; alle Tests sind positiv; keine Schutzvor-
(blinkend) richtung hat angesprochen. Die hexadezimale Zahl , die auf dem Display in
Abwechslung zum Buchstaben "H" blinkt, zeigt die Ursache der Störung an.
Klemme XM1-19 deaktiviert (cod. 0)
Klemme XM1-13 deaktiviert (cod. 1)
Deaktivierung durch die Schnittstelle (cod. 2)
Deaktivierung durch eine optionale Funktion (cod. 3)

REGELUNG
Regler regelt bei Spannung null auf dem DC-Bus

VORWÄRTS
Regler regelt im Stromrichterbetrieb (Einspeisebetrieb)

RÜCKWÄRTS
Regler regelt im generatorischen Betrieb (Netzrückspeisung)

Wenn der Umrichter spannungsfrei wird (absichtlich oder bei Netzausfall), wird die erste Schutzauslösemeldung gespeichert. Nach der
Rückkehr der Spannung überprüft das System, ob noch aktive Meldungen vorhanden sind. In diesem Fall wird der Umrichter gesperrt und es
erfolgt eine Fehlermeldung. Durch Betätigung der RESET-Taste wird das System zurückgesetzt.
Die Auslösungen “Netzausfall“ im Status Unterdrückung oder “externer Fehler” werden nicht gespeichert.
Wenn der Parameter CDA = OFF und der Jumper JP4 auf die Pins 2-3 gesteckt wurde (Paragraphen 3C.11), wird keine Fehlermeldung
gespeichert.

1C.1.2 LED-Meldungen

Neben der 7-Segment-Anzeige wird eine weitere Statusinformation des Umrichters durch drei LED`s, die sich im unteren Teil der C-Karte
befinden, angezeigt.
DL1 rot: leuchtet, wenn der Umrichter die Vorladephase beendet hat
DL2 rot : leuchtet, wenn der Umrichter bereit ist, leuchtet nicht, wenn ein Schutz ausgelöst hat
DL3 grün: leuchtet, wenn die Spannungsversorgung der Karten o.k. ist

DL1 DL2 DL3


Karte C

XM1 Klemmleiste

C1-2 SPDMR
Bedienerschnittstelle

1C.2 BEDIENFELD SPDI1 / SPDI2

Die Parametrierung des digitalen Umrichters erfolgt über ein Bediengerät SPDI1 (oder SPDI2), bestehend aus einer LCD-Anzeige, einer 7-
Segment-Anzeige und vier Tasten.
LCD-Display
7-Segment-LED

Taste zur Auswahl


von Gruppen,
Tasten zu nächsthöherem Funktionen und
oder nächsttieferem Niveau Wahl und
mode
Änderung der
Parameter
enter
SPDM Taste zur
Bestätigung

Bild 2.2 - 1
Das Bediengerät wird mit einem Flachkabel an den Stecker X7 der C-Karte bis zu einer Entfernung von max. 2 m angeschlossen. Nach der
Inbetriebnahme kann dieses Bediengerät auch wieder abgetrennt und entfernt werden.
Mit dem Bediengerät SPDI1 / SPDI2 können viele Funktionen realisiert werden, z.B. Konfiguration des Umrichters festlegen, die notwendigen
Einstellungen durchführen, den Betrieb überwachen und Fehler diagnostizieren. Mit anderen Worten dieses Bedienfeld ist die Kommunikation
zwischen dem Anwender und dem Umrichter.

Die 7 Segment-LED zeigt einen Buchstaben oder abwechselnd blinkend einen Buchstaben und eine Zahl an
HINWEIS und dient zur Visualisierung der Grundbetriebszustände, beschrieben in Paragraphen 2C.1.1. Die 7 Segment-
LED ist auf der C-Karte montiert und nicht aktiv, wenn das Bedienfeld abgeklemmt ist.

Das Bediengerät SPDI 2 hat für den Anschluß eines Parallel-Druckers auf der Rückseite einen
HINWEIS CENTRONICS-Stecker (Paragraphen 2C.2.9).
Das Bediengerät SPDI 1 hat keinen CENTRONICS-Stecker.

Die Funktionen sind hierarchisch durch organisierte Menus angeordnet, um eine leichte und gute Kommunikation zu erhalten. Die Struktur ist
im Bild 2C.2 – 2 dargestellt, wobei im Menü der 1st – Ebene alle vorhandenen Funktionen enthalten sind.

1° Ebene 2° Ebene 3° Ebene


FUNKTIONEN GRUPPEN PARAMETER

STATUS
KONF.-PARAMETER
EINST.- PARAMETER
ANTRIEBSPARAMETER Gruppenliste den
E Funktionen E Parameterliste mit
INSTRUMENT MODE
zugeordnet, Funktionen E Parameter,
HARDWARE STATUS ausgewählt
ausgewählt in Ausgewählt in 2°
SETUP SOLLWERTE M M Ebene
THYRISTOREN 1° Ebene
PRINTING MENU
SELBSTEINSTELLUNG
FEHLER/ALARME
U-D U-D U-D

Bild 2C.2 - 2

SPDMR C1-3
Bedienerschnittstelle

Das Symbol U-D zeigt an, daß durch Betätigen der Tasten Up (∆) oder Down (∇) die entsprechende Funktion
HINWEIS aufgerufen werden kann.
Das Symbol [E] zeigt an, daß durch Betätigen der Taste ENTER die angewählte Funktion bestätigt und zur
nächsten Ebene übergegangen wird.
Das Symbol [M] zeigt an, daß durch Betätigen der Taste MODE jederzeit zur vorherigen Ebene zurückgekehrt
werden kann.

Eine einfache Vorgehensweise, siehe vorangegangene Abbildungen in Großschrift, ist wie folgt:

1 – Auf dem Display wird eine Funktion der 1.Ebene (z.B. STATUS) angezeigt. Mit den Tasten U-D erweitert man die Funktionsliste der
1.Ebene, um eine Funktion auszuwählen. (z.B. TUNING PARAMETER);
2 – Durch Betätigen der ENTER-Taste gelangt man in die 2.Ebene. Auf dem Display wird die 1.Gruppe der ausgewählten Funktion angezeigt
(z.B. Stromregler).
3 – Mit den Tasten U-D erweitert man die Gruppenliste, um eine Gruppe auszuwählen (z.B. Drehzahlregler).
4 – Durch Betätigen der ENTER-Taste gelangt man in die 3.Ebene. Auf dem Display wird der 1.Parameter der ausgewählten Gruppe angezeigt
(z.B. TC1 N_Gp1).
5 – Mit den Tasten U-D erweitert man die Parameterliste, um einen Parameter auszuwählen (z.B. TC3 N_Gd1 ).
6 – Durch Betätigen der ENTER-Taste wird der ausgewählte Parameter übernommen.

Das Bediengerät SPDI1 hat vier DIP-SCHALTER, die wie folgt gesteckt werden müssen: ON
1 = OFF, 2 = OFF, 3 = OFF, 4 = ON

1 2 3 4
Das Bediengerät SPDI2 hat vier DIP-SCHALTER, die wie folgt gesteckt werden müssen: ON
1 = OFF, 2 = OFF, 3 = ON, 4 = ON

1 2 3 4

In der Nähe der Dip-Schalter gibt es einen Trimmer für die Einstellung des Kontrastes der LCD-Anzeige.

Es folgt eine vollständige Beschreibung der vorhandenen Funktionen.

C1-4 SPDMR
Bedienerschnittstelle

1C.2.1 STATUS

Diese Funktion beschreibt die nach dem ZUSCHALTEN oder RESET automatisch duchgeführten Tests, die evtl. aktiven Schutzmeldungen
(Störung/Alarm) und den Status (Betriebszustände) des Umrichters.
Zuschalten oder Reset Anmerkung: livello = Ebene
Auf dem Display erscheint für 5 Sekunden das Datum und ANSALDO GG/MM/AA
die im Speicher vorliegende Software-version: Release: x.x Y
xx=Softwareversion;
y=NRG: Version nach Spannungswiederkehr;
Durch Betätigen der MODE-Taste wird die Wartezeit und
die folgende Bildanzeige übersprungen, um sofort zur
2' livello
1.Ebene zurückzukehren.
(1)
STATUS REGUL.
Nach 5 Sekunden erscheint die Variable, die mit dem N=..........%
Parameter DG4 ausgewählt wird.
M
MODE-Taste drücken, um zur 1.Ebene zurückzukehren.
1' livello

Auf dem Display erscheint: SELECT FUNCTION


STATUS U-D

Mit den U-D - Tasten werden die anderen Funktionen


aufgerufen.

1' livello
Normaler Betriebszustand
SELECT FUNCTION
STATUS U-D
Mit den U-D - Tasten
die Statusfunktion auswählen,
danach ENTER – Taste drücken. E

Das Display zeigt eine Funktion der Liste (a) und eine der 2' livello
Liste (b) an. Wenn (a) REGUL. erscheint, wird die Funktion STATUS . . . (a) . . .
(b) durch den Parameter. DG4 ausgewählt, wie unter (1). . . . . . . . (b) . . . . . . .

Liste (a) Liste (b)


REGUL. Umrichter im Regelbetrieb Aux1......... % 1. Hilfsvariable
mit vorheriger Freigabe Aux2......... % 2. Hilfsvariable
Aux3......... % 3. Hilfsvariable
Udo =....... %....(fs)..... ' Spannunssollwert, DC-Bus
Ud =....... %....(fs)..... ' Spannungsistwert
Iao =....... %....(fs)..... A Stromsollwert, DC-Bus
Ia =....... %....(fs)..... A Stromistwert
Ud =....... %....(fs)..... V Spannung, DC-Bus
Flu =....... % reserviert
Ifo =....... %....(fs)..... A reserviert
If =....... %....(fs)..... A reserviert
Uvo =....... %....(fs)...... V Netzspannung
alfa =.........' Zündwinkel der Thyristoren (elektr. Grade)
SUPPR. Zündimpuls-Unterdrückung, Disable HW - Com3 Klemme XM1-19 deaktiviert cod.0
alle Tests positiv, Disable HW - M13 Klemme XM1-13 deaktiviert cod.1
kein Schutz hat Disable Serial Deaktivierung durch serielle Schnittstelle cod.2
angesprochen Disable Opt.Fun Deaktivierung durch optionale Funktion cod.3
TEST Umrichter gesperrt ; SYNCR. NOT PRES. Fehlende Synchronisation cod.0
min. ein Test negativ PHASES ERROR Phasenfolgefehler cod.1
LINE VOLT. ERROR Netzspannung außerhalb der Toleranz cod.2
LINE FREQ. ERROR Netzfrequenz außerhalb der Toleranz cod.3
ENTER PAR. DA1 Geräteindentifikations- Nr = 0 cod.4
EEPROM FAILED EEPROM defekt cod.5
Ia <> 0 Ausgangsstrom nicht null cod.6
RAM FAILE RAM-Speicher defekt cod.7

SPDMR C1-5
Bedienerschnittstelle

Liste (a) Liste (b)


PROTE. Umrichter gesperrt ; PROTECTION MainF Netzausfall (0) cod.0
min. ein Schutz hat PROTECTION Ext_P externer Schutz (1) cod.1
ausgelöst PROTECTION IOC max. Ist-Strom (2) cod.2
WATCHDOG Sync_L watchdog aktiv (3.1) cod.3
WATCHDOG Sync_F watchdog aktiv (3.2) cod.3
WATCHDOG Eepr_F watchdog aktiv (3.3) cod.3
WATCHDOG HwWdog watchdog aktiv (3.4) cod.3
WATCHDOG Reset watchdog aktiv (3.5) cod.3
WATCHDOG ParDJ8 watchdog aktiv (3.6) cod.3
WATCHDOG Eep_SP watchdog aktiv (3.7) cod.3
WATCHDOG AInp_F watchdog aktiv (3.8) cod.3
WATCHDOG N<>0 watchdog aktiv (3.10) cod.3
WATCHDOG alfa<50 watchdog aktiv (3.11) cod.3
WARCHDOG MaxS watchdog aktiv (3.12) cod.3
PROTECTION Ud_Mx max. Spannung, DC-Bus (4) cod.4
PROTECTION Ud_mn min. Spannung, DC-Bus (5) cod.5
PROTECTION UvOut Netzspannung außerhalb der Toler. (6) cod.6
PROTECTION Fan_F Lüfterausfall (7) cod.7
PROTECTION ConOh thermischer Schutz (8) cod.8
PROTECTION Leg_F nicht vorhanden (9) cod.9
PROTECTION Ser_F serielle Kommunikation (10) cod.A
(0) Das System bringt den Umrichter in Überlast verbunden mit einer max. Verzögerung und anschließender Zündimpuls-
Unterdrückung. Der Hardware-Schutz kann nicht deaktiviert werden.
(1) Ein externer Schutz öffnet die Klemme XM1-20 und deaktiviert den Umrichter. Das Relais K2 (Umrichter bereit) fällt nicht ab. Diese
Störmeldung wird nicht gespeichert. Der Umrichter wird erneut freigegeben, wenn die Störmeldung nicht mehr ansteht und die
Klemme XM1-20 schließt. Der Hardware-Schutz kann nicht deaktiviert werden.
(2) Der Schutz löst aus, wenn die Spannung an den Lastwiderständen größer als 6.3 V wird.; siehe Pragraph 3C.4, Abschnitt C des
Handbuches. Der Hardware-Schutz kann nicht deaktiviert werden.
(3) Das Ansprechen der Watchdog-Schutzfunktion kann folgende Ursachen haben:
(3.1) Fehlende Synchronisation länger als 100 mS; Der Schutz kann nicht deaktiviert werden.
(3.2) Keine Synchronisation durch äußere Störung. Der Schutz kann nicht deaktiviert werden.
(3.3) EEPROM defekt oder ein Jumper JP4 fehlt: Die Parameter können nicht gepeichtert werden.
(3.4) Der Schutz kann nicht deaktiviert werden.
(3.4) Die Überwachungseinrichtung des Mikroprozessors hat ausgelöst. Der Hardware-Schutz kann nicht deaktiviert werden.
(3.5) Durch eine Störung verursachtes Reset. Der Schutz kann nicht deaktiviert werden.
(3.6) Eine Stromabtastung ergab > 100 %. Der Wert des Parameters DJ8 ist zu reduzieren; siehe Paragraphen 3C.4.
Der Schutz kann nicht deaktiviert werden.
(3.7) Eigener Schutz des EEPROM´s vor übermäßigem Beschreiben. Der Schutz kann nicht deaktiviert werden.
(3.8) Übergroßes OFFSET an einem oder mehreren Analogkanälen. Wahrscheinlich C-Karte defekt!
(4) Der Schwellwert der max. Spannung auf dem DC-Bus kann mit dem Parameter DC5 eingestellt werden.
(5) Der Schutz kann auch durch einen Fehler des Spannungswandlers für die DC-Spannung ausgelöst werden. Der min. Schwellwert
für die Auslösung kann mit dem Parameter DC4 eingestellt werden.
(6) Der min. Schwellwert für die Auslösung kann mit dem Parameter DC2 eingestellt werden; der max. Wert mit DC3.
(7) Der Lüfterthermostat des Umrichters hat ausgelöst.
(8) Damit die Schutzeinrichtungen richtig arbeiten, müssen die folgenden Parameter eingegeben werden :
DA3 = Baugröße Umrichter DB3 = IaM
(9) Die Softwareversion für den Schutz Leg_F ist nicht vorhanden!
(10) Dieser Schutz löst aus, wen die serielle Kommunikation über eine längere Zeit (länger als der parametrierte Wert DC1) ausfällt.
Beim Zuschalten ist der Wert auf 10 Minuten festgelegt. Der Schutz ist nur aktiv, wenn die serielle Kommunikation aktiviert ist.
Die Werte in % der Liste (b), außer Aux1, Aux2, Aux3, Flu, können als reelle Zahlen mit dem Parameter CD2
HINWEIS geändert werden.
in der Liste (b) : (fs) = Skalenendwert entspricht 100%
in der Liste (a) erscheint:
HINWEIS A = wenn ein Alarm aktiviert ist
THE = wenn der Umrichterstrom an der Grenze ist; der Grenzwert für die Stromregelung kann durch
den Parameter CD9 programmiert werden.
Wird der Umrichter spannungsfrei, bleibt die erste Fehlermeldung gespeichert.
Nach Spannungswiederkehr überprüft das System, ob noch aktive Meldungen vorhanden sind. In diesem Fall wird der Umrichter gesperrt,
gefolgt von einer Fehlermeldung. Durch Betätigen der RESET-Taste wird das System zurückgesetzt.
Die Auslösung der Schutzeinrichtung bei Netzausfall oder durch externe Fehler wird bei Status „Unterdrückung“ nicht gespeichert.
Eine Auslösung wird nicht gespeichert, wenn der Parameter CDA = OFF und der Jumper JP4 nicht auf den Pins 2-3 steckt (Par. 3C.11).

C1-6 SPDMR
Bedienerschnittstelle

1C.2.2 KONFIGURATIONSPARAMETER

Diese Funktion ermöglicht die interne Systemkonfiguration, d.h. sie informiert den Bediener über die ausgewählten Größen aus den
vorhandenen Strukturen des Umrichters. Dies sind z.B. Istwert der Geschwindigkeit vom Tachometer oder Impulsgeber, Stromsollwert vom
Drehzahlregler oder eine externe Größe.

Mit den Tasten U-D 1' level

Konfigurationsparameter auswählen SEL ECT FUNCTION


CO NF. PA RA METERS U- D
ENTER drücken E M

Vor dem Übergang in die 2.Ebene wird das Passwort (1) verlangt. ENTER PA SSWO RD
(das Passwort ist obligatorisch, wenn der Wert eines Parameters in Passw ord .... (1) .... U- D
(2) geändert werden soll; das Passwort hat den Wert 12)
E M

ENTER drücken, um in die 2.Ebenen zu gelangen


2' level
Mit den Tasten U-D die interne Liste (a) auswählen SEL ECT G RO UP
. . . . . . (a) . . . . . . U- D

E M
ENTER drücken, um in die 3.Ebene zu gelangen
3' level
Mit den Tasten U-D einen Parameter der Liste (b) auswählen . . . . . . (a) . . . . . .
. . . . . . (b) . . . . . .

E M
(3)
ENTER drücken, um den gewählten Parameter zu bestätigen

Mit den Tasten U-D in (2) den gewünschten Wert einfügen SEL ECT V A LUE
param . . . (2) . . . U- D
ENTER drücken, um den ausgewählten Parameter zu bestätigen und in die
E M
3.Ebene zurückzukehren. (4)
Der neue Wert wird im EEPROM gespeichert.

Wenn das in (1) eingegebene Passwort nicht richtig ist: INV ALID PA SSWO RD
Taste ENTER in (3) drücken und das Display zeigt folgendes an: PRESS ENTER

E M
ENTER drücken, um in die 3.Ebene zu gelangen

Wenn sich das System im Regelzustand befindet und der Parameter geschützt ist, SIS TEM RUNNING
Taste ENTER drücken in (3) und das Display zeigt folgendes an: PRESS ENTER

E M
ENTER drücken, um in die 3.Ebene zurückzukehren

Wenn das System, den unter (2) eingegebenen Wert nicht akzeptiert, dann
CO NS ISTENCY ERRO R
ENTER drücken in (4) und das Display zeigt folgendes an: PRESS ENTER

ENTER drücken, um in die 3.Ebene wieder zurückzukehren E

Liste (a) Liste (b)


A – STROM-REGLER Parameter zur Einstellung des Stromes auf dem DC-Bus
B – SPANNUNGS-REGLER Parameter für die Strom-Vorwärtsführung
D – SPANNUNG-VORWÄRTSFÜHRUNG Parameter für die Spannungsvorwärtsführung
E - VERSCHIEDENES verschiedene Parameter
F - SCHWELLWERTE Schwellwerte der digitalen Ausgangssignale

SPDMR C1-7
Bedienerschnittstelle

1C.2.3 TUNING PARAMETER

Diese Funktion ermöglicht die interne Systemkonfiguration, d.h. sie informiert den Bediener über die ausgewählten Größen aus den
vorhandenen Strukturen des Umrichters. Dies sind z.B. Istwert der Geschwindigkeit vom Tachometer oder Impulsgeber, Stromsollwert vom
Drehzahlregler oder eine externe Größe.
1' level

Mit den Tasten U-D SELECT FUNCTION

Konfigurationsparameter auswählen TUN. PARAMETERS U- D

E M
ENTER drücken

Vor dem Übergang in die 2.Ebene wird das Passwort (1) verlangt. ENTER PASSWORD
(das Passwort ist obligatorisch, wenn der Wert eines Parameters in Password .... (1) .... U- D
(2) geändert werden soll; das Passwort hat den Wert 12)
E M

ENTER drücken, um in die 2.Ebenen zu gelangen


2' level
Mit den Tasten U-D die interne Liste (a) auswählen SELECT GROUP
. . . . . . (a) . . . . . . U- D

E M
ENTER drücken, um in die 3.Ebene zu gelangen
3' level
Mit den Tasten U-D einen Parameter der Liste (b) auswählen . . . . . . (a) . . . . . .
. . . . . . (b) . . . . . .

