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FORSCHUNGSBERICHTE DES LANDES NORDRHEIN-WESTFALEN

Nr.1490

Herausgegeben
im Auftrage des Ministerpräsidenten Dr. Franz Meyers
von Staatssekretär Professor Dr. h. c. Dr. E. h. Leo Brandt
Christoph Heinrich
Dr. Joseph Hintzen
Mathematischer Beratungs- und Programmierungsdienst GmbH
Rechenzentrum Rhein-Ruhr, Dortmund

Berechnung längs starrer Rahmen

Untersuchungen zur Beulwertberechnung


von Rechteckplatten

Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH


ISBN 978-3-663-06218-9 ISBN 978-3-663-07131-0 (eBook)
DOI 10.1007/978-3-663-07131-0
Verlags-Nr. 011490

© 1965 b y Springer Fachmedien Wiesbaden


Ursprünglich erschienen bei Westdeutcher Verlag, Köln und Opladen 1965.

Gesamtherstellung : Westdeutscher Verlag'


Berechnung längs starrer Rahmen
Inhalt

Einleitung ........................................................ 9

Knoten .......................................................... 10

Momenten- oder Querkraftgelenk .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

Verschiebungsgleichungen .......................................... 13

1. Lastfall ........................................................ 13

Zustandsgrößen ................................................... 15

Literaturverzeichnis ................................................ 17

7
Einleitung

Das vorliegend beschriebene Verfahren dient der Berechnung von längs starren
Rahmen. Es wird die Kenntnis der Arbeit [1] vorausgesetzt, so daß eine kurze
Darstellung des Sachverhaltes erreicht wird. Da das in [1] veröffentlichte Ver-
fahren vorwiegend für längselastische Rahmenstäbe gedacht ist und damit im
Falle von starren Stäben versagt oder zu numerischen Schwierigkeiten führt,
sollen mit dem vorliegenden Verfahren diese Schwierigkeiten behoben werden.
In beiden Fällen handelt es sich um Iterationsverfahren. Ergaben sich im Falle
der Arbeit [1] Konvergenzschwierigkeiten, d. h. erhebliche Rechenzeiten oder
gar Divergenz, so wird im vorliegenden die Konvergenz beträchtlich beschleu-
nigt, d. h., die Rechenzeiten werden erheblich reduziert.
Im übrigen verwenden wir wie in [1] die Darstellung mit Hilfe der Matrizen- und
Vektorrechnung, wodurch die Programmierung erleichtert wird, da doch wohl
in den meisten Rechenzentren der Matrizenkalkül standardmäßig programmiert
ist.
Weiterhin werden im vorliegenden nur die Knotenverdrehungen iterativ be-
stimmt, hingegen die Riegel- bzw. Stielverschiebungen mittels eines linearen,
Gleichungssystems. Der Grad dieses Systems bestimmt sich lediglich als Summe
der Riegel- und Stielanzahl, so daß der Speicherbedarf des zugehörigen Koef-
fizientenschemas erträglich ist, selbst bei größeren Rahmen.

9
Knoten

Unter einem Knoten verstehen wir einen Punkt des Stabwerkes, in welchem
mindestens zwei Stäbe zusammenkommen. Die Knoten werden abgezählt:
k = 1, ... , k (k ist die Knotenanzahl). Die Stäbe, die in einem Knoten zusam-
menkommen, zählen wir ab O"k = 1,2,3,4 (s. Abb. 11).
Stiel

a=2 K a=4
-----4----- Riegel

Die Rechenrichtung für die Stäbe denken wir uns vom anliegenden zum ab-
liegenden Stabende. w O"k' Vi O"k sei die Durchbiegung am anliegenden, abliegenden
Ende des Stabes O'k; CPO"k' qlO'k die Winkelneigung am anliegenden, abliegenden
Ende des Stabes O"k.
A~O"k), A~O"k) sei das Moment, die Querkraft am anliegenden Stabende. Der
Zustandsvektor am anliegenden Stabende ergibt sich dann wie folgt:

ID~·~ ~ (D ..~ + (D .A\~) + @.A\~ + Cf) ~ (1)


= U(O"k) . q,
o O'k
+ m(O'k)
0
. a(O'k) + .&(O'k). a(O"k) = (A~ak»)
0 ' A (0"1d .
2

Durch fortlaufende Multiplikation mit den Feldmatrizen ~O'k) ergibt sich dann
der Zustandsvektor am abliegenden Stabende :
m(O"k)
~D
= U(O'k)
n
. cP
O'k
+ m(O"k) . a(O"k) + .&(0'1<)
n n (2)
wobei n die Feldanzahl des Stabes O"k bedeutet.

Aus Y(O'k)
In
= wO"k ' Y(O'k)
2n
= -cP O'k folgt gemäß (2)

(3)

10
(4)
mit

und

Es gilt demnach:
(Sa)
(Sb)
Weiterhin folgt aus ~ M = 0:
k ~ A~crk) = k ~ g!(cr k) . tjlcrk + k ~ g~crk) . ~crk + ~ ,Wk) = 0 (6)

oder, indem wie die Stabendverdrehungen tjlcrk gleich den Knotenverdrehungen

tjl(k) (tjlcrk = tjl(k») setzen: tjl(k). k ~ gi(cr k) + ~ g~crk) . ~crk + ~ d~crk) = 0

oder
-(crk)
<p(k) = k ~ g(cr k) . ~crk + d(k) mit g(cr k) = - ~ . d(k) = ~ d(crk).
g!(crk) , 1
(7)

Vorstehende Gleichung ist die Iterationsgleichung. Sie gilt unter der Voraus-
setzung' daß die Verschiebungen w crk' Vi crk für alle Stiele und Riegel bekannt
sind. Hat man eine Näherung für die Verdrehungen der abliegenden Knoten ~crk'
so ergibt sich nach (6) eine verbesserte Näherung für die Verdrehung tjl(k) am
Knoten k. Dieses Iterationsprinzip wird für alle Knoten solange durchgeführt,
bis sich an allen Knoten keine wesentliche Änderung der Verdrehung mehr
ergibt.

11
Momenten- oder Querkraftgelenk

Ein Momentengelenk am anliegenden Stabende bewirkt einfach, daß der Stab ak


in der Summierung gemäß (6) und (7) unberücksichtigt bleibt, da er beim
Momentengleichgewicht keinen Anteil erbringt. Im Falle der Querkraftgelenke
am anliegenden Stabende setzen wir w ak = A~ak). Der Zustandsvektor lautet
dann:

Die weiteren Überlegungen (2)-(6) gelten unverändert.

Ein Momentengelenk am abliegenden Stabende bedeutet Y~~k) = O. Aus (2) folgt:

mit

Danach ergeben sich (4)-(6) analog.

Im Falle eines Querkraftgelenkes am abliegenden Stabende gilt: Y~~k) = O.


Aus (2) folgt dann:

(v~~kl)
+ m (akl . a + (d~~k») = (V~~k) v~~kl)
( qia k) _ mit m(akl
o - V~~k) . <Pak d~~k) V~~k) vi~kl

Die GIn. (4)-(7) folgen analog.