E M
(3)
ENTER drücken, um den gewählten Parameter zu bestätigen

Mit den Tasten U-D in (2) den gewünschten Wert einfügen SELECT VALUE
param . . . (2) . . . U- D
ENTER drücken, um den ausgewählten Parameter zu bestätigen und in die
E M
3.Ebene zurückzukehren. (4)
Der neue Wert wird im EEPROM gespeichert.

Wenn das in (1) eingegebene Passwort nicht richtig ist:


Taste ENTER in (3) drücken und das Display zeigt folgendes an: INVALID PASSWORD
PRESS ENTER
ENTER drücken, um in die 3.Ebene zu gelangen
E M

Wenn sich das System im Regelzustand befindet und der Parameter geschützt ist,
Taste ENTER drücken in (3) und das Display zeigt folgendes an: SISTEM RUNNING
PRESS ENTER
ENTER drücken, um in die 3.Ebene zurückzukehren
E M

Wenn das System, den unter (2) eingegebenen Wert nicht akzeptiert, dann
ENTER drücken in (4) und das Display zeigt folgendes an:
CONSISTENCY ERROR
ENTER drücken, um in die 3.Ebene wieder zurückzukehren PRESS ENTER

Liste (a) Liste (b)


A – STROM-REGLER 1.Parametersatz des Stromreglers für den DC-Bus (5)
B - ALT. STROM 2.Parametersatz des Stromreglers für den DC-Bus (6)
C – SPANNUNGS-REGLER 1.Parametersatz des Spannungsreglers für den DC-Bus (5)
D - ALT. SPANNUNG 2.Parametersatz des Spannungsreglers für den DC-Bus (6)
E - RAMP E 1.Parametersatz der Rampe in Reihe mit dem Drehzahlsollwert (5)
F - ALT. RAMPE 2.Parametersatz der Rampe in Reihe mit dem Drehzahlsollwert (6)
(5) der 1.Parametersatz ist immer aktiviert, außer im Fall (6) , in dem dieser durch den 2.Parametersatz ersetzt wird.
(6) Die Parameter des 2.Satzes sind vorbestimmt für die Übernahme des 1.Parametersatzes, wobei dem Parameter DN3 der Wert
C_Par; zugewiesen wird. Das Ersetzen erfolgt durch Aktivierung der Klemme XM1-19 (Com3), die Deaktivierung des 1.Satzes
durch die Klemme XM1-19.

C1-8 SPDMR
Bedienerschnittstelle

1C.2.4 ANTRIEBSPARAMETER

Diese Funktion erlaubt die externe Konfiguration des Systems, d.h. der Mikroprozessor (SPS oder Rechner) wählt aus mehreren Möglichkeiten
die entsprechenden Daten aus, um diese an die Gesamt-Anlage, in der die Umrichter integriert sind, vorzugeben, z.B. ob eine besondere
Alarm- und Schutzmaßnahme notwendig, eine serielle Kommunikation vorzusehen ist, oder mit welchen Ein- und Ausgängen man arbeiten
muß, usw.
Level = Ebene
1' level

Mit den Tasten U-D SELECT FUNCTION

Konfigurationsparameter auswählen DRV. PARAMETERS U- D

E M
ENTER drücken

ENTER PASSWORD
Vor dem Übergang in die 2.Ebene wird das Passwort (1) verlangt. Password .... (1) .... U- D
(das Passwort ist obligatorisch, wenn der Wert eines Parameters in
E M
(2) geändert werden soll; das Password hat den Wert 12)

ENTER drücken, um in die 2.Ebenen zu gelangen 2' level


SELECT GROUP
Mit den Tasten U-D die interne Liste (a) auswählen . . . . . . (a) . . . . . . U- D

E M

ENTER drücken, um in die 3.Ebene zu gelangen 3' level


. . . . . . (a) . . . . . .
Mit den Tasten U-D einen Parameter der Liste (b) auswählen . . . . . . (b) . . . . . .

E M
(3)
ENTER drücken, um den gewählten Parameter zu bestätigen

Mit den Tasten U-D in (2) den gewünschten Wert einfügen SELECT VALUE
param . . . (2) . . . U- D
ENTER drücken, um den ausgewählten Parameter zu bestätigen und in die
E M
3.Ebene zurückzukehren. (4)
Der neue Wert wird im EEPROM gespeichert.

Wenn das in (1) eingegebene Passwort nicht richtig ist: INVALID PASSWORD
Taste ENTER in (3) drücken und das Display zeigt folgendes an: PRESS ENTER

E M
ENTER drücken, um in die 3.Ebene zu gelangen

Wenn sich das System im Regelzustand befindet und der Parameter geschützt ist, SISTEM RUNNING
Taste ENTER drücken in (3) und das Display zeigt folgendes an: PRESS ENTER

E M
ENTER drücken, um in die 3.Ebene zurückzukehren

Wenn das System, den unter (2) eingegebenen Wert nicht akzeptiert, dann
CONSISTENCY ERROR
ENTER drücken in (4) und das Display zeigt folgendes an: PRESS ENTER

ENTER drücken, um in die 3.Ebene wieder zurückzukehren E

Liste (a) Liste (b) Liste (a) Liste (b)


A – GERÄTE-SERIENNUMMER Siehe Appendix F H – ANALOGEINGANG OFS Siehe Appendix F
B - ANTRIEBS I/O J - ANALOGEINGANG GN.
C - SCHUTZEINRICHTUNGEN K - ANALOGEINGANG FLT
D - ALARME L - ANALOGEINGANG ABS
E – SERIELLE VERBINDUNG M - ANALOGAUSGÄNGE
F – SERIELLE DATEN N - DIGITALEINGÄNGE
G - DIAGNOSE O - DIGITALAUSGÄNGE

SPDMR C1-9
Bedienerschnittstelle

1C.2.5 INSTRUMENTEN MODE


Diese Funktion ermöglicht die Benutzung des Displays als Messinstrument, um zwei Variablen anzuzeigen. Die in Liste (a)
aufgeführten Variablen können wie folgt angezeigt werden:
1' level
Mit den Tasten U-D SELECT FUNCTION
die Funktion -Instrument Mode- auswählen INSTRUMENT MODE

E
ENTER drücken, um in die 2.Ebene zu gelangen
M
2' level
. . . . . . . (a) . . . . . . .
Das Display zeigt zwei Positionen der Liste (a) an
. . . . . . . (a) . . . . . . .

E
ENTER drücken, wenn dies nicht die erwünschten Positionen waren
M

Mit den Tasten U-D eine Position aus der Liste (c) auswählen 2' level
SELECT VARIABLE 1
. . . . . . . (c) . . . . . . . U- D
ENTER drücken, die Variable 1 wird bestätigt
E M

Mit den Tasten U-D eine andere Position aus der Liste (c) auswählen 2' level
SELECT VARIABLE 2
. . . . . . . (c) . . . . . . . U- D
ENTER drücken, die Variable 2 wird bestätigt
E M

Mit den Tasten U-D eine Position aus der Liste (b) auswählen 2' level
SELECT MODE
. . . . . . . (b) . . . . . . . U- D
ENTER drücken und der Anzeige-Modus wird bestätigt
E
Durch die erneute Betätigung der ENTER-Taste werden die ausgewählten
Variablen angezeigt, mit der Möglichkeit den Auswahlzyklus zu wiederholen.
Ansonsten kehrt man zurück zur 1.Ebene durch Betätigen der MODE-Taste
E M

Liste (a) Liste (c)


Aux1........ % 1.Hilfsvariable Aux1 = 1.Hilfsvariable
Aux2....... % 2.Hilfsvariable Aux2 = 2.Hilfsvariable
Aux3....... % 3.Hilfsvariable Aux3 = 3.Hilfsvariable
Udo =..... %....(fs)..... ' Spannungssollwert für DC-Bus (V) Udo = Spannungssollwert
Ud =....... %....(fs)..... ' Spannungsistwert (V) Ud = Spannungsistwert
Iao =....... %....(fs)..... A Stromsollwert für DC-Bus Iao = Sollwert Gleichstrom
Ia =....... %....(fs)..... A Stromistwert DC-Bus Ia = Gleichstrom
Ud =....... %....(fs)..... V Spannungsistwert Ud = Gleichspannung
Flu =....... % reserviert Flu = Feldfluss
Ifo =....... %....(fs)..... A reserviert Ifo = Sollwert Feldstrom
If =....... %....(fs)..... A reserviert If = Feldstrom
Uvo =....... %....(fs)..... V Netzspannung Uvo = Netzspannung
alfa =.........' Zündwinkel der Thyristoren (elekrische Grade) alfa = Zündwinkel
HINWEISE: Die %-Werte der Liste (a), außer Aux1, Aux2, Aux3, Flu, können mit Hilfe des Parameters CE2 geändert und als reelle Werte eingegeben
werden.
(fs) = Skalenendwert = 100 %
Liste (b)
ANZAHL DIGITS die in (1) und (2) ausgewählten Variablen werden in Ziffern mit einer Genauigkeit von 0.1% angezeigt.
BALKEN-DIAGRAMM die in (1) und (2) ausgewählten Variablen werden über eine horizontale Balkenskala mit Nullpunkt in der Mitte, Skalenbreite
±125% und einer Auflösung von 4% angezeigt.
Hinweis: Wenn der Parameter DGC als Wert ON programmiert ist, wird bei jedem ZUSCHALTEN oder nach jedem RESET im Display der
INSTRUMENTEN MODE angezeigt (Ebene 2, Punkt A) anstelle der Funktion STATUS.

C1-10 SPDMR
Bedienerschnittstelle

1C.2.6 HARDWARE STATUS


Diese Funktion ermöglicht die Anzeige der Zustände (ON oder OFF also 1 oder 0) der digitalen Ein- und Ausgänge und den Wert der analogen
Ein- und Ausgangssignale (in % des Skalenendwertes).

1' level
Mit den Tasten U-D SELECT FUNCTION
die Funktion Instrument Mode auswählen HARDWARE STATUS U- D

ENTER drücken, um in die 2.Ebene zu gelangen E M

Mit den Tasten U-D eine Funktion aus der Liste (a) auswählen 2' level
SELECT STATUS
. . . . . . . (a) . . . . . . . U- D
ENTER drücken, um den ausgewählten Parameter zu bestätigen
E M

Mit den Tasten U-D wird das in der Liste (b) Beschriebene
angezeigt . . . . . . . (a) . . . . . . .
. . . . . . . (b) . . . . . . .
ENTER drücken, um in die 2.Ebene zurückzukehren oder
MODE-Taste drücken, um in die 1.Ebene zurückzukehren. E M

Liste (a) Liste (b)

DIGITALEINGANG XM13 Start ON|OFF Einstellung aktivieren, START


XM14 Ramp ON|OFF Rampenspannung einfügen
XM15 IntRef1 ON|OFF 1. internen Spannungssollwert einfügen
XM16 IntRef2 ON|OFF 2. internen Spannungssollwert einfügen
XM17 Com1 ON|OFF programmierbarer digitaler Befehl 1
XM18 Com2 ON|OFF programmierbarer digitaler Befehl 2
XM19 Com3 ON|OFF programmierbarer digitaler Befehl 3
X1-11 Com4 ON|OFF programmierbarer digitaler Befehl 4
X1-12 Com5 ON|OFF programmierbarer digitaler Befehl 5
X1-13 Com6 ON|OFF programmierbarer digitaler Befehl 6
X1-14 Com7 ON|OFF programmierbarer digitaler Befehl 7
XM20 Ext_P ON|OFF externe Schutzauslösung

DIGITALAUSGANG XM1/2 K1 ON|OFF Vorladung beendet, Relais K1


XM3/4 K2 ON|OFF Umrichter bereit, Relais K2
XM24 OUT1 ON|OFF programmierbarer digitaler Befehl 1
XM25 OUT2 ON|OFF programmierbarer digitaler Befehl 2
X1-1 OUT3 ON|OFF programmierbarer digitaler Befehl 3
X1-2 OUT4 ON|OFF programmierbarer digitaler Befehl 4
X1-3 OUT5 ON|OFF programmierbarer digitaler Befehl 5
X1-4 OUT6 ON|OFF programmierbarer digitaler Befehl 6

ANALOGEINGANG (#) XM26 N =...............% reserviert


XM28 If =................% reserviert
XM29 Ean1 =..........% 1. programmierbarer Eingang Ean1
XM30 Ean2 =..........% 2. programmierbarer Eingang Ean1
XM32 Ud =..............% Spannung auf dem DC-Bus
XM33 No =..............% reserviert
Uo .....................% Netzspannung
Ia ....................% Stromistwert DC-Bus

ANALOGAUSGANG XM37 Pwm1 programmierbarer Analogausgang 1


XM39 Pwm2 programmierbarer Analogausgang 2
XM40 Pwm3 programmierbarer Analogausgang 3

Jedem Analogeingang kann ein Signal von ± 10 V zugewiesen werden; das Signal wird auf dem Display als Prozentwert angezeigt: ±
HINWEIS 10 V entspricht ± 100 %.

Alle Analogeingänge, außer M32, sind programmierbar. D.h. sie können anderen, unterschiedlich zu den in der Liste (b) angezeigten
WARNUNG Größen (auf einige Hilfsfunktionen beschränkt) zugewiesen werden. Die in dieser Liste vorgesehenen Werte bzw. Größen werden
üblicherweise verwendet.

SPDMR C1-11
Bedienerschnittstelle

1C.2.7 SOLLWERTVORGABE
Diese Funktion ermöglicht das Programmieren interner Sollwerte für die Regelkreise und die Überprüfung der Auswirkungen auf die anderen
Systemgrößen. Diese Funktion ist für die Inbetriebnahme nützlich, um eine funktionsrelevante Diagnose durchführen zu können.
1' level
Mit den U-D Tasten SELECT FUNCTION
Die Funktion Set Up Sollwerte auswählen SETUP REFERENCE U - D

E
ENTER drücken, um in die 2.Ebene zu gelangen (++)

Mit den U-D Tasten, bei deaktiviertem Umrichter, 2' level


in der 1. oder 2.Untergruppe der Liste (a) den gewünschten Sollwert auswählen SELECT MODE
. . . . . . . (a) . . . . . . .
U- D
Wenn der in der Liste (a) ausgewählte Typ der 2.Untergruppe angehört,
E M
dann die ENTER Taste drücken, um in die 3. Ebene zu wechseln:
Umrichter aktiviert (B)
3' level
Mit den U-D Tasten den gewünschten Wert in (b) für den vorher ausgwählten Sollwert (#) SELECT VALUE
einstellen. . . . . . . . (b) . . . . . . . U- D
E M
Durch Drücken der ENTER-Taste wird ein Sprung-Wert aus der Liste (b) auf den
ausgewählten Sollwert gegeben. Gleichzeitig erscheinen auf dem Display
(A) zwei Größen der Liste (c) um die Auswirkungen zu überprüfen.
Ist der Parameter DGB = ON, werden diese Werte gespeichert.
. . . . . . . (c) . . . . . . .
Der THYRISTOR TRACE und der DRIVE TRACE (siehe Paragraphen 2.2.9) können
. . . . . . . (c) . . . . . . .
danach ausgedruckt werden.
INSTRUMENT MODE
vedi paragrafo 6.2.5
inizializzato in (A)

E
Durch Drücken der MODE-Taste, kehrt man zurück zur 1.Ebene und die beiden TRACE-
Gruppen werden erneut gestartet.
E M

Wenn der 1.Typ in der Liste (a) zur 1. Untergruppe gehört, wird ENTER in (B) gedrückt
und auf dem Display erscheint:
SELECT MODE
. . . . . . . (d) . . . . . . . U- D
Mit den Tasten U-D in der Liste (d) den gewünschten Applikationsmodus
(konstant oder Rechteckimpuls) des bereits aus (a) gewählten Sollwertes
selektieren. E
Siehe HINWEIS (6).

ENTER drücken, um in die 3.Ebene zu gelangen;


(++) wenn die Regelung des Umrichters bereits freigegeben ist, dann erscheint auf SYSTEM RUNNING
dem Display durch Drücken der ENTER-Taste folgendes: PRESS MODE

(#) Wenn dies CONT. VOLT. REF ist, dann ist der mit Betätigen der U-D-Tasten in (b) angezeigte Wert sofort aktiv, anstatt schrittweise,
wie es bei den anderen Sollwerten der Liste (b) geschieht.

C1-12 SPDMR
Bedienerschnittstelle

Liste (a) Liste (b)

1.Untergruppe
KONT. SPANNUNGSSOLLWERT UoC =................%....fs.... V (1)
SPANNUNGSSOLLWERT Ud =................%....fs.... V (2)
STROMSOLLWERT Iao =................%....fs.... A (3
WINKELSOLLWERT, vorwärts alfa =..................' (elektr. Grade) (4)
WINKELSOLLWERT; rückwärts alfa =..................' (elektr. Grade) (5)

Liste (c) Liste (d)

Aux1........ % 1.Hilfsvariable FIXED konstanter Sollwert


Aux2....... % 2.Hilfsvariable SQUARE WAVE Sollwert als Rechteckimpuls
Aux3....... % 3.Hilfsvariable
Udo =..... %....(fs)..... ' Spannungssollwert DC-Bus (V)
Ud =....... %....(fs)..... ' Spannungsistwert (V)
Iao =....... %....(fs)..... A Stromsollwert DC-Bus
Ia =....... %....(fs)..... A Stromistwert DC-Bus
Ud =....... %....(fs)..... V Spannung des DC-Bus
Flu =....... % reserviert
Ifo =....... %....(fs)..... A reserviert
If =....... %....(fs)..... A reserviert
Uvo =....... %....(fs)..... V Netzspannung
alfa =.........' Zündwinkel der Thyristoren (elektr. Grade)
Hinweise: Die %-Werte der Liste (a), außer Aux1, Aux2, Aux3, Flu, können mit Hilfe des Parameters CD2 geändert und als reelle Werte
eingegeben werden.
(fs) = Skalenendwert entspricht 100 %
(1) kontinuierlicher Spannungssollwert für den DC-Bus, d.h. die Spannung auf dem DC-Bus folgt durch Drücken der Tasten U-D stufenweise dem Wert
aus der Liste (b). Mit dem Parameter DB4 wählen Sie (fs) aus.
(2) stufenweise Vorgabe des Spannungssollwertes während des Betätigen der ENTER-Taste als konstanter Wert oder durch einen Rechteck-impuls vor
der Rampe zur Einstellung der Spannung auf dem DC-Bus. Mit dem Parameter DB4 wählen Sie (fs) aus.
(3) stufenweise Vorgabe des Stromsollwertes während der Betätigung der ENTER-Taste als konstanter Wert oder durch einen Rechteck-impuls . Mit
dem Parameter DB3 wählen Sie (fs) aus.
(4) stufenweise Zuschaltung der Leistung während der Betätigung der ENTER-Taste. Die Thyristoren der Einspeisebrücke bekommen den
entsprechenden Sollwert für den Zündwinkel vorgegeben. Der Regelkreis ist offen, d.h. weder Spannungs- noch Stromregelung ist aktiv.
Es ist notwendig sehr vorsichtig zu arbeiten, damit eine Auslösung des entsprechenden Schutzes unterbleibt. Man beginnt mit den
Werten > 120° und reduziert nach und nach (ex. 115, 113, 111, etc.) bis die gewünschte Spannung erreicht wird.
(5) stufenweise Zuschaltung der Leistung während der Betätigung der ENTER-Taste. Die Thyristoren der Rückspeisebrücke bekommen den
entsprechenden Sollwert für den Zündwinkel vorgegeben. Weitere Vorgehensweise wie unter (4) beschrieben!
(6) der Rechteck-Verlauf wird wie im Bild angegeben, eingestellt:
Breite
Rechteckwelle
V1 = Mittlerer Wert, eingestellt unter (b) in der Sequenz der SETUP
REFERENCE
V2 = Amplitude, Festlegung mit dem Parameter DG8 V2
T = Periode, Festlegung mit dem Parameter DG9
V2
V1

T/2 T/2 Zeit

SPDMR C1-13
Bedienerschnittstelle

1C.2.8 THYRISTOR- BETRIEB AUFZEICHNEN

Diese Funktion erlaubt eine Analyse des Stromverlaufes unmittelbar vor und nach Blockierung des Umrichters. Während des normalen
Betriebes werden die fünf wichtigsten Größen des Stromreglers bei jedem Zünden eines Thyristorpaares im Zeitintervall alle 3,3ms
gespreichert. Der Speicherinhalt enthält die letzten 16 Werte, die der Reihe nach aufgerufen und auf dem Display angezeigt werden können.
Hierbei ist der Umrichter durch eine Schutzauslösung oder durch die Zündimpulsunterdrückung gesperrt. Letzteres ist jedoch nur möglich,
wenn der Parameter DGA vorher auf ON gesetzt wurde.
Mit dem Parameter DG3 kann die Anzahl der registrierbaren Werte zwischen 2 und 14 festgelegt werden.

Aufzeichnung gestoppt, durch Betätigen der Tasten U-D 1' level


wird die Funktion Thyristorbetrieb aufzeichnen, ausgewählt. SELECT FUNCTION
THYRISTOR TRACE
U-D

ENTER drücken, um in die 2.Ebene zu gelangen (++) E M


2' level
Das Display zeigt die fünf Größen im Augenblick des Stopp an.
Iao Ia alfa T S
Mit der Taste D werden die vorangegangenen Werte angezeigt.
(1) (2) (3) (4) (5)
Der Cursor bewegt sich nach links. Mit der Taste U werden die nachfolgenden
cursor > ........._.................
Werte angezeigt. Der Cursor bewegt sich nach rechts.
E M
ENTER drücken und die Fehlerursache wird angezeigt
TRACING CAUSE
Siehe Paragraphen 2.2.1 STATUS: das Display zeigt unter (6) aus der Liste (b) . . . . . (6) . . . . . .
entsprechend PROTE oder SUPPR aus der Liste (a) an.
E M

Die Größen zum Sperren der Aufzeichnung sind mit den Parametern DGA und
DGB programmierbar; wird die Aufzeichnung nicht angehalten, dann erscheint
auf dem Display:
TRACE RUNNING
PRESS MODE

(1) Iao = Stromsollwert, DC-Bus, in % von IaM (3 Ziffern plus Vorzeichen)


HINWEIS (2) Ia = Stromistwert, DC-Bus, in % von IaM (3 Ziffern plus Vorzeichen)
(3) alfa = Zündwinkel, in elektr. Grade (3 Ziffern)
(4) T = Ein leitendes Thyristorpaar wird mit folgendem Code identifiziert (1 Ziffer) :

T Thyristoren leitend
1 1-6
2 2-1
3 3-2
4 4-3
5 5-4
6 6-5
* Ungültige Registrierung

(5) S = der Systemstatus wird mit folgendem Code identifiziert (1 Ziffer) :

S Systemstatus
T Test
S Unterdrückung
P Schutz
O Drehzahl null (sieh Parameter CB5 und CB6)
F Drehrichtung vorwärts
I Drehrichtung rückwärts

C1-14 SPDMR
Bedienerschnittstelle

1C.2.9 DRUCKER - MENÜ

Diese Funktion ermöglicht den Ausdruck der Aufzeichnungen (von Thyristor und Antrieb) sowie aller Parameter (Konfiguration, Tuning,
Antriebsparameter). Hierzu ist das Bediengerät SPDI 2 mit einem CENTRONICS-Stecker (Parallelschnittstelle) ausgerüstet, der für den
Anschluss eines Druckers erforderlich ist.
Das Bediengerät SPDI 1 hat keinen Centronics-Stecker.

1' level
Mit den U-D Tasten SELECT FUNCTION
die Funktion Druck-Menu auswählen PRINTING MENU U- D

E
ENTER drücken mit Schnittstelle SPDI 1

Wird die Funktion deaktiviert, erscheint auf dem Display: DEV. NOT READY
PRESS MODE

Die Karte des Bediengerätes SPDI2 wird im Werk voreingestellt, so daß es ohne weiteres an einen Silcopac D und einen Drucker mit der
Parallelschnittstelle Centronics angeschlossen werden kann. Die vier DIP-Schalter, auf der Rückseite des Bediengerätes sollen folgende
Stellung haben:

Das Bediengerät SPDI2 hat vier DIP-SCHALTER; die wie folgt gesteckt werden: ON
1 = OFF, 2 = OFF, 3 = ON, 4 = ON

1 2 3 4

Das nachstehende Bild zeigt die Verbindung der Bediengeräte SPDIO1/2 an die Regelkarte des SPDM
(Karte “C”).

Flachkabel 20 pins (Länge max. 2 m.)

X7

Karte C
mod

enter
SPDI2
SILCOPAC D

Drucker
Flachkabel Centronics
(nur SPDIO2)

SPDMR C1-15
Bedienerschnittstelle

Die Funktion DRUCKER-MENÜ erlaubt bei einem SPDI2 Bediengerät den Ausdruck von Daten und Informationen über den Umrichter, welche
in der folgenden Liste (a) beschrieben sind. Besonders nützlich für die Diagnose und Dokumentation sind Ausdrucke der Aufzeichnungen aus
dem laufenden Betrieb. Eine Aufzeichnung besteht aus einer Reihe von aufeinanderfolgenden, verschieden gespeicherten Daten. Diese
wurden in vordefinierten und konstanten Zeitabständen aufgenommen und sind von besonderer Bedeutung. Diese Daten erlauben die Analyse
des Umrichterbetriebes hinsichtlich der Optimierung oder der Störungsauswertung.
1' level
Mit den Tasten U-D SELECT FUNCTION
die Funktion DRUCKER-Menu auswählen PRINTING MENU
U- D
E
ENTER drücken, um in die 2.Ebene zu gelangen
2' level
Mit den Tasten U-D eine gewünschte Funktion aus der Liste (a) auswählen PRINTING MENU
(#) . . . . . . . (a) . . . . . . . U- D

E M
ENTER drücken, um in die 3.Ebene zu gelangen
3' level
Es wird der Druckvorgang über die entsprechend ausgewählten . . . . . . . (a) . . . . . . .
Positionen aktiviert PRINT RUNNING

Durch Drücken der MODE-Taste wird der Druckvorgang M


unterbrochen
END OF PRINT
Der Druckvorgang endet mit einer Meldung (+)
PRESS ENTER

ENTER drücken, um in die 2.Ebene zurückzugelangen


E M
MODE drücken, um in die 1.Ebene zurückzugelangen

(+) SYSTEM-NUMMER...(1)... ANSALDO...(2)... Ausgabe...(3)...


(1) Identifikationsnummer des Umrichters
(2) Datum (Tag/Monat/Jahr)
(3) Identifikationsnummer der Software, gefolgt
von einem Versionskennzeichen :

(#) Handelt es sich um eine THYRISTOR-Aufzeichnung (TRACE) oder


ANTRIEBS-Aufzeichnung, muß die Aufzeichnung im gesperrten
TRACE RUNNING
Zustand sein. PRESS MODE
Siehe Parameter DGA und DGB, das Display zeigt an:
M

Liste (a)
CONF. PARAMETERS Konfigurationsparameter; Es werden die aktuellen Stromwerte gedruckt. Die Werte, die sich von den Default-Werten unterscheiden,
sind durch ein Sternchen gekennzeichnet.
TUN. PARAMETERS Regelungsparameter; Es werden die aktuellen Stromwerte gedruckt. Die Werte, die sich von den Default-Werten unterscheiden,
sind durch ein Sternchen gekennzeichnet.
DRV. PARAMETERS Umrichterparameter; Es werden die aktuellen Stromwerte gedruckt. Die Werte, die sich von den Default-Werten unterscheiden, sind
durch ein Sternchen gekennzeichnet.
THYRISTOR TRACE Wird die Aufzeichung gestoppt, werden alle 16 Aufzeichnungen der fünf unter Paragrapf 2C.2.8 beschriebenen Regelgrößen des
Stromes nacheinander ausgedruckt. Sie sind in der Spalte N mit –8 bis +7 numeriert. Die Aufzeichungunsnummer N = 0 entspricht
genau dem Augenblick des Aufzeichnungsstopp.
Der Ausdruck endet mit der Meldung :
(4) ERRORS TRACING CAUSE...(5)...
(4) Anzahl der ungültigen Ereignisse; gekennzeichnet mit einem Sternchen in der Spalte T des Trace`s.
(5) siehe Paragraphen 2C.2.1 STATUS: es wird eine der Positionen der Liste (b) ausgedruckt, entsprechend PROTE oder SUPPR.
der Liste (a).
Wenn die Aufzeichnung nicht stoppt, wird der Druck deaktiviert. Das Display zeigt die Meldung TRACE RUNNING (siehe
Bemerkung im Paragraphen 2C.2.8).
DRIVE TRACE Wird die Aufzeichnung gestoppt, werden 50 Aufzeichnungen nacheinander ausgedruckt. Dies sind die wichtigsten Daten der Liste
(b) numeriert von –24 bis +25. Die Aufzeichungsnummer N = 0 entspricht genau dem Augenblick des Umrichterstopp. Die
Aufzeichungsnummern N = * sind nicht gültig.
Mit dem Parameter DG1 kann die Anzahl der Aufzeichnungen zwischen 5 und 45 ab dem Zeitpunkt des Stopp`s bestimmt werden.
Mit dem Parameter DG2 wird das Zeitintervall zwischen zwei aufeinanderfolgenden Aufzeichnungen bestimmt.
Der Ausdruck endet mit einer Meldung :
(6).. ERRORS TRACING CAUSE...(7) RECORDING TIME...(8)

C1-16 SPDMR
Bedienerschnittstelle

Aux1..(9).. Aux2..(10).. Aux3..(11).

(6) Anzahl ungültiger Ereignisse; gekennzeichnet durch ein Sternchen in der 1.Spalte der Aufzeichnung.
(7) siehe Paragraphen 2C.2.1 STATUS: es wird eine der Positionen der Liste (b) ausgedruckt, entsprechend PROTE oder
SUPPR. der Liste (a).
(8) Zeitintervall zwischen zwei aufeinanderfolgenden Aufzeichnungen
(9) Bedeutung der durch den Parameter DG5 ausgwählten Variablen Aux1
(10) Bedeutung der durch den Parameter DG6 ausgwählten Variablen Aux2
(11) Bedeutung der durch den Parameter DG7 ausgwählten Variablen Aux3
Wenn die Aufzeichnung nicht stoppt, wird der Druck deaktiviert. Das Display zeigt die Meldung TRACE RUNNING (siehe
Bemerkung im Paragraphen 2C.2.8).
Ein Aufzeichnungsbeispiel ist im Anhang B wiedergegeben.
Die Daten jeder Aufzeichnung, d.h. in jeder Zeile bestehen aus :
STATUS eine Position der Liste (a) des Paragraphenen 2C.2.1 STATUS.
PROTECTION 16 Bits, d.h. 16 Digitalwerte. Jeder von ihnen zeigt, ob die entsprechende Schutzeinrichtung aktiv (Bit =
1) oder nicht aktiv (Bit = 0) ist. Die Bedeutung jedes Bists ist unter LEGEND der Liste (a) aufgeführt.
LOGIC I/O 16 Bits, d.h. 16 Digitalwerte. Jeder von Ihnen zeigt, ob der Status ON (Bit = 1) oder OFF (Bit = 0) der
digitalen Ein-und Ausgänge ist. Die Bedeutung jedes Bists ist unter LEGEND der Liste (a) und im
Anhang C aufgeführt.
Im Detail zeigt Bit 15 (der 1. rechts) den Gesamtzustand des Alarms an:
Bit 15 = 0 - kein Alarm aktiviert
Bit 15 = 1 - mind. 1 Alarm aktiviert
Wenn Bit 15 = 1, wird bei Ende des Ausdrucks folgende Meldung erscheinen
ALARMS... (8)...
(8) 8 Bits, siehe ALARM LEGEND, Anhang C.

Hinweis: Es handelt sich um die bereits unter Paragraphen 2C.2.6 HARDWARE STATUS aufgeführten Daten der Liste (b) entsprechend den Positionen LOGIC
INPUT und LOGIC OUTPUT der Liste (a), außer die letzten vier Daten OUT3, OUT4, OUT5, OUT6 (siehe Aux1, Aux2, Aux3).
Aux1 Wert der durch den Parameter DG5 ausgewählten Variablen
Aux2 Wert der durch den Parameter DG6 ausgewählten Variablen
Aux3 Wert der durch den Parameter DG7 ausgewählten Variablen
Hinweis: eine der Variablen, die mit den Parametern DG5, DG6, DG7 ausgewählt werden kann, ist die Variable AuxDgn. Diese
besteht aus vier Bits, die den Zustand ON oder OFF der digitalen Ausgänge OUT3, OUT4, OUT5, OUT6 anzeigen.
(siehe LOGIC I/O und LEGEND).
Udo Spannungssollwert, DC-Bus in %
Ud Spannungsistwert DC-Bus, in %
Iao Stromsollwert DC-Bus, in % von IaM
Ia Stromistwert DC-Bus, in % von IaM
Ud Spannungsistwert DC-Bus, in %
Flu reserviert
Ifo reserviert
If reserviert
Uvo Netzspannung in %
alfa Zündverzögerung der Thyristoren (elektrische Grade)
Hinweis: ab Aux1 bis alfa handelt es sich um die bereits unter Paragraphen 2C.2.1 Status aufgeführten Daten der Liste (b) entsprechend der Position REGUL
der Liste (a).
Sämtliche im DRIVE TRACE aufgelisteten und gespeicherten Daten werden Diagnose- DATABASE genannt und können über eine serielle Schnittstelle
übertragen werden.
STOP/PRINT THYR. Es wird die THYRISTOR-Aufzeichnung der vorliegenden Liste (a) ausgedruckt, auch wenn das TRACE nicht gestoppt wurde. In
(5) wird die Meldung PRINTER STOP ausgedruckt, um zu zeigen, daß der Ausdruck der Aufzeichnungen durch den Bediener
aktiviert wurde. Die Aufzeichnungsnummer N = 0 entspricht dem Zeitpunkt des Drückens der ENTER-Taste. Diese Funktion ist
sehr nützlich, um das Systemverhalten in Situationen, bei denen eine automatische Blockierung nicht vorgesehen ist,
aufzuzeichnen.
Der Befehl kann auch über eine serielle Schnittstelle an das System gesendet werden.
STOP/PRINT DRIVE Es wird die DRIVE-Aufzeichnung der vorliegenden Liste (a) ausgedruckt, auch wenn das TRACE nicht gestoppt wurde. In (5)
wird die Meldung PRINTER STOP ausgedruckt, um zu zeigen, daß der Ausdruck der Aufzeichnungen durch den Bediener
aktiviert wurde. Die Aufzeichnungsnummer N = 0 entspricht dem Zeitpunkt des Drückens der ENTER-Taste. Diese Funktion ist
sehr nützlich, um das Systemverhalten in Situationen, bei denen eine automatische Blockierung nicht vorgesehen ist,
aufzuzeichnen.
Der Befehl kann auch über eine serielle Schnittstelle an das System gesendet werden.
LEGEND Es handelt sich um eine Hilfstabelle für den DRIVE TRACE. Diese erinnert den Anwender an die Bedeutung der
16 Bits der Gruppe PROTECTION, der 16 Bits der Gruppe LOGIC I/O, der 4 Bits der Variablen Aux1, Aux2, Aux3 (falls als
AuxDgn programmiert) und der 8 Bits der Gruppe ALARME.
Ein Beispiel des Ausdruchs ist in Anhang C wiedergegeben.
AUTOPRINT Hat ein Schutz des Umrichters ausgelöst (STATUS PROTE), ist die ENTER-Taste zu drücken. Folgendes wird ausgedruckt:
THYRISTOR TRACE
DRIVE TRACE
Hat ein Schutz des Umrichters nicht ausgelöst, wartet das System darauf, daß sich der nächste Schritt einstellt.
Das Display zeigt folgendes an:
AUTOPRINT
WAITING FOR STOP
Wenn sich der nächste Schritt einstellt, wird der Ausdruck ohne Betätigung der ENTER-Taste automatisch eingeleitet. Die
externe Schutzfunktion aktiviert nicht den Ausdruck.

SPDMR C1-17
Bedienerschnittstelle

1C.2.10 SCHUTZEINRICHTUNGEN UND ALARME

Diese Funktion ermöglicht die Anzeige aller Schutzeinrichtungen und Alarmzustände. Die Funktion erlaubt auch das Zurücksetzen (RESET)
der Alarme.

1' level
Mit den Tasten U-D SELECT FUNCTION
wird die Funktion Protects & Alarms ausgewählt PROTES & ALARMS U- D
E
ENTER drücken, um in die 2.Ebene zu gelangen
2' level
Mit den Tasten U-D nacheinander die zu überprüfenden Positionen der PROTES & ALARMS
Liste (a) auswählen. In (b) wird ein Zustand der Liste (b) gelesen. . . (a) . . . . (b) . . U- D

Wenn in (b) ALARM_ON angezeigt wird, ist es möglich ein


E M
RESET durchzuführen, indem die ENTER-Taste gedrückt
wird.

. . (a) . . ALARM_ON
Im Display erscheint :
RESET ALARM (E)
E
ENTER drücken, um den Alarm zurückzusetzen;
Das RESET ist erst aktiv, wenn die Störung beseitigt wurde.
In diesem Fall zeigt das Display folgendes an : PROTES & ALARMS
. . (a) . . OFF
MODE drücken, um in die 2.Ebene zu gelangen.
M

Liste (a) Liste (b)

MainF Netzausfall ALARM_ON Alarm ausgelöst


Ext_P externer Schutz PROTE_ON Schutz ausgelöst
IOC max. kurzzeitige Stromspitze OFF Alarm/Schutz aktiviert, aber nicht ausgelöst
WDog Auslösung durch Watchdog DISABLED Alarm/Schutz deaktiviert
Ud_Mx. Max. Spannung DC-Bus
Ud_mn Min. Spannung DC-Bus
UvOut Netzspannung außerhalb der Toleranz
Fan_F Lüfterausfall
ConOh thermischer Schutz des Umrichters
Leg_F Verdrahtungsfehler
Ser_F serieller Übertragungsfehler

C1-18 SPDMR
2C INBETRIEBNAHME
Die Inbetriebnahme des SPDMR wird nachfolgend durch eine kurze Beschreibung des Regelschemas erläutert, vereinfacht in Bild 2C.1 - 1 ,
und in Bild 2C.1 – 2 in detaillierter Form dargestellt.

2C.1 BESCHREIBUNG DES REGELSCHEMAS

Das Regelschema des Umrichters SPDMR besteht aus zwei Regelkreisen in Kaskadenschaltung: der innere Kreis regelt den Strom des DC-
Bus mit dem Sollwert, der von dem äußeren Spannungsregelkreis des DC-Bus vorgegeben wird (Bild 2C.1 - 1).
Bild 2C.1 - 1: Vereinfachtes Regelschema

– +
+ Voltage current
regulator of DC bus
Vref regulator
– DC bus +

Dieses Schema ist in detaillierter Form im Bild 2C.1 – 2 nochmals dargestellt. Darin können wir die beiden Regelkreise und die anderen
erforderlichen Funktionsblöcke wiederfinden, die ein entsprechendes Regelverhalten gewährleisten.
Für jeden Funktionsblock sind die verwendeten Parameter besonders gekennzeichnet, die die Konfiguration oder das Regelverhalten
definieren.
Die vollständige Liste der Paramterbeschreibungen ist im Abschnitt B wiedergegeben.