12
Verschiebungsgleichungen

Jedem Riegel bzw. Stiel ist eine Verschieblichkeit X" in Längsrichtung zu-
geordnet, wobei wir die Riegel und Stiele von" = 1, ... , t abgezählt haben.
Diese Längsverschiebungen X" entsprechen den Durchbiegungen w O"k der Stab-
enden, die in den Knoten k des Riegels oder Stiels " in Querrichtung zum Riegel
oder Stiel anliegen.
Wir gewinnen nun die gesuchten Gleichungen für die Verschiebungen X"
mittels Überlagerung von t + 1 Lastfällen.

1. Lastfall :

Vorgegebene äußere Belastung am unverschieblichen Stockwerkrahmen. Un-


verschieblichkeit bedeutet w O"k = 0 für alle Stabenden des Stabwerkes. Die
Verdrehungen cp(k) für diesen Lastfall ergeben sich iterativ gemäß (7), wobei
(jÜ) der vorgegebenen äußeren Belastung entspricht. Die Querkräfte an den
Stabenden ergeben sich gemäß (S b) bei jetzt bekannten cp(k) = CPO"k (= ;PO"k)'
Im Falle eines Riegels ;r gilt für die Stab enden der Stiele, die in den Knoten k
des Riegels anliegen:

Im Falle eines Stiels " gilt für die Stabenden der Riegel, die in den Knoten k
des Stiels anliegen:

(" + 1). Lastfall (" = 1, ... , t):


Dem Riegel bzw. Stiel " wird die Verschiebung X" = 1 in Längsrichtung
erteilt unter Festhaltung aller anderen Riegel bzw. Stiele; d. h. X:r = 0 für
" =1= ;r. Dies bedeutet WO"k = 0 für alle Stabenden, deren Durchbiegung nicht
mit der Verschiebung X" = 1 zusammenfällt. Die Verschiebung X" = 1 ent-
spricht der Durchbiegung w O"k = 1 derjenigen Stabenden, die in Querrichtung
in den Knoten k des Riegels bzw. Stiels " anliegen. Die Verdrehungen cp(k)
ergeben sich iterativ gemäß (7), wobei d(k) der vorgegebenen Belastung w O"k = 1
der zuletzt genannten Stabenden entspricht. Auch im vorliegenden Fall be-
stimmen sich die A~O"k) gemäß (Sb). Im Falle der Riegel ;r gilt für die Stabenden
der Stiele, die in den Knoten k des Riegels anliegen:

13
Im Falle eines Stiels '!" gilt für die Stabenden der Riegel, die in den Knoten k
des Stiels anliegen:

Greifen statt der Verschiebungen 1 die gesuchten Verschiebungen X,!" an, so ergibt
sich X,!" • a'f'!" statt der Summen a'f'!"'
Für jeden Riegel bzw. Stiel :r gilt dann die Gleichgewichtsbeziehung :

(:r =
t
'!" ~ X,!" . a'f'!" -t- a'f = 0 1, 2, ... , t). (8)
1

Die gesuchten X,!" ergeben sich demnach als Lösungen des Gleichungssystems (8).
(8) sind die gesuchten Verschiebungsgleichungen.

14
Zustandsgrößen

Die den als Lösungen von (8) gefundenen Verschiebungs größen X" (" = 1, ... , t)
entsprechenden <pIk) gewinnen wir wiederum iterativ gemäß (7), wobei sich
die d(k) unter dem Lastfall dieser vorgegebenen Verschiebungen Xt bestimmen.
Nach (5a), (5 b) gewinnen wir bei nun bekannten <PO"k' ;PO"k die Größen A~O"k),
A~O"k), d. h. wir kennen damit alle Komponenten der Vektoren IJ)~O"k) (das sind
die Zustandsgrößen der Stabenden). Die übrigen Zustandsgrößen bestimmen
sich durch fortlaufende Matrixmultiplikation mit ill1~O"k).
DR. JOSEPH HINTZEN
CHRISTOPH HEINRICH

15
Literaturverzeichnis

[1] HEINRICH, HINTZEN und KLUMM, Die elektronische Berechnung des durchlaufenden,
rechtwinkligen, drehsteifen Trägerrostes nach einem Iterationsverfahren. Infor-
mationen über elektronisches Rechnen im Straßenwesen, H. 4.
[2] HINTZEN, J., und J. POSTL, Die elektronische Berechnung ebener Stabwerke unter
beliebiger statischer und dynamischer, in der Ebene wirkender Belastung. Infor-
mationen über elektronisches Rechnen im Straßenwesen, H. 6.

17
Bestimmung der Koeffizienten
gloK) für K = 1, ... , k u. "K = 1, ... ,4

Bestimmung der dlK) aus der


vorgegebenen äußeren Belastung

Längs des Riegels oder Stiels T


K EAzll) + K IAzI3) ~ a" oder
KIAzI2) + KIAzI4) =>a" für T = 1, ... , t

Bestimmung der dlK) für den Lastfall W"K = 1


der Stabenden in Querrichtung an den Knoten des
Riegels oder Stiels TU. W"K = 0 an allen anderen
Stabenden

Längs des Riegels oder cles Stiels T:


<: IA 211 )+K IAzI3) ~ a:;~odK LA 212 )+K LA,I') ~ ai'T

Lösung des linearen Gleichungssystems


t

T ~ x< • ai'< + a< = 0

Bestimmung der dlK) für den Lastfall W"K = x<


längs des Riegels oder Stiels T für die Stabenden
in Querrichtung an den Knoten

Zustandsvektoren 1)/" K) durch fortlaufende


Matrixmultiplikationen mit den Feldmatrizen
UP Iteration

I ~ -q> (K) I ~.?


Untersuchungen zur Beulwertberechnung von Rechteckplatten
Inhalt

A. Aufgabe ... . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 25
Angaben für die Berechnung eines Beulwertes ...................... 26

B. Verfahrensbeschreibung ......................................... 29
Aufstellen der Matrizen 121 und )8 sowie Bilden von )8 - fO 121 =?)8* .. 35
Inversion der Matrix )8 * . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 36
Eigenwertentwicklung durch Iteration . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 36
Ausgabe der Ergebnisse ......................................... 37

C. Bedienungsanweisung für das Beulprogramm ...................... 41


Anfangsvektor 30 ••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• 43
Anfangsbeulwert fO .••.•.••.......••..••.••••..•.........•...... 43