Die jeweiligen Funktionsblöcke im Bild 2C.1 - 2. werden beginnend von links nach rechts nachstehend beschrieben.

Der Sollwert des Spannungsreglers für den DC-Bus muß den Änderungen der Netzspannung folgen können, damit bei einem
Spannungseinbruch die Regelung der Thyristorbrücke weiterhin gewährleistet ist.
Den Spannungssollwert des DC-Buses (Ud0) erhält man durch Multiplikation der Netzspannung (Uv0) mit dem Faktor 1,35. Die Netzspannung
wird durch einen internen Geber des Umrichters erfasst.

Während des Aufladens der Kondensatoren, wird über eine Rampenfunktion mit der Zeitdauer TE1 (Parameter einstellbar) die Spannung von
null auf den Sollwert Ud0 linear erhöht. Nachdem die Spannung auf dem DC-Bus den Wert Ud0 erreicht hat, zieht das Relais an und meldet
somit Aufladen beendet.
Das Ausgangssignal der Rampe ist der Spannungssollwert ( Ud0 ). Wird dieser vom Spannungsistwert
( Ud ) subtrahiert, erhält man die Regelabweichung. Diese wird dem Spannungsregler zugeführt.

SPDMR C2-1
Inbetriebnahme

Bild 2C.1 - 2: Blockschaltbild der Regelung

C2-2 SPDMR
Inbetriebnahme

Bevor das Signal der Regelabweichung an den Spannungsregler gelangt, erfolgt eine Signalbehandlung durch eine „Totzone”, deren Breite
durch die Parameter CB4 und CB5 bestimmt wird.
Die Signalbehandlung durch die Totzone ermöglicht es der DC-Bus Spannung innerhalb bestimmter Grenzen, festgelegt durch CB4 und CB5,
zu variieren, ohne dass der Regler eingreift. Im Bild 2C.1 - 3 ist die Funktion Totzone dargestellt. Liegt die Regelabweichung innerhalb der
Grenzen CB4 und CB5, dann ist das Ausgangssignal an den Spannungsregler gleich null.

Ausgangssignal der
“Totzone”

CB5
CB4 Regelabweichung

Bild 2C.1 - 3: Funktion “Totzone”

Der Spannungsregler ist ein PI-Regler. Dieser erzeugt den Stromsollwert ( Ia0Urg ) und regelt die Spannung des DC-Bus auf den Wert Ud0.
Parallel zum Spannungsregler gibt es den Block “Spannung feedforward”. Dieser verbessert das dynamische Regelverhalten bei schnellen
Vorgängen, z.B. bei einer schnellen Beschleunigung oder einer Abbremsung der Motoren.
Das Ausgangssignal des Blockes „Spannung feedforward“ ist der Stromsollwert (RiFFBF), abhängig von den schnellen Spannungsänderungen
auf dem DC-Bus.
Wir können uns den “feedforward” als eine Differentialkomponente des Spannungsreglers vorstellen. Das Ausgangssignal enthält hohe
Frequenzen, die durch einen geeigneten Tiefpass-Filter (signal Rif_FF) beseitigt werden.

Der gesamte Stromsollwert setzt sich aus den Anteilen des Spannungsreglers und der “Spannung feedforward” zusammen. Dieser wird durch
die Parameter TA3 und TA4 nach oben und unten begrenzt.
Nach der Begrenzung erhält man den eigentlichen Stromsollwert ( Ia0 ), der den Betrieb des SPDMR Umrichters, je nach Vorzeichen, wie in
der folgenden Tabelle angegeben, bestimmt.

Ia0 Energiefluß Aktive Brücke


>0 Stromrichter (Energie wird vom Netz an den Motor übertragen) Vorwärts-Brücke
<0 Rückspeisung Rückspeise-Brücke
(Energie fließt vom Motor an das Netz zurück)

Der Vorwärts- oder Rückspeisebetrieb wird durch eine Umkehrlogik realisiert. Das Signal Ia0 ändert sein Vorzeichen nach einer Hysterese,
deren Schwellwerte durch die Parameter CA6 und CA7 festgelegt werden.
Durch den Vergleich des Sollwertes ( Ia0 ) mit dem Istwert ( Ia ) erhält man die Regelabweichung des Stromes, die das Eingangssignal des
Stromreglers darstellt.
Der Stromregler ist ein PI-Regler. Dieser erzeugt den Zündwinkel für die Phasenverschiebung.
Wie beim Spannungsregler, wird beim Stromregler auch ein Feedforward-Block hinzugefügt, damit ein besseres dynamischen Regelverhalten
bei allen Betriebsfällen gewährleistet wird.
Der Feedforward-Strom erzeugt einen Zündwinkelsollwert ( AlfaFF ) als Funktion der Eingangsvariablen: Netzspannung ( Uv0 ), Spannung auf
dem DC-Bus ( Ud0 ) und den erforderlichen Strom ( Ia0).
Der Zündwinkelsollwert ( AlfaFF ) wird durch den Feedforward-Block berechnet und zu dem Ausgangssignal des Stromreglers addiert. Das
Ergebnis ergibt den Zündwinkel ( α ) für die Thyristoren.
Das Zündwinkelsignal wird intern noch durch obere und untere Grenzwerte (min 5°, max 173° mit Reduzierung auf 150° entsprechend dem
Strom Ia ), oder auch durch die maximale Änderung (GRADIENT, ∆αmax = ±15°), begrenzt.

Die Phasenverschiebung überträgt den elektrischen Winkel α und bestimmt die Verzögerung, aufgrund der Synchronisation mit der
Netzspannung, den Zündzeitpunkt der Thyristoren der aktiven Brücke.

SPDMR C2-3
Inbetriebnahme

2C.2 VORKONTROLLE

Vor dem Einschalten des SPDMR-Gerätes, sind die Daten auf dem Typenschild des Umrichters zu überprüfen. Die Leistungsanschlüsse sowie
die Verdrahtung aller Klemmleisten müssen entsprechend dem Schaltbild korrekt ausgeführt werden und es dürfen keine Verbindungen oder
Klemmenanschlüsse locker sein.
Danach ist zu überprüfen:

die Versorgungsspannung an den Klemmen U1/L1, V1/L2, W1/L3 nach dem Schließen des Hauptschalters;
die Spannung an den Klemmen 1U2/1T1, 1V2/1T2, 1W2/1T3 sollte um 1,2 bis 1,25 mal höher sein, als die Spannung an den Klemmen
U1/L1, V1/L2, W1/L3;
die Versorgungs- und Synchronisationsspannung der Klemmleiste XM2 auf der P-Karte;
die entsprechende Phasenfolge der Spannungen an der Einspeisebrücke, der Rückspeisebrücke und an der P-Karte (der
zyklische Verlauf ist unwichtig);
die Versorgungsspannung des Lüfters an der Klemmleiste XM3.

2C.2.1 ANWENDERANPASSUNG DER P-KARTE

Vor dem Einschalten des SPDMR`s sind die folgenden Verbindungen zu überprüfen:
(siehe auch Paragraphen 2C.14):

X1 Faston-Anschluss +VA auf der Überspannungsschutz-Karte


X2 Faston-Anschluss -VA auf der Überspannungsschutz-Karte
X6 - X7 geschlossen
X60 - X61 geschlossen
X62 - X63 geschlossen
A-B geschlossen
C-D geschlossen
A-C offen
B-D offen
jumper JP1 geschlossen
X52 - X53 Widerstand R176 22 kohm
X54 - X55 Widerstand R177 22 kohm

Kontrollieren Sie, ob die Lastwiderstände R193 (X56 - X57) und R194 (X58 - X59) des Stromwandlers den in der Tabelle des Paragraphenen
2C.4 angegebenen Wert entsprichen und ob sie mit dem entsprechenden SPDMR-Umrichtertyp übereinstimmen.

2C.2.2 LASTWIDERSTÄNDE DER STROMWANDLER (CT)

Es sind zwei Widerstände an den Klemmen X56, X57 - X58, X59 der P-Karte angebracht (siehe auch Paragraphen C3.14). Der Wert Rp
dieser parallelgeschalteten Widerstände bestimmt den maximalen Strom IaM des SPDMR-Umrichters im Einspeise- und Rückspeisebetrieb.
R X56 − X57 ⋅ R X58− X59
RP = [Ω]
R X56− X57 + R X58− X59

Die Widerstände müssen so dimensioniert sein, daß der Spannungsabfall an ihren Enden (X57 und X59 positiv, X56 und X58 negativ) gleich
2V medium ist, entsprechend der max. Nennstromaufnahme des Umrichters.
Es gilt folgende Gleichung:

NS
RP = 2⋅ [3.1]
I aM

mit NS = Anzahl Windungen auf der Sekundärseite des Stromwandlers

Unter diesem Aspekt ist es besser, folgende Definition einzuführen:

IaM = gewünschter maximaler Ausgangsstrom des SPDMR-Umrichters.


IaN = Nennstrom des Umrichters; dieser ist dem Typenschild des SPDMR´s zu entnehmen, d.h. dieser Strom kann dauernd fließen.

Normal ist IaM ≤ IaN , aber in bestimmten Fällen kann eine Überlast des Umrichters zugelassen werden, Dann ist IaM > IaN, vorausgesetzt die
Überlastzyklen sind mit den Kurven wie im Paragraphen A9 angegeben, kompatibel.

Die folgende Tabelle gibt die Werte der werkseitig eingebauten Widerstände RX56 - X57 , RX58 - X59, gemäß der angewandten Gleichung
[3.1] an. Es wird angenommen, dass der max. aufgenommene Strom IaM dem Nennstrom IN des Umrichters entspricht.

C2-4 SPDMR
Inbetriebnahme

Silcopac DBaugröße RX56 - X57 RX58 - X59 Ns


Typ Ω/W Ω/W
SPDMR 110 - - I 39 / 0.5 560 / 0.5 2000
SPDMR 350 - - II 12 / 1 220 / 0.5 2000
SPDMR 600 - - III 12 / 1 15 / 0.5 2000
SPDMR 750 - - IIIL 12 / 1 100 / 0.5 4000
SPDMR 1K0 - - IIIL 12 / 1 22 / 0.5 4000
SPDMR 1K5 - - IV 12 / 1 10 / 2 4000
SPDMR 1K7 - - IV 12 / 1 8.2 / 2 4000
SPDMR 2K0 - - IV 4.7 / 2 27 / 0.5 4000
SPDMR 2K5 - - V 10 / 2 10 / 2 6400
SPDMR 3K1 - - V 8.2 / 2 8.2 / 2 6400
SPDMR 3K6 - - V 3.9 / 2 39 / 0.5 6400
SPDMR 3K8 - - V 3.9 / 2 22 / 0.5 6400
Der erneute Ableich des max. Umrichterstromes IaM, wird normalerweise durch den Austausch der Widerstände RX56 - X57 - RX58 - X59
unter Beachtung der Gleichung [3.1] durchgeführt. Es kann jedoch innerhalb eines gewissen Zeitintervalls auch softwaremäßig durch den
Parameter DJ8 erfolgen.
Die Änderung des Parameters DJ8 hat die gleiche Wirkung wie ein Austausch der Widerstände. Es ist jedoch besser, falls möglich, den
Widerstand auszutauschen und nur für einen feinen Abgleich von IaM den Parameter DJ8 zu verwenden, um größere Differenzen durch den
Default-Wert von DJ8 (100%) zu vermeiden.
Der Parameter DJ8 wirkt auf das übertragende Stromsignal gemäß dem folgenden Blockschaltbild 2C.4 - 1.

X57 X59
Figura 2C.4 - 1: Ricalibrazione della corrente massima con il parametro DJ8

Scheda P
XM2 X56 X58
Morsettiera

Karte
PPRCRx

CT

K
Rx56-x57
Rx58-x59
100
CT
DJ8
Strom-
Ia
Strom- Regler
sollwert Ia0
Phasen
verschiebung

Ia

D.C. Bus

Bild 2C.4 - 1: Erneuter Abgleich des max. Stromes durch den Parameter DJ8

Die Wirkung des Parameters DJ8 und der Gleichung [3.1] ist zu berücksichtigen. Der max. Ausgangsstrom des SPDMR wird nach der
Gleichung wie folgt berechnet: NS DJ8 [3.2]
IaM = 2 ⋅ ⋅
R P 100
HINWEIS Der Parameter DB3 muß mit dem berechneten Wert aus Gleichung [3.2] programmiert werden.

SPDMR C2-5
Inbetriebnahme

2C.2.3 ANWENDERANPASSUNG DER C-KARTE

Vor dem Einschalten des SPDMR-Umrichters sind die folgenden Verbindungen zu überprüfen
(siehe Paragraphen 2C.12):

JP1 offen
JP2 offen
JP3 aufgesteckt auf die Pins 1 - 2; die optionale Karte SPDS, falls vorhanden, muß ersetzt werden
JP4 aufgesteckt auf die Pins 1 - 2
JP5 offen
JP6 aufgesteckt wie JP3
JP7 aufgesteckt auf die Pins 2 - 3
JP8 offen
JP9 offen
JP10 offen
JP11 offen
JP12 geschlossen
JP13 aufgesteckt auf die Pins 1 - 2
JP14 aufgesteckt auf die Pins 1 - 2 , siehe Beschreibung Ia_monitor, Paragraphen 2C.5.1
JP15-16-17 nur dem Nennwert der Ankerspannung Va entsprechenden Jumper aufstecken, wie unter Paragraphen 2C.7.2
beschrieben.
JP18 aufgesteckt auf die Pins 1 - 2 (Paragraphen 2C.5.2).
JP19 offen
JP20 offen
JP21 offen
JP22 aufgesteckt auf die Pins 1 - 2 , siehe Beschreibung Ia_monitor, Paragraphen 2C.5.1
JP23 aufgesteckt auf die Pins 1 - 2
JP24 aufgesteckt auf die Pins 1 - 2 (Paragraphen 2C.5.2).
JP25 aufgesteckt auf die Pins 2 - 3
JP26 aufgesteckt auf die Pins 2 - 3
JP27 aufgesteckt auf die Pins 1 - 2 (Paragraphen 2C.5.2).
JP28 aufgesteckt auf die Pins 1 - 2
JP50 falls vorhanden, auf die Pins 2 – 3 aufstecken

2C.2.4 Ia - MONITOR
Der Strom des DC-Bus Ia kann auf einem an die Klemmen XM1-35, 36 angeschlossenen Messgerät abgelesen werden. Das Messgerät kann
ein Gleichstrom-Milliamperemeter mit 5 mA Skalenendwert oder ein Gleichspannungsmesser mit einem Skalenwert von 10 V sein. Wird ein
Milliamperemeter eingesetzt, so wird der Jumper JP14 auf die Pins 1-2 gesetzt.
Wird ein Voltmeter verwendet, wird der Jumper JP14 auf die Pins 2-3 gesetzt.

TA2 JP14
Rx56-x57
Rx58-x59 1 2 3
XM1-35
TA1 1
JP22 2 A
3
PR2
µC XM1-36

card C

Figure 2C.5 - 1: Ausgangs-Schaltbild “Ia Monitor”


Wird ein Messgerät mit Nullstellung in der Mitte
verwendet, ist der Jumper JP22 auf die Pins 2-3 zu
setzen. PR2
Besteht kein Interesse den Effektivwert des DC Stromes
C Karte
anzuzeigen, kann auch der Absolutwert, durch Setzen
des Jumpers JP22 auf die Pins 1-2, angezeigt werden.
Mit dem Trimmer-Poti PR2 wird der Skalenendwert des Klemmleiste XM1
Meßgerätes entsprechend dem max Strom abgeglichen.
Die Lage des Potis auf der Regelkarte ist im Paragraphen
2C.12 beschrieben,

C2-6 SPDMR
Inbetriebnahme

2C.2.5 ANALOGAUSGÄNGE (PWM)

PWM1 Ausgang

SELECTOR

DM1 OFFSET ABS


TP24 JP27
Aux1 DM4 DMA 1 2 3
Aux2
Aux3 GAIN
Udo +125%
Ud + DM7 ABS Off
Iao D/A XM1-37
Ia 100 On
Ud + -125%
1500Ω
Flu XM1-38
Ifo
If
Uvo

PWM2 Ausgang

SELECTOR

DM2 OFFSET ABS


TP25 JP24
Aux1 DM5 DMB 1 2 3
Aux2
Aux3 GAIN
Udo +125%
Ud + DM8 ABS Off
Iao D/A XM1-39
Ia 100 On
Ud + -125%
1500Ω
Flu XM1-38
Ifo
If
Uvo

PWM3 Ausgang

SELECTOR

DM3 OFFSET ABS


TP26 JP18
Aux1 DM6 DMC 1 2 3
Aux2
Aux3 GAIN
Udo +125%
Ud + DM9 ABS Off
Iao D/A XM1-40
Ia 100 On
Ud + -125%
1500Ω
Flu XM1-41
Ifo
If
Uvo

SPDMR C2-7
Inbetriebnahme

2C.3 PARAMETRIERUNG
Steuerspannung auf die Klemmleiste XM2 der P-Karte anschließen, der Mikroprozessor beginnt mit der Bearbeitungssequenz Power - up wie
im Paragraphen C2.2.1 STATUS beschrieben. Am Ende kann der Anwender damit beginnen, die richtigen Werte den entsprechenden
Parametern zuzuweisen
Mit den auf dem Bediengerät SPDI1/2 befindlichen Tasten ∆ und ∇ die Funktion auswählen:

CONF. PARAMETERS beginnt der Parametername mit C (z.B. CA1), Parameter auswählen und den Wert, wie unter
Paragraphen C2.2.2 beschrieben, zuweisen.
TUN. PARAMETERS beginnt der Parametername mit T (z.B. TB2), Parameter auswählen und den Wert, wie unter
Paragraphen C2.2.3 beschrieben, zuweisen.
DRV. PARAMETERS beginnt der Parametername mit D (z.B. DC3), Parameter auswählen und den Wert, wie unter
Paragraphen C2.2.4 beschrieben, zuweisen.
2C.4 ABGLEICH DER WANDLER
Der erste Teil der Inbetriebnahme beinhaltet den Abgleich der Wandler durch Messinstrumente des Umrichters. Damit kann gleichzeitig die
Höhe des Messsignals überprüft werden. Um ein gutes Regelverhalten zu erhalten, ist es wichtig, dass die Messwandler für die Netzspannung
und für die Spannung des DC-Bus genau abgeglichen werden.

2C.4.1 ABGLEICH DER NETZSPANNUNGS-WANDLER


1) der Parameter DB1 ist entsprechend dem Wert der Nenn-Netzspannung zu programmieren (Spannung für die Stromrichterbrücke)
2) der Parameter DB3 ist mit dem Umrichterstrom zu programmieren, die Größe entspricht den Lastwiderständen der Wandler
(Paragraphen C3.4).
3) Die Spannung der Einspeise- und Rückspeisebrücke ist zu messen. Dabei ist UON = Spannung an der Einspeisebrücke und UREG =
Spannung der Rückspeisebrücke.
4) Im INSTRUMENT MODE (Paragraphen C2.2.5) ist der Prozentwert der gemessenen Netzspannung einzulesen. Dieser Wert wird mit
Uvo[%] angegeben.
5) In der Gruppe DRIVE PARAMETERS (Paragraphen C2.2.4) ist der aktuelle Wert des Parameters DJ7 enthalten. Dieser Wert wird mit
DJ7current angegeben.
6) Dieser dem Parameter DJ7 zugewiesene neue Wert muß nach folgender Gleichung berechnet werden:
DJ7new=DJ7current * (UON / DB1) * 100 / Uvo[%]
7) Der Parameter DB2 ist nach folgender Gleichung zu programmieren: DB2 = DB1 * UREG / UON

2C.4.2 VORLÄUFIGER ABGLEICH DES DC- BUS SPANNUNGSWANDLERS


Damit ein genaues Einlesen der Gleichspannung möglich ist, ist der Offset des Wandlers zuerst auf null zu setzen. Dies geschieht
folgendermaßen:
1) Spannung ist nur auf die Reglerkarte zu geben
2) die Spannung auf dem DC-Bus muß null sein
3) der Jumper JP7 ist auf die Position 2-3 zu stecken
4) der Parameter DH5 ist auf den Wert null zu programmieren
5) der Parameter DJ5 ist auf 100% zu programmieren
6) die Funktion Hardware Status - Analogeingang (Paragraphen C2.2.6) ist zu verwenden. Das Signal ist am Analogeingang Ud einzulesen.
7) der Parameter DH5 ist mit dem negativen Wert einzulesen(Wert in %);

Die ungefähre Anpassung der Wandler erfolgt durch die Jumper: JP15, JP16 und JP17.
Nur einer der drei Jumper ist in Abhängigkeit der DC-Bus- und der Umrichterspannung (D, G, or K) zu stecken.