23
A. Aufgabe

Das Programm berechnet die Beulwerte unausgesteifter wie auch ausgesteifter


Rechteckplatten mit beliebigem Seitenverhältnis. Bei Vorhandensein von Steifen
setzt das Programm voraus, daß diese parallel zu den Plattenrändern liegen und
von Rand zu Rand durchlaufen, während ihre Steifigkeit sowie Lage und Anzahl
beliebig sein dürfen. Das Programm berücksichtigt verschmierte wie auch Ein-
zelsteifen und bei letzteren gegebenenfalls den Einfluß eines Torsionsanteils.
Berechnet werden die idealen Beulwerte bei reiner Schub belastung (konstant
oder linearveränderlich mit sinusförmiger Überlagerung), Längsbelastung (kon-
stant oder linearveränderlich) und Querbelastung (konstant oder cosinusförmig)
bzw. bei entsprechenden Kombinationen der oben genannten Belastungsarten
(s. hierzu Skizze auf S. 26 und 28).
Es können danach für alle in der Praxis vorkommenden Fälle genaue Beulwerte
berechnet werden.
Für obige Beulwertberechnung gelten die gleichen Voraussetzungen und An-
nahmen wie für jene in dem Normblatt »Berechnungsgrundlagen für Stabilitäts-
fälle im Stahlbau (Knickung, Kippung, Beulung) DIN 4114«. Die weiter unten
benutzten Bezeichnungen stimmen mit denen der DIN 4114 überein.
Die Berechnung erfolgt nach der Energiemethode. Die bei Belastung des zu-
nächst ebenen (Steg-)Bleches mit evtl. Steifen entstehende sogenannte Beul-
fläche wird durch eine endliche FouRIER-Doppelreihe beschrieben, wobei deren
Koeffizienten ein Maß für die Verformung darstellen. In dem für die Stabilitäts-
grenze geltenden Variationsproblem wird nach den Koeffizienten variiert. Die
Rechnung führt auf eine gewöhnliche Extremwertaufgabe. Es entsteht ein
System homogener Gleichungen, deren Matrixelemente sich linear aus dem
Ausdruck für die innere und äußere Energie zusammensetzt. Der kleinste posi-
tive Eigenwert des so entstehenden allgemeinen Matrizeneigenwertproblems
ist der dimensionslose Beulwert f.
Da das Programm nur einen Beulwert liefert, muß wegen der bereits oben-
genannten unterschiedlichen Belastungsarten (d. h. Spannungen 0"1, O"t), ·t) vor
der Berechnung bestimmt werden, auf welche der Spannungen der Beulwert f
bezogen werden soll; das Programm berechnet also jeweils den Beulwert fO"I'
fO"I) oder f". Da bei einer Platte, die sowohl durch 0"1 als auch durch O"t) und"

beansprucht wird, »üblicherweise« die Annahme 0"1: O"t) : " = fO"l: fO"t): h ge-
macht wird, werden hiernach gegebenenfalls die übrigen beiden Beulwerte
berechnet.

25
Angaben für die Berechnung eines Beulwertes

Um die Bedeutung der bei den Angaben zur Anwendung kommenden Bezeich-
nungen klarzustellen, möge folgende Skizze dienen:

11

t--- x ---.! ~
~~----------a--------~~
Gy f f f f ff
Sie zeigt eine Platte der Länge a und der Breite b. Eingezeichnet ist eine Längs-
(L) und Quersteife (Q). Ihre Abstände l) = 1) b bzw. X = ~a werden vom oberen
bzw. linken Rand gemessen. Die Platte ist allseitig belastet; 0"1 bezeichnet die
Druckspannung am oberen Plattenrand (l) = 0) und <jJ 0"1 diejenige am unteren
Plattenrand (l) = b), 't" bezeichnet die gleichmäßig über die Ränder verteilte
Schubspannung. 0"1) ist hier die gleichmäßig in l)-Richtung wirkende Spannung;
die Sonderfälle, nicht konstanter Verlauf der Schub- und Querbelastung, werden
im Anschluß an die Angaben IV. erläutert.
Für die Platte allein sind nachstehende Angaben erforderlich:
1. Seitenverhältnis rx = alb,
2. Randspannungsverhältnis <jJ,
3. Belastungen, d. h. Spannungen: 0"1, 0"1), 't".

Bei Vorhanden sein von Steifen werden drei Arten unterschieden, und zwar
verschmierte Steifen, Einzelsteifen ohne Torsionseinfluß und Einzelsteifen mit
Torsionseinfluß.
Zur abkürzenden Bezeichnung bei den weiteren Angaben werden zunächst
folgende Größen eingeführt:
p Querschnittsfläche der Steife X
]X Trägheitsmoment der Steife X (s. DIN 4114 Ri Bild 27)
J~ ST. VENANTscher Torsionswiderstand der Steife X
J~ Polares Trägheitsmoment} bezogen auf die Mittelfläche des Bleches
C~ Wölbungswiderstand
E Elastizitätsmodul
G Schubmodul
fL Querdehnungszahl
t Plattendicke
N Plattensteifigkeit

26
Es muß dann angegeben werden:
1. Bei verschmierten Steifen:
a) Die Anzahl
FE
b) ~l: =_
b· t
E·Y
c) yl: = N. b

H. Bei Einzelsteifen Oh'1e Torsionseinfluß :


a) Die Anzahl
1) I
b) 1) =- bzw. ~=-
b a
FE
c)~l:=_
b· t
d) l:_E·Y
y-~

IH. Bei Einzelsteifen mit Torsionseinfluß außer dem unter H. genannten:


e) Die Anzahl

- Jl: 1
f) ~l:
D -
P
~ -
-
b'3.t:"" Jl:P

g) rn = G'J~
b. N =
G
b. N JD
l:

h) . .:t_E.C~_ E e
r b3 • N b3. N W

Bei nicht konstanter Spannung ay und 't" müssen Angaben über die folgenden
Größen gemacht werden:

a) Kr
b) Kl
c) K;'
d) Ki
Die Bedeutung der zuletzt gemachten Angaben ergibt sich aus dem Funktions-
ansatz für (1) und 't". Dieser Ansatz lautet:

_
't(I) = [KJ + 2(1-Kl)
a
2l'tI]
I + K 2 S l n a--
't" •
't"
(a)"2
27
Die Funktionswerte 0"1) und 't" sind also mit Hilfe der Größen K auf die Funktions-

werte an der Stelle l) = 0, I = ~ bezogen. Die geometrische Bedeutung der


2

den oberen Plattenrand l) = hervor. °


Größen K geht aus untenstehenden Schaubildern der Funktionen 0"1) und 't" für

Literatur: KLÖPPEL-SCHEER, Beulwerte ausgesteifter Rechteckplatten. W. Ernst u. Sohn


1960, dort weitere Literaturhinweise.

28
B. Verfahrens beschreibung

Die Verformung der Mittelfläche der Platte wird wiedergegeben durch die
Funktion
w = wer, 1).
Im unbelasteten Zustand soll die Mittelfläche mit der (r, 1)-Ebene des gewählten
Koordinatensystems zusammenfallen; mit anderen Worten, die Mittelfläche ist
dann die Mittelebene der Platte. Der unten folgenden Rechnung liegt demnach
die Annahme zugrunde, daß bei Belastung für die Ränder r = 0 und r = a
sowie 1) = 0 und 1) = b der Platte gelten soll:

w=O.

Zum anderen wird die weitere Annahme gemacht, daß an den oben bezeichneten
Rändern die Platte drehungsfrei gelagert ist. Mathematisch formuliert gilt für
diese Ränder dann:

Zusammengefaßt gilt also für den Rand der Platte:

02W 02W
w=-=-=o (N A vIERsche Randbedingung)
or 2 01) 2

Der zur Anwendung kommenden Plattentheorie liegen die diesbezüglichen


KIRCHHoFFschen Annahmen zugrunde.
Die auf den gesamten Plattenrand wirkenden unterschiedlichen Belastungen
sollen nur Komponenten innerhalb der oben definierten (r, 1)-Ebene haben.
Hinsichtlich des Tragkörpers gilt: ideal-ebenes Blech und mittig angeordnete
Steifen; der Werkstoff ist isotrop und das HooKEsche Gesetz hat uneinge-
schränkte Gültigkeit.
Werden unter der letzteren Annahme Beulwerte ermittelt, die oberhalb der
Proportionalitätsgrenze liegen, so wird die Beulspannung nach Maßgabe des
ENGEssERschen Knickmoduls nachträglich abgemindert. Hierauf braucht nicht
näher eingegangen zu werden.
Bezeichnet ßrr die Potentialänderung des Kräftesystems infolge einer virtuellen
Verschiebung ow (r, 1) und bezeichnen 3rr die linearen und 3 2 rr die quadratischen
Glieder von ßrr, so führen die Stabilitätsbedingungen zu dem Variationsproblem
3 2 rr = 0, 3 (3 2 rr) = 0, welches mit dem Rnzschen Ansatz

29
"'''' A mn • sln
aw = .:...:.. . -mrr! . nrr!)
- sm - -
rn n a b

in das Minimumproblem a(.3 2 rr) = 0 übergeht.


aA mn

· A us d··
D le ruc ke -
a(.3-2 - anglgen Z el·1en emes
. d d·le von m un d n a bh···
rr) sm . 1·mearen
aA mn
homogenen Gleichungssystems, dessen kleinster positiver Eigenwert der Beul-
wert k ist.
Die Anteile aus dem inneren Potential der Platte werden in der Matrix \B, die
Ausdrücke aus dem äußeren Potential in der Matrix 'R: . 1 zusammengefaßt. Die
Beulmatrix läßt sich dann in der Form \B - 'R: . 1 aufstellen.
Die hieraus gebildete Determinante muß der Bedingung genügen, gleich Null
zu sein. Für den ersten Eigenvektor 3 gilt

3' . \B 3 - 1 3' 'R: 3 = 0


oder

Ausgehend von einem willkürlichen Anfangsvektor 3, gelangt man durch eine


sogenannte gebrochene Iteration, die allgemein wie folgt lautet

\B3,+1 ='R:3,
für v -->- 00 zu dem Eigenvektor 3.

Nach dem Verfahren von WIELANDT, Spektralverschiebung genannt, kann man


die Konvergenz beeinflussen, wenn man eine Näherung 10 für den ersten Beul-
wert in der folgenden Identität

3: \B 3, = 10 + 3: (\B -:- 10 'll) 3,


3, 'R: 3, 3, 'R: 3,
ansetzt.
Diese Spektralverschiebung beinhaltet, daß der Eigenvektor der gleiche bleibt,
also auch

für v -->- 00 gegen den gewünschten Eigenvektor konvergiert.

Zur Abkürzung wird gesetzt

w'+1='R:3,
w, + 1 = (\B - 10 'll) 3, + 1
bzw.
W, = (\B - 10 'll) 3,

30
Hiermit ist
f = 10 + 3v' Wv
3v . W v+ 1
Die Iterationsvorschrift des WIELANDTschen Verfahrens lautet dann

W v+ 1 = Q( 3v

3v+ 1 = (lB _f°Q()-l W v+ 1

Die Vektoren 3v konvergieren bei geeigneter Normierung für v --+ 00 gegen den
zum Eigenwert 1 gehörenden Eigenvektor.
Der RAYLAIGH-Quotient ist:

Rv = 3: lB 3v = 10 + 3:(lB -,- fO Q() 3v


3v Q( 3v 3v Q( 3v

= fo + 3v w v
3v W v+ 1
Es ist dann K = lim R v
v --+ 00

Im konkreten Fall ist die zu untersuchende Platte rechteckig. Sie hat die Länge a,
die Breite b und die Dicke t. Das bei der folgenden Rechnung verwendete
Koordinatensystem ist ein Rechtssystem I, l), 3; in der anschließenden Zeichnung
einer Platte bildet ihr oberer waagerechter Rand die I-Achse, ihr linker senk-
rechter Rand die t)-Achse, der Koordinatenursprung fällt also mit der linken
oberen Ecke der Platte zusammen. Die in der Plattenebene wirkenden Belastun-
gen 0"1 und 0" sollen senkrecht zum jeweiligen Plattenrand angreifen. In der
erwähnten Zeichnung ist die Größe der Belastung durch eine entsprechende
Länge eines Pfeils außerhalb des Plattenrandes angedeutet, ebenfalls die Rich-
tung. In der Zeichnung befinden sich auf der Platte parallel zum Rand verlau-
fende Doppelstriche. Diese bezeichnen die Lage evtl. angebrachter Steifen.

tf ffff tff ff ffff1 "y

Die Platte wird durch Normalspannungen O"x sowie auch 0"1) und durch Schub-
spannungen 't" belastet. Die Normalspannung O"x am oberen Rand (l) = 0) ist

31
mit 0"1 die entsprechende am unteren Rand (1) = b) mit q,0"1 bezeichnet. Die
Normalspannungen 0", lassen sich in Abhängigkeit von 1) beschreiben:

0",(1)) = 0"1 {1 + (y -1). ~}


In der Programmbeschreibung bei KLÖPPEL-SCHEER - s. Literaturhinweis - war
hinsichtlich der Normalspannung O"t) und Schubspannung " in bei den Fällen
eine gleichmäßige Spannungsverteilung vorgesehen. Als Besonderheit kommt
in dem vom Mathematischen Beratungs- und Programmierungsdienst ent-
wickelten Programm die Berücksichtigung einer ungleichförmigen Belastung
hinzu, und zwar infolge des Druckes eines Rades, also ein Fall, der für den
Kranbau Bedeutung hat. Dem gewählten funktionellen Lastverlauf längs des
oberen Plattenrandes liegt der Gedanke zugrunde, die Last an ungünstigster
Stelle anzunehmen; diese ist die Mitte des zu untersuchenden Feldes. Als ge-
eignet erachtet wurde ein cosinusfärmiger Funktionsverlauf der Belastung. Die
entsprechende Gegenbelastung am unteren Plattenrand sollte gleichmäßig sein.
Es wurde daher für die am oberen Rand angreifende Last ein Ansatz gemacht,
der für O"t) = O"t) (x, 1)) am unteren Rande, also für 1) = b in die gleichmäßige
Lastverteilung übergeht:

O"t)(X, 1)) =;;y {Iq + K~((1- ~) + (Kr + K~ -1) cos 2: X (1 - ~)}


Für 1) = b ergibt sich für die Spannung am unteren Rande:

O"t)(x, b) = ert) Kr
Wie aus der Beziehung leicht ersichtlich, erhält man durch Setzen von Kr = 1
und K~ = 0 ebenfalls eine gleichmäßige Belastung am oberen Plattenrand.
Das nun folgende Bild veranschaulicht den oben beschriebenen Verlauf der
Belastung (Spannung) am oberen Plattenrand.