JUMPER D.C. BUS SPANNUNG KKU


FROM TO
Größe JP15 160V 300V 30075
DeG JP16 300V 570V 56980
JP17 570V 900V 88889
JUMPER D.C. BUS SPANNUNG KKU
FROM TO
Größe JP15 200V 380V 38045
K JP16 380V 720V 72080
JP17 720V 1100V 112444

Der genaue Abgleich erfolgt mit dem Parameter DJ5 (Verstärkung auf den Analogeingang Ud).
Der Wert DJ5 berechnet sich nach folgender Gleichung :
KKU
DJ5 =
voltage armature in volt
Der Abgleich des DC-Spannungswandlers muß gemäß Paragraphen 3.7.3 überprüft werden.

C2-8 SPDMR
Inbetriebnahme

2C.4.3 ÜBERPRÜFUNG DES ABGLEICHS DER DC-BUS SPANNUNGSWANDLER


1) Der Parameter DB4 ist mit dem Wert DB4 = 1.41 * DB1 zu programmieren.
2) Es ist sicher zu stellen, dass mindestens ein Wechselrichter angeschlossen ist und der Umrichter SPDMR eine kapazitive Last am
Ausgang besitzt. Während dieser Zeit muß der Wechselrichter deaktiviert bleiben.
3) Der SETUP REFERENCE / ANGLE REF. FRW ist auszuwählen.
4) Die Gate-Impulse sind zu aktivieren (Klemme XM1-13).
5) Der Winkelsollwert ist auf 120° zu programmieren.
6) Der Zündwinkelsollwert ist in kleinen Stufen von 120° auf 30° zu reduzieren. (Die Winkelreduzierung kann 5 Grad oder mehr sein. Auf
den Stromverlauf im Oszilloskop ist zu achten. Werden zu hohe Spitzen angezeigt, muß die Abnahme reduziert werden, da sonst die
Sicherungen durchbrennen.) Auf diese Weise ist die Vorladung des DC-Bus manuell auszuführen. Dabei ist die Spannung Udc =
1.41 * Uvo (Beispiel: ist Uvo = 390V dann ist Udc ca. 550V).
7) Die Spannung Udc ist zu messen.
8) Im INSTRUMENT MODE wird die Spannung Ud des DC-Bus angezeigt: Ud[%] ist der eingelesene Wert.
9) In der Gruppe DRIVE PARAMETERS ist der aktuelle Wert des Parameters DJ5 einzulesen: DJ5current ist der eingelesene Wert.
10) Der Parameter DJ5 ist nach der Gleichung neu zu setzen:

DJ5new=DJ5current * (Udc / DB4) * 100 / Ud[%]

2C.4.4 ABGLEICH FEED FORWARD-STROM

Wie im Blockschaltbild Bild 3.1 – 2 dargestellt, sind die Feedforward-Parameter des Stromes folgende:

CC1 Vr_on : Spannungsabfall (in %) der Einspeisebrücke, aufgrund des gesamten Leitungswiderstandes. Dieser Parameter wird für
die Berechnung des Stromrichter-Dauerstromes verwendet.
CC2 Vx_on : Spannungsabfall (in %) der Einspeisebrücke aufgrund der gesamten Leitungsinduktivität. Dieser Parameter wird für die
Berechnung des Stromrichter-Dauerstromes verwendet.
CC3 Vr_rg : Spannungsabfall (in %) der Rückspeisebrücke aufgrund des gesamten Leitungswiderstandes. Dieser Parameter wird für
die Berechnung des Dauerstromes der Rückspeisebrücke verwendet.
CC4 Vx_rg : Spannungsabfall (in %) der Rückspeisebrücke aufgrund der gesamten Leitungsinduktivität. Dieser Parameter wird für die
Berechnung des Dauerstromes der Rückspeisebrücke verwendet.

Durch den Abgleich wird sichergestellt, dass der berechnete Winkel für den Feedforward-Strom so weit wie möglich dem tatsächlichen
Zündwinkel entspricht.

1) Der DC-Bus ist mit einem Kabel mit entsprechendem Querschnitt kurzzuschließen (auf Nennstrom des Umrichters).
2) Ein Oszilloskop (0.5 V/div, 2 ms/div) an den Testpunkt TP17 (Lastwiderstand der TA) und an die Masse vonTP8 (Paragraphen C3.13)
anschließen.
3) Regelung aktivieren
4) Den Parameter DG5 = AlphaFF (Winkel durch Feedforward berechnet) und den Parameter CCA = ON (aktiviert durch feed forward des
Stromes) setzen.
5) In INSTRUMENT MODE die Variable AUX1 und α (Winkel) durch die Vorwärtsführung und den aktuellen Inbetriebnahme-Winkel )
auswählen.
6) Der Schutz Leg_F und Ud_mn ist zu deaktivieren (durch die Parameter DCF und DCJ.
7) Auf SETUP REFERENCE / CURRENT REFER gehen.
8) Die Thyristorbrücke zuschalten (den Hauptschalter schließen).
9) Die Zündimpulse der Thyristoren aktivieren (Eingang XM1-13 Start).
10) Einen Stromsollwert in Höhe von +5% des Nennwertes aufschalten, um die Einspeisebrücke in den leitenden Zustand zu bringen.
11) Die Wellenform auf dem Oszilloskop kontrollieren. Die Wellenform des Stromes muß eine Pulsform aufweisen (kein Dauerstrom).

Lückender
Strom

12) Die Werte der Variablen AUX1 und α einlesen: ist AUX1 größer als α, muß der Parameter CC2 erhöht werden und umgekehrt. Vor
Änderung von CC2 müssen die Impulse und das SETUP REFERENCE deaktiviert werden..
13) Die Punkte 10, 11 und 12 sind einzulesen, bis AUX1 und α in etwa gleich sind (eine Differenz von 1oder 2 Grade ist OK, vorausgesetzt
AUX1 ist größer als α).
14) Die Betriebspunkte 10, 11, 12 und 13 mit AUX1 und α sollten mit verschiedenen Stromsollwerten wiederholt werden (z.B. +10%, +20%,
+30% etc...). Achtung: wenn der Strom auf dem Oszilloskop in den kontinuierlichen Zustand übergeht, dann muß man auf den Punkt
15 gehen.

SPDMR C2-9
Inbetriebnahme

Nicht
lückender
Strom
t
15) Bei Gleichstrom arbeiten die Betriebspunkte 11, 12, 13 und 14 mit dem Parameter CC1: wenn AUX1 größer ist als α, dann muß CC1
erhöht werden und umgekehrt.
16) Der Betriebspunkt15 ist mit verschiedenen Stromsollwerten zu wiederholen, um einen Gleichstrom zu erhalten.(z.B. geht der Strom bei
einem Sollwert größer als 60% in den kontinuierlichen Zustand über, kann der Betriebspunkt 15 bei Strömen von +70%, 80%, 90%
und 100% wiederholt werden)

Die gleiche Vorgehensweise muß für die Rückspeisebrücke mit den Parametern CC1 und CC2 wiederholt werden. Der Betriebsablauf erfolgt
dann in der gleichen Weise, jedoch mit dem Unterschied, daß in dieser Zeit der Stromsollwert negativ sein muß.
Die verwendeten Parameter sind dabei CC4 (für einen nicht kontinuierlichen Strom) und CC3 (für einen kontinuierlichen Strom).

17) Der Schutz Ud_mn ist wieder zu aktivieren (Parameter DCF).

Der feed forward-Strom (Parameters CC1,...,CC4) berechnet mit sehr guter Genauigkeit den Zündwinkel der
HINWEIS Thyristoren als Funktion 1. der Netzspannung,
2. der Spannung des DC-Bus und 3. des Stromes (erforderlich durch den Spannungsregler).
Deshalb ist es wichtig, dass die Netzspannungs-Wandler und die Wandler der DC Spannung genau berechnet
werden.
Wenn die vorherigen Anweisungen genau befolgt wurden, ist der Feedforward-Betrieb optimal eingestellt.
Es kann jedoch vorkommen, dass die Netzspannung durch Oberwellen gestört wird (z.B. durch Thyristoren anderer
Umrichter, die am gleichen Einspeise-transformator angebunden sind). In diesem Fall wird der Winkel durch
Feedforward berechnet. Hat die Netzspannung einen sinusförmigen Verlauf, kann der Strom Ia sehr verschieden
sein von Strom Ia0. Dieses Phänomen ergibt einen sehr irregulären Stromverlauf und führt zur Instabilität mit mehr
oder weniger Einfluß auf die Gleichspannung des DC-Bus.
Während des Betiebes kann eine Überprüfung durchgeführt werden, indem der berechnete Winkel (AUX1) mit dem
aktuellen Winkel α verglichen wird: die ungünstigste Situation entsteht, wenn AUX1 kleiner ist als α.
In diesem Fall muß die Berechnung des Zündwinkels geändert werden und zwar muß AUX1 um einige Grade größer
sein als α.
Dies kann auf zweierlei Wegen erfolgen:
Reduzierung der Parameter CC1,...,CC4, oder
Erhöhung des Parameters DJ7 um einige Prozentpunkte.
Im ersten Fall kann AUX1 in Abhängigkeit vom Strom verzögert werden.
Im zweiten Fall erfolgt eine Verzögerung von AUX1 als eine Funktion der Netzspannung.

2C.4.5 ABGLEICH DER VORWÄRTSFÜHRUNG (FFW) DER SPANNUNG


Die Vorwärtsführung der Spannung erfolgt durch Setzen des Parameters CDA = ON.
Es genügt den Parameter CD2 mit dem gesamten Wert der Kapazität (angegeben in milliFarad (1 mF = 1000 µF), die an den DC-Bus
angeschlossen ist, zu programmieren. In der Tabelle A8.7 sind die Kapazitäten der ANSALDO-Wechselrichter angegeben.
Die Vorwärtsführung der Spannung hat einen differentiellen Effekt, der mit der Erhöhung des Parameters CD2 ansteigt. Um zu verhindern, daß
die Störeinflüsse durch die Spannungswandler des DC-Bus noch verstärkt werden, wurde ein Tiefpassfilter der 1.Ordnung nach der
Vorwärtsführungsfunktion eingebaut. Das Tiefpassband des Filters (angegeben in rad/sec) wird durch den Parameter CD1 bestimmt. Die
empfohlenen Werte von CD1 sind 120÷180.

2C.5 SPANNUNGSSOLLWERT FÜR DEN DC-BUS

Die Auswahl der Sollwertspannung Ud0 erfolgt durch den Parameter CB1. Im Detail heißt dies CB1 = AuxReg setzen. Der Spannungssollwert
wird jetzt, bezogen auf den Skalenendwert DB4, automatisch nach folgender Formel berechnet Ud0[%]= 1.35 * Uv0[%] * DB1 / DB4
(Uv0 = Netzspannung).
Ist CB1 = AuxReg und die vorherige Berechnung ist korrekt ausgeführt worden, sollte der Spannungssollwert Ud0[%] ca, 96% betragen (kleine
Abweichungen können sich aus der Differenz zwischen Netzspannung und dem Nennwert, der durch den Parameter DB1 angezeigt wird,
ergeben)

Aufgrund des Spannungsabfalles durch die Leitungsinduktivität ist es möglich, daß die Spannung an der Einspeisebrücke kleiner ist als der
berechnete Sollwert Ud0 . Um die Sättigung des Spannungsreglers zu vermeiden, ist es besser, bei der Inbetriebnahme den Sollwert und den
Istwert der Spannung bei unterschiedlichen Strömen zu vergleichen. Erreicht der Spannungsistwert nicht den Sollwert, muß zum Sollwert ein
negativer Ausdruck (-1% ÷ -5%) addiert werden. Die Parameter sind dabei wie folgt zu setzen: CB2 = U0_Ofs und TC5 = -1% ÷ -5%.

C2-10 SPDMR
Inbetriebnahme

TC5

U0_Ofs

CB2 CB4
TC3
Uv0 AuxReg
1.35 * Uv0
+ Ud0 Spannungs-
regler

+ + -
TC4
CB1 CB5

Ud

Bild 2C.8 - 1: Offset der DC-Sollwertspannung

2C.6 VORLADEN UND ENTLADEN DES DC-BUS

Die Funktion Vorladung wird durch den digitalen Eingang RAMP (Klemme XM1-14) und durch Setzen des Parameters CBC = ON aktiviert.
Ist die RAMPE aktiviert, wird bei der Zuführung der Impulse der aktuelle Spannungssollwert linear erhöht. Dies erfolgt durch Setzen des
Parameters TE1 (angegeben in Sekunden).
Die Vorladezeit muß entsprechend der kapazitiven Last und des max. Aufnahmestromes des Umrichters SPDMR gewählt werden. Es wird
eine Rampenzeit von nicht kleiner als 1 Sekunde empfohlen. Ist die Vorladung beendet, sollte die Rampe aktiviert bleiben.
Vor der Deaktivierung des Umrichters SPDMR wird die Rampe auch zur Entladung des DC-Bus verwendet.
Um die Entladefunktion zu erhalten, ist der Parameter CE1 = Entladung mit der Zeit TE2 (Angabe in Sekunden) entsprechend zu konfigurieren.
Die Entladung erfolgt durch Wegnahme der Spannungsversorgung an der Klemme START (XM1-13). Wenn auf dem DC-Bus der Schwellwert,
vorgegeben durch den Parameter CF3, erreicht wird, werden die Impulse deaktiviert (Anzeige H-1 auf dem Display). Die Entladezeit des DC-
Bus wird durch den Parameter TE2 festgelegt.

Um einen Kurzschluß während der Entladung zu verhindern, muß die Rückspeisebrücke aktiv sein.
WARNUNG Die Spannungsversorgung darf niemals unterbrochen werden, wenn die Zündimpulse noch aktiviert
sind.
Diese Empfehlung gilt generell, d.h. erst das Hauptschütz ausschalten, wenn keine Zündimplse mehr
vorgegeben werden.

Wenn der Parameter CE1 = aktiviert ist, werden die Zündimpulse sofort nach Deaktivierung des Einganges START (Klemme XM1-13)
deaktiviert und der DC-Bus entlädt sich entsprechend seiner eigenen Zeitkonstante.

SPDMR C2-11
Inbetriebnahme

2C.7 STROM- UND SPANNUNGSREGLER

Jeder Regler besitzt zwei Verstärkungssätze. Diese können bei zwei verschiedenen Betriebsphasen des Umrichters verwendet werden. Die
zwei Verstärkungsätze, die durch den digitalen Eingang (XM1-19) vorgegeben werden, sind in der Tabelle aufgeführt:

1.Satz (COM3 = OFF) 2.Satz (COM3 = ON)


Stromregler TA1 Proportionalverstärkung 1 TB1 Proportionalverstärkung 2
TA2 Integralverstärkung 1 TB2 Integralverstärkung 2
TA3 Grenze 1 für den Eingangsstrom TB3 Grenze 2 für den Eingangsstrom
TA4 Grenze 2 für den Rückspeisestrom TB4 Grenze 2 für den Rückspeisestrom
Spannungsregler TC1 Proportionalverstärkung 1 TD1 Proportionalverstärkung 2
TC2 Integralverstärkung 1 TD2 Integralverstärkung 2
Rampen TE1 Aufladerampe 1 TD1 Aufladerampe 2
TE2 Entladerampe 1 TD2 Entladerampe 2

Bei einem Stopp der Motoren schlagen wir vor, die Parameter zu ändern, um einen unerwarteten (und auch nicht
HINWEIS nützlichen) Rückspeisebetrieb zu vermeiden, z.B. bei Netzausfall und möglichem Kurzschluß.
Um die Rückspeisebrücke bei einem Motorstopp zu deaktivieren, muß der Eingang COM3 nur auf null gesetzt
werden. Der erste Satz ist zu aktivieren und der Grenzwert des Rückspeisestromes ist durch TA4 = 0 zu setzen.
Sind einer oder mehrere Wechselrichter aktiviert, muß der Eingang COM3 mit +24V versorgt werden, damit der
2.Parametersatz aktiviert wird. Der Grenzwert für den Rückspeisestrom ist durch TB4 <0 (z.B. -80%) zu setzen. Eine
ähnliche Lösung ist im Paragraphen A7.3 beschrieben, wobei das Signal COM3 mit den Nullgeschwindig-
keitssignalen der Wechselrichter eine UND-Funktion bildet.
Die Parameteränderung erfolgt durch DN3 = C_Par.

Die Verstärkungen für den Stromregler sind nicht kritisch. Als indikative Werte können die in der folgende Tabelle aufgeführten Werte
verwendet werden:

Stromregler
Prop.-Verstärkung TA1 = 30
Integr.-Verstärkung TA2 = 180

Die Verstärkungen des Spannungsreglers hängen vom max. Ausgangsstrom, der Ausgangs-gleichspannung und von der am DC-Bus
angeschlossenen Kapazität des Umrichters ab. Deshalb müssen die Verstärkungen für den Spannungsregler wie folgt vorgegeben werden.
Als Start-Werte dienen:

Spannungsregler
Prop.-Verst. TC1 = 100
Integ.-Verst. TC2 = 20

1) Die Vorwärtsführung der Spannung ist zu deaktivieren (CDA = OFF).


2) Ein Oszilloskop ist an den Testpunkt TP3, 0.5 s/div, 1V/div (TP8 für den Masseanschluß) und an TP17, 0.5V/div anzuschließen.
3) Die Rampenzeit ist auf 10 sec (Parameters TE1 und TE2) zu setzen.
4) SETUP REFERENCE / VOLTAGE REFER. sind auszuwählen.
5) Der Umrichter ist zu aktivieren und gleichzeitig sind die Wechselrichter zu deaktivieren.
6) Der Spannungsollwert ist auf 85% zu programmieren.
7) Nachdem die Spannung auf dem DC-Bus den vorgegebenen Wert erreicht hat, ist die Rampe durch Abklemmen (Klemme XM1-14) zu
deaktivieren.
8) Der Spannungssollwert ist auf 85% bis 90% (ohne Rampe) zu erhöhen und der Verlauf ist auf dem Oszilloskop zu überwachen. Das
Ausgangssignal darf keine Spitzen aufweisen und die Spannung auf dem DC-Bus muß stabil sein.
Die Anstiegszeit darf nicht zu groß sein (20 ÷ 40 ms).
9) Der Spannungssollwert ist von 90% auf 85% zu reduzieren und das Antwortsignal muß beobachtet werden (gemäß Punkt 8).
10) Wird eine zu große Spannungsspitze beobachtet, ist die Integralverstärkung zu reduzieren. Ist die Spannung nicht stabil, muß die
Proportionalverstärkung reduziert werden. Bei einer zu langsamen Antwort sind die Proportionalverstärkung und Integralverstärkung zu
erhöhen.
Um eine Parameteränderung durchzuführen, ist das START-Signal (Klemme XM1-13 oder XM1-20) zu entfernen, die Klemme XM1-14
(Rampe) wieder anzuschließen und die Parameter TC1 und TC2 (oder TD1 und TD2, falls diese aktiviert sind, bitte den
2.Parametersatz nehmen) sind zu ändern.
11) Die Vorgehensweise gemäß Punkt 4) ist mehrere Male zu wiederholen, bis die Werte von TC1 und TC2 gefunden sind und das
Antwortsignal erscheint.

C2-12 SPDMR
Inbetriebnahme

2C.8 BLOCKIERUNG DER PARAMETER

Nach Abschluß der Inbetriebnahme sollten die Parameter vor unbeabsichtigtem oder vorsätzlichem Festschreiben oder vor Verlust durch
Störungen vorher auf das EEPROM festgeschrieben werden, d.h. die Parameter sind blockiert (das EEPROM dient zum Abspeichern der
Parameterwerte).
Das Festschreiben auf dem EEPROM kann entweder software- und/oder hardwaremäßig durch-geführt werden.