O"y

a
~------2------~
~
I
_______________ a ______________ ~

Bei der im vorhergehenden beschriebenen ungleichmäßigen Spannung O"t) ist in


gleichem Maße die Schubspannung " eine ungleichmäßige. Für letztere gilt dann
folgender Ansatz:

,,(x) = "I!.
2
{K; + 2(1 - KD':'
a
+ Ki sin 2n
a
x}

32
Dieser Ansatz veranschaulicht das nachstehende Bild:

a
~---2---~

~
I
______________ a ______________ ~

Im Sonderfall Ki = 1 und K; = 0 geht auch die Schubspannung 't" in eine


gleichmäßige über.
Wie bereits oben gesagt, tritt in das beschriebene Beulwertprogramm als Be-
sonderheit eine Normalspannung GI)' die von I und t) abhängig ist, sowie eine
Schubspannung 't", die aber nur von I abhängig ist. Die in der bereits erwähnten
Arbeit von KLÖPPEL-SCHEER vor dem Integralzeichen stehenden Konstanten GI)
bzw. 't" müssen nunmehr in der Rechnung unter das Integral genommen werden.
Infolgedessen enthält die vorliegende Arbeit eine nicht unwesentliche Erwei-
terung an Ausdrücken für die äußere Energie. Um nicht von anderer Seite
bereits Mitgeteiltes zu wiederholen, beschränken wir uns im folgenden auf jene
nur von GI) und 't" abhängigen Ausdrücke.
Äußeres Potential der Platte infolge Normalspannungen GI) (I, t))

82 7t!'I.NI) = - ~ öl) i ! {Kr + K~( 1 - t ) + (Kr + K~ -1) ( l - i)cos 2a7t I} W~dldt)


Äußeres Potential der Platte infolge Schubspannungen 't" (I)

+ t P~ f f {Ki' + 2(1 - + K; sin 27t I} WxWl)dldt)


a b

827t!"'S = K;) ~
o 0 a a

Äußeres Potential der Querstreifen.


Einzelne Quersteifen infolge Normalspannungen GI) (I, 1))

827t~ = - ~QÖI)! {Kr + K~(l-t) + (Kr + K~ -1) (1- ~)cos 2a7t I} w;dt)
Verschmierte Quersteifen infolge Normalspannungen GI) (I, t))

82 7t~v = - n~2aFQ j 0 0
J {Kr + K~(l -~) + (Kr + K~ -1) (1 -~) cos 2 7t I} W~dldt)
b b a

In den zuvor angeschriebenen Beziehungen werden vor der Weiterrechnung die


entsprechenden Ableitungen der doppelten Fourier-Reihe eingesetzt. Die Er-
gebnisse der Ableitungen sind in der untenstehenden Tabelle enthalten. Sie sind
ausnahmslos an den mit GI) bzw. 't" indizierten Stellen zu finden. In der erwähnten

33
Tabelle sind nun sämtliche für den Digitalrechner X 1 zu programmierenden
Ausdrücke aufgeführt.
Die erste der zwei rechten Spalten enthält Kennzeichnungen, welcher der beiden
Matrizen CIJI oder 'B) der Ausdruck zuzuordnen ist. Der Index an dem Buch-
staben A gibt Auskunft, welcher der drei Belastungsarten Ca x , an, -r) der Aus-
druck unterzuordnen ist. Schließlich sind in der letzten Spalte Angaben darüber
enthalten, welches Matrixelement mit dem Ausdruck belegt wird.
Es bedeuten:
mn nur Hauptdiagonale ; p = m, q = n
mq nur Spalten p = m
pn nur Spalten q = n
pq beliebig besetzt
Unter den soeben angegebenen Doppelindizes stehen noch zusätzlich Bedin-
gungen, wenn das Matrixelement mit dem betreffenden Ausdruck belegt wird.

(1 + nh,) m 4 + {(Cl. + n~y~) Cl. 3 n 2 + 2 m 2 Cl. 2 } n 2 =?B

(1 + n~a~) m 2 (~(1 + <jJ») =? Aal mn

(Cl. + n~ a~) Cl. 3 n 2 (Kr + ~~) =? Aal}

2 m 4 y L sin n lt1) sin q lt1) =?B


2 m 2Cl. 2a L (1 + (<jJ -1) 1)) sin nlt1) sin qlt1) =? Aal
mq
2 m 2n (m 2lt 2y);} + Cl. 2y L) q eos ("os n ;C'!) q 7t1) =?B
2 m 2Cl. 2 n 7t 2 ah (1 + (~ - 1) 1)) q eos n 7t1) CÜS q 7t1) =? Aal

2 Cl. 3 n 4 yQ sin m lt ~ sin p lt ~ =?B


Cl. 3 n 2 aQ {2 Kr + K~ + (Kr + K~ -1)
eos 2lt~} sin m7t~ sin P7t~ =? Aal}
pn
2 Cl.mn 2 p {n27t 2y3 + yg} eos m lt ~ eos p lt ~ =?B
Cl.lt 2 mn 2agp {2 Kr + K~ + (Kr + K~ -1) eos 27t~}
eos m lt ~ CüS P lt ~ =? Aal)

Cl. 3
- (Cl. + n~ a~) "4 n 2 (Kr + K~ - 1) =? Aal) 1n

Cl. 3
(Cl. + n~ a~) "4 n 2 (Kr + K~ - 1) =? Aal} m +2,n

L L 2 nq 8 Cl. 2
(1 + n, a,) m. 2 22 -2 (1- <jJ) =? Aal mq
(n - q) 7t
4 Cl. 3 (n 2 + q2)
(Cl. + n~ a~) -2 nq 2 2 2 K~ =? Aal} n + q = ungerade
lt (n - q )

34
2 ry;3 (n2 + q2) 1q
- (ry; + n~ (j~) -2 nq 2 2 2 (Kr + K~ - 1) n + q = ungerade
1t (n - q)

m + 2,q
n + q = ungerade

81t~3 (jQ {K~ + (Kr + K~ -1) cos 21t~}


(n2+ q)2 . .;:
X nq 2 2 2 sm m 1t ~ sm p 1t " pq
(n . q )
n + q = ungerade
ry; . m . 8 (jg P {K~ + (Kr + K~ - 1) cos 2rr~}
(n2 + q2)
X nq 2 2 2 cos m 1t ~ cos P 1t ~
(n -q)

pq
mnpq 1
m + p = ungerade
(m2 _ p2) (n2 _ q2)
n + q = ungerade

pq
m #p
m + p = gerade
n + q = ungerade

Aufstellen der Matrizen ~ und ~ sowie Bilden von ~ - fO~ ~ ~*

Die Aufgabe ist nun, die in der Tabelle enthaltenen Ausdrücke zu program-
mieren. Es werden für ein Matrizenelement nach dem anderen zeilenweise alle
Anteile berechnet; die Elemente der ~-Matrix werden besonders gespeichert;
dann wird zunächst das Matrixelement ot! = Oif - fO aif gebildet und hierauf
gespeichert. Vor der eigentlichen Berechnung der Matrizen werden zunächst
jene Größen ermittelt, die unabhängig von der Stellung in der Matrix sind.
In Abhängigkeit von einer der Bezugsspannungen <>1, <>l) oder T werden gebildet:

oder

oder

Hierfür bildet das Programm aber sinngemäß allgemein:

35
Daraufhin untersucht das Programm PBA oder PBC bzw. ob beide dieser Fak-
toren gleich Null sind. Es ergeben sich dann folgende vier Möglichkeiten:
+
AA + pBAAB pcAA c
AA + pcAA c
AA + pBAAB
AA
Für jeden der zuvor stehenden Ausdrücke ist jeweils ein Unterprogramm vor-
gesehen. Die trigonometrischen Funktionen sind mit mehr oder weniger kom-
plizierten Summanden als Faktoren behaftet; auch diese werden möglichst nur
einmal berechnet und in eine Tabelle gespeichert. Die betreffenden Faktoren
sind in einem Speicherplan erfaßt. Um den benötigten Speicherbedarf klein zu
halten, werden keine Faktoren zusammenhängend gespeichert. Dies bewerk-
stelligt ein besonderes Unterprogramm, das die jeweilige Adresse berechnet
auf Grund der Anzahl der Steifen, der maximalen Komponenten m = M sowie
n=N.

Inversion der Matrix m*

Die Lösung eines Gleichungssystems (m -fo 21);~v+ 1 = Ul v+ 1 kann auch über


eine sogenannte Dreieckszerspaltung der Matrix (m - fo 2l) erfolgen. Das ge-
nannte Verfahren wurde von KLÖPPEL-SCHEER beschrieben und auch vom
MBP anfangs angewandt. Nach den Erfahrungen des MBP zeigte das Verfahren
derartig numerische Schwierigkeiten, daß anstatt dessen die Inversion der
Matrix (m - fO 2l) genommen wurde. Nun ergaben sich sofort richtige Beul-
werte, während das gleiche Ziel nach der Methode in Folge der Dreiecks-
zerspaltung nur umständlich durch fortgesetzte Verbesserung des Anfangs-
beulwertes fO erreichbar war.
Die Inversion der Matrix (m - fO 2l) erfolgt nach einem Eliminationsschema,
das bekannt ist unter dem Namen »Aitken-below-the-line« (Literaturhinweis
B. Fox N.B.S. -17. M.S., 39 [1954] pag. 12-14).
Die beiden erwähnten Verfahren lassen sich zwar im Prinzip auf die gleiche
GAusssche Methode zurü·ckführen. Das letztere Verfahren vollzieht jedoch eine
Umordnung der Matrix derart, daß der Fehler, der im Gefolge der begrenzten
Stellenzahl jeglicher Rechenmaschine entsteht, auf ein Minimum begrenzt wird.
Das für die vorliegende Aufgabe verwendete Programm für die Matrix-Inversion
lag in fertiger Form vor, als Teil einer von der Herstellerfirma der X 1, der
Electrologica GmbH, zur Verfügung gestellten Programmbibliothek.

Eigenwertentwicklung durch Iteration

Es wird ein willkürlicher Anfangsvektor 31 festgelegt. Da der auf dem Wege


über die gebrochene Iteration aus 3v entstehende neue Vektor 3v + 1 unter Um-

36
ständen beträchtliche Werte annehmen kann, erfolgt vorsorglich bei Bildung
des Zählers des RALEIGH-Quotienten eine Normierung des Vektors 3v + 1. Der
normierte Vektor wird am gleichen Platz, also am Ort des Anfangsvektors,
gespeichert. Diese Tatsache muß bei der im allgemeinen anschließenden Bildung
des Nenners des RALEIGH-Quotienten berücksichtigt werden; denn dieser lautet
~+1 • we 3e
+ 2, dagegen der Zähler + 1 • W v + 1, so daß hieraus der gebildete Quo-
tient durch den Betrag 13v + 1 I = N noch dividiert werden muß, um den RALEIG H-
Quotienten zu erhalten. Das Ende der Rechnung ist erreicht, wenn die Differenz
zweier aufeinanderfolgender RALEIGH-Quotienten eine vorgegebene Schranke e
unterschreiten, also
IRQA-RQI < e

Die Möglichkeit schlechter Konvergenz wird dadurch berücksichtigt, daß die


Anzahl der Iterationsschritte begrenzt wird.
Das hier benutzte Verfahren nach WIELANDT konvergiert zu dem dem Anfangs-
wert fO nächsten Eigenwert, der im allgemeinen nicht der gesuchte Beulwert ist.
Ein Zeichen für Konvergenz gegen einen höheren Eigenwert ist eine Folge
wachsender RALEIGH-Quotienten. Bei einer Folge wachsender Zahlen ist die
vorhin genannte Differenz negativ. In diesem Fall werden die betrachteten
RALEIGH-Quotienten über die Schreibmaschine ausgeschrieben, so daß der
Bediener den Verlauf der Rechnung verfolgen kann und in der Lage ist, über-
legungen anzustellen, wie eventuell der Anfangsbeulwert fO für eine zu wieder-
holende Rechnung abzuändern ist.

Ausgabe der Ergebnisse

Wird die Rechnung nach Errechnung der vorgegebenen Schrittzahl abgebrochen,


so wird der Fall wie folgt vermerkt: »Iteration abgebrochen«. Hiernach werden
die beiden letzten RALEIGH-Quotienten ausgeschrieben sowie ein vorläufiger
Beulwert, über dessen erreichte Genauigkeit die eben genannten RALEIGH-
Quotienten eine Aussage erlauben.
Im anderen Fall, wenn die Differenz aufeinanderfolgender RALEIGH-Quotienten
eine vorgegebene Schranke unterschreitet, wird lediglich der hierbei errechnete
Beulwert ausgeschrieben.

37
1);2 8et!?
Bilde: ",2, ",3, ",4, 1 - <)I, Q= 2" (1 + <)I), P = -;z (1 - <)I) (mO +
",2n 2)2 => B
",4 32",3 m 2 'Q=>Ao,
C, = (K, + K2 - 1), C2 = 4" (K, + K 2 -1), T =---;2 n' . Cs => A0 2
2",4 4",4
C3 = -;;- (K, +K 2- 1), C4 = -,:;z K 2

Cs = ",4 ( K, + 2K2) ' C. = 4"'3 _


---;; . K"
_
C, = T (1 - K,)

~Q, => ~
sin m,,~ . sin p,,~ => Z,
Bilde: Sn Q , V

B + Z, . Sn Q , · Z. => B
",38Q,(Z3 + V) . Z2 . Z, + A02 => A0 2

38
7JLS~? 7J
sin n1t7J • sin q7tl) ~ Zl
Bilde: SLi m, SLam

B+Z 1 SLl m ~B
A + ZlSL'm~A

- (A"l + P"', "1' A",


+ PT1, "I . ATl) ~ aR, s

39
-C6Z3~Z3
C3~Zl

(n 2 + q2) nq
Zl (2n -q
2)2 + Aaz ~ Aa2

8 (n 2 + q2) nq
-,,2 (n2 _ q2)' ~Z.

O~Z3,Z4

40
C. Bedienungsanweisung für das Beulprogramm

Start: Oxl0 =,,0-10-0

Für die einzelne Rechnung werden folgende Parameter eingelesen

DAOZEO Bemerkung
DN +n L Anz. Längssteifen
+n Q Anz. Quersteifen
+Z max. lterationsschritte (> 2) z. B. 10
+ PO"l 0"1 + 1} Spannung + O}dgl. + O}dgl.
+ PO"t)O"t) +0 bezogen + 1 auf + 0 auf
+ pTT +0 auf O"x + 0 O"t) +1 T
DF + O"x(1) Längsbelastung
+ O"t)(l, 1) Querbelastung
+ T(l) Schubbelastung
+a. Seitenverhältnis alb
+tJi
I
Randspannungsverhältnis
+ 10 Anfangsbeulwert
+K 1 + 1 Im Fall gleichm Die Bedeutung nebenstehender
+K 2 + 0 Quer( O"t)- und G .·öß.-n ist in der beigefügten
+ K1 +1 Schub( T)- Schrift erläutert
+K 2 + 0 Belastung
+0: Abweichung zweier aufeinanderfolgender RALEIGH-
Quotienten

Bei ausgesteiften Platten,

d. h. wenn n L>0 DA OZ HO DF + 1Ji + yf + sf (i = 1 ... n L )


und (oder)n Q > 0 DA OZ FO DF + ~i + Y? + S? (i = 1 ... n Q)

Die Bedeutung dieser griechischen Buchstaben ist in der beigefügten Schrift


erklärt (s. dort).
Die Genauigkeit des zu berechnenden Beulwertes hängt einmal ab von der
Gliedrigkeit (g) der Matrizen m
sowie !B und der Art der zu wählenden Kom-
ponenten (m, n). Für die Rechenpraxis hat sich als ausreichend erwiesen:

für die Gliedrigkeit der Matrizen 9 = 25


für die Komponenten m = 1,2,3,4,5 n = 1,2,3,4,5
zu setzen.