2C8.1 Festschreiben durch Software


Die Spannungsversorgung des Umrichters an Klemmen XM2 U-V-W befestigen.
Mit der Taste <mode> des Bediengerätes die Funktion STATUS verlassen.
Mit den Tasten ∆ ∇ den CONF. PARAMETER auswählen.
DieTaste <enter> betätigen und mit den Tasten ∆ ∇ das Paßwort (N° 12) eingeben, anschließend mit <enter> bestätigen.
Die Gruppe E mit den Tasten ∆ ∇ auswählen - MISCELLANEA auswählen und mit <enter> bestätigen.
Mit den Tasten ∆ ∇ die Parameter CEA auswählen und <enter> drücken.
Mit den Tasten ∆ ∇ den Parameter CEA = OFF setzen und mit <enter> bestätigen.
Die Taste <mode> ist zweimal zu drücken, um die Funktionsgruppe zu verlassen.

2C8.2 Festschreiben durch Hardware


Der Umrichter darf sich nich im “Schutz/Alarm”-Status befinden.
Die Spannungsversorgung des Umrichters ist abzuklemmen.
Der Jumper JP4 ist auf die Position 2-3 zu stecken.

Karte “C”

JP4
RESET

JP4
1
1 2 3

Bild 3.11 - 1: Hardwareblockieung der auf EEPROM geschriebenen Parameter

Um die Beschreibung des EEPROM`s mit den Parametern zu ermöglichen, ist die obige Vorgehensweise umzukehren.

Es ist auch möglich, alle Parameter auf ihre Default-Werte zu setzen. Das geschieht wie folgt:
HINWEIS
1. Jumper JP19 schließen
2. Parameter CED auf den Wert ON programmieren
3. Umrichter zurücksetzen (RESET)
4. der Umrichter durchläuft den Status TEST EEPROM FAILED (Γ - 5),
wenn die 7-Segment LED auf der Karte auf OFF und die Klemme SPDI1/SPDI2 auf ON wechselt,
erfolgt ein Reset des Umrichters.

5. der Umrichter durchläuft den Status TEST ENTER PAR. DA1 (Γ - 4);
der Parameter DA1 bekommt den Default-Wert = 0, die Seriennummer auf dem Typenschild
eingeben.
6. Umrichter zurücksetzen
7. der Umrichter ist nun für eine Neuprogrammierung bereit. Die
Parameter sind hinsichtlich einer nochmaligen Abgleichung (wie es werkseitig erfolgt) gemäß den
beigefügten Parameterlisten einzugeben. (Die Parameter mit der Kennzeichung “Stern”
unterscheiden sich von den Default-Werten.)

SPDMR C2-13
Inbetriebnahme

2C.9 JUMPER DER “COREA”-KARTE (C-KARTE )

JP3 JP50
JP6
JP5

JP28
JP2
JP14

JP4

JP15
µC JP16
JP17
JP22
JP19 JP21

JP20
JP1
JP12
JP25 JP11
JP26 JP10
JP7 JP27 JP18 DL1 DL2 DL3 PR2
JP9
JP8
JP23 JP24
JP13

XM1

DL1 (Rote LED) EIN = Vorladung beendet


DL2 (Rote LED) EIN = Umrichter bereit
DL3 (Grüne LED) EIN = Spannungsversorgung der Karte
JP1 offen (reserviert)
JP2 offen (reserviert)
JP3 auf die Pin 1-2 stecken, zur Freigabe der seriellen Kommunikation RS 232;
die SPDS-Optionskarte, falls vorhanden, ist zu entfernen
auf die Pins 2-3 stecken, zur Freigabe der seriellen Kommunikation RS 485;
die SPDS-Karte, falls nicht vorhanden, ist einzubauen
JP4 auf die Pins 1-2 stecken, um das Beschreiben des EEPROM durchzuführen
auf die Pins 1-2 stecken, um das Beschreiben des EEPROM zu unterbinden
JP5 offen (reserviert)
JP6 wie JP3
JP7 auf die Pins 2-3 stecken, wenn der interne Spannungswandler des DC-Bus im SPDMR eingebaut ist. Auf die
Pins 1-2 stecken, wenn ein externer Spannungswandler verwendet wird. Der Spannungswandler wird an die
Klemme XM1-32 (0 ÷ 10V) angeschlossen.

C2-14 SPDMR
Inbetriebnahme

JP8 offen (reserviert)


JP9 offen (reserviert)
JP10 offen (reserviert)
JP11 offen (reserviert)
JP12 offen (reserviert)
JP13 schließt die Pins 1-2
JP14 Anpassung des Ia_monitor-Ausgangs, Klemme XM1-35.
Auf die Pins 1-2 stecken, wenn die Messung des Ankerstromes mit einem an den Klemmen XM1-35, 36
angeschlossenen Milliamperemeter (5 mA Skalenendwert) durchgeführt wird.
Auf die Pins 2-3 stecken, wenn eine Spannungsmessung durchgeführt wird. Siehe auch Jumper JP22!
JP15-16-17 Abgleich der Ankerspannungswandler
Nur den Jumper aufstecken, der dem Nennwert der Ankerspannung entspricht. Es ist ohne Bedeutung, wenn
der Jumper JP7 auf die Pins 1-2 gesteckt wird.
JP15 160 ÷ 300V
JP16 300 ÷ 570V
JP17 570 ÷ 900V
JP18 Anpassung des Ausgangs PWM3, Klemme XM1-40.
Auf die Pins 1-2 stecken, wenn der Ausgang an ein Milliamperemeter (5mA Skalenendwert) angeschlossen wird.
Auf die Pins 2-3 stecken, wenn der Ausgang an ein Spannungsmessgerät von ±10V Skalenendwert
angeschlossen wird.
JP19 Programmierung der Parameter auf den Default-Wert (siehe Parameter CED);
JP20 offen (reserviert)
JP21 offen (reserviert)
JP22 auf die Pins 2-3 stecken, wenn der Ankerstrom als Wert mit Vorzeichen gemessen wird (Instrument mit
Nullstellung in der Mitte). Auf die Pins 1-2 stecken, wenn die Messung als Absolutwert durchgeführt werden soll
, siehe JP14.
JP23 schließt die Pins 1-2 (reserviert)
JP24 Anpassung des Analogausgans PWM2, Klemme XM1-39
Auf die Pins 1-2 stecken, wenn ein Milliamperemeter (5mA Skalenendwert) an die Klemmen XM1-39, 41
angeschlossen wird. Auf die Pins 2-3 stecken, wenn der Ausgang an ein Spannungsmessgerät von ±10V
Skalenendwert angeschlossen wird.
JP25 schließt die Pins 2 - 3 (reserviert)
JP26 schließt die Pins 2 - 3 (reserviert)
JP27 Anpassung des Analogausgans PWM1, Klemme XM1-37
Auf die Pins 1-2 stecken, wenn ein Milliamperemeter (5mA Skalenendwert) an die Klemmen XM1-37, 38
angeschlossen wird.
Auf die Pins 2-3 stecken, wenn die Spannung gemessen wird.
JP28 schließt die Pins 1-2 (reserviert)
JP50 Profibus-Erweiterungskarte
Auf die Pins 1-2 stecken, wenn die PROFIBUS-Erweiterungskarte eingesetzt wird.
sonst auf die Pins 2-3 stecken

SPDMR C2-15
Inbetriebnahme

2C.10 TESTPUNKTE AUF DER C-KARTE

TP15

TP16

TP8

TP27
TP5

TP3

µC TP9 TP7
TP23
TP10 TP17
TP2
TP12

TP11
TP13 TP6
TP4 TP14
TP22 TP25
TP21
TP1 DL1 DL2 DL3 PR2
TP24
TP18
TP26

XM1

TP20
TP19
TP1 Signal 0 ÷ 10V Klemmen XM1-26, 27.
TP2 Synchronisierungssignal Synchronisierung

VUV

T=Netzperiode

TP3 DC-Bus Spannungsmessung = Varm / K. Der Koeffizient K hängt von der Spannungsgröße des Umrichters ab
(siehe § C3.7.2).
TP4 +24 V extern (Spannung an der Klemme XM1-23)
TP5 +5 V

C2-16 SPDMR
Inbetriebnahme

TP6 +15 V
TP7 -15 V
TP8 0V
TP9 Verhindert das Schreiben auf EEPROM nach dem Einschalten. Siehe Parameter CEA und Jumper JP5.
Schreiben nicht möglich

Schreiben möglich

TP10 reserviert
TP11 reserviert
TP12 reserviert
TP13 reserviert
TP14 Erste Impulse an den Thyristor V1 (vorwärts, rückwärts)
T/6
Impulse 20µs ON, 40 µs OFF

1 ms
T=Netzperiode

TP 15 0 V seriell (entkoppelt)
TP 16 +5 V seriell (entkoppelt)
TP 17 das Signal ist proportional dem Strom auf dem DC-Bus, an den Lastwiderständen R194-R194 der TAs.

T=Netzperiode

TP 18 Analogeingangsklemmen XM1-28, 31 (±10 V).


TP 19 Analogeingangsklemmen XM1-29 (±10 V).
TP 20 Analogeingangsklemmen XM1-30 (±10 V).
TP 21 das Signal ist proportional der Ankerspannung (gefiltert, ±10 V), siehe Klemme XM1-32, externer
Spannungsgeber
TP 22 Analogeingangsklemmen XM1-33, 34 (±10 V).
TP 23 Zusammensetzung der Synchronisierung

T=Netzperiode

TP 24 Analogausgang PWM1 an den Klemmen XM1-37, 38 (±10 V).


TP 25 Analogausgang PWM2 an den Klemmen XM1-39, 41 (±10 V).
TP 26 Analogausgang PWM3 an den Klemmen XM1-40, 41 (±10 V).
TP 27 Clock-Signal vom Quartzoszillator auf der Karte SPDS1, RS485 (falls vorhanden)
PR2 Trimmer für den Abgleich des „Ia – monitor“ - Ausgangssignals

SPDMR C2-17
Inbetriebnahme

2C.11 POTIS, BRÜCKEN- UND MESSPUNKTE AUF DER P-KARTE

B A
D C x1 x2

GND
x3 N15
P24
P15

P-Karte x63 x62

x61 x60

P15s

N15s
x5 JP1

P5
N24F X4 X12

x53
P1 P2 N24 P3 x54
x55
x7
x52 x6

x57 x59 x13

x56 x58
Klemmleiste XM2

x1 - x2 Flachstecker für die Verbindung des Ankerspannungs-Istwertes Va mit der Überspannungsschutz-Karte


x3 Messpunkt für den Istwert der Ankerspannung
JP1 geschlossen (reserviert)
x4 - 5 - 12 Flachstecker (reserviert)
x6 - 7 Shunt (reserviert)
x13 Flachstecker (reserviert)
x52 - 53 R176, Ausgleichswiderstand des Magnetisierungsstromes vom Stromwandler CT1
x54 - 55 R177, Ausgleichswiderstand des Magnetisierungsstromes vom Stromwandler CT2
x56 - 57 R193 Lastwiderstand des Stromwandlers CT (§ C3.4)
x58 - 59 R194 Lastwiderstand des Stromwandlers CT (§ C3.4)
x60 - 61 Shunt (reserviert)
x62 - 63 Shunt (reserviert)
A-B Verbindung für Reservier-Umrichter
C-D Verbindung für Reservier-Umrichter
A-C Verbindung für Einrichtungs-Umrichter
P24 Messpunkt für Spannungsversorgung +24 V
P15 Messpunkt für Spannungsversorgung +15 V; Abgleich mit Trimmerpoti P1
P15s Messpunkt der ständigen Spannungsversorgung +15 V.
P5 Messpunkt für Spannungsversorgung +5 V; Abgleich mit Trimmerpoti P3.
GND Messpunkt 0V des Reglers
N15 Messpunkt für Spannungsversorgung - 15 V; Abgleich mit Trimmerpoti P2.
N15s Messpunkt der ständigen Spannungsversorgung - 15 V.
N24 Messpunkt für Spannungsversorgung - 24 V.
N24F Messpunkt für Versorgungsspannung (gefiltert) - 24 V.

C2-18 SPDMR
Inbetriebnahme

2C.12 PPRCRx - KARTEN

Die Karten PPRCRx sind in vier verschiedenen Versionen (A, B, C und D) lieferbar. Diese sind für die Anwendung der Netzspannungs-
Wiederkehr alle gleich. Ihre einzige Funktion ist der Anschluß an die Meßwandler, um den Strom der Einspeisebrücke zu erfassen
Die Karten PPRCRA und PPRCRB unterscheiden sich in der Anzahl der aufgebrachten
Komponenten. Die Karte PPRCRA besitzt alle Komponenten, während die Karte PPRCRB nur die
Steckverbindungen und einige andere Komponenten besitzt.

Bild 3.15 - 1: Layout der Karten PPRCRA und PPRCRB

Die Karten PPRCRC und PPRCRD (Bild 3.15 - 2) sind den Karten PPRCRA und PPRCRB ähnlich.
Sie unterscheiden sich in der Anzahl der Klemmen auf der Klemmleiste X10. Die PPRCRA- und
PPRCRB-Karten haben drei Klemmen, während die PPRCRC- und PPRCRD-Karten vier Klemmen
besitzen.

Bild 3.15 - 2: Layout der Karten PPRCRC und PPRCRD


x58 - 59 Verbindung

xT1 – xT2 22 KΩ Widerstand


xT3 – xT4 22 KΩ Widerstand
xT6 – xT7 22 KΩ Widerstand (nur PPRCRC und PPRCRD).

CV1 Jumper offen

CV2 Jumper offen

CV3 Jumper geschlossen

CV4 Jumper offen

Bezüglich den Verbindungen, siehe bitte Paragraphen A5.2!

SPDMR C2-19
Inbetriebnahme

C2-20 SPDMR
3C FEHLERSUCHE
Die meisten der möglicherweise auftretenden Fehlermeldungen bzw. Fehler am Silcopac D Frequenzumrichter werden von den 10 sich ständig
im Eingriff (d.h. freigegebenen) befindlichen Schutzeinrichtungen überwacht und angezeigt. Hiermit begrenzt sich für den Anwender die Suche
nach den möglichen Fehlerquellen auf die Auswertung dieser Meldungen.
Wenn ein Fehler erkannt wird, ist jedes Mal zu überprüfen, ob alle Schutzeinrichtungen am SPDMR freigegeben waren. Sonst muß nach der
Fehlerursache gesucht werdeb, die zur Auslösung der Schutzeinrichtung geführt haben könnte.
3C.1 FEHLERAUSWERTUNG
Die Decodierung der jeweiligen Fehler- bzw. Alarmmeldung erfolgt über die Bedienerschnittstelle durch Auswahl der Funktion STATUS
(Abschnitt 2 Paragraphenen: 2C.1 – 2C.2.1 – 2C.2.8 – 2C.2.10), oder durch den Ausdruck des DRIVE TRACE`s (Paragraphen 2C.2.9).
3C.1.1 P-0
Nachdem Ansprechen der Schutzeinrichtung „Netzausfall“, die Funktion STATUS auswählen (Paragraphen 2.2.1) und das Display zeigt die
Meldung PROTECTION MainF.
Der Schutz löst bei einem Netzausfall aus. Dabei wird die Drehstromversorgung der P-Karte wiedergegeben.
Die gleiche Schutzeinrichtung spricht an, wenn die Spannungsversorgung P15, N15 und P5 der P-Karte außerhalb der Toleranz liegt.
MÖGLICHE URSACHEN ÜBERPRÜFUNG AKTIONEN
Netzspannungsabsenkung an Die Spannungsversorgung der P-Karte ist zu überprüfen. Netzversorgung wieder herstellen
den Klemmen XM2 – U, V, W
Netzteil defekt! Messen der DC-Spanung an den Messpunkten der C-Karte P-Karte ersetzen
Spannungsversorgung der C- (§C3.13):
Karte liegt außerhalb der P5 - TP5; P15 - TP6; N15 - TP7; P5 - +/- 5%, P15 e N15 -
Toleranz! +/- 20%. Die 0 V des Sollwertes ist TP8
Reglerkarte defekt Wenn die vorherige Prüfung der Netzspannung und der DC-
Spannungen auf der C-Karte keinen Fehler anzeigt, dann ... C-Karte ersetzen
3C.1.2 P-1
Ansprechen der externen Schutzeinrichtung; die Funktion STATUS auswählen (Paragraphen 2C.2.1); das Display zeigt PROTECTION Ext_P.
MÖGLICHE URSACHEN ÜBERPRÜFUNG AKTIONEN
An Klemme XM1-20 liegt keine Spannung zwischen den Klemmen XM1 – 20 und Rektivierung des digitalen Signals an der Klemme XM1-20,
Versorgungsspannung an. XM1 – 22 messen; sie muß + 24 V +4 V haben so dass zwischen den Klemmen XM1-20,22 eine
Spannung von +24V +/- 4V gemessen wird
C-Karte defekt An die Klemme XM1 – 20 +24V legen; mit der
Funktion Hardware Status/Logic Eingang
(Paragraphen 2.2.6) den logischen Status des
Eingangs M20 Ext_P. auslesen
Ist dieser Eingang = OFF, dann C-Karte ersetzen
3C.1.3 P-2
Ansprechen der Schutzeinrichtung „Maximaler Strom“; die Funktion STATUS (Par. 2C.2.1) auswählen; das Display zeigt: PROTECTION IOC.
Die Schutzeinrichtung besteht praktisch aus einer Hardware-Schaltung für die Überwachung der an den Lastwiderständen der Stromwandler
entstehenden Spannung (Paragraphen 2C.4).
MÖGLICHE URSACHEN ÜBERPRÜFUNG AKTIONEN
Instabilität im Stromregelkreis Der Abgleich der Vorwärtsführung des Stromes Abgleich der Vorwärtsführung des Stromes und der
und der Spannungswandler sind zu überprüfen Spannungs-wandler durchführen (den Anweisungen im
(Kapitel C3). Abschnitt C3 ist zu folgen.
Zwischen der Synchronisation und Wiederherstellung der korrekten Anschlüsse für
den Leistungsanschlüssen ist die Synchronisation und Leistung, damit die Phasenlagen wieder
Phasenlage nicht richtig: XM2- richtig sind.
U/AK1; XM2-V/AK3; XM2-W/AK5
Kurzschluss auf dem DC-Bus Überprüfen, ob Wechselrichter defekt ist! Die defekten Wechselrichter vom DC-Bus abklemmen
Eine oder mehrere Sicherungen Sicherungen ersetzen
sind durchgebrannt
Ein Thyristor ist defekt. Umrichter SPDMR abklemmen, den ohmschen Modul bzw. Thyristor austauschen
Widerstand zwischen den AC- und DC-Schienen
messen. Ist der Widerstand sehr klein (nur
eingige ohm) dann den ohmschen Widerstand
zwischen Anode und Kathode eines jeden
Thyristors messen, um den defekten Thyristor zu
finden.
Netzspannungsabsenkung und Wenn der Spannungsabfall auch an der Bei Kurzschluss kann eine Sicherung durchbrennen und der
Reglerausfall (Kurzschluss) Synchronisation erfolgte, dann wurde dieses Thyristor beschädigt werden. Die entsprechende Sicherung
Phenomen auf dem DRIVE TRACE und Thyristor sind zu ersetzen. Der Schaden durch einen
(Paragraphen § 2.2.9) aufgezeichnet. Kurzschluss kann begrenzt werden, wenn die folgenden
Anweisungen des Paragraphen A8.4 eingehalten werden.
Regelung während der Der Abgleich der Spannungs-einstellung und die Die Spannungseinstellung und die Vorwärtsführung der
Rückspeisung defekt! Vorwärts-führung der Spannung ist zu Spannung ist abzugleichen.
überprüfen ( siehe §C3.7.5). Überprüfe, ob der
Stromgrenzwert von TA4 bei Rückspeisung groß
genug ist., um die Energie vom Wechselrichter
zurück auf den DC-Bus zu liefern.
Spannungsregelkreis am Ende P-Karte ersetzen!
der Lastwiderstände des
Wandlers defekt.