41
Da die Dauer einer Beulwertrechnung etwa prozentual mit der dritten Potenz
der Gliedrigkeit wächst, empfiehlt es sich, für geringere Genauigkeitsansprüche
mit einer niedrigeren Gliedrigkeit zu rechnen. Daher befinden sich auf einem
Band noch weitere Eingabewerte wie folgt:

2) 9 = 20
m = 1,2,3,4
n = 1,2,3,4
3) 9 = 16
m = 1,2,3,4
n = 1,2,3,4
4) 9 = 9
m = 1,2,3
n = 1,2,3

Die zuletzt angeführten Eingabewerte sollen dazu dienen, vor allem die Auswahl
der Komponenten A mn zu treffen, die bei der Rechnung berücksichtigt werden.
Ferner wird durch die obigen Eingabewerte die Stellung der A mn in der Matrix
festgelegt (s. Schema).

1 2 3
m n
1 2 3 1 I 2 I 3 1 I 2 I 3

1 I
- -- - - - - - - -- -
1 2
- -- -- -- -- - - -- - - - - --
3
I
1
- - - - -- - - - - - - - -- - - -
2 2
- - - - - - -- - --
3

1
- - - -- - - -- -- - - -- -- -, -
3 2
- -- -I -- - - - - - - -- - - -- -
3
Um ein derartiges Schema zu bewirken, werden nach OZ KO die folgenden
Eingabewerte gebracht, also

DAOZKODN +9
+1+1+1+2+1+3
+2+1+2+2+2+3
+3+1+3+2+3+3
Weitere Gesichtspunkte hinsichtlich Komponentenauswahl sind Genauigkeit
(s. bei KLÖPPEL-SCHEER).

Anfangsvektor 30

Für die iterative Berechnung des Beulwertes, d. h. des ersten positiven Eigen-
wertes, wird nach OZ LO der Anfangsvektor 30 gegeben. Die Anzahl seiner
Komponenten ist gleich der Gliedrigkeit g. Der Anfangsvektor hat der Bedin-
gung zu genügen, daß bei einer Entwicklung nach sämtlichen Eigenvektoren
des Problems die Komponente in Richtung des zum gesuchten Beulwertes
gehörenden Eigenvektors nicht verschwindet. Diese Bedingung ist mit einem
ganz beliebigen, z. B. ausgewürfelten Anfangsvektor, im allgemeinen immer zu
erfüllen. Der Anfangsvektor wird zusammen mit den im vorhergehenden er-
wähnten Komponenten eingelesen.

Anfangsbeulwert 10

Die Genauigkeit des berechneten Beulwertes I hängt davon ab, wie weit es
gelingt, den sogenannten Anfangsbeulwert 10 bereits genügend nahe bei dem
wirklichen Beulwert I abzuschätzen. Im allgemeinen ist dies schwierig. Um dem
aus dem Wege zu gehen, wird für den ersten Rechengang dieser Anfangs-
beulwert 10 gleich Null gesetzt. Nach Ablauf der Rechnung ist es wohl möglich,
daß sich ein negativer Eigenwert ergibt. In diesem Fall wird für einen erneuten
Rechengang als Anfangsbeulwert 10 der Betrag jenes negativen Eigenwertes
eingesetzt. Stellt sich nun nach einem weiteren Rechengang ein positiver Eigen-
wert heraus, so muß noch untersucht werden, ob dieser der kleinste positive
Eigenwert, d. h. der zu ermittelnde Beulwert ist. Zu diesem Zweck wird der
letzte Anfangsbeulwert 10 halbiert und mit diesem Wert die Rechnung wiederholt.
Stellt sich auch nun etwa der gleiche Eigenwert ein wie zuvor, so ist dieser
Eigenwert der gesuchte Beulwert. Zur Erhöhung seiner Genauigkeit wird ab-
schließend der so als Beulwert erkannte Eigenwert als Anfangsbeulwert 10 ein-
gesetzt; der hiermit berechnete Eigenwert ist als endgültiger Beulwert anzusehen.
CHRISTOPH HEINRICH
HEINRICH ENSTE

43
FüR SCHUNG SBERICHTE
DES LANDES NORDRHEIN-WESTFALEN
Herausgegeben im Auftrage des Ministerpräsidenten Dr. Franz Meyers
von Staatssekretär Prof. Dr. h. c., Dr.-Ing. E. h. Leo Brandt