SPDMR C3-1
Fehlersuche

3C.1.4 P-3
Ansprechen der Schutzeinrichtung „Watchdog“; die Funktion STATUS (Paragraphen 2.2.1) ist auszuwählen; auf dem Display erscheint
WATCHDOG .... (a) .....
Liste (a): - Sync_L - ParDJ8
- Sync_F - Eep_SP
- Eepr_F - AInp_F
- HwWdog - Ud<>0
- Reset - alpha < 50.
Die Schutzeinrichtung Watchdog überwacht die korrekte Funktion der Digitalschaltungen.
MÖGLICHE URSACHEN ÜBERPRÜFUNG AKTIONEN
Sync_L: Ausfall der Die an der Klemmleiste XM2 anstehende Netzspannung Löst die Schutzeinrichtung systematisch und
Synchronisierungsspannung (Synchronisation) ist zu überprüfen. unabhängig von evt. Netzstörungen aus, ist die
länger als 100 mS. C-Karte zu ersetzen.
Sync_F: bedingt durch eine Überprüfe, ob die an der Klemmleiste XM2 ankommende Den Kabelverlauf der Synchronisation durch
Störung keine Synchronisation Netzspannung (Synchronisation) gestört ist. Über den DRIVE Entfernen von der möglichen Störungsquelle
mehr! TRACE und über denTHYRISTOR ändern. Einsetzen eines HF-Filters in der
TRACE (Paragraphens 2.2.8 und 2.2.9) sind bei einem Synchronisationsleitung. Löst der Schutz
stabilen und normalen Strom beträchtliche Änderungen der systematisch und unabhängig von evtl.
Zündwinkel alpha) leicht erkennbar. Synchronisationsstörungen aus, ist die C-Karte
zu ersetzen.
Eepr_F: Eeprom gestört oder Überprüfe, ob der Jumper JP4 auf die Pins 1-2 Den Jumper JP4 auf die Pins 1-2 stecken.
defekt. Jumper JP4 könnte (Paragraphen 3.11) gesteckt wurde. Ist der Speicher defekt, Spricht die Schutzeinrichtung bei jeder
fehlen oder er ist auf die Pins 1- kann irgendein Parameter einer Schutzeinrichtung, die nicht Parameteränderung an, ist das EEPROM zu
2 gesteckt worden.. ausgelöst hat, geändert werden. ersetzen. Wenn die Störung auch nach dem
Austausch des EEPROM`s bleibt, ist die C-Karte
zu ersetzen.
HwWdog: Überprüfe, ob Schmutz auf den Pins des EPROM`s ist oder Die Kontakte des Stecksockels reinigen. Sind
Hardwareüberwachung des ob die Kontakte locker sind. die Kontake locker, ist ein neuer Sockel
Mikroprozessors. Die Ursache einzusetzen. Bleibt der Fehler bestehen, ist die
könnte ein schlechter Kontakt C-Karte auszutauschen.
des EEPROM`s mit dem
Stecksockel sein.
Reset: Der Mikroprozessor hat Die ordnungsgemäße Verlegung und Verbindung der Wenn die Schutzeinrichtung systematisch
sich aufgrund einer Störung Erdanschlüsse ist zu überprüfen (Paragraphen A7.2), ebenso auslöst, ist die C-Karte zu ersetzen.
sich selbst zurückgesetzt. . die Wirksamkeit der Entstörfilter.
ParDJ8: nicht aktiviert
Eep_SP: Selbstschutz-Funktion Sie ist nur wirksam, wenn mehr als ein Parameterwechsel in In diesen Fällen genügt es, die Werte für die zu
des EEPROM`s. (Eine zu hohe einem Zyklus von 40 msec über die serielle Schnittstelle ändernden Parameter normal einzugeben und
Zugriffsfrequenz kann die bearbeitet werden soll.. nicht im EEPROM zu speichern. Den Parameter
Ursache für den Ausfall sein CDA = OFF programmieren. (Mit dem
und den Speicher zerstören). Ansprechen dieser Schutzeinrichtung wird
automatisch der Parameter CDA = OFF
gesetzt).
AInp_F: nicht aktiviert
N<>0: nicht aktiviert
alpha < 50: nicht aktiviert
3C.1.5 P-4
Ansprechen der Schutzeinrichtung „Max. DC-Bus Spannung“; die Funktion STATUS (Paragraphen 2.2.1) ist auszuwählen; auf dem Display
erscheint PROTECTION Ud_Mx.
Der Schwellwert für das Ansprechen des Schutzes wird durch den Parameter DC5 vorgegeben. Der Defaultwert liegt bei 100%. Wir schlagen
vor, DC5 = 106 % zu setzen, wenn der Spannungswandler auf der DC-Seite so konfiguriert wurde wie im Paragraphen 3.7.4 beschrieben. Der
Schutz wird durch einen plötzlichen Anstieg der Spannung auf dem DC-Bus ausgelöst. Die Rückspeisebrücke kann dies nicht kompensieren.
MÖGLICHE URSACHEN ÜBERPRÜFUNG AKTIONEN
System nicht stabil Die Stabilität der Spannung auf dem DC-Bus ist gemäß Auf der DC-Bus Seite sind zusätzliche
Paragraphen A8.4.3 zu überprüfen. Kondensatoren einzubauen.
Der DC-Bus Spannungswandler Den Abgleich gemäß Paragraphen C3.7.2 überprüfen.
ist nicht abgeglichen.
Die Spannungseinstellung Überprüfe, ob die Vorwärtsführung der Spannug aktiviert Die Vorwärtsführung der Spannung ist gemäß
und/oder die Vorwärtsführung wurde (Parameter CDA = ON). Paragraphen C3.7.5. abzugleichen.
müssen abgeglichen werden. Überprüfe, ob der Parameterwert CD2 der am DC-Bus Die Frequenz des Filters, eingebaut nach der
angeschlossenen gesamten Kapazität entspricht.. Vorwärtsführung der Spannung, ist zur Kappung
der Spitzen zu erhöhen (Parameter CD1).
Stromgrenzwert für die Stromgrenzwert von TA4 (oder TB4) überprüfen. Ist dieser zu
Rückspeisung ist zu niedrig. niedrig im Vergleich zum Rückspeisestrom?
Störung durch Netzspannung! Die Wellenform der Netzspannung ist unter Die Anweisungen bzw. Hinweise gemäß
Eine fehlerhafte Netzspannung Betriebsbedingungen zu überprüfen. Paragraphen C3.7.3 sind zu beachten.
kann zu Instabilität der
Spannungseinstellung führen.
Der Spannungseinsteller geht in Beim Einschalten der Einspeisebrücke beträgt der Winkel 5 Der Spannungssollwert für den DC-Bus ist
Sättigung Grad gemäß Paragraphen C3.8 abzugleichen.

C3-2 SPDMR
Fehlersuche

3C.1.6 P-5
Ansprechen der Schutzeinrichtung „Min. DC-Bus Spannung“; es ist die Funktion STATUS (Paragraphen 2.2.1) auszuwählen; auf dem Display
erscheint PROTECTION Ud_mn.
Der Schwellwert für das Ansprechen des Schutzes wird durch den Parameter DC4 vorgegeben. Der Defaultwert liegt bei 100%. Die
Auslösung des Schutzes kann durch einen Fehler auf der DC-Seite erfolgt sein (Kurzschluß auf dem DC-Bus oder die Kondensatoren sind
kurzgeschlossen) Die Einspeisebrücke darf dabei nicht aktiviert werden, da sonst die Sicherungen auf der Drehstromseite durchbrennen.
MÖGLICHE URSACHEN ÜBERPRÜFUNG AKTIONEN
System nicht stabil Die Stabilität der Spannung auf dem DC-Bus ist gemäß Auf der DC-Bus Seite sind zusätzliche
Paragraphen A8.4.3 zu überprüfen. Kondensatoren einzubauen.
Der DC-Bus Spannungswandler Den Abgleich gemäß Paragraphenen C3.7.2 und C3.7.3
ist nicht abgeglichen. überprüfen.
Spannungswandler defekt! Überprüfe das Einlesen von Ud in den INSTRUMENT MODE Steht Spannung an den Flachsteckern X1 und
(Paragraphen 2.2.5) und vergleiche diesen Wert mit der X2 an, dann ist die P-Karte zu ersetzen.
gemessenen Spannung auf dem DC-Bus. Die C-Karte ist auszutauschen.
Die Verbindungen der Flachstecker X1 und X2 auf der P-
Karte ist zu überprüfen. Prüfe, ob an dem Flachstecker
X1und X2 Spannung vorhanden ist.
Störung durch Netzspannung! Die Wellenform der Netzspannung ist unter Die Anweisungen bzw. Hinweise gemäß
Eine fehlerhafte Netzspannung Betriebsbedingungen zu überprüfen. Paragraphen C3.7.3 sind zu beachten.
kann zur Instabilität des
Spannungseinstellers führen.
3C.1.7 P-6
Ansprechen des Schutzes „Netzspannung außerhalb der Toleranz“; die Funktion STATUS (Paragraphen 2.2.1) ist auszuwählen; auf dem
Display erscheint PROTECTION UvOut.
MÖGLICHE URSACHEN ÜBERPRÜFUNG AKTIONEN
Die Spannungswandler auf der Abgleich gemäß Paragraphen C3.7.1
Netzseite sind nicht durchführen.
abgeglichen.
Die Änderungen der Netzdaten Die aufgezeichneten Daten vom DRIVE TRACE Wiederabspeichern der Netzdaten.
sind außerhalb des definierten (Paragraphen 2.2.9) geben an, daß die Netzdaten außerhalb
Bereiches. Dieser Bereich des zulässigen Bereiches liegen.
wurde mit den Parametern
DC2 und DC3 festgelegt.
3C.1.8 P-7
Ansprechen der Schutzeinrichtung „Lüfterausfall“; die Funktion STATUS (Paragraphen 2.2.1) ist auszuwählen und auf dem Display erscheint
PROTECTION Fan_F. Die Auslösung erfolgt nach Öffnen des Kontaktes, der an die Klemmen 5 und 6 der Klemmleiste X10 auf der P-Karte
angeschlossen ist.
MÖGLICHE URSACHEN ÜBERPRÜFUNG AKTIONEN
Auslösung des thermischen Lüftermotor, Belüftung überprüfen. Korrekte Belüftung wiederherstellen
Schutzes aufgrund einer
Übertemperatur des Lüfters.
Verbindung des thermischen Die Verbindungen der Pins 5 und 6 auf der Klemmleiste X10 Verbindung des thermischen Schutzes
Schutzes unterbrochen. der P-Karte ist zu überprüfen. wiederherstellen.
Thermischer Schutz defekt Überprüfe, ob der thermische Schutzkontakt im kalten Der thermische Schutz ist auszutauschen.
Zustand geschlossen ist.
3C.1.9 P-8
Ansprechen der Schutzeinrichtung „Thermischer Schutz Umrichter“; die Funktion STATUS (Paragraphen 2.2.1) auswählen und auf dem
Display erscheint PROTECTION ConOh.
MÖGLICHE URSACHEN ÜBERPRÜFUNG AKTIONEN
Zu große Überlast des Die korrekte Eingabe der Parameter DA3 und DB3 ist zu
Umrichters! überprüfen. Ist der Lastzyklus mit der Baugröße des
Umrichters kompatibel (Paragraphen A8.1)?
3C.1.10 P-9
PROTECTION Leg_F: nicht aktiviert!

SPDMR C3-3
Fehlersuche

3C.1.11 P-A
Ansprechen der Schutzeinrichtung „Serielle Kommunikation“; die Funktion STATUS (Paragraphen 2.2.1) ist auszuwählen und auf dem Display
erscheint PROTECTION Ser_F.
MÖGLICHE URSACHEN ÜBERPRÜFUNG AKTIONEN
Übertragungsstörung an der Überprüfen, ob alle Masse- und Erdverbindungen korrekt Erdverbindungen korrekt ausführen!
seriellen Schnittstelle! ausgeführt wurden (Paragraphen A7.2). Die Kabelverlegung
überprüfen, ob ein ausreichender Abstand von möglichen
Störungsquellen eingehalten worden sind. Überprüfung der
Wirksamkeit der im Schaltschrank angeschlossenen Die Verlegung des seriellen
Entstörfilter für die vorhandenen Geräte. Kommunikationskabels so ändern, dass ein
größerer Abstand zu möglichen Störquellen
eingehalten wir.
Unterbrechung des seriellen Die Anschlüsse der seriellen Kommunikation sind zu
Kommunikationskabels! überprüfen.
Jumper JP3 und JP6 falsch Die Konfiguration der Jumper JP3 und JP6 (Paragraphen
konfiguriert. C3.12) überprüfen.
Fehler auf der RS 485-Karte. RS 485-Karte ersetzen.
3C.1.12 DC-BUS NICHT STABIL
MÖGLICHE URSACHEN ÜBERPRÜFUNG AKTIONEN
Vorwärtsführung muß Überprüfe, ob die Vorwärtsführung der Spannung aktiviert ist Die Vorwärtsführung der Spannung ist gemäß
abgeglichen werden! Parameter CDA = ON). Paragraphen C3.7.5 abzugleichen.
Überprüfe, ob der Parameterwert CD2 der gesamten Die Frequenz des Filter nach der
Leistung auf dem DC-Bus entspricht. Vorwärtsführung der Spannung ist zu erhöhen
(Parameter CD1).
Spannungseinsteller nicht stabil Siehe Paragraphen C3.10 zur Optimierung des
Spannungseinstellers.
Stromregelkreis nicht stabil Der Abgleich der Vorwärtsführung des Stromes ist gemäß
Paragraphen C3.7.4 zu überprüfen.
Störung der Netzspannung! Die Wellenform der Netzspannung ist während des Betriebes Die Anweisungen und Hinweise gemäß
Störungen in der Netzspannung zu überprüfen. Paragraphen C3.7.3 sind zu beachten.
können zu Instabilität des
Spannungseinstellers führen.
3C.1.13 DC-BUS kann nicht aufgeladen werden
MÖGLICHE URSACHEN ÜBERPRÜFUNG AKTIONEN
Signal Rückmeldung nach Start Überprüfe, ob die Spannung an den Klemmen XM1 - 13, 22 Die Rückmeldungen sind zu überprüfen.
fehlt (Klemme XM1 - 13). kleiner ist als 20 V. Wenn an den Klemmen XM1 – 13 Wenn die Spannung an den Klemmen XM1-13,
Spannung anliegt, ist der Status des digitalen Befehls mit der 22 + 24V +4V beträgt, aber der Statusbefehl ist
Funktion Hardwarestatus über den digitalen Eingang zu auf START, ist dieser mit der Funktion
überprüfen (Paragraphen 2.2.6). Er ist OFF (M13 Start = Hardwarestatus über den digitalen Eingang
OFF). (Paragraphen 2.2.6) einzulesen. Ist er OFF (M13
Start = OFF), dann C-Karte ersetzen..
Das Signal KP (Klemme XM1 - Überprüfe, ob die Spannung an den Klemmen XM1 – 20, 22 Die Rückmeldungen sind zu überprüfen
20) fehlt kleiner ist als 20 V. Wenn die Spannung an den Klemmen XM1 - 20,
Der Status von KP ist zu überprüfen und mit dem 22 + 24 V + 4 V ist, aber der Befehlsstatus von
Hardwarestatus über den digitalen Eingang einzulesen KP, eingelesen mit der Funktion Hardwarestatus
(Paragraphen 2.2.6), (M20 Ext_P = OFF). über den digitalen Eingang, ist der Wert OFF
(Paragraphen 2.2.6), (M20 Ext_P = OFF), dann
C-Karte ersetzen.
Der Befehl RAMP fehlt Wenn der Befehl nicht ankommt und der Parameter CBC = Den Befehl Ramp senden.
(Klemme XM1 - 14) (Parameter OFF, ist der Drehzahlsollwert zwangsweise null. Überprüfe, Wenn die Spannung an den Klemmen XM1 - 14,
CBC = OFF). ob die Spannung an den Klemmen XM1 - 14, 22 kleiner ist 22 +24 V + 4V beträgt, aber der Befehlsstatus
als 20 V. RAMP, eingelesen mit der Funktion
Überprüfe, ob der Status des digitalen Befehls RAMP, Hardwarestatus über den digitalen Eingang, ist
eingelesen mit der Funktion Hardwarestatus über den der Wert OFF (Paragraphen 2.2.6), (M14 Ramp
digitalen Eingang . (Paragraphen 2.2.6), (M14 Ramp = = OFF), dann C-Karte ersetzen.
OFF).
Signal Spannungssollwert fehlt! Der Spannungssollwert, eingelesen mit der Funktion Überprüfe, ob der ursprüngliche
Instrument Mode (Paragraphen 2.2.5) ist bei aktiviertem Spannungssollwert richtig programmiert wurde
Umrichter gleich null (Udo = 0). (Parameter CB1=AuxReg).
Signal Stromsollwert fehlt! Der Stromsollwert, eingelesen mit der Funktion Instrument Überprüfe, ob der ursprüngliche Stromsollwert
Mode (Paragraphen 2.2.5) ist bei aktiviertem Umrichter mit dem Parameter CA1 richtig programmiert
gleich null (Iao = 0). wurde. Dieser muß gleich U_Reg sein.
(CA1 IaoSl = U_Reg).
Stromgrenzwerte falsch! Der Stromsollwert, eingelesen mit der Funktion Instrument Überprüfe, ob die Grenzwerte für den Strom
Mode (Paragraphen 2.2.5), scheint für den DC-Bus auf einen richtig eingegeben wurde. Überprüfe, ob die
zu kleinen Wert eingestellt zu sein. Der Antrieb ist an der ursprünglichen Grenzwerte durch den Parameter
Stromgrenze. CA2 richtig programmiert wurden. Diese müssen
dann unverändert bleiben.

C3-4 SPDMR
Fehlersuche

3C.1.14 DER DC-BUS ERREICHT NICHT DEN SPANNUNGSSOLLWERT


MÖGLICHE URSACHEN ÜBERPRÜFUNG AKTIONEN
Die Einstellung ist innerhalb der Der Status der Stromgrenzen wird mit der Funktion STATUS Überprüfe, ob die Stromgrenzwerte richtig
Stromgrenze. (Paragraphen 2.2.1) angezeigt. eingegeben wurden.
In der Nähe der Positionen der Liste (a) erscheint die Überprüfe, ob die ursprünglichen Grenzwerte
Meldung IL. Siehe auch Drive Parameter der Gruppe O- durch den Parameter CA2 richtig programmiert
DIGITALAUSGANG. wurden. Diese müssen dann unverändert
bleiben.
Der Spannungssollwert ist zu Der Winkel ist vor dem Einschalten auf 5 Grad zu setzen Abgleich des Spannungssollwertes für den DC-
hoch und berücksichtigt nicht (Spannungseinsteller in Sättigung). Bus gemäß Paragraphen C3.8 durchführen.
den Spannungsabfall durch die
Leitungsinduktivitäten.
3C.1.15 GELEGENTLICHER AUSFALL DER SICHERUNGEN
MÖGLICHE URSACHEN ÜBERPRÜFUNG AKTIONEN
Spannungsabfall während des Netzdaten nochmals abspeichern.
Rückspeisebetriebes
Isolation defekt! Die Isolation zwischen den Phasen und der Erde (Masse) Die richtigen Werte der Isolaltion nochmals
überprüfen. abspeichern.
Stromregelkreis instabil! Der Abgleich der Vorwärtsführung des Stromes ist gemäß
Paragraphen C3.7.4 zu überprüfen.
3C.1.16 THYRISTOR DEFEKT
MÖGLICHE URSACHEN ÜBERPRÜFUNG AKTIONEN
Überspannungen im Netz Wenn der Thyristor eine zu hohe Spannung bekommt, Wiederherstellen der korrekten Netzbedingungen
entsteht ein Kurzschluß. Mit Hilfe eines Ohmmeters misst
man den Widerstand zwischen Anode und Kathode. Geht der
Wert gegen Null, ist der Thyristor defekt. Den Thyristor austauschen.
Kurzschluß (keine Regelung Siehe hierzu Paragraphen A8.4: Koordination
mehr möglich) der Schutzeinrichtungen erfoderlich, um eine
Zerstörung der Thysistoren bei Betrieb ohne
Regelung zu vermeiden.