MATHEMATIK

HEFT 310 HEFT 1074


Dr. rer. nato Paul Friedrich Müller, Bonn Prof. Dr. rer. techno Fritz Reulter und
Die Integrieranlage des Rheinisch-Westfälischen Dr. rer. nato Gerhard Patzelt,
Instituts für Instrumentelle Mathematik in Bonn Institut für Geometrie und praktisch. Mathematik
1956.54 Seiten, 6 Abb., 31 Schaltskizzen. DM 14,45 der Rhein.-Westj. Technischen Hochtchul. Aachen
HEFT 912 Mathematische Behandlung einer angenäherten
quasilinearen Potentialgleichung der ebenen kom.
Prof. Dr. rer. techno Fritz Reuller,
pressiblen Strömung
Mathematisches Institut der Rhein.-Westj.
Technischen Hochschule Aachen
1962.87 Seiten, 15 Abb., 10 Tabellen. DM 53,-
Die nomographische Darstellung von Funktionen HEFT 1262
einer komplexen Veränderlichen und damit in Zu- Pnof. Dr. Hubert Cremer, Dr. Friedrich-Heinz Ejfertz
sammenhang stehende Fragen der praktischen Ma- und Dr. Karl-Hermann Breuer,
thematik Institut für Mathematik und Großrechenanl"gen
1960. 119 Seiten, 4 Abb., 3 Tabellen, der Rhein.-Westf. Technischen Hochschule Aachen
Anhang mit vielen Abb. DM 35,40 Zur Synthese zweipoliger elektrischer Netzwerke
HEFT 1003 mit vorgeschriebenen Frequenzcharakteristiken
Prof. Dr. rer. techno Fritz Reulter, 1964.84 Seiten, 25 Abb. DM 49,50
Institut für Geometrie und Praktische Mathematik
HEFT 1263
der Rbein.-Westj. Technischen Hochschule Aachen
Prof. Dr. Hubert Cremer, Dr. Friedrich-Heinz Ejfertz
Untersuchungen über die praktische Verwendbar-
und Wilhe1m Meujfels,
keit einiger Verfahren der angewandten Mathema-
Institut für Mathematik und Großrechenanlagen
tik, insbesondere der graphischen Analysis, sowie
der Rhein.-Westf. Technischen Hochschule Aachen
Entwicklung weiterer Verfahren für bestimmte An-
über Realisierbarkeitskriterien für die Synthese
wendungsaufgaben.
zweipoliger elektrischer Netzwerke mit vorge-
1961, 99 Seiten, 28 Abb., zahlr. Tabellen. DM 32,10
schriebener Frequenzabhängigkeit
HEFT 1018 1963,30 Seiten, DM 17,30
Prof. Dr. Hubert C"mer, HEFT 1264
Institut für Mathematik und Großrechenanlagen Prof. Dr. Hubert Cremer und Dr. Franz Kolberg,
der Rhein.-Westj. Technischen Hochschule Aachen Mathematisches Institut
Prof. Dr. rer. nato Georg Schmitz, der Rhein.-Westj. Techn. Hochschule Aachen
Physikalisches Institut Der Strömungseinfluß auf den Wellenwiderstand
der Rhein.-Westj. Technischen Hochschule Aachen von Schiffen 1964.73 Seiten, 8 Abb. DM 67,-
Geschwindigkeitskorrekturen in Windkanälen mit
geschlossener und offener Meßstrecke bei kompres- HEFT 1265
sibler Unterschallströmung Dipl.-Ing. FuMo Fonzi,
1961.79 Seiten, 44 Abb. DM 24,10 Institut für Arbeitswissenschaft
der Rbein.-Westf. Technischen Hochschule Aachen
HEFT 1063
Direktor: Prof. Dr.-Ing.Joseph Mathieu
Prof. Dr. rer. techno Fritz Reuller,
Beitrag zur Anwendung mathematischer Methoden
Institut für Geometrie und Praktische Mathematik
für eine wirtschaftlichere Gestaltung der Fertigung
der Rbein.-Westj. Technischen Hochschule Aachen
1964.73 Seiten, 36 Abb. DM 48,50
Untersuchungen auf dem Gebiet der praktischen
Mathematik und damit verwandter Fragen der HEFT 1279
Geometrie: Regelflächen vierter Ordnung in der Dr. rer. nat. Karl-Heinz Bähling, Rbein.•Westj. Institut
linearen Strahlenkongruenz-Betragflächen ellipti- für Instrumentelle Mathematik Bonn
scher Funktionen. Zur Strukturtheorie sequentieller Automaten
1962. 100 Seiten, 33 Abb., 2 Tabellen. DM 30,80 1964.73 Seiten, 6 Abb., 9 Tafeln. DM 45,-
HEFT 1290 HEFT 1367
Dr. rer. nato Wolf-Dietrich Meisel, Prof. Dr. rer. techno Fritz Reulter und
Rhein.-Westf Instztut für Instrumentelle Mathematik, Dr. phil. juhannes Knapp,
Bonn Institut für Geometrie und Praktische Mathematik
Zur Simulation einer digitalen Integrieranlage der Rhein.-West/ Technischen Hochschule Aachen
mittels eines elektronischen Rechenautomaten Untersuchungen über die numerische Behandlung
1963.29 Seiten. DM 9,90 von Anfangwertproblemen gewöhnlicher Diffe-
rentialgleichungssysterne mit Hilfe von LIE-Reihen
und Anwendungen auf die Berechnung von Mehr-
HEFT 1291
körperproblemen
Dr. rer. nato Gerhard Schräder, Rhein.-Westfinstitutfür
1964. 69 Seiten, 4 Seiten tabellarischer Anhang.
Instrumentelle Mathematik, Bonn
DM 49,50
Ober die Konvergenz einiger ] acobi-Verfahren
zur Bestimmung der Eigenwerte symmetrischer HEFT 1374
Matrizen Prof. Dr. E. PeschI und Dr. Kar! Wilhe1m Bauer,
1964.59 Seiten, 5 Tabellen. DM 48,50 Institut für Angewandte Mathematik
der Universität Bonn,
HEFT 1306 Rhein.-Westf. Institutfür Instrumentelle Mathematik,
Prof. Dr. E. PeschI und Dr. Karl Wilhe1m Bauer, Bonn
Rheinisch-Westfälisches Institut Ober nichtlineare Differentialgleichungen 2. Ord-
für Instrumentelle Mathematik, Bonn nung, die für eine Abschätzungsmethode bei par-
Ober eine nichtlineare Differentialgleichung 2. Ord- tiellen Differentialgleichungen vom elliptischen
nung, die bei einem gewissen Abschätzungsver- Typus besonders wichtig sind
fahren eine besondere Rolle spielt. 1964.65 Seiten, 19 Abb. DM 49,80
1964.59 Seiten, 13 Abb. DM 43,50
HEFT 1395
Prof. Dr. rer. techno Fritz Reulter und
HEFT 1307 Dr. rer. not. Dieter llaupt,
Dipl.-Math. jürgen R. Mankopf, Institut für Geometrie und Praktiscbe Alathematik
Rheinisch-Westfälisches Institut der Rhein.-Westf. Technischen Hochschule Aachen
für Instrumentelle Mathematik, Bonn Untersuchungen auf dem Gebiete der praktischen
Ober die periodischen Lösungen der VA N DER Mathematik
+
POLschen Differentialgleichung x [L (x 2 -1) 1964.85 Seiten, 6 Abb., 10 Tubellen. DM 53,50
x+x=o
1964.55 Seiten, 13 Abb., 10 Phasenbilder im Anhang. HEFT 1489
DM 41,- Prof. Dr. johannes Blume, Strümp
Nachweis von Perioden durch Phasen- und Ampli-
tudendiagramm mit Anwendungen aus der Biologie,
HEFT 1308
Medizin und Psychologie
Dipl.-Math. Heinz Ober-Kassebaum, Rheinisch-West-
1965.91 Seiten, 50 Abb., 2 Tabellen. DM 54,80
fälisches Institut für Instrumentelle Mathematik, Bonn
·Ober die P-Seperation der Schrödlinger-Gleichung HEFT 1490
und der Laplace - Gleichung in Riemannschen Ch. Heinrich und]. Hintzen, Mathematischer Be-
Räumen ratungs- und Programmierungsdienst GmbH., Rechen-
1964.68 Seiten. DM 42,50 zentrum Rhein-Ruhr, Dortmund
Berechnung längsstarrer Rahmen
HEFT 1316
HEFT 1519
Dr. Franz Kolberg,
Prof. Dr.-Ing. Wilhelm Fucks und josef Lauter, Erstes
Institut für Mathematik und Großrechenanlagen
Physikalisches Institut der Rhein.-Westf Technischen
der Rhein.-Westf Technischen Hochschule Aachen
Hochschule Aachen
Direktor: Prof. Dr. Hubert Cremer
Exaktwissenschaftliche Musikanalyse
Theoretische Untersuchung des Begegnungs- oder
In Vorbereitung
Oberholungsvorganges von Schiffen
1964.80 Seiten, 13 Abb. DM 76,50 HEFT 1557
Prof. Dr. Paul Leo Butzer und Dipl.-Phys. Hermann
HEFT 1317 Schulte, Lehrstuhl für Mathematik (Analysis) der
Prof. Dr. Hubert Cremer und Dr. Franz Kolberg, Rhein.-Westf. Technischen Hochschule Aachen
Institut für Mathematik und Großrechenanlagen Ein Operatorenkalkül zur Lösung gewöhnlicher
der Rhein.-Westf. Technischen Hochschule Aachen und partieller Differenzengleichungssysteme von
Zur Stabilitätsprüfung von Regelungssystemen Funktionen diskreter Veränderlicher und seine
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