SPDMR C3-5
Fehlersuche

C3-6 SPDMR
4C WARTUNG

4C.1 Periodische Wartung


Die Wartung des Umrichters besteht hauptsächlich aus einer periodischen Wartung. Die ersten Vorbeugungsmaßnahme für einen
einwandfreien Betrieb ist die Installation in einer nicht zu warmen, sauberen und vibrationsfreien Umgebung. Hierdurch wird ein langer und
störungsfreier Betrieb der Komponenten und Geräte gewährleistet.
Ein aufmerksames Beobachten und Beseitigen auch kleiner, während der periodischen Inspektionen festgestellten Fehler, begünstigt die
Betriebsdauer des Umrichters und vermeidet kostspielige Serviceeinsätze.

4C.1.1 Empfohlene periodische Wartungsarbeiten


- Nach dem Ausschalten der Spannung, sind mit einem Staubsauger oder einem Druckluftkompressors mit niedrigem Druck die
Staubablagerungen an den Leistungs- und Regelungsteilen zu entfernen. Dabei sorgfältig vorgehen, damit die Komponenten nicht
beschädigt werden.
- Die Klemmanschlüsse und die Komponenten auf festen Sitz überprüfen.
- Die Flachstecker, Steckverbinder und Klemmleisten auf festen Sitz überprüfen.
- Es ist wichtig, besonders nach einer hohen Schalthäufigkeit, den Zustand der Schützkontakte zu prüfen und periodisch sowohl Haupt- als
auch Hilfskontakte auszutauschen. Ein schlecht funktionierendes Schütz kann die gute Funktion des Umrichters beeinträchtigen.
4C.2 AUSTAUSCH VON THYRISTOREN
4C.2.1 Baugrößen I, II, III, IIIL und IIILL
Für diese Größen werden Thyristoren mit isoliertem Sockel eingesetzt, deren Austausch wie folgt vorzunehmen ist:
- Umrichter spannungsfrei schalten.
- Die Frontabdeckung durch Lösen der vier Arretierhalter abbauen.
- Die beiden Umrichter von der XM1 Klemmleiste durch Abziehen nach unten abklemmen.
- Die beiden Flachstecker X8 und X9 von der C-Karte abziehen.
- Die Steckverbindung XM2 der C-Karte durch Lösen des Bajonettverschlusses abziehen.
- Die C-Karte durch Lösen der 4 Befestigungsschrauben entfernen (wenn die Option RS 485 eingebaut ist: den Schutzdeckel durch etwas
Druck auf die Befestigungspunkte abnehmen und anschließend die 3 Muttern lösen, um die Karte zu entfernen)
- Die Karte PPRCRx entfernen.
- Den Stecker X10 von der P-Karte lösen.
- Die Stecker CN1, CN2, CN3 und CN4 von der P-Karte lösen.
- Die P-Karte durch Lösen der Schrauben von den 4 Abstandshaltern demontieren.
- Die Kontakte von der Einspeiseschiene öffnen.
- Die an den Thyristoren befestigten Stromschienen entfernen.
- Die vier an Gate und Kathode angeschlossenen Kabel (2 gelbe, 2 rote) entfernen (die Anschlussbelegung aufschreiben).
- Die Befestigungsschrauben des Thyristors vom Kühlkörper lösen und entfernen. Die Schrauben sollten gleichmäßig überkreuz gelöst
werden.
- Mit einem Baumwolllappen die Oberfläche reinigen und anschließend die Kontaktflächen des neuen Thyristors mit einer dünnen
Silikonfettschicht versehen.
- Den Thyristor befestigen. Die Schrauben sollten gleichmäßig mit einem Drehmomentenschlüssel überkreuz festgezogen werden.
BEFESTIGUNGSDREHMOMENT THYRISTOR / LÜFTER
Baugröße Moment
von 30A to 260A 5 Nm
von 350A to 450A 2,5 Nm
von 500A to 1100A 5 Nm
- Die Stromschienen wieder einbauen.
BEFESTIGUNGSDREHMOMENT SCHIENE / THYRISTOR
Baugröße Drehmoment
von 30A to 260A 3 Nm
von 350A to 450A 5 Nm
von 500A to 1100A 9 Nm
- Die vier Kabel (2 gelbe und 2 rote) an das Gate und an die Kathode in richtiger Reihenfolge anschließen.
- Die P-Karte wieder einbauen und die entsprechenden Stecker aufsetzen.
- Die Karte PPRCRx einsetzen.
- Die C-Karte wieder einbauen und die entsprechenden Stecker aufsetzen.
- Die Frontabdeckung des Gehäuses anbringen.

4C.2.2 Baugröße IV
Für diese Größe werden Scheibenthyristoren eingesetzt. Der Austausch geschieht wie folgt:

- Den Umrichter spannungsfrei schalten.


- Die Frontabdeckung des Gehäuses abnehmen (auf die Schnappverschlüsse drücken).
- Die Schutzdeckel aus Plexiglas abnehmen (auf die Schnappverschlüsse drücken).

SPDMR C4-1
Wartung

- Den Baugruppenträger, durch etwas Druck auf die Befestigungspunkte befreien und ihn an die Position 1 setzen, um an die Säulen in der
Mitte zu gelangen. Alternativ kann er in die Position 2 gesetzt werden, um an die darüber liegenden Säulen zu gelangen. Die unteren
Säulen sind sofort zugänglich.
- Die Befestigungsmuttern der zwei seitlichen Verbindungsknebel der gewünschten Säule lockern.
- Die Befestigungsmuttern der sich auf der Säule befindlichen Sicherung lockern und diese entfernen.
- Alle an die Säule gesteckten Flachstecker entfernen, die diese mit anderen Komponenten verbinden.
- Die 4 Befestigungsbolzen des Gehäusedeckels herausdrehen. Die Säule an der Frontseite des Umrichters herausnehmen.
- Auf dem Arbeitstisch die beiden Verschlußschrauben der Klammer abwechselnd lockern und die Thyristorzelle ersetzen. (Auf die zwei
zwischen Zelle und Kühlkörper plazierten Zentrierstifte achten).
- Die Kontaktfläche von Staub und Fett reinigen. Eine neue Schicht leitendes Fett (EJC2 oder ähnliches) auf dem Kühlkörper verteilen und
die Zelle auf die beiden Zentrierstifte positionieren.
- Die Klammer wieder schließen. Die 2 Schrauben abwechselnd schließen bis zu dem Punkt an dem die Kontrollfahne frei wird, die für den
Abgleich der dynamometrischen Feder in der Mutter eingebaut ist. Die Fahne darf mit einer gewissen Reibung frei drehen. Die Schraube
auf dem Kühlkörper richtig plazieren.
- Die Säule einbauen.
- Alle Flachstecker richtig anbringen.
- Die Sicherung einbauen.
- Die Muttern der seitlichen Verbindungsknebel fest schließen.
- Den Baugruppenträger einbauen und alle Steckverbindungen einstecken.
Schutz aus
Frontabdeckung Plexiglas Mutter zur Bef. Sicherung

Position 1

C P C P

Position 1

Befestigungs
-Schrauben
für den
Schnapper Einrast-Befestigung Deckel
Befest. – Mutter
seitl. Knebel Elastische Flachstecker
Bild 2

C4-2 SPDMR
Wartung

4C.2.3 Baugröße V

Für diese Größe werden Scheiben-Thyristoren eingesetzt. Der Austausch wir wie folgt durchgeführt:

− Umrichter spannungsfrei schalten

− Die Frontabdeckung des Gehäuses abnehmen (auf die Schnappverschlüsse achten)


− von vorne gesehen kann der Umrichter in drei Baugruppen eingeteilt werden:
Obere Baugruppe (A), hier befinden sich die Sicherungen; Gruppe A
Mittlere Baugruppe (B), hier sind die Thyristorsäulen angebracht;
Untere Baugruppe (C), hier befinden sich die Elektronikkarten;

− In der Baugruppe (B) befinden sich 6 komplette Säulen. Jede Säule kann
einen ein- bzw. zweizelligen Scheibenthyristor, je nachdem ob es sich um einen Gruppe B
Einrichtungs- oder Reversierumrichter handelt, beinhalten. Jede Säule beinhaltet ein
Einzelstück, so dass die hinteren Säulen einfacher entfernt werden können, wenn die
vorderen Säulen bereits demontiert wurden.
C- P- Gruppe C
Karte Karte

− In der Baugruppe (A), am oberen Ende der Stromschienen befestigt, sind die
Anschlußklemmleisten für die Zündsignale der P-Karte (Baugruppe C) und die F F

Thyristorkabel (Gate/Kathode) angeschlossen. Die von der P-Karte kommenden Kabel F F


von der Klemmleiste abnehmen (bitte die Anschlußbelegung notieren).
F F

F F

F F

F F

Kühlkörpe

Thyristor

Scheibe

Fahne

Verschluß-
Klemm Schrauben

Abgleichmutter (nicht lockern)


Zentrierstifte des Thyristors
Bild 3

SPDMR C4-3
Wartung

− In der Baugruppe (A) befinden sich die Zweigsicherungen.


Die Sicherungen sind mit Bolzenschrauben an den Stromschienen der
Säulen angeschlossen. Diese Bolzenschrauben sind zu lösen und F Strom-
herauszunehmen, damit die Stromschienen von den Säulen entfernt schienen-
werden können. befestigung

− in der mittleren Baugruppe (C) sind die Stromschienen der


Säulen mit den Zuleitungsstromschienen verbunden, jede über 4
Bolzenschrauben (paarweise gegeneinander). Die Muttern lösen und
entfernen, um die Säulenbaugruppe zu demontieren.

− Wenn auf der zu entfernenden Säule ein Thermokontakt montiert ist, sind die beiden Kabel zu entfernen.

− Nun sind die Säulenbaugruppen frei und können von vorne über die vergesehenen Führungen entnommen werden.

- Auf dem Arbeitstisch die beiden Verschlussschrauben der Klammer abwechselnd lockern und die Thyristorzelle ersetzen. (Auf die zwei
zwischen Zelle und Kühlkörper angebrachten Zentrierstifte achten).

− Die Kontaktfläche von Staub und Fett reinigen. Eine neue Schicht leitendes Fett (EJC2 oder ähnliches) auf dem Kühlkörper verteilen und
die Zelle auf die beiden Zentrierstifte positionieren.
− Die Klammer wieder schließen. Die 2 Schrauben
abwechselnd schließen bis zu dem Punkt an dem die Kontrollfahne
frei wird, die für den Abgleich der dynamometrischen Feder in der
Mutter eingebaut ist. Die Fahne darf mit einer gewissen Reibung frei
drehen. Die Schraube muss auf dem Kühlkörper richtig platziert Tongue
werden.

− Die Säulen entsprechend einbauen.

− Alle Säulen mit den Zuleitungsstromschienen (Baugruppe C) verbinden. Dies geschieht durch Anziehen der sich gegenüberliegenden
Bolzenschrauben.

− Die Sicherungen mit den Bolzenschrauben auf die Säulen montieren.

− Alle Steuerleitungen der Impulse an die entsprechenden Klemmen anschließen (Baugruppe A).

− Die Frontabdeckung montieren.

C4-4 SPDMR
Wartung

4C.3 Austausch der internen Sicherungen

Nur die Baugrößen IV und V sind mit internen Sicherungen, in den Zweigen der Graetz-Brücke, versehen.
Bei der Baugröße IV den Deckel entfernen und ggf. durch Aushängen und Verschieben des Baugruppenträgers, Zugang zu den Sicherungen
verschaffen. Anschließend die Schrauben lösen und die Sicherungen ersetzen. Die Sicherungen müssen durch die gleichen Typen ersetzt
werden.
Bei der Baugröße V die obere Frontplatte (Baugruppe A) demontieren. Die Sicherungen sind sofort zugänglich, wobei jede mit 2 Schrauben
befestigt ist.

4C.4 Austausch der Lüfter

4C.4.1 Baugrößen II, III, IIIL und IIILL

Die 4 an beiden Seiten des Stromrichters befindlichen Schrauben lösen und die komplette Lüftergruppe herausnehmen.
Auf dem Arbeitstisch den Lüfter aus der Baugruppe demontieren und diesen durch einen neuen ersetzen. Die komplette Lüftergruppe
einbauen und mit den 4 Schrauben befestigen.

4C.4.2 Baugröße IV und Baugröße V


Der Lüfter wird lose angeliefert , er ist vom Anwender zu montieren.
Wenn sich der Lüfter auf dem Stromrichter befindet, geschieht der Austausch durch Lösen der Schrauben auf der Platte und durch
Herausnehmen der Baugruppe nach oben.

Sauggebläse
Richtung

Klemmen

Befestigungsplatte Befestigungs-
Muttern

Befest.-Mutter

Lüfter
Richtung

Lüftergruppe
Baugrößen IV & V
Baugrößen I, II, III, IIIL,

SPDMR C4-5
Wartung

4C.5 Austausch der C-Karte

Alle Steuerstromkreise (Mikroprozessor etc.) des Umrichters und alle seriellen Schnittstellen , die nach außen führen (Analogeingänge/-
ausgänge, Befehle, serielle Schnittstellen und die Parallelschnittstellen für SPDI1/SPDI2) sind auf der C-Karte realisiert. Der Austausch dieser
ist nur bei gravierenden Fehlern zwingend notwendig, bei einem oder mehreren der o.g. Kreise (siehe Kapitel 4).

Vorgehensweise: (für alle Baugrößen)


- Stromrichter spannungsfrei schalten.
X7
- Die Frontabdeckung durch Lösen der
zuständigen Arretierhalter abbauen. Abstands- Abstands-
- Die beiden Steckverbindungen von der halter für die
RS485-
halter für die
SPDI
XM1 Klemmleiste durch Abziehen nach Schnittstelle
unten entfernen.
- Die zwei Flachkabelsteckverbinder X8
und X9 von der C-Karte abziehen. E
E PROM
- Die C-Karte durch Lösen der 4
Befestigungsmuttern entfernen (Wenn die
Option SPDS1 eingebaut ist, den X9
Schutzdeckel durch etwas Druck auf die EPROM

Befestigungspunkte abnehmen und µC


anschließend die drei Muttern lösen, um
die Karte zu entfernen.).
- Wenn eingebaut, die Abstandshalter der
SPDS1 Optionskarte demontieren und
diese auf der neuen C-Karte montieren
(Muttern auf der Platinenrückseite).
X8
- Wenn eingebaut, die vier Bajonetthalter
der SPDI1 Optionskarte demontieren und DL1 DL2 DL3 PR2
den Flat-Kabel-Steckverbinder X7 zur C-
Karte entfernen.
- Wenn eingebaut, die Abstandshalter der
SPDI1 Optionskarte demontieren und XM1
diese auf der neuen C-Karte montieren
(Muttern auf der Kartenrückseite).
- Mit einem EEPROM – Abzieher, oder ganz vorsichtig mit einem feinen Schraubendreher, das EEPROM (U25) vom Sockel (von beiden,
defekte und neue Karte) aushebeln (Vorsicht! Nicht die Beinchen der Komponente beschädigen).
- Die von der defekten Karte entnommene Komponente auf der neuen Karte montieren, wobei die Positionierung und Version
übereinstimmen müssen (Vorsicht! Nicht die Beinchen der Komponente beschädigen und darauf achten, daß diese komplett und richtig in
den eigens vorgesehenen Platz eingeführt wird).
- Auf dem EPROM (U6) ist ein Etikett aufgeklebt, das die Bauteilkennzeichnung (Code) wiedergibt.
Überprüfen, ob der Code auf der neuen EPROM-Karte identisch ist mit der defekten Karte. Sind die beiden Codes unterschiedlich, ist
das EEPROM-Chip sorgfältig von den Karten abzuheben und zu entfernen (von der neuen und der defekten Karte). Das EEPROM-Chip
von der defekten Karte auf der neuen Karte einsetzen, wobei die Positionierung und Version übereinstimmen müssen (Vorsicht! Nicht die
Beinchen der Komponente beschädigen und darauf achten, daß diese komplett und richtig in den eigens vorgesehenen Platz eingeführt
wird.).
- Überprüfen aller auf der Austauschkarte befindlichen Jumper, wobei diese gleich mit denen auf der defekten sein müssen. Anschließend
ist evtl. eine Anwenderanpassung der Karte vorzunehmen.
- Die C-Karte wieder einbauen und alle vorgesehenen Stecker anschließen.
- Wenn vorhanden, die SPDS1- und SPDI1 Optionskarten einbauen und die vorgesehenen Stecker anschließen.
- Die Frontabdeckung einbauen.
- Die von der defekten Karte entfernten Komponenten einbauen und diese zur Reparatur geben.
- Es ist noch einmal ein Abgleich des Analogausganges „Ia_Monitor“ notwendig (wie unter Paragraphen 2C.4.1 beschrieben).
- Es ist noch einmal ein Abgleich des Offsets des Analogeinganges notwendig (siehe Paragraphen 2C.4.3).
-

C4-6 SPDMR
QA174 Rev. 02

MONTEBELLO VICENTINO - ITALY

DECLARATION OF “CE” CONFORMITY CE / 07


Issued according to the “H Form” (complete Quality Assurance) of the CE conformity evaluation procedure (Directive 93/465/EC)

Manufacturer: Answer Drives S.r.l.


Head Office: Viale Sarca, 336 – 20126 Milano – Italy
Manufacturer’s Address:
Operation Site S.S. 11 – Cà Sordis, 4 - 36054 Montebello Vicentino (VI) – Italy

DECLARES, on its own exclusive responsibility, that the products:

Product Product Family Silcopac D (SPDM)

Product Description: AC/DC Converters with currents from 30 A to 4000 A

according to the verifications performed, comply with the requirements of the:

European Community Directive 2006/95/EC


called “Low Voltage” Directive

The products have been manufactured according to the harmonized Technical Standard:

CENELEC EN 60146-1-1
edition 1991, corresponding to Standard CEI 22-7
CENELEC EN 60146-2
corresponding to Standard CEI 22-21

Moreover, they comply, according to the tests performed, with the requirements of the:

European Community Directive 89/336/EEC


modified by modified 93/68/EEC, called “EMC” Directive

since they comply with the harmonized Technical Standard:

CENELEC EN 61800-3
corresponding to the Publication IEC 61800-3 (edition 2005) and to the Standard CEI 22-10

provided that they are installed according to the instructions contained in the use and installation manual, in the
machine diagrams and in the documents eventually drawn concerning electromagnetic compatibility. In
determining the acceptation limits the installation environment, as well as the distribution and circulation modes
of the products have to be taken into consideration. Moreover, it is herewith declared that the products have
been manufactured workmanlike according to the instructions/warnings communicated by the suppliers of the
components.

ADDITIONAL INFORMATION
To allow their installation on a machine, the products are coordinated with the applicable requirements of the
harmonized Technical Standard:

CENELEC EN 60204-1
corresponding to the Publication IEC 60204-1 (edition 1997) and to the Standard CEI 44-5

Answer Drives S.r.l.


The Director Montebello Vicentino, 2007, September 30
Ambrogio Boselli

The Quality System of Answer Drives S.r.l. is certified ISO 9001:2000


Certificate issued on 05 October 1994 by RINA
QA187 Rev. 02

MONTEBELLO VICENTINO - ITALY

DECLARATION OF INCORPORATION
According to Machinery Directive 98/37/EC

Declaration drawn according to Enclosure B of Directive 98/37/EC (former 89/392/EEC)

Manufacturer: Answer Drives S.r.l.


Head Office: Viale Sarca, 336 – 20126 Milano – Italy
Manufacturer’s Address:
Operation Site S.S. 11 – Cà Sordis, 4 - 36054 Montebello Vicentino (VI) – Italy

DECLARES, on its own exclusive responsibility, that the products:

Product Product Family Silcopac D (SPDM)

Product Description: AC/DC Converters with currents from 30 A to 4000 A

have to be installed according to our installation manuals and cannot be operated until the
machine, in which they are incorporated and within which they are considered to be
components, has been declared complying with the "Machinery Directive 98/37/EC".

Answer Drives S.r.l.


The Director Montebello Vicentino, 2007, September 30
Ambrogio Boselli

The Quality System of Answer Drives S.r.l. is certified ISO 9001:2000


Certificate issued on 05 October 1994 by RINA
Answer Drives S.r.l.
Head Office:
Viale Sarca, 336 – 20126 Milano - Italia
Operation Site:
S.S 11 Cà Sordis, 4 I-36054 Montebello Vicentino (VI) - Italia
Ph. +39 0444 449268
F +39 0444 449276

